{"id":9483,"date":"2011-05-18T08:54:19","date_gmt":"2011-05-18T06:54:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9483"},"modified":"2014-09-01T10:22:56","modified_gmt":"2014-09-01T08:22:56","slug":"spiel-auf-zeit-wie-griechenlands-schulden-verstaatlicht-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9483","title":{"rendered":"Spiel auf Zeit \u2013 wie Griechenlands Schulden verstaatlicht werden"},"content":{"rendered":"<p>Die EU-Finanzminister ziehen Griechenland die Daumenschrauben an und spielen gleichzeitig auf Zeit. Frankreichs Finanzministerin Lagarde <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/die-privatisierung-ist-in-verzug\/\">beklagt &ouml;ffentlich<\/a> das schleppende Tempo der griechischen Privatisierungsanstrengungen und Euro-Gruppen-Chef Juncker <a href=\"http:\/\/cap-lmu.de\/themen\/europawahl\/schwerpunkte\/euroskeptizismus.php\">sekundiert<\/a> Berlin mittlerweile bei der Forderung nach einer &bdquo;sanften&ldquo; Umschuldung. Anstatt die griechischen Probleme durch eine schnelle Umschuldung zu lindern, spielt man auf Zeit und verw&auml;ssert dabei die Gl&auml;ubigerstruktur. Banken und Versicherungen geh&ouml;ren zu den Gewinnern dieser Hinhaltetaktik, kann der griechische Staat doch die auslaufenden Kredite dank neuer Kredite von EU und IWF ohne Abzug begleichen. Von Jens Berger<br>\n<!--more--><\/p><p>Es kam, wie es kommen musste. Als die EU und der IWF vor rund einem Jahr dem angeschlagenen Griechenland ein &bdquo;Hilfspaket&ldquo; schn&uuml;rten, waren die Griechen in einer Situation, in der sie mit dem R&uuml;cken zur Wand standen. Die Alternative w&auml;re damals der sichere Staatsbankrott gewesen, den jedoch nicht nur der griechische Staat, sondern auch das europ&auml;ische Bankensystem unter allen Umst&auml;nden verhindern wollte. Wenn es um die griechische Staatsverschuldung und um die Gl&auml;ubiger geht, ist es wichtig zu betrachten, wer denn eigentlich die Gl&auml;ubiger des griechischen Staates sind. <\/p><p><strong>Wem schuldet Griechenland Geld?<\/strong><\/p><p>Griechenland ist vor allem bei Gl&auml;ubigern im eigenen Land verschuldet. Die externen Schulden Griechenlands gegen&uuml;ber den internationalen Banken belaufen sich laut <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1103.pdf\">Statistik der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a> auf 72 Milliarden Euro &ndash; deutsche Banken nehmen dabei mit 26,3 Milliarden Euro vor den franz&ouml;sischen Banken mit 19,8 Milliarden Euro den vordersten Platz ein. Au&szlig;er bei den Banken ist Griechenland jedoch auch in hohem Ma&szlig;e bei anderen Instituten des Finanzsektors verschuldet &ndash; dazu geh&ouml;ren beispielsweise Versicherungen, die griechische Staatsanleihen ins Portfolio der Lebensversicherungen ihrer Kunden beigemengt haben, sowie Pensionskassen. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110518_g1.png\" alt=\"Laufzeit griechischer Staatsanleihen\"><\/p><p>Der allergr&ouml;&szlig;te Teil dieser Forderungen aus dem Finanzsektor sind &auml;ltere Papiere, die vom Inhaber bis zur F&auml;lligkeit gehalten werden. Griechenlands Schuldenstruktur weist jedoch einen sehr gro&szlig;en Anteil von Staatsanleihen aus, die bereits in den n&auml;chsten Jahren f&auml;llig werden. Bis zum Jahre 2015 wird der griechische Staat mehr als 60% der Schulden, die er zu Beginn der koordinierten &bdquo;Rettungsma&szlig;nahmen&ldquo; von EU und IWF aufget&uuml;rmt hatte, beglichen haben. Voraussetzung daf&uuml;r ist jedoch, dass der Finanzstrom aus Frankfurt\/Br&uuml;ssel und Washington nicht versiegt. Alte Schulden werden mit neuen Schulden beglichen, was sich jedoch &auml;ndert, ist die Gl&auml;ubigerstruktur. Mit jeder f&auml;lligen Tranche und jeder neuen Finanzspritze aus dem &bdquo;Hilfspaket&ldquo; sinkt der Anteil der privaten und steigt der Anteil der staatlichen bzw. &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubiger. Nach Berechnungen der Citibank wird der Anteil von EZB und IWF an den griechischen Staatsschulden im Jahre 2015 rund 56% betragen, w&auml;hrend der Anteil der ausl&auml;ndischen Banken und Versicherungen\/Fonds auf 8% bzw. 11% sinken wird.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110518_g2.png\" alt=\"Gl&auml;ubigerstruktur der griechischen Staatsschulden\"><\/p><p>Solange Griechenland seine neuen Anleihen nicht zu vern&uuml;nftigen Konditionen auf dem Kapitalmarkt positionieren kann, werden die EZB und der IWF noch lange die einzige Finanzierungsquelle sein. Europa rettet seine Banken und investiert daf&uuml;r das Geld seiner Steuerzahler in Schuldverschreibungen, deren R&uuml;ckzahlung mehr als fragw&uuml;rdig ist. Damit setzt die europ&auml;ische Politik die massive Subventionierung des heimischen Finanzsektors durch Steuergelder fort, die bereits w&auml;hrend der Finanz- und Bankenkrise begonnen hat. Vollends unverst&auml;ndlich ist jedoch die Rolle des IWF bei diesem europ&auml;ischen Banken-Bailout.<\/p><p>Griechenland ist lediglich mit drei Milliarden Euro bei Banken verschuldet, deren Hauptsitz nicht in der EU liegt &ndash; das ist weniger als ein Prozent der Gesamtverschuldung. Mit welcher Berechtigung setzt der IWF amerikanische, chinesische, nigerianische oder s&uuml;dafrikanische Steuergelder ein, aus denen die IWF-Mittel mitfinanziert werden, um europ&auml;ische Banken zu retten? Es ist wohl vor allem dem j&uuml;ngst verhafteten Dominique Strauss-Kahn zu verdanken, dass Europa bei seiner Bankenrettung auch auf internationale Gelder zur&uuml;ckgreifen kann.<\/p><p>Wenn man den aktuellen griechischen Haushalt betrachtet, stellt man fest, dass der Staat trotz &auml;u&szlig;erst schlechter Konjunktur seine laufenden Ausgaben ohne weiteres aus den laufenden Einnahmen decken kann. Der einzige Posten, f&uuml;r den sich Athen immer weiter verschulden muss, ist die Bedienung der horrenden Zinslast. Um die Zinsen zur&uuml;ckzahlen zu k&ouml;nnen und gleichzeitig die Neuverschuldung zu drosseln, muss Griechenland daher entweder mehr Geld einnehmen oder weniger Geld ausgeben. Beides ist jedoch politisch und volkswirtschaftlich nicht ohne weiteres m&ouml;glich. Der von Br&uuml;ssel und Washington verordnete Sparkurs hat bereits im letzten Jahr die griechische Volkswirtschaft <a href=\"\/?p=9383\">schwer gesch&auml;digt<\/a>. Das griechische Bruttoinlandsprodukt sank im letzten Jahr um 4,3%. Die Steuereinnahmen lagen schon in den ersten vier Monaten von 2011 um 1,88 Milliarden Euro hinter dem Plan zur&uuml;ck. Freiwillige sowie zwangsverordnete Austerit&auml;tsprogramme f&uuml;hren letztlich immer dazu, dass auch die Steuereinnahmen wegbrechen. Wenn Angela Merkel sich also &ouml;ffentlich um die Ernsthaftigkeit der griechischen Sparanstrengungen sorgt, so hat dies zwar sehr viel mit der Kommunikation ihres neoliberalen Dogmas zu tun, hilft der griechischen Volkswirtschaft aber in keinem Fall. <\/p><p><strong>Privatisierungsverzug?<\/strong><\/p><p>&Auml;hnlich sind die Pl&auml;ne zu werten, die darauf abzielen, Griechenlands Schulden zu einem gro&szlig;en Teil durch den Verkauf des &uuml;briggebliebenen Tafelsilbers zu tilgen. Es wird kolportiert, dass der griechische Staat &uuml;ber Liegenschaften und Unternehmensbeteiligungen im Wert von 270 Milliarden verf&uuml;gt &ndash; jedoch hat diese Rechnung gleich mehrere Sch&ouml;nheitsfehler. So wird beispielsweise der staatliche Telekommunikationsriese OTE in den B&uuml;chern auf der Basis des Aktienkurses von 27,50 Euro gef&uuml;hrt &ndash; diesen Preis hatte die Deutsche Telekom im Jahre 2008 f&uuml;r eine 20%-Beteiligung bezahlt. Heute wird die OTE-Aktie an der B&ouml;rse aber nur noch f&uuml;r rund sechs Euro gehandelt. Selbst wenn der Staat sich also von der Deutschen Telekom, die ein Vorkaufsrecht besitzt, seine restlichen Anteile abkaufen lie&szlig;e, k&auml;me dabei nur ein Bruchteil des bilanzierten Wertes in die Staatskasse. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich auch bei dem zweiten gro&szlig;en Staatsunternehmen, der griechischen Bahngesellschaft OSE. Die OSE ist hoch-defizit&auml;r und mit insgesamt 10 Milliarden Euro verschuldet. Wenn der Staat einen K&auml;ufer finden sollte, so w&uuml;rde einerseits kaum Geld in die Kassen kommen und andererseits ist davon auszugehen, dass der neue Investor das Unternehmen radikal sanieren w&uuml;rde, mit all den bekannten negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen. <\/p><p>Die restlichen Posten, wie beispielsweise der immer genannte Verkauft der Akropolis, geh&ouml;ren eher in die Kategorie BILD-Dummheiten und stellen keine ernsthafte Basis f&uuml;r finanzpolitische Abw&auml;gungen dar. Das Privatisierungsprogramm der Regierung Papandreou, das bis 2015 immerhin Einnahmen von rund 50 Milliarden Euro vorsieht, scheint auf Basis dieser Erw&auml;gungen bereits das oberste Ende der Fahnenstange zu sein. Es ist auch mehr als fraglich, ob diese Privatisierungen politisch &uuml;berhaupt umsetzbar sind, da das griechische Volk nat&uuml;rlich ebenfalls merkt, dass europ&auml;ische Konzerne mit R&uuml;ckendeckung der EU die Notlage der Griechen ausnutzen, um preiswert an griechische Besitzt&uuml;mer zu kommen.<\/p><p><strong>Sanfte Umschuldung?<\/strong><\/p><p>Als nicht praktikabel erweist sich bei n&auml;herer Betrachtung ebenfalls die von Berlin ins Spiel gebrachte &bdquo;sanfte&ldquo; Umschuldung, bei der die Gl&auml;ubiger freiwillig einer Verl&auml;ngerung oder einer geringeren Verzinsung ihrer Kredite zustimmen sollen. Warum sollte eine deutsche Bank aber freiwillig eine Staatsanleihe, die im n&auml;chsten Jahr ausl&auml;uft, gegen eine neue Anleihe eintauschen, die noch f&uuml;nfzehn Jahre Laufzeit hat und dabei nur zu einem Bruchteil der Rendite verzinst ist, die momentan f&uuml;r Griechenland am Markt gehandelt wird? Dies w&auml;re nat&uuml;rlich m&ouml;glich, wenn man gleichzeitig glaubhaft die Alternative einer nahen &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Umschuldung ins Spiel bringen w&uuml;rde, bei der die Gl&auml;ubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten m&uuml;ssten. Europas Politik ist jedoch darauf ausgerichtet, jede Forderung nach einer schnellen und &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Umschuldung vom Tisch zu wischen. Wenn die deutsche Bank also darauf spekuliert, dass ihre kurzfristigen Forderungen ohnehin in voller H&ouml;he durch Mittel der EZB und des IWF getilgt werden, hat sie auch keinen Anreiz, einer &bdquo;sanften&ldquo; Umschuldung zuzustimmen. Der deutsche Plan, der mittlerweile auch von Euro-Gruppen-Chef Junckers mitgetragen wird, ist somit von vorn herein zum Scheitern verurteilt.<\/p><p>Wenn Europa seine Banken schonen und dennoch Griechenland helfen will, k&ouml;nnte es beispielsweise &uuml;ber die EZB als Staatsfinanzierer in die Bresche springen und gleichzeitig ein Moratorium f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung verh&auml;ngen. Griechenland k&ouml;nnte so seine Altschulden an die EZB &bdquo;auslagern&ldquo; und h&auml;tte dabei sogar einen ausgeglichenen Haushalt. Ob Griechenland unter solch positiven Bedingungen seine eingefrorenen Schulden irgendwann zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnte, ist jedoch auch bei diesem Szenario ungewiss. Es ist nicht die Frage, ob Griechenland eine Umschuldung vornehmen muss, sondern wann diese Umschuldung stattfindet. Je mehr Zeit man sich l&auml;sst, desto gr&ouml;&szlig;er wird der Anteil von &ouml;ffentlichen Geldern, der im Rahmen der Umschuldung abgeschrieben wird, und desto geringer wird der Finanzsektor an den Kosten beteiligt. Dies scheint jedoch genau das zu sein, was den EU-Finanzministern vorschwebt.<\/p><p>Anm. d. Verf.: Dieser Artikel konzentriert sich ausschlie&szlig;lich auf die aktuelle Diskussion im Umfeld des Finanzministertreffens der Euro-Zone und spart sowohl die Ursachen der Krise als auch alternative L&ouml;sungsans&auml;tze bewusst aus.<\/p><p>Wer sich ausf&uuml;hrlicher mit diesen Themen besch&auml;ftigen will, dem seien folgende Artikel der NachDenkSeiten empfohlen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"\/?p=7775\">Heiner Flassbeck zur aktuellen Eurokrise und zur Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=9274\">Wolfgang Lieb: Griechenland &ndash; Schock ohne Therapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=7613\">Niels Kadritzke: Griechenland &ndash; Schock-Therapie oder Schock ohne Therapie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=7773\">Niels Kadritzke: Griechenland &ndash;  Alternative zum Totsparen: Die Reichen m&uuml;ssen bluten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=7863\">Niels Kadritzke: Griechenland &ndash; Gibt es einen Ausweg aus der Sackgasse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"\/?p=9383\">Niels Kadritzke: Gef&auml;hrliche Ger&uuml;chte aus Berlin<\/a><\/li>\n<\/ul><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/d3da733e7fd04324bca98eed6cd94c67\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Finanzminister ziehen Griechenland die Daumenschrauben an und spielen gleichzeitig auf Zeit. 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