{"id":95489,"date":"2023-03-24T16:30:53","date_gmt":"2023-03-24T15:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489"},"modified":"2023-03-24T15:50:33","modified_gmt":"2023-03-24T14:50:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-577","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h01\">Verdi &uuml;bt Franz&ouml;sisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h02\">Bankenrettung zum Nulltarif?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h03\">Billionenschwere &bdquo;Bankenrettung&ldquo; hat die Lage kaum stabilisiert: Neue alte Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h04\">Wieder Unruhe an den M&auml;rkten: Bankaktien st&uuml;rzen erneut ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h05\">Bombenangriffe auf &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines m&uuml;ssen gr&uuml;ndlich untersucht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h06\">USA bef&uuml;rchten, durch den chinesischen Vorschlag in die Enge getrieben zu werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h07\">Maria Sacharowa: Gro&szlig;britannien wird ukrainischen Boden nicht von Uran dekontaminieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h08\">Wei&szlig;e Flecken: Die Gr&uuml;nen, Jugoslawien, die Ukraine und einige verbl&uuml;ffende Analogien in der Entstehungsgeschichte von zwei Kriegen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h09\">Zu den Haftbefehlen des Internationalen Gerichtshofs: Selten so gelacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h10\">US-Repr&auml;sentantenhaus verst&auml;rkt mit Gesetzentwurf zu Taiwan die Kriegshysterie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h11\">Heraus aus dem Schock &ndash; Zur Aufarbeitung der Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h12\">Ein Jahr Tesla-Gigafactory: Durstige Fabrik im D&uuml;rregebiet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h13\">392.598 Kinder in zw&ouml;lf Monaten: Italiens Geburtenrate sinkt auf Rekordtief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h14\">Fall Ballweg: Stuttgarter Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen wegen Geldw&auml;sche ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95489#h15\">Zu guter Letzt: Blitzbesuch ohne Landesfeeling<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verdi &uuml;bt Franz&ouml;sisch<\/strong><br>\nDienstleistungsgewerkschaft und Eisenbahner rufen zu Streiktag am kommenden Montag auf. Verkehr und Infrastruktur d&uuml;rften bundesweit lahmliegen.<br>\nSie tun&rsquo;s wirklich: Mit koordinierten Streikaktionen legen die Gewerkschaften Verdi und EVG am Montag bundesweit Nah- und Fernverkehr sowie Infrastruktur weitgehend lahm. Bahnstrecken, Flugh&auml;fen, Wasserwege und sogar Autobahnen d&uuml;rften stillstehen, wenn rund 350.000 Besch&auml;ftigte in &raquo;Verkehr und wichtiger Infrastruktur&laquo; am Sonntag um Mitternacht zeitgleich in den ganzt&auml;gigen Arbeitskampf treten, wie Verdi-Chef Frank Werneke auf einer Pressekonferenz am Donnerstag erkl&auml;rte. Der Verband der kommunalen Arbeitgeberverb&auml;nde (VKA) hatte in der letzten Tarifrunde nur ein &raquo;krass unsoziales Angebot&laquo; (Werneke) geliefert, mit Beginn der dritten Verhandlungsrunde im bundesweiten Tarifstreit f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst zeigt Verdi nun den Ernst der Lage auf. So ruft die Gewerkschaft auch Flughafenbesch&auml;ftigte in den Streiktag. Berlin soll nicht betroffen sein. Es habe &raquo;innerorganisatorische Gr&uuml;nde, warum das ausbleibt&laquo;, erkl&auml;rte Verdi-Kovorsitzende Christine Behle am Donnerstag. Laut Werneke werden Besch&auml;ftigte des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs (&Ouml;PNV) in sieben Bundesl&auml;ndern die Arbeit niederlegen. Verdi fordert f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst 10,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 500 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zw&ouml;lf Monaten. Neben dem &Ouml;PNV sind kommunale H&auml;fen, Autobahngesellschaft, sowie Wasser- und Schiffahrtsverwaltung zum Ausstand aufgerufen. Es werde zu &raquo;erheblichen St&ouml;rungen und auch Verz&ouml;gerungen&laquo; in der Schiffahrt kommen, erkl&auml;rte Christine Behle. Bundesweit w&uuml;rden Schleusen bestreikt, mancherorts werde es dadurch &raquo;nicht weiter gehen&laquo;. Gro&szlig;e Schiffe w&uuml;rden etwa den Hamburger Hafen nicht anlaufen k&ouml;nnen. Der Ausstand bei der Autobahngesellschaft werde besonders &raquo;Baustellen und Baustelleneinrichtungen&laquo;, aber auch Tunnelverbindungen &raquo;wie beispielsweise den Elbtunnel&laquo; dichtmachen, erkl&auml;rte Behle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447428.arbeitskampf-verdi-%C3%BCbt-franz%C3%B6sisch.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum die Bahn-Besch&auml;ftigten unsere Solidarit&auml;t brauchen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn ist in einem desolaten Zustand. Genau deshalb sollten wir die Streiks bei der Bahn unterst&uuml;tzen. Denn die Besch&auml;ftigten k&auml;mpfen nicht nur f&uuml;r sich. Sie k&auml;mpfen f&uuml;r uns alle.<br>\nDer Fr&uuml;hling k&ouml;nnte &ndash; passend zur Branche &ndash; mit etwas Versp&auml;tung zu einem &raquo;Fr&uuml;hling des Grauens&laquo; werden. So zumindest bezeichnete die Wirtschaftswoche die laufende Tarifrunde der Deutschen Bahn und befeuert damit schon einmal die gewerkschaftsfeindliche Stimmungsmache. Dabei fordern die Besch&auml;ftigten der Bahn von ihrem Arbeitgeber lediglich das Mindeste f&uuml;r die Verantwortung, die sie tragen. Die Bahn ist in einem desolaten Zustand und gerade deswegen ist es wichtig, dass die Gesellschaft den Besch&auml;ftigten den R&uuml;cken freih&auml;lt. Denn sie k&auml;mpfen nicht nur f&uuml;r sich, sondern f&uuml;r uns alle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/warum-die-bahn-beschaeftigten-unsere-solidaritaet-brauchen-streik-deutsche-bahn-volker-wissing-verkehrswende-Atdhe-Zymberi\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bankenrettung zum Nulltarif?<\/strong><br>\n&bdquo;Gewinne aus Spekulation fallen privat an, Verluste werden aber sozialisiert oder dem Steuerzahler aufgeb&uuml;rdet!&ldquo; So oder so &auml;hnlich lautet eine zu passender Zeit immer wieder erhobene Klage. Aber gibt es nicht auch Rettungsmethoden, die die Allgemeinheit nicht belasten, quasi zum Nulltarif? Wohlgemerkt: Wenn bei Rettungsbem&uuml;hungen f&uuml;r die gesamte Volkswirtschaft der Ertrag nicht den Aufwand &uuml;bersteigt, sollte man sie wohl unterlassen. Die Frage nach der Verteilung des Aufwandes ist damit noch nicht beantwortet. (&hellip;)<br>\nMit Blick auf die Zukunft, der immer der entscheidende Blick des &Ouml;konomen sein sollte, stellt sich nat&uuml;rlich die Frage des moral hazard. Beg&uuml;nstigt der Staat nicht gef&auml;hrliches Spekulieren von Banken, wenn er sie aus der beschriebenen Zwangslage heraushaut? Selbstverst&auml;ndlich tut er das! Er hatte aber auch selbst die Regeln geschrieben, zu denen die Bankdirektoren ihr Spiel spielen d&uuml;rfen.<br>\nWird oder wurde der ber&uuml;hmte Steuerzahler zur Kasse gebeten, den alle Journalisten im Munde f&uuml;hren, wenn der Staat selbst oder ein vom Staat gerettetes Unternehmen mit Missmanagement Schaden verursachen? Das ist eine empirische Frage. Es kommt zum Gl&uuml;ck sehr selten vor, dass aus den genannten Gr&uuml;nden zus&auml;tzliche Steuern erhoben werden oder dass wegen des Unterbleibens solcher Vorkommnisse Steuern gesenkt worden w&auml;ren. Letzteres muss ohnehin immer der Phantasie &uuml;berlassen bleiben und kann nicht wirklich &uuml;berpr&uuml;ft werden. Meistens &auml;ndert sich lediglich der Bestand der Staatsverschuldung und die ist immer zugleich erw&uuml;nschtes Geldverm&ouml;gen im nicht-staatlichen Sektor. Trotzdem erregen unsere Journalisten mit ihrem Mantra &bdquo;&hellip; auf Kosten oder zu Lasten des Steuerzahlers&ldquo; bei ihren Kunden fortw&auml;hrend Wut, die bei der L&ouml;sung der Probleme nicht hilfreich ist.<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Schaden richten Regierende an, wenn sie ihr Land in einen Angriffskrieg f&uuml;hren, den sie dann verlieren. Aus der wilhelminischen Zeit der Flottenaufr&uuml;stung haben wir noch die Schaumweinsteuer. Die Schlachtschiffe, mit denen das Kaiserreich der maritimen Weltmacht der damaligen Zeit trotzen wollte, wurden demnach auch auf Kosten der Sekttrinker gebaut. Allerdings erbrachte die Steuer nur ca. 0,6% der ganzen R&uuml;stungskosten. Die gewaltigen volkswirtschaftlichen Sch&auml;den wurden anders verteilt: Wertlos gewordene Kriegsanleihen, Entwertung aller Geldforderungen durch Inflation zugunsten der Schuldner bis zum Verkauf des Z&uuml;ndholzmonopols in das Ausland. Aber auch Siegerm&auml;chte haben auf Forderungen gegen Deutschland verzichtet und sich damit entschlossen, einen Teil der Sch&auml;den zu tragen. Das Londoner Schuldenabkommen von 1953 war im Vergleich mit Bankenrettungen aus heutiger Zeit eine Gro&szlig;tat &ndash; aus geostrategischem Interesse und in einer Gesamtbetrachtung f&uuml;r die Siegerm&auml;chte vorteilhaft &ndash; und nicht eine zus&auml;tzliche Belastung der ihrer Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/24\/bankenrettung-zum-nulltarif\/\">Joachim Nanninga in Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Billionenschwere &bdquo;Bankenrettung&ldquo; hat die Lage kaum stabilisiert: Neue alte Finanzkrise<\/strong><br>\nDie US-Bankenkrise hat Europa erreicht. Die alte, allerdings wenig ehrw&uuml;rdige Credit Suisse (CS), gegr&uuml;ndet 1856 als Schweizerische Kreditanstalt, seit 1997 dann anglisiert &bdquo;Credit &shy;Suisse Group&ldquo;, droht umzufallen, wenn sie nicht als &bdquo;systemrelevant&ldquo; gerettet wird. (&hellip;)<br>\nSeit in den USA die Silicon Valley Bank, die Silvergate Corporation und die Signature Bank innerhalb einer Woche umgefallen sind und nun auch die First Republik Bank in Schieflage geraten ist, mehren sich die Anzeichen, dass die n&auml;chste gro&szlig;e Finanzkrise, die 2019 nur durch Tonnen frisch gedruckten Zentralbankgeldes aufgeschoben wurde, nun mit Macht ausbrechen k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nDas neoliberal zugerichtete Finanz- und Bankensystems des Westens und vor allem das der USA ist Anfang des Jahrhunderts in eine tiefe Strukturkrise geraten. Die ausschlie&szlig;liche Orientierung auf den Profit der Superreichen hat bislang drei gro&szlig;e Krisenausbr&uuml;che produziert. Die Dotcom-Krise 2000, die Finanzkrise 2008 ff. und die aktuelle Krise 2019\/2023. Diese Krisen sind nicht einfach eine Wiederholung der jeweils vorangegangenen Krise, sondern sie erreichen ein deutlich h&ouml;heres Niveau, da die Blase, das Krisenniveau oder die durch die Zentralbank-&bdquo;Rettung&ldquo; erzeugte Disproportion bei jedem Mal massiv gr&ouml;&szlig;er wird.<br>\nZwischen beiden Krisen 2008 ff. und 2023 ff. liegen 13 Jahre Quantitative Easing (QE), Nullzins-Politik und eine beispiellose Geld- und Verschuldungsexplosion. Diese gigantische Reichenmast hatte die Aktienkurse und somit die spekulativen Verm&ouml;gen des Finanzkapitals in astronomische H&ouml;hen getrieben &ndash; zu Lasten des ausgeweideten und exportierten Industriekapitals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neue-alte-finanzkrise-4778421\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wieder Unruhe an den M&auml;rkten: Bankaktien st&uuml;rzen erneut ab<\/strong><br>\nBef&uuml;rchtungen wegen der Lage am Finanzmarkt sind zur&uuml;ckgekehrt. Europ&auml;ische Bankaktien fallen stark. Papiere der Deutschen Bank verlieren zweistellig, zugleich steigt der Preis von Kredit-Ausfallversicherungen.<br>\nSorgen um den Bankensektor sind an den Finanzm&auml;rkten mit voller Wucht zur&uuml;ckgekehrt. Kurz vor dem Wochenende rauschte der Aktienkurs der Deutschen Bank zeitweise um bis zu 14 Prozent in den Keller. Auch Commerzbank-Aktien werden massenhaft verkauft, die Papiere liegen zeitweise bei minus 10 Prozent.<br>\n&Uuml;ber Nacht waren die Kosten sogenannter Credit Default Swaps in die H&ouml;he geschnellt, also von Finanzinstrumenten, die den Halter von Anleihen gegen einen etwaigen Zahlungsausfall der Deutschen Bank absichern. F&uuml;r die Absicherung eines 10 Millionen Euro schweren Pakets von Deutsche-Bank-Anleihen mussten dem Datenanbieter S&amp;P Market Intelligence zufolge 173.000 statt 142.000 Euro gezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/banken-krise-kursrutsch-kreditausfall-risiko-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bombenangriffe auf &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines m&uuml;ssen gr&uuml;ndlich untersucht werden<\/strong><br>\nDer bekannte US-Journalist Seymour Hersh hat in einem Beitrag in den sozialen Medien am Mittwoch erkl&auml;rt, die Meldungen, wonach eine &bdquo;proukrainische Gruppe&ldquo; die Bombenangriffe auf die &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Erdgaspipelines ver&uuml;bt h&auml;tte, seien Falschmeldungen. Diese falschen Nachrichten seien vom US-Geheimdienst fabriziert und verbreitet worden, um die Wahrheit zu verheimlichen. Unter Berufung auf Diplomaten schrieb Hersh weiter, der Geheimdienst CIA habe das Projekt gestartet, um die Anklagen zur&uuml;ckzuweisen, wonach US-Pr&auml;sident Biden die Zerst&ouml;rung der Pipelines befohlen habe.<br>\nWenn die Aussagen von Seymour Hersh wahr sind, dann ist es noch notwendiger, dass eine internationale Untersuchung unter der Leitung der Vereinten Nationen zu diesem Fall durchgef&uuml;hrt wird. Es ist auff&auml;llig, dass &bdquo;The New York Times&ldquo; und die &bdquo;Zeit&ldquo; einige Tage nach dem USA-Besuch des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz fast gleichzeitig berichteten, die Bombenangriffe auf die &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipelines seien auf eine proukrainische Gruppe zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Aufgrund der j&uuml;ngsten Aussagen von Seymour Hersh sind nun Zweifel aufgetreten: War das ein Zufall?<br>\nDie internationale Gemeinschaft sieht die Meldungen skeptisch. Mehr als einen Monat nach Seymour Hershs erster Enth&uuml;llung zu dem Vorfall hat Washington nur verleugnet oder geschwiegen. Hersh betonte, normalerweise sollte Pr&auml;sident Biden den Geheimdienst erm&auml;chtigen, den Fall mit allen Ressourcen gr&uuml;ndlich zu untersuchen. Allerdings h&auml;tten Diplomaten erkl&auml;rt, der Pr&auml;sident werde dies nicht tun, &bdquo;weil er die Antwort kennt&ldquo;.<br>\nZudem versuchen die USA, mit aller Kraft eine entsprechende Untersuchung zu verhindern. Russland hatte im Weltsicherheitsrat zuvor einen Resolutionsentwurf vorgelegt, in dessen Mittelpunkt die F&ouml;rderung einer von den UN geleiteten internationalen Untersuchung stand. Allerdings erhoben westliche L&auml;nder, wie die USA, Einw&auml;nde dagegen im Weltsicherheitsrat. Analytikern zufolge zeigt die Ber&uuml;cksichtigung der sch&auml;ndlichen Geschichte, dass der US-Geheimdienst und die Medien mit der Regierung immer wieder falsche Meldungen fabrizieren. Hershs Enth&uuml;llung habe daher eine starke Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nAngesichts der zunehmenden Beweise k&ouml;nnen die USA nicht mit einer einfachen Verleugnung davonkommen. Falls sie wirklich ein reines Gewissen haben, sollten sie auf die Zweifel und Anliegen der internationalen Gemeinschaft reagieren sowie eine von den UN geleitete internationale Untersuchung unterst&uuml;tzen. Sonst bedeutet ihr Schweigen ein Eingest&auml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/24\/ARTIZvE1TBmf65nziaPuZShv230324.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95412\">&bdquo;Die Vertuschung&ldquo; &ndash; Seymour Hersh &auml;u&szlig;ert sich zu den j&uuml;ngsten Presseberichten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA bef&uuml;rchten, durch den chinesischen Vorschlag in die Enge getrieben zu werden<\/strong><br>\nDeutsche Medien bezeichnen den von China vorgestellten Friedensplan gerne als &bdquo;angeblichen&ldquo; Friedensplan und sie haben w&auml;hrend dem Moskau-Besuch des chinesischen Pr&auml;sidenten ununterbrochen behauptet, der Plan w&auml;re nicht ernst zu nehmen und &bdquo;international umstritten&ldquo;. Diese Formulierung stimmt nur bedingt, denn das der Plan international umstritten ist, liegt vor allem daran, dass der Westen ihn ablehnt. Damit steht der Westen allerdings international ziemlich alleine da.<br>\nDer chinesische Friedensplan ist vern&uuml;nftig, denn er bezieht auch die Vorgeschichte des Konfliktes mit ein, die gel&ouml;st werden muss, wenn es einen Verhandlungsfrieden geben soll, der das Blutvergie&szlig;en beendet. Und bekanntlich hat der Westen bei dieser Vorgeschichte eine wichtige Rolle gespielt, indem er Russlands Sicherheitsinteressen ignoriert und die Ukraine bewaffnet und ihren NATO-Beitritt vorangetrieben hat. Das war der Hauptgrund f&uuml;r die Eskalation des Krieges vor einem Jahr.<br>\nEs gibt rechtsg&uuml;ltige Abkommen zwischen dem Westen und Russland, die besagen, dass kein Staat seine Sicherheitsinteressen auf Kosten der Sicherheitsinteressen eines anderen Staates durchsetzen darf. Genau gegen diese Vereinbarung hat der Westen versto&szlig;en, als er den NATO-Beitritt der Ukraine forciert hat. Chinas Friedensplan sieht unter anderem vor, diese Bestimmung auch weltweit festzulegen, was dem US-gef&uuml;hrten Westen gar nicht gef&auml;llt.<br>\nDeutsche Medienkonsumenten wissen davon jedoch nichts, weil die deutschen Medien dieses und andere Details und Hintergr&uuml;nde des chinesischen Friedensplans verschweigen. Aber im Rest der Welt wei&szlig; man all das sehr genau, weshalb Chinas Friedensplan au&szlig;erhalb des Westens nicht kritisiert, sondern als ziemlich vern&uuml;nftig begr&uuml;&szlig;t wird.<br>\nDas wei&szlig; man auch in den USA, wie Bloomberg nun berichtet hat. Laut Bloomberg macht die US-Regierung sich wegen dem chinesischen Friedensplan gro&szlig;e Sorgen, weil die Ablehnung des Planes durch die USA dem Rest der Welt offen zeigt, dass die USA nicht an einem Frieden in der Ukraine interessiert sind. Ich habe den Bloomberg-Artikel &uuml;bersetzt, damit deutsche Leser sich ein eigenes Bild machen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/usa-befuerchten-durch-den-chinesischen-vorschlag-in-die-enge-getrieben-zu-werden\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maria Sacharowa: Gro&szlig;britannien wird ukrainischen Boden nicht von Uran dekontaminieren<\/strong><br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa hat die j&uuml;ngste Entscheidung Gro&szlig;britanniens &uuml;ber die Lieferung von Uranmunition an die Ukraine verurteilt. Dabei glaubt Sacharowa nicht, dass Gro&szlig;britannien den ukrainischen Boden von Uran dekontaminieren w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nAm Vortag hatte die stellvertretende britische Verteidigungsministerin Annabel Goldie erkl&auml;rt, dass London den ukrainischen Streitkr&auml;ften neben den Challenger-2-Panzern auch Munition, darunter panzerbrechende Munition mit abgereichertem Uran, liefern werde.<br>\nBeim Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran setzt sich radioaktiver Staub am Boden ab, der hochgiftig ist und nicht dekontaminiert werden kann. Der Einsatz solcher Munition kann zu Krebsausbr&uuml;chen f&uuml;hren. US-Truppen hatten abgereichertes Uran w&auml;hrend der Operation &ldquo;W&uuml;stensturm&rdquo; im Jahr 1991, w&auml;hrend der Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 sowie nach der Invasion in den Irak im Jahr 2003 eingesetzt.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin warnte davor, dass Moskau auf solche Lieferungen entsprechend reagieren werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/international\/166010-maria-sacharowa-grossbritannien-wird-ukrainischen\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Was die &bdquo;Guten&ldquo; bis heute verheimlichen: Sie haben Bomben und Granaten aus abgereichertem Uran eingesetzt. <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41095\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gesundheitssch&auml;den durch den Einsatz von Bomben und Granaten aus abgereichertem Uran<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43752\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wei&szlig;e Flecken: Die Gr&uuml;nen, Jugoslawien, die Ukraine und einige verbl&uuml;ffende Analogien in der Entstehungsgeschichte von zwei Kriegen.<\/strong><br>\nDer f&uuml;r die Zuspitzung in Jugoslawien wie der Ukraine urs&auml;chliche Faktor, dass n&auml;mlich die NATO in Richtung Balkan und Osten expandieren will, schlie&szlig;t eine vernunftgesteuerte Kompromissbereitschaft weitgehend aus oder l&auml;sst sie lediglich situationsbedingt zu. Das Thema ist folglich tabu oder gedeckelt, zumal die Vorgeschichten der Kriege weitere unerw&uuml;nschte Vergleiche offenbaren. Tats&auml;chlich &ndash; und entgegen der voreiligen Beerdigung der NATO durch Emmanuel Macron im Jahr 2019 (&raquo;Hirntod&laquo;) und Donald Trumps &raquo;America First&laquo;-Gebot &ndash; r&uuml;ckte die NATO seit dem Beitritt der DDR zur BRD bis zur polnischen Grenze vor. Die NATO-Ostgrenze verschob sich dann vor allem im Zuge der Jugoslawien-Kriege stetig. 14 der inzwischen 30 Mitglieder der Organisation traten ab 1999 bei, weitere stehen auf der Anw&auml;rterliste. Die Ukraine erhob 2019 den Beitritt zum Verfassungspostulat. Alle h&auml;tten sich frei daf&uuml;r entschieden, hei&szlig;t es heute, die NATO sei kein aggressives Milit&auml;rb&uuml;ndnis, so die beiden am h&auml;ufigsten vorgebrachten Rechtfertigungen, wenn das Thema doch einmal zur Sprache kommt. Jedoch besitzt diese Argumentation angesichts des nicht nur empirisch ausreichend belegten imperialistischen Charakters des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses wenig Substanz. Historische Vereinbarungen, festgehalten zum Beispiel in den Gespr&auml;chsprotokollen zur &raquo;deutschen Einheit&laquo;, die eine &ndash; wenn auch nicht vertraglich fixierte &ndash; Osterweiterung eindeutig ausschlie&szlig;en, wurden gebrochen. Zudem entscheidet die Kriegsallianz selbst dar&uuml;ber, wen sie auf welche Weise in ihre geostrategischen Konzepte, die sich inzwischen immer st&auml;rker gegen Russland und China richten, einpassen will. Dazu geh&ouml;rte an sich auch die &Uuml;berlegung, wessen &ndash; wie im Fall Russland und Belarus &ndash; nachbarliche Interessen zu achten w&auml;ren.<br>\nDie Frage, warum die Pr&auml;sidenten und Regierungschefs des Westens inklusive der Ukraine Putin keine handfesten Sicherheitsgarantien &ndash; wie eine ukrainische Neutralit&auml;t oder Nicht-NATO-Mitgliedschaft &ndash; im zeitlich weiten Vorfeld des 24. Februar 2022 geben wollten und sich zudem in Sachen &raquo;Minsk II&laquo; nicht einen Millimeter bewegten, wurde bisher noch nicht einmal ernsthaft gestellt, geschweige denn von den westlichen Staatenlenkern beantwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447483.staaten-zerschlagen-wei%C3%9Fe-flecken.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zu den Haftbefehlen des Internationalen Gerichtshofs: Selten so gelacht<\/strong><br>\nNach einer Witzdefinition ist Chuzpe, wenn ein Elternm&ouml;rder vor Gericht auf mildernde Umst&auml;nde pl&auml;diert, weil er ja Vollwaise ist. Der Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Wladimir Putin und die russische Beauftragte f&uuml;r Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa, drei Tage vor dem 20. Jahrestag des v&ouml;lkerrechtswidrigen Irak-Krieges der USA und Britanniens f&auml;llt in diese Art von rechtsf&ouml;rmigem Ulk. Bei der Vorgeschichte dieser Einrichtung und angesichts des Personals, das dort das Sagen hat, nicht weiter verwunderlich. Seit Beginn seiner T&auml;tigkeit 2002 hat dieses &bdquo;Gericht&ldquo; in 20 Jahren 45 Afrikaner angeklagt, ausschlie&szlig;lich Schwarze. Das nannte die Afrikanische Union 2013 offiziell &bdquo;eine Art von Rassenhetze&ldquo;. Dem entspricht: Als der damalige US-Pr&auml;sident George W. Bush und der britische Premier Anthony Blair nach einem gemeinsamen Gebet den &Uuml;berfall auf den Irak am 20. M&auml;rz 2003 beschlossen, hatten sie hunderttausende Tote einkalkuliert. Sie schwadronierten von einem Feldzug gegen die &bdquo;Achse des B&ouml;sen&ldquo;, belogen den UN-Sicherheitsrat, das britische Unterhaus (Blair: &bdquo;Der Irak kann seine Massenvernichtungswaffen in 45 Minuten aktivieren.&ldquo;) und alle 43 Partner in ihrer Marionetten-&bdquo;Koalition der Willigen&ldquo;. Die angeblich unwillige BRD leistete massiv Sch&uuml;tzenhilfe. Aus dem &bdquo;Afrika-Gerichtshof&ldquo; kam selbstverst&auml;ndlich nichts. Dessen Pr&auml;sident ist gegenw&auml;rtig ein polnischer Jurist aus dem bl&uuml;henden PiS-Rechtsstaat, Chefankl&auml;ger ein britischer Anwalt, der sich seit den 1990er Jahren bei der westlichen Siegerjustiz gegen Jugoslawien und gegen Afrikaner Lorbeeren geholt hat. (&hellip;) Bisher drohte Washington jedem in Den Haag, der es wagen sollte, Kriegsverbrechen von US-Amerikanern zu untersuchen, b&ouml;se Strafen an. Kanzler Olaf Scholz, dem bei Erw&auml;hnung des deutschen Angriffskrieges auf Jugoslawien 1999 regelm&auml;&szlig;ig das Ged&auml;chtnis so verloren geht wie bei Fragen nach seinen Treffen mit Warburg-Bankern, kommentierte: &bdquo;Niemand steht &uuml;ber Recht und Gesetz.&ldquo; Biden, Scholz und Co. haben selten so gelacht wie bei diesem Haftbefehl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/selten-so-gelacht-2-4778391\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Repr&auml;sentantenhaus verst&auml;rkt mit Gesetzentwurf zu Taiwan die Kriegshysterie<\/strong><br>\nDie vom US-Repr&auml;sentantenhaus beschlossene Gesetzesvorlage zu Taiwan wird nach Ansicht von chinesischen Experten die Unsicherheit &uuml;ber die Meerenge nur weiter vergr&ouml;&szlig;ern. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken verst&auml;rkte die Hysterie, indem er behauptet, dass China in der Lage sein werde, eine &bdquo;Invasion&ldquo; auf die Insel Taiwan zu unternehmen.<br>\nDer sogenannte &bdquo;Taiwan Assurance Implementation Act&ldquo; wurde am 24. Februar von der Abgeordneten Ann Wagner eingebracht und am Mittwoch angenommen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass das amerikanische Au&szlig;enministerium seine Richtlinien f&uuml;r das Engagement der USA gegen&uuml;ber der Insel Taiwan regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft und dem Kongress mindestens alle zwei Jahre einen Bericht vorlegt, um zu bewerten, ob die Richtlinien f&uuml;r das Erreichen des Ziels einer Vertiefung der Beziehungen zu Taiwan hilfreich sind.<br>\nUnter Verweis auf den Grundsatz, dass es keine offizielle Interaktion zwischen den USA und der Insel Taiwan gibt, wird in dem Gesetzentwurf auch gefordert, M&ouml;glichkeiten zur Aufhebung aller verbleibenden &bdquo;selbst auferlegten Beschr&auml;nkungen&ldquo; des amerikanischen Engagements mit der Insel zu ermitteln und einen entsprechenden Plan zu formulieren.<br>\n&bdquo;Der Gesetzentwurf legt den Schluss nahe, dass das Repr&auml;sentantenhaus beabsichtigt, den Status Quo &uuml;ber die Meerenge hinweg einseitig zu &auml;ndern&ldquo;, sagte Yang Xiyu, ein leitender Forschungsmitarbeiter am China Institute of International Studies, der Global Times. &bdquo;In den vergangenen 40 Jahren haben die USA nur inoffizielle Beziehungen mit der Insel unterhalten, aber jetzt wollen sie zu einer offiziellen Beziehung &uuml;bergehen&ldquo;, sagte Yang und warnte, dass dieser Schritt nur zu weiterer Instabilit&auml;t f&uuml;hren werde, anstatt einen Beitrag zum Frieden zu leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-03\/24\/content_85190160.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Heraus aus dem Schock &ndash; Zur Aufarbeitung der Corona-Politik<\/strong><br>\n&Uuml;ber zwei Jahre lang konzentrierten sich die Regierungsparteien darauf, die gesamte Bev&ouml;lkerung durch Kontaktverbote vor Infektionen zu &bdquo;sch&uuml;tzen&ldquo;. Statt die eigene Immunabwehr st&auml;rken zu helfen, wurde auf millionenfaches Injizieren nicht erprobter Stoffe gesetzt. Jetzt ist die Zeit zum Bilanzieren gekommen. [&hellip;]<br>\nVon Anfang an gab es WissenschaftlerInnen, die die Grundlagen der Corona-Ma&szlig;nahmen sachlich kritisiert haben. Zu ihnen geh&ouml;rt nicht zuletzt Prof. Dr. Matthias Schrappe. Er ist Facharzt f&uuml;r innere Medizin, arbeitete jahrelang an drei kommunalen Kliniken und zwei Universit&auml;tskliniken, u. a. als &auml;rztlicher Direktor, lehrte an verschiedenen Universit&auml;ten und war jahrelang Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der Entwicklung des Gesundheitswesens, vier Jahre davon stv. Vorsitzender. Acht Mediziner um Schrappe, darunter Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske und der Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Klaus P&uuml;schel haben seit Beginn der Pandemie mit acht Thesenpapieren und zahlreichen Stellungnahmen eine solide wissenschaftliche Grundlage zur Beurteilung der Pandemiema&szlig;nahmen entwickelt.<br>\nZu den wichtigsten Ma&szlig;nahmen lagen laut Schrappe &bdquo;alle relevanten Informationen&ldquo; vor. Das Virus sei keine &bdquo;unbekannte Herausforderung&ldquo; gewesen, wie Merkel es am 13.03.2020 behauptete und die Ma&szlig;nahmen auch keine &bdquo;Entscheidung im Ungewissen&ldquo;, wie es Bundesjustizministerin Lamprecht am 30.6.2021 verk&uuml;ndete.<br>\nDie kritischen Mediziner jedoch wurden von den Regierungsparteien, den Staats- und Konzernmedien, aber auch von den die Regierung beratenden &Auml;rzten und Virologen als Querdenker, Verschw&ouml;rungstheoretiker und Pseudo-Experten verleumdet.<br>\nWelche Fehler wurden begannen?<br>\n&Uuml;ber ein Dutzend &Auml;rzte und Wissenschaftler haben am 14. Februar 2023 zusammen mit Schrappe eine medizinisch fundierte ausf&uuml;hrliche Stellungnahme zur Aufarbeitung der Pandemie-Politik ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/heraus-aus-dem-schock-zur-aufarbeitung-der-corona-politik\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Jahr Tesla-Gigafactory: Durstige Fabrik im D&uuml;rregebiet<\/strong><br>\nNach einem Jahr Fabrikbetrieb ziehen Umweltverb&auml;nde eine verheerende Bilanz. Tesla gef&auml;hrde das Grundwasser und versch&auml;rft den Wassermangel.<br>\nTesla-Autos vor brennenden W&auml;ldern und ausged&ouml;rrten B&ouml;den, die Aufschrift &bdquo;Driving For A Dead Planet&ldquo;. Das Design der Plakate, die eine kleine Gruppe vermummter Aktivist:innen w&auml;hrend einer Protestaktion am Dienstagmorgen an die Schaufenster des Tesla-Showrooms in der Mall of Berlin kleben, passt so gar nicht zum nachhaltigen Image des E-Auto-Produzenten. &bdquo;Tesla klaut Wasser und verst&ouml;&szlig;t gegen s&auml;mtliche Umweltauflagen. Kein Liter Wasser mehr f&uuml;r Tesla&ldquo;: F&uuml;r die anwesenden Journalist:innen wiederholt die Klimaaktivistin Lou Winter immer wieder die gleichen S&auml;tze. Keine zehn Minuten nachdem die Plakate angeklebt wurden, sprintet die Gruppe schon wieder weiter.<br>\nAm Mittwoch j&auml;hrt sich die Inbetriebnahme der Fabrik zum ersten Mal &ndash; zynischerweise am selben Datum, an dem auch der Internationale Weltwassertag begangen wird. Mit der kreativen Protestaktion, die von einem B&uuml;ndnis der Klimagerechtigkeitsbewegung organisiert worden ist, wollen die Aktivist:innen die gravierenden Folgen von Teslas umstrittener Gigafactory im brandenburgischen Gr&uuml;nheide f&uuml;r Klima, Natur und Grundwasser anprangern.<br>\nAuch die weniger aktionistisch orientierten Klima- und Umweltsch&uuml;tzer:innen des Nabu Brandenburg ziehen nach einem Jahr Gigafactory Bilanz. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag mit der Gr&uuml;nen Liga und der Gr&uuml;nheider B&uuml;rger:inneninitiative gehen die Umweltsch&uuml;tzer:innen hart mit dem US-Konzern ins Gericht. &bdquo;Tesla hat enorm viele Versprechen gemacht und sie alle nicht eingehalten&ldquo;, kritisiert Nabu-Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Christiane Schr&ouml;der in Hinblick auf Ank&uuml;ndigungen des Unternehmens, f&uuml;r ausreichenden Sicherheitsma&szlig;nahmen auf dem Fabrikgel&auml;nde zu sorgen. Das Unternehmen betreibe &bdquo;im gro&szlig;en Stil Frevel an der Natur.&ldquo; Eine Erweiterung des Werks m&uuml;sse dringend verhindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ein-Jahr-Tesla-Gigafactory\/!5920241\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>392.598 Kinder in zw&ouml;lf Monaten: Italiens Geburtenrate sinkt auf Rekordtief<\/strong><br>\nErstmals seit der Vereinigung Italiens im 19. Jahrhundert sind in dem Mittelmeerland weniger als 400.000 Kinder zur Welt gekommen. Ein neuer Negativrekord.<br>\nIn Italien kommen immer weniger Kinder auf die Welt. F&uuml;r das Jahr 2022 verzeichnete das Mittelmeerland einen weiteren Negativrekord an Geburten, wie die Statistikbeh&ouml;rde Istat mitteilte.<br>\nLaut der vorl&auml;ufigen Daten wurden im vorigen Jahr 392.598 Kinder geboren. Das seien 7651 weniger als 2021 und so wenig wie noch nie seit der Vereinigung Italiens im 19. Jahrhundert.<br>\nDurch den Geburtenr&uuml;ckgang schrumpfte auch die Gesamtbev&ouml;lkerung um rund 179.000 Menschen innerhalb eines Jahres. Laut der Zahlen lebten Ende 2022 gut 58,85 Millionen Leute in Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/italien-geburtenrate-sinkt-auf-rekordtief-a-c66cc03d-c9a2-434a-a30d-d5c983c2b08a%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr traurig. Aber nicht, weil &ldquo;die Italiener aussterben&rdquo;, sondern weil die Kinderarmut die Folge einer geradezu katastrophalen wirtschaftlichen Entwicklung ist. Seit Anfang der 1990er Jahre, also in den letzten 30 Jahren (!!), <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-06\/inflation-italien-lebensmittel-preise-einkommen\">gab es effektiv keine Erh&ouml;hung der Reall&ouml;hne und grassierende Armut<\/a>. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/jugendarbeitslosigkeit-in-italien\/\">bei 28% im Durchschnitt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-in-europa\/hohe-jugendarbeitslosigkeit-in-sueditalien-100.html\">bei &uuml;ber 40% in S&uuml;ditalien<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/europa-kompakt\/news\/arbeitslosigkeit-junge-italiener-sehen-keine-perspektive-im-land\/\">die offizielle Arbeitslosenquote insgesamt bei 7,8%<\/a>. Wer traut sich in einer solchen Situation, Kinder zu bekommen, und wer kann es sich &uuml;berhaupt leisten? Leider erfahren wir im SPIEGEL nichts &uuml;ber die Gr&uuml;nde f&uuml;r die niedrige Geburtenrate.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fall Ballweg: Stuttgarter Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen wegen Geldw&auml;sche ein<\/strong><br>\nDer Hauptanklagepunkt gegen den Gr&uuml;nder der &ldquo;Querdenken&rdquo;-Bewegung, Michael Ballweg, bricht nach Monaten der Suche still und leise f&uuml;r die ermittelnde Beh&ouml;rde zusammen. Der nun ben&ouml;tigte Rechtfertigungsgrund f&uuml;r die weitere Inhaftierung Ballwegs bleibt nach wie vor unbekannt.<br>\nAm 21. M&auml;rz hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach neun Monaten willk&uuml;rlicher Untersuchungshaft Anklage gegen den Gr&uuml;nder der &ldquo;Querdenken&rdquo;-Bewegung, Michael Ballweg, erhoben.<br>\nNach der offiziellen Verk&uuml;ndung, dass die Ermittlungen wegen Geldw&auml;sche eingestellt wurden, bleibt jetzt erst recht vollkommen unklar, worauf sich die Staatsanwaltschaft inhaltlich berufen will. Zu Wochenbeginn hie&szlig; es lapidar, dass aktuell keine weitergehenden Ausk&uuml;nfte erteilt werden k&ouml;nnten, so ein Sprecher der Beh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/166065-justiz-willkuer-stuttgarter-staatsanwaltschaft-stellt\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Staatsanw&auml;lte, die Derartiges verbrechen wie den Freiheitsentzug Ballwegs und die offensichtlich leichtfertige Anklage m&uuml;ssten angeklagt und mit einer hohen Strafe belegt werden &ndash; wenn wir wirklich in einem Rechtsstaat leben w&uuml;rden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Blitzbesuch ohne Landesfeeling<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Japanische Kirschbl&uuml;ten sehen wir nur in Innenr&auml;umen im Regierungssitz des Premiers. Mehr als 26 Stunden Flug, hin und r&uuml;ck, f&uuml;r 20 Stunden vor Ort&hellip;Blitzbesuch mit kompakten Gespr&auml;chen. Landesfeeling Fehlanzeige <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Regierungskonsultationen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Regierungskonsultationen<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/bWTHw7O5ZR\">pic.twitter.com\/bWTHw7O5ZR<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Tina Hassel (@TinaHassel) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TinaHassel\/status\/1636993769919619073?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 18, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TinaHassel\/status\/1636993769919619073\">Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> An dieser Stelle sei der Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios der Artikel von Albrecht M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95294\">&bdquo;Meist hilft der Blick in die Liste der Manipulationsmethoden&ldquo;<\/a> empfohlen, da kann Tina Hassel von den NachDenkSeiten noch etwas lernen. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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