{"id":94903,"date":"2023-03-12T09:00:34","date_gmt":"2023-03-12T08:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903"},"modified":"2023-03-10T13:28:19","modified_gmt":"2023-03-10T12:28:19","slug":"hinweise-der-woche-298","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h01\">&ldquo;Die UN-Charta fordert Verhandlungen!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h02\">Daniela Dahn zur Friedensdemo: &bdquo;Jetzt lassen wir nicht mehr locker&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h03\">Tatort Ostsee (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h04\">Pl&ouml;tzlich im Boot mit den Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h05\">Ein Relikt des Monetarismus beherrscht das Denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h06\">&bdquo;Inflation&ldquo;, die EZB und die Logik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h07\">Rolle der Justiz in der Corona-Pandemie &ndash; Wo war der Rechtsstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h08\">Ritter Karl und die Invasion der Heuschrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h09\">Philosophische Kolumne: So kommen Sie undiffamiert in den Fr&uuml;hling!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903#h10\">Honorare an Journalisten in H&ouml;he von 1,47 Millionen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Die UN-Charta fordert Verhandlungen!&ldquo;<\/strong><br>\nEx-UN-Diplomat Michael von der Schulenburg erkl&auml;rt, warum nicht nur Russland, sondern auch der Westen gegen die Prinzipien der UN-Charta verst&ouml;&szlig;t. Die gebe dem Westen &bdquo;nicht das Recht, einen milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Russland anzustreben und aus diesen Gr&uuml;nden alle Friedensbem&uuml;hungen zu verweigern&ldquo;.<br>\nDer Krieg in der Ukraine geht nun in ein zweites Jahr, ohne dass auch nur der Versuch einer diplomatischen L&ouml;sung unternommen wird. Anstelle von Friedensgespr&auml;chen haben sich die Kriegs- und Konfliktparteien weiter in eine gef&auml;hrliche milit&auml;rische Eskalationsspirale durch den Einsatz immer st&auml;rkeren Waffensystemen verfangen. Als w&auml;ren wir noch dem ungl&uuml;cklichen Denken in der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts verhaftet, sollen nun milit&auml;rische Gro&szlig;offensiven die L&ouml;sung bringen. Das wird die Ukraine nur weiter zerst&ouml;ren. Aber eine noch gef&auml;hrlichere Konsequenz ist es, dass am Ausgang solcher Offensiven das Prestige der zwei gr&ouml;&szlig;ten Nuklearm&auml;chte der Welt h&auml;ngt. Damit steigt das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen den Nuklearm&auml;chten USA und Russland &ndash; also zweier L&auml;nder, die &uuml;ber etwa 90% aller Atomwaffen der Welt verf&uuml;gen.<br>\nNach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg w&auml;re dies das dritte Mal, dass ein Krieg auf europ&auml;ischen Boden zu einem Weltkrieg eskaliert &ndash; nur dieses Mal mit potenziell erheblich verheerenden Konsequenzen. Schon jetzt leidet die &uuml;berwiegende Mehrheit der am Krieg unbeteiligten Weltbev&ouml;lkerung an den wirtschaftlichen Folgen dieses Krieges; ein Nuklearkrieg k&ouml;nnte alle Menschen ausl&ouml;schen, ohne Unterschied, ob sie zu einer Kriegspartei oder nicht geh&ouml;ren. Es ist so eine Kriegssituation entstanden, die unsere Vorfahren durch die UN-Charta hatten verhindern wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/verpflichtung-zum-frieden-340191\">Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Daniela Dahn zur Friedensdemo: &bdquo;Jetzt lassen wir nicht mehr locker&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schriftstellerin Daniela Dahn sieht den Neubeginn einer machtvollen Friedensbewegung. Es wundert sie nicht, dass die Medien nerv&ouml;s sind. (&hellip;)<br>\nMein Lieblingsfoto von der Kundgebung zum Manifest f&uuml;r Frieden zeigt ein Pappschild, auf dem steht: Ich wei&szlig; schon heute, was morgen die Medien berichten werden. Der weit verbreitete Kampagnenjournalismus hat dann allerdings die schlimmsten Erwartungen &uuml;bertroffen. In denunziatorischer Weise wurde den &bdquo;beiden Damen&ldquo; Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unterstellt, sich nicht hinreichend nach rechts abgegrenzt zu haben. Wodurch letztlich die zehntausenden Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft an einer &bdquo;rechtsoffenen&ldquo; Veranstaltung teilgenommen h&auml;tten. Erstunterzeichner wurden unter Druck gesetzt und alle, auch ich, von einem mdr-Redakteur des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens einzeln gefragt, ob wir daraufhin unsere Unterschrift nicht zur&uuml;ckziehen wollen. Die Nervosit&auml;t dar&uuml;ber, ob hier der Neubeginn einer machtvollen Friedensbewegung gesetzt wurde, scheint doch sehr gro&szlig; zu sein.<br>\nSchlie&szlig;lich waren auch f&uuml;hrende Vertreter der traditionellen Friedenskr&auml;fte unter den Erstunterzeichnern, vom Internationalen Friedensb&uuml;ro, IPPNW und IALANA bis zur Deutschen Friedensgesellschaft, den NaturFreunden und einstigen UN-Mitarbeitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/daniela-dahn-zur-friedensdemo-jetzt-lassen-wir-nicht-mehr-locker-li.322839\">Daniela Dahn in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Diese Art von Kritik an der Kundgebung &bdquo;Aufstand f&uuml;r Frieden&ldquo; ist gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nDie Reaktionen auf das &bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo; sowie die Kundgebung in Berlin fielen hart und giftig aus. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Christian Leye war einer der Organisatoren der Kundgebung und geht hier auf Vorw&uuml;rfe ein [&hellip;]<br>\nNat&uuml;rlich ist auch mir die Bedeutung der Debatte bewusst. Wenn ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung dem Kriegskurs ablehnend gegen&uuml;bersteht, dann br&ouml;ckelt in der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft Europas die ideologische Heimatfront. Eine harte Debatte ist daher unausweichlich &ndash; allerdings ist diese in den vergangenen Tagen deutlich &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen und verletzt demokratische Umgangsformen. [&hellip;]<br>\nWas wurde nicht von allen Seiten von einer neuen Querfront gesprochen, zuletzt von Friedrich Merz und Christian D&uuml;rr (FDP) in der Bundestagsdebatte zur Regierungserkl&auml;rung von Olaf Scholz. Da muss man ja dem MDR-Magazin Fakt dankbar sein, das sich die M&uuml;he machte, die Rechten auf der Kundgebung einzeln zu suchen und zu markieren. Sie kamen auf neun Personen. Das Portal Volksverpetzer kam auf um die 20 Rechte. 20 unter Zehntausenden Menschen! Soll das im Ernst die Querfront sein, &uuml;ber die die politische Elite jetzt seit 14 Tagen spricht? Ist denen das intellektuell nicht peinlich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/diese-art-von-kritik-an-der-kundgebung-aufstand-fuer-frieden-ist-gefaehrlich\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tatort Ostsee (IV)<\/strong><br>\nDeutsche und US-amerikanische Medien suchen mit einer alternativen Tatversion zum Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines den begr&uuml;ndeten Verdacht einer staatlichen US-T&auml;terschaft zu verdr&auml;ngen. Laut Berichten, die auf beiden Seiten des Atlantik im Lauf des Dienstags ver&ouml;ffentlicht wurden und sich auf anonyme US-Regierungsquellen wie auch auf unbest&auml;tigte Ermittlungen deutscher Beh&ouml;rden st&uuml;tzen, soll eine sechsk&ouml;pfige Gruppe eventuell ukrainischer oder russischer Nationalit&auml;t die Tat mit Hilfe einer in Rostock gemieteten Jacht im Alleingang begangen haben. Man habe, hei&szlig;t es, keinerlei Hinweise auf irgendeine staatliche Mitwirkung. Das erstaunt auch deshalb, weil bisher aufgrund des erforderlichen immensen Aufwands eine staatliche T&auml;terschaft als einzige feststehende Tatsache galt. Zum Beleg f&uuml;r die alternative Tatversion wird erkl&auml;rt, die deutschen Ermittler h&auml;tten Mitte Januar Sprengstoffspuren auf einem Tisch in der Jacht entdeckt &ndash; fast vier Monate nach der Tat. Die alternative Version leistet vor allem eins: Sie lenkt den Verdacht von den USA ab, die nach Recherchen des US-Journalisten Seymour Hersh die Tat begangen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9187\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Einige Medien glauben der Jacht-Story mehr als Seymour Hersh<\/strong><br>\nEs f&auml;llt auf, dass vor allem deutsche Medien das jetzt verbreitete Jacht-Narrativ anders bewerten als die Recherchen des US-Investigativjournalisten Seymour Hersh, der die USA und Norwegen als Urheber des Sabotage-Akts ausgemacht hat. &Uuml;ber den Ablauf der Sabotage, wie Hersh ihn beschrieb, wurde kaum informiert (anders als jetzt bei der Jacht), sondern man versuchte, Hersh als unglaubw&uuml;rdig hinzustellen. Es handle sich um einen 85-j&auml;hrigen Mann, der auch schon falsch gelegen habe. Er nenne weder den Namen seiner Quelle, die &uuml;ber die Vorbereitung und den Ablauf der Sabotage Kenntnis habe, noch lege er Beweisdokumente vor.<br>\nDas tun auch ARD, SWR und die &laquo;Zeit&raquo; nicht. Sie nennen nur den Generalbundesanwalt, der die Jacht identifiziert habe.<br>\nStefan Kornelius, Redaktor der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo; und Mitglied der &laquo;Atlantik-Br&uuml;cke&raquo;1, hatte Hersh vorgeworfen, er verbreite eine &laquo;spektakul&auml;re, aber unplausible These&raquo;. Ob er die Jacht-Story f&uuml;r plausibler h&auml;lt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/einige-medien-glauben-der-jacht-story-mehr-als-seymour-hersh\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Biden dankt Scholz f&uuml;r Abkehr von Energie aus Russland <\/strong><br>\nOlaf Scholz besuchte am Freitag Joe Biden. Es gab nur d&uuml;rre &ouml;ffentliche Erkl&auml;rungen. Indirekt spielte jedoch auch Nord Stream 2 eine Rolle.<br>\nBeim Kurzbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz bei US-Pr&auml;sident Joe Biden wurde eines der zentralen bilateralen Themen &ndash; die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines &ndash; nicht &ouml;ffentlich diskutiert. Allerdings sprach Biden das Thema indirekt an. Der US-Pr&auml;sident lobte Scholz laut CNBC &bdquo;f&uuml;r die Abkehr Deutschlands von russischen Energiequellen bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben&ldquo;. Biden sagte demnach: &bdquo;Sie haben zu Hause historische Ver&auml;nderungen vorangetrieben, Sie haben die Verteidigungsausgaben erh&ouml;ht und haben die Diversifizierung weg von russischen Energiequellen vollzogen und ich wei&szlig;, das war nicht einfach und sehr schwierig f&uuml;r Sie.&ldquo; Eine offizielle Untersuchung der Nord-Stream-2-Anschl&auml;ge lehnt die US-Regierung ab, weil sie die Auffassung vertritt, dass sie nicht f&uuml;r die Aufkl&auml;rung von Ereignissen zust&auml;ndig ist, die sich nicht auf US-Territorium ereignen. Die Recherchen des Journalisten Seymour Hersh, denen zufolge die US-Regierung gemeinsam mit Norwegen hinter den Anschl&auml;gen stecken soll, haben die Regierungen in Washington und Oslo scharf dementiert. Die Untersuchungen, die von Deutschland, Schweden und D&auml;nemark durchgef&uuml;hrt werden, sind nach Regierungsangaben aus den Staaten noch nicht abgeschlossen. Die Bekanntgabe von Details wird von den Regierungen mit dem Verweis auf das Staatswohl abgelehnt. Eine Journalisten-Fragerunde mit Scholz und Biden war diesmal, anders als bei sonstigen Besuchen, nicht vorgesehen. Die New York Times notierte: &bdquo;Das Treffen verlief f&uuml;r einen so hochrangigen Besuch ungew&ouml;hnlich abgeschirmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/biden-dankt-scholz-fuer-abkehr-von-energie-aus-russland-li.324494\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nord-Stream-Terror: Der Auftritt der mutma&szlig;lichen S&uuml;ndenb&ouml;cke<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94759\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzlich im Boot mit den Rechten<\/strong><br>\nBei den deutschen Gr&uuml;nen waren zuletzt Raubkatzen-Wortspiele beliebt. &ldquo;The #Leopard&rsquo;s freed!&rdquo;, twitterte Katrin G&ouml;ring-Eckardt, gr&uuml;ne Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages, am 24. Januar. Da hatte die Bundesregierung gerade verk&uuml;ndet, dass sie Leopard-Panzer an die Ukraine liefern werde &ndash; und die Gr&uuml;nen jubelten. Die einst friedensbewegte Partei setzt sich mittlerweile fast am lautesten f&uuml;r Waffenlieferungen nach Kiew ein.<br>\nSicher, die deutschen Gr&uuml;nen regieren in einem Nato-Staat mit, der sich angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine deutlich positionieren muss. Trotzdem ist bemerkenswert, wie anders sich im Vergleich dazu die Schwesterpartei in der benachbarten Schweiz verh&auml;lt. Die 1983 gegr&uuml;ndeten Schweizer Gr&uuml;nen haben zwar eine etwas andere Entstehungsgeschichte als die deutschen, aber auch sie z&auml;hlen Frieden und Abr&uuml;stung zu ihren Grunds&auml;tzen. &ldquo;Als neutrales Land und als Depositarstaat der Genfer Konventionen soll die Schweiz in Konflikten vermitteln und schlichten &ndash; statt mit Waffenexporten Kriege zu n&auml;hren&rdquo;, schreibt die Partei auf ihrer Website. Diesem Credo bleibt sie auch ein Jahr nach Kriegsbeginn treu &ndash; den heftigen Debatten &uuml;ber die Neutralit&auml;t und die Freigabe von R&uuml;stungsg&uuml;tern aus Schweizer Produktion zum Trotz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gruene-partei-in-der-schweiz-ploetzlich-im-boot-mit-den-rechten-1.5762191\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Relikt des Monetarismus beherrscht das Denken<\/strong><br>\nObwohl der Monetarismus &agrave; la Milton Friedman seine gro&szlig;e Zeit l&auml;ngst hinter sich hat und viele von Friedmans Behauptungen und politischen Empfehlungen inzwischen auch vom Mainstream in Frage gestellt werden, erfreut sich sein Konzept der Inflationserwartungen weiterhin gro&szlig;er Beliebtheit.<br>\nAnfang Februar 2023 beschloss der EZB-Rat, die drei Leitzinss&auml;tze der EZB um jeweils 50 Basispunkte zu erh&ouml;hen. Gleichzeitig bekundete der Rat seine Absicht, sie bei seiner n&auml;chsten Sitzung am 16. M&auml;rz um weitere 50 Basispunkte anzuheben. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r sein Vorgehen lautete:<br>\n&bdquo;Ein restriktives Zinsniveau wird im Laufe der Zeit die Inflation senken, indem es die Nachfrage d&auml;mpft, und gleichzeitig dem Risiko vorbeugen, dass sich die Inflationserwartungen dauerhaft nach oben verschieben.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDies ist die &uuml;bliche Sichtweise: Eine zu hohe Preissteigerung wird von den Zentralbanken mit einer Anhebung der Zinsen, ein Abw&auml;rtsdruck auf die Preise mit einer Zinssenkung bek&auml;mpft, bis das angestrebte Inflationsziel erreicht ist. Interessant ist dabei die besondere Bedeutung, die den Inflationserwartungen zukommt. So haben nicht nur EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde, EZB-Direktorin Isabel Schnabel, EZB-Chefvolkswirt Philip Lane und Bundesbank-Pr&auml;sident Joachim Nagel, sondern zum Beispiel auch DIW-Chef Marcel Fratzscher oder Ifo-Pr&auml;sident Clemens Fuest in den letzten Monaten eindringlich gewarnt, dass eine anhaltende Aufw&auml;rtsverschiebung der Inflationserwartungen verhindert werden m&uuml;sse.<br>\nWarum? Weil das erwartete Ausma&szlig; der Inflation ganz wesentlich die tats&auml;chliche H&ouml;he der Inflation beeinflusse. Oder kurz: Inflationserwartungen verursachten Inflation. Das Ziel m&uuml;sse es deshalb sein, die Inflationserwartungen im Einklang mit der angestrebten Preisstabilit&auml;t zu verankern. Dazu brauche es eine &uuml;berzeugende und verl&auml;ssliche Geldpolitik der Zentralbank, die eben zu gut verankerten (niedrigen) Inflationserwartungen f&uuml;hre.<br>\nVom Prinzip her stellt sich das wie folgt dar: Wenn eine Zentralbank die Zinsen anhebe, rechneten die M&auml;rkte mit einer fallenden Inflation und dann falle sie auch. Je entschlossener eine Zentralbank dabei die Zinsen erh&ouml;he, desto mehr seien die Marktteilnehmer davon &uuml;berzeugt, dass sie es ernst meine, folglich s&auml;nken die Inflationserwartungen und damit die tats&auml;chliche Inflation. Reduziere umgekehrt die Notenbank die Zinsen, weil die Inflation ihrer Meinung nach zu niedrig ist, rechneten die Marktteilnehmer mit einer h&ouml;heren Inflation und somit steige die Inflation auch. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) fasst kurz und knapp zusammen: &bdquo;Inflationserwartungen spielen eine entscheidende Rolle.&ldquo;<br>\nAber wessen Inflationserwartungen sind eigentlich entscheidend? Die Erwartungen von &Ouml;konomen, H&auml;ndlern an den Finanzm&auml;rkten oder anderen Experten? Die EZB stellt hierzu fest, dass sich die Zentralbanken fr&uuml;her tats&auml;chlich prim&auml;r auf die Inflationserwartungen von Fachleuten konzentriert h&auml;tten, weil Einsch&auml;tzungen von Privatpersonen und Unternehmen nur in relativ geringem Umfang zur Verf&uuml;gung gestanden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/ein-relikt-des-monetarismus-beherrscht-das-denken\/%20\">G&uuml;nther Grunert in Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Hochinteressanter Beitrag, der den unsinnigen Versuch der EZB und anderer Zentralbanken, durch Leitzinserh&ouml;hungen die aktuelle angebotsseitige Inflation in den Griff zu bekommen, einmal aus einem anderen Blickwinkel kritisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Inflation&ldquo;, die EZB und die Logik<\/strong><br>\nNichts hat es schwerer in diesen Zeiten als die Logik. In einer Welt, in der fast alle glauben, es komme vor allem auf die &bdquo;richtigen&ldquo; Werte an, auf die korrekte Ansprache und auf das, was man unter Moral versteht, bleibt die Logik regelm&auml;&szlig;ig auf der Strecke. Bei Politikern hat man sich inzwischen an alles gew&ouml;hnt. Zwar gibt es auch keine gute Politik ohne Logik, aber Parteipolitiker d&uuml;rfen heute dies und morgen das sagen, ohne dass jemand auch nur den Versuch unternimmt, auf die schlimmsten Widerspr&uuml;che in ihren Aussagen hinzuweisen.<br>\nWenn aber die Vertreter von Institutionen, die von der Politik den Auftrag haben, ein bestimmtes Ziel jenseits des Dunstkreises der Politik mit technokratischen Mitteln zu erreichen, in dieselbe sprachliche und sachliche Flachheit verfallen wie die Politiker, dann wird es kritisch. Die Vertreter dieser Institutionen haben n&auml;mlich die Aufgabe, &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge aufzukl&auml;ren, die in ihrem Zust&auml;ndigkeitsbereich liegen. Aufkl&auml;rung aber verlangt Logik. Aus einer unlogischen Aussage kann man jeden beliebigen Satz ableiten und damit auch jede beliebige Schlussfolgerung ziehen. Beliebige Schlussfolgerungen f&uuml;hren allerdings in einer Welt, in der es feststehende sachliche Zusammenh&auml;nge gibt, nicht zu Verbesserungen oder gar L&ouml;sungen, sondern zu Verschlechterungen.<br>\nDoch dieser einfache Sachverhalt, den uns einst der gro&szlig;e Erkenntnistheoretiker Raimund Popper in seiner &bdquo;Logik der Forschung&ldquo; nahezubringen versuchte, ist im t&auml;glichen Blabla von Politik und Medien v&ouml;llig untergegangen. Man kommt mit allem durch und man wird sogar daf&uuml;r gelobt, dass man dem anderen seine Meinung l&auml;sst, selbst wenn es offensichtlich ist, dass er (oder sie) eins und eins nicht zusammenz&auml;hlen kann. Moral scheint Logik zu schlagen, obwohl selbst die Moral niemals &uuml;berzeugend sein kann, wenn sie grundlegende logische Regeln missachtet. Doppelmoral beispielsweise ist keine Moral.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank ist der klassische Fall einer Institution, der man genau deswegen politische Unabh&auml;ngigkeit gegeben hat, weil man erwartete, dass ihre Vertreter sachkundig sind und gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit verst&auml;ndlich und damit konsistent erkl&auml;ren, welche sachlichen Zusammenh&auml;nge ihren Entscheidungen zugrunde liegen. Gerade in der jetzigen Phase, wo die EZB vor einer gro&szlig;en Herausforderung steht, m&uuml;ssten die Spitzenvertreter alles daransetzen, in ohne weiteres nachvollziehbaren S&auml;tzen die Geldpolitik zu erkl&auml;ren, was hei&szlig;t, sie auf die Zusammenh&auml;nge zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die derzeit inflation&auml;re Gefahren begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/07\/inflation-die-ezb-und-die-logik\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rolle der Justiz in der Corona-Pandemie &ndash; Wo war der Rechtsstaat?<\/strong><br>\nDie Justiz war w&auml;hrend der Corona-Pandemie eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung. Das muss dringend aufgearbeitet werden. K&ouml;nnen sich die B&uuml;rger auf den Rechtsstaat verlassen, wenn es eine echte Krise gibt? Das ist die zentrale Frage, die im Raum steht.<br>\nDer Rechtsstaat, den die Verfassung will, hat eine grunds&auml;tzliche Aufgabe. Er soll die B&uuml;rger vor staatlicher Willk&uuml;r sch&uuml;tzen. Alle staatlichen Institutionen sind deshalb an die Verfassung und das &uuml;brige Recht gebunden. Der Staat darf nicht machen, was er will, sondern nur das, was ihm das Recht erlaubt. Das klingt selbstverst&auml;ndlich. Ein Blick in die lange (unendliche?) Geschichte der &ndash; absoluten und willk&uuml;rlichen &ndash; Staatsmacht zeigt aber, welche wichtige zivilisatorische Errungenschaft der Rechtsstaat ist. [&hellip;]<br>\nIn der Corona-Zeit hat dieses System zum Freiheitsschutz nicht funktioniert. Die Verwaltungsgerichte und das Verfassungsgericht haben praktisch alle staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen akzeptiert und mit umgesetzt. Es gab fast kein Gericht, das eine beh&ouml;rdliche Ma&szlig;nahme aufgehoben h&auml;tte. (Wenige) Ausnahmen best&auml;tigen die Regel. Die zust&auml;ndigen Gerichte haben (fast) immer f&uuml;r den Staat entschieden, nie f&uuml;r die Freiheit. Nicht nur in juristischen Fachzeitschriften gibt es Beispiele en masse daf&uuml;r. Das ist ein trauriger und erschreckender Befund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-lockdown-bundesverfassungsgericht\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;bersterblichkeit in den Corona-Jahren: Lockdownfrei und Erfolg dabei<\/strong><br>\nWar Schwedens Weg, weitgehend auf Schutzma&szlig;nahmen gegen Corona zu verzichten, der bessere? Eine Studie zur &Uuml;bersterblichkeit in der EU legt das nahe.<br>\n&bdquo;Ich mag das Wort Revanche nicht&ldquo;, antwortete Anders Tegnell, ehemaliger Staatsepidemiologe der schwedischen Gesundheitsbeh&ouml;rde Folkh&auml;lsomyndigheten am Sonntag auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit der Tageszeitung Svenska Dagbladet: &bdquo;Wir haben nur unseren Job gemacht. Aber ich glaube, wir k&ouml;nnen alle recht zufrieden sein, dass wir einen guten Job gemacht haben.&ldquo;<br>\nAnlass f&uuml;r das Interview mit dem 67-j&auml;hrigen Spezialisten f&uuml;r Infektionskrankheiten, der federf&uuml;hrend die Strategie des Landes beim Umgang mit der Coronapandemie bestimmt hatte und mit seinen damaligen t&auml;glichen Pressekonferenzen so etwas wie Schwedens inoffizieller &bdquo;Mister Corona&ldquo; war, sind neue Statistikzahlen, die das schwedische Statistikamt SCB auf der Grundlage von Daten der EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat und des European Centre for Disease Prevention and Control ermittelt und nun ver&ouml;ffentlicht hat. Deren haupts&auml;chliches Resultat: Schweden hatte in den &bdquo;Coronajahren&ldquo; 2020&ndash;2022 die mit Abstand niedrigste &Uuml;bersterblichkeitsrate in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Uebersterblichkeit-in-den-Corona-Jahren\/!5920764\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ritter Karl und die Invasion der Heuschrecken<\/strong><br>\nPrivate Equities und andere Kapitalfonds haben das Gesundheitswesen als profitables Anlagefeld entdeckt. Die Journalistin Christina Berndt promoviert Karl Lauterbach zum Retter der Arztpraxen vor dieser Heuschreckenplage. Aber von ihm haben die Investoren nichts zu bef&uuml;rchten.<br>\nKarl Lauterbach hat nicht nur bei Twitter, sondern auch in den sich als seri&ouml;s verstehenden Medien Fans, die in ihm einen sich bis in die sp&auml;te Nacht um die Probleme des Gesundheitswesens k&uuml;mmernden Politiker sehen. Dazu geh&ouml;rt Christina Berndt von der S&uuml;ddeutschen Zeitung, die ihn am 17. Februar 2023 als &bdquo;Arzt Ihres Vertrauens&ldquo; und K&auml;mpfer gegen die Invasion von profitgierigen Investoren im Gesundheitswesen pr&auml;sentierte und dabei die Grenzen zur Hofberichterstattung schrammte. Weil es &bdquo;an allen Enden und Ecken brennt im ausgemergelten deutschen Gesundheitssystem&ldquo;, habe Lauterbach nicht einmal Zeit f&uuml;r die Einrichtung seines neuen B&uuml;ros und &uuml;berlasse sie seinem Stab. Ganz so, als w&uuml;rden Ministerinnen und Minister sonst ihre B&uuml;roausstattung h&ouml;chstpers&ouml;nlich einkaufen und in ihren Amtszimmern platzieren. (&hellip;)<br>\nDas nicht nur von Christina Berndt gef&uuml;rchtete Interesse von Kapitalfonds am Gesundheitswesen ist keineswegs neu. Seit Jahren berichten TV-Magazine, Wirtschaftsredaktionen und gesundheitspolitische Fachmedien &uuml;ber Anlagestrategien von Investoren, die sich in Arztpraxen, Krankenh&auml;user und vor allem Medizinische Versorgungszentren (MVZ) einkaufen. Das geschieht entweder als dauerhafte Kapitalanlage oder als Buy and Build-Modell von Private Equities, die Arztpraxen erwerben, zu ertragreichen MVZ ausbauen und dann nach ein paar Jahren mit hohem Gewinn verkaufen.<br>\nDar&uuml;ber kann sich nur wundern, wer nicht mitbekommen hat, dass sich das Gesundheitswesen zur gr&ouml;&szlig;ten Dienstleistungsbranche entwickelt hat. An seinem 440 Milliarden Euro (2020) umfassenden Umsatz wollen anlagesuchende Kapitalfonds teilhaben, f&uuml;r die es sich mit seinem stabilen Wachstum von j&auml;hrlich vier bis f&uuml;nf Prozent geradezu aufdr&auml;ngt. Es ist klar, dass die Investoren sich nicht f&uuml;r eine verbesserte medizinische Versorgung interessieren, sondern f&uuml;r hohe Renditen. Die k&ouml;nnen wegen der weitgehend administrativ gesteuerten Verg&uuml;tungen und Preise im Gesundheitswesen nur in ausgew&auml;hlten Sektoren erzielt werden. F&uuml;r diese Rosinenpickerei bieten die Strukturen unseres Gesundheitswesens komfortable M&ouml;glichkeiten, wie noch gezeigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/ritter-karl-und-die-invasion-der-heuschrecken\/\">Hartmut Reiners in Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Philosophische Kolumne: So kommen Sie undiffamiert in den Fr&uuml;hling!<\/strong><br>\nSchon mit wenigen Merks&auml;tzen und schlichtem Zuhausebleiben k&ouml;nnen Sie wieder einmal sicher sein, nicht unversehens &bdquo;ein Rechter&ldquo; zu werden.<br>\nF&uuml;r alle, die nach &bdquo;Corona&ldquo; auch beim Thema &bdquo;Ukraine&ldquo; zu der &bdquo;vern&uuml;nftigen Mehrheit&ldquo; (Steinmeier) geh&ouml;ren m&ouml;chten, um dann &ndash; diesmal nicht an pl&ouml;tzlichen und erwarteten Todesf&auml;llen im Umfeld, sondern beim Einzug ins verstrahlte Erdloch &ndash; zu bemerken, dass vielleicht doch &bdquo;einige Fehler gemacht&ldquo; wurden oder &bdquo;etwas &uuml;bertrieben&ldquo; worden ist, kurz: f&uuml;r alle Mitl&auml;ufer, stelle ich hier die aktuelle Rechtmeinungsliste vor. [&hellip;]<br>\nF&uuml;nf Merks&auml;tze reichten bei Redaktionsschluss aus, um nicht rechts zu sein: 1. Der russische Diktator will sein altes Reich zur&uuml;ck, das erkl&auml;rt den Ukraine-Krieg ersch&ouml;pfend. 2. Panzerlieferung an die nicht verb&uuml;ndete Ukraine ist gelebte Humanit&auml;t und verk&uuml;rzt ihren Krieg mit der 28-mal so gro&szlig;en, dreimal bev&ouml;lkerungsst&auml;rkeren und dabei rohstoffreichsten Atommacht der Welt. 3. Wer f&uuml;r Verhandlungen statt Waffenlieferungen demonstriert, verl&auml;ngert den Krieg und ist ein Feind der Demokratie. 4. Die Sanktionen ruinieren Russland, Europa aber &uuml;berhaupt fast gar nicht. 5. Sagt Biden: &bdquo;Wenn russische Truppen in die Ukraine einr&uuml;cken, dann wird es keine Nord-Stream-2-Pipeline mehr geben. Wir werden sie dann beenden. Ich verspreche Ihnen, wir k&ouml;nnen das&ldquo; &ndash; und wird nach besagtem Einmarsch die Pipeline gesprengt, dann meint nur ein &bdquo;Putin-Troll&ldquo;, Biden h&auml;tte das angeordnet.<br>\nMitl&auml;ufer denken: &bdquo;Was kann ich schon wissen? Was kann ich schon tun? Es wird nicht so schlimm. Wir leben doch in einer Demokratie. Die sind vielleicht unf&auml;hig da oben, aber sie meinen es gut.&ldquo; Nur: Niemand &bdquo;meint es einfach gut&ldquo; mit Ihnen. Europa wird von den Freundregierungen eines Milit&auml;rimperiums, das mit zwei anderen konkurriert, am Rande des Dritten Weltkriegs spazieren gef&uuml;hrt. Laufen Sie dabei nicht mit. Gehen Sie auf die Stra&szlig;e, damit von deutschem Boden wieder Signale f&uuml;r den Frieden ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/philosophische-kolumne-von-michael-andrick-so-kommen-sie-undiffamiert-in-den-fruehling-li.324523\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Honorare an Journalisten in H&ouml;he von 1,47 Millionen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und nachgeordnete Bundesbeh&ouml;rden haben seit 2018 Honorare im Wert von 1.471.828,47 Euro an Journalisten f&uuml;r Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vortr&auml;ge und andere Veranstaltungen gezahlt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (20\/5822) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20\/5437) hervor. Dabei entfielen Honorare in H&ouml;he von 875.231.92 Euro an Journalisten des &ouml;ffentlichen-rechtlichen Rundfunks und des Auslandssenders Deutsche Welle, 596.596,55 Euro an Journalisten privater Medien. Nicht enthalten in der Aufstellung sind nach Angaben der Bundesregierung aus Gr&uuml;nden des Staatswohls Honorare, die der Bundesnachrichtendienst (BND) an Journalisten gezahlt hat, weil die Kooperationen des BND &bdquo;besonders sch&uuml;tzenswert&ldquo; seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-937200\">Bundestag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierungszahlungen an &Ouml;RR-Journalisten: Das ist die Liste der Honorare<\/strong><br>\nVor allem Journalisten von ARD und ZDF haben &uuml;ppige Verg&uuml;tungen von der Regierung erhalten. Auch der Geheimdienst steckt mit drin.<br>\nJetzt ist die Katze aus dem Sack. 200 Journalisten haben in den vergangenen f&uuml;nf Jahren f&uuml;r die Bundesregierung gearbeitet und dabei ordentlich kassiert. Das geht aus einer Liste hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Darin werden Honorare abgebildet, die der Staat an Journalisten zahlte. Welch gro&szlig;e &bdquo;&Uuml;berraschung&ldquo;, dass vor allem &ouml;ffentlich-rechtliche Medien gemeinsame Sache mit der Regierung machen. Der Gro&szlig;teil der brisanten Honorare ging an die Rundfunksender ARD und ZDF. Dabei sollen sie doch frei von Bundes- und Landesregierungen berichten. Immerhin zahlen wir f&uuml;r ihre unabh&auml;ngige und staatsferne Berichterstattung pro Quartal mehr als 55 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/journalismus-der-fall-linda-zervakis-ueppige-verguetungen-fuer-reporter-von-ard-und-zdf-regierungszahlungen-an-oeffentlich-rechtliche-journalisten-das-ist-die-liste-der-honorare-li.325671\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Staatsfern? Anfrage ergibt: Bundesregierung zahlte Hunderttausende Euro an Journalisten von ARD und ZDF<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94769\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94903\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-94903","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94903"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94903\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94905,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94903\/revisions\/94905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}