{"id":95921,"date":"2023-04-05T08:44:54","date_gmt":"2023-04-05T06:44:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921"},"modified":"2023-09-27T15:35:19","modified_gmt":"2023-09-27T13:35:19","slug":"ein-land-im-waermepumpenwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921","title":{"rendered":"Ein Land im W\u00e4rmepumpenwahn"},"content":{"rendered":"<p>Trotz &bdquo;Koalitionskrachs&ldquo; sind die Weichen gestellt &ndash; ab dem kommenden Jahr d&uuml;rfen in Deutschland nur Heizungen eingebaut werden, die zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden k&ouml;nnen &ndash; &Ouml;l- und Gasheizungen droht damit das Aus und dies betrifft mit einer &Uuml;bergangsfrist auch den Austausch defekter Heizungen im Bestandsbau. F&uuml;r Hausbesitzer kann dies zu einer horrenden Kostenbelastung f&uuml;hren, die bis zu einem sechsstelligen Betrag reicht. Wer soll das bezahlen? Wie diese Regelung bei Mehrfamilienh&auml;usern &uuml;berhaupt umzusetzen ist, bleibt ein gro&szlig;es R&auml;tsel. Als w&auml;re das Alles schon nicht schlimm genug &ndash; sowohl in Sachen Effizienz als auch in Sachen Klimabilanz &ndash;, wird der W&auml;rmepumpenwahn noch nicht einmal die erw&uuml;nschten Ergebnisse bringen. Das ganze Vorhaben erinnert eher an einen Albtraum aus dem gr&uuml;nen Wolkenkuckucksheim. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7295\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-95921-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=95921-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230405_Ein_Land_im_Waermepumpenwahn_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Um es voranzustellen: Dieser Artikel soll keine Philippika gegen W&auml;rmepumpen sein. Die Technik ist durchaus interessant und macht bei modernen Neubauten als Teil eines durchdachten energetischen Konzepts auch Sinn &ndash; &ouml;konomisch und &ouml;kologisch. Doch es macht &uuml;berhaupt keinen Sinn, W&auml;rmepumpen undifferenziert nach ihrem Einsatzgebiet zu betrachten. So sollte beispielsweise eine Erdw&auml;rmepumpe in einem energetisch optimierten Neubau mit Fu&szlig;bodenheizung und Photovoltaikanlage auf dem Dach keinesfalls mit einer Luftw&auml;rmepumpe als Ersatz f&uuml;r eine Gasheizung in einem energetisch nicht optimierten Altbau gleichgesetzt werden, der die Grundvoraussetzungen f&uuml;r den effizienten Betrieb einer W&auml;rmepumpe nicht mitbringt. Doch genau das tut die geplante Gesetzgebung. <\/p><p><em>Hintergr&uuml;nde und Quellen zu diesem Text finden Sie in der sehr empfehlenswerten Vorlesungsreihe des Physikers Gerd Gantef&ouml;r auf seinem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLL0a5UI0EhtJpYGLDQaQxvMrBS6IHg1Da\">YouTube-Kanal<\/a> &ndash; die Videos #55 bis #61 besch&auml;ftigen sich explizit mit dem Thema. <\/em><\/p><p>Um die Probleme, die sich daraus ergeben, zumindest grob einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, ist ein wenig Hintergrundwissen zur Technik von W&auml;rmepumpen vonn&ouml;ten. Vereinfacht k&ouml;nnte man sagen, dass eine W&auml;rmepumpe die W&auml;rme, die in der Luft, im Boden oder im Grundwasser vorhanden ist, mittels mechanischer Energie (Pumpen) nutzt, um das Wasser im Heizungskreislauf zu erw&auml;rmen. Dabei gibt es jedoch physikalische Grenzen: Vereinfacht kann man sagen, dass eine W&auml;rmepumpe umso effizienter ist, je geringer der Unterschied zwischen der Umwelttemperatur und dem Heizkreislauf ist. Und dieser Zusammenhang ist keineswegs profan. Daraus ergeben sich n&auml;mlich zwei Bedingungen: Zum einen h&auml;ngt die Effizienz bei Luftw&auml;rmepumpen, die die W&auml;rme der Umgebungsluft nutzen, von der Au&szlig;entemperatur ab, zum anderen steigert eine geringe Vorlauftemperatur des Heizkreislaufs die Effizienz. Verk&uuml;rzt k&ouml;nnte man sagen: Eine W&auml;rmepumpe mit Fu&szlig;bodenheizung (geringe Vorlauftemperatur) bei milden Au&szlig;entemperaturen ist hocheffizient, w&auml;hrend eine W&auml;rmepumpe mit traditionellen, kleinen Heizk&ouml;pern (hohe Vorlauftemperatur) und kalten Au&szlig;entemperaturen ineffizient ist.<\/p><p>Dieser Zusammenhang l&auml;sst sich auch in Zahlen ausdr&uuml;cken. Nimmt man die Herstellerangaben als Grundlage, so w&uuml;rde eine Luft-Wasser-W&auml;rmepumpe bei einer Fu&szlig;bodenheizung bei 10 Grad Au&szlig;entemperatur eine Effizienz, ausgedr&uuml;ckt im COP-Wert, von 4,0 aufweisen, w&auml;hrend die gleiche Pumpe bei einer Au&szlig;entemperatur von -10 Grad nur auf einen COP von 2,65 kommt. Erh&ouml;ht man die Vorlauftemperatur von 40 auf 70 Grad, wie es bei traditionellen Heizk&ouml;rpern &uuml;blich ist, sinkt der COP bei 10 Grad Au&szlig;entemperatur auf 2,5 und bei -10 Grad auf 1,9. Um diese Zahlen besser verstehen zu k&ouml;nnen, helfen zwei Richtwerte: Eine W&auml;rmepumpe ist erst ab einem COP von 2,0 &uuml;berhaupt energetisch sinnvoll und ab einem COP von 3,0 kann man sie auch im Vergleich zu einer Gasheizung wirtschaftlich sinnvoll betreiben &ndash; wohlgemerkt auf Basis der reinen Heizkosten, ohne Ber&uuml;cksichtigung der Investitionskosten. Diese Zahlen zeigen bereits, dass der Betrieb einer W&auml;rmepumpe mit traditionellen Heizk&ouml;rpern schon bei k&auml;lteren Au&szlig;entemperaturen nicht sonderlich effizient und bei sehr kalten Au&szlig;entemperaturen sogar ziemlich ineffizient ist.<\/p><p>Diese Zahlen beziehen sich wohlgemerkt auf die Herstellerangaben, die nicht sonderlich realistisch sind. Eine aktuelle Vergleichsstudie aus Irland, die 378 W&auml;rmepumpen im realen Einsatz &uuml;berpr&uuml;ft hat, kam zu dem Ergebnis, dass der saisonal gemittelte COP dieser Pumpen bei 2,49 und damit <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S1364032121011540\">rund 40 Prozent unter den Herstellerangaben liegt<\/a>. Und sogar dieses nicht eben erfreuliche Ergebnis wirft Fragen auf: Was nutzt einem der saisonal gemittelte COP, wenn man doch fast ausschlie&szlig;lich im Winter heizt? Im Sommer nutzt einem die effizienteste Heiztechnik nichts, da man sie &ndash; au&szlig;er zur Warmwasseraufbereitung, die jedoch eine h&ouml;here Vorlauftemperatur braucht und daher unterschiedlich zu betrachten ist &ndash; schlichtweg nicht ben&ouml;tigt. Und im Winter, wenn man die Heizung wirklich braucht, ist sie ineffizient. <\/p><p>Diese Zahlen zeigen vor allem eins: Die Debatte um die Kosten des von der Regierung vorgeschriebenen Tauschs von Gasheizungen zu W&auml;rmepumpen geht bei der Kostenfrage an den realistischen Gr&ouml;&szlig;en vorbei. Es mag ja sein, dass &ndash; wie Gr&uuml;nen-Politiker gerne behaupten &ndash; der Kauf einer W&auml;rmepumpe unter Einbeziehung der staatlichen Subventionen kaum h&ouml;her als der einer neuen Gasheizung ist; doch dabei geht es ausschlie&szlig;lich um die Heizung selbst und nicht um die Sanierung, die n&ouml;tig ist, um eine W&auml;rmepumpe auch halbwegs effizient zu betreiben. Hier sprechen wir dann &uuml;ber eine ganz andere Gr&ouml;&szlig;enordnung.<\/p><p>So kostet der nachtr&auml;gliche Einbau einer Fu&szlig;bodenheizung ein halbes Verm&ouml;gen. Die alten Bodenbel&auml;ge m&uuml;ssen entsorgt werden, der Estrich muss gefr&auml;st und in den meisten F&auml;llen verst&auml;rkt werden. Dabei m&uuml;ssen oft sogar die Wasserleitungen neu verlegt werden und in vielen F&auml;llen ist ein Umbau oder Austausch der gesamten T&uuml;ren und der Treppe notwendig &ndash; neue Bodenbel&auml;ge kommen freilich auch noch hinzu. Wir reden hier also eher von einer Kernsanierung, deren Kosten je nach Fall bis in den sechsstelligen Bereich reichen k&ouml;nnen. Und wenn das Haus dazu noch &auml;ltere Energiestandards hat, sprich schlecht ged&auml;mmt ist, und eine neue D&auml;mmung samt neuer Fenster ben&ouml;tigt, &uuml;bersteigen die Sanierungskosten in vielen F&auml;llen wahrscheinlich sogar den Wert des Hauses. <\/p><p>Bef&uuml;rworter weisen dann auf die niedrigeren zu erwartenden Energiekosten nach einer derartigen energetischen Sanierung hin. Doch das ist als Argument pro W&auml;rmepumpe Unsinn. Auch mit einer halbwegs modernen Gasheizung w&auml;re ein derart aufw&auml;ndig energiesaniertes Haus wesentlich g&uuml;nstiger zu heizen &ndash; angesichts der horrenden Kosten und des kaum mehr zu berechnenden Amortisationszeitraums einer solchen Sanierung k&auml;me jedoch kein vern&uuml;nftiger Mensch auf die Idee, dies freiwillig zu machen. Dazu ein kleines Beispiel aus der Realit&auml;t: Die Heizkosten f&uuml;r mein in den 1980ern gebautes und von einer Gasheizung gut geheiztes Haus liegen selbst bei den derzeit sehr hohen Gaskosten &bdquo;nur&ldquo; bei rund 3.000 Euro pro Jahr. Selbst wenn eine hocheffiziente W&auml;rmepumpe diese Kosten sehr optimistisch gesch&auml;tzt halbieren w&uuml;rde, w&uuml;rde sich eine energetische Sanierung in sechsstelliger H&ouml;he erst in fr&uuml;hestens 67 Jahren amortisieren &ndash; weit mehr als die Lebenserwartung einer solchen Heizung und leider auch von mir. <\/p><p>Doch selbst diese Rechnung geht an der Lebenswirklichkeit vorbei &ndash; wer kann sich bittesch&ouml;n &uuml;berhaupt eine solche Summe leisten? Ich nicht. Die meisten unserer Leser sicher auch nicht. Aktuelle <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/heizung-und-sanierung-so-viele-hauseigentuemer-koennen-es-sich-nicht-leisten-a-b1480f8f-704c-4bf3-b9a1-be8ae0fe473a\">Studien<\/a>, die die Prozentzahl der Eigenheimbesitzer beziffern, die sich eine solche Sanierung leisten k&ouml;nnen, sind auch wenig hilfreich, da das &bdquo;Verm&ouml;gen&ldquo; dieser Haushalte in den meisten F&auml;llen die private Altersvorsorge darstellt. So werden die Menschen vor die Wahl gestellt, ob sie lieber das Alter in W&uuml;rde verbringen oder ihr Eigenheim mittels einer W&auml;rmepumpe sanieren. Das ist keine faire Wahl.<\/p><p>In der Praxis l&auml;uft das Verbot von Gasheizungen daher wohl am ehesten darauf hinaus, dass die Betroffenen ihre defekte Gasheizung dann gegen eine W&auml;rmepumpe eintauschen und auf die Investitionen, die n&ouml;tig sind, um diese W&auml;rmepumpe effizient zu betreiben, notgedrungenerweise verzichten. Die Folge: H&ouml;here Heizkosten.<\/p><p>Aber daf&uuml;r retten wir dann ja das Klima! Nein, noch nicht einmal das. Eine W&auml;rmepumpe ben&ouml;tigt elektrische Energie. Das ist in puncto Klimaneutralit&auml;t ja auch ganz nett, wenn man eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und einen ausreichend bemessenen Speicher sein Eigen nennt. Der normale Eigenheimbesitzer kriegt seinen Strom jedoch vom Versorger und der wurde zu gro&szlig;en Teilen aus verbrannter Kohle und verstromten Gas hergestellt. Eine halbwegs effiziente W&auml;rmepumpe st&ouml;&szlig;t daher bei einem COP von 3,0 immer noch 0,15 kg CO2 pro KWh Heizenergie aus. Zum Vergleich: Eine Gasheizung liegt mit 0,16 kg\/KWh nur unwesentlich &uuml;ber diesem Wert. Schon bei der EU-Vorgabe des COP-Jahresmittelwertes von 2,5 oder bei den irischen Studienergebnissen (s.o.) von 2,49 ist beim deutschen Strommix eine Gasheizung klimafreundlicher als eine W&auml;rmepumpe! Wenn man nun bedenkt, dass man haupts&auml;chlich im Winter heizt und die Effizienz bei Altbauten ohnehin geringer ist, sollte man wohl eher einen COP von 2,0 anlegen. Bei diesem Wert bel&auml;uft sich jedoch die CO2-Emission einer W&auml;rmepumpe mit deutschem Strommix auf 0,22 kg\/KWh und liegt damit deutlich &uuml;ber dem Wert einer Gasheizung. So seltsam es angesichts der Debatte klingen mag: Wer mit W&auml;rmepumpen das Klima retten will, befindet sich auf einem Holzweg. Und noch einmal: Hier geht es nicht um den Einsatz im Rahmen eines durchdachten Konzepts bei Neubauten, sondern um den fl&auml;chendeckenden Einsatz in Bestandsbauten. <\/p><p>Dieser Artikel konzentriert sich auf die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit von Luft-Wasser-W&auml;rmepumpen bei Einfamilienh&auml;usern. Selbstverst&auml;ndlich ist das Thema damit nicht ersch&ouml;pft. Bei diesem Anwendungsfall gibt es zumindest eine &ndash; wenn auch in den meisten F&auml;llen horrend teure und ineffiziente &ndash; L&ouml;sung. Bei den meisten Mehrfamilienh&auml;usern ist eine Umr&uuml;stung auf solche W&auml;rmepumpen jedoch oft &uuml;berhaupt nicht m&ouml;glich &ndash; au&szlig;er man will die Balkone und Au&szlig;enfassaden der H&auml;user mit W&auml;rmetauscheinheiten von Luft-Luft-W&auml;rmepumpen vollpflastern, wie man es von den Klimaanlagen in China kennt. Zwar k&ouml;nnte man auch &ndash; wiederum mit horrendem finanziellen Aufwand &ndash; die Gasetagenheizungen gegen eine Zentralheizung mit einer leistungsstarken Erdw&auml;rmepumpe ersetzen; doch auch hier m&uuml;sste das gesamte Haus letztlich kernsaniert werden, um die neue Heizung auch sinnvoll und effizient zu nutzen. Wer soll das bezahlen? Die Mieter? <\/p><p>Mit dem W&auml;rmepumpen-Zwang haben die Gr&uuml;nen sich massiv vergaloppiert. Wer solche Gesetze durchdr&uuml;ckt, zeigt letztlich nur, wie wenig er von den Lebensrealit&auml;ten der Menschen versteht. Es mag keinen gro&szlig;en Unterschied machen, ob man f&uuml;r einen Neubau nun eine Finanzierung von 400.000 oder 450.000 Euro organisieren muss &ndash; sehr viele Familien, die in ihrem Altbau leben, haben aber weder Zugang zu einer Finanzierung noch die Mittel, diese Finanzierung &uuml;berhaupt zu abzubezahlen. So drohen Millionen von &bdquo;H&auml;rtef&auml;llen&ldquo;, f&uuml;r die die Wohn- und Energiekosten zu einem nicht mehr zu stemmenden Kostenblock werden. Die Folge: Altersarmut. Und hier geht es nicht &bdquo;nur&ldquo; um Menschen, deren Einkommen oder Renten bereits heute kaum ausreichen, um zu &uuml;berleben. Hier geht es um die breite Mittelschicht. Und wof&uuml;r? F&uuml;r CO2-Einsparungen, die beim Einsatz ineffizienter L&ouml;sungen bestenfalls im Spurenbereich und schlimmstenfalls sogar negativ sind? <\/p><p>Titelbild: JPC-PROD\/shutterstock.com<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/93a072e8e947480ca4203d7a834d7668\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz &bdquo;Koalitionskrachs&ldquo; sind die Weichen gestellt &ndash; ab dem kommenden Jahr d&uuml;rfen in Deutschland nur Heizungen eingebaut werden, die zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden k&ouml;nnen &ndash; &Ouml;l- und Gasheizungen droht damit das Aus und dies betrifft mit einer &Uuml;bergangsfrist auch den Austausch defekter Heizungen im Bestandsbau. 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