{"id":95102,"date":"2023-03-16T11:47:06","date_gmt":"2023-03-16T10:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95102"},"modified":"2023-03-16T16:45:24","modified_gmt":"2023-03-16T15:45:24","slug":"credit-suisse-turbulenzen-die-bankenkrise-erreicht-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95102","title":{"rendered":"Credit-Suisse-Turbulenzen \u2013 die Bankenkrise erreicht Europa"},"content":{"rendered":"<p>Nach den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95001\">Pleiten und der bedrohlichen Schieflage einiger US-Banken<\/a> ist nun mit der Credit Suisse eine der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Banken in bedrohliche Schieflage geraten und musste heute Nacht durch einen 50-Milliarden-Franken-Kredit der Schweizer Nationalbank <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/credit-suisse-nimmt-snb-kredit-von-bis-zu-50-milliarden-franken-in-anspruch-wenn-die-snb-diesen-schritt-nicht-unternehmen-wuerde-wuerde-sie-einen-bank-run-riskieren-ld.1730729\">gerettet werden<\/a>. Das kommt keinesfalls &uuml;berraschend. Die Credit Suisse geh&ouml;rt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den Gro&szlig;banken mit h&ouml;chsten Risikoprofil und dem schlechtesten Management und gilt neben der Deutschen Bank als gr&ouml;&szlig;te &bdquo;Skandalnudel&ldquo; in der Branche. Der Abstieg der Bank ist ein Abstieg in Raten, doch die Credit Suisse geh&ouml;rt immer noch zu den <a href=\"https:\/\/crml.ch\/systemic-risks\/\">zehn europ&auml;ischen Banken<\/a> mit dem gr&ouml;&szlig;ten systemischen Risiko. Ein unkontrollierter Bankrott w&uuml;rde nicht nur eine neue Finanzkrise ausl&ouml;sen, sondern auch die Schweiz in eine elementare Krise st&uuml;rzen. So weit werden es die Eidgenossen nicht kommen lassen. Wie hoch die Rechnung f&uuml;r die Schweizer Steuerzahler ausfallen wird, ist ungewiss. Vielleicht sind die goldenen Zeiten der reichen Alpenrepublik bald vorbei. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_973\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-95102-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=95102-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230316_Credit_Suisse_Turbulenzen_die_Bankenkrise_erreicht_Europa_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wer an die Schweiz denkt, denkt nicht nur an Alpen und Heidi, sondern auch an bestimmte Wirtschaftszweige, f&uuml;r die die Schweiz weltweit bekannt ist &ndash; ihr K&auml;se, ihre Schokolade, ihre Luxusuhren, aber auch ihre als besonders seri&ouml;s geltenden Banken. Letzteres ist jedoch ein Trugbild, das l&auml;ngst nichts mehr mit der Realit&auml;t zu tun hat. Im Vergleich zu jeder deutschen Volksbank oder Sparkasse ist die Credit Suisse, die neben der etwas gr&ouml;&szlig;eren UBS den Kern des Schweizer Bankensystems bildet, eine unseri&ouml;se Zockerbude, die nicht nur mit zahlreichen Drogenbaronen, Menschenh&auml;ndlern und Autokraten <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/news\/2022\/feb\/20\/credit-suisse-secrets-leak-unmasks-criminals-fraudsters-corrupt-politicians\">Gesch&auml;fte macht<\/a>, sondern zudem auch eine Zockerbude ist, wie sie das Finanzcasino selten gesehen hat. Letzteres gibt es zwar in Frankfurt, London und New York auch, doch die Credit Suisse hat ein besonderes Alleinstellungsmerkmal &ndash; der Begriff &bdquo;Risikomanagement&ldquo; scheint dort unbekannt zu sein.<\/p><p>Doch der Reihe nach. Bis zur Jahrtausendwende war die 1856 als Schweizer Kreditanstalt gegr&uuml;ndete heutige Credit Suisse in der Tat eine normale Schweizer Bank. Man f&uuml;hrte diskrete Nummernkonten und gew&auml;hrte Anonymit&auml;t &ndash; dies wussten beispielsweise w&auml;hrend des Dritten Reichs nicht nur von den Nazis verfolgte Juden, sondern auch ihre M&ouml;rder sehr zu sch&auml;tzen. Erst 1997 entsch&auml;digte man auf internationalen Druck hin die Opfer des Holocausts, deren geraubtes Verm&ouml;gen im Wert von mehreren hundert Millionen Euro von Nationalsozialisten in der Schweiz gebunkert wurde. Sp&auml;ter fokussierte man sein &bdquo;Privatkundengesch&auml;ft&ldquo; dann auf Steuerhinterzieher und die dubiose Kundschaft aus aller Herren L&auml;nder, die samt ihrer finanziellen R&uuml;cklagen lieber im Dunkeln bleibt. Woher das &bdquo;gute&ldquo; Image &bdquo;seri&ouml;ser&ldquo; Schweizer Banken kommt, ist vor diesem Hintergrund ein R&auml;tsel. Verschwiegen waren sie ja, die Schweizer Banker, aber seri&ouml;s? <\/p><p>Ende der 1990er begann jedoch &ndash; angefangen mit dem Druck der USA &ndash; das ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte Schweizer Bankgeheimnis zu br&ouml;ckeln und zumindest die meisten westlichen Staaten machen es ihren Steuerhinterziehern durch zahlreiche der Schweiz aufgezwungene Abkommen immer schwerer, sich &uuml;ber Schweizer Banken ihren Steuerpflichten zu entziehen. Daf&uuml;r sprangen dann andere Akteure ein, aber das ist ein anderes Thema. Wollten die Schweizer Banken weiterhin den Wohlstand der Alpenrepublik sichern, brauchten sie neue Bet&auml;tigungsfelder. Bei der Credit Suisse begann diese Neuorientierung in den fr&uuml;hen Nullerjahren und wurde ab 2007 durch den US-Amerikaner Brady Dougan konsequent umgesetzt. Man lie&szlig; das Privatkundengesch&auml;ft, also die Betreuung mehr oder weniger seri&ouml;ser, sehr reicher Kunden, und das langweilige Universalbankgesch&auml;ft auf dem Schweizer Heimatmarkt nebenher weiterlaufen, baute jedoch mit frischem Kapital die Investmentbanksparte massiv aus. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter war die Credit Suisse einer der gr&ouml;&szlig;ten Investmentbanken. Parallelen zur Deutschen Bank sind durchaus zu erkennen.<\/p><p>Wer sich in der Finanzwelt nicht so gut auskennt, mag mit dem Begriff &bdquo;Investmentbank&ldquo; ja was Positives verbinden &ndash; was ist so schlecht daran, wenn eine Bank sich um Investitionen k&uuml;mmert? Doch weit gefehlt. Um traditionelle Investitionen k&uuml;mmern sich Universal- und Gesch&auml;ftsbanken; Investmentbanken spielen vielmehr mit allen erlaubten und vielen nicht erlaubten Finanzinstrumenten im globalen Finanzcasino mit. So auch die Credit Suisse. Man drehte nun am ganz gro&szlig;en Rad und zockte, was das Zeug h&auml;lt. Nach acht Jahren an der Firmenspitze zog sich Brady Dougan zur&uuml;ck. Er hatte etwa <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/die-credit-suisse-oder-das-debakel-von-casino-suisse\/\">160 Millionen Franken als Verg&uuml;tung erhalten<\/a>, der B&ouml;rsenkurs der Credit Suisse verlor in diesem Zeitraum stolze 70 Prozent. Sein Nachfolger Tidjane Thiam setzte ebenfalls voll aufs Investmentbanking, war vier Jahre an der Firmenspitze, bekam daf&uuml;r 64 Millionen Franken und die Credit-Suisse-Aktie verlor weitere 40 Prozent. Nun &uuml;bernahm ein gewisser Thomas Gottstein, der nur ein Jahr bleiben durfte, daf&uuml;r aber immerhin auch 3,8 Millionen Franken absahnte und der Bank die gr&ouml;&szlig;ten Verluste in ihrer Geschichte beibrachte.<\/p><p>Im M&auml;rz 2021 musste die Bank z&auml;hneknirschend eingestehen, dass ihre Risikokontrolle bei den Gesch&auml;ften mit dem Partnerunternehmen Greensill Capital, einer als &bdquo;Lieferketten-Finanzierer&ldquo; getarnten Zockerbude, komplett versagt hatte. Man hatte dem Fonds von Greensill stolze 10 Mrd. US-Dollar Anlegergelder meist verm&ouml;gender Credit-Suisse-Kunden vermittelt und davon haben sich rund drei Mrd. US-Dollar bei der Pleite von Greensill in Luft aufgel&ouml;st &ndash; obgleich das Geld ja nie weg ist, sondern nach der Pleite ganz einfach anderen Personen geh&ouml;rte. Das sahen die Privatkunden der Credit Suisse nat&uuml;rlich nicht so gerne. Da h&auml;tten sie ja auch gleich Steuern in ihren Heimatl&auml;ndern bezahlen k&ouml;nnen. Eine vermeintlich seri&ouml;se Schweizer Bank, f&uuml;r die Risikokontrolle ein Fremdwort ist und die ihren Premium-Kunden halbseidene Zockerpapiere vermittelt? In der Folge setzte eine Kapitalflucht ein. Die Eigenkapitaldecke der Credit Suisse schmolz genau so schnell wie ihre Einlagen.<\/p><p>Einen Monat sp&auml;ter musste man dann noch die Hiobsbotschaft verk&uuml;nden, dass man sich mit einem Hedgefonds namens Archegos Capital ziemlich verspekuliert hatte. Die Credit Suisse gab diesem Fonds offenbar schier unglaubliche Kreditlinien, die das Fremdkapital f&uuml;r grotesk gehebelte Spekulationen mit Optionen und Derivaten darstellten. Archegos ging bankrott, 4,7 Mrd. US-Dollar der Credit Suisse waren weg und so langsam fragte sich auch der Verwaltungsrat, was das Risikomanagement der Credit Suisse eigentlich den lieben langen Tag so macht. Die Verantwortlichen f&uuml;r Risikomanagement und Compliance wurden entlassen, die Probleme setzten sich jedoch fort und das Eigenkapital schmolz weiter und weiter. <\/p><p>Dass in den Folgemonaten zahlreiche Leaks, eine Verurteilung wegen Zusammenarbeit mit einem bulgarischen Drogenh&auml;ndlerring und j&uuml;ngst Probleme mit sanktionierten russischen Oligarchen, deren Yachten man finanziert hatte, den Ruf weiter ramponierten, ist eher anekdotisch. Ein echtes Problem f&uuml;r die Credit Suisse war vor allem ab dem Herbst 2022 eher, dass kaum jemand mehr den Beteuerungen des Managements glaubte, die auch heute noch das M&auml;rchen einer grundsoliden, gut finanzierten Bank erz&auml;hlen. Als dann vor wenigen Wochen auch noch der gr&ouml;&szlig;te Aktion&auml;r, eine saudische Gesch&auml;ftsbank, die Rei&szlig;leine zog und verk&uuml;ndete, sie wolle kein Geld mehr nachschie&szlig;en, setzte der Bank Run auf Raten ein, der wohl f&uuml;r jede Bank ein Albtraum ist. Einlagen wurden abgezogen, Aktien verkauft. Sp&auml;testens jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Kartenhaus zusammenbricht.<\/p><p>Gestern war es dann soweit. Spekulationen machten die Runde, die Aktie der Credit Suisse brach noch einmal zweistellig ein. Nun war die einstige Gro&szlig;bank, die mal &uuml;ber 100 Mrd. Franken wert war und eine irrwitzige Summe von 1,4 Billionen Schweizer Franken in ihrer Bilanz hatte, nur noch weniger als neun Mrd. Franken wert. Um dies ins Verh&auml;ltnis zu setzen: Das heute Nacht vereinbarte Kreditfenster der Schweizer Nationalbank hat somit ein mehr als f&uuml;nfmal so hohes Volumen, wie die Credit Suisse &uuml;berhaupt wert ist. Wie man angesichts dieser Zahlen auch nur im Ansatz denken kann, die Credit Suisse w&uuml;rde irgendwelche Eigenkapital- und Bilanzrichtlinien einhalten, ist ein absolutes R&auml;tsel.<\/p><p>Nach den &ndash; nicht tagesaktuellen &ndash; <a href=\"https:\/\/crml.ch\/systemic-risks\/\">Zahlen des Center for Risk Management Lausanne<\/a> weist die Credit Suisse derzeit einen &bdquo;Hebel&ldquo;, also ein &ndash; nicht risikogewichtetes &ndash; Verh&auml;ltnis zwischen Eigen- und Fremdkapital, von einem zu f&uuml;nfzig Franken auf. Verluste werden immer mit dem Eigenkapitalanteil verrechnet. Die Credit Suisse m&uuml;sste also technisch in Konkurs gehen, wenn sie die von ihr gehaltenen Papiere und vergebenen Kredite nur um durchschnittlich zwei Prozent abschreiben m&uuml;sste. Wenn die Bank ihre Papiere also beispielsweise um 3 Prozent abschreiben w&uuml;rde, m&uuml;sste sie einen Verlust ausweisen, der gr&ouml;&szlig;er ist als ihr gesamtes Eigenkapital &ndash; dann h&auml;tte sie ein &bdquo;negatives Eigenkapital&ldquo;, die Schulden w&auml;ren also gr&ouml;&szlig;er als das Verm&ouml;gen. Umgangssprachlich hei&szlig;t dies &bdquo;Pleite&ldquo;. Bei den Risikopositionen der Schweizer Banker erscheint ein solches Szenario keinesfalls ausgeschlossen. Wir haben es also nicht &ndash; wie unisono die Credit Suisse und die Schweizer Nationalbank verk&uuml;nden &ndash; mit einem Liquidit&auml;tsproblem, sondern mit einer dramatischen Schieflage zu tun, die nur mit sehr viel Fantasie nicht in einem Bankrott endet &hellip; sofern die Bank nicht mit Steuermitteln refinanziert und dann wohl zerschlagen wird.<\/p><p>Wie hoch die damit verbundenen Kosten f&uuml;r die Schweiz sein werden, ist ohne n&auml;heren Einblick in die Bilanzen der Credit Suisse unm&ouml;glich zu sagen. 2022 hatte die Bank noch eine Bilanzsumme von 531 Milliarden Franken. Das sind nat&uuml;rlich nicht nur Schrottpapiere und ein m&ouml;glicher Verkauf der Investmentbank-Sparte d&uuml;rfte auch einiges an Geld in die Kassen sp&uuml;len. Aber eine h&ouml;here zweistellige Milliardensumme k&ouml;nnte schon f&auml;llig werden. Und das sind nur die direkten Kosten. Es ist fraglich, ob der Finanzplatz Z&uuml;rich mit dem Verschwinden der Gro&szlig;bank Credit Suisse seine Rolle wird behalten k&ouml;nnen und was es f&uuml;r die Schweiz bedeutet, wenn die stetigen Finanzstr&ouml;me zum Stillstand kommen. Nur mit Emmentaler, Schoggi und Rolex wird die Schweiz ihren extrem hohen Lebensstandard jedenfalls nicht halten k&ouml;nnen. <\/p><p>Dass die Credit-Suisse-Krise Auswirkungen auf andere europ&auml;ische Banken haben wird, ist wahrscheinlich. Schlie&szlig;lich ist die Credit Suisse als eine der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Banken mit ihrem Gesch&auml;ft weit vernetzt. Sowohl die EZB als auch die Bank of England und die FED in den USA haben bereits die Finanzinstitute in ihrem Einflussgebiet diskret aufgefordert, s&auml;mtliche Positionen mit der Credit Suisse zu melden. Man darf gespannt sein, wen es als n&auml;chstes erwischt. Ein hei&szlig;er Tipp w&auml;re ja die zweite Skandalnudel im europ&auml;ischen Finanzwesen &ndash; die Deutsche Bank. Auch hier haben sich &uuml;ber Jahrzehnte Zockermentalit&auml;t, mangelndes Risikomanagement und fehlende Kontrolle durch die Politik zu einer gef&auml;hrlichen Melange vereint. Christian Lindner sollte sich schon mal anschnallen. <\/p><p>Titelbild: rarrarorro\/shutterstock.com<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/859784529aef41c2b62e43ef1bea780d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95001\">Pleiten und der bedrohlichen Schieflage einiger US-Banken<\/a> ist nun mit der Credit Suisse eine der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Banken in bedrohliche Schieflage geraten und musste heute Nacht durch einen 50-Milliarden-Franken-Kredit der Schweizer Nationalbank <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/credit-suisse-nimmt-snb-kredit-von-bis-zu-50-milliarden-franken-in-anspruch-wenn-die-snb-diesen-schritt-nicht-unternehmen-wuerde-wuerde-sie-einen-bank-run-riskieren-ld.1730729\">gerettet werden<\/a>. Das kommt keinesfalls &uuml;berraschend. 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