{"id":95085,"date":"2023-03-16T08:45:56","date_gmt":"2023-03-16T07:45:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085"},"modified":"2023-03-16T08:30:08","modified_gmt":"2023-03-16T07:30:08","slug":"hinweise-des-tages-4318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h01\">Bankrun in Kalifornien wegen zu vieler Staatskredite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h02\">Klassenkampf der Technokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h03\">&Auml;rmere Haushalte haben um 2,5 Prozentpunkte h&ouml;here Inflationsrate als einkommensreiche Alleinlebende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h04\">Habecks Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen: Umwelt&ouml;konom legt die Rechnung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h05\">EU-Parlament f&uuml;r strengere Vorgaben: Mehr Klimaschutz bei Geb&auml;uden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h06\">EU-Erdgasausgaben 2022 erreichen 208 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h07\">Gr&uuml;ne Minister machen einen gro&szlig;en Bogen um die Kohlegruben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h08\">Die unverhoffte St&auml;rke der russischen R&uuml;stungs-Riesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h09\">Auf den Spuren der deutschen Besatzer: Besuch im Donbass (Donezk, Bachmut und Konstantinowka; Mai 2005)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h10\">Finanzpr&uuml;fer des Bundes rechnen mit der Bahn ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h11\">&bdquo;Eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h12\">Serie &bdquo;Der Karlatan&ldquo;: Erg&auml;nzungen und Ver&auml;nderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h13\">Wie &uuml;berbezahlte Elite-Journalisten von ARD und ZDF ihre Glaubw&uuml;rdigkeit und Unabh&auml;ngigkeit aufs Spiel setzen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bankrun in Kalifornien wegen zu vieler Staatskredite?<\/strong><br>\nGro&szlig; ist das R&auml;tseln derzeit darum, wie es passieren konnte, dass eine Bank in Kalifornien quasi &uuml;ber Nacht von ihren Kunden gest&uuml;rmt wird. Der klassische Bankrun bei der Silicon Valley Bank (SVB), also der Versuch vieler Einleger, zur gleichen Zeit ihr Geld aus dieser Bank abzuziehen, ist zwar von den amerikanischen Beh&ouml;rden mit der Versicherung gestoppt worden, niemand werde seine Einlagen verlieren, aber die Verunsicherung an den Finanzm&auml;rkten ist gro&szlig;. Andere Banken mit &auml;hnlichem Gesch&auml;ftsmodell haben massiv an Aktienwert verloren.<br>\nWirkliche Erkl&auml;rungen f&uuml;r die Vorg&auml;nge gibt es noch nicht. Die amerikanische Notenbank hat mit einer Untersuchung begonnen. Am weitesten verbreitet ist derzeit die These, die Bank sei in Schwierigkeiten geraten, weil die Verzinsung der von der Bank (auf der Aktivseite) gehaltenen alten Staatsanleihen aufgrund der Zinswende der FED unter der Verzinsung neu ausgegebener Staatsanleihen liegt (so die Financial Times und Jens Berger). Der aktuelle Marktwert der alten Anleihen liegt deutlich unter ihrem Nennwert, also unter dem Wert, zu dem die Kredite vom Staat zur&uuml;ckgezahlt werden. Den Bankrun darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, ist allerdings eine steile These.<br>\nZun&auml;chst muss man n&auml;mlich feststellen, dass bei einem Bankrun auch die beste Aktivseite nicht hilft. Wenn, aus welchen rationalen oder irrationalen Gr&uuml;nden auch immer, die Einleger einer Bank verr&uuml;ckt spielen, gibt es kein Gegenmittel als die schnelle Schlie&szlig;ung der Bank und, um andere Anleger zu beruhigen, staatliche Garantien f&uuml;r alle Banken. Dass die Kunden einer Bank nicht mehr trauen, weil sie zu viele Staatsanleihen in ihrem Portfolio hat, die zwar langfristig vollkommen sicher sind, die aber kurzfristig nicht ohne Verluste verkauft werden k&ouml;nnen, ist nicht besonders plausibel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/15\/bankrun-in-kalifornien-wegen-zu-vieler-staatskredite\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Habeck bef&uuml;rchtet keine erneute Finanz- und Bankenkrise<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) bef&uuml;rchtet nach dem Crash von zwei US-Banken keine erneute Finanz- und Bankenkrise.<br>\nEr sagte gestern (Ortszeit) am Rande eines Besuchs in Brasilia auf eine Frage, ob er eine Finanzkrise wie 2008 und 2009 bef&uuml;rchte, die Nachrichten, die er erhalten habe, und die Reaktion der US-amerikanischen Regierung auf die Silicon Valley Bank lie&szlig;en ihn verhalten positiv sein, dass genau das nicht passiere.<br>\nEs zeige sich aber auch, dass die Ma&szlig;nahmen, die in Europa nach dem Zusammenbruch der Banken 2008 ergriffen worden seien, wirksam seien. Das Bankensystem sei heute wegen politischer Ma&szlig;nahmen in einer robusteren Verfassung. &ldquo;Und insofern ist die Antwort nein.&rdquo;<br>\nAuch Biden auf Beruhigungskurs<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hatte nach der Schlie&szlig;ung von zwei Banken Kunden beschwichtigt. &ldquo;Die Amerikaner k&ouml;nnen beruhigt sein, das Bankensystem ist sicher. Ihre Einlagen sind sicher&rdquo;, sagte Biden gestern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/banken-habeck-befuerchtet-keine-erneute-finanz-und-bankenkrise-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230314-99-942804\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dann ist doch alles gut, oder? Wohl eher nicht, vielmehr sollten die Alarmsirenen schrillen, wenn sich insbesondere der Kinderbuchautor im Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz voraussagend zu &ouml;konomischen Themen &auml;u&szlig;ert. Erinnert sei daran, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87735\">Habeck nicht inkompetent ist, er hat einfach nur mit dem Denken aufgeh&ouml;rt<\/a>.  Welche konkreten &ldquo;Ma&szlig;nahmen, die in Europa nach dem Zusammenbruch der Banken 2008 ergriffen worden seien&rdquo;, meint er eigentlich? Die Spekulation ist jedenfalls nicht eingeschr&auml;nkt worden. Auch heutzutage k&ouml;nnte\/sollte daher gefordert werden: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9355\">Die Spekulation brechen und verbannen. Das ist entscheidend<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94965\">Finanzbeben in Silicon Valley &ndash; Hintergr&uuml;nde. Was kommt?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95001\">Die US-Bankenkrise ist eine direkte Folge der Leitzinserh&ouml;hungen und auch Deutschlands Finanzsystem ist alles andere als sicher<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klassenkampf der Technokraten<\/strong><br>\nMit hohen Zinsen will die EZB die Inflation auf dem R&uuml;cken der Arbeiterklasse bek&auml;mpfen &ndash; und wird dennoch scheitern.<br>\nOb Wocheneinkauf, Tankf&uuml;llung oder Heizrechnung &ndash; die Preise steigen und steigen. Was hat das f&uuml;r Gr&uuml;nde, was sind die Folgen und wo liegt der wirtschaftsliberale Mainstream falsch? All das sind Fragen, die sich der Wirtschaftsanalyst und JACOBIN-Autor Maurice H&ouml;fgen in seinem neuen Buch &raquo;TEUER! Die Wahrheit &uuml;ber Inflation, ihre Profiteure und das Versagen der Politik&laquo; genauer ansieht.<br>\nIn folgendem Vorabdruck geht er der Frage auf den Grund, warum der Zins als Instrument zur Inflationsbek&auml;mpfung f&uuml;r den &ouml;konomischen Mainstream so zentral ist.<br>\nGro&szlig;e Kosten, kleiner Nutzen &ndash; das gilt auch f&uuml;r die Strategie, die Zentralbanken seit dem Sommer 2022 verfolgen. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EU), die Bank of England (Gro&szlig;britannien) und die Federal Reserve (USA) liefern sich einen Wettlauf darum, wer die Zinsen am schnellsten anheben kann. Alle drei sind n&auml;mlich f&uuml;r stabile Preise zust&auml;ndig. So sehen es die f&uuml;r die Zentralbank gemachten Gesetze vor. Die meisten &Ouml;konomen und Politiker sind bis heute &uuml;berzeugt, dass das eine gute Idee ist und die Zentralbanken also die richtigen Werkzeuge gegen die Inflation haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/klassenkampf-der-technokraten-zins-ezb-teuer-vorabdruck-maurice-hoefgen\/\">Maurice H&ouml;fgen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Auml;rmere Haushalte haben um 2,5 Prozentpunkte h&ouml;here Inflationsrate als einkommensreiche Alleinlebende<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist mit 8,7 Prozent im Februar weiterhin sehr hoch und gegen&uuml;ber Januar unver&auml;ndert geblieben. Familien sowie Alleinlebende mit jeweils niedrigen Einkommen hatten im Februar mit je 9,9 Prozent die h&ouml;chste Inflationsbelastung zu tragen, Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen mit 7,4 Prozent die mit Abstand niedrigste. Die soziale Schere bei der haushaltsspezifischen Belastung durch die Teuerung ist somit bei einem Abstand von 2,5 Prozentpunkten weiter weit ge&ouml;ffnet, trotz eines minimalen R&uuml;ckgangs gegen&uuml;ber Januar, als es 2,6 Prozentpunkte waren. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, der monatlich die spezifischen Teuerungsraten f&uuml;r neun repr&auml;sentative Haushaltstypen berechnet.<br>\nEbenfalls etwas &uuml;berdurchschnittliche Inflationsbelastungen trugen im Februar Alleinerziehende (9,2 Prozent) sowie Familien (9,0 Prozent) mit jeweils mittleren Einkommen. Alleinlebende sowie kinderlose Paarhaushalte mit jeweils mittleren Einkommen lagen mit Inflationsraten von 8,8 bzw. 8,7 Prozent nahe am oder im Durchschnitt aller Haushalte. Alleinlebende und Familien mit jeweils h&ouml;heren Einkommen wiesen leicht unterdurchschnittliche Raten von 8,5 bzw. 8,4 Prozent auf.<br>\nDie leichte Verschiebung bei den gr&ouml;&szlig;ten Preistreibern &ndash; Energie hat im Februar etwas an Einfluss auf die Inflation verloren, h&ouml;here Kosten f&uuml;r Nahrungsmittel legten an Gewicht zu &ndash; habe am Muster bei den haushaltsspezifischen Teuerungsraten kaum etwas ge&auml;ndert, erkl&auml;rt IMK-Inflationsexpertin Dr. Silke Tober:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-armere-haushalte-haben-um-2-5-prozentpunkte-hohere-inflationsrate-47717.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habecks Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen: Umwelt&ouml;konom legt die Rechnung vor<\/strong><br>\nLaut dem Umwelt&ouml;konomen Manuel Frondel w&uuml;rde ein Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen Deutschland wohl eine Billion Euro kosten. Wie kommt er darauf? Ein Gespr&auml;ch.<br>\nDie Bild-Zeitung hat neulich die Verbraucher alarmiert, dass &bdquo;Habecks Wohn-Hammer&ldquo;, also das geplante allm&auml;hliche Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen ab 2024, Deutschland 1000 Milliarden Euro, oder eine Billion, kosten w&uuml;rde.<br>\nIn einem Satz wurde dabei der &Ouml;konom Manuel Frondel vom RWI &ndash; Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in Essen zitiert. Was bedeutet aber diese Zahl? Eine Nachfrage der Berliner Zeitung beim Institut zeigte, dass sie aus einem Hintergrundgespr&auml;ch stammte und in dieser Form nicht zur Ver&ouml;ffentlichung gedacht war.<br>\nDa seine Sch&auml;tzung der &Ouml;ffentlichkeit sowieso schon bekannt ist, haben wir mit Prof. Dr. Manuel Frondel (58) &uuml;ber deren Hintergr&uuml;nde gesprochen.<br>\nHerr Frondel, worauf basiert Ihre Einsch&auml;tzung bzw. wie sind Sie auf eine Billion Euro gekommen?<br>\nDas ist eine sehr grobe &Uuml;berschlagung der Bruttokosten. Diese Bruttorechnung basiert darauf, dass man die rund 19 Millionen &Ouml;l- und Erdgasheizungen, die es in Deutschland noch offiziell gibt, nach dem Plan von Robert Habeck bis 2045 fr&uuml;her oder sp&auml;ter zugunsten einer Alternative ersetzen muss, die W&auml;rme aus mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien herstellt. Wenn all diese &Ouml;l- und Gasheizungen durch W&auml;rmepumpen ersetzt w&uuml;rden und dabei im Altbau noch Kosten f&uuml;r zus&auml;tzliche D&auml;mmung entstehen, kommt man auf diese Obergrenze von einer Billion Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/robert-habeck-verbot-von-oel-und-gasheizungen-umweltoekonom-legt-die-rechnung-vor-li.327510\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Ich z.B. habe eine Gasetagenheizung in einer Mietwohnung, die eigentlich schon regul&auml;r ausgetauscht werden m&uuml;sste, aber gut funktioniert. Welche L&ouml;sung stellt sich denn der Herr f&uuml;r Mieter vor, die Einzelheizungen haben?! Von vorne bis hinten wie &uuml;blich nicht durchdacht, sondern nur das &uuml;bliche Greenwashing.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Habeck verspricht Milliarden f&uuml;r neue Heizungen<\/strong><br>\nAlles sei ausgerichtet an dem Ziel, Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu machen. &ldquo;Mehr erneuerbare Energien, mehr Energieeffizienz, eine klimafreundliche Industrie. Das ist es, worauf wir in Europa hinarbeiten, um Wettbewerbsf&auml;higkeit und Arbeitspl&auml;tze auch in Zukunft zu sichern&rdquo;, so Habeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/habeck-heizung-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bundesminister Habeck und sein Ministerium haben Absichten und Pl&auml;ne, von denen nicht bekannt ist, ob sie auch realisierbar sind. Der Zeitplan ist sehr ehrgeizig und der Ausstieg aus fossilen Energietr&auml;gern beschlossene Sache. Aber es fehlen sogar noch wichtige Komponenten. W&auml;re es nicht viel sinnvoller, wenn sich die Bundesregierung um ausreichende und g&uuml;nstige Energie &ndash; auch direkt aus Russland &ndash; k&uuml;mmern w&uuml;rde? Davon w&uuml;rde die hiesige Bev&ouml;lkerung &ndash; aber auch die energieintensive Industrie &ndash; profitieren. Die gr&uuml;ne Ideologie soll offensichtlich gegen jede &ouml;konomische und physikalische Vernunft durchgesetzt werden. Haben insbesondere Herr Habeck und sein zust&auml;ndiger Staatssekret&auml;r Graichen bedacht, was w&auml;hrend einer Dunkelflaute ohne fossile Energietr&auml;ger passieren k&ouml;nnte? Oder droht auch hier den Mitarbeitern der Einsatz des Inlandsgeheimdienstes bei <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88286\">&bdquo;abweichenden Einsch&auml;tzungen&ldquo;<\/a>? Da auch W&auml;rmepumpen &ndash; neben anderen Bereichen, die elektrifiziert werden sollen (z.B. E-Autos) &ndash; zu einem vermehrten Stromverbrauch f&uuml;hren, k&ouml;nnten Netz&uuml;berlastungen eine Folge sein. Dagegen plant die Bundesregierung, mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Strom-Bremsen-fuer-Waermepumpen-und-Wallboxen-Kritik-an-Plaenen-der-Regierung-7528481.html\">Stromrationierungen<\/a> vorgehen zu k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Parlament f&uuml;r strengere Vorgaben: Mehr Klimaschutz bei Geb&auml;uden<\/strong><br>\nGeb&auml;ude verursachen 36 Prozent der CO2-Emissionen. Deshalb ist das EU-Parlament f&uuml;r strengere Vorgaben. Kritiker warnen vor &bdquo;Zwangssanierungen&ldquo;.<br>\nDas Europaparlament will Geb&auml;ude energieeffizienter und klimafreundlicher machen. Ungeachtet massiver Warnungen vor &bdquo;Zwangssanierungen&ldquo; hat sich die Mehrheit der EU- Abgeordneten am Dienstag in Stra&szlig;burg f&uuml;r h&ouml;here Anforderungen an die Energieeffizienz von Geb&auml;uden ausgesprochen. Die EU-L&auml;nder hatten bereits im Oktober grunds&auml;tzlich zugestimmt.<br>\nZugrunde lag ein Vorschlag der EU-Kommission, die sogenannte Energieeffizienz-Richtlinie. Sie sieht die Einf&uuml;hrung von Energieeffizienz-Klassen vor &ndash; von &bdquo;A&ldquo; (sehr gut) bis &bdquo;G&ldquo; (schlecht). Wohngeb&auml;ude sollen nach Ansicht des EU-Parlaments bis 2030 die Klasse &bdquo;E&ldquo; erreichen, bis 2033 wird &bdquo;D&ldquo; angepeilt. Neue Geb&auml;ude sollen ab 2028 emissionsfrei sein.<br>\nDas Parlament stellt damit h&ouml;here Anforderungen an Heizung und D&auml;mmung als die Kommission. Urspr&uuml;nglich war der Vorschlag nicht kontrovers. Da Geb&auml;ude 36 Prozent der klimasch&auml;dlichen CO2-Emissionen verursachen, besteht hier besonderer Handlungsbedarf. Doch zuletzt hat sich Debatte vor allem in Deutschland aufgeheizt.<br>\nVor dem Hintergrund der Pl&auml;ne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne), ab 2024 den Neueinbau von Gas- und &Ouml;lheizungen zu verbieten, war von unzumutbaren Belastungen f&uuml;r Hausbesitzer und Mieter die Rede. Kritiker warnten vor &bdquo;Zwangssanierungen&ldquo;. Auch von Enteignungen oder Strafzahlungen war die Rede. Diese waren allerdings nie geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Parlament-fuer-strengere-Vorgaben\/!5918872\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Erdgasausgaben 2022 erreichen 208 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Ausgaben der EU f&uuml;r Erdgas im Jahr 2022 lagen bei 208 Milliarden Euro, 3,3-mal so viel wie im Vorjahr. Dies geht aus j&uuml;ngsten Statistiken des Statistischen Amts der Europ&auml;ischen Union (Eurostat) hervor.<br>\n2022 hat die EU demnach Erdgas aus insgesamt 27 L&auml;ndern gekauft. Zu den wichtigen Gaslieferanten geh&ouml;rten Eurostat zufolge die USA und Russland. 23,4 Prozent der Erdgasausgaben der EU entfielen demnach auf die USA und 22,8 Prozent auf Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/15\/ARTICwaJSfXIYv5kXYcZIJx0230315.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das best&auml;tigt, was Jens Berger Anfang November 2022 geschrieben hatte: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90151\">Die USA haben den Gaskrieg gegen Russland gewonnen<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Bereits im Fr&uuml;hjahr 2018 prognostizierten die NachDenkSeiten einen &bdquo;kommenden Gaskrieg zwischen den USA und Russland&ldquo;. Wie recht wir damit hatten, zeigt sich heute. Nachdem die USA ihre LNG-Lieferungen nach Europa sukzessive durch politische Ma&szlig;nahmen (z.B. Boykott russischer Importe durch Polen und das Baltikum) ausbauen konnten, konzentrierte man sich vor allem auf das gr&ouml;&szlig;te St&uuml;ck der europ&auml;ischen Torte, auf Deutschland. (&hellip;)<br>\nDoch dieser &bdquo;Erfolg&ldquo; stand im Fr&uuml;hjahr und Sommer noch auf wackligen Beinen. Erst die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines hat letztlich den Weg geebnet, die EU und insbesondere Deutschland langfristig als Kunden f&uuml;r die amerikanischen Erdgas-&Uuml;bersch&uuml;sse zu gewinnen und den Gaspreis auch langfristig auf einem profitablen Niveau zu halten. Dass der US-Regierung die damit verbundene Abh&auml;ngigkeit ihrer europ&auml;ischen &bdquo;Partner&ldquo; sehr gut ins globalstrategische Konzept passt, ist ein weiterer Faktor, der ins Bild passt. Die USA sind dabei, den &bdquo;Gaskrieg&ldquo; gegen Russland zu gewinnen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Minister machen einen gro&szlig;en Bogen um die Kohlegruben<\/strong><br>\nRobert Habeck und Cem &Ouml;zdemir besuchen Kolumbien &ndash; und werden dort viel &uuml;ber gr&uuml;ne Energien sprechen. Was kaum zu h&ouml;ren sein wird: Deutschland braucht dringend die kolumbianische Steinkohle. Die Importe haben sich zuletzt vervielfacht.<br>\nDem &bdquo;Monster&ldquo; wollen Robert Habeck und Cem &Ouml;zdemir dann doch keinen Besuch abstatten. Dabei liegt &bdquo;El Cerrejon&ldquo;, der gr&ouml;&szlig;te Kohletagebau Lateinamerikas, nur eine gute Flugstunde nord&ouml;stlich von der kolumbianischen Hauptstadt Bogota entfernt. Doch wie schon Entwicklungshilfeministerin Svenja Schultze (SPD) vor einigen Wochen wird auch der gr&uuml;ne Wirtschafts- und Klimaschutzminister und der Landwirtschaftsminister auf einen Vor-Ort-Besuch des von Einheimischen &bdquo;das Monster&ldquo; genannten riesigen Kohlef&ouml;rdergebietes verzichten.<br>\nDenn die Entwicklung dort passt nicht zum Credo vom deutschen Kohleausstieg und der Dekarbonisierung Kolumbiens. Statt sch&ouml;nen Bildern einer fortschreitenden Energiewende g&auml;be es dort in einer staubtrockenen Landschaft nur Szenen von bettelnden indigenen Kindern &ndash; um Trinkwasser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus244285739\/Kolumbien-Besuch-Das-gruene-Schweigen-zur-Steinkohle.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die unverhoffte St&auml;rke der russischen R&uuml;stungs-Riesen<\/strong><br>\nDer Westen wollte auch Russlands R&uuml;stungsindustrie mit Sanktionen abw&uuml;rgen. Doch Moskau findet Wege, die Ma&szlig;nahmen zu umgehen. Der Sektor wirkt st&auml;rker denn je. Zumal bei der Rekrutierung von Fachkr&auml;ften zur Entwicklung neuer Systeme ein neuer Weg beschritten wird &ndash; ein sehr zynischer. [&hellip;]<br>\nIn der Tat arbeiten die Fabriken, &uuml;ber die Putins Ex-KGB-Kollege Tschemesow wacht, auf Hochtouren, oftmals im Vierschichtbetrieb. Und gleichzeitig konnten ihr &ndash; so wie der gesamten Wirtschaft &ndash; die westlichen Sanktionen bisher weniger anhaben als prognostiziert.<br>\nDas liegt nicht nur daran, dass einheimische zivile Firmen wie etwa Stahlkonzerne am Ural nun mehr als vorher den R&uuml;stungssektor bedienen, wie Natalja Subarewitsch, eine der renommiertesten &Ouml;konominnen Russlands, sagt. Es liegt wesentlich auch daran, dass die Sanktionen von findigen Unternehmern und kooperationsbereiten Staaten umgangen werden und Russland so auch zu den Hightech-Komponenten kommt, die es selbst nicht produzieren kann.<br>\nZwar werde es mit jedem Jahr schwieriger, diesen Import zu bewerkstelligen, aber &bdquo;2022 ist der Import von Chips gegen&uuml;ber dem Jahr davor trotz Sanktionen sogar gestiegen&ldquo;, sagt Subarewitsch. Selbst aus der EU und den G-7-Staaten w&uuml;rden fortschrittliche Chips und integrierte Schaltkreise, die f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke verwendet werden k&ouml;nnen, &uuml;ber Drittstaaten wie die T&uuml;rkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kasachstan nach Russland gelangen, schreibt Bloomberg unter Verweis auf einen hochrangigen EU-Diplomaten und auf Handelsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus244283487\/Russlands-Militaer-Arbeit-gibt-es-genug-solange-Putin-seinen-Angriffskrieg-weiterfuehrt.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auf den Spuren der deutschen Besatzer: Besuch im Donbass (Donezk, Bachmut und Konstantinowka; Mai 2005)<\/strong><br>\nIm Mai 2005 flog ich zum ersten Mal nach Kiew. Wie so oft war es das Goethe-Institut, das mich eingeladen hatte, ein interkulturelles Training, dieses Mal mit ukrainischen Deutschlehrerinnen durchzuf&uuml;hren. Da ich im Jahr zuvor intensiv zur Kriegsroute meines Gro&szlig;vaters recherchiert hatte, die ihn vom Juni 1941 bis Juli 1943 quer durch die Ukraine &uuml;ber den Donbass in den Kaukasus und dann auf die Tamanhalbinsel am Asowschen Meer f&uuml;hrte, wollte ich die Gelegenheit unbedingt nutzen, auch in den Donbass zu fahren, wo mein Gro&szlig;vater von November 1941 bis Juli 1942 in den St&auml;dten Konstantinowka und Artemowsk (beide 80 Kilometer n&ouml;rdlich von Donezk) ein Armeelazarett geleitet hatte.<br>\nMein sentimentaler Traum: Genau dort, wo mein Gro&szlig;vater im II. Weltkrieg als Soldat sein musste, interkulturelle Trainings durchzuf&uuml;hren und Menschen kennenzulernen, die mir bei den Recherchen vor Ort und beim Kontaktekn&uuml;pfen mit Veteranen behilflich sein k&ouml;nnten. Mit Seminaren in den genannten St&auml;dten klappte es zwar nicht, weil das Goethe-Institut dort keine Partnerorganisationen hatte, daf&uuml;r machte es das Kiewer Goethe-Institut aber m&ouml;glich, dass ich Seminare in Donezk und Gorlowka (ukrainisch: Horliwka, 40 Kilometer s&uuml;dlich der beiden St&auml;dte) &ndash; wo mein Gro&szlig;vater ebenfalls zeitweise gewesen war &ndash; durchf&uuml;hren konnte. Ich vertraute fest auf das Prinzip &bdquo;Ich kenn jemand, der kennt jemand&ldquo;, das im postsowjetischen Raum ja so gut funktioniert. Irgendwie w&uuml;rde ich &uuml;ber meine Seminare schon eine Person kennenlernen, die mich nach Artemowsk (heute wieder, wie bis 1924: Bachmut) und Konstantinowka (ukr.: Kostjantyniwka) bringen, vielleicht sogar aus einem der Orte stammen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/auf-den-spuren-der-deutschen-besatzer-besuch-im-donbass-mai-2005\/\">Leo Ensel auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Finanzpr&uuml;fer des Bundes rechnen mit der Bahn ab<\/strong><br>\nSeit Jahren steigen die Schulden der Bahn &ndash; und zwar um f&uuml;nf Millionen Euro jeden Tag. Das schreibt der Bundesrechnungshof in einem Bericht &uuml;ber den Konzern. Er spart nicht mit Kritik am Eigent&uuml;mer, dem Bund.<br>\nDer Bundesrechnungshof hat in einem Sonderbericht mit der Deutschen Bahn abgerechnet. Die Finanzpr&uuml;fer des Bundes fordern in f&uuml;r Bundesbeh&ouml;rden un&uuml;blich scharfem Ton Konsequenzen: &raquo;Die DB AG ist ein Sanierungsfall.&laquo;<br>\n&raquo;Seit Jahren verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage der DB AG und sinkt die Zuverl&auml;ssigkeit im gesamten System Eisenbahn&laquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht, der am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde. &raquo;Es braucht grundlegende Reformen, damit das System Eisenbahn seine verkehrs- und wirtschaftspolitische Rolle erf&uuml;llen kann.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rechnungshof-finanzpruefer-des-bundes-rechnen-mit-der-bahn-ab-a-ac07d1a3-a1d6-4966-9d2a-2b72c0952fd7\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Die Krise der DB AG wird chronisch&rdquo;<\/strong><br>\nMit deutlichen Worten kritisiert der Bundesrechnungshof die Lage der Bahn. Sie werde ein Sanierungsfall, der das ganze System Eisenbahn gef&auml;hrde. Vom Bund fordern die Pr&uuml;fer ein &ldquo;Drehbuch&rdquo;, um die Probleme systematisch abzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bundesrechnungshof-bahn-krise-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nStarker Protest in Israel begleitet den heutigen Besuch des israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanyahu in Berlin. Gegner seiner ultrarechten Regierung haben vergeblich gefordert, die Bundesregierung solle Netanyahu ausladen: Seine sogenannte Justizreform schaffe die Kontrolle der Regierungspolitik durch das Oberste Gericht ab, hei&szlig;t es in einem Protestschreiben von rund 1.000 Intellektuellen; Israel befinde sich unter Netanyahu &bdquo;auf dem Weg &hellip; zu einer theokratischen Diktatur&ldquo;. Gegen die Justizreform gehen in Israel seit Monaten Hunderttausende auf die Stra&szlig;e. Die Bundesregierung h&auml;lt an den heutigen Gespr&auml;chen fest. Darin geht es zum einen um die Lieferung des israelischen Raketenabwehrsystems Arrow 3, dessen Erwerb in Deutschland als Alternative zum Kauf des US-Systems THAAD und damit zu einer noch st&auml;rkeren Abh&auml;ngigkeit von der US-R&uuml;stungsindustrie gilt. Dar&uuml;ber hinaus steht auch ein Austausch &uuml;ber die Iran-Politik auf dem Programm. Tel Aviv ist j&uuml;ngst von der Sabotage iranischer Atomanlagen zu Angriffen auf iranische R&uuml;stungsanlagen &uuml;bergegangen und hofft auf ein gemeinsames Vorgehen mit dem Westen, weil Iran Russland mit Waffen beliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9194\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Serie &bdquo;Der Karlatan&ldquo;: Erg&auml;nzungen und Ver&auml;nderungen<\/strong><br>\nIn diesem fortlaufenden Beitrag werden Neuigkeiten berichtet, die jeweils f&uuml;r die Hintergrund-Serie von Relevanz sind. Entgegen der teilweise &uuml;blich gewordenen Praxis, inhaltliche &Auml;nderungen mit stealth edits umzusetzen, werden hier die urspr&uuml;nglichen Formulierungen in einem &Auml;nderungslog archiviert. Die Hintergrund-Serie selbst wird rein inhaltlich erg&auml;nzt und bleibt in sich geschlossen lesbar. Die meta-mediale Implikation dieser Verbreitungsgeschichte soll an anderer Stelle erfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/allgemein\/serie-der-karlatan-ergaenzungen-und-veraenderungen\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum Karl Lauterbach gerade seinen Status als Volksheld verliert<\/strong><br>\nKarl Lauterbach muss sich mit Impf-Nebenwirkungen auseinandersetzen, obwohl er sie lange leugnete. Damit bringt der Bundesgesundheitsminister nicht nur sich selbst in Schwierigkeiten. Ein Problem mehr hat jetzt auch sein Chef.<br>\nKarl Lauterbach kam ins Amt als eine Art Volksheld, die meisten B&uuml;rger w&uuml;nschten sich diesen unerm&uuml;dlichen Corona-Studienleser und Pandemie-Warner als Nachfolger des CDU-Manns Jens Spahn. Und Olaf Scholz surfte auf dieser hoffnungsfroh-heroischen Stimmung.<br>\nEs war Anfang Dezember 2021, da f&uuml;hrte der Kanzler seine neuen Kabinettsmitglieder in ihre &Auml;mter ein. Das war eine trockene Veranstaltung, wie man sie von Olaf Scholz bisher schon kannte. Das &auml;nderte sich allerdings, als Karl Lauterbach an die Reihe kam. Scholz an diesem Nikolaustag:  Sicher &bdquo;haben sich die meisten B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen gew&uuml;nscht, dass der n&auml;chste Gesundheitsminister vom Fach ist, das wirklich gut kann und dass er Karl Lauterbach hei&szlig;t. Er wird es.&ldquo;<br>\nDas ganze f&uuml;hlte sich, dies f&uuml;r die &auml;lteren Leser, ein wie die marktschreierische Einf&uuml;hrung von Rocky Balboa im Boxkampf gegen Clubber Lang, auf jeden Fall war die plebiszit&auml;re Botschaft des Kanzlers ans Volk: Ihr wolltet ihn, nun kriegt ihr ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/eine-analyse-von-ulrich-reitz-warum-karl-lauterbach-gerade-seinen-status-als-volksheld-verlieren-koennte_id_188229346.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie &uuml;berbezahlte Elite-Journalisten von ARD und ZDF ihre Glaubw&uuml;rdigkeit und Unabh&auml;ngigkeit aufs Spiel setzen<\/strong><br>\nVon wegen seri&ouml;ser und &bdquo;unabh&auml;ngiger Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo;: Warum sich eine Mehrheit den alternativen Online-Medien zuwendet<br>\n&bdquo;Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s fortan ungeniert&ldquo;. Das Image der Journalisten ist mittlerweile bei Befragungen am unteren Ende der Skala angelangt, quasi neben Autoh&auml;ndlern und Maklern. Daran sind die hochbezahlten Spitzen-Journalisten und politischen Moderatoren bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern als &bdquo;Leitmedien&ldquo; nicht ganz unschuldig. Denn statt nach dem Pressekodex f&uuml;r Medienvertreter die gebotene Distanz einzuhalten, bringen sie durch ihre N&auml;he zum Staat, aber auch zur Wirtschaft, die einstmals seri&ouml;sen und allseits gesch&auml;tzten Qualit&auml;tsmedien immer mehr in Verruf und verlieren deshalb Zuschauer. Und das nicht nur wegen des ungeheuerlichen Intendanten-Skandals, der eine uns&auml;gliche Diskussion um den Fortbestand von ARD und ZDF ausl&ouml;ste.<br>\nDie &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender sollen ja kein &bdquo;Staatsfunk&ldquo; sein, sondern als &bdquo;vierte Gewalt&ldquo; im Staate als &bdquo;Kontrolleure der M&auml;chtigen&ldquo; auftreten und Verfehlungen aufdecken. Sie haben neben ihren Informationspflichten auch einen Kultur- und Bildungsauftrag und sollen deshalb auch zu einer politischen Kultur beitragen. Deshalb geh&ouml;ren die Formate der Politikvermittlung und Demokratiediskussion immer wieder auf den Pr&uuml;fstand. Doch deren Spitzenjournalisten treiben es hinter den Kulissen mit ihren fragw&uuml;rdigen politischen und wirtschaftlichen Vernetzungen zu den Regierungskreisen wie auch zur Wirtschafts- und Finanzwelt selber besonders dreist und unverfroren, wie jetzt wieder einmal publik wurde. Doch das meiste bleibt der kritischen &Ouml;ffentlichkeit noch verborgen und soll hier ein wenig transparenter werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/wie-ueberbezahlte-elite-journalisten-von-ard-und-zdf-ihre-glaubwuerdigkeit-und-unabhaengigkeit-aufs-spiel-setzen_a1844632\">Lokalkompass<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-95085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=95085"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95085\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":95088,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95085\/revisions\/95088"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=95085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=95085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=95085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}