{"id":95312,"date":"2023-03-22T08:45:24","date_gmt":"2023-03-22T07:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312"},"modified":"2023-03-22T08:39:40","modified_gmt":"2023-03-22T07:39:40","slug":"hinweise-des-tages-4322","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h01\">Die &bdquo;Inflation&ldquo; ist bald zu Ende &ndash; wann reagiert die EZB?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h02\">Inflation: Das N&ouml;tigste ist extra teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h03\">Rheinmetall profitiert von Granaten-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h04\">&bdquo;Das Ringen um Moldau&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h05\">Wann endlich nimmt auch &laquo;Bern&raquo; die Geschichte der Ukraine in den Jahren 2013 und 2014 zur Kenntnis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h06\">Polen droht mit Eintritt in den Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h07\">Aufblitzen des Guten: Japans Ministerpr&auml;sident in Kiew.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h08\">Die EU hat f&uuml;r den Haftbefehl gegen Putin bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h09\">20 Jahre nach dem US-Angriff ist der Irak unregierbar und instabil <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h10\">Israelische Proteste sollten nicht mit dem pal&auml;stinensischen Kampf um Gleichberechtigung verwechselt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h11\">Das Ende des Wohnungsbaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h12\">Kein Frieden mit Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h13\">Japan-Deutschland-Kooperation &ldquo;kann Abkopplung von China nicht realisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h14\">Ehemaliger US-Sicherheitsberater: Zerst&ouml;rung von Halbleiterfabriken in Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h15\">Winterd&uuml;rre und Wassernot. Es braucht eine nationale Wasserstrategie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95312#h16\">Zu guter Letzt: Cum-Ex-Betrug als Video<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die &bdquo;Inflation&ldquo; ist bald zu Ende &ndash; wann reagiert die EZB?<\/strong><br>\nEine einfache Zahlenreihe, die gestern vom Statistischen Bundesamt zur Verf&uuml;gung gestellt wurde, bringt es an den Tag: Das, was man in den letzten Monaten in der &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;Inflation&ldquo; genannt hat, gibt es nach allem, was wir wissen, h&ouml;chstens noch wenige Monate.<br>\nBei allem Streit um die &bdquo;Inflation&ldquo; ist man sich doch einig, dass es dabei um ein Ph&auml;nomen geht, bei dem die Preise immer z&uuml;gig weiter steigen und folglich die Inflationsrate, also die Zuwachsrate der Preise gegen&uuml;ber einer Vorperiode, so hoch ist, dass offizielle Ziele wie die zwei Prozent der EZB &uuml;berschritten werden.<br>\nNicht klar ist, was genau mit der Vorperiode gemeint ist. Man kann bei der &bdquo;Vorperiode&ldquo; vom vorhergehenden Monat ausgehen oder vom gleichen Monat vor einem Jahr. &Uuml;blicherweise wird in der Berichterstattung &uuml;ber die Preisentwicklung auf den Vergleich zur Vorjahresperiode abgestellt, auf die sogenannten Vorjahresraten.<br>\nIn der Tabelle des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Erzeugerpreise werden beide M&ouml;glichkeiten dargestellt &ndash; die Ver&auml;nderungsrate gegen&uuml;ber dem Vormonat (die sogenannte Verlaufsrate in der mittleren Spalte) und die gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat (in der Spalte ganz rechts). Die Spalte links zeigt das absolute Niveau der Erzeugerpreise als Index, so wie es vom Amt gemessen wird. Die mit &bdquo;p&ldquo; gekennzeichneten Werte gelten als vorl&auml;ufig, weil das Amt nach seinen ersten Berechnungen noch weitere Informationen erh&auml;lt und sp&auml;ter in die Statistik miteinbezieht.<br>\nDer bisherige H&ouml;hepunkt des Preisniveaus auf der Erzeugerstufe wurde im vergangenen September erreicht. Seitdem sinkt es &ndash; die Verlaufsraten sind seit Oktober 2022 negativ. Am aktuellen Rand (Februar 2023) gab es noch einen leichten R&uuml;ckgang um 0,3 Prozent.<br>\nDer Vergleich mit dem Vorjahr (dritte Spalte) bringt die Beruhigung ebenfalls zum Ausdruck: Die gemessenen Raten sind zwar noch sehr hoch (zuletzt 15,8 Prozent), aber sie betragen nur ein Drittel der Werte aus dem Sp&auml;tsommer 2022. Die Beruhigung der Entwicklung bei den Erzeugerpreisen wird sich in wenigen Monaten in einem starken Abfall der Vorjahresraten niederschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/21\/die-inflation-ist-bald-zu-ende-wann-reagiert-die-ezb\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Inflation: Das N&ouml;tigste ist extra teuer<\/strong><br>\n&Auml;rmste zahlen im Supermarkt st&auml;rker drauf: Billigste Grundnahrungsmittel kosten bis zu 75 Prozent mehr also vor einem Jahr.<br>\nIm Bundestag sollte es am Freitag um &raquo;Ma&szlig;nahmen gegen die anhaltend hohen Lebensmittelpreise&laquo; gehen. 60 Minuten waren eingeplant, die Fraktion Die Linke zog den Antrag auf die Durchf&uuml;hrung einer &raquo;Aktuellen Stunde&laquo; dann aber &raquo;wegen des erheblichen Verzugs des Plenartags&laquo; zur&uuml;ck. Es gab im Hohen Haus an diesem Tage Wichtigeres zu besprechen als die Massenverarmung durch Extraverteuerung der billigsten Grundnahrungsmittel, etwa die Geschlechterparit&auml;t im Wahlrecht. Dass die vier gro&szlig;en Handelsketten gerade das Allern&ouml;tigste verteuern, war am Donnerstag durch eine Studie von Foodwatch aufgezeigt worden. Lebensmittel, auf die die &Auml;rmsten &raquo;am meisten angewiesen ist, sind viel st&auml;rker im Preis gestiegen als der Rest&laquo;, teilte die Verbraucherschutzorganisation mit. Produkte von Billigmarken wie &raquo;Milsani&laquo; von Aldi, &raquo;Milbona&laquo; von Lidl (Kaufland), &raquo;Gut und G&uuml;nstig&laquo; von Edeka (Netto) oder &raquo;Ja!&laquo; von Rewe (Penny) verteuerten sich im Jahr 2022 demnach um sagenhafte 30,9 Prozent. Das W&ouml;rtchen &raquo;durchschnittlich&laquo; braucht es an dieser Stelle nicht, wenn man Foodwatch folgt: &raquo;Alle sogenannten Preiseinstiegs-Eigenmarken kosten bei den gro&szlig;en Superm&auml;rkten in der Regel auf den Cent das Gleiche. Erh&ouml;ht ein H&auml;ndler den Preis, kann man sich sicher sein, dass innerhalb weniger Tage die anderen nachziehen.&laquo; K&auml;ufer von Markenprodukten waren nicht einmal halb so stark von der Teuerung betroffen, hier lag die Rate im Schnitt bei &raquo;nur&laquo; 14,5 Prozent. Und dabei schlugen die Handelsriesen m&auml;chtig Alarm wegen Preisforderungen von Markenherstellern. Rewe erkl&auml;rte zum Beispiel 8,7 Prozent Preisanstieg f&uuml;r &raquo;Kellog&rsquo;s Choco Crispies&laquo; zum Unding. Das Trash-Food wurde ausgelistet zugunsten der unschlagbar billigen Alternative &raquo;Ja!-Choco Chips&laquo;. Deren Teuerung lag &uuml;bers Jahr bei 25 Prozent. Bei Aldi, wo der Anteil der Eigenmarken h&ouml;her ist als bei der Konkurrenz, wurde das Markenmehl Aurora zwar um 33 Prozent teurer, ohne aus dem Sortiment zu fliegen; beim Mehl der Eigenmarke Gold&auml;hre lag die Rate allerdings bei stolzen 75 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447121.inflation-das-n%C3%B6tigste-ist-extra-teuer.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gemeinsam streiken: Branchen&uuml;bergreifender Arbeitskampf macht Kapital nerv&ouml;s:<\/strong><br>\nIn Folge von Wirtschaftskrieg und Sanktionen gegen Russland steht vielen Kolleginnen und Kollegen das Wasser bis zum Hals. Wer die Hoffnung hatte, dass die Regierung hier Abhilfe schafft, ist nach einem Jahr Krisenpolitik, &bdquo;Doppelwumms&ldquo; und sogenannten Entlastungspaketen bitter entt&auml;uscht. Die Inflation frisst weiterhin die L&ouml;hne auf. Die Verbraucherpreise liegen auch im Februar noch um 8,7 Prozent &uuml;ber dem Niveau des Vorjahres. Die daraus resultierenden Wohlstandsverluste sind l&auml;ngst in den Facharbeitermilieus angekommen. Noch d&uuml;sterer sieht es weiter unten aus: Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband hat seinen Armutsbericht am 10. M&auml;rz korrigiert. Demnach waren im vergangen Jahr nicht 13,8 Millionen Menschen arm, sondern 14,1 Millionen. Das entspricht einem Bev&ouml;lkerungsanteil von 16,9 Prozent &ndash; ein neuer H&ouml;chststand. Gleichzeitig konnten gro&szlig;e Konzerne Rekordgewinne verbuchen. Nicht nur Rheinmetall und andere Waffenschmieden sind Profiteure von Krieg und Krise. Insgesamt beliefen sich die Gewinne der hundert gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen in Deutschland auf stolze 145 Milliarden Euro. Dagegen, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinanderklafft, helfen weder gute volkswirtschaftliche Argumente noch der Ruf nach &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo;. Die Kolleginnen und Kollegen in Britannien und Frankreich haben es in den vergangenen Monaten vorgemacht. F&uuml;r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen muss man k&auml;mpfen und die einzige Sprache, die die Kapitalseite versteht, ist der Streik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gemeinsam-streiken-4778148\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rheinmetall profitiert von Granaten-Deal<\/strong><br>\nDie EU will 2 Mrd. Euro f&uuml;r neue Munition f&uuml;r die Ukraine freigeben. Deutschland beansprucht eine F&uuml;hrungsrolle. Dem D&uuml;sseldorfer Konzern bescherte dies einen Kurssprung an der B&ouml;rse.<br>\nDie EU will die Ukraine weiter aufr&uuml;sten und dabei neue Wege gehen. W&auml;hrend Haubitzen, Panzer und Munition bisher von einzelnen EU-Staaten in nationaler Verantwortung bereitgestellt wurden, soll es bei den dringend ben&ouml;tigten Granaten eine gemeinsame europ&auml;ische Lieferung geben. Dies haben die 27 Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel beschlossen. Deutschland werde &ldquo;eine besondere Rolle&rdquo; spielen, k&uuml;ndigte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock an.<br>\nZun&auml;chst geht es um ein Paket im Wert von zwei Milliarden Euro. Mit dem Geld, das aus der sogenannten Friedens-Fazilit&auml;t der EU kommt, wollen die Mitgliedstaaten eine Million Schuss Artillerie-Munition finanzieren.<br>\nDie Munition werde binnen zw&ouml;lf Monaten geliefert, gab sich Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur optimistisch: &ldquo;Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg&rdquo;. Estland hatte sich besonders vehement f&uuml;r die Lieferung eingesetzt.<br>\nAber auch Deutschland will nicht zur&uuml;ckstehen. Das gr&ouml;&szlig;te EU-Land beansprucht bei Munition sogar eine F&uuml;hrungsrolle. Dazu will Berlin die Bestellungen bei Rheinmetall und anderen deutschen R&uuml;stungskonzernen f&uuml;r andere EU-L&auml;nder &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/rheinmetall-profitiert-von-granaten-deal\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Ringen um Moldau&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU zieht insbesondere auf deutschen Druck einen &ndash; nichtmilit&auml;rischen &ndash; Einsatz in der Republik Moldau in Betracht. Im Rahmen des Einsatzes solle EU-Personal aus Polizei, Zoll und Justiz die moldauische Regierung &bdquo;beim Aufbau eines effizienten Sicherheitssektors beraten&ldquo;, hei&szlig;t es. Hintergrund sind wachsende Proteste in Moldaus Bev&ouml;lkerung, die sich an der katastrophalen wirtschaftlichen Lage in dem Land entz&uuml;nden, von der Regierung aber niedergehalten werden; zudem ist von einem drohenden &Uuml;bergreifen des Ukraine-Krieges auf Moldau die Rede. Die Regierung in Chi&#537;in&#259;u hat mit ihrer neoliberalen, nach au&szlig;en sehr konfrontativen Politik schon l&auml;ngst keinen wirklichen R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung mehr. Ihren Wahlerfolg vom Sommer 2021 verdankt die Regierungspartei PAS (Partei Aktion und Solidarit&auml;t) auch Berlin, das sich im Wahlkampf klar auf ihre Seite geschlagen hat. Die PAS-Regierung versch&auml;rft die Konflikte im Land auch, indem sie Verhandlungen zur L&ouml;sung des Konflikts um die Sezessionrepublik Transnistrien sabotiert. Bei dem geplanten EU-Einsatz m&uuml;sse es darum gehen, Moldau &bdquo;abzusichern&ldquo;, hei&szlig;t es &ndash; gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9200\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wann endlich nimmt auch &laquo;Bern&raquo; die Geschichte der Ukraine in den Jahren 2013 und 2014 zur Kenntnis?<\/strong><br>\nEs ist einfach unfassbar. Da reden hochgestellte Schweizer Legislativ- und Exekutiv-Politiker noch immer davon, dass die Ukraine &laquo;europ&auml;ische Werte&raquo; verteidige, die es &ndash; wer die Ukraine kennt, weiss es &ndash; in der Ukraine selbst nie gegeben hat. Und jetzt sagt ein Schweizer Regierungsmitglied, der Krieg habe mit der russischen Annexion der Krim durch Russland begonnen. Von den paar Monaten davor, dem von den USA mitfinanzierten und mitorganisierten Putsch auf dem Kiewer Maidan, hat er offensichtlich noch nie etwas geh&ouml;rt. Wann nimmt sich die Schweizer Regierung endlich eine Stunde Zeit, sich &uuml;ber den sogenannten Euromaidan zu informieren und zur Kenntnis zu nehmen, wer dort gegen wen geputscht hat und wer diesen Putsch mit sehr viel Geld und sogar pers&ouml;nlicher Pr&auml;senz ranghoher US-Politiker auf dem Maidan direkt mitverantwortet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wann-endlich-nimmt-auch-bern-die-geschichte-der-ukraine-in-den-jahren-2013-und-2014-zur-kenntnis\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Polen droht mit Eintritt in den Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nPolen hat zum erstenmal offen mit einem Kriegseintritt gedroht. &ldquo;Wenn die Ukraine&#65039; es nicht schafft, ihre Unabh&auml;ngigkeit zu verteidigen, dann haben wir keine Wahl, wir werden gezwungen sein in den Konflikt einzutreten.&rdquo; Dies sagte der polnische Botschafter in Paris, Ro&#347;ciszewski, dem franz&ouml;sischen Newskanal LCI. Zuvor hatte Warschau die Entsendung von Kampfjets angek&uuml;ndigt. Will Polen die EU oder die Nato mit hineinziehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/polen-droht-mit-eintritt-in-den-ukraine-krieg\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aufblitzen des Guten: Japans Ministerpr&auml;sident in Kiew.<\/strong><br>\nChina wenigstens ein St&uuml;ck weit die Show zu stehlen &ndash; das war wohl das Hauptmotiv daf&uuml;r, dass der japanische Ministerpr&auml;sident Fumio Kishida sich am Montag abend nach zwei Tagen anstrengender Verhandlungen in New Delhi nicht auf den Heimweg ins ferne Tokio machte, sondern statt nach Osten nach Westen flog, nach Polen, um von dort mit der Bahn nach Kiew zu reisen. So konnten westliche Medien, um ihr Publikum bei der Stange zu halten, zufrieden melden, Kishida habe Wolodimir Selenskij die &raquo;Solidarit&auml;t und unersch&uuml;tterliche Unterst&uuml;tzung&laquo; Japans und der G7 &uuml;bermittelt, also der selbstgef&uuml;hlten Elite der Welt. Und das, w&auml;hrend im finsteren Moskau die fiesen Pr&auml;sidenten der M&auml;chte des B&ouml;sen, Russland und China, ihre R&auml;nke schmiedeten, um die sch&ouml;ne regelbasierte Ordnung, die der ganzen Welt &uuml;ber Jahrzehnte hin bekanntlich nur Frieden gebracht hat, zu st&uuml;rzen. Das Aufblitzen des Guten war den kleinen Umweg von schlappen 11.000 Kilometern doch wohl wert. Dass die westlichen M&auml;chte sich gegenw&auml;rtig gewaltig aufzub&auml;umen suchen, um ihre l&auml;ngst schwindende globale Dominanz gegen die neu aufsteigenden M&auml;chte zu verteidigen, das geht an ihren Verb&uuml;ndeten, auch an Japan, nicht spurlos vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447317.aufblitzen-des-guten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die EU hat f&uuml;r den Haftbefehl gegen Putin bezahlt<\/strong><br>\nDie EU finanziert die Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofes gegen Russland. Daher sind die Ergebnisse nicht &uuml;berraschend. (&hellip;)<br>\nAm 8. Juni 2022 hat die EU in einer Presseerkl&auml;rung mitgeteilt, die &bdquo;Ermittlungen&ldquo; des Internationalen Strafgerichtshofes zu Kriegsverbrechen in der Ukraine finanziell mit mehreren Millionen Euro zu unterst&uuml;tzen. Die Entscheidung dar&uuml;ber ist schon fr&uuml;her gefallen und in der Presseerkl&auml;rung klang das so:<br>\n&bdquo;Bereits am 25. April (2022) haben Eurojust und der IStGH vereinbart, ihre Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln und den Gerichtshof an der gemeinsamen Ermittlungsgruppe der EU zu beteiligen. Informationen &uuml;ber m&ouml;gliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden derzeit gesammelt, um in Zukunft Ermittlungen und Gerichtsurteile zu erm&ouml;glichen und Verantwortliche f&uuml;r Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.&ldquo;<br>\nMan k&ouml;nnte meinen, dass das begr&uuml;&szlig;enswert w&auml;re, jedoch sind die Ermittlungen einseitig. Gegen die Ukraine wird nicht ermittelt. Die Kriegsverbrechen, die von ukrainischer Seite unbestritten begangen werden, untersucht der Internationale Strafgerichtshof ausdr&uuml;cklich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/die-eu-hat-fuer-den-haftbefehl-gegen-putin-bezahlt\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wolfgang Bittner: Widerstand gegen die aktuelle Politik als &Uuml;berlebenschance f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nJetzt hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag Haftbefehl gegen Putin &ldquo;wegen Kriegsverbrechen&rdquo; erlassen. Der deutsche Justizminister wie auch der Bundeskanzler haben das begr&uuml;&szlig;t, obwohl der IStGH mit seinem Vorgehen gegen den russischen Pr&auml;sidenten zum wiederholten Mal seine Befangenheit und Inkompetenz demonstriert. Hat sich der IStGH jemals mit den Kriegsverbrechen von Biden, Bush, Cheney, Kissinger oder Blair befasst?<br>\nIn Kiew wird triumphiert, aber von dort kommen ohnehin haupts&auml;chlich L&uuml;gen, Hetze und dreiste Forderungen. Dass f&uuml;hrende Politiker und Journalisten an den L&uuml;gen- und Hetzkampagnen teilnehmen, zeugt von der Verkommenheit in der politischen und medialen Szene. Es hat den Anschein, als h&auml;tten wir es in vielen Bereichen mit ideologisch verwirrten Fanatikern, Irren und Verbrechern zu tun, deren h&ouml;chste Instanz aus Washington die westliche Welt im Zangengriff h&auml;lt.<br>\nEs ist eindeutig: Was in der Ukraine mit diesem provozierten Krieg geschieht, haben die USA zu verantworten (wie sie auch seit Langem die Entwicklung in Europa bestimmt haben). Deutschland schuldet der Ukraine und ihrer von Nationalisten und Faschisten gef&uuml;hrten Regierung gar nichts. Ukrainische Gefl&uuml;chtete, die in Deutschland Sonderrechte erhalten haben, k&ouml;nnten ohne Weiteres in der Westukraine in speziell einzurichtenden Refugien versorgt werden. Aber die Berliner Politiker vertreten nicht deutsche Interessen, sondern befolgen offensichtlich die Anweisungen aus Washington auf Kosten der eigenen Bev&ouml;lkerung. Es zeichnet sich ab, dass Deutschland ruiniert wird. Russland wollte Frieden in Europa, vorrangig mit Deutschland, doch das haben die USA verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/165902-wolfgang-bittner-mutmassungen-ueber-ukraine\/\">Wolfgang Bittner auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>20 Jahre nach dem US-Angriff ist der Irak unregierbar und instabil<\/strong><br>\nRepublikanische Politiker, die in den 1990er Jahren nicht mehr im Amt waren, vor allem Dick Cheney und Donald Rumsfeld, sprachen sich dagegen aus, die Stellvertreterstrategie fortzusetzen. Die USA sollten Hussein st&uuml;rzen und eine Regierung einsetzen, die sie vollst&auml;ndig kontrollieren konnten. In ihren Augen w&uuml;rde eine Invasion Washington die Kontrolle &uuml;ber die zweitgr&ouml;&szlig;ten &Ouml;lreserven im Nahen Osten verschaffen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten die USA Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte im Irak einrichten, von denen aus sie die Nachbarl&auml;nder einsch&uuml;chtern und notfalls angreifen k&ouml;nnten.<br>\nMit dem Irak unter ihrer Fuchtel w&auml;ren die USA imstande, den &ouml;konomischen Kurs des Nahen Ostens vorzugeben &ndash; insbesondere, was die &Ouml;lf&ouml;rderung und die Verteilungspolitik angeht. Wie Immanuel Wallerstein, der Begr&uuml;nder der Weltsystemanalyse, bereits vor der Invasion feststellte, glaubten diese Kriegstreiber au&szlig;erdem, dass ein schneller und einfacher Sieg die zunehmend eigenst&auml;ndigen Verb&uuml;ndeten in Europa und Ostasien dazu bewegen w&uuml;rde, sich dem Diktat der USA wieder st&auml;rker unterzuordnen. Sie wollten die milit&auml;rische Vormachtstellung ihres Landes nutzen, um ihre schwindende &ouml;konomische Vorherrschaft zu revitalisieren.<br>\nAls George W. Bush Pr&auml;sident wurde, gelangten die Bef&uuml;rworter eines solchen Krieges in h&ouml;chste Regierungskreise. Gleich auf der ersten Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats nach Bushs Amtsantritt wurden Pl&auml;ne f&uuml;r eine Invasion er&ouml;rtert &ndash; sieben Monate vor dem 11. September. Die Anschl&auml;ge lieferten dann die Gelegenheit, diese Pl&auml;ne in die Tat umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/20-jahre-nach-dem-us-angriff-ist-der-irak-unregierbar-und-instabil-invasion-irak-krieg-bush-9-11-richard-lachmann-michael-schwartz\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Demokratie amerikanischer Art&ldquo; hat nicht nur dem Irak gesch&auml;digt<\/strong><br>\nAm Montag hat das chinesische Au&szlig;enministerium den Bericht &uuml;ber die &bdquo;Situation der Demokratie in den USA 2022&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin hei&szlig;t es, heutzutage sei in den USA die politische Polarisierung aufgrund der K&auml;mpfe zwischen Republikanern und Demokraten versch&auml;rft worden. Es herrsche eine immer st&auml;rkere Politik, die dem Reichtum diene, w&auml;hrend die Meinungsfreiheit heuchlerisch sei. Mit der Verachtung des Volkswillens durch das Justizsystem zeige sich die Bev&ouml;lkerung immer entt&auml;uschter &uuml;ber die &bdquo;Demokratie amerikanischer Art&ldquo;. Allerdings fungiere dieses von schweren Problemen geplagte Land immer als &bdquo;Prediger der Demokratie&ldquo; sowie unterdr&uuml;cke andere L&auml;nder, um eigene private Interessen zu erwerben.<br>\nEs ist das Betriebsmodell der &bdquo;Kriegsmaschine&ldquo; der USA, ein Land zu zerst&ouml;ren, das Schicksal von mehreren Generationen zu vernichten und dann unbestraft davonzukommen. Ferner wird im Bericht darauf hingewiesen, seit 2001 h&auml;tten die USA unter dem Vorwand der Terrorbek&auml;mpfung mehrere Kriege sowie milit&auml;rische Eins&auml;tze gestartet, wobei mehr als 900.000 Menschen get&ouml;tet worden seien. Etwa 335.000 davon seien Zivilisten.<br>\nWarum sind die USA so kriegerisch? Die US-Vizepr&auml;sidentin Kamala Harris erkl&auml;rte in einer Antwort: &bdquo;In den letzten Jahren haben mehrere Generationen von US-Amerikanern um Erd&ouml;l gek&auml;mpft.&ldquo;<br>\nGleichzeitig haben die USA f&uuml;r die Wahrung eigener Interessen willk&uuml;rlich durch unilaterale Sanktionen andere L&auml;nder unterdr&uuml;ckt. Statistiken der Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zufolge ist die Hungersrate im Irak aufgrund von Sanktionen sowie Embargo der USA immer hoch geblieben. Allein von 1990 bis 1995 sind 500.000 irakische Kinder aufgrund des Hungers oder der schlechten Lebensbedingungen ums Leben gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/21\/ARTI0RAeIJyugJEtFUwRQ74C230321.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Israelische Proteste sollten nicht mit dem pal&auml;stinensischen Kampf um Gleichberechtigung verwechselt werden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAls sich Hunderttausende in ganz Israel den Anti-Regierungs-Protesten anschlossen, kamen Fragen auf, wie sich diese Bewegung auf den breiteren Kampf gegen die israelische Milit&auml;rbesetzung und die Apartheid in Pal&auml;stina auswirken oder m&ouml;glicherweise darin aufgehen w&uuml;rde.<br>\nPro-Pal&auml;stina-Medien verbreiteten mit offensichtlicher Begeisterung Nachrichten &uuml;ber &Auml;u&szlig;erungen von Hollywood-Prominenten wie Mark Ruffalo &uuml;ber die Notwendigkeit, &ldquo;die neue rechtsgerichtete Regierung von (Israels Premierminister Benjamin) Netanjahu zu sanktionieren&rdquo; [&hellip;]<br>\nMan kann die Notwendigkeit verstehen, den Aufruhr gegen Netanjahus rechtsextreme Regierung strategisch zu nutzen, um Israels betr&uuml;gerischen Anspruch auf wahre Demokratie, die angeblich &ldquo;einzige Demokratie im Nahen Osten&rdquo;, zu entlarven. Man muss jedoch ebenso vorsichtig sein, um nicht Israels von Natur aus rassistische Institutionen zu best&auml;tigen, die schon jahrzehntelang bestanden, bevor Netanjahu an die Macht kam.<br>\nDer israelische Premierminister ist seit Jahren in Korruptionsf&auml;lle verwickelt. Obwohl er beliebt blieb, verlor Netanjahu im Juni 2021 nach drei hart umk&auml;mpften Wahlen seine Position an der Spitze der israelischen Politik. Dennoch kehrte er am 29. Dezember 2022 zur&uuml;ck, diesmal mit noch korrupteren Figuren &ndash; selbst nach Israels eigener Definition &ndash; wie Aryeh Deri, Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir, wobei die beiden letzteren derzeit als Finanzminister bzw. Minister f&uuml;r nationale Sicherheit fungieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/israel-protests-should-not-be-confused-with-palestinian-struggle-for-equality\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Ende des Wohnungsbaus<\/strong><br>\nDer gr&ouml;&szlig;te deutsche Immobilienkonzern Vonovia sieht keine Chance mehr f&uuml;r bezahlbare Mieten [&hellip;]<br>\n700&thinsp;000 Wohnungen fehlten bundesweit, so Buch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten am vergangenen Freitag.<br>\nDer Bau neuer Wohnungen in Deutschland bleibe weit hinter den Pl&auml;nen zur&uuml;ck, die SPD, Gr&uuml;ne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag im November 2021 festgeschrieben h&auml;tten, kritisierte der Vorstandsvorsitzende. Die Ampel-Parteien w&uuml;nschen den Neubau von 400&thinsp;000 Wohnungen j&auml;hrlich, davon 100&thinsp;000 &ouml;ffentlich gef&ouml;rdert. Davon ist die Wirklichkeit weit entfernt. Im vergangenen Jahr seien gerade einmal 200&thinsp;000 Wohnungen fertiggestellt worden, beklagte Buch. Auch Vonovia stecke jetzt zur&uuml;ck und &raquo;bremse den dringend notwendigen Neubau&laquo; [&hellip;]<br>\nIm vergangenen Jahr hat Vonovia insgesamt 3749 neue Wohnungen fertiggestellt (2021: 2200 Wohnungen). Allerdings zeigten sich Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Zinserh&ouml;hungen durch die Europ&auml;ische Zentralbank auch im deutschen Immobiliengesch&auml;ft. Die extrem gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten erschweren die Neubaut&auml;tigkeit. &raquo;Neubau, der zu leistbaren Mieten f&uuml;hrt, ist aktuell nicht m&ouml;glich. Deshalb werden wir uns vorerst auf bereits gestartete Bauvorhaben konzentrieren&laquo;, k&uuml;ndigte Buch an. Den Beginn neuer Projekte habe Vonovia gestoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1171811.wohnungsmarkt-das-ende-des-wohnungsbaus.html%20\">nd<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Jetzt fliegen der Politik die Probleme, die nicht angepackt, geschweige denn gel&ouml;st wurden, so richtig um die Ohren. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen f&uuml;r breite Schichten der Bev&ouml;lkerung, in Ballungsgebieten schon vor 2015 ein Problem, wird durch die massiven Fluchtbewegungen von 2015 bis heute versch&auml;rft. Das Fass zum &Uuml;berlaufen bringen die 1,2 Millionen Menschen aus der Ukraine. Eine Folge des &uuml;berfl&uuml;ssigen Krieges, der h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, der Deutschland und der EU massiv schadet. Statt eine eigene Position zu formulieren, sich aus der Sanktionspolitik auszuklinken und keine Waffen zu liefern, folgen die EU und Deutschland als Vasallen den USA und der NATO, die geopolitische Interesse verfolgen. Die Folgen m&uuml;ssen viele Mieter aus unteren und mittleren Einkommensschichten ausbaden, die mit den Dazugekommenen um knappen Wohnraum konkurrieren. Das wird nicht ohne Folgen bleiben, es droht die verh&auml;ngnisvolle Gefahr einer massiven Feindlichkeit gegen&uuml;ber Ausl&auml;ndern. Verursacht auch durch die Unt&auml;tigkeit w&auml;hrend der 16-j&auml;hrigen Kanzlerschaft unter Angela Merkel. Leider macht es die Ampel keinen Deut besser. Kein Land der Welt verkraftet eine unkontrollierte Masseneinwanderung, irgendwann werden Grenzen erreicht.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Frieden mit Macron<\/strong><br>\nFrankreichs Regierungschefin &uuml;bersteht Misstrauensantrag. Rentendiktat des Pr&auml;sidenten vorerst best&auml;tigt, Revolte in den St&auml;dten.<br>\nMit denkbar knapper Mehrheit hat die franz&ouml;sische Ministerpr&auml;sidentin Elisabeth Borne am Montag abend zwei Misstrauensvoten in der Nationalversammlung &uuml;berstanden. Der parlamentarischen Opposition fehlten nur neun Stimmen f&uuml;r den Sturz der Regierung des Staatschefs Emmanuel Macron, womit auch dessen &raquo;Rentenreform&laquo; vorl&auml;ufig gestoppt worden w&auml;re. F&uuml;r den fraktions&uuml;bergreifenden Antrag der kleinen Zentrumsgruppe LIOT votierten 278 Abgeordnete; 287 Stimmen h&auml;tten es sein m&uuml;ssen. Auch die Eingabe des ultrarechten Rassemblement National (RN) fand keine Mehrheit. Im von einigen gepanzerten Hundertschaften der Polizei abgeschirmten Palais Bourbon sicherte vor allem ein Teil der oppositionellen Les R&eacute;publicains (LR) das &Uuml;berleben Bornes. Das von ihr am Donnerstag mit Hilfe des Verfassungsartikels 49.3 dekretierte Gesetz, das die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre festschreibt, gilt nun &ndash; ohne parlamentarisches Votum &ndash; als best&auml;tigt. Die linken Oppositionsparteien bereiten einen B&uuml;rgerentscheid vor. In den Stra&szlig;en von Paris brannten am Abend nach dem verfehlten Regierungssturz die M&uuml;llberge &ndash; inzwischen mehr als 12.000 Tonnen, die der Streik bei der M&uuml;llabfuhr in den vergangenen zwei Wochen hinterlassen hat. W&uuml;tende junge Menschen errichteten im Zentrum der Hauptstadt Barrikaden; sie forderten den sofortigen R&uuml;cktritt des &raquo;verr&auml;terischen&laquo; Pr&auml;sidenten und seiner Regierung. Der Staatschef selbst will sich am Mittwoch mittag um 13 Uhr &uuml;ber die Fernsehkan&auml;le TF1 und France&thinsp;2 in Szene setzen. Die vereinten Gewerkschaften riefen f&uuml;r Donnerstag zu einem neuen Gro&szlig;kampftag gegen das Rentendiktat auf, der von landesweiten Streiks begleitet werden soll. Macrons fr&uuml;herer Fraktionschef im Parlament, Gilles Le Gendre, sprach am Dienstag in einem Interview mit Lib&eacute;ration von einem Rentengesetz, das besch&auml;digt sei durch &raquo;exorbitante politische und soziale Kosten mit nur bescheidenem finanziellem Ertrag&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447282.neoliberaler-umbau-kein-frieden-mit-macron.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Klassenkampf gegen Macron und die Lehren aus der Pariser Kommune<\/strong><br>\nDie Geschichte und die Lehren der Pariser Kommune sind gerade jetzt von enormer Aktualit&auml;t, da der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit Hilfe des Staatsapparats Rentenk&uuml;rzungen gegen den &uuml;berw&auml;ltigenden Widerstand der Bev&ouml;lkerung durchsetzen will, ohne dass das Parlament dar&uuml;ber abgestimmt hat.<br>\nMit seinem diktatorischen Vorgehen rei&szlig;t Macron dem kapitalistischen Staat einmal mehr die demokratische Maske herunter. Dieser steht als Instrument der Klassenherrschaft nackt da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/03\/20\/pers-m20.html\">wsws<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Frankreich: Eine veritable Staatskrise<\/strong><br>\nGewalt bei Protesten gegen Rentenreform, die politisch brachial durchgesetzt wurde. Verw&uuml;stungen in Paris. Steigen die Gelbwesten wie Ph&ouml;nix aus der Asche?<br>\nWas ist los in Frankreich? Das Gesetz zur Rentenreform ist beschlossen &ndash; Genaueres und manches unbekannte Inhaltliches zur Reform hier. Das Misstrauensvotum gegen die Regierung ist gescheitert. Gestern gab es in Paris starke Protestbekundungen.<br>\nRadikalisierung und Machtprobe<br>\nIm Land gehen die Streiks weiter. Nicht nur die M&uuml;llabfuhr in Paris wird weiter bestreikt. Es traf auch die Raffinerie in Feyzin, wie auch die zweitgr&ouml;&szlig;te Erd&ouml;lraffinerie in Donges, die heute von der Polizei ger&auml;umt wurde. Beide geh&ouml;ren zum Konzern TotalEnergie.<br>\nDie Gewerkschaft CGT blockiert die Ausfahrt von Lastwagen im Erd&ouml;ldepot von Fos-sur-Mer bei Marseille. Auch der Zugang zum AKW in Bugey (Ain) wurde von 300 bis 400 Streikenden blockiert. Die Strom-Produktion war davon aber nicht betroffen, berichtet Le Monde.<br>\nTankstellen haben Versorgungsprobleme. Dies gibt schon den ersten Einblick in die Situation, die von einer Radikalisierung gepr&auml;gt ist. Die Gewerkschaft CGT, die beste Verbindungen in den Energiesektor hat, stellt die Regierung Macron vor eine Machtprobe. Dass in der Gewerkschaft bald Wahlen anstehen, spielt da sicher auch eine Rolle.<br>\nIm gr&ouml;&szlig;eren Bild wiegt jedoch schwerer, dass Macron politische Strategiefehler bei der Reform gemacht hat. Mit dem Ergebnis, dass er die Gewerkschaften &ndash; und einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung &ndash; gegen sich hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Frankreich-Eine-veritable-Staatskrise-7596210.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Japan-Deutschland-Kooperation &ldquo;kann Abkopplung von China nicht realisieren<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWestliche und japanische Medien haben das Ergebnis begr&uuml;&szlig;t, das Japan und Deutschland erzielt haben, um die Wirtschafts- und Verteidigungsbeziehungen zu st&auml;rken, um mit Chinas wachsendem Einfluss und globalen Sicherheitsbedenken fertig zu werden. Analysten warnten jedoch, dass jeder Versuch, die Abkopplung von China voranzutreiben, auf Hindernisse sto&szlig;en k&ouml;nnte, und dass Japans Bestreben, eine st&auml;rkere Einmischung der EU in Asien voranzutreiben, die Region in Turbulenzen st&uuml;rzen wird, gegen die die L&auml;nder der Region sehr wachsam sein sollten.<br>\nDer deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz und der japanische Premierminister Fumio Kishida haben am Samstag in Tokio die erste Runde der Regierungskonsultationen abgehalten und eine gemeinsame Erkl&auml;rung ver&ouml;ffentlicht. Nach dem Treffen teilte Kishida auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit, dass sich beide Seiten darauf geeinigt h&auml;tten, die Lieferketten in den Bereichen Mineralien, Halbleiter, Batterien und anderen strategischen Bereichen zu st&auml;rken, um &ldquo;wirtschaftlichem Zwang, staatlich gelenkten Versuchen des illegalen Technologieerwerbs und marktfremden Praktiken entgegenzuwirken&rdquo;, berichtete die Associated Press.<br>\nEinige westliche Medien behaupteten, die japanisch-deutsche Erkl&auml;rung sei eine Form der Zusammenarbeit zur Bew&auml;ltigung der &ldquo;chinesischen Bedrohung&rdquo;, was die unterschiedlichen Haltungen Japans und Deutschlands gegen&uuml;ber China vernachl&auml;ssige, so Analysten.<br>\nIn letzter Zeit hat Japan die Interaktion mit der von den USA gef&uuml;hrten NATO intensiviert und versucht, die NATO-Mitglieder, insbesondere Deutschland, nach Asien zu ziehen, um China durch eine verst&auml;rkte Zusammenarbeit in milit&auml;rischen und sicherheitspolitischen Fragen &ldquo;einzud&auml;mmen&rdquo;[&hellip;]<br>\nDa die USA den strategischen Wettbewerb mit China insgesamt versch&auml;rft haben und entschlossen sind, China in den Bereichen Industrie, Lieferketten und Hochtechnologie zu verdr&auml;ngen, werden auch die Unternehmen in Deutschland und Japan unter den Abkopplungsbestrebungen der USA leiden, da sie einen engen Handelsaustausch mit China pflegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202303\/1287563.shtml\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ehemaliger US-Sicherheitsberater: Zerst&ouml;rung von Halbleiterfabriken in Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzungen)<br>\nImmer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass die USA die Weltwirtschaft in die Luft jagen w&uuml;rden, um zu verhindern, dass China Anspruch auf Taiwans Halbleiterfabriken erhebt.<br>\nDer ehemalige Nationale Sicherheitsberater des Wei&szlig;en Hauses, Robert C. O&rsquo;Brien, hat einen d&uuml;steren Notfallplan der USA f&uuml;r den Fall einer chinesischen Invasion in Taiwan angedeutet. Anstatt Taiwans Halbleiterfabriken in die H&auml;nde der Kommunistischen Partei Chinas fallen zu lassen, w&uuml;rden die USA und ihre Verb&uuml;ndeten einfach einen Nordstream durchziehen.<br>\n&ldquo;Die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten werden niemals zulassen, dass diese Fabriken in die H&auml;nde der Chinesen fallen&rdquo;, sagte O&rsquo;Brien gegen&uuml;ber Semafor, einer Nachrichtenagentur, die vom inhaftierten demokratischen Finanzier Sam Bankman-Fried und seinem Bruder finanziert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2023\/03\/13\/us-natsec-advisor-taiwan-semiconductor-china\/\">The Grayzone<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Winterd&uuml;rre und Wassernot. Es braucht eine nationale Wasserstrategie!<\/strong><br>\nBilder von ausgetrockneten Flussbetten und Seen kannten wir bisher nur aus dem globalen S&uuml;den. Mittlerweile sind dies auch in &Ouml;sterreich keine Ausnahmeerscheinungen mehr &ndash; und das im Fr&uuml;hling, wo die Schneeschmelze viel Wasser bringen sollte. Wie ist mit potenziellen Nutzungskonflikten durch zuk&uuml;nftige Wasserengp&auml;sse in &Ouml;sterreich und Europa umzugehen? Die Trinkwasserversorgung priorit&auml;r im Wassergesetz zu verankern w&auml;re ein erster wichtiger Schritt. Eine nationale Wasserstrategie, um Begehrlichkeiten und gute L&ouml;sungen unter einen Hut zur bringen, ein weiterer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/es-braucht-eine-nationale-wasserstrategie\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Cum-Ex-Betrug als Video<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Cum-Ex-Betrug als Video &#128514;<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/t.co\/TanzncRZB3\">pic.twitter.com\/TanzncRZB3<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Maurice H&ouml;fgen (@MauriceHoefgen) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MauriceHoefgen\/status\/1638426286484860931?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 22, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MauriceHoefgen\/status\/1638426286484860931\">Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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