{"id":95358,"date":"2023-03-23T08:31:07","date_gmt":"2023-03-23T07:31:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358"},"modified":"2023-03-23T08:31:07","modified_gmt":"2023-03-23T07:31:07","slug":"hinweise-des-tages-4323","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h01\">Weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine &ndash; Au&szlig;enministerin Baerbock bei EU-Au&szlig;enrat in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h02\">Treffen von Xi und Putin in Moskau bringt US-Kriegstreiber in Bedr&auml;ngnis: China dr&auml;ngt auf Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h03\">Hersh: Scholz hilft den USA bei der Vertuschung der Anschl&auml;ge auf Nord Stream<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h04\">Diener des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h05\">Globales Modell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h06\">SAS-Veteran Oliver Schulz wegen T&ouml;tung eines afghanischen Mannes in einem Feld auf Kriegsverbrechen angeklagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h07\">Kirgisistan und Kasachstan planen Rehabilitierung von Nazi-Kollaborateuren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h08\">HBS: Verm&ouml;gensteuer zul&auml;ssig und gut begr&uuml;ndbar: Ampel kann, will aber nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h09\">Die Gewalt der &raquo;Reform&laquo; TV-Auftritt von Frankreichs Pr&auml;sident.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h10\">Personalmangel und Burnout: Soziale Berufe an der Belastungsgrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h11\">Zeitvertr&auml;ge in der Wissenschaft: Wie Deutschland Nachwuchsforscher vergrault<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h12\">Oschmann-Debatte: Wie der Ostbeauftragte der Bundesregierung lieber zu einer Westzeitung ging<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95358#h13\">Man mag ja Michael Wendler attackieren, aber wer geht mit Karl Lauterbach ins Gericht?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine &ndash; Au&szlig;enministerin Baerbock bei EU-Au&szlig;enrat in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nRusslands verheerender Angriffskrieg gegen die Ukraine bleibt das zentrale Thema f&uuml;r die gemeinsame europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik. &Uuml;ber ein Jahr ist seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 vergangen. Die EU hat seitdem den Menschen in der Ukraine, die sich dem unrechtm&auml;&szlig;igen russischen Angriff widersetzen, den R&uuml;cken gest&auml;rkt. Milit&auml;risch, finanziell und humanit&auml;r unterst&uuml;tzt die EU die Ukrainerinnen und Ukrainer. &Uuml;ber 4 Millionen Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine haben Zuflucht gesucht und unmittelbar Schutz in der EU erhalten.<br>\nBeim Treffen der EU-Au&szlig;enministerinnen und Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel wird es um M&ouml;glichkeiten weiterer Unterst&uuml;tzung gehen &ndash; sei es beim Wiederaufbau zerst&ouml;rter Wasser- und Energieversorgung oder durch milit&auml;rische Hilfen und die Lieferung von Munition. Eine gemeinsame europ&auml;ische Sonderinitiative zur Munitionsbeschaffung f&uuml;r die Ukraine wird das zentrale Thema bei einer gemeinsamen Sitzung der Au&szlig;enministerinnen und Au&szlig;enminister mit den Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsministern am Nachmittag sein. Annalena Baerbock und Boris Pistorius werden gemeinsam an diesem Austausch teilnehmen.<br>\nDie rechtliche Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen bleibt auch weiterhin wichtiges Thema f&uuml;r die EU-Au&szlig;enministerinnen und -Au&szlig;enminister. Vor wenigen Tagen erst hat die Untersuchungskommission des VN-Menschenrechtsrats das Ausma&szlig; der bekannten Gr&auml;ueltaten aufgezeigt, die im Rahmen des Kriegs bislang ver&uuml;bt wurden.<br>\nVor der Akademie f&uuml;r V&ouml;lkerrecht forderte Au&szlig;enministerin Baerbock in Den Haag am 16. Januar 2023, dass Russland f&uuml;r die im Krieg ver&uuml;bten Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird:<br>\n&ldquo;Das V&ouml;lkerrecht ist stark. [&hellip;] Davon bin ich zutiefst &uuml;berzeugt. Aber damit das V&ouml;lkerstrafrecht jetzt seine St&auml;rke entfalten kann, m&uuml;ssen wir Verantwortung &uuml;bernehmen. Damit Aggression nicht ungestraft bleibt, damit Gerechtigkeit keine abstrakte Gr&ouml;&szlig;e bleibt, sondern eine wirkliche Perspektive ist. Damit diejenigen, die unseren Frieden brechen, nicht ungestraft davonkommen. Egal wo auf der Welt.&rdquo;<br>\nEin schreckliches Beispiel f&uuml;r russische Verbrechen in der Ukraine ist die Verschleppung Tausender ukrainischer Kinder nach Russland &ndash; gegen den Willen der Kinder und der Erziehungs- und Sorgeberechtigten. Auch hier wollen sich die EU und die Mitgliedstaaten noch st&auml;rker engagieren, damit Kinder wieder in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Auf deutsche und niederl&auml;ndische Initiative wurden unter anderem im Rahmen des 10. Sanktionspakets gezielt Verantwortliche mit Sanktionen belegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/europa\/aussenpolitik\/baerbock-eu-aussenrat-ukraine\/2588564\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Baerbock mit Rundumschlag: Westen will Frieden &ndash; Putin hingegen &ldquo;bombardiert, mordet und t&ouml;tet&rdquo;<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock wirft mit Kraftworten um sich: Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin &ldquo;bombardiert Tag und Nacht die Menschen in der Ukraine&rdquo;. Dagegen wolle der Westen &ldquo;Frieden in Europa&rdquo;. Eine m&ouml;gliche Befriedung der Ukraine k&ouml;nnte aber nur durch weitere Waffen- und Munitionslieferungen erm&ouml;glicht werden.<br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) traf sich am 20. M&auml;rz mit ihren EU-Kollegen in Br&uuml;ssel, um &ldquo;die weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine zu besprechen, darunter auch die Lieferung von Munition&rdquo;, so die offizielle Mitteilung auf der Webseite des Ausw&auml;rtigen Amtes (AA). Weitere Themen der Tagesordnung lauteten &ldquo;die Lage in Tunesien, Iran und Afghanistan&rdquo;. Dabei sprach Baerbock auch zu den anwesenden Journalisten.<br>\nSo teilte sie laut Ver&ouml;ffentlichung auf dem Twitter Kanal des AA unter anderem mit, dass &ldquo;unser wichtigstes Ziel&rdquo; bleibe, Frieden in Europa und &ldquo;damit Frieden in der Ukraine&rdquo; zu erreichen. Laut Baerbock sei dies aktuell jedoch nicht m&ouml;glich. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte sie an:<br>\n&ldquo;Doch der russische Pr&auml;sident bombardiert Tag und Nacht die Menschen in der Ukraine weiter, mordet und t&ouml;tet durch die Zerst&ouml;rung von Infrastruktur, durch den direkten Angriff auf Zivilisten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/165874-baerbock-mit-rundumschlag\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Aussagen der amtierenden deutschen Bundesau&szlig;enministerin sind ein sehr gutes Beispiel daf&uuml;r, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95294\">der Blick in die Liste der Manipulationsmethoden meist hilft<\/a>. Trotz insbesondere der Erfahrungen mit dem Irak-Krieg meint sie wohl ernsthaft, sie sei eine (moralisch) Gute &ndash; wie der &ldquo;Werte-Westen&rdquo; generell. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95234#h01\">Haftbefehl gegen Putin erlassen<\/a> mit Anmerkungen und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95244\">Putin vor Gericht: Tribunal der Heuchler<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wie die USA auf eine Anklage und Verhaftung ihres Pr&auml;sidenten oder ihrer Soldaten reagieren w&uuml;rden, haben sie bereits vor &uuml;ber 20 Jahren deutlich gemacht &ndash; 2002 hat der US-Kongress f&uuml;r den Fall von in Den Haag angeklagten US-B&uuml;rgern sogar mit einer Invasion in den Niederlanden gedroht, wie der &bdquo;Spiegel&ldquo; damals berichtet hat:<\/p>\n<p>&acute;US-Kongress droht Niederlanden mit Invasion &ndash; Parlament und Regierung in den Niederlanden sind emp&ouml;rt: Beide H&auml;user des US-Kongresses haben einem Gesetz zugestimmt, das, falls amerikanische B&uuml;rger vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden, sogar die Invasion im Nato-Partnerland vorsieht.&acute;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>dazu auch: <strong>Der Westen zeigt, wof&uuml;r er wirklich k&auml;mpft<\/strong><br>\nDass der Westen bereit ist, Uranmunition dort einsetzen zu lassen, wo Menschen leben, die laut dem Westen und laut Kiew Ukrainer sind, zeigt, dass es dem Westen weder um die Ukraine noch um die Menschen in dem Land geht. Das best&auml;tigt auch die Vorw&uuml;rfe Russlands, dass es dem Westen in Wahrheit nur darum geht, Russland dauerhaft zu schw&auml;chen oder sogar als Staat zu zerschlagen, und dass die Ukraine nur der bedauernswerte Spielball ist, den der Westen f&uuml;r dieses Ziel zu opfern bereit ist. Die Lieferung von Uranmunition best&auml;tigt auch den russischen Vorwurf, der US-gef&uuml;hrte Westen f&uuml;hre einen Krieg &bdquo;bis zum letzten Ukrainer&ldquo; gegen Russland. [&hellip;]<br>\nDass man in Russland der Meinung ist, man befinde sich nicht nur in einem Krieg mit der Kiewer Regierung, sondern mit dem gesamten Westen, kann niemanden &uuml;berraschen und die Lieferung von Uranmunition best&auml;tigt diese Meinung ein weiteres Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/der-westen-zeigt-wofuer-er-wirklich-kaempft\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Krieg in der Ukraine: EU gegen schnelle Waffenruhe<\/strong><br>\nDie Mitgliedstaaten fordern einen vollst&auml;ndigen Abzug russischer Truppen als Bedingung f&uuml;r Verhandlungen. Und denken &uuml;ber neue Sanktionen nach.<br>\nDie Europ&auml;ische Union lehnt einen Waffenstillstand in der Ukraine und eine anschlie&szlig;ende Verhandlungsl&ouml;sung ab. Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU wollen sich bei ihrem Gipfeltreffen am Donnerstag in Br&uuml;ssel vielmehr hinter die &bdquo;Friedensformel&ldquo; von Ukraines Pr&auml;sident Wolodimir Selenski stellen. Dies geht aus dem Beschlussentwurf f&uuml;r den zweit&auml;gigen Gipfel hervor, der der taz vorliegt.<br>\nEine schnelle Waffenruhe hatte China vorgeschlagen. Sie ist Teil des umstrittenen 12-Punkte-Plans, den Pr&auml;sident Xi Jinping bei seinem Staatsbesuch in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin diskutiert hat. Der chinesische Plan k&ouml;nne als Grundlage f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung dienen, sagte Putin. Zugleich beschuldigte er die Ukraine und den Westen, nicht an einem Ende des Kriegs interessiert zu sein.<br>\nDer Beschlussentwurf f&uuml;r den EU-Gipfel verliert kein Wort &uuml;ber die chinesisch-russischen Vorst&ouml;&szlig;e. Stattdessen stellt er sich hinter die ukrainische &bdquo;Friedensformel&ldquo;, die den vollst&auml;ndigen Abzug der russischen Besatzer vorsieht. Russland m&uuml;sse seine Aggression beenden und die Truppen &bdquo;sofort, vollst&auml;ndig und ohne Bedingungen&ldquo; aus dem gesamten Gebiet der Ukraine abziehen, so die EU.<br>\nEinen eigenen Plan zur Beendigung des Kriegs legen die Europ&auml;er nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-in-der-Ukraine\/!5922184\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Treffen von Xi und Putin in Moskau bringt US-Kriegstreiber in Bedr&auml;ngnis: China dr&auml;ngt auf Frieden<\/strong><br>\nDem Westen gleitet die globale Dominanz zusehends aus der Hand und entsprechend reagiert er mit einem Mix aus Protzerei, Denunziation und Obstruktion. &bdquo;Kein anderer Staat in der Welt, keiner, hat ein Netzwerk von B&uuml;ndnissen und Partnerschaften, wie die USA es haben&ldquo;, prahlte John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA. Der Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, versuchte es seinerseits mit Spott: Russland sei f&uuml;r China zur &bdquo;Discount-Tankstelle&ldquo; abgestiegen; &bdquo;Putin h&auml;ngt am Tropf Xis&ldquo;. Friedensverhandlungen? Bis Russland seine Truppen zur&uuml;ckziehe, also faktisch kapituliere, st&uuml;nden die Vereinigten Staaten &bdquo;vereint mit der Ukraine&ldquo;, r&uuml;steten sie also noch weiter auf, t&ouml;nte trotzig US-Au&szlig;enminister Antony Blinken. Das Problem: Washington hat &ndash; vorzugsweise &uuml;ber US-Medien &ndash; mehrfach durchgestochen, dass es nicht mehr beliebig viele Milliarden in den Ukraine-Krieg stecken will. Da die Kriegsbegeisterung in der US-Bev&ouml;lkerung schrumpft, soll der Waffengang vor dem bevorstehenden Wahlkampf beendet sein. Man kann davon ausgehen, dass Peking das im Blick hat. China h&auml;tte es wohl kaum riskiert, mit der Ank&uuml;ndigung von Verhandlungen sein politisches Renommee aufs Spiel zu setzen, g&auml;be es keine Chance daf&uuml;r, dass sich die USA auf ein Ende des Kriegs einlassen. Dass Kiew inzwischen mehrfach bekr&auml;ftigt hat, zu Verhandlungen mit Peking bereit zu sein, mag man als Beleg daf&uuml;r sehen, dass zumindest die st&auml;rkste Macht im Westen die Lust an dem Krieg zu verlieren scheint &ndash; nicht am Krieg allgemein nat&uuml;rlich, aber an diesem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/china-draengt-auf-frieden-4778477\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Auf der Seite des Krieges (II)<\/strong><br>\nStark divergierend reagieren Politiker weltweit auf das gestern zu Ende gegangene Treffen zwischen den Pr&auml;sidenten Chinas und Russlands und auf deren Verhandlungen &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Ukrainische Regierungsmitglieder geben sich weiterhin offen f&uuml;r Gespr&auml;che mit Beijing. Brasiliens Pr&auml;sident Luiz Ign&aacute;cio Lula da Silva nennt Berichte &uuml;ber das Treffen eine &bdquo;gute Nachricht&ldquo; und wird n&auml;chste Woche in China an die Verhandlungen ankn&uuml;pfen. Negative Reaktionen kommen aus dem Westen, unter anderem von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, die behauptet, Beijings Vorsto&szlig; in Richtung auf Friedensgespr&auml;che sei g&auml;nzlich ungeeignet. Hintergrund ist, dass Xi Jinping und Wladimir Putin in Moskau nicht nur die M&ouml;glichkeit zu einer Beendigung des Ukraine-Kriegs ausgelotet, sondern auch eine Ausweitung ihrer Kooperation in die Wege geleitet und die bisherige westliche Dominanz &uuml;ber die Welt in Frage gestellt haben. Weil vor allem China &bdquo;sowohl die Absicht&ldquo; als auch das Potenzial habe, &bdquo;die internationale Ordnung neu zu gestalten&ldquo;, m&uuml;sse Washington es &bdquo;niederkonkurrieren&ldquo;, hei&szlig;t es in der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9201\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hersh: Scholz hilft den USA bei der Vertuschung der Anschl&auml;ge auf Nord Stream<\/strong><br>\nDer deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz war laut dem US-Journalisten Seymour Hersh seit Monaten an den Versuchen Washingtons beteiligt, die US-Urheberschaft bei der Sprengung der beiden Nord Stream-Pipelines zu vertuschen. Ihm zufolge bleibt jedoch die Frage offen, ob Scholz bereits w&auml;hrend der Planungsphase von der Sabotage wusste. Dennoch sei er irgendwie in die Versuche der USA verwickelt, Informationen zur&uuml;ckzuhalten, betonte der Journalist.<br>\n&ldquo;An dieser Stelle sei angemerkt, dass Bundeskanzler Scholz seit letztem Herbst eindeutig in die Unterst&uuml;tzung der Regierung Biden bei der Vertuschung ihrer Operation in der Ostsee verwickelt ist&rdquo;, schreibt Hersh in seinem Blog auf der Plattform Substack.<br>\nHersh erinnerte daran, dass der deutsche Bundeskanzler Anfang M&auml;rz die Vereinigten Staaten besuchte. Seine Reise umfasste nur zwei &ouml;ffentliche Veranstaltungen, wobei weder Scholz noch US-Pr&auml;sident Joe Biden Pressekonferenzen abhielten, bei denen Journalisten Fragen stellten.<br>\nWie der Journalist feststellte, wurde jedoch sp&auml;ter bekannt, dass die beiden Staats- und Regierungschefs ein 80-min&uuml;tiges Treffen hatten, an dem gr&ouml;&szlig;tenteils nicht einmal ihre Berater teilnahmen. Am Ende des Gespr&auml;chs gab es keine offizielle Erkl&auml;rung, aber laut einer Quelle mit Zugang zu diplomatischen Geheimunterlagen ging es darum, &ldquo;das Thema Gaspipelines offenzulegen&rdquo;.<br>\nHersh gab an, dass nach dem Treffen der beiden Staatsm&auml;nner die CIA-Mitarbeiter angewiesen wurden, zusammen mit einem deutschen Geheimdienst ein Ablenkungsman&ouml;ver vorzubereiten. Dieses bestand darin, der US-amerikanischen und deutschen Presse eine alternative Version des Notfalls an der Nord Stream zu liefern. Der Journalist wies darauf hin, dass Biden eine t&ouml;richte Entscheidung &uuml;ber Sabotage getroffen habe und nun gezwungen sei, dar&uuml;ber zu l&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/165989-hersch-scholz-hilft-usa-seit-herbst-bei-vertuschung-anschlag-auf-nord-streams\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den englischen Text von Seymour Hersh k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/the-cover-up\">hier nachlesen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Seymour Hersh zu Nord Stream: Olaf Scholz ist an Komplott beteiligt<\/strong><br>\nDer US-Journalist argumentiert gegen k&uuml;rzlich erschienene Berichte von Zeit und New York Times, die seine Thesen nicht unterst&uuml;tzen. Er verweist erneut auf anonyme Geheimdienst-Quellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pipeline-sabotage-nord-stream-enthuellungen-us-journalist-seymour-hersh-wehrt-sich-gegen-kritiker-und-verweist-auf-neue-anonyme-geheimdienst-quellen-li.330443\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ein landesverr&auml;terischer Bundeskanzler?<\/strong><br>\nNach der neuesten Aufdeckung Seymour Hershs ist klar, was jetzt notwendig ist: Ein mutiger Generalbundesanwalt. Gibt es einen? Oder ist es, wie wir bef&uuml;rchten: Die Justiz redet sich mal wieder raus?<br>\nSeymour Hersh legte gestern nach: Nach seinem ersten Nord-Stream-Bericht, so erkl&auml;rte er, haben US-Pr&auml;sident Biden und Bundeskanzler Scholz die Gunst der Stunde genutzt &ndash; letzterer war zu Staatsbesuch in Washington &ndash;, um einige Dinge in ihrem Sinne geradezur&uuml;cken. Sie haben vereinbart, dass die Geheimdienste beider Nationen eine konstruierte Geschichte an die Medien weitergeben sollen, die Hershs Bericht scheinbar entkr&auml;ftet. Kurz danach hat die New York Times &uuml;ber eine nicht genauer definierte &raquo;pro-ukrainischen Gruppe&laquo; geschrieben, die daf&uuml;r verantwortlich sein soll &ndash; salopp gesagt: Ein bisschen besser ausger&uuml;stete Hobby-Taucher mit Segelyacht sollen den Anschlag ausgef&uuml;hrt haben.<br>\nDie Geschichte klang von Anfang an, sagen wir es freundlich: Wenig glaubw&uuml;rdig. Dennoch wurde sie herumgereicht, Deutschlands Medienanstalten haben sie exzessiv forciert. Die &uuml;blichen f&uuml;nfklassigen Journalisten, auch Faktenchecker genannt, die noch bei Hershs Bericht Feuer und Flamme waren, die Thesen zu entkr&auml;ften und l&auml;cherlich zu machen, schwiegen sich bei der abgesprochenen Geschichte aus. Vielleicht wollten sie nicht erneut einem &Uuml;bersetzungsfehler zum Opfer fallen: Safety first halt &ndash; liebe Faktenchecker, das &Uuml;bersetzungsprogramm Deepl &uuml;bersetzt euch diese letzten fremdklingenden Worte vielleicht sogar ad&auml;quat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/03\/landesverraeterische-bundeskanzler\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Diener des Westens<\/strong><br>\nNach Haftbefehl gegen Putin: &Uuml;ber das Verh&auml;ltnis von USA und Internationalem Strafgerichtshof.<br>\nRusslands Ermittlungsbeh&ouml;rde hat am Montag ein Verfahren gegen den Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), den Briten Karim Khan, und gegen drei Richter des im niederl&auml;ndischen Den Haag ans&auml;ssigen ICC er&ouml;ffnet. Die Vorw&uuml;rfe st&uuml;tzen sich auf russisches Recht. Khan und den Richtern wird vorgeworfen, sie h&auml;tten eine unschuldige Person eines Verbrechens bezichtigt und seien an der Vorbereitung eines &raquo;Angriffs auf den Repr&auml;sentanten eines fremden Staates, der internationalen Schutz genie&szlig;t&laquo;, beteiligt, &raquo;um die internationalen Beziehungen zu verkomplizieren&laquo;. Das russische Strafverfahren ist leicht als Gegenschlag gegen den Haftbefehl zu erkennen, den der ICC am vorigen Freitag gegen Russlands Staatschef Wladimir Putin und gegen die Beauftragte f&uuml;r Kinderrechte im B&uuml;ro des Pr&auml;sidenten, Maria Aleksejewna Lwowa-Belowa, erlassen hatte. Das Gericht wirft den beiden vor, sie seien pers&ouml;nlich f&uuml;r die &raquo;widerrechtliche Deportation&laquo; von Kindern &raquo;aus besetzten Gebieten der Ukraine&laquo; in die Russische F&ouml;deration verantwortlich. Gemeint sind offenbar Kinder russischer Eltern, die zum Schutz vor dem Kriegsgeschehen evakuiert wurden. Wer im Internet nach dem Wortlaut des Haftbefehls sucht, wird scheitern: Das Dokument ist ausdr&uuml;cklich als geheim deklariert, sein Inhalt ist nur durch eine Pressemitteilung des ICC vom 17. M&auml;rz bekannt. Dort wird die Geheimhaltung mit dem Schutz von Opfern und Zeugen, aber auch mit &raquo;Absicherung der Ermittlungen&laquo; begr&uuml;ndet. Chefankl&auml;ger Khan, der den Haftbefehl am 22. Februar beantragt hatte, trat am Montag bei einem Treffen westlicher und prowestlicher Justizminister in London auf, dessen erkl&auml;rter Zweck darin bestand, &uuml;ber die &raquo;Steigerung der Unterst&uuml;tzung&laquo; f&uuml;r den ICC zu beraten. Richtiger sollte man von dessen einseitiger Instrumentalisierung, aktuell haupts&auml;chlich gegen Russland, sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447383.washington-und-der-icc-diener-des-westens.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Globales Modell<\/strong><br>\nChina und Russland bekr&auml;ftigen strategische Partnerschaft. Plan zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit bis 2030 vereinbart.<br>\nIn der politischen Grundsatzerkl&auml;rung sprechen beide Seiten von einem &raquo;multipolaren Modell&laquo; und halten fest, &raquo;dass sich die Welt in rasantem Tempo ver&auml;ndert, (&hellip;) dass historische Trends wie Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gegenseitiger Nutzen unumkehrbar sind, dass sich der Prozess der Schaffung einer multipolaren Weltordnung beschleunigt, dass die Positionen der Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder gefestigt werden&laquo;. Gleichzeitig seien &raquo;Hegemonismus, Unilateralismus und Protektionismus nach wie vor weitverbreitet&laquo;. Versuche, das V&ouml;lkerrecht durch eine &raquo;regelbasierte Ordnung&laquo; zu ersetzen, seien &raquo;inakzeptabel&laquo;. Beide Staaten bekennen sich zur UN-Charta, wiederholen, dass ein Atomkrieg nicht gef&uuml;hrt werden darf und von niemandem gewonnen werden kann, und verlangen die gleiche Ber&uuml;cksichtigung von Sicherheitsinteressen aller Staaten. Die Beziehungen zwischen Russland und China seien &raquo;zwar kein milit&auml;risch-politisches B&uuml;ndnis, wie es sich w&auml;hrend des Kalten Krieges herausgebildet&laquo; habe, &uuml;bertr&auml;fen &raquo;aber diese Form der zwischenstaatlichen Interaktion&laquo;. Sie h&auml;tten keinen &raquo;Block- oder Konfrontationscharakter&laquo; und seien &raquo;nicht gegen Drittl&auml;nder gerichtet&laquo;. Besorgt &auml;u&szlig;ern sich beide Seiten &raquo;&uuml;ber die verst&auml;rkten globalen Aktivit&auml;ten der USA im Bereich der Raketenabwehr und die Stationierung ihrer Elemente in verschiedenen Regionen der Welt in Verbindung mit dem Aufbau hochpr&auml;ziser nichtnuklearer Waffen zur F&uuml;hrung eines Entwaffnungsschlages und anderer strategischer F&auml;higkeiten sowie &uuml;ber das Streben der USA nach landgest&uuml;tzten Raketen mittlerer und k&uuml;rzerer Reichweite im asiatisch-pazifischen und europ&auml;ischen Raum und deren Weitergabe an ihre Verb&uuml;ndeten&laquo;. Das alles untergrabe die globale Stabilit&auml;t. Zum Ukraine-Krieg erkl&auml;ren die Staaten, ein &raquo;verantwortungsvoller Dialog&laquo; sei der beste Weg f&uuml;r &raquo;eine nachhaltige L&ouml;sung&laquo;, eine Blockkonfrontation m&uuml;sse verhindert, Ma&szlig;nahmen, die den Konflikt anheizten, beendet werden.<br>\nDie Reaktionen im Westen fielen rituell negativ bis nichtssagend aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447354.beziehungen-china-russland-globales-modell.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>SAS-Veteran Oliver Schulz wegen T&ouml;tung eines afghanischen Mannes in einem Feld auf Kriegsverbrechen angeklagt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin hochdekorierter ehemaliger SAS-Soldat, der in einer &ldquo;Four Corners&rdquo;-Reportage gezeigt wird, wie er einen afghanischen Mann in einem Weizenfeld erschie&szlig;t, ist der erste australische Soldat oder Veteran, der nach australischem Recht wegen eines Kriegsverbrechens angeklagt wird. [&hellip;]<br>\nLaut ABC bezieht sich die Anklage auf die Erschie&szlig;ung des Afghanen Dad Mohammad w&auml;hrend einer ADF (Australien Defense Forces = Australische Verteidigungskr&auml;fte) -Razzia im Mai 2012 in der Provinz Uruzgan im S&uuml;den Afghanistans.<br>\nDiese T&ouml;tung wurde im M&auml;rz 2020 von der ABC-Sendung Four Corners aufgedeckt, die Aufnahmen ausstrahlte, die zeigen, wie Herr Schulz Herrn Mohammad erschie&szlig;t, w&auml;hrend der Afghane am Boden liegt. [&hellip;]<br>\nEs wird gezeigt, wie ein SAS-Hund Herrn Mohammad auf einem Feld zerfleischt, bevor der Hund zur&uuml;ckgerufen wird und Herr Schulz seine Waffe auf den Mann richtet. [&hellip;]<br>\nFour Corners enth&uuml;llte auch, dass die ADF die T&ouml;tung Monate nach dem Vorfall von 2012 aufgrund von Beschwerden afghanischer Dorfbewohner untersucht hatte.<br>\nDie ADF-Ermittler sprachen Herrn Schulz jedoch frei, nachdem sie erfuhren, dass Herr Mohammad &ldquo;taktisch man&ouml;vriert&rdquo; hatte, ein Funkger&auml;t bei sich trug und in Selbstverteidigung erschossen worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2023-03-20\/former-sas-soldier-arrested-over-afghanistan-killing\/102119554\">ABC News <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kirgisistan und Kasachstan planen Rehabilitierung von Nazi-Kollaborateuren<\/strong><br>\nDie Regierungen Kasachstans und Kirgisistans planen die Rehabilitierung von Kollaborateuren mit den deutschen Faschisten im zweiten Weltkrieg. Sie sollen unter tatkr&auml;ftiger Mithilfe westlicher NGOs als Opfer des Stalinismus rehabilitiert werden. (&hellip;)<br>\nIn Kasachstan wurde bereits im Jahr 2020 eine Sonderkommission eingesetzt, die &uuml;ber die Opfer politischer Repression beraten soll. Mit den Opfern politischer Repression sind nicht etwa diejenigen Teile der Arbeiterklasse gemeint, die gegen die Regierung die politischen und sozialen Rechte der Arbeiterklasse verteidigen. Auch nicht jene mutigen Kasachinnen und Kasachen die unter den widrigsten Bedingungen als Partisaninnen und Partisanen und als Angeh&ouml;rige der Roten Armee gegen die deutschen Faschisten k&auml;mpften. Mit den Opfern politischer Repression sind die Opfer des &bdquo;Stalinismus&ldquo; gemeint. Rehabilitiert werden sollen sowohl gew&ouml;hnliche Kriminelle, Banditen und Verurteilte wegen Unterschlagung und Amtsdelikten, sondern auch Mitglieder der Turkistanischen Legion der Wehrmacht, muslimische SS-Einheiten sowie konterrevolution&auml;re Rebellen (Basmatschi). (&hellip;) In Kirgisistan wird ebenfalls schon seit l&auml;ngerem versucht, Nazi-Kollaborateure und Konterrevolution&auml;re, aber auch einfach Kriminelle und Verbrecher als Opfer des Stalinismus zu rehabilitieren. Im zweiten Anlauf hat es nun ein Gesetzesvorschlag &uuml;ber die &bdquo;endg&uuml;ltige Rehabilitierung der Opfer der stalinistischen Repressionen von 1918 bis 1953&ldquo; zur Begutachtung ins Parlament gebracht. Die Initiative daf&uuml;r geht von Abgeordneten regierungsnaher Parteien mit Unterst&uuml;tzung des Parlamentspr&auml;sidenten Nurlan Schakijew aus. Auch die &ouml;rtliche Soros-Stiftung und die &bdquo;Open Government Partnership&ldquo; sind daran beteiligt. Die Open Government Partnership ist ein von der United States Agency for International Development (USAID) unterst&uuml;tztes Programm. Neben den Kollaborateuren mit den deutschen Faschisten &ndash; darunter auch muslimische SS-Einheiten &#8209;sollen auch die Teilnehmer an antisowjetischen Aufst&auml;nden (Basmatschi) rehabilitiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/kirgisistan-und-kasachstan-planen-rehabilitierung-von-nazi-kollaborateuren\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>HBS: Verm&ouml;gensteuer zul&auml;ssig und gut begr&uuml;ndbar: Ampel kann, will aber nicht<\/strong><br>\nEin Rechtsgutachten haucht der Debatte um die Einf&uuml;hrung einer Reichensteuer neues Leben ein. Der Berliner Staatsrechtler Alexander Thiele, der im Auftrage der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) ein Rechtsgutachten vorlegte, vertritt die These, dass das Grundgesetz einer Erhebung einer Verm&ouml;gensteuer nicht grunds&auml;tzlich entgegenstehe. Im Gegenteil, die Einf&uuml;hrung ist nicht nur gut begr&uuml;ndbar, sondern w&uuml;rde auch zur Verwirklichung grundlegender verfassungsrechtlicher Prinzipien beitragen. (&hellip;) Die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz sch&uuml;tze ohnehin nicht das Verm&ouml;gen als Ganzes und sei daher grunds&auml;tzlich offen f&uuml;r die Auferlegung gesonderter &bdquo;Geldzahlungspflichten&ldquo;. Gr&uuml;nde f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Reichensteuer gibt es genug. 117 deutsche Milliard&auml;re h&auml;ufen aktuell Gesamtverm&ouml;gen von &uuml;ber 502 Milliarden. Euro an. Von jedem in den Corona-Krisenjahren neu erwirtschafteten Euro flossen 81 Cent an das reichste eine Prozent der Gesellschaft. Allein sechs deutsche Milliard&auml;re besitzen mit rund 150 Milliatden Euro mehr Verm&ouml;gen als die die &auml;rmsten 40 Prozent der Bev&ouml;lkerung zusammengenommen. Der Anh&auml;ufung von Reichtum steht eine Ausweitung der Armut gegen&uuml;ber: Nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes f&uuml;r 2022 leben 21 Prozent der Bev&ouml;lkerung an oder unter der Armut sgrenze, jedes f&uuml;nfte Kind ist von Armut bedroht, fast 38 Prozent der Studierenden gelten als armutsgef&auml;hrdet, mehr als 10 Prozent der Menschen in Deutschland lebten 2021 in &uuml;berbelegten Wohnungen. Nicht &uuml;berraschend, dass sich letztes Jahr in einer Umfrage des Bertelsmann-Instituts 77 Prozent der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine st&auml;rkere Besteuerung der Reichen ausgesprochen haben. Wie die Erfahrungen zur Verm&ouml;gensteuer in Frankreich und insbesondere in Spanien zeigen, kann die Sonderbesteuerung der Reichen auch ohne gro&szlig;en b&uuml;rokratischen Aufwand durchgesetzt werden. In Spanien sp&uuml;lt die Verm&ouml;gensteuer, die eine Besteuerung eines Nettoverm&ouml;gens ab 700.000 Euro vorsieht, j&auml;hrlich etwa 2 Milliarden Euro in die Staatskasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ampel-kann-will-aber-nicht-4778471\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Gewalt der &raquo;Reform&laquo; TV-Auftritt von Frankreichs Pr&auml;sident.<\/strong><br>\nDie von Macron so scharf kritisierte &raquo;Gewalt&laquo; auf der Stra&szlig;e ging &ndash; zahlreiche Fernsehbilder beweisen es &ndash; vor allem von den Einsatzkr&auml;ften aus, die der Pr&auml;sident nun um 200 Brigaden Gendarmerie aufstocken will. Das w&auml;ren bis zu 8.000 M&auml;nner und Frauen, die in Frankreich nicht der Polizei, sondern der Armee zugerechnet werden. Bereitet sich Macron auf einen B&uuml;rgerkrieg vor? &raquo;Gewalt&laquo;, so sehen es seit den vergangenen Wochen bis zu 75 Prozent der 68 Millionen Franzosen, steckt im Rentendiktat des Pr&auml;sidenten. Und &raquo;Gewalt&laquo; wohnt nach Meinung fast aller jungen Franzosen, zu nennen sind Sch&uuml;ler und Studenten, in der mit Hilfe des Verfassungsartikels 49.3 willk&uuml;rlich diktierten Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit jedes einzelnen Lohnabh&auml;ngigen um zwei Jahre. Die Entscheidung sei &raquo;legal&laquo;, sagt der Pr&auml;sident, obwohl die zust&auml;ndige demokratische Institution, die Nationalversammlung, &uuml;ber seinen Gesetzentwurf gar nicht abgestimmt hat. Egal scheint ihm mittlerweile zu sein, was das Volk von ihm und seinem zum Entsetzen der jungen, revoltierenden Menschen mit &raquo;brutalem Diktat&laquo; erzwungenen Gesetz h&auml;lt. Wenn er als &raquo;unpopul&auml;r&laquo; gelte, dann nehme er das eben hin. &Uuml;bersetzt ins Politische hei&szlig;t das: Der Mann, der zu einem dritten Mandat nicht mehr antreten kann, weil die Verfassung das nicht erlaubt, braucht sich um Stimmungen nicht mehr zu k&uuml;mmern und wird seine n&auml;chsten Projekte, wenn es sein muss, erneut gegen die Bev&ouml;lkerung durchsetzen. Es bleiben ihm noch vier Jahre, in denen er die fatale Machtf&uuml;lle, mit der die V. Republik ihre Pr&auml;sidenten ausgestattet hat, reichlich nutzen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447391.die-gewalt-der-reform.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Personalmangel und Burnout: Soziale Berufe an der Belastungsgrenze<\/strong><br>\nSoziale Berufe sto&szlig;en an ihre Grenzen. Die Belastungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte sind zudem laut einer Umfrage w&auml;hrend Corona erheblich angestiegen.<br>\nDie Belastungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte in sozialen Berufen sind laut einer Umfrage nach der Corona-Pandemie erheblich angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Analyse der Hochschule Fulda und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. So seien mehr als 60 Prozent der Befragten h&auml;ufig oder sehr h&auml;ufig an der Grenze der Belastbarkeit.<br>\nEin hohes Burnout-Risiko gebe es insbesondere bei Besch&auml;ftigten in der Jugend- sowie in der Behindertenhilfe, aber auch in Kitas und den Jugend&auml;mtern. F&uuml;r die Studie &ldquo;Professionelle Krise nach Corona? Steuerungsbedarf in der Sozialen Arbeit nach der Pandemie&rdquo; wurden den Angaben zufolge im November vergangenen Jahres 8.210 Besch&auml;ftigte online befragt.<br>\nSch&auml;tzungen zufolge gibt es rund 1,5 Millionen Besch&auml;ftigte in der sozialen Arbeit. Die Bundesfachgruppenleiterin Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit bei ver.di, Elke Alsago, sagte, die Besch&auml;ftigten in vielen sozialen Berufen, vor allem im &ouml;ffentlichen Dienst, seien am Limit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/personalmangel-soziale-berufe-belastungsgrenze-kitas-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zeitvertr&auml;ge in der Wissenschaft: Wie Deutschland Nachwuchsforscher vergrault<\/strong><br>\nEine akademische Laufbahn ist von prek&auml;ren Arbeitsbedingungen gepr&auml;gt. Das wollte die Bundesregierung &auml;ndern. Warum das Forschungsministerium aber einen Sturm der Entr&uuml;stung ausl&ouml;ste.<br>\nDem Volksmund galt Deutschland einmal als Land der Dichter und Denker &ndash; und das nicht ohne Grund: Zahlreiche ber&uuml;hmte Schriftsteller und Wissenschaftler haben hier ihre Wurzeln. Diese goldenen Zeiten sind Geschichte &ndash; wo das Dschungelcamp Erfolge feiert, kann der Geist nicht heimisch sein.<br>\nF&uuml;r viele mag es auch heute noch ein Traum sein, eine akademische Laufbahn anzustreben &ndash; bis sie mit den prek&auml;ren Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten konfrontiert sind. Wissenschaftler hangeln sich von Projekt zu Projekt, von einem Zeitvertrag zum n&auml;chsten; wobei der Trend zu immer k&uuml;rzeren Laufzeiten ungebrochen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Zeitvertraege-in-der-Wissenschaft-Wie-Deutschland-Nachwuchsforscher-vergrault-7638087.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Oschmann-Debatte: Wie der Ostbeauftragte der Bundesregierung lieber zu einer Westzeitung ging<\/strong><br>\nDie Berliner Zeitung wollte ein Streitgespr&auml;ch mit Carsten Schneider und Dirk Oschmann f&uuml;hren. Schneider sagte ab. Mit einer fragw&uuml;rdigen Begr&uuml;ndung.<br>\nVor zwei Wochen warf ich den Stabschef des Ostbeauftragten aus der Leitung. Ich legte den H&ouml;rer auf, ohne mich zu verabschieden. Das mache ich sonst nur, wenn ich mich mit meiner Mutter streite. Oder mit meinem Mann.<br>\nEs fing harmlos an: Eine Kollegin und ich hatten die Idee, Carsten Schneider f&uuml;r ein Streitgespr&auml;ch mit Dirk Oschmann anzufragen. Schneider ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Oschmann Autor des Buches: &bdquo;Der Osten: eine westdeutsche Erfindung&ldquo;. Oschmann fordert darin, das Amt des Ostbeauftragten abzuschaffen, Schneiders Amt also. Guter Stoff f&uuml;r ein Streitgespr&auml;ch, fanden wir.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oschmann-debatte-wie-der-ostbeauftragte-der-bundesregierung-lieber-zu-einer-westzeitung-ging-li.330264\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Man mag ja Michael Wendler attackieren, aber wer geht mit Karl Lauterbach ins Gericht?<\/strong><br>\nDie Geburtsshow von Michael Wendler und Laura M&uuml;ller f&auml;llt aus. Die H&auml;me gegen Wendler h&auml;lt sich bei unserem Kolumnisten in Grenzen. In anderen F&auml;llen ist man weniger kritisch.<br>\nWas k&ouml;nnen Menschen ertragen? Erst Seuche, dann Krieg, und jetzt l&auml;uft Laura M&uuml;llers Schwangerschaft doch nicht auf RTL Zwei. Ich habe geweint um den Sechsteiler &bdquo;vom Geburtsvorbereitungskurs bis zum Babybett-Kauf&ldquo; mit der &bdquo;Geburt als Finale&ldquo;.<br>\nFrau M&uuml;ller und der Unterhaltungsk&uuml;nstler Michael Wendler m&uuml;ssen ihre Liebesfrucht nun ohne Fernsehkameras austragen. Die Verwertungskette ist defekt; hoffentlich k&ouml;nnen Hecheltraining und Niederkunft trotzdem stattfinden. Notfalls schnappt sich Arte die &Uuml;bertragungsrechte. [&hellip;]<br>\nIch entnehme der Presse, dass Wendlers Baby-Show &bdquo;die Verbreitung menschenverachtender Inhalte in der Gesellschaft weiter normalisieren&ldquo; w&uuml;rde. Das kann man so sehen, man sollte dann aber auf strikte Einhaltung des Doppelstandards achten. Wer sich menschenverachtend gegen Ma&szlig;nahmenkritiker und Impfskeptiker ge&auml;u&szlig;ert hat, geh&ouml;rt selbstverst&auml;ndlich keinesfalls von seiner Plattform geschubst.<br>\nSonst blieben ja viele Talkshowsessel und Redaktionsschreibtische leer. &Uuml;berhaupt ist es originell, sich wegen Schrott-TV-Insassen aufzuspulen, w&auml;hrend der Bundesregierung jemand angeh&ouml;rt, der mit &Uuml;bertreibungen, Verzerrungen und Falschaussagen das Land vergiftet hat. Doch selbst bez&uuml;glich jener Gestalt bin ich milde gestimmt. Immerhin k&ouml;nnte eine amts&auml;rztliche Begutachtung ergeben, dass sie unter Aufmerksamkeitsentzug noch schlimmer leidet als Michael Wendler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kolumne-von-andre-mielke-corona-krise-ukraine-krieg-geburtsshow-im-tv-man-mag-ja-schlagersaenger-michael-wendler-attackieren-aber-wer-geht-mit-gesundheitsminister-karl-lauterbach-spd-ins-gericht-li.329901\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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