{"id":9546,"date":"2011-05-25T08:45:05","date_gmt":"2011-05-25T06:45:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9546"},"modified":"2011-05-25T08:45:05","modified_gmt":"2011-05-25T06:45:05","slug":"hinweise-des-tages-1391","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9546","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Riesterfalle; Die M&auml;r vom Konsumwunder; Allianz prescht mit Griechen-Rettungsplan vor; Hypo Real Estate &ndash; Bankenrettung kostet Verbraucher Milliarden von Euro; Kritik an christlichen Gewerkschaften &ndash; Aufstand der Arbeitssklaven; Ministerin will zwei Milliarden bei Arbeitslosen sparen; Kernschmelze in Fukushima 1, 2 und 3; Polizei droht Merkel mit &bdquo;Protest-Tsunami&ldquo;; Hearing zu Whistleblowing im Europ&auml;ischen Parlament; Steuerfahnder-Aff&auml;re: Erste Zeugen befragt; Treffen von &ldquo;Business Crime Control&rdquo; (BCC) &ndash; Speerspitze der Aufkl&auml;rung; Sexueller Missbrauch &ndash; Bergmann fordert freiwillige Entsch&auml;digungen; Zw&ouml;lf Jahre Chavismus in Venezuela; Die Kanzlerin verliert ihre W&auml;hler; Mach mit, wenn Du kein Sozi bist!; Studienpl&auml;tze &ndash; Die Master-Misere; Revolution&auml;rer Medieneifer; Wie frei ist die deutsche Presse wirklich?; The Rocky Horror Joschka Show (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Riesterfalle &ndash; Miese Gesch&auml;fte mit der Zusatzrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Die M&auml;r vom Konsumwunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Allianz prescht mit Griechen-Rettungsplan vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Hypo Real Estate &ndash; Bankenrettung kostet Verbraucher Milliarden von Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kritik an christlichen Gewerkschaften &ndash; Aufstand der Arbeitssklaven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ministerin will zwei Milliarden bei Arbeitslosen sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Kernschmelze in Fukushima 1, 2 und 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Polizei droht Merkel mit &bdquo;Protest-Tsunami&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Hearing zu Whistleblowing im Europ&auml;ischen Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Steuerfahnder-Aff&auml;re: Erste Zeugen befragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Treffen von &ldquo;Business Crime Control&rdquo; (BCC) &ndash; Speerspitze der Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Sexueller Missbrauch &ndash; Bergmann fordert freiwillige Entsch&auml;digungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Zw&ouml;lf Jahre Chavismus in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Die Kanzlerin verliert ihre W&auml;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Mach mit, wenn Du kein Sozi bist!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Studienpl&auml;tze &ndash; Die Master-Misere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Revolution&auml;rer Medieneifer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Wie frei ist die deutsche Presse wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">The Rocky Horror Joschka Show<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9546&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Riesterfalle &ndash; Miese Gesch&auml;fte mit der Zusatzrente<\/strong><br>\nDie Riester-Rente ist schlechter als ihr Ruf. Zu diesem Ergebnis kommen unabh&auml;ngige Versicherungsexperten. Eine Vielzahl von Riestervertr&auml;gen sei f&uuml;r den Kunden v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, tats&auml;chliche Kosten w&uuml;rden im Kleingedruckten versteckt.<br>\nDer Abschluss eines Riestervertrages w&uuml;rde so zum Lotterie-Spiel. Zudem gingen Familien und Geringverdiener, urspr&uuml;nglich erkl&auml;rte Zielgruppe der staatlichen F&ouml;rderung, oft leer aus. Die Versicherungs-Unternehmen dagegen schleusten die Zulagen in die eigenen Kassen, profitierten in Milliardenh&ouml;he von Subventionen, f&uuml;r die am Ende wieder der Steuerzahler aufkommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/28\/0,1872,8240764,00.html\">Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die M&auml;r vom Konsumwunder<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft bricht einen Rekord nach dem anderen. Und mit jeder Wachstumsmeldung best&auml;tigt sich, dass die Krise eben doch schneller weggesteckt worden ist, als es manche Propheten dauerhafter Depressionen vorhergesagt hatten. Das zeigen auch die Details zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal, die am Dienstag ver&ouml;ffentlicht wurden. Der einzige Haken an der Wundergeschichte ist: Bei den Leuten ist der Aufschwung noch immer nicht wirklich angekommen. Noch immer gibt es nur bescheidene Zuw&auml;chse beim Konsum im Inland. Was am Rande auch bedeutet, dass die deutsche Wirtschaft allen Versprechungen zum Trotz immer noch enorm stark am Export h&auml;ngt &ndash; und damit auf kurz oder lang am Schicksal der Weltkonjunktur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:schwacher-einzelhandel-die-maer-vom-konsumwunder\/60056414.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung R.S:<\/strong> &ldquo;Mit jeder neuen Meldung wachsen jedoch die Zweifel, ob Deutschland damit der strukturelle Wandel gelingt, den viele einfordern und der &ouml;konomisch auch weise w&auml;re: hin zu einem gr&ouml;&szlig;eren Gleichgewicht zwischen Export- und Binnennachfrage.&rdquo; Was hei&szlig;t hier &ldquo;gelingt&rdquo;? Es wird konsequent und permanent abgelehnt, diesen strukturellen Wandel &uuml;berhaupt anzustreben. Sonst w&uuml;rde es schon gelingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Allianz prescht mit Griechen-Rettungsplan vor<\/strong><br>\nEine Staatspleite w&auml;re f&uuml;r Versicherer &auml;u&szlig;erst riskant. Allianz-Finanzchef Achleitner ver&ouml;ffentlicht deshalb Details seines eigenen Plans. Der Kernpunkt: Ein freiwilliger Schuldenschnitt und eine Versicherung als Anreiz daf&uuml;r. Die Allianz hat ihre Forderung nach einer Absicherung von Staatsanleihen &uuml;ber den Euro-Rettungsschirm pr&auml;zisiert. Finanzvorstand Paul Achleitner empfahl in einem Gastbeitrag f&uuml;r das &ldquo;Handelsblatt&rdquo;, ein Teil der f&uuml;r den Rettungsschirm zugesagten Milliardengelder sollten f&uuml;r den Aufbau einer zwischenstaatlichen Anleiheversicherung genutzt werden. Ein solcher &ldquo;European Sovereign Insurance Mechanism&rdquo;, kurz ESIM, k&ouml;nnte das Risiko f&uuml;r einen Zahlungsausfall hoch verschuldeter Staaten wie Griechenland &uuml;bernehmen, um die Anleihem&auml;rkte zu beruhigen. [&hellip;] Um Athen diesen Schritt zu erleichtern, schl&auml;gt Achleitner folgendes vor: Eine Art Euro-Versicherung soll die Haftung f&uuml;r 90 Prozent des Nennwerts neuer griechischer Staatsanleihen &uuml;bernehmen. Damit w&uuml;rden die Papiere wieder attraktiv &ndash; schlie&szlig;lich k&ouml;nnten die Investoren sicher sein, im Falle einer Staatspleite h&ouml;chstens zehn Prozent der Anlagesumme zu verlieren. Griechenland m&uuml;sste den &uuml;brigen Euro-Partnern daf&uuml;r eine Versicherungspr&auml;mie zahlen. Ihre H&ouml;he k&ouml;nnte laut Achleitner von Fortschritten beim griechischen Sparprogramm abh&auml;ngig gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:euro-krise-allianz-prescht-mit-griechen-rettungsplan-vor\/60056304.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der &bdquo;Vorschlag&ldquo; der Allianz ist nichts anderes als eine Kreditausfallversicherung, f&uuml;r die der Steuerzahler haftet. Wer seine Griechenland-Anleihen absichern will, kann dies auch heute schon mit den ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten CDS machen. Die sind wegen der realen Gefahr einer Umschuldung jedoch richtig teuer und es ist ja auch durchaus verst&auml;ndlich, dass die Allianz, die selbst ein gro&szlig;er Gl&auml;ubiger Griechenlands ist, sich gerne g&uuml;nstiger gegen einen Ausfall versichern w&uuml;rde. Aber warum sollte der Steuerzahler privaten Anlegern eine massiv subventionierte Kreditausfallversicherung finanzieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hypo Real Estate &ndash; Bankenrettung kostet Verbraucher Milliarden von Euro<\/strong><br>\nDie Zock-Eskapaden der Hypo Real Estate kommen Deutschlands Steuerzahler teuer zu stehen. Die Abwicklungsanstalt des Instituts hat den Bund im vergangenen Jahr mit Milliarden belastet &ndash; am Ende zahlt der Verbraucher.<br>\nDie Fast-Pleite der Hypo Real Estate wird f&uuml;r Steuerzahler zu einer milliardenschweren Belastung. Die &ldquo;Bad Bank&rdquo;, in die die verstaatlichte Immobilienbank faule Kredite ausgelagert hatte, hat 2010 einen gewaltigen Verlust eingefahren. Von der Gr&uuml;ndung im Sommer bis Ende Dezember h&auml;ufte die Abwicklungsanstalt mit dem Namen FMS Wertmanagement ein Minus von rund drei Milliarden Euro an. Der Verlust wird fast vollst&auml;ndig vom staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin &uuml;bernommen, wie die FMS am Dienstag in M&uuml;nchen mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,764647,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das alles wird hier mit der gr&ouml;&szlig;ten Selbstverst&auml;ndlichkeit berichtet. Geht ja nur um zig Milliarden, und niemand protestiert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die drei Milliarden sind freilich nur ein Vorgeschmack auf die Abschreibungen, die noch kommen werden. Bereits vor einem Jahr gab Finanzstaatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen zu <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:folgen-der-finanzkrise-hre-treibt-deutsche-gesamtverschuldung-hoch\/50177359.html\">Protokoll<\/a>, dass die deutsche Gesamtverschuldung um 8,5 Prozentpunkte steigen w&uuml;rde, wenn man die Bad Bank der HRE erst einmal konsolidiert.  Zur Erinnerung: Das deutsche BIP betrug 2010 rund 2,5 Billionen Euro &ndash; 8,5% entsprechen demnach 212 Milliarden Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik an christlichen Gewerkschaften &ndash; Aufstand der Arbeitssklaven<\/strong><br>\nHunderttausende Leiharbeiter wurden mit Mini-Geh&auml;ltern abgespeist, weil christliche Gewerkschaften Billigl&ouml;hne vereinbart hatten. Laut Arbeitsgericht d&uuml;rfen die Besch&auml;ftigten viel Geld nachfordern &ndash; doch die meisten scheuen eine Klage gegen ihren Chef. Ein Betroffener k&auml;mpft nun f&uuml;r sein Recht.<br>\nDie Richter erkl&auml;rten Vertr&auml;ge, die mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften f&uuml;r Zeitarbeit (CGZP) ausgehandelt worden sind, f&uuml;r ung&uuml;ltig. Also jene Gewerkschaften, die ohnehin in der Kritik stehen, arbeitgeberfreundliche Vertr&auml;ge auszuhandeln. Das Urteil besagt, dass Leiharbeiter, die unter solchen Vertr&auml;gen gearbeitet hatten, nun anhand des &ldquo;Equal-Pay&rdquo;-Grundsatzes Geld nachfordern k&ouml;nnen: Gibt es in einem Betrieb keinen g&uuml;ltigen Tarifvertrag, steht Leiharbeitern derselbe Lohn zu wie den fest angestellten Kollegen &ndash; auch bis zu drei Jahre r&uuml;ckwirkend. [&hellip;]<br>\nDoch bis es soweit kommt, k&ouml;nnte noch viel geschehen. So versucht die FDP derzeit Druck auf Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auszu&uuml;ben. Sie solle die r&uuml;ckwirkende Lohnforderung unterbinden, sonst drohe eine Reihe von Insolvenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,762780,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ministerin will zwei Milliarden bei Arbeitslosen sparen<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will F&ouml;rderma&szlig;nahmen f&uuml;r Langzeitarbeitslose streichen und so bis 2015 rund zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Das geht aus dem Entwurf f&uuml;r ein Gesetz zur &ldquo;Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt&rdquo; hervor, den das Bundeskabinett morgen beschlie&szlig;en soll und der unserer Zeitung vorliegt.<br>\nDemnach wird der Gr&uuml;ndungszuschuss f&uuml;r Langzeitarbeitslose, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstst&auml;ndig machen, gestrichen. Eingespart werden sollen so im Jahr 2012 rund eine Milliarde Euro und in den Folgejahren bis 2015 rund 1,33 Milliarden Euro. Andere K&uuml;rzungen, etwa bei Arbeitsmarktma&szlig;nahmen, Eingliederungszusch&uuml;ssen und Weiterbildungsprogrammen, summieren sich nach Berechnungen des Ministeriums auf weitere rund 700 Millionen Euro pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nachrichten.rp-online.de\/politik\/ministerin-will-zwei-milliarden-bei-arbeitslosen-sparen-1.1277629\">RP<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kernschmelze in Fukushima 1, 2 und 3<\/strong><br>\nIm japanischen Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima ist es h&ouml;chstwahrscheinlich schon vor Wochen in zwei weiteren Reaktorbl&ouml;cken zur teilweisen Kernschmelze gekommen. In Reaktor 1 auch in den Reaktoren 2 und 3 sei das &ldquo;sehr wahrscheinlich&rdquo;, sagte ein Tepco-Sprecher am Dienstag bei der Ver&ouml;ffentlichung neuer Messwerte. Sie w&uuml;rden aber gek&uuml;hlt und seien &ldquo;stabil&rdquo;, erg&auml;nzte der Unternehmenssprecher. Damit h&auml;tte es dann in drei der insgesamt sechs Reaktorbl&ouml;cke des AKW Fukushima Daiichi eine Kernschmelze gegeben. Das Kraftwerk war am 11. M&auml;rz durch ein schweres Beben und einen anschlie&szlig;enden Tsunami stark besch&auml;digt worden. Das K&uuml;hlsystem fiel aus. Seither tritt Radioaktivit&auml;t aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/kernschmelze-in-fukushima-1-2-und-3\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.S.:<\/strong> Jetzt nach Wochen kommt so langsam die Wahrheit scheibchenweise heraus, obwohl unabh&auml;ngige Experten die Kernschmelzen bereits vorhersagten. ARD und ZDF &uuml;bernahmen aber lieber in den Nachrichten die Meldungen von Tepco nach dem Motto: Alles kriegt man schon wieder in den Griff. Warum aber werden die Kernschmelzen erst jetzt zugegeben? Sicherlich auch deswegen, weil das Ereignis derzeit nicht mehr auf den ersten Seiten\/Nachrichten der gesamten Medienwelt steht. So steuert man in Konzernen die eigene PR. T&auml;uschen und vertuschen kommt also immer zuallererst. Jetzt &uuml;bersteigt der Schaden das Eigenkapital von Tepco. Der japanische Staat soll nunmehr eintreten. Der Vorstandschef des Betreibers der Meiler tritt als Konsequenz zur&uuml;ck.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Polizei droht Merkel mit &bdquo;Protest-Tsunami&ldquo;<\/strong><br>\nMerkel will heute mit Vertretern aus der Wirtschaft &uuml;ber die Energiewende beraten. Im Vorfeld des Treffens hagelt es Kritik. Die SPD warnt die Kanzlerin vor einem weiteren Atomdeal &ndash; und auch die Polizei &auml;u&szlig;ert Kritik.<br>\nDie Deutsche Polizeigewerkschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Debatte &uuml;ber die weitere Nutzung der Atomenergie vor einem R&uuml;ckzieher gewarnt und mit drastischen Konsequenzen gedroht. &ldquo;Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden&rdquo;, sagte Verbandschef Rainer Wendt Handelsblatt Online. Nach der Katastrophe in Japan habe sich die politische Stimmung in Deutschland, auch unter Mitwirkung der Bundesregierung, in Richtung rascher Ausstieg aus der Atomkraft gewendet. &ldquo;Schon aus diesem Grund w&auml;re ein Protest-Tsunami zu erwarten, wenn die Bundesregierung jetzt wieder eine Wende vollzieht&rdquo;, sagte Wendt. &ldquo;Die Polizei st&uuml;nde wieder einmal zwischen den Fronten falscher Politik und dem berechtigten Zorn der Menschen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/polizei-droht-merkel-mit-protest-tsunami\/4188652.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hearing zu Whistleblowing im Europ&auml;ischen Parlament<\/strong><br>\nAm morgigen Mittwoch, 25.05.2011, findet ab 9.00 Uhr im Haushaltskontrollausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments ein Hearing zum Thema &ldquo;Whistleblowing&rdquo; statt, welches live im Internet gestreamt und anschlie&szlig;end in der Mediathek des Parlaments verf&uuml;gbar sein wird.<br>\nDas Hearing gliedert sich in drei Bl&ouml;cke. Zun&auml;chst wird dabei eine, seit wenigen Tagen online verf&uuml;gbare, neue Studie von PwC Belgien, zur Effektivit&auml;t von Whistleblowing in den EU-Institutionen vorgestellt. &Auml;hnlich wie die beiden anderen zu diesem Thema vorliegenden Studien, aus den Jahren 2006 und 2008, kommt auch diese Studie, zu f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU-Institutionen im Umgang mit Whistleblowern besch&auml;menden Ergebnissen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.whistleblower-net.de\/blog\/2011\/05\/24\/hearing-zu-whistleblowing-im-europaeischen-parlament\/\">Whistleblower-Netzwerk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/wps-europarl-internet\/frd\/live\/live-video?eventId=20110525-0900-COMMITTEE-CONT&amp;language=de\">Live-Streaming aus dem Europ&auml;ischen Parlament<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuerfahnder-Aff&auml;re: Erste Zeugen befragt<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss zur Steuerfahnder-Aff&auml;re hat heute erste Zeugen vernommen. Der Frankfurter Oberfinanzdirektor Mario Vittoria bestritt, dass es gezieltes Mobbing gegen vier Steuerfahnder gegeben habe. F&uuml;r die Opposition ist der ehemalige Abteilungsleiter im hessischen Finanzministerium der Drahtzieher der Aff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/index.jsp?key=standard_document_41591249&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;rubrik=5300&amp;jm=3&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/20110523_1930_steuerfahnder\">Hessenschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Treffen von &ldquo;Business Crime Control&rdquo; (BCC) &ndash; Speerspitze der Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nWer die Vorz&uuml;ge von investigativem Journalismus kennenlernen oder vielleicht sogar erste Schritte in diese Richtung wagen wollte, war am vergangen Samstag mit dem Besuch der BCC-Konferenz in Frankfurt-Bockenheim richtig bedient. Bei der Vorstellung, sich das r&uuml;ckw&auml;rtige Ende von 10 Uhr des Morgens bis 8 Uhr des Abends plattzusitzen und einem Vortrag nach dem anderen zu lauschen, waren, das sei ehrlich eingestanden, dem Berichterstatter zun&auml;chst leichte Zweifel gekommen und er hatte schon einen Spaziergang oder zwei in Gedanken zur sinnvollen Unterbrechung eingeplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=16521&amp;css=print\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sexueller Missbrauch<\/strong><br>\nBergmann fordert freiwillige Entsch&auml;digungen<br>\n2000 Briefe, 13.000 Anrufe: Mehr als ein Jahr lang hat sich  die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung mit Tausenden Schicksalen befasst. Nun hat Christine Bergmann ihren Abschlussbericht ver&ouml;ffentlicht und finanzielle Hilfen f&uuml;r die Opfer angeregt. Die Entscheidung aber treffen andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/0,1518,764651,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &ldquo;Allerdings sollen die Institutionen die Entsch&auml;digung auf freiwilliger Basis zahlen.&rdquo; Warum das denn? In welchem Land leben wir eigentlich, wenn die Zahlung einer Entsch&auml;digung vom Gnaden des Sch&auml;digers abh&auml;ngt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zw&ouml;lf Jahre Chavismus in Venezuela<\/strong><br>\nDer Mainstream h&auml;lt Hugo Ch&aacute;vez f&uuml;r einen autorit&auml;ren Despoten, linke Gegenmedien fasziniert dessen &ldquo;bolivarische Revolution&rdquo;. Der Versuch einer realistischen Bilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/amerika\/artikel\/1\/zwoelf-jahre-chavismus-in-venezuela\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Kanzlerin verliert ihre W&auml;hler<\/strong><br>\nDie Niederlage in Bremen schmerzt die CDU mehr als viele zugeben &ndash; denn der Partei wird klar: Die 20 Prozent sind kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis einer Politik gegen die Mehrheit der Menschen. Erst haben die Christdemokraten die Wechselw&auml;hler vergrault. Und dann die Stammw&auml;hler ver&auml;rgert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/die-krise-der-cdu-eine-kanzlerin-verliert-ihre-waehler-1.1100793\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist dann wohl der Unterschied zur SPD, die zuerst ihre Stammw&auml;hler vergrault und dann die Wechselw&auml;hler ver&auml;rgert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mach mit, wenn Du kein Sozi bist!<\/strong><br>\n[&hellip;] Wahlen f&uuml;r Partei&auml;mter, etwa die der Vorsitzenden, sollen weiter nur Mitgliedern vorbehalten bleiben. &ldquo;Wir wollen die Beteiligung von Nichtmitgliedern, aber sie muss Grenzen haben&rdquo;, sagte Nahles. Laut der SPD-Generalsekret&auml;rin sollen sich Nichtmitglieder k&uuml;nftig bei Wahlen registrieren lassen, pers&ouml;nlich abstimmen und sich auch an den Kosten der Abstimmung beteiligen. [&hellip;]<br>\nHans-Peter Bartels, Kieler SPD-Bundestagsabgeordneter, &auml;u&szlig;erte heftige Zweifel an dem Vorhaben. Zum einen widerspreche eine f&uuml;r Nichtparteimitglieder offene Kandidatenk&uuml;r &ldquo;schlicht dem Wahlgesetz&rdquo;, so Bartels zur taz. Die Parteispitze m&uuml;sse erl&auml;utern, ob sie also &ldquo;das Wahlgesetz &auml;ndern&rdquo; wolle oder ob ihr nur &ldquo;symbolische, unverbindliche Empfehlungen f&uuml;r Kandidaten&rdquo; vorschweben. Vor allem aber f&uuml;rchtet Bartels eine Entwertung der SPD-Mitgliedschaft. &ldquo;Die Begeisterung in der Partei &uuml;ber diese Aush&ouml;hlung der Rechte der Mitglieder wird sich in Grenzen halten&rdquo;, sagte Bartels. Keine Parteireform d&uuml;rfe die Mitgliedschaft entwerten. In der Kanzlerkandidatenfrage pl&auml;diert der SPD-Politiker, der zu der Gruppe der Netzwerker z&auml;hlt, f&uuml;r eine Urwahl, bei der aber nur SPD-Genossen abstimmen sollen. Damit hat die Partei bereits Erfahrung. Schon 1993 wurde der damalige Kanzlerkandidat Rudolf Scharping von der SPD-Basis gew&auml;hlt. Bartels wies darauf hin, dass die SPD-Mitglieder schlie&szlig;lich auch den Wahlkampf f&uuml;r den Kanzlerkandidaten bestreiten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/mach-mit-wenn-du-kein-sozi-bist\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;[&hellip;] und sich auch den Kosten der Abstimmung beteiligen&ldquo;? Wie stellt sich Frau Nahles das vor? F&uuml;nf Euro Eintritt im Wahllokal? Die Euphorie einiger Kommentatoren scheint ohnehin verfr&uuml;ht zu sein. Zu einer Wahl geh&ouml;rt eine echte Alternative. Es ist jedoch nicht sonderlich wahrscheinlich, dass die SPD-Granden bei wirklich wichtigen Personalentscheidungen wie der Wahl des Kanzlerkandidaten gegeneinander bei einer Kampfabstimmung antreten werden. Viel wahrscheinlicher erscheint da das Szenario, dass ein &bdquo;Hinterzimmerkandidat&ldquo; gegen einen oder zwei reine Z&auml;hlkandidaten in den Ring geschickt wird. Das w&auml;re aber keine &Ouml;ffnung der Partei, sondern eine Partizipationssimulation.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der Nahles-Vorsto&szlig; zeigt einmal mehr, wie krampfhaft die SPD-Parteif&uuml;hrung nach scheinbar popul&auml;ren Vorschl&auml;gen sucht und dabei die Realit&auml;t vergisst. Schon an der Kampagne f&uuml;r Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat wird sichtbar, dass Medien in  Kombination mit einer finanzkr&auml;ftigen Lobby &ndash; im konkreten Fall vermutlich die Finanzwirtschaft &ndash; wichtige Personalentscheidungen dieser Partei anbahnen und letztlich entscheiden. Ihr Gesch&auml;ft w&uuml;rde mit der Verwirklichung des Nahles-Vorschlags noch leichter. Und das Motiv, als junger Mensch in dieser Partei aktiv zu werden und programmatische Arbeit zu leisten, w&uuml;rde noch mehr schrumpfen. Man muss ja gar nicht mehr in die Partei, um mitzubestimmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studienpl&auml;tze &ndash; Die Master-Misere<\/strong><br>\nNur f&uuml;r jeden dritten Bachelor-Absolventen steht ein Master-Studienplatz zur Verf&uuml;gung. Deshalb fordern Fachleute, das Angebot st&auml;rker nach F&auml;chern und Standorten zu differenzieren. [&hellip;]<br>\nMoska Timar vom FZS kann aus ihrem pers&ouml;nlichen Umfeld auf Anhieb eine Handvoll Bachelor-Absolventen aufz&auml;hlen, die weder einen Job noch einen Master-Studienplatz ergattern konnten. &bdquo;Durch den ungeregelten Master-Zugang werden derzeit unz&auml;hlige Bildungsbiographien zerst&uuml;ckelt&ldquo;, sagt Timar, die selbst noch nicht wei&szlig;, ob sie ihren gew&uuml;nschten Master-Studienplatz bekommt. &bdquo;Wenn es keinen freien Zugang zum Master gibt, wird der Unmut unter den Studierenden wachsen, was sicherlich zu erneuten Bildungsstreiks f&uuml;hren wird&ldquo;, glaubt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A\/Doc~ED26F4E3C97E141418F1136539C01BDE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Revolution&auml;rer Medieneifer<\/strong><br>\nErst &Auml;gypten, jetzt Spanien. Das Fr&uuml;hjahr 2011 h&auml;lt die Medien mit neuen Protesten auf Trab<br>\nDie Regionalwahlen in Spanien sind vorbei, die Proteste gehen weiter. Zehntausende gehen weiter t&auml;glich gegen die Regierung auf die Stra&szlig;e und fordern&hellip; ja was eigentlich? [&hellip;] Sch&ouml;n, wenn Politik so einfach ist. Drei Gramm Krise, vierzig Prozent Arbeitslosigkeit und eine Prise Staatsschulden ergeben eine formidable Protestbewegung, die dar&uuml;ber hinaus noch nette Parallelen zu den Revolten des Nahes Ostens aufweist. Die Ohren des Redakteurs beginnen vor Aufregung zu gl&uuml;hen: Ein Meta-Narrative, hier l&auml;sst sich eine Geschichte erz&auml;hlen! Stuttgart 21, &Auml;gypten, Spanien: Der Wutb&uuml;rger geht auf die Stra&szlig;e. Die Festungen der Macht wackeln, der Euro gleich mit. Was in Kairo funktioniert, wird auch in Madrid nicht entt&auml;uschen. Schnell aufschreiben und rein damit ins Redaktionssystem. Das mag etwas &uuml;berspitzt formuliert sein. Doch dass auch im spanischen Fall mehr dahinter steckt als eine blinde Abwehrreaktion der Jugend, zeigt ironischerweise ebenfalls der Spiegel. Denn neben den wirtschaftlichen Gesichtspunkten drehen sich die Proteste auch um ein politisches System, das offensichtlich &uuml;berfordert ist, sich der Sorgen der Menschen anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304552663117\/Proteste-in-Spanien-Revolutionaerer-Medieneifer\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie frei ist die deutsche Presse wirklich?<\/strong><br>\nein Vortrag von Christian Y. Schmidt, gehalten auf dem Deutsch-Chinesischen Studentenforum: University of International Business and Economics in Beijing, 4. Dezember 2010, gehalten auf dem Deutsch-Chinesischen Studentenforum: University of International Business and Economics in Beijing, 4. Dezember 2010<br>\nDie deutsche China-Berichterstattung ist unausgewogen und eher negativ gef&auml;rbt. Das hat die j&uuml;ngst erschiene Studie &bdquo;Die China-Berichterstattung in den deutschen Medien&ldquo; der Heinrich B&ouml;ll-Stiftung festgestellt. Die Autoren der Studie haben verschiedene Gr&uuml;nde f&uuml;r die Unausgewogenheit genannt. Eine eurozentristische Sichtweise der Berichterstatter beispielsweise, der Hang zur journalistischen Vereinfachung oder der eingeschr&auml;nkte Zugang zu den Quellen, was auch an der chinesischen Regierung liegt. Einen wichtigen Grund, so glaube ich, aber hat man in der Studie vergessen. Doch dazu sp&auml;ter.<br>\nDie Studie der B&ouml;ll-Stiftung hat auch ganz richtig festgestellt: Es gibt keine Verschw&ouml;rung der deutschen Medien, China schlecht zu machen. Und nat&uuml;rlich gibt es auch keine Anweisungen der deutschen Regierung, so etwas zu tun. Es gibt in Deutschland laut Verfassung keine Presse- und Medienzensur. Das heisst auch, dass es keine generellen Anweisungen gibt, bestimmte Themen und Begriffe zu vermeiden oder auch nur in einer bestimmten Weise anzugehen. Nicht nur insofern sind die deutschen Medien sicher freier als die chinesischen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.doppelpod.com\/?p=1288&amp;lang=de\">Doppelpod<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>The Rocky Horror Joschka Show<\/strong><br>\nJede noch so sch&auml;ndliche Politik wird seit vierzig Jahren den Menschen als gesunder Pragmatismus verkauft und dieser als &ldquo;Ende der Ideologien&rdquo; gefeiert. (Was freilich die schlimmste Ideologisierung &uuml;berhaupt darstellt, weil es bedeutet, dass sich im Wettstreit der Weltanschauungen ein Interpretationsmuster &ndash; n&auml;mlich das jeweils gegenw&auml;rtig herrschende &ndash; so weitgehend durchgesetzt hat, dass es von der Mehrzahl der Bev&ouml;lkerung als neutrale Sicht der Dinge akzeptiert wird, auch &ndash; oder besser vor allem dann &ndash; wenn Politiker genau das Gegenteil davon tun, weswegen sie gew&auml;hlt worden sind.) Dies scheint uns das Geheimnis von Pepe Danquarts Film Joschka und der Herr Fischer zu sein, dem das wohl unfreiwillige Verdienst zugesprochen werden muss, ohne auch nur eine einzige kritische Frage die politische Essenz des ehemaligen Gr&uuml;nen-Ministers auf den Punkt gebracht zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34795\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Riesterfalle; Die M&auml;r vom Konsumwunder; Allianz prescht mit Griechen-Rettungsplan vor; Hypo Real Estate &ndash; Bankenrettung kostet Verbraucher Milliarden von Euro; Kritik an christlichen Gewerkschaften &ndash; Aufstand der Arbeitssklaven; Ministerin will zwei Milliarden bei Arbeitslosen sparen; Kernschmelze in Fukushima 1, 2 und 3; Polizei droht Merkel mit &bdquo;Protest-Tsunami&ldquo;; Hearing<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9546\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9546","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9546"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9546\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9550,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9546\/revisions\/9550"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}