{"id":94995,"date":"2023-03-14T08:45:47","date_gmt":"2023-03-14T07:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995"},"modified":"2023-03-14T08:39:35","modified_gmt":"2023-03-14T07:39:35","slug":"hinweise-des-tages-4316","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h01\">Finanzaufsicht schlie&szlig;t mit &bdquo;Signature Bank&ldquo; weiteres Kreditinstitut &ndash; Staat garantiert Kundengelder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h02\">&bdquo;Auf der Seite der Diplomatie&ldquo; (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h03\">Schon wieder: Milliard&auml;r Benko bittet die deutschen Steuerzahler zur Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h04\">Fachkr&auml;ftemangel: &raquo;Wir haben ein Problem mit Altersdiskriminierung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h05\">Kaum noch vermittelbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h06\">Wut auf Rentendiktat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h07\">Experte kritisiert zu sp&auml;te Sanierung: Helmut Schmidt sah das Desaster bei der Deutschen Bahn schon kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h08\">Gesundbeter am Werk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h09\">Lauterbach ein L&uuml;genbaron? Ungereimtheiten im Lebenslauf bringen Minister in Schwierigkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h10\">Covid-Impfstoffe: Das 32 Milliarden-Dollar-Geschenk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h11\">Ein gescheitertes Experiment: Treibstoffe aus Pflanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h12\">Selbst Wohnzimmer-Aufnahmen sind nicht vor Polizei sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h13\">Angst vor der digitalen &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h14\">Wer als Journalist vom Staat Geld nimmt, schaufelt dem Journalismus das Grab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h15\">Menschenrechte sind unteilbar!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94995#h16\">Die Jakarta-Methode: Massenmorde unter falscher Flagge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanzaufsicht schlie&szlig;t mit &bdquo;Signature Bank&ldquo; weiteres Kreditinstitut &ndash; Staat garantiert Kundengelder<\/strong><br>\nIn den USA hat die Finanzaufsicht mit der in New York ans&auml;ssigen &bdquo;Signature Bank&ldquo; ein weiteres Kreditinstitut geschlossen. Die Bank stehe nun unter der Kontrolle des Einlagensicherungsfonds, teilten die Beh&ouml;rden mit. Die Kunden sollen ihre Gelder in vollen Umfang wiederbekommen, hei&szlig;t es.<br>\nDie &bdquo;Signature Bank&ldquo; habe Ende Dezember &uuml;ber Kundeneinlagen in H&ouml;he von rund rund 89 Milliarden Dollar verf&uuml;gt. Medienberichten zufolge ist die &bdquo;Signature Bank&ldquo; in Gesch&auml;ften mit Krypto-W&auml;hrungen engagiert. Kunden h&auml;tten im gro&szlig;en Stil ihre Gelder abgezogen. Am Wochenende hatten Finanzministerin Yellen, Notenbankchef Powell und die US-Einlagensicherung in einer gemeinsamen Stellungnahme versichert, dass auch die Kundengelder der zuvor geschlossenen &bdquo;Silicon Valley Bank&ldquo; in Kalifornien gesch&uuml;tzt w&uuml;rden. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich US-Pr&auml;sident Biden. Ein Grund f&uuml;r die Schwierigkeiten im Bankensektor sind unter anderem die zuletzt schnell gestiegenen Zinss&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/finanzaufsicht-schliesst-mit-signature-bank-weiteres-kreditinstitut-staat-garantiert-kundengelder-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pleite der Silicon Valley Bank bedroht auch Firmen in Deutschland<\/strong><br>\nAuch deutsche Start-ups hatten Geld bei der SVB deponiert. Wichtig f&uuml;r sie sind nun aber Entscheidungen, die nicht in Deutschland fallen.<br>\nBei Getyourguide war es Gl&uuml;ck, dass Finanzchef Nils Chrestin am Donnerstagmittag vor dem Laptop sa&szlig;: Mitten in einem Meeting kam die Meldung, dass die Silicon Valley Bank (SVB) eine Kapitalerh&ouml;hung plante. &bdquo;Ich habe die Benachrichtigung bekommen, auf den Aktienpreis geschaut und sofort die Ansage gemacht, dass wir unser Geld abziehen&ldquo;, sagt der Manager.<br>\nSo gelang es dem Berliner Reise-Start-up noch, einen zweistelligen Millionenbetrag auf ein anderes Konto zu &uuml;berweisen, bevor die Bank schlie&szlig;en musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/svb-pleite-der-silicon-valley-bank-bedroht-auch-firmen-in-deutschland\/29031704.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>US Notenbank &uuml;bernimmt Zweijahresgarantie f&uuml;r das Bankensystem und den Kapitalmarkt<\/strong><br>\nIn Reaktion auf den Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hat die US-Notenbank Federal Reserve am Wochenende ein Bank Term Funding Program beschlossen. Dieses erlaubt den Banken, gegen Sicherheiten unbegrenzt Geld von der Notenbank zu leihen. Dabei werden die als Sicherheiten hinterlegten Wertpapiere nicht wie &uuml;blich mit dem Marktpreis bewertet, sondern mit ihrem nominalen Wert, auch wenn der Marktwert viel niedriger ist. [&hellip;]<br>\nDiese extreme Ma&szlig;nahme zeigt, wie schlecht es um das Finanzsystem steht. Fast 15 Jahre Geldflutung des Finanzmarkts durch die Notenbanken haben eine riesige Blase bei den Verm&ouml;genswerten aufblasen helfen, die zu platzen droht. Es wird sehr schwer sein, da herauszukommen. Hohe Inflation f&uuml;r einige Jahre, um die Wertpapierpreise allm&auml;hlich nominal zu entwerten, ist ein m&ouml;glicher Weg. Dieser scheint derzeit versucht zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/bank-term-funding-program\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94965\">Finanzbeben in Silicon Valley &ndash; Hintergr&uuml;nde. Was kommt?<\/a><\/em><\/p>\n<p>und: <strong>EU spielt Bankenkrise herunter<\/strong><br>\nDie Pleite bei einer US-Bank aus dem Silicon Valley hat das Eurogruppen-Treffen &uuml;berschattet. Es bestehe &ldquo;keine Gefahr einer Ansteckung&rdquo;, sagte EU-Wirtschaftskommissar Gentiloni. Es klang wie Pfeifen im dunklen Wald.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-spielt-bankenkrise-herunter\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Auf der Seite der Diplomatie&ldquo; (III)<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker J&uuml;rgen Trittin sagt f&uuml;r den Herbst starken Druck des Westens auf die Ukraine voraus, den Krieg mit Russland in Verhandlungen zu beenden. Entsprechende &bdquo;Signale&ldquo; habe es unl&auml;ngst aus der US-Administration gegeben, berichtet Trittin. Ursache sei ein Stimmungsumschwung in der US-Bev&ouml;lkerung, der die weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine im bevorstehenden US-Pr&auml;sidentschaftswahlkampf nicht ratsam erscheinen lasse. W&auml;hrend sich damit abzeichnet, dass Kiew einen Kurswechsel vollziehen muss, intensivieren mehrere Staaten au&szlig;erhalb des transatlantischen Westens den Einsatz f&uuml;r einen Waffenstillstand. So setzt Brasilien seine Bem&uuml;hungen um Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine fort. Wie der Au&szlig;enminister Saudi-Arabiens, Prinz Faisal bin Farhan al Saud, nach Besuchen in Kiew und in Moskau mitteilt, treibt auch Riad entsprechende Aktivit&auml;ten voran. Laut Berichten wird in K&uuml;rze Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping zu Gespr&auml;chen in Russland erwartet; demnach will er anschlie&szlig;end mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj sprechen. Anders als der Westen begr&uuml;&szlig;t Selenskyj die Verhandlungsinitiativen schon jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9191\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schon wieder: Milliard&auml;r Benko bittet die deutschen Steuerzahler zur Kasse<\/strong><br>\nZum zweiten Mal setzt der &ouml;sterreichische Multimilliard&auml;r und Galeria-Eigent&uuml;mer Rene Benko der Bundesregierung die Pistole auf die Brust: Geld her, oder die 17.000 pleitebedrohten Galeria-Kaufhof-Jobs sind weg, so lautet kurz zusammengefasst die Forderung. Auf 590 Rettungsmillionen aus dem ersten Insolvenzverfahren, bei dem die damaligen Gl&auml;ubiger mit zwei Milliarden bluten mussten, soll der Staat verzichten. Andernfalls, so hei&szlig;t es k&uuml;hl im Juristendeutsch des Insolvenzplans, sei der &bdquo;Gesch&auml;ftsbetrieb unmittelbar einzustellen&ldquo;. F&uuml;r die leidgepr&uuml;ften Angestellten der Warenhauskette ist das der n&auml;chste Schock, f&uuml;r die Bundesregierung eine Zumutung. Im besten Fall bleiben 80 der 120 Filialen erhalten.<br>\nZugegeben: Benko war seit dem Erwerb der maladen Kaufhof-Kette nicht vom Gl&uuml;ck verfolgt. Erst kam Corona, dann der Ukrainekrieg und die Inflation, die weniger betuchte Kunden vertrieb. Allein die Energiekosten stiegen von 65 Millionen auf 150 Millionen im Jahr. Das ist die eine Seite.<br>\nDie andere ist das anr&uuml;chige Gesch&auml;ftsmodell des Signa-Chefs Benko. Das funktioniert, jedenfalls in einem Teil seiner H&auml;user, so: Der Milliard&auml;r kauft Warenh&auml;user in besten Innenstadtlagen, trennt die meist schwachbr&uuml;stigen Betreibergesellschaften von den werthaltigen Immobilien, als deren neuer Mitinhaber er Galeria dann stattliche Mieten abverlangt. Aufgehen kann diese Rechnung nur mithilfe des Steuerzahlers, der einspringen soll, wenn den Kaufh&auml;usern die Luft ausgeht &ndash; schlie&szlig;lich gehe es ja, hei&szlig;t es dann stets, um viele Jobs und lebendige Innenst&auml;dte. So wurden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/bundesregierung-muenchen-rene-benko-milliardaer-immobilien-galeria-karstadt-kaufhof-kaut-bullinger-92137736.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: &raquo;Wir haben ein Problem mit Altersdiskriminierung&laquo;<\/strong><br>\nTrotz Fachkr&auml;ftemangel werden Arbeitnehmer jenseits der 55 oft in den Vorruhestand gedr&auml;ngt oder bei Bewerbungen ignoriert. Eine Sozialwissenschaftlerin erkl&auml;rt, wie Unternehmen umdenken k&ouml;nnen.<br>\nFachkr&auml;fte dringend gesucht &ndash; und in den Vorruhestand gedr&auml;ngt. Wie geht das zusammen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/fachkraeftemangel-wir-haben-in-deutschland-ein-problem-mit-altersdiskriminierung-a-6aa00b3d-8bb0-4633-a0f8-4bae021b7111%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie geht das zusammen? Offenbar &uuml;berhaupt nicht. Entweder es g&auml;be einen Fachkr&auml;ftemangel: dann w&uuml;rden die Unternehmen alles tun, ihre vorhanden, auch noch besonders erfahrenen und damit wertvollen Fachkr&auml;fte zu halten und neue einzustellen. Oder es gibt keinen Fachkr&auml;ftemangel: dann dr&auml;ngen die Unternehmen ihre &auml;lteren Mitarbeiter aus der Firma und stellen auch keine alten Menschen ein; jammern aber nat&uuml;rlich trotzdem &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel, weil sie junge, willige und billige Angestellte haben wollen. Der zweite Satz beschreibt die wahre Situation offenbar viel besser. Sogar ein Hardcore-neoliberales Magazin wie der SPIEGEL sollte da 1 und 1 zusammenz&auml;hlen k&ouml;nnen. Wie das dann noch mit der wiederholten Forderung aus &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; zusammenpasst, das Renteneintrittsalter noch weiter zu erh&ouml;hen, kann sich jede\/r selbst zusammenreimen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kaum noch vermittelbar<\/strong><br>\nDer ehemalige Chef Kasper Rorsted bekommt seinen Abschied von Adidas mit 16 Millionen Euro vers&uuml;&szlig;t. Auch wenn sie legal sind: Solche goldenen Handschl&auml;ge sind kaum noch zu vermitteln.<br>\nKasper Rorsted bekommt die Restlaufzeit seines Arbeitsvertrags von seinem ehemaligen Arbeitgeber Adidas mit satten 16 Millionen Euro vers&uuml;&szlig;t. Obwohl sich der Sportartikelriese und sein Vorstandschef vergangenen Sommer &bdquo;einvernehmlich&ldquo; getrennt haben, wird dem D&auml;nen die Restlaufzeit bis zum Jahr 2026 f&uuml;rstlich verg&uuml;tet. Dabei hatte sich der Aufsichtsrat bei Vertragsverl&auml;ngerung zwei Jahre zuvor noch dar&uuml;ber gefreut, &bdquo;die erfolgreiche Zusammenarbeit&ldquo; fortzusetzen.<br>\nSolche goldenen Handschl&auml;ge f&uuml;r Manager erhitzen die Gem&uuml;ter seit eh und je. Jennifer Morgan erhielt vom Softwarekonzern SAP rund 15 Millionen Euro daf&uuml;r, dass sie ihren Ko-Vorstandsposten nach einem halben Jahr schon wieder r&auml;umte. Das sind rund 83.000 Euro je Arbeitstag.<br>\nEin Berufst&auml;tiger kommt in seinem gesamten Berufsleben, wenn es gut l&auml;uft, auf 2,5 Millionen Euro. In Zeiten hoher Inflation, in denen um Lohnerh&ouml;hungen von Busfahrern und Krankenschwestern gestritten wird, lassen sich die riesigen Abfindungen der &Ouml;ffentlichkeit kaum noch vermitteln.<br>\nSie m&ouml;gen legal sein, ob ihre Zusicherung auch legitim ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Solange aber Aufsichtsr&auml;te f&uuml;r ihre Fehlentscheidungen nicht in die Pflicht genommen werden, wird sich an der Praxis wenig &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/adidas-abfindung-fuer-ehemaligen-chef-rorsted-ist-unvermittelbar-18733282.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Diese perversen Abfindungssummen nicht &ldquo;kaum&rdquo;, sondern &uuml;berhaupt nicht &ldquo;vermittelbar&rdquo;. Es ist gut, dass das groteske Missverh&auml;ltnis zwischen solchen Summen und den mageren Verdiensten in Normalarbeitsverh&auml;ltnissen inzwischen sogar der konservativen FAZ unangenehm auff&auml;llt, der gem&auml;&szlig; sich die Wirtschaft angeblich frei entfalten k&ouml;nnen soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wut auf Rentendiktat<\/strong><br>\nSiebter Kampftag in Frankreich gegen Macrons Pl&auml;ne. Parlament k&ouml;nnte bereits Donnerstag &uuml;ber Gesetz abstimmen.<br>\nZum siebten Mal trieb der Widerstand gegen die &raquo;Rentenreform&laquo; am Sonnabend mehr als eine Million Franzosen auf die Stra&szlig;en. Ihr zorniger Protest richtet sich gegen Emmanuel Macrons simple Formel: &raquo;Wer l&auml;nger lebt, muss l&auml;nger arbeiten&laquo;. Zahlreiche, w&auml;hrend der mehr als 200 Kundgebungen vor TV-Kameras befragte Gegner der &raquo;Reform&laquo; hatten nach eigenen Angaben im vergangenen April bei der Pr&auml;sidentschaftswahl f&uuml;r Macron gestimmt, um dessen ultrarechte Widersacherin Marine Le Pen zu verhindern. Vor allem die Jungen darunter &raquo;bereuten&laquo; inzwischen, &raquo;Macron gew&auml;hlt zu haben&laquo;. Mit seinem &raquo;Verrat&laquo; ebne der aktuelle Staatschef Le Pens Partei Rassemblement National den Weg an die Macht. (&hellip;) Falls am Donnerstag vormittag im Vermittlungsausschuss ein Kompromiss gefunden w&uuml;rde, k&ouml;nnte er schon am Nachmittag in der Nationalversammlung von Macrons rechtem B&uuml;rgerblock verabschiedet werden. Ein Szenario, das dem Projekt die von Borne und ihrem Chef Macron erhoffte &raquo;demokratische Legitimierung&laquo; liefern w&uuml;rde. Was f&uuml;r die Regierung nach einem Erfolg aussieht, halten die linken Oppositionsparteien f&uuml;r eine Katastrophe. (&hellip;) F&uuml;r den Fall, dass Macron dem Volk die &raquo;Reform&laquo; letztlich mit Hilfe des Verfassungsartikels 49.3 diktieren w&uuml;rde, haben Gewerkschaften und linke Opposition &raquo;harte Ma&szlig;nahmen&laquo; angek&uuml;ndigt. Jean-Luc M&eacute;lenchon, mehrfacher Pr&auml;sidentschaftskandidat und Gr&uuml;nder der Bewegung La France insoumise (LFI), erkl&auml;rte in Marseille: &raquo;Wir m&uuml;ssen einen Ausweg finden, wenn es sein muss mit Gewalt.&laquo; Macron lasse &raquo;keine andere M&ouml;glichkeit als eine frontale Begegnung &ndash; nun, die kann er haben&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446645.vor-finaler-abstimmung-wut-auf-rentendiktat.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Rentenreform&laquo; trickreich durch den Senat geschleust: Streiks und Proteste auf der Stra&szlig;e gehen weiter<\/strong><br>\nDie von Pr&auml;sident Emmanuel Macron und seiner Regierung geplante &raquo;Rentenreform&laquo; schwenkt in dieser Woche in die Zielgerade ein und damit versch&auml;rfen sich noch einmal die Auseinandersetzungen. Mehr als eine Million Franzosen haben am Samstag am nunmehr schon siebenten Streik- und Aktionstag an landesweit 230 Demonstrationen teilgenommen. Der n&auml;chste Aktionstag findet am morgigen Mittwoch statt. Zumindest bis zu diesem Termin gehen viele der seit Tagen anhaltenden Streiks weiter, die gegenw&auml;rtig beispielsweise beim Bahnunternehmen SNCF und vielen st&auml;dtischen Verkehrsbetrieben, in der Energiewirtschaft und in den Raffinerien, in den Seeh&auml;fen und den Fl&uuml;ssiggasterminals sowie bei vielen Kommunalbetrieben und der M&uuml;llabfuhr stattfinden. Angesichts der verh&auml;rteten Haltung der Regierung, die die von zwei Dritteln der Franzosen abgelehnte &raquo;Reform&laquo; um jeden Preis durchdr&uuml;cken will, wird die Frustration unter den protestierenden Menschen immer gr&ouml;&szlig;er. Besonders emp&ouml;rt reagieren viele darauf, da&szlig; sich Emmanuel Macron geweigert hat, die Gewerkschaften zu empfangen, die ihm ihre Positionen vortragen wollten. Der Pr&auml;sident verwies dabei darauf, da&szlig; er &raquo;die Institutionen respektiere&laquo; und da&szlig; jetzt das Parlament mit der &raquo;Reform&laquo; befa&szlig;t sei. Das hatte ihn Anfang des Jahres nicht daran gehindert, die Vorsitzenden der gro&szlig;en Parteien und Gewerkschaften ins &Eacute;lys&eacute;e zu bitten, um ihnen seine Beweggr&uuml;nde f&uuml;r die &raquo;Rentenreform&laquo; darzulegen. Au&szlig;erdem wurde das Parlament, hinter dem sich Macron jetzt verschanzt, gerade erst von seiner Regierung in seinen M&ouml;glichkeiten beschnitten, indem &raquo;zur Beschleunigung der Debatte&laquo; angesichts der vielen Ab&auml;nderungsantr&auml;ge auf Artikel 44.3 der Verfassung zur&uuml;ckgegriffen wurde. Der erlaubt eine einmalige &raquo;Blockabstimmung&laquo; &uuml;ber alle Artikel eines Gesetzentwurfs, w&auml;hrend sonst nach der Debatte zu jedem einzelnen Gesetzartikel separat &uuml;ber diesen abgestimmt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1497754003545\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Experte kritisiert zu sp&auml;te Sanierung: Helmut Schmidt sah das Desaster bei der Deutschen Bahn schon kommen<\/strong><br>\nGute Zeiten, schlechte Zeiten f&uuml;r Bahn-Reisende? Zwischen Frankfurt und Mannheim geht ab Sommer 2024 auf direktem Weg erstmal nichts mehr. Immerhin aus gutem Grund. Die st&ouml;rungsanf&auml;llige Strecke wird generalsaniert. Viele weitere Strecken sollen folgen. Zu sp&auml;t, findet ein Bahn-Experte.<br>\nVersp&auml;tungen, Ausf&auml;lle, Chaos: F&uuml;r Bahn-Fahrer ist das schon lange kein Grund mehr zu verzweifeln. Man ist eher positiv &uuml;berrascht, wenn der Zug p&uuml;nktlich am Ziel ankommt. Was eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein soll, ist in Deutschland Ausnahme statt Regel. [&hellip;]<br>\nDoch die Misere soll bald enden &ndash; ab 2030. Sieben Jahre also noch, in denen es erstmal schlechter wird. Denn die Deutsche Bahn will angreifen und wichtige Strecken nicht nur sanieren, sondern generalsanieren. Los geht&rsquo;s sofort nach dem Abpfiff der Fu&szlig;ball-EM in Deutschland. Also im Sommer 2024. [&hellip;]<br>\nBisher werden Strecken oft im laufenden Betrieb saniert &ndash; allerdings mit oft langen Bauzeiten und nicht so tiefgreifend, wie es n&ouml;tig w&auml;re. Da das Netz insgesamt sehr in die Jahre gekommen ist, folgt daher auf jede Baustelle schnell die n&auml;chste. [&hellip;]<br>\n&bdquo;In diesen Tagen lernt mancher schmerzlich, dass Helmut Schmidt wohl recht hatte&ldquo;, sagt Tatje. &bdquo;Der Altkanzler machte sich fr&uuml;her wenig Freunde damit, wenn er sagte: Wir k&ouml;nnen uns nur eines leisten &ndash; Bundeswehr oder Bundesbahn. Da war wohl etwas dran.&ldquo;<br>\nDie Bahn sei Tatje zufolge nach der Privatisierung chronisch unterfinanziert worden. Vergleichbar mit einem Haus, in das drei Jahrzehnte kein Geld gesteckt worden sei. Da wisse man gar nicht, wo zuerst investiert werden soll. So gehe es auch der Bahn, ist Tatje &uuml;berzeugt.<br>\n&bdquo;Da werden Milliarden in neue Z&uuml;ge gesteckt, aber die Gleise sind oft so marode, dass die ICEs abgebremst werden m&uuml;ssen.&ldquo; Da fehle es hier an Signaltechnik und dort an Ausweichstrecken. Die geplante Verdopplung der Passagierzahlen bis 2030 werde so kaum mehr zu schaffen sein.<br>\nDoch wer tr&auml;gt die Schuld an dem Desaster? &bdquo;Die Fehler wurden nicht von den heutigen Managern gemacht, sondern von den Bundesregierungen unter Schr&ouml;der und Merkel&ldquo;, meint der Bahnexperte. Die Folgen dieser Sparpolitik sp&uuml;re jeder Bahn-Fahrer: &bdquo;Bisweilen mit immer k&auml;lter werdenden F&uuml;&szlig;en beim Warten auf den Zug, der heute vom Gleis gegen&uuml;ber in umgekehrter Wagenreihung f&auml;hrt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/nach-der-fussball-em-2024-bahn-sperrt-fuer-generalsanierungen-monatelang-strecken-viel-zu-spaet-kritisiert-ein-experte_id_188029868.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit einem Bundeskanzler, der zuletzt vor &uuml;ber 40 Jahren regierte, hat das alles nichts zu tun; wohl aber mit dem Desaster der Bahn-Privatisierung und den uns&auml;glichen Regierungen von Schr&ouml;der und Merkel, die fast 25 Jahre lang die Bahn str&auml;flich vernachl&auml;ssigten. Dankenswerterweise werden hier die verantwortlichen BundeskanzlerInnen, die die Deutsche Bahn &rdquo; chronisch unterfinanziert&rdquo; haben, explizit und mit Namen benannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesundbeter am Werk<\/strong><br>\nKliniken drohen Teilschlie&szlig;ungen aus Geld- und Personalmangel. Gesundheitsminister Lauterbach will geplante &raquo;Krankenhausreform&laquo; durchdr&uuml;cken.<br>\nDeutschlands Kliniken stehen vor dem Kollaps. Die Antwort des Bundesgesundheitsministers darauf ist eine heftig kritisierte &raquo;Krankenhausreform&laquo;. Auf dem &raquo;Gipfeltreffen&laquo; der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am Montag versuchte Karl Lauterbach (SPD) nun wiederholt, seine Pl&auml;ne f&uuml;r eine angebliche Ent&ouml;konomisierung dieses Sektors zu verteidigen. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hatten zuletzt Kritik an den Pl&auml;nen ge&auml;u&szlig;ert und wollen jetzt die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Vorhabens &uuml;berpr&uuml;fen lassen. Dazu haben sie ein Rechtsgutachten bei dem Juristen Ferdinand Wollenschl&auml;ger von der Universit&auml;t Augsburg in Auftrag gegeben, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Ergebnisse sollen bereits im Fr&uuml;hjahr vorgelegt werden. Die drei Bundesl&auml;nder wollen st&auml;rker in die Pl&auml;ne einbezogen werden. Lauterbach hatte gewarnt, sollten die L&auml;nder Alleing&auml;nge bei der &raquo;Krankenhausreform&laquo; planen, gebe es kein Geld vom Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446748.gipfel-und-streiks-gesundbeter-am-werk.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lauterbach ein L&uuml;genbaron? Ungereimtheiten im Lebenslauf bringen Minister in Schwierigkeiten<\/strong><br>\nRecherchen der Springer-Zeitung Welt hinterfragen hinsichtlich der Person Karl Lauterbach in ungewohnt scharfem Ton Teile des Lebenslaufs des Bundesgesundheitsministers. Die Vorw&uuml;rfe sind nicht unerheblich, eindeutig mit Quellen belegt und f&uuml;hren bez&uuml;glich der Brisanz unter normalen Umst&auml;nden zu unmittelbaren Konsequenzen f&uuml;r den Beschuldigten. Die Welt-Recherchen beginnen im Jahr 1995. Dabei geht es um die Bewerbung f&uuml;r eine Professur an der Universit&auml;t T&uuml;bingen.<br>\nLauterbach (SPD) wurde im Verlauf der Corona-Krise sp&auml;testens ab dem Jahr 2021 unter auff&auml;lliger Mithilfe der &ouml;ffentlichen-rechtlichen Medien in das Amt des Bundesgesundheitsministers regelrecht hineinkatapultiert. Seit gut zwei Jahren durchleuchten nun kritische Journalisten aus der alternativen Medienszene die vermeintlich bl&uuml;tenwei&szlig;e Approbationsweste Lauterbachs auf Auff&auml;lligkeiten und Fehler.<br>\nBisher mit erstaunlichen und nachvollziehbaren Ergebnissen, aber diesbez&uuml;glich nur sehr bedingter Wahrnehmung in der Gesellschaft. Der Mann galt bislang politisch-medial als sch&uuml;tzenswert, ann&auml;hernd unantastbar ausgehend von seiner leitenden Rolle des Dauermahners in Talkshows und Nachrichtensendungen vor dem Regierungswechsel im Jahr 2021, dann gesamtverantwortlich in der Rolle des Bundesgesundheitsministers in der Regierung Scholz.<br>\nEs dauerte bis zum 12. M&auml;rz 2023, dass unisono die Welt aus dem Springer-Verlag und der M&uuml;nchner Merkur aus dem Ippen-Verlag in einer anscheinend nerv&ouml;sen Reaktion Lauterbachs und des BMG-Presseteams die B&uuml;rger &uuml;ber die nun offiziell best&auml;tigten Ungereimtheiten im Lebenslauf des Bundesgesundheitsministers informierten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/165133-lauterbach-luegenbaron-ungereimtheiten-im-lebenslauf\/\">Bernahrd Loyen in RT DE<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus244225919\/Karl-Lauterbach-Der-dunkle-Fleck-in-seiner-Vergangenheit.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bisher hat der &ldquo;Fahrstuhl&rdquo; der Medien Herrn Lauterbach stets nach oben bef&ouml;rdert: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78648\">Medien machen Minister<\/a>. Das scheint sich nun &ndash; endlich &ndash; zu &auml;ndern. Er steht aktuell jedoch lediglich wegen seines Lebenslaufs in der Kritik. Nicht kritisiert wird jedoch seine Politik zugunsten von Konzernen &ndash; und auch nicht seine Panikmache w&auml;hrend der Coronazeit. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332\">Harvard-Influenzer Lauterbach (2\/2)<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">Professor Seltsam oder: Wie ich lernte, Talkshows zu hassen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94954#h15\">Elektronische Patientenakte: Wo es noch hakt<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Covid-Impfstoffe: Das 32 Milliarden-Dollar-Geschenk<\/strong><br>\nEntwicklungskosten von der &Ouml;ffentlichkeit bezahlen lassen, Gewinne privatisieren &ndash; so gehen grosse Pharmafirmen vor.<br>\nDie Pharmafirmen Moderna und Pfizer haben mit ihren Covid-Impfstoffen bisher &uuml;ber 100 Milliarden Dollar eingenommen. Das ist 20-mal mehr als das Budget der Weltgesundheitsorganisation f&uuml;r die zwei Jahre 2020 und 2021. Und obwohl die Herstellung einer mRNA-Covid-Impfdosis nur etwa einen bis drei Dollar koste, h&auml;tten beide Pharmafirmen angek&uuml;ndigt, dass sie in den USA dieses Jahr 110 Dollar pro Dosis verlangen wollen.<br>\nAuf diese Diskrepanzen weist der Editorialist Victor Roy in der britischen &Auml;rztezeitung &laquo;BMJ&raquo; hin. Anlass f&uuml;r seinen Artikel ist eine Recherche von US-Medizinern um den bekannten Pharmakologen Aaron Kesselheim im &laquo;BMJ&raquo;. Sie ermittelten, wie viel Geld die &ouml;ffentliche Hand in den USA in die Entwicklung der mRNA-Impfungen steckte: Mindestens 31&rsquo;912&rsquo;100&rsquo;000 Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/covid-impfstoffe-das-32-milliarden-dollar-geschenk\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein gescheitertes Experiment: Treibstoffe aus Pflanzen<\/strong><br>\nDie Agrarfl&auml;che, welche f&uuml;r europ&auml;ische Kraftstoffe genutzt wird, k&ouml;nnte 120 Millionen Menschen ern&auml;hren.<br>\n5,3 Millionen Hektaren Land dienen derzeit EU-weit dem ausschliesslichen Anbau von Raps, Mais oder Zuckerpflanzen, aus denen Agrar-Kraftstoffe f&uuml;r den motorisierten Verkehr und station&auml;re Anwendungen gewonnen werden. Die Branche spricht besch&ouml;nigend von &laquo;Bio&raquo;-Treibstoffen, obwohl diese mit biologischem Anbau nichts zu tun haben.<br>\nAuf den 5,4 Millionen Hektaren Fl&auml;che k&ouml;nnten Pflanzen angebaut werden, die den Kalorienbedarf von 120 Millionen Menschen decken. Es w&auml;re mehr als genug, um den Bedarf der 50 Millionen Menschen abzudecken, von denen die Vereinten Nationen sagen, dass sie sich &laquo;in Notlage oder schlimmerem Ausmass akuter Ern&auml;hrungsunsicherheit&raquo; befinden. Das zeigt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Energie- und Umweltforschung (IFEU) im Auftrag der NGO Transport&amp;Environment (T&amp;E).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/ernaehrung\/ein-gescheitertes-experiment-treibstoffe-aus-pflanzen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Selbst Wohnzimmer-Aufnahmen sind nicht vor Polizei sicher<\/strong><br>\nMehr als 10 Millionen Menschen haben in den USA eine &Uuml;berwachungskamera-Klingel von Amazon installiert. Wie sich herausstellt, &uuml;berwachen diese Menschen ihre Grundst&uuml;cke und H&auml;user nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern werden zum verl&auml;ngerten Arm polizeilicher &Uuml;berwachung. Dabei k&ouml;nnen sich die Kund:innen nur schlecht gegen die Herausgabe dieser privaten &Uuml;berwachungsaufnahmen wehren.<br>\nSo erging es Michael Larkin aus Hamilton in Ohio. Wie Politico berichtet, hat der Mann 21 Kameras von Amazons Ring installiert, nicht nur auf seinem Gel&auml;nde und an der Haust&uuml;r, sondern auch in seinem Haus. Eines Tages bekam Larkin eine Anfrage der Polizei, die erkl&auml;rte, sie f&uuml;hre eine Drogenermittlung gegen einen Nachbarn durch und ben&ouml;tige Videos von &bdquo;verd&auml;chtigen Aktivit&auml;ten&ldquo; zwischen 17 und 19 Uhr an einem Abend im Oktober. Larkin kooperierte und schickte Clips von einem Auto, das in diesem Zeitraum mehr als zw&ouml;lf Mal an seiner Kamera vorbeifuhr.<br>\nDoch die Polizei wollte noch mehr sehen. Sie forderte Larkin auf, weitere Aufzeichnungen zur Verf&uuml;gung zu stellen, dieses Mal von mehreren Tagen &ndash; doch Larkin weigerte sich. Kurze Zeit sp&auml;ter informierte Ring ihn per E-Mail, dass die Polizei dem Unternehmen einen richterlichen Beschluss (PDF) zugestellt hatte, um die Aufnahmen zu erhalten. Nicht nur von einer Kamera an der T&uuml;r, sondern von allen, auch aus dem Inneren seines Hauses. (&hellip;)<br>\nAmazons Ring steht vor allem in den USA seit Langem in der Kritik, denn die Produkte tragen zu einer Ausweitung der gesamt verf&uuml;gbaren &Uuml;berwachungsger&auml;te bei. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren eng mit der Polizei zusammen und ist notorisch freigiebig, wenn Ermittlungsbeh&ouml;rden Aufnahmen aus Ring-Kameras haben wollen. Deswegen stellen die eigentlich privat genutzten &Uuml;berwachungswerkzeuge, die Kund:innen zur &Uuml;berwachung ihrer H&auml;user und Grundst&uuml;cken installieren, de facto eine Ausweitung staatlicher &Uuml;berwachung dar.<br>\nQuellle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/amazon-ring-selbst-wohnzimmer-aufnahmen-sind-nicht-vor-polizei-sicher\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angst vor der digitalen &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nEine Studie im Auftrag des vom Bundesforschungsministeriums warnt vor zunehmenden Eingriffen in die Privatsph&auml;re. Schuld sei vor allem die fortschreitende Digitalisierung des Alltags durch den Einsatz von Computern.<br>\nEine Umfrage im Rahmen der Studie lie&szlig; dabei eine zwiesp&auml;ltige Haltung der Deutschen erkennen: So waren die Befragten zwar grunds&auml;tzlich bereit, sich auf eine allgegenw&auml;rtige Datenverarbeitung einzulassen. Allerdings nur, wenn dabei auch ein ausreichender Datenschutz gew&auml;hrleistet sei &ndash; sowohl durch die Technik als auch durch entsprechende Gesetze. (&hellip;)<br>\nEine zentrale Rolle zur Vermeidung von Risiken spielen nach Erkenntnissen der Studie au&szlig;erdem Mechanismen, die den Verbrauchern mehr Kontrolle &uuml;ber die Weitergabe ihrer Daten erm&ouml;glichen.<br>\nEin solches Identit&auml;tsmanagement k&ouml;nnte die Kunden etwa bei der Abgabe und Verwaltung von Einwilligungserkl&auml;rungen unterst&uuml;tzen, aber auch die einfache Verwendung von Pseudonymen erm&ouml;glichen. Um solche Mechanismen zu f&ouml;rdern, bed&uuml;rfe es jedoch weiterer gesetzlicher Regelungen. (&hellip;)<br>\nUm das Interesse der Entwickler und Hersteller an einem effektiveren Datenschutz zu st&auml;rken, schl&auml;gt die Studie vor, die Unternehmen f&uuml;r ihre Produkte haftbar zu machen. So sollen Betroffene gegen die Hersteller vorgehen k&ouml;nnen, wenn ihr informationelles Selbstbestimmungsrecht verletzt werde.<br>\nUm diesen Haftungsrisiken vorzubeugen, m&uuml;ssten die Hersteller dann ihre Systeme datenschutzkonform gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/digital\/multimedia\/angst-vor-der-digitalen-kontrolle-privatsphaere_id_1764903.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer als Journalist vom Staat Geld nimmt, schaufelt dem Journalismus das Grab<\/strong><br>\nEine Anfrage der AfD brachte es ans Licht: Mehr als 1,4 Millionen Euro zahlte die Bundesregierung seit 2018 an Journalisten &ndash; den Grossteil an solche des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dabei hat dieser ohnehin schon ein Neutralit&auml;tsproblem. (&hellip;)<br>\nBundesbeh&ouml;rden zahlten seit 2018 insgesamt Honorare von mehr als 1,4 Millionen Euro an Journalisten, f&uuml;r &laquo;Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vortr&auml;ge und andere Veranstaltungen&raquo;, davon 875 000 Euro an Journalisten von ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie knapp 600 000 Euro an deren Kollegen aus privaten Medien, wie &laquo;Bild&raquo; berichtete. Ans Licht gebracht hat dies eine Anfrage der AfD im Bundestag.<br>\nDie ohnehin schon &uuml;bergrosse Staatsn&auml;he des &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunks, der hinsichtlich seiner Einnahmen von den Parlamenten abh&auml;ngt, erreicht so eine weitere Dimension. Zervakis ist derzeit zwar bei einem Privatsender besch&auml;ftigt, aber es sind auch zahlreiche andere Journalisten von ARD, ZDF und Deutschlandradio gebucht und bezahlt worden.<br>\nWenn Journalisten jedoch keine Hemmungen haben, Geld entgegenzunehmen, das die Ministerien f&uuml;r derartige &laquo;politische Landschaftspflege&raquo; verteilen, dann schaufeln sie dem Journalismus das Grab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/zervakis-und-andere-journalismus-vertraegt-keine-staatsnaehe-ld.1729663%20\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94769\">Staatsfern? Anfrage ergibt: Bundesregierung zahlte Hunderttausende Euro an Journalisten von ARD und ZDF<\/a> sowie Geheim-Liste enttarnt: Diese Journalisten von ARD und ZDF lassen sich von der Regierung bezahlen!, dazu: Regierungszahlungen an &Ouml;RR-Journalisten: Das ist die Liste der Honorare und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94917#h10\">Wenn die Regierung Journalisten anf&uuml;ttert: &Uuml;ber Reptilienfonds und den Mediensumpf<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Menschenrechte sind unteilbar!<\/strong><br>\nEs vergeht kaum ein Tag, an dem nicht wenigstens eine Meldung &uuml;ber gewaltsame &Uuml;bergriffe der israelischen &raquo;Sicherheitskr&auml;fte&laquo; auf die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung in den besetzten Gebieten erscheint. In den bisher 69 Tagen des Jahres 2023 sind bereits mindestens 78 Pal&auml;stinenser dem Terror der israelischen Besatzer zum Opfer gefallen. (&hellip;)<br>\nBemerkenswert ist die Reaktion der verantwortlichen Politiker des &raquo;Westens&laquo;, die bei jeder unpassenden Gelegenheit &raquo;unsere Werte&laquo; hervorkramen, die es zu verteidigen gelte. In Gespr&auml;chen mit israelischen Politikern, wie j&uuml;ngst mit dem israelischen Au&szlig;enminister in Berlin, wird dabei das &raquo;Recht Israels auf Selbstverteidigung&laquo; betont, gleich gefolgt mit der &raquo;besonderen Verantwortung&laquo; f&uuml;r die &raquo;Existenz des Staates Israel&laquo;. Kein Wort des Bedauerns &uuml;ber die Opfer auf der anderen Seite, kein Wort der Erinnerung an die v&ouml;lkerrechtlich g&uuml;ltigen Beschl&uuml;sse der Generalversammlung und des Sicherheitsrates der UNO. Ebenso perfide ist es, wenn &raquo;unsere&laquo; Politiker kein einziges Wort des Widerspruch oder gar des Protests verlieren, wenn israelische Kampfflugzeuge den Internationalen Flughafen der vom j&uuml;ngsten gro&szlig;en Erdbeben betroffenen syrischen Stadt Aleppo bombardieren, die Start- und Landebahn zerst&ouml;ren und damit die Lieferung von Hilfsg&uuml;tern aus aller Welt &raquo;nachhaltig&laquo; behindern. Kein Wort &uuml;ber die best&auml;ndigen Provokationen Israels auf den v&ouml;lkerrechtswidrig besetzten syrischen Golan-H&ouml;hen gegen Syrien, &uuml;ber die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Libanon und die offenen Kriegsdrohungen gegen den Iran, dem von der israelischen Regierung, die selbst im Besitz von Atomwaffen ist, vorgeworfen wird, Nuklearwaffen herstellen zu wollen. Ebenso bedenklich sollte es stimmen, wenn die Regierungen des Westens die seit Wochen andauernde Protestbewegung Zehntausender Israelis gegen die Politik der extrem rechten Regierung ignorieren und getreu dem Prinzip &raquo;business as usual&laquo; ihre freundschaftlichen Kontakte mit dieser Regierung fortsetzen. Worin bestehen eigentlich &raquo;unsere westlichen Werte&laquo;, wenn grundlegende Menschenrechte wie das Recht auf Leben nur f&uuml;r israelische B&uuml;rger gelten, nicht jedoch f&uuml;r Pal&auml;stinenser?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1461383585192\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Jakarta-Methode: Massenmorde unter falscher Flagge<\/strong><br>\nEine umfassende Aufarbeitung des &ldquo;Indonesian Genocide&rdquo; und der Rolle der CIA steht im Westen noch aus. Vincent Bevins Buch &ldquo;Die Jakarta-Methode&rdquo; ist ein Schritt nach vorn. Es wirft aber auch Fragen f&uuml;r Europa auf.<br>\nDie niedrigsten Sch&auml;tzungen liegen bei 500.000 Opfern, basieren aber auf Angaben der Massenm&ouml;rder selbst, realistischere Zahlen liegen bei drei Millionen Toten: Eines der gro&szlig;en Menschheitsverbrechen, der &ldquo;Indonesian Genocide&rdquo;, dringt mit fast 60 Jahren Versp&auml;tung langsam ins Bewusstsein der westlichen Welt.<br>\nVincent Bevins leistet in seinem jetzt auf Deutsch erschienenem Buch &ldquo;Die Jakarta-Methode: Wie ein m&ouml;rderisches Programm Washingtons unsere Welt bis heute pr&auml;gt&rdquo; eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Aufarbeitung. Er erweitert die Perspektive auf die geheimen Kriege der USA gegen den &ldquo;Kommunismus&rdquo; &ndash; was viele linksorientierte Organisationen von Gewerkschaften &uuml;ber Feministinnen bis zu Sozialdemokraten einschlie&szlig;t.<br>\nAls &ldquo;Jakarta-Methode&rdquo; bezeichnet Bevins den ungeheuerlichen Plan einer physischen Vernichtung aller &ldquo;Kommunisten&rdquo; im Machtbereich der USA durch systematischen Massenmord &ndash; nach dem Muster des &ldquo;Indonesian Genocide&rdquo; 1965\/66.<br>\nBevins Buch basiert auf freigegebenen Geheimdokumenten, wissenschaftlicher Literatur und eigenen Interviews mit &uuml;berlebenden Opfern, deren Biographien er einf&uuml;hlsam mit historischen Fakten verkn&uuml;pft.<br>\nBevins zeigt die Anwendung der Jakarta-Methode in mindestens 23 L&auml;ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, schildert von der CIA inszenierte Milit&auml;rputsche vor allem in Brasilien, Chile und Guatemala, die Hunderttausende Tote forderten.<br>\nDabei ist seine Dokumentation m&ouml;glicherweise l&uuml;ckenhaft, denn auf seiner Weltkarte, die &ldquo;vors&auml;tzliche Massenmorde zur Beseitigung von Linken oder mutma&szlig;lichen Linken&rdquo; zeigt, bleibt der europ&auml;ische Kontinent wei&szlig;. Bevins &uuml;bersieht, wie das im Andreotti-Skandal 1990 aufgeflogene geheime Gladio-Netzwerk (&ldquo;Stay behind&rdquo;) im Grunde &auml;hnlich in Westeuropa operierte. Zwar mit deutlich weniger Todesopfern, aber mit derselben Bereitschaft, &uuml;ber Leichen zu gehen, um zu verhindern, dass sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis nach links verschiebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Jakarta-Methode-Massenmorde-unter-falscher-Flagge-7542812.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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