{"id":95221,"date":"2023-03-20T10:00:32","date_gmt":"2023-03-20T09:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95221"},"modified":"2023-03-20T11:19:48","modified_gmt":"2023-03-20T10:19:48","slug":"israel-hat-angst-vor-dem-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95221","title":{"rendered":"Israel hat Angst vor dem Frieden"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2014 schrieb der israelische Haaretz-Journalist Gideon Levy einen Artikel mit dem Titel &bdquo;Israel will keinen Frieden&ldquo;. [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95221#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Damals galt der Artikel als sehr umstritten, weil israelische Politiker von links und rechts das Wort Frieden so oft verwendet haben, dass sie die Bedeutung des Wortes abgenutzt haben. Von der israelischen Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung bis hin zu Ariel Sharons ber&uuml;hmtem Wahlkampfslogan &bdquo;Frieden und Sicherheit&ldquo; &ndash; stand der Frieden wirklich auf der Tagesordnung der israelischen Regierungen? <strong>Shir Hever<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95221#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nDas neue Friedens- und Normalisierungsabkommen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien verr&auml;t viel dar&uuml;ber, was die Israelis wirklich &uuml;ber Frieden denken.<\/p><p>Das neue Abkommen, das am 10. M&auml;rz unterzeichnet wurde, kam f&uuml;r die israelische &Ouml;ffentlichkeit v&ouml;llig &uuml;berraschend, obwohl die iranische und die saudische Regierung inzwischen zugegeben haben, dass seit etwa einem Jahr geheime Verhandlungen vor den Augen der israelischen Geheimdienste gef&uuml;hrt wurden.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Im Nachhinein behaupten israelische Beamte, dass sie seit Langem von den Verhandlungen wussten &ndash; aber nichts unternommen haben.<\/p><p>Ein Friedensabkommen zwischen zwei der m&auml;chtigsten Staaten im Nahen Osten, die heftig miteinander verfeindet waren und sich gegenseitig mit Krieg bedroht haben, ist ein enormer Beitrag zur Stabilit&auml;t im Nahen Osten und ein Hoffnungsschimmer f&uuml;r die bedr&auml;ngte Bev&ouml;lkerung des Jemen, die eine brutale Milit&auml;rintervention der von Saudi-Arabien angef&uuml;hrten Koalition zur Beendigung des Krieges erdulden musste. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat die Waffenindustrie, die internen Auseinandersetzungen im Libanon (zwischen der vom Iran unterst&uuml;tzten Hisbollah-Partei und den von Saudi-Arabien unterst&uuml;tzten sunnitischen Kr&auml;ften), den B&uuml;rgerkrieg in Syrien und vieles mehr angeheizt. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Nur in Israel, so scheint es, wird das Friedensabkommen als schlechte Nachricht empfunden. Sowohl die rechtsextreme Netanjahu-Regierung als auch die liberal-zionistischen (aber ebenso rassistischen) Oppositionsparteien bezeichnen das Abkommen als eine Katastrophe. Oppositionsf&uuml;hrer Lapid warf Netanjahu vor, die Au&szlig;enbeziehungen Israels zu vernachl&auml;ssigen und sich nur auf die internen Justizreformen zu konzentrieren. Lapid schrieb, dass das saudisch-iranische Abkommen ein &bdquo;gef&auml;hrlicher Misserfolg&ldquo; f&uuml;r Israel sei und dass, &bdquo;anstatt Saudi-Arabien dazu zu bringen, ein Friedensabkommen mit uns zu unterzeichnen, sie es mit dem Iran unterzeichnen&ldquo; [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] &ndash; eine Anspielung darauf, dass Saudi-Arabien m&ouml;glicherweise bereit gewesen w&auml;re, die Beziehungen zu Israel im Rahmen der Abrahamischen Vertr&auml;ge zu normalisieren, aber wegen der rechtsextremen Provokationen der Regierung in der Al-Aqsa-Moschee und der Entjungferung des Westjordanlandes [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] angewidert weggeschoben wurde. Netanjahu reagierte, indem er die Vorg&auml;ngerregierung, die von Lapid und Bennet, beschuldigte, den Machtzuwachs des Iran zuzulassen und die Druckkampagne gegen den Iran zu vernachl&auml;ssigen.<\/p><p>Netanjahu hat den Iran in der Tat zu einem Schl&uuml;sselelement seiner politischen Agenda gemacht, und seine Pr&auml;sentation, in der er behauptete, Beweise f&uuml;r die Entwicklung eines Atomwaffenprogramms durch den Iran vorzulegen (die jedoch entkr&auml;ftet wurden), scheint den ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump zum Ausstieg aus dem JCPOA, dem Iran-Atomabkommen, bewogen zu haben. Obwohl viele Analysten, darunter auch israelische Milit&auml;ranalysten, argumentierten, dass der JCPOA den Sicherheitsinteressen Israels besser dient als kein Abkommen und Sanktionen, lie&szlig; Netanjahu nicht locker. Er brauchte den Iran als Schreckgespenst, um die israelische &Ouml;ffentlichkeit dazu zu bringen, f&uuml;r ihn zu stimmen, und kaufte U-Boote aus Deutschland, die Atomsprengk&ouml;pfe tragen k&ouml;nnen, um zu beweisen, dass er einen Plan zum Schutz Israels vor einem iranischen Atomschlag hat [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].<\/p><p>Kurz nach der Bekanntgabe des Normalisierungsabkommens zwischen dem Iran und Saudi-Arabien gaben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bekannt, dass sie die Waffenimporte aus Israel einfrieren [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]. Dies beweist, dass das Abraham-Abkommen, das von Netanjahu als Schritt in Richtung Frieden im Nahen Osten gepriesen wurde, in Wirklichkeit nur ein Vorwand f&uuml;r milit&auml;rische Handelsbeziehungen war.<\/p><p>Saudi-Arabien ist nach wie vor das reichste und m&auml;chtigste Land am Golf. Es weigerte sich, die Beziehungen zu Israel offen zu normalisieren, erlaubte aber hinter den Kulissen den VAE, Bahrain, Marokko und dem Sudan, diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen, w&auml;hrend es im Stillen inoffizielle Beziehungen zu Tel Aviv er&ouml;ffnete. F&uuml;r die israelischen Sicherheitsinstitutionen lag der Grund daf&uuml;r auf der Hand: Saudi-Arabien f&uuml;rchtete sich vor der milit&auml;rischen Macht des Iran und suchte Unterst&uuml;tzung bei der israelischen Armee, den Geheimdiensten und der Milit&auml;rindustrie.<\/p><p>Der ehemalige Mossad-Chef Efraim Halevy warnte, dass angesichts des saudisch-iranischen Abkommens Israels rationaler Weg die Ann&auml;herung an den Iran sei, um eine Alternative zu milit&auml;rischen L&ouml;sungen zu finden. Selbst Halevy, der den israelischen Mossad w&auml;hrend der zweiten Intifada befehligte und Attentate beaufsichtigte, wei&szlig;, dass das saudisch-iranische Abkommen zeigt, dass nicht alle Probleme mit t&ouml;dlicher Gewalt gel&ouml;st werden k&ouml;nnen. [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Die israelischen Streitkr&auml;fte haben zwar 1967 und 1973 erfolgreich Gebiete erobert und die von der Sowjetunion unterst&uuml;tzten arabischen Armeen besiegt (im Oktoberkrieg 1973 haben sie die arabischen Armeen nur dank der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der USA und unter enormen Kosten zur&uuml;ckgedr&auml;ngt), aber f&uuml;nfzig Jahre lang war ihr einziger Einsatz gegen die Zivilbev&ouml;lkerung gerichtet. W&auml;hrend der israelischen Invasion im Libanon 2006 wurde das israelische Milit&auml;r gedem&uuml;tigt. Soldaten, die es gewohnt sind, Teenager zu jagen und unbewaffnete Pal&auml;stinenser:innen zu t&ouml;ten, waren nicht darauf vorbereitet, dass die Hisbollah-Kr&auml;fte zur&uuml;ckschlagen w&uuml;rden. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] Die Saudis waren zutiefst entt&auml;uscht, als sich die israelische Armee 2017 w&auml;hrend der Hariri-Krise weigerte, in den Libanon einzumarschieren, und begannen, an dem Hype um die milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit Israels zu zweifeln. [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Die Entscheidung der saudischen Regierung, eine friedliche und diplomatische L&ouml;sung des Konflikts mit dem Iran anstelle einer milit&auml;rischen zu suchen, ist ermutigend und ein weiterer Schlag f&uuml;r das Prestige der israelischen Streitkr&auml;fte.<\/p><p>Das iranisch-saudische Friedensabkommen wurde in den Medien als ein chinesischer Coup diskutiert, der von China in einer fast beispiellosen diplomatischen Ouvert&uuml;re in den Nahen Osten vermittelt wurde [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]. Das ist richtig, aber es sollte auch angemerkt werden, dass dieses Abkommen Russland enorm zugutekommt und zeigt, dass Russland aus dem Krieg in der Ukraine einen Nutzen zieht, der sich nicht in eroberten Gebieten oder gesprengten Panzern messen l&auml;sst. W&auml;hrend die USA darum k&auml;mpfen, die NATO gegen die russische Invasion geschlossen zu halten, und w&auml;hrend die Bev&ouml;lkerung der NATO-Mitglieder vor allem in Europa unter einem sinkenden Lebensstandard, steigenden Energiepreisen und einem R&uuml;ckfall des politischen Diskurses in den Militarismus des 20. Jahrhunderts auf Kosten der hart erk&auml;mpften b&uuml;rgerlichen Freiheiten leidet, kann China mehr Macht aus&uuml;ben und seinen Platz als Weltmacht behaupten.<\/p><p>Der Iran wurde in ein B&uuml;ndnis mit Russland gezwungen, das auf dem Prinzip &bdquo;der Feind meines Feindes ist mein Freund&ldquo; basiert &ndash; welche anderen Optionen hat er, wenn die USA sich weigern, einen diplomatischen Weg zur &Uuml;berwachung seines Atomprogramms einzuschlagen? Saudi-Arabien, das ein starker Verb&uuml;ndeter der USA und der NATO war, hat nun einen Schritt in Richtung Neutralit&auml;t getan.<\/p><p>Der Zusammenbruch der Anti-Iran-Koalition im Nahen Osten hat die israelische Strategie unterminiert. Indem sie als Projektionsfl&auml;che f&uuml;r die imperialistischen Kr&auml;fte der USA im Nahen Osten fungierte, konnte es sich die israelische Regierung leisten, die &bdquo;Neutralit&auml;ts&ldquo;-Karte in Bezug auf den Krieg in der Ukraine auszuspielen [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>], und weigerte sich, die Ukraine zu unterst&uuml;tzen &ndash; was eine Beleidigung f&uuml;r die US-Regierung unter Biden ist, die die israelische Besatzung und Apartheid weiterhin mit Waffen im Wert von Milliarden von Dollar und mit bedingungslosem diplomatischen Beistand in der UNO unterst&uuml;tzt. Der erste Riss in Israels Strategie wurde bereits sichtbar, als Israel widerwillig zustimmte, Anti-Drohnen-Systeme an die Ukraine zu verkaufen [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]. Das System w&uuml;rde es der israelischen R&uuml;stungsindustrie theoretisch erm&ouml;glichen, die Wirksamkeit gegen iranische Drohnen zu testen, die vom russischen Milit&auml;r eingesetzt werden, aber es besteht auch die reale Gefahr, dass sich das israelische System als unwirksam erweist, was ein Schlag f&uuml;r die israelischen R&uuml;stungsexporte w&auml;re. Russland hat Israel bereits gewarnt, dass es Vergeltung &uuml;ben wird, wenn Israel Waffen an die Ukraine verkauft, indem es die regelm&auml;&szlig;igen israelischen Bombenangriffe in Syrien, die jedes Jahr Dutzende von Menschenleben fordern, nicht l&auml;nger toleriert [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>].<\/p><p>Titelbild: UniqueEye\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] Dr. <strong>Shir Hever<\/strong>, geboren 1978 in Israel, promovierte nach seinem Studium in Tel-Aviv an der FU Berlin in Politikwissenschaft &uuml;ber die Privatisierung der israelischen Sicherheit. Er forscht zur &Ouml;konomie der israelischen Besatzung und zum Kolonialismus. Er ist Mitglied der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo;. Sein letztes Buch &bdquo;The Privatization of Israeli Security&ldquo; erschien 2017 bei Pluto Press.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/2014-07-04\/ty-article\/israel-does-not-want-peace\/0000017f-db80-df62-a9ff-dfd75c210000\">haaretz.com\/2014-07-04\/ty-article\/israel-does-not-want-peace\/0000017f-db80-df62-a9ff-dfd75c210000<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-saudi-ties-wont-hurt-israeli-normalisation-bid-official-says-2023-03-10\/\">reuters.com\/world\/middle-east\/iran-saudi-ties-wont-hurt-israeli-normalisation-bid-official-says-2023-03-10\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2023\/3\/16\/middle-east-round-up-iran-saudi-arabia-and-a-changing-region\">aljazeera.com\/news\/2023\/3\/16\/middle-east-round-up-iran-saudi-arabia-and-a-changing-region<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/bennett-saudi-iran-deal-a-failure-of-israeli-efforts-to-build-anti-tehran-coalition\/\">timesofisrael.com\/bennett-saudi-iran-deal-a-failure-of-israeli-efforts-to-build-anti-tehran-coalition\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.arabnews.com\/node\/2225961\/middle-east\">arabnews.com\/node\/2225961\/middle-east<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.middleeasteye.net\/news\/israel-settler-minister-west-bank-powers-annexation\">middleeasteye.net\/news\/israel-settler-minister-west-bank-powers-annexation<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/jstribune.com\/arad-israels-policy-toward-irans-nuclear-program\/\">jstribune.com\/arad-israels-policy-toward-irans-nuclear-program\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2023-03-12\/ty-article\/.premium\/report-uae-halts-military-purchases-from-israel-amid-political-turmoil\/00000186-d6f8-d2e1-a7ff-d7ff73830000\">haaretz.com\/israel-news\/2023-03-12\/ty-article\/.premium\/report-uae-halts-military-purchases-from-israel-amid-political-turmoil\/00000186-d6f8-d2e1-a7ff-d7ff73830000<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.middleeasteye.net\/news\/israel-iran-former-mossad-chief-urges-rapprochement\">middleeasteye.net\/news\/israel-iran-former-mossad-chief-urges-rapprochement<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/archive.nytimes.com\/opinionator.blogs.nytimes.com\/2006\/08\/01\/israel-risks-military-humiliation\/\">archive.nytimes.com\/opinionator.blogs.nytimes.com\/2006\/08\/01\/israel-risks-military-humiliation\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/nasrallah-says-saudi-arabia-asked-israel-to-attack-lebanon\/\">timesofisrael.com\/nasrallah-says-saudi-arabia-asked-israel-to-attack-lebanon\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/china-became-peacemaker-middle-east\">foreignaffairs.com\/china-became-peacemaker-middle-east<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.middleeasteye.net\/news\/why-can-israel-maintain-neutrality-russia-ukraine\">middleeasteye.net\/news\/why-can-israel-maintain-neutrality-russia-ukraine<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2023-03-16\/ty-article\/israel-approves-sending-anti-drone-systems-to-ukraine\/00000186-ea85-d8c1-a3be-eb855e8f0000\">haaretz.com\/israel-news\/2023-03-16\/ty-article\/israel-approves-sending-anti-drone-systems-to-ukraine\/00000186-ea85-d8c1-a3be-eb855e8f0000<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/moscow-warns-israel-that-supplying-ukraine-with-arms-will-escalate-conflict\/\">timesofisrael.com\/moscow-warns-israel-that-supplying-ukraine-with-arms-will-escalate-conflict\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2014 schrieb der israelische Haaretz-Journalist Gideon Levy einen Artikel mit dem Titel &bdquo;Israel will keinen Frieden&ldquo;. 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