{"id":95131,"date":"2023-03-17T08:45:21","date_gmt":"2023-03-17T07:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131"},"modified":"2023-03-17T08:28:41","modified_gmt":"2023-03-17T07:28:41","slug":"hinweise-des-tages-4319","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h01\">UKRAINE-KRIEG: zwischen Eskalationsdynamik und Hoffnung auf Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h02\">The Architects of the Iraq War: Where Are They Now?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h03\">Feministische Au&szlig;enpolitik klingt sch&ouml;n, setzt aber weiter auf Krieg und Sanktionen: Gendersensibler Imperialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h04\">W&auml;rmepumpen ohne Ende? &ndash; Habecks j&uuml;ngster &Ouml;ko-Gag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h05\">Die n&auml;chste US-Bank ger&auml;t ins Wanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h06\">Warum wir &uuml;ber Inflation v&ouml;llig falsch reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h07\">Hardliner trifft Heuchler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h08\">Biden l&auml;sst die Bombe hochgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h09\">Franz&ouml;sische Regierung verabschiedet Rentenreform ohne finale Abstimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h10\">Recherche: Warten auf Rettungswagen dauert oft zu lang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h11\">Zustand des Bahn-Netzes: Vorstand fordert &ldquo;radikalen Kurswechsel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h12\">China wehrt sich entschieden gegen IAEO-Entscheidung zur Unterst&uuml;tzung unter Zwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h13\">Weitergabe von pers&ouml;nlichen Daten ist gr&ouml;&szlig;tes Problem f&uuml;r chinesische Konsumenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95131#h14\">Ex-Bundestagsvizepr&auml;sidentin Antje Vollmer ist tot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>UKRAINE-KRIEG: zwischen Eskalationsdynamik und Hoffnung auf Verhandlungen<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine geht in sein zweites Jahr, ohne dass intensive Bem&uuml;hungen einer diplomatischen L&ouml;sung erkennbar sind. die Kriegs- und Konfliktparteien sind weiter in eine gef&auml;hrliche milit&auml;rische Eskalationsspirale durch den Einsatz immer st&auml;rkeren Waffensystemen verfangen.<br>\nMilit&auml;rische Gro&szlig;offensiven sollen die L&ouml;sung bringen. Das wird die Ukraine wohl nur noch weiter zerst&ouml;ren. Die noch gef&auml;hrlichere Konsequenz ist, dass am Ausgang solcher Offensiven das Prestige der zwei gr&ouml;&szlig;ten Nuklearm&auml;chte der Welt und der Nato h&auml;ngt. Damit steigt das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland &ndash; also zweier L&auml;nder, die &uuml;ber etwa 90 Prozent aller Atomwaffen der Welt verf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/ukraine-krieg-zwischen-eskalationsdynamik-und-hoffnung-auf-verhandlungen%ef%bf%bc\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>The Architects of the Iraq War: Where Are They Now?<\/strong><br>\nThe U.S. and its allies invaded Iraq 20 years ago in Operation Iraqi Freedom. President George W. Bush&rsquo;s press secretary Ari Fleischer twice accidentally referred to it as Operation Iraqi Liberation, which was definitely not its official name and would have generated an unfortunate acronym.<br>\nThe men and women who launched this catastrophic, criminal war have paid no price over the past two decades. On the contrary, they&rsquo;ve been showered with promotions and cash. There are two ways to look at this.<br>\nOne is that their job was to make the right decisions for America (politicians) and to tell the truth (journalists). This would mean that since then, the system has malfunctioned over and over again, accidentally promoting people who are blatantly incompetent failures.<br>\nAnother way to look at it is that their job was to start a war that would extend the U.S. empire and be extremely profitable for the U.S. defense establishment and oil industry, with no regard for what&rsquo;s best for America or telling the truth. This would mean that they were extremely competent, and the system has not been making hundreds of terrible mistakes, but rather has done exactly the right thing by promoting them.<br>\nYou can read this and then decide for yourself which perspective makes the most sense.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2023\/03\/15\/iraq-war-where-are-they-now\/\">The Intercept_<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Feministische Au&szlig;enpolitik klingt sch&ouml;n, setzt aber weiter auf Krieg und Sanktionen: Gendersensibler Imperialismus<\/strong><br>\nSie habe sich immer wieder gewundert, was das f&uuml;r ein &bdquo;Triggerwort&ldquo; sei, dieses kleine Wort &bdquo;feministisch&ldquo;, kokettierte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) bei der Vorstellung ihrer &bdquo;Leitlinien f&uuml;r eine feministische Au&szlig;enpolitik&ldquo;. Dabei sei das, was sie und die Ampel-Regierung mit den Leitlinien anstrebten, etwas, &bdquo;was im 21. Jahrhundert eigentlich selbstverst&auml;ndlich sein sollte &ndash; n&auml;mlich, dass alle Menschen die gleichen Rechte, Freiheiten und Chancen haben&ldquo;. Frauen stellten bekannterma&szlig;en in jedem Land die H&auml;lfte der Gesellschaft. Feministische Au&szlig;enpolitik sei &bdquo;kein Kampfbegriff&ldquo; und &bdquo;kein Ged&ouml;ns&ldquo;, es sei &bdquo;eine harte Sicherheitsfrage&ldquo;. (&hellip;) Baerbock will im eigenen Haus aufr&auml;umen, nicht in der politischen Ausrichtung. Es sollen neue Arbeitsweisen und neue Strukturen entwickelt werden, die helfen sollen, einen &bdquo;feministischen Reflex&ldquo; auszubilden. (&hellip;) Waffenlieferungen und Schutz von Frauen werden als zwei Seiten derselben Medaille ausgegeben. Baerbock hat daf&uuml;r den Begriff des &bdquo;Realfeminismus&ldquo; in Umlauf gebracht. (&hellip;) Baerbocks Leitlinien sind die Softpower f&uuml;r einen Imperialismus, der gendersensibel ist, wenn es passt. Diese feministische Au&szlig;enpolitik macht sich reichlich Gedanken, wo in einem nigerianischen Dorf am besten ein Klo gebaut werden soll, damit Frauen und M&auml;dchen dieses auch in der Nacht sicher erreichen k&ouml;nnen. Gleichzeitig verteidigt die Gr&uuml;nen-Ministerin knallhart die Fortf&uuml;hrung der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, die den Wiederaufbau des Landes blockieren und die Instandsetzung des Abwassernetzes oder die Errichtung neuer Wohnungen inklusive Toiletten f&uuml;r Millionen Menschen massiv verz&ouml;gern. Es darf daher nicht verwundern, dass die deutsche Au&szlig;enministerin im globalen S&uuml;den nicht wirklich ernst genommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gendersensibler-imperialismus-4778122\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Indianer &ndash; Habeck macht den L&uuml;bke<\/strong><br>\nDer zweite deutsche Bundespr&auml;sident Heinrich L&uuml;bke war f&uuml;r seine skurrilen &Auml;u&szlig;erungen bekannt. So soll L&uuml;bke bei einem Staatsbesuch in Liberia im Jahr 1962 die Anwesenden mit &ldquo;Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger&rdquo; begr&uuml;&szlig;t haben. Da es damals weder Internet noch Smartphones gab, ist die Geschichte nicht durch Video- oder Tondokumente belegt. Belegt dagegen ist, dass Robert Habeck, der sich mit Landwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir auf einer Reise in S&uuml;damerika befindet, sich und &Ouml;zdemir als H&auml;uptlinge bezeichnet hat.<br>\nHabeck sagte beim Besuch eines indigenen Volkes im Amazonas w&ouml;rtlich:<br>\n&ldquo;Ich bin Robert, das ist Cem und wir sind Minister in der deutschen Regierung &ndash; das ist etwas wie euer H&auml;uptling, aber in einem anderen Land.&rdquo;<br>\nHabecks Anliegen ist es, den Regenwald zu retten. Er fragt deshalb bei den umstehenden Indianern, wie man das machen k&ouml;nnte, denn Augenh&ouml;he ist ein Grundprinzip feministischer Au&szlig;enpolitik, wie sie die Gr&uuml;nen der Bundesrepublik verordnet haben. (&hellip;)<br>\nHabeck macht mit seinem Auftritt jedoch deutlich, dass diese Form neokolonialer Arroganz und Ignoranz jetzt auf der Ministerebene angekommen und zum deutschen Politikstil erhoben ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/165465-sehr-geehrte-damen-und-herren\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie kann es eigentlich sein, dass sich Herr Habeck zum Indianer schminken l&auml;sst, w&auml;hrend es insbesondere Kindern beim Karneval moralisch angelastet wird, wenn sie sich als Indianer verkleiden wollen? Neben Arroganz und Ignoranz scheint es auch Doppelmoral zu sein, die vor allem von gr&uuml;nen Politikern sehr gut beherrscht wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>W&auml;rmepumpen ohne Ende? &ndash; Habecks j&uuml;ngster &Ouml;ko-Gag<\/strong><br>\nW&auml;hrend Millionen Familien in Deutschland unver&auml;ndert unter den Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen, der nach wie vor hohen Inflation und immensen Strom- und Gasrechnungen leiden, entwickelt unser hochkompetenter Wirtschaftsminister bereits die n&auml;chste Idee, um die Lebenshaltungskosten in die H&ouml;he zu treiben: Ein Verbot neuer &Ouml;l- und Gasheizungen ab 2024. Und dann? &Uuml;berall W&auml;rmepumpen? Tats&auml;chlich ist dieser Habeck Vorschlag &auml;hnlich durchdacht wie die Annahme, Unternehmen k&ouml;nnten einfach aufh&ouml;ren zu produzieren und w&uuml;rden trotzdem nicht pleite gehen. Vielleicht erkl&auml;rt uns Habeck demn&auml;chst ja, wir k&ouml;nnten auch einfach aufh&ouml;ren zu heizen und w&uuml;rden trotzdem nicht frieren&hellip;. Tats&auml;chlich ist Habecks Heizungs-Irrsinn nur ein neues Beispiel jener v&ouml;llig undurchdachten und von keiner Sachkenntnis belasteten Moral-Politik, mit der man sich als superguter Mensch f&uuml;hlen kann, wenn man zu jener privilegierten Minderheit geh&ouml;rt, die entweder bereits ein w&auml;rmepumpen-beheiztes Niedrigenergiehaus bewohnt oder es mit Geld nicht so genau nehmen muss, weil sie genug davon hat, &ndash; w&auml;hrend der Rest der Bev&ouml;lkerung den Schaden ausbaden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BcUWnPJoxI0\">Sahra Wagenknecht via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die n&auml;chste US-Bank ger&auml;t ins Wanken<\/strong><br>\nDer Aktienkurs der First Republic Bank st&uuml;rzt um 39 Prozent ab. Das Institut leidet unter dem Abzug von Kundeneinlagen. Auch weitere US-Regionalbanken geraten in den Sog.<br>\nNach der Schlie&szlig;ung der Silicon Valley Bank (SVB) ist am Donnerstag das n&auml;chste mittelgro&szlig;e US-Institut unter Druck geraten: Der Aktienkurs der First Republic Bank st&uuml;rzte im vorb&ouml;rslichen Handel in New York um bis zu 39 Prozent ab. Ursache war ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach der Vorstand alle Optionen einschlie&szlig;lich eines Verkaufs pr&uuml;ft. Im Mittagshandel an Wall Street erholte sich der Titel leicht und lag noch 20 Prozent im Minus. Das lie&szlig; am europ&auml;ischen Aktienmarkt die Kurserholung der Bankaktien enden. Der Titel der Deutschen Bank gab zeitweise um 2 Prozent nach und die Commerzbank-Aktie um 0,5 Prozent. Zur Er&ouml;ffnung waren die Kurse der beiden Gro&szlig;banken aufgrund des Rettungspakets f&uuml;r die Credit Suisse noch um bis zu 5 Prozent nach oben geschnellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/bankenkrise-aktie-der-first-republic-bank-stuerzt-ab-18753262.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland am Boden: Nach Corona und Sanktionen trifft die Bankenkrise das Land hart<\/strong><br>\nWas sich gerade ereignet, hat das Potential, die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu sch&auml;digen, denn die Schl&auml;ge kommen aus ganz unterschiedlichen Richtungen und sie treffen auf eine Wirtschaft, welche die vorausgegangenen Schocks noch nicht vollst&auml;ndig verkraftet hat. (&hellip;)<br>\nJetzt taucht am Horizont noch eine Bankenkrise auf, die zus&auml;tzlich schwere Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wird. Man f&uuml;hlt sich an das Jahr 2007 erinnert, den Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers, dem schwere Jahre folgten, die die EU an den Rand des Zusammenbruchs brachten. Jetzt ist es wieder soweit: Die Banken fallen reihenweise.<br>\nDer Bundeskanzler hat den Deutschen zwar versichert, dass das Risiko eines &Uuml;bergreifens der Bankenkrise von den USA auf Europa gering sei. &ldquo;Es gibt keinen Grund zur Sorge&rdquo;, sagte der Kanzler, aber keine 24 Stunden sp&auml;ter strauchelt mit der Credit Suisse eine europ&auml;ische Gro&szlig;bank.<br>\nDer zentrale Grund f&uuml;r die Bankenkrise liegt in der massiven Erh&ouml;hung der Leitzinsen durch die US-Zentralbank Fed. Die europ&auml;ische Zentralbank EZB tat genau das Gleiche, weshalb es erstaunlich w&auml;re, sollte dies andere Auswirkungen auf den Bankensektor haben. Die Zentralbanken erh&ouml;hen die Zinsen, um die Inflation zu bek&auml;mpfen, die &#8210; wieder so ein russisches Narrativ &#8210; durch die Sanktionen in die H&ouml;he schoss.<br>\nAll das trifft auf eine deutsche Wirtschaft, die die vorausgegangene Krise durch die Pandemie kaum &uuml;berwunden hat und die sich durch ganz viele wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen in einem langen Abschwung befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/165418-deutschland-am-boden-nach-corona\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Erschwerend hinzu kommt jedoch auch die Deindustrialisierung des Standortes Deutschland unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch Bankrun in Kalifornien wegen zu vieler Staatskredite? und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h01\">Habeck bef&uuml;rchtet keine erneute Finanz- und Bankenkrise<\/a> sowie Habecks Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen: Umwelt&ouml;konom legt die Rechnung vor und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95085#h04\">Habeck verspricht Milliarden f&uuml;r neue Heizungen<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum wir &uuml;ber Inflation v&ouml;llig falsch reden<\/strong><br>\nJahrelang war sie weg, keiner hat sie wirklich vermisst, doch 2022 redeten alle &uuml;ber sie. Das ist auch richtig so, denn sie geht uns alle etwas an. Die Rede ist von der Inflation. Einkaufen, heizen, duschen: Der Alltag ist teurer geworden, viel teurer. Viele Menschen sind gezwungen zu verzichten. Die einen auf den Sommerurlaub und Biogurken, die anderen auf warme Wohnr&auml;ume und volle K&uuml;hlschr&auml;nke. Kein Wunder also, dass die Inflation laut Umfragen wieder zu den gr&ouml;&szlig;ten Sorgen der Deutschen z&auml;hlt &ndash; neben dem schrecklichen Krieg in der Ukraine.<br>\n2022 musste mehr als jeder Zweite jeden Cent seines Monatseinkommens verwenden, um den Alltag zu wuppen. Sparen? Nicht mehr m&ouml;glich. Sich etwas g&ouml;nnen? Nur mit schlechtem Gewissen. In Deutschland hat jeder Dritte schon vorher kaum nennenswerte Ersparnisse gehabt. Keinen Puffer, auf den man in Krisenzeiten zur&uuml;ckgreifen kann, wenn der Liter Benzin und das Paket Butter pl&ouml;tzlich mehr als zwei Euro kosten; wenn der neue Strom- und Gasvertrag um ein Vielfaches teurer wird; wenn der Betrieb stockt und man in Kurzarbeit ein Drittel seines Gehaltes verliert.<br>\nSchon vor der Krise war jeder zehnte Erwachsene in Deutschland &uuml;berschuldet, konnte also seine laufenden Rechnungen nicht mehr begleichen. Mehr als eine Million Menschen hatten schon vorher Energieschulden, konnten also ihre Strom- oder Heizrechnungen nicht bezahlen. In Hunderttausenden F&auml;llen wurde der Strom abgesperrt. Ein Stapel offener Rechnungen und Mahnungsbriefe, rote Zahlen auf dem Kontoauszug und dann noch Mathelernen mit den Kindern &ndash; im Dunkeln. Schon die wirtschaftliche Verw&uuml;stungsspur der Corona-Pandemie hat die Armuts- und &Uuml;berschuldungszahlen 2021 in neue H&ouml;hen getrieben. Die Pandemie und ihre Folgen waren noch nicht &uuml;berwunden, da kam die Inflation zur Unzeit. Doch vor der Inflation sind wir l&auml;ngst nicht alle gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/16\/warum-wir-ueber-inflation-voellig-falsch-reden\/\">Maurice H&ouml;fgen auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hardliner trifft Heuchler<\/strong><br>\nBerlin: Scholz und Netanjahu vereinbaren Waffengesch&auml;ft. Bundeskanzler in Sorge &uuml;ber Israels Justizreform.<br>\nDeutschland bekommt das israelische Luftverteidigungssystem &raquo;Arrow 3&laquo;. Beide L&auml;nder h&auml;tten sich auf einen Weg zum Verkauf des Raketenschutzschirms geeinigt, erkl&auml;rte Israels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Das R&uuml;stungsgesch&auml;ft d&uuml;rfte das am wenigsten strittige Thema beim Berliner Antrittsbesuch Netanjahus nach Bildung seiner ultrarechten Regierung unter Einschluss von Faschisten und religi&ouml;sen Fundamentalisten gewesen sein. &raquo;Gro&szlig;e Sorge&laquo; &auml;u&szlig;erte Scholz so bez&uuml;glich des geplanten Umbaus des israelischen Justizsystems mit weitgehender Entmachtung des Obersten Gerichtshofes. &raquo;Unser Wunsch ist es, dass unser Wertepartner Israel eine &shy;liberale Demokratie bleibt&laquo;, erkl&auml;rte der Kanzler unter Ausblendung der von Menschenrechtsorganisationen als Apartheid charakterisierten &shy;Unterdr&uuml;ckung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung. W&auml;hrend Scholz sein Mitgef&uuml;hl f&uuml;r israelische Opfer von Anschl&auml;gen ausdr&uuml;ckte, schwieg er zum Anstieg der Zahl der von der Armee get&ouml;teten Pal&auml;stinenser. Erst am Donnerstag waren vier Pal&auml;stinenser bei einer Razzia nahe der Stadt Dschenin auf der Westbank get&ouml;tet worden. Anschl&auml;gen gelte es, mit der Konsequenz des Rechtsstaates statt Selbstjustiz zu begegnen, forderte Scholz wohl mit Blick auf ein k&uuml;rzliches Pogrom israelischer Siedler in der pal&auml;stinensischen Ortschaft Huwara. Deutschland rufe beide Seite auf, von Ma&szlig;nahmen abzusehen, die einer Zweistaatenl&ouml;sung im Weg stehen. Dies betreffe auch den israelischen Siedlungsbau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446958.deutsch-israelische-beziehungen-hardliner-trifft-heuchler.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Biden l&auml;sst die Bombe hochgehen<\/strong><br>\nKlimasch&uuml;tzer liefen Sturm, nun ist die Genehmigung da: US-Pr&auml;sident Joe Biden hat neue &Ouml;lbohrungen in Alaska genehmigt. Damit bricht er seine Versprechen.<br>\nJoe Biden wollte die USA wieder auf Spur bringen, es besser machen als sein Vorg&auml;nger Donald Trump: Keine neuen &Ouml;l- und Gasprojekte mehr auf staatlichem Grund, zur&uuml;ck zum Pariser Klimaabkommen, der Kampf gegen die Erderhitzung als oberste Priorit&auml;t, versprach er im Wahlkampf 2020.<br>\nDiese Versprechen hat er nun einmal mehr gebrochen. Am Montag hat die Biden-Regierung ein riesiges neues &Ouml;lf&ouml;rderprojekt im n&ouml;rdlichen Alaska genehmigt: &ldquo;Willow&rdquo;. Weit &uuml;ber das Jahr 2050 hinaus wird das dort aus dem Boden gepumpte &Ouml;l Millionen Tonnen Treibhausgase verursachen. So zieht Biden Wut und Entt&auml;uschung &uuml;ber Alaska hinaus auf sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_100143732\/joe-biden-laesst-die-bombe-hochgehen.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Franz&ouml;sische Regierung verabschiedet Rentenreform ohne finale Abstimmung<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat in letzter Minute eine Abstimmung &uuml;ber die Rentenreform in der Nationalversammlung abgesagt. Am Donnerstag rief er eine Viertelstunde vor dem Beginn der Abstimmungsdebatte eine Kabinettssitzung im Elys&eacute;e-Palast ein. Bei der Eilsitzung wurde beschlossen, auf Verfassungsartikel 49 zur&uuml;ckzugreifen und die parlamentarische Debatte ohne Abstimmung zu beenden. Marine Le Pen kritisierte daraufhin ein &bdquo;komplettes Scheitern&ldquo; der Regierung und verlangte den R&uuml;cktritt der Premierministerin: &bdquo;Elisabeth Borne kann nicht an ihrem Posten bleiben&ldquo;. Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Mathilde Panot, sagte, der Gesetzentwurf &uuml;ber die Rentenreform habe &bdquo;keinerlei Legitimit&auml;t&ldquo;. Der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, &auml;u&szlig;erte, der Pr&auml;sident habe die soziale Demokratie missachtet und sei gescheitert.<br>\nMacron rechtfertigte die Entscheidung mit &bdquo;zu gro&szlig;en finanziellen Risiken&ldquo;. Er habe aus politischen Gr&uuml;nden lieber eine parlamentarische Abstimmung gewollt. Aber er k&ouml;nne nicht die Kreditw&uuml;rdigkeit Frankreichs aufs Spiel setzen, sagte er laut Teilnehmern w&auml;hrend der kurzfristig einberaumten Kabinettssitzung. Frankreich ist hoch verschuldet und will mit der Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre zeigen, dass es zu haush&auml;lterischen Reformen f&auml;hig ist. Der Rechnungshof hat Frankreich gemahnt, die Staatsfinanzen zu sanieren. Von der Rentenreform verspricht sich die Regierung eine Einsparung von mindestens 17 Milliarden Euro j&auml;hrlich. [&hellip;]<br>\nDie Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre bis 2030 st&ouml;&szlig;t auf gro&szlig;en Widerstand. Die Gewerkschaften haben angek&uuml;ndigt, dass sie ihm Fall der &bdquo;Verfassungskeule&ldquo; des Artikels 49 ihre Proteste fortsetzen w&uuml;rden. In Paris, Nantes, Le Havre, Antibes und anderen St&auml;dten stapelt sich der M&uuml;ll, weil die M&uuml;llabfuhr seit Tagen streikt. Vor der Nationalversammlung kam es zu spontanen Protesten. Eine unangemeldete Protestkundgebung auf dem Platz der Concorde wurde von Ordnungsh&uuml;tern verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/frankreich-macron-verabschiedet-rentenreform-ohne-finale-abstimmung-18753228.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rentenreform ohne Abstimmung: &ldquo;Eine Schande f&uuml;r die Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nFrankreichs Regierung hat die Abstimmung &uuml;ber die umstrittene Rentenreform abgesagt &ndash; in letzter Minute. Opposition wie Gewerkschaften reagieren w&uuml;tend, ein Misstrauensvotum steht im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/frankreich-nationalversammlung-rentenreform-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Landesweite Proteste gegen die Rentenreform &ndash; und Macron? Sitzt es aus<\/strong><br>\nDie Entscheidung im Senat ist schon gefallen, nun richten sich die Blicke auf die Nationalversammlung. Sollte hier eine Mehrheit die &ouml;ffentliche Meinung ignorieren, kann man in Frankreich von einer besch&auml;digten Demokratie sprechen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/oliver-fahrni\/landesweite-proteste-gegen-die-rentenreform-und-macron-sitzt-es-aus\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Recherche: Warten auf Rettungswagen dauert oft zu lang<\/strong><br>\nWenn sie gerufen werden, geht es oft um Leben und Tod: F&uuml;r Rettungsdienste im Einsatz z&auml;hlt eigentlich jede Minute. Doch immer &ouml;fter k&ouml;nnen sie die staatlich vorgegebenen Zeiten nicht einhalten, das zeigen Recherchen von BR Data und report M&uuml;nchen.<br>\nIn der niederbayerischen Gemeinde Sch&ouml;fweg bereitet Notfallsanit&auml;ter Markus Wagner sein Fahrzeug auf den n&auml;chsten Einsatz vor: Er desinfiziert die Trage im hinteren Fahrzeugteil, best&uuml;ckt den Sanit&auml;tsrucksack mit neuen Medikamenten.<br>\nImmer bereit sein f&uuml;r den n&auml;chsten Einsatz. Es sind nicht viele, hier auf dem Land, aber wenn der Notruf kommt, z&auml;hlt jede Sekunde.<br>\nIn Bayern sollen Rettungswagen innerhalb von zw&ouml;lf Minuten am Einsatzort sein. Die Messung startet, sobald das Fahrzeug in Richtung Notfall aufbricht. Das bayerische Innenministerium hat vorgegeben: Diese sogenannte Hilfsfrist soll in den sogenannten Versorgungsbereichen in 80 Prozent aller F&auml;lle eingehalten werden. Eine Auswertung des Rettungsdienstberichtes 2022 zeigt: Immer weniger Rettungssanit&auml;ter k&ouml;nnen diese Zeit einhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/recherche-warten-auf-rettungswagen-dauert-oft-zu-lang,TYSvloK\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zustand des Bahn-Netzes: Vorstand fordert &ldquo;radikalen Kurswechsel&rdquo;<\/strong><br>\nIn welch schlechtem Zustand Gleise, Br&uuml;cken, Weichen und Stellwerke sind, legt ein interner Bericht der Bahn offen, der NDR, WDR und SZ vorliegt. Die notwendigen Sanierungen kosten demnach rund 89 Milliarden Euro.<br>\nIn einem Bericht an den Aufsichtsrat zeichnet der neue Chef der DB Netz AG, Philipp Nagl, ein ungeschminktes Bild des schlechten Zustandes der Bahnanlagen. Erstmals wurde das mehr als 33.000 Kilometer lange Netz der Bahn mit allen Br&uuml;cken, Tunneln, Gleisen, Bahn&uuml;berg&auml;ngen, Stellwerken und Oberleitungen in einem Notensystem von eins bis f&uuml;nf bewertet. Note drei bedeutet, dass die Anlagen in &ldquo;mittelm&auml;&szlig;igem&rdquo; Zustand sind und &ldquo;m&auml;&szlig;ige Beeintr&auml;chtigungen&rdquo; aufweisen. Note vier bedeutet &ldquo;schlecht&rdquo;, das hei&szlig;t, &ldquo;die Anlage weist wesentliche Beeintr&auml;chtigungen&rdquo; auf. Note f&uuml;nf &ndash; &ldquo;mangelhaft&rdquo; &ndash; hei&szlig;t, dass die jeweilige Anlage &ldquo;unzureichend&rdquo;, die Lebensdauer &uuml;berschritten ist oder den Betrieb beeintr&auml;chtigen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/deutsche-bahn-bericht-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>China wehrt sich entschieden gegen IAEO-Entscheidung zur Unterst&uuml;tzung unter Zwang<\/strong><br>\nChina ist zutiefst besorgt &uuml;ber die j&uuml;ngste Erkl&auml;rung des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEO) in Bezug auf die Zusammenarbeit bei den AUKUS-Atom-U-Booten und lehnt es entschieden ab, dass die USA, Gro&szlig;britannien und Australien das IAEA-Sekretariat zu seiner Zustimmung in Fragen der Sicherheits&uuml;berwachung zwingen, sagte ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums am Mittwoch.<br>\nDie drei L&auml;nder haben Einzelheiten ihres Plans zur Schaffung einer neuen Flotte von Atom-U-Booten bekannt gegeben, wobei Australien nicht nur seine ersten U-Boote mit Nuklearantrieb &ndash; mindestens drei &ndash; aus den USA bezieht, sondern die Verb&uuml;ndeten auch daran arbeiten werden, eine neue Flotte mit modernster Technologie zu schaffen, einschlie&szlig;lich britischer Rolls-Royce-Reaktoren, hei&szlig;t es in einem Bericht der BBC am Dienstag.<br>\nIn dem Bericht wird insbesondere betont, dass das von den drei L&auml;ndern ins Leben gerufene Atom-U-Boot-Projekt darauf abzielt, Chinas Einfluss im indopazifischen Raum entgegenzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-03\/16\/content_85172586.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsvorbereitungen am Pazifik<\/strong><br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt am Wochenende in Tokio erstmals deutsch-japanische Regierungskonsultationen ab und plant insbesondere auch eine Ausweitung bilateraler Kriegs&uuml;bungen am Pazifik. Kanzler Olaf Scholz und sechs Minister, darunter Verteidigungsminister Boris Pistorius, treffen morgen zu Gespr&auml;chen mit ihren japanischen Amtskollegen zusammen, um die Kooperation zwischen den beiden Staaten zu intensivieren. Das geschieht in einer Zeit, in der nicht nur Japan massiv aufr&uuml;stet, seinen Milit&auml;rhaushalt um &uuml;ber die H&auml;lfte aufstockt und Raketen sowie Cruise Missiles beschafft, die China erreichen k&ouml;nnen. Auch die Vereinigten Staaten bauen ihre Milit&auml;rpr&auml;senz im Umfeld der Volksrepublik dramatisch aus, setzen sich mit ihren Streitkr&auml;ften geballt auf der ersten Inselkette vor der chinesischen K&uuml;ste fest &ndash; von Japan &uuml;ber Taiwan bis hin zu den Philippinen &ndash; und formen Australien zu einer Art r&uuml;ckw&auml;rtiger Operationsbasis f&uuml;r etwaige Angriffe auf China. Sogar Milit&auml;rbasen auf kleinen Inseln im Pazifik werden ausgebaut, um den Nachschub aus den USA f&uuml;r K&auml;mpfe in Ostasien zu sichern. Die Bundeswehr weitet parallel ihre Man&ouml;ver in der gesamten Region aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9195\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weitergabe von pers&ouml;nlichen Daten ist gr&ouml;&szlig;tes Problem f&uuml;r chinesische Konsumenten<\/strong><br>\nLaut einer Umfrage des chinesischen Verbraucherverbandes (China Consumers Association) anl&auml;sslich des j&auml;hrlichen Weltverbrauchertags stellt die Weitergabe pers&ouml;nlicher Daten das gr&ouml;&szlig;te Problem f&uuml;r chinesische Konsumenten dar. Die meisten Befragten sind jedoch der Meinung, dass sich das Verbraucherumfeld insgesamt verbessert habe.<br>\nDer Aktionstag findet in diesem Jahr unter dem Motto &bdquo;St&auml;rkung des Verbrauchervertrauens&rdquo; mit etlichen verschiedenen thematischen Aktivit&auml;ten statt. 80 Prozent der Befragten sind laut eigenen Angaben mit dem inl&auml;ndischen Verbraucherumfeld zufrieden. Die meisten Befragten &auml;u&szlig;erten sich positiv &uuml;ber die Wirksamkeit der Kontrolle und &Uuml;berwachung von Konsumaktivit&auml;ten an. Vor allem das Vertrauen in den Online-Konsum ist deutlich gestiegen.<br>\nAllerdings gibt es immer noch einige Schwachstellen, die dringend verbessert werden m&uuml;ssen. Dazu geh&ouml;rt u.a. auch die Weitergabe von pers&ouml;nlichen Informationen &ndash; mit 37,3 Prozent der Antworten ist dies das gr&ouml;&szlig;te Problem f&uuml;r chinesische Verbraucher. Zu den weiteren Problemen geh&ouml;rt die Verschwendung von Lebensmitteln und Getr&auml;nken (28,3 Prozent), gefolgt von der Verbreitung von Ger&uuml;chten im Internet (26,6 Prozent). Hinzu kommt die Abzocke von Prepaid-Kartenh&auml;ndlern und falsche oder irref&uuml;hrende Werbung. (&hellip;)<br>\nWas den Schutz der Verbraucherrechte angeht, so zeigt die Umfrage, dass das Bewusstsein der chinesischen Verbraucher f&uuml;r den Schutz ihrer Rechte weiter zugenommen hat. Fast 80 Prozent der Verbraucher zeigen sich au&szlig;erdem zufrieden mit den Fortschritten beim Schutz ihrer legitimen Rechte und Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-03\/16\/content_85172949.htm%20\">German.China.org.cn<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesdatenschutzbeauftragter watscht Chatkontrolle ab<\/strong><br>\nDer Bundesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz hat seinen Jahresbericht vorgelegt. Drin stehen Hausaufgaben f&uuml;r die Bundesregierung, etwa zur geplanten Chatkontrolle. Hier empfiehlt Ulrich Kelber: deutlich nachbessern &ndash; oder in die Tonne kloppen. (&hellip;)<br>\nDer 132 Seiten starke Bericht (PDF) fasst die Aktivit&auml;ten der Beh&ouml;rde zusammen, die Themen reichen vom Aktenvernichtungsmoratorium bis zur Zentralen Anlaufstelle der grenz&uuml;berschreitenden Zusammenarbeit.<br>\nEin ganzes Unterkapitel ist der EU-CSAM-Verordnung, besser bekannt als Chatkontrolle gewidmet. Aus datenschutzrechtlicher Sicht sei das Vorhaben &bdquo;h&ouml;chst problematisch&ldquo;, hei&szlig;t es im Bericht. Denn die sogenannte &bdquo;Chatkontrolle&ldquo; biete kaum Schutz f&uuml;r Kinder, w&auml;re aber Europas Einstieg in eine anlasslose und fl&auml;chendeckende &Uuml;berwachung der privaten Kommunikation, so Kelber. &bdquo;Der Verordnungsentwurf respektiert meines Erachtens weder die Vorgaben zur Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit noch die Grundrechte, die deutschen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern nach der EU-Grundrechte-Charta (Charta) und nach dem Grundgesetz (GG) zustehen.&ldquo;<br>\nIm Bericht hei&szlig;t es weiter, dass sich die Beh&ouml;rde f&uuml;r eine &bdquo;deutliche Nachbesserung der Verordnung&ldquo; einsetze. Und auch f&uuml;r den Fall, dass es keine deutlichen Nachbesserungen gibt, hat der Datenschutzbeauftragte schon eine Haltung: Dann werde er sich daf&uuml;r einsetzen, dass die Verordnung in dieser Form nicht verabschiedet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/jahresbericht-bundesdatenschutzbeauftragter-watscht-chatkontrolle-ab\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ex-Bundestagsvizepr&auml;sidentin Antje Vollmer ist tot<\/strong><br>\nDie ehemalige Gr&uuml;nen-Politikerin Antje Vollmer ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Vollmer war die erste gr&uuml;ne Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestags.<br>\nDie fr&uuml;here Vizepr&auml;sidentin des Bundestags, Antje Vollmer, ist tot. Sie sei am Mittwoch im Kreise der Familie nach langer schwerer Krankheit friedlich gestorben, sagte ihr Sohn Johann Vollmer der Deutschen Presse-Agentur.<br>\nDie fr&uuml;here Gr&uuml;nen-Politikerin wurde 79 Jahre alt. Zwischen 1994 und 2005 war die promovierte Theologin Bundestagsabgeordnete ihrer Partei und Vizepr&auml;sidentin des Bundestags.<br>\nIhren letzten gro&szlig;en Essay mit dem Titel &bdquo;Was ich noch zu sagen h&auml;tte&ldquo; ver&ouml;ffentlichte Vollmer am 23. Februar 2023 exklusiv in der Berliner Zeitung. Sie schrieb: &bdquo;Ich habe in den letzten Tagen einen sehr entschiedenen letzten Text zum Thema Ukraine \/Pazifismus verfasst, der mich viel Kraft gekostet hat. Ich werde wegen meiner fortgeschrittenen Krankheit keine weiteren Texte erstellen k&ouml;nnen &ndash; und was ich zu sagen habe, steht wohl auch jetzt hier. Ich werde auch niemandem mehr antworten k&ouml;nnen. Mir l&auml;ge viel daran, wenn der Artikel (&hellip;) in der Berliner Zeitung erscheinen k&ouml;nnte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ex-bundestagsvizepraesidentin-antje-vollmer-nach-krankheit-gestorben-li.328247\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Antje Vollmers Verm&auml;chtnis einer Pazifistin: &bdquo;Was ich noch zu sagen h&auml;tte&ldquo;<\/strong><br>\nDie Ex-Vizepr&auml;sidentin des Bundestags Antje Vollmer ist verstorben. Wir ver&ouml;ffentlichen ihren letzten Essay, den sie als politisches Verm&auml;chtnis verstanden wissen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ein-jahr-ukraine-krieg-kritik-an-gruenen-antje-vollmers-vermaechtnis-einer-pazifistin-was-ich-noch-zu-sagen-haette-li.320443\">Antje Vollmer in der Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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