{"id":95200,"date":"2023-03-17T16:45:23","date_gmt":"2023-03-17T15:45:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200"},"modified":"2023-03-17T16:31:18","modified_gmt":"2023-03-17T15:31:18","slug":"hinweise-des-tages-ii-576","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h01\">Aus dir wird nix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h02\">&raquo;O Freunde, nicht diese T&ouml;ne!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h03\">Bank-Run bei der SVB &ndash; Hinterher ist man nicht ohne weiteres schlauer!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h04\">&raquo;Selenskijs schwarzer Haufen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h05\">Dauerhaft Kriegsprofiteur: Rekordgewinn von Rheinmetall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h06\">Was ist noch &uuml;brig von &Ouml;sterreichs Neutralit&auml;t?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h07\">Nach dem Rosneft-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h08\">Get&ouml;tetes M&auml;dchen in Freudenberg: Gewalt, die aus der K&auml;lte kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h09\">Wurstelei ist keine Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h10\">Pharmakonzerne gieren nach Datengold: Karl Lauterbach hilft beim Sch&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h11\">So gef&auml;hrlich ist der Rat von Hans-Werner Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h12\">Keine R&auml;ume f&uuml;r Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h13\">So absurd waren Berlins Corona-Regeln: Auf der Bank mit Bierflasche? Verboten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95200#h14\">Nebenwirkungsfrei? Wie das &bdquo;Team Lauterbach&ldquo; Joshua Kimmich jagte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aus dir wird nix<\/strong><br>\nSozialer Aufstieg? F&uuml;r viele ist das nicht mehr als ein Schlagwort. F&uuml;r andere bedeutet es einen lebenslangen Kampf &ndash; gegen Vorurteile und mit der eigenen Herkunft.<br>\nMit meiner Heim- und Hauptschulkarriere und einem sich anschlie&szlig;enden Leben in Armut hat man in Deutschland die Chance, Regalauff&uuml;llerin im Supermarkt zu werden, sofern Gl&uuml;ck im Spiel ist. Den Satz &bdquo;Aus dir wird eh nix&ldquo; musste ich mir von jeher anh&ouml;ren (die Jugendlichen in meinen Literaturwerkst&auml;tten m&uuml;ssen es bis heute). Mir wurde eine Zukunft im Knast oder als Drogenabh&auml;ngige prophezeit. Als Frau hatte ich noch die Chance, alleinerziehend mit f&uuml;nf Kindern von verschiedenen V&auml;tern in einem sozialen Brennpunkt am Stadtrand zu landen. Meine Schicksalsgenossen von damals kannten nur die Verh&auml;ltnisse und Menschen aus ihrer Schicht. Wir lebten in einer v&ouml;llig abgeschotteten Welt, die wir f&uuml;r normal hielten. Wir wussten zwar, dass es Menschen gab, die anders lebten, aber f&uuml;r uns war es undenkbar, den Sprung aus der Armut und Perspektivlosigkeit zu schaffen. Das stand bei unserem t&auml;glichen Kampf, irgendwie &uuml;ber die Runden zu kommen, auch gar nicht zur Diskussion. Und mal angenommen, man h&auml;tte den Aufstieg geschafft: H&auml;tten wir denn in einer anderen Realit&auml;t &uuml;berhaupt eine &Uuml;berlebenschance gehabt? Es wird viel &uuml;ber Chancengleichheit, Bildungsaufstieg und die &Uuml;berwindung sozialer Unterschiede geredet. Aber wie sieht es denn in der Realit&auml;t aus?<br>\n&bdquo;Ich habe&ldquo;, so erz&auml;hlt mir eine Frau, &bdquo;mein Studium &uuml;berhaupt nicht begriffen. Meine Mutter hat alleinerziehend in einem Discounter geschuftet. Wir mussten zu Hause jeden Cent umdrehen. Ich habe alles allein machen m&uuml;ssen und es auch hinbekommen, Ausbildung, die mittlere Reife in der Abendschule und das Abitur. Es war alles machbar. Aber als ich an die Uni kam, dachte ich, ich w&auml;re auf einem anderen Planeten gelandet. Ich verstand den ganzen Ablauf nicht und konnte niemanden um Hilfe fragen. Alle anderen schienen sich zurechtzufinden. Meine Mutter merkte, dass etwas nicht stimmte, und sie gab sich die Schuld, weil sie uns keine besseren Startbedingungen gegeben hatte.&ldquo;<br>\nAn der Universit&auml;t sitzt man pl&ouml;tzlich zwischen Arzts&ouml;hnen und Lehrerst&ouml;chtern, die sich &uuml;ber Auslandsaufenthalte, Skiurlaube und Museumsbesuche unterhalten. Was erz&auml;hlt man dann? Wie man Tomaten im Supermarkt klaute? Von den spannenden Besuchen auf &Auml;mtern, wo die eigene Mutter um jeden Cent k&auml;mpfen musste?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sozialeungerechtigkeit.de\/aus-dir-wird-nix\">Mirijam G&uuml;nter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;O Freunde, nicht diese T&ouml;ne!&laquo;<\/strong><br>\nNach der Lekt&uuml;re eines Essay-Bandes von Hermann Hesse, l&auml;sst sich sagen: Manchmal wiederholt sich Geschichte doch.<br>\nLese in einem Buch von Hermann Hesse, auf das ich zuf&auml;llig gesto&szlig;en bin: &bdquo;Krieg und Frieden&ldquo;. Ich habe Hesse nie gelesen, obwohl er in meiner Jugend Kult war; er war mir zu esoterisch, zu mystisch, zu religi&ouml;s.<br>\nAls ich in den USA studierte, in den sp&auml;ten 70ern, fr&uuml;hen 80ern des vergangenen Jahrhunderts, habe ich gestaunt, wie damals die College-Kids seinen &bdquo;Steppenwolf&ldquo; verschlangen. Ich verstand das nicht.<br>\nF&uuml;r mich war Hesse ein weltfremder Zausel aus dem verklemmt-pietistischen Schwarzwald, aus der Kleinstadt Calw. &ndash; Dort, wo die SPD-Vorsitzende Saskia Esken wohnt. Und nun also lese ich ihn und staune sehr: In seinem &bdquo;Krieg und Frieden&ldquo; sind Essays gesammelt, die er im und nach dem Ersten Weltkrieg und auch kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verfasst hat. Friedensmanifeste. Verzweifelte Rufe nach Verhandlungen. Schreie nach Frieden. Ich hatte so etwas von ihm nicht erwartet.<br>\nVerbl&uuml;ffend vieler seiner S&auml;tze und Gedanken passen auf den Wahnsinn des aktuellen Ukraine-Kriegs, wenn auch die Ausgangslage nicht zu vergleichen ist: Damals war Deutschland der Aggressor, heute Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/o-freunde-nicht-diese-toene\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bank-Run bei der SVB &ndash; Hinterher ist man nicht ohne weiteres schlauer!<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck stellt in seiner Glosse zum Sturm auf die kalifornische SVB ein gro&szlig;es R&auml;tselraten fest und wartet auf die baldige Aufl&ouml;sung von der FED. Mich hat der Ehrgeiz gepackt, schon vorher Antworten zu finden. F&uuml;r die Rahmenbedingungen sind Kenntnisse des Geldsystems unerl&auml;sslich, f&uuml;r die zugrundeliegenden Probleme und Ursachen im konkreten Fall finden sich in der &ouml;ffentlichen Berichterstattung ausreichend Hinweise, vielleicht sogar f&uuml;r das final ausl&ouml;sende Momentum mit dem R&uuml;ckzug eines amerikanischen Gro&szlig;spekulanten.<br>\nFlassbecks Anliegen zu betonen, dass Banken nicht zusammenbrechen m&uuml;ssen, wenn die Leitzinsen erh&ouml;ht werden, kann ich nur unterst&uuml;tzen. Wo liegen hier dann die Gr&uuml;nde? Ein &uuml;berragender Teil der Aktiva der SVB bestand in US-Staatsanleihen. Wir wissen doch, dass der Staat, gest&uuml;tzt auf seine Zentralbank, der solventeste Schuldner ist. Wie konnte es trotzdem zu dem Desaster kommen?<br>\nVorweg: Wer Angst vor einer Kernschmelze des modernen Finanzsystems hat, verwechselt es mit einem schlecht gewarteten Atomkraftwerk in einer seismischen Problemzone. Dem Bankensystem als Ganzem kann durch den Zusammenbruch einer oder mehrerer Gesch&auml;ftsbanken &ndash; selbst durch Bank-Run &ndash; nicht grunds&auml;tzlich die fortdauernde Funktionsf&auml;higkeit abhandenkommen. Das schlie&szlig;t nat&uuml;rlich nicht aus, dass &uuml;bergeordnete Stellen die negativen Folgen durch Fehlentscheidungen verschlimmern k&ouml;nnen und dass Kunden der zusammengebrochenen Banken neue Gesch&auml;ftsbeziehungen bei anderen Banken aufbauen m&uuml;ssen. Dass bei irgendjemand Kosten h&auml;ngen bleiben werden, ist jedoch auch hier nicht zu vermeiden. Das sind Kosten, die von einem vern&uuml;nftigen kaufm&auml;nnischen Bank-Management zuvor h&auml;tten &bdquo;eingepreist&ldquo; werden m&uuml;ssen und die nun unerwartet andere tragen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/17\/bank-run-bei-der-svb-hinterher-ist-man-nicht-ohne-weiteres-schlauer\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Selenskijs schwarzer Haufen&laquo;<\/strong><br>\nDie Ukraine wird zu einem protofaschistischen NATO-Satellitenstaat umgebaut &ndash; hinter dem sch&ouml;nen Schein eines &raquo;j&uuml;dischen Pr&auml;sidenten&laquo; und einer &raquo;Volkspartei&laquo;.<br>\nVon Susann Witt-Stahl<br>\nWolodimir Selenskij wird in der westlichen Welt als Garant f&uuml;r Demokratie gehandelt. &raquo;Es gibt keine Nazis in der Ukraine&laquo;, versicherte Wladimir Klitschko gegen&uuml;ber Bild Live kurz nach Beginn der russischen Invasion. &raquo;Wir haben einen j&uuml;dischen Pr&auml;sidenten.&laquo; Klitschkos zum moralischen &raquo;Argument&laquo; f&uuml;r Kriegsunterst&uuml;tzung erhobene L&uuml;ge, die Selenskijs Herkunft instrumentalisiert, k&ouml;nnte allein durch die zahlreichen Nazikontakte seines Bruders Witali, der seit dem Maidan-Putsch B&uuml;rgermeister von Kiew ist, m&uuml;helos entlarvt werden. Sie wird aber von deutschen Medien und Politik bis hinein in die Linke seit mehr als einem Jahr beharrlich verbreitet. Selenskijs bizarrer Auftritt mit einem K&auml;mpfer des Naziregiments &raquo;Asow&laquo; vor dem griechischen Parlament im April 2022 irritierte nur kurzzeitig, die j&uuml;ngst mit gro&szlig;em Pathos von ihm vorgenommene Ehrung eines gefallenen &raquo;Rechter-Sektor&laquo;-Kommandeurs schon nicht mehr. Womit der j&uuml;dische Pr&auml;sident besch&auml;ftigt ist, wenn er gerade keine Videoappelle f&uuml;r Panzer- und Kampfjetlieferungen an die westliche Welt richtet, was seine Partei &raquo;Sluga narodu&laquo; (&raquo;Diener des Volkes&laquo;) in der Ukraine tut, mit wem sie kooperierten, wen sie protegierten &ndash; dar&uuml;ber erf&auml;hrt die deutsche &Ouml;ffentlichkeit so gut wie nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447011.krieg-in-der-ukraine-selenskijs-schwarzer-haufen.html\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dauerhaft Kriegsprofiteur: Rekordgewinn von Rheinmetall<\/strong><br>\nVon Rekord zu Rekord eilt der gr&ouml;&szlig;te deutsche R&uuml;stungskonzern Rheinmetall. Am Donnerstag gab er seine Gesch&auml;ftszahlen f&uuml;r 2022 bekannt, das erste Jahr des Ukraine-Kriegs. Der Umsatz: 6,4 Milliarden Euro, mehr denn je zuvor. Das operative Ergebnis: eine dreiviertel Milliarde Euro, ein Rekordgewinn. Auch der Auftragsbestand hat mit 26,6 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht. F&uuml;r die kommenden Jahre ist also weiteres Wachstum zu stets neuen H&ouml;chstwerten sicher. In diesem Jahr, dem zweiten Jahr des Ukraine-Krieges, soll es vorerst ein Umsatz von bis zu 7,6 Milliarden Euro werden. In den Dax, den Index der 40 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Aktienunternehmen, ist die Waffenschmiede aus dem Rheinland erst vor kurzem aufgestiegen. Das Ende der Fahnenstange ist, dem Krieg sei Dank, noch bei weitem nicht erreicht. Neue Profitaussichten hat am Donnerstag Bundeskanzler Olaf Scholz er&ouml;ffnet, als er im Bundestag erkl&auml;rte, die Ukraine m&uuml;sse m&ouml;glichst schnell mit m&ouml;glichst viel Munition versorgt werden. Die n&ouml;tigen Produktionskapazit&auml;ten besitzt Rheinmetall, baut sie gerade auf oder kauft sie in anderen L&auml;ndern rasch zusammen. Besonders vorteilhaft: Das Munitionsgesch&auml;ft gilt in der Branche als &raquo;margenstark&laquo;. Dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte riesige Mengen an Munition verschie&szlig;en, treibt den Profit noch mal extra in die H&ouml;he. Apropos Ukraine: Rheinmetall nutzt das Land l&auml;ngst auch als Testgel&auml;nde. Es hat k&uuml;rzlich zwei Skyranger dorthin geschickt &ndash; Turmaufbauten, die man auf Panzer oder auf Lkw montieren kann und die zum Beispiel Kamikazedrohnen abwehren sollen. Erweisen sie sich als erfolgreich, dann ist der n&auml;chste Profittreiber garantiert: Denn Kriege ohne Drohnen wird es nicht mehr geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446995.dauerhaft-kriegsprofiteur.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rheinmetall auf Kurs<\/strong><br>\nD&uuml;sseldorfer R&uuml;stungskonzern: Rekordums&auml;tze, h&ouml;here Margen und ein Panzerwerk in der Ukraine.<br>\nBei Rheinmetall brummt das Gesch&auml;ft mit dem Tod. In diesem Jahr will der D&uuml;sseldorfer R&uuml;stungskonzern den Umsatz um mehr als 15 Prozent auf etwa 7,5 Milliarden Euro steigern, wie Vorstandsboss Armin Papperger am Donnerstag mitteilte. Die im vergangenen Jahr von 10,5 auf 11,8 Prozent gestiegen Gewinnmarge soll in diesem bei zw&ouml;lf Prozent liegen. Das hei&szlig;t: Von jedem Euro Umsatz mit Mordwerkzeugen sollen zw&ouml;lf Cent h&auml;ngen bleiben. &raquo;Rheinmetall &uuml;bernimmt Verantwortung in einer sich ver&auml;ndernden Welt&laquo;, sagte Papperger. Und: &raquo;Wir sind &uuml;berzeugt von unserem Gesch&auml;ft.&laquo; Die margenstarke Produktion von Waffen und Munition bescherte dem Konzern 2022 einen Rekordgewinn von 754 Millionen Euro. F&uuml;r dieses erste einer Reihe bester Jahre sollen die Aktion&auml;re eine um einen Euro erh&ouml;hte Dividende erhalten: 4,40 statt 3,40 Euro je Anteilsschein. Schlie&szlig;lich sind auch die Auftragsb&uuml;cher voll: Ende 2022 lag der Bestand bei 26,6 Milliarden Euro. Dieser H&ouml;chstwert werde im Laufe des Jahres deutlich &uuml;bertroffen, so Papperger. Wie zur Best&auml;tigung versprach Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag in einer Regierungserkl&auml;rung &raquo;eine noch bessere, kontinuierliche Versorgung&laquo; der Ukraine mit Waffen und Ausr&uuml;stung. Beim EU-Gipfel in der kommenden Woche will der Sozialdemokrat entsprechende Weichen stellen. Rheinmetall hat verstanden, &uuml;bernimmt den spanischen Munitionshersteller Expal Systems und er&ouml;ffnet demn&auml;chst ein Werk in Ungarn. Ein Pulverwerk in Sachsen soll folgen. Und ein Panzerwerk in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446959.kriegswirtschaft-rheinmetall-auf-kurs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was ist noch &uuml;brig von &Ouml;sterreichs Neutralit&auml;t?<\/strong><br>\nLaut einer Umfrage im Auftrag des &Ouml;VP-nahen Onlinemediums &bdquo;exxpress&ldquo; w&uuml;nschen sich 84 Prozent der Befragten, dass &Ouml;sterreich weiterhin ein neutrales Land bleibt. (&hellip;) Seit dem EU-Beitritt &Ouml;sterreichs, der ja streng genommen auch schon ein Versto&szlig; gegen die Neutralit&auml;t war, wird der Begriff immer mehr zur hohlen Phrase degradiert. Wir sind Teil der EU-Armee, wir sind an die Beschl&uuml;sse der EU-Gremien gebunden und nur mehr in wenigen Angelegenheiten ein souver&auml;ner Staat. &Ouml;sterreich liebt aber den Selbstbetrug und so wird auch in diesem Fall der Schein gewahrt, wir w&auml;ren noch neutral, obwohl wir es l&auml;ngst nicht mehr sind. Das f&uuml;hrt auch der Ukraine-Krieg vor Augen, wo der Gro&szlig;teil der &ouml;sterreichischen Politiker und die Mainstream-Medien mustersch&uuml;lerhaft und oft in peinlicher und d&uuml;mmlicher Manier die gesamte Propaganda nachplappern, die aus den USA, von der EU oder aus der Ukraine kommt. Zumindest ist man (noch) nicht so dreist, uns erkl&auml;ren zu wollen, dass auch Waffenlieferungen an ein kriegf&uuml;hrendes Land mit der Neutralit&auml;t vereinbar sind. Oder doch? &Ouml;sterreich liefert zwar direkt keine Waffen an Kiew, ist aber als Mitglied der EU sehr wohl Waffenlieferant. Die Waffen, die von der EU an die Ukraine geliefert werden, werden ebenso mit Geld aus den &ouml;sterreichischen EU-Beitr&auml;gen gekauft, wie aus denen aller anderen EU-Mitgliedsstaaten. Man hat diesbez&uuml;glich das Feigenblatt einer &bdquo;konstruktiven Enthaltung&ldquo; gefunden, wenn in EU-Gremien &uuml;ber Waffenlieferungen abgestimmt wird, aber das ist vollkommen bedeutungslos. Wir zahlen mit und sind damit streng genommen auch Kriegspartei. Den &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreichern ist es aber wichtig, dass zumindest diese Schein-Neutralit&auml;t erhalten bleibt. Oder sie wollen gar nicht so genau wissen, wie weit sie schon ausgeh&ouml;hlt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/ressort\/kommentar\/was-ist-noch-uebrig-von-oesterreichs-neutralitaet\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach dem Rosneft-Urteil<\/strong><br>\nTreuhandverwaltung f&uuml;r die PCK-Raffinerie in Schwedt verl&auml;ngert. Kein Ersatz f&uuml;r russisches Erd&ouml;l in Sicht.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium hat am Dienstag die Anordnung der Treuhandverwaltung f&uuml;r zwei Tochtergesellschaften des russischen Mineral&ouml;lkonzerns Rosneft um sechs Monate verl&auml;ngert. Die beiden Firmen besitzen unter anderem mit 54 Prozent einen Mehrheitsanteil an der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Aufgrund der Treuhandverwaltung, die erstmals am 14. September 2022 angeordnet und zwei Tage sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht wurde, bleiben Rosneft Deutschland und Rosneft Refining and Marketing zwar Eigent&uuml;merinnen, sind aber von allen betrieblichen Entscheidungen ausgeschlossen. Vor der Verl&auml;ngerung der Treuhandanordnung hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Klage von Rosneft abgewiesen. Dem ebenfalls am Dienstag verk&uuml;ndeten Urteil zufolge hat das Ministerium rechtm&auml;&szlig;ig und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gehandelt. Die Ma&szlig;nahme sei &raquo;geeignet und erforderlich&laquo; gewesen, &raquo;um die Versorgungssicherheit zu erhalten&laquo;. Das Gericht &uuml;bernahm insbesondere die Argumentation des Ministeriums, die Rosneft-T&ouml;chter h&auml;tten &raquo;keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen&laquo;, um den Betrieb der PCK-Raffinerie nach dem von der Bundesregierung zum 1. Januar angeordneten Totalverzicht auf russisches Erd&ouml;l zu gew&auml;hrleisten. Das hat allerdings auch die Bundesnetzagentur als Treuh&auml;nderin nicht geschafft. Die vom Bundeswirtschaftsministerium versprochenen Alternativen &ndash; Polen &uuml;ber den Hafen Gdansk und Kasachstan &uuml;ber die russische Druschba-Pipeline &ndash; haben bisher nur irrelevant kleine Mengen Erd&ouml;l nach Schwedt geliefert. Die Kapazit&auml;t der Raffinerie, die unter anderem Benzin, Diesel und Kerosin herstellt, ist daher nur zu etwa 60 Prozent ausgelastet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446977.folgen-des-wirtschaftskriegs-nach-dem-rosneft-urteil.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Get&ouml;tetes M&auml;dchen in Freudenberg: Gewalt, die aus der K&auml;lte kommt<\/strong><br>\nStatt &uuml;ber die Ursachen kindlicher Gewalt zu sprechen, wird lautstark eine Absenkung des Strafm&uuml;ndigkeitsalters gefordert. Kommentar.<br>\nZwei 12 beziehungsweise 13 Jahre alte M&auml;dchen aus dem nordrhein-westf&auml;lischen Freudenberg haben gestanden, am 11. M&auml;rz ihre 12-j&auml;hrige Freundin Luise mit zahlreichen Messerstichen get&ouml;tet zu haben. Es soll sich um einen Racheakt f&uuml;r irgendwelche vom sp&auml;teren Opfer ausgesprochenen Beleidigungen gehandelt haben.<br>\nBei dieser &ldquo;Begr&uuml;ndung&rdquo; kann es sich aber auch um einen nachtr&auml;glich formulierten Text handeln, der einen Akt nackter und sinnloser Gewalt in irgendeine Logik einbetten soll. Oft sind Rechtsanw&auml;lte und Erwachsene an diesem Akt der Nachproduktion von Motiven beteiligt. Die jungen T&auml;terinnen oder T&auml;ter sagen einen Text auf, den man mit ihnen einstudiert hat.<br>\nBei Gewalttaten, von Kindern an Kindern begangen &ndash; in diesem Fall auch noch von M&auml;dchen an M&auml;dchen &ndash; ist die Emp&ouml;rung gro&szlig;. Statt &uuml;ber die Ursachen kindlicher Gewalt zu sprechen, wird lautstark eine Absenkung des Strafm&uuml;ndigkeitsalters gefordert.<br>\nSo als h&auml;tten die Freudenberger M&auml;dchen den zum Stich mit dem Messer erhobenen Arm wieder sinken lassen, wenn ihnen klar gewesen w&auml;re, dass man sie f&uuml;r ihre Tat zur Verantwortung ziehen und einer Bestrafung zuf&uuml;hren k&ouml;nnte. Abschreckung funktioniert umso weniger, je mehr Emotionen und Affekte bei einer Tat im Spiel sind.<br>\nEs sind, wie immer man es dreht und wendet, Kinder dieser Gesellschaft. Ihre Gewalt stammt nicht von einem fremden Stern, sondern ist das Resultat einer Kindheit, die angef&uuml;llt ist mit Bildern der Gewalt und die in einer Gesellschaft stattfindet, die selber auf Gewalt basiert und tagt&auml;glich Gewalt produziert. Wie viele Morde hat ein 13-j&auml;hriges Kind am Bildschirm bereits gesehen?<br>\nIn und an deutschen Schulen wird viel Gewalt praktiziert und auch hervorgerufen. Es wird in einem Ausma&szlig; gemobbt und verletzt, das wir uns nur schwer vorstellen k&ouml;nnen. Vieles war und ist also absehbar und wurde seit Jahren vielfach warnend beschworen. Aber wenn dann geschieht, was zu erwarten war, ist die Emp&ouml;rung gro&szlig; und man macht trotz aller Erkenntnisse die Kinder f&uuml;r ihr Fehlverhalten verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Getoetetes-Maedchen-in-Freudenberg-Gewalt-die-aus-der-Kaelte-kommt-7549262.html\">G&ouml;tz Eisenberg auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wurstelei ist keine Klimapolitik<\/strong><br>\nVerbrennerverbot im Jahr 2035, &Ouml;l- und Gasheizungsverbot schon 2024 &ndash; mit lauten Trompeten ins Nirgendwo. L&ouml;sungsversuche werden immer skurriler, das gesellschaftliche Klima vergiftet. Ein neuer Anlauf ist n&ouml;tig.<br>\nEs hat so kommen m&uuml;ssen. Weil deutsche und europ&auml;ische Politiker sich beharrlich weigern, auch nur eine Sekunde nachzudenken, bevor sie agieren, marschiert man in Sachen Klima nun mit lauten Trompeten ins Nirgendwo. Verbrennerverbot im Jahr 2035, &Ouml;l- und Gasheizungsverbot schon 2024, Privatjetverbot am besten &uuml;bermorgen.<br>\nDie Liste lie&szlig;e sich beliebig verl&auml;ngern, und bei jeder Einzelma&szlig;nahme wird der gesamte Politikbetrieb f&uuml;r Monate nahezu lahmgelegt. Auf der einen Seite bringen sich die Lobbys in Stellung, um das aus ihrer Sicht Schlimmste zu verhindern, w&auml;hrend die &ldquo;letzten Generationen&rdquo; die Halbherzigkeit beklagen, mit der die Politik immer wieder einmal ein kleines Problem l&ouml;st, den gro&szlig;en Wandel aber scheut.<br>\nSo wird das jetzt noch einige Jahrzehnte weitergehen. Weil es keine globale Strategie gibt, gibt es auf nationaler Ebene nur staatliches Gewurstel in den wenigen reichen L&auml;ndern, die immerhin ein schlechtes Gewissen haben.<br>\nDas Problem wird auf diesem Wege zwar niemals gel&ouml;st, aber die L&ouml;sungsversuche, so viel ist sicher, werden immer skurriler werden, und das gesellschaftliche Klima wird auf Dauer massiv vergiftet.<br>\nDas Schlimmste dabei ist: Weil das Gewurstel das globale Problem nicht l&ouml;st, aber in den betroffenen L&auml;ndern gro&szlig;en wirtschaftlichen Schaden anrichtet, werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter Regierungen gew&auml;hlt, die das Klimaproblem weitgehend ignorieren oder, wie dereinst Donald Trump, glatt bestreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wurstelei-ist-keine-Klimapolitik-7547498.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pharmakonzerne gieren nach Datengold: Karl Lauterbach hilft beim Sch&uuml;rfen<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister will die Elektronische Patientenakte f&uuml;r alle einf&uuml;hren. Immer im Blick: der Nutzen f&uuml;r die Forschung. Freitag-Autorin Ulrike Baureithel sichtet einen neuen Pfad des Bio-Kapitalismus<br>\nUm Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird es nicht ruhig: Ein knirschender Krankenhausgipfel, bei dem schon drei Bundesl&auml;nder ihre rote Karte gez&uuml;ckt haben und mit dem Gang nach Karlsruhe drohen. Die bekannt gewordenen Impfsch&auml;den, f&uuml;r die der Bund geradestehen muss, weil die Industrie ohne Not aus der Haftung entlassen wurde. Und wieder einmal eine &bdquo;Unstimmigkeit&ldquo; in Lauterbachs Lebenslauf &ndash; in einer einzigen Woche eine ganze Menge f&uuml;r einen, der seine Energie eigentlich auf die laufenden Gesetzesinitiativen konzentrieren sollte. Eine davon die Digitalisierungsoffensive mit ihrem Vorzeigeobjekt, der elektronischen Gesundheitsakte (ePA), die ab 2024 nun jeden Patienten lebenslang begleiten soll.<br>\nEine 180-Grad-Kehrtwende, denn bislang stand es Patient:innen frei, sich in dieses &bdquo;technische Abenteuer mit Gro&szlig;risiken&ldquo;, wie es der Chaos Computer Club vor Jahren beurteilte, zu st&uuml;rzen. Wie in der von Lauterbach forcierten Widerspruchsregelung bei der Organspende m&uuml;sste man, nach dem Motto &bdquo;Wer schweigt, stimmt zu&ldquo;, nun aktiv widersprechen, damit sensible Gesundheitsdaten nicht zentral gespeichert werden. Nur so lie&szlig;e sich verhindern, dass nicht nur &Auml;rzt:innen, sondern auch etwa Apotheker oder Therapeuten Zugriff h&auml;tten. Dabei ist das Anmeldeverfahren, wie die Erfahrungen mit dem E-Rezept zeigen, immer noch extrem kompliziert und gerade f&uuml;r &Auml;ltere eine gro&szlig;e H&uuml;rde. Der Verband der Freien &Auml;rzteschaft kritisiert die Aushebelung der &auml;rztlichen Schweigepflicht. Wo bleibt der Anspruch an den &bdquo;m&uuml;ndigen Patienten&ldquo;, der selbst &uuml;ber seine Daten entscheidet und dar&uuml;ber, wer sie verwertet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/pharmakonzerne-gieren-nach-datengold-karl-lauterbach-hilft-beim-schuerfen%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So gef&auml;hrlich ist der Rat von Hans-Werner Sinn<\/strong><br>\nEr verk&uuml;rzt die Geschichte zum Aufstieg Hitlers und empfiehlt Politik, die zu Massenarbeitslosigkeit und Deflation f&uuml;hrte. Eine Leseprobe aus &raquo;TEUER!&laquo;<br>\nOb Deutschland, Simbabwe oder bei anderen Hyperinflationen &ndash; immer wieder wird man feststellen: Am Anfang stand ein massiver Angebotsschock. Krieg, Embargos und Missernten sind der Stoff, aus dem Hyperinflationen gemacht sind. Der Schock l&ouml;st ein regelrechtes Wettbieten um Knappheiten aus, die Verteilungsk&auml;mpfe schaukeln die Preise immer schneller in immer neue H&ouml;hen &ndash; bis zum Tod der W&auml;hrung.<br>\nOhne heftigen Angebotsschock ist eine solche Hyperinflation fast gar nicht m&ouml;glich, selbst wenn der Staat Geld ausgeben w&uuml;rde, als g&auml;be es kein Morgen. Denn die zus&auml;tzliche Nachfrage w&uuml;rde erst die freien Produktionskapazit&auml;ten mobilisieren, dann Investitionen in zus&auml;tzliche Kapazit&auml;t anreizen und erst am Ende zu allm&auml;hlichen Preissteigerungen f&uuml;hren. Aber eben keine solchen Preisspr&uuml;nge verursachen.<br>\nWichtig ist au&szlig;erdem die zeitliche Abfolge bei Hyperinflationen: Die Inflationsursache, der Angebotsschock, kommt zuerst, das staatliche Defizit und die &raquo;Gelddruckerei&laquo; erst danach. Die Inflation verursacht also das Defizit und nicht das Defizit die Inflation &ndash; anders als von Monetaristen und Crashpropheten behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/hans-werner-sinn-teuer-hoefgen-buch-inflation\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Keine R&auml;ume f&uuml;r Kritik<\/strong><br>\nDie Propagandamaschine l&auml;uft rund um die Uhr. Wer widerspricht, darf nicht mehr auftreten<br>\nZuerst traf es vor allem russische K&uuml;nstler: Wer sich nicht &ouml;ffentlich zum NATO-Narrativ bekannte, wurde aus dem westlichen Kulturbetrieb ausgeschlossen. Inzwischen trifft es all diejenigen, die den Thesen widersprechen, &raquo;Putin&laquo; trage die alleinige Schuld am Krieg und immer weitere Waffenlieferungen br&auml;chten die L&ouml;sung. Einige werden vor den Kadi gezogen, andere werden &ouml;ffentlich an den Pranger gestellt. Die vorgebrachten Anschuldigungen sind dabei d&uuml;nn, werden daf&uuml;r aber mit umso gr&ouml;&szlig;erer Inbrunst in Medien und sozialen Netzwerken verbreitet. Vor allem K&uuml;nstler und Intellektuelle, die sich zuvor schon kritisch gegen&uuml;ber Ma&szlig;nahmen gegen die Corona-Pandemie ge&auml;u&szlig;ert hatten, sind derzeit im Fokus. Eine von ihnen ist die Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot. (&hellip;) Schon l&auml;nger wird gegen den Schweizer Historiker Daniele Ganser vorgegangen.  (&hellip;) &raquo;Das Netzwerk zur Bek&auml;mpfung von Antisemitismus&laquo; aus Dortmund erkl&auml;rt zu Gansers Auftritt, er sei zwar &raquo;nie mit offen antisemitischen Aussagen in Erscheinung getreten&laquo;, verbreite aber Theorien, &raquo;die eine N&auml;he zu antisemitischen Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen aufweisen und bei Personen, die hierf&uuml;r empf&auml;nglich sind, auf fruchtbaren Boden fallen&laquo;. &Auml;hnliche Vorw&uuml;rfe werden seit l&auml;ngerem dem britischen Musiker und Mitbegr&uuml;nder der Band Pink Floyd, Roger Waters, gemacht. Seit seine Unterst&uuml;tzung der Kampagne &raquo;Boycott, Divestment and Sanctions&laquo; (BDS) gegen die israelische Besatzungspolitik in den pal&auml;stinensischen Gebieten bekannt geworden ist, wird auch ihm Antisemitismus vorgeworfen. Auch Roger Waters werden dabei keine antisemitischen Aussagen zugeordnet. Kritik am Handeln des Staates Israel, die aufgrund des V&ouml;lkermordes der deutschen Faschisten an den Juden nicht ge&auml;u&szlig;ert werden d&uuml;rfe, reicht. &Auml;hnliches gelte f&uuml;r die USA: sie agierten als Schutzmacht Israels &ndash; das rechtfertige ihr Handeln. Letztendlich erstreckt sich diese Art der Argumentation auch auf den Antikapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1493032489971\/0\">Bj&ouml;rn Blach in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>So absurd waren Berlins Corona-Regeln: Auf der Bank mit Bierflasche? Verboten!<\/strong><br>\nAngeln verboten, auf der Wiese liegen verboten: Vor drei Jahren begann in Berlin der Lockdown. Mit Regeln, die kaum zu verstehen waren.<br>\nBiertrinken im Stehen verboten &ndash; Biertrinken im Stehen erlaubt: Zur Eind&auml;mmung des Coronavirus treibt die Regelungswut der bundesdeutschen Beh&ouml;rden und speziell des Berliner Senats manch bizarre Bl&uuml;te.<br>\nVor drei Jahren, am 18. M&auml;rz 2020, h&auml;lt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine denkw&uuml;rdige und f&uuml;r ihre Verh&auml;ltnisse emotionale Fernsehansprache. Sie bezeichnet die Corona-Pandemie als die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. An die Bev&ouml;lkerung gerichtet sagt sie: &bdquo;Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.&ldquo; Vier Tage sp&auml;ter schickt die Bundesregierung das gesamte Land in den Lockdown.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/lockdown-so-absurd-waren-berlin-corona-regeln-auf-der-bank-mit-bierflasche-verboten-li.327943\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nebenwirkungsfrei? Wie das &bdquo;Team Lauterbach&ldquo; Joshua Kimmich jagte<\/strong><br>\nAls Joshua Kimmich gestand, er habe bei der Corona-Impfung &bdquo;Bedenken, was die Langzeitfolgen angeht&ldquo;, begann eine Diffamierungskampagne. Ihre Wortf&uuml;hrer waren Politiker, Journalisten und Wissenschaftler &ndash; mit S&auml;tzen, die heute unglaublich wirken. Das &bdquo;Team Lauterbach&ldquo; muss sich entschuldigen.<br>\nVor fast genau einem Jahr konnte Deutschland aufatmen: Joshua Kimmich hatte sich endlich impfen lassen. Ein paar Monate vorher hatte der Fu&szlig;ballprofi des FC Bayern eingestanden, von dem &bdquo;Impfangebot&ldquo; der Bundesregierung noch keinen Gebrauch gemacht zu haben. Kimmich wurde zum Problemfall, es folgte eine beispiellose mediale Diffamierung, kurz: Die Corona-&Ouml;ffentlichkeit drehte wieder einmal durch. [&hellip;]<br>\nSchweden, von Beginn der gro&szlig;e Gegenentwurf, steht im R&uuml;ckblick weit besser da, es hat die niedrigste &Uuml;bersterblichkeit der gesamten EU zu verzeichnen.<br>\nMan habe es nicht besser wissen k&ouml;nnen, hei&szlig;t es dann oft. Richtig ist: Man hat es nicht besser wissen wollen. Deswegen wurden andere Einsch&auml;tzungen niedergebr&uuml;llt und ausgegrenzt. Wer von denen, die mitgeschrien haben, &uuml;bernimmt Verantwortung? Oder wer zieht sie zur Verantwortung?<br>\nSascha Lobo, der als einer der lautesten im &bdquo;Team Lauterbach&ldquo; den &bdquo;weinerlichen Wellnesswiderstand&ldquo; gei&szlig;elte, unterstellte auf &bdquo;Spiegel Online&ldquo;, dass &bdquo;nachweislich viele Tote auf das Konto von Pflegekr&auml;ften gehen, die sich aus Bockigkeit nicht impfen lassen&ldquo;. Einen Nachweis daf&uuml;r gab es zwar nicht &ndash; aber es h&ouml;rte sich richtig an. Immer feste drauf. W&uuml;rde man diese Logik umdrehen, w&auml;ren dann Leute wie Lobo, die &bdquo;aus Bockigkeit&ldquo; andere zum Impfen gedr&auml;ngt haben, mitschuldig an den Impfsch&auml;den oder an den dadurch verursachten Todesf&auml;llen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus244325985\/Corona-Impfung-Ohne-Nebenwirkungen-Wie-das-Team-Lauterbach-Joshua-Kimmich-jagte.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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