{"id":95978,"date":"2023-04-06T08:33:54","date_gmt":"2023-04-06T06:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978"},"modified":"2023-04-06T08:33:54","modified_gmt":"2023-04-06T06:33:54","slug":"hinweise-des-tages-4333","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h01\">Nato-Beitritt Finnlands: Gro&szlig;, aber innen schwach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h02\">Der n&auml;chste Global Player<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h03\">Die deutsche Wirtschaft zeigt sich besorgt: Ursula von der Leyen auf dem Weg nach China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h04\">Erdogan wertet die Beziehung zu Russland auf und fordert Biden heraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h05\">Bewegung im Wirtschaftskrieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h06\">&bdquo;Solange die Dinger sicher laufen&ldquo;, sind ukrainische Atomkraftwerke f&uuml;r Habeck &bdquo;in Ordnung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h07\">Nahende Einschl&auml;ge: Atomwaffen in Belarus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h08\">Debatte um &bdquo;Peacekeeping&ldquo;-Mission kann zu drastischer Eskalation des Krieges f&uuml;hren: EU-Truppen an die Ukraine-Front?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h09\">Wie Russland mit schrottreifen Tankern das Embargo umschifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h10\">Sinnloser Ausstieg aus &Ouml;l und Gas macht Wohnen f&uuml;r viele unbezahlbar: Preistreiber W&auml;rmepumpe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h11\">Bundesregierung ohne Angebot f&uuml;r Besch&auml;ftigte, mit neuen Milliarden f&uuml;r den Krieg: Klasse gegen Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h12\">&raquo;Klassenkampf f&uuml;hren&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h13\">Feiger Schachzug der britischen Labour-F&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h14\">foodwatch klagt gegen Zulassung von Pestiziden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h15\">&bdquo;Querdenken&ldquo;-Initiator unter Auflagen aus U-Haft entlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h16\">Zustand von Julian Assange verschlechtert sich laut Ehefrau jeden Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95978#h17\">Zu guter Letzt: Wie soll Berlin 2030 klimaneutral werden, wenn die Stadt nicht mal ein Museum fix sanieren kann?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato-Beitritt Finnlands: Gro&szlig;, aber innen schwach<\/strong><br>\nDie Erweiterung der Nato &uuml;berdeckt die Schw&auml;chen des B&uuml;ndnisses. Es duldet einen Autokraten wie Erdogan, der andere Mitglieder erpressen kann.<br>\nDie Nato feiert sich selbst. Gr&ouml;&szlig;er und st&auml;rker denn je sei das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis, sagt Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg. Der Beitritt Finnlands, der am Dienstag in Br&uuml;ssel besiegelt wurde, sei ein historisches Ereignis. Kremlchef Wladimir Putin habe weniger Nato gewollt, nun bekomme er mehr davon.<br>\nDoch die St&auml;rke eines B&uuml;ndnisses bemisst sich nicht nur an der Zahl ihrer Mitglieder. Sie bemisst sich auch an der inneren Geschlossenheit und Solidarit&auml;t &ndash; und am Erreichen der selbst gesteckten Ziele. Wer diese beiden Ma&szlig;st&auml;be anlegt, wird Stoltenbergs Begeisterung nicht teilen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nato-Beitritt-Finnlands\/!5923390\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Global Player<\/strong><br>\nIndien wird noch in diesem Jahr das einwohnerst&auml;rkste Land der Welt werden. Der internationale Einfluss Neu-Delhis w&auml;chst.<br>\nNoch dieses Jahr wird Indien offiziell China als bev&ouml;lkerungsreichstes Land der Erde &uuml;berholen. W&auml;hrend in der Volksrepublik das Bev&ouml;lkerungswachstum in j&uuml;ngerer Vergangenheit deutlich abgenommen hatte und zuletzt sogar negativ ausfiel, kommt der s&uuml;dasiatische Nachbar noch immer auf ein Plus von 0,8 Prozent pro Jahr. Das macht an die 11,5 Millionen Menschen aus, so viel, wie die Bev&ouml;lkerungen von Staaten wie Belgien, Jordanien oder Kuba insgesamt. Zuletzt hat sich das Wachstum allerdings auch in Indien deutlich verlangsamt. 2021 war die Rate erstmals unter die Einprozentmarke gefallen. Noch in den 1970er Jahren hatte die indische Bev&ouml;lkerung im Schnitt um 2,3 Prozent j&auml;hrlich zugelegt, und auch im vergangenen Jahrzehnt lagen die Werte noch bei 1,3 bis 1,36 Prozent. Schon als Indien 1947 unabh&auml;ngig wurde, war das Land bez&uuml;glich der Anzahl seiner Menschen ein Schwergewicht. Der erste Zensus im Jahr 1951 wies 361 Millionen aus. Diese Zahl hat sich seither nun auf 1,4 Milliarden beinahe vervierfacht. 1997 wurde die Milliardengrenze &uuml;berschritten, aktuell kommen trotz der verringerten Quote allein pro Monat knapp eine Million Menschen hinzu. F&uuml;r sie Ern&auml;hrungssicherheit, gesundheitliche F&uuml;rsorge, sauberes Trinkwasser, Bildungschancen und berufliche Perspektiven zu sichern, ist eine enorme Herausforderung. Indien mag &uuml;ber 17 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung stellen und die f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht auf dem Globus sein (Prognosen nach zu urteilen um 2030, wenn es Japan und die Bundesrepublik &uuml;berholt haben d&uuml;rfte, sogar Nummer drei), doch es kann seinem staatlichen Auftrag zur grundlegenden Versorgung seiner Bev&ouml;lkerung bis heute nicht ausreichend nachkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448204.aufstieg-der-n%C3%A4chste-global-player.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die deutsche Wirtschaft zeigt sich besorgt: Ursula von der Leyen auf dem Weg nach China<\/strong><br>\nHeute reist Ursula von der Leyen mit Emmanuel Macron nach China. Vermutlich will sie der Volksrepublik die Leviten lesen. Europa macht sich damit l&auml;cherlich.<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen wird heute in die Volksrepublik China reisen. Das wird sie gemeinsam mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron tun, der urspr&uuml;nglich alleine zu reisen gedachte, auch um in aller Ruhe mit dem Generalsekret&auml;r der Kommunistischen Partei Xi Jinping &uuml;ber M&ouml;glichkeiten zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu sprechen. Ob das noch so gelingen wird, bleibt fraglich. Denn von der Leyen hatte bereits deutlich gemacht, dass sie das Zw&ouml;lf-Punkte-Papier der Chinesen zur politischen L&ouml;sung des Ukraine-Konflikts in G&auml;nze verdamme. Die USA verlangen von der EU, mit Blick auf die Infragestellung der eigenen globalen Hegemonie durch Pekings Aufstieg, gemeinsam einen neuen Kalten Krieg gegen Peking zu starten.<br>\nDieses f&uuml;r Europa gef&auml;hrliche Unterfangen, welches nicht nur den Weltfrieden, sondern die politische und &ouml;konomische Stabilit&auml;t des Kontinents ernsthaft gef&auml;hrdet, wird von der EU-Kommission ohne gro&szlig;es Hinterfragen umgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/die-deutsche-wirtschaft-zeigt-sich-besorgt-ursula-von-der-leyen-emmanuel-macron-auf-dem-weg-nach-china-li.335363\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erdogan wertet die Beziehung zu Russland auf und fordert Biden heraus<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Erdogan hat bekannt gegeben, dass der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin am 27. April an der Zeremonie zur Brennstoffbeladung im Kernkraftwerk Akkuyu teilnehmen wird. [&hellip;]<br>\nPutin hat sich in der Vergangenheit bereits per Videokonferenz zum KKW Akkuyu ge&auml;u&szlig;ert, und bei der Zeremonie zum Baubeginn des Prestigeprojekts im April 2018 versprach er, der Inbetriebnahme im Jahr 2023 beizuwohnen. Nun, Rosatom hat sein Versprechen, das Projekt termingerecht fertigzustellen, gehalten, und nun ist Putin an der Reihe.<br>\nOffensichtlich schert sich Erdogan einen Dreck um den j&uuml;ngsten &ldquo;Haftbefehl&rdquo; des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Putin. Der chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping hat gezeigt, wie man ihn ignorieren kann. Russlands G20-Sherpa Swetlana Lukasch sagte am Freitag, dass Putin in diesem Jahr voraussichtlich zweimal nach Indien reisen wird   &ndash; zum G20-Gipfel im September und sp&auml;ter zum SCO-Gipfel 2023.<br>\nDie offizielle Haltung der T&uuml;rkei lautet: &ldquo;Obwohl die T&uuml;rkei kein Vertragsstaat des R&ouml;mischen Statuts ist, werden die Aktivit&auml;ten des Internationalen Strafgerichtshofs genau verfolgt und die j&auml;hrlichen Treffen der Versammlung der Vertragsstaaten, die in Den Haag oder New York stattfinden, werden von unseren Beamten besucht.&rdquo; Doch Erdogan weist die angels&auml;chsische Verschw&ouml;rung zur D&auml;monisierung Putins offen zur&uuml;ck.<br>\nDieser ver&auml;chtliche Trotz ist zum Teil eine Reaktion auf die zunehmende Einmischung der USA in die f&uuml;r den 14. Mai angesetzten Pr&auml;sidentschaftswahlen in der T&uuml;rkei. In aufr&uuml;hrerischen &Auml;u&szlig;erungen schwor Erdogan am Sonntag, &ldquo;Amerika eine Lektion zu erteilen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/demokratie\/erdogan-wertet-die-beziehung-zu-russland-auf-und-fordert-biden-heraus\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bewegung im Wirtschaftskrieg <\/strong><br>\nNach offener Konfrontation mit Ru&szlig;land und China: USA stellen ihre globale &ouml;konomische Dominanz zur Disposition. Wichtige &bdquo;Verb&uuml;ndete&ldquo; setzen auf Eigenst&auml;ndigkeit. Es ist ein Vabanque-Spiel: Mit der exzessiven Ausweitung der Sanktionen gegen Ru&szlig;land und China haben sich die USA erstmals seit Ende des kalten Krieges aus der sicheren Deckung gegen ihre &bdquo;Hauptgegner&ldquo; gewagt. Ganz offensichtlich soll der seit Februar 2022 eskalierte Wirtschaftskrieg den erkl&auml;rten Feind nicht nur schmerzen, wie es bislang &uuml;bliche Praxis war, sondern eine Entscheidung erzwingen. Ru&szlig;lands &Ouml;konomie soll &bdquo;ruiniert&ldquo; (A. Baerbock) werden und China will man im Kampf um die technologische Spitzenposition in die Schranken weisen. Daf&uuml;r wird in Washington, Berlin und Br&uuml;ssel alles, was noch an politischem und finanziellem Kredit mobilisiert werden kann, in die Waagschale geworfen. Aber was ist, wenn dieses Vorhaben scheitert? Die Ideologen im Westen ficht diese Frage offenbar immer noch nicht an &ndash; wenn auch das Kriegs-Feuilleton deutscher &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; dies gelegentlich schon angesprochen hatte &ndash; allerdings eher rhetorisch. Wie immer man zu dem Kampfbegriff der Bundesregierung einer &bdquo;Zeitenwende&ldquo; auch stehen mag, eines ist frappierend: Die Protagonisten der sich selbst gleichgeschalteten Massenmedien glauben fest daran, da&szlig; es nur einen Ausgang dieses Kampfes geben wird &ndash; den Sieg f&uuml;r &bdquo;Demokratie&ldquo; und &bdquo;Freiheit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-303-04-23.pdf\">Rotfuchs; 04\/23 [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Solange die Dinger sicher laufen&ldquo;, sind ukrainische Atomkraftwerke f&uuml;r Habeck &bdquo;in Ordnung&ldquo;<\/strong><br>\nJetzt aber wirklich: Am 15. April soll der Atomausstieg in Deutschland kommen. Nachdem die Politik wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und der daraus folgenden Energiekrise noch einmal einen Aufschub gew&auml;hrt hatte, sollen dann auch die letzten drei aktiven Meiler Neckarwestheim 2, Isar 2 und Emsland vom Netz sein. In der Ukraine sieht die Lage anders aus.<br>\nWirtschaftsminister Robert Habeck ist nach einem Treffen mit dem ukrainischen Energieminister Herman Haluschschtenko sicher, dass die Ukraine an der Atomkraft festhalten wird. Das sei f&uuml;r ihn auch &bdquo;in Ordnung&ldquo;, solange die Sicherheit der AKWs gew&auml;hrleistet sei. Im Interview mit dem Nachrichtensender WELT sagte Habeck am zweiten Tag seines Ukraine-Besuchs: &bdquo;Die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten. Das ist v&ouml;llig klar &ndash; und das ist auch in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen. Sie sind ja gebaut.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article244662818\/Ukraine-Solange-die-Dinger-sicher-laufen-sind-AKWs-fuer-Habeck-in-Ordnung.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sollte sich ein deutscher Bundeswirtschaftsminister nicht um das Wohlergehen der heimischen Bev&ouml;lkerung und Industrie k&uuml;mmern? Da st&ouml;&szlig;t Herr Habeck bekanntlich &ouml;fters an seine Kompetenzgrenze. Die wird deutlich sichtbar, wenn es nun f&uuml;r ihn in Ordnung sei, dass die Ukraine an der Atomkraft festhalten werde, &ldquo;solange die Dinger sicher laufen. Sie sind ja gebaut&rdquo;. Auch die deutschen Atomkraftwerke sind gebaut und laufen sicher. Erkennbar ist eine Doppelmoral bzw. der Zynismus angesichts der Energieprobleme zahlreicher B&uuml;rger und Unternehmen. Offensichtlich soll der hiesige Wohlstand &ndash; aus gr&uuml;n-ideologischen Gr&uuml;nden &ndash; riskiert oder sogar gesenkt werden. Denn h&ouml;here Energiepreise sind <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87221\">nach Abschalten der deutschen Atomkraftwerke durch die Merit-Order<\/a> zu bef&uuml;rchten. Dem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">Land im W&auml;rmepumpenwahn<\/a> drohen massive Verarmungsprozesse. Nicht auszuschlie&szlig;en ist, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95666\">dass auch das genau so gewollt<\/a> ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ukraine &uuml;ber alles: Habeck als wirtschaftspolitischer Geisterfahrer<\/strong><br>\nDer deutsche Wirtschaftsminister war in der Ukraine und hat sich dort die auf ihn pers&ouml;nlich zugeschnittene Portion ukrainischer Staatspropaganda abgeholt. Dass sie bei Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) auf fruchtbaren Boden f&auml;llt, war klar, denn Habeck misstraut nicht nur allen Russen, sondern auch allen, bei denen sich andeutet, sie k&ouml;nnten mit Russen Umgang pflegen.<br>\nDas machen schon die S&auml;uberungen in seinem eigenen Ministerium deutlich. Jeder, der nicht Habecks Meinung ist, setzt sich dem Verdacht aus, f&uuml;r &ldquo;die Russen&rdquo; zu arbeiten. Der Verfassungsschutz wird dann eingeschaltet.<br>\nDabei f&auml;llt es klar denkenden Menschen recht einfach, nicht Habecks Meinung zu sein, denn er l&auml;sst sich von Ideologie und Emotion leiten. Das macht es f&uuml;r ihn selbst einfach, denn f&uuml;r ihn ist die Welt klar geordnet, und er muss weder diese Ordnung noch seinen Standpunkt hinterfragen. Die Russen sind die B&ouml;sen, die Ukraine ist das bedauernswerte Opfer, das es zu unterst&uuml;tzen gilt, Deutschland geh&ouml;rt zu den moralisch Guten und hilft daher der Ukraine. Schlicht und einfach und eben doch ganz falsch.<br>\nF&uuml;r Deutschland ist diese schlichte Geisteshaltung des Wirtschaftsministers jedenfalls problematisch, denn sie entspricht nicht der Realit&auml;t und ist in ihren Konsequenzen f&uuml;r Deutschland und die Deutschen ziemlich teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/167055-ukraine-ukraine-ueber-alles-habeck\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h06\">Habeck &uuml;ber Waffenlieferungen: &bdquo;Es hat zu lange gedauert&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nahende Einschl&auml;ge: Atomwaffen in Belarus<\/strong><br>\nAls vor ein paar Tagen der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko die Stationierung taktischer russischer Atomwaffen auf dem Gebiet seines Landes ank&uuml;ndigte, war der &raquo;strategische Mehrwert&laquo; dieses Schritts zun&auml;chst nicht klar. Polens Norden einschlie&szlig;lich der Hauptstadt Warschau sowie die wichtigsten Weichselbr&uuml;cken werden auch von Raketen desselben Typs bedroht, die bereits im Gebiet Kaliningrad stationiert sind. F&uuml;r eventuelle Schl&auml;ge gegen die NATO-Logistikzentren im S&uuml;dosten Polens &ndash; die von Kaliningrad aus nicht erreicht werden k&ouml;nnten, von Belarus aus aber schon &ndash; w&auml;ren atomar best&uuml;ckte Raketen nicht zwingend. Jetzt, nach der NATO-Erweiterung um Finnland, wird klar, worum es geht: nur in zweiter Linie um Belarus, in erster aber um das Gebiet Kaliningrad selbst. Denn das ist zu Lande von NATO-Staaten umgeben und zu See von NATO-Gew&auml;ssern. Das strategische Gleichgewicht im Ostseeraum hat sich mit der Nordosterweiterung der NATO um 180 Grad gedreht. Jetzt ist Russland in der Klemme. Und hier kommt Belarus ins Spiel. Als Teil des seit 25 Jahren offiziell existierenden, aber bisher eher auf dem Papier stehenden &raquo;Unionsstaates&laquo; mit Russland bildet es gleichzeitig die &ouml;stliche Wand des sogenannten Suwalki-Korridors. Das ist ein knapp 100 Kilometer breiter Landstreifen um die gleichnamige Kleinstadt, in dem Polen direkt an Litauen grenzt. Jahrelang haben NATO-Strategen beklagt, hier liege eine Schwachstelle der NATO, was die Verbindung zu den baltischen Staaten angeht. Dasselbe gilt aber auch f&uuml;r die russische Verbindung nach Kaliningrad. Dieses steht unter dem &raquo;Schirm&laquo; der russischen Nukleardoktrin, die jede Verletzung russischen Staatsgebiets potentiell mit nuklearer Vergeltung bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448383.nahende-einschl%C3%A4ge.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Debatte um &bdquo;Peacekeeping&ldquo;-Mission kann zu drastischer Eskalation des Krieges f&uuml;hren: EU-Truppen an die Ukraine-Front?<\/strong><br>\nDer ungarische Premierminister Victor Orb&aacute;n hat offengelegt, dass die europ&auml;ischen M&auml;chte &uuml;ber die Entsendung von &bdquo;Peacekeeping&ldquo;-Truppen in die Ukraine diskutieren. (&hellip;) Eine EU-Truppe w&auml;re von vornherein Kriegspartei. (&hellip;) Die EU-Staaten erw&auml;gen nun offenbar, diese Grenze zu &uuml;berschreiten. Das w&uuml;rde eine drastische Eskalation des Konfliktes bedeuten. Bislang hat die russische F&uuml;hrung die westliche Kriegsbeteiligung weitgehend ignoriert. Nun hat Russlands Expr&auml;sident Dmitri Medwedew deutlich gemacht, dass die Entsendung von EU\/NATO-Peacekeepern &bdquo;uns in eine Situation eines &sbquo;Point of no Return&lsquo;&ldquo; bringen w&uuml;rde. Es sei &bdquo;klar, dass die sogenannten NATO-Peacekeeper ganz einfach an der Seite unserer Gegner in den Konflikt eingreifen&ldquo; w&uuml;rden. Das w&uuml;rde &bdquo;genau den Dritten Weltkrieg ausl&ouml;sen, der verbal immer bef&uuml;rchtet&ldquo; w&uuml;rde. Es bleibe nur noch zu kl&auml;ren, ob Europa bereit sei f&uuml;r die lange Reihe von S&auml;rgen f&uuml;r seine &bdquo;Peacekeeper&ldquo;. Auch europ&auml;ische Entscheidungszentren, Infrastruktur- und Milit&auml;reinrichtungen w&uuml;rden zu legitimen Zielen. Die &bdquo;Peacekeeper&ldquo;-Debatte ist ein Zeichen von Panik und Ratlosigkeit. Es macht &ndash; auch in der westlichen Logik &ndash; wenig Sinn, gebetsm&uuml;hlenhaft den Sieg der Selenski-Truppen herbeizureden, wenn die milit&auml;rischen Fakten eine andere Sprache sprechen. Es macht allerdings noch weniger Sinn, mit Truppen in einen solchen Krieg ziehen zu wollen, die gerade ihre letzten Reserven an milit&auml;rischem Ger&auml;t weggegeben haben. Und bei denen nun die Kriegsminister nach vorn kommen, wie Boris Pistorius, um klarzumachen, dass nun f&uuml;r die Ukraine absolut nichts mehr zu er&uuml;brigen ist. Zumindest Polen, Norwegen und die baltischen Staaten haben im Ukraine-Konflikt eine eigene Agenda. Polen hat umfassende Gebietsanspr&uuml;che. Es w&auml;re nicht das erste Mal, dass es ihnen gelingt, die EU vor ihren Karren zu spannen. Das russische Au&szlig;enministerium hat nun klargemacht, dass eine Beteiligung der USA, Britanniens, Frankreichs und Deutschlands an kommenden Ukraine-Verhandlungen ausgeschlossen ist. Diese Damen und Herren sind weder neutral noch seri&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/eu-truppen-an-die-ukraine-front-4778851\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Russland mit schrottreifen Tankern das Embargo umschifft<\/strong><br>\nIn Finnland und Estland steigt die Furcht vor einer &Ouml;lpest im Finnischen Meerbusen, weil immer mehr Schrottschiffe unterwegs sind.<br>\n&Ouml;l- und Gasexporte sind das R&uuml;ckgrat der russischen Wirtschaft. Da grosse Versicherungsgesellschaften russische Schiffe nicht mehr versichern, greift das Land auf &auml;ltere Schiffe zur&uuml;ck, die teils schon f&uuml;r die Verschrottung vorgesehen waren oder ausser Dienst gestellt wurden.<br>\nIn Finnland und Estland wird das mit Sorge betrachtet. Die Ostseeanrainer beobachten hunderte &auml;ltere Schiffe unklarer Eigent&uuml;merschaft in der Ostsee und vor allem im Finnischen Meerbusen. Darunter solche, die die Strecke nach Primorsk und anderen russischen H&auml;fen zum ersten Mal befahren.<br>\nFinnische K&uuml;stenwache in Alarmbereitschaft<br>\nDer Finnische Meerbusen ist nicht nur lang, schmal und flach, sondern auch ber&uuml;chtigt f&uuml;r sein eisiges Wetter. Die etwa 400 Kilometer lange und am breitesten Punkt 130 Kilometer breite Bucht ist stark befahren. Das Man&ouml;vrieren mit einem grossen Schiff kann riskant werden. Im Winter gibt es zudem nur wenige Stunden Tageslicht. Das Risiko von Umweltsch&auml;den ist hoch, da die fjord&auml;hnliche K&uuml;stenlinie und das flache Wasser die Beseitigung von &Ouml;lverschmutzungen extrem erschweren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/wie-russland-mit-schrottreifen-tankern-das-embargo-umschifft\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sinnloser Ausstieg aus &Ouml;l und Gas macht Wohnen f&uuml;r viele unbezahlbar: Preistreiber W&auml;rmepumpe<\/strong><br>\nDie offenbar &bdquo;gr&uuml;n&ldquo;-gef&uuml;hrte Bundesregierung l&auml;sst nicht nach in ihrem Bem&uuml;hen, die Bundesrepublik als Industriestandort und als bewohnbares Staatsgebiet endg&uuml;ltig zu ruinieren. Ab 2024 sollen in Deutschland alle neu installierten Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit regenerativen Energien (RE) betrieben werden. Ab 2030 sollen es dann 80 Prozent sein. Bis 2035 sieht das Erneuerbare-W&auml;rme-Gesetz (EWG) das Abschalten aller &Ouml;lheizungen und bis 2040 das Ende aller Gasheizungen vor. Schon jetzt d&uuml;rfen in Neubauten keine Fossilenergie-Heizungen mehr eingebaut werden. Derzeit gibt es in Deutschland rund 43 Millionen Wohnungen in etwa 20 Millionen Geb&auml;uden mit einer Wohnfl&auml;che von 3,9 Milliarden Quadratmetern. Gasheizungen haben einen Anteil von 49 Prozent, &Ouml;lheizungen 24 Prozent, Fernw&auml;rme 9 Prozent, Holz\/Holzpellets 6 Prozent, Elektroheizungen 5 Prozent, Solar- und Geothermie 2 Prozent, Kohle 1 Prozent, Blockheizkraft 1 Prozent. Auszutauschen w&auml;ren laut EWG mindesten 80 Prozent aller Heizungen. Betroffen sind etwa 34 Millionen Wohnungen. (&hellip;) Dabei entstehen exorbitante Kosten. Um die EWG-Vorgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen, fallen bei der Umr&uuml;stung eines typischen Vier- bis Mehrfamilienhauses schnell Kosten im sechsstelligen Bereich an. Macht bei Umbaukosten pro Wohnung von kalkuliert &bdquo;nur&ldquo; 30.000 Euro einen Gesamtaufwand von mehr als einer Billion Euro, ohne die zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r Energie und Ausbau der Infrastruktur zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/preistreiber-waermepumpe-4778842\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung ohne Angebot f&uuml;r Besch&auml;ftigte, mit neuen Milliarden f&uuml;r den Krieg: Klasse gegen Klasse<\/strong><br>\nNach Jahren der zunehmenden Arbeitsverdichtung k&auml;mpfen die Kolleginnen und Kollegen um einen Inflationsausgleich. Sie wollen nicht draufzahlen f&uuml;r eine Krise, an der sie keine Schuld tragen. Faesers Steuergeld-Gerede ist eine Beleidigung f&uuml;r all jene, die vor einigen Monaten noch beklatscht und bejubelt wurden. Was wurde nicht alles versprochen: mehr Personal, nicht nur f&uuml;r Krankenh&auml;user, sondern auch f&uuml;r Gesundheits&auml;mter und Sozialdienste. Kaum dass die angek&uuml;ndigten Verbesserungen f&uuml;r einen Teil von ihnen konkret werden k&ouml;nnten, wird die n&auml;chste Schleife gedreht. Im Tarifkampf weicht das Versprechen der Verachtung. Die Innenministerin weckt alte Vorurteile, wenn sie so tut, als w&auml;ren die Steuereinnahmen zu schade, um sie mit dem am Limit arbeitenden Personal zu teilen. Das geschieht im Einklang mit den Kommunalverb&auml;nden, die schon seit Monaten auf die Tr&auml;nendr&uuml;se dr&uuml;cken und behaupten, dass die vollkommen angemessenen ver.di-Forderungen mehr als 15 Milliarden Euro kosten w&uuml;rden &ndash; eine Summe, die offenbar Eindruck machen soll. Was dem b&uuml;rgerlichen Staat als &bdquo;Arbeitgeber&ldquo; viel zu hoch erscheint, ist f&uuml;r den Staat als Waffenschieber viel zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/klasse-gegen-klasse-2-4778853\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Klassenkampf f&uuml;hren&laquo;<\/strong><br>\nNach Treffen mit Premierministerin: Franz&ouml;sische Gewerkschaften wollen Streiks ausweiten, um &raquo;Rentenreform&laquo; zu kippen.<br>\nAm Mittwoch sind in Frankreich die in der &raquo;Intersyndicale&laquo; kooperierenden Gewerkschaften einer Einladung der Regierung gefolgt und haben Premierministerin &Eacute;lisabeth Borne getroffen. Doch bereits nach wenigen Minuten wurde die Zusammenkunft beendet, weil &raquo;kein Dialog m&ouml;glich ist&laquo;, wie die Gewerkschaften danach mitteilten. &raquo;Wir haben der Premierministerin erneut gesagt, dass es keinen anderen demokratischen Ausweg als die R&uuml;cknahme der Rentenreform geben kann. Die Premierministerin hat geantwortet, sie wolle an ihrem Vorhaben festhalten, eine schwerwiegende Entscheidung&laquo;, sagte Cyril Chabanier von der Gewerkschaft CFTC im Namen der &raquo;Intersyndicale&laquo;. &raquo;Wir appellieren an die Weisheit des Conseil constitutionnel, der den gerechten Zorn der Arbeiterinnen und Arbeiter h&ouml;ren muss&laquo;, erkl&auml;rte der Gewerkschafter weiter. Das Verfassungsgericht soll am 14. April &uuml;ber die Reform entscheiden. Experten halten es f&uuml;r m&ouml;glich, dass die &raquo;Rentenreform&laquo; dann gestoppt wird, da die in der Verfassung vorgesehenen demokratischen Abl&auml;ufe im Parlament nicht respektiert wurden, sprich: die Debattenzeit stark verk&uuml;rzt wurde, Antr&auml;ge der Opposition nicht behandelt wurden und die &raquo;Reform&laquo; am Ende per Dekret an der Nationalversammlung vorbei durchgesetzt wurde. Der Generalsekret&auml;r der CFDT, Laurent Berger, erkl&auml;rte nach dem Treffen mit Borne deshalb, dass &raquo;wir gerade eine schwere demokratische Krise erleben&laquo;. &raquo;Die Premierministerin hat uns eine Absage erteilt, und wir werden auf der Stra&szlig;e antworten&laquo;, sagte die neue Generalsekret&auml;rin der CGT, Sophie Binet, und verwies auf den an diesem Donnerstag stattfindenden elften gro&szlig;en Protesttag gegen die &raquo;Rentenreform&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448360.widerstand-gegen-k%C3%BCrzungspolitik-klassenkampf-f%C3%BChren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Feiger Schachzug der britischen Labour-F&uuml;hrung<\/strong><br>\nKeir Starmer und die neoliberale Labour-Rechte versuchen seit Jahren, das sozialistische Lager in der Partei komplett auszuschalten. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Ihr neuester Coup ist ein Kandidaturverbot f&uuml;r Jeremy Corbyn bei der n&auml;chsten Parlamentswahl 2024. Hintergrund bat namhafte Vertreter des linken Fl&uuml;gels der traditionsreichen Arbeiterpartei um eine Bewertung der zunehmend aggressiven Angriffe.<br>\nDer Vorsitzende der Labour-Partei setzt seinen politischen Vernichtungsfeldzug gegen die Corbyn-Linke mit unverminderter H&auml;rte fort. Vergangenen Dienstag beantragte Keir Starmer im Vorstand, seinem Vorg&auml;nger die Kandidatur f&uuml;r Labour bei der n&auml;chsten Unterhauswahl zu verbieten. 22 Mitglieder votierten daf&uuml;r, 12 dagegen. Damit war der Antrag angenommen. Ein skandal&ouml;ser Akt. Denn damit wurden die demokratischen Rechte des Ortsverbands Islington North, der Corbyn zu allen Unterhauswahlen seit 1983 nominiert und f&uuml;r den die linke Labour-Ikone bisher immer den Wahlkreis gewonnen hat, einfach ausgehebelt.<br>\nSeit Jeremy Corbyns Aufstieg zum gro&szlig;en Hoffnungstr&auml;ger, vor allem der zunehmend verarmenden britischen Lohnabh&auml;ngigen, und seiner Wahl zum Labour-Chef 2015 tobt ein erbitterter Richtungsstreit in der Partei. Eine Seilschaft von neokonservativen Blaristen und anderen NATO-Rechten hat die sozialistische Linke unter Dauerfeuer genommen und schreckt auch vor Sabotage, Mobbing und perfiden Manipulationen nicht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/feiger-schachzug\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>foodwatch klagt gegen Zulassung von Pestiziden<\/strong><br>\nZusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht foodwatch erstmals juristisch gegen Pestizid-Produkte vor. Dazu hat die DUH als ersten Schritt formale Widerspr&uuml;che beim Bundesamt f&uuml;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gegen die Zulassungen von f&uuml;nf Pestizid-Mitteln eingereicht. Wenn die Widerspr&uuml;che abgelehnt werden, werden foodwatch und die DUH  gerichtliche Konsequenzen einleiten. (&hellip;)<br>\nBislang hat die Bundesregierung Umweltverb&auml;nde daran gehindert, die Zulassung von Produkten wie Pestiziden gerichtlich zu &uuml;berpr&uuml;fen.  Aber im November 2022 hat der Europ&auml;ische Gerichtshof entschieden, dass das Verbot von Verbandsklagen gegen Produktzulassungen EU-rechtswidrig ist. Somit haben Umweltverb&auml;nde jetzt das Recht, gegen alle Zulassungen von Produkten mit sch&auml;dlichen Umweltauswirkungen Klage zu erheben. (&hellip;)<br>\nZust&auml;ndig f&uuml;r die Zulassung der Pestizid-Mittel ist das Bundesamt f&uuml;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Nach foodwatch-Recherchen hat dieses Amt allein im letzten Jahr 150 Pestizid-Mittel zugelassen, deren Wirkstoffe teils seit Jahren nicht &uuml;berpr&uuml;ft wurden. Gemeinsam mit mehr als 45.000 Verbraucher:innnen haben wir an Agrarminister Cem &Ouml;zdemir appelliert, diese Unt&auml;tigkeit zu beenden. Denn Pestizide vergiften Gew&auml;sser, t&ouml;ten wichtige Nahrungspflanzen und dadurch Tiere und gelangen &uuml;ber Wasser und Nahrung auch in den menschlichen K&ouml;rper.<br>\nLeider k&ouml;nnen wir nicht gegen alle Ackergifte gleichzeitig vorgehen und sie vom Markt klagen. Daher haben wir uns f&uuml;r den Anfang f&uuml;nf der Gef&auml;hrlichsten ausgesucht. Es handelt sich zum Beispiel um das Herbizid &bdquo;Gardo Gold&ldquo; von der Syngenta AG oder das Pestizid &bdquo;Roundup Powerflex&ldquo; von der Monsanto Deutschland GmbH.  Ziel ist es, den Verkauf dieser Pestizide in Deutschland zu stoppen und einen kompletten Ausstieg aus der Pestizidnutzung zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2023\/foodwatch-klagt-gegen-zulassung-von-pestiziden\/%20\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Querdenken&ldquo;-Initiator unter Auflagen aus U-Haft entlassen<\/strong><br>\nNach rund neun Monaten Haft ist der Gr&uuml;nder und Organisator der &bdquo;Querdenken&ldquo;-Bewegung, Michael Ballweg, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Zur Begr&uuml;ndung teilte das Oberlandesgericht Stuttgart am Dienstag mit, dass sich die Fluchtgefahr verringert habe &ndash; durch das Verh&auml;ltnis der lange Dauer der U-Haft zu dem erwartenden Strafurteil. Der Zweck der Untersuchungshaft k&ouml;nne nun durch mildere Mittel erreicht werden. Ballweg steht unter Betrugsverdacht. [&hellip;]<br>\nDie Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Ballweg mehr als eine halbe Million Euro f&uuml;r eigene Zwecke nutzte. Es k&ouml;nne aber nicht ausgeschlossen werden, dass dieses Geld von Unterst&uuml;tzern stammte, die mit einer privaten Verwendung einverstanden gewesen seien, erkl&auml;rte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.michael-ballweg-hat-querdenken-initiator-nun-chancen-auf-freilassung.5dc4fef7-2aba-43ba-8c24-b7d8ec55a0cf.html%20\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Die an Weisungen der Regierung gebundene Staatsanwaltschaft wirft Herrn Ballweg also vor, seine Unterst&uuml;tzer durch teilweise private Verwendung der Spenden betrogen zu haben, muss gleichzeitig aber zugeben, dass diese Unterst&uuml;tzer mit dieser Verwendung einverstanden waren. Wir wissen ja alle, dass das eine vorgeschobene Begr&uuml;ndung ist, aber man muss so tun, als sei sie ernst gemeint und dann ist es doch absurd, jemanden einzusperren, weil er jemand anders betrogen haben soll, der gar keinen Betrugsvorwurf erhoben hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Gab es nicht mal einen Versuch, die deutsche Beteiligung am illegalen Drohnenkrieg &uuml;ber Ramstein gerichtlich zu verbieten, der dann daran scheiterte, dass die klagende Partei ja nicht selbst betroffen (= tot) sei? Damals w&auml;re nur eine Klage durch ein betroffenes Opfer akzeptiert worden, heute stammt der Vorwurf gar nicht von den vermeintlichen Opfern und die Klage wurde eben nicht durch die Betroffenen eingeleitet&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Ach ja, der letzte verbliebene Vorwurf steht am Ende: &ldquo;Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungsideologien&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zustand von Julian Assange verschlechtert sich laut Ehefrau jeden Tag<\/strong><br>\nLaut Aussage der Ehefrau von Julian Assange leidet der Wikileaks-Gr&uuml;nder zunehmend unter der langj&auml;hrigen Inhaftierung in einem Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis. &ldquo;Sein k&ouml;rperlicher Zustand wird mit jedem Tag schlechter, denn das passiert eben, wenn man einen Menschen bis zu 20 Stunden am Tag einsperrt, Besuche einschr&auml;nkt und auf grausame Weise mit seinem Wohlbefinden umgeht&rdquo;, sagte Stella Assange am Dienstag zu Journalisten vor dem Gef&auml;ngnis Belmarsh, in dem Assange mittlerweile seit rund vier Jahren inhaftiert ist. &ldquo;Aber er versucht, nicht aufzugeben und weiter zu k&auml;mpfen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDer Organisation Reporter ohne Grenzen, die sich seit Jahren f&uuml;r die Freilassung Assanges einsetzt, wurde am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben kurzfristig ein seltenes Treffen mit ihm im Gef&auml;ngnis verwehrt. Eigentlich hatten ihre Vertreter einen Termin bekommen, um sich mit Assange beraten und einen Eindruck verschaffen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/zustand-julian-assange-verschlechtert-ehefrau-tag-38004528\">GMX.net<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Australia&rsquo;s High Commissioner to the United Kingdom Stephen Smith has visited WikiLeaks founder Julian Assange in prison in London.<\/strong><br>\nIt&rsquo;s the first time Australia&rsquo;s top diplomat in the UK has visited Mr Assange since he was locked up in Belmarsh Prison nearly four years ago. [&hellip;]<br>\nAfter the visit concluded, Mr Smith would not comment on whether these issues were discussed during the meeting.<br>\n&ldquo;In accordance with usual Consular practice, and as agreed with Mr. Assange, I do not propose to comment on any details of our meeting,&rdquo; he said in a statement.<br>\n&ldquo;The Australian government is clear in its view that Mr Assange&rsquo;s case has dragged on for too long and should be brought to a conclusion.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2023-04-05\/high-commissioner-visits-julian-assange-as-ngo-turned-away\/102187796\">ABC News<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Trotz der Tatsache, dass die Entwicklungen im Fall Assange sehr widerspr&uuml;chlich sind, scheint Bewegung in den Fall zu kommen. Das ist ja nicht nur laut den Aussagen seiner Frau auch bitter n&ouml;tig, denn Assange ist seit dem 7. Dezember 2010 seiner Freiheit beraubt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wie soll Berlin 2030 klimaneutral werden, wenn die Stadt nicht mal ein Museum fix sanieren kann?<\/strong><br>\nDer Klimaentscheid ist an der Wahlurne durchgefallen. Und die, die mit Nein gestimmt haben, trifft die H&auml;rte der Moral. Eine Kolumne. [&hellip;]<br>\nDiese Narren meinten, sich den Luxus einer Kosten-Nutzen-Kalkulation leisten k&ouml;nnen. Sie hielten es f&uuml;r unm&ouml;glich, dass eine Stadt mit bald vier Millionen Einwohnern binnen sieben Jahren netto kein Kohlendioxid mehr produziert. Dabei h&auml;tte man nur aufs Pergamonmuseum blicken m&uuml;ssen. Dessen Sanierung, eine im Vergleich zur Erdtemperaturkorrektur epochale Aufgabe, l&auml;uft erst seit zehn Jahren und soll bereits 2037 beendet sein &ndash; kurz nachdem sich voraussichtlich herausgestellt haben wird, dass sein Inventar in aller Herren L&auml;nder zusammengeklaut wurde und an die Nachfahren von Sumerern und Babyloniern zur&uuml;ckzugeben ist.<br>\nNun wird es &uuml;bel. Des Weltgeists Bannstrahl wendet sich gegen jene, die unter Luisa Neubauers Befund fallen: &bdquo;Es gibt Kr&auml;fte in dieser Stadt, die geben alles daf&uuml;r, noch den letzten Funken Klimazerst&ouml;rung rauszuholen.&ldquo; Tja. Schweizer Gr&uuml;nen-Parlamentarier fordern schon, &bdquo;Klimaleugnung&ldquo; und &bdquo;Verbreitung von klimaskeptischen Ansichten&ldquo; unter Strafe zu stellen. Liebe Gemeinde, lasset uns daf&uuml;r beten, dass Drohungen mit Gottes und Justitias Zorn zum Ziele f&uuml;hren. Falls nicht, wird man mehr Kerker brauchen, aus nachhaltigem Holz und stabil genug f&uuml;r Extremwetter jeglicher Art. Scheiterhaufen sind nicht klimaneutral.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/umwelt-volksentscheid-kolumne-von-andre-mielke-wie-soll-berlin-2030-klimaneutral-werden-wenn-die-stadt-nicht-mal-ein-museum-fix-sanieren-kann-li.335001\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-95978","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=95978"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95978\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":95981,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95978\/revisions\/95981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=95978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=95978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=95978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}