{"id":95703,"date":"2023-03-31T08:35:57","date_gmt":"2023-03-31T06:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703"},"modified":"2023-03-31T08:23:53","modified_gmt":"2023-03-31T06:23:53","slug":"hinweise-des-tages-4329","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h01\">Ukraine: Die Meinungs-Einfalt hat sich durchgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h02\">Die ukrainische Trag&ouml;die<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h03\">Das Scheitern der Umsturzpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h04\">Klaus Wagener beobachtet die FDP-F&uuml;hrung an der Propagandafront: Vor dem n&auml;chsten Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h05\">Nach dem Gipfel in Moskau bem&uuml;ht sich Peking weiter um Vermittlung im Ukraine-Krieg: Bewegung in erstarrten Fronten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h06\">Vor allem gegen Pal&auml;stinenser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h07\">2,24 Millionen Euro f&uuml;r Richard Lutz: Bahnchef verdoppelt sich mit Bonus das Gehalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h08\">Nach Jobkahlschlag bei Gruner + Jahr: Konzernmutter Bertelsmann erzielt Rekordumsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h09\">Wiederaufbau im Ahrtal: Warum die Milliarden nicht ankommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h10\">Werbung statt Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h11\">Korsett f&uuml;r die europ&auml;ischen Arbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h12\">Portugal schafft Mehrwertsteuer auf wichtige Lebensmittel ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h13\">Chatkontrolle: Bundesregierung ist gegen Netz-Sperren, aber tr&auml;gt sie mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95703#h14\">Zitate f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher zum Fall Credit Suisse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine: Die Meinungs-Einfalt hat sich durchgesetzt<\/strong><br>\nAm 22. M&auml;rz kam im Tagesgespr&auml;ch des Schweizer Radios SRF1 der ehemalige deutsche Bundespr&auml;sident Joachim Gauck zu Wort. Er w&uuml;nscht sich weniger altmodische Neutralit&auml;t der Schweizerinnen und Schweizer. Stattdessen sollen sie mehr Gefolgschaft gegen&uuml;ber der EU und der NATO leisten. Selbstverst&auml;ndlich sagt der rhetorisch &auml;usserst gewandte evangelische Theologe dies nicht so unverbl&uuml;mt, sondern verpackt es in ein diplomatisches Kauderwelsch:  &laquo;Zwar ist die Bindung an die nationale Tradition immer noch eine gut funktionierende, doch f&uuml;r meinen Geschmack schon ein wenig &uuml;berholte Form, identit&auml;tspr&auml;gend zu sein.&raquo;<br>\nEs gebe n&auml;mlich &laquo;h&ouml;here Werte&raquo; als nur &laquo;die traditionelle Form der inneren Beheimatung&raquo; Auf gut Deutsch: Die Schweiz soll auf ihre traditionelle Neutralit&auml;t pfeifen und die Munition f&uuml;r den Gepard-Panzer zur Weitergabe freigeben. Und dieses Gemahnen an &laquo;h&ouml;here Werte&raquo; m&ouml;ge &ndash; Gott bewahre &ndash; keine Weisung von Gauck an die Regierung in Bern sein, sondern, wie er betont, ein &laquo;Herzenswunsch&raquo;.<br>\nGauck fordert seit langem, Deutschland m&uuml;sse der Regierung in Kiew schwere Waffen liefern. Was nicht erstaunlich ist, hat er doch in seiner Zeit als Bundespr&auml;sident stets betont, die Bundesrepublik m&uuml;sse die &laquo;Kultur der milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung&raquo; aufgeben und als Global Player auch an milit&auml;rischen Eins&auml;tzen teilnehmen. Meist t&ouml;nte in diesem Zusammenhang die Parole vom weltweiten &laquo;Kampf gegen den Terrorismus&raquo;. Auf der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz im Januar 2014 hatte Gaukk bereits den Anspruch angemeldet, die Bundesrepublik m&uuml;sse &laquo;von einem Nutzniesser zu einem Garanten internationaler Sicherheit und Ordnung&raquo; werden. Dass internationale Sicherheit und Ordnung in milit&auml;rischer Gefolgschaft der USA und der Nato herzustellen seien, versteht sich f&uuml;r Gauck von selbst. Was in Afghanistan, aber auch in Eins&auml;tzen der Bundeswehr in Syrien und Mali bereits ausgiebig ge&uuml;bt wurde. Die Resultate sind in diesen L&auml;ndern zu besichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ukraine-die-meinungs-einfalt-hat-sich-durchgesetzt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die ukrainische Trag&ouml;die<\/strong><br>\nWeder pragmatischer Realismus noch missionarische Gut-B&ouml;se-Schemata k&ouml;nnen dauerhaft Frieden bringen. Es braucht Empathie, Dialog, Identifikation gemeinsamer Interessen und konstruktive Zusammenarbeit.<br>\nEiner seiner wesentlichen Eindr&uuml;cke bei der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz im Februar 2023, berichtet der amerikanische Politologe Stephen Walt, sei der Kontrast zwischen der Vehemenz, mit welcher die westlichen Politiker die vorbehaltlose Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine forderten und der Skepsis, die die G&auml;ste aus dem Rest der Welt zeigten. Weder h&auml;tten diese die Dringlichkeit der Ukraine-Frage vor allen anderen Problemen verstanden noch die westliche moralische Integrit&auml;t akzeptiert. Zu offensichtlich seien die Doppelstandards, die es einigen Staaten (wie den USA oder Israel) erlaubten, unbehelligt Gebiete anderer L&auml;nder zu &uuml;berfallen und zu besetzen und anderen nicht.<br>\nWie sein Kollege John Mearsheimer ist Stephen Walt der realistischen Schule zuzuordnen. Und er akzeptiert es als Realit&auml;t, dass starke M&auml;chte in dem Moment skrupellos milit&auml;rische Gewalt anwenden, in dem sie ihre Sicherheitsinteressen gef&auml;hrdet sehen und diplomatische Mittel keinen Erfolg mehr versprechen. Diese Tatsache des Lebens k&ouml;nnten wir heute nur bei Strafe eine Atomkrieges ignorieren. Und Russland f&uuml;hle sich nun mal durch den geplanten NATO-Beitritt der Ukraine extrem bedroht.<br>\nDaf&uuml;r m&uuml;ssen sich Walt und Mearsheimer heute von der Mehrheit des westlichen Establishments und auch gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung Zynismus und Naivit&auml;t vorwerfen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/12-2023\/die-ukrainische-tragodie\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Scheitern der Umsturzpolitik<\/strong><br>\nSaudi-Arabien und Syrien n&auml;hern sich einander nach jahrelangem Konflikt wieder an und besiegeln damit das Scheitern der westlichen, auch deutschen Umsturzpolitik im Nahen und Mittleren Osten. Vor zw&ouml;lf Jahren hatten die USA und die M&auml;chte Europas den Aufstand gegen Pr&auml;sident Bashar al Assad zu nutzen versucht, um in Damaskus einen prowestlichen Statthalter zu installieren. In Berlin wurden vor elf Jahren Konzepte f&uuml;r eine Neuordnung Syriens nach Assads erhofftem Sturz erstellt; damals lie&szlig; sich ein Mitarbeiter des deutschen Auslandsgeheimdiensts mit der Aussage zitieren, man k&ouml;nne &bdquo;stolz darauf sein, welchen wichtigen Beitrag wir zum Sturz des Assad-Regimes leisten&ldquo;. Brachte der Beginn des russischen Milit&auml;reinsatzes in Syrien im September 2015 die Wende, so haben nun auch die Staaten der Arabischen Halbinsel &ndash; einst loyale Parteig&auml;nger des Westens und an dessen Seite f&uuml;r Assads Sturz k&auml;mpfend &ndash; angefangen, ihre Beziehungen zu Syrien zu normalisieren, parallel zur Ann&auml;herung zwischen Saudi-Arabien und Iran. Die Politik des Ausgleichs in Nah- und Mittelost vollzieht sich unter Vermittlung Chinas und l&auml;utet das Ende der westlichen Dominanz in der Region ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9208\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klaus Wagener beobachtet die FDP-F&uuml;hrung an der Propagandafront: Vor dem n&auml;chsten Krieg?<\/strong><br>\nNun geht es gegen China. Da sind die Gr&uuml;nen schon vorgeprescht, da kann die FDP nicht zur&uuml;ckstehen, wenn es darum geht, die &bdquo;Sorgen&ldquo; des Westens um Taiwan vorzutragen. Davor sorgte man sich um Hongkong, die Uiguren, den Dalai Lama. Taiwan soll trotz der v&ouml;lkerrechtlich bindenden Ein-China-Politik &auml;hnlich wie die Ukraine zu einem &bdquo;Hort der westlichen Demokratie&ldquo; ausgebaut werden &ndash; mit Waffen nat&uuml;rlich. Taiwans &bdquo;Pr&auml;sidentin&ldquo; Tsai Ing-wen soll den Selenski geben. Die US-Regierung hat die Direktive ausgegeben &ndash; Krieg gegen China bis 2025. So in etwa lautet die Marschrichtung. Und bis dahin Sanktionen, Wirtschaftskrieg und psychologische Kriegsvorbereitung. Die W&uuml;nsche Washingtons treffen bei den russo- wie sinophoben Atlantikern im Hans-Dietrich-Genscher-Haus auf vorauseilenden Gehorsam. (&hellip;)<br>\nSo fordert FDP-Generalsekret&auml;r Bijan Djir-Sarai, die &bdquo;China-Politik anhand einer neuen Strategie neu&ldquo; auszurichten. Dazu geh&ouml;re auch, &bdquo;dass wir das Au&szlig;enwirtschaftsrecht ver&auml;ndern&ldquo;. &bdquo;Ja, China will Abh&auml;ngigkeiten schaffen und Einfluss nehmen&ldquo;, r&uuml;stet FDP-Chef Christian Lindner rhetorisch auf. Als Propagandavehikel dient dem Wirtschaftsminister der Wunsch der chinesischen Reederei COSCO Shipping nach einer 35-Prozent-Beteiligung an einem Hamburger-Containerterminal. Auch nachdem das Lindner-Ministerium die Beteiligung unter die 25-Prozent-Marke gedr&uuml;ckt hatte, verschleppt es weiterhin die Genehmigung. Dabei wird die Hafentechnik pl&ouml;tzlich zur &bdquo;kritischen Infrastruktur&ldquo;, welche man nicht preisgeben d&uuml;rfe und welche China in der FDP-Sicht offenbar nicht beherrscht. (&hellip;)<br>\nRussland vors Knie zu treten ist schlimm genug. Das Gleiche bei China zu versuchen, wird eine Katastrophe &ndash; f&uuml;r die deutsche Wirtschaft, die hier lebenden arbeitenden Menschen, das Land ganz allgemein. Schon jetzt fallen im Westen die Banken um, geraten die Staaten in die Rezession. Sollte die &bdquo;Ampel&ldquo; tats&auml;chlich versuchen, die extrem export-abh&auml;ngige deutsche &Ouml;konomie von dem mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Markt, den weltgr&ouml;&szlig;ten Industriezentren abzukoppeln, w&auml;re der Absturz kaum auszumalen. Die Industrie- und Technologiemacht China und ihr de-facto-Verb&uuml;ndeter, die Milit&auml;r- und Rohstoffmacht Russland, bilden den Kern der rasch wachsenden Eurasischen Kooperation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/vor-dem-naechsten-krieg-4778588\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach dem Gipfel in Moskau bem&uuml;ht sich Peking weiter um Vermittlung im Ukraine-Krieg: Bewegung in erstarrten Fronten<\/strong><br>\nDie umfangreiche Erkl&auml;rung beider Staaten &uuml;ber die Vertiefung der &bdquo;strategischen Partnerschaft in einer neuen Epoche&ldquo; enth&auml;lt grunds&auml;tzliche Aussagen. Beide Seiten halten fest, &bdquo;dass historische Trends wie Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gegenseitiger Nutzen unumkehrbar sind, dass sich der Prozess der Schaffung einer multipolaren Weltordnung beschleunigt&ldquo;. Gleichzeitig seien &bdquo;Hegemonismus, Unilateralismus und Protektionismus nach wie vor weitverbreitet&ldquo;. Versuche, das V&ouml;lkerrecht durch eine &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; zu ersetzen, seien &bdquo;inakzeptabel&ldquo;. Beide Staaten bekennen sich zur UN-Charta, wiederholen, dass ein Atomkrieg nicht gef&uuml;hrt werden darf und verlangen gleiche Sicherheitsgarantien. Besorgt &auml;u&szlig;ern sie sich &bdquo;&uuml;ber die verst&auml;rkten globalen Aktivit&auml;ten der USA&ldquo; in der Raketenabwehr und bei der Aufr&uuml;stung f&uuml;r einen Entwaffnungsschlag. Das untergrabe die globale Stabilit&auml;t. Zum Ukraine-Krieg erkl&auml;ren sie, ein &bdquo;verantwortungsvoller Dialog&ldquo; sei der beste Weg f&uuml;r &bdquo;eine nachhaltige L&ouml;sung&ldquo;, Ma&szlig;nahmen, die den Konflikt anheizten, m&uuml;ssten beendet werden. Diesem Auftakt folgten zahlreiche diplomatische Aktivit&auml;ten. Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva musste zwar seine f&uuml;r den 25. M&auml;rz geplante Reise nach Peking wegen einer Lungenentz&uuml;ndung verschieben, am 26. M&auml;rz aber brach Honduras mit einer Erkl&auml;rung seine diplomatischen Beziehungen mit Taiwan ab, weil man nur &bdquo;ein China auf der Welt&ldquo; anerkenne. Am 27. M&auml;rz traf Taiwans Expr&auml;sident Ma Ying-jeou in Shanghai ein &ndash; die erste Reise eines Politikers dieses Rangs seit mehr als 70 Jahren. F&uuml;r den 30. und 31. M&auml;rz wurde ein Besuch von Spaniens Regierungschef P&eacute;dro Sanchez in Peking angek&uuml;ndigt, bei dem es um Chinas Vermittlung zwischen Kiew und Moskau gehen sollte. Am 23. M&auml;rz lie&szlig; sich Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel mit den Worten zitieren, er wolle kein &bdquo;China-Bashing&ldquo;, und erkl&auml;rte vor Beginn eines EU-Gipfels: &bdquo;Ich verbiete TikTok nicht, weil es chinesisch ist.&ldquo; Er warte noch auf eine Antwort der EU-Kommission auf seine Frage, warum sie TikTok auf den Handys ihrer Beamten verboten habe. Peking bringt offenbar Bewegung in erstarrte Fronten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/bewegung-in-erstarrten-fronten-4778617\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vor allem gegen Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\n&raquo;System der Apartheid&laquo;: Amnesty-Bericht dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in Israel. Neue Gesetze versch&auml;rfen Lage.<br>\nDurch die &raquo;Unterdr&uuml;ckung und Beherrschung der Pal&auml;stinenser&laquo; halte Israel eine &raquo;extreme Form der Diskriminierung aufrecht&laquo;, hei&szlig;t es im am Montag ver&ouml;ffentlichten Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI). Dieses fortgesetzte &raquo;institutionalisierte Unterdr&uuml;ckungsregime&laquo; stelle ein &raquo;Sy&shy;stem der Apartheid&laquo; dar. Die Liste zur Begr&uuml;ndung des Vorwurfs reicht von territorialer Zersplitterung, Landnahme und Zwangsumsiedlungen &uuml;ber systematische Verweigerung wirtschaftlicher und sozialer Rechte bis zu Folter, rechtswidrigen T&ouml;tungen und Inhaftierungen Minderj&auml;hriger. Israelische Offizielle w&uuml;rden sich des &raquo;v&ouml;lkerrechtlichen Verbrechens der Apartheid&laquo; schuldig machen, was unter die Jurisdiktion des Internationalen Strafgerichtshofs falle. Neben AI sind bereits Dutzende pal&auml;stinensische, israelische und internationale Organisationen zum Schluss gekommen, Israel betreibe &raquo;Apartheid&laquo;, darunter die UNO. Doch viele, sich bedingungslos vor die israelische Regierung stellende Akteure zeigten sich emp&ouml;rt &uuml;ber die Verwendung dieses Begriffs. So meint der SPD-Au&szlig;enpolitiker Michael Roth auf Twitter, AI seien &raquo;alle Ma&szlig;st&auml;be verrutscht&laquo;, und fragt entsetzt: &raquo;Geht&rsquo;s noch?!&laquo; Die J&uuml;dische Allgemeine will im Bericht eine &raquo;obsessive Israel-Verleumdung erster G&uuml;te&laquo; erkennen. Dass im AI-Report auch mutma&szlig;liche Menschenrechtsverletzungen 155 anderer L&auml;nder dokumentiert werden und Israel nur auf viereinhalb von 412 Seiten vorkommt, l&auml;sst den Schluss der &raquo;Obsession&laquo; wohl kaum zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/447962.nahostkonflikt-vor-allem-gegen-pal%C3%A4stinenser.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>2,24 Millionen Euro f&uuml;r Richard Lutz: Bahnchef verdoppelt sich mit Bonus das Gehalt<\/strong><br>\nAlte Gleise, Baustellen, mehr Reisende: Im vergangenen Jahr war die Deutsche Bahn im Fernverkehr so unp&uuml;nktlich wie seit mehr als zehn Jahren nicht. F&uuml;r den Bahn-Vorstand gibt es dennoch kr&auml;ftige Bonuszahlungen.<br>\nBahnchef Richard Lutz hat im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viel Geld von seinem Unternehmen erhalten wie ein Jahr zuvor. Dem an diesem Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Gesch&auml;ftsbericht zufolge lag die Verg&uuml;tung des Vorstandsvorsitzenden bei 2,24 Millionen Euro. Sein Grundgehalt lag bei fast 970.000 Euro. Hinzukam ein Bonus von mehr als 1,26 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-richard-lutz-bekommt-gehaltsverdopplung-a-8dfb00b1-297e-46a3-8e74-0d2ee751ab3b%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Verlust wohl h&ouml;her als erwartet: Bahn-Schulden steigen auf fast 30 Milliarden Euro<\/strong><br>\nSchlimmer geht nimmer? Bei der Deutschen Bahn schon. Der Konzern hat im Corona-Jahr offenbar 5,7 Milliarden Euro Verlust eingefahren. Schon vor der Krise steckte die Bahn tief im Loch. Die FDP fordert nun Sofortma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/deutsche-bahn-ag-5-7-milliarden-euro-verlust-schulden-steigen-auf-fast-30-milliarden-euro-a-e0669feb-ba6b-4a44-ae50-32ec93a82679\">manager magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Jobkahlschlag bei Gruner + Jahr: Konzernmutter Bertelsmann erzielt Rekordumsatz<\/strong><br>\nBertelsmann &uuml;berschreitet erstmals die Marke von 20 Milliarden Euro Umsatz. Konzernchef Rabe kann mit den Zahlen jedoch nicht &uuml;ber die Probleme des Unternehmens hinwegt&auml;uschen.<br>\nNach dem Jobkahlschlag beim Traditionsverlag Gruner + Jahr (G+J) verk&uuml;ndet Eigent&uuml;mer Bertelsmann den h&ouml;chsten Umsatz seiner Geschichte. Im vergangenen Jahr erzielte der Medienkonzern Erl&ouml;se von 20,2 Milliarden Euro &ndash; ein Plus aus eigener Kraft von gut vier Prozent. Erstmals knackte Bertelsmann beim Umsatz die Marke von 20 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/it-medien\/medienkonzern-nach-jobkahlschlag-bei-gruner-jahr-konzernmutter-bertelsmann-erzielt-rekordumsatz\/29068470.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wiederaufbau im Ahrtal: Warum die Milliarden nicht ankommen<\/strong><br>\nNach der Flut wurden 15 Milliarden f&uuml;r den Wiederaufbau im Ahrtal bereitgestellt, aber nur ein Bruchteil wurde bisher abgerufen. Dabei hat sich an vielen Orten entlang der Ahr noch wenig getan. Woran liegt das?<br>\nWer wissen will, wie der Wiederaufbau im Ahrtal nach der katastrophalen Flut vor gut eineinhalb Jahren vorangeht, muss nicht lange suchen. Viele H&auml;user entlang der Ahr sind noch immer unbewohnt, zugenagelt oder im Rohbau. Manchmal sogar noch mit Flutschlamm bespritzt.<br>\nSo zum Beispiel die H&auml;user von Rita Nelles. Der 74-J&auml;hrigen geh&ouml;ren zwei H&auml;user im Ort Dernau, unweit der Ahr. Alles wurde &uuml;berflutet und das Ehepaar damit zeitweise obdachlos. Jetzt leben sie ein paar Stra&szlig;en weiter und haben nur noch das, was ihnen gespendet wurde.<br>\nEinfach so alles wieder aufbauen, dazu fehlt Ihnen die Kraft, erz&auml;hlt Nelles im Interview mit Report Mainz: &ldquo;Mein Mann und ich schlafen keine Nacht durch. Er ist 82. Wir waren beide krank und meinem Sohn ist das auch zu viel.&rdquo;<br>\nNun leben sie von einer kleinen Rente. Denn die zerst&ouml;rten H&auml;user waren als Altersvorsorge gedacht. Versichert waren sie nicht &ndash; und die erste Abschlagszahlung vom staatlichen Wiederaufbaufonds sei schon f&uuml;r das Entr&uuml;mpeln draufgegangen, erz&auml;hlt Nelles. Nun m&uuml;sse man f&uuml;r jede weitere Zahlung Handwerker-Rechnungen einreichen und alles vorstrecken. Geld, das das Ehepaar nicht mehr habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/ahrtal-wiederaufbau-103.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Werbung statt Kontrolle<\/strong><br>\nIn Deutschland fehlt &uuml;ber eine Viertelmillion Kita-Pl&auml;tze. Wehrbeauftragte soll Grundrechte sch&uuml;tzen, trommelt aber f&uuml;r Aufr&uuml;stung.<br>\nZu viele Schulen in Deutschland sind in einem erb&auml;rmlichen Zustand, ebenso stehen Kommunen vor dem finanziellen Ruin. So m&uuml;&szlig;te ein Bildungsbericht einer Jugendbeauftragten oder der Kommunenbericht einer Kommunalbeauftragten der Regierung lauten. Das interessiert aber weder die Medien noch die Politik, auch nicht, da&szlig; die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Kitas kurz vor dem Zusammenbruch sieht. Es fehlen 266.000 Kita-Pl&auml;tze. Dagegen wird der Bericht der Wehrbeauftragten des Bundestages in Berlin weidlich genutzt, um f&uuml;r noch mehr Geld f&uuml;r die ohnehin schon &uuml;berdimensioniert finanzierte Bundeswehr fette Werbung zu machen. Die Wehrbeauftragte Eva H&ouml;gl von der SPD agiert quasi als Assistentin des Ministers f&uuml;r Aufr&uuml;stung und verk&uuml;ndet unter anderem: &raquo;Zu viele Kasernen in Deutschland sind in einem erb&auml;rmlichen Zustand.&laquo; Sie verlangt noch mehr Steuergeld als Kriegsminister Boris Pistorius, ebenfalls von der SPD. Der neue Hardliner im Ministerium der &raquo;Verteidigung&laquo; hatte zus&auml;tzliche 10 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr gefordert, H&ouml;gl verlangt zus&auml;tzliche 300 Milliarden Euro. Das ist nicht die Aufgabe, die das Parlament ihr vorschreibt. Die Wehrbeauftragte soll &raquo;Anw&auml;ltin&laquo; der Soldatinnen und Soldaten sein. Den Bundestag soll sie bei der parlamentarischen Kontrolle der Streitkr&auml;fte unterst&uuml;tzen. Sie soll immer dann t&auml;tig werden, wenn Umst&auml;nde bekannt werden, die auf eine Verletzung der Grundrechte der Soldaten oder der Grunds&auml;tze der Inneren F&uuml;hrung schlie&szlig;en lassen. Die Meldungen &uuml;ber die Verletzungen der Grundrechte, Schikanen und &auml;hnliches erscheinen im Bericht aber an untergeordneter Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1472426089744\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Korsett f&uuml;r die europ&auml;ischen Arbeiter<\/strong><br>\nDie Neue Europ&auml;ische Arbeitspolitik versch&auml;rfte die Spaltung zwischen peripheren S&uuml;deurop&auml;ern und den Zentrumsstaaten mit Deutschland als Hegemon. Doch diese Formation bleibt bis heute umk&auml;mpft, wie der Politologe Felix Syrovatka zeigt.<br>\nDie EU ist keine Freundin von hohen L&ouml;hnen. Um Druck auf die Lohnentwicklung in den EU-Mitgliedsstaaten auszu&uuml;ben, nutzt sie Instrumente der Troika oder des Europ&auml;ischen Semesters. Mit &bdquo;Erfolg&ldquo;: Die &bdquo;moderate Lohnentwicklung&ldquo; hat zusammen mit einem deregulierten Finanzsektor und einer expansiven Geldpolitik eine Deflationierung von Konsumg&uuml;terpreisen und Inflationierung von Verm&ouml;genswerten ausgel&ouml;st.<br>\nVom Polit&ouml;konomen Felix Syrovatka wird diese restriktive Lohnpolitik auch als neue europ&auml;ische Arbeitspolitik (NEA) bezeichnet. &bdquo;Neu&ldquo; ist die NEA in dem Sinne, dass die Arbeitspolitik vor der Eurokrise vorrangig eine nationale Angelegenheit der EU-Mitgliedsstaaten war. In seiner gleichnamigen Studie Neue Europ&auml;ische Arbeitspolitik. Umk&auml;mpfte Integration in der Eurokrise geht er drei zentralen Fragen nach: Erstens fragt er nach dem Wandel der europ&auml;ischen Arbeitspolitik im Untersuchungszeitraum von 2009 bis 2017 und den dahinterstehenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Zweitens interessieren ihn die Rolle arbeitspolitischer Instrumente bei der europ&auml;ischen Krisenbearbeitung und des hegemonialen Krisennarrativs, auf dem die Arbeitspolitiken beruhen. Drittens will er die pr&auml;genden sozialen Kr&auml;fte in der Auseinandersetzung um die Arbeitspolitik herausarbeiten und welche Strategien und Interessen sie verfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/12-2023\/korsett-fur-die-europaischen-arbeiter\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Portugal schafft Mehrwertsteuer auf wichtige Lebensmittel ab<\/strong><br>\nDie linke Regierung in Portugal setzt die Mehrwertsteuer auf 44 Grundnahrungsmittel aus und d&auml;mpft damit die Inflation. Von dieser Ma&szlig;nahme werden vor allem kleine und mittlere Einkommen profitieren.<br>\n44 Lebensmittel, mit denen Menschen ihren Grundbedarf an Nahrung decken, sind in Portugal k&uuml;nftig &ndash; vor&uuml;bergehend &ndash; steuerbefreit. Darunter Milch, Brot, K&auml;se, &Ouml;l, Reis, Tomaten und einige Fleisch- und Fischsorten. Bisher fielen f&uuml;r Grundnahrungsmittel 6 Prozent Mehrwertsteuer an. Jetzt in der Teuerung schafft die Regierung in Portugal die Steuer ab, um den t&auml;glichen Einkauf leistbarer zu machen. Die Inflation tobt auch in S&uuml;dwesteuropa &ndash; in Portugal ist sie so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Besonders Lebensmittel wie Obst und Gem&uuml;se sind im Vergleich zum Vorjahr um &uuml;ber 20 Prozent im Preis gestiegen.<br>\nVon dieser politischen Entscheidung werden vor allem kleinere Einkommen profitieren. Denn sie geben im Verh&auml;ltnis mehr f&uuml;r Lebensmittel des t&auml;glichen Bedarfs aus. Das durchschnittliche Netto-Monatseinkommen im Land liegt bei etwas &uuml;ber 1.160 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/portugal-mehrwertsteuer-lebensmittel\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chatkontrolle: Bundesregierung ist gegen Netz-Sperren, aber tr&auml;gt sie mit<\/strong><br>\nDeutschland hat Netz-Sperren bereits ausprobiert und wieder abgeschafft, seitdem gilt eigentlich &bdquo;L&ouml;schen statt Sperren&ldquo;. Bei EU-Verhandlungen zur Chatkontrolle vertritt die Bundesregierung diesen Grundsatz nicht. Das geht aus einem Protokoll hervor, das wir ver&ouml;ffentlichen.<br>\nDie Geschichte der deutschen Netzpolitik ist eng verkn&uuml;pft mit Abwehrk&auml;mpfen gegen zwei politische Forderungen: Vorratsdatenspeicherung und Netz-Sperren. Im Jahr 2009 &ndash; vor 14 Jahren &ndash; forderten die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen und das Bundeskriminalamt Netz-Sperren gegen sogenannte Kinderpornografie. Das Zugangserschwerungsgesetz wurde zun&auml;chst beschlossen, aber nie angewendet und zeitnah wieder aufgehoben.<br>\nSeit dieser Auseinandersetzung gibt es in Deutschland einen breiten Konsens: Netz-Sperren sind nicht notwendig, weil sexueller Missbrauch &uuml;berall illegal ist und alle Hosting-Anbieter solche Inhalte l&ouml;schen. Netz-Sperren sind nicht effektiv, weil sie Inhalte nur verstecken, statt sie zu entfernen. Netz-Sperren sind nicht angemessen, weil sie nicht nur einzelne Inhalte treffen, sondern ganze Websites oder Server mit vielen anderen Inhalten.<br>\nDie offizielle Position Deutschlands ist seitdem &bdquo;L&ouml;schen statt Sperren&ldquo;. Dazu bekennt sich jede Bundesregierung. Das BKA beweist regelm&auml;&szlig;ig, dass kinderpornografische Inhalte im Internet gel&ouml;scht werden k&ouml;nnen, wenn die Polizei will. Jede Bundesregierung lobt &bdquo;L&ouml;schen statt Sperren&ldquo; Jahr f&uuml;r Jahr mit einem L&ouml;schbericht.<br>\nDoch jetzt weicht die Ampel-Regierung auf EU-Ebene von dieser langj&auml;hrigen Linie ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/chatkontrolle-bundesregierung-ist-gegen-netz-sperren-aber-traegt-sie-mit\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zitate f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher zum Fall Credit Suisse<\/strong><br>\nEs gab Sch&ouml;nredner, die heute nicht gern an ihre Aussagen erinnert werden. Und es gab Warner, die jetzt zu wenig zu Wort kommen.<br>\nTrotz der weltweiten Finanzkrise von 2008 hatten Beh&ouml;rden und Politiker die Eigenkapitalvorschriften f&uuml;r Banken zu wenig versch&auml;rft und unzul&auml;ngliche Notfallpl&auml;ne erarbeitet. Das gen&uuml;gte jedoch, dass einige Politiker und Experten der &Ouml;ffentlichkeit Sand in die Augen streuten und zuliessen, dass Grossbanken mit Hilfe ihrer einflussreichen Lobby noch heute mit Fremd- und Eigenkapital weitgehend unbehindert hochriskante Wettgesch&auml;fte eingehen k&ouml;nnen &ndash; auch unkontrolliert ausserhalb der B&ouml;rsen (siehe &laquo;150 Billionen Franken Spekulationsgelder sind ausser Kontrolle&raquo;).<br>\nUnter anderem dies f&uuml;hrte jetzt zum g&uuml;nstigen Verkauf der Credit Suisse an die Grossbank UBS, um damit &laquo;eine internationale Finanzkrise zu verhindern&raquo; (Urban Angehrn, Direktor der Finanzaufsicht Finma, am 26.3.2023 in der Sonntags-Zeitung).<br>\nNeben verharmlosenden Stimmen fehlten auch warnende nicht, aber die Politik &uuml;berh&ouml;rte sie. Infosperber dokumentiert eine Auswahl davon. Die Reihenfolge ist chronologisch und die Quellen geben den Ort der Zitate an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/zitate-fuer-die-geschichtsbuecher-zum-fall-credit-suisse\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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