{"id":95112,"date":"2023-03-16T14:00:33","date_gmt":"2023-03-16T13:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95112"},"modified":"2023-03-16T13:47:16","modified_gmt":"2023-03-16T12:47:16","slug":"leserbriefe-zu-nordstream-sprengung-als-geburtstagsgeschenk-fuer-ukrainischen-oligarchen-die-neuste-theorie-im-mainstream","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95112","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eNordstream-Sprengung als Geburtstagsgeschenk f\u00fcr ukrainischen Oligarchen? Die neuste \u201eTheorie\u201c im Mainstream\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95004\">In diesem Beitrag<\/a> weist Florian Warweg darauf hin, dass bundesdeutsche &bdquo;Leitmedien&ldquo; erst seit der Recherche-Ver&ouml;ffentlichung von Seymour Hersh Interesse an einer &bdquo;Aufkl&auml;rung des Terroranschlags gegen eines der teuersten zivilen Infrastrukturprojekte Europas&ldquo; gezeigt h&auml;tten. Keine &bdquo;Theorie&ldquo; sei &bdquo;zu abwegig, Hauptsache die USA sind nicht mehr als potenzielle T&auml;ter im Fokus&ldquo;. Den &bdquo;mit Abstand absurdesten Erkl&auml;rungsansatz&ldquo; habe jetzt die S&uuml;ddeutsche Zeitung pr&auml;sentiert. Demnach soll der ukrainische Ex-Pr&auml;sident und Oligarch Petro Poroschenko &bdquo;an allen Geheimdiensten und Milit&auml;rs vorbei&ldquo; die Zerst&ouml;rung der Nordstream-Pipelines als pers&ouml;nliches Geburtstagsgeschenk in Auftrag gegeben haben. Abschlie&szlig;end wird festgestellt, dass der Umgang mit dem Nordstream-Terrorakt &bdquo;ein erschreckendes Licht auf den Zustand der deutschen Medienlandschaft&ldquo; werfe. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>es wird wahrlich immer abstruser. Mir fiel dazu noch ein Problem auf. Ist es m&ouml;glich, dass dieses Boot &uuml;berhaupt in ca. 80 Meter tiefem Wasser ankern kann? Bei dieser Tiefe ist eine Kettenl&auml;nge von der 3-5 fachen Wassertiefe erforderlich. Das sind also ca. 250 Meter Ankerkette. Zu dem Gewicht der Kette ist nat&uuml;rlich auch noch der Anker zu addieren. Die elektrische Winsch sollte dann allerdings auch entsprechend dimensioniert sein. Ob das wohl alles an Bord war?<\/p><p>Wie wurde dieses Boot dann noch zu den vier Sprengstellen in Position gebracht?<\/p><p>Ceterum censeo: Mad(e) in Germany!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUlrich Herrmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Warweg, <\/p><p>wenn der Wehrtechnik-Experte Thorsten P&ouml;rschmann (im Interview mit Prof. Dr. Christian Rieck) die verf&uuml;gbaren Bilder der Sprengung korrekt analysiert hat, wurden an jeder R&ouml;hre zwei(!) Ladungen angebracht &ndash; ein typisches milit&auml;risches Sprengprinzip. Dadurch verdoppelt sich die ben&ouml;tigte Sprengstoffmenge und macht somit alle Segelyacht-etc-Theorien auch doppelt unplausibel. <\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kf_IIf2e0Ek\">youtube.com\/watch?v=kf_IIf2e0Ek<\/a><\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nMarc Witte<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenker,<\/p><p>mir f&auml;llt beim Lesen dieser abenteuerlichen Entdeckungen der Geheimdienste zur dem Anschlag auf die Nordstream2 nur noch eins ein: wann taucht a la &ldquo;Reichstagsbrand&rdquo; ein verwirrter Einzelt&auml;ter auf, der einen heiligen Schwur darauf schw&ouml;rt, den Anschlag ganz allein ausgef&uuml;hrt zu haben.<\/p><p>Dann w&auml;ren alle anderen Verd&auml;chtigen aus dem Schneider. Oder?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nTheo Hinrichs, Horsten<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Florian,<\/p><p>Die Segelboot-Story ist ein Fake, wie du sch&ouml;n beschreibst. Das war schon klar, als erste Bilder der Charteryacht erschienen. Als Segler habe ich die Ostsee oft mit Booten &auml;hnlichen Typs befahren &ndash; keine Chance, darauf 6 Mann und  drei Tonnen Ausr&uuml;stung unterzubringen. Ganz zu schweigen von der Unm&ouml;glichkeit, auf oder gar unter Deck mit volumin&ouml;sen Sprengs&auml;tzen zu hantieren. Die eher filigran gebaute Bavaria m&uuml;sste danach aussehen wie frisch vom Abwracker! Und wie sollen die Ladungen auf den Grund gelangt sein? &Uuml;ber Bord geworfen? Und sollte es sich bei den &bdquo;Tauchassistenten&ldquo; um Ger&auml;te handeln, h&auml;tten sie nicht durch den Niedergang gepasst. Da stimmt echt nix.<\/p><p>Angesichts des Gedr&auml;nges an Bord w&auml;re die Crew ohnehin nach drei Tagen beim Seelenklempner auf der Couch gelandet, wegen akuter Platzangst. Die irre Story kommt nur hin, wenn man sich an das cineastische Vorbild h&auml;lt: &bdquo;Die Olsenbande f&auml;hrt nach J&uuml;tland&ldquo;. &Uuml;brigens: Absolute Sehempfehlung! Ein nautisches Detail allerdings betonst du zu Unrecht: einen seichten &bdquo;Teich&ldquo; wie den Wieker Bodden zu befahren ist angesichts der 2,8 m tiefen Fahrrinne kein Risiko oder gar eine Herausforderung, sondern Alltag f&uuml;r alles was schwimmt und obendrein einen Motor hat.<\/p><p>Viel verd&auml;chtiger sind die unz&auml;hligen Details, die uns zur Unterf&uuml;tterung der Glaubw&uuml;rdigkeit aufgetischt werden: Zahl, Zusammensetzung und Aufgaben der Besatzung werden minuti&ouml;s hergebetet, obwohl man ausser zwei falschen P&auml;ssen und einem Oligarchen nix an der Hand hat? Oder: wie konnte sich die Yacht trotz Wind, Wellen und Str&ouml;mung tagelang auf der selben Position &uuml;ber den Gasr&ouml;hren halten? Auf 80 m Wassertiefe kannst du mit so einer Nussschale nicht ankern. Man stelle sich vor: Da man&ouml;vriert eine Yacht tagelang vor Bornholm auf der Stelle, umgeben von Markierungsbojen f&uuml;r die Taucher, Tripleinen, die &uuml;ber Bord h&auml;ngen, das Deck mit Taucherausr&uuml;stung &uuml;bers&auml;t&hellip; schon nach ein paar Stunden k&auml;me die Wasserschutzpolizei, um besorgt nachzufragen, ob man vielleicht in Schwierigkeiten sei.<\/p><p>Anschliessend w&auml;ren Yacht und Crew einkassiert worden, und sei es nur, weil sie sich in der N&auml;he eines in den Seekarten ausgewiesenen Verklappungsgebiets f&uuml;r Weltkriegsmunition herumgetrieben h&auml;tten. Von der Unm&ouml;glichkeit, den Sprengstoff mit nur zwei Tauchern ohne Druckkammer auf 80 Meter Tiefe zu bringen, mal ganz zu schweigen. Und st&auml;ndig r&ouml;hrt der Generator, ohne den auf einem Segler kein Kompressor zu betreiben ist? Da wird uns ein B&auml;r aufgebunden, der gr&ouml;&szlig;er ist als die gesamte Russische F&ouml;deration. H&auml;tten die Propagandamedien sich doch nur an die Filmvorlage gehalten! Dann w&uuml;rde ich ihnen sogar abkaufen, dass Egon Olsen beim Anbringen der Sprengs&auml;tze nicht auf seine geliebte Zigarre im kupfernen Taucherhelm verzichten musste.<\/p><p>Jenseits von B&ouml;se<\/p><p>&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r deine Arbeit, Dank auch an Albrecht M&uuml;ller und das gesamte Team der Nachdenkseiten. Sch&ouml;n dass es euch gibt!<\/p><p>matthias burghardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Leserbrief (Satire)&nbsp; zu:<\/p><ol>\n<li>Nordstream-Sprengung als Geburtstagsgeschenk f&uuml;r ukrainische Oligarchen? Die neueste &bdquo;Theorie&ldquo; im Mainstream<\/li>\n<li>Dann wurde mit eigenen &bdquo;Recherchen&ldquo; nachgelegt<\/li>\n<li>Quelle: Nachdenkseiten<\/li>\n<\/ol><p>Das noch weitgehend unbekannte &ldquo;clever-reschersch-start-up&rdquo; aus the cleverl&auml;nd BW konnte zwischenzeitlich nachweisen, dass das Nord &ndash; Stream &ndash; Attentat von einer schon l&auml;ngere Zeit wegen ihrer Verbindungen zur sogenannten Senior-Parlament-Walkerstorm Szene im Verdacht stehenden Wencke Myhre mit ihrem &ldquo;knallroten Gummiboot&rdquo; ausgef&uuml;hrt worden sein muss. Auch wenn der Hammer-Sichel- Aufdruck zwischenzeitlich stark verblasst ist, zeigen doch das Putin &ndash; Nostalgie &ndash; Rot des Bootes, ein darin vergessener professionell gef&auml;lschter Ausweis mit dem Fingerabdruck eines der Putinversteher-Szene zugerechneten &ndash; in Ermittlerkreisen so bezeichneten &ndash; Waagen-Knechtes und gerade auch die 13. Textzeile des Schlagers wo es hei&szlig;t &ldquo;sollte die Luft entweichen&rdquo;, wobei der Begriff Luft nat&uuml;rlich Tarnbegriff f&uuml;r das Pipelinegas ischt, die elementaren Indizien. Die Beschuldigte erkl&auml;rte, ihr sei leider erst w&auml;hrend Tauchgangs eingefallen, dass sie vergessen h&auml;tte ihr Kijimea rechtzeitig einzunehmen, wodurch die lange anhaltenden gewaltigen Gasblasen an der Wasseroberfl&auml;che entstanden seien. Das verd&auml;chtige Gummiboot wurde nun in der Garage der Beschuldigten sichergestellt. Vorher hatte sich das SEK-Kommando mittels der dort zwischenzeitlich zur Regelbegr&uuml;&szlig;ung gereiften &bdquo;ram-the-door-method&ldquo; Zugang zu den R&auml;umen der Beschuldigen verschafft, die w&auml;hrend des netten Hausbesuchs gerade dabei war, ihre zur Tarnung &uuml;bergest&uuml;lpte Gesichtsmaske abzunehmen. Da die Dame danach frech &auml;u&szlig;erte &ldquo;alles nur Gurken&rdquo; erwartet sie nun zus&auml;tzlich ein Verfahren wegen schwerer kollektiver Beamtenbeleidigung. Mehrere Beamte der 300 Mann starken Einsatztruppe meldeten sich&nbsp; zwischenzeitlich wegen schwerer Beleidigungsdepression dienstunf&auml;hig.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWalter Lenz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Florian,<\/p><p>bereits wenige Stunden nach der ersten ARD-Verlautbarung zur &bdquo;neuesten&ldquo; Nordstream- Sprengungsversion zirkulierte im Netz die treffliche Bemerkung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Hey, kennst du den schon ? Kommen in Rostock ein K&auml;ptain, zweiTaucher und eine &Auml;rztin zu einem Bootsverleiher&hellip;&ldquo;, &bdquo;Ja,ja, und zwei Helfer, also, der ist echt gut!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit Witz werden die Erfinder dieser primitiven R&auml;uberpistole am Besten entlarvt und der L&auml;cherlichkeit preisgegeben.<br>\nGem&auml;&szlig; dem Motto: Witz und Humor kommen auch in der NDS-Redaktion vor.<\/p><p>Mit freeAssange-Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<br>\n&nbsp;<br>\nEigentlich ist es m&uuml;&szlig;ig, sich so viele Gedanken um den Bl&ouml;dsinn zu machen. Meines Erachtens l&auml;uft es wieder auf Argumentation hinaus, die wir ja seit drei Jahren in der Corona &ndash; Imp- Frage betrieben haben.<\/p><p>So werden wir aus den M&auml;rchenstunden nicht heraus kommen.<\/p><p>Da ja nun die Fakten auf dem Tisch liegen, die Faktenfinder, die Presse, aber auch der BND bzw. CIA genaustens Bescheid wissen, dreht es sich nun um den Schadenersatz.<\/p><p>Ich glaube die Kosten f&uuml;r die Pipeline NS 2 liegen auf der deutschen Seite bei 8 Milliarden Euro. Der wirtschaftliche Schaden, d&uuml;rfte um ein vielfaches h&ouml;her sein.<\/p><p>Da man ja im Falle 9\/11 Osama Bin Laden als Schurken ausgemacht hatte, und daf&uuml;r zwei L&auml;nder in Schutt und Asche legte, erscheint es mir nahe liegend, den Schokoladenfabrikanten Petro Poroschenko zur Kasse zu bitten. Ob Annalena Baerbock ein Fl&auml;schchen mit den Sprengstoffresten in der Uno Vollversammlung pr&auml;sentiert?<\/p><p>Muss sich Petro Poroschenko auch in einem Erdloch verkriechen? Werden Kartenspiele gedruckt? Eher nicht.<\/p><p>Aber wenn doch, dann wird Petro Poroschenko der Joker sein und Olaf Scholz bekommt die A&hellip;karte.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;en<br>\nHorst Beilhartz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warwig nebst Redaktion, <\/p><p>nach wie vor scheint Seymour Hershs Recherche die einzige sparsame und schl&uuml;ssige Theorie zu sein. Sie erkl&auml;rt vorangegangene Beobachtungen wie den Bericht einer schwedischen Zeitung &uuml;ber ein Minenr&auml;umschiff der schwedischen Marine im Gebiet des Sabotageaktes einige Tage vor der Explosion (Hersh schreibt von einer Vorabinformation an Schweden und D&auml;nemark) oder die Sichtung der USS McNamarra und eines anderen Schiffes der US-Navy mit Tauchf&auml;higkeiten am Tag nach der Sprengung durch eine Lokalzeitung auf dem Fehmarn (Hersh schreibt von der NATO-&Uuml;bung BALTICOPS 2022 als Zeitpunkt der Sabotage in Kooperation zwischen den USA und Norwegen). Ebenso wird sie durch nachgelagerte Recherche wie der Aufzeichnung der Flugroute einer unmarkierten Poseidon &uuml;ber das besagte Gebiet best&auml;tigt. Hershs Theorie kl&auml;rt auf und verweilt innerhalb der Grenzen der Physik. All dies vermag die Theorie vom ukrainischen Oligarchen und seinen Haudegen nicht, so wie es Herr Warwig in seinem Artikel dargelegt hat.<br>\nIch muss zugeben: s&auml;&szlig;e ich in einer Schreibstube und mein Chef verlangte bis Feierabend eine halbwegs glaubw&uuml;rdige Geschichte in der nicht die USA oder ein anderer Verb&uuml;ndeter Nord Stream in die Luft gejagt hat, w&uuml;rde ich den gleichen Stuss zusammenstellen. Schlie&szlig;lich habe ich weder vom Tauchen, noch von der Bootsfahrt Ahnung. Doch kann man von Geheimdiensten oder dem &Ouml;RR nicht mehr erwarten? Wie ist dieses Propagandast&uuml;ck einzuordnen?<\/p><p>These 1:<br>\nDie Pipeline-Sprengungen belasten die Wahlen in den USA. Zugleich verweigern immer breitere Teile der Bev&ouml;lkerungen in den westeurop&auml;ischen Staaten die Gefolgschaft. Insbesondere in Deutschland bildet sich eine Opposition zum Ukrainekrieg. Es braucht also einen halbwegs glaubw&uuml;rdigen S&uuml;ndenbock. Am besten einen, der darauf sogar stolz w&auml;re &ndash; z. B. ein ukrainischer Oligarch. Allerdings hatte der beauftragte Angestellte weder Ahnung vom Tauchen, noch von der Bootsfahrt. <\/p><p>These 2:<br>\nDie Propagandaschlacht um die Deutungshoheit im Falle Nord Stream l&auml;sst sich nicht zur&uuml;ckgewinnen. Bevor tiefere Spaltungen entstehen, wird eine letzte halbgare Salve zum Nachtreten abgegeben. Sozusagen Besch&auml;ftigungstherapie f&uuml;r Kritiker.<\/p><p>Nebenher f&auml;llt ein Muster auf. N&auml;mlich, dass &ndash; wie zuvor der Spiegel zeitgleich mit US-Geheimdiensten Informationen &uuml;ber chinesische Waffenlieferungen an Russland just indem Moment erhielt, indem China eine Friedensinitiative lancierte &ndash; deutsche Ermittlungsbeh&ouml;rden zusammen mit amerikanischen und britischen Diensten Erkenntnisse ver&ouml;ffentlichen. Diese Vermischung von Politik und &ouml;ffentlicher Berichterstattung &uuml;ber (bestimmte) L&auml;ndergrenzen hinweg ist doch arg auff&auml;llig.<br>\nInteressant ist auch weshalb &uuml;berhaupt ein Oligarch als Kriegsteilnehmer in Frage kommt? K&ouml;nnte es an den zahlreichen Milizen in der Ukraine liegen? Eine interessante Frage wie weit die Diffusion des staatlichen Gewaltmonopols in der Ukraine fortgeschritten ist, wie sie (whrs. oligarchisch) strukturiert ist und wie sich dies auf einen m&ouml;glichen Frieden in einer Post-Konflikt-Ukraine auswirken w&uuml;rde.<br>\nK&ouml;nnten die Nachdenkseiten das recherchieren? Auch wenn ich hoffe in diesem Punkt Unrecht zu haben, bin ich doch an einer Erkenntnis interessiert. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nE. A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion!<\/p><p>Danke an Herrn Warweg! Er ist eine wirkliche Bereicherung f&uuml;r die NDS.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlexander G. Roklum<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/p><p>ich verstehe nicht, dass man die Schuldigen nicht finden kann oder will. Jedes Schiff kann nachverfolgt werden &uuml;ber das System AIS. Es erscheint also bei den K&uuml;stenwachen mit der Kennung AIS und einer Nummer. Wenn man darauf klickt, erscheinen Schiffsname, Reederei, Ladung etc. Also kann man nachvollziehen, welches Schiff sich seinerzeit im Gebiet der Sprengungen aufgehalten hat. <\/p><p>Nat&uuml;rlich kann diese Kennung vom Kapit&auml;n oder Skipper einer Segelyacht aus- und auch wieder eingeschaltet werden, aber das Log geht nicht verloren, au&szlig;er das Schiff sinkt. <\/p><p>Allerdings ist mir leider nicht bekannt, ob Kriegsschiffe und U-Boote &ndash; egal welcher Nation &ndash; auch verpflichtet sind, die AIS Kennung abzustrahlen. <\/p><p>Pl&ouml;tzlich gibt es viel Geld f&uuml;r Gas-Terminals im deutschen K&uuml;stenbereich, die LNG = Liquid Natural Gas, annehmen k&ouml;nnen. Bisheriger Hauptlieferant ist die USA mit Fracking Gas! <\/p><p>Also sollte man noch einmal gr&uuml;ndlich nachforschen, wer den gr&ouml;&szlig;ten Vorteil von diesen Sprengungen hatte und hat. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGisela KOBBENRODT<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Sprengung der deutsch-russischen Erdgasleitungen wird in Deutschland noch immer durch die Medien getrieben ?<\/p><p>In &Ouml;sterreich ist das kein Thema, obwohl der &ouml;sterreichische Mineral&ouml;lkonzern einer der beteiligten ist!  Absurd, nicht ?<\/p><p>Genau so absurd finde ich aber die Berichte dar&uuml;ber auf den NDS. Muss die Redaktion  jedes H&ouml;lzl rapportieren, das Herrchen schmei&szlig;t ?<\/p><p>Die &uuml;berlangen ewiggleichen Leserbriefe dazu zeigen mir, dass da vielen fad ist. Es hat zumindest den Vorteil, dass  die Leute  nicht auf dumme Gedanken kommen, wenn sie besch&auml;ftigt sind.<\/p><p>Man h&auml;lt uns  nicht auf dem Laufenden, sondern am Laufen. &ndash;  von einer Meldung zur n&auml;chsten. Und zur n&auml;chsten. Und zur n&auml;chsten.<\/p><p>G.C.L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenken-Seiten-Redaktionsteam,<\/p><p>Den Artikeln und Leserbriefen zur Nordstream Sabotage ist eigentlich nichts mehr hinzuzuf&uuml;gen. Da ist wohl alles gesagt. Allerdings l&auml;sst mir ein Gedanke keine Ruhe, den ich bisher noch nicht gefunden habe.<\/p><p>Wenn man davon ausgehen kann, dass jeder Quadratmeter der Ostsee durch Mikrofone etc. &uuml;berwacht ist dann sollte man doch auch davon ausgehen, dass Russland von den merkw&uuml;rdigen Geschehnissen &uuml;ber und unter Wasser im Zuge des Man&ouml;vers Baltops 2022 Kenntnis bekommen und entsprechende Schl&uuml;sse daraus gezogen hat.<br>\nWas also, wenn Russland es gewusst hat und die NATO letztlich ins eigene Messer hat rennen lassen. Es war ja klar, dass Nordstream I und II Geschichte werden und keine Verwendung mehr finden w&uuml;rde. Wenn Russland im Vorfeld die Sprengung zur Sprache gebracht h&auml;tte, es h&auml;tte ein emp&ouml;rtes Dementi  gegeben. Aber mit der Sprengung w&uuml;rde es nach geltendem V&ouml;lkerrecht eine v&ouml;lkerrechtswidrige Kriegshandlung, die die NATO respektive die USA in eine schwierige Lage versetzen w&uuml;rde, wie man heute sehen kann. Darauf haben ja auch offenbar Experten in der CIA hingewiesen.<\/p><p>Die Geschichte, die uns jetzt serviert wird, glaubt doch niemand im Ernst. Auch die NATO nicht, davon bin ich &uuml;berzeugt.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJoachim Dierks<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95004\">In diesem Beitrag<\/a> weist Florian Warweg darauf hin, dass bundesdeutsche &bdquo;Leitmedien&ldquo; erst seit der Recherche-Ver&ouml;ffentlichung von Seymour Hersh Interesse an einer &bdquo;Aufkl&auml;rung des Terroranschlags gegen eines der teuersten zivilen Infrastrukturprojekte Europas&ldquo; gezeigt h&auml;tten. 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