{"id":9594,"date":"2011-05-30T09:10:50","date_gmt":"2011-05-30T07:10:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9594"},"modified":"2014-09-01T10:52:28","modified_gmt":"2014-09-01T08:52:28","slug":"joschka-und-herr-fischer-oder-joschka-und-der-pepe-wer-fuhrt-hier-regie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9594","title":{"rendered":"Joschka und Herr Fischer \u2013 oder: Joschka und der Pepe: wer f\u00fchrt hier Regie?"},"content":{"rendered":"<p>Pepe Danquart ist ein beeindruckender und f&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse sehr talentierter Filmemacher. Seinen Durchbruch hatte er 1992 mit dem Schwarz-wei&szlig;-Kurzfilm <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=il2wnw5CgLI\">&bdquo;Schwarzfahrer&ldquo;<\/a>, in dem er auf sehr pfiffige und intelligente Art eine allt&auml;gliche Rassismussituation vorf&uuml;hrt und f&uuml;r den er mit einem Oscar f&uuml;r den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Seitdem pendelt Danquart zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm. In seinem neuen Film <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hk4YML7d0G8\">&bdquo;Joschka und Herr Fischer&ldquo;<\/a> erz&auml;hlt Danquart 60 Jahre deutsche Geschichte von 1945 bis 2005 und verbindet diese mit dem Leben seines Hauptdarstellers Josef Martin alias Joschka Fischer, ehemaliger hessischer Umweltminister &ndash; erster gr&uuml;ner Minister &uuml;berhaupt &ndash; Bundesau&szlig;enminister und Vizekanzler. Am Freitag, den 27. Mai war Filmemacher Pepe Danquart in Frankfurt, wo Joschka Fischer lange lebte und wirkte, stellte den Film vor und diskutierte anschlie&szlig;end mit dem Publikum. Ich war dabei und hatte nach einer durchwachsenen Dokumentation Gelegenheit zu einigen Fragen. Von Martin Betzwieser<br>\n<!--more--><br>\nW&auml;hrend des Vorspanns sehen wir Joschka Fischer mit einer Gruppe Menschen am Meer spazieren gehen, die Schuhe ausziehen und das Wattenmeer bei Ebbe durchwandern. Es ist au&szlig;er den Archivaufnahmen die einzige Szene mit Fischer in freier Wildbahn.<br>\nDanach betritt er eine Lagerhalle, in der besonders konstruierte Milchglasscheiben an den S&auml;ulen, W&auml;nden oder an der Decke aufgeh&auml;ngt sind. Auf diese Scheiben, teilweise auch auf die W&auml;nde, den Boden und Joschka Fischer selbst werden insgesamt 24 Endlosschleifen von je drei Minuten mit alten Filmaufnahmen und Fotos projiziert. Joschka Fischer kommt in diesen Raum und hatte vorher keine Ahnung, was ihn dort erwartet. Diesen Videoinstallationen ist Joschka Fischer permanent ausgesetzt, wird dazu vom Pepe Danquart befragt und antwortet. Dankquart gibt die Eckpunkte vor &ndash; wie er sp&auml;ter in der Diskussion erl&auml;utert. Allerdings sind die Fragen heraus geschnitten. Vom Dialog, vom Gespr&auml;ch sind nur die Erz&auml;hlungen von Joschka Fischer als Monolog &uuml;brig. Es gibt keine Nachfragen. Es gibt keine Wiederholungen. &bdquo;Wenn ich etwas nicht hatte, dann hatte ich es nicht.&ldquo; Fischer erz&auml;hlt von seiner Jugend in der baden-w&uuml;rttembergischen Provinz, in einem katholischen Dorf umgeben von lauter evangelischen D&ouml;rfern &ndash; fast wie die Nordiren, die von Briten umzingelt sind (ein Vergleich, der v&ouml;llig daneben ist). Er erz&auml;hlt von Schule, Studium, von seinem Weg &uuml;ber Stuttgart nach Frankfurt und ans Flie&szlig;band bei Opel R&uuml;sselsheim, &uuml;ber die Studentenbewegung in die Politik. &bdquo;Meine Eltern waren so katholisch, ich glaube nicht, dass sie mich sp&auml;ter &uuml;berhaupt gew&auml;hlt h&auml;tten.&ldquo; Bei diesen Monologen wirkt st&ouml;rend, dass Fischer abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven gefilmt wird, von vorne, aber nie frontal, von der Seite, auch von hinten. Er spricht nicht in die Kamera, nicht zu seinem sp&auml;teren Publikum, scheinbar auch nicht zu seinem unsichtbaren Interviewer, er spricht ziellos in den Raum.<\/p><p>Erg&auml;nzt werden Fischers Monologe von vielf&auml;ltigen Archivaufnahmen und von so genannten &bdquo;Exkursen&ldquo;, in denen andere Zeitzeugen zu Wort kommen. Die &bdquo;Exkurs&ldquo;-Zeitzeugen sind z.B. Bremens fr&uuml;herer Oberb&uuml;rgermeister Hans Koschnick (mittlerweile steinalt, fast zahnlos, aber noch voll bei Verstand), die Berliner Schauspielerin <a href=\"http:\/\/www.filmreporter.de\/stars\/feature\/1389;Multitalent-Katharina-Thalbach\">Katharina Thalbach<\/a> (&bdquo;Die Blechtrommel&ldquo;), ein Rauschgift-Rebell, der sich Knobo nennt, eine fr&uuml;here Anti-Kernkraft-Aktivistin aus dem Elsass, die <a href=\"http:\/\/www.atatak.com\/fehlfarben_wp\/?page_id=24\">Rockband Fehlfarben<\/a> und der gr&uuml;ne Politiker <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniel_Cohn-Bendit\">Daniel Cohn-Bendit<\/a>. Mit Ausnahme von Cohn-Bendit, der in Frankfurt einige Zeit gemeinsam mit Fischer in einer Wohngemeinschaft hauste, gibt es offensichtlich keine Verbindungen mit Joschka Fischer. Die Ausf&uuml;hrungen sind zwar durchaus interessant, wirken aber zusammenhanglos. <\/p><p>Das visuelle Konzept der Videoinstallationen ist sehr originell, wird aber zu sehr ausgereizt und wirkt auf Dauer eher erm&uuml;dend. Hier w&auml;re es w&uuml;nschenswert gewesen, mehr Archivaufnahmen zu sehen. Ausschnitte aus Bundestagsdebatten und Partei- und Fraktionssitzungen wurden oft leider zu fr&uuml;h abgew&uuml;rgt, bevor sie richtig Atmosph&auml;re entwickeln konnten. Von den ersten parlamentarischen Gehversuchen gr&uuml;ner Abgeordnete (z.B. &uuml;ber das Recht der Frauen auf sexuelle Befriedigung, ja wirklich) oder heftige Dispute zwischen Petra Kelly, Otto Schily (ja, er war ja auch mal bei den Gr&uuml;nen) und Joschka Fischer oder von gr&uuml;ner Basisarbeit bei Anti-Kernkraft-Demonstrationen und im H&uuml;ttendorf an der Rhein-Main-Startbahn West oder von gr&uuml;nen Wahlspots bzw. den Drehpannen daraus h&auml;tte ich gerne mehr gesehen.<\/p><p>Beeindruckend ist die M&uuml;he, die sich die Filmemacher mit den Archivaufnahmen machten. Horden von Produktionshelfern wurden in Fischers Heimatort zu Vereinen und Privatpersonen, zu Fernsehsendern und ins Archiv der B&uuml;ndnis-Gr&uuml;nen geschickt, um Fotos und Filmmaterial zu besorgen. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.<\/p><p>Der gr&ouml;&szlig;te Makel des Films ist aber die mangelnde Distanz des Filmemachers zu seinem Hauptdarsteller &ndash; ja Darsteller, Fischer ist und war politisch ein au&szlig;erordentliches Talent voller Charisma und rhetorischer Begabung und ein darstellerisches Talent. Innerhalb der Vorbereitungszeit von ungef&auml;hr einem Jahr trafen sich Danquart und Fischer immer wieder und freundeten sich mit der Zeit an &ndash; wie mir Danquart hinterher best&auml;tigt. Sie duzen sich. &bdquo;Schau, ich habe so ziemlich alles falsch gemacht, was ein Mensch auch nur falsch machen kann.&ldquo; In Filmdokumentationen ist es oft sehr wichtig und f&ouml;rderlich, dass der Filmemacher eine Vertrauensbasis und Beziehung zu seiner Hauptperson entwickelt. Geht es z.B. &ndash; ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit &ndash; um K&uuml;nstler oder Holocaust-&Uuml;berlebende, ist das unverzichtbar. Geht es um (ehemalige) Berufspolitiker, kann das aber schwierig werden. Hier ist unbedingt kritische Distanz erforderlich. Diese gibt es &uuml;ber weite Strecken des Films nicht und da frage ich mich gelegentlich, ob Danquart von Fischer nicht um den Finger gewickelt wurde, und wer hier eigentlich Regie f&uuml;hrte.<\/p><p>Wirklich gelungen ist die Episode zum Nato-Einsatz in Jugoslawien. Diese Ambivalenz, diese Zerrei&szlig;probe ist sp&uuml;rbar. Es war ein v&ouml;lkerrechtswidriger Milit&auml;reinsatz, es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ausgerechnet ein ehemaliger Friedensaktivist und Gr&uuml;ner den Einsatz deutscher Soldaten im Ausland verantwortet. Der ehemalige Opel-Arbeiter, der im Sommer bei 40&deg;C am Flie&szlig;band schuftete und sich dort auch aktiv an Arbeitsk&auml;mpfen beteiligte, war als Vizekanzler f&uuml;r Sozialstaatsreformen von Hartz-I bis Hartz-IV und f&uuml;r der Kommerzialisierung und Privatisierung der Rentenversicherung mitverantwortlich. Die Konfrontation mit dieser Verantwortung bleibt Joschka Fischer allerdings erspart. Diese Politik kann der Kinozuschauer richtig oder falsch finden, aber er muss damit bekannt gemacht bzw. daran erinnert werden und sollte die Reaktion des ehemaligen Spitzenpolitikers dazu sehen. In dieser Situation versagt der Dokumentarfilmer leider.<\/p><p>Joschka Fischer wurde nach seiner politischen Karriere <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/10\/hildegard-muller-und-joschka-fischer-in-neuen-jobs\/\">Politberater<\/a>. Er betreibt eine eigene Beratungsgesellschaft und arbeitet auch mit der Beratungsgesellschaft seiner fr&uuml;heren Amtskollegin Madeleine Albright zusammen. F&uuml;r wen im Einzelnen gearbeitet wird und was damit verdient wird, ist nicht zu erfahren. Joschka Fischer betrachtet das als seine Privatangelegenheit.<\/p><p>Seit 2009 arbeitet Joschka Fischer auch als <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/lobbying-fuer-das-nabucco-projekt\/\">&bdquo;Sonderberater&ldquo;<\/a> f&uuml;r das Gas-Pipeline-Projekt &bdquo;Nabucco&ldquo; unter der Leitung von RWE. Der ehemalige Stra&szlig;enk&auml;mpfer, Steineschmei&szlig;er und Umweltminister arbeitet als Lobbyist f&uuml;r einen f&uuml;hrenden Energiekonzern. Das kann man als Kinozuschauer in Ordnung finden oder man kann der Meinung sein, dass der ehemalige Spitzen-Gr&uuml;ne hier seine fr&uuml;heren Ideale verr&auml;t. Dazu muss der Kinozuschauer es aber auch wissen. Auch die Konfrontation mit dieser Episode erspart der Filmemacher seinem Hauptdarsteller.<\/p><p>Dazu befrage ich Pepe Danquart nach dem Film und er macht sich die Antwort einfach (aus dem Ged&auml;chtnis zitiert): &bdquo;Ich wollte den Schwerpunkt nicht auf eine Biographie von Joschka Fischer lenken, sondern ich wollte die 60 Jahre Biographie von Joschka Fischer als Leitfaden f&uuml;r 60 Jahre deutsche Geschichte nehmen und daraus wird dann eben auch zugegebenerma&szlig;en ein sehr subjektiver Blick. &hellip; In diesem Zusammenhang hat mich die politische Biographie von Joschka Fischer interessiert. Und diese politische Karriere war 2005 zu Ende und da waren auch die 60 Jahre zu Ende.&ldquo; Und da war auch der Film zu Ende. Zum Thema Distanz: &bdquo;Ich bin kein Journalist und erst recht kein investigativer Journalist. Ich mache keine Wertung, indem ich sage, das war politisch richtig oder falsch. Es geht nicht darum, herauszufinden, wo die gro&szlig;e Schwachstelle von Joschka Fischer ist.&ldquo;<\/p><p>Das Kino (ca. 250 Pl&auml;tze) ist &uuml;berwiegend von Sympathisanten der Gr&uuml;nen und von Joscha-Fans besetzt. Pepe Danquart erh&auml;lt f&uuml;r diese Stellungnahme auf diese einzige kritische Frage Applaus. Und ich sehe mich eher feindseligen Blicken ausgeliefert und bekomme ein gutes Gef&uuml;hl, wie sich gr&uuml;ne Vordenker\/innen vor 30 Jahren im damaligen politischen Umfeld gef&uuml;hlt haben m&uuml;ssen.<br>\nNach ca. 35 Minuten war die Diskussion zu dem Film von 140 Minuten beendet. <\/p><p>Fazit: Wer ausreichend Hintergrundwissen hat, unterh&auml;lt sich durchaus gut und am&uuml;siert sich auch an vielen Stellen. &Auml;rgerlich ist die mangelnde Distanz zur Hauptperson. In einer Zeit, in der die B&uuml;ndnis-Gr&uuml;nen erstaunliche Wahlerfolge erreichen und in denen der ehemalige Bundesau&szlig;enminister und heutige angebliche Privatmann Joschka Fischer auch mal zum Kanzlerkandidaten hochgeschrieben wird, k&ouml;nnten Teile dieses Interviews auch als Wahlkampfwerbung durchgehen. So ist &bdquo;Joschka und Herr Fischer ein gelungenes Beispiel f&uuml;r einen Dokumentarfilm &ndash; wie man manches machen sollte und wie man manches auf gar keinen Fall machen sollte. Und &ndash; dieser Seitenhieb muss noch sein &ndash; ohne ausreichendes Hintergrundwissen wird man nicht besonders viel von dem Film haben. Ein Jugendlicher der diese Zeit nicht miterlebt hat und relativ wenig &uuml;ber die j&uuml;ngere deutsche Nachkriegsgeschichte wei&szlig;, wird hier vermutlich leider weniger &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge lernen als aus einer schlechten Fernsehdokumentation Marke Guido Knopp.<\/p><p>Zu guter Letzt: Die sagenumwobene Beleidigung gegen&uuml;ber Bundestagspr&auml;sident Richard St&uuml;cklen &bdquo;Mit Verlaub Herr Pr&auml;sident, Sie sind ein Arschloch&ldquo; wurde ja weder protokolliert noch akustisch aufgezeichnet, auf einer Videoaufzeichnung kann man es teilweise von seinen Lippen ablesen. Es bildeten sich Legenden darum, ob sich diese Parlamentsanekdote wirklich so zugetragen hatte. Es gab diese Beleidigung wirklich: Joschka Fischer gibt es in diesem Film zu. Auch das geh&ouml;rt zu Fischers Selbstdarstellung.<\/p><p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht ging J&uuml;rgen Trittin deshalb lieber ins Theater, als zur <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/juergen-trittin\/trauen-sie-sich-kanzler-zu-herr-trittin-2-18129464.bild.html\">Premiere dieses Films<\/a>. Der Film wird sicher dazu beitragen, dass ihn noch mehr Deutsche f&uuml;r den <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/Fischer-chancenreichster-Kanzlerkandidat-der-Gruenen_aid_1003513.html\">chancenreichsten Gr&uuml;nen Kanzlerkandidaten halten<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pepe Danquart ist ein beeindruckender und f&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse sehr talentierter Filmemacher. 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Seitdem pendelt Danquart zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9594\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[130,194,171],"tags":[1129,714,462,1130,1131],"class_list":["post-9594","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-drehtuer-politik-und-wirtschaft","category-gruene","category-militaereinsaetzekriege","tag-cohn-bendit-daniel","tag-fischer-joschka","tag-jugoslawien","tag-kelly-petra","tag-schily-otto"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9594"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9596,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9594\/revisions\/9596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}