{"id":95654,"date":"2023-03-30T08:45:47","date_gmt":"2023-03-30T06:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654"},"modified":"2023-03-30T08:38:37","modified_gmt":"2023-03-30T06:38:37","slug":"hinweise-des-tages-4328","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h01\">Olivgr&uuml;ne Klimakiller: Ma&szlig;nahmenpaket des Ampelausschusses.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h02\">Als erste Branche f&auml;llt die Bauwirtschaft der Geldpolitik zum Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h03\">Deindustrialisierung in der Autobranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h04\">Schmutzige Geschosse: London will Kiew Uranmunition liefern. F&uuml;r die Menschen in der Ukraine ist das eine gro&szlig;e Gefahr.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h05\">US-Medien: Diplomatische Leistungen Chinas stellen Missst&auml;nde von US-Politik blo&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h06\">Die Denunziation der Friedensdemonstrationen soll von der Teilnahme abschrecken: F&uuml;r den Frieden &ndash; ohne &bdquo;Gesinnungs-T&Uuml;V&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h07\">Besatzungstruppen fern der Heimat: USA kontrollieren ressourcenreichen Nordosten Syriens.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h08\">Gl&auml;ubiger stimmen Galeria-Sanierungsplan zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h09\">Mindestlohnentwicklung: Deutliche Fortschritte, aber kein Grund, sich zur&uuml;ckzulehnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h10\">Sturmgesch&uuml;tz f&uuml;r die Formierung der Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h11\">&raquo;Macron will zeigen, dass er nicht nachgeben wird&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h12\">Salto mortale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h13\">Der Spiegel verplappert sich bei der Frage nach staatlicher Souver&auml;nit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h14\">Pascal Siggelkow, ARD-Experte f&uuml;r Nichtexpertentum, entlarvt Ganser und Gu&eacute;rot als Scharlatane<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95654#h15\">Wir sind wieder wer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Olivgr&uuml;ne Klimakiller: Ma&szlig;nahmenpaket des Ampelausschusses.<\/strong><br>\nDas kann das &raquo;Fortschrittstrio&laquo; &ndash; auch als hiesige Ampelkoalition bekannt &ndash; wirklich richtig gut: dick T&uuml;nche auftragen, um Beschl&uuml;sse schick aussehen zu lassen. Wie am Dienstag abend beim verk&uuml;ndeten &raquo;umfassenden Modernisierungs- und Beschleunigungspaket&laquo; nach dreit&auml;gigem Herumhocken im Koalitionsausschuss. Die fixierten Formelkompromisse: flexibler Umgang bei Vorgaben f&uuml;r den Aussto&szlig; von Kohlendioxid, schnellere Verwaltungsverfahren beim Ausbau von Autobahntrassen, Extraredebedarf bei der Kindergrundsicherung. &raquo;Wir sind hochzufrieden&laquo;, meinte dazu SPD-Chef Lars Klingbeil und griente in die Linsen der Pressemeute. Nur, korrekt &uuml;bersetzt m&uuml;sste die regierungsamtliche Beschlussfassung so hei&szlig;en: Klimaschutz durchl&ouml;chern, Landstriche asphaltieren, Kinderarmut versch&auml;rfen. Und nicht anders. Das sehen zahlreiche Verb&auml;nde genauso &ndash; und reagierten recht barsch. Die &raquo;progressive Regierung&laquo; unter der Kanzlerschaft Olaf Scholz&rsquo; habe sich l&auml;ngst als &raquo;Anti-Klimaschutz-Koalition&laquo; entpuppt, diagnostizierte die Deutsche Umwelthilfe am Mittwoch. Mit aufgeweichten sogenannten Sektorzielen im Klimaschutzgesetz beim j&auml;hrlichen CO2-Aussto&szlig; beispielsweise im Energie- und Verkehrsbereich falle die Ampel hinter die &raquo;Merkel-&Auml;ra&laquo; zur&uuml;ck. Das will schon was bedeuten. Und mit knapp 150 neuen Autobahnprojekten fahre das Bundeskabinett schnurstracks &raquo;das Klima weiter vor die Wand&laquo;, erg&auml;nzte Greenpeace Deutschland. Und der Sozialverband VdK befand, die &shy;Ampel vertage &raquo;die Zukunft der Kinder auf den Sankt Nimmerleinstag&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447895.olivgr%C3%BCne-klimakiller.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Uuml;ber den Streit in der Bundesregierung: Schlechtes Schauspiel<\/strong><br>\nMehr als 20 Stunden Koalitionsausschuss, mysteri&ouml;se Stellungnahmen, dann Unterbrechung, dann Vertagung, dann Fortsetzung: Der Streit in der Ampel war zum Wochenbeginn das bestimmende Thema in den Zeitungen und Nachrichtenmagazinen. In den Wochen zuvor waren b&ouml;se Briefe geschrieben und ver&auml;rgerte Stellungnahmen abgegeben worden. Von geleakten Gesetzesentw&uuml;rfen war die Rede, von Blockaden und vom &bdquo;Deutschland-Tempo&ldquo;, das nun endlich kommen soll. (&hellip;)<br>\nWen interessiert schon, ob Habeck und Lindner sich vertragen? W&auml;hrend die Ampel ihr stumpfsinniges Laienspiel inszeniert, rollen wieder deutsche Panzer gegen Russland. W&auml;hrend der Kanzler von &bdquo;sehr guten Fortschritten&ldquo; spricht, leiden Millionen unter hohen Preisen und einer unsicheren Zukunft. Nun ist es nicht so, dass die Koalition&auml;re mit ihrer Hampelei daran scheitern w&uuml;rden, diese Probleme zu l&ouml;sen. Sie versuchen es erst gar nicht. Bei allen entscheidenden Fragen herrscht hingegen Einigkeit: Der Krieg soll weiter befeuert werden, die Aufr&uuml;stung wird fortgesetzt, die Rekordgewinne der gro&szlig;en Konzerne werden nicht angetastet und die gewaltigen Kosten werden auf die Bev&ouml;lkerung abgew&auml;lzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/schlechtes-schauspiel-4778582\/%20\">Vincent Cziesla in unsere zeit <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Als erste Branche f&auml;llt die Bauwirtschaft der Geldpolitik zum Opfer<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt meldete vergangene Woche, dass die (preisbereinigten) Auftragseing&auml;nge im Bauhauptgewerbe im Januar 2023 um sage und schreibe 21 Prozent unter ihrem Vorjahreswert lagen (Abbildung 1). &bdquo;Einen gr&ouml;&szlig;eren R&uuml;ckgang zum Jahresbeginn hatte es zuletzt im Januar 2009 gegeben (-21,8 % gegen&uuml;ber Januar 2008)&ldquo;, so das Amt. Seit M&auml;rz vergangenen Jahres ist die gesamte Nachfrage der Bauwirtschaft um 24 Prozent eingebrochen.<br>\nSchaut man sich die (saisonbereinigten) Zahlen Monat f&uuml;r Monat an, sieht man, dass der Absturz inzwischen alle Bereiche der Bauwirtschaft betrifft. Der Tiefbau (Abbildung 2), der von staatlichen Auftr&auml;gen dominiert wird, war bis 2018 aufw&auml;rts gerichtet gewesen, stagnierte zwischen 2019 und 2022 weitgehend und f&auml;llt mittlerweile ab.<br>\nAm st&auml;rksten ist der Wohnungsbau betroffen (Abbildung 3), den Deutschland nach den Aussagen unserer Politiker so dringend braucht: Gegen&uuml;ber M&auml;rz vergangenen Jahres verzeichnet diese Sparte einen R&uuml;ckgang bei den Auftr&auml;gen von einem Drittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/03\/29\/als-erste-branche-faellt-die-bauwirtschaft-der-geldpolitik-zum-opfer\/%20\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deindustrialisierung in der Autobranche<\/strong><br>\nDie EU h&ouml;hlt auf deutschen Druck die Umstellung des Autoverkehrs auf Elektromobilit&auml;t aus und k&uuml;ndigt beim gestern ab 2035 beschlossenen Verbrennerverbot Ausnahmen f&uuml;r sogenannte E-Fuels an. Mit komplexen Regelungen, deren Erfolg noch ungewiss ist, soll erreicht werden, dass mit E-Fuels betriebene Verbrennerautos auch nach 2035 noch zugelassen werden k&ouml;nnen. Die deutsche Kfz-Industrie, der gr&ouml;&szlig;te Industriesektor der Bundesrepublik, der die Branche in ganz Europa dominiert, gr&uuml;ndet ihren Erfolg auf den Verbrennungsmotor und ist in der Elektromobilit&auml;t erheblich schw&auml;cher. So ziehen auf dem Weltmarkt f&uuml;r Elektro- und Hybridautos Konzerne aus den USA und vor allem aus China an deutschen Kfz-Herstellern vorbei. Sowohl auf dem Heimatmarkt als auch auf dem weltgr&ouml;&szlig;ten Kfz-Markt China k&ouml;nnen deutsche Fahrzeugbauer mit Elektroautos nicht an den Erfolg ihrer Verbrennermodelle ankn&uuml;pfen. Das M&uuml;nchener ifo-Institut schlie&szlig;t in einer neuen Analyse eine &bdquo;Deindustrialisierung&ldquo; in der deutschen Autobranche aufgrund des Wandels zur E-Mobilit&auml;t nicht aus. Die von Berlin durchgesetzten Ausnahmen f&uuml;r E-Fuel-Verbrenner sto&szlig;en auf Protest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9206\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schmutzige Geschosse: London will Kiew Uranmunition liefern. F&uuml;r die Menschen in der Ukraine ist das eine gro&szlig;e Gefahr.<\/strong><br>\nDie Projektile sehen wie schwere Metallspeere aus. Sie enthalten Uran-238, erkl&auml;rt Johann H&ouml;cherl, Experte f&uuml;r Waffen- und Munitionstechnik an der Hochschule der Bundeswehr in M&uuml;nchen. Die &raquo;sehr wirksamen Waffen im Panzerduell&laquo; fliegen weit und haben aufgrund ihrer hohen Dichte eine gro&szlig;e Durchschlagskraft, wird H&ouml;cherl in einem Bericht des Redaktionsnetzwerk Deutschland vom 24. M&auml;rz zitiert. Das Uranisotop 238 bezeichnet er als &raquo;relativ g&uuml;nstig&laquo;, es besitze &raquo;sehr gute ballistische Eigenschaften auf der Flugbahn und im Ziel&laquo;. Anlass der Ausf&uuml;hrungen: Gro&szlig;britannien will die Ukraine mit 14 &raquo;Challenger 2&laquo;-Panzern ausstatten. Mitgeliefert werden soll auch panzerbrechende Munition, bekannt als DU-Geschosse. &raquo;DU&laquo; steht f&uuml;r Depleted Uranium, abgereichertes Uran &ndash; ein Abfallprodukt bei der Herstellung von Reaktorbrennelementen. Die Munition explodiert im Inneren eines Ziels und setzt giftigen, radioaktiven Staub frei. Wird dieser Staub eingeatmet, kann er Krebs und genetische Sch&auml;den bewirken. Kinder, die von derart belasteten Eltern gezeugt und geboren werden, kommen nicht selten mit Fehlbildungen, an Krebs erkrankt oder tot zur Welt. Dringt der Staub in Erdreich und Grundwasser, vergiftet er nicht nur die Umgebung, sondern auch die Nahrungskette. Wird er vom Wind davongetragen, k&ouml;nnen auch Gebiete und Gew&auml;sser in gr&ouml;&szlig;erer Entfernung radioaktiv belastet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447868.ukraine-krieg-schmutzige-geschosse.html%20\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Medien: Diplomatische Leistungen Chinas stellen Missst&auml;nde von US-Politik blo&szlig;<\/strong><br>\nDie diplomatischen Leistungen Chinas haben die Missst&auml;nde der Politik der Vereinigten Staaten blo&szlig;gestellt. Dies schrieb die US-amerikanischen zweimonatlichen Zeitschrift &bdquo;Counterpunch&ldquo; in einem Beitrag mit dem Titel &bdquo;Chinas Au&szlig;enpolitik: Lektionen f&uuml;r die Vereinigten Staaten&ldquo;, der am 21. M&auml;rz auf ihrer Webseite ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nIn dem von Melvin Goodman, einem Experten vom US Center for International Policy, verfassten Beitrag hie&szlig; es, die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien durch China m&uuml;sse ein Weckruf f&uuml;r die USA sein. Chinas Erfolge h&auml;tten die Missst&auml;nde der nationalen Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten blo&szlig;gestellt.<br>\nChina pflege mit den meisten Freunden und Gegnern stabile Beziehungen. Die USA h&auml;tten im vergangenen Jahrhundert hingegen gegen&uuml;ber L&auml;ndern, die sie aufgrund ideologischer Gr&uuml;nde nicht bevorzugten, hartn&auml;ckig eine &bdquo;Nichtanerkennungspolitik&ldquo; betrieben. Die USA verlie&szlig;en sich bei ihrer Au&szlig;enpolitik auf ihre milit&auml;rischen Kr&auml;fte, w&auml;hrend China sich mit der Seidenstra&szlig;en-Initiative erfolgreich auf wirtschaftliche Beziehungen verlasse. Dies habe Beijing in ganz S&uuml;dostasien, Afrika und S&uuml;damerika sowie der Karibik wichtigen Einfluss gebracht.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden m&uuml;sse anerkennen, dass die US-Politik zur Eind&auml;mmung Chinas in den vergangenen zehn Jahren eine gro&szlig;e Niederlage sei. China k&ouml;nne nicht &bdquo;einged&auml;mmt&ldquo; werden. Eine st&auml;rkere wirtschaftliche Entwicklung aller L&auml;nder der Welt f&ouml;rdere nicht nur die internationale Sicherheit im Allgemeinen, sondern sei auch f&uuml;r die USA eine gute Sache, so Goodman.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/28\/ARTIvJWqbbASLWX1K0sxhLFe230328.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Denunziation der Friedensdemonstrationen soll von der Teilnahme abschrecken: F&uuml;r den Frieden &ndash; ohne &bdquo;Gesinnungs-T&Uuml;V&ldquo;<\/strong><br>\nIn Zeiten wachsender Kriegsgefahr muss die Friedensbewegung zusammenhalten. UZ sprach mit der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (&bdquo;Die Linke&ldquo;) &uuml;ber Anfeindungen gegen Friedenskr&auml;fte und die Notwendigkeit, den Kriegswahnsinn zu stoppen.<br>\nUZ: Gegen den &bdquo;Aufstand f&uuml;r Frieden&ldquo; am 25. Februar in Berlin wurde schon im Vorfeld gehetzt und von einer angeblichen &bdquo;Querfront&ldquo; gesprochen. Dann kamen Zehntausende, um f&uuml;r den Frieden einzustehen. Rechte spielten keine Rolle und mussten mit der Lupe gesucht werden. Eigentlich h&auml;tten die gro&szlig;en Medien den Querfront-Mythos abschreiben m&uuml;ssen &ndash; doch sie hielten daran fest. Steckt dahinter eine Strategie?<br>\nSevim Dagdelen: Das von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiierte &bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo; mit mittlerweile einer Dreiviertelmillion Unterzeichnern und die Kundgebung &bdquo;Aufstand f&uuml;r Frieden&ldquo; mit Zehntausenden am Brandenburger Tor in Berlin am 25. Februar haben alle Erwartungen &uuml;bertroffen. Der gro&szlig;e Zuspruch aus breiten Kreisen der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine diplomatische Verhandlungsl&ouml;sung im Ukraine-Krieg anstelle immer weiterer und immer schwererer Waffen l&auml;sst sich nicht mehr negieren. Auch wenn die Panzerfans, allen voran bei den Gr&uuml;nen und der FDP, toben und noch so lautstark Stimmung gegen die Friedensbewegung zu machen versuchen, sie haben keine Mehrheit bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Diffamierungen wie &bdquo;Friedensschwurbler&ldquo; oder &bdquo;Putin-Freunde&ldquo; zielen darauf ab, einen inneren Feind zu konstruieren. Doch das verf&auml;ngt nicht, die Strategie der Ausgrenzung und Abschreckung ist als gescheitert zu bewerten. Das Friedensmanifest und die gro&szlig;e Berliner Friedenskundgebung sind ein Mutmacher, laut die eigene Stimme f&uuml;r einen Waffenstopp und Diplomatie zu erheben und auf die Stra&szlig;e zu gehen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dies auch bei den Osterm&auml;rschen sehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/fuer-den-frieden-ohne-gesinnungs-tuev-4778641\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Besatzungstruppen fern der Heimat: USA kontrollieren ressourcenreichen Nordosten Syriens.<\/strong><br>\nMilit&auml;rische Auseinandersetzungen im Nordosten Syriens nehmen zu. Ziel der Angriffe sind unter Verletzung jeglichen Internationalen Rechts errichtete St&uuml;tzpunkte der Armee der USA auf syrischen &Ouml;lfeldern. Die USA-Armee reagiert auf die Angriffe mit Gegenschl&auml;gen ihrer Air Force. Hinter den Angriffen stehen zumeist irakische und syrische Milizen, die im Grenzgebiet Syrien-Irak agieren. Die syrische Regierung hat wiederholt im UNO-Sicherheitsrat den Abzug aller fremden Truppen gefordert, die sich illegal auf syrischem Territorium befinden. Gemeint sind sowohl die t&uuml;rkischen Truppen im Nordwesten und Norden Syriens, als auch die USA-Armee. Am 23. M&auml;rz wurde das Conoco &Ouml;lfeld &ouml;stlich des Euphrats in der Provinz Deir Ez-Zor von Raketen und Drohnen getroffen. Ziel des Angriffs waren laut vorliegenden Berichten ein Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt der USA und Versorgungseinrichtungen auf dem Al Omari &Ouml;lfeld sowie ein USA-St&uuml;tzpunkt in As Shaddadi. Ein Angeh&ouml;riger privater Sicherheitskr&auml;fte, die die USA-Soldaten in Syrien unterst&uuml;tzen, wurde get&ouml;tet. Ein weiterer dieser S&ouml;ldner und eine unbekannte Zahl von USA-Soldaten wurden verletzt. Die USA-Armee habe nur wenige Stunden sp&auml;ter einen Vergeltungsschlag durchgef&uuml;hrt, erkl&auml;rte der Kommandeur des Zentralkommandos (CENTCOM), General Michael &raquo;Erik&laquo; Kurilla. Man habe &raquo;Einrichtungen von Gruppen&laquo; angegriffen, &raquo;die von den Iranischen Islamischen Revolutionsgarden unterst&uuml;tzt&laquo; werden. Medienberichten zufolge wurden bei dem &raquo;Gegenangriff&laquo; 19 Personen get&ouml;tet. USA-Pr&auml;sident Biden erkl&auml;rte in einer schriftlichen Unterrichtung des USA-Kongresses, man wolle &raquo;keine Eskalation&laquo;. Die US Air Force sch&uuml;tze das eigene Personal und solle weitere Angriffe abschrecken. (&hellip;)<br>\nSeit 2015 hat die US-Armee v&ouml;lkerrechtswidrig Milit&auml;rbasen im Nordosten Syrien errichtet. Von den &Ouml;lfeldern im Nordosten Syriens wird unter dem milit&auml;rischen Schutz der USA-Armee und der privaten Sicherheitskr&auml;fte in gro&szlig;en Mengen &Ouml;l gepl&uuml;ndert und in den Nordirak transportiert. Zudem hat die USA-Armee 2016 im Dreil&auml;ndereck Syrien, Irak, Jordanien eine Milit&auml;rbasis in Al Tanf errichtet und eine 50 Kilometer breite &raquo;Schutzzone&laquo; um den St&uuml;tzpunkt dekalriert. Auf dem Gebiet wird eine &raquo;Neue Syrische Armee&laquo; ausgebildet, die zumeist aus ehemaligen Angeh&ouml;rigen der Terrororganisation &raquo;Islamischer Staat&laquo; besteht, die sich ergeben haben. Die USA-Truppen halten nicht nur die ressourcenreichen Gebiete im Nordosten besetzt, sie blockieren auch strategisch wichtige Handels- und Transportwege in Richtung Iran, Irak, Syrien und Libanon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1415336798825\/0%20\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gl&auml;ubiger stimmen Galeria-Sanierungsplan zu<\/strong><br>\nGaleria Karstadt Kaufhof wird nicht zerschlagen. Die Gl&auml;ubiger stimmten dem Sanierungsplan f&uuml;r die schwer angeschlagene Warenhauskette zu. Dennoch werden Tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.<br>\nDeutschlands letzte gro&szlig;e Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof bekommt noch eine Chance. Die Gl&auml;ubigerversammlung des Konzerns stimmte dem Plan des Sanierungsexperten Arndt Geiwitz und der Unternehmensf&uuml;hrung zur Rettung des Hauses zu, wie Galeria mitteilte.<br>\nF&uuml;r die Gl&auml;ubiger bedeutet die Zustimmung zwar den Verzicht auf einen Gro&szlig;teil des Geldes, das ihnen der Warenhauskonzern noch schuldet. Insgesamt m&uuml;ssen die Lieferanten, Vermieter und sonstigen Gl&auml;ubiger Medienberichten zufolge auf mehr als eine Milliarde Euro verzichten. Doch gab es f&uuml;r sie trotz der hohen finanziellen Einbu&szlig;en kaum eine andere Wahl, als dem Plan zuzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/galeria-glaeubiger-fuer-rettungsplan-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Galeria Kaufhof ist nach 2020 zum zweiten Mal insolvent, wird mit Hilfe der Gl&auml;ubiger gerettet, zumindest zwei Drittel der Standorte. Die Gl&auml;ubiger verzichteten 2020 auf 2 Milliarden Euro, sind jetzt mit rund 1 Milliarde Euro dabei. Zu den Gl&auml;ubigern geh&ouml;rt neben Banken, Vermieter, Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit dieses Mal auch Vater Staat. Er muss 600 Millionen Euro seiner Kredite bzw. stillen Einlagen abschreiben. Das war absehbar, leider. Staatliche Hilfen haben das Leiden eher verl&auml;ngert als gel&ouml;st. <\/em><\/p>\n<p><em>Rene Benko investiert &uuml;ber seine Firmen viel Geld in Projekte, die meist zentral in teuren Lagen liegen. Der Grund: Trotz h&ouml;herer Preise f&uuml;r Grundst&uuml;cke etc. versprechen diese Investments ausk&ouml;mmliche Rendite oder Wertsteigerungen. Bei Galeria-Kaufhof ist Benko knauserig, steckt f&uuml;r seine Verh&auml;ltnisse bescheidene Summen in den letzten deutschen Warenhauskonzern. Dieses Mal 200 Millionen Euro. Offenbar glaubt er nicht an ein erfolgreiches Gesch&auml;ftsmodell, das Rendite abwirft. <\/em><\/p>\n<p><em>Dagegen hat Vater Staat eine Menge Steuergelder in ein offenbar tot gerittenes Pferd gesteckt. Das passiert h&auml;ufiger, wenn politische Konflikte drohen und die Politik die Betroffenen mit Hilfszahlungen oder F&ouml;rdergeldern ruhig halten will. Denn auf Druck der St&auml;dte und Kommunen, die Leerst&auml;nde und eine Ver&ouml;dung ihrer Innenst&auml;dte im Falle einer Pleite bef&uuml;rchteten, stellte die jetzige und fr&uuml;here Regierung &uuml;ber 700 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung &uuml;ber einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds. In der Hoffnung, Arbeitspl&auml;tze zu erhalten und Innenst&auml;dte attraktiv zu halten. Das war leichtsinnig bei einem so windigen Gesch&auml;ftsmann wie Rene Benko, der vor allem an Immobilien interessiert ist, die ihm beim Kauf von Karstadt und Kaufhaus in die H&auml;nde fielen. <\/em><\/p>\n<p><em>Offenbar hat Benko mit der Verwertung der Immobilien von Karstadt und Galeria Kaufhof schon sein Gesch&auml;ft gemacht. Und nutzt offenbar seine Warenh&auml;user als Druckmittel, um Immobilienprojekte durchzusetzen. In Berlin mit seinem &ldquo;Letter of Intent&rdquo; (Absichtserkl&auml;rung). Daran hatte Benko dem Berliner Senat eine Art Garantie f&uuml;r den Weiterbetrieb der Galeria Kaufh&auml;user an Havel und Spree zugesichert, und damit den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen. Umgekehrt zeigte sich der Senat offenbar gro&szlig;z&uuml;gig bei der Genehmigung von Benko-Projekten in der Hauptstadt. Doch jetzt sollen zwei gr&ouml;&szlig;ere Berliner H&auml;user geschlossen werden, <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2023\/01\/berlin-karstadt-signa-unmut-forderung-stopp-der-zusammenarbeit.html\">in Wedding und Charlottenburg<\/a>. Man hat den Eindruck, dass sich Politiker von Rene Benko vorf&uuml;hren lassen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Staatshilfen: Galeria, ein Desaster f&uuml;rs Lehrbuch<\/strong><br>\nDer Bund hat viel Geld im insolventen Warenhauskonzern Karstadt Kaufhof versenkt. Leider ist die Regierung nicht bereit, aus diesen Fehlern zu lernen &ndash; die Wiederholungsgefahr ist gro&szlig;.<br>\nEs ist ein Desaster, wie die Bundesregierung im Fall von Galeria mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen ist. Ginge es um eine private Geldanlage, man w&uuml;rde von einem Totalverlust sprechen, sich gr&auml;men und dann mit allen Mitteln sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Ganz anders aber das Reiz-Reaktionsschema der Regierung beim geldverschlingenden Warenhaus Karstadt Kaufhof. Vom Willen zu einer Art Aufarbeitung, wie es zu einer derart katastrophalen Fehleinsch&auml;tzung kommen konnte, ist bei den politisch Verantwortlichen nicht mal im Ansatz etwas zu sp&uuml;ren. Das gilt f&uuml;r die heutigen und die vormaligen Regierungsparteien. Dabei dr&auml;ngen sich die Fragen f&ouml;rmlich auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/galeria-karstadt-kaufhof-staatshilfen-darlehen-insolvenz-1.5777105\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mindestlohnentwicklung: Deutliche Fortschritte, aber kein Grund, sich zur&uuml;ckzulehnen<\/strong><br>\n&bdquo;Mit der strukturellen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde ist Deutschland einen gro&szlig;en Schritt in Richtung eines angemessenen Mindestlohnniveaus im Sinne der Europ&auml;ischen Mindestlohnrichtlinie gegangen&ldquo; &ndash; es bleibt aber Luft nach oben, wenn eine existenzsichernde Untergrenze erreicht und gehalten werden soll. Zu diesem Ergebnis kommen Arbeitsmarktexperten der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einer neuen Stellungnahme f&uuml;r die Mindestlohnkommission. Die ber&auml;t in den kommenden Monaten &uuml;ber die n&auml;chste Anpassung des Mindestlohns zum 1. Januar 2024. Der j&uuml;ngste Fortschritt sei kein Grund, sich zur&uuml;ckzulehnen und mit dem Status quo zufriedenzugeben, analysieren die Forschenden. Nach der j&uuml;ngsten au&szlig;erordentlichen Erh&ouml;hung gelte es, den Mindestlohn dauerhaft auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Au&szlig;erdem d&uuml;rfe es angesichts der aktuell hohen Preissteigerungen keine Verschnaufpause geben. Und schlie&szlig;lich sind trotz des j&uuml;ngsten Anstiegs noch nicht die in der EU-Mindestlohnrichtlinie genannten Referenzwerte erreicht: 50 Prozent des durchschnittlichen oder 60 Prozent des mittleren Lohns, des Medianlohns, w&uuml;rden aktuell 13,16 Euro beziehungsweise 13,53 Euro entsprechen, haben die Fachleute des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) und des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) berechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-mindestlohnentwicklung-deutliche-fortschritte-48120.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sturmgesch&uuml;tz f&uuml;r die Formierung der Gesellschaft<\/strong><br>\nKaum stehen mal ein paar R&auml;der still, schreit das Kapital, dass es das nicht will &ndash; aus vollen Rohren, auf allen Kan&auml;len. Vorneweg nat&uuml;rlich die Springer-Presse, Sturmgesch&uuml;tz f&uuml;r die Formierung der Gesellschaft. Muss ja, wenn eine satte (Nicht w&ouml;rtlich verstehen!) Mehrheit der Bev&ouml;lkerung die Streiks im &ouml;ffentlichen Dienst und bei den Eisenbahnen unterst&uuml;tzt. Wer bislang dachte, wir alle w&uuml;rden f&uuml;r die privatisierten Reste des Gesundheitswesens, kaputt gesparte &ouml;ffentliche Verwaltung oder das v&ouml;llig marode Schienensystem bezahlen &ndash; mit psychischer wie physischer Gesundheit, Nerven und kostbarer Lebenszeit &ndash;, wird nun vom Schmierblatt &bdquo;Bild&ldquo; eines anderen belehrt. Neben dem Aufruf zum Klassenkampf von oben geht es dann klein, aber investigativ weiter: &bdquo;Wen der Streik am h&auml;rtesten trifft und was die Gewerkschaften wirklich wollen &hellip;&ldquo; Sind die h&ouml;heren L&ouml;hne, die wieder f&uuml;r Miete und Essen reichen sollen, etwa nur vorgeschoben? Geht es den Gewerkschaften tats&auml;chlich um so verruchte Geschichten wie Mitgliedergewinnung? Wer von so viel analytischem Denken noch nicht &uuml;berfordert ist &ndash; bitte, &bdquo;Bild&ldquo; setzt noch einen drauf. &bdquo;So pr&auml;chtig verdienen Gewerkschaftsbosse&ldquo;, titelte die &bdquo;Zeitung&ldquo; am Montag. Und deckte einen handfesten Skandal auf: EVG-Chef Martin Burkert verdiene 94.000 Euro pro Jahr. Den Hinweis darauf, dass Bahn-Chef Richard Lutz das Zehnfache bekommt, verkniff sich die Redaktion. Den Vogel schoss Nikolaus Blome auf &bdquo;Spiegel online&ldquo; ab. &bdquo;Kommunisten und Gr&uuml;ne streiken den letzten demokratischen Staatspr&auml;sidenten kaputt&ldquo;, schrieb er &uuml;ber die Streiks in Frankreich. Dahinter vermutet er &bdquo;die f&uuml;nfte Kolonne des Kreml&ldquo;. Blome war bis Herbst 2019 Stellvertretender Chefredakteur und Politikchef der &bdquo;Bild&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sturmgeschuetz-fuer-die-formierung-der-gesellschaft-4778586\/\">Valentin Zill in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Macron will zeigen, dass er nicht nachgeben wird&laquo;<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident eskaliert die Gewalt weiter. Rufe nach sechster Republik werden lauter. Ein Gespr&auml;ch mit Antoine L&eacute;aument.<br>\nAntoine L&eacute;aument ist Abgeordneter der Nationalversammlung f&uuml;r die Partei La France insoumise (LFI)<br>\nSeit einer Woche versucht die franz&ouml;sische Regierung, durch die vermehrte Zwangsrekrutierung von Arbeitern, die Streiks im Land zu brechen. Sind diese &raquo;r&eacute;quisitions&laquo; legal?<br>\nDas ist leider erlaubt. Wir La-&shy;France-insoumise-Abgeordnete betrachten das als einen Angriff auf das Streikrecht. Wir rufen dazu auf, sich dagegen zu wehren und die Streikenden zu unterst&uuml;tzen. Wenn ein solche &raquo;r&eacute;quisition&laquo; erfolgen soll, ist es n&ouml;tig, in gro&szlig;er Zahl zu den Streikposten zu kommen, um die Polizei daran zu hindern.<br>\nSie und mittlerweile sogar Organisationen wie Amnesty International kritisieren die &raquo;exzessive&laquo; Gewaltanwendung der Polizei.<br>\nSeitdem die Regierung die &raquo;Rentenreform&laquo; am 16. M&auml;rz per Diktat&shy;artikel 49.3 am Parlament vorbei verabschiedet hat, haben die Proteste ernom zugenommen. Von da an hatten wir eine neue Stufe der Polizeigewalt erreicht, weil die Einsatzkr&auml;fte nun Befehle von oben erhalten, Widerstand mit extremer Gewalt niederzukn&uuml;ppeln. Das haben wir am Wochenende in &shy;Sainte-Soline gesehen, wo Klimaaktivisten gegen ein Gro&szlig;projekt der Agrarindustrie demonstrierten. Es kam zu kriegs&auml;hnlichen Szenen, mehr als 200 Demonstranten wurden verletzt, zwei davon lebensbedrohlich, sie liegen noch im Koma. Bei Gewerkschaftsprotesten in der vergangenen Woche hat au&szlig;erdem ein Eisenbahner ein Auge durch ein Projektil verloren und einer Sozialarbeiterin wurde der Daumen abgerissen, als ein Gummigeschoss der Polizei ihre Hand traf.<br>\nIst diese Eskalation der Gewalt eine Strategie Macrons?<br>\nJa, er will damit zeigen, dass er auf keinen Fall nachgeben wird. Der Regierungssprecher hatte k&uuml;rzlich sogar weitere &raquo;Reformen&laquo; angek&uuml;ndigt. Aber der Widerstand ist zu gro&szlig;. Zum Beispiel wollte die Regierung jetzt mitten in dieser Krise ein versch&auml;rftes Einwanderungsgesetz erlassen. Sie haben es nun doch zur&uuml;ckgezogen, weil der Druck zu gro&szlig; war. Macron wollte K&ouml;nig Charles III. empfangen, auch das wurde aufgrund der Proteste abgesagt. Macron kann noch nicht mal mehr zum L&auml;nderspiel ins Fu&szlig;ballstadion gehen, und selbst wenn er nicht da ist, fordern die Fans &ndash; wie am Dienstag im Pariser Stade de France geschehen &ndash; seinen R&uuml;cktritt und pfeifen ihn aus. Er kann also nichts mehr tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447894.aufstand-gegen-jupiter-macron-will-zeigen-dass-er-nicht-nachgeben-wird.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Salto mortale<\/strong><br>\nWer der Impfung misstraute, mutierte zum Tyrannen &uuml;ber die rechtschaffene Mehrheit, die verzweifelt mit dem Virus rang. Wer k&ouml;rperliche Unversehrtheit nicht im Sinne der politischen Klasse verstand, ihr nicht abnahm, dass Gesundheit nun der Generalnenner aller politischen Zielsetzungen war, musste erfahren, dass er nicht mehr dazu geh&ouml;rte. &raquo;Demokratie&laquo; existierte nur noch insoweit, als sie identisch war mit der Realit&auml;tswahrnehmung der politischen Elite.<br>\nWenige Monate sp&auml;ter hat sich der Wind vollst&auml;ndig gedreht. Nun stehen nicht mehr Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit nach Artikel zwei des Deutschen Grundgesetzes im Mittelpunkt staatlichen Handelns, nun werden keine Alten und Kranken mehr gesch&uuml;tzt. Leben und &Uuml;berleben sind zu Werten dritter oder vierter Rangordnung herabgestuft worden. Mussten sich die Menschen w&auml;hrend der Pandemie fast jede beliebige Einschr&auml;nkung gefallen lassen, weil jedes einzelne Sterberisiko als untragbar angesehen wurde, werden nun alle, ob alt oder jung, krank oder gesund gezwungen, das gr&ouml;&szlig;te aller nur denkbaren Risiken einzugehen: n&auml;mlich den Horror eines m&ouml;glichen Welt- oder Atomkriegs.<br>\nAuf den ersten Blick k&ouml;nnte eine solche These absurd erscheinen. Wer von den Politikerinnen und Politkern riskiert Krieg und Zerst&ouml;rung, gar ein Massensterben in Deutschland? Und welche politische Klasse ist so verr&uuml;ckt, dass sie ihre Wertsetzungen innerhalb weniger Monate radikal auswechselt und pl&ouml;tzlich im Vergleich zu vorher eine totale Kehrwende hinlegt? Und doch ist es so.&acute;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/salto-mortale\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Spiegel verplappert sich bei der Frage nach staatlicher Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><br>\nDass Deutschland kein souver&auml;ner Staat, sondern ein von den USA besetzter Vasall ist, wird in Washington offen gesagt. Deutsche Medien stellen das aber als &ldquo;russische Propaganda&rdquo; da. Nun hat sich der Spiegel bei dem Thema verplappert. [&hellip;]<br>\nWir halten fest: Weil Putin die Stationierung russischer Atomwaffen in Wei&szlig;russland ohne Lukaschenko angek&uuml;ndigt hat, ist Wei&szlig;russland f&uuml;r den Spiegel kein souver&auml;ner Staat mehr.<br>\nDa stellt sich sofort die Frage, warum der Spiegel Deutschland f&uuml;r einen souver&auml;nen Staat h&auml;lt, denn der Bundestag hat 2010, &uuml;brigens in einem partei&uuml;bergreifenden Antrag von CDU\/CSU, SPD, FDP und den GR&Uuml;NEN, unmissverst&auml;ndlich von der Bundesregierung gefordert:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, sich (&hellip;) gegen&uuml;ber den amerikanischen Verb&uuml;ndeten mit Nachdruck f&uuml;r den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Forderung des Bundestages wurde nie zur&uuml;ckgezogen, ich habe danach aber keine Meldungen dar&uuml;ber gefunden, dass Merkel (oder heute Scholz) oder einer ihrer Minister sich bei Treffen mit ihren US-Kollegen &ouml;ffentlich und &bdquo;mit Nachdruck f&uuml;r den Abzug der US-Atomwaffen&ldquo; eingesetzt haben. Sie vielleicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/der-spiegel-verplappert-sich-bei-der-frage-nach-staatlicher-souveraenitaet\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pascal Siggelkow, ARD-Experte f&uuml;r Nichtexpertentum, entlarvt Ganser und Gu&eacute;rot als Scharlatane<\/strong><br>\nARD-Faktenfinder Pascal-Siggelkow hat erlebt, was passieren kann, wenn man sich als ahnungsloser Nicht-Experte zu einem anspruchsvollen Thema &auml;u&szlig;ert. Er und die ARD machen aus dieser leidvollen Erfahrung eine Tugend: F&uuml;r den &bdquo;faktenfinder&ldquo; des Senders entlarvt Siggelkow nun vermeintliche Experten als Scharlatane, die sich unbotm&auml;&szlig;ig zu Themen &auml;u&szlig;ern, zu denen sie nicht mehrere aktuelle wissenschaftliche Aufs&auml;tze ver&ouml;ffentlicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/ganser-guerot-krone\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Faktencheck der Faktenchecker: Wie manipulativ ARD-&bdquo;Faktenfinder&ldquo; versucht, Ganser, Gu&eacute;rot und Krone-Schmalz zu diffamieren<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95604\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir sind wieder wer<\/strong><br>\nF&uuml;r Baerbocks Sch&ouml;nheit: 136.552,50 Euro. F&uuml;r den neuen Kanzleramts-Protz-Bau: 800 Millionen Euro, mindestens.<br>\nHeute mal ein kleiner Ausflug nach Berlin, das sei erlaubt, aber zuerst ein kleiner R&uuml;ckblick ins Jahr 2000. Ich traf damals Angela Merkel, und wir hatten ein aufw&uuml;hlendes Gespr&auml;ch, das sp&auml;ter unter dem Titel erschien: &bdquo;Als die Mauer fiel, war ich in der Sauna&ldquo;.<br>\nWas ich damals an Angela Merkel wunderbar fand, war, dass sie sich nach diesem Schlagabtausch fotografieren lie&szlig; &ndash; ohne All&uuml;ren, ohne das Haar gro&szlig; nachzurichten, einfach so.<br>\nAllerdings muss der Akkuratesse wegen hinzugef&uuml;gt werden, das war wohl das letzte Mal, dass sie sich so echt pr&auml;sentierte; sp&auml;ter trat die Kanzlerin vor die Kameras nur noch gesch&uuml;tzt durch dickes Make-up und unter einer Frisur, die helmartig festgeschwei&szlig;t erschien.<br>\nDie Kanzlerin l&ouml;ste aus, was die heutigen Regierenden zum Exzess beherrschen: den perfekten Maskenauftritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/wir-sind-wieder-wer\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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