{"id":9589,"date":"2011-05-30T08:54:40","date_gmt":"2011-05-30T06:54:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9589"},"modified":"2011-05-30T11:09:34","modified_gmt":"2011-05-30T09:09:34","slug":"hinweise-des-tages-1394","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9589","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ethikkommission: Atomausstieg binnen zehn Jahren?; Die Eidgenossen steigen langsam aus; De Maizi&egrave;re: &bdquo;T&ouml;ten und Sterben geh&ouml;ren dazu&ldquo;; Friedensprojekt Europa neu beleben; Kanzlerin Merkel &laquo;schockiert und traurig&raquo;; Vollbesch&auml;ftigung; Die Riester-Bombe; Kritik am Lohn; Nur jeder Vierte Jugendliche im Norden liegt &uuml;ber dem bundesweitem Niedriglohn; Achter Existenzminimumbericht; Pers&ouml;nlicher Inflationsrechner; Arbeitgeber, Unternehmen und Politik m&uuml;ssen Fairness steigern; Ergo setzt Sex-Party von Steuer ab; Wie soziale Notlagen in lebensgef&auml;hrliche Situationen f&uuml;hren; Das Kofinanzierungsverbot treibt Unis in die Enge; Deutsche-Bank-Deal mit Berliner Unis; Kurs-Streit bei den Gr&uuml;nen; Demokratie auf dem Seziertisch; Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona; Internet: Gro&szlig;e Erwartungen, &uuml;berschaubare Ergebnisse; Nachruf auf Horst Bethge; Zu guter Letzt: Obrigkeitsstaatliches Beamtenrecht. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Ethikkommission: Atomausstieg binnen zehn Jahren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Atomenergie in der Schweiz: Die Eidgenossen steigen langsam aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">De Maizi&egrave;re im F.A.Z.-Gespr&auml;ch: &bdquo;T&ouml;ten und Sterben geh&ouml;ren dazu&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Friedensprojekt Europa neu beleben, Solidarit&auml;t mit den Nachbarn &uuml;ben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kanzlerin Merkel &laquo;schockiert und traurig&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Vollbesch&auml;ftigung 1: Der Think Tank unserer Bundeskanzlerin bezeichnet die Wahrheit als QUATSCH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Altersvorsorge Die Riester-Bombe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Kritik am Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Nur jeder Vierte Jugendliche im Norden liegt &uuml;ber dem bundesweitem Niedriglohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Achter Existenzminimumbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Pers&ouml;nlicher Inflationsrechner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Arbeitgeber, Unternehmen und Politik m&uuml;ssen Fairness steigern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Ergo setzt Sex-Party von Steuer ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Wie soziale Notlagen in lebensgef&auml;hrliche Situationen f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Das Kofinanzierungsverbot treibt Unis in die Enge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Deutsche-Bank-Deal mit Berliner Unis: Kauf Dir einen Prof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kurs-Streit bei den Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Demokratie auf dem Seziertisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Internet: Gro&szlig;e Erwartungen, &uuml;berschaubare Ergebnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Nachruf auf Horst Bethge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Zu guter Letzt: Obrigkeitsstaatliches Beamtenrecht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9589&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ethikkommission: Atomausstieg binnen zehn Jahren?<\/strong><br>\nDie von der schwarz-gelben Bundesregierung einberufene Ethikkommission zur Energiepolitik hat abschlie&szlig;end &uuml;ber ihre Empfehlungen zum Atomausstieg beraten. In einem Entwurf des Abschlussberichts, aus dem mehrere Nachrichtenagenturen bereits zitieren, r&auml;t das Gremium, aus der Atomenergie &ldquo;innerhalb eines Jahrzehnts&rdquo; auszusteigen. Anders als in dem vor zwei Wochen bekanntgewordenen Papier werde die konkrete Jahreszahl 2021 nicht explizit genannt, berichtet auch die &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo;. Im g&uuml;nstigsten Fall k&ouml;nne der Zeitraum aber auch deutlich verk&uuml;rzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/atomausstieg156.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie ernst die Bundesregierung diesen Bericht der Ethikkommission nimmt und wie sehr diese Kommission bestenfalls eine Alibifunktion hatte, zeigt sich schon darin, dass der Bericht erst am Montag offiziell &uuml;berreicht wird, der Koalitionsausschuss aber schon am Abend zuvor seine Entscheidungen treffen will. Von einer ernsthaften Pr&uuml;fung kann angesichts dieses Zeitplans keine Rede sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atomenergie in der Schweiz: Die Eidgenossen steigen langsam aus<\/strong><br>\nDer Schweizer Bundesrat ist sich einig: Bis 2034 sollen alle f&uuml;nf helvetischen AKWs vom Netz gehen. Eine erstaunliche Kehrtwende in der Energiepolitik. Jetzt m&uuml;ssen Parlament und Volk abstimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/die-eidgenossen-steigen-langsam-aus\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re im F.A.Z.-Gespr&auml;ch: &bdquo;T&ouml;ten und Sterben geh&ouml;ren dazu&ldquo;<\/strong><br>\nZun&auml;chst ist klar, dass Streitkr&auml;fte im nationalen Interesse eingesetzt werden. Dazu geh&ouml;rt auch die Landesverteidigung als B&uuml;ndnisverteidigung. Wir sind aus nationalem Interesse im B&uuml;ndnis. Aber nach dem Ende der deutschen Teilung und wegen der Rolle Deutschlands in der Welt kann es auch zu Eins&auml;tzen kommen, wo wir kein unmittelbares Interesse haben, sondern wo sich die Frage stellt: Beteiligen wir uns aus internationaler Verantwortung? Das handhaben l&auml;ngst viele Nationen in der Welt so.<br>\nAber wenn der Einsatz von Streitkr&auml;ften im Ausland immer auch Instrument der Au&szlig;enpolitik ist, dann hei&szlig;t das, dass Politik nicht endet, wenn Soldaten da sind. Das besagt auch die Clausewitz&rsquo;sche Formulierung &bdquo;Krieg ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln&ldquo;. Das wird oft so ausgelegt, als w&auml;re die Politik dann am Ende. Nein, Soldaten sind Teil der Au&szlig;enpolitik, und ein politischer Prozess muss begleitend zum Einsatz von Soldaten stattfinden &ndash; nicht nur klassische Au&szlig;enpolitik, sondern auch Wirtschaftspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, gegebenenfalls Finanzpolitik, Sanktions- und Nachbarschaftspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/S30923\/de-maiziere-im-f-a-z-gespraech-toeten-und-sterben-gehoeren-dazu-30378016.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Milit&auml;reins&auml;tze sind also nicht einmal mehr &bdquo;ultima ratio&ldquo;, wie das bis vor kurzem hie&szlig;, sondern &bdquo;immer auch Instrument der Au&szlig;enpolitik&ldquo;.<br>\nAls sich vor einem Jahr der fr&uuml;here Bundespr&auml;sident K&ouml;hler verplapperte und von Bundeswehreins&auml;tzen zur <a href=\"?p=5718\">Sicherung von Wirtschaftsinteressen redete<\/a>, da hie&szlig; es noch aus der SPD &bdquo;Wir wollen keine Wirtschaftskriege&ldquo; (Oppermann), und die Gr&uuml;nen kritisierten K&ouml;hler noch wegen eines inakzeptablen <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594\">Verst&auml;ndnisses von Verteidigungs- und Sicherheitspolitik<\/a>. In der Debatte im Bundestag um ein Richtlinienpapier des neuen Bundesverteidigungsministers war von dieser Kritik nichts mehr zu h&ouml;ren. Au&szlig;er der Fraktion der LINKEN unterst&uuml;tzten alle Parteien die neue Milit&auml;rpolitik der Bundesrepublik.<br>\nMan muss nicht einmal wie die LINKE bestreiten, dass Milit&auml;reins&auml;tze ein Mittel zur L&ouml;sung von internationalen Problemen darstellen k&ouml;nnen; mit der Kehrtwende, dass der Einsatz der Bundeswehr zu &bdquo;einem Instrument der Au&szlig;enpolitik&ldquo; gemacht wird, wird die in der Verantwortung vor der eigenen Geschichte begr&uuml;ndete Verfassungstradition aufgek&uuml;ndigt, dass die Bundeswehr nur zur Verteidigung (auch auf einen Angriff auf das Milit&auml;rb&uuml;ndnis) oder unter einem Mandat des Sicherheitsrats eingesetzt werden darf.<br>\nDie neuen Richtlinien f&uuml;r die Bundeswehr sind ein gravierender Wechsel der Verteidigungsdoktrin, der eigentlich nur noch mit der Entscheidung &uuml;ber die Einf&uuml;hrung der Bundeswehr selbst verglichen werden kann. Eine grundlegende Debatte &uuml;ber einen solchen Kurswechsel findet jedoch nicht mehr statt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedensprojekt Europa neu beleben, Solidarit&auml;t mit den Nachbarn &uuml;ben<\/strong><br>\nDas Institut f&uuml;r Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Hamburg, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, das Bonn International Center for Conversion, das Institut f&uuml;r Entwicklung und Frieden in Duisburg und die Forschungsst&auml;tte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. in Heidelberg stellen im aktuellen Friedensgutachten fest:<br>\nEuropa ist mitschuldig an der jahrzehntelangen politischen und sozialen Stagnation in der arabischen Welt, gegen die sich nun die Menschen erheben. Die EU-Staaten haben sich mit politischen Tauschgesch&auml;ften, bei denen Autokraten Erd&ouml;l und Erdgas lieferten, Fl&uuml;chtlinge abfingen und daf&uuml;r g&uuml;nstige Kredite sowie Waffen erhielten, zu Komplizen repressiver Regime gemacht. Im Rahmen einer neuen Mittelmeerpolitik muss die EU ihre Agrarm&auml;rkte &ouml;ffnen, damit in den s&uuml;dlichen Partnerl&auml;ndern dringend ben&ouml;tigte Arbeitspl&auml;tze entstehen. Sie sollte ihr Know-how beim demokratischen Umbau vormals autokratisch regierter Staaten zur Verf&uuml;gung stellen. R&uuml;stungsexporte in Spannungsgebiete und an Gewaltherrscher verbieten sich.<br>\nDas Friedensgutachten warnt vor einer unkalkulierbaren Eskalation im Libyenkrieg. Die Milit&auml;rintervention zeigt von Woche zu Woche deutlicher, dass sich der Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung und die Absicht der Interventen, das Regime zu st&uuml;rzen, schwer vereinbaren lassen. Der UN-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1973 milit&auml;rische Zwangsmittel autorisiert, um die Zivilbev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen, und zugleich eine sofortige Waffenruhe im B&uuml;rgerkrieg verlangt. Daran erinnert das Gutachten und fordert, ohne Vorbedingungen &uuml;ber ein Ende der Gewalt zu verhandeln. Warum sollte Deutschland nicht zwischen Tripolis und Benghasi vermitteln?&hellip;<br>\nIn Afghanistan ordnet die Aufstandsbek&auml;mpfung (COIN) zivile Anstrengungen einer milit&auml;rischen Logik unter. Die F&ouml;rderung von Entwicklungsprojekten an die Bereitschaft zu zivil-milit&auml;rischer Kooperation zu binden, gef&auml;hrdet Projekte und Projekttr&auml;ger. Zur Befriedung des Landes sind Initiativen f&uuml;r regionale Waffenstillstandsvereinbarungen geboten, um eine Abzugsperspektive glaubhaft mit dem Ziel der Beendigung milit&auml;rischer Gewalt zu verbinden. Die Bundesregierung sollte sich auf der Petersberg-Konferenz im Dezember hierf&uuml;r starkmachen.<br>\nDen Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Europa halten die Friedensforscher f&uuml;r ein falsches Signal. Die NATO riskiert damit, einen neuen Stolperstein in den westlich-russischen Beziehungen zu schaffen. Das Gutachten warnt davor, bei der Bundeswehrreform die deutschen Streitkr&auml;fte ma&szlig;geblich zu einer Interventionsarmee umzuformen oder Milit&auml;reins&auml;tze f&uuml;r eine gesicherte Rohstoffversorgung vorzusehen. Die etwa 6.900 deutschen Soldaten im Ausland stehen mit wenigen Ausnahmen unter dem Kommando der NATO. Die nordatlantische Milit&auml;rallianz ist jedoch kein Ersatz f&uuml;r die UN-Friedenssicherung. Die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr m&uuml;ssen dazu beitragen, dass die UNO ihre Friedensmissionen effektiviert. Andernfalls nimmt die Glaubw&uuml;rdigkeit der Weltorganisation Schaden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news424723\">idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.friedensgutachten.de\/index.php\/id-2011.html\">Friedensgutachten 2011-05-30<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kanzlerin Merkel &laquo;schockiert und traurig&raquo; <\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Nachricht vom Tod deutscher Soldaten bei einem Anschlag in Nordafghanistan &laquo;schockiert und traurig&raquo; aufgenommen. Auch mit Blick auf die afghanischen Opfer sprach sie den Angeh&ouml;rigen ihr Mitgef&uuml;hl aus und w&uuml;nschte den Verletzten baldige Genesung.<br>\n&laquo;Dieser terroristische Anschlag zeigt eine m&ouml;rderische Menschenverachtung&raquo;, sagte sie in der in Berlin verbreiteten Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/kanzlerin-merkel-schockiert-und-traurig-1690029.html\">stern<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>14 Zivilisten get&ouml;tet<\/strong><br>\nBei einem Luftangriff der Nato in Afghanistan sollen nach Angaben der Provinzregierung in Helmand 14 Zivilisten get&ouml;tet worden. Ziel des Angriffs waren Taliban-K&auml;mpfer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/einsatz-in-afghanistan\/behoerden--14-zivilisten-getoetet\/-\/1477334\/8501136\/-\/\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schockiert sind wir inzwischen nicht mehr, denn wie sagte doch unser neuer Verteidigungsminister: &bdquo;T&ouml;ten und sterben geh&ouml;ren dazu&ldquo;. Aber traurig sind wir &ndash; und zwar &uuml;ber alle Get&ouml;teten und nicht nur &uuml;ber die deutschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vollbesch&auml;ftigung 1: Der Think Tank unserer Bundeskanzlerin bezeichnet die Wahrheit als QUATSCH<\/strong><br>\nMichael H&uuml;ther und Christoph Butterwegge im Streigespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2Tza4E26Z0c\">Phoenix auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Altersvorsorge Die Riester-Bombe<\/strong><br>\nWolfgang Uchatius schloss bei einer ganz normalen Versicherung einen Vertrag &uuml;ber eine private Altersrente ab. Dann stellte er fest, dass mit dem Geld Streubomben gebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/21\/DOS-Streubomben\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik am Lohn<\/strong><br>\nArbeitnehmerfl&uuml;gel der CDU will Mindestgehalt durchsetzen<br>\nWer weniger als zehn Euro die Stunde verdient, kann mit seiner Rente kaum &uuml;berleben. Das hat eine Anfrage der Linken im Bundestag ergeben. In der Union wollen einige diesen Missstand schnell beheben&hellip;<br>\nGegen&uuml;ber der Linkspartei r&auml;umte die Bundesregierung ein, dass Arbeitnehmern mit einem Stundenlohn unter zehn Euro im Alter Armut droht. Auf eine Frage von Linksparteichef Klaus Ernst best&auml;tigte das Bundesarbeitsministerium, dass knapp 29 Entgeltpunkte n&ouml;tig seien, um eine Rente &uuml;ber den Grundsicherungsbetrag von 684 Euro monatlich zu erhalten. &ldquo;Um dies bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden &uuml;ber 45 Jahre versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung hinweg zu erreichen, w&auml;re rechnerisch ein Stundenlohn von rund zehn Euro erforderlich&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort des Staatssekret&auml;rs Hans-Joachim Fuchtel, die der &ldquo;Rheinpfalz&rdquo; vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kritik-am-lohn-arbeitnehmerfluegel-der-cdu-will-mindestgehalt-durchsetzen\/60058134.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nur jeder Vierte Jugendliche im Norden liegt &uuml;ber dem bundesweitem Niedriglohn<\/strong><br>\nIn Mecklenburg-Vorpommern k&ouml;nnen junge Arbeitnehmer keine gro&szlig;en Spr&uuml;nge machen. 76 Prozent der Vollzeit-Besch&auml;ftigten unter 25 Jahre arbeiten f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne. Insgesamt geht im Nordosten knapp jeder Zweite (44,5 Prozent) t&auml;glich zur Arbeit, bleibt aber trotzdem unter der offiziellen Niedriglohnschwelle. Damit hat MV den h&ouml;chsten Anteil von schlecht bezahlten Arbeitnehmern in ganz Deutschland.<br>\nDie Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei im Bundestag hervor, die der OZ vorliegt. Die Angaben beruhen auf der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Auszubildende wurden nicht mitgez&auml;hlt.<br>\nSchweriner Landespolitiker kritisieren die schlechte Bezahlung und fordern die Unternehmen zu besserer Bezahlung auf. &bdquo;Die Lohnentwicklung der letzten Jahre ist modernes Raubrittertum&ldquo;, sagte Helmut Holter, Fraktionschef der Linken. Als Konsequenz forderte der Politiker einen Mindestlohn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ostsee-zeitung.de\/magazin\/mode\/index_artikel_komplett.phtml?SID=5edbf0207d95f35153bf2bf29ef595bc&amp;param=news&amp;id=3125150\">Ostsee-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Achter Existenzminimumbericht<\/strong><br>\nBericht &uuml;ber die H&ouml;he des steuerfrei zu stellenden Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern f&uuml;r das Jahr 2012.<br>\nF&uuml;r die Zwecke dieses Berichtes wird demzufolge f&uuml;r 2012 ein Regebedarfsniveau bei Alleinstehenden von 4.488 Euro (374 Euro\/Monat) und bei Ehepaaren von 8.064 Euro (672 Euro\/Monat) in Ansatz gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110530_Existenzminimumbericht.pdf\">Achter Existenzminimumbericht [PDF &ndash; 470 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Hartz IV-Regelsatz f&uuml;r Alleinstehende wurde 2011 auf 364 Euro\/Monat erh&ouml;ht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pers&ouml;nlicher Inflationsrechner<\/strong><br>\nVerbraucherpreisindex f&uuml;r verschiedene G&uuml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Grafiken\/SVG\/IndexrechnerSVG%2CtemplateId%3DrenderSVG.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitgeber, Unternehmen und Politik m&uuml;ssen Fairness steigern<\/strong>\n<ul>\n<li>Nur noch 41% der B&uuml;rger halten das Verhalten von Unternehmen gegen&uuml;ber Kunden und Verbrauchern f&uuml;r fair.<\/li>\n<li>73% der B&uuml;rger halten die Regierung in Bezug auf ihre Entscheidungen und ihr Verhalten f&uuml;r unfair.<\/li>\n<li>56% der B&uuml;rger geben an, gegen Unfairness und f&uuml;r Fairness am Arbeitsplatz aktiv geworden zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fairness-barometer.de\/\">Fairness Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ergo setzt Sex-Party von Steuer ab<\/strong><br>\nProstituierte als Betriebsausgaben? Bei Ergo geht so etwas. Die mehr als 80.000 Euro f&uuml;r eine Sex-Party f&uuml;r erfolgreiche Versicherungsvertreter in Ungarn wurden steuerlich geltend gemacht..<br>\nDie Kosten der in die Schlagzeilen geratenen Sex-Party f&uuml;r erfolgreiche Versicherungsvertreter sind nach einem Medienbericht von der Steuer abgesetzt worden. Die Summe von 83 000 Euro habe die Versicherung vollst&auml;ndig steuerlich geltend gemacht, best&auml;tigte der Mutterkonzern Ergo der Zeitung &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. Dadurch seien Gewinn und Steuerlast vermindert worden&hellip;<br>\nNach Recherchen der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; sei es in deutschen Unternehmen durchaus &uuml;blich, dass Bordellbesuche &uuml;ber die Firmenspesen abgerechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/news\/newsitem_6933359.html\">N24<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie soziale Notlagen in lebensgef&auml;hrliche Situationen f&uuml;hren<\/strong><br>\nWenn Menschen mit psychosozialen Problemen so ausrasten, dass sie von Polizeibeamten in &ldquo;Notwehr&rdquo; erschossen werden, l&auml;uft es mir jedes Mal eiskalt den R&uuml;cken runter. So auch vergangene Woche, als die Nachricht von einer t&ouml;dlichen Schie&szlig;erei in einem Frankfurter Jobcenter durch die Presse ging (19.5.11). Der tiefere Grund meiner G&auml;nsehaut ist ein pers&ouml;nliches Erlebnis vergleichbarer Art, das sich im Oktober 2007 zugetragen hat &ndash; gl&uuml;cklicherweise ohne t&ouml;dlichen Ausgang. Doch der Verlauf und die Folgen jener Polizeiaktion liefern ein anschauliches Beispiel daf&uuml;r, wie leicht man als Jobcenter-gestresster Hartz-IV-Bezieher in eine lebensgef&auml;hrliche Lage geraten kann, wenn &uuml;berforderte und\/oder schlecht ausgebildete Polizeibeamte Menschen und Situationen falsch einsch&auml;tzen und dabei einen Fall von Notwehrprovokation (&ldquo;actio illicita in causa&ldquo;) verursachen. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen von Joachim Weiss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-stimmen.de\/?p=16126\">gegen-stimmen.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Kofinanzierungsverbot treibt Unis in die Enge<\/strong><br>\nEine optimale Hochschullandschaft ist in Deutschland infolge des Verbots einer Kofinanzierung von L&auml;nderaufgaben mit Bundesmitteln unm&ouml;glich.<br>\nAber: Es mehren sich die Anzeichen daf&uuml;r, dass das Verbot &bdquo;entsch&auml;rft&ldquo; werden soll.<br>\nUm die schlechte Nachricht vorwegzunehmen: Eine optimale Hochschullandschaft ist in Deutschland infolge des Verbots einer Kofinanzierung von L&auml;nderaufgaben mit Bundesmitteln vorerst nicht zu verwirklichen. Die Folgen dieses Kofinanzierungsverbots sind die Unterfinanzierung der Hochschulen und die Fehlallokation betr&auml;chtlicher Finanzmittel, nicht unbedingt im Hinblick auf die Wissenschaftsf&ouml;rderung, aber doch f&uuml;r die dringend n&ouml;tigen Verbesserungen der Hochschullandschaft.<br>\nEs mag rechtssystematisch gute Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses Kofinanzierungsverbot geben, und unter Verweis auf diese guten Gr&uuml;nde ist es bei der j&uuml;ngsten F&ouml;deralismusreform noch einmal versch&auml;rft worden &ndash; aber hochschulpolitisch ist dieses Verbot eine Katastrophe. Hochschulpolitik wird dementsprechend kleinr&auml;umig betrieben, und demgem&auml;&szlig; wird jede einzelne Universit&auml;t mit einer F&uuml;lle von Erwartungen und Anforderungen &uuml;berlastet. W&auml;hrend permanent von universit&auml;rer Profilbildung gesprochen wird, ist diese unter den strukturellen Bedingungen des Hochschulf&ouml;deralismus nur sehr begrenzt m&ouml;glich. L&auml;nder&uuml;bergreifende Kooperationsvereinbarungen k&ouml;nnen das Problem zwar mindern, aber nicht beseitigen. Und nun die gute Nachricht: Es mehren sich die Anzeichen daf&uuml;r, dass dieses Kofinanzierungsverbot durch die &Uuml;bernahme einiger Universit&auml;ten in die Finanzierung des Bundes &bdquo;entsch&auml;rft&ldquo; werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30901\/gastbeitrag-das-kofinanzierungsverbot-treibt-unis-in-die-enge-30370326.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Ein seltsamer Beitrag, der die durch die F&ouml;deralismusreform und die &ldquo;Hochschulreformen&rdquo; geschaffenen riesigen Probleme gnadenlos seziert, um dann in der Argumentation steckenzubleiben: &ldquo;Nat&uuml;rlich w&auml;re es am besten, das Kofinanzierungsverbot bei Universit&auml;ten zu Fall zu bringen. Aber das d&uuml;rfte politisch schwer m&ouml;glich sein.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutsche-Bank-Deal mit Berliner Unis: Kauf Dir einen Prof<\/strong><br>\nBerliner Unis lie&szlig;en sich ein Institut von der Deutschen Bank bezahlen. In einem Geheimvertrag wurde den Bankern viel Mitsprache einger&auml;umt: bei Lehre, Forschung und&nbsp;Personal. Kritiker sprechen&nbsp;von gekaufter Wissenschaft. &hellip;<br>\nIm Grunde verpflichten sich die Universit&auml;ten, dass sie beim Institut so gut wie nichts entscheiden d&uuml;rfen, ohne dass die Deutsche Bank zustimmt. Zwar versichern nun die Vertragspartner, dass die wissenschaftliche Unabh&auml;ngigkeit immer gew&auml;hrleistet gewesen sei. Allerdings ist allein der Einfluss brisant, den die Deutsche Bank im Vertrag beansprucht &ndash; und den die Unis ihr einr&auml;umten. &hellip; Die brisanten Absprachen hat der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,765337,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kurs-Streit bei den Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nUm das Gr&uuml;ne Wachstum zu vergr&ouml;&szlig;ern, will die Partei in Schwarz-Gelben Gew&auml;ssern fischen &ndash; auch ohne die Fokussierung auf klassisch gr&uuml;ne Themen, so provoziert ein internes Thesenpapier, das FR-online.de vorliegt. &hellip;<br>\nDer Text, der der Frankfurter Rundschau vorliegt, enth&auml;lt provokante Thesen: Um in &ldquo;W&auml;hlerschichten vorzudringen, die bislang auf Union und FDP festgelegt waren&rdquo;, m&uuml;sse man auf &ldquo;radikales Oppositionsgehabe und (die) Fokussierung auf klassisch gr&uuml;ne Themen&rdquo; verzichten, hei&szlig;t es. &ldquo;Selbst bei gr&uuml;nen Themen steht vieles in Frage, wenn wir das Wachstum sichern wollen.&rdquo; So sei das uneingeschr&auml;nkte Adoptionsrecht f&uuml;r homosexuelle Paare &ldquo;vorerst keine Forderung, mit der sich 25 Prozent der Deutschen gewinnen lassen&rdquo;. Einem schwarz-gelben Atomausstiegsgesetz vor 2022 solle man aus taktischen Gr&uuml;nden zustimmen &ndash; obwohl die Gr&uuml;nen im M&auml;rz als Ausstiegsdatum 2017 festlegten. &ldquo;Wenn man nachts in den Innenst&auml;dten nicht mehr schlafen kann, muss eine breit im B&uuml;rgertum verankerte Partei auch Alkoholverbote und polizeiliche Repression gegen Widerstand in den eigenen Reihen vertreten&rdquo;, fordert Realo Palmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/kurs-streit-bei-den-gruenen\/-\/1472596\/8497822\/-\/index.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Demokratie auf dem Seziertisch<\/strong><br>\nAm 21. Ja&shy;nu&shy;ar 2010 hob der Obers&shy;te Ge&shy;richts&shy;hof der Ver&shy;ei&shy;nig&shy;ten Staa&shy;ten die Be&shy;gren&shy;zung daf&uuml;r auf, wie viel Un&shy;ter&shy;neh&shy;men f&uuml;r Wahl&shy;wer&shy;bung aus&shy;ge&shy;ben d&uuml;r&shy;fen. Be&shy;gr&uuml;n&shy;det wurde das mit dem ers&shy;ten Zu&shy;satz&shy;ar&shy;ti&shy;kel der Ver&shy;fas&shy;sung, der Mei&shy;nungs&shy;frei&shy;heit ga&shy;ran&shy;tiert, die auch f&uuml;r Un&shy;ter&shy;neh&shy;men gelte. Un&shy;ter&shy;neh&shy;men wer&shy;den also in die&shy;ser Hin&shy;sicht mit Per&shy;so&shy;nen gleich&shy;ge&shy;setzt. Diese rich&shy;ter&shy;li&shy;che Ent&shy;schei&shy;dung ist stark um&shy;strit&shy;ten. &hellip;<br>\nDas alles ist jetzt &uuml;ber ein Jahr her und die Be&shy;f&uuml;rch&shy;tun&shy;gen haben sich bei den so&shy;ge&shy;nann&shy;ten Midterm Wah&shy;len (Wah&shy;len zu einem Teil der Ab&shy;ge&shy;ord&shy;ne&shy;ten&shy;sit&shy;ze des Kon&shy;gres&shy;ses in der Mitte der Amts&shy;pe&shy;ri&shy;ode des Pr&auml;&shy;si&shy;den&shy;ten) im No&shy;vem&shy;ber 2010 be&shy;wahr&shy;hei&shy;tet. Die in&shy;di&shy;rek&shy;ten, zum Teil ver&shy;schlei&shy;er&shy;ten Aus&shy;ga&shy;ben von Un&shy;ter&shy;neh&shy;men f&uuml;r Wahl&shy;wer&shy;bung sind um mehr als das vier&shy;fa&shy;che an&shy;ge&shy;stie&shy;gen, von 69 Mio. Dol&shy;lar in den Mid&shy;term Wah&shy;len von 2006 auf 294 Mio. Dol&shy;lar in 2010. Der Ef&shy;fekt, den die un&shy;ter&shy;neh&shy;me&shy;ri&shy;sche Ein&shy;fluss&shy;nah&shy;me durch Wahl&shy;wer&shy;bung hat, wird deut&shy;lich: Von 75 Kon&shy;gress&shy;sit&shy;zen, die die je&shy;weils an&shy;de&shy;re Par&shy;tei (De&shy;mo&shy;kra&shy;ten oder Re&shy;pu&shy;bli&shy;ka&shy;ner) er&shy;obert hat,1 haben bei 60 Sit&shy;zen die Kan&shy;di&shy;da&shy;ten ge&shy;won&shy;nen, die in ihrem Di&shy;strikt oder Staat die gr&ouml;&shy;&szlig;e&shy;ren un&shy;ter&shy;neh&shy;me&shy;ri&shy;schen Aus&shy;ga&shy;ben hin&shy;ter sich&nbsp;hat&shy;ten.<br>\nDoch die Ein&shy;fluss&shy;nah&shy;me durch Gro&szlig;&shy;un&shy;ter&shy;neh&shy;men er&shy;folgt auch w&auml;h&shy;rend der Le&shy;gis&shy;la&shy;tur&shy;pe&shy;ri&shy;ode: Jeder Ab&shy;ge&shy;ord&shy;ne&shy;te steht st&auml;n&shy;dig unter dem Druck, keine Kri&shy;tik an gro&shy;&szlig;en Un&shy;ter&shy;neh&shy;men und In&shy;dus&shy;tri&shy;en zu &auml;u&shy;&szlig;ern, denn die n&auml;chs&shy;te Wahl w&uuml;rde er an&shy;ge&shy;sichts mas&shy;si&shy;ver Wahl&shy;wer&shy;bung gegen ihn si&shy;cher ver&shy;lie&shy;ren. Die grund&shy;le&shy;gen&shy;de Funk&shy;ti&shy;on von De&shy;mo&shy;kra&shy;tie, n&auml;m&shy;lich Ein&shy;zel&shy;in&shy;ter&shy;es&shy;sen, in dem Fall die In&shy;ter&shy;es&shy;sen gro&shy;&szlig;er Kon&shy;zer&shy;ne und In&shy;dus&shy;tri&shy;en, gegen ge&shy;samt&shy;ge&shy;sell&shy;schaft&shy;li&shy;che In&shy;ter&shy;es&shy;sen ab&shy;zu&shy;w&auml;&shy;gen, ist somit fak&shy;tisch&nbsp;aus&shy;ge&shy;he&shy;belt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dasdossier.de\/presseschau\/wirtschaft\/unternehmen\/demokratie-auf-dem-seziertisch\">Das Dossier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona<\/strong><br>\nIn zahlreichen spanischen St&auml;dten gingen am Freitagabend Menschen auf die Stra&szlig;e, um gegen den brutalen Polizeieinsatz bei der R&auml;umung der Pla&ccedil;a Catalunya in Barcelona zu protestieren.<br>\nEinheiten der katalonischen Polizeieinheit Mossos d&acute;Esquadra hatten am Vormittag versucht, die von Demonstranten besetzte Pla&ccedil;a Catalunya zu r&auml;umen. Zw&ouml;lf Menschen, wurden im Krankenhaus behandelt, zwei davon mit Knochenbr&uuml;chen. 121 erlitten nach Angaben der Rettungsdienste leichte Verletzungen, darunter 37 Polizisten.<br>\nAllein in Madrid str&ouml;mten um 19 Uhr Tausende auf die zentral gelegene Puerta del Sol, die seit zwei Wochen besetzt ist. Es mussten sogar Zelte abgebaut werden, um Platz f&uuml;r die Protestierenden zu schaffen.&nbsp;<br>\nDie Demonstranten riefen &ldquo;Barcelona, du bist nicht allein&rdquo; und &ldquo;Nein zur Gewalt&rdquo; und hielten Blumen in die H&ouml;he. Auch in zahlreichen anderen St&auml;dten kam es zu Solidarit&auml;tskundgebungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304553040597\/derStandardat-live-aus-Spanien-Landesweite-Proteste-gegen-brutalen-Polizeieinsatz-in-Barcelona\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Erwartungen, &uuml;berschaubare Ergebnisse<\/strong><br>\nDas Netz und die politische Partizipation der Massen<br>\nSeitdem das Internet als politisches Medium entdeckt wurde, gilt es vielfach als eine B&uuml;chse der Pandora &ndash; sobald der Geist der digitalen Freiheit in die Welt entwichen ist, l&auml;sst er sich demnach nicht mehr einsperren und f&uuml;hrt somit automatisch zu einer liberaleren Gesellschaft, die autorit&auml;re Strukturen aufsprengt. Doch diese These hat den entscheidenden Nachteil, dass sie sich empirisch nicht belegen l&auml;sst. W&auml;hrend das Internet zweifelsohne die politische Kommunikation revolutioniert hat, blieben die gro&szlig;en Umw&auml;lzungen in der Realpolitik aus. Weder in demokratischen noch in autorit&auml;ren L&auml;ndern konnte das Netz die &uuml;bergro&szlig;en Erwartungen erf&uuml;llen, die man zu Beginn der digitalen &Auml;ra hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34741\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Nachruf auf Horst Bethge<\/strong><br>\nHorst Bethge ist am 12.05.2011 einem Krebsleiden erlegen. Mitglieder der Arbeitsgruppe Perspektiven standen mit ihm in kollegialer und freundschaftlicher Arbeitsbeziehung. Wir trauern um einen klugen und k&auml;mpferischen Kollegen, der sein ganzes Leben in den Dienst des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und des Internationalismus gestellt hat. Sein lebenslanges Engagement f&uuml;r eine bessere Welt ist uns Vorbild. Horst k&auml;mpfte unerm&uuml;dlich f&uuml;r Frieden, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarit&auml;t. Beim &bdquo;Krefelder Appell&ldquo;, bei den Osterm&auml;rschen oder den gro&szlig;en Friedensdemonstrationen im Bonner Hofgarten, im Widerstand gegen Antikommunismus, Berufsverbote und Neonazismus waren wir zusammen. Gleiche Bildungschancen und eine Erziehung zum Frieden lagen ihm als P&auml;dagogen besonders am Herzen. Im Gedenken an ihn werden wir weitermachen. Hier eine Auswahl seiner Aufs&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gew-bayern.de\/index.php?id=296&amp;tx_ttnews[tt_news]=835&amp;cHash=9cbd30a79c7ee817afd3b8691646f82d\">GEW Bayern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Obrigkeitsstaatliches Beamtenrecht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110530_Zu_guter_Letzt.pdf\">GEW [PDF &ndash; 180 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ethikkommission: Atomausstieg binnen zehn Jahren?; Die Eidgenossen steigen langsam aus; De Maizi&egrave;re: &bdquo;T&ouml;ten und Sterben geh&ouml;ren dazu&ldquo;; Friedensprojekt Europa neu beleben; Kanzlerin Merkel &laquo;schockiert und traurig&raquo;; Vollbesch&auml;ftigung; Die Riester-Bombe; Kritik am Lohn; Nur jeder Vierte Jugendliche im Norden liegt &uuml;ber dem bundesweitem Niedriglohn; Achter Existenzminimumbericht; Pers&ouml;nlicher Inflationsrechner; Arbeitgeber, Unternehmen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9589\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9589","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9589"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9589\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9598,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9589\/revisions\/9598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}