{"id":94811,"date":"2023-03-09T08:34:37","date_gmt":"2023-03-09T07:34:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811"},"modified":"2023-03-09T08:34:37","modified_gmt":"2023-03-09T07:34:37","slug":"hinweise-des-tages-4313","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h01\">Tatort Ostsee (IV) <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h02\">Neue Enth&uuml;llungen zu Nord-Stream-Anschl&auml;gen: mutma&szlig;lichem Terrorfinanzier im Westen bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h03\">Russland-Sanktionen: Toaster gegen den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h04\">Kanonen wichtiger als Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h05\">Der Weg der Gr&uuml;nen von der Protestpartei zum Kriegstreiber: Gegen die eigenen Wurzeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h06\">Die Propagandamaschine l&auml;uft rund um die Uhr. Wer widerspricht, darf nicht mehr auftreten: Keine R&auml;ume f&uuml;r Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h07\">Gr&auml;uelpropaganda gegen Waffenruhe: Hart aber schwer zu glauben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h08\">Europafahnen und Tr&auml;nengas: Was passiert in Georgien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h09\">Erdbebenkatastrophe als wanderndes Unheil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h10\">Studie: Kosten h&ouml;her als mit Gas H&auml;lfte der Geb&auml;ude f&uuml;r W&auml;rmepumpe untauglich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h11\">ZVEI: &ldquo;Elektroautos und W&auml;rmepumpen k&ouml;nnten das Stromnetz in die Knie zwingen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h12\">Ein Sargnagel f&uuml;r Deutschlands Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h13\">Tagesschau erkl&auml;rt, wie die Internetzensur mit KI versch&auml;rft werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h14\">Generalstreik in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h15\">&Uuml;bersterblichkeit in den Corona-Jahren: Lockdownfrei und Erfolg dabei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94811#h16\">Die GroKo kommt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tatort Ostsee (IV)<\/strong><br>\nDeutsche und US-amerikanische Medien suchen mit einer alternativen Tatversion zum Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines den begr&uuml;ndeten Verdacht einer staatlichen US-T&auml;terschaft zu verdr&auml;ngen. Laut Berichten, die auf beiden Seiten des Atlantik im Lauf des Dienstags ver&ouml;ffentlicht wurden und sich auf anonyme US-Regierungsquellen wie auch auf unbest&auml;tigte Ermittlungen deutscher Beh&ouml;rden st&uuml;tzen, soll eine sechsk&ouml;pfige Gruppe eventuell ukrainischer oder russischer Nationalit&auml;t die Tat mit Hilfe einer in Rostock gemieteten Jacht im Alleingang begangen haben. Man habe, hei&szlig;t es, keinerlei Hinweise auf irgendeine staatliche Mitwirkung. Das erstaunt auch deshalb, weil bisher aufgrund des erforderlichen immensen Aufwands eine staatliche T&auml;terschaft als einzige feststehende Tatsache galt. Zum Beleg f&uuml;r die alternative Tatversion wird erkl&auml;rt, die deutschen Ermittler h&auml;tten Mitte Januar Sprengstoffspuren auf einem Tisch in der Jacht entdeckt &ndash; fast vier Monate nach der Tat. Die alternative Version leistet vor allem eins: Sie lenkt den Verdacht von den USA ab, die nach Recherchen des US-Journalisten Seymour Hersh die Tat begangen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9187\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue M&auml;rchen zu Nord Stream oder: Die Berliner Kakaotrinker<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Was auch immer geschieht:<br>\nNie d&uuml;rft ihr so tief sinken,<br>\nvon dem Kakao, durch den man euch zieht,<br>\nauch noch zu trinken.&rdquo;<br>\n-Erich K&auml;stner\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt ist es also so weit. Diese Nation verwandelt sich in einen Fu&szlig;abtreter. Ausgerechnet die Bundesanwaltschaft liefert auch noch die l&auml;cherliche Geschichte, mit der von den T&auml;tern von Nord Stream abgelenkt werden soll. Man habe auf Hinweise befreundeter Dienste hin eine Jacht durchsucht&hellip; und Sprengstoffspuren sowie gef&auml;lschte Ausweise gefunden.<br>\nEs ist eine Sache, wenn die New York Times eine R&auml;uberpistole ver&ouml;ffentlicht, um von den USA als T&auml;tern abzulenken. Es ist eine andere Sache, wenn eine deutsche Regierung, deren einzige Existenzberechtigung die Vertretung der Interessen der deutschen Bev&ouml;lkerung ist, folgsam die Klappe h&auml;lt, wenn ein vermeintlicher Verb&uuml;ndeter mal eben die Existenzgrundlagen der deutschen National&ouml;konomie in St&uuml;cke bl&auml;st. Und es ist noch eine ganz andere Sache, wenn zus&auml;tzlich noch die deutschen Ermittlungsbeh&ouml;rden eingesetzt werden, um dem M&auml;rchen Glaubw&uuml;rdigkeit zu verleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/164801-neue-maerchen-zu-nord-stream\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Henn trifft den Nagel auf den Kopf. So tief ist das (ehemalige) Land der Dichter und Denker bereits gefallen. An Bundeskanzler Scholz ist kaum zu erkennen, dass er einst ein Vertrauer von Gerhard Schr&ouml;der war. Der &ndash; und sein damaliger gr&uuml;ner Au&szlig;enminister &ndash; konnte den USA wenigstens au&szlig;enpolitisch noch etwas Paroli bieten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Spuren f&uuml;hren in die Ukraine&ldquo;: Eine &bdquo;Nord-Stream-Show&ldquo; der US-Regierung?<\/strong><br>\nAm 7. M&auml;rz wurde gemeldet, dass die Spuren zur Nord-Stream-Sprengung &ldquo;in die Ukraine f&uuml;hren&rdquo;. Interessant ist, dass unterschiedliche Medien unter Berufung auf unterschiedliche Quellen das gleichzeitig gemeldet haben, was auf eine gesteuerte Medienkampagne hindeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/spuren-fuehren-in-die-ukraine-eine-nord-stream-show-der-us-regierung\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Medienberichte: Pro-ukrainische Gruppe soll hinter Nord-Stream-Anschl&auml;gen stecken<\/strong><br>\nDie &ldquo;Enth&uuml;llungen&rdquo; der New York Times und der deutschen Leitmedien erfolgten nur wenige Tage nach dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Washington. Aufgrund der seltsamen Umst&auml;nde der Reise, die kurzfristig angek&uuml;ndigt worden war und ohne die sonst &uuml;bliche Begleitung in Form einer Wirtschaftsdelegation und ohne einen Tross von Journalisten erfolgte, spekulierte die New York Times, dass sich Scholz und US-Pr&auml;sident Joe Biden &uuml;ber eine Neuausrichtung der Unterst&uuml;tzung der Ukraine berieten.<br>\nAuch wenn der Artikel spekulativ blieb, deutete sich an, dass der Wille zur Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Regierung sowohl in Washington als auch in Berlin nicht mehr so unumst&ouml;&szlig;lich ist, wie es noch vor einigen Wochen schien. Zudem mehren sich in Deutschland und der EU die Proteste gegen Waffenlieferungen an die Ukraine.<br>\nDie Berichte &uuml;ber die mutma&szlig;liche T&auml;terschaft der Ukraine kommen au&szlig;erdem zu einer Zeit, in der die ukrainischen Streitkr&auml;fte an zahlreichen Frontabschnitten schwere Verluste erleiden und beispielsweise in Artjomowsk vor der Einkesselung stehen. Sowohl der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij als auch der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr&auml;fte Waleri Saluschny hatten einen R&uuml;ckzug aus Artjomowsk bisher dennoch abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/164767-medienberichte-ukrainische-gruppe-soll-hinter\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben gestern <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94745#h01\">hier<\/a> mit Anmerkungen auf diese neuen &ldquo;Erkenntnisse&rdquo; und deren Verbreitung durch westliche Medien hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94759\">Nord-Stream-Terror: Der Auftritt der mutma&szlig;lichen S&uuml;ndenb&ouml;cke<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue Enth&uuml;llungen zu Nord-Stream-Anschl&auml;gen: mutma&szlig;lichem Terrorfinanzier im Westen bekannt<\/strong><br>\nKurz nach den Explosionen sahen westliche Geheimdienste bereits eine Spur in Richtung Ukraine, auch der Name eines m&ouml;glichen Geldgebers war bekannt. Warum davon nichts &ouml;ffentlich wurde.<br>\nDie j&uuml;ngsten Berichte zu den Anschl&auml;gen auf die Nord-Stream-Pipelines lie&szlig;en aufhorchen. Sowohl die New York Times (NYT) als auch deutsche Medien hatten &auml;hnliche Berichte ver&ouml;ffentlicht, nach denen die T&auml;ter aus pro-ukrainischen Kreisen entstammen sollen.<br>\nDie Reaktionen auf die Berichte waren unterschiedlich. Manche emp&ouml;rten sich &uuml;ber die mutma&szlig;lich ukrainischen T&auml;ter. Andere sahen die M&ouml;glichkeit, dass es sich um eine False-Flag-Operation gehandelt haben k&ouml;nnte, um die Tat der Ukraine in die Schuhe zu schieben.<br>\nDie Bundesregierung scheint sich von den vorgelegten Fakten nicht beeindrucken zu lassen. An der Unterst&uuml;tzung der Ukraine im Krieg mit Russland soll nicht ger&uuml;ttelt werden. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk:\n<blockquote><p>\nEs hilft uns nichts, auf der Grundlage von solchen Recherchen, die bestimmt m&uuml;hsam und akribisch gemacht worden sind, jetzt dar&uuml;ber nachzudenken, welche Auswirkungen das auf unsere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine h&auml;tte.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die L&auml;ssigkeit, mit der Pistorius &uuml;ber die Recherchen hinweggeht, verwundert, zumal die Anschl&auml;ge nicht nur auf die Energieversorgung, sondern auch auf Sicherheit und Wohlstand in Deutschland abzielten. W&uuml;rde die Tat nicht verfolgt und ges&uuml;hnt, k&ouml;nnten sich andere ermuntert sehen, ebenfalls kritische Infrastrukturen anzugreifen.<br>\nDie Haltung des deutschen Verteidigungsministers verwundert auch deshalb, weil es nicht neu ist, dass die Spur der T&auml;ter in die Ukraine f&uuml;hrt. Die britische Zeitung The Times schrieb am Mittwoch, dass dies bereits eine Woche nach an Anschl&auml;gen in Geheimdienstkreisen bekannt gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Neue-Enthuellungen-zu-Nord-Stream-Anschlaegen-mutmasslichem-Terrorfinanzier-im-Westen-bekannt-7539907.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nord Stream: Resnikow f&uuml;hlt sich geschmeichelt &ndash; und fordert mehr Munition<\/strong><br>\nWas sagen die EU-Verteidigungsminister zu den j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen um Nord Stream? Sie schweigen sich aus. Nur der ukrainische Ressortchef Resnikow meldet sich zu Wort. F&uuml;r ihn sind die umstrittenen Leaks &ldquo;eine Art Kompliment&rdquo;. Zugleich fordert er mehr Munition.<br>\nEr habe die Berichte mit gro&szlig;em Interesse zur Kenntnis genommen, sagte der deutsche Verteidigungsminister Pistorius. Man m&uuml;sse aber abwarten, was sich davon best&auml;tige. Es k&ouml;nne sich auch um eine &ldquo;False-Flag-Aktion&rdquo; handeln, um pro-ukrainischen Gruppierungen etwas in die Schuhe zu schieben.<br>\nZudem forderte Pistorius dazu auf, bei Hinweisen auf eine ukrainische Beteiligung zvorsichtig zu sein. &ldquo;Wir m&uuml;ssen deutlich unterscheiden, ob es eine ukrainische Gruppe war &ndash; also im ukrainischen Auftrag gewesen sein k&ouml;nnte &ndash; oder eine pro-ukrainische ohne Wissen der Regierung&ldquo;, sagte er. &ldquo;Ich warne davor, voreilige Schl&uuml;sse zu ziehen.&rdquo;<br>\nWeniger zur&uuml;ckhaltend zeigte sich sein ukrainischer Amtskollegen Resnikow. Sein Ministerium sei nicht an der Sabotage beteiligt gewesen, erkl&auml;rte er. Dass ukrainischen Spezialkr&auml;ften so ein Einsatz zugetraut wird, sei &ldquo;eine Art Kompliment&rdquo;, sagte Resnikow. &ldquo;Aber das ist nicht unser T&auml;tigkeitsfeld.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/nord-stream-resnikow-fuehlt-sich-geschmeichelt-und-fordert-mehr-munition\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland-Sanktionen: Toaster gegen den Krieg<\/strong><br>\nOffiziell wollen Bundesregierung und EU nur der Putin-Regierung schaden. Tats&auml;chlich wird die Bev&ouml;lkerung immer mehr zum Ziel. Der Grund daf&uuml;r ist zugleich ein politisches Tabu. [&hellip;]<br>\nGibt es nun einen Wirtschaftskrieg gegen Russland oder nicht? Tats&auml;chlich ging das Lagezentrum des Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes (EAD) im Dezember davon aus, dass die Sanktionen der EU und anderer westlicher Staaten gegen Russland messbare negative Auswirkungen auf die dortige Wirtschaft haben. Die Regierung von Pr&auml;sident Wladimir Putin werde mit einer anhaltenden Rezession zu k&auml;mpfen haben, so die Einsch&auml;tzung des Intelligence Analysis Centre (Intcen), des zivilen Nachrichtendienstes des EAD.<br>\nBrisant an der Intcen-Analyse ist die indirekte Zielvorgabe: Die EU-Sanktionen seien nur dann effektiv, hie&szlig; es in dem Papier, das Telepolis vorlag, wenn Moskau in Finanzschwierigkeiten komme &ldquo;und soziale Unruhen entst&uuml;nden&rdquo;. Andernfalls werde die verschlechterte Wirtschaftslage keinen nennenswerten Einfluss auf die Politik der Putin-F&uuml;hrung haben.<br>\nSchaut man sich die mittlerweile zehn Sanktionspakete der EU genauer an, konkretisiert sich dieses Bild. Bereits im M&auml;rz 2022 wurden neben vielen anderen Produkten &ldquo;Personenwaagen, einschlie&szlig;lich S&auml;uglingswaagen; Haushaltswaagen&rdquo;, &ldquo;Haushaltsgeschirrsp&uuml;lmaschinen&rdquo;, &ldquo;Waschvollautomaten&rdquo;, &ldquo;Haushaltsn&auml;hmaschinen&rdquo;, &ldquo;Haartrockner&rdquo;, &ldquo;Mikrowellenger&auml;te&rdquo; und &ldquo;Brotr&ouml;ster (Toaster)&rdquo; auf eine Liste vermeintlicher Luxusg&uuml;ter gesetzt.<br>\nEnde Februar dieses Jahres haben die USA das Exportverbot f&uuml;r &ldquo;Luxusg&uuml;ter&rdquo; nach Russland ausgeweitet. Zu den 276 betroffenen Produktgruppen geh&ouml;ren Ventilatoren, Klimaanlagen und K&uuml;hlschr&auml;nke ab einem Wert von 750 US-Dollar, aber auch Geschirrsp&uuml;ler ab einem Preis von 100 US-Dollar.<br>\nDas ist ein deutlicher Unterschied zum M&auml;rz 2022, als das US-Handelsministerium unter anderem den Export von alkoholischen Getr&auml;nken, Tabakwaren, Kleidung und Schuhen im Wert von mindestens 1.000 US-Dollar stoppte und die Ausfuhr von Edelsteinen, Seide, Elektroautos, Motorr&auml;dern, Fahrzeugen und Schiffsmaschinen nach Russland verbot.<br>\n&ldquo;Jetzt werden also Konsumg&uuml;ter sanktioniert. Und damit sind nicht Rolex-Uhren und Rolls-Royce gemeint, sondern Dinge, die normale Menschen jeden Tag benutzen&rdquo;, schreibt der russische Journalist Anton Orech, der beim Radio Echo Moskau arbeitete, bis die Putin-Regierung den Sender am 1. M&auml;rz 2002 wegen seiner Berichterstattung &uuml;ber den Angriff auf die Ukraine vom Netz nahm. Orech ist sich sicher: &ldquo;Der Sinn der neuen Sanktionen ist, dass die einfachen Leute sie zu sp&uuml;ren bekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Russland-Sanktionen-Toaster-gegen-den-Krieg-7539473.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kanonen wichtiger als Kinder<\/strong><br>\nUm den Krieg voranzutreiben, der uns mit jeder weiteren Eskalationsstufe n&auml;her an den atomaren Exitus bringt, scheut die deutsche Bundesregierung keine Kosten. F&uuml;r die aktuellen Haushaltsberatungen hat Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) 10 Milliarden Euro zus&auml;tzlich zum 100-Milliarden-Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r den R&uuml;stungshaushalt angemeldet und deutlich gemacht, da&szlig; der R&uuml;stungswahnsinn auch in den kommenden Jahren kein Ende haben wird. &raquo;Was der kann&hellip;&laquo;, dachte sich Kabinettskollegin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) und beantragte die Bereitstellung von 12,5 Milliarden Euro f&uuml;r die &raquo;Kindergrundsicherung&laquo;, das sozialpolitische Prestigeprojekt der Koalitionsregierung. Wer von Frau Paus noch nie geh&ouml;rt hat, hat nichts verpa&szlig;t. Die Bundesfamilienministerin lief bisher unter dem Radar, weil Familien und Kinder in der aktuellen Legislaturperiode keine Rolle spielten. Mit der &raquo;Kindergrundsicherung&laquo; sollen nach den Regierungspl&auml;nen Leistungen, auf die arme Familien einen Anspruch haben, zusammengef&uuml;hrt und leichter zug&auml;nglich gemacht werden. Der gro&szlig;e Schlag gegen Kinderarmut w&auml;re das nicht, aber eine Hilfestellung. Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nde dr&auml;ngen auf die z&uuml;gige Umsetzung. Denn mehr als jedes f&uuml;nfte Kind lebt an oder unter der Armutsgrenze. Die Not ist gro&szlig; und schnelles Handeln erforderlich. Aber &raquo;schnell&laquo; geht bei dieser Regierung nur der Bau von LNG-Terminals &ndash; die &raquo;Kindergrundsicherung&laquo; wird fr&uuml;hestens im Wahljahr 2025 kommen. Vielleicht kommt sie auch gar nicht. Im Bundesfinanzministerium wird sie abgelehnt. Schon im vergangenen Jahr bef&uuml;rchteten die &raquo;Finanzexperten&laquo;, da&szlig; mit der Grundsicherung &raquo;die Arbeitsanreize f&uuml;r Geringqualifizierte beeintr&auml;chtigt werden&laquo;. Die Armut der Kinder ist ein wirksames Druckmittel, um die Eltern in prek&auml;re Jobs zu zwingen. Deshalb soll sie auch erhalten bleiben. Auf welchem Niveau &ndash; dar&uuml;ber streitet die Koalition. Einigkeit herrscht jedoch bei den grunds&auml;tzlichen Priorit&auml;ten: Der Kuchen geht f&uuml;r Kanonen und Konzerne drauf. &Uuml;ber die Kr&uuml;mel darf gestritten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1402068822522\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Weg der Gr&uuml;nen von der Protestpartei zum Kriegstreiber: Gegen die eigenen Wurzeln<\/strong><br>\nIn fortschrittlichen Kreisen wird &uuml;ber die Partei &bdquo;B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen&ldquo; und das sie umgebende Milieu intensiv diskutiert. Wesentlicher Streitpunkt ist, ob es sich bei ihr um eine b&uuml;rgerliche Partei oder schon um die reaktion&auml;rste politische Kraft der herrschenden Klasse handelt. Im Gegensatz zum Mainstream kommt hier niemand mehr auf die Idee, diese Partei einem &bdquo;linken Lager&ldquo; zuzuordnen. Verdient hat sich die Partei diese herzliche Abneigung insbesondere durch die Abwendung von der Friedensbewegung und der Hinwendung zur &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo;. Diesem Prozess widmet sich Matthias Rude in seinem neuen Buch &bdquo;Die Gr&uuml;nen &ndash; Von der Protestpartei zum Kriegsakteur&ldquo;, das Anfang des Jahres im Verlag Hintergrund erschienen ist. Rude beschreibt streng chronologisch die Entwicklung der Partei &ndash; von ihren Urspr&uuml;ngen als diffuser Haufen aus Anthroposophen, v&ouml;lkischen &Ouml;kobauern, Marxisten, K-Gruppen-Gesch&auml;digten, Moskauhassern, Friedensbewegten und vielen mehr bis hin zu ihrer heutigen, h&ouml;chsten Form &ndash; Annalena Baerbock. Der Fokus des Buches liegt dabei klar auf den F&uuml;hrungsgremien und -figuren der Partei. (&hellip;) Das tief in der b&uuml;rgerlichen Ideologie der Gr&uuml;nen verankerte Karrieredenken zeichnet Rude plastisch nach, wenn er aus alten Spontiorganen zitiert, &bdquo;man m&uuml;sse &sbquo;zugreifen, wenn F&uuml;hrungspositionen&lsquo; angeboten w&uuml;rden und pl&ouml;tzlich &sbquo;lebensgeschichtliche Perspektiven m&ouml;glich erscheinen&lsquo;&ldquo;. Das Aufzeigen der Wurzeln sp&auml;terer Entwicklungen anhand solcher Materialien macht eine besondere St&auml;rke des Buches aus. Die Folgen der Unterordnung unter die BRD-Staatsdoktrin, die sp&auml;testens seit der Unterst&uuml;tzung des NATO-Krieges gegen Jugoslawien un&uuml;bersehbar ist, werden dann bis hin zum Ukraine-Konflikt mit zahlreichen Beispielen belegt. (&hellip;) Letztlich wird das Buch dem Reihentitel gerecht und vermittelt Wissen &uuml;ber einen sehr spezifischen Aspekt des Werdegangs der gr&uuml;nen Partei in Deutschland in kompakter Form. Der Band ist konsistent aufgebaut, gut geschrieben und sauber belegt &ndash; als kompakte Argumentationshilfe in der t&auml;glichen Auseinandersetzung mit den b&uuml;rgerlich-reaktion&auml;ren Ausw&uuml;chsen der gr&uuml;nen Ideologie also ein wertvolles Material.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gegen-die-eigenen-wurzeln-4777668\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Propagandamaschine l&auml;uft rund um die Uhr. Wer widerspricht, darf nicht mehr auftreten: Keine R&auml;ume f&uuml;r Kritik<\/strong><br>\nZuerst traf es vor allem russische K&uuml;nstler: Wer sich nicht &ouml;ffentlich zum NATO-Narrativ bekannte, wurde aus dem westlichen Kulturbetrieb ausgeschlossen. Inzwischen trifft es all diejenigen, die den Thesen widersprechen, &bdquo;Putin&ldquo; trage die alleinige Schuld am Krieg und immer weitere Waffenlieferungen br&auml;chten die L&ouml;sung. Einige werden vor den Kadi gezogen, andere werden &ouml;ffentlich an den Pranger gestellt. Die vorgebrachten Anschuldigungen sind dabei d&uuml;nn, werden daf&uuml;r aber mit umso gr&ouml;&szlig;erer Inbrunst in Medien und Sozialen Netzwerken verbreitet. Vor allem K&uuml;nstler und Intellektuelle, die sich zuvor schon kritisch gegen&uuml;ber Ma&szlig;nahmen gegen die Corona-Pandemie ge&auml;u&szlig;ert hatten, sind derzeit im Fokus. Eine von ihnen ist die Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot. (&hellip;)<br>\nSchon l&auml;nger wird gegen den Schweizer Historiker Daniele Ganser vorgegangen. Ver&ouml;ffentlicht hat er zu den NATO-Geheimarmeen in Europa und ihren Verbindungen zum Terrorismus. (&hellip;)<br>\n&Auml;hnliche Vorw&uuml;rfe werden seit l&auml;ngerem dem britischen Musiker und Mitbegr&uuml;nder der Band Pink Floyd, Roger Waters, gemacht. Seit seine Unterst&uuml;tzung der Kampagne &bdquo;Boycott, Divestment and Sanctions&ldquo; (BDS) gegen die israelische Besatzungspolitik in den pal&auml;stinensischen Gebieten bekannt geworden ist, wird auch ihm Antisemitismus vorgeworfen. (&hellip;)<br>\nAnfang Februar sprach Waters auf Einladung Russlands vor dem UN-Sicherheitsrat. Er setzte sich f&uuml;r Friedensverhandlungen ein und gab dem Westen eine Mitschuld am Krieg. Damit erreichte die Hexenjagd gegen ihn ihren H&ouml;hepunkt. Der Veranstaltungsort f&uuml;r das Konzert seiner Europatournee in Frankfurt wurde schon gek&uuml;ndigt. In Berlin, K&ouml;ln und M&uuml;nchen wird dar&uuml;ber diskutiert. Neben den obligatorischen Vorw&uuml;rfen von Antisemitismus und Putin-Propaganda wird Waters als Spinner und &bdquo;traumatisiert&ldquo; diskreditiert. Diese Kampagnen von Politik und Medien, die einen &auml;u&szlig;erst engen Rahmen des Sagbaren vorgeben, engen die Meinungsfreiheit auf das westliche Narrativ ein. Andere Meinungen sind nicht nur zum Abschuss freigegeben. Wer sich trauen sollte, sie zu &auml;u&szlig;ern, wird an seiner Lebensgrundlage gepackt. Der Entzug von Auftrittsm&ouml;glichkeiten ist die Ausweitung der Berufsverbotspraxis in neuer Form. Diejenigen, die am eifrigsten die Verteidigung der Demokratie fordern, zerst&ouml;ren mit dem Vorschlaghammer die Grundrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/keine-raeume-fuer-kritik-4777711\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gr&auml;uelpropaganda gegen Waffenruhe: Hart aber schwer zu glauben<\/strong><br>\nAm 25. Februar war in Berlin eine gro&szlig;e, von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht initiierte Demonstration f&uuml;r Waffenstillstand statt Waffenlieferungen in die Ukraine. &bdquo;Hart aber fair&ldquo; wollte das am 27. Februar diskutieren. Hunderttausende, die auf der Kundgebung waren oder die &Uuml;bertragung verfolgten, hoffen, eine breit getragene Friedensbewegung k&ouml;nne erneut entstehen. Der Zweck der Sendung von &bdquo;Hart aber fair&ldquo; war, solche Hoffnungen und die Initiatorinnen in Misskredit zu bringen. Nach geltendem Framing sind Proteste gegen den Regierungskurs als &bdquo;rechtsoffen&ldquo; darzustellen. (&hellip;)<br>\nIn der Sendung versuchte er vergebens, der vorgeladenen Sahra Wagenknecht den Begriff &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; zu entlocken, der von rechts gekapert worden ist. (&hellip;)<br>\nErkennbar war das Ziel, mittels Schockwirkung und emotionalem Aufruhr Putin als Inbegriff des B&ouml;sen zu malen, mit dem man nur verhandeln k&ouml;nne, wenn er kapituliere. Wieso der B&ouml;sewicht dennoch so vern&uuml;nftig und verantwortungsbewusst sein soll, in der Not auf den Atomwaffeneinsatz zu verzichten, fragte keiner. Die emotionale Schockstrategie schaltet logisches Denken aus. Wenn hiesige Medien &uuml;ber Ukrainer und die Ukraine reden, geht es fast immer um die Westukraine und um Selenskis Anhang. Nach Abzug der Truppen Kiews aus Lyssytschansk sagte eine Frau: &bdquo;Sie behandelten uns nicht als Menschen, sondern als Schatten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/hart-aber-schwer-zu-glauben-4777674\/\">Beate Landefeld in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europafahnen und Tr&auml;nengas: Was passiert in Georgien?<\/strong><br>\nKommt in Georgien eine neue &ldquo;Farbenrevolution&rdquo;, wiederholt sich gar der Euro-Maidan von 2014? Dies suggerieren Bilder von den Protesten mit blauer Europafahne in der Hauptstadt Tiflis.<br>\nDer Protest richtet sich gegen einen Gesetzentwurf, den die Regierungspartei Georgischer Traum vom Parlament verabschieden lie&szlig;. Nichtregierungsorganisationen und Medien, die einen Teil ihrer Mittel aus dem Ausland erhalten, sollen demnach als so genannte ausl&auml;ndische Agenten eingestuft werden.<br>\nB&uuml;rgerrechtler bef&uuml;rchten, dass diese Bestimmung &auml;hnlich wie in Russland dazu dienen soll, um Regierungskritiker zu schikanieren. Die EU hatte sich gegen den Entwurf ausgesprochen. Sie verspricht Georgien den Beitritt, was die Demonstranten nun aufgreifen. Sie f&uuml;rchten um die EU-Perspektive.<br>\nAllerdings gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem &ldquo;russischen Gesetz&rdquo;, Russland und der EU. F&uuml;r den umstrittenen Gesetzentwurf ist Georgien selbst verantwortlich. Und daneben gibt es noch viele Dinge, die die EU beanstanden k&ouml;nnte, etwa den Umgang mit dem fr&uuml;hreren Regierungschef Saakaschwili.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/was-passiert-in-georgien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erdbebenkatastrophe als wanderndes Unheil<\/strong><br>\nNach den verheerenden Erdbeben stehen Hunderttausende in der T&uuml;rkei vor den Tr&uuml;mmern ihrer Existenz. Versuch einer Bilanz.<br>\nDie Bilder, die sich im S&uuml;den der T&uuml;rkei und in Syriens Nordwesten seit dem 6. Februar ins Kollektivged&auml;chtnis eingebrannt haben, sind selbst f&uuml;r Aussenstehende ersch&uuml;tternd: das Bild jenes Vaters etwa, der auf den Tr&uuml;mmern seines Hauses sitzt, die Hand seiner unter Betonbl&ouml;cken und verbogenen Armierungseisen liegenden Tochter h&auml;lt, ihr liebevoll zufl&uuml;stert, noch ein wenig durchzuhalten, bis ihre Stimme immer leiser wird, um dann  v&ouml;llig zu verstummen. &Auml;hnliche Szenen haben die Einheimischen in der zweiten Februarwoche tausendfach erlebt. Die Erinnerung daran ist f&uuml;r sie bereits eine Qual, ein Albtraum ohne Ende. Es gab durchaus auch Bilder von Tr&auml;nen der Freude, wie beispielsweise als eine Rettungsmannschaft 296 Stunden nach der Katastrophe unverhofft ein junges Ehepaar mit ihrem Sohn lebendig aus dem Ger&ouml;ll barg. Augenzeugen erz&auml;hlen schliesslich vom hartn&auml;ckigen Staub, der sich auf die Schutt- und Ger&ouml;llberge ihrer zerst&ouml;rten und nun verlassenen St&auml;dte und D&ouml;rfer gelegt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/erdbebenkatastrophe-als-wanderndes-unheil\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie: Kosten h&ouml;her als mit Gas H&auml;lfte der Geb&auml;ude f&uuml;r W&auml;rmepumpe untauglich<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Habeck will gegen den Widerstand der FDP fossile Heizungsformen zur&uuml;ckdr&auml;ngen und den Einbau von W&auml;rmepumpen forcieren. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Physik dabei im Wege steht: Nur die H&auml;lfte der H&auml;user sei daf&uuml;r geeignet.<br>\nVor dem Hintergrund des geplanten Aus f&uuml;r &Ouml;l- und Gasheizungen r&uuml;ckt die W&auml;rmepumpe in den Fokus der Hausbesitzer. Doch nur etwa die H&auml;lfte aller Wohngeb&auml;ude in Deutschland ist f&uuml;r den effizienten Betrieb einer W&auml;rmepumpe geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungsinstituts f&uuml;r W&auml;rmeschutz M&uuml;nchen (FIW M&uuml;nchen) und des Instituts f&uuml;r Energie- und Umweltforschung (IFEU), die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Haelfte-der-Gebaeude-fuer-Waermepumpe-untauglich-article23968312.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>ZVEI: &ldquo;Elektroautos und W&auml;rmepumpen k&ouml;nnten das Stromnetz in die Knie zwingen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) bef&uuml;rchtet eine Leistungsl&uuml;cke im Stromnetz &uuml;ber alle Spannungsebenen. Helfen k&ouml;nne etwa Digitalisierung.<br>\nW&uuml;rde die f&uuml;r 2030 geplante Zahl an Elektrofahrzeugen und W&auml;rmepumpen jetzt angeschlossen, w&uuml;rde das Stromnetz im heutigen Zustand in die Knie gezwungen werden. Zu diesem Schluss kommt der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) in einer Studie &uuml;ber das Stromnetz, die die Unternehmensberatung PwC f&uuml;r ihn angefertigt hat. &ldquo;Wir gehen derzeit von einer Leistungsl&uuml;cke in den Netzen von 80 GW &uuml;ber alle Spannungsebenen aus. Bis 2030 braucht es daher massive Investitionen in diese kritische und f&uuml;r die Energiewende so wichtige Infrastruktur &ndash; mindestens 100 Milliarden Euro.&rdquo;<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Ausbaubedarf besteht der Studie zufolge in der Hochspannung. Allerdings sei zuvor auch eine Bestandsaufnahme durch die Verteilnetzbetreiber essenziell. Dabei hat der ZVEI aber nicht haupts&auml;chlich den Ausbau von Stromtrassen im Blick. Vielmehr sieht er es als notwendig an, die Netze zu modernisieren. Wichtig seien verl&auml;ssliche Netz- und Energiezustandsdaten in Echtzeit, Flexibilit&auml;t, um das Netz effizienter auszulasten, und Speicherkapazit&auml;ten vorzuhalten und zu nutzen, etwa durch bidirektionales Laden von Elektroautos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/ZVEI-Elektroautos-und-Waermepumpen-koennten-das-Stromnetz-in-die-Knie-zwingen-7539074.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Sargnagel f&uuml;r Deutschlands Industrie<\/strong><br>\nDer Ausstieg aus dem modernen Verbrenner ist ein gro&szlig;er Beitrag zur De-Industrialisierung Europas und insbesondere Deutschlands. Die negativen Folgen f&uuml;r die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit werden enorm sein. Ein Land profitiert davon besonders: China.<br>\nDer ehemalige italienische Ministerpr&auml;sident Matteo Renzi hat gesagt, dass die Entscheidung von der Kommission in Br&uuml;ssel und dem Parlament in Stra&szlig;burg die d&uuml;mmste Entscheidung in der Geschichte der EU sei. Denn Europa hat damit entschieden, sich nun auch beim Fahrzeugantrieb im Wesentlichen abh&auml;ngig von China zu machen. Weshalb man einer wirtschaftlich immer st&auml;rker werdenden Volkswirtschaft, die noch dazu eine Diktatur ist, diesen strategischen Wettbewerbsvorteil per Gesetz trotzdem erm&ouml;glicht hat, bleibt das Geheimnis der Initiatoren.<br>\nDas Argument, die deutsche Automobilindustrie habe sich doch mittlerweile selbst dazu entschlossen, auf den E-Antrieb zu setzen, ist dabei fadenscheinig. Diese Entscheidung wurde in vielen Vorst&auml;nden gef&auml;llt, weil man erkannt hat, dass die Politik regulatorisch so oder so in diese Richtung steuern wird. Einige gro&szlig;e Autohersteller haben sich denn auch dazu entschieden, Batterien in Europa zu produzieren. Allerdings werden diese Batterien deutlich teurer sein als jene, die in China hergestellt werden. Die Folge: Ohne massive staatliche Subventionen werden wir hier eine Wettbewerbsf&auml;higkeit mit China nicht einmal ansatzweise erreichen k&ouml;nnen. Diese Erkenntnis hat sich mittlerweile selbst in der Bundesregierung durchgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/ausstieg-aus-dem-verbrennermotor-gastbeitrag-industrie\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch wenn der Verfasser ehemaliger Daimler-Vorstand ist, ist das beschlossene Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 in der EU, ein durch die gr&uuml;n-linksliberale Ideologie angetriebener Wahnsinn. Es ist genauso wie beschrieben, eine Technologie, in der die deutsche Industrie absolut f&uuml;hrend ist, wird ohne Sinn und Verstand durch Figuren ins Aus bef&ouml;rdert, die aktuell von den Steuergeldern jener leben, deren Arbeitspl&auml;tze sie per Beschluss vernichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tagesschau erkl&auml;rt, wie die Internetzensur mit KI versch&auml;rft werden kann<\/strong><br>\nDer &bdquo;Faktenfinder&ldquo; der Tagesschau hat einen langen Beitrag &uuml;ber die Notwendigkeit und Chancen ver&ouml;ffentlicht, mit k&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) die Zensur des Internets zu verst&auml;rken. Dabei f&auml;llt der zensurfreudigen Autorin nicht einmal auf, wie sie mit ihrem Text die Lebensl&uuml;gen ihres antijournalistischen Gewerbes offenlegt. Es geht auch nicht wirklich um Faktenchecken mit Hilfe von KI, sondern um eine viel weiter reichende Agenda. (&hellip;)<br>\nDie Agenda dahinter<br>\nMit dem Einsatz von KI bei der Kontrolle der sozialen Medien w&uuml;rde Deutschland etwas umsetzen, was nach einem Resolutionsentwurf des Direktoriums der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pflicht werden soll: der Einsatz von verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen f&uuml;r die Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung im Sinne des WHO- und Regierungsnarrativs in der Gesundheitspolitik.<br>\nDiese Manipulationsagenda wird bereits zielstrebig vorangetrieben. Wie umfassend die WHO jetzt schon in NSA-Manier die sozialen Medien aussp&auml;ht und deren Nutzer beeinflusst und manipuliert, habe ich bereits verschiedentlich dargelegt. Parallel dazu laufen derzeit unter Beteiligung von Verhaltensiwssenschaftlern und sozialen Medienplattformen Feldexperimente, die das noch viel weiter treiben.<br>\nEines davon beinhaltet einen Twitter-Account, der &bdquo;Fehlinformationen zum Thema Gesundheit im englischsprachigen Twitter kontinuierlich verfolgt und den Empf&auml;ngern dieser Fehlinformationen Gegennachrichten zukommen l&auml;sst, mit dem Ziel, die Nutzer zu motivieren, der Quelle nicht zu folgen&ldquo;. Es gibt auch ein gro&szlig;es gemeinsames Projekt mit Youtube, um experimentell zu ermitteln, &bdquo;wie man den Menschen am besten helfen kann, zwischen richtigen und falschen Gesundheitsinformationen zu unterscheiden&ldquo;. Was richtig und was falsch ist, bestimmt wohlgemerkt die WHO (Motto: Uns geh&ouml;rt die Wissenschaft).<br>\nF&uuml;r solche Projekte der umfassenden Steuerung der Interaktion auf sozialen Medien braucht man unbedingt k&uuml;nstliche Intelligenz. Mit Faktenchecking hat das nur noch am Rande zu tun.<br>\nAntijournalistisch nenne ich das real existierende Faktencheckergewerbe &uuml;brigens, weil ich es f&uuml;r eine Aufgabe von Journalisten halte, den M&auml;chtigen auf die Finger zu schauen, nicht Kritik an den M&auml;chtigen zu delegitimieren. Das sollte doppelt f&uuml;r &ouml;ffentlich-rechtliche Journalisten gelten, die sich &bdquo;staatsfern&ldquo; ans Revers heften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/desinformation-ki\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Generalstreik in Frankreich<\/strong><br>\nDie Franzosen laufen Sturm gegen die Rentenreform der Regierung. Heute steht in Frankreich ein Generalstreik an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/zdf-morgenmagazin\/generalstreik-in-frankreich-rentenreform-100.html\">ZDF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Proteste in Frankreich: Jetzt wird alles blockiert<\/strong><br>\nIn Frankreich weiten sich die Proteste gegen die Rentenreform noch weiter aus. Die Regierung ist von der Einheit der Gewerkschaften &uuml;berrascht.<br>\nNach einem Aktionstag mit einer Rekordbeteiligung in 320 St&auml;dten des Landes, Streiks in zus&auml;tzlichen Wirtschaftszweigen und &ouml;ffentlichen Diensten, Stra&szlig;ensperren und anderen neuen Aktionsformen geht der Widerstand gegen die Rentenreform in Frankreich weiter. Laut Or&shy;ga&shy;ni&shy;sa&shy;to&shy;r*in&shy;nen waren am Dienstag mehr als drei Millionen Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen, die Polizei sprach von 1,25 Millionen Teilnehmer*innen.<br>\nAuch am Tag der Frauenrechte am 8. M&auml;rz war die Ablehnung einer Reform, die als besonders frauenfeindlich kritisiert wird, ein zentrales Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Proteste-in-Frankreich\/!5917379\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;bersterblichkeit in den Corona-Jahren: Lockdownfrei und Erfolg dabei<\/strong><br>\nWar Schwedens Weg, weitgehend auf Schutzma&szlig;nahmen gegen Corona zu verzichten, der bessere? Eine Studie zur &Uuml;bersterblichkeit in der EU legt das nahe.<br>\n&bdquo;Ich mag das Wort Revanche nicht&ldquo;, antwortete Anders Tegnell, ehemaliger Staatsepidemiologe der schwedischen Gesundheitsbeh&ouml;rde Folkh&auml;lsomyndigheten am Sonntag auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit der Tageszeitung Svenska Dagbladet: &bdquo;Wir haben nur unseren Job gemacht. Aber ich glaube, wir k&ouml;nnen alle recht zufrieden sein, dass wir einen guten Job gemacht haben.&ldquo;<br>\nAnlass f&uuml;r das Interview mit dem 67-j&auml;hrigen Spezialisten f&uuml;r Infektionskrankheiten, der federf&uuml;hrend die Strategie des Landes beim Umgang mit der Coronapandemie bestimmt hatte und mit seinen damaligen t&auml;glichen Pressekonferenzen so etwas wie Schwedens inoffizieller &bdquo;Mister Corona&ldquo; war, sind neue Statistikzahlen, die das schwedische Statistikamt SCB auf der Grundlage von Daten der EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat und des European Centre for Disease Prevention and Control ermittelt und nun ver&ouml;ffentlicht hat. Deren haupts&auml;chliches Resultat: Schweden hatte in den &bdquo;Coronajahren&ldquo; 2020&ndash;2022 die mit Abstand niedrigste &Uuml;bersterblichkeitsrate in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Uebersterblichkeit-in-den-Corona-Jahren\/!5920764\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die GroKo kommt<\/strong><br>\nEine Partei, die nicht enteignen will, l&auml;sst sich nicht &uuml;berreden. Es ist daher keine &Uuml;berraschung, dass die Berliner SPD lieber mit der CDU koaliert, als eine Vergesellschaftungsregierung zu bilden.<br>\nNun hat alle Spekulation &uuml;ber die Regierungsbildung in Berlin vorl&auml;ufig ein Ende. Der Vorstand des Berliner Landesverbandes der SPD hat f&uuml;r die Aufnahme von Koalitionsgespr&auml;chen mit der CDU gestimmt und einer Fortf&uuml;hrung der Rot-Gr&uuml;n-Roten-Koalition damit eine Absage erteilt. Der Vorstand folgt der Linie von Franziska Giffey, der Spitzenkandidatin der SPD und noch-regierenden B&uuml;rgermeisterin.<br>\nSchon bei der urspr&uuml;nglichen Koalitionsbildung in dieser Legislatur war ein Rechts-Mitte-B&uuml;ndnis mit CDU und FDP Giffeys Wunschkonstellation gewesen, die wie keine andere Kandidatin f&uuml;r den rechten Kurs der Sozialdemokratie steht: gegen die Umsetzung des Enteignungs-Volksentscheides, f&uuml;r Investitionsb&uuml;ndnisse mit dem Immobilienkapital und einen Ausbau des Sicherheitsstaates in Berlin.<br>\nNur ein Aufb&auml;umen der Partei-Linken rund um den bis 2021 amtierenden B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller sorgte daf&uuml;r, dass das seit 2016 bestehende B&uuml;ndnis aus SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei fortgesetzt wurde. Es ist nur folgerichtig, dass Giffey ihre Macht nutzt, um den von ihr ohnehin bevorzugten Rechtsrutsch in der Berliner SPD zusammen mit der CDU durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-gro-ko-kommt-berlin-spd-cdu-franziska-giffey-kai-wegner-enteignung-vergesellschaftung-rahmengesetz-fabian-nehring\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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