{"id":94843,"date":"2023-03-10T08:45:28","date_gmt":"2023-03-10T07:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843"},"modified":"2023-03-10T08:41:18","modified_gmt":"2023-03-10T07:41:18","slug":"hinweise-des-tages-4314","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h01\">Wie das Nordstream-Attentat vertuscht wird (IV): Leaks, die Verwirrung stiften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h02\">Einige Medien glauben der Jacht-Story mehr als Seymour Hersh<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h03\">Bericht: Pentagon blockiert Zusammenarbeit mit Haager Tribunal zu russischen Kriegsverbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h04\">Habecks Offensive f&uuml;r Nachhaltigkeit hat mit Umweltliebe wenig zu tun: Gr&uuml;ne Kriegswirtschaft gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h05\">Barrikadenbauer: Wirtschaftskrieg gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h06\">Presserecht in Kriegszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h07\">&raquo;Ausl&ouml;schen&laquo;: Rechtsextreme Siedler und Minister in Israel mobilisieren gegen Pal&auml;stinenser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h08\">Frieden f&uuml;r die Schwesternation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h09\">Eine gro&szlig;e Idee nimmt Fahrt auf: Multipolarit&auml;t f&uuml;r Westasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h10\">Der Arbeitskampf der digitalen Dienerschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h11\">Wien l&auml;sst Sozialpunkteprojekt wieder aufleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94843#h12\">Platz f&uuml;r 3 Paletten Bier, respektive 1500 Kilo Sprengstoff.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie das Nordstream-Attentat vertuscht wird (IV): Leaks, die Verwirrung stiften<\/strong><br>\nDas Attentat auf Nord Stream ist bisher systematisch vertuscht worden. Schweden will keine Erkenntnisse teilen, Deutschland m&ouml;chte nicht mal den Bundestag informieren. Doch nun &uuml;berst&uuml;rzen sich pl&ouml;tzlich die Enth&uuml;llungen. Geht es um die Wahrheit &ndash; oder darum, Verwirrung zu stiften?<br>\nAusnahmsweise sind sich mal alle einig: Auch die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen bringen kaum Licht in das Dunkel um das Nordstream-Attentat. Es gebe immer noch zu viele &ldquo;L&ouml;cher&rdquo;, schreibt &ldquo;Politico&rdquo;. &ldquo;Es gibt weiter Unklarheiten&rdquo;, meint die &ldquo;taz&rdquo;<br>\nAuch EU und Nato blicken nicht durch. Klar sei eigentlich nur, dass es ein Sabotage-Akt war, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Auch eine &ldquo;false flag&rdquo;- Aktion sei nicht auszuschlie&szlig;en, meint Kriegs- &ndash; pardon: Verteidigungs-Minister Pistorius.<br>\nWas ist da los? Trauen Deutsche und EUrop&auml;er ihren eigenen Diensten nicht, die die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen durchgestochen haben? Oder wollen Sie die Ukraine sch&uuml;tzen, um das Land weiter fraglos aufr&uuml;sten zu k&ouml;nnen?<br>\nDiese These streut die Londoner &ldquo;Times&rdquo;. Demnach soll hinter dem Attentat ein bekannter ukrainischer Oligarch stecken. Westliche Dienste w&uuml;&szlig;ten bescheid, wollten mit dem Namen jedoch nicht rausr&uuml;cken.<br>\nEinig ist man sich nur darin, dass es die USA und Gro&szlig;britannien nicht gewesen sein sollen. Die &ldquo;pro-ukrainischen&rdquo; Kommandos, von denen man in seltener Einigkeit auf beiden Seiten des Atlantik berichtet, m&uuml;ssen aus dem Osten kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wie-das-nordstream-attentat-vertuscht-wird-iv-enthuellungen-die-verwirrung-stiften\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Einige Medien glauben der Jacht-Story mehr als Seymour Hersh<\/strong><br>\nEs f&auml;llt auf, dass vor allem deutsche Medien das jetzt verbreitete Jacht-Narrativ anders bewerten als die Recherchen des US-Investigativjournalisten Seymour Hersh, der die USA und Norwegen als Urheber des Sabotage-Akts ausgemacht hat. &Uuml;ber den Ablauf der Sabotage, wie Hersh ihn beschrieb, wurde kaum informiert (anders als jetzt bei der Jacht), sondern man versuchte, Hersh als unglaubw&uuml;rdig hinzustellen. Es handle sich um einen 85-j&auml;hrigen Mann, der auch schon falsch gelegen habe. Er nenne weder den Namen seiner Quelle, die &uuml;ber die Vorbereitung und den Ablauf der Sabotage Kenntnis habe, noch lege er Beweisdokumente vor.<br>\nDas tun auch ARD, SWR und die &laquo;Zeit&raquo; nicht. Sie nennen nur den Generalbundesanwalt, der die Jacht identifiziert habe.<br>\nStefan Kornelius, Redaktor der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo; und Mitglied der &laquo;Atlantik-Br&uuml;cke&raquo;1, hatte Hersh vorgeworfen, er verbreite eine &laquo;spektakul&auml;re, aber unplausible These&raquo;. Ob er die Jacht-Story f&uuml;r plausibler h&auml;lt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/einige-medien-glauben-der-jacht-story-mehr-als-seymour-hersh\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bericht: Pentagon blockiert Zusammenarbeit mit Haager Tribunal zu russischen Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nDas Tribunal bei Ermittlungen gegen Russland zu unterst&uuml;tzen, w&uuml;rde einen Pr&auml;zedenzfall schaffen, der gegen US-Soldaten angewandt werden k&ouml;nnte, so die Bef&uuml;rchtung.<br>\nDas Pentagon hindert die Regierung von Joe Biden offenbar daran, dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) Beweise zur Verf&uuml;gung zu stellen, die von amerikanischen Geheimdiensten &uuml;ber russische Kriegsverbrechen in der Ukraine gesammelt wurden. Das berichtet die New York Times (NYT) unter Berufung auf Aussagen von fr&uuml;heren sowie aktuellen US-Milit&auml;rbeamten.<br>\nDem Gericht in Den Haag bei den Ermittlungen gegen die Russen zu helfen, w&uuml;rde einen Pr&auml;zedenzfall schaffen, der gegen US-Soldaten &ndash; m&ouml;glicherweise sogar gegen US-Pr&auml;sidenten &ndash; angewandt werden k&ouml;nnte, bef&uuml;rchtet das US-Verteidigungsministerium. Das Wei&szlig;e Haus und das Au&szlig;enministerium haben die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof bef&uuml;rwortet, doch Verteidigungsminister Lloyd J. Austin III sei strikt dagegen, berichtet die NYT &ndash; Joe Biden m&uuml;sse noch eine endg&uuml;ltige Entscheidung treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-pentagon-blockiert-zusammenarbeit-mit-haager-gerichtshof-zu-russischen-kriegsverbrechen-li.325647\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habecks Offensive f&uuml;r Nachhaltigkeit hat mit Umweltliebe wenig zu tun: Gr&uuml;ne Kriegswirtschaft gegen China<\/strong><br>\nRobert Habeck hat es schwer. Dem Publikum muss er den gr&uuml;nen Schein von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien predigen und gleichzeitig muss er f&uuml;r RWE L&uuml;tzerath plattmachen und Kohle- und Atomkraftwerke hochfahren. F&uuml;r BASF muss er die Gasversorgung mit dreckigem Frackinggas sichern, daf&uuml;r bei Biden betteln und beim Scheich von Katar dienern f&uuml;r fossiles Fl&uuml;ssiggas. Was tut man nicht alles, um &bdquo;Russland zu ruinieren&ldquo;. Als Wirtschaftsminister muss er die R&uuml;stungsexporte (nicht nur) in die Ukraine genehmigen, wo man doch f&uuml;rs Wahlvolk &ndash; trotz massiver medialer Gehirnw&auml;sche &ndash; immer noch auf Frieden und Abr&uuml;stung machen muss. Handlungsreisender f&uuml;r die deutschen Monopole, Liebkind beim US-Imperialismus und dann auch noch &bdquo;Diener des Volkes&ldquo;: Volksbetrug als Gesch&auml;ftsmodell. Doch jetzt soll die Offensive kommen: Windkraft, Solarenergie, Wasserstoff. Beim Phrasenfinden ist Habeck wirklich kaum zu schlagen: &bdquo;Transformative Angebotspolitik&ldquo;! Wow! Wer h&auml;tte das gedacht? Wie die &bdquo;Tagesschau&ldquo; vom 22. Februar meldet, sollen das Ausbautempo verdreifacht und die Produktion von Windr&auml;dern und Photovoltaikanlagen massiv vorangetrieben werden &ndash; mit massiven Subventionen nat&uuml;rlich. (&hellip;) Doch der wirkliche Hintergrund des Programms ist die Vorbereitung der gro&szlig;en Auseinandersetzung mit der Volksrepublik China. Mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der US-Regierung werden (&hellip;) &bdquo;die Grenzen zwischen Innen- und Au&szlig;enpolitik f&uuml;r obsolet erkl&auml;rt. Geopolitik und Wirtschaftspolitik sind von nun an aufs Engste miteinander verkn&uuml;pft.&ldquo; Deswegen die neuerlichen Anstrengungen des &bdquo;fliegenden Robert&ldquo;. Gemeinsam mit den USA gegen China und Russland, aber aufpassen, dass die deutschen Monopole dabei nicht ins Hintertreffen kommen. Kriegsvorbereitung getarnt als Nachhaltigkeitsschub.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gruene-kriegswirtschaft-gegen-china-4777714\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Barrikadenbauer: Wirtschaftskrieg gegen China<\/strong><br>\nW&auml;lle bauen: Das ist das neue Motto der FDP. Eine &raquo;Barrikade&laquo; brauche Deutschland, &raquo;die stabil ist wie die Chinesische Mauer&laquo;, fordert Johannes Vogel, stellvertretender Vorsitzender der Partei &ndash; und zwar eine Barrikade gegen chinesische Technologie. Dann zumindest, wenn die Technologie in der kritischen Infrastruktur genutzt wird oder im staatlichen Rahmen. Huawei-Bauteile im deutschen Mobilfunknetz? Nicht mit Vogel. Drohnen aus China beim THW? Auf gar keinen Fall. Gegen chinesische Hightechprodukte sei, so t&ouml;nt der Mann, klare Kante angesagt &ndash; Pardon: klare Barrikade. Wieso? Das Gerede vom Schutz gegen chinesische Spionage kann man getrost vergessen. Zum einen gibt es trotz intensivster Bem&uuml;hungen im Westen immer noch keinen Beleg daf&uuml;r, dass etwa Huawei seine Bauteile nutzen w&uuml;rde, um Kunden auszuforschen. Zum anderen werden die chinesischen Geheimdienste wohl kaum auf Huawei angewiesen sein: Die NSA spioniert ja bekanntlich auch nicht nur dort, wo US-Konzerne ihre Technologie eingebaut haben. Nein, der Grund f&uuml;r die Vogelschen Barrikadenbaupl&auml;ne ist ein anderer. Wann es aus Sicht westlicher Strategen n&ouml;tig ist, von einem anderen Land m&ouml;glichst unabh&auml;ngig zu sein, das wei&szlig; man seit dem 24. Februar vergangenen Jahres: dann, wenn man sich mit ihm im Zustand des Kriegs oder des Wirtschaftskriegs befindet. Denn nur, wer auf nichts angewiesen ist, muss keinerlei Zugest&auml;ndnisse machen und kann nach Herzenslust drauflosschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446531.barrikadenbauer.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>China lehnt Missbrauch staatlicher Macht zur Einmischung in Markt durch Deutschland ab<\/strong><br>\nChina lehnt es kategorisch ab, dass Deutschland im Rahmen der Zusammenarbeit mit China das Verst&auml;ndnis der nationalen Sicherheit pauschalisiert und staatliche Macht zur Einmischung in den Markt missbraucht. Damit reagierte ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Deutschland am Dienstag auf die Berichte in den deutschen Medien, wonach die zust&auml;ndige deutsche Beh&ouml;rde beabsichtigt, chinesischen Technologieunternehmen die Beteiligung am Bau kritischer Infrastruktur in Deutschland zu untersagen.<br>\nDer Sprecher sagte, Huaweis Gesch&auml;ftsbetrieb stehe stets im Einklang mit&ensp;geltenden Gesetzen und ihre Technologien entspr&auml;chen den Sicherheitsstandards in Deutschland. Statistiken zeigten, dass Huawei-Technologien aktuell in fast 60 Prozent des 5G-Netzes in Deutschland eingesetzt w&uuml;rden. Das Unternehmen leiste damit einen erheblichen Beitrag zum Auf- und Ausbau der deutschen Kommunikationsinfrastruktur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/09\/ARTIUXOpQJ1qWuvjU5u1bbtF230309.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ampel will Huawei-Komponente beim 5G-Ausbau verbieten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Mobilfunkfirmen die Verwendung bestimmter Steuerelemente der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE beim Aufbau des 5G-Netztes verbieten. Das sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person Reuters und best&auml;tigte damit Vorabberichte der &ldquo;Zeit&rdquo; und des &ldquo;Handelsblatts&rdquo;. Das Verbot solle auch Teile betreffen, die bereits verbaut worden seien. Offiziell nahm die Bundesregierung zun&auml;chst nicht zu den Angaben Stellung.<br>\nAusl&ouml;ser der Verbote ist die Sorge, dass China direkt oder indirekt Zugriff auf deutsche Mobilfunknetze bekommen k&ouml;nnte. Man sehe die Gefahr, dass durch den Einbau solcher Komponenten an Stellen zur Steuerung der Netze zu gro&szlig;e einseitige Abh&auml;ngigkeiten entstehen w&uuml;rden, zitiert die &ldquo;Zeit&rdquo; aus Regierungskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ampel-will-Huawei-Komponente-beim-5G-Ausbau-verbieten-article23966469.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Gegensatz zu deutschen Bundesregierungen setzt Chinas Regierung auf ein &ldquo;qualitatives Wachstum&rdquo;. Technologisch m&ouml;chte China m&ouml;glichst unabh&auml;ngig vom Ausland sein, w&auml;hrend die Technologien in Deutschland (Kritische Infrastrukturen) zu einem gro&szlig;en Teil aus den USA stammen. Noch schlimmer: Die Konfrontation mit China soll weiter ausgebaut werden. Belege f&uuml;r die Bef&uuml;rchtungen einer chinesischen Spionage oder Sabotage gibt es nicht. Jedoch: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1583660\/cia-verursachte-mittels-software-pipeline-explosion-in-sowjetunion-1982\">Die CIA verursachte mittels Software Pipeline-Explosion in Sowjetunion 1982<\/a>. Die Rolle der USA bei der Zerst&ouml;rung der Nordstream-Pipelines soll offenbar nicht ernsthaft ausgekl&auml;rt werden. Jedenfalls mauert die Bundesregierung noch immer und verweist auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91465\">&bdquo;Geheimhaltungsinteresse&ldquo;<\/a>. Konsequenzen f&uuml;r USA? Jedenfalls hat es keine negativen Folgen durch eine deutsche Bundesregierung gegeben.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Entkoppeln und aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bereitet ein Verbot der Nutzung chinesischer Technologie in den deutschen 5G-Netzen vor und treibt so die technologische Entkopplung von China voran. Wie berichtet wird, hat das Bundesinnenministerium die Netzbetreiber aufgefordert, eine Liste der kritischen Bauteile in ihren Netzen vorzulegen; das gilt als Vorstufe f&uuml;r den Ausschluss von Komponenten von Huawei und ZTE. Sorgen, das Vorhaben k&ouml;nne gesetzeswidrig sein und allzu hohe Kosten verursachen, sucht Berlin mit einer Gesetzes&auml;nderung und langen &Uuml;bergangsfristen auszur&auml;umen. W&auml;hrenddessen dehnen die Vereinigten Staaten ihr Halbleiterembargo aus, zwingen verb&uuml;ndete Staaten &ndash; darunter besonders die Niederlande &ndash;, sich anzuschlie&szlig;en, und nehmen schon weitere Ma&szlig;nahmen zur Entkopplung von der Volksrepublik ins Visier. Gleichzeitig r&uuml;sten sie und ihre Verb&uuml;ndeten in Ostasien &ndash; Japan, S&uuml;dkorea und Taiwan &ndash; heftig auf, w&auml;hrend auch die Bundesrepublik ihre Aktivit&auml;ten in der Asien-Pazifik-Region intensiviert sowie vor allem ihre Kriegs&uuml;bungen dort verst&auml;rkt. China k&uuml;ndigt an, es werde sich, sollte der Westen an der Eskalation der Lage festhalten, zur Wehr setzen &ndash; mit allen Mitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9188\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Presserecht in Kriegszeiten<\/strong><br>\nJournalist klagt auf Auskunftsrecht zu Folgen von Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland.<br>\nDie Artillerieschule im rheinland-pf&auml;lzischen Idar-Oberstein ist der zentrale Ausbildungsstandort der Bundeswehr f&uuml;r die Artillerietruppen des Heeres. Seit Mai vergangenen Jahres werden dort auch ukrainische Soldaten in die Bedienung der &raquo;Panzerhaubitze 2000&laquo; eingewiesen, die Deutschland im Rahmen der Milit&auml;runterst&uuml;tzung gegen Russland an Kiew geliefert hat. F&uuml;r den Journalisten Hermann Theisen war dies Anlass, dem Leiter der Schule, Oberst Dietmar Felber, eine Reihe teils sehr grunds&auml;tzlicher Fragen zu stellen. Weil ihm eine Antwort darauf verweigert wurde, ist Theisen, der auch Mitglied in der pazifistischen &raquo;Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsgegnerInnen&laquo; (DFG-VK) ist, vor Gericht gegangen. Am Donnerstag verhandelte das Verwaltungsgericht Koblenz daher zur Frage, wie weit das Presserecht in Kriegszeiten zu gelten habe. Theisen hatte den Leiter der Artillerieschule danach gefragt, wie viele ukrainische Soldaten dort an welchen Waffensystemen ausgebildet werden und welche Akteure aus Politik und Milit&auml;r an der Planung und Durchf&uuml;hrung der Ausbildungsma&szlig;nahmen beteiligt sind. Dar&uuml;ber hinaus wollte der Journalist wissen, inwieweit der Oberst die Einsch&auml;tzung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages vom Mai vergangenen Jahres teile, wonach solche Ausbildungsma&szlig;nahmen aus v&ouml;lkerrechtlicher Perspektive als direkte Kriegsbeteiligung bewertet werden k&ouml;nnen, und was er daf&uuml;r tue, um diese Gefahr zu minimieren oder auszuschlie&szlig;en. (&hellip;) Nachdem auf die Presseanfrage und eine Nachfrage monatelang keinerlei Reaktion erfolgt war, erhob Theisen nach drei Monaten vor dem Verwaltungsgericht Koblenz eine Unt&auml;tigkeitsklage und stellte zudem einen Antrag auf einstweilige Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446510.militarismus-und-krieg-presserecht-in-kriegszeiten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Ausl&ouml;schen&laquo;: Rechtsextreme Siedler und Minister in Israel mobilisieren gegen Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nObwohl sie unsere H&auml;user zerst&ouml;ren, lassen wir uns nicht einsch&uuml;chtern. Wir w&uuml;nschen den Verletzten, da&szlig; sie bald wieder gesund werden und den Toten w&uuml;nschen wir Frieden.&laquo; Der junge Mann, der das dem katarischen Nachrichtensender &raquo;Al Jazeera&laquo; sagt, ist von Tr&uuml;mmern umgeben. Es ist Dienstag, der 7. M&auml;rz und die israelische Armee hat einen weiteren blutigen Rachefeldzug gegen das pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlingslager Jenin beendet. Die Bilder der sechs get&ouml;teten M&auml;nner werden &uuml;ber arabische Medien verbreitet. &raquo;Al Jazeera&laquo; zeigt in seinem Beitrag die Bahren der sechs Toten, die von Hunderten H&auml;nden gehalten werden und &uuml;ber einer Menschenmenge kreisen. Das Fl&uuml;chtlingslager Jenin wird von der israelischen Armee &raquo;Das Wespennest&laquo; genannt. 11.000 Menschen leben in dem Lager auf einem Quadratkilometer, 65 Prozent von ihnen sind j&uuml;nger als 24 Jahre. Niemand aus dieser Generation hat jemals in einem freien Land, einem freien Staat gelebt. Die jungen Leute kennen nur die Repression der israelischen Besatzung. Die milit&auml;rische Konfrontation zwischen den Pal&auml;stinensern auf der einen und den Siedlern und den israelischen Besatzungstruppen auf der anderen Seite ist nicht neu. Doch seit dem Amtsantritt der rechtsextremen Regierung von Benjamin Netanjahu hat die Gewalt zugenommen. Mindestens 74 junge Pal&auml;stinenser wurden von Siedlern und der Israelischen Armee seit Beginn des Jahres 2023 erschossen. Im gleichen Zeitraum wurden 13 Israelis bei einzelnen Angriffen von Pal&auml;stinensern get&ouml;tet. W&auml;hrend auf pal&auml;stinensischer Seite die Angriffe zumeist von Einzelpersonen ver&uuml;bt werden, f&uuml;hlen sich gewaltt&auml;tige Siedler im besetzten Westjordanland von der neuen Regierung ermuntert, gegen die Pal&auml;stinenser vorzugehen. Ende Februar st&uuml;rmten rund 400 Siedler den Ort Huwara und angrenzende D&ouml;rfer und setzten H&auml;user, Gesch&auml;fte und Autos der dort lebenden Pal&auml;stinenser in Brand. Die israelische Armee griff nicht ein, ein Pal&auml;stinenser wurde erschossen. Israelische Friedensaktivisten, die den Menschen in Huwara zu Hilfe kommen wollten, wurden von der Armee gestoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1419595173065\/0%20\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Kommentar &uuml;ber die Feigheit: Israel brennt und Deutschland guckt zu<\/strong><br>\nSeit Monaten demonstrieren w&ouml;chentlich Israelis, zugleich eskaliert die Gewalt im Westjordanland. Doch Deutschland schweigt. Unser Autor sagt: Schluss damit!<br>\nSeit &uuml;ber zwei Monaten brennt Israel. Das kleine Land erlebt dieser Tage die heftigsten Demonstrationen seiner Geschichte. Kleine, rechtsextreme Parteien wie Ha-Ichud HaLeumi und Otzma Yehudit haben vom israelischen Premier Benjamin Netanjahu disproportional viel Einfluss erhalten, damit eine Koalition zustande kommt und Netanjahu so dem Prozess entgehen kann, der noch immer gegen ihn l&auml;uft. Die genannten Parteien, neben der die AfD wie die Berliner Gr&uuml;nen klingen, zelebrieren es.<br>\nUntypisch schnell arbeiten sie daran, der israelischen Judikative Macht zu entziehen. Bisher konnte das Oberste Gericht Israels gegen die vom Parlament verabschiedeten Gesetze Veto einlegen, wenn es sie f&uuml;r verfassungswidrig hielt. Niemand w&auml;re so begeistert, dem Obersten Gericht Israels jenes Recht zu entziehen, h&auml;tte man nicht l&auml;ngst verfassungswidrige Gesetze im Kopf, die es umzusetzen gilt. W&auml;hrend ich diese Zeilen schreibe, wird im israelischen Parlament gerade die Todesstrafe diskutiert. Die rabbinischen Gerichtsh&ouml;fe erhalten zudem Autorit&auml;ten &uuml;ber zahlreiche Bereiche der Zivilgesellschaft. Kurz, die israelische Demokratie wird zerst&ouml;rt. Und Israels beste Freundin, Deutschland? Schweigt. Der Zentralrat der Juden hierzulande traf sich hierzulande, wie auch Au&szlig;enministerin Baerbock, j&uuml;ngst mit dem neuen israelischen Au&szlig;enminister dieser neuen Regierung, Eli Cohen. Man machte l&auml;chelnde Fotos. Man legitimierte somit eine Koalition, die in Israel gerade unglaublich viel Schaden anrichtet. Man legitimiert eine Koalition, gegen die von Holocaust&uuml;berlebenden &uuml;ber die Tel Aviver Hightech-Klasse bis zu Studierenden alle auf die Stra&szlig;en gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/ueber-feigheit-israel-brennt-und-deutschland-guckt-zu-was-macht-die-bundesregierung-gegegen-die-justizreform-li.325667\">Tomer Dotan-Dreyfus in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Frieden f&uuml;r die Schwesternation<\/strong><br>\nKuba erneut Vermittler: Gespr&auml;che zwischen kolumbianischer Regierung und ELN in Havanna geplant.<br>\nDie dritte Runde der Friedensgespr&auml;che zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation Nationale Befreiungsarmee (ELN) soll ab Mitte April in Havanna stattfinden. Die dortige Regierung habe einem entsprechenden Ersuchen der Gespr&auml;chspartner &ndash; zwei Tage vor der Beendigung der zweiten Verhandlungsrunde in Mexiko-Stadt an diesem Freitag &ndash; stattgegeben, meldete die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina am Mittwoch. &raquo;Unsere Regierung f&uuml;hlt sich geehrt, den offiziellen Vorschlag der Regierung Kolumbiens und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) anzunehmen und dazu beizutragen, den ersehnten Frieden f&uuml;r die Schwesternation zu erreichen&laquo;, erkl&auml;rte Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel im Kurznachrichtendienst Twitter. Der Generaldirektor f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik im Au&szlig;enministerium, Eugenio Mart&iacute;nez Enr&iacute;quez, informierte dar&uuml;ber, dass Vertreter Kubas &raquo;als Garant f&uuml;r die Gespr&auml;che am Dialog teilnehmen und einen diplomatischen und politischen Beitrag zum Aufbau des Friedens in Kolumbien leisten werden&laquo;. Die Rolle als Gastland bringe &raquo;ein hohes Ma&szlig; an Verantwortung mit sich, der Kuba aufgrund seiner Erfahrung in anderen Dialogprozessen, in denen die Parteien seine Unparteilichkeit anerkannt haben, gerecht werden kann&laquo;, versicherte Mart&iacute;nez auf der Internetseite des Ministeriums. &raquo;Das Volk Kolumbiens will und verdient Frieden&laquo;, Kuba sei &uuml;berzeugt, einen Weg zu finden. &raquo;Was immer n&ouml;tig ist, um zu helfen, wir werden dasein.&laquo; Havanna hatte bereits einmal eine entscheidende Rolle im Friedensprozess gespielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446522.lateinamerika-frieden-f%C3%BCr-die-schwesternation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine gro&szlig;e Idee nimmt Fahrt auf: Multipolarit&auml;t f&uuml;r Westasien<\/strong><br>\nAuf der &bdquo;Middle East Conference&ldquo; des russischen Valdai-Clubs, die vom 28. Februar bis 1. M&auml;rz dieses Jahres stattfand, trafen sich Intellektuelle und einflussreiche Pers&ouml;nlichkeiten, um &uuml;ber die aktuellen und k&uuml;nftigen Entwicklungen in Westasien zu diskutieren. Pepe Escobar hat die wesentlichen Aspekte zusammengefasst: Eine ganze Region scheint sich zu erheben &ndash; gegen den bisherigen Hegemon.<br>\nDie 12. &bdquo;Nahost-Konferenz&ldquo; im Valdai-Klub in Moskau bot ein wahres F&uuml;llhorn verschiedener Ansichten &uuml;ber die miteinander verflochtenen Probleme und Schwierigkeiten in der Region.<br>\nDoch zun&auml;chst ein wichtiges Wort zur Terminologie &ndash; die lediglich einer der Valdai-G&auml;ste bem&auml;ngelte. Dies ist nicht der &bdquo;Nahe Osten&ldquo; &ndash; ein reduktionistischer, orientalistischer Begriff, den sich die alten Kolonialherren ausgedacht haben: Wir bei The Cradle betonen, dass die Region korrekt als Westasien bezeichnet werden muss.<br>\nDer offizielle Valdai-Bericht &bdquo;The Middle East and The Future of Polycentric World&ldquo; hat einige der Schwierigkeiten und Probleme der Region aufgezeigt. Aber auch das intellektuelle und politische Gewicht der Teilnehmer kann wertvolle R&uuml;ckschl&uuml;sse liefern. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Aspekte, die die Teilnehmer zu den aktuellen und k&uuml;nftigen regionalen Entwicklungen ansprachen, erl&auml;utert:<br>\nDer stellvertretende russische Au&szlig;enminister Michail Bogdanow betonte einleitend, dass die Politik des Kreml die Bildung eines &bdquo;integrativen regionalen Sicherheitssystems&ldquo; f&ouml;rdere. Das ist genau das, was die Amerikaner im Dezember 2021 nicht mit den Russen diskutieren wollten und dann auf Europa und den postsowjetischen Raum anwendeten. Das Ergebnis war ein Stellvertreterkrieg.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/eine-grosse-idee-nimmt-fahrt-auf-multipolaritaet-fuer-westasien\/\">Hintergrund<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/thecradle.co\/article-view\/22167\/the-valdai-meeting-where-west-asia-meets-multipolarity\">The Cradle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Arbeitskampf der digitalen Dienerschaft<\/strong><br>\nF&uuml;r die Generation der Digital Natives lohnt sich Arbeit immer weniger. F&uuml;r die einen nicht, weil sie ohnehin viel erben, f&uuml;r die anderen nicht, weil sie ohnehin nichts erben. Ein langes, hartes Arbeitsleben kann diesen Unterschied immer seltener ausgleichen. Der Konflikt zwischen Arbeit und Kapital wird wieder deutlicher und der technische Fortschritt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Digitalisierung ver&auml;ndert nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch unsere Arbeit.<br>\nDie digitale &Uuml;berwachung der Arbeit<br>\nArbeit, die Existenzgrundlage der allermeisten Menschen, soll digital kontrolliert und neu vermessen werden. Pioniere und Giganten der Digitalisierung wie Amazon haben &uuml;ber Methoden der Preiskontrolle gelernt, betriebliche Herrschaft durchzusetzen. Nach diesem Vorbild wollen sie nun auch die Arbeitskraft verst&auml;rkt &uuml;berwachen und so ihre Macht &uuml;ber die Besch&auml;ftigten ausbauen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/der-arbeitskampf-der-digitalen-dienerschaft\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wien l&auml;sst Sozialpunkteprojekt wieder aufleben<\/strong><br>\nDie Stadt Wien hat allen Ernstes angek&uuml;ndigt, ihr w&auml;hrend der Corona-Zeit auf Eis gelegtes Sozialpunkte-Projekt namens &bdquo;Kultur-Token&ldquo; wieder aufleben zu lassen. Dabei bekommen Teilnehmer, die zu Fu&szlig; gehen, Fahrradfahren oder den &ouml;ffentlichen Nahverkehr nutzen, Kultur-Sachpr&auml;mien. Sie m&uuml;ssen daf&uuml;r ihr gesamtes Bewegungsprofil aufzeichnen und teilen. Sp&auml;ter soll ein umfassendes Sozialpunktesystem daraus werden. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Mittels Motion-Tracking, das hei&szlig;t dem Aufzeichnen von Bewegungsdaten, misst die Kultur-Token-App aktiv zur&uuml;ckgelegte Wege. Sie erkennt automatisch, ob Sie zu Fu&szlig; gehen, mit dem Rad fahren oder &ouml;ffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die App berechnet dann anhand von Daten des Umweltministeriums, wieviel CO2 Sie im Vergleich zu einer normalen Autofahrt eingespart haben.&ldquo;<br>\nDas die Voraussetzungen nicht stimmen, scheint die Stadt nicht zu st&ouml;ren. Die Alternative zu einem Spaziergang im Park oder einer Fahrradtour ist nicht die Autofahrt. Dieses Problem l&auml;sst sich kaum l&ouml;sen, aber wenn es einem nur darum geht, einen Vorwand zu finden, die B&uuml;rger zu &uuml;berwachen und ihr Verhalten feinzusteuern, macht das nichts. Man will sich auch explizit nicht an der M&ouml;glichkeit st&ouml;ren, dass jemand sein Smartphone dem Gassigehenden Familienmitglied oder Nachbarn mitgibt. Wie viele Smartphones wird wohl der Sportradler jedes mal mit auf seine lange Tour nehmen d&uuml;rfen? Man darf sich sicher sein, dass dieses Problem, wenn der Kultur-Token einmal fest etabliert ist, durch verst&auml;rkte &Uuml;berwachung gel&ouml;st wird. Dann muss man sich eben zus&auml;tzlich biometrisch identifizieren. Ist bei Smartphones ja eh schon fast Standard.<br>\nBei Verkehr und Kultur soll es nicht bleiben. Vielmehr soll das Projekt den Einstieg in ein vielschichtiges Wien-Token darstellen, ein Pr&auml;mienmodell, das umfassend Wohlverhalten im Sinne der B&uuml;rokraten belohnt, und daf&uuml;r nat&uuml;rlich das gesamte Verhalten &uuml;berwacht. Man nennt so etwas ein Sozialpunktesystem, mit dem die B&uuml;rger automatisiert ferngesteuert werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/wien-lsozialpunkte\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck wird im Westen etwas eingef&uuml;hrt, was China vorgeworfen wird: Kontroll- bzw. &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten der eigenen Bev&ouml;lkerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Platz f&uuml;r 3 Paletten Bier, respektive 1500 Kilo Sprengstoff.<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Platz f&uuml;r 3 Paletten Bier, respektive 1500 Kilo Sprengstoff. <a href=\"https:\/\/t.co\/4B256lEJYL\">https:\/\/t.co\/4B256lEJYL<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Roland Popp (@RoPoppZurich) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RoPoppZurich\/status\/1634086660911628291?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 10, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RoPoppZurich\/status\/1634086660911628291\">Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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