{"id":94881,"date":"2023-03-11T11:45:47","date_gmt":"2023-03-11T10:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94881"},"modified":"2023-03-11T12:47:10","modified_gmt":"2023-03-11T11:47:10","slug":"leserbriefe-zu-lasst-uns-umstritten-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94881","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eLasst uns \u201eumstritten\u201c sein!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94719\">in diesem Beitrag<\/a> den von Journalisten inflation&auml;r verwendeten Gebrauch des Begriffes &bdquo;umstritten&ldquo;. Die S&auml;tze mit &bdquo;umstrittenen&ldquo; Personen und\/oder Positionen seien bekannt. Die &bdquo;vielzitierte Vierte Gewalt&ldquo; ma&szlig;e sich an, die g&uuml;ltigen Werte und Normen zu definieren. Eine kleine Gruppe von Haltungsjournalisten definiere die Regeln und die Leitplanken, innerhalb derer eine anerkannte Debatte m&ouml;glich sei. Wer anderer Meinung sei, sei umstritten. Aber Deutungsmonopole, Leitplanken f&uuml;r Debatten und Denkverbote w&uuml;rden sich nicht mit einer vermeintlich pluralistischen Gesellschaft vertragen: &bdquo;Debatte braucht Widerspruch!&ldquo;. Danke f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>es ist schon geschickt, dass die fundamentalistischen Lautsprecher des totalit&auml;ren Systems das W&ouml;rtchen &ldquo;umstritten&rdquo; verwenden. Damit tun sie so, als seien sie noch auf dem Pfad der Dialektik unterwegs, analysierend, scheinbar neutral und offen f&uuml;r die Wirklichkeit. <\/p><p>Was sie wirklich meinen, haben sie l&auml;ngst und immer wieder ausposaunt, vom &ldquo;Querdenker&rdquo; bis zum &ldquo;Putinversteher&rdquo;, Etiketten die nur bedeuten sollen: &ldquo;Redet nicht mit denen, die sind b&ouml;se und aus der Gesellschaft auszusto&szlig;en!&rdquo; Genau so fing das vor 90 Jahren auch an. <\/p><p>Ich werde mir aber nicht das Label dieser Fundamentalisten ans Revers heften, ich bin nicht &ldquo;umstritten&rdquo;. Sondern skeptisch und hoffentlich einigerma&szlig;en wach wie immer. Nicht ich habe mich ge&auml;ndert, sondern der machthabende Teil der Gesellschaft. Hat von Aufkl&auml;rung und Wissenschaft eine 180-GradWende vollzogen (bzw. 360 Grad, wenn man das heute mit Baerbocks Geometrie ausdr&uuml;cken muss). <\/p><p>Von wegen &ldquo;umstritten&rdquo;. Jens Berger, z.B., ist das keineswegs, sondern ein Leuchtturm in der d&uuml;steren Nacht der degenerierten Mainstreampresse. <\/p><p>Weiter so, danke, <\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich bin froh, dass es die Nachdenkseiten gibt. Die Gleichschaltung aller Medien im Sinne der jeweiligen Staats- und Parteidoktrin ist so j&auml;mmerlich und ekelhaft. Als ehemaliger B&uuml;rger der DDR hatte ich diese plumpen und einseitig agierenden Staatsmedien 38 Jahre ertragen m&uuml;ssen. Mit der Wende 1989 hoffte man, dass diese Zeiten ein f&uuml;r allemal vorbei sind. Was nicht alles der als freiheitlich demokratisch propagierter Leitfaden &bdquo;Grundgesetz&ldquo; versprach. Aus heutiger Sicht eine Fata Morgana, deren sch&ouml;ne und kluge Artikel von den gew&auml;hlten Volksvertretern ignoriert werden.<br>\nDie Bundesrepublik Deutschland lebt keine Demokratie, sondern entwickelt sich zu einem totalit&auml;ren Staat. Daf&uuml;r sind wir 1989 nicht auf die Stra&szlig;e gegangen.<\/p><p>Ich war in der DDR kein Mitl&auml;ufer und werde dazu auch unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen nicht degenerieren. Und &uuml;brigens, in der Herde sieht man auch nur die &Auml;rsche der anderen. Ich bin sehr stolz, zu den &bdquo;Umstrittenen&ldquo; zu geh&ouml;ren. Solche Pers&ouml;nlichkeiten wie Wagenknecht, Schwarzer, Kekule, Streek, L&uuml;ders, Krone- Schmalz, Guerot etc. und nat&uuml;rlich Ihr, die alternativen Nachdenkseiten, alle ehrlichen und wahrhaftigen Mitstreiter sind mir ans Herz gewachsen. Die kluge, warnende und selbst denkende Minderheit wird Recht behalten. Das ist historisch bewiesen. Die schweigende und &auml;ngstliche Mehrheit wird erst erwachen, wenn das Kind inden Brunnen gefallen ist. Das charakterisiert ein Herdenvolk. Und wie so oft in der Geschichte war das vielen nicht bewusst.<\/p><p>Dazu noch ein Zitat von Jean Cocteau: &bdquo;Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorl&auml;ufern, sehr vielen Mitl&auml;ufern und einer un&uuml;bersehbaren Zahl von Nachl&auml;ufern.&ldquo;<\/p><p>Weiter so, NDS.<br>\nEuer Peter Raue.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank an Jens Berger f&uuml;r diesen wunderbar zutreffenden Kommentar.<br>\nDer Begriff &bdquo;umstritten&ldquo; wird aus meiner Sicht auch deshalb so inflation&auml;r genutzt, um sich mit den Argumenten der anderen Seite erst gar nicht auseinandersetzen zu m&uuml;ssen. Man w&uuml;rdigt sie mit diesem angeklebten Etikett lieber gleich in Bausch und Bogen herab; das Konzept einer argumentativen Auseinandersetzung hat in gro&szlig;en Teilen der Medien leider l&auml;ngst ausgedient. Dabei w&auml;re ein kritischer Diskurs ja gerade die Aufgabe der &bdquo;vierten Gewalt&ldquo;.<\/p><p>Die Mainstreammedien sind mittlerweile wirklich in einem j&auml;mmerlichen Zustand.<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihren unerm&uuml;dlichen Einsatz, das immer wieder schonungslos aufzudecken und zu benennen!<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Sauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Jens Berger, vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel.<\/p><p>Wer war -nur- in der abendl&auml;ndischen Geschichte nicht alles umstritten!<\/p><p>Heute sind sie unsere Vorzeigepers&ouml;nlichkeiten und wir tun so, als ob wir damals selbstverst&auml;ndlich ihre Parteig&auml;nger gewesen w&auml;ren. Ein paar Beispiele:<\/p><ul>\n<li>Sokrates (Todesstrafe)<\/li>\n<li>J&uuml;dische Propheten gegen Oberschichtsungerechtigkeiten (Schimpf und Schande)<\/li>\n<li>Jesus aus Nazareth (Kreuzigung)<\/li>\n<li>Paulus (Gef&auml;ngnis,Z&uuml;chtigung,Todesstrafe?)<\/li>\n<li>Franz von Assisi (Verfolgung)<\/li>\n<li>Martin Luther (Acht und Bann)<\/li>\n<li>G. Galilei (Freiheitsentzug)<\/li>\n<li>G. Bruno (Tod)<\/li>\n<li>F. Schiller (Vertreibung)<\/li>\n<li>E.M. Remarque (Ausb&uuml;rgerung)<\/li>\n<li>M. Niem&ouml;ller (KZ)<\/li>\n<li>D. Bonhoeffer (Gef&auml;ngnis,Todesstrafe)<\/li>\n<li>M. Gandhi (Gef&auml;ngnis,Ermordung)<\/li>\n<li>M.L.King ( Gef&auml;ngnis,Attentate,Ermordung)<\/li>\n<li>N. Mandela ( Gef&auml;ngnis)<\/li>\n<\/ul><p>Wo w&auml;ren wir, wenn keiner von den Genannten und den vielen anderen Ungenannten nicht den Mut gehabt h&auml;tte &bdquo;umstritten&ldquo; zu sein?<\/p><p>U.u.U. B&ouml;ttcher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Prima, Jens Berger, dass Sie mit &ldquo;Lasst uns umstritten sein&rdquo;, dabei an die&nbsp; altbekannte nautische Redensart erinnern, die da heisst: &ldquo;Den Wind aus den Segeln nehmen&rdquo;.<\/p><p>Statt st&auml;ndiger Gegenwehr und Rechtfertigungen gegen&uuml;ber einem systemisch eingehegten Journalismus l&auml;sst man diesen mit ihren Zuschreibungen ins Leere laufen und&nbsp; &lsquo;bekennt&rsquo; sich gleich selbst&nbsp; als &ldquo;umstritten&rdquo;.&nbsp;<\/p><p>L. G.&nbsp;<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vergleiche ich &bdquo;Libert&eacute;, &Eacute;galit&eacute;, Fraternit&eacute;&ldquo; mit &bdquo;Einigkeit und Recht und Freiheit&ldquo; so kommt es mir vor, als verlange die &bdquo;Deutsche DNA&ldquo; in erster Linie nach Einigkeit und nicht nach Freiheit. F&uuml;r Gleichheit und Br&uuml;derlichkeit scheint kein Bedarf zu bestehen.<\/p><p>Nun will ich diese &bdquo;Textanalyse&ldquo; auch nicht &uuml;berstrapazieren, aber das Streben der Deutschen Seele nach Widerspruchsfreiheit und Wagenburg-Mentalit&auml;t f&uuml;hrt nahezu automatisch in faschistischen Totalitarismus. Das ist l&auml;ngst historisch dokumentiert.<\/p><p>Auch im Zusammenhang mit dem Pandemie-Totalitarismus hatten Deutschland und &Ouml;sterreich (letzteres bis heute!) eine be&auml;ngstigende F&uuml;hrungsrolle, wenngleich auch andere L&auml;nder dem Totalitarismus-Gebot globalistischer Herkunft gehorsam folgten.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nK.H.Bernhart<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag verehrtes Team Nachdenkseiten.<\/p><p>So ist das mit dem&nbsp;&bdquo;umstritten&ldquo; Sein.<\/p><p>Per Definition im Kontext:&nbsp;&bdquo;Person des &ouml;ffentlichen Lebens, die nicht auf Linie ist&ldquo;.<\/p><p>Es ist (f&uuml;r mich) allerdings unumstritten, da&szlig; dieses umstritten Sein allemal besser ist, als unumstritten auf Linie zu sein.<\/p><p>Deshalb weiter so, ganz im Sinne von umstritten, sachlich, kontrovers, aufkl&auml;rerisch, aufrichtig den Dingen auf den Grund gehen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e und gute Zeit<br>\nRainer Mrochen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Seinen Humor hat Jens Berger noch nicht verloren und hat sich selbst zur Umstrittenheit erhoben. Eigentlich ein Qualit&auml;tsmerkmal! Man lausche Arthur Schopenhauer: &ldquo;Man muss wissen, dass der Kampf das Gemeinsame ist und das RECHT der STREIT und dass alles Geschehen vermittels des Streites und der Notwendigkeit erfolgt.&rdquo; Wir wissen, was Streitkultur ist &ndash; n&auml;mlich respektvolle Konfliktkl&auml;rung. Dieses Prinzip sollte dem Wesen der 4. Gewalt innewohnen, aber sie ist es h&ouml;chstpers&ouml;nlich, die im Wertewesten an der Zerst&ouml;rung ihrer selbst arbeitet. Riesige wertewestliche Thinktanks sind vollgetankt mit der neuen Unumstrittenheit: Russophobie und Sinophobie. Das Gef&auml;hrliche an der Entwicklung ist die vermeintliche Sicherheit derjenigen, die sich auf der sicheren Seite w&auml;hnen: Barb&ouml;cke und Strack-Zimmerfrauen oder unumstritten in einer lead-position: Nuland. Da macht ja der BK, der ja die Richtlinienfunktion innehat, einen wahrlich streitunf&auml;higen Eindruck. Er ist ja auch nicht unumstritten, wie er da aus den USA zur&uuml;ckreist mit seinem K&ouml;fferchen voller Befehle des POTUS. Um ihn herum tummeln sich folgerichtig aufstiegsbereite Mitstreiter wie&nbsp; der Roderich oder der Hofreiter oder einer aus Persien, der ganz vergessen hat, dass ihm die USA damals die Demokratie geklaut haben als sie mit den Angeln und Sachsen&nbsp; den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Mossadegh absetzten und den Iranern vor die Nase hievten. Nun bl&auml;st sich der Gr&uuml;ne aus dem Iran als unumstrittener Gefolgsmann der Amis auf. Und nun mach ich Schluss. Die gerade aufgef&uuml;hrten Beispiele zeigen, dass sie NICHT das Pr&auml;dikat umstritten tragen d&uuml;rfen. Ganz sicher nicht der BER&Uuml;CHTIGTE P(&hellip;)pianist aus Kiew, der noch eine kurze Weile als Blutpumpe wirken darf. Ihn nennt man nicht &ldquo;umstritten&rdquo;.<\/p><p>Von unserem Leser D.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>ich unterschreibe alles, was Sie sagen, denn ich bin ein Fan der Meinungsfreiheit und offener Diskurse.<\/p><p>Sie erw&auml;hnen am Schluss auch den guten alten Lenin. Daran ankn&uuml;pfend versuche ich mal Ihre &Uuml;berlegungen weiterzuf&uuml;hren und zwar wie folgt:<\/p><p>Diskutieren soll man oft und viel und jeder soll seinen Senf dazugeben d&uuml;rfen &ndash; alles okay! Aber irgendwann m&uuml;ssen Fragen, auch heftigste Streit-fragen auf die eine oder andere Weise entschieden werden. Und da will nat&uuml;rlich jede Partei, Bewegung, Str&ouml;mung, soziale Klasse usw. m&ouml;glichst die Nase vorn haben und gerne die Entscheidung so gestaltet wissen, wie sie es f&uuml;r richtig und geboten h&auml;lt&nbsp; &ndash; aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive, zur St&auml;rkung des Weltfriedens, Rettung des Klimas oder&nbsp; aus purem eigenem Klasseninteresse (s. Lenin).<\/p><p>Daher meine These: Es ist dem Klassenkampf immanent, dass die eine Klasse versucht, die andere (antagonistisch gegen&uuml;berstehende) nieder zu halten bzw. sie von den Hebeln der Staatsmacht zu entfernen. Vor allem die jeweils gerade herrschende Klasse versucht das Gegen&uuml;ber in Schranken zu halten. Ein wichtiges Feld dieses Kampfes ist der &ouml;ffentliche &uuml;ber alle m&ouml;glichen Medien gef&uuml;hrte Diskurs. Nach Lenin&nbsp; leben wir gegenw&auml;rtig unter der Diktatur der Bourgeoisie, in der konkreten Gestalt der b&uuml;rgerlichen Demokratie. Sollte es irgendwann einmal anders kommen (ich selbst wage es nicht mit Sicherheit vorherzusagen, dass dies geschehen wird), aber nehmen wir mal an, in welcher konkreten Ausformung auch immer, bringen die werkt&auml;tigen Massen unter F&uuml;hrung eines revolution&auml;ren Proletariats wieder eine revolution&auml;re Partei hervor und nach einem verheerendem grossem Krieg mit viel Elend und Leid und allen m&ouml;glichen Verwerfungen gelingt eine revolution&auml;re Umw&auml;lzung und eine neue Diktatur des Proletariats (in Gestalt einer sogenannten sozialistischen Demokratie) wird errichtet. Dann werden die b&uuml;rgerlichen Schichten bzw. die Reste davon (also vor allem die Gro&szlig;bourgeoisie) mit ihren Protagonisten, Verb&auml;nden und Parteien von den Medien des dann herrschenden Proletariats auch in steter Regelm&auml;&szlig;igkeit als &ldquo;umstritten&rdquo; (reaktion&auml;r, chauvinistisch, r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt usw.) hingestellt, wiederum in der Absicht sie klein zu halten, sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen &ndash; Klassenkampf eben.<\/p><p>Conclusio: es ist richtig und absolut wichtig, dass alternative Medien wie die Nachdenkseiten (so lange sie es noch k&ouml;nnen und d&uuml;rfen!), die medialen Methoden des bourgeoisen Klassenkampfes analysieren (vor allem die mit diesem einhergehende Heuchelei nach dem Motto &ldquo;Wir sind doch so demokratisch, so wertebasiert, grenzen niemanden aus, es ist doch alles supergut&rdquo; etc.)&nbsp; und Aufkl&auml;rungsarbeit dazu in die Gesellschaft hinein leisten. Wir m&uuml;ssen aber andererseits auch wieder mehr ein Bewusstsein daf&uuml;r entwickeln, dass der gro&szlig;e geschichtliche Rahmen, in dem das geschieht, eben der Klassenkampf (Bourgeoisie vs. Proletariat) ist, zu dem solche Methoden wie z.B. den (Klassen)Gegner medial schlecht aussehen zu lassen, dazu geh&ouml;ren. Dieser Kampf muss als solcher angenommen, strategisch ausgerichtet und taktisch klug gef&uuml;hrt werden.&nbsp; Das wiederum ist ein Kapitel f&uuml;r sich, welches das Format eines Leserbriefes sprengen w&uuml;rde. Auch jeder einzelne sollte bewusst entscheiden, auf welcher Seite er steht und wof&uuml;r er k&auml;mpfen m&ouml;chte.<\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t freundlich<br>\nPeter Werner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr Berger,<\/p><p>&bdquo;umstritten&ldquo; als Kampfbegriff ad hominem der regierungstreuen Vasallen: wieder mal den Punkt getroffen, danke.<\/p><p>Die Nachdenkseiten sind seit Jahren wichtiger Teil meiner t&auml;glichen Lekt&uuml;re, und daf&uuml;r danke ich sehr.<\/p><p>Jedes Thema in unserer Menschenwelt hat wohl stets einen Gegenpol. Ich erlaube mir daher, auf die Nachdenkseiten-R&uuml;ckseite der Medaille &bdquo;umstritten&ldquo; hinzuweisen:<\/p><p>Seit kurzem verwenden die Nachdenkseiten ihrerseits &ndash; als wohl wichtigstes und weitverbreitetes &bdquo;alternatives&ldquo; Medium &ndash; den Kampfbegriff ad hominem &bdquo;j&auml;mmerlich&ldquo;.<\/p><p>Zugegeben, in den meisten F&auml;llen tun Sie alle dies sehr gut begr&uuml;ndet und jeweils mit Quellenangaben auch dokumentiert, in deutlichem Kontrast zu den Regierungsvasallen, die den Kampfbegriff &bdquo;umstritten&ldquo; einfach so in die Runde werfen, ohne sich um Belege zu bem&uuml;hen und genau um dessen Wirkung auf die Massen wissen.<\/p><p>&bdquo;J&auml;mmerlich&ldquo; bleibt aber gleichwohl ebenfalls ein verbaler Hammerschlag, mit dem Ziel, das sachlich zutreffende Argument zu verst&auml;rken. Er steht mithin also kaum bestreitbar auf gleicher Ebene wie der Begriff &ldquo;umstritten&rdquo; &ndash; obwohl die ND ihn jeweils gut&nbsp; begr&uuml;nden.<\/p><p>Um einem Mi&szlig;verst&auml;ndnis vorzubeugen: meine pers&ouml;nlichen Gedanken zu den Vorg&auml;ngen vornehmlich in den Medien, aber auch in der Regierung, sind sogar noch krasser als der Begriff &bdquo;j&auml;mmerlich&ldquo;. Aber soll ich diese Gedanken publizieren, um ein Umdenken zu erreichen?<\/p><p>Die Strategie-Frage f&uuml;r ein f&uuml;hrendes Alternativ-Medium ist also, ob es langfristig f&uuml;r das Image der Nachdenkseiten klug ist, Kampfempfindungen und Gef&uuml;hle aus der subjektiven Ebene verst&auml;rkt in die Artikel zu tragen; oder, ob es langfristig nicht doch zielf&uuml;hrender ist, tendenziell eher sachlich zu bleiben.<\/p><p>Ja, die Zeiten sind rauer, die Herrschenden in Regierung und Hauptmedien (explizit in Deutschland) bedienen sich ihrerseits einer totalit&auml;ren Sprache und subtiler Manipulation (von Albrecht M&uuml;ller hervorragend in seinen Publikationen aufgedeckt).<\/p><p>Ob dann aber die Nachdenkseiten ihrerseits, ebenfalls rauer werden sollten (langfristig), hm, ich bin gespalten.<\/p><p>Jedenfalls: Sie haben v&ouml;llig Recht, &bdquo;umstritten&ldquo; ist die beliebteste Framing-Methode der Hauptmedien &ndash; neben &ldquo;rechts&rdquo;, &ldquo;Querdenker&rdquo; und dergleichen.&nbsp; Sie haben nun den Kampfbegriff ad hominem &bdquo;j&auml;mmerlich&ldquo; dagegengesetzt. Ich genie&szlig;e das, keine Frage, es rettet jeweils den Tag. Aber: ist es langfristig klug?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristopher Sprung<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten!<\/p><p>Der Artikel ist eine sehr gute Analyse&nbsp; und benennt ein gro&szlig;e Krankheit.<\/p><p>Aber der letzte Satz &ldquo;frei nach Lenin: Sag mir, wer Dich kritisiert und ich sage Dir, was Du richtig gemacht hast.&rdquo; ist doch m.E. das genaue Gegenteil&nbsp; von Lasst uns umstritten sein und debattiert mit Argumenten!<\/p><p>Wenn man diesen Satz von Lenin umdreht, wird das klarer: &lsquo;Sag mir, wer Dir zustimmt und ich sage dir, was du falsch gemacht hast.&rsquo;<\/p><p>Das war doch das Problem der Wagenknecht-Demo-Berichterstattung: Weil da einige &lsquo;Rechte&rsquo; auch f&uuml;r den Frieden waren, m&uuml;ssen wir dann etwa f&uuml;r den Krieg sein???<\/p><p>Mit gro&szlig;en Frieden-Gr&uuml;&szlig;en!<br>\nReinhard M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nsehr sch&ouml;ner Beitrag, der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/LiskeAphorismen\/status\/1216989722670706689?s=20\">Ihre F&auml;higkeit<\/a> dokumentiert, zu den Informationen vorzudringen, die soviel Brennwert haben, dass sie das Potential haben, den Heizwert in den Maschinen zwischen den Ohren Ihrer Leser so zu erh&ouml;hen, dass die zu mehr Wahrnehmung, mehr Leistung, kommen &ndash; was voraussetzt, dass Sie sich einer elementaren F&auml;higkeit bedienen: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/LiskeZitate\/status\/1547843523063386114?s=20\">Sie lesen<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nZu meinen Wahrnehmungen geh&ouml;rt es, etwas zu identifizieren, dass sich &ndash; allerdings nicht nur in Texten &ndash; sehr viel umf&auml;nglicher finden l&auml;sst: Das &bdquo;<a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%40LiskeAphorismen%20Schweigen%20%23Tagesspruch&amp;src=typed_query&amp;f=top\">Schweigen<\/a>&ldquo;. Ihr Beitrag ist <a href=\"https:\/\/twitter.com\/LiskeAphorismen\/status\/1606611894747500549?s=20\">ein Beitrag daf&uuml;r<\/a>, sich damit nicht abzufinden, um so die kognitive Diversit&auml;t in unserer Gesellschaft zu st&auml;rken &ndash; <a href=\"https:\/\/www.liske.de\/post\/abh%C3%A4rten_gerade_wenn_es_kalt_ist\">wie ich schon zuletzt selbst empfahl<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernd Liske<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion &amp; Werter Herr Reimann!<\/p><p>&hellip; zum heutigen Jens Berger Artikel auf NDS: &bdquo;Lasst uns froh und lustig sein!&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nMarcus Kl&ouml;ckner (Heise-Verlag, telepolis) hat das Thema unter dem Titel &bdquo;Urteil vollstreckt: Michael L&uuml;ders ist umstritten&ldquo; vor 6 Jahren in &auml;hnlicher Tiefe einer Medienkritik angesprochen, wie jetzt wieder Jens Berger: &bdquo;Lasst uns &sbquo;umstritten&lsquo; sein!&ldquo; Es sind also 6 fruchtlose Jahre vergangen. Wir ahnen es wieder: Ein Schelm, der da B&ouml;ses &hellip; (!)<\/p><p>Meiner Erinnerung nach wird Michael L&uuml;ders vom Deutschlandfunk (ich nenne DLF bereits: &sbquo;Klubradio Raderbergg&uuml;rtel&lsquo;) auch nur noch zweimonatlich eingeladen &ndash; was ein deutliches Zeichen, dass man an seiner Expertise nun nicht v&ouml;llig vorbeikommt. Obwohl ja gerade Michael L&uuml;ders daf&uuml;r &sbquo;umstritten&rsquo; ist, die Kartenh&auml;user, die von ganzen Netzwerken namens &sbquo;Nachrichtenredaktionen&lsquo; m&uuml;hsam aufgebaut sind, permanent wieder einzurei&szlig;en. Solo gegen den Sowjet.&nbsp; Unfein!<br>\n&nbsp;<br>\nKern von Kl&ouml;ckners Kritik: MSM st&ouml;rt es nicht, wenn UvdL als Bundesministerin der Verteidigung in punkto Syrien vor Millionenpublikum bewiesen vors&auml;tzlich l&uuml;gt, gleicher Mainstream bei L&uuml;ders aufgrund &sbquo;unsauberen Zitierens&lsquo; eine Hexenshow veranstaltet. Und am Ende wieder ein typischer &sbquo;f&auml;ulnis- verpilzter Wurstzipfel&lsquo; erscheint: L&uuml;ders hatte D&uuml;ndar &amp; H&uuml;rriyet zwar ungenau recherchiert, schlimmer aber hatte FAS per telefonischer Nachfrage bei D&uuml;ndar die &sbquo;ma&szlig;geschneidert gef&auml;lschte Frage&lsquo; gestellt und D&uuml;ndar hatte sie entsprechend &sbquo;exakt richtig beantwortet&rsquo;. Um L&uuml;ders damit zu diffamieren. Was D&uuml;ndar danach nochmals klarstellte. Der wahre F&auml;lscher war also nicht Michael L&uuml;ders, sondern die FAS!<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Urteil-vollstreckt-Michael-Lueders-ist-umstritten-3693138.html\">telepolis.de\/features\/Urteil-vollstreckt-Michael-Lueders-ist-umstritten-3693138.html<\/a><\/p><p>Zitiere ich Kl&ouml;ckner:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Art und Weise, wie f&uuml;hrende Medien mit L&uuml;ders umgehen, zeigt deutlich: Ein Teil der Presse weigert sich von ihrer F&auml;higkeit Gebrauch zu machen, Themen den journalistischen Standards entsprechend einzuordnen und zu gewichten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Die &Auml;u&szlig;erungen des Buchautors (L&uuml;ders) f&uuml;hren zu reichlich Nervosit&auml;t in den Reihen der gro&szlig;en Medien. Rasch legen sie fest: Wer Michael L&uuml;ders als ernstzunehmendes Medium von nun an zitieren m&ouml;chte, sollte am besten immer das Adjektiv &sbquo;umstritten&lsquo; anf&uuml;hren (und, falls der Platz ausreicht, erw&auml;hnen, dass er &sbquo;ergraut&lsquo; ist). Die Falschaussage von Ursula von der Leyen, also einer Person, die eines der h&ouml;chsten politischen &Auml;mter dieses Landes innehat, ist in der Medienberichterstattung allenfalls eine Marginale. &hellip; Um was f&uuml;r einen Journalismus handelt es sich, der einen sprachlichen Fehlgriff eines Autors h&ouml;her bewertet als die Falschaussage einer Bundesministerin vor einem Millionenpublikum? Was sind das f&uuml;r Medien, die sich aufgeregt mit dem Auftritt von L&uuml;ders auseinandersetzen, aber dabei den Auftritt von der Leyens ignorieren? Wieder einmal k&ouml;nnen wir beobachten, dass nicht gerade unwesentliche Teile der Medienlandschaft bei einer der Kernaufgaben des Journalismus, n&auml;mlich der Gewichtung und Einordnung von Informationen und Nachrichten, eine sehr eigenwillige Vorstellung haben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Sehen wir von den gewohnten Reflexen innerhalb der Medien, die sich bekanntlich vor allem bei Nichtigkeiten bis zur Ekstase emp&ouml;ren k&ouml;nnen, einmal ab: L&uuml;ders&rsquo; Aussagen werden als Axthieb auf eine Wirklichkeitskonstruktion verstanden, an der Politik und Leitmedien mit sehr viel Einsatz gemeinsam gebaut haben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Das ist der Grund, warum L&uuml;ders &sbquo;unter Beschuss&lsquo; geraten ist. W&uuml;rde es nur um die Sache gehen, st&uuml;nde Ursula von der Leyen im Mittelpunkt der medialen Auseinandersetzung. Dann w&uuml;rden Medien mit Nachdruck Fragen stellen wie: Was ist von einer Verteidigungsministerin zu halten, die sich zu einer der bekanntesten Polit-Talkshows des Landes begibt, um &uuml;ber Syrien zu reden, und dabei bei einer so zentralen Frage wie die der Urheberschaft f&uuml;r einen Giftgasangriff falsch aussagt? Doch gerade, wenn es um Themen geht, bei denen Leitmedien und Politik im Gleichklang agieren, sind solche Fragen deplatziert. Das Verhalten bestimmter Medien zeigt: Solange Ungenauigkeiten, Falschaussagen, L&uuml;gen oder gar Propaganda nicht am Realit&auml;tsverst&auml;ndnis dieser Medien kratzen, finden sie auch kaum einen Ansto&szlig; daran. F&uuml;r einen Journalismus, der so agiert, w&auml;re die Bezeichnung &sbquo;umstritten&lsquo; ein Euphemismus.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, Hans-J&ouml;rg Kramer<br>\n&nbsp;<br>\nAusgesprochen unorthodox ist es, zu genau diesem Artikel auf telepolis, auf den nachfolgenden Chat zu verweisen. Es sind aber einzelne Kommentare derart treffend, dass sie die Qualit&auml;t des Autors Kl&ouml;ckner erreichen.<br>\nAuch nicht ganz &bdquo;wert es zu ignorieren&ldquo; &hellip; die &lsquo;&Uuml;berl&auml;uferin Lisa Fitz&rsquo; wurde den NDS bereits vor sechs Jahren vorausgesagt. Auch wenn user tiptor gegnerische Cyborgs auf NDS voraussagt, womit er ja ausdr&uuml;cklich Lisa nicht adressiert hat. (Teilt diese fr&uuml;he Prophezeiung &sbquo;Ganz Nat&uuml;rlichste der Welt!, was schon 2017 erwartet wurde&lsquo; der lieben Lisa bitte mal mit!)<br>\n&nbsp;<br>\nAuszug:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/forum\/Telepolis\/Kommentare\/Urteil-vollstreckt-Michael-Lueders-ist-umstritten\/Wer-unseren-grossen-Medien-bei-kriegsrelevanten-Fragen-noch-vertraut\/posting-30302909\/show\/\">telepolis.de\/forum\/Telepolis\/Kommentare\/Urteil-vollstreckt-Michael-Lueders-ist-umstritten\/Wer-unseren-grossen-Medien-bei-kriegsrelevanten-Fragen-noch-vertraut\/posting-30302909\/show\/<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n26.04.2017 12:38<br>\n&sbquo;gondorianer&rsquo;<\/p><p>Wer unseren gro&szlig;en Medien bei kriegsrelevanten Fragen noch vertraut&hellip;<\/p><p>&hellip; der ist doch dem Kreis der verstandesbenutzenden Menschen ohnehin schon seit geraumer Zeit verloren gegangen.<\/p><p>Man soll nicht alles pauschal verwerfen, was in dem MSM berichtet wird, aber wer so eingeschr&auml;nkt ist, ihnen nach den vielen Kriegsl&uuml;gen noch zu glauben, ist ohnehin wehrloses Opfer f&uuml;r jegliche Propaganda, auch f&uuml;r schlecht gemachte und leicht durchschaubare, gemacht von Leuten, die zigfach der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hrt wurden.<\/p><p>Aber wieso sollte ich auch versuchen, Propaganda zu durchschauen, wenn sie mir angenehm ist und ich vor vollen Tellern und gro&szlig;en UHD-Flatscreen-TVs sitze und &uuml;ber nix nachdenken muss?<\/p><p>Worauf ich hinaus will:<\/p><p>1. Wer den herk&ouml;mmlichen Medien noch glaubt, der besch&auml;ftigt sich nicht mit der Medienrealit&auml;t oder WILL glauben, was er dort h&ouml;rt.<br>\n2. Auf wen 1. zutrifft, der liest auch keine B&uuml;cher zu Medienkritik, da dies Satz 1 ja eben widersprechen w&uuml;rde.<\/p><p>Daraus folgt: Man kann die MSM weitgehend ignorieren, denn<\/p><p>1. Als Richtgr&ouml;&szlig;e taugen sie nicht mehr.<br>\n2. Wer diese noch f&uuml;r bare M&uuml;nze nimmt, dem kann man auch nicht mehr helfen, also braucht man sie auch nicht f&uuml;r andere zu analysieren, denn wer sie verteidigt, h&auml;ngt im Zweifel im System drin und verfolgt eigene Interessen mit dem Vertreten seines Standpunkts. Sprich: Vernunft spielt da keine Rolle.<\/p><p>Aus Spa&szlig; kann man sie ab und zu einschalten, aber wenn ich Fakten brauche, recherchiere ich ganz woanders (immer mehrere Quellen, eine davon ist heise).<br>\nUnd zum Spa&szlig; geh&ouml;ren nicht die Talkshows, da &auml;rgert man sich nur &uuml;ber die Propagandahaftigkeit.<br>\n&nbsp;<br>\nEymontop<br>\n26.04.2017 12:57<br>\nIm Grunde alle politischen Sendungen ohne &ldquo;offizielle&rdquo; Satire wie &ldquo;Monitor&rdquo; &ldquo;Brisant&rdquo; etc. Allen voran die Tagesschau\/Heute, da wird ein v&ouml;llig falsches Bild der Wirklichkeit im Nahen Osten pr&auml;sentiert, indem einfach alles weggelassen wird, was irgendwie gegen die USA\/NATO sprechen k&ouml;nnte.<\/p><p>Wenn man viele internationale Medien betrachtet, sind im Vergleich zu denen die Deutschen Medien zu fast 100% durchzensiert. Inzwischen wundere ich mich schon, dass Sendungen wie &ldquo;die Anstalt&rdquo; &uuml;berhaupt noch gebracht werden d&uuml;rfen. Internet-Seiten wie DWN oder die Nachdenkseiten werden in den gro&szlig;en &ldquo;Medien&rdquo; auf das Heftigste attackiert, wo es nur geht. Oft genug mit unwahren Unterstellungen. Gut m&ouml;glich, das die sich demn&auml;chst auch mit Telepolis oder Heise.de generell &ldquo;besch&auml;ftigen&rdquo;. Zu objektiv!<\/p><p>Deutschland ist zum Zensur-Arm der USA in ganz Europa geworden. Die ganzen Zensur-Bestrebungen in der EU gehen vor allem von Deutschland aus. Wir m&uuml;ssten uns gegen diese Regierung viel mehr wehren.<br>\n&nbsp;<br>\nTiptor<br>\n26.04.2017 17:57<br>\nDemn&auml;chst tauchen dann in den Foren von TP, NDS und DWN die Cybersoldaten von der Flinten-Uschi auf.<\/p><p>Uns&auml;glich was uns diese Maulhuren in den MSM auftischen, besonders im &Ouml;R.<\/p><p>Etliche Kabarettisten sind ja auch schon ins Regierungslager &uuml;bergelaufen, Lisa Fitz nennt sie &ldquo;systemimmanente Hofnarren&rdquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94719\">in diesem Beitrag<\/a> den von Journalisten inflation&auml;r verwendeten Gebrauch des Begriffes &bdquo;umstritten&ldquo;. Die S&auml;tze mit &bdquo;umstrittenen&ldquo; Personen und\/oder Positionen seien bekannt. Die &bdquo;vielzitierte Vierte Gewalt&ldquo; ma&szlig;e sich an, die g&uuml;ltigen Werte und Normen zu definieren. Eine kleine Gruppe von Haltungsjournalisten definiere die Regeln und die Leitplanken, innerhalb derer eine anerkannte Debatte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94881\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-94881","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94881"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94933,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94881\/revisions\/94933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}