{"id":95996,"date":"2023-04-06T11:00:02","date_gmt":"2023-04-06T09:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95996"},"modified":"2023-04-06T12:17:14","modified_gmt":"2023-04-06T10:17:14","slug":"parlamentsjuristen-hinterfragen-bisherige-pressearbeit-der-bundesregierung-und-deren-berufung-auf-die-bundespressekonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95996","title":{"rendered":"Parlamentsjuristen hinterfragen bisherige Pressearbeit der Bundesregierung und deren Berufung auf die Bundespressekonferenz"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundestag hat diese Woche ein Gutachten mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/941564\/2f887be0a006d63202510d52d79dc93e\/WD-3-026-23-pdf-data.pdf\">&bdquo;Zur Pressearbeit von staatlichen Stellen &ndash; Erteilung von Informationen mit der Auflage, nicht als Informationsquelle benannt zu werden&ldquo;<\/a> ver&ouml;ffentlicht. In diesem Gutachten stellen die Fachjuristen des Wissenschaftlichen Dienstes klar, dass die bisherige Informationspraxis der Bundesregierung unter Berufung auf die Satzung des privaten Vereins Bundespressekonferenz e.V. (BPK) keine g&uuml;ltige Rechtsgrundlage darstellt. Die Satzung der BPK erlaubt es, dass Regierungsvertreter Journalisten Informationen zur Verf&uuml;gung stellen k&ouml;nnen, ohne darin als Quelle benannt zu werden (&bdquo;zur Verwertung ohne Quelle&ldquo;). Exemplarisch zeigt sich Relevanz und Brisanz des Gutachtens angesichts der Instrumentalisierung bundesdeutscher Medien durch staatliche Stellen hinsichtlich der Berichterstattung zum Terroranschlag auf Nord Stream. Von <strong>Florian Warweg<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEinleitend scheibt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages (WD), dass er um eine Einsch&auml;tzung gebeten worden sei, &bdquo;ob im Rahmen der Pressearbeit Beh&ouml;rden oder sonstige staatliche Stellen Pressevertretern Informationen zur Ver&ouml;ffentlichung mit der Auflage zur Verf&uuml;gung stellen d&uuml;rfen, gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit nicht als Informationsquelle benannt zu werden&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Kanzleramt und Ministerien als Undercover-Quellen f&uuml;r Medien&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Parlamentsjuristen er&ouml;rtern dann die derzeit existierenden &bdquo;Kategorien der Pressearbeit&ldquo; und verweisen dabei als Referenz interessanterweise ausschlie&szlig;lich auf die <a href=\"https:\/\/www.bundespressekonferenz.de\/verein\/satzung\">Satzung der Bundespressekonferenz<\/a>, einem privatrechtlich organisierten Verein, der aber in Deutschland &uuml;ber das De-facto-Monopol zur Ausrichtung von Regierungspressekonferenzen verf&uuml;gt. Dort hei&szlig;t es unter Paragraf 16: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;(1) Die Mitteilungen auf den Pressekonferenzen erfolgen: unter 1. zu beliebiger Verwendung oder unter 2. <strong>zur Verwertung ohne Quelle und ohne Nennung des Auskunftsgebenden<\/strong> oder unter 3. <strong>vertraulich<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n<p>(2) <strong>Die Auskunftsgebenden k&ouml;nnen erkl&auml;ren, wie ihre Mitteilungen behandelt werden sollen<\/strong>. <strong>Die Mitglieder des Vereins und die Teilnehmer der Konferenz sind an diese Erkl&auml;rung &uuml;ber die Verwertung dieser Mitteilungen gebunden.<\/strong> Wird keine Erkl&auml;rung abgegeben, so gilt das Material als beliebig verwendbar. Eine Verletzung dieser Regeln &uuml;ber die Verwertung der Mitteilungen kann den Ausschluss aus dem Verein oder die R&uuml;cknahme der Zulassung als St&auml;ndiger Gast zur Folge haben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Darauf aufbauend f&uuml;hrt der WD weiter aus: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Informationen der zweiten Kategorie d&uuml;rfen zwar weiter verwendet werden, aber nur unter der zu Beginn erl&auml;uterten Bedingung, dass die Informationsquelle nicht benannt werden darf. Insofern ist jedenfalls in der BPK-Satzung vorgesehen, die Erteilung von Staatsinformationen und die Erlaubnis der Ver&ouml;ffentlichung von der Bedingung abh&auml;ngig zu machen, nicht als Informationsquelle benannt zu werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dies f&uuml;hrt in Konsequenz dazu, wie selbst der <em>Tagesspiegel<\/em> in einem Beitrag zu dem WD-Gutachten <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zweifel-an-regierungskommunikation-darf-der-staat-heimlicher-informant-sein-9589142.html\">schreibt<\/a>, &bdquo;dass sich Kanzleramt und Ministerien als Undercover-Quellen f&uuml;r Medien bet&auml;tigen&ldquo;. F&uuml;r das Publikum, so die weitere Argumentation, sei in Folge oft nicht erkennbar, ob Informationen in Medienberichten aus staatlichen Quellen stammen oder nicht.<\/p><p><strong>&bdquo;Bedrohung der Pressefreiheit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (DIE LINKE), die das Gutachten in Auftrag gegeben hatte, sieht darin eine direkte Bedrohung der Pressefreiheit. Gegen&uuml;ber den NachDenkSeiten erkl&auml;rt sie unter Verweis auf den Umgang mit den Recherchen des Investigativreporters Seymour Hersh: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Streuung anonymer Informationen aus den Regierungs- oder Sicherheitskreisen &uuml;ber handverlesene Journalisten, die auch noch durch Beh&ouml;rden belohnt werden, ist eine Bedrohung der Pressefreiheit. Das Lancieren politisch gew&uuml;nschter Gegenerz&auml;hlungen von Geheimdiensten etwa nach den Enth&uuml;llungen des US-Investigativreporters Seymour Hersh zur Verantwortung der USA f&uuml;r die Terroranschl&auml;ge auf Nord Stream ist lehrbuchhaft, wie Medien gezielt instrumentalisiert werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Parlamentsjuristen verweisen im weiteren Verlauf des Sachstandes auf das, wie sie es nennen &bdquo;rechtswissenschaftliche Schrifttum&ldquo; zum Thema, insbesondere die Fachver&ouml;ffentlichungen des Hamburger Rechtswissenschaftlers Tobias Mast. Dort w&uuml;rde argumentiert, &bdquo;dass verdeckte oder verschleierte staatliche Informationst&auml;tigkeit unter dem Deckmantel privater Akteure unzul&auml;ssig und verboten sei&ldquo;. Weiter hei&szlig;t es dazu in dem Gutachten: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Aufgrund des Grundsatzes der Kommunikatorklarheit m&uuml;sse die staatliche Informationsquelle stets offengelegt werden und als solche transparent sein.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Begr&uuml;ndet wird dieser Ansatz mit dem Rechtsstaats- und dem Demokratieprinzip aus Artikel 20 des Grundgesetzes (GG) sowie der Rechtsschutzgarantie nach Art. 19 Abs. 4 GG. B&uuml;rger k&ouml;nnten sich gegen Akte der &ouml;ffentlichen Gewalt im Sinne des Art. 19 Abs. 4 GG, einschlie&szlig;lich staatliches Informationshandeln, nur wehren und entsprechend effektiven Rechtsschutz geltend machen, wenn sie sich &uuml;ber den staatlichen Ursprung im Klaren seien.<\/p><p>Zum anderen folge ein Verbot verdeckter Informationst&auml;tigkeit, so die weitere Argumentation, &bdquo;aus den objektiven Vorgaben der Meinungsfreiheit und des demokratischen Meinungsbildungsprozesses nach Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG. Ohne Offenlegung der staatlichen Informationsquelle k&ouml;nnten sich B&uuml;rger in den exemplarisch beschriebenen Konstellationen nicht mehr das zur Meinungsbildung notwendige Bild machen&ldquo;. <\/p><p>F&uuml;r die Bundesregierung stellt diese Art der &bdquo;verdeckten Informationst&auml;tigkeit&ldquo; nach eigener Aussage jedoch kein Problem dar. So erkl&auml;rt Regierungssprecher Steffen Hebestreit auf eine entsprechende Anfrage im M&auml;rz 2023: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Bundesregierung achtet die grundrechtlich garantierte Presse- und Rundfunkfreiheit gleicherma&szlig;en wie die verfassungsrechtlichen Grunds&auml;tze und Schranken der Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. (&hellip;) Auch individuelle Kommunikationsformen wie vertrauliche Hintergrundgespr&auml;che sind von der Befugnis zur beh&ouml;rdlichen Informations- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit umfasst und unterliegen als Form der Informationsbeschaffung f&uuml;r Journalistinnen und Journalisten zudem dem Schutz des Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG. Diese von der Rechtsprechung anerkannte, allgemeine journalistische Praxis sieht z.B. auch die Bundespressekonferenz e.V. f&uuml;r ihre Pressekonferenzen vor (vgl. &sect; 16 Abs. 1 Satzung der Bundespressekonferenz e.V.).&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230406-Bundestage-Screen1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230406-Bundestage-Screen1.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Doch genau diese Berufung auf die Satzung des privatrechtlich organisierten Vereins &bdquo;Bundespressekonferenz e.V.&ldquo; durch Regierungsstellen stellt der Wissenschaftliche Dienst in seinem Gutachten infrage. Es handle sich bei der Satzungsvorschrift der BPK &bdquo;nicht um verbindliches Recht, auf das sich staatliche Stellen berufen d&uuml;rften&ldquo;, so die Parlamentsjuristen in ihrem Fazit. <\/p><p>Auch der Verweis der Bundesregierung auf Artikel 5 des GG als angeblich rechtliche Grundlage ihrer Informationspolitik ohne Quellennennung wird von den Parlamentsjuristen nicht gelten gelassen. Auch hier ist das Fazit des WD in dieser Hinsicht eindeutig: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich staatliche Stellen auf Informanten- oder Geheimhaltungsschutz nach Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG berufen k&ouml;nnen. Auf Grundrechte k&ouml;nnen sich lediglich Grundrechtstr&auml;ger berufen, zu denen staatliche Stellen nicht geh&ouml;ren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230406-Bundestage-Screen2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230406-Bundestage-Screen2.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Diese bisherige Praxis wird auch von der Obfrau im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, Dagdelen, scharf kritisiert. Von der Bundesregierung und nachgeordneten Beh&ouml;rden ausgegebene Informationen m&uuml;ssten &uuml;berpr&uuml;fbar sein, so ihre Forderung, sonst leiste &bdquo;ein quasi regierungsamtliches Unterschlagen der Quelle einer gezielten Verbreitung von Fake-News Vorschub.&ldquo;<\/p><p>Abschlie&szlig;end fordert Sie im Gespr&auml;ch mit den NachDenkSeiten eine Wiederbesinnung der Medien auf ihre Aufgabe als &bdquo;vierte Gewalt&ldquo; und mehr Distanz zu Informationen von Regierungsstellen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn die Presse als vierte Gewalt Regierungshandeln wirklich kontrollieren will, darf sie sich in Hintergrundgespr&auml;chen nicht einlullen und zur f&uuml;nften Kolonne machen lassen. Es muss wieder ins Bewusstsein gehoben werden, dass Journalismus die Aus&uuml;bung staatlicher Macht mit kontrollieren sollte statt sich mit einem Verlautbarungsjournalismus zu Lautsprechern von Informationsstrategien der Regierung degradieren zu lassen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: Screenshot vom Dokument &bdquo;Sachstand &ndash; Zur Pressearbeit von staatlichen Stellen&ldquo;<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95330\">Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages: &bdquo;R&uuml;cknahme der Anerkennung von Staaten&ldquo; ist grunds&auml;tzlich m&ouml;glich<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94241\">Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages erstellt Gutachten zum Thema: &bdquo;Ausschluss Russlands aus dem Sicherheitsrat&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88618\">Dokumenten-Leak: Wie die Bundesregierung an einer &bdquo;Narrativ-Gleichschaltung&ldquo; zum Ukraine-Krieg arbeitet &ndash; Teil 1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94769\">Staatsfern? Anfrage ergibt: Bundesregierung zahlte Hunderttausende Euro an Journalisten von ARD und ZDF<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93048\">Schriftsatz des Bundesverwaltungsgerichts belegt: BND setzt Journalisten als Spitzel ein<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1db2d3815c224714ae1e966ca65d612f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundestag hat diese Woche ein Gutachten mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/941564\/2f887be0a006d63202510d52d79dc93e\/WD-3-026-23-pdf-data.pdf\">&bdquo;Zur Pressearbeit von staatlichen Stellen &ndash; Erteilung von Informationen mit der Auflage, nicht als Informationsquelle benannt zu werden&ldquo;<\/a> ver&ouml;ffentlicht. In diesem Gutachten stellen die Fachjuristen des Wissenschaftlichen Dienstes klar, dass die bisherige Informationspraxis der Bundesregierung unter Berufung auf die Satzung des privaten Vereins Bundespressekonferenz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95996\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":96000,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,126,182,11],"tags":[2503,1986,1415,897,244,3312],"class_list":["post-95996","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bundesregierung","category-erosion-der-demokratie","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bundespressekonferenz","tag-dagdelen-sevim","tag-pressefreiheit","tag-transparenz","tag-vierte-gewalt","tag-wissenschaftlicher-dienst-des-bundestages"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/230406-Bundestage-Cover.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=95996"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95996\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96065,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/95996\/revisions\/96065"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/96000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=95996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=95996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=95996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}