{"id":95918,"date":"2023-04-05T08:34:03","date_gmt":"2023-04-05T06:34:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918"},"modified":"2023-04-05T08:34:03","modified_gmt":"2023-04-05T06:34:03","slug":"hinweise-des-tages-4332","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h01\">Nord Stream: Neuer Verdacht &ndash; nun gegen Polen und Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h02\">Produktionsk&uuml;rzung der OPEC+ ist ein Schlag ins Gesicht&rdquo; f&uuml;r die US-Hegemonie und zeigt, dass sich die unverantwortliche Politik der USA selbst ins Bein schie&szlig;en w&uuml;rde:&rdquo;, so Beobachter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h03\">Der Krieg in der Ukraine und wie Afrika den Westen &uuml;berraschte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h04\">Sich ehrlich gemacht: Finnlands Beitritt zur NATO vollzogen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h05\">Twitter schr&auml;nkt die Reichweite von Beitr&auml;gen zum Ukrainekrieg massiv ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h06\">Habeck &uuml;ber Waffenlieferungen: &bdquo;Es hat zu lange gedauert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h07\">Keine Vernunft, kein Anstand: Habeck verspricht Steuergeld f&uuml;r Investitionen in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h08\">Moldau: Was Scholz nicht sagte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h09\">Feinde der Demokratie: Israels Kabinett beschlie&szlig;t &raquo;Nationalgarde&laquo;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h10\">Macron und von der Leyen besuchen China im Rahmen intensiver Kontakte zwischen China und der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h11\">Berliner Wohnungsnot: Jobcenter muss teurere Mieten &uuml;bernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h12\">Kurskorrektur nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h13\">Streik im &Ouml;ffentlichen Dienst zeigt: Gemeinsam sind die Besch&auml;ftigten stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h14\">Neues Greenpeace-Meldeportal: &ldquo;MeldeheldIn&rdquo; oder schlichtes Denunziantentum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h15\">V&ouml;llige &Uuml;berlastung von Hotline f&uuml;r Corona-Impfsch&auml;den zum Auftakt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nord Stream: Neuer Verdacht &ndash; nun gegen Polen und Ukraine<\/strong><br>\nDie Washington Post berichtet, die Berichte &uuml;ber eine einsame Jacht vor R&uuml;gen k&ouml;nnten ein &bdquo;K&ouml;der&ldquo; gewesen sein. Werden die Deutschen an der Nase herumgef&uuml;hrt? [&hellip;]<br>\nBei Treffen europ&auml;ischer und Nato-Politiker habe sich laut einem &bdquo;hochrangigen europ&auml;ischen Diplomaten&ldquo; das Motto herausgebildet: &bdquo;Reden Sie nicht &uuml;ber Nord Stream.&ldquo; Die Staats- und Regierungschefs w&uuml;rden &bdquo;wenig Nutzen&ldquo; darin sehen, &bdquo;zu tief zu graben und eine unbequeme Antwort zu finden. Der Diplomat sagte, einige Kollegen seien der Meinung, sie wollten &bdquo;sich lieber nicht mit der M&ouml;glichkeit auseinandersetzen, dass die Ukraine oder Verb&uuml;ndete beteiligt sind&ldquo;. Man sei &bdquo;nicht bereit, Verd&auml;chtigungen zu teilen, die versehentlich eine befreundete Regierung ver&auml;rgern k&ouml;nnten, die an der Bombardierung von Nord Stream beteiligt gewesen sein k&ouml;nnte&ldquo;. Mangels konkreter Anhaltspunkte herrsche daher &bdquo;betretenes Schweigen&ldquo;. &bdquo;Es ist wie eine Leiche bei einem Familientreffen&ldquo;, sagte der europ&auml;ische Diplomat der Zeitung und griff nach einer d&uuml;steren Analogie. Jeder kann sehen, dass dort eine Leiche liegt, tut aber so, als w&auml;ren die Dinge normal: &bdquo;Es ist besser, es nicht zu wissen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nord-stream-neuer-verdacht-nun-gegen-polen-und-die-ukraine-li.334904%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die n&auml;chste Version der Geschichte ist zumindest lustig. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Produktionsk&uuml;rzung der OPEC+ ist ein Schlag ins Gesicht&rdquo; f&uuml;r die US-Hegemonie und zeigt, dass sich die unverantwortliche Politik der USA selbst ins Bein schie&szlig;en w&uuml;rde:&rdquo;, so Beobachter<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer weltweite &Ouml;lpreis stieg am Montag sprunghaft an, da sich die Anleger &uuml;ber eine &uuml;berraschende Produktionsk&uuml;rzung von Saudi-Arabien und anderen Mitgliedern der Organisation erd&ouml;lexportierender L&auml;nder (OPEC) sowie deren Nicht-OPEC-Verb&uuml;ndeten, darunter Russland, von &uuml;ber 1 Million Barrel pro Tag (bdp) aufregten.<br>\nDie koordinierte Entscheidung folgt auf eine monatelange Talfahrt des &Ouml;lpreises, die auf die Furcht vor d&uuml;steren globalen Wirtschaftsaussichten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, die die Roh&ouml;lnachfrage schrumpfen lie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nBeobachter sagten, der Schritt der OPEC+ sei ein &ldquo;Schlag ins Gesicht&rdquo; f&uuml;r die US-Hegemonie inmitten der tiefgreifenden Ver&auml;nderungen in der globalen geopolitischen Landschaft, insbesondere in Asien. Es handelt sich auch um eine vern&uuml;nftige Verteidigung der Opferl&auml;nder der hegemonialen Praktiken der USA, die vom Missbrauch der Dollar-Hegemonie zur Monopolisierung des Marktes f&uuml;r Masseng&uuml;ter, einschlie&szlig;lich Erd&ouml;l, bis hin zum Anzetteln des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine reichen, um Platz f&uuml;r die eigenen Energieprodukte auf dem europ&auml;ischen Markt zu schaffen.<br>\nDie Produktionsk&uuml;rzung sollte als strenge Warnung an Washington dienen, dass man sich mit einer unverantwortlichen Politik nur selbst ins Bein schie&szlig;t&rdquo;, sagten Analysten und wiesen darauf hin, dass ein abrupter Anstieg des &Ouml;lpreises nicht nur die strategischen &Ouml;lreserven der USA aufzehren, eine galoppierende Inflation versch&auml;rfen und ausl&auml;ndische Kapitalflucht ausl&ouml;sen k&ouml;nnte, sondern auch die Federal Reserve in eine politische Sackgasse f&uuml;hren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202304\/1288500.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Krieg in der Ukraine und wie Afrika den Westen &uuml;berraschte<\/strong><br>\nAm 20. M&auml;rz traf der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping in Moskau zusammen. Das Treffen, bei dem die beiden Staatsoberh&auml;upter &ldquo;den besonderen Charakter der Partnerschaft zwischen Russland und China bekr&auml;ftigten&rdquo;, k&ouml;nnte ein entscheidender Moment f&uuml;r die Entstehung der neuen multipolaren Welt sein, die die Hegemonie der USA in Frage stellt.<br>\nDoch w&auml;hrend die USA und ihre europ&auml;ischen Partner besorgt auf das Treffen mit Xi blickten, war Putin damit besch&auml;ftigt, zwischen diesem Treffen und einer Konferenz von Vertretern von mehr als vierzig afrikanischen L&auml;ndern hin und her zu pendeln. Die Konferenz stand unter dem Motto &ldquo;Russland-Afrika in einer multipolaren Welt&rdquo;. Moskau war an diesem Tag mit den Anzeichen einer sich ver&auml;ndernden multipolaren Welt konfrontiert.<br>\nDie afrikanische Reaktion auf den Krieg in der Ukraine &uuml;berraschte die USA und Europa. Kein einziges afrikanisches Land hat sich den von den USA angef&uuml;hrten Sanktionen gegen Russland angeschlossen, und die vorherrschende Haltung des Kontinents war Neutralit&auml;t. Die USA und ihre europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten erwarteten von Afrika starke Unterst&uuml;tzung und eine scharfe Verurteilung Russlands. Stattdessen erhielten sie von den meisten Neutralit&auml;t, von vielen eine fehlende Verurteilung Russlands und von einigen die Schuldzuweisung an die USA und die NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_04_03_derkrieg.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>S&uuml;dafrikanische Regierungspartei will in Moskau B&uuml;ndnis mit Putin-Partei st&auml;rken<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Westen Russland isolieren will, haben viele L&auml;nder des sogenannten globalen S&uuml;dens andere Interessen. Darunter auch S&uuml;dafrika.<br>\nHochrangige Vertreter der s&uuml;dafrikanischen Regierungspartei ANC wollen nach deren Angaben bei einem Besuch in Russland die Freundschaft mit der Partei Einiges Russland von Pr&auml;sident Wladimir Putin festigen.<br>\nBei den Gespr&auml;chen in Moskau gehe es unter anderem um die &bdquo;Neuausrichtung der globalen Ordnung&ldquo;, die das Ziel habe, &bdquo;die Folgen des Neokolonialismus und der zuvor vorherrschenden unipolaren Welt umzukehren&ldquo;, erkl&auml;rte der ANC am Samstag. S&uuml;dafrika z&auml;hlt zu den Staaten im globalen S&uuml;den, die Russland am n&auml;chsten stehen. [&hellip;]<br>\nDie Beziehungen S&uuml;dafrikas zum Kreml reichen Jahrzehnte zur&uuml;ck. W&auml;hrend des Kalten Kriegs unterst&uuml;tzte der Kreml den ANC in seinem Kampf gegen die Apartheid.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/suedafrikanische-regierungspartei-anc-will-in-moskau-buendnis-mit-putin-partei-staerken-li.334143\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sich ehrlich gemacht: Finnlands Beitritt zur NATO vollzogen.<\/strong><br>\nDer offizielle Beitritt Finnlands zur NATO vollzieht in erster Linie nach, was seit Jahren bereits unter dem Radar der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung vor sich gegangen ist: die immer engere Anbindung der finnischen Streitkr&auml;fte an das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis, viele gemeinsame Man&ouml;ver zu Land und zur See sowie im Cyberspace. Der Ukraine-Krieg war entgegen der westlichen Darstellung nicht der Ausl&ouml;ser dieser Entwicklung, sondern lediglich der propagandistisch verwendbare Anlass. Ob die allgemeine politische Rechtsentwicklung in Finnland, wie sie gerade in den dortigen Parlamentswahlen zum Ausdruck gekommen ist, diesen Prozess beschleunigt hat, kann man der Spekulation &uuml;berlassen. Dass sich Finnland seit 1944 &ndash; als es sein B&uuml;ndnis mit Nazideutschland angesichts der absehbaren Niederlage verlie&szlig; &ndash; zu einer politischen Neutralit&auml;t verpflichten konnte, war Ausdruck einer gro&szlig;z&uuml;gigen Geste der Sowjetunion&hellip; Insofern sind jetzt die maritimen Zugangswege nach St. Petersburg von der NATO kontrolliert. Und, strategisch &auml;rgerlicher, auch der Seeweg nach Kaliningrad. Weiter nach Norden geraten die Verbindungswege nach Murmansk und zu den St&uuml;tzpunkten der russischen Nordmeerflotte auf der Kola-Halbinsel in direkte Reichweite der NATO. Dies ist die fast noch gr&ouml;&szlig;ere Gefahr, weil die Nordmeerflotte den Kern der strategischen Seestreitkr&auml;fte Russlands ausmacht. Kurzfristig zwar nicht, weil die U-Boote durch ihren Atomantrieb weitgehend autark sind, aber langfristig k&ouml;nnte eine solche existentielle Bedrohung der Nordmeerflotte die Versuchung f&uuml;r Russland erh&ouml;hen, eine Entscheidung auch durch den Einsatz der strategischen Seestreitkr&auml;fte zu suchen, bevor diese mangels Versorgung milit&auml;risch nutzlos w&uuml;rden. Das w&auml;re der ganz gro&szlig;e Krieg, und man kann sagen: Die NATO h&auml;tte eine solche Eskalation sich selbst zuzuschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448311.sich-ehrlich-gemacht.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Twitter schr&auml;nkt die Reichweite von Beitr&auml;gen zum Ukrainekrieg massiv ein<\/strong><br>\nElon Musk hat den Twitter-Algorithmus ver&ouml;ffentlicht. Der Code gibt Einblick in die Empfehlungsmechanismen und die Handhabung von Fake News<br>\nDer vergangene Freitag war nicht wie jeder andere &ndash; zumindest f&uuml;r Twitter. Mit gro&szlig;em Trommelwirbel und mehreren Blogposts l&auml;utete der Kurznachrichtendienst &ldquo;eine neue &Auml;ra der Transparenz&rdquo; ein. Grund daf&uuml;r war die Ver&ouml;ffentlichung des eigenen Empfehlungsalgorithmus, mit dem einerseits entschieden wird, welche Beitr&auml;ge ein m&ouml;glichst gro&szlig;es Publikum verdient haben. Andererseits wird anhand dieses Algorithmus festgelegt, welche Inhalte wenig Reichweite erhalten werden.<br>\nDas ist gerade deshalb interessant, weil Elon Musk vor seiner &Uuml;bernahme des Mikrobloggindienstes wiederholt verk&uuml;ndete, ein &ldquo;Absolutist der Redefreiheit&rdquo; zu sein, der Twitter zu einem &ldquo;Marktplatz der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung&rdquo; machen wolle. Rasch ver&ouml;ffentlichten aufmerksame Beobachterinnen und Beobachter deshalb akribische Analysen des Twitter-Codes. Mit diesen wurde offengelegt, dass nicht nur die Reichweite von Desinformation massiv reduziert wird, sondern auch ganz allgemein Beitr&auml;ge eingeschr&auml;nkt werden, die den Ukrainekrieg thematisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000145211827\/twitter-schraenkt-die-reichweite-von-beitraegen-zum-ukrainekrieg-massiv-ein\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Habeck &uuml;ber Waffenlieferungen: &bdquo;Es hat zu lange gedauert&ldquo;<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Gr&uuml;nen hat sich beim ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj f&uuml;r das langsame Tempo der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine entschuldigt. Das geht aus einem Videomitschnitt eines vertraulichen Gespr&auml;chs zwischen Habeck, Selenskyj und mehreren Begleitern hervor.<br>\nDie Aufnahme dokumentiert, wie Selenskyj zuerst Bundeskanzler Olaf Scholz und dem deutschen Bundestag f&uuml;r Deutschlands Hilfe im Krieg gegen Russland dankt. Habeck erinnert daraufhin daran, dass er schon 2021 als einer der ersten f&uuml;hrenden deutschen Politiker Waffen f&uuml;r die Ukraine gefordert habe. Mittlerweile liefere Deutschland, aber &bdquo;es hat zu lang gedauert, und es war zu sp&auml;t. Ich wei&szlig; das.&ldquo; Nicht alle deutschen Politiker d&auml;chten so, aber er selbst sei deswegen &bdquo;tief besch&auml;mt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/habeck-entschuldigt-sich-bei-selenskyj-langsame-waffenlieferungen-18799950.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere Herr Habeck hat zusammen mit der derzeit amtierenden Bundesau&szlig;enministerin Baerbock aus der ehemaligen Friedenspartei Die Gr&uuml;nen das genaue Gegenteil geschaffen. Anstatt weiterhin Kinderm&auml;rchen zu schreiben, betreibt nun auch er eine Art Kriegs-Tourismus und erz&auml;hlt &ndash; unterst&uuml;tzte von zahlreichen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; &ndash; M&auml;rchen f&uuml;r Erwachsene. Aber in anderen Parteien sieht es nicht wesentlich besser aus. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch &ndash; ein Beispiel aus der Partei Die Linke &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95894\">Bodo Ramelow im Interview mit der FAZ: &bdquo;Putin hat vollzogen, was Hitler nicht geschafft hat&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wer wird das bezahlen?<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds zeigt sich wieder einmal gro&szlig;z&uuml;gig. W&auml;hrend die UNO und viele Hilfsorganisationen verzweifelt nach Geld suchen, um Hungernde, Kranke, Opfer von D&uuml;rrekatastrophen mit den allernotwendigsten Mitteln zum &Uuml;berleben zu versorgen, w&auml;hrend wir allabendlich mit diversen TV-Spots um Spenden f&uuml;r Hilfsbed&uuml;rftige angebettelt werden, hat die F&uuml;hrung des in Washington ans&auml;ssigen IWF entschieden, der Ukraine ein Kreditprogramm in H&ouml;he von 15,6 Milliarden US-Dollar zur Verf&uuml;gung zu stellen. Eine Menge Probleme dieser Welt lie&szlig;en sich l&ouml;sen mit diesem ungeheuren Betrag. Hilfsorganisationen m&uuml;&szlig;ten ihre Programme nicht &uuml;ber alle Ma&szlig;en k&uuml;rzen, in den am schwersten von Kriegen, Konflikten und Katastrophen betroffenen L&auml;ndern k&ouml;nnten Strukturen aufgebaut werden, die langfristige L&ouml;sungen bringen w&uuml;rden &ndash; hier w&auml;re sogar das oft mi&szlig;brauchte Modewort &raquo;nachhaltig&laquo; angebracht. Aber diese 15,6 Milliarden werden genau das Gegenteil bewirken. Das Geld wird verwendet &ndash; genau genommen verschwendet &ndash; f&uuml;r einen Staat, der auf der Liste der von Korruption beherrschten L&auml;nder weit oben angef&uuml;hrt wird. F&uuml;r einen Staat, der damit in erster Linie den Kauf von immer mehr Waffen und Munition absichern kann &ndash; zus&auml;tzlich zu den Phantastilliarden, die ohnehin schon von rund 40 L&auml;ndern der Welt, in erster Linie Mitgliedstaaten der NATO und der EU, f&uuml;r den Krieg in der Ukraine verpulvert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1496584278581\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keine Vernunft, kein Anstand: Habeck verspricht Steuergeld f&uuml;r Investitionen in der Ukraine<\/strong><br>\nGab es das schon einmal? Vollst&auml;ndige Haftungs&uuml;bernahme f&uuml;r Investitionen in einem im Krieg befindlichen Land? Genau das hat der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck f&uuml;r das fiktive Projekt &ldquo;Wiederaufbau der Ukraine&rdquo; verk&uuml;ndet. Die Staatskasse als Geldautomat.<br>\nWer irgendwann einmal in der Schule gelernt hatte, Gewinne h&auml;tten etwas mit unternehmerischem Risiko zu tun, der kann diese Lektion jetzt getrost vergessen. Der Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck hat f&uuml;r deutsche Firmen, die jetzt in der Ukraine investieren, nun eine Direktleitung in den deutschen Staatshaushalt als Geldautomat verlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/166982-keine-vernunft-kein-anstand-habeck\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Wir k&ouml;nnen wieder&laquo;<\/strong><br>\nHabeck mit deutscher Wirtschaftsdelegation in der Ukraine: &raquo;Glauben, dass sie siegreich sein wird&laquo;.<br>\n&Uuml;ber Einzelheiten lie&szlig; sich der Minister, der zuletzt als Gr&uuml;nen-Vorsitzender im Mai 2021 mit Stahlhelm an der damaligen Frontlinie zum Donbass im Lande war, nicht aus. Er verlangte damals die Lieferung von &raquo;Defensivwaffen&laquo;, was in seiner Partei zu diesem Zeitpunkt noch f&uuml;r leichtes Erschrecken sorgte. Angela Merkels Regierung aus CDU\/CSU und SPD lehnte das Ansinnen ab. Diesmal sprach Habeck von Sieg. Sinn der Reise sei, dass die Ukraine ein klares Zeichen bekomme, &raquo;dass wir daran glauben, dass sie siegreich sein wird, dass sie wiederaufgebaut wird, dass es ein Interesse von Europa gibt, nicht nur in der Not zu unterst&uuml;tzen, sondern dass die Ukraine auch ein wirtschaftlich starker Partner in der Zukunft sein wird&laquo;. Laut Habeck sind &raquo;konkrete Investitionsentscheidungen&laquo; entweder schon gefallen oder sollen noch getroffen werden. Die deutsche Wirtschaft sage jetzt: &raquo;Wir k&ouml;nnen wieder&laquo;. (&hellip;) Bei der Ukraine geht es aber um bisher nicht gekannte Summen. So gab das &raquo;Wiener Institut f&uuml;r vergleichende Wirtschaftsforschung&laquo; in einem Papier vom 15. M&auml;rz Einsch&auml;tzungen von Fachleuten wieder, wonach sich die Kosten f&uuml;r den &raquo;wirtschaftlichen Wiederaufbau&laquo; der Ukraine auf Summen zwischen 450 Milliarden US-Dollar und mehr als einer Billion Dollar f&uuml;r zehn Jahre belaufen &ndash; von Risiken wie Rechtsunsicherheit, sprich: Korruption, und Bev&ouml;lkerungsschwund abgesehen. Wenn es um solche Betr&auml;ge geht, die nach Aussagen des nach Kiew mitgereisten Staatssekret&auml;rs Jochen Flasbarth in Welt-TV am Montag ohnehin zum gr&ouml;&szlig;ten Teil als Auftr&auml;ge in westliche Staaten zur&uuml;ckflie&szlig;en, sind Details geheim.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448206.habeck-in-ukraine-wir-k%C3%B6nnen-wieder.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Moldau: Was Scholz nicht sagte<\/strong><br>\nKanzler Scholz hat Moldau weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den EU-Beitritt zugesichert. Dabei geht es offenbar auch um Milit&auml;rhilfe &ndash; doch davon sprach Scholz nicht<br>\n&ldquo;Moldau ist Teil unserer europ&auml;ischen Familie&rdquo;, erkl&auml;rte der SPD-Politiker in Bukarest nach einem Treffen mit dem rum&auml;nischen Pr&auml;sidenten Klaus Iohannis sowie Moldaus Pr&auml;sidentin Maia Sandu. Man lese Berichte &uuml;ber russische Versuche, Moldau zu destabilisieren, mit gro&szlig;er Sorge, so Scholz.<br>\n&ldquo;Die Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t eines jeden Staates ist unantastbar&rdquo;, sagte er. &ldquo;Deshalb unterst&uuml;tzen wir Moldau nach Kr&auml;ften dabei, sich gegen Versuche der Destabilisierung durch Russland zu wappnen.&rdquo;<br>\nDazu z&auml;hlt offenbar auch Milit&auml;rhilfe. Nach einem Bericht des &ldquo;EU Observer&rdquo; will die EU unter anderem ein neues milit&auml;risches Radar bezahlen. Insgesamt sei Hilfe im Wert von 40 Mill. Euro geplant.<br>\nAu&szlig;erdem plane die EU eine &ldquo;Anti-Staatsstreich-Mission&rdquo;. Sie wird locker mal auf zwei Jahre angesetzt und ist offenbar gegen Russland gerichtet.<br>\nCalled the EU Partnership Mission in Moldova (EUPM Moldova), the team of civilian advisors is to be set up using a &ldquo;fast-track&rdquo; process for an initial period of two years, &ldquo;with a view to launching the mission at the Foreign Affairs Council on 22 May 2023,&rdquo; according to an internal EU memo.<br>\nEU Observer<br>\nVon all dem sagte Scholz nichts. Es k&ouml;nnte vermutlich die deutsche &Ouml;ffentlichkeit beunruhigen &ndash; genau wie die Tatsache, dass die USA und Gro&szlig;britannien bereits &ldquo;Kriegsspiele&rdquo; an der (m&ouml;glichen) Front zu Transnistrien durchf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/moldau-was-scholz-nicht-sagte\/\">Lot in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Feinde der Demokratie: Israels Kabinett beschlie&szlig;t &raquo;Nationalgarde&laquo;.<\/strong><br>\nDer Beschluss des israelischen Kabinetts, die vom ultrarechten Sicherheitsminister und Siedler Itamar Ben-Gvir geforderte &raquo;Nationalgarde&laquo; zu schaffen, zeigt erneut: Der einst als gef&auml;hrlich rechts eingestufte Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu ist nur noch ein Schatten seiner selbst. L&auml;ngst ist er ein Getriebener, der sich den W&uuml;nschen seiner rechtsreligi&ouml;sen Koalitionspartner regelm&auml;&szlig;ig beugen muss &ndash; das ganz pers&ouml;nliche Ziel, einer Verurteilung wegen Korruption zu entgehen, dabei immer vor Augen. F&uuml;r umgerechnet 255 Millionen Euro will sich der wegen Unterst&uuml;tzung einer terroristischen Vereinigung und Hassrede gegen Pal&auml;stinenser verurteilte Ben-Gvir eine &ndash; am liebsten seiner eigenen Kontrolle unterstellte &ndash; Privatmiliz aus seiner &raquo;Tod den Arabern&laquo;- und &raquo;Verbrennt ihre D&ouml;rfer&laquo;-Anh&auml;ngerschaft zusammenschustern. Zur Finanzierung m&uuml;ssen die Haushalte aller Ministerien gek&uuml;rzt werden. Eingesetzt werden soll die &raquo;Nationalgarde&laquo; nach dem Willen Ben-Gvirs in pal&auml;stinensischen Gemeinden in Israel und im Grenzgebiet zum besetzten Westjordanland, das er ohnehin so schnell wie m&ouml;glich offiziell annektieren will. Aber auch zur Bek&auml;mpfung &raquo;ziviler Unruhen&laquo; im ganzen Land, also zum Beispiel gegen regierungskritische Demonstrationen. Der Hass Ben-Gvirs und seiner Anh&auml;nger auf linke &ndash; oder auch nur Demokratie bef&uuml;rwortende &ndash; israelische Aktivisten ist fast ebenso gro&szlig; wie auf Pal&auml;stinenser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448245.feinde-der-demokratie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Macron und von der Leyen besuchen China im Rahmen intensiver Kontakte zwischen China und der EU<\/strong><br>\nBeide Seiten sollten die Einmischung der USA &uuml;berwinden und sich auf die Zusammenarbeit konzentrieren<br>\nNach dem spanischen Premierminister Pedro Sanchez werden der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron und die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Ursula von der Leyen, vom 5. bis 7. April China besuchen, und Mitte April wird ihnen wahrscheinlich die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock folgen und die aktive diplomatische Agenda Chinas geht weiter.<br>\nDer intensive Austausch zwischen China und der EU hat nach Ansicht von Beobachtern den Konsens zwischen China und der EU deutlich gemacht, dass beide Seiten die pers&ouml;nliche Kommunikation und den Austausch intensivieren sollten, um das gegenseitige Verst&auml;ndnis inmitten der enormen Ver&auml;nderungen in der internationalen Landschaft zu f&ouml;rdern<br>\nEs ist eine dringende Aufgabe f&uuml;r China und die EU, externe Einmischung und einige interne Ger&auml;usche zu &uuml;berwinden, sich auf pragmatische Bereiche in den bilateralen Beziehungen zu konzentrieren und gemeinsam eine stabile und gesunde Entwicklung der Beziehungen anzustreben, die Positivit&auml;t und Sicherheit in eine turbulente Welt bringt, so Beobachter.<br>\nDa China einen 12-Punkte-Friedensplan zur L&ouml;sung der Ukraine-Krise vorgeschlagen hat, sollte die EU ermutigt werden, ihre diplomatische Autonomie wahrzunehmen. Anstatt China unter Druck zu setzen und sich von den USA vereinnahmen zu lassen, sollte sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und so handeln, dass die Feindseligkeiten beendet und ein Waffenstillstand f&uuml;r Europas eigenen nachhaltigen Frieden und Sicherheit gef&ouml;rdert wird, sagten die Beobachter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/macron-und-von-der-leyen-besuchen-china-im-rahmen-intensiver-kontakte-zwischen-china-und-der-eu\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Berliner Wohnungsnot: Jobcenter muss teurere Mieten &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nLaut Gerichtsurteil d&uuml;rfen Hartz IV-Empf&auml;nger nun auch teurere Wohnungen beziehen. Der Grund: Die Suche nach einer g&uuml;nstigen Wohnung in Berlin sei aussichtslos.<br>\nDas Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat ein Berliner Jobcenter dazu verpflichtet, die vollen Mietkosten einer Hartz IV-Empf&auml;ngerin zu &uuml;bernehmen. Die alleinstehende Berlinerin lebte in den Jahren 2015\/2016 f&uuml;r rund 640 Euro Warmmiete in einer 90 Quadratmeter gro&szlig;en Dreizimmerwohnung, wie das Gericht am Dienstag in Potsdam mitteilte.<br>\nDas Jobcenter wollte aber nur rund 480 Euro an Mietkosten &uuml;bernehmen. Es verwies dabei auf die Ausf&uuml;hrungsvorschriften der zust&auml;ndigen Senatssozialverwaltung. Danach wird die Grenze der Angemessenheit aus den durchschnittlichen Mietkosten abgeleitet, wie sie der Berliner Mietspiegel f&uuml;r einfache Wohnlagen ausweist.<br>\nDie Kl&auml;gerin argumentierte, die Suche nach einer g&uuml;nstigeren Wohnung sei im angespannten Berliner Wohnungsmarkt aussichtslos gewesen. Das sieht auch das Landessozialgericht so und h&auml;lt das Vorgehen des Jobcenters f&uuml;r unzul&auml;ssig. Wohnungen zum noch als angemessen angesehenen Mietpreis m&uuml;ssten auch tats&auml;chlich f&uuml;r Leistungsberechtigte zur Verf&uuml;gung stehen, erkl&auml;rte der 32. Senat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wohnungssuche-berliner-wohnungsnot-jobcenter-muss-laut-gerichtsurteil-fuer-hartz-4-empfaenger-auch-teurere-mieten-uebernehmen-li.334885\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kurskorrektur nach rechts<\/strong><br>\nBerlin: CDU und SPD pr&auml;sentieren Koalitionsvertrag. St&auml;rkung der Polizei als Schwerpunkt. Heftige Kritik von Fanhilfe, viel Lob vom DGB.<br>\nAn Pathos und Worth&uuml;lsen mangelte es nicht, als CDU und SPD am Montag in Berlin ihren Koalitionsvertrag f&uuml;r Berlin vorstellten, den sie an 25 Tagen ausgehandelt haben. Von &raquo;Vielfalt&laquo;, &raquo;Aufbruch&laquo; und &raquo;Innovation&laquo; war mehrfach die Rede. CDU-Landeschef Kai Wegner, designierter Regierender B&uuml;rgermeister, pries Berlin auf der Pressekonferenz als &raquo;die Metropole mit den gr&ouml;&szlig;ten Chancen in Europa&laquo; und behauptete, man habe einen &raquo;Koalitionsvertrag f&uuml;r alle Berlinerinnen und Berliner&laquo; ausgehandelt. Die SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey sprach von einem &raquo;Vertrag, der zusammenf&uuml;hrt, der ausgleicht, der die Stadt im Blick hat&laquo;. Tats&auml;chlich markiert das 135 Seiten starke Papier mit dem wenig bescheidenen Titel &raquo;Das Beste f&uuml;r Berlin&laquo; eher eine Kurskorrektur nach rechts, wenn man die Priorit&auml;ten darin mit den Schwerpunkten des &raquo;rot-gr&uuml;n-roten&laquo; Senats vergleicht. Das l&auml;sst sich etwa an den innenpolitischen Vorhaben ablesen wie der fl&auml;chendeckenden Einf&uuml;hrung von Bodycams und Tasern bei Einsatzkr&auml;ften und der Einstellung von bis zu 1.000 Personen bei Polizei und Feuerwehr und zwei weiteren Beh&ouml;rden. Wegner hob hervor, die neue Koalition stehe &raquo;hinter unserer Polizei&laquo;, die man mit moderner Technik ausstatten wolle, um Berlin &raquo;sicherer und sauberer zu machen&laquo;. In k&uuml;hner Logik begr&uuml;ndete der CDU-Mann die St&auml;rkung der Einsatzkr&auml;fte ausgerechnet mit dem Schutz von Minderheiten. Polizei und Feuerwehr dienten der Absicherung einer &raquo;bunten, vielf&auml;ltigen Metropole, in der jeder nach seiner Fasson gl&uuml;cklich werden kann&laquo;, so Wegner. Giffey bezeichnete den Klimaschutz und bezahlbares Wohnen als &raquo;die beiden gro&szlig;en Zukunftsfragen der Stadt&laquo;. Im Koalitionsvertrag ist ein &raquo;Sonderverm&ouml;gen Klimaschutz, Resilienz und Transformation&laquo; mit einem Volumen von zun&auml;chst f&uuml;nf Milliarden Euro vorgesehen. Die neue Koalition sei bereit, Ende 2024 bei Bedarf weitere bis zu f&uuml;nf Milliarden Euro daf&uuml;r in die Hand zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448226.schwarz-rote-koalition-kurskorrektur-nach-rechts.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Streik im &Ouml;ffentlichen Dienst zeigt: Gemeinsam sind die Besch&auml;ftigten stark<\/strong><br>\nStreik Endlich entdecken die Gewerkschaften, dass sie gemeinsam eine Hausmacht w&auml;ren. Das macht Mut, wo ansonsten die Beschneidung des Streikrechts droht<br>\nDie M&uuml;llberge in den St&auml;dten, die verwaisten Bahnh&ouml;fe und Flugh&auml;fen, die Notversorgung in Krankenh&auml;usern und die leeren Briefk&auml;sten bringen Bewegung in die Sache. Zugunsten derjenigen, die den M&uuml;ll entsorgen, den Bahnverkehr zum Rollen bringen, die Briefe in den Briefkasten stecken, den Krankenhausbetrieb am Laufen halten. Es ist so simpel und doch immer wieder &uuml;berraschend: Ein funktionierender Alltag macht sich an der Pflegerin, dem Zugbegleiter, der Postbotin, dem M&uuml;llwerker fest und nicht an denen, die f&auml;lschlicherweise Arbeitgeber genannt werden. Das gilt auch f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst.<br>\nNicht die Kommune pflegt die Patientin und leert die Restm&uuml;lltonne. Ihre Aufgabe ist, daf&uuml;r zu sorgen, dass es immer ausreichend Menschen gibt, die sich den Job vorstellen und von dem Lohn leben k&ouml;nnen. Dass ausreichend vorgesorgt wird, um extreme Personalengp&auml;sse zu vermeiden, und die Arbeit f&uuml;rs &Ouml;ffentliche so attraktiv ist, dass sich immer ausreichend Nachwuchs findet. Nicht die Deutsche Bahn oder andere Eisenbahnunternehmen sorgen daf&uuml;r, dass Z&uuml;ge von A nach B fahren. Das tun die Angestellten.<br>\nTreten diejenigen in den Streik, die tats&auml;chlich Arbeit geben, werden sie zum Souver&auml;n. Und machen klar, wie unentbehrlich sie sind. Weil wir sie entbehren m&uuml;ssen. Was schon nach 24 Stunden eine gro&szlig;e Durchschlagskraft hat. Dann tut es aber auch verdammt weh. Sonst hie&szlig;e ja, was w&auml;hrend eines Streikes verweigert wird, nicht Dienstleistung, nicht Arbeit, nicht Produktion. H&auml;tte man eigentlich vorher wissen und ein akzeptables Angebot unterbreiten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/kathrin-gerlof\/streik-im-oeffentlichen-dienst-zeigt-gemeinsam-sind-die-beschaeftigten-stark\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues Greenpeace-Meldeportal: &ldquo;MeldeheldIn&rdquo; oder schlichtes Denunziantentum<\/strong><br>\nManch ein Leser wird sich spontan fragen, ob es derzeit keine wichtigeren gesellschaftlichen Fragen und daraus resultierende &ldquo;innovative&rdquo; Vorgaben gibt. Die Realit&auml;t vieler Restaurants, Bistros und Caf&eacute;s im Land stellt sie zum Beispiel t&auml;glich vor die Frage, ob und wie lange die Existenz des entsprechenden Etablissements in Zeiten der Inflation und des regierungsforcierten Energiepreis-Wahnsinns noch wirtschaftlich zu realisieren ist.<br>\nEin m&ouml;glicher Ausweg w&auml;re dabei eventuell noch eine m&ouml;gliche Kostenreduzierung, etwa durch Fortf&uuml;hrung einer g&uuml;nstigeren Variante des &ldquo;To-go&rdquo;-Verpackungsmaterials &ndash; ob f&uuml;r die sp&auml;rliche Laufkundschaft oder f&uuml;r den inzwischen endverbraucherrelevanten Lieferdienst der Marke XYZ. Bequemlichkeit ist und bleibt weiterhin der mentale &ldquo;King&rdquo;, denn die &ldquo;besonderen Helden&rdquo;, meist j&uuml;ngeren Jahrgangs, bleiben lieber immer noch zuhause. Ganz nebenbei will man dem ausgebeuteten Niedriglohnsektor-Mitarbeiter und Neub&uuml;rger aus ferner Welt mit diesem Argument wohl naiv, aber ernst gemeint eine Chance und die solidarische Unterst&uuml;tzung zum hei&szlig;ersehnten Eintritt in die bundesrepublikanische &Uuml;berlebenswelt bieten.<br>\nDas sieht jedoch die Umweltorganisation Greenpeace in Bezug auf die Gastronomie ganz anders. Je nach Blickwinkel innovativ oder anma&szlig;end gemeint, hie&szlig; es j&uuml;ngst auf dem Twitter-Kanal der ambitionierten Gutmenschen (Original-Schreibweise) zu diesem Thema:<br>\n&ldquo;Willst du auch eine:e MeldeheldIn sein? Dann schau jetzt bei unserem neuen Tool vorbei.&rdquo;<br>\nDie grafische Darstellung irritiert dabei mit einer erschreckend anspruchslosen Umsetzung. Die direkte Aufforderung kn&uuml;pft jedoch nahtlos an die denunziatorischen Tendenzen in unserer Gesellschaft w&auml;hrend der zur&uuml;ckliegenden drei Jahre. Von der umgehenden Meldung an das Ordnungsamt &uuml;ber unverantwortliche &ldquo;Gruppenbildung&rdquo; &uuml;ber den &ldquo;illegalen Kindergeburtstag&rdquo; in der Wohnung des Nachbarn oder dessen Garten bis hin zur Anzeige auff&auml;lliger Mitb&uuml;rger wegen eines unerlaubten Abendspaziergangs &ndash; trotz Ausgangssperre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/166933-neues-greenpeace-meldeportal-meldeheldin-oder\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>V&ouml;llige &Uuml;berlastung von Hotline f&uuml;r Corona-Impfsch&auml;den zum Auftakt<\/strong><br>\nDie neue Hotline f&uuml;r Corona-Impfsch&auml;den in Bayern war zum Start offenbar v&ouml;llig &uuml;berlastet. Das Bayerische Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) konnte am Montag nur gut ein Drittel der Anrufe bearbeiten, wie eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums der &bdquo;Augsburger Allgemeinen&ldquo; sagte.<br>\nDie Resonanz sei noch gr&ouml;&szlig;er gewesen als erwartet. Insgesamt habe das LGL bereits am ersten Tag der Hotline rund 280 Anrufe erhalten. Davon h&auml;tten jedoch nur rund 100 durchgestellt werden k&ouml;nnen. Die Schichten sollten deshalb nun personell verst&auml;rkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/voellige-ueberlastung-von-hotline-fuer-corona-impfschaeden-zum-auftakt-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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