{"id":94790,"date":"2023-03-09T13:00:33","date_gmt":"2023-03-09T12:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94790"},"modified":"2023-03-09T14:38:36","modified_gmt":"2023-03-09T13:38:36","slug":"leserbriefe-zu-notfalls-muessen-wir-auf-dem-abzug-us-amerikanischer-truppen-aus-deutschland-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94790","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eNotfalls m\u00fcssen wir auf dem Abzug US-amerikanischer Truppen aus Deutschland bestehen, \u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94575\">In diesem Beitrag<\/a> ist auf das Gespr&auml;ch zwischen Oskar Lafontaine und Albrecht M&uuml;ller hingewiesen worden. Themen waren die schwierige sicherheitspolitische Lage, die &bdquo;ausgesprochen schr&auml;ge deutsche Diskussion zu den Aktionen von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht&ldquo; sowie der Einfluss der USA auf deutsche Parteien und Medien. Mit Blick auf fragw&uuml;rdige Debatten in deutschen Medien und den dort stattfindenden Kampagnenjournalismus habe Oskar Lafontaine gemeint: &bdquo;Aufkl&auml;rung verlangt, dass die Argumente beider Seiten dargestellt werden.&ldquo; Das sei eine sehr berechtigte Forderung. Danke f&uuml;r die interessanten Zuschriften. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat hier eine Auswahl der Leserbriefe f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>zu Ihrem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94575#more-94575\">&ldquo;Notfalls m&uuml;ssen wir auf dem Abzug US-amerikanischer Truppen aus Deutschland bestehen, &hellip;&ldquo;<\/a> m&ouml;chte ich folgendes anmerken:<\/p><p>Alles deutet darauf hin, da&szlig; die Sabotage der Nordstream-Pipelines von NATO-Staaten ver&uuml;bt wurde und da&szlig; die US-Regierung wahrscheinlich die Hauptverantwortung daf&uuml;r tr&auml;gt. Die Sabotage kann man nur als kriegerischen Angriff auf Deutschland und Ru&szlig;land verstehen und die daraus folgenden Sch&auml;den f&uuml;r die Wirtschaft, den Wohlstand und f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung werden mit einer Bombardierung unser Industrie vergleichbar sein. Es war eine Kriegshandlung.<\/p><p>Die hierf&uuml;r Verantwortlichen, T&auml;ter und Mitwisser sind keine Verb&uuml;ndeten, Freunde oder Partner sondern Gegner. Da die Sabotage eine Kriegshandlung war, kann man die Verantwortlichen nur als &bdquo;Feinde&ldquo; bezeichnen. Es ist folgerichtig, deren Milit&auml;r keinen Aufenthalt im angegriffenen und besch&auml;digten Land zu gestatten. Die Beziehungen zu den L&auml;ndern, die an der Tat beteiligt waren, m&uuml;ssen v&ouml;llig neu gestaltet werden. Die US-Truppen m&uuml;ssen sofort Deutschland verlassen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nThomas Wolf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Na endlich spricht&rsquo; s mal jemand aus!<\/p><p>Darauf warte ich seit 1993, seit die Russen aus der DDR abgezogen sind!<\/p><p>Dranbleiben!<\/p><p>Danke von Kurt-L. Schornsheim<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<br>\nguten Tag Herr Lafontaine,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz f&uuml;r Aufkl&auml;rung und das sehr interessante Gespr&auml;ch. Danke auch f&uuml;r die hierin gegebenen Antworten auf viele Fragen, die mich aktuell umtreiben.<\/p><p>Ich wurde sozialisiert in der DDR und bin `89 f&uuml;r Meinungsfreiheit und damit auch f&uuml;r Pressefreiheit auf die Stra&szlig;e gegangen. Tief verbunden damit, war selbstverst&auml;ndlich der Wunsch auf Beendigung des kalten Krieges und der damit einhergehenden st&auml;ndigen Atomkriegsbedrohung. Ich h&auml;tte mir nie vorstellen k&ouml;nnen, dass &bdquo;gew&auml;hlte&rdquo; Regierungsverantwortliche der BRD mit Kriegstrommelfeuer-Propaganda unter Einbindung des &ouml;ffentlichen Fernsehens und des Rundfunks sowie der Presse vors&auml;tzlich falsche Informationen lancieren, die Meinungs- und Pressefreiheit immer weiter einschr&auml;nken und damit die demokratischen Grundfeste unseres Landes aufgeben.<\/p><p>Der amtierende Bundeskanzler Deutschlands entscheidet sich f&uuml;r immer mehr Kriegswaffenlieferungen, die meisten seiner Parteigenossinnen und -genossen bef&uuml;rworten diese Entscheidungen laufstark. Wann hat die SPD die Pfade der Ostpolitik von Willy Brandt &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&rdquo; genau verlassen.<\/p><p>Die amtierende Au&szlig;enministerin, ich mag hier nicht mal mehr deren Namen nennen, h&uuml;pft spielend durch neue EU-Atombunker. Mit&nbsp;welcher Abscheu muss die Japanische Bev&ouml;lkerung dieses Benehmen der deutschen Au&szlig;enministerin aufnehmen. Diese Frau ist Mitglied der Gr&uuml;nen und Mutter zweier kleiner Kinder. Was ist passiert, dass eine Partei, deren Mitglieder richtigerweise mal mit Turnschuhen lautstark f&uuml;r Atomausstieg demonstrierten und &bdquo;Schwerter zu Pflugscharen&rdquo; skandierten, nun im Stakkato nach immer mehr&nbsp;todbringenden Waffenlieferungen in die Ukraine rufen. Ist diesen Herrschaften die Gefahr eines Atomkrieges nicht bewusst oder etwa egal?<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte mit nachstehendem Songtext &bdquo;Hiroshima&rdquo; von Wishful Thinking an die Gefahren dieser aktuellen Politik appellieren, verbunden mit dem innigen Wunsch, dass die Masse der Bev&ouml;lkerung endlich aufwacht und der Grundsatz der deutschen Politik &bdquo;Keine Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete&rdquo; endlich vollst&auml;ndig umgesetzt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nMarion Willig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>tut mir leid, aber ich kann es nicht mehr h&ouml;ren: &bdquo;Wir m&uuml;ssen&hellip;&ldquo;<br>\nWer denn? Wer glaubt, dass wichtige Machtverh&auml;ltnisse auf der Stra&szlig;e friedlich mit den F&uuml;&szlig;en entschieden werden, lebt in Wolkenkuckucksheim. <\/p><p>Schon 1989 war vielen im Osten klar, dass es so friedlich wie in Leipzig z.B. , im Westen nicht abgegangen w&auml;re. Dass friedlich, daf&uuml;r hatten&nbsp; die Russen in ihrem eigenen Interesse gesorgt, wie sp&auml;ter bekannt wurde, weil &uuml;ber die Wiedervereinigung bereits vorher verhandelt wurde. Die M&auml;r von der friedlichen Revolution der B&uuml;rger wird bewusst aufrecht erhalten, so wie manch anderes auch.<br>\nWer Legislative und Exekutive auf seiner Seite hat, hat die Macht. Ist doch &uuml;berall so. Und dass sie es haben, daf&uuml;r sorgen die jeweils M&auml;chtigen. Obendrein: Exekutive, sogar Legislative, sind reine Befehlsempf&auml;nger, Denken nicht erw&uuml;nscht. <\/p><p>Also ist der Abzug der Amis aus Deutschland reines Wunschdenken. Zwar n&ouml;tig, aus all den Gr&uuml;nden, die Herr Lafontaine sagte, oder schrieb, aber daf&uuml;r h&auml;tte die Politik schon zum &bdquo;Zwei-Plus-Vier-Vertrag&ldquo; sorgen m&uuml;ssen. Da aber nun an &bdquo;alle&ldquo;, gerade die B&uuml;rger zu appellieren, wo die Politik davor versagt hat&hellip;?<br>\nDie Russen h&auml;tten bleiben m&uuml;ssen und das konnten sie sich bei der prek&auml;ren wirtschaftlichen und innenpolitischen Lage in der UdSSR nicht leisten. <\/p><p>Insofern f&uuml;hlt sich der Osten rundherum &bdquo;gehandelt&ldquo;, verkauft, verschachert. Zu Lasten der kleinen B&uuml;rger &ndash; wie &uuml;berall und zu allen Zeiten. Das ist die Denkweise, wie sie in unserer etwas &auml;lteren Generation herrscht. Und daf&uuml;r sollen sie erneut ihr Leben riskieren?<br>\nWenn nicht &bdquo;von oben her&ldquo; von denen, die genau daf&uuml;r bezahlt wurden und werden, sp&auml;ter dicke Renten kassieren, anders als beim &bdquo;kleinen Mann&ldquo;, das Wichtige und N&ouml;tige erfolgt, w&auml;re es besser, nicht mehr von &bdquo;wir&ldquo; und &bdquo;m&uuml;ssen&ldquo; bzw. &bdquo;sollten&ldquo; zu reden. <\/p><p>Nach der Wende ist in dieser Generation im Osten Politikverdrossenheit, eine Abneigung gegen alles &bdquo;Politische&ldquo;, nahezu jeden, der darin t&auml;tig ist, begonnen auf Kreis- oder Landesebene, eingetreten. Immerhin bei fast jedem um oder &uuml;ber 50.<br>\nWir haben keine Politiker, die f&uuml;rs Volk agieren und hatten sie schon sehr lange nicht. Da ging oder geht es nur ums eigene Hemd. Das ist die g&auml;ngige Volksmeinung im Osten, abgesehen von der Wut, die sie genau deswegen &ouml;fter haben. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRuth<\/p><p><em>Anmerkung: Zu diesem Brief, zum n&auml;chsten und insgesamt zum Thema folgen am Ende der Zusammenstellung ein paar Anmerkungen. Albrecht M&uuml;ller.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Team M&uuml;ller\/Lafontaine, das tut richtig gut.<\/p><p>&ldquo;Ami go home&rdquo;, schrieb schon 1989 Rolf Winter mit einem Entr&eacute;e von Neil Postman:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wir Amerikaner wollen Frankfurt in Omaha\/Nebraska verwandeln, wenn Sie wissen, was ich meine, und wir machen das.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ami go home! Voll einverstanden. Doch selbst wenn ganz D dahintersteht (was wg. der hiesigen Pluralit&auml;ts-Ideologie gar nicht geht), hapert es an der Umsetzung. Denn wenn sie nicht von sich aus wollen, hin nach Polen zum Beispiel, k&ouml;nnen wir nichts machen. Sie sind die Besatzer, sie haben 11 Flugzeugtr&auml;ger, und wir haben nicht einen einzigen. Wie soll das gehen?<\/p><p>lg, ein treuer Fan A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Eigentlich komme ich immer mehr zu der &Uuml;berzeugung, dass man Leute, die sich f&uuml;r eine Entspannung mit Russland beim Manifest f&uuml;r Frieden und bei der Demo in Berlin einsetzen, nicht ausgrenzen darf. Sahra hat sich ganz richtig verhalten, wenn sie bei der Demo in Berlin nur die Reichsb&uuml;rger, aber nicht die AfD ansprach. Ich sagte noch in Kapellen Drusweiler zu Oskar, dass ich nicht w&uuml;sste ob es gut oder schlecht war, dass Sahra Wagenknecht auch von der AfD Applaus f&uuml;r ihre gro&szlig;artige Rede im Bundestag bekam. Mittlerweile meine ich, dass es gut war. Sie erw&auml;hnt ja auch immer wieder, dass man nicht sagen kann, dass der Himmel gr&uuml;n ist, nur weil die AfD richtigerweise sagt, dass er eben blau ist. Diese Partei nicht auszugrenzen ist etwas anderes als mit ihr zusammenzuarbeiten. Selbst wenn der neoliberale Meuthen nicht mehr dabei ist und die Partei sich von dem rassistischen Andree Poggenburg distanziert hat, w&uuml;rde eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht lange funktionieren, was ja selbst eine Regierungskoalition zwischen Rechts und Links in Griechenland und Italien (5- Sternebewegung und LEGA Nord) gezeigt hat. Aber ganz aktuell hat sich ja der Vorsitzende Chrupalla, sogar gegen einen m&ouml;glichen Widerstand in seiner Partei, f&uuml;r die Nichtwiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht ausgesprochen. Das hei&szlig;t, er geht auch auf die vielen Protestler, insbesondere im Osten zu, die sich f&uuml;r eine Entspannung mit Russland stark machen. Wenn Sahra Wagenknecht aus der Linkspartei austritt, kann sie mit ihrer neuen Bewegung auch diese Protestler im Osten (und vielleicht auch aus dem Westen mit zunehmender Tendenz) auffangen. Die wenigen in der Linkspartei, die sich dem Establishment angeschlossen haben, k&ouml;nnen nun nicht mehr ein f&uuml;hrendes Mitglied beschimpfen und Sahra braucht keine R&uuml;cksicht mehr zu nehmen. Diese Partei unterst&uuml;tzt ganz aktuell sogar noch die Forderung nach der Anklage des russischen Pr&auml;sidenten vor einem internationalen Strafgerichtshof, was die ehemalige Parteivorsitzende Henning-Wilsow bei einer Rede im Bundestag zum Ausdruck brachte. Allerdings brachte Gesine L&ouml;tsch vor kurzem einen guten Beitrag im Bundestag, wobei sie den Abzug der westlichen Truppen aus Afrika begr&uuml;&szlig;te und die Freude der Afrikaner dar&uuml;ber berechtigt sei.&nbsp; Die Bedeutung der Linken wird schwinden und vielleicht treten dann auch Leute wie Klaus Ernst, Sevim Dagdalen, Alaxander Neu, Andrej Hunko, Diether Dehm und Wolfgang Gehrke aus der Partei aus und folgen Sahra Wagenknecht. Sollte die Partei es dann auch ohne solche Leute in den Bundestag schaffen, dann braucht man sie nicht, weil sie ohnehin nur das absegnet, was die Elite (Gr&uuml;ne, SPD, CDU und FDP) vorgibt. Die einzige Opposition wird dann auch weiterhin die AfD sein. Vielleicht dann aber mit weniger rechtem Gedankengut, denn das ist wirklich notwendig, wenn man einen Gegensatz zu den in Klammer genannten Parteien bilden will. Diese sind Parteien, die immer mehr Militarisierung, Globalisierung und Privatisierung zum Ziel haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, <\/p><p>Ein hochinteressantes Gespr&auml;ch von Herrn M&uuml;ller mit Oskar Lafontaine.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller&rsquo;s Frage, was wir tun k&ouml;nnen, ist berechtigt. <\/p><p>Ich denke, wenn es einen 3. Weltkrieg gibt, wird die Hauptschuld daf&uuml;r die Propaganda der westlichen und europ&auml;ischen Medien tragen! Die &ldquo;Vierte Macht&rdquo; im Staat ist zur Kriegspartei geworden, aber Warum? <\/p><p>Vielleicht m&uuml;ssen wir endlich damit beginnen, diesen Konflikt nicht mehr politisch zu sehen. Seine Ursachen liegen nicht in der Politik wie ich meine, sondern ausschlie&szlig;lich im Kern der Medien selbst. <\/p><p>Und diese Medienmacht &ndash; die eigentlich die &ldquo;Vierte Kontrollinstanz&rdquo; einer Demokratie sein sollte &ndash; wird ausschlie&szlig;lich durch private Organisationen (NGOs) oder Personen gepr&auml;gt. Der Krieg, der momentan auf dem Boden der Ukraine gegen Russland ausgetragen wird, ist ein Krieg privater, hoch-krimineller Personen des Westens gegen eine Ver&auml;nderung, die die Privilegien dieser westlichen Clique in einer multipolaren Weltordnung vollst&auml;ndig eliminieren wird. <\/p><p>Aber Medien haben ebenso wenig eine Befugnis f&uuml;r die Politik, wie Privatpersonen. Politik ist immer ein transparenter an Regeln abgestimmter Prozess aller Menschen. <\/p><p>Der wichtigste Schritt muss sein, mediale Propaganda zuk&uuml;nftig &ldquo;kontrollierbar&rdquo; zu machen. Denn &ldquo;freie Medien&rdquo; sind nicht notwendig demokratisch, nur weil sie &ldquo;frei und privat&rdquo; sind! Das sehen wir ja gerade! <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nmit Ihren &Auml;u&szlig;erungen im Interview mit Oskar Lafontaine sprechen Sie mir wie immer aus der Seele. Vor allem die Frage &bdquo;Wie soll es weitergehen?&ldquo; bzw. &bdquo;Was k&ouml;nnen wir tun?&ldquo;, um aus dem Funken der Berliner Kundgebung eine Feuer entstehen zu lassen besch&auml;ftigt mich sehr.<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Idee w&auml;re es, Flyer in die Briefk&auml;sten zu stecken oder in Fu&szlig;g&auml;ngerzonen zu verteilen. (In der Anlage ein aus meiner Sicht m&ouml;gliches Beispiel). Ich wei&szlig; aber nicht, ob unter so einem Flyer ein &bdquo;v.i.S.d.P.-Vermerk&ldquo; stehen muss.<\/p><p>Eine gute Idee w&auml;re aus meiner Sicht auch ein gro&szlig;es Friedens-&bdquo;Fest&ldquo; im Sommer mit Musik und linkem Kabarett (falls es das noch gibt). Vielleicht k&ouml;nnte man zu diesem Zweck quasi einmalig &nbsp;Volker Pispers reaktivieren und\/oder Reinhard Mey etc..<br>\n&nbsp;<br>\nEinen &uuml;beraus freundlichen Gru&szlig;<br>\nEberhard Schwarz<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/230308-Flyer.pdf\">[Flyer &ndash; PDF]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nwir Nachdenker haben gelernt, Propaganda als solche zu erkennen. Nicht umsonst sagen Sie &bdquo;glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst&ldquo;. Das war auch der Leitspruch meines Gro&szlig;vaters, der mir mehr &uuml;ber den 1. Und 2.Weltkrieg beigebracht hat als die Medien zusammengenommen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke die Propagandamethoden haben sich heute verfeinert, weil sich auch die Medienlandschaft stark diversifiziert hat. Der psychologische (emotionale) Faktor wird dabei immer wichtiger. Durch das st&auml;ndige Wiederholen z.B. der russische Angriffskrieg, wird suggeriert, als ob nur Russland einen Angriffskrieg f&uuml;hrt.<br>\n&nbsp;<br>\nDurch das st&auml;ndige Zeigen von Zerst&ouml;rungen der zivilen Infrastruktur der Ukraine wird suggeriert, dass nur Russland eine solche Kriegsstrategie betreibt. So l&auml;sst sich die Liste fast beliebig fortsetzen und dass diese &Uuml;bergriffe st&auml;ndig passieren bis hin zu Vergewaltigung von Frauen und Verschleppung von Kindern. Gerade die ZDF- Kriegsreporterin Katrin Eigendorf ist auf solche Berichte spezialisiert. Auf der anderen Seite werden dann heroisch k&auml;mpfende Ukraine-Soldaten gezeigt, die nicht ausreichend mit Waffen und Munition ausgestattet sind und sich todesmutig den entlassenen Strafgefangenen der Wagner-Gruppe entgegenstellen.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Problem besteht auch darin, dass zwar ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber fast unbegrenzte M&ouml;glichkeiten der Mediennutzung verf&uuml;gt, diese aber nicht nutzt. Das Interesse an Politik ist verschwindend gering, es sei denn, es betrifft einen unmittelbar pers&ouml;nlich. Man nennt das auch die Kirchturmsicht. Das unterirdische Stromkabel, das dicht an meinem Grundst&uuml;ck vorgef&uuml;hrt werden soll, ist ein Problem, gegen das in einer B&uuml;rgerinitiative vorgegangen werden muss. Das sind oft dieselben Leute, die sich massiv f&uuml;r Klimaschutz einsetzen. Es gilt die Devise &bdquo;oh heiliger Sankt Florian, lass mein Haus in Ruh, z&uuml;nd andere an&ldquo;. Fazit: Nur wer in der Lage ist, Propaganda als solche zu erkennen, kann ihr auch wirksam begegnen.<br>\n&nbsp;<br>\nAus meiner Sicht hat der Neoliberalismus dazu gef&uuml;hrt, dass sich in unserer Gesellschaft immer mehr Gruppen und Gr&uuml;ppchen gebildet haben. Diese Parzellierung der Gesellschaft f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig dazu, dass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, &uuml;ber strittige Themen miteinander zu kommunizieren. Die Fachwelt spricht dann von einer Verengung des Diskursraumes. Man muss aber &uuml;ber strittige Themen diskutieren k&ouml;nnen und auch eine andere Meinung akzeptieren k&ouml;nnen, solange sie gewaltfrei und nicht hasserf&uuml;llt vorgetragen wird.<br>\n&nbsp;<br>\nImmer mehr Menschen haben diese F&auml;higkeit verlernt oder haben sie nie erworben und bewegen sich ausschlie&szlig;lich in ihrer eigenen Echokammer. Deshalb konsumiere ich nach wie vor die klassischen Medien, h&ouml;re mir die Talk-Sendungen im ARD und ZDF an bis hin zur Schmerzgrenze des Ertr&auml;glichen. Dann schalte ich um oder ab. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nNun ist es ja so, dass die hiesige Propaganda versucht, Putin in die Ecke von Hitler zu stellen. Putin der Kriegsverbrecher, der sich nicht scheut, &uuml;ber Leichen zu gehen. Dieses Narrativ wir eifrig bedient, indem man Bilder wie aus Bucha zeigt. Nur Putin ist kein Hitler, er ist auch kein Faschist. Er ist ein autokratischer Nationalist, der die russische F&ouml;deration durch eine (k&uuml;nftige) Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato in Gefahr sieht. Dann stehen am Ende mit Atomraketen best&uuml;ckte Abschussbasen in der Ukraine, die eine Vorwarnzeit von weniger als 5 Minuten haben. Putin bezeichnet die Ukraine als seinen Hinterhof, in dem nichts zu passieren hat, was nicht seiner Zustimmung bedarf. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich im &Uuml;brigen mit den USA, die in ihrem &bdquo;Hinterhof&ldquo; (z.B. Kuba oder Mexiko) keine Atomraketen von Russland oder China dulden w&uuml;rden. Die Nato ist USA-beherrscht. Zwei Drittel des Nato-Budgets stellt die USA. Die USA betreiben ca. 800 Milit&auml;rbasen auf der ganzen Welt, Russland gerade mal 11. Die Nato ist kein Verteidigungsb&uuml;ndnis, sondern ein Machtinstrument der USA, das nach Belieben von den USA dazu genutzt werden kann, um die so genannte &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo; nach den Vorstellungen des Hegemon USA durchzusetzen. Und wenn das nicht funktioniert, dann gibt es immer noch die Allianz der Willigen (siehe Irak-Krieg). Gleichwohl: Auch ich habe meine Probleme mit Putin. Ihm zu widersprechen, kann schnell t&ouml;dlich enden. Putin hat sich seit seiner Rede in 2002 im deutschen Bundestag massiv ver&auml;ndert, wohl auch dadurch, dass sich die Nato immer mehr nach Osten ausgedehnt hat. Aber auch die wirtschaftliche Entwicklung Russlands l&auml;sst zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Das, was den Chinesen gelungen ist, n&auml;mlich breite Bev&ouml;lkerungsschichten an den Wohlstand heranzuf&uuml;hren, ist Russland mitnichten gegl&uuml;ckt. Russland ist ein Oligarchen-Staat, mit einem &bdquo;Zaren&ldquo; Putin an der Spitze. Nur es ist nicht die Aufgabe des Westens, einen Regime-Change zu initiieren. Das m&uuml;ssten die Russen schon selbst tun. Solange sich aber keine bessere Alternative als Putin auftut, bleibt es beim Status-Quo.<br>\n&nbsp;<br>\nIch unterst&uuml;tze das Manifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer nachdr&uuml;cklich, auch wenn ich nicht glaube, dass es aktuell zu Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommen wird. Der 12-Punkte Friedensplan der Chinesen hat schon eher die Chance, zumindest in Teilen umgesetzt zu werden. Ein etwa 2-w&ouml;chiger Waffenstillstand w&auml;re die Grundvoraussetzung daf&uuml;r, um Verhandlungen aufzunehmen. Aber dieser Friedensplan wird bereits von den USA und auch insbesondere der EU hintertrieben. Frau von der Leyen wird nicht m&uuml;de, China als Verb&uuml;ndeter von Russland darzustellen. Ich frage mich schon, welche Interessen Frau vor der Leyen verfolgt, die von Europa oder die von den USA. Das gilt im &Uuml;brigen auch f&uuml;r f&uuml;hrende Politiker der Gr&uuml;nen, wie Au&szlig;enministerin Baerbock, Wirtschaftsminister Habeck, Nouripour und der wandelnden Sprechblase Ricarda Lang. Und die Union hechelt hinterher, mit einem Vorsitzenden Merz, dessen Blackrock-Vergangenheit ihm ins Gesicht geschrieben ist. Nicht zu vergessen die SPD, die einen sichtlich angeschlagenen Bundeskanzler in ihren Reihen so lange dulden muss, wie es die Bild-Zeitung und ihren Begleitmedien erlauben.<br>\n&nbsp;<br>\nNein keine Kampfjets f&uuml;r die Ukraine und wenn dann nur in enger Abstimmung mit den Verb&uuml;ndeten. &bdquo;Ich, Bundeskanzler Scholz, kann zwar nicht so wie ich will, aber ich mache einfach weiter&ldquo;. Wie erb&auml;rmlich ist das denn? Von der FDP h&ouml;re ich nichts au&szlig;er das bellizistische Gestammel von Frau Agnes Strack-Zimmermann. Finanzminister Lindner, der coole Steigb&uuml;gelhalter der elit&auml;ren Oberschicht muss immer mehr Milliarden in die Schattenhaushalte pumpen, um seiner Klientel zu verschweigen, dass die Staatsverschuldung dennoch steigt. Aber was soll&acute;s, bei der n&auml;chsten Bundestagswahl ist die FDP ohnehin Geschichte.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd die Linkspartei, zerstritten wie ehe und je. Man muss es einmal so benennen. Die einzige Partei, die im Bundestag dagegenh&auml;lt, ist die AFD. Das sind h&ouml;chst bedenkliche Zust&auml;nde. Dieser Zustand schreit geradezu nach einer Parteigr&uuml;ndung mit Sahra Wagenknecht. Den Gegenwind, den sie zu erwarten hat, wird auch nicht schlimmer sein als jetzt. Ja sie kann mobilisieren, das hat sie zusammen mit Alice Schwarzer gezeigt. 700.000 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache. Je vehementer die Gegenreaktionen in den Medien und in der Politik ausfallen, desto st&auml;rker ist ihre Wirkung in der Bev&ouml;lkerung.<br>\n&nbsp;<br>\nHerr M&uuml;ller, machen Sie weiter so. Sie und ihr Team sind ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gegen&ouml;ffentlichkeit.<br>\n&nbsp;<br>\nW.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller, lieber Oskar Lafontaine,<br>\n&nbsp;<br>\nsosehr ich Ihren Wunsch und Ihre Forderung (bereits seit Jahren) nach Abzug der amerikanischen Streitkr&auml;fte (de facto Besatzer) unterst&uuml;tze, m&ouml;chte ich zum aktuellen Zeitpunkt zu bedenken geben:<br>\n&nbsp;<br>\nDie Amerikaner f&uuml;hren einen, seit Fall des &sbquo;Eisernen Vorhangs&lsquo;, von langer Hand geplanten und mit Nachdruck provozierten (Vernichtungs-)Krieg gegen Russland, um Ihre Hegemonialstellung aufrecht zu erhalten und um von ihren innenpolitischen und wirtschaftlichen Problemen abzulenken.<br>\n&nbsp;<br>\nDie derzeitige Situation ist f&uuml;r die USA sehr `kommod&acute; &ndash; m&uuml;ssen sie doch gegen den `Feind&acute; Russland keine eigenen Soldaten einsetzen &ndash; und somit im eigenen Land keine Proteste und Unruhen bzgl. amerikanischer Kriegstoter und -verletzter bef&uuml;rchten, denn Europa ist weit weg und die `Drecksarbeit&acute; des T&ouml;tens machen ja die Ukrainer. Daf&uuml;r werden sie mit Geld und Waffen `gepampert&acute;. Und wenn dann der `letzte Ukrainer&acute; umgebracht wurde, dann kann man ja noch auf die bl&ouml;den, kriegsgeilen NATO-`Partner&acute; zur&uuml;ckgreifen.<br>\n&nbsp;<br>\nGleichzeitig kann man wunderbar und ungestraft die europ&auml;ische Wirtschaft ruinieren, die Infrastruktur zerst&ouml;ren und uns in eine neue, sau-teure und extrem umweltsch&auml;dliche Energieabh&auml;ngigkeit zwingen &ndash; ohne, dass sich dabei ein Amerikaner die Finger dreckig macht &ndash; im Gegenteil, daran wird seitens der USA pr&auml;chtig und langfristig verdient.<br>\n&nbsp;<br>\nEin Abzug der Amerikaner w&auml;re, so er denn &uuml;berhaupt realistisch w&auml;re, derzeit strategisch nicht unbedingt ratsam. Denn momentan sind (leider) die Amerikaner unser `Schutzschild&acute; gegen eine atomare Eskalation seitens Russland. Erst, wenn der erste Leichensack mit einem US-Soldarten in Amerika angelandet wird, dann k&ouml;nnte es f&uuml;r die US-Administration ungem&uuml;tlich werden (s. Afghanistan), weil das Volk aufbegehrt ob eines Krieges in der Ukraine, von dem die meisten Amis noch nicht einmal wissen, wo das liegt und der dem amerikanischen Volk zur Zeit am Ar&hellip; vorbei geht.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Tragik dabei ist jedoch auch, dass die USA &ndash; aus dieser `vorteilhaften&acute; Position heraus &ndash; wenig Neigung zeigen, diesen Krieg m&ouml;glichst bald (diplomatisch) zu beenden. Dazu tangiert er das US- Volk zu wenig und es l&auml;sst sich wunderbar Geld damit verdienen &ndash; jetzt und in der Zukunft, wenn die Ukraine, der `Garant f&uuml;r Frieden, Freiheit und Demokratie&acute;, &nbsp;in Schutt und Asche liegt. BlackRock und Co lassen gr&uuml;&szlig;en &hellip; .<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nUlrich Herbst<\/p><p><em>Anmerkung: Danke, auch dazu die Bemerkungen am Ende der Zusammenstellung.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller und Nachdenkseiten-Redaktion<\/p><p>Ein sehr aufschlussreiches und aufkl&auml;rerisches Gespr&auml;ch zwischen Albrecht M&uuml;ller und Oskar Lafontaine, das jeder bewusst denkende und einf&uuml;hlsame Mensch sich anschauen und anh&ouml;ren sollte.<\/p><p>In diesem Beitrag wurde besonders von O.Lafontaine als Kernaussage hervorgehoben, dass mit gro&szlig;em Aufwand eine beispiellose und unvorstellbare Propagandamaschinerie des Pentagon (dar&uuml;ber hinaus &auml;hnlich beim CIA&hellip;) betrieben wird, die mit 27.000 Spezialisten und einem j&auml;hrlichen Budget von etwa 5 Milliarden Dollar ausgestattet ist.<\/p><p>Dieser gigantische Propaganda-Apparat wurde vor Jahrzehnten (seit 1945&hellip;) geschaffen, um die Menschen &uuml;berall auf der ganzen Welt im Sinne der weltweiten US-Strategie f&uuml;r eine totalit&auml;re unipolare Weltherrschaft der USA (politisch, &ouml;konomisch, medial und kulturell) zu manipulieren und zu beherrschen,. mit ihren ewigen scheinheiligen Motto:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;American Way of &nbsp;Life&ldquo; !\n<\/p><\/blockquote><p>Das Ziel der US-Strategie f&uuml;r eine totale unipolare Weltherrschaft war und ist:<\/p><p>Einerseits &uuml;berall, besonders in Europa, die Haupt- und Leitmedien (fast alle TV-Kan&auml;le und Printmedien, etc&hellip;) dieser L&auml;nder und dar&uuml;ber hinaus gleichzeitig &nbsp;auch die jeweiligen Regierungen, politische Parteien und die anderen relevanten wichtigen kulturellen und gesellschaftlichen Gruppen in diesen L&auml;ndern unter absolute Kontrolle zu bringen, mit alle der CIA und dem Pentagon zur Verf&uuml;gung stehenden kriminellen Mitteln, Methoden und Machenschaften.<\/p><p>Dies ist im Westen und dar&uuml;ber hinaus in der Welt seit Jahrzehnten bekannt und an sich nichts Neues. Verwunderlich allerdings ist, dass nun im Hinblick auf den Krieg in Europa hier und da ein winziger Teil dieser kriminellen Machenschaften aller US-Regierungen seit 1945 zur Sprache gebracht und publik wird, teilweise in den letzten Jahren auch Dank der unerm&uuml;dlichen Aufkl&auml;rungsarbeiten der verschiedenen Autoren in NDS-Redaktion und in den andere Alternativmedien in Deutschland.<\/p><p>Offensichtlich wachen die Menschen im Westen allm&auml;hlich auf und merken, wie sie jahrelang durch ihre US-Vasallen-Regierungen und durch die schamlose tagt&auml;gliche Propagandaorgie ihrer sogenannten freien westlichen Medien manipuliert, bzw. belogen und betrogen wurden und werden.<\/p><p>Die US-Propagandamaschinerie und die Manipulationen im Westen im Hinblick auf die totale Feindseligkeit gegen&uuml;ber Russland wird f&uuml;r einen Teil der Menschen in Deutschland und in Europa nun langsam sichtbar und zeigt die kriminellen und menschenverachtenden Machenschaften aller US-Regierungen seit 1945<\/p><p>Diese kriminellen Machenschaften gab es schon immer in der&nbsp;&bdquo;ruhm- und glorreichen Geschichte&ldquo; der USA, einer Geschichte die bis heute nur von nackter Gewalt und von unendlichen und permanent durchgef&uuml;hrten Kriegen und Interventionen gepr&auml;gt war und ist.<\/p><p>Diese menschenverachtende US-Politik der Aggressionen und Gewaltherrschaft waren und sind allein seit 1945 ihre bew&auml;hrten offenen und verdeckten Machenschaften und in den vielen L&auml;ndern des Planeten eine g&auml;ngige und allt&auml;gliche Praxis.<\/p><p>Nun findet dieser Krieg in Europa statt und die Menschen in Deutschland und in Europa sind &nbsp;besorgt, dass sich dieser Krieg der USA gegen Russland (Ukraine als Kanonenfutter) eventuell zum einem 3.Weltkrieg (konventionell und atomar) ausweiten k&ouml;nnte. Diese Sorgen und &Auml;ngste der Menschen in Deutschland, in Europa und weltweit &nbsp;hinsichtlich dieser gro&szlig;en Gefahren f&uuml;r die ganze Menschheit sind voll berechtigt.<\/p><p>Nun aber meine Frage an alle friedensliebenden Menschen hier in Deutschland und auch an die Nachdenkseiten-Redaktion:<\/p><p>Alle Kriege, Kriegsverbrechen und V&ouml;lkermorde seit 1945 bis heute, die die USA &amp; die Nato Vasallen\/Verb&uuml;ndeten &uuml;berall auf der ganzen Welt durchgef&uuml;hrt haben, waren nicht anderes als eine Art von permanentem 3.Weltkrieg gegen den Rest der Welt.<\/p><p>Aber in allen diesen F&auml;llen waren die Opfer dieser Kriege nur andere L&auml;nder und V&ouml;lker und nicht in Europa (ausgenommen der blutige Krieg der USA-Nato gegen und damit die vollst&auml;ndige Zerschlagung Bundesrepublik Jugoslawien 1991-2001&hellip;).<\/p><p>Gab es hier in Deutschland und im Westen eine Stimme der Friedensbewegung f&uuml;r den Frieden auch f&uuml;r diese V&ouml;lker?<\/p><p>Gab es dar&uuml;ber hinaus eine systematische und fortw&auml;hrende Aufkl&auml;rung der Menschen hier im Westen &uuml;ber alle diese kriminellen Machenschaften und Kriegsverbrechen mit Millionen und Abermillionen von Opfern und totalen Verw&uuml;stungen&nbsp;in den zahlreichen L&auml;ndern durch alle US-Regierungen mit ihren westlichen Verb&uuml;ndeten seit 1945?<\/p><p>Zum Schluss eine pers&ouml;nliche Anmerkung.<\/p><p>In diesen etwa 58 Jahren, die ich in Deutschland lebe, war ich damals wie heute ein Zeitzeuge aller dieser weltweiten verbrecherischen offen und verdeckten Kriege, die die USA und die Nato-Verb&uuml;ndeten gef&uuml;hrt haben und sich dabei schuldig gemacht haben, wovon aber hierzulande und im Westen kaum Notiz&nbsp; genommen wurde. H&ouml;chstens wenn das Thema politisch und medial opportun war, wurden f&uuml;r die Rechtfertigung der Barbareien der USA und des Westens die Opfer als&nbsp; T&auml;ter und die T&auml;ter als Opfer dargestellt, wie immer nach dem Motto:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir waren und sind die Guten und alle anderen waren und sind die B&ouml;sen&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dies alles nennt man im Westen &ldquo;Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, christliche&nbsp; N&auml;chsten Liebe&ldquo;.<\/p><p>Jetzt wo ein Krieg in Europa (Stellvertreter-Krieg der USA-Nato gegen Russland) tobt und vielleicht demn&auml;chst mit derselben Regie und den orchestrierten Propagandaorgien ein Krieg gegen China stattfindet, merkt zumindest nun ein Teil der Menschen in Deutschland und im Westen &ndash; dank einiger weniger Autoren und Aufkl&auml;rer &ndash; wie sie von ihren Vasallen-Regierungen und deren manipulierenden Mainstreammedien damals im Falle anderer Opferl&auml;nder (die schweigende entrechtete V&ouml;lkermehrheit) und heute aktuell im Fall Russlands bis ins Mark get&auml;uscht und hinters Licht gef&uuml;hrt worden sind und weiterhin werden.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en und weiterhin wichtige Aufkl&auml;rungsarbeiten<br>\nEin Weltb&uuml;rger<br>\nvon unserem Leser M.D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nmich dr&auml;ngt es einmal mehr, Ihnen und Ihrem gesamten Team zu danken, diesmal f&uuml;r das gestern auf NDS dokumentierte Gespr&auml;ch mit Oskar Lafontaine und auch daf&uuml;r, dass er seine im Gespr&auml;ch erw&auml;hnten Argumente heute in dem Artikel, &ldquo;Die Waffe am Hals und das Messer an der Schl&auml;fe&rdquo;, noch einmal schriftlich wiederholen konnte, siehe unten (1). Denn die Wiederholung sorgt daf&uuml;r, dass sie in das Bewusstsein der Menschen dringt. Und wie Sie beide schon in Ihrem Gespr&auml;ch festgehalten hatten, arbeitet damit u.a. auch die US-Propaganda sehr effektiv. &ndash; George Orwell l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. &ndash;<br>\nAber mich dr&auml;ngt es heute, an meinem &ldquo;Lebensabend&rdquo;, als Diplomp&auml;dagogin mit ehemaligem Schwerpunkt in Sozialp&auml;dagogik, auch zeitweiliger Lehrerin f&uuml;r Grund- u. Hauptschule Praktizierende, und mehrfach systemisch-psychologisch sowie auch hypnotherapeutisch und im &ldquo;NLP&rdquo;, sprich in neurologisch-linguistischem Programmieren Fortgebildete auf den vor allem von Ihnen, sehr geehrter Herr M&uuml;ller, erw&auml;hnten Einfluss psychologischer Komponenten und Mechanismen auf die Befindlichkeit von uns Menschen einzugehen wie nicht zuletzt auf das Bed&uuml;rfnis nach Harmonie bzw. &ldquo;in guter Nachbarschaft&rdquo; zu leben und &ldquo;positive Erlebnisse&rdquo; zu haben.<br>\n&nbsp;<br>\nDie o.g. psychologischen Techniken, die systemische Wechselwirkungen innerhalb von Mikrosystemen wie bspw. Familien oder Paaren ber&uuml;cksichtigen und ein m&ouml;gliches Gleichgewicht unter der Nutzung der Ressourcen des Systems herzustellen bestrebt ist oder in der Verarbeitung von individuellen traumatischen Erlebnissen, die die hypnotherapeutische Relativierung des Traumas mit Blick auf die Ressourcen des Traumatisierten lenkt und zu deren Aktivierung verhelfen k&ouml;nnen, lassen sich ja auch f&uuml;r durchaus eigenn&uuml;tzige Zwecke des jeweiligen Anwenders bzw. des m&ouml;glichen Vertreters gesellschaftlicher Vorgaben der jeweils Machthabenden zum Schaden von Anderen missbrauchen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie M&uuml;tter und V&auml;ter dieser &ldquo;Techniken&rdquo; wie bspw. eine Virgina Satir f&uuml;r Familientherapie und wie bspw. ein Milton Erickson f&uuml;r Hypnotherapie hatten jedoch das Wohl ihrer Klienten im Auge und lie&szlig;en sich nachweislich weder f&uuml;r Produktwerbung von Konzernen und noch viel weniger f&uuml;r den politischen Machterhalt ihres Landes, das sich in den USA befand, einspannen.<br>\nAndere Angeh&ouml;rige ihrer Zunft, leider nicht nur in den USA, waren dagegen korrumpierbar, gaben sich sogar f&uuml;r raffinierte psychische Foltermethoden her wie &ldquo;Gehirnw&auml;sche&rdquo; bis hin zur Zerst&ouml;rung der Identit&auml;t ihrer Opfer, siehe im Zusammenhang auch mit dem Afghanistan-Krieg der rechtsfreie Raum, das Konzentrationslager in Guantanamo.<br>\n&nbsp;<br>\nEin wirksames Mittel der Manipulation zur &ldquo;Feindbildpflege&rdquo; steht seit eh und je zur Kriegsbereitschaft eines Volkes zur Verf&uuml;gung, bekannterma&szlig;en besteht sie in der Aktivierung von Angstgef&uuml;hlen, von erlebter Dem&uuml;tigung, von entsprechender auch &ldquo;gerechter&rdquo; Emp&ouml;rung und dem darauf sich gr&uuml;ndenden Rachebed&uuml;rfnis&hellip; Es ist eben nicht nur Putin, der mit diesen Propagandamitteln arbeitet, wie vor allem unsere &ldquo;Leitmedien&rdquo; uns immer wieder weismachen wollen und dies doch eigentlich wider tausendfach belegtes besseren Wissen&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nIn dem dankenwerterweise auch von Ihnen empfohlenen Buch von Noam Chomsky und Marv Waterstone, &ldquo;Konsequenzen des Kapitalismus&rdquo; wird bereits in dessen ersten Kapiteln wie &ldquo;Gesunder Menschenverstand, das Selbstverst&auml;ndliche und die Macht&rdquo; auf all&rsquo; das eingegangen, mit entsprechenden Studien belegt und unter anderem darauf, wie sich insbes. seit dem 20. Jahrhundert humanistisch Gebildete wie Psychologen mit der Entwicklung von ausgekl&uuml;gelter &ldquo;Public Relation&rdquo; in den Dienst des Kapitalismus stellten. Sicher geh&ouml;rten zu ihnen nicht zuf&auml;llig auch einige zu den vor den Nazis gefl&uuml;chteten Juden oder zu den von in der Sowjetunion Enteigneten, die ihr Heil im &ldquo;Land of the Free&rdquo; suchten. Wahrscheinlich geh&ouml;rt auch der polnisch-st&auml;mmige ehemalige Berater Zbignie Brzezinsky zu ihnen&hellip;<br>\nZu den Letzteren geh&ouml;rte auch die heutzutage von einem Donald Trump noch gepriesene Philosophin Ayn Rand, siehe unten (2). Ihre Philosophie passt hervorragend in die sozialdarwinistische Ideologie des Kapitalismus, wonach etwa die Hintanstellung eigener Interessen als &ldquo;Altruismus&rdquo; verp&ouml;nt ist, wonach, wenn jeder nur an sich denkt, an alle gedacht ist.<br>\nWie das von Ihnen genannte Beispiel des jungen, noch unerfahrenen &ldquo;Moderator&rdquo; von &ldquo;Hart aber fair&rdquo; bewies, geb&auml;rdeter der sich gegen&uuml;ber Sahra Wagenknecht als erfolgreich indoktrinierter &Uuml;berzeugungst&auml;ter. Man kann nur hoffen, dass er durch die ihm sogar vom WDR nahegelegte Korrektur im &ldquo;Faktencheck&rdquo; eines Besseren belehrt und zu eigenem Denken angeregt wurde. Und nat&uuml;rlich w&auml;re nicht nur seine Entschuldigung f&uuml;r das &ldquo;Versehen&rdquo; f&auml;llig.<br>\nSo beklagten Sie ja auch zu recht, die Diskreditierung des Engagements von Alice Schwarzer mit der Interpretation, sie habe ja nur &ldquo;Angst, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden&rdquo;. Ebenso m&ouml;glich w&auml;re doch die Interpretation gewesen, dass sie sich eine f&uuml;r die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung einsetzende Kriegsgegnerin und auch als praktisch lebenslang-engagierte Feministin noch einmal f&uuml;r die Abschaffung von Gewalt gegen Frauen einsetzt und zwar sowohl die gegen Ukrainerinnen als auch die gegen Russinnen angewandte.<br>\nIch muss es nicht, m&ouml;chte es aber hiermit noch einmal betonen, wie dankbar ich an meinem verwitweten ziemlich einsamen Lebensabend den &ldquo;NachDenkSeiten&rdquo;, vor allem den Initiatoren, Unterzeichnern und Unterst&uuml;tzern des &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo; und deren Kundgebung am 25.02.23 bin, dies nach dem Verlust auch meiner engsten Freunde und Mitstreiter, einer der mir wichtigsten verstarb noch am 28.12.2020 in einem Berliner Krankenhaus an Corona bzw. Covid 19.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Dank im Voraus f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit<br>\nund herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><ol>\n<li>03. M&auml;rz 2023 um 11:00<br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94575\">Notfalls m&uuml;ssen wir auf dem Abzug US-amerikanischer Truppen aus Deutschland bestehen, &hellip; <\/a><\/strong><br>\n&hellip; auch wenn andere europ&auml;ische Staaten nicht mitmachen. &ndash; Oskar Lafontaine hat gleich zu Beginn des Gespr&auml;chs mit Albrecht M&uuml;ller auf die Gef&auml;hrlichkeit der jetzigen Konstellation hingewiesen. Mit der Stationierung von westlichen Raketen in der Ukraine wird die Flugzeit zur Vernichtung russischer Kommandozentralen und anderer wichtiger Einrichtungen auf ca. 5 Minuten reduziert. Das ist wie zu Zeiten der Nachr&uuml;stung mit den Pershing-Raketen eine ausgesprochen kritische und gef&auml;hrliche Situation &ndash; noch gef&auml;hrlicher als damals. Weil Deutschland vollgepackt ist mit US-amerikanischen milit&auml;rischen Einrichtungen, sind wir ein Hauptziel russischer Raketen. &bdquo;Ami, it&rsquo;s time to go! Pl&auml;doyer f&uuml;r die Selbstbehauptung Europas&ldquo; lautet die Antwort von Oskar Lafontaine auf diese gef&auml;hrliche Konstellation. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n&nbsp;<br>\n04. M&auml;rz 2023 um 10:00<br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94592\">Dokumente zu fr&uuml;hen Kontakten zwischen West und Ost, zwischen Bundesrepublik und DDR, und Moskau <\/a><\/strong><br>\nDie Dokumente zeigen auch, dass &ndash; anders als oft behauptet &ndash; der Kalte Krieg nicht erst 1989 zu Ende war. Es gab zwischen dem Beginn der von Brandt in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts eingeleiteten und dann von der Regierung Brandt offiziell betriebenen Entspannungspolitik im Jahr 1969 und dem Mauerfall im Jahre 1989 eine Reihe von Begegnungen zwischen Ost und West &ndash; zum Beispiel: Bundeskanzler Brandt war im M&auml;rz 1970 in Erfurt , der Staatsratsvorsitzende Stoph war im Mai 1970 in Kassel Kassel: Deutsch-deutsches Treffen von Brandt und Stoph vor 50 Jahren (hna.de) , Bundeskanzler Schmidt war im Dezember 1981 (zum zweiten Mal) auf DDR Besuch Helmut Schmidt bei Erich Honecker: Ein Besuch in der DDR | MDR.DE . Und dann gab es ja auch die Treffen zwischen westdeutschen Politikern und Repr&auml;sentanten der Sowjetunion, herausragend die Treffen Willy Brandts mit Breschnew im September 1971 auf der Krim und am 19. Mai 1973. Als erster sowjetischer Staatschef besucht Breschnew Bonn und trifft Willy Brandt.<br>\nP. S.: &Uuml;brigens, wenn Sie alte interessante Dokumente kennen, die in unsere Serie passen w&uuml;rden, dann weisen Sie uns bitte darauf hin. Am besten &uuml;ber die E-Mail-Adresse recherche@nachdenkseiten.de . Danke. Albrecht M&uuml;ller<br>\n&nbsp;<br>\n04. M&auml;rz 2023 um 8:43<br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94656\">Die Waffe an der Schl&auml;fe und das Messer am Hals <\/a><\/strong><br>\n&bdquo;Mit der Waffe an der Schl&auml;fe l&auml;sst sich nicht verhandeln&ldquo;, sagte Olaf Scholz, um zu erkl&auml;ren, warum die Ukraine Friedensverhandlungen ablehnt. &bdquo;Wenn Russland heute die Waffen schweigen l&auml;sst, dann ist morgen der Krieg zu Ende&ldquo;, sind sich die Kriegsparteien SPD, Gr&uuml;ne, FDP und CDU\/CSU einig. Aber warum f&uuml;hrt Russland Krieg? Weil Russland kein Messer am Hals haben will. Von Oskar Lafontaine.<\/li>\n<li>Ayn Rand [&#712;a&#618;n &#712;r&aelig;nd], b&uuml;rgerlich Alice O&rsquo;Connor, geboren als Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch &#1040;&#1083;&#1080;&#1089;&#1072; &#1047;&#1080;&#1085;&#1086;&#1074;&#1100;&#1077;&#1074;&#1085;&#1072; &#1056;&#1086;&#1079;&#1077;&#1085;&#1073;&#1072;&#1091;&#1084;, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov&rsquo;evna Rozenbaum (* 20.&nbsp;Januarjul. \/ 2.&nbsp;Februar&nbsp;1905greg. in Sankt Petersburg; &dagger; 6. M&auml;rz 1982 in New York) war eine russisch-US-amerikanische Bestsellerautorin, die sich auch zu Themen der &Ouml;konomie, politischen Philosophie und Ethik &auml;u&szlig;erte. Dabei vertrat die Atheistin eine Variante des Libertarismus und u.&nbsp;a. die Ansicht, dass Moralit&auml;t in rationalem Selbstinteresse gr&uuml;nde, sowie einen uneingeschr&auml;nkten Kapitalismus und dass der Individualismus dem Kollektivismus &uuml;berlegen ist. Ihre B&uuml;cher erreichten eine Gesamtauflage von 30 Millionen Exemplaren.[1] Rand z&auml;hlt in den Vereinigten Staaten zu den einflussreichsten und meistgelesenen politischen Autoren.[2][3][4]<\/li>\n<\/ol><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte Herren M&uuml;ller und Lafontaine&nbsp;<\/p><p>aufrichtigen Dank f&uuml;r ihren memorierenden Hinweis zur seinerzeitigen Interview-Frage an Madeleine Albright&nbsp;ob 500.000 tote Kinder im IRAK den Preis wert waren und deren spontaner Bejahung (!) durch die seinerzeitige US-Aussenministerin.<\/p><p>Selbst wenn Albright diese spontan entglittene&nbsp;Bewertung sp&auml;ter&nbsp;&ldquo;bedauert&ldquo; hat, so bleibt dennoch das blanke&nbsp;Entsetzen&nbsp;angesichts der Unfassbarkeit einer solchen Antwort.<br>\nDenn&nbsp;nicht nach gefallenen Soldaten, was schlimm genug gewesen w&auml;re, sondern&nbsp;nach &ldquo;toten Kindern&ldquo; wurde gefragt. &nbsp;Als lie&szlig;e sich gerade bei Kindern als Opfer eine Zustimmung &uuml;berhaupt nur DENKEN.<\/p><p>Keinerlei psychologische Sperre, dass ihr diese beispielhaft zynische Antwort &uuml;ber die Lippen kam.<br>\nEin &ldquo;Sorry&ldquo; danach, soll uns vergessen machen?<br>\nH&auml;tte man angesichts der Monstr&ouml;sit&auml;t allein der Frage nicht eher ein spontanes Umswitchen in Empathie&nbsp;bei&nbsp;Albright&nbsp;erwarten m&uuml;ssen?&nbsp;Und ist man daher zu recht best&uuml;rzt angesichts solcher&nbsp;aus narzistischer Hybris erwachsender Teilnahmslosigkeit&nbsp;und damit Unf&auml;higkeit zu erkenntnisf&auml;higer Reue?&nbsp;<br>\nZeigt das nicht, in welch erschreckendem Masse und wie verh&auml;rtet, ja mit welchem von Vernichtungsbereitschaft gesteuertem &ldquo;Pragmatismus&rdquo; man in den gesellschaftlichen Eliten bei den &ldquo;Entscheidern&ldquo; rechnen muss?&nbsp;<br>\nEine sich darin artikulierende, uns&auml;gliches Leid verursachende Entscheidung flink beiseite wischende Bereitschaft zu erkenntnisresistenter Selbst-Absolution &ndash;&nbsp;wenn nur das klassen-geformt &uuml;berh&ouml;hte Selbstbild keinen Schaden nimmt?<\/p><p>Dazu fiel mir eine Geschichte ein, wann ich mich schon einmal bei einem mir&nbsp;durchaus sympathischen Menschen mit einer vglb. &ldquo;sensitiven Erstarrung&ldquo; konfrontiert sah.<\/p><p>Die Geschichte liest sich ein wenig, wie der Auftakt zu einem Roman, ist aber tats&auml;chlich so passiert:<\/p><p>Im Sommer 2017 machten meine Frau und ich im Hinterland der Normandie Urlaub in einer sch&ouml;nen alten, ehemaligen M&uuml;hle.&nbsp;Genauer gesagt war unser Quartier ein kleines, von Wein romantisch umranktes Seitenhaus, das von dem nur&nbsp;wenig &auml;lteren Besitzerehepaar Sylvain und Robert&nbsp;an Urlaubsg&auml;ste vermietet wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nSie, Franz&ouml;sin, Dozentin f&uuml;r amerikanische Geschichte hatte Robert in Amerika bereits w&auml;hrend ihres Studiums&nbsp;kennen und lieben gelernt.&nbsp;<br>\nRobert, kurz nach Kriegsende geboren, kam aus New England und ist seiner gro&szlig;en Liebe nach Studium als&nbsp;Alleinsegler sp&auml;ter &uuml;ber den Atlantik gefolgt; was er von Beruf war, erfuhren wir nicht. Fragten aber auch nicht&nbsp;nach.&nbsp;<br>\nRoberts Herkunft war eine aus der US-Elite, der Vater ein h&ouml;herer Milit&auml;r, &uuml;ber den Robert&nbsp;keine sehr wohlwollenden Worte fand.&nbsp;Nach Sylvains&nbsp;R&uuml;ckzug&nbsp;aus der Lehre hatten sie sich aus Paris hier ins Hinterland der&nbsp;Normandie zur&uuml;ck gezogen.<\/p><p>Am letzten lauen Sommerabend sassen wir mit dem gurgelnden Ger&auml;usch des M&uuml;hlbaches im Ohr beim Glas&nbsp;Abschieds-Rotwein auf deren Terrasse.&nbsp;Der Urlaub war zu Ende.&nbsp;Am n&auml;chsten Morgen w&uuml;rden wir abreisen.&nbsp;<\/p><p>In den Tagen zuvor war das etwas scheue Gastgeber-Paar und wir nicht minder ruhigen G&auml;ste uns trotz unserer&nbsp;Zur&uuml;ckhaltung, ggf. sogar deswegen, &uuml;ber eine spannende Frage etwas n&auml;her gekommen und auch dem&nbsp;politischen Standpunkt der Beiden als aufrechte Antifaschisten, was ja in Frankreich trotz der Resistance-Vergangenheit heutzutage nicht mehr selbstverst&auml;ndlich ist.&nbsp;<\/p><p>Ein gefundener Holz-Koffer auf dem Dachboden der M&uuml;hle gab den beiden,&nbsp;<br>\nseit sie das Haus viele Jahre zuvor bezogen hatten, R&auml;tsel auf.<br>\nVielleicht konnten ja wir als Deutsche eine evtl. Beitrag zu dessen Aufkl&auml;rung leisten.<br>\nWarum?<br>\nAuf der verwitterten Lackierung des Kofferdeckels konnte man Namen entziffern und das Bekenntnis zu einer&nbsp;Freundschaft oder Liebe.&nbsp;Allerdings war nicht wirklich klar, wer sich hier zu&nbsp;wem bekannte.<br>\nWir lasen die blassen aber entzifferbaren Namen &ldquo;Hans&ldquo;, &ldquo;Katja&ldquo; und einen franz&ouml;sischen&nbsp;M&auml;nnernamen, an den ich mich nicht mehr erinnere.<br>\nDie Notiz lie&szlig; vermuten, dass der dritte &ldquo;Katja&ldquo; und &ldquo;Hans&ldquo; als&nbsp;Freundschafts- oder Liebespaar&nbsp;bezeichnete.&nbsp;<br>\nEin Franzose, vielleicht eine Russin, gewiss ein Deutscher&hellip;<br>\nSylvain wusste aus der regionalen Geschichtsschreibung, dass es in der Gegend Resistance-St&uuml;tzpunkte gegeben&nbsp;hatte.&nbsp;<br>\nSo entspann sich zwischen uns ein Gespr&auml;ch in dem wir uns vorzustellen suchten, wie diese Menschen mit ihrer&nbsp;verschiedenen nationalen Herkunft in dieser Zeit hier in der M&uuml;hle zusammen &nbsp;gefunden haben mochten.<\/p><p>In vermeintlich rotweinseligem Einvernehmen entspann sich &uuml;ber das Spekulieren ein Gespr&auml;ch, dass sich auf die Weltkriegsereignisse erweiterte.&nbsp;Die gemeinschaftlich teilnehmende R&uuml;ckschau auf den Krieg und Roberts offen kritische Haltung gegen&uuml;ber seinem eigenen Vater&nbsp;ermutigten mich dem &rdquo;Amerikaner&rdquo; eine Frage zu stellen, die ich mir ansonsten kaum erlaubt h&auml;tte pers&ouml;nlich&nbsp;an jemanden zu richten.<br>\n&nbsp;<br>\nH&ouml;flich darauf verweisend, dass mich diese schon lange umtreibe und ich die Gelegenheit nutzen wolle, jemand&nbsp;der sie vielleicht beantworten k&ouml;nnte, gewissermassen aus &ldquo;erster Hand&ldquo;.<br>\nIch stellte meine Frage und &ndash; trat voll ins&nbsp;Fettn&auml;pfchen.<br>\nDas Gespr&auml;chsklima&nbsp;blieb h&ouml;flich, aber k&uuml;hlte sich sp&uuml;rbar ab.<br>\nWas war es?&nbsp;<br>\nDass ich ihn nach all der Zeit seines Lebens in Frankreich noch als Amerikaner ansprach?<br>\nDass der Inhalt meiner Frage zu monstr&ouml;s war?<\/p><p>Ich hatte&nbsp;die Frage eingeleitet mit der Feststellung,&nbsp;<br>\ndass wir alle immer &uuml;ber den Bomben-Abwurf&nbsp;auf&nbsp;Hiroshima *) am&nbsp;06.08.45&nbsp;reden w&uuml;rden .&nbsp;<br>\nAber (fast) nie &uuml;ber Nagasaki FAT MAN **)&nbsp;gerade mal drei Tage sp&auml;ter!<\/p><p>Und das mir die ganze Monstr&ouml;sit&auml;t dieses zweiten Bombenabwurfs nach nur 3 Tagen<br>\nerst in j&uuml;ngerer Zeit so richtig klar geworden w&auml;re, da man doch nach LITTLE BOY *) auf Hiroshima alles wusste,&nbsp;was man zur Zerst&ouml;rungskraft als Milit&auml;r vielleicht&nbsp;glaubte gesichert wissen zu m&uuml;ssen und daher zumindest die&nbsp;Leben der Einwohner von Nagasaki nicht auch noch h&auml;tten ausl&ouml;scht werden m&uuml;ssen und&nbsp;diese &ldquo;Test&ldquo;-Abw&uuml;rfe, wenn&nbsp;schon als &ldquo;milit&auml;risch notwendig&ldquo; erachtet ggf. &uuml;ber weniger besiedeltem Gel&auml;nde bei Schonung all der&nbsp;Menschenleben h&auml;tte machen k&ouml;nnen.<\/p><p>Nein, meinte Robert, (und verlor kein Wort &uuml;ber Nagasaki) Hiroshima sei Kriegs-entscheidend und&nbsp;gl&uuml;cklicherweise beendend gewesen.&nbsp;Und er erg&auml;nzte martialisch, die Japaner h&auml;tten ansonsten&nbsp;&bdquo;mit den Messern zwischen den Z&auml;hnen&ldquo;&nbsp;bis zum&nbsp;letzten Mann gek&auml;mpft und der Krieg h&auml;tte sich noch lange hingezogen.<\/p><p>Silvain&nbsp;schenkte nach.<br>\nClaudia nippte am Glas<\/p><p>Ich f&uuml;hlte mich missverstanden und hakte nach:<br>\nOk, wenn man die Hiroshima-Bombe &ndash; mit hinreichender Kaltbl&uuml;tigkeit angesichts ihrer Vernichtungskraft &ndash; noch&nbsp;milit&auml;rstrategisch sogar wahrscheinlich zutreffend als &ldquo;kriegsentscheidend&rdquo; betiteln wolle &ndash; die Nagasaki-Bombe&nbsp;lie&szlig;e sich SO (!) doch gewiss nicht mehr &rdquo;entschuldigen&ldquo; .<br>\nZumal man ja angesichts der &rdquo;Wiederholungstat&rdquo; in so kurzer Zeit und am Beispiel Hiroshimas auch in&nbsp;hinreichender Kenntnis der Auswirkungen auf die vernichteten Menschenleben, h&auml;tte man berechtigte Skrupel als&nbsp;Begr&uuml;ndung ernsthaft noch die Beendigung des Krieges anf&uuml;hren zu wollen, nicht doch eher von einem staatlichen Terrorakt mit einem&nbsp;hohen Mass an krimineller Energie ausgehen&nbsp;m&uuml;sse.<br>\nDaher meine Frage, wie man sie dann als&nbsp;historisches Ereignis eben nicht milit&auml;risch, sondern ggf. soziopsychologisch erkl&auml;ren k&ouml;nne?<\/p><p>Ich erreichte Robert mit diesen Skrupeln nicht mehr.<br>\nEr sprach noch &uuml;ber den Krieg im Pazifik, wurde aber deutlich wortkarger.<br>\nAuf Nagasaki ging er nicht mehr ein.<\/p><p>Ich bin mir sicher: Er war kein Ignorant und wahrhaftig genug, dass die Frage ihn nicht kalt lie&szlig;.<br>\nVielleicht lag da doch dieses diffus-katholische &ldquo;mea culpa,&nbsp;mea&nbsp;maxima culpa&ldquo; in der Luft:<br>\nUnd er konnte nicht von sich und seiner Herkunft abstrahieren,&nbsp;obwohl ich zumindest annahm deutlich gemacht&nbsp;zu haben, dass es mir nicht um Zuweisung einer &ldquo;Kollektiv-Schuld&ldquo; gehe, sondern ich universellen Friedenswillen&nbsp;grunds&auml;tzlich voraussetze und mich daher die Frage wirklich als eine existenzielle Menschheitsfrage&nbsp;interessierte.<\/p><p>Ich warf noch ein, ob es denn nicht viel nahe liegender w&auml;re den Abwurf als Testman&ouml;ver zweier verschiedener&nbsp;Bomben-Technologien zu sehen; schlie&szlig;lich h&auml;tten sich die USA ja dann auch in Folge nicht f&uuml;r die Hiroshima-Bombe, sondern f&uuml;r die FAT-MAN Technologie entschieden.<\/p><p>H&auml;tte man mir eine Frage nach Stalingrad, Leningrad oder Auschwitz gestellt,<br>\nk&auml;me mir nicht der Hauch einer Rechtfertigung in den Sinn.&nbsp;<br>\nAlles, was ich antworten k&ouml;nnte w&auml;re nur:<br>\n&bdquo;Lieber Mitmensch, ich bin so ratlos wie Du, aber teile Dein Entsetzen.&rdquo;<\/p><p>Die Schizophrenie in der Wahrnehmung von Hiroshima und Nagasaki dr&uuml;ckt sich exemplarisch widerspr&uuml;chlich im Schluss des&nbsp;deutschen Friedensforschers Neueck der Universit&auml;t Hamburg aus, der die Auffassung vertritt, dass, w&auml;re es ausschlie&szlig;lich um ein&nbsp;Experiment gegangen, (dessen Zerst&ouml;rungsauswirkungen man ja in der Tat noch nicht kannte), so w&auml;re nach Hiroshima der Abwurf auf&nbsp;Nagasaki ja nicht mehr notwendig gewesen.&nbsp;<\/p><p>Richtig, es ging um zwei verschiedene Bomben-Typen, deren BEIDER (!) Wirkung ganz offensichtlich in diesem&nbsp;Test, &nbsp;da er sich nun mal &ldquo;gerade anbot&ldquo;, abgerufen werden sollte.<br>\nWarum aber sollte dies dem &rdquo;ausschlie&szlig;lichen&ldquo; Test-Charakter des Abwurfs auf Nagasaki entgegen stehen?<br>\nGerade der &ldquo;ausschlie&szlig;liche&ldquo; Test-Charakter macht es ja so monstr&ouml;s<\/p><p>Im angesprochenen Fehlschluss werden wir vielmehr Zeuge eines klassischen Verdr&auml;ngungsaktes:&nbsp;<br>\nDie Ersch&uuml;tterung dar&uuml;ber, dass, in Kenntnis der Wirkung des ersten&nbsp;Bombenabwurfes doch der zweite Abwurf unm&ouml;glich h&auml;tte erfolgen d&uuml;rfen, demonstriert die Abwehr, sich vorstellen zu sollen, dass&nbsp;der amerikanische, wie jeder Menschenbruder &uuml;berhaupt, zu solch einer St&ouml;rung hominiden Urvertrauens in der Lage w&auml;re, wenn er&nbsp;uns doch gleichzeitig vom Faschismus befreit hat.<br>\nDie Bedrohung und St&ouml;rung des emphatischen Grundkonsenses, der uns als Gattung evolution&auml;r verankert innewohnen MUSS, da wir&nbsp;ansonsten als schwache, alleinig wehrlose Art niemals zur dominierenden Spezies h&auml;tten aufsteigen k&ouml;nnen, kollidiert mit unserem&nbsp;Harmonie(Friedens)-Wunsch und ist als bittere Erkenntnis unertr&auml;glich:&nbsp;&nbsp;Denn so WOLLEN wir und SOLL keiner sein!<\/p><p>Historisch verbrieft und aktuell relauncht wissen wir allerdings, dass als Ergebnis erfolgreicher Manipulation zu Herrenmenschen-Denken,&nbsp;internalisierte Verteidiger des GUTEN gegen DAS (!?) B&Ouml;SE, bornierter Apartheid und g&ouml;ttlich legitimiertem &ldquo;Auserw&auml;hltsein&ldquo; uns&nbsp;jeder nur erdenkliche Excess an Grausamkeit sofort drohen kann, wenn Krieg diese Grund&uuml;bereinkunft des sozialen Miteinander&nbsp;aufk&uuml;ndigt und alle Hemmschwellen nivelliert.<\/p><p>Besten Dank den &ldquo;nachdenkseiten&ldquo;, dass es sie gibt.<br>\nfs<\/p><p>*) Hiroshima:&nbsp;&ldquo;LITTLE BOY&ldquo;, Mark-1-Uran), Expl.H&ouml;he 600&nbsp;m,&nbsp;Sprengkraft 13kt TNT, 06.08.45; ca.&nbsp;140.000 <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/atombombe-auf-nagasaki-trauer-um-70-000-tote-100.html\">deutschlandfunk.de\/atombombe-auf-nagasaki-trauer-um-70-000-tote-100.html<\/a> Tote sofort,&nbsp;Sp&auml;tfolgen&nbsp;unber&uuml;cksichtigt!)&nbsp;.<br>\n**) Nagasaki: &ldquo;FAT MAN&ldquo;, Mark-3-Plutonium), Expl.H&ouml;he 550 m,&nbsp;Sprengkraft 21kt TNT,&nbsp;09.08.45; &nbsp;ca.&nbsp;70.000 <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/atombombe-auf-nagasaki-trauer-um-70-000-tote-100.html\">deutschlandfunk.de\/atombombe-auf-nagasaki-trauer-um-70-000-tote-100.html<\/a> Tote sofort,&nbsp;Sp&auml;tfolgen&nbsp;unber&uuml;cksichtigt!)&nbsp;.<br>\n***) &ldquo;durch meine Schuld, durch meine &uuml;bergro&szlig;e Schuld&ldquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Angek&uuml;ndigte Nachbemerkung von Albrecht M&uuml;ller:<\/strong><\/p><p>Die Leserbriefe enthalten wie so oft eine gro&szlig;e Zahl von Informationen und guten Gedanken. Danke vielmals.<\/p><p>Es werden Zweifel ge&auml;u&szlig;ert, ob der Abzug US-amerikanischer Truppen &uuml;berhaupt irgendwann noch bewirkt werden und geschehen kann. Diese Zweifel sind berechtigt. Vielleicht aber k&ouml;nnte die Forderung nach Abzug der US-amerikanischen Truppen aus Deutschland dennoch ein wichtiger Hebel f&uuml;r eine &ouml;ffentliche Debatte zum Thema unserer Sicherheit und au&szlig;enpolitischen Eigenst&auml;ndigkeit werden.<\/p><p>Wenn ich verantwortlich w&auml;re f&uuml;r die Wahlkampfplanung einer auf die Erhaltung des Friedens achtenden Partei, dann w&uuml;rde ich im Blick auf die n&auml;chsten Bundestagswahlen im Herbst 2025 die Forderung nach Abzug aller ausl&auml;ndischen Truppen aus Deutschland zum gro&szlig;en Thema machen. Immerhin hat der Spitzenkandidat der SPD in Rheinland-Pfalz f&uuml;r die Landtagswahl im Jahre 1991, Rudolf Scharping, damals mit der Forderung, Rheinland-Pfalz d&uuml;rfe nicht weiter der Flugzeugtr&auml;ger der USA in Europa sein, Punkte gemacht. Diese Forderung kam sehr gut an und bewirkte noch mehr Mobilisierung von W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern.<\/p><p>Ist seitdem dieses Thema und diese Forderung auf ganz Deutschland bezogen verschwunden? Oder hat das Thema noch eine gewisse Dynamik?<\/p><p>Dazu werden Sie in der n&auml;chsten Zeit einen Beitrag auf den Nachdenkseiten finden.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94575\">In diesem Beitrag<\/a> ist auf das Gespr&auml;ch zwischen Oskar Lafontaine und Albrecht M&uuml;ller hingewiesen worden. Themen waren die schwierige sicherheitspolitische Lage, die &bdquo;ausgesprochen schr&auml;ge deutsche Diskussion zu den Aktionen von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht&ldquo; sowie der Einfluss der USA auf deutsche Parteien und Medien. Mit Blick auf fragw&uuml;rdige Debatten in deutschen Medien und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94790\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-94790","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94790"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94835,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94790\/revisions\/94835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}