{"id":95606,"date":"2023-03-29T08:45:09","date_gmt":"2023-03-29T06:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606"},"modified":"2023-03-29T08:39:29","modified_gmt":"2023-03-29T06:39:29","slug":"hinweise-des-tages-4327","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h01\">Ukraine-Konflikt: Die Bundesregierung braucht endlich eine klare Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h02\">Tanz auf dem Pulverfass in Georgien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h03\">Gef&auml;hrlich und unverantwortlich f&uuml;r die USA und die NATO, Russland Schritt f&uuml;r Schritt zu bedr&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h04\">Reisen der europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs nach China unterstreichen Pekings Rolle als &ldquo;Friedensf&ouml;rderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h05\">Lachend in den dritten Weltkrieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h06\">Amnesty wirft Westen Doppelmoral vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h07\">Der Generalbundesanwalt wird nicht wegen m&ouml;glicher Kriegsverbrechen im Irak ermitteln.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h08\">K&ouml;ln: Razzia bei Friedensaktivisten wegen &ldquo;Unterst&uuml;tzung der russischen Armee&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h09\">Das Leben im Nacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h10\">Der Parit&auml;tische Armutsbericht 2022: &ldquo;Zwischen Pandemie und Inflation&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h11\">Angeschlagene Warenhauskette Gl&auml;ubiger stimmen Galeria-Sanierungsplan zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h12\">Lauterbach verschlechtert Pflegereform f&uuml;r Eltern deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h13\">Ein haarstr&auml;ubendes weiteres Zitat f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h14\">Millionen gegen Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h15\">Starmer schasst Jeremy Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95606#h16\">Menschenrechte amerikanischen Stils sind zu einem &bdquo;amerikanischen Albtraum&ldquo; geworden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt: Die Bundesregierung braucht endlich eine klare Strategie<\/strong><br>\nWas m&ouml;chte die Bundesregierung in der Ukraine erreichen? Unsere Autoren pl&auml;dieren f&uuml;r eine ernsthafte au&szlig;enpolitische Strategiedebatte.<br>\nDie Deutschen seien &bdquo;auf dem Weg zu einer Form von Verantwortung, die wir noch wenig einge&uuml;bt haben.&ldquo; So k&uuml;ndigte der damalige Bundespr&auml;sident Gauck auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2014 einen Wandel der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik an. Kurz darauf annektierte Russland die Krim. Neun Jahre und eine russische Vollinvasion sp&auml;ter fiel die f&uuml;r die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2023 angek&uuml;ndigte Pr&auml;sentation der nationalen Sicherheitsstrategie aus, die den neuen Verantwortungsbegriff mit Substanz f&uuml;llen k&ouml;nnte. Die im Ampel-Koalitionsvertrag vereinbarte Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates &ndash; abgesagt.<br>\nWeite Teile der politischen Spitze Deutschlands verweigern sich einer ernsthaften au&szlig;enpolitischen Strategiedebatte jener Art, wie sie in traditionell &bdquo;militanteren&ldquo; westlichen Demokratien (USA, Frankreich) v&ouml;llig normal ist. Mit Deutschlands Antwort auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben sich die Achsen der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik bereits verschoben: Die Militanz wird massiv gesteigert (Waffenlieferungen ins ukrainische Kriegsgebiet, milit&auml;rische Aufr&uuml;stung), w&auml;hrend die Strategie (welche Ziele will Deutschland mit welchen Mitteln erreichen?) fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/krieg-aussenpolitik-sicherheitspolitik-ukraine-konflikt-die-bundesregierung-braucht-endlich-eine-klare-strategie-experten-fordern-neue-debatte-li.331147\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Gr&uuml;nen und der Krieg<\/strong><br>\nEines der Wahlversprechen der Gr&uuml;nen zur Bundestagswahl 2021 lautete: &bdquo;Keine Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter in Kriegsgebiete&ldquo;. Inzwischen posiert die verteidigungspolitische Sprecherin der Partei, Sara Nanni, im Leoparden-Outfit unter anderem im Bundestag, um Kanzler Olaf Scholz zu Panzerlieferungen aufzufordern &ndash; und als der endlich weichgekocht ist, jubelt Katrin G&ouml;ring-Eckardt: &bdquo;The #Leopard&rsquo;s freed!&ldquo;. Man kann also vordergr&uuml;ndig bei den Gr&uuml;nen eine 180-Grad-Drehung in k&uuml;rzester Zeit beobachten, und medial ist das auch so kolportiert worden. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich verstand die Partei, die heute so etwas wie die st&auml;ndige Vertretung der deutschen R&uuml;stungsindustrie im Bundestag ist, sich einmal als parlamentarischer Arm der Friedensbewegung. [&hellip;]<br>\nDies &auml;nderte sich mit der &bdquo;Wende&ldquo; und der Vereinigung der westdeutschen Gr&uuml;nen mit dem ostdeutschen B&uuml;ndnis 90. Die ehemaligen DDR-B&uuml;rgerrechtler waren unter den ersten in der Partei, die ihre Zustimmung zu Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr zum Ausdruck brachten. Die Partei auf NATO-Linie bringen sollte aber schlie&szlig;lich vor allem eine Gruppe von Karrieristen um Joschka Fischer, entt&auml;uschte Ex-Linke, die nun doch noch an die staatlichen Tr&ouml;ge wollten. Von Anfang an waren sie auf ein Koalitionsb&uuml;ndnis mit der SPD fixiert &ndash; wohlgemerkt zu einer Zeit, als die Partei sich noch als &bdquo;Antiparteien-Partei&ldquo; verstanden hat, die &uuml;berhaupt keine Koalitionen eingehen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2023\/03\/die-gruenen-und-der-krieg-65248.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Linkspartei: Katja Kipping verlangt Ann&auml;herung an NATO-Positionen<\/strong><br>\nWieder einmal das Reizthema NATO: Die scheidende Berliner Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) dr&auml;ngt ihre Partei zur &Auml;nderung der Haltung gegen&uuml;ber dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis. So vage die Forderung Kippings auch daherkommt, so eindeutig d&uuml;rfte das damit verfolgte politische Ziel sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/166346-linkspartei-katja-kipping-verlangt-annaeherung\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tanz auf dem Pulverfass in Georgien<\/strong><br>\nVor zwei Wochen ersch&uuml;tterten gewaltt&auml;tige Proteste die georgische Hauptstadt Tiflis. Ausl&ouml;ser war der Gesetzesentwurf &uuml;ber &bdquo;Foreign Agents&ldquo;: Dieses bringe autorit&auml;re Zust&auml;nde wie in Russland, so lautete die Kritik. Gerne verschweigt die westliche Berichterstattung, dass in den USA schon seit den Drei&szlig;igerjahren ein analoges Gesetz existiert und seit kurzem wieder angewendet wird. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt in Tiflis. Aber die Krise ist vielleicht noch lange nicht ausgestanden.<br>\nMit dem neuen Gesetz angeblich russischen Musters wollte die georgische Regierung Institutionen, die von ausl&auml;ndischen Geldgebern finanziert werden, zur Deklaration als Foreign Agents verpflichten . Vorbild daf&uuml;r war das Foreign Agents Registration Act FARA in den USA. Dieses, aus dem Jahr 1938 stammende Gesetz verlangt von politisch aktiven Vertretern ausl&auml;ndischer Auftraggeber regelm&auml;&szlig;ig die Publikation ihrer Finanzbeziehungen, ihrer Aktivit&auml;ten, Einnahmen und Ausgaben. Dies soll der Regierung und dem amerikanischen Volk die Bewertung ihrer Aktivit&auml;ten erleichtern. In den USA ist die Umsetzung des FARA Aufgabe der Abteilung f&uuml;r Spionageabwehr und Ausfuhrkontrolle in der Beh&ouml;rde f&uuml;r nationale Sicherheit. Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz k&ouml;nnen mit bis zu f&uuml;nf Jahren Haft bestraft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/tanz-auf-dem-pulverfass-in-georgien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gef&auml;hrlich und unverantwortlich f&uuml;r die USA und die NATO, Russland Schritt f&uuml;r Schritt zu bedr&auml;ngen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn der Ukraine-Frage haben der Westen und Russland nie aufgeh&ouml;rt, sich gegenseitig zu testen und unter Druck zu setzen. Je mehr Druck die USA und die NATO auf Russland aus&uuml;ben, desto st&auml;rker wird der russische Gegenangriff ausfallen.<br>\nDie NATO kritisierte den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin am Sonntag f&uuml;r seine &ldquo;gef&auml;hrliche und unverantwortliche&rdquo; Nuklearrhetorik, einen Tag nachdem Putin erkl&auml;rt hatte, er plane die Stationierung taktischer Atomwaffen in Wei&szlig;russland, wie Reuters berichtete. Am selben Tag drohte der Chef der EU-Au&szlig;enpolitik, Josep Borrell, auf Twitter: &ldquo;Die EU ist bereit, mit weiteren Sanktionen zu reagieren.&rdquo;<br>\nGrund f&uuml;r die j&uuml;ngste Eskalation ist die unverantwortliche Entscheidung Gro&szlig;britanniens, Munition mit abgereichertem Uran an die Ukraine zu liefern. Einerseits hat die Munition mit abgereichertem Uran bereits die rote Linie &uuml;berschritten, die Russland akzeptieren kann. Andererseits zeigt dies, dass westliche L&auml;nder wie das Vereinigte K&ouml;nigreich bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine keine R&uuml;cksicht auf Verluste nehmen. Als Reaktion darauf hat sich Russland f&uuml;r die Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus entschieden.<br>\nNun hat sich die NATO zu Wort gemeldet und Russland vorgeworfen, seine eigenen R&uuml;stungskontrollverpflichtungen zu verletzen. Tats&auml;chlich versto&szlig;en die USA aber schon seit langem gegen den Vertrag &uuml;ber die Nichtverbreitung von Kernwaffen. Song Zhongping, ein Milit&auml;rexperte und Fernsehkommentator, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Global Times, dass die USA taktische Atomwaffen in europ&auml;ischen L&auml;ndern wie Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der T&uuml;rkei stationiert haben, was bedeutet, dass die USA ihre taktischen Atomwaffen seit langem vor der Haust&uuml;r Russlands stationiert haben und damit eine erhebliche Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit Russlands darstellen. Die Reaktion Russlands richtet sich diesmal nicht nur gegen den Schritt Gro&szlig;britanniens, sondern vielmehr gegen die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202303\/1288052.shtml\">Global Times <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reisen der europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs nach China unterstreichen Pekings Rolle als &ldquo;Friedensf&ouml;rderer<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nMehrere Staats- und Regierungschefs aus europ&auml;ischen L&auml;ndern und der EU haben k&uuml;rzlich Reisen nach China angek&uuml;ndigt oder planen diese. Der spanische Premierminister Pedro Sanchez k&uuml;ndigte an, dass er China n&auml;chste Woche besuchen werde. Medienberichten zufolge planen auch der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron und einige f&uuml;hrende Politiker der EU einen Besuch in China.<br>\nExperten sagten, dass Chinas Modell der L&ouml;sung internationaler Streitigkeiten als F&ouml;rderer des Friedens, das sich von dem der USA unterscheidet, die &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en, von der internationalen Gemeinschaft weithin anerkannt wurde und Europas Bestreben widerspiegelt, Friedensgespr&auml;che f&uuml;r die andauernde Ukraine-Krise zu f&uuml;hren, die den Kontinent tief beunruhigt. [&hellip;]<br>\nChinas 12-Punkte-Friedensvorschlag hat in der internationalen Gemeinschaft breite Anerkennung und Aufmerksamkeit gefunden, so Experten. Da Europa aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts einen hohen Preis gezahlt hat und die meisten Stimmen in Europa nun die Notwendigkeit strategischer Autonomie anerkennen, sind sie bestrebt, Frieden und Verhandlungen zu f&ouml;rdern, um die negativen Auswirkungen der Krise zu mildern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202303\/1287988.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>In die neue Ordnung<\/strong><br>\nChinas Bem&uuml;hen um eine Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens beginnt sich zu konkretisieren. Am 10. M&auml;rz hatten sich Unterh&auml;ndler Saudi-Arabiens und Irans in Beijing auf einen Neustart mit der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen beider Staaten geeinigt. Am Montag wurde bekannt: Die Au&szlig;enminister beider L&auml;nder haben jetzt ihr erstes pers&ouml;nliches Treffen vereinbart, das noch vor dem Ende des Fastenmonats Ramadan stattfinden wird, also vor dem 21. April&hellip;Klar ist nur: Gelingt ein Interessenabgleich zwischen Saudi-Arabien und Iran, dann sind die US-Versuche gescheitert, aus den arabischen Golfstaaten und Israel eine Art Mittelost-NATO gegen Teheran zu formen. Und: Die jahrzehntelange &Auml;ra der US-Dominanz in der Region w&auml;re dann wohl vorbei.<br>\nDarauf deutet eine weitere Entwicklung hin, die sich gleichfalls zu konkretisieren beginnt: die Ann&auml;herung zwischen Saudi-Arabien und Syrien&hellip;<br>\nSaudi-Arabien untermauert die Neuordnung, indem es sich &ndash; in offenem Gegensatz zu Forderungen der USA &ndash; nicht von China l&ouml;st, sondern im Gegenteil Milliardensummen dort investiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447745.in-die-neue-ordnung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lachend in den dritten Weltkrieg?<\/strong><br>\nKurt Tucholsky stellte in seinem viel zitierten Text &raquo;Was darf die Satire?&laquo; von 1919 fest: &raquo;Eine Satire, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine.&laquo; Was sich heute in Deutschland &raquo;Satire&laquo; nennt, hat mit den antimilitaristischen und sozialistischen Positionen des linken Publizisten meist nichts mehr gemein &ndash; ganz im Gegenteil: Bis auf wenige Ausnahmen flankieren Kabarettisten die &raquo;Zeitenwende&laquo; medial und erweisen sich als willf&auml;hrige Helfer bei der Mobilmachung gegen alle, die es wagen, Kritik am bislang gr&ouml;&szlig;ten Aufr&uuml;stungsprogramm der Bundesrepublik zu &uuml;ben.<br>\nF&uuml;r Tim Wolff, Mitherausgeber des Magazins Titanic und Autor f&uuml;rs &raquo;ZDF Magazin Royale&laquo;, ist Tucholsky &raquo;Schutzheiliger&laquo; der Satiriker. Doch nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sagte er, hinter der Frage, was Satire in Kriegszeiten d&uuml;rfe, stehe die Annahme, dass Komik grunds&auml;tzlich etwas Zersetzendes habe &ndash; &raquo;und dann kann man sich entscheiden: Wollen wir jetzt, dass die Reihen geschlossen sind, und halten uns zur&uuml;ck?&laquo; Offensichtlich ja: Er r&uuml;ckte Putin in die N&auml;he von Hitler und zollte Selenskij Respekt; schlie&szlig;lich erweise sich hier ein Komiker als &raquo;kriegstauglich&laquo;. Auch f&uuml;r Jan B&ouml;hmermann ist der ukrainische Pr&auml;sident ein Vorbild: &raquo;Ein Clown muss jetzt sein Land verteidigen und die Demokratie und die Freiheit in Europa am besten gleich mit.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.melodieundrhythmus.com\/online-spezial\/lachend-in-den-dritten-weltkrieg\/\">M&amp;R<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Amnesty wirft Westen Doppelmoral vor<\/strong><br>\nH&auml;rte gegen Moskau, Milde bei Freunden: Amnesty International hat den westlichen L&auml;ndern Doppelmoral im Umgang mit Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Kritik &uuml;bt die Organisation auch an Deutschland. Angesichts der Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine hat Amnesty International Doppelmoral angeprangert. Die &ldquo;entschlossene Reaktion&rdquo; des Westens auf Russlands Aggression gegen die Ukraine stehe &ldquo;in scharfem Kontrast zu einem beklagenswerten Mangel an sinnvollen Ma&szlig;nahmen gegen schwerwiegende Verletzungen durch einige ihrer Verb&uuml;ndeten, darunter Israel, Saudi-Arabien und &Auml;gypten&rdquo;, kritisierte die Menschenrechtsorganisation in ihrem Jahresbericht 2022\/23.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amnesty-kritisiert-westliche-doppelmoral-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Generalbundesanwalt wird nicht wegen m&ouml;glicher Kriegsverbrechen im Irak ermitteln.<\/strong><br>\n20 Jahre nach der Invasion einer westlichen Allianz im Irak teilt die Bundesregierung mit, dass der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA) keine Ermittlungen gegen Angeh&ouml;rige der US-Streitkr&auml;fte oder gegen Angeh&ouml;rige verb&uuml;ndeter Staaten wegen des Irak-Kriegs f&uuml;hrt. Es geht, so eine Anfrage der Linkspartei, um den Verdacht der Begehung von Kriegsverbrechen beziehungsweise von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang.<br>\nDie Bundesregierung verweist in ihrer Antwort, die der Berliner Zeitung vorliegt, auf den Umstand, dass &bdquo;sich die als Tatverd&auml;chtige in Betracht kommenden Personen nicht im Inland aufgehalten haben und ein solcher Aufenthalt auch nicht zu erwarten war&ldquo;. Deutsche Soldaten seien an Kampfhandlungen im Irak seinerzeit nicht beteiligt gewesen. Rein rechtlich ist diese Bewertung nicht stichhaltig, da nach Ansicht von Juristen der Generalbundesanwalt auch ohne den Aufenthalt in Deutschland ein Ermittlungsverfahren h&auml;tte aufnehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/20-jahre-irakkrieg-keine-ermittlungen-li.329305\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>K&ouml;ln: Razzia bei Friedensaktivisten wegen &ldquo;Unterst&uuml;tzung der russischen Armee&rdquo;<\/strong><br>\nAm Montagmorgen durchsuchte die Polizei die Wohnung der Friedenaktivistin Elena Kolbasnikova und ihres Ehemannes Max Schlund. Den beiden wird vorgeworfen, &ldquo;milit&auml;rische Sachg&uuml;ter&rdquo; an die russische Armee geliefert zu haben. Im Gespr&auml;ch mit RT DE berichtet Kolbasnikova &uuml;ber den Ablauf der Razzia.<br>\nBei den Friedensaktivisten Elena Kolbasnikova und Max Schlund fand am Montagmorgen eine Razzia statt. Die Polizei teilte dem Ehepaar mit, man werfe ihm vor, mithilfe seines Vereins &ldquo;Br&uuml;cke der Freundschaft zwischen Russland und Deutschland&rdquo; Ausr&uuml;stung an die russische Armee in die Ostukraine geliefert zu haben. Angeblich unterst&uuml;tze der Verein die russischen Streitkr&auml;fte mit milit&auml;rischen Sachg&uuml;tern. Tats&auml;chlich sammelte der Verein Winterbekleidung, warme Decken und Sachen im Rahmen der humanit&auml;ren Hilfe, die er im November an Zivilisten im Donbass verteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/166426-koeln-razzia-bei-friedensaktivisten-wegen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Leben im Nacken<\/strong><br>\nSeit Christina Sander Mutter geworden ist, ist sie von Armut gef&auml;hrdet, und die Preise steigen. Wie sich eine Alleinerziehende durch die Krise boxt. [&hellip;]<br>\nAls Studentin erh&auml;lt Christina Sander die Pauschale nicht. &bdquo;Wer nichts hat, kriegt auch nichts&ldquo;, sagt sie in ihrer Berliner K&uuml;che. Am K&uuml;hlschrank h&auml;ngt ein Foto von Zoe, ein M&auml;dchen mit blonden Locken, die sich um ihr Gesicht kringeln. Sonst gibt es in der K&uuml;che kaum pers&ouml;nliche Gegenst&auml;nde. Sander tr&auml;gt Jogginghose und Hausschuhe. Ihre langen braunen Haare hat sie locker im Nacken zusammengeknotet. Sie sorgt sich wegen der kommenden Monate, f&uuml;rchtet, dass das Geld knapp wird. Die Altbauwohnung, in der sie wohnt, ist schlecht isoliert. Beim Aufdrehen der Heizung entstehe ein Knisterger&auml;usch, erz&auml;hlt sie: &bdquo;Das h&ouml;rt sich an, als w&uuml;rde man Geld verbrennen.&ldquo;<br>\nSie setzt sich, zieht ein Bein zu sich heran. Wie bei den meisten wurde auch ihr Gaspreis erh&ouml;ht. &bdquo;Ich habe 180 Euro bezahlt und wollte den Abschlag um einen Zwanni erh&ouml;hen&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Aber in dem Feld stand: Sie m&uuml;ssen mindestens 330 Euro bezahlen.&ldquo; Sander wirkt entsetzt. Das sind 150 Euro mehr im Monat. Noch ahnt sie nicht, dass das nur die erste Erh&ouml;hung ist. [&hellip;]<br>\nErsparnisse hat Sander nicht, und die steigenden Kosten tr&auml;gt sie allein. Es gibt keinen Partner, kein zweites Einkommen. Schon vor der Krise war keine Gruppe st&auml;rker von Armut bedroht als Alleinerziehende. Mehr als 40 Prozent leben an der Grenze zur Armut. Gleichzeitig trifft dieses Problem vor allem Frauen: denn rund 85 Prozent der Alleinerziehenden sind M&uuml;tter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Alleinerziehende-Muetter\/!5921402\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Parit&auml;tische Armutsbericht 2022: &ldquo;Zwischen Pandemie und Inflation&rdquo;<\/strong><br>\nLaut Parit&auml;tischem Armutsbericht 2022 hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,9 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen H&ouml;chststand erreicht. 14,1 Millionen Menschen m&uuml;ssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 840.000 mehr als vor der Pandemie. Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband rechnet angesichts der aktuellen Inflation mit einer weiteren Versch&auml;rfung der Lage und appelliert an die Bundesregierung, umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, das bei den f&uuml;rsorgerischen Ma&szlig;nahmen ansetzt: Grundsicherung, Wohngeld und BAf&ouml;G seien bedarfsgerecht anzuheben und deutlich auszuweiten, um zielgerichtet und wirksam Hilfe f&uuml;r einkommensarme Haushalte zu gew&auml;hrleisten.<br>\n&ldquo;Die Befunde sind ersch&uuml;tternd, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie schlagen inzwischen voll durch. Noch nie wurde auf der Basis des amtlichen Mikrozensus ein h&ouml;herer Wert gemessen und noch nie hat sich die Armut in j&uuml;ngerer Zeit so rasant ausgebreitet wie w&auml;hrend der Pandemie&rdquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nW&auml;hrend 2020 noch die verschiedenen Schutzschilde und Sofortma&szlig;nahmen der Bundesregierung und der L&auml;nder daf&uuml;r sorgten, dass die Armut trotz des wirtschaftlichen Einbruchs und des rapiden Anstiegs der Arbeitslosigkeit nur relativ moderat anstieg, seien die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie 2021 offenbar voll auf die Armutsentwicklung durchgeschlagen, so die Ergebnisse der Studie.<br>\nAuffallend sei ein ungew&ouml;hnlicher Zuwachs der Armut unter Erwerbst&auml;tigen, insbesondere Selbst&auml;ndiger (von 9 auf 13 Prozent), die w&auml;hrend der Pandemie in gro&szlig;er Zahl finanzielle Einbu&szlig;en zu erleiden hatten. Armutsh&ouml;chstst&auml;nde verzeichnen auch Rentner*innen (18,2 Prozent) sowie Kinder und Jugendliche (21,3 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/themen\/sozial-und-europapolitik\/armut-und-grundsicherung\/armutsbericht-2022-aktualisiert\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Angeschlagene Warenhauskette Gl&auml;ubiger stimmen Galeria-Sanierungsplan zu<\/strong><br>\nGaleria Karstadt Kaufhof wird nicht zerschlagen. Die Gl&auml;ubiger stimmten dem Sanierungsplan f&uuml;r die schwer angeschlagene Warenhauskette zu. Dennoch werden Tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.<br>\nDeutschlands letzte gro&szlig;e Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof bekommt noch eine Chance. Die Gl&auml;ubigerversammlung des Konzerns stimmte dem Plan des Sanierungsexperten Arndt Geiwitz und der Unternehmensf&uuml;hrung zur Rettung des Hauses zu, wie Galeria mitteilte. F&uuml;r die Gl&auml;ubiger bedeutet die Zustimmung zwar den Verzicht auf einen Gro&szlig;teil des Geldes, das ihnen der Warenhauskonzern noch schuldet. Insgesamt m&uuml;ssen die Lieferanten, Vermieter und sonstigen Gl&auml;ubiger Medienberichten zufolge auf mehr als eine Milliarde Euro verzichten. Doch gab es f&uuml;r sie trotz der hohen finanziellen Einbu&szlig;en kaum eine andere Wahl, als dem Plan zuzustimmen.<br>\nBei einer Ablehnung des Insolvenzplans h&auml;tten sie wohl &uuml;berhaupt nichts von ihrem Geld wiedergesehen. Bei einer Weiterf&uuml;hrung k&ouml;nnen sie &ndash; auch dank eines Millionen-Zuschusses von Eigent&uuml;mer Ren&eacute; Benko &ndash; zumindest damit rechnen, einen kleinen Teil ihrer Forderungen bezahlt zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/galeria-glaeubiger-fuer-rettungsplan-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbach verschlechtert Pflegereform f&uuml;r Eltern deutlich<\/strong><br>\nDie von Bundes&shy;gesundheits&shy;minister Karl Lauterbach (SPD) geplante Pflegereform wird deutlich zum Nachteil von Familien ver&auml;ndert. Das ergibt sich aus einem nochmals &uuml;berarbeiteten Gesetzentwurf, der dem Redaktions&shy;Netzwerk Deutschland (RND) vorliegt.<br>\nDanach sollen die vom Bundes&shy;verfassungs&shy;gericht geforderten Beitrags&shy;nachl&auml;sse f&uuml;r mehr als ein Kind nicht dauerhaft gelten, sondern nur, bis diese jeweils das 25. Lebensjahr vollendet haben. Wenn alle Kinder dieses Alter &uuml;berschritten haben, dann gilt lebenslang nur noch der bei einem Kind vorgesehene Abschlag von 0,6 Prozentpunkten gegen&uuml;ber Kinderlosen. Nach dem bisherigen Entwurf sollten hingegen alle Abschl&auml;ge stets dauerhaft gelten. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Der Abschlag gilt bis zum Ablauf des Monats, in dem das jeweilige Kind das 25. Lebensjahr vollendet hat&ldquo;, hei&szlig;t es nun in dem Gesetzentwurf, der am Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet werden soll.<br>\nIm Gegenzug soll die H&ouml;he der Abschl&auml;ge f&uuml;r mehrere Kinder gegen&uuml;ber den ersten Entw&uuml;rfen steigen: Bei einem Kind betr&auml;gt der Beitragssatz demnach k&uuml;nftig 3,4 Prozent, bei zwei Kindern 3,15 Prozent, bei drei Kindern 2,9 Prozent, bei vier Kindern 2,65 Prozent und bei f&uuml;nf Kindern und mehr 2,4 Prozent. Kinderlose m&uuml;ssen den Pl&auml;nen zufolge 4 Prozent zahlen. Bisher gelten f&uuml;r Eltern unabh&auml;ngig von der Kinderzahl 3,05 Prozent und f&uuml;r Kinderlose 3,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/karl-lauterbach-ueberarbeitet-pflegereform-erneut-zum-nachteil-fuer-familien-5MPRGLZ6JBFXHG7FECNUDUTNBE.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein haarstr&auml;ubendes weiteres Zitat f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher<\/strong><br>\nVier Tage vor der Pleite der Credit Suisse belogen Aufsichtsbeh&ouml;rde und Nationalbank die &Ouml;ffentlichkeit: Es sei alles paletti.<br>\nEs lohnt sich, diese Sch&ouml;nf&auml;rberei nochmals im Wortlaut nachzulesen. Als &uuml;ber der Credit Suisse bereits d&uuml;stere Wolken aufzogen, verk&uuml;ndeten die Aufsichtsbeh&ouml;rde Finma und die Schweizerische Nationalbank am 15. M&auml;rz in einem gemeinsamen Communiqu&eacute;:<br>\n&laquo;Die Eidgen&ouml;ssische Finanzmarktaufsicht FINMA und die Schweizerische Nationalbank SNB informieren, dass von den Problemen gewisser Bankinstitute in den USA keine direkte Ansteckungsgefahr f&uuml;r den Schweizer Finanzmarkt ausgeht. Die f&uuml;r die Schweizer Finanzinstitute geltenden strengen Kapital- und Liquidit&auml;tsanforderungen sorgen f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Institute. Die Credit Suisse erf&uuml;llt die an systemrelevante Banken gestellten Anforderungen an Kapital und Liquidit&auml;t. Die SNB wird im Bedarfsfall der CS Liquidit&auml;t zur Verf&uuml;gung stellen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/ein-haarstraeubendes-weiteres-zitat-fuer-die-geschichtsbuecher\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Millionen gegen Macron<\/strong><br>\nWeiterhin Massenproteste in Frankreich gegen die Regierung. Sch&uuml;ler unterst&uuml;tzen Arbeiter bei Streiks und Blockaden.<br>\nIn Frankreich wird gerade Geschichte geschrieben. Am Dienstag sind trotz drastischer Einsch&uuml;chterungsversuche durch die Staatsmacht im ganzen Land erneut Millionen auf die Stra&szlig;en gestr&ouml;mt, Flugh&auml;fen, Bahnh&ouml;fe, Raffinieren wurden von Arbeitern besetzt und Zufahrtsstra&szlig;en zu gro&szlig;en St&auml;dten wie in Rennes komplett blockiert. L&auml;ngst verlangen die Franzosen nicht mehr &raquo;nur&laquo; die R&uuml;cknahme der &raquo;Rentenreform&laquo;. Es ist mittlerweile ein Kampf um eine &raquo;bessere Welt&laquo;, wie der Generalsekret&auml;r des s&uuml;dlichen CGT-Bezirks 13, Olivier Mateu, erkl&auml;rte. &raquo;Unsere Sache ist gerecht. Wir werden gewinnen, da k&ouml;nnt ihr euch sicher sein&laquo;, schrieb Mateu auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. In Paris, wo mehrere hunderttausend demonstrierten, rief die Menschenmasse auf dem rappelvollen Place de la R&eacute;publique zu Beginn der Demonstration lautstark: &raquo;Gr&egrave;ve g&eacute;n&eacute;rale!&laquo; (Generalstreik!) und &raquo;Macron, d&eacute;mission!&laquo; (Macron, R&uuml;cktritt!). Der Tag markierte auch den Beginn der massenhaften Mobilisierung der Jugend. Man&egrave;s Nadel, prominentes Gesicht der Sch&uuml;lergewerkschaft La Voix lyc&eacute;enne, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber jW am Rande des Protests, aktuell seien 450 von 2.000 Oberschulen im ganzen Land besetzt: &raquo;Die Bewegung wird immer st&auml;rker, letzte Woche waren es noch 400 besetzte Einrichtungen und vorletzte 200.&laquo; Besonders wichtig sei, &raquo;dass wir auch immer mehr sind, die zu den Streikposten gehen und den Arbeitern helfen, zum Beispiel Raffinerien zu blockieren&laquo;. Man lasse sich dabei nicht von Pr&auml;sident Emmanuel Macron einsch&uuml;chtern. &raquo;Er versucht, die Mobilisierung per Schlagstock niederzupr&uuml;geln, das wird ihm nicht gelingen, wir werden gewinnen&laquo;, erkl&auml;rte der 15j&auml;hrige Nadel gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447787.aufstand-gegen-macron-millionen-gegen-macron.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Starmer schasst Jeremy Corbyn<\/strong><br>\nBritischer Labour-Chef schlie&szlig;t Vorg&auml;nger von Kandidatur f&uuml;r n&auml;chste Wahl aus. M&ouml;glichkeit des Antritts als Unabh&auml;ngiger bleibt.<br>\nAm Dienstag ist Keir Starmer seinem Ziel, seinen Vorg&auml;nger Jeremy Corbyn vollst&auml;ndig aus dem politischen Leben zu entfernen, wieder ein St&uuml;ck n&auml;her gekommen. Sein Antrag an das National Executive Committee der Partei, Corbyn von der Kandidatur als Labour-Abgeordneter bei den n&auml;chsten Wahlen auszuschlie&szlig;en, wurde mit 22 zu zw&ouml;lf Stimmen angenommen. Dem Politiker, der seit 1983 ununterbrochen seinen Wahlkreis Islington North f&uuml;r sich gewinnen konnte, bleibt jetzt nur die M&ouml;glichkeit, als unabh&auml;ngiger Kandidat anzutreten. Nachdem Starmers Plan bereits am Montag bekanntgeworden war, &auml;u&szlig;erte sich der Geschasste in einer Erkl&auml;rung mit deutlicher Kritik: &raquo;W&auml;hrend die Regierung Millionen in die Armut st&uuml;rzt und Gefl&uuml;chtete d&auml;monisiert, richtet Keir Starmer seinen Widerstand gezielt auf jene, die eine progressivere und menschlichere Alternative fordern.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447788.kampf-gegen-labour-linke-starmer-schasst-jeremy-corbyn.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Menschenrechte amerikanischen Stils sind zu einem &bdquo;amerikanischen Albtraum&ldquo; geworden<\/strong><br>\nVon der mangelnden Sicherheit der B&uuml;rger bis zu den Wahlen amerikanischen Stils, die zu einem Spiel der Reichen geworden sind, von der zunehmenden Rassendiskriminierung bis zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Kluft zwischen Arm und Reich &ndash; all dies f&uuml;hrt zu einem totalen Zusammenbruch des Verst&auml;ndnisses der Amerikaner f&uuml;r Menschenrechte in ihrem Land.<br>\nLaut einer Umfrage von NBC News vom November 2022 vertraten 72 Prozent der demokratischen W&auml;hler, 68 Prozent der republikanischen W&auml;hler und 70 Prozent der W&auml;hler in der Mitte die Ansicht, dass die Demokratie bedroht sei.<br>\nWarum ist die Verzweiflung &uuml;ber die demokratischen Menschenrechte amerikanischen Stils so gro&szlig;? Es geht um zwei Schl&uuml;sselbegriffe: erstens Geld und zweitens Parteienstreit. In den USA wird die Politik vom Kapital gekidnappt. Dem Magazin &bdquo;Fortune&ldquo; zufolge k&ouml;nnen &bdquo;die sehr Reichen, die nur einen winzigen Teil der Bev&ouml;lkerung ausmachen, ihren hohen wirtschaftlichen Status nutzen, um eine Politik durchzusetzen, die sie bevorzugt&ldquo;.<br>\nWas den Streit zwischen den Parteien angeht, so ist die politische Polarisierung in den letzten drei&szlig;ig Jahren zu einem der auff&auml;lligsten Merkmale der amerikanischen Politik geworden. [&hellip;]<br>\nDie US-Regierung hat die Augen vor der Menschenrechtslage im Lande verschlossen, stattdessen hat sie die Menschenrechte zur Waffe gemacht, sich in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder eingemischt und Konfrontation, Spaltung und Verwirrung in der internationalen Gemeinschaft gestiftet. Wie gro&szlig;artig der Vorwand auch sein mag, die US-Regierung kann ihr wahres Ziel, die Interessen der privilegierten Klasse im Inneren zu verteidigen und nach au&szlig;en hin Hegemonie auszu&uuml;ben, nicht verbergen. Wie k&ouml;nnen amerikanische Politiker angesichts des Durcheinanders bei den Menschenrechten in ihrem eigenen Land in der Lage sein, mit dem Finger auf andere L&auml;nder zu zeigen? Die Menschenrechte amerikanischen Stils sind der &bdquo;schlimmste Albtraum&ldquo; der US-Amerikaner und auch der Albtraum der V&ouml;lker der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/28\/ARTIKBhC1kzUzaGHYaEmVihB230328.shtml\">CRI online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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