{"id":95865,"date":"2023-04-04T08:42:22","date_gmt":"2023-04-04T06:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865"},"modified":"2023-04-04T08:42:22","modified_gmt":"2023-04-04T06:42:22","slug":"hinweise-des-tages-4331","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h01\">Adam Tooze: &bdquo;Es ist de facto eine wirtschaftliche Kriegserkl&auml;rung der USA an China&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h02\">Die Tage der Straffreiheit von Uncle Sam sind endlich vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h03\">Wer das Sagen hat: Russischer Vorsitz im Sicherheitsrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h04\">Gendersensibler Imperialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h05\">Chinas EU-Botschafter zerlegt von der Leyens Rede vor Peking-Besuch: &ldquo;Sie versteht China nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h06\">Wof&uuml;r man Wiederg&auml;nger Hitlers braucht und der Fall Douma (Syrien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h07\">Lapid: &ldquo;Private Schl&auml;gerarmee&rdquo; Israel bekommt umstrittene Nationalgarde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h08\">Eine Droh-Mail aus der chinesischen Botschaft sollte uns zu denken geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h09\">Warum gibt es wenige Ellsbergs &ndash; ausser Snowden und Manning?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h10\">Warum unsere Redaktion Transparenz fordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h11\">Newsguard, Zersurdienstleister der WHO, wird vor Gericht als Scharlatanverein entlarvt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h12\">Es ist Zeit f&uuml;r eine wehrhafte Klimademokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h13\">&bdquo;Ganz andere Zeiten kommen auf uns zu&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h14\">Busfahrermangel bremst die Verkehrswende in Berlin aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95865#h15\">Auf solch einen tweet wartet die Familie von Julian Assange seit Regierungsantritt vergebens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Adam Tooze: &bdquo;Es ist de facto eine wirtschaftliche Kriegserkl&auml;rung der USA an China&ldquo;<\/strong><br>\nXi Jinping behauptet, die USA versuchten, China aus allen wesentlichen Wirtschaftsfeldern herauszudr&auml;ngen. Hat er recht? Ist das die Reaktion der Nummer eins, USA, auf den aufstrebenden Empork&ouml;mmling, China?<br>\nEs ist in der Tat die Reaktion der Nummer eins auf den Empork&ouml;mmling. Nicht irgendeiner Nummer eins, es ist Bestandteil des amerikanischen exceptionalism, der auserw&auml;hlten Nation, der Einzigartigkeit. Es geht um die Frage des Primats. Amerika will seinen Primat allen Herausforderern gegen&uuml;ber behaupten. Es unternimmt das mit einer extrem aggressiven Politik. In wirtschaftlicher Hinsicht ist das eine bewusste Diskriminierung Chinas, besonders im sogenannten &bdquo;chip war&ldquo;, dem Versuch, China aus Lieferketten rauszudr&auml;ngen, und das in einer modernen Wirtschaftswelt. Es geht bis zu dem Versuch, eine im Grunde private Firma wie Huawei zu sabotieren und auszuschalten. Das ist das erkl&auml;rte Ziel der amerikanischen Politik. China darf aus Sicht der USA in keinem der wichtigen strategischen Wirtschaftszweige die Vormacht erreichen. So etwas hat es in der neueren Geschichte noch nie gegeben. Das ist de facto eine wirtschaftliche Kriegserkl&auml;rung gegen China. Man versucht, das diplomatisch etwas zu vers&uuml;&szlig;en, aber darauf l&auml;uft es hinaus. Und nicht wenige sprechen offen &uuml;ber einen milit&auml;rischen Krieg mit China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/adam-tooze-es-ist-de-facto-eine-wirtschaftliche-kriegserklaerung-der-usa-an-china-92185000.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Tage der Straffreiheit von Uncle Sam sind endlich vorbei<\/strong><br>\nDas Geb&auml;ude der amerikanischen imperialen Macht wurde noch nie in seinen Grundfesten in Frage gestellt. Jetzt ist das der Fall.<br>\nRussland und China sind entschlossen, die amerikanischen Saboteure des Nord Stream-Projekts zur Rechenschaft zu ziehen. Onkel Sams Tage &ndash; ja Jahrzehnte &ndash; der mutwilligen Kriminalit&auml;t sind vorbei. Wenn die imperialistische Tyrannei in Washington auf eine Mauer der Realit&auml;t st&ouml;&szlig;t, wird sich die H&ouml;lle auftun.<br>\nMehrere Wochen lang haben die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Lakaien den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hingehalten und sich den Forderungen Moskaus und Pekings nach einer internationalen strafrechtlichen Untersuchung der Sabotage der im September gesprengten Ostseepipelines widersetzt.<br>\nZahlreiche unabh&auml;ngige Beobachter wie der amerikanische Wirtschaftsprofessor Jeffrey Sachs und der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern haben sich dem am 8. Februar ver&ouml;ffentlichten Untersuchungsbericht des renommierten Journalisten Seymour Hersh angeschlossen, in dem behauptet wird, dass US-Pr&auml;sident Joe Biden und seine hochrangigen Mitarbeiter im Wei&szlig;en Haus das Pentagon angewiesen haben, die Erdgaspipeline zu zerst&ouml;ren, die am Grund der Ostsee von Russland nach Deutschland verl&auml;uft.<br>\nRussland und China wollen nicht zulassen, dass dieses wichtige Thema ignoriert wird. Sie wollen eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Untersuchung, internationale Rechenschaftspflicht und strafrechtliche Verfolgung. Moskau und Peking beharren zu Recht auf dieser Forderung. Washington und seine westlichen Verb&uuml;ndeten haben sich jahrzehntelang auf die Straffreiheit verlassen. Die Verantwortung liegt hier, und sowohl Russland als auch China sind stark genug, um sicherzustellen, dass die Vereinigten Staaten sich nicht durch Drohungen, Erpressung und &Uuml;berredungskunst aus der Untersuchung herauswinden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_03_31_dietage.htm\">Finian Cunningham in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer das Sagen hat: Russischer Vorsitz im Sicherheitsrat<\/strong><br>\nNoch ist der Krieg in der Ukraine nicht entschieden, aber Sergej Lawrow hatte schon recht mit seiner &Auml;u&szlig;erung, dieser Krieg werde auch um eine neue Weltordnung gef&uuml;hrt &ndash; bzw. die Bewahrung der alten. Dabei f&auml;llt auf, dass die Fiktion der Staaten&raquo;gemeinschaft&laquo; gerade von der Seite demontiert wird, die sie st&auml;ndig im Munde f&uuml;hrt. Wo gebe es denn das, dass ein kriegf&uuml;hrendes Land den Vorsitz im Weltsicherheitsrat &uuml;bernehme und jetzt Gelegenheit habe, &raquo;Desinformation zu verbreiten&laquo;, wie das US-Au&szlig;enministerium beklagte. Wie war das noch mit Colin Powell und seinen M&auml;rchen &uuml;ber die &raquo;irakischen Massenvernichtungswaffen&laquo;? Das offizielle Washington sah immerhin ein, dass es &raquo;keinen gangbaren rechtlichen Weg&laquo; gebe, Russland aus dem Weltsicherheitsrat zu entfernen. Aber w&uuml;nschen darf die Presse trotzdem: Der einst von den USA gegr&uuml;ndete (West-)Berliner Tagesspiegel pl&auml;dierte f&uuml;r Tricksereien an der UNO-Satzung oder sogar die Aufl&ouml;sung des Sicherheitsrats, um eine Wiederholung dieser Situation k&uuml;nftig zu vermeiden. Die Behauptung westlicher Kommentatoren, &raquo;60 Prozent des weltweiten Sozialprodukts&laquo; unterst&uuml;tzten die Sanktionen gegen Russland, krankt daran, die Staatenwelt mit der Satzung einer GmbH zu verwechseln. Soll das die &raquo;regelbasierte Weltordnung&laquo; sein, dass, wer reicher ist, das Sagen hat? Davon haben relevante Teile der &raquo;Weltgemeinschaft&laquo; die Nase voll. Es wird gern &uuml;bersehen: Die UNO ist das Ergebnis zweier Entwicklungen, des Siegs der Antihitlerkoalition und der Entkolonialisierung. Zu letzterer hat Russlands Rechtsvorg&auml;nger, die Sowjetunion, vieles beigetragen, teils milit&auml;risch, teils durch die Kraft ihres Beispiels. Das zahlt sich jetzt aus. Aus S&uuml;dafrika kommt die Meldung, dass der Afrikanische Nationalkongress ANC offiziell Freundschaftsbeziehungen zur russischen Regierungspartei &raquo;Einiges Russland&laquo; aufnehmen will. Isolation sieht irgendwie anders aus, auch wenn der ANC soviel mit dem Erbe von Nelson Mandela gemein hat wie &raquo;Einiges Russland&laquo; mit dem Lenins.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448122.wer-das-sagen-hat.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gendersensibler Imperialismus<\/strong><br>\nFeministische Au&szlig;enpolitik klingt sch&ouml;n, setzt aber weiter auf Krieg und Sanktionen.<br>\nSie habe sich immer wieder gewundert, was das f&uuml;r ein &raquo;Triggerwort&laquo; sei, dieses kleine Wort &raquo;feministisch&laquo;, kokettierte die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock bei der Vorstellung ihrer &raquo;Leitlinien f&uuml;r eine feministische Au&szlig;enpolitik&laquo;. (&hellip;) Zynisch ist dabei aber doch, da&szlig; sich Frau Baerbock ausdr&uuml;cklich weigert, diplomatisch f&uuml;r einen Waffenstillstand und eine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine aktiv zu werden. Mit dem nachdr&uuml;cklichen Ruf nach der Lieferung immer weiterer und immer schwererer Waffen setzt die Gr&uuml;nen-Ministerin wie die milit&auml;risch und finanziell zu 100 Prozent vom Westen abh&auml;ngige Regierung in Kiew auf einen milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Ru&szlig;land. Ministerin Baerbock will im eigenen Haus &raquo;aufr&auml;umen&laquo;, nicht in der politischen Ausrichtung. (&hellip;)<br>\nWaffenlieferungen und Schutz von Frauen werden als zwei Seiten derselben Medaille ausgegeben. Baerbock hat daf&uuml;r den Begriff des &raquo;Realfeminismus&laquo; in Umlauf gebracht. Mit den Streiterinnen des ersten internationalen Frauenfriedenskongresses 1915, die sich f&uuml;r einen sofortigen Waffenstillstand, Vermittlungen und ein Ende der Aufr&uuml;stung einsetzten, hat all das nichts zu tun. Auch nicht mit dem Eintreten f&uuml;r Geschlechtergerechtigkeit einer Bertha von Suttner oder einer Clara Zetkin. Die Leitlinien der Annalena Baerbock sind die Softpower f&uuml;r einen Imperialismus, der &raquo;gendersensibel&laquo; ist, wenn es pa&szlig;t. Diese feministische Au&szlig;enpolitik macht sich reichlich Gedanken, wo in einem nigerianischen Dorf am besten ein Klo gebaut werden soll, damit Frauen und M&auml;dchen dieses auch in der Nacht sicher erreichen k&ouml;nnen. Gleichzeitig verteidigt die Ministerin knallhart die Fortf&uuml;hrung der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, die den Wiederaufbau des Landes blockieren und die Instandsetzung des Abwassernetzes oder die Errichtung neuer Wohnungen inklusive Toiletten f&uuml;r Millionen Menschen massiv verz&ouml;gern. Es darf daher nicht verwundern, da&szlig; die deutsche Au&szlig;enministerin im globalen S&uuml;den nicht wirklich ernst genommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1426227776273\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chinas EU-Botschafter zerlegt von der Leyens Rede vor Peking-Besuch: &ldquo;Sie versteht China nicht&rdquo;<\/strong><br>\nDer chinesische Botschafter in der Europ&auml;ischen Union, Fu Cong, hat in einem Interview f&uuml;r den Fernsehsender CGTN die Rede der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor ihrem Besuch in Peking als &ldquo;inkoh&auml;rent&rdquo; und &ldquo;widerspr&uuml;chlich&rdquo; kritisiert. Der Diplomat zeigte sich entt&auml;uscht und empfahl der Politikerin, einen besseren Verfasser f&uuml;r ihre Beitr&auml;ge zum Thema China auszusuchen:<br>\n&ldquo;Diese Rede enthielt viele Verdrehungen und Fehlinterpretationen hinsichtlich der Politik und der Positionen Chinas. Ich w&uuml;rde sagen, wer auch immer diese Rede f&uuml;r Pr&auml;sidentin von der Leyen geschrieben haben mag &ndash; diese Person versteht China in der Tat nicht oder hat Chinas Positionen absichtlich verzerrt.&rdquo;<br>\nFu machte auf eine tiefe Zwiesp&auml;ltigkeit der &Auml;u&szlig;erungen aufmerksam. Einerseits sei der EU-Kommissionspr&auml;sidentin bewusst, dass das Verh&auml;ltnis mit China &auml;u&szlig;erst wichtig und im Interesse der EU sei. Andererseits bef&uuml;rchte von der Leyen Kritik seitens der Hardliner in der EU und wom&ouml;glich sogar aus den USA.<br>\n&ldquo;Wenn man die Rede liest, bekommt man den Eindruck, als w&uuml;rden zwei Menschen miteinander streiten. Es gibt da keinen Zusammenhang.&rdquo;<br>\nDer Diplomat brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die EU-Spitzenpolitikerin bei ihrem Besuch in China und den Gespr&auml;chen mit der chinesischen F&uuml;hrung das asiatische Land besser zu verstehen lernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/166725-chinas-eu-botschafter-zerlegt-von\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>China sieht gro&szlig;es Potenzial, spricht aber auch Probleme an<\/strong><br>\nAuf der regul&auml;ren Pressekonferenz des Chinesischen Rats zur F&ouml;rderung des Internationalen Handels (CCPIT) am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Zhao Ping, Vizepr&auml;sidentin des dazugeh&ouml;rigen Forschungsinstituts, den &bdquo;Business Environment of the European Union 2022\/2023&ldquo;. (&hellip;)<br>\nLaut Zhao sind chinesische Unternehmen der Ansicht, dass der EU-Markt zwar immer noch attraktiv sei, aber dass sich das Gesch&auml;ftsumfeld in der EU verschlechtert habe und ausl&auml;ndische Unternehmen vor allem in den folgenden vier Bereichen vor gr&ouml;&szlig;eren Herausforderungen st&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-03\/30\/content_85200970.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wof&uuml;r man Wiederg&auml;nger Hitlers braucht und der Fall Douma (Syrien)<\/strong><br>\nZum Schweigen deutscher Wissenschaftler, zum Versagen der OPCW und zur Komplizenschaft mit Islamisten in Syrien<br>\nAm 18. Februar 1998 berichtete CNN von einer Veranstaltung in den USA, an der die damalige Au&szlig;enministerin Albright teilnahm. Zu den Argumenten, mit denen sie einen Krieg gegen den Irak bef&uuml;rwortete, geh&ouml;rte der Besitz von Massenvernichtungswaffen und die Auffassung, Saddam w&auml;re der neue Hitler.<br>\nLaut CNN-Bericht erkl&auml;rte Frau Albright unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Worum es bei der Demokratie geht&ldquo; unter anderem:<br>\n&ldquo;Was wir machen ist, &hellip;dass Sie alle nachts schlafen k&ouml;nnen. Ich bin sehr stolz darauf, was wir tun. Wir sind die gr&ouml;&szlig;te Nation der Welt.&ldquo;<br>\n<a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/WORLD\/9802\/18\/town.meeting.folo\/\">edition.cnn.com\/WORLD\/9802\/18\/town.meeting.folo\/<\/a><br>\nZu dem Zeitpunkt waren schon mehr als 500.000 Kinder wegen der US-Sanktionen gegen den Irak verhungert.<br>\nNoch aber hatte die NATO Serbien nicht bombardiert.<br>\nDas kam wenig sp&auml;ter. Wie Augstein im Spiegel am 30. Mai 1999 schrieb, hatte dieser Krieg vor allem den Zweck, den Europ&auml;ern klar zu machen, dass die Zeit, in der die NATO ein reines Verteidigungsb&uuml;ndnis sei, vorbei w&auml;re.<br>\n&bdquo;Madeleines Krieg&ldquo; lautete der Titel des Beitrags. Augstein schrieb, dass dieser Krieg v&ouml;lkerrechtswidrig war. Er schrieb, dass er nicht aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden gef&uuml;hrt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wofur-man-widerganger-hitlers-braucht\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lapid: &ldquo;Private Schl&auml;gerarmee&rdquo; Israel bekommt umstrittene Nationalgarde<\/strong><br>\nNach z&auml;hem Ringen einigt sich die israelische Regierung laut Medienberichten auf die Gr&uuml;ndung einer Nationalgarde. Die fordert vor allem der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir. F&uuml;r die Finanzierung m&uuml;ssen andere Ministerien k&uuml;nftig sparen. Die Opposition sch&auml;umt vor Wut.<br>\nIsraels Regierung hat Medienberichten zufolge den Weg zur Gr&uuml;ndung einer Nationalgarde unter Polizeiminister Itamar Ben-Gvir freigegeben. Zur Finanzierung des umstrittenen Vorhabens genehmigte das israelische Kabinett die K&uuml;rzung des Haushalts aller Ministerien, wie mehrere israelische Medien berichteten. Demnach sprachen sich mehrere Minister zun&auml;chst dagegen aus, stimmten letztlich jedoch auf Dr&auml;ngen von Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu zu. Das Vorhaben solle rund eine Milliarde Schekel, umgerechnet 255 Millionen Euro, kosten, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Israel-bekommt-umstrittene-Nationalgarde-article24029128.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine Droh-Mail aus der chinesischen Botschaft sollte uns zu denken geben<\/strong><br>\nIm Umgang mit Pferden gibt es zwei Schulen. Die traditionelle Reitschule erzieht das Pferd vom Sattel aus zum Gehorsam. Gerte, Sporen und nicht selten die Kandare im Pferdemaul kommen als Disziplinierungsmittel zum Einsatz. Der Reiter sieht sich als Vorgesetzter des Tieres.<br>\nIn der zweiten &ndash; der moderneren &ndash; Reitschule, sieht sich der Mensch als Freund und Partner des Pferdes. Er n&auml;hert sich ihm nicht nur aus dem Sattel, sondern vom Boden her. Die Pferdepsychologin Linda Weritz empfiehlt: &bdquo;Setzen Sie Ihre eigene Souver&auml;nit&auml;t ein. Reagieren Sie nicht wie ein instinktgesteuertes Raubtier.&ldquo;<br>\nWomit wir bei Joe Biden sind. Der bevorzugt im Umgang mit China &ndash; wie schon sein Vorg&auml;nger Trump &ndash; die klassische Reitschule. Es wird geschimpft und bestraft, auf Teufel komm raus. Der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten tritt gegen&uuml;ber den Chinesen wie ein Herrenreiter auf, der von oben herab seine Zurechtweisungen durchstellt. Das Lieblingsinstrument seiner China-Politik ist die Gerte.<br>\nIn der aktuellen Fassung der US-Sicherheitsstrategie wird China als wichtigste geopolitische Bedrohung eingestuft. &bdquo;Wenn China unsere Souver&auml;nit&auml;t verletzt, werden wir unverz&uuml;glich handeln&ldquo;, so Joe Biden in seiner j&uuml;ngsten State of the Union Address. Amerika suche &bdquo;competition, not conflict&ldquo;, sagte er.<br>\nDie Praxis sieht mittlerweile anders aus. Die Zusammenarbeit mit dem Netzwerkausr&uuml;ster Huawei wurde verboten, obwohl weder die westlichen Geheimdienste noch die Deutsche Telekom die sogenannte &bdquo;Backdoor&ldquo; fanden, also eine Software, mit der die chinesische Regierung heimlich in die von Huawei installierten Netze hineinblicken kann. Der TikTok-CEO wurde vor dem Kongress wie ein Gefangener vor dem Haftrichter vorgef&uuml;hrt, obwohl es f&uuml;r den Verdacht, TikTok w&uuml;rde Jugendliche manipulieren und Nutzeranalysen an den chinesischen Geheimdienst liefern, bisher keine Belege gibt. Ein sogenanntes &bdquo;Outbound-Investment-Screening&ldquo; ist in Arbeit &ndash; in den USA und der EU &ndash; demzufolge amerikanische und europ&auml;ische Direktinvestitionen in China kontrolliert und genehmigt werden m&uuml;ssen. Das Primat der westlichen Sicherheitsinteressen wird geltend gemacht. Fr&uuml;her nannten wir das Protektionismus.<br>\nNun ist das 1,4 Milliardenvolk der Chinesen &ndash; und daran liegt der Denkfehler der westlichen Politik &ndash; nicht die von der Evolution den Amerikanern untergeordnete Kreatur, die sich eine derartige Behandlung gefallen lassen muss. Das Autorit&auml;re und Rohe, das schon die Beziehung zum Pferd ruiniert, wird hier also niemals funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-eine-droh-mail-aus-der-chinesischen-botschaft-sollte-uns-zu-denken-geben_id_190087267.html%20\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.H.:<\/strong> Ist das eine Art, mit souver&auml;nen Staaten umzugehen? Es w&auml;re dringend geboten, diese selbsternannten &ldquo;Herren &uuml;ber die Welt&rdquo;, die alle anderen als von der Evolution untergeordnete Kreaturen sehen, mal einzubremsen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum gibt es wenige Ellsbergs &ndash; ausser Snowden und Manning?<\/strong><br>\nDer todkranke Whistleblower Daniel Ellsberg w&uuml;nscht sich mehr Nachahmer und ist besorgt wegen der atomaren Drohungen.<br>\nMitten im Vietnam-Krieg im Jahr 1971 hatte Daniel Ellsberg geheime Milit&auml;rpapiere der New York Times und der Washington Post zugespielt. Sie wurden als &laquo;Pentagon Papers&raquo; bekannt. Die Dokumente deckten auf, dass die US-Regierung unter Lyndon B. Johnson sowohl die &Ouml;ffentlichkeit als auch den Kongress &uuml;ber den Vietnamkrieg jahrelang systematisch belogen hatten. Nach der Weitergabe der 7000 Seiten starken &laquo;Pentagon Papers&raquo; wurde Ellsberg 1971 mit zahlreichen Anklagen konfrontiert, unter anderem aufgrund des Spionagegesetzes von 1917. Doch die Klagen wurden 1973 wegen Fehlverhaltens der Regierung fallengelassen.<br>\nErst im Jahr 2021 enth&uuml;llte Ellsberg, dass die US-Regierung w&auml;hrend einer Krise in der Strasse von Taiwan im Jahr 1958 Pl&auml;ne f&uuml;r einen Angriff auf China mit Atomwaffen ausgearbeitet hatte.<br>\nDer heute 91-J&auml;hrige ist nach eigenen Angaben an einem t&ouml;dlichen Krebs der Bauchspeicheldr&uuml;se erkrankt. Am 24. M&auml;rz gab er der New York Times wohl sein letztes Interview. Infosperber dokumentiert einige seiner Aussagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/recht-auf-oeffentlichkeit\/warum-gibt-es-wenige-ellsbergs-ausser-snowden-und-manning\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum unsere Redaktion Transparenz fordert<\/strong><br>\nDer Hintergrund ist eine Anfrage vom Dezember zur Arbeit des Corona-Expertenrats. Damit wollte und will Bundeskanzler Olaf Scholz die Coronapolitik der Ampelkoalition transparenter und glaubw&uuml;rdiger machen &ndash; so wird er jedenfalls auf der Regierungswebsite zitiert. Im Winter beriet das 19-k&ouml;pfige Wissenschaftlergremium weitere Einschr&auml;nkungen im Zuge der Delta- und Omikronwellen, nun begleitet es die &Ouml;ffnungs- beziehungsweise Durchseuchungsstrategie der Bundesregierung mit schriftlichen Stellungnahmen. (&hellip;)<br>\nDiese Texte werden regelm&auml;&szlig;ig nach Sitzungen des Gremiums ver&ouml;ffentlicht. Wie sie zustandekommen, welche Expertise oder Studien die Mitglieder einbringen und welche Punkte noch diskutiert werden, will das Bundeskanzleramt nicht sagen. In einem Schreiben von Anfang Februar lehnt es eine Anfrage unserer Redaktion mit der Begr&uuml;ndung ab, dass die Informationen die &bdquo;Beratungs- und Entscheidungsprozesse hinsichtlich des Themenbereichs &sbquo;Sars-Cov-2&rsquo;&ldquo; beeintr&auml;chtigen w&uuml;rden. Das Thema sei weiterhin im Fluss, deshalb k&ouml;nne man keine Details herausgeben.<br>\nWie unter solchen Pr&auml;missen die von Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Einf&uuml;hrung des Expertenrats versprochene &bdquo;Akzeptanz und Toleranz&ldquo; der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Coronapolitik erh&ouml;ht werden soll, bleibt nicht nur unklar &ndash; die Frage ist nun auch Teil eines zw&ouml;lfseitigen Schreibens des Anwalts unserer Redaktion. Es ging mittlerweile dem Bundeskanzleramt zu und fordert erneut die Herausgabe von Tagesordnungen, Protokollen und anderen Unterlagen zur Arbeit des Corona-Expertenrats: &bdquo;Was spricht dagegen, wenn die &Ouml;ffentlichkeit nun &uuml;ber den Sommer die Richtigkeit oder Mangelhaftigkeit der beschlossenen Coronama&szlig;nahmen anhand der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse diskutiert&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.corona-expertenrat-warum-unsere-redaktion-transparenz-fordert.7564fa41-3279-4f09-8c63-379478a57604.html%20\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist dieses Medium, das einzige in Deutschland, was Transparenz einfordert? Es ist zu begr&uuml;&szlig;en, wenn es mehr davon geben w&uuml;rde. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95713\">Wer braucht solche Medien? Arbeitsverweigerung beim Nord-Stream-Terror (und bei Corona)<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Newsguard, Zersurdienstleister der WHO, wird vor Gericht als Scharlatanverein entlarvt<\/strong><br>\nDas Unternehmen, das im Auftrag der WHO Listen mit angeblich besonders unzuverl&auml;ssigen Netzseiten erstellt, die zur Zensur und f&uuml;r Werbeboykotte genutzt werden, wurde von einer betroffenen Netzseite verklagt. Dabei kam sehr Peinliches f&uuml;r den deutschen Ableger des US-Unternehmens Newsguard heraus.<br>\nEs gibt Neues zum Unternehmen Newsguard, das, wie im Dezember berichtet, unter anderem f&uuml;r die WHO Listen mit unzuverl&auml;ssigen und zuverl&auml;ssigen, reichweitenstarken Netzseiten erstellt. Diese werden dann, wiederum im Auftrag der WHO &ndash; von Medienplattformen und Beh&ouml;rden zur Zensur und zur Steuerung des Internetverkehrs genutzt. Werbetreibende, die unter Druck stehen, nicht bei oppositionellen Medien zu werben, k&ouml;nnen bei Newsguard ebensfalls die Listen erwerben, um zu erfahren, wer zu boykottieren ist.<br>\nWie hier ebenfalls im Dezember berichtet, war die Netzseite &bdquo;Achse des Guten&ldquo; (Achgut) laut Newsguard 2022 die drittschlimmste reichweitenstarke Fake-News-Seite in Deutschland. (Das Relotius-Magazin der Spiegel ist danach das zuverl&auml;ssigste reichweitenstarke Medium.) Achgut hat gegen die Einstufung durch Newsguard eine einstweilige Verf&uuml;gung beantragt. Der beantragende Rechtanwalt Joachim Steinh&ouml;fel hat dar&uuml;ber auf Achgut.com berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/newsguard-steinhoefel\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Es ist Zeit f&uuml;r eine wehrhafte Klimademokratie<\/strong><br>\nErhitzt sich die Erde weiter, geraten die liberalen Gesellschaften in Gefahr. Um sie zu retten, muss sich das Verst&auml;ndnis von Demokratie &auml;ndern. Mit &raquo;&Ouml;kodiktatur&laquo; hat das nichts zu tun. (&hellip;)<br>\nAlles, was die Langsamkeit der Klimapolitik nicht hinnimmt, wird allzu leicht als autorit&auml;r denunziert. Als g&auml;be es zwischen Klimaschutz und Demokratie einen Widerspruch. In Wahrheit geht beides nur zusammen.<br>\nDie Demokratie wird sich nur bewahren lassen, wenn wir das Klima sch&uuml;tzen. Das Klima andererseits wird sich nur demokratisch sch&uuml;tzen lassen. Aber Demokratie in Zeiten der Klimakrise muss anders aussehen k&ouml;nnen als vorher. Es wird ja sowieso alles anders aussehen.<br>\nBevor man aber dazu kommen kann, muss man einmal diesen st&ouml;renden Begriff aus dem Weg r&auml;umen: Also, nein, die &Ouml;kodiktatur ist keine L&ouml;sung. Es ist gerade die Freiheit, die in der Klimakrise gef&auml;hrdet ist, und eine Diktatur w&uuml;rde jene Freiheit zerst&ouml;ren, die es zu sch&uuml;tzen gilt. Es l&auml;sst sich aber auch theoretisch und praktisch zeigen, dass die Idee absurd ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gefaehrdete-freiheit-in-der-klimakrise-demokratie-im-feuer-a-39152c01-9060-4d2b-911b-c7c3377b612f%20\">Jonas Schaible in Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.H.:<\/strong> Wenn ich solche Artikel wie diesen lese, dann l&auml;uft es mir eiskalt den R&uuml;cken herunter. Besonders bei S&auml;tzen wie diesem hier: &ldquo;Aber Demokratie in Zeiten der Klimakrise muss anders aussehen k&ouml;nnen als vorher.&rdquo; Ich empfinde das als kaum verhohlene Umschreibung von &ldquo;Wir d&uuml;rfen die Demokratie nach unserem Weltverst&auml;ndnis umformen, denn wir sind ja die Guten.&rdquo; Von dem unbeweisbaren Unfug, gerade die Demokratien seien durch den Klimawandel besonders gef&auml;hrdet, mal ganz abzusehen. Die Hybris der vermeintlich Wohlmeinenden hat in der Geschichte selten zu etwas Gutem gef&uuml;hrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Ganz andere Zeiten kommen auf uns zu&ldquo;<\/strong><br>\nDer Weg zum Klimaschutz f&uuml;hrt &uuml;ber die CO&#8322;-Bepreisung: &Ouml;konomin Veronika Grimm fordert auf dem F.A.Z.-Kongress den Ausbau des Emissionshandels. Sie warnt davor, dass Deutschland &uuml;berholt wird.<br>\nDer deutschen Wirtschaft steht ein Wandel an vielen Stellen bevor. Digitalisierung, Zeitenwende, geopolitische Spannungen &ndash; und nicht zuletzt immer wieder die Energieversorgung: Mit dem baldigen Ende der Atomkraftwerke und dem geplanten Kohleausstieg wird sich der Strombedarf st&auml;rker den erneuerbaren Energien zuwenden. F&uuml;r diese Schritte h&auml;lt es die &Ouml;konomin Veronika Grimm f&uuml;r wichtig, dass die Politik mehr mit den B&uuml;rgern kommuniziert und erkl&auml;rt, was passiert. &bdquo;Man muss den Menschen klarmachen: Es sind ganz andere Zeiten, die auf uns zukommen&ldquo;, sagte sie am Freitag auf dem F.A.Z.-Kongress &bdquo;Zwischen den Zeilen&ldquo; in Frankfurt im Gespr&auml;ch mit Herausgeber Gerald Braunberger. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den steigenden Strombedarf rechnet Grimm zus&auml;tzlich zu dem wichtigen Ausbau der erneuerbaren Energien auch damit, dass es 20 bis 30 neue Gaskraftwerke braucht, die heute geplant werden sollten. Die &Ouml;konomin ist seit 2020 Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und ber&auml;t die Bundesregierung unter anderem in der Kommission Gas und W&auml;rme mit den Vorschl&auml;gen zur Gaspreisbremse. (&hellip;)<br>\nDeutschland ist mit der Energieversorgung gut &uuml;ber den vergangenen Winter gekommen. &bdquo;Wir haben Gl&uuml;ck gehabt&ldquo;, sagte Grimm gleich zu Beginn des Gespr&auml;chs. Die Professorin bezog das auch auf die Entwicklung seit Beginn der Corona-Pandemie und der R&uuml;ckkehr zu einem pers&ouml;nlichen Austausch auf dem F.A.Z.-Kongress.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/faz-kongress-zwischen-den-zeilen\/wirtschaftsweise-grimm-ganz-andere-zeiten-kommen-auf-uns-zu-18790276.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es werden also eine Menge neuer Gaskraftwerke ben&ouml;tigt, um aus dem Verbrennen von Erdgas Strom zu erzeugen, der wiederum gebraucht wird, um die W&auml;rmepumpen zu betreiben, die die B&uuml;rger nun massenweise einbauen sollen, damit sie nicht l&auml;nger Erdgas direkt zum Heizen ihrer H&auml;user verwenden. Klingt plausibel. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ampel einigt sich auf Heizungs-Gesetz<\/strong><br>\nNach den Beschl&uuml;ssen des Koalitionsausschusses hat sich die Ampel-Koalition auf das umstrittene Gesetz zum Austausch von &Ouml;l- und Gasheizungen verst&auml;ndigt. Der Entwurf des Geb&auml;udeenergiegesetzes, der ntv.de vorliegt, sei geeint und solle schnell in die Beratung mit L&auml;ndern und Verb&auml;nden gehen, hie&szlig; es aus Kreisen des Wirtschafts- und Bauministeriums. Neue Heizungen sollen ab 2024 so in der Regel mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Auch das Gesetz zum Energiesparen (Energieeffizienzgesetz) sowie Regelungen f&uuml;r den Ausbau der Windenergie (Bundes-Immissionsschutzgesetz) w&uuml;rden in K&uuml;rze folgen.<br>\nPer Geb&auml;udeenergiegesetz will die Regierung regeln, dass ab 2024 bei einem Heizungstausch auf erneuerbare Energie gesetzt wird. Damit soll der Klimaschutz im Wohnbereich vorangetrieben werden. &ldquo;Das Gesetz gibt ein klares Signal f&uuml;r Investitionen und schafft damit Planungssicherheit f&uuml;r Haus- und Wohnungseigent&uuml;mer, Hersteller und Handwerker&rdquo;, sagten Regierungsvertreter. Das sei angesichts der langen Investitionszeitr&auml;ume wichtig. &Ouml;l- und Gasheizungen d&uuml;rfen &ndash; mit einigen Ausnahmen &ndash; maximal 30 Jahre betrieben werden.<br>\nDer &Uuml;bergang werde &ndash; wie vorgesehen &ndash; pragmatisch und sozial vertr&auml;glich gestaltet. &ldquo;Es gelten &Uuml;bergangsfristen, technologieoffene Erf&uuml;llungsoptionen und Befreiungsm&ouml;glichkeiten in besonderen Situationen&rdquo;, hie&szlig; es in den Ministerien. Um das Gesetz verbraucherfreundlich zu gestalten, wurden die &Uuml;bergangsfristen und die Optionen &ndash; vor allem f&uuml;r den Neubau &ndash; noch mal erweitert, zum Beispiel um Solarthermie. &ldquo;H2-ready&rdquo;-Gasheizungen, also Heizungen, die auf 100 Prozent Wasserstoff umr&uuml;stbar sind, seien m&ouml;glich. Sie d&uuml;rften aber nur dann eingebaut werden, wenn es einen verbindlichen Investitions- und Transformationsplan f&uuml;r Wasserstoffnetze gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ampel-einigt-sich-auf-Heizungs-Gesetz-article24026915.html%20\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kaum Ausnahmen &ndash; Habeck setzt sich beim Gasheizungsverbot weitgehend durch<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf f&uuml;r das Geb&auml;udeenergiegesetz geeinigt. Damit sollen ab kommendem Jahr neu eingebaute &Ouml;l- und Gasheizungen weitgehend verboten werden. Die Ausnahmen werden nur wenige betreffen. Doch ein Punkt birgt weiteres Streitpotenzial.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus244603500\/Oel-und-Gasheizungen-Kaum-Ausnahmen-Habeck-setzt-sich-beim-Heizungsverbot-weitgehend-durch.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider befindet sich die Fortsetzung dieses &bdquo;Welt&ldquo;-Artikels hinter einer Bezahlschranke. W&auml;hrend jedoch andere Medien die Ausnahmen hervorheben, betont das Springer-Medium, dass diese &bdquo;kaum&ldquo; vorhanden seien. Offensichtlich ist insbesondere Herrn Habeck nicht bewusst, dass Projekte wie der geplante Heizungsaustausch kein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/habeck-tagesthemen-koalition-101.html\">&ldquo;Auftrag f&uuml;r die Menschen, f&uuml;r Deutschland&rdquo;<\/a> sind, sondern dem Wohlergehen der hiesigen Bev&ouml;lkerung schaden. Obwohl der Ausbau von W&auml;rmepumpen bisher noch relativ gering ist, droht hierzulande ein Energieengpass. Erinnert sei u.a. an die Hinweise Wieso viel Windstrom im Norden in Baden-W&uuml;rttemberg zu Stromsparaufrufen f&uuml;hrt und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92588#h03\">Drohende Stromausf&auml;lle: Bundesnetzagentur will Laden von E-Autos beschr&auml;nken<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Busfahrermangel bremst die Verkehrswende in Berlin aus<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentliche Nahverkehr soll gest&auml;rkt werden. Doch die Personaldecke wird d&uuml;nner, weil immer mehr Busfahrer in Rente gehen. Experten warnen: Es wird schlimm.<br>\nIn seiner Freizeit sammelt Thomas Wagner Oldtimermodelle von Bussen. Er bezeichnet sich als &bdquo;Busfahrer mit Leib und Seele&ldquo;. Er sitze schon seit einigen Jahrzehnten f&uuml;r die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf dem Fahrersitz und steuere Kunden des Verkehrsunternehmens durch die Hauptstadt, erz&auml;hlt Wagner. Die Frage, ob ihm sein Traumberuf zurzeit Spa&szlig; mache, beantwortet er zur&uuml;ckhaltend. &bdquo;Ich glaube: insgesamt ja&ldquo;, sagt er.<br>\nWagner hei&szlig;t in Wirklichkeit anders. Er will ehrlich &uuml;ber die Umst&auml;nde sprechen, die ihm die Freude an seinem Beruf ein St&uuml;ck weit vermiesen. Auf einen Punkt gebracht: Es fehlt seinem Eindruck nach an allen Ecken und Enden an Personal bei der BVG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/busfahrermangel-bremst-die-verkehrswende-in-berlin-aus-li.329871\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unertr&auml;gliche Doppelmoral<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Auf solch einen tweet wartet die Familie von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/JulianAssange?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#JulianAssange<\/a> seit Regierungsantritt von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ABaerbock?ref_src=twsrc%5Etfw\">@ABaerbock<\/a> vergebens, obwohl sie versprochen hat, sich f&uuml;r die Freilassung d. Journalisten <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Assange?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Assange<\/a> einzusetzen, der von den USA politisch verfolgt wird. Unertr&auml;gliche <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Doppelmoral?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Doppelmoral<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Gershkovich?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Gershkovich<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/xSdHSpvYdk\">https:\/\/t.co\/xSdHSpvYdk<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Heike H&auml;nsel (@HeikeHaensel) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HeikeHaensel\/status\/1643021259200950277?ref_src=twsrc%5Etfw\">April 3, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HeikeHaensel\/status\/1643021259200950277\">Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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