{"id":95268,"date":"2023-03-21T08:45:42","date_gmt":"2023-03-21T07:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268"},"modified":"2023-03-21T08:41:09","modified_gmt":"2023-03-21T07:41:09","slug":"hinweise-des-tages-4321","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h01\">Herrschaft des Schreckens: 20 Jahre Irak-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h02\">Tsunamiwarnung: Bankenkrise nicht beendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h03\">Nordirische DUP lehnt neuen Brexit-Deal ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h04\">Ehemaliger Pionierhauptmann: Explosion von &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines hat schwerere Folgen als 9\/11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h05\">Die Minsker T&auml;uschung und der geplante Krieg im Donbas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h06\">Berlin-Pankow: Vorf&uuml;hrung von Alina-Lipp-Filmen in der Brotfabrik abgesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h07\">Wegen der US-Au&szlig;enpolitik: Gro&szlig;e Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzt Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h08\">Munition f&uuml;r die Ukraine: EU will gemeinsam liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h09\">Warum es gef&auml;hrlich ist, ukrainische Kriegsopfer herunterzuspielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h10\">Hoffen, dass die Lager sich leeren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h11\">Ein &bdquo;Fachbesuch&rdquo; auf Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h12\">Impfsch&auml;den: Jetzt mal bitte zur&uuml;ck zur Vernunft!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h13\">Der Karlatan: Sein gr&ouml;&szlig;ter Bewerbungs-Coup<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95268#h14\">Update \/ Bonuszahlungen beim RBB: Ex-Rundfunkratschefin verstrickt sich in Widerspr&uuml;chen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Herrschaft des Schreckens: 20 Jahre Irak-Krieg<\/strong><br>\nWas macht eigentlich George W. Bush, der 43. Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten, der vor 20 Jahren mit dem &Uuml;berfall auf den Irak das V&ouml;lkerrecht gebrochen und ein ganzes Land zerst&ouml;rt hat? Juristisch unbehelligt und straffrei lebt er auf seiner Ranch in Texas und malt &Ouml;lbilder verb&uuml;ndeter Staats- und Regierungschefs bis hin zu US-Soldaten, die in seiner Amtszeit verwundet wurden. Transatlantische Leitmedien lassen Milde walten gegen&uuml;ber dem Hobbymaler und w&uuml;rdigen seine &raquo;Portraits of Courage&laquo; als &raquo;gar nicht mal so schlecht&laquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung). Der Krieg gilt mittlerweile als &raquo;Fehler&laquo;. Mehr nicht. Die US-Folter in Abu Ghraib? Schlimm, aber davor, unter Saddam Hussein, war&rsquo;s schlimmer. So relativiert Die Zeit US-V&ouml;lkerrechtsbruch und Kriegsverbrechen. Sicher, zum Jahrestag wird kurz an den Krieg erinnert. Und auch die von US-Geheimdiensten zusammenmanipulierten L&uuml;gen &uuml;ber angebliche Massenvernichtungswaffen finden wohl Erw&auml;hnung. Keiner aber kommt auf den Gedanken, George W. Bush Kriegsverbrecher zu nennen, der er doch ist. Keiner ruft nach einem Sondertribunal und internationaler Ermittlung. Auch die Bundesregierung meint, im Fall der USA von Kriegsverbrechen nichts zu wissen, und so macht sich auch keiner in der Generalbundesanwaltschaft an Ermittlungen und eine Anklage. Die Ampel will bis heute noch nicht einmal eine rechtliche Bewertung vornehmen, ob der Einsatz der US-gef&uuml;hrten &raquo;Koalition der Willigen&laquo; einen &raquo;Bruch des V&ouml;lkerrechts&laquo; darstellt und als &raquo;v&ouml;lkerrechtswidriger Angriffskrieg&laquo; anzusehen ist. Im Gegenteil. Das Gr&uuml;nen-gef&uuml;hrte Au&szlig;enministerium wiederholt auch noch die damalige Begr&uuml;ndung der Bush-Administration, die M&auml;r, dass der Krieg erst begann, nachdem dem Irak zuvor &raquo;eine letzte Gelegenheit&laquo; gegebenen worden war, &raquo;seinen Verpflichtungen bez&uuml;glich der Kontrolle und Vernichtung seiner Massenvernichtungswaffen nachzukommen&laquo;. Die US-Armee hat auf Befehl von George W. Bush Schrecken und Furcht im Irak verbreitet. &raquo;Shock and Awe&laquo; war offizielle Kriegstaktik: massive Luftangriffe und Raketen auf das irakische Milit&auml;r wie auch die zivile Infrastruktur im ganzen Land. Iraks Wasserversorgung und Elektrizit&auml;tsnetze wurden gezielt und systematisch zerst&ouml;rt, Krankenh&auml;user wie Schulen getroffen. Die Stadt Falludscha war nach mehrmonatiger Belagerung und Bombardements dem Erdboden gleich. Bis heute kommen irakische Kinder grausam verkr&uuml;ppelt auf die Welt als Folge der von Washington tonnenweise verschossenen Uranmunition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447139.herrschaft-des-schreckens.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zwanzig Jahre nach der US-Invasion in den Irak &#8210; Erinnerung an ein Menschheitsverbrechen<\/strong><br>\nVor zwanzig Jahren &uuml;berfielen die USA den Irak: der Staat wurde zerschlagen, die Wirtschaft ruiniert, die Gesellschaft fragmentiert und die nationale Kultur liquidiert<br>\nIn der Nacht zum 20. M&auml;rz 2003 &ouml;ffneten sich &uuml;ber dem Irak ein zweites Mal nach 1991 die Schleusen der H&ouml;lle. Fast 30.000 Bomben und Raketen gingen auf Bagdad, Basra, Mossul und zahlreiche andere irakische St&auml;dte nieder und lie&szlig;en neben irakischen Verteidigungsstellungen auch einen guten Teil der zivilen Infrastruktur in Flammen aufgehen.<br>\n&ldquo;Shock and Awe&rdquo; nannten die Eroberer ihr Angriffskonzept, Schrecken und Entsetzen sollten zur schnellen Demoralisierung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren. Nach den Zerst&ouml;rungen im ersten Krieg 1991, infolge der irakischen Invasion in Kuwait, und dem folgenden m&ouml;rderischen Embargo stand das Land dem Angriff nahezu wehrlos gegen&uuml;ber. Zehntausende Soldaten und Zivilisten fielen ihnen und den vorr&uuml;ckenden Truppen der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; schon in den ersten Wochen zum Opfer. [&hellip;]<br>\nDie Bilanz von acht Jahren Krieg und Besatzung war verheerend: mehr als eine Million Tote, &uuml;ber vier Millionen Vertriebene und fast f&uuml;nf Millionen Waisen. Sieben Millionen Iraker, ein Viertel der Bev&ouml;lkerung, wurden in die absolute Armut gest&uuml;rzt, zwei Millionen Kinder waren 2011 unterern&auml;hrt, dreieinhalb Millionen Menschen ohne nennenswerte Gesundheitsversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Zwanzig-Jahre-nach-der-US-Invasion-in-den-Irak-Erinnerung-an-ein-Menschheitsverbrechen-7550655.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hervorragender Beitrag &uuml;ber die v&ouml;llige Zerst&ouml;rung des Irak durch die USA, einhergehend mit den schlimmsten Kriegsverbrechen seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Und auch als Beispiel einer entfesselten neoliberalen Politik, die den Irak der Auspl&uuml;nderung durch US-Konzerne gnadenlos auslieferte. Die Ukraine darf sich freuen, ihr bl&uuml;ht das gleiche Schicksal, denn das Leben und die &ldquo;Freiheit&rdquo; der Menschen in der Ukraine interessiert die US-Oligarchie wenig. Wann stellt der Internationale Strafgerichtshof die Haftbefehle gegen George W. Bush, Dick Cheney, und Donald Rumsfeld aus? <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>20 Jahre nach Invasion im Irak: Ernsthafte Aufarbeitung &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nDass der Krieg gegen den Irak ein Fehler war, stellt kaum noch jemand infrage. Und doch ist bis heute niemand zur Verantwortung gezogen worden.<br>\nDer von den USA angef&uuml;hrten Invasion im Irak ging ein Geflecht aus L&uuml;gen voraus. Der Krieg kostete Hunderttausende Iraker und fast 5.000 US-Amerikaner das Leben. Er machte Millionen Menschen zu Fl&uuml;chtlingen und f&uuml;hrte die gesamte Region in die Instabilit&auml;t. Der Krieg spaltete die Vereinten Nationen, er schuf den N&auml;hrboden f&uuml;r Terrororganisationen und machte das Land, von dem der Krieg ausging, die USA, zu einem bis an die Z&auml;hne bewaffneten und von Hunderttausenden inl&auml;ndischen Schn&uuml;fflern beobachteten Nervenb&uuml;ndel.<br>\nZwanzig Jahre danach lautet der weitgehende Konsens in der Sprachregelung Washingtons, dass der Krieg gegen den Irak ein &bdquo;Fehler&ldquo; war. Und doch ist bis heute kein einziger milit&auml;risch oder politisch Verantwortlicher f&uuml;r die Kriegsverbrechen je in den USA verurteilt worden: weder f&uuml;r Morde an Zivilisten noch f&uuml;r Folter oder daf&uuml;r, die Propaganda &uuml;ber angebliche Massenvernichtungswaffen oder Saddam Husseins Verbindung zu al-Qaida vorbereitet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/20-Jahre-nach-Invasion-im-Irak\/!5919996\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sogar der USA-h&ouml;rigen taz f&auml;llt auf, dass der Irakkrieg nicht nur eindeutig v&ouml;lkerrechtswidrig, sondern ein schlimmes Verbrechen war und in den USA viele Kriegsverbrecher (sowie Tony Blair in Gro&szlig;britannien) ungestraft in der Gegend herumlaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tsunamiwarnung: Bankenkrise nicht beendet<\/strong><br>\nWelche Ausma&szlig;e die j&uuml;ngsten Zusammenbr&uuml;che von Finanzinstituten noch annehmen, wei&szlig; niemand. Allein die Tatsache, dass die Notenbanken der USA, Kanadas, Gro&szlig;britanniens, Japans, der Schweiz und die EZB konzertiert handeln, ist vielsagend. China wappnet sich und nimmt die eigene Finanzindustrie an die Kandare. Die Volksrepublik hat mit einem Investitionsprogramm vor 15 Jahren die Weltwirtschaft gerettet, Lehren wurden im Westen aus der damaligen Krise aber nicht gezogen. Das zeigt sich jetzt schon: Die Diktatur des Finanzkapitals wird mit Klauen und Z&auml;hnen verteidigt, auf dem Propagandatransparent dazu stehen aber &raquo;Freiheit und Demokratie&laquo;. Vom Platzen des Hypothekenschwindels in den USA bis zum Anwerfen des staatsmonopolistischen &raquo;Rettungs-&laquo;Mechanismus vergingen 2007 Monate, jetzt versicherte Joseph Biden drei Tage nach der ersten gro&szlig;en Pleite, die Spareinlagen der US-B&uuml;rger seien sicher &ndash; ein untr&uuml;gliches Zeichen, dass das Gegenteil wahr ist. &Auml;hnlich schnell floss staatlicher Schweizer Geldsegen in das n&auml;chste schwarze Loch der globalen Bankengalaxie: Bis zu 260 Milliarden Franken Staatshilfe k&ouml;nnen UBS und die von ihr geschluckte Credit Suisse in Anspruch nehmen &ndash; etwa ein Drittel der Wirtschaftsleistung des Landes. So sieht Macht aus. Wozu Wahlen? Verschleudern von Staatsverm&ouml;gen geht mit einem Federstrich. Die EU-Staaten warfen ihren kaputten Banken ab 2008 rund 1,6 Billionen Euro hinterher. Da ist die eine Milliarde Euro, die am Montag f&uuml;r weitere Munitionslieferungen an Kiew beschlossen wurde, vergleichsweise Peanuts. Krieg allerdings ist ein nat&uuml;rlicher Bestandteil, besser: ein Zweck kapitalistischer Finanz- und Gesellschaftsordnung, Banken&raquo;-rettung&laquo; offiziell nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447251.tsunamiwarnung.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nordirische DUP lehnt neuen Brexit-Deal ab<\/strong><br>\nDas Abkommen soll die Einschnitte, die der Brexit f&uuml;r Menschen in Nordirland mit sich gebracht hat, abfedern. Auch ohne die Zustimmung der Unionisten k&ouml;nnte Premier Sunak das Vorhaben durchs Parlament bringen.<br>\nDie zwischen Gro&szlig;britannien und der EU erreichte Einigung auf neue Brexit-Regeln f&uuml;r Nordirland findet in der britischen Provinz keine breite Zustimmung. Die wichtigste Unionisten-Partei DUP (Democratic Unionist Party), die auch im Londoner Unterhaus vertreten ist, k&uuml;ndigte an, gegen das sogenannte Windsor-Abkommen zu stimmen. Premierminister Rishi Sunak will die Vereinbarung am Mittwoch zur Wahl stellen.<br>\nSunak k&ouml;nnte die neue Einigung auch ohne die DUP durchs Parlament bringen. Allerdings verfehlt das Abkommen dann ein wichtiges Ziel: Die Anh&auml;nger der Union mit Gro&szlig;britannien blockieren aus Protest gegen die bisherigen Regelungen seit Monaten eine Regierungsbildung in Nordirland. Da die DUP mit dem Deal nicht zufrieden ist, wird sie das wohl auch weiterhin tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/brexit-deal-dup-nordirland-1.5772285\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ehemaliger Pionierhauptmann: Explosion von &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines hat schwerere Folgen als 9\/11<\/strong><br>\nEine ganz sensible und wichtige Infrastruktur wurde bei der Explosion der &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines angegriffen und zerst&ouml;rt und von der Wirtschaftsdimension sind die Folgen schwerer als die des Terroranschlags vom 11. September 2001. Dies erkl&auml;rte Wolfgang Effenberger, deutscher Publizist und ehemaliger Pionierhauptmann bei der Bundeswehr, vor kurzem in einem Exklusiv-Interview mit der China Media Group (CMG). Effenberger ver&ouml;ffentlichte seit dem Vorfall mehrere Artikel, in denen er die historischen Fakten und die j&uuml;ngsten Entwicklungen zusammenfasste und analysierte.<br>\nF&uuml;r eine Gruppe von sechs Personen, darunter Taucher und &Auml;rzte, sei es unm&ouml;glich gewesen, die Gaspipeline von einer kleinen Jacht aus mit solcher Pr&auml;zision zu sabotieren, sagte Wolfgang Effenberger bei dem Interview. Die Berichte seien ein Ablenkungsman&ouml;ver und f&uuml;hrten die &ouml;ffentliche Meinung in die Irre. Sie ignorierten nicht nur die verheerenden Auswirkungen der Explosion auf Deutschland, sondern auch die enormen geopolitischen und wirtschaftlichen Vorteile f&uuml;r die USA.<br>\nZu den Sch&auml;den, die durch die Explosion entstanden sind, erkl&auml;rte er, nur Deutschland sei wirklich und dauerhaft betroffen, weil Deutschlands Industrie schweren Schaden nehmen werde. Wenn nicht entsprechend Gas und Energie geliefert werden k&ouml;nnten, habe das weitreichende Konsequenzen in allen Bereichen, auch f&uuml;r den einzelnen Menschen. Dass Deutschland in diesem Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland verwickelt sei, in dem keine US-Soldaten direkt eingesetzt w&uuml;rden, sei der Idealfall f&uuml;r die USA. Und es sei damit ein Wirtschaftskrieg gegen Deutschland gef&uuml;hrt worden. Effenberger erkl&auml;rte weiter, die Strategen der Vereinigten Staaten k&ouml;nnten sich auf die Schulter klopfen. Die USA seien in einer absoluten Win-Win-Situation. Andere k&auml;mpften und das Geld flie&szlig;e in die Vereinigten Staaten. Solange dieser Krieg weitergehe, solange flie&szlig;e das Geld aus Europa oder auch Deutschland &uuml;ber die Ukraine und dann f&uuml;r Waffenk&auml;ufe zur&uuml;ck in die USA. Dies sei die absolute Win-Win-Situation f&uuml;r den milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA, nat&uuml;rlich auch f&uuml;r den Energiekomplex sowie den Banken und den Finanzkomplex der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/20\/ARTID28gh8alrPOdQfkSvX77230320.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Minsker T&auml;uschung und der geplante Krieg im Donbas<\/strong><br>\nEs gibt eine historisch m&ouml;gliche Welt, in der das Minsker Abkommen nie h&auml;tte geschlossen werden m&uuml;ssen.<br>\nIm Jahr 2014 wurde der demokratisch gew&auml;hlte ukrainische Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch mit seiner &ouml;stlichen Basis durch einen von den USA unterst&uuml;tzten Putsch abgesetzt und durch einen westlich orientierten Pr&auml;sidenten ersetzt, der von den USA handverlesen wurde. Die stellvertretende Au&szlig;enministerin f&uuml;r europ&auml;ische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, ist in einem abgeh&ouml;rten Telefonat zu h&ouml;ren, in dem sie Arsenij Jazenjuk als Amerikas Kandidaten f&uuml;r die Nachfolge Janukowitschs ausw&auml;hlt.<br>\nDie neue Regierung lehnte die vom Donbas geforderte multikulturelle Ukraine ab. Sie forderte eine nationalistische, monistische Vision der Ukraine. Die ethnischen Russen im Donbass w&uuml;rden unter Angriffen auf ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Rechte, ihr Eigentum und ihr Leben leiden.<br>\nDer Donbass lehnte sich gegen die Putschregierung auf und stimmte im Mai 2014 in einem Referendum f&uuml;r eine gewisse Form der Autonomie. Der B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine hatte begonnen.<br>\nDie beste verf&uuml;gbare L&ouml;sung f&uuml;r die Gewalt im Donbass waren die Minsker Vereinbarungen. Die Minsker Vereinbarungen wurden von Frankreich und Deutschland vermittelt, von der Ukraine und Russland gebilligt und von den USA und den Vereinten Nationen in den Jahren 2014 und 2015 akzeptiert. Sie boten der Ukraine die M&ouml;glichkeit, den Donbass zu behalten, und dem Donbass die Chance auf Frieden und die von ihm gew&uuml;nschte Staatsf&uuml;hrung, indem der Donbass friedlich an die Ukraine zur&uuml;ckgegeben und ihm volle Autonomie gew&auml;hrt wurde.<br>\nAber es gab schon vor den Minsker Vereinbarungen eine m&ouml;gliche L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_03_20_dieminsker.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berlin-Pankow: Vorf&uuml;hrung von Alina-Lipp-Filmen in der Brotfabrik abgesagt<\/strong><br>\nEine geplante Filmvorf&uuml;hrung zweier Dokumentarfilme von Alina Lipp hat zu heftigen Protesten in Berlin-Pankow gef&uuml;hrt. Der Kulturkreis Pankow wollte am kommenden Sonntag zwei Dokumentarfilme der Deutschrussin in der Brotfabrik zeigen, einmal &bdquo;Auf der Suche nach der Wahrheit&ldquo; und &bdquo;Donbass: Der Ursprung des Konflikts&ldquo;. Beide Filme besch&auml;ftigen sich mit den Kriegen in der Ukraine. Alina Lipp ist auf Telegram aktiv und produziert Videos, unter anderem aus dem Donbass. Ihr wird von Kritikern vorgeworfen, kremlnahe Narrative zu verbreiten und russische Propaganda zu betreiben. Deutsche Beh&ouml;rden ermitteln gegen Lipp und haben nach Informationen von T-Online Spendengelder auf deutschen Konten sichergestellt. &bdquo;Der Vorwurf: Mit ihren Beitr&auml;gen soll sie einen verbotenen Angriffskrieg gebilligt haben, also Straftaten belohnt oder gebilligt haben,&ldquo; schreibt T-Online.<br>\nLaut der Veranstalter kam es zu heftigen Protesten, als sich die Meldung verbreitet hatte, dass die Brotfabrik Alina Lipps Filme zeigen wolle. Die Veranstalter h&auml;tten Protestschreiben bekommen, etwa von ukrainischen Organisationen. Ein Journalist schrieb an den Kulturkreis Pankow, dass mit der Lipp-Veranstaltung eine &bdquo;Unterst&uuml;tzung und Relativierung des Angriffskrieges Putins&ldquo; betrieben werde.<br>\nDaraufhin h&auml;tten die Veranstalter Angst gehabt, dass Gegner die Veranstaltung st&uuml;rmen w&uuml;rden. Daher habe man sich dazu entschlossen, die Filmvorf&uuml;hrungen abzusagen. In einem offiziellen Schreiben hei&szlig;t es: &bdquo;Leider m&uuml;ssen wir euch mitteilen, dass die Filmmatinee in der Brotfabrik, am Sonntag, dem 19.3.23 abgesagt werden muss. Die Brotfabrik empfing ein Ansturm der Entr&uuml;stung von Journalisten u.a. des Tagesspiegels &uuml;ber unser Vorhaben, die zwei Dokumentationen &uuml;ber den Ukrainekrieg von der deutsch\/russischen Journalistin Alina Lipp zu zeigen.&ldquo;<br>\nJulius Geiler, Mitarbeiter beim Tagesspiegel, antwortete per Twitter: &bdquo;Dieser b&ouml;se Tagesspiegel hat doch tats&auml;chlich eine Presseanfrage an die Brotfabrik gestellt.&ldquo; Laut einem Mailverkehr, der der Berliner Zeitung vorliegt, hat der Journalist vier Fragen an die Brotfabrik geschickt. Eine davon: &bdquo;Lipp verbreitet immer wieder prorussische Verschw&ouml;rungstheorien. Inwiefern passt das zu den Werten der Brotfabrik?&ldquo; Auch der Linke-Politiker Maximilian Schirmer (BVV Pankow) schrieb eine E-Mail an die Brotfabrik und &auml;u&szlig;erte sein Unbehagen &uuml;ber die Filmvorf&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-pankow-filmvorfuehrung-mit-alina-lipp-in-der-brotfabrik-abgesagt-li.328817\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wegen der US-Au&szlig;enpolitik: Gro&szlig;e Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzt Russland<\/strong><br>\nAufgrund der US-Au&szlig;enpolitik unterst&uuml;tzen 85 Prozent der Menschen weltweit Russland, schreibt der britische Autor Max Hastings in einem Beitrag bei Bloomberg. Moralische &Uuml;berlegenheit hindere den Westen in seiner Au&szlig;enpolitik.<br>\nAnders als die Abstimmung vom letzten Monat in der UN-Generalversammlung erscheinen lie&szlig;e, unterst&uuml;tzen 85 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung die westlichen Sanktionen gegen Moskau nicht. Inder, S&uuml;dafrikaner, Mexikaner und viele andere &#8210; ganz zu schweigen von Russlands Verb&uuml;ndeten in China, Iran und Nordkorea &#8210; w&uuml;rden sich n&auml;mlich nicht auf die Seite der westlichen Sanktionen stellen, denn Russland verhalte sich nicht schlechter als die USA im Irak, meint Max Hastings, Buchautor und vormals leitender Redakteur des Daily Telegraph und des Evening Standard. Dies habe so auch der Pr&auml;sident eines &ldquo;relativ ehrlich regierten afrikanischen Staates&rdquo; auf die Frage geantwortet, warum er die antirussischen Sanktionen nicht unterst&uuml;tze. (&hellip;)<br>\nDer Autor zitiert weiterhin eine Umfrage des Bennett Institute for Public Policy in Cambridge vom vergangenen Herbst, wonach sich die Meinung &uuml;ber China und Russland in den liberalen Demokratien seit Beginn der Sonderoperation stark verschlechtert habe. Allerdings stelle dies weniger als 1,2 Milliarden Menschen, die in solchen L&auml;ndern leben, dar, wohingegen 6,3 Milliarden B&uuml;rger der Welt zu 70 Prozent eine positive Einstellung zu China und 66 Prozent eine positive Einstellung zu Russland haben.<br>\nAll dies sei &ldquo;f&uuml;r uns Westler frustrierend. Wir wissen, dass wir die Guten sind&rdquo;, so Hastings, was auch immer durch Erkl&auml;rungen best&auml;rkt werde, dass es im &ldquo;vitalen Interesse der Demokratie und der freiheitsliebenden V&ouml;lker &uuml;berall auf der Welt&rdquo; liege, die Russen dorthin zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, &ldquo;wo sie herkommen&rdquo;.<br>\nJedoch zeige sich aktuell eines der Hauptlaster der westlichen Politik, die moralische &Uuml;berlegenheit, schreibt Hastings. Es sei schon in verschiedenen historischen Begebenheiten so gewesen, dass die Gro&szlig;m&auml;chte immer ver&auml;rgert oder besch&auml;mt waren, wenn sie feststellen mussten, dass nicht alle auf ihrer Seite waren.<br>\nDabei k&ouml;nnten westliche Nationen laut Hastings in ihrer Au&szlig;enpolitik besser abschneiden, &ldquo;wenn wir uns mehr bem&uuml;hen w&uuml;rden zu verstehen, warum viele unsere Kampagne f&uuml;r die Freiheit der Ukraine nicht unterst&uuml;tzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/165758-wegen-us-aussenpolitik-grosse-mehrheit\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den englischen Originaltext in Bloomberg k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/opinion\/articles\/2023-03-19\/the-west-can-t-afford-to-hubris-about-russia-s-war-in-ukraine\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Munition f&uuml;r die Ukraine: EU will gemeinsam liefern<\/strong><br>\nDie Ukraine soll mit Munition versorgt werden. Deutschland will dabei eine &bdquo;besondere Rolle&ldquo; spielen.<br>\nDie EU will die Ukraine weiter aufr&uuml;sten und dabei neue Wege gehen. W&auml;hrend Haubitzen, Panzer und Munition bisher von einzelnen EU-Staaten in nationaler Verantwortung bereitgestellt wurden, soll es bei den dringend ben&ouml;tigten Granaten eine gemeinsame europ&auml;ische Lieferung geben. Dies haben die 27 Au&szlig;enminister am Montag in Br&uuml;ssel beschlossen. Deutschland werde &bdquo;eine besondere Rolle&ldquo; spielen, k&uuml;ndigte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock an.<br>\nZun&auml;chst geht es um ein Paket im Wert von zwei Milliarden Euro. Mit dem Geld, das aus der sogenannten Friedens-Fazilit&auml;t kommt, wollen die EU-Staaten eine Million Schuss Artilleriemunition finanzieren. Die Munition werde binnen zw&ouml;lf Monaten geliefert, gab sich Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur optimistisch: &bdquo;Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.&ldquo; Estland hatte sich besonders vehement f&uuml;r die Lieferung eingesetzt.<br>\nAber auch Deutschland will nicht zur&uuml;ckstehen. Das gr&ouml;&szlig;te EU-Land beansprucht bei der Munition sogar eine F&uuml;hrungsrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Munition-fuer-die-Ukraine\/!5922802\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum es gef&auml;hrlich ist, ukrainische Kriegsopfer herunterzuspielen<\/strong><br>\nIm Westen ist fast nichts &uuml;ber die ukrainischen Opfer zu h&ouml;ren. Das hat fatale Effekte. Unterst&uuml;tzen die US-Amerikaner die brutale Zerm&uuml;rbung, weil die Berichterstattung verzerrt ist?<br>\n&ldquo;Die Ukraine wird gewinnen.&rdquo; Eine Abwandlung dieses Satzes ist zum inoffiziellen Mantra der US-Politik gegen&uuml;ber dem Ukraine-Krieg geworden, das in zahllosen Kolumnen, Interviews und Reden ge&auml;u&szlig;ert wird. In ihnen wird zugleich ein unbefristetes Engagement der USA f&uuml;r die ukrainischen Kriegsanstrengungen versprochen und den politischen Entscheidungstr&auml;gern vorgeworfen wird, dass sie keine gr&ouml;&szlig;eren Mengen und noch mehr Eskalation erzeugende Waffentypen bereitstellen.<br>\nDer damalige britische Premierminister Boris Johnson hat sich Berichten zufolge zu Beginn des Krieges gegen Friedensgespr&auml;che auch auf der Grundlage ausgesprochen, dass die Ukraine mit ausreichender Unterst&uuml;tzung Russland milit&auml;risch besiegen k&ouml;nne, weil das Land schw&auml;cher erschien, als viele zuvor dachten.<br>\nDiese Haltung wurde durch die unbest&auml;tigten Informationen, die an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten, &uuml;ber die erheblichen Sch&auml;den, die dem russischen Milit&auml;r zugef&uuml;gt wurden, noch verst&auml;rkt.<br>\nAbgesehen von dem verheerenden Verlust an Ausr&uuml;stung &ndash; nach einer Sch&auml;tzung die H&auml;lfte der einsatzf&auml;higen Panzer und bis zu acht Prozent der aktiven taktischen Kampfflugzeuge &ndash; scheint sich der Konsens unter westlichen Stellen hinsichtlich der Zahl der russischen Opfer auf schwindelerregende 200.000 zu belaufen. Das w&auml;ren f&uuml;r Russland mehr Tote als in allen seinen anderen Konflikten nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengenommen.<br>\nDoch die zentrale Behauptung eines fast sicheren ukrainischen Milit&auml;rsiegs &uuml;ber dezimierte russische Streitkr&auml;fte wird in Ermangelung eines wichtigen Ma&szlig;stabs f&uuml;r die milit&auml;rische Lage aufgestellt: nachpr&uuml;fbare Verluste auf dem Schlachtfeld.<br>\nVon Beginn des Krieges bis heute hat die Ukraine, ebenso wie Russland, ihre Verluste als Staatsgeheimnis behandelt, das so streng geh&uuml;tet wird, dass nicht einmal die US-Geheimdienste und -beamten, die die ukrainische F&uuml;hrung in Fragen der Milit&auml;rstrategie beraten und bei der Kriegsplanung helfen, genau wissen, wie viele Ukrainer im vergangenen Jahr get&ouml;tet und verwundet wurden.<br>\nUnd das, obwohl, wie ein ukrainischer Offizier dem Wall Street Journal k&uuml;rzlich in einem Artikel &uuml;ber den Zerm&uuml;rbungskampf um die Stadt Bachmut sagte, &ldquo;den Krieg nicht die Partei gewinnt, die Territorium gewinnt, sondern die Partei, die die bewaffneten Kr&auml;fte des Gegners vernichtet&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warum-es-gefaehrlich-ist-ukrainische-Kriegsopfer-herunterzuspielen-7559424.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>US-General: &ldquo;Beseitigung eines Gegners ohne Einsatz eigener Truppen ist Gipfel der Professionalit&auml;t&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Generalleutnant a.D. Keith Kellogg, ehemaliger Berater von Vizepr&auml;sident Mike Pence, r&auml;umte vor dem Streitkr&auml;fteausschuss des Senats offen ein, dass die Ukraine nur benutzt werde, um Russland ohne Verluste f&uuml;r die USA zu besiegen. Dieses Vorgehen sei der &ldquo;Gipfel der Professionalit&auml;t&rdquo;, denn: &ldquo;So k&ouml;nnen wir uns auf das konzentrieren, was wir gegen unseren Hauptgegner tun sollten, der im Moment China ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/kurzclips\/video\/165816-us-general-beseitigung-gegners-ohne\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.L.:<\/strong> Hier wird deutlich, wie die Ukraine ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eigene Interessen benutzt (missbraucht) wird, und dass Deutschland tief in den Krieg hineingezogen werden soll, also ebenfalls benutzt (missbraucht) f&uuml;r amerikanisch geopolitische Interessen. Dabei schwingt man das Damoklesschwert wie eine Drohung &uuml;ber Deutschland mit der m&ouml;glichen Aussicht eines dritten europ&auml;ischen Krieges. Das nennt man &bdquo;echte&ldquo; Freundschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hoffen, dass die Lager sich leeren<\/strong><br>\nDietrich Treis geht &uuml;ber den gro&szlig;en Hof von UIFK Agro in Koschy, rund eine Autostunde &ouml;stlich von Kiew. Es wird geschwei&szlig;t, denn die gro&szlig;en Traktoren, Erntemaschinen und M&auml;hdrescher m&uuml;ssen in Schuss bleiben, so der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer.<br>\nAuf rund 4500 Hektar baut das deutsche Unternehmen auf den Feldern der Umgebung an. Die Sonnenblumen werden in der Ukraine verkauft, aber Mais, Raps, Roggen und Weizen gehen &uuml;ber H&auml;ndler an Kunden im Ausland, bis nach China. Das Land ist ein wichtiger Abnehmer von ukrainischem Getreide. (&hellip;)<br>\nIn der Ukraine herrscht Kriegsrecht und die Armee hat das Recht, Lastwagen oder Maschinen zu beschlagnahmen. Einige Lastwagen habe Tries zu Beginn der russischen Gro&szlig;invasion abgegeben und Getreide an Armee und die Menschen der Umgebung gespendet.<br>\nDer Betrieb will im Land bleiben, auch investieren und damit in der schwierigen Zeit des russischen Angriffs f&uuml;r die rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest eine gewisse Stabilit&auml;t vermitteln, so Treis.<br>\nEin Teil der M&auml;nner k&ouml;nnte jedoch eingezogen werden. Das k&ouml;nnte mehr als 20 Wehrpflichtige treffen, sagt Treis &ndash; vor allem Traktorfahrer, die bei der heutigen Technik des Berufs nicht zu ersetzen seien. &ldquo;Wenn ein gr&ouml;&szlig;erer Teil, gerade auch die Guten, eingezogen w&uuml;rden, h&auml;tten wir erhebliche Probleme. Das sind Fachkr&auml;fte, die man nicht einfach austauschen kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-deutscher-agrarbetrieb-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein &bdquo;Fachbesuch&rdquo; auf Taiwan<\/strong><br>\nDie Bundesregierung setzt ihr R&uuml;tteln an der Ein-China-Politik und ihre Provokationen gegen Beijing fort und entsendet Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger nach Taiwan. Stark-Watzinger ist am gestrigen Montag als erste Bundesministerin seit &uuml;ber einem Vierteljahrhundert nach Taipeh aufgebrochen. Rein formal bewegt sich ihr Besuch noch im Rahmen der Berliner Ein-China-Politik, die lediglich Reisen &bdquo;souver&auml;nit&auml;tsrelevanter&ldquo; Staats- und Regierungsvertreter, darunter Bundespr&auml;sident oder Au&szlig;enministerin, auf die s&uuml;dchinesische Insel untersagt. Faktisch intensiviert Berlin mit dem Besuch aber die offiziellen Kontakte nach Taipeh, w&auml;hrend ein Bundestagsabgeordneter aus Stark-Watzingers Partei, der FDP, einen formellen Bruch mit den Konventionen der Ein-China-Politik empfiehlt. Die deutschen Leitmedien sind derweil einheitlich zu einer Sprachregelung &uuml;bergegangen, die ganz offen mit der Ein-China-Politik bricht: Taiwan sei &bdquo;nie Teil der Volksrepublik&ldquo; gewesen. Damit fallen sie der f&uuml;hrenden Oppositionskraft auf Taiwan in den R&uuml;cken, die am Ein-China-Prinzip festh&auml;lt und sich in Verhandlungen um Entspannung und einen Ausgleich mit Beijing bem&uuml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9199\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Impfsch&auml;den: Jetzt mal bitte zur&uuml;ck zur Vernunft!<\/strong><br>\nImpfgesch&auml;digte wurden in die Schmuddelecke gedr&auml;ngt, weil sie sagten, was Politik und Millionen Geimpfte nicht h&ouml;ren wollten. Dieser Kampf muss enden.<br>\nMan muss sich das mal vorstellen: Da gibt es Menschen, die kaum noch aufstehen k&ouml;nnen. Manche sitzen im Rollstuhl, andere kommen gar nicht mehr aus dem Bett.<br>\nSie werden geplagt von starken Herzbeschwerden, komplizierten neurologischen Problemen, Brennen, Schmerzen und Muskelzuckungen, Taubheit von Fingern oder Zehen bis zur L&auml;hmung. Viele von ihnen sind sehr verzweifelt. Aber anstatt ihnen zu helfen, wurde vielen von ihnen abgesprochen, dass sie &uuml;berhaupt Beschwerden haben.<br>\nManche k&ouml;nnen ihren Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bew&auml;ltigen, andere schaffen nur noch ein Drittel ihres vorherigen Tagespensums, weil ihr Energielevel immer wieder einbricht. Allen ist gemein, dass sie vorher gesund waren oder sich mehr oder weniger gesund f&uuml;hlten und kurz vor Auftritt der Beschwerden geimpft wurden.<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich oft scheint dieses Ph&auml;nomen bei jungen Frauen aufzutreten, und nein, nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen liegt das nicht daran, dass diese sich &uuml;berdurchschnittlich oft auf Social Media vernetzen und ansonsten Langeweile haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/corona-pandemie-impfung-impfschaeden-jetzt-bitte-mal-zurueck-zur-vernunft-li.328880\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verantwortung f&uuml;r Corona-Impfsch&auml;den<\/strong><br>\nGesundheitsminister Karl Lauterbach nannte die Corona-Impfung einst nebenwirkungslos, heute will er Impfgesch&auml;digten helfen. Wer &uuml;bernimmt die politische Verantwortung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/corona-impfschaden-lauterbach-verantwortung-postvac-100.html\">Berlin direkt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Karlatan: Sein gr&ouml;&szlig;ter Bewerbungs-Coup<\/strong><br>\nZauberte der heutige Gesundheitsminister gleich zu Beginn seiner Karriere ein Uni-Institut aus dem Hut, das es gar nicht gab? Unser Autor Thomas Kubo stie&szlig; k&uuml;rzlich in seinen umfangreichen Unterlagen auf die vermutlich brisanteste Stelle in Karl Lauterbachs Vita. Wir stellen das einzigartige Fundst&uuml;ck vor.<br>\nDie These, die in diesem Beitrag belegt werden soll, ist unglaublich im wahrsten Wortsinne: Karl Lauterbach gab in einer Bewerbung an, ein Institut kommissarisch geleitet zu haben, das zu jenem Zeitpunkt noch nicht existierte. Ferner gab er an, daf&uuml;r ein Gehalt der professoralen Verg&uuml;tungsstufe C3 zu kassieren.<br>\nLauterbach bietet umfangreiches Material daf&uuml;r, um Wissenschaftsinszenierung zu studieren. Dies zeigt sich bei den Institutionen, mit denen er verbunden ist. Die Betrachtung der Gr&uuml;ndungsgeschichte der beiden &bdquo;Lauterbach-Institute&ldquo; an der Universit&auml;t K&ouml;ln in Verbindung mit seinen gesichteten Bewerbungsunterlagen an die Universit&auml;t T&uuml;bingen demonstriert, dass Lauterbach m&ouml;glicherweise ein verh&auml;ngnisvoller Fehler unterlaufen ist, der in der Hintergrund-Serie &bdquo;Der Karlatan&ldquo; nicht bemerkt wurde, aber die Recherche im Hinblick auf einen weiteren Aspekt noch brisanter macht.<br>\nOberfl&auml;chlich und nach au&szlig;en hin ist es wie immer: Formal ist alles paletti. Sucht man den Wissenschaftler Univ.-Prof. Dr. med. Dr. Sc. (Harvard) Karl Wilhelm Lauterbach offiziell, informiert das Institut f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und Klinische Epidemiologie an der Uniklinik K&ouml;ln, dass er dort seit seinem Einzug in den Deutschen Bundestag beurlaubt ist. Der Einzug erfolgte im Jahre 2005. Dieser Lesart schlie&szlig;t sich Lauterbach auf seiner Homepage an.<br>\nDrei nach au&szlig;en platzierbare akademische Titel in Verbindung mit zwei Institutsleitungen suggerieren eine perfekte wissenschaftsinterne Qualit&auml;tssicherung. Wer wagt, diese Darstellung in einzelnen Punkten zu hinterfragen, wird durch zahlreiche Faktenchecks1 auf Linie gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/der-karlatan-sein-groesster-bewerbungs-coup\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Update \/ Bonuszahlungen beim RBB: Ex-Rundfunkratschefin verstrickt sich in Widerspr&uuml;chen<\/strong><br>\nIm RBB-Untersuchungsausschuss sagte die fr&uuml;here Vorsitzende des Kontrollgremiums aus. Dabei ging es auch um die Geh&auml;lter der Direktoren des Senders.<br>\nEs war der Aufreger schlechthin im Skandal um den Rundfunk Berlin-Brandenburg: Mehrere zehntausend Euro pro Jahr erhielt die ehemalige Intendantin Patricia Schlesinger als Bonuszahlungen. Und gleichzeitig lag der Sender in der Zuschauergunst auf dem letzten Platz aller ARD-Anstalten. Doch im Rundfunkrat wurden die Bonus-Zahlungen offenbar nie in Zweifel gezogen. Das wurde am Freitag im RBB-Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtags deutlich.<br>\nDort n&auml;mlich erkl&auml;rte die ehemalige Vorsitzende des Gremiums, die fr&uuml;here evangelische Pr&ouml;pstin Friederike von Kirchbach, dass ihr die Bonuszahlungen f&uuml;r Schlesinger bekannt waren. Sie sei zudem in einer vertraulichen Vorlage &uuml;ber die Geh&auml;lter der Direktoren des Senders informiert worden. Zu den Bonizahlungen f&uuml;r die Direktoren sagte von Kirchbach indes: &bdquo;Ich wei&szlig;, dass sie welche bekommen haben, aber nicht, ob sie mir irgendwie schriftlich vorgelegt wurden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/bonuszahlungen-beim-rbb-ex-rundfunkratschefin-verstrickt-sich-in-widerspruchen-9518102.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Der RBB wird schlechter kontrolliert als eine Pommesbude. Dem F&uuml;hrungspersonal der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender &ndash; im WDR scheint die Selbstbedienung noch ausgepr&auml;gter zu sein &ndash; wird die Selbstbedienung leicht gemacht, weil die Kontrolleure &uuml;berfordert sind und das Kontrollsystem offenbar L&uuml;cken offenbart. Die Politik l&auml;sst die Sender offenbar gew&auml;hren, schafft damit willf&auml;hrige Journalisten, die dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Vorgaben &ndash; pluralistische Berichterstattung zur M&ouml;glichkeit einer freien Meinungsbildung &ndash; nicht mehr erf&uuml;llen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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