{"id":9567,"date":"2011-05-27T08:59:44","date_gmt":"2011-05-27T06:59:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9567"},"modified":"2011-05-27T09:10:41","modified_gmt":"2011-05-27T07:10:41","slug":"hinweise-des-tages-1393","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9567","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ehec; Eurokrise; Aufsichtsbeh&ouml;rde verklagt in Amerika &Ouml;l-Spekulanten; 28 Prozent mehr als letztes Jahr: Dividenden so fett wie vor der Krise; Grundsicherung nach dem SGB XII; So tricksen Sie bei der Erbschaftsteuer; Nachtrag zu unserem Hinweis Nr. 10 vom 26.05.2011; Anreiz Puffbesuch: &ldquo;Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen&rdquo;; Atomausstieg; Streubomben-Opfer klagt Ackermann an; Der Druck der Stra&szlig;e; De Maizi&egrave;re: Bundeswehr in Pakistan oder Jemen denkbar; Nachtrag zu Hinweis Nr.15 vom 25.5.; &bdquo;Nicht auf dem Boden der Verfassung&ldquo;; Wissen von der Deutschen Bank; Hochschulf&ouml;deralismus; Baf&ouml;g statt Studienkredite &ndash; F&uuml;r eine solidarische Studienfinanzierung; Sachsen: Viele Fragen, ein Strafbefehl?; Redezeit: Der Alptraum von AWD und KIK (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Ehec<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Aufsichtsbeh&ouml;rde verklagt in Amerika &Ouml;l-Spekulanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">28 Prozent mehr als letztes Jahr: Dividenden so fett wie vor der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Grundsicherung nach dem SGB XII: Keine rasche &Uuml;berpr&uuml;fung der Regelbedarfsstufe 3 in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">So tricksen Sie bei der Erbschaftsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Nachtrag zu unserem Hinweis Nr. 10 vom 26.05.2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Anreiz Puffbesuch: &ldquo;Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Atomausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Streubomben-Opfer klagt Ackermann an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Der Druck der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">De Maizi&egrave;re: Bundeswehr in Pakistan oder Jemen denkbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Nachtrag zu Hinweis Nr.15 vom 25.5.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Eine Analyse und Dokumentation zur Partei und Fraktion &bdquo;Die Linke&ldquo;: &bdquo;Nicht auf dem Boden der Verfassung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Wissen von der Deutschen Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Hochschulf&ouml;deralismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Baf&ouml;g statt Studienkredite &ndash; F&uuml;r eine solidarische Studienfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Sachsen: Viele Fragen, ein Strafbefehl?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Redezeit: Der Alptraum von AWD und KIK<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9567&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ehec<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>H&auml;ndler im Ehec-Stress &ndash; &ldquo;Ich werde wie ein M&ouml;rder behandelt, weil ich Gurken verkaufe&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ehec-Seuche trifft H&auml;ndler und Landwirte hart: Bundesweit treten die Verbraucher in den Kaufstreik, Gurken und Tomaten bleiben massenweise liegen. Viele Firmen beklagen Umsatzeinbr&uuml;che &ndash; und Panikmache durch Medien. [&hellip;]<br>\nGrund ist die Angst der Deutschen vor der Ehec-Seuche. Bundesweit brechen die Ums&auml;tze der Lebensmittelh&auml;ndler ein. &ldquo;Die Auswirkungen sind katastrophal&rdquo;, sagt Andreas Br&uuml;gger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Fruchthandelsverbandes. Lebensmittelketten und Kantinen w&uuml;rden pauschal Ware zur&uuml;ckweisen. &ldquo;Das ist f&uuml;r unsere Unternehmen ein Totalausfall.&rdquo; [&hellip;]<br>\nSeinen Kollegen Krogmann macht das regelrecht w&uuml;tend. &ldquo;Die Boulevardpresse ist Schuld, sie verbreitet Panik&rdquo;, sagt der H&auml;ndler. &ldquo;Ich werde schon wie ein potenzieller M&ouml;rder behandelt, nur weil ich Gurken und Tomaten verkaufe.&rdquo;[&hellip;]<br>\nNeben den H&auml;ndlern leiden vor allem die Gem&uuml;sebauern unter der Kaufzur&uuml;ckhaltung. F&uuml;r sie ist die Lage besonders &auml;rgerlich, denn mittlerweile hat sich herausgestellt, dass der Erreger auf Gurken aus Spanien zu finden ist. Dennoch werden die deutschen Bauern ihre Ware nicht los.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,765132,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Klagen der Bauern und H&auml;ndler sind durchaus begr&uuml;ndet. Das Robert-Koch-Institut warnte gestern vor Salat, Gurken und Tomaten <a href=\"http:\/\/www.rki.de\/cln_109\/nn_205760\/DE\/Home\/Ergebnisse__EHEC.html\">in(!) Norddeutschland<\/a>. Die Boulevardmedien (und nicht nur sie) machten daraus eine <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/inland\/ehec\/vorlaeufige-ergebnisse-der-ehec-hus-studie-18077590.bild.html\">Warnung<\/a> vor Salat, Gurken und Tomaten aus(!) Norddeutschland &ndash; welch weitreichende Folgen ein falsch zitiertes Wort doch haben kann. Dabei ist nicht einmal auszuschlie&szlig;en, dass einige Konsumenten wegen des falschen Zitats erst recht zu Gurken aus Spanien gegriffen haben &ndash; schlie&szlig;lich stammen diese ja nicht aus Norddeutschland. Dabei h&auml;tte ein wenig Recherche den Schaden minimieren k&ouml;nnen &ndash; Gurken aus Norddeutschland sind n&auml;mlich noch gar nicht reif, die im Handel befindlichen Exemplare <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,765045,00.html\">stammen aus Gew&auml;chsh&auml;usern<\/a> &ndash; und dort wird bekanntlich nicht mit G&uuml;lle ged&uuml;ngt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Alarm im Darm des Journalismus<\/strong><br>\nGeht es nach der Alarmpresse, soll ein schurkisches Bakterium &ldquo;Panik&rdquo; erzeugen. Wie praktisch, dass vor lauter &ldquo;Sorge&rdquo; die echten Schurken vergessen werden. [&hellip;] &ldquo;Horror-Keime im Darm&rdquo;, schrie Bild am Dienstag, und schon am Montag kreischte das ARD-Trottelmagazin &ldquo;Brisant&rdquo;: &ldquo;Deutschland hat Angst vor einem Bakterium.&rdquo; Wirklich? Ganz Deutschland? Bei dem Alarm im Darm des Journalismus kann das Ehec ja nicht mal mehr &ldquo;Superstar&rdquo; werden.<br>\nErinnert sich eigentlich noch jemand an den Noro-Virus, der vor zwei, drei Jahren erstmals landesweit sein Unwesen trieb? Noro klang wie Dr. No und war der Darmschrecken, bevor Ehec auftauchte. Noro kostete bislang weitaus mehr Menschen das Leben als Ehec, aber in unseren aufgeregten Zeiten braucht es eben immer neue S&auml;ue, die das Mediendorf in Atem halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/alarm-im-darm-des-journalismus\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auch wenn der taz-Artikel sich im weiteren Verlauf in der Beliebigkeit verl&auml;uft, ist er der einzige Artikel des Tages, der den Finger in die richtige Wunde legt. Nach <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/infektionskrankheiten-in-deutschland-hygienemaengel-in-kliniken-tote-jaehrlich-1.1094997\">j&uuml;ngsten Studien<\/a> sterben jedes Jahr 30.000 Menschen in deutschen Krankenh&auml;usern, weil sie sich mit multiresistenten Keimen (MRSA\/ORSA) infiziert haben. Dabei sind diese Infektionen durch ausreichende Hygienema&szlig;nahmen in den Krankenh&auml;usern vermeidbar. Da die Kliniken jedoch voll auf Rendite getrimmt werden, fehlt dem Personal dort die Zeit, diese Hygienema&szlig;nahmen einzuhalten &ndash; von einer fachgerechten Isolation infizierter Patienten ist in Deutschland noch nicht einmal die Rede. Auch das im taz-Artikel genannte Norovirus fordert jedes Jahr Hunderte Tote &ndash; Infektionsquelle Nummer Eins ist auch hier das Krankenhaus. Auch beim Norovirus wird systematisch gegen Melde- und Hygienevorschriften versto&szlig;en, da die Kliniken ihre Personaldecke so weit eingeschrumpft haben, dass sie es sich nicht leisten k&ouml;nnen, infiziertes Personal vorschriftsgem&auml;&szlig; so lange krankzuschreiben, bis eine Ansteckung der Patienten auszuschlie&szlig;en ist. Diese Infektionen fordern nicht nur mehr Menschenleben als das EHEC-Bakterium, sie werden mittlerweile als Normalzustand akzeptiert. Wo bleibt der Panik-Artikel in der BILD? Warum kein ARD-Brennpunkt zu diesen &ndash; vermeidbaren &ndash; Seuchen? Kann es sein, dass Seuchen,  deren Ausbreitung durch Sparma&szlig;nahmen im Gesundheitssystem bedingt ist, in den deutschen Medien keinen gro&szlig;en Stellenwert haben?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IWF-Kredit f&uuml;r Griechenland in Gefahr<\/strong><br>\nDer Chef der Eurogruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, bezweifelt, dass das bisherige Hilfsprogramm der Europ&auml;ischen Union und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in der bisherigen Form fortgesetzt werden kann. Juncker deutete am Donnerstag in Luxemburg an, dass der IWF nicht bereit sei, die Ende Juni f&auml;llige n&auml;chste Tranche der Hilfskredite an Athen noch auszuzahlen. In diesem Fall m&uuml;ssten m&ouml;glicherweise die Europ&auml;er einspringen.<br>\n&bdquo;Wenn die Europ&auml;er zur Kenntnis nehmen m&uuml;ssen, dass die Auszahlung vom IWF am 29. Juni nicht operativ gestaltet werden kann, ist die Erwartung des IWF, dass dann die Europ&auml;er an die Stelle des IWF treten m&uuml;ssen und den Ausfall des IWF-Finanzierungsanteils auf ihre Kappe nehmen m&uuml;ssen&ldquo;, sagte Juncker. Dar&uuml;ber m&uuml;sse entschieden werden, wenn der IWF, die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) und die Europ&auml;ische Kommission ihren Bericht &uuml;ber die Nachhaltigkeit der griechischen Staatsfinanzen und der Reformfortschritte vorlegen. Der Bericht der &bdquo;Troika&ldquo; werde der Eurogruppe Anfang kommender Woche zugestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30638\/negativer-pruefbericht-erwartet-iwf-kredit-fuer-griechenland-in-gefahr-30376569.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum es eine sanfte Umschuldung in einer W&auml;hrungsunion nicht gibt<\/strong><br>\nEs mangelt bekanntlich nicht an Vorschl&auml;gen, wie eine Umschuldung in Griechenland zu organisieren sei. Manche fordern den radikalen Schnitt jetzt und heute, andere eine Verl&auml;ngerung von Laufzeiten. Viele der Schlauberger, die jetzt mit solchen Empfehlungen hausieren gehen, ber&uuml;cksichtigen allerdings nicht die Besonderheiten in einer W&auml;hrungsunion. Konkret: Die Auswirkungen einer Umschuldung auf die Refinanzierung griechischer Banken.<br>\nWenn Griechenland Konkurs anmeldet, Wolfgang M&uuml;nchau hat in der FTD darauf hingewiesen, darf die EZB griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit in ihren Refinanzierungsoperationen verwenden. Die alten Anleihen w&auml;ren schlie&szlig;lich ganz offensichtlich im Default &ndash; und es ist unwahrscheinlich, dass ein Land, dass gerade 50 Prozent seiner Schulden gestrichen hat, in der Lage ist, neue Anleihen mit solider Bonit&auml;t zu emittieren. [&hellip;]<br>\nMit anderen Worten: Jede wilde Umschuldung ohne solche Ma&szlig;nahmen st&ouml;&szlig;t Griechenland &ndash; und wahrscheinlich &uuml;ber die &uuml;blichen Ansteckungskan&auml;le ganz Europa &ndash; in den Abgrund, wenn die EZB nicht ihre eigenen Regeln bricht. Ein Schuldenschnitt m&uuml;sste also ZWINGEND von neuen St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die griechischen Banken und den Staat begleitet werden, damit griechische Anleihen wieder die Sicherheitenanforderungen erf&uuml;llen. Es gibt in einer W&auml;hrungsunion keine sanfte Umschuldung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/05\/26\/warum-es-eine-sanfte-umschuldung-in-einer-wahrungsunion-nicht-gibt_3097\">ZEIT-Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>China finanziert Portugal-Rettung<\/strong><br>\nChina und andere asiatische Investoren werden voraussichtlich einen gro&szlig;en Teil des Rettungspaketes f&uuml;r Portugal mit dem Kauf von Anleihen finanzieren. Nach einem Bericht der Financial Times sagte der Chef des Euro-Stabilit&auml;tsfonds EFSF, Klaus Regling, die Regierung in Peking sei an den Auktionen eindeutig interessiert. Das gro&szlig;e Interesse von Investoren in Asien und anderen Regionen zeige das neue Vertrauen in den Euro als W&auml;hrung, wurde Regling zitiert. Er habe aber einger&auml;umt, das Hauptmotiv Pekings sei die Geldanlage. [&hellip;] Der EFSF will Mitte Juni die ersten Anleihen f&uuml;r das 78 Milliarden schwere Rettungspaket f&uuml;r Portugal vergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-05\/china-rettungspaket-portugal\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Linksfraktion f&uuml;r Strafen bei Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen<\/strong><br>\nNicht nur die Haushaltsdefizite der Eurol&auml;nder, sondern auch &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz sollen systematisch identifiziert, vermieden und korrigiert werden. Dies fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (17\/5905) zu zwei Vorschl&auml;gen f&uuml;r EU-Verordnungen, der am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht. Bei Auftreten solcher makro&ouml;konomischen Ungleichgewichte sollen Korrekturma&szlig;nahmen verbindlich ausgel&ouml;st werden. Diese Korrekturma&szlig;nahmen m&uuml;ssten ab einem &Uuml;berschuss oder Defizit in der Leistungsbilanz eines Landes in H&ouml;he von 3 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts greifen, verlangt die Linksfraktion.<br>\nWenn ein Land mit chronischen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen einen &rdquo;Blauen Brief&ldquo; erhalte, m&uuml;sse es Vorschl&auml;ge entwickeln, &rdquo;die geeignet sind, die Binnennachfrage durch h&ouml;here L&ouml;hne &ndash; insbesondere einen gesetzlichen Mindestlohn -, h&ouml;here &ouml;ffentliche Investitionen und eine Ausweitung des Sozialstaats zu steigern&ldquo;, fordert die Fraktion. Au&szlig;erdem sollen Strafzinsen auf Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erhoben werden. Die Zahlungen sollen in einen Struktur- und Koh&auml;sionsfonds gehen, der einen produktivit&auml;tserh&ouml;henden Strukturwandel in den Defizitl&auml;ndern finanzieren soll.<br>\nZur Sicherstellung der Zahlungsf&auml;higkeit der Eurozonenteilnehmer verlangt die Linksfraktion die Gr&uuml;ndung einer &bdquo;Europ&auml;ischen Bank f&uuml;r &ouml;ffentliche Anleihen&ldquo;. Damit soll die nationale Kreditaufnahme auf Euro-Anleihen und niedrig verzinste Kredite umgestellt und zugleich die Spekulation mit Staatstiteln wirksam eingeschr&auml;nkt werden. Banken und andere Gl&auml;ubiger m&uuml;ssten durch eine Reduzierung ihrer Forderungen am Abbau der Schulden &uuml;berschuldeter L&auml;nder beteiligt werden. F&uuml;r die dann notwendig werdende Rekapitalisierung von Banken und Versicherungen k&ouml;nnten hohe Verm&ouml;gen in den jeweiligen L&auml;ndern herangezogen werden.<br>\nWeiter verweist die Fraktion auf 600 Milliarden Euro Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse, die Deutschland in den vergangenen 5 Jahren erzielt habe. Dadurch habe sich die &ouml;ffentliche und private Verschuldung bei den Handelspartnern erh&ouml;ht. &rdquo;Ma&szlig;geblich verantwortlich f&uuml;r diese Entwicklung war daf&uuml;r das deutsche Lohn-, Steuer- und Sozialdumping durch die Agenda 2010&ldquo;, schreibt die Linksfraktion. Die Deregulierung des Arbeitsmarktes und &bdquo;repressive Hartz-Praktiken&ldquo; h&auml;tten f&uuml;r Lohnabschl&uuml;sse unter den Preis- und Produktivit&auml;tssteigerungen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: Deutscher Bundestag\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &Uuml;berschrift mit &bdquo;Strafen&ldquo; zeigt, dass selbst in offiziellen Dokumenten des Deutschen Bundestags Stimmung gegen die Linke gemacht wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aufsichtsbeh&ouml;rde verklagt in Amerika &Ouml;l-Spekulanten<\/strong><br>\nDie Vermutung, die Rohstoffpreise w&uuml;rden von Zockern manipuliert, erh&auml;lt neue Nahrung. Die Terminb&ouml;rsenaufsicht CFTC wirft H&auml;ndlern die Manipulation der &Ouml;lpreise vor. 50 Millionen Dollar an illegalen Gewinnen sollen die Beklagten eingestrichen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31721\/energie-aufsichtsbehoerde-verklagt-in-amerika-oel-spekulanten-30371153.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>28 Prozent mehr als letztes Jahr: Dividenden so fett wie vor der Krise<\/strong><br>\nDie DAX-Konzerne sch&uuml;tten in diesem Jahr 25,6 Milliarden Euro an ihre Eigent&uuml;mer aus. Spitzenreiterin ist die Deutsche Telekom mit 3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/dividenden-so-fett-wie-vor-der-krise\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Grundsicherung nach dem SGB XII: Keine rasche &Uuml;berpr&uuml;fung der Regelbedarfsstufe 3 in Sicht<\/strong><br>\nDie Bundesvereinigung Lebenshilfe ist entt&auml;uscht &uuml;ber den Umgang der Politik mit der Regelbedarfsstufe 3. Die Regelbedarfsstufe 3 wurde im Rahmen der sogenannten &bdquo;Hartz-IV-Neuregelung&ldquo; im Bereich der Grundsicherung nach dem Zw&ouml;lften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII &ndash; Sozialhilfe) r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar 2011 neu eingef&uuml;hrt. Sie bewirkt, dass Personen, die weder einen eigenen noch einen gemeinsamen Haushalt f&uuml;hren, 291 Euro und damit lediglich 80 Prozent des vollen Regelbedarfs von 364 Euro erhalten. Insbesondere Menschen mit Behinderung, die bei ihren Angeh&ouml;rigen im Haushalt leben, fallen (nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung) in diese Regelbedarfsstufe und erhalten nun teilweise weniger Geld als zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lebenshilfe.de\/wDeutsch\/aus_fachlicher_sicht\/artikel\/Grundsicherung_1.php?listLink=1\">Lebenshilfe e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin i.R.:<\/strong> Es ist unglaublich, dass die Bundesregierung erwerbsunf&auml;hige Menschen, die an ihrer Situation nichts &auml;ndern k&ouml;nnen, finanziell schlechter stellt als andere. 100 % Behinderung bedeutet f&uuml;r unsere Politiker anscheinend nur 80 % Mensch und Existenz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So tricksen Sie bei der Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nVerm&ouml;gende k&ouml;nnen viel Erbschaftsteuer sparen &ndash; ein Schlupfloch im Gesetz macht&rsquo;s m&ouml;glich. Doch der Gesetzgeber k&ouml;nnte es bald stopfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/recht-steuern\/:recht-steuern-so-tricksen-sie-bei-der-erbschaftsteuer\/60056863.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Sehr viel wahrscheinlicher als die Sichtweise &ldquo;Kollateralschaden der Reform&rdquo; ist doch die Interpretation &ldquo;absichtliche Besserstellung von Verm&ouml;genden&rdquo;. Nicht dieser seltsame Hinterzimmertrick ist das Schlupfloch, sondern das urspr&uuml;ngliche Steuergeschenk &ndash; weitgehende Erbschaftsteuerfreiheit f&uuml;r Betriebs&uuml;berg&auml;nge &ndash; ein vors&auml;tzlich geschaffenes Riesen-Steuerschlupfloch. Zumindest die hier beschriebenen Tricksereien w&uuml;rden sofort nutzlos werden, wenn jede Art von Verm&ouml;gen gleich behandelt werden w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nachtrag zu unserem <a href=\"\/?p=9555#h10\">Hinweis Nr. 10 vom 26.05.2011<\/a><\/strong><br>\nWir wurden heute auf einen Fehler in dem verlinkten Artikel der <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:weise-gegen-laengeres-arbeitslosengeld-fuer-aeltere\/60056686.html\">Financial Times Deutschland<\/a> hingewiesen: \n<blockquote><p>&bdquo;Weise hat sich mitnichten gegen ein l&auml;ngeres ALG ausgesprochen, sondern nur auf entsprechende &Uuml;berlegungen in der Politik hingewiesen. Das falsche Zitat, auf das wir auch erst mal reingefallen waren, ist ein sch&ouml;nes schlechtes Beispiel f&uuml;r journalistische Sorgfalt. &ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>In der Tat &auml;u&szlig;ert Weise im <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/sz-berichte\/wirtschaft\/Vollbeschaeftigung-nicht-vor-2020;art2819,3777153\">Interview in der Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a> nicht konkret, gegen ein l&auml;ngeres Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere zu sein; ihm wird die Frage gestellt und er antwortet: <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Das kann eine &Uuml;berlegung der Politik sein, wenn die Besch&auml;ftigungschancen &Auml;lterer steigen. Eine l&auml;ngere Lebensarbeitszeit bedingt, dass es keine Anreize geben darf, fr&uuml;her aus dem Erwerbsleben auszusteigen. Wenn die Stellen vorhanden sind, passt nicht in die Welt, was dazu beitr&auml;gt, den Arbeitsplatz vorzeitig zu r&auml;umen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies wird in der Financial Times Deutschland korrekt zitiert, insofern ist die &Uuml;berschrift des Artikels &auml;u&szlig;erst irritierend und kein Beispiel f&uuml;r einen guten Artikel.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Anreiz Puffbesuch: &ldquo;Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen&rdquo;<\/strong><br>\nHunterttausende Prostituierte arbeiten in Deutschland. Doch wer geht schon in den Puff? K&auml;uflicher Sex ist nach wie vor ein Tabu &ndash; vor allem, wenn er betrieblich organisiert ist und der Mitarbeiter-Belohnung dient. Warum eigentlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/0,1518,763657,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.-L.:<\/strong> Aha ! &ldquo;Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen&hellip;&rdquo; Da wird sich aber so mancher prek&auml;r Besch&auml;ftigte freuen. Neben dem interessanten Einblick in die Welt der Schicht unserer Gesellschaft, denen das Geld ob ihrer Elitenhaftigkeit und Leistungstr&auml;gerschaft offenbar schon aus jedem Knopfloch quillt, ist ja vor allem bemerkenswert, was mit den lohnm&auml;&szlig;ig unterschlagenen Produktivit&auml;tszuw&auml;chsen des normalen Arbeitnehmers in den Unternehmen so finanziert wird. Und jetzt noch mal ein ganz provokanter Ansatz: Den jungen Frauen, deren Schullaufbahn eher weniger erfolgreich war, wird der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt und mit dem dadurch gesparten Geld kaufen sich die verantwortlichen Manager den Sex mit ihnen ein !? Ist es m&ouml;glich, da&szlig; auch billigste Polemik (wie in meinem vorherigen Satz) manchmal so nah an der Wirklichkeit ist, da&szlig; einem Angst und Bange werden kann ??? Ach so, ja, da&szlig; bei solch einem Incentivesytem in deutschen Managementkreisen f&uuml;r Frauen, die &ldquo;man(n) mit Geld nicht mehr belohen kann&rdquo; kein Platz ist, spricht f&uuml;r sich selbst und erkl&auml;rt so manches, wenn nicht gar alles hinsichtlich der geschlechtlichen Zusammensetzung der F&uuml;hrungsebenen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;Leute nach Feiern mal in den Puff gehen, mag sein. Aber doch nicht vom Unternehmen organisiert oder bezahlt. Das ist sicher ein Unterschied &ndash; wenn auch kein grunds&auml;tzlicher.&ldquo; Nein, kein grunds&auml;tzlicher Unterschied? Dieser Versicherungskonzern hat den Unternehmenszweck, die Versicherungspr&auml;mien seiner Kundschaft korrekt und gewinnbringend einzusetzen, Altersvorsorge auszuzahlen und Schadensf&auml;lle zu regulieren. Dort wurde Geld der Kundschaft zweckentfremdet, um eine Reise nach Budapest und eine Orgie zu finanzieren. Dieser Versicherungskonzern erh&auml;lt auch Geld aus Steuermitteln und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen, um kommerzielle Altersvorsorgeprodukte wie <a href=\"\/?cat=40\">Riester-Rente<\/a> und <a href=\"\/?p=2306\">beitragsfreie Entgeltumwandlung<\/a> zu subventionieren. Dass die Prostituierten gestempelt wurden, ist allerdings auch nur noch eine perverse Variante des Wettbewerbs innerhalb eines Versicherungsvertriebs, wo oft Tafeln mit der Anzahl der Verkaufsabschl&uuml;sse oder entsprechenden S&auml;ulengrafiken in den Gro&szlig;raumb&uuml;ros stehen. Wie wurden &uuml;brigens die VertriebsmitarbeiterINNEN in Budapest belohnt? Dar&uuml;ber stand in keinem Artikel etwas &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomausstieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierung will Atomausstieg ohne Bundesrat durchsetzen<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Regierung will ihr Gesetzespaket zum Atomausstieg und zur Energiewende weitgehend ohne den Bundesrat durchsetzen. Die meisten Gesetze und Eckpunkte-Regelungen f&uuml;r die &Ouml;kostrom-Wende w&uuml;rden voraussichtlich so geschrieben, dass keine Zustimmung der L&auml;nderkammer gebraucht wird. [&hellip;] F&uuml;r kurze Aufregung sorgten am Donnerstag Informationen, dass Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) eine Kurzstudie des Umweltbundesamts (UBA) &uuml;ber einen problemlos machbaren Atomausstieg bis 2017 unter Verschluss h&auml;lt. Die Gr&uuml;nen forderten eine Ver&ouml;ffentlichung. R&ouml;ttgen hat bisher nicht gesagt, bis wann er einen Atomausstieg f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will der Arbeit der Ethikkommission nicht mit Jahreszahlen vorgreifen, weshalb die Studie, deren zentrale Aussagen durch Interviews von UBA-Pr&auml;sident Jochen Flasbarth ohnehin bekannt waren, erst nach Vorlage des Abschlussberichts der Kommission &ouml;ffentlich gemacht werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/detail_dpa_30570608.php\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: FDP will Hintert&uuml;rregelung f&uuml;r Atomausstieg<\/strong><br>\nDie FDP will den Atomausstieg nach Informationen der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; mit der Bedingung verbinden, dass bestimmte Ziele bei der Energiewende erreicht werden. Das Enddatum m&uuml;sse &ldquo;mit einer Kontrollphase verbunden werden, um vor dem Erreichen des Enddatums festzustellen, ob die Umbauziele erreicht werden&rdquo;, zitiert die Zeitung aus einem Verhandlungspapier, das die FDP-Bundestagsfraktion f&uuml;r das Spitzentreffen der Koalition am Sonntag vorbereitet habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,764969,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Atomausstieg: Strompreise &ndash; Kampf den Horrorszenarien<\/strong><br>\nUnd was kostet der Atomausstieg jetzt? H&ouml;llisch viel, sagen Politiker und Lobbyisten &ndash; und warnen Stromkunden eindringlich vor den Folgen. Klimasch&uuml;tzer halten jetzt mit neuen Studien dagegen: Demnach wird &Ouml;kostrom nicht teurer, sondern auf lange Sicht sogar billiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/atomausstieg-strompreise-kampf-den-horrorszenarien-1.1102001\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>28. Mai: Atomkraft Schluss! Gro&szlig;demonstrationen in 21 St&auml;dten<\/strong><br>\nDresden &ndash; Erfurt &ndash; Magdeburg &ndash; Berlin &ndash; G&uuml;strow &ndash; Kiel &ndash; Hamburg &ndash; Bremen &ndash; Hannover &ndash; G&ouml;ttingen &ndash; M&uuml;nster &ndash; Essen &ndash; Bonn &ndash; Mainz &ndash; Frankfurt am Main &ndash; Mannheim &ndash; Freiburg &ndash; Ulm &ndash; M&uuml;nchen &ndash; Landshut &ndash; F&uuml;rth<br>\nOrganisiert von vielen Initiativen vor Ort gemeinsam mit einem gro&szlig;en B&uuml;ndnis aus bundesweiten Anti-Atomkraft-Organisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ausgestrahlt.de\/mitmachen\/28mai.html\">Ausgestrahlt<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir rutschen Hals &uuml;ber Kopf in die &Ouml;kodiktatur<\/strong><br>\nIst es m&ouml;glich und richtig, die ganze Welt mit einer &bdquo;Gro&szlig;en Transformation&rdquo; atom- und kohlefrei zu machen? Eine Warnung vor diesem jakobinischen Denken. [&hellip;]<br>\nDer WBGU vergleicht die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft mit der Neolithischen und der Industriellen Revolution. Er liegt nicht richtig mit der Aussage, eine bewusst geplante, radikale Umgestaltung &ouml;konomischer und sozialer Gro&szlig;systeme sei ohne geschichtliches Vorbild. Zumindest partielle Vorbilder hierf&uuml;r sind die Industrialisierung der UdSSR in den 20er- und 30er-Jahren oder der &bdquo;Gro&szlig;e Sprung nach vorne&ldquo; sowie die &bdquo;Kulturrevolution&ldquo; im China Maos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article13396336\/Wir-rutschen-Hals-ueber-Kopf-in-die-Oekodiktatur.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Autor dieses uns&auml;glichen Pamphlets hei&szlig;t Fritz Vahrenholt, ist RWE-Manager, ehemaliger SPD-Politiker und ehemaliges Mitglied in Gerhard Schr&ouml;ders Rats f&uuml;r nachhaltige Entwicklung &ndash; oder mit anderen Worten ein idealer Kommentator f&uuml;r die WELT. Seine Kollegen Maxeiner und Miersch stellten &uuml;brigens gestern <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kolumnen\/Maxeiner-und-Miersch\/article13396144\/Merkels-schleichender-Uebergang-zur-Planwirtschaft.html\">messerscharf fest<\/a>, dass Angela Merkel aus Deutschland eine Planwirtschaft macht und &bdquo;noch weiter links als die Linken&ldquo; steht. Manchmal &auml;hnelt die WELT schon einem Kuriosit&auml;tenkabinett.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streubomben-Opfer klagt Ackermann an<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank macht Gesch&auml;fte mit Herstellern von Streubomben. Ein Opfer dieser Waffen fordert Bank-Chef Josef Ackermann auf, diese gesch&auml;ftlichen Beziehungen einzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/streubomben-opfer-klagt-ackermann-an\/-\/1472782\/8489606\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;Viel Erfolg&ldquo; m&ouml;chte man nach &Uuml;berschrift und Einleitung sagen. Doch es handelt sich nicht um eine juristische Anklage, die Ackermann vor Gericht bringen k&ouml;nnte, sondern um eine unverbindliche Aufforderung, die wenig interessieren d&uuml;rfte in Anbetracht der Verdienstm&ouml;glichkeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Druck der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nF&uuml;r Rechtskonservative von Broder &uuml;ber Matussek bis Fleischhauer (und auch f&uuml;r solche, die nicht den Spiegel beschmieren) ist das Feindbild klar: Die 68er. Sie sind Schuld am Internet, Kinderpornographie und vor allem daran, dass man nicht mehr frei reden darf. Man darf nicht mehr &ldquo;Neger&rdquo; sagen oder dass der Araber minderwertig ist, dass Frauen an den Herd geh&ouml;ren und am Wochenende ordentlich durchgenudelt werden m&uuml;ssen oder dass ungezogenen Kinder eins in die Goschn brauchen. Kurzum: Das Gutmenschentum regiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=8384\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re: Bundeswehr in Pakistan oder Jemen denkbar<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re schlie&szlig;t Bundeswehreins&auml;tze in instabilen Staaten wie Pakistan, Jemen, Somalia oder Sudan nicht aus.<br>\n&laquo;Das kann auf uns zukommen. Dass wegen einer Beteiligung in diesen Staaten gegebenenfalls auch Deutschland gefragt wird, damit rechne ich&raquo;, sagte der CDU-Politiker. &laquo;Wie wir das beantworten, h&auml;ngt dann von der Art der Anfrage und unserer Abw&auml;gung ab.&raquo; De Maizi&egrave;re hatte in der vergangenen Woche sein Konzept f&uuml;r den Umbau der Bundeswehr vorgestellt, das eine Senkung der H&uuml;rden f&uuml;r Auslandseins&auml;tze vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mv-online.de\/aktuelles\/politik\/inland\/?em_cnt=1555672&amp;em_comment=1\">M&uuml;nsterl&auml;ndische Volkszeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nachtrag zu <a href=\"\/?p=9546#h15\">Hinweis Nr.15 vom 25.5.<\/a>:<\/strong><br>\nDominik Br&uuml;tting, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Bayern schreibt:<br>\nIch teile die Kritik an dem Vorschlag, die Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten der SPD f&uuml;r &ouml;ffentliche &Auml;mter auch f&uuml;r Nicht-Mitglieder zu &ouml;ffnen, vollumf&auml;nglich.<br>\nAuf eine Tatsache m&ouml;chte ich aber noch hinweisen: Nach der krachend verlorenen Bundestagswahl 2009 hat die Parteif&uuml;hrung gelobt, die Basis k&uuml;nftig besser in Entscheidungsprozesse einzubinden. Aus diesem Grund wurde vor etwa einem Jahr eine bundesweite Befragung der SPD-Ortsvereine durchgef&uuml;hrt, in der auch Fragen zur &Ouml;ffnung gegen&uuml;ber Nichtmitgliedern gestellt wurden. Das Ergebnis: 66% haben sich in dieser Befragung dagegen ausgesprochen, die Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten f&uuml;r &ouml;ffentliche &Auml;mter auch f&uuml;r Nicht-Mitglieder zu &ouml;ffnen. Siehe <a href=\"http:\/\/www.meinespd.net\/media\/downloads\/Ergebnisse_OV_Befragung_2010.pdf%20\">hier Seite 18 [PDF &ndash; 384 KB]<\/a>.<br>\nWenn die SPD-Parteispitze ernsthaft an einer &ldquo;Mitmachpartei SPD&rdquo; interessiert ist, dann muss sie solche Befragungsergebnisse ernst nehmen. Die Basis erst zu befragen und anschlie&szlig;end die Minderheitenmeinung zur eigenen Position zu machen, ist eine Farce.<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eine Analyse und Dokumentation zur Partei und Fraktion &bdquo;Die Linke&ldquo;: &bdquo;Nicht auf dem Boden der Verfassung&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.epenportal.de\/web\/datapool\/storage\/files100140\/Dokumentation_Die_Linke\/LINKEN_Doku_Teil_IV.pdf\">CDU-Fraktion im Hessischen Landtag (Epenportal &ndash; 59 Seiten) [PDF &ndash; 3 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> &hellip;hat wieder einmal die CDU Hessen herausbekommen &ndash; die GEW ist irgendwie aber auch ganz sch&ouml;n &bdquo;extremistisch&ldquo;, will man meinen, wenn man das Papier so liest: Besonders schlimm ist sicher, dass man &ldquo;gegen Helmut Schmidt&rdquo; demonstriert habe und, noch schlimmer, dass man der &ldquo;Serenade&rdquo; f&uuml;r den ausscheidenden Ministerpr&auml;sidenten ferngeblieben sei. Uiuiui! Als Mitarbeiter der GEWerkschaft in Hessen interessiert mich besonders der folgende Passus der &ldquo;Studie&rdquo; der CDU: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>Im Rahmen der Plenarsitzung am 18. November 2009 debattierten die Fraktionen unter anderem &uuml;ber eine Aktion des Landesverbands Hessen der Gewerkschaft f&uuml;r Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW hatte alle Mitglieder, die als Lehrkr&auml;fte im hessischen Schuldienst arbeiten zur Arbeitsniederlegung und Teilnahme an einer Demonstration und Kundgebung am 17. November 2009 aufgerufen. Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen, nutzte die Diskussion, um die Position der Linken hinsichtlich des Streikrechts von Beamten darzulegen: &bdquo;Das Recht zu streiken ist ein Grundrecht, das allen zusteht und das Sie nicht an irgendwelche Angestelltenverh&auml;ltnisse delegieren k&ouml;nnen. Diesen Rechtsanspruch muss man tats&auml;chlich verteidigen. [&hellip;] Ich gehe davon aus, dass wir f&uuml;r die Menschenrechte eintreten &ndash; das ist jedenfalls die linke Position &ndash; und nicht f&uuml;r irgendwelche imagin&auml;ren Werte des Westens, was immer das sein mag. Das ist sicherlich verbunden mit dem Vietnamkrieg und den jetzigen Kriegen. Das sind unsere Werte jedenfalls nicht, [&hellip;].&ldquo; Im weiteren Verlauf der Plenarberatungen kommentierte der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-J&uuml;rgen Irmer die Aussagen von van Ooyen wie folgt: &bdquo;Ich sage es sehr deutlich: Ich kann es nicht nachvollziehen und nicht akzeptieren, dass jemand, der als Beamter t&auml;tig ist und alle Privilegien genie&szlig;t, gleichzeitig noch zum Streik aufruft. Das Streikrecht ist mit dem Beamtentum nicht kompatibel. Wer in dieser Republik als Beamter streikt, der ist aus meiner Sicht zumindest in n&auml;chster Zeit f&uuml;r weitere F&uuml;hrungsaufgaben nicht geeignet; das passt nicht zusammen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser Mann ist Bildungspolitischer Sprecher ALLER CDU-Fraktionen in Deutschland und den ehemaligen Kolonien.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wissen von der Deutschen Bank<\/strong><br>\nDie Privatwirtschaft soll Verantwortung an den Unis &uuml;bernehmen, fordert die Bundesregierung. Wie weit die inzwischen reicht, zeigt ein bislang geheimer Vertrag. Mitsprache in der Lehrkonzeption, Lehrauftr&auml;ge f&uuml;r Bankmitarbeiter, Vetorecht bei der Ver&ouml;ffentlichung von Forschungsergebnissen, gesonderte Werberechte an der Uni. Mit einem exklusiven &ldquo;Sponsoren- und Kooperationsvertrag&rdquo; hat die Deutsche Bank sich an zwei Berliner Universit&auml;ten weitreichende Mitspracherechte zusichern lassen. Das belegt ein Vertrag, den der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikel\/1\/wissen-von-der-deutschen-bank\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hochschulf&ouml;deralismus<\/strong><br>\nDas neue Heft der Zeitschrift &bdquo;die hochschule&ldquo; bilanziert die Folgen der F&ouml;deralismusreform f&uuml;r den Hochschulbereich. Gesch&auml;rft wird diese Bestandsaufnahme durch eine international vergleichende Perspektive, die exemplarisch die deutschen Entwicklungen mit den F&ouml;deralismusmodellen in Kanada und der Schweiz kontrastiert.<br>\nVor der F&ouml;deralismusreform 2006 wurde &uuml;berwiegend das Bild eines zwar f&ouml;deral verfassten, aber weitgehend homogenen Hochschulwesens in Deutschland gezeichnet. Mit der Reform auferlegten sich die L&auml;nder einen Qualit&auml;tswettbewerb, der explizit auf f&ouml;derale Differenzierung setzt. Die sozialwissenschaftliche Hochschulforschung hat sich lange zur&uuml;ckhaltend bez&uuml;glich f&ouml;deralismusspezifischer Analysen verhalten. Vielfach wurde vereinfachend ein einheitliches &sbquo;deutsches Hochschulsystem&rsquo; als gegeben unterstellt. Diese Betrachtungsweise l&auml;sst sich so nicht mehr aufrecht erhalten. Es stellen sich jetzt neue Fragen: nach f&ouml;deraler Verwettbewerblichung, nach Differenzierung mit sechzehn je eigenen Hochschulsystemen oder nach verst&auml;rkter Bezugnahme aufeinander mit dem Ergebnis dann doch wieder eintretender Homogenisierung. Diesen und &auml;hnlichen Fragen widmet sich die aktuelle Ausgabe der &bdquo;hochschule&ldquo;. Beleuchtet wird dabei nicht allein der deutsche Hochschulf&ouml;deralismus: &Uuml;ber die Darstellung des schweizerischen und kanadischen Bildungsf&ouml;deralismus findet zudem eine international vergleichende Kontextualisierung der deutschen Entwicklungen statt.<br>\nDer Direktor des Instituts f&uuml;r Institut f&uuml;r Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg, Peer Pasternack hat uns seinen Beitrag &bdquo;Sechzehn plus eins. Der deutsche Hochschulf&ouml;deralismus&ldquo; aus der soeben erschienen neuen Ausgabe der Zeitschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.hof.uni-halle.de\/journal\/dhs111.htm\">die hochschule<\/a>&ldquo; zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110527_sechzehn_plus_eins.pdf\">die hochschule [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Baf&ouml;g statt Studienkredite &ndash; F&uuml;r eine solidarische Studienfinanzierung<\/strong><br>\nDie F&ouml;rderbank KfW r&uuml;hmt sich in einer neuen Studie, dass das Modell der Studienkredite ein voller Erfolg sei. Fast 100.000 Studierende w&uuml;rden &uuml;ber Kredite der KfW finanziert werden.<br>\nDer AStA der Universit&auml;t Frankfurt lehnt das Modell der Studienkredite jedoch weiterhin ab.<br>\n&ldquo;Die Studie der KfW verschleiert, dass die variablen Zinss&auml;tze der Studienkredite zu einer Schuldenfalle f&uuml;r Studierende werden k&ouml;nnen&ldquo;, so Maximilian Pichl aus dem Referat f&uuml;r Studienbedingungen. &bdquo;Wenn man einen Studienkredit von 30.000 Euro aufnimmt, k&ouml;nnen am Ende fast 80.000 Euro R&uuml;ckzahlungen anstehen. So wird das Studium f&uuml;r viele zu einer risikoreichen Investition, was dem Ziel von Bildung grundlegend widerspricht. Es ist zudem nicht gesichert, dass AkademikerInnen automatisch besser bezahlte Jobs bekommen.&ldquo;<br>\n&ldquo;Das Modell der Studienkredite verfolgt eine rein &ouml;konomische Logik. Bildung wird zur privaten Investition in die pers&ouml;nliche Zukunft, das Studium wird zu einem Teil des eigenen Humankapitals&ldquo;, kritisiert Maximilian Pichl. &bdquo;Wir setzen dem eine solidarische Studienfinanzierung gegen&uuml;ber. Ein finanziell angemessener ausgestaltetes und leichter verf&uuml;gbares Baf&ouml;g w&uuml;rde wirklich allen Studierenden die M&ouml;glichkeit f&uuml;r ein gutes und vor allem schuldenfreies Studium garantieren. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten so auch vermehrt Bildungsinteressen verfolgt werden, die vielleicht nicht unmittelbaren &ouml;konomischen Nutzen versprechen, aber von gro&szlig;er pers&ouml;nlicher und gesellschaftlicher Bedeutung sind&ldquo;, so Pichl abschlie&szlig;end.<br>\nQuelle: AStA Uni Frankfurt Pressemitteilung\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe die genannte <a href=\"http:\/\/www.kfw.de\/kfw\/de\/KfW-Konzern\/Research\/Evaluationen\/PDF-Dokumente_Evaluationen\/KfW-Studienkredit_KF.pdf\">Evaluation der KfW [PDF &ndash; 120 KB]<\/a>.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die soziale Zusammensetzung der Kreditnehmer unterscheidet sich deutlich von der Struktur aller Studierenden in Deutschland. Die KfW-Studienkreditnehmer geh&ouml;ren wesentlich seltener der h&ouml;chsten sozialen Herkunftsgruppe an (26 % gg&uuml;. 35 %). Sie stammen zum &uuml;berwiegenden Teil aus Familien mit mittlerem (28 % gg&uuml;. 26 %) und gehobenem (29 % gg&uuml;. 24 %) sozialen Status.<\/em><br>\n<em>Auch Studierende, deren Eltern einen vergleichsweise niedrigen sozio&ouml;konomischen Status aufweisen, sind unter den KfW-Studienkreditnehmern h&auml;ufiger vertreten als in der Gesamtheit aller Studierenden in Deutschland (18 % gg&uuml;. 15 %). Im Hinblick auf den sozio&ouml;konomischen Hintergrund entspricht dieses Bild der angestrebten Zusammensetzung der Zielgruppe.&ldquo; S. II<\/em><br>\n<em>Dass die Zahl der Studierenden aus niedrigem sozi&ouml;konomischen Status gerade einmal 3 Prozent &uuml;ber deren Anteil an der Gesamtheit der Studierenden liegt, spricht nicht gerade daf&uuml;r, dass Studienkredite ein besonders effizientes Modell zur F&ouml;rderung der Chancengleichheit sind &ndash; selbst wenn man ber&uuml;cksichtig, dass in dieser Statusgruppe viele Baf&ouml;G-Bezieher sind. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sachsen: Viele Fragen, ein Strafbefehl?<\/strong><br>\nJournalisten werden eingesch&uuml;chtert, behindert, bestraft. Immer wieder berichtet ZAPP &uuml;ber Verst&ouml;&szlig;e gegen die Presse- und Meinungsfreiheit. Meistens liegen die Schaupl&auml;tze weit weg, in China, Russland oder den arabischen Staaten. Diesmal sind wir allerdings einem Verdacht im eignen Land nachgegangen &ndash; die Spur f&uuml;hrt nach Sachsen. Und nicht zum ersten Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/sachsensumpf111.html\">ZAPP<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Redezeit: Der Alptraum von AWD und KIK<\/strong><br>\nSeit vielen Jahrzehnten ist Christoph L&uuml;tgert Journalist. Erst f&uuml;r die Nachrichtenagentur dpa in Bonn und sp&auml;ter beim NDR in Hamburg. Seine zwei j&uuml;ngsten Filme machten Furore. In &ldquo;Die KIK-Story&rdquo; schilderte er die schlechten Arbeitsbedingungen des Textildiscounters und in &ldquo;Der Dr&uuml;ckerk&ouml;nig und die Politik&rdquo; berichtet er &uuml;ber die Machenschaften von AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer. Das Unternehmen soll Kleinanleger durch unseri&ouml;se Finanzberatung um ihr Erspartes betrogen haben. Schon vor der Ausstrahlung versuchten die Anw&auml;lte von Carsten Maschmeyer, den Film mit juristischen Mitteln zu verhindern. Dar&uuml;ber und &uuml;ber seine Arbeit spricht Christoph L&uuml;tgert in der Redezeit mit Thomas Koch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/23.05.2011-10.05\/b\/redezeit-der-alptraum-von-awd-und-kik.html\">WDR5 (Einleitungstext mit Abspielfunktion)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/index.php?eID=pmkfdl&amp;file=fileadmin%2Fuser_upload%2FSendungen%2FNeugier_genuegt%2F2011%2F05%2FAudios%2Fwdr5_redezeit_20110523.mp3&amp;ck=eed097e8d886e9cdd511edd0b128be6b&amp;pageid=2322\">WDR5 (Audio-Podcast) [mp3 &ndash; ca. 13 MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ehec; Eurokrise; Aufsichtsbeh&ouml;rde verklagt in Amerika &Ouml;l-Spekulanten; 28 Prozent mehr als letztes Jahr: Dividenden so fett wie vor der Krise; Grundsicherung nach dem SGB XII; So tricksen Sie bei der Erbschaftsteuer; Nachtrag zu unserem Hinweis Nr. 10 vom 26.05.2011; Anreiz Puffbesuch: &ldquo;Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen&rdquo;;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9567\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9567","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9567"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9567\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9567\/revisions\/9573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}