{"id":95026,"date":"2023-03-15T09:00:51","date_gmt":"2023-03-15T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95026"},"modified":"2023-03-15T11:02:10","modified_gmt":"2023-03-15T10:02:10","slug":"diplomatie-a-la-eu-erpressung-statt-voelkerrecht-wie-serbien-seine-provinz-kosovo-genommen-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95026","title":{"rendered":"Diplomatie a la EU: Erpressung statt V\u00f6lkerrecht. Wie Serbien seine Provinz Kosovo genommen wird"},"content":{"rendered":"<p>Serbien ist kein NATO-Mitglied. Trotz eines st&auml;ndigen und wachsenden Drucks aus Washington, Br&uuml;ssel und Berlin hat es bis heute keine Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt. Damit handelt die serbische Regierung in &Uuml;bereinstimmung mit dem Willen der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit seiner Bev&ouml;lkerung, die den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO 1999 auf ihr Land nicht vergessen hat. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Mehrfach musste die serbische Bev&ouml;lkerung an der eigenen Haut erfahren, welches Leid Sanktionen verursachen k&ouml;nnen. [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Im russischen Volk sieht es ein Brudervolk, auf das es sich stets verlassen konnte, wenn es seine Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t verteidigen musste. Auch heute sind es Russland und China, die im UN-Sicherheitsrat auf die Einhaltung der Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 bestehen. In ihr ist festgehalten, dass die Provinz Kosovo integraler Bestandteil Serbiens ist. Von <strong>Bernd Duschner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas neutrale Serbien k&ouml;nnte heute eine Vermittlerrolle zwischen Russland und dem Westen spielen: Die EU, der seine Regierung beitreten m&ouml;chte (Beitrittskandidat seit 1.3.2012!), ist bei weitem Serbiens wichtigster Handelspartner. Das Land hat gleichzeitig exzellente Beziehungen zu Russland und der Volksrepublik China. Das spiegelt sich in seinen Medien wider, in denen zum Thema Krieg in der Ukraine regelm&auml;&szlig;ig beide Seiten zu Wort kommen, beispielsweise mit ausf&uuml;hrlichen Interviews und Stellungnahmen ihrer jeweiligen Botschafter. Die westlichen Staaten haben allerdings kein Interesse an der Aufrechterhaltung und Nutzung eines Kanals nach Moskau. Vermittlung ist nicht gew&uuml;nscht. Sie fordern von Serbien immer eindringlicher, sich umgehend in die Front gegen Russland einzureihen und Sanktionen zu verh&auml;ngen. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Die damit verbundenen schweren wirtschaftlichen Nachteile f&uuml;r das Land und der Wille der serbischen Bev&ouml;lkerung haben nach den Vorstellungen von Washington, Br&uuml;ssel und Berlin dabei keine Rolle zu spielen. [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p><strong>Mit einem Ultimatum den UN-Sicherheitsrat umgehen<\/strong><\/p><p>Gleichzeitig wollen USA, EU und Berlin Serbien jetzt zwingen, auf seine Provinz Kosovo zu verzichten. Diese hatte sich 2008 einseitig f&uuml;r unabh&auml;ngig erkl&auml;rt. Die serbische Regierung soll mit der Marionettenregierung von US- und EU-Gnaden in Pristina einen &bdquo;Grundlagenvertrag &uuml;ber die Normalisierung der Beziehungen&ldquo; abschlie&szlig;en, den Br&uuml;ssel &bdquo;f&uuml;rsorglich&ldquo; f&uuml;r sie abgefasst hat. Dieser Vertrag sieht vor, dass Serbien die Souver&auml;nit&auml;t, Unabh&auml;ngigkeit und territoriale Integrit&auml;t seiner Provinz als eigenst&auml;ndigen Staat anerkennt. Die Grenze zu seiner Provinz w&uuml;rde so endg&uuml;ltig zur Staatsgrenze. [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Der UN-Sicherheitsrat, der allein f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung zust&auml;ndig ist, soll mit diesem Grundlagenvertrag umgangen und der  &bdquo;Republik Kosovo&ldquo; der Weg in UN und internationale Organisationen wie EU und NATO ge&ouml;ffnet werden.<\/p><p>Im Januar haben deshalb Abgesandte von USA, Deutschland, Frankreich, Italien und Gro&szlig;britannien gemeinsam den Staatspr&auml;sidenten Serbiens und Vorsitzenden der regierenden  Fortschrittspartei, Aleksandar Vu&#269;i&#263;, besucht und ihm ein Ultimatum gestellt:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die f&uuml;nf westlichen Vertreter kamen. Bereits im zweiten Satz, der mir mitgeteilt wurde, hie&szlig; es: &bdquo;Ihr m&uuml;sst diesen Plan annehmen. Falls ihr ihn nicht annehmt, werdet ihr die Folgen zu tragen haben. Das sind, erstens, eine Beendigung des Prozesses der Integration in Europa, zweitens, die Beendigung und der Abzug von Investitionen und drittens, umfassende politische und wirtschaftliche Ma&szlig;nahmen, die Serbien Schaden zuf&uuml;gen werden.&ldquo;&ldquo; [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Am 27. Februar wurden der serbische Pr&auml;sident  Aleksandar Vu&#269;i&#263; und der &bdquo;Premier&ldquo; der &bdquo;Republik Kosovo&ldquo;, Albin Kurti, von EU-Chefdiplomat Josep Borrell und dem  &bdquo;Sonderbeauftragten der EU f&uuml;r den Dialog zwischen Belgrad und Pristina&ldquo;, Miroslav Laj&#269;&aacute;k, einbestellt. Dort wurde ihnen ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegt. Kurz vor den Verhandlungen in Br&uuml;ssel hatte der &bdquo;EU-Sonderbeauftragte f&uuml;r den Dialog zwischen Belgrad und Pristina&ldquo;, Miroslav Laj&#269;&aacute;k, nochmals gedroht:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Eine Ablehnung des Vorschlages w&uuml;rde eine Ablehnung der Normalisierung der Beziehungen und eine Ablehnung des Weges nach Europa bedeuten. Darauf w&uuml;rden die USA, die internationale Gemeinschaft und die EU reagieren. Ich m&ouml;chte jetzt nicht darauf eingehen, welche negativen Folgen dies h&auml;tte.&ldquo; [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Serbien wei&szlig;, was Ultimaten bedeuten: Ein Ultimatum wurde seiner Regierung im  Juli 1914, nach der Ermordung des &ouml;sterreich-ungarischen Thronfolgers in Sarajevo (Bosnien), und erneut 1999 in Rambouillet gestellt. In beiden F&auml;llen wurde Serbien   anschlie&szlig;end mit Krieg &uuml;berzogen.<\/p><p>Nach den Verhandlungen teilte &bdquo;Vermittler&ldquo; Borrell  mit, beide Seiten h&auml;tten den  Vertragstext &uuml;ber die Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina akzeptiert.  &Uuml;ber den Vertrag seien weitere Gespr&auml;che nicht notwendig.  Serbiens Staatspr&auml;sident Vu&#269;i&#263; und der &bdquo;Regierungschef&ldquo; des Kosovo, Albin Kurti, w&auml;ren &uuml;bereingekommen, mit seiner Umsetzung schnell zu beginnen.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Beide F&uuml;hrer werden sich im Laufe des M&auml;rz nochmals treffen, um den Annex, der integraler Bestandteil des Vertrages wird und noch nicht vollst&auml;ndig erstellt ist,  fertigzustellen.&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Dieses Treffen mit Borrell als &bdquo;Vermittler&ldquo; am Tisch ist f&uuml;r den 18. M&auml;rz in Ohrid vereinbart. Tatsache ist, dass Serbiens Pr&auml;sident Vu&#269;i&#263; in Br&uuml;ssel den  Vertrag  weder paraphiert noch unterschrieben hat. Das hat auch Albin Kurti best&auml;tigt. Solange er Pr&auml;sident der Republik sei, so  Vu&#269;i&#263; nach seiner R&uuml;ckkehr aus Br&uuml;ssel im staatlichen serbischen Fernsehen RTS, werde er weder eine formelle noch informelle Anerkennung des Kosovo, noch seine Mitgliedschaft in der UN akzeptieren. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Woher kommt die Eile der USA und EU,  gerade jetzt Serbien zu zwingen, die Sezession seiner Provinz zu akzeptieren und die &bdquo;Republik Kosovo&ldquo; als eigenst&auml;ndigen Staat anzuerkennen? Angesichts der absehbaren Niederlage im Krieg um die Ukraine brauchen USA und EU einen politischen Erfolg. Die Regierung in Moskau soll sich zudem bei einer Eingliederung der &uuml;berwiegend von Russen bewohnten Provinzen der Ukraine nicht auf den Pr&auml;zedenzfall Kosovo berufen k&ouml;nnen, so der bekannte serbische Publizist Sinisa Ljepojevic. [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Eile ist auch deshalb geboten, weil sich immer mehr Staaten dem Druck von USA und EU entziehen und ihre Anerkennung des Kosovo als eigenst&auml;ndigen Staat zur&uuml;cknehmen. [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]   <\/p><p><strong>Der Krieg 1999 und der Bruch der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates<\/strong><\/p><p>1999 hatte die NATO ohne ein Mandat des UN-Sicherheitsrates die Bundesrepublik Jugoslawien angegriffen. Dieser Krieg bildete die letzte gr&ouml;&szlig;ere Etappe bei der Zerschlagung des multi-ethnischen Jugoslawiens in eine Vielzahl ethnisch homogener Kleinstaaten, die f&uuml;r Washington und Berlin leicht zu beherrschen sind. Als Rechtfertigung f&uuml;r ihre Aggression bedient sich die NATO bis heute der verlogenen Behauptung, sie h&auml;tten keine andere M&ouml;glichkeit gehabt, eine ethnische S&auml;uberung in der mehrheitlich von Albanern bewohnten serbischen Provinz Kosovo durch die Regierung in Belgrad zu verhindern. Daf&uuml;r hatte selbst noch am Tag vor dem Beginn der Bombardierungen Serbiens das &bdquo;Amt f&uuml;r Nachrichtenwesen der Bundeswehr&ldquo; keine Anzeichen ersehen k&ouml;nnen. [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>Nach dem Kriegsende wurde mit der Resolution 1244  des UN-Sicherheitsrates vom 10. Juni 1999 die Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t Jugoslawiens in &Uuml;bereinstimmung mit der Schlussakte von Helsinki ausdr&uuml;cklich bekr&auml;ftigt. [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] USA und ihre Verb&uuml;ndeten haben die Resolution von Anfang an missachtet und  ihren dominierenden Einfluss auf die UN-Interimsverwaltung im Kosovo (UNMIK) missbraucht, um die Provinz dauerhaft vom Mutterland abzutrennen. Der erste Schritt war eine tats&auml;chlich stattgefundene ethnische S&auml;uberung. Vor den Augen der NATO-Truppen konnten UCK-Einheiten unmittelbar nach dem Abzug der serbischen Armee mit h&ouml;chster Brutalit&auml;t 250.000 Serben, Roma und andere Nichtalbaner aus ihrer angestammten Heimat vertreiben und ihr Eigentum pl&uuml;ndern. Die UNMIK lie&szlig; s&auml;mtliche bewegliche und unbewegliche Eigentumstitel der Bundesrepublik Jugoslawien beschlagnahmen, f&uuml;hrte als offizielles Zahlungsmittel die D-Mark und Importz&ouml;lle auf serbische Waren ein, lie&szlig; staatseigene Betriebe und Genossenschaften privatisieren und baute die notwendigen staatlichen Strukturen f&uuml;r ihren Satellitenstaat &bdquo;Kosovo&ldquo; auf. Die USA selbst errichteten f&uuml;r sich, ohne die Regierung in Belgrad zu fragen, mit Bondsteel einen riesigen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt als Vorposten gegen Russland. [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]  Als sich die serbische Provinz Kosovo schlie&szlig;lich 2008 wunschgem&auml;&szlig; einseitig f&uuml;r unabh&auml;ngig erkl&auml;rte, folgte umgehend ihre Anerkennung durch die USA, die  Bundesrepublik und ihre Verb&uuml;ndeten.    <\/p><p>Noch bis 2013 waren im Norden der Provinz Kosovo staatliche serbische Beh&ouml;rden t&auml;tig. Unter dem Druck der EU und mit der Zusage einer baldigen EU-Mitgliedschaft hat die serbische Regierung damals das &bdquo;Br&uuml;ssler Abkommen&ldquo; unterzeichnet: Serbien l&ouml;ste seine Beh&ouml;rden auf. Die ihr im Abkommen im Gegenzug zugesicherte Schaffung einer Autonomiek&ouml;rperschaft f&uuml;r die mehrheitlich von Serben bewohnten Gemeinden durfte jedoch bis heute nicht gebildet werden. [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]. Verst&auml;ndlich, dass die serbische &Ouml;ffentlichkeit Parallelen zum &bdquo;Minsker Abkommen&ldquo; in  der Ukraine zieht und in Zusagen und Vertr&auml;ge mit USA, Br&uuml;ssel und Berlin kein Vertrauen hat.<\/p><p><strong>Warum Serbiens Regierung das Diktat der EU zur&uuml;ckweisen muss<\/strong><\/p><p>Mit der Annahme des &bdquo;Europ&auml;ischen Vorschlages&ldquo; f&uuml;r die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und seiner abtr&uuml;nnigen Provinz w&uuml;rde die Regierung in Belgrad akzeptieren, dass sich USA und EU &uuml;ber g&uuml;ltiges Recht und den allein zust&auml;ndigen UN-Sicherheitsrat hinwegsetzen und an dessen Stelle Entscheidungen &uuml;ber die Zukunft ihres Landes treffen. Serbien w&uuml;rde die einseitige Sezession des Kosovo anerkennen, auf 12,3 Prozent seines Landes verzichten und die eigene Verfassung  brechen. In deren Pr&auml;ambel ist wie in der UN-Sicherheitsresolution 1244 festgehalten, dass die Provinz Kosovo mit weitreichenden Autonomierechten integraler Bestandteil Serbiens ist. [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>] Der &bdquo;Europ&auml;ische Vorschlag&ldquo; enth&auml;lt keine Regelung, die den 250.000 vertriebenen Serben und Nichtalbanern eine sichere R&uuml;ckkehr in ihre angestammte Heimat und eine R&uuml;ckgabe ihres Eigentums gew&auml;hrleistet. Beschlagnahmtes serbisches Staats- und Gesellschaftseigentum w&auml;re verloren. In Serbien selbst und in seinen Nachbarstaaten w&uuml;rden durch seine Annahme weitere Sezessionsbestrebungen angeheizt. [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]<\/p><p>USA und EU w&auml;ren damit noch nicht zufriedengestellt. Nach ihren Vorstellungen hat sich das Land auch in die Front gegen Russland einzureihen und Sanktionen zu verh&auml;ngen. Dazu w&auml;re Serbien bei Unterzeichnung des &bdquo;Grundlagenvertrages&ldquo; gezwungen. Dessen Artikel 5 w&uuml;rde es verpflichten, seine Au&szlig;enpolitik an die Au&szlig;enpolitik der EU anzugleichen, auch wenn es noch nicht deren Mitglied ist. [<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]<\/p><p>Serbiens Regierung befindet sich in einer schwierigen Lage: Das Land ist vollst&auml;ndig von NATO-Staaten eingeschlossen. Nicht zuletzt durch die Politik seines Pr&auml;sidenten, der nationale Rhetorik mit einer ausgepr&auml;gt neoliberalen Wirtschaftspolitik verbindet, ist Serbien sehr stark von ausl&auml;ndischen Investoren und Krediten abh&auml;ngig. Auf der anderen Seite lehnt die serbische Bev&ouml;lkerung und speziell die W&auml;hlerschaft von Vucic die Forderungen der westlichen M&auml;chte entschieden ab und w&uuml;rde sie als Verrat brandmarken. Der erfahrene Taktiker Vu&#269;i&#263; versuchte sie nach seiner R&uuml;ckkehr aus Br&uuml;ssel zu beruhigen:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Alternative sei gewesen, im Gespr&auml;ch zu bleiben oder alles sein zu lassen und mit einem totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch wie 1999 zu enden. Ich habe Macron und Scholz in M&uuml;nchen (bei der Sicherheitskonferenz, d.Verf.) wie auch in Br&uuml;ssel gesagt, dass Serbien bereit ist, an der Umsetzung vieler Dinge aus dem Plan zu arbeiten. Bei den Gespr&auml;chen kann es aber nicht um die Anerkennung des Kosovo und seine Aufnahme in die UN gehen.&ldquo; [<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Vu&#269;i&#263; besteht darauf, dass, bevor weitere Vereinbarungen getroffen werden,  die &bdquo;Regierung&ldquo; im Pristina zuerst die Errichtung der serbischen Autonomiebeh&ouml;rde in Angriff nimmt. Dazu hatte sie sich im &bdquo;Br&uuml;sseler Abkommen&ldquo; von 2013 verpflichtet. F&uuml;r den albanischen Nationalisten Albin Kurti ist diese Forderung eine schwer zu &uuml;berwindende H&uuml;rde. Vu&#269;i&#263;  jedoch braucht innenpolitisch zumindest einen Teilerfolg bei den Verhandlungen und m&ouml;chte Zeit gewinnen. Die serbische Bev&ouml;lkerung versucht er bereits auf ein m&ouml;gliches Einknicken vor der Forderung nach Sanktionen gegen Russland einzustimmen:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Lasst mich das solange wie m&ouml;glich hinausz&ouml;gern. Ich werde wissen, wann der Augenblick f&uuml;r die Entscheidung gekommen ist und unserem Volk nichts verheimlichen (&hellip;) Ich bef&uuml;rchte, dass es sich nicht mehr um Monate handelt.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Hinzu f&uuml;gte er, dass wir unsere finanziellen Interessen und Kinder im Auge behalten m&uuml;ssen und der gr&ouml;&szlig;te Teil der Investitionen aus dem Westen kommt. [<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]<\/p><p>Ob die serbische Regierung den Forderungen von USA und EU letztlich nachgibt, wird vom Widerstand seiner Bev&ouml;lkerung und der weiteren Entwicklung im Krieg in der Ukraine abh&auml;ngen. Eine wichtige Rolle d&uuml;rfte auch die Haltung der serbisch-orthodoxen Kirche spielen. Sie hat im Kosovo ihre wichtigsten Heiligt&uuml;mer und ist in Serbien ein Machtfaktor.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Laut einer Umfrage vom Januar 2023 lehnen 80,1 Prozent der serbischen Bev&ouml;lkerung Sanktionen gegen Russland ab, nur 8,2 Prozent bef&uuml;rworten sie. <a href=\"http:\/\/www.nspm.rs\/istrazivanja-javnog-mnjenja\/?alphabet=c\">nspm.rs\/istrazivanja-javnog-mnjenja\/?alphabet=c<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Sanktionen gegen die Bundesrepublik Jugoslawien bestanden vom 1992-96 und 1998-2000.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Politika&ldquo;, 12.6.22: &bdquo;Der Chefdiplomat der EU, Josep Borrell, hat Serbien aufgefordert, seine Anpassung an die gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der EU m&ouml;glichst bald zu beschleunigen und die Sanktionen, die EU und die &uuml;brigen Westbalkanl&auml;nder im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine beschlossen haben, zu &uuml;bernehmen.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.politika.rs\/sr\/clanak\/507367\/Borelj-Srbija-sto-pre-da-se-uskladi-s-politikom-EU\">politika.rs\/sr\/clanak\/507367\/Borelj-Srbija-sto-pre-da-se-uskladi-s-politikom-EU<\/a><br>\nEbenso Anke Konrad, deutsche Botschafterin in Belgrad, in &bdquo;Politika&ldquo;, 2.10.22: &bdquo;Wir &ndash; wie eine Gro&szlig;zahl unserer Partner &ndash; fordern Serbien auf, sich den Sanktionen als Teil einer weiteren Ann&auml;herung an die EU anzuschlie&szlig;en.&ldquo;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.politika.rs\/sr\/clanak\/519361\/Ambasadorka-Nemacke-Anke-Konrad-za-Politiku-Ranjivi-smo-kada-nismo-zajedno\">politika.rs\/sr\/clanak\/519361\/Ambasadorka-Nemacke-Anke-Konrad-za-Politiku-Ranjivi-smo-kada-nismo-zajedno<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Russland ist viertgr&ouml;&szlig;ter Handelspartner Serbiens. Das Land hat ein Freihandelsabkommen mit Russland und bezieht von dort Energie zu sehr g&uuml;nstigen Konditionen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.eeas.europa.eu\/eeas\/belgrade-pristina-dialogue-eu-proposal-agreement-path-normalisation-between-kosovo-and-serbia_en\">eeas.europa.eu\/eeas\/belgrade-pristina-dialogue-eu-proposal-agreement-path-normalisation-between-kosovo-and-serbia_en<\/a><br>\n &bdquo;Danas&ldquo;, 22.1.2023: Francusko-nema&#269;ki plan o re&scaron;avanju pitanja Kosova u 10 ta&#269;aka: &Scaron;ta sve pi&scaron;e u dokumentu o kojem &#263;e sutra raspravljati Vu&#269;i&#263; i Vlada Srbije? <a href=\"https:\/\/lat.rt.rs\/news\/20438-lajcak-dijalog-beograda-i-pristine\/\">lat.rt.rs\/news\/20438-lajcak-dijalog-beograda-i-pristine\/<\/a><br>\n <a href=\"http:\/\/www.danas.rs\/vesti\/politika\/sta-pise-u-francusko-nemackom-dokumentu-o-kosovu\/\">danas.rs\/vesti\/politika\/sta-pise-u-francusko-nemackom-dokumentu-o-kosovu\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] &bdquo;Republika&ldquo;, 23.1.2023: <a href=\"http:\/\/www.republika.rs\/vesti\/politika\/409694\/aleksandar-vucic-obracanje-o-kosovu\">republika.rs\/vesti\/politika\/409694\/aleksandar-vucic-obracanje-o-kosovu<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] RT Balkan, 23.2.2023: <a href=\"https:\/\/lat.rt.rs\/news\/20438-lajcak-dijalog-beograda-i-pristine\/\">lat.rt.rs\/news\/20438-lajcak-dijalog-beograda-i-pristine\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.politika.rs\/sr\/clanak\/540016\/Borelj-o-trilateralnom-sastanku-u-Briselu\">politika.rs\/sr\/clanak\/540016\/Borelj-o-trilateralnom-sastanku-u-Briselu<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.pecat.co.rs\/2023\/03\/briselska-rasomonijada\/\">pecat.co.rs\/2023\/03\/briselska-rasomonijada\/<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/radiomitrovicasever.com\/2023\/02\/28\/vucic-nakon-razgovora-u-briselu-za-rts-bilo-je-ili-da-ostanemo-u-razgovorima-ili-da-sve-napustimo-i-zavrsimo-kao-devedesetih\/\">radiomitrovicasever.com\/2023\/02\/28\/vucic-nakon-razgovora-u-briselu-za-rts-bilo-je-ili-da-ostanemo-u-razgovorima-ili-da-sve-napustimo-i-zavrsimo-kao-devedesetih\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] &bdquo;Novi Standard, 16.12.2022:  S. Ljepojevi&#263;: Za&scaron;to se &#382;uri sa Kosovom? <a href=\"https:\/\/standard.rs\/2022\/12\/16\/s-ljepojevic-zasto-se-zuri-sa-kosovom\/\">standard.rs\/2022\/12\/16\/s-ljepojevic-zasto-se-zuri-sa-kosovom\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] &bdquo;Danas&ldquo;, 4.1.2023: Nach Angaben des serbischen Pr&auml;sidenten erkennen derzeit nur 84 Staaten die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo an, 106 Staaten nicht. Bei 3 Staaten sei es unklar. <a href=\"http:\/\/www.danas.rs\/vesti\/politika\/vucic-otkrio-imena-zemalja-koje-su-povukle-priznanje-kosova\/\">danas.rs\/vesti\/politika\/vucic-otkrio-imena-zemalja-koje-su-povukle-priznanje-kosova\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Die Nachrichtenexperten des deutschen Verteidigungsministeriums haben noch am 23. M&auml;rz 1999, einen Tag vor Beginn des Krieges, festgestellt: &bdquo;Tendenzen zu ethnischen S&auml;uberungen sind weiterhin nicht erkennbar.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/1527\">german-foreign-policy.com\/news\/detail\/1527<\/a><br>\n Die serbische Bev&ouml;lkerung kann sich deshalb von der deutschen Botschafterin Anke Konrad nur verh&ouml;hnt f&uuml;hlen, die die NATO-Aggression in einem Interview mit &bdquo;Politika&ldquo; vom 23.1.23 rechtfertigt: &bdquo;Nach langen und intensiven diplomatischen Bem&uuml;hungen war die Operation der NATO der einzige &uuml;briggebliebene Weg, gerechtfertigt als utima ratio, nachdem die internationale Staatengemeinschaft alle zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel zur friedlichen L&ouml;sung des Konfliktes und zur Verhinderung einer humanit&auml;ren Katastrophe ausgesch&ouml;pft hatte. Die Operation war zu keinem Zeitpunkt gegen die B&uuml;rger Serbiens gerichtet. Ziel war es, die Zivilbev&ouml;lkerung in Kosovo in ihrer Gesamtheit zu sch&uuml;tzen.&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.politika.rs\/sr\/clanak\/519361\/Ambasadorka-Nemacke-Anke-Konrad-za-Politiku-Ranjivi-smo-kada-nismo-zajedno\">politika.rs\/sr\/clanak\/519361\/Ambasadorka-Nemacke-Anke-Konrad-za-Politiku-Ranjivi-smo-kada-nismo-zajedno<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] UN Security Council, Resolution 1244 (-1999-); <a href=\"https:\/\/documents-dds-ny.un.org\/doc\/UNDOC\/GEN\/N99\/172\/89\/PDF\/N9917289.pdf?OpenElement\">documents-dds-ny.un.org\/doc\/UNDOC\/GEN\/N99\/172\/89\/PDF\/N9917289.pdf?OpenElement<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Siehe dazu: J&uuml;rgen Wagner, &bdquo;Besetzt, gepl&uuml;ndert, aufgeteilt. Die Nato im Kosovo. <a href=\"https:\/\/imi-online.de\/download\/NATO-Broschuere2016-JW-Kos.pdf\">imi-online.de\/download\/NATO-Broschuere2016-JW-Kos.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Text des Br&uuml;sseler Abkommens in &bdquo;Blic&ldquo;: <a href=\"https:\/\/www.blic.rs\/vesti\/tema-dana\/tekst-briselskog-sporazuma\/8911sr2\">blic.rs\/vesti\/tema-dana\/tekst-briselskog-sporazuma\/8911sr2<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Siehe dazu: &#381;ivadin Jovanovi&#263;, &bdquo;Das Ultimatum des Westens an Serbien&ldquo; in Zeitfragen, Nr.3, 7. Februar 2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Serbische Verfassung: <a href=\"https:\/\/www.paragraf.rs\/propisi\/ustav_republike_srbije.html\">paragraf.rs\/propisi\/ustav_republike_srbije.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] RT Balkan, 2. M&auml;rz 2023: <a href=\"https:\/\/lat.rt.rs\/news\/21355-francusko-nemacki-predlog-analiza\/\">lat.rt.rs\/news\/21355-francusko-nemacki-predlog-analiza\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] <a href=\"http:\/\/radiomitrovicasever.com\/2023\/02\/28\/vucic-nakon-razgovora-u-briselu-za-rts-bilo-je-ili-da-ostanemo-u-razgovorima-ili-da-sve-napustimo-i-zavrsimo-kao-devedesetih\/\">radiomitrovicasever.com\/2023\/02\/28\/vucic-nakon-razgovora-u-briselu-za-rts-bilo-je-ili-da-ostanemo-u-razgovorima-ili-da-sve-napustimo-i-zavrsimo-kao-devedesetih\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Nspm, 22. Februar 23, <a href=\"http:\/\/nspm.rs\/hronika\/vucic-na-tv-prva-ovo-je-bilo-nista-predstoji-nam-najveca-kriza-do-sada.-bice-snazni-pritisci-oko-kim.-pustite-da-teram-ovako-dokle-mogu.-znacu-koji-je-trenutak-kada-treba-da-se-odluci-bojim-se-da-ce-to-biti-uskoro.html?alphabet=l\">nspm.rs\/hronika\/vucic-na-tv-prva-ovo-je-bilo-nista-predstoji-nam-najveca-kriza-do-sada.-bice-snazni-pritisci-oko-kim.-pustite-da-teram-ovako-dokle-mogu.-znacu-koji-je-trenutak-kada-treba-da-se-odluci-bojim-se-da-ce-to-biti-uskoro.html?alphabet=l<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Serbien ist kein NATO-Mitglied. Trotz eines st&auml;ndigen und wachsenden Drucks aus Washington, Br&uuml;ssel und Berlin hat es bis heute keine Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt. Damit handelt die serbische Regierung in &Uuml;bereinstimmung mit dem Willen der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit seiner Bev&ouml;lkerung, die den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO 1999 auf ihr Land nicht vergessen hat. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95026\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":95027,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,171],"tags":[3219,3024,3360,462,432,466,259,1203,2203,1556,1703,3174,1019],"class_list":["post-95026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-borrell-josep","tag-ethnische-minderheiten","tag-europaeische-union","tag-jugoslawien","tag-kosovo","tag-nato","tag-russland","tag-separatismus","tag-serbien","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-vucic-aleksandar","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/230314-Kosovo.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=95026"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":95053,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95026\/revisions\/95053"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/95027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=95026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=95026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=95026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}