{"id":95043,"date":"2023-03-15T10:19:28","date_gmt":"2023-03-15T09:19:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95043"},"modified":"2023-03-15T11:28:40","modified_gmt":"2023-03-15T10:28:40","slug":"eine-zwoelfjaehrige-wird-erstochen-vermutlich-von-zwei-gleichaltrigen-maedchen-berichterstattung-ohne-fragen-nach-den-ursachen-der-gewaltbereitschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95043","title":{"rendered":"Eine Zw\u00f6lfj\u00e4hrige wird erstochen. Vermutlich von zwei gleichaltrigen M\u00e4dchen. Berichterstattung ohne Fragen nach den Ursachen der Gewaltbereitschaft"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Samstag wurde in der N&auml;he der Stadt Freudenberg ein zw&ouml;lfj&auml;hriges M&auml;dchen auf dem Nachhauseweg ermordet. Unter Verdacht stehen zwei M&auml;dchen im Alter von zw&ouml;lf und 13 Jahren. In der Berichterstattung unserer Medien wird die Frage nach der Gewaltbereitschaft und ihren Ursachen (noch) nicht umfassend gestellt. Dabei l&auml;ge es nahe, angesichts der Inflation von Morden im Fernsehen die Frage nach der Gew&ouml;hnung an diese Art von Gewalt zu stellen. Die Antwort ist nicht leicht, jedenfalls ist der Zusammenhang nicht linear: viele Morde im Fernsehen &ndash; viele Morde im Alltag. Aber ein bisschen selbstkritische Diskussion w&uuml;rde man sich doch w&uuml;nschen, zum Beispiel auch &uuml;ber die Frage, welche Bedeutung der sogenannte Urknall, der Einzug des kommerziellen Fernsehens im Jahre 1984, f&uuml;r die weitere Entwicklung hatte. Das wird verdr&auml;ngt. Weil es nicht in den &ouml;konomischen Kram passt. Vielleicht sprechen Sie ja in Ihrem Freundes- und Familienkreis &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge. F&uuml;r diesen Zweck habe ich ein bisschen Material herausgesucht. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><ol type=\"I\">\n<li>Zun&auml;chst einmal der Link auf die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IMCOTAnNktk\"><strong>Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft und Polizei aus den beiden betroffenen Bundesl&auml;ndern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen<\/strong><\/a><\/li>\n<li>Dann gab es im Deutschlandfunk am 25.9.2016 einen inhaltsreichen, einschl&auml;gigen Beitrag:\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ueber-mord-und-tod-im-fernsehen-all-die-schoenen-toten-100.html\"><strong>&bdquo;&Uuml;ber Mord und Tod im Fernsehen. All die sch&ouml;nen Toten&ldquo;<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Es folgen Ausz&uuml;ge aus diesem Beitrag:<\/strong><\/p>\n<p>&bdquo;Deutsche Fernsehkultur ist Todeskultur. Auf den Bildschirmen wird in einer Tour gestorben und gemordet. Allerorten liegen Leichen, flie&szlig;t Blut, stets stellen Ermittler die gleichen Fragen, verk&uuml;nden Rechtsmediziner einen ungef&auml;hren Todeszeitpunkt. Im Fernsehen ist der Tod omnipr&auml;sent &ndash; doch woher kommt diese als Fiktion verkleidete Faszination des Todes?<\/p>\n<p>Von Christian Sch&uuml;le | 25.09.2016<\/p>\n<p>Die Zahl der gleich gestrickten Krimis ist so inflation&auml;r wie die der Kommissare, w&auml;hrend es in den Nachrichtensendungen um Terror und Anschl&auml;ge und in den Boulevardformaten um Autounf&auml;lle oder Kindest&ouml;tungen geht.<\/p>\n<p>Auf dem scheinbaren H&ouml;hepunkt menschlicher Vernunft erleben wir den faszinierenden Widerspruch zwischen der obsessiven Besch&auml;ftigung einer Kulturproduktion mit Mord, Sterben und Tod und einer gesellschaftlichen Moral fast hysterischer Todesvermeidung im optimierten Lebensalltag.<\/p>\n<p>Woher kommt die geb&uuml;hrenfinanzierte Faszination des Todes? Und welche Stellung nimmt der Tod in unserer Lebenswelt ein?<\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Im deutschen Fernsehen wird gemordet, get&ouml;tet, gemetzelt und gestorben<\/p>\n<p>Diese Auswahl ist reine Willk&uuml;r. Man h&auml;tte genauso gut jeden anderen Tag, jede andere Woche, jeden zur&uuml;ckliegenden oder kommenden Sonntag oder Montag oder Mittwoch w&auml;hlen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Oder jeden Freitag. Den Krimi-Freitag. Zum Beispiel 26. Februar 2016, ZDF, 20:15 Uhr: Der Staatsanwalt: &bdquo;Erben und Sterben&ldquo;. Ein bewaffneter Raub&uuml;berfall im Justizzentrum Wiesbaden. Ein Toter liegt auf dem Boden. ARD, 22:00 Uhr: Tatort Ludwigshafen: &bdquo;Blackout&ldquo;. Ein Mann wurde mit K.O.-Tropfen bet&auml;ubt, ermordet und in sexuell erniedrigender Situation zur&uuml;ckgelassen.<\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Im deutschen Fernsehen wird gemordet, get&ouml;tet, gemetzelt und gestorben, was das Zeug h&auml;lt. Gefolterte, gesch&auml;ndete Frauen, aufgeh&auml;ngte, durchbohrte Leiber, explodierende Autos, gez&uuml;ckte Pistolen, tropfendes, sickerndes, flie&szlig;endes Blut. Diese Feststellung will keine reaktion&auml;re Klage eines aus der Zeit gefallenen Kulturpessimisten sein, sondern ist das Resultat n&uuml;chternen Fernsehkonsums &uuml;ber lange Zeit hinweg.<\/p>\n<p>Das &ouml;ffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen ist ein einziges Schlachtfeld<\/p>\n<p>Es gibt Tage, an denen in deutschen TV-Programmen wenig gemordet wird &ndash; aber es gibt keinen Fernsehtag, an dem nicht irgendwo ein Krimi-Mord geschieht. 2004 widmete sich laut einer damals erstellten Medienforschungsstudie jede f&uuml;nfte fiktionale Sendeminute einem Krimi; &uuml;ber zehn Jahre sp&auml;ter d&uuml;rfte es, gesch&auml;tzt, mindestens jede vierte sein. Auf dem Bildschirm ist der Tod omnipr&auml;sent. Das Leitmedium Fernsehen produziert eine als filmisches Spiel bem&auml;ntelte Todesverherrlichung in inflation&auml;rer Manier. Man kommt um die Erkenntnis nicht herum: Fernsehkultur ist Todeskultur.<\/p>\n<p>Die fl&auml;chendeckende Versorgung der deutschen Bev&ouml;lkerung mit Mord, Gewalt und Tod findet &uuml;berraschenderweise nicht generalstabsm&auml;&szlig;ig durch die Privatsender, sondern mit &ouml;ffentlich-rechtlichen Geb&uuml;hren statt. Man studiere eine beliebige TVWoche ab 11:00 Uhr morgens und rechne hoch: Allein bei den Senderfamilien von ARD und ZDF hat man es im Schnitt mit mindestens 40 Krimis zu tun.<\/p>\n<p>Das hei&szlig;t: pro Woche 40 Morde, 40 ermittelnde Kommissare, 40 Verh&ouml;re. Von mittags bis abends weisen Teaser und Trailer auf Tote, Blut und eine Gewalttat hin: Schlaglichter der Verw&uuml;stung, des Vergiftens, des Hinrichtens, des Erschie&szlig;ens. Das &ouml;ffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen ist ein einziges Schlachtfeld.<\/p>\n<p>Und dann schaltet man ein. In den ersten Kamera-Einstellungen: Blut auf einem Messer, Blut aus einem Einschussloch, Blut, das auf Hemden oder Hosen spritzt. Oder ein ratterndes Maschinengewehr. Zwei Vermummte auf Motorr&auml;dern, Sch&uuml;sse durch die Frontscheibe eines Kleinlasters. Eine Explosion. Ein Schrei.<\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Der Tatort wird in mittlerweile 16 St&auml;dten zelebriert<\/p>\n<p>Die Pr&auml;sentation von Mord und Totschlag hat in den Redaktionen unerh&ouml;rte Kreativit&auml;t freigesetzt. Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender &ndash; unterwegs mit Bildungs- und Unterhaltungsauftrag zur Grundversorgung der Republik &ndash; bieten immer mehr Blut &ndash; und f&uuml;r Titel von neuen Krimis aus der Heimatprovinz neuerdings sogar heitere Reime an: Morden im Norden in der ARD; Nord Nord Mord im ZDF. &hellip;<\/p>\n<p>Kaltbl&uuml;tiger oder mysteri&ouml;ser Mord, Serien-, Frauen- oder Ritualm&ouml;rder<\/p>\n<p>Die Privatsender flankieren dann all die sch&ouml;nen Morde mit synchronisierten &Uuml;bernahmen aus den USA: CSI Vegas, CSI New York, CSI Miami, Navy CSI, Criminal Intent; Einsatz in Washington, Bones &ndash; die Knochenj&auml;gerin, Law &amp; Order New York. Worum geht es? Um Mord. Kaltbl&uuml;tigen Mord. Mysteri&ouml;sen Mord. Um Serienm&ouml;rder, Frauenm&ouml;rder, Ritualm&ouml;rder.<\/p>\n<p>Wom&ouml;glich mag es neben dem g&uuml;nstigen Verh&auml;ltnis von Produktionskosten, Quotenerfolg und Wiederholbarkeit auch am philosophisch &uuml;berh&ouml;hten Gef&uuml;hl der Erhabenheit angesichts einer Trag&ouml;die liegen &ndash; diesem von Immanuel Kant &auml;sthetisch verstandenen Gef&uuml;hlszustand, der tr&ouml;stend und entlastend zugleich ist: Der vernunftbegabte Fernsehzuschauer erschaudert bei der finalen Katastrophe des Todes, wei&szlig; sich aber zugleich in den eigenen vier W&auml;nden gesch&uuml;tzt vor allem Unbill und vor der eigenen Ohnmacht.<\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Intensive Darstellung von Gewalt bewirkt ein Abstumpfen<\/p>\n<p>Sinkt durch die permanent zu sehenden Morde auch im &ouml;ffentlich-rechtlichen Programm &ndash; das laut Auftrag &bdquo;die demokratischen, sozialen und kulturellen Bed&uuml;rfnisse der Gesellschaft&ldquo; zu erf&uuml;llen verpflichtet ist &ndash; die Hemmschwelle f&uuml;r Gewalt?<\/p>\n<p>Oder ist es genau umgekehrt: Baut der Krimi-Konsument wachsende Aggression, steigenden Stress und latente Gewaltfantasien vor dem Fernseher ab und domestiziert sich selbst erst zu einem gesellschaftsf&auml;higem Subjekt, wodurch eine Inflation der Krimis gerechtfertigt w&auml;re?<\/p>\n<p>Offenbar aber &uuml;berfordern und bedr&auml;ngen all die Negativschleifen katastrophaler Nachrichten, all die Bilder von Get&ouml;teten, Enthaupteten, Gehenkten, Verletzten und Blutenden in den Nachrichtensendungen den Zuschauer. Vergangenes Jahr f&uuml;hrte das Meinungsforschungsinstitut Forsa eine Studie &uuml;ber Bilder und Videos mit schockierenden Inhalten durch. Das Ergebnis:<\/p>\n<p>68 Prozent der Befragten &ndash; vornehmlich Frauen und B&uuml;rger mit formal h&ouml;herem Bildungsabschluss &ndash; seien &uuml;ber die Zunahme der Schockbilder beunruhigt, gar in Sorge. Sie w&uuml;nschten sich, dass Redaktionen bewusst darauf verzichten. Obwohl es selbst in Kreisen der Experten eine umstrittene Frage ist, ob die Abbildung von Gewalt reale Gewalt verhindert oder gerade erzeugt, sind vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen klare Worte zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p>Dessen Vorsitzender Michael Kr&auml;mer sagte k&uuml;rzlich, die intensive Darstellung von Gewalt bewirke ein Abstumpfen gegen&uuml;ber Gewalt &ndash; bei denen, die Gewalt aus&uuml;ben, aber auch bei denen, die Gewaltdarstellungen sehen. Die besondere ethische Verantwortung liege bei den Medien wie auch bei den politischen Akteuren.&ldquo;<\/p>\n<p>&hellip;\n<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Und dann noch zur Erinnerung: <\/strong><\/p><ol start=\"3\" type=\"I\">\n<li><strong>Pl&auml;doyer f&uuml;r einen fernsehfreien Tag. Von Helmut Schmidt<\/strong><br>\nIn: Die Zeit. 26. Mai 1978 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220828-Medien-Plaedoyer-fuer-einen-fernsehfreien-Tag-ZEIT-ONLINE.pdf\">220828-Medien-Plaedoyer-fuer-einen-fernsehfreien-Tag-ZEIT-ONLINE.pdf (nachdenkseiten.de)<\/a>\n<p>Auf diesen Essay des fr&uuml;heren Bundeskanzlers haben wir in der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87331\">&bdquo;Serie alter interessanter Dokumente&ldquo;<\/a> vor kurzem noch einmal hingewiesen. Daraus ein Zitat:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;c) Fernsehen und Gewalt Ein besonderes Problem ist die F&uuml;lle von Gewaltdarstellungen im Fernsehen, die auch bereits zu Sendezeiten gezeigt werden, zu denen noch Kinder jeglichen Alters vor dem Apparat sitzen. Dieses heftig diskutierte Thema hat zwar unmittelbar mit dem der mangelnden Kommunikation nur wenig zu tun, es geh&ouml;rt aber in den weiteren Zusammenhang unserer Fragen nach der Wirkung des Fernsehens.<\/p>\n<p>Die Frage nach der direkten Wirkung von Gewalt auf dem Fernsehschirm ist in der p&auml;dagogischen und psychologischen Forschung umstritten. Es mag sein, da&szlig; die Frage, ob eine Darstellung von Gewalt brutales Verhalten f&ouml;rdern kann, in dieser Form zu einfach gestellt ist. Die &uuml;berzogene Katastrophen- und Gewaltdarstellung ist auch keinesfalls nur ein Problem des Fernsehens.<\/p>\n<p>Alle Medien, gerade bestimmte Formen der Tagespresse, sind in Gefahr, Gewaltsituationen zu &uuml;bertreiben oder rei&szlig;erisch darzustellen.<\/p>\n<p>Trotzdem meine ich: Es gibt im Fernsehen Nachl&auml;ssigkeiten gegen&uuml;ber dem Gewaltproblem. Sie reichen von der Tagesschau bis tief in die Unterhaltungssendungen. Die h&auml;ufige Vorspiegelung, Konflikte seien besonders einfach mit Gewalt zu l&ouml;sen, mu&szlig; eine verheerende Auswirkung auf die politische Struktur einer Demokratie haben. Demokratie mu&szlig; Konflikte mit den ihr eigenen M&ouml;glichkeiten und Methoden l&ouml;sen k&ouml;nnen. Das Schwarz-Wei&szlig;-Schema von Gewaltl&ouml;sungen darf nicht zu einem Vorbild f&uuml;r unsere Gesellschaft werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Soviel f&uuml;r heute. Aus traurigem Anlass zum Thema Gewalt.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Samstag wurde in der N&auml;he der Stadt Freudenberg ein zw&ouml;lfj&auml;hriges M&auml;dchen auf dem Nachhauseweg ermordet. Unter Verdacht stehen zwei M&auml;dchen im Alter von zw&ouml;lf und 13 Jahren. In der Berichterstattung unserer Medien wird die Frage nach der Gewaltbereitschaft und ihren Ursachen (noch) nicht umfassend gestellt. 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