{"id":96012,"date":"2023-04-06T12:00:35","date_gmt":"2023-04-06T10:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96012"},"modified":"2023-04-07T09:13:33","modified_gmt":"2023-04-07T07:13:33","slug":"seymour-hersh-das-nord-stream-geisterschiff-die-falschen-details-in-der-cia-tarngeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96012","title":{"rendered":"Seymour Hersh: Das Nord-Stream-Geisterschiff &#8211; Die falschen Details in der CIA-Tarngeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Die CIA f&uuml;hrt fortw&auml;hrend verdeckte Operationen auf der ganzen Welt durch, und jede von ihnen braucht eine Cover Story, falls irgendetwas schiefl&auml;uft &ndash; was h&auml;ufig der Fall ist. Genauso wichtig ist es, eine Erkl&auml;rung zu haben, wenn es glattgeht, so wie im Herbst in der Ostsee. Binnen Wochen nach Ver&ouml;ffentlichung <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/how-america-took-out-the-nord-stream\">meines Berichts<\/a>, wonach Joe Biden die Zerst&ouml;rung der Nord-Stream-Pipelines angeordnet hat, holte die CIA eine Story zur Vertuschung hervor und fand willige Abnehmer in der <em>New York Times<\/em> und zwei gro&szlig;en deutschen Zeitungen. Von <strong>Seymour Hersh<\/strong>, <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/the-nord-stream-ghost-ship\">aus dem Englischen<\/a> von <strong>Susanne Hofmann<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6940\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-96012-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=96012-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230406_Seymour_Hersh_Das_Nord_Stream_Geisterschiff_Die_falschen_Details_in_der_CIA_Tarngeschichte_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Indem sie die Geschichte von den Tiefseetauchern und einer Crew in die Welt setzte, die nicht existierte, hielt die CIA das Protokoll ein, und die Story war wohl Teil der ersten Tage geheimer Planung der Zerst&ouml;rung der Pipelines gewesen. Dreh- und Angelpunkt war eine mythische Yacht, die ironischerweise den Namen <em>Andromeda<\/em> trug &ndash; benannt nach der sch&ouml;nen Tochter eines mythischen K&ouml;nigs, die<em> <\/em>nackt an einen Felsen gefesselt wurde. Die Cover Story teilte die CIA mit dem BND, dem deutschen Geheimdienst. <\/p><p>Mein erster Bericht erfuhr weltweit Beachtung, wurde aber von den gro&szlig;en Zeitungen und Fernsehsendern in den USA ignoriert. Als die Story in Europa und anderswo im Ausland an Fahrt aufnahm, ver&ouml;ffentlichte die <em>New York Times<\/em> am 7. M&auml;rz <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/03\/07\/us\/politics\/nord-stream-pipeline-sabotage-ukraine.html\">einen Bericht<\/a>, in dem sie US-Beamte zitierte, die behaupteten, dass der US-Geheimdienst Informationen gesammelt hatte, die nahelegten, dass eine pro-ukrainische Gruppe die Pipelines sabotiert h&auml;tte. Laut dieser Story beschrieben Beamte, welche die neuen Informationen &bdquo;gepr&uuml;ft&ldquo; hatten, diese als &bdquo;Schritt auf dem Weg, die Verantwortlichen&ldquo; f&uuml;r die Pipeline-Sabotage zu bestimmen. Die Story der <em>Times<\/em> erhielt weltweit Aufmerksamkeit, doch seit ihrer Ver&ouml;ffentlichung hat man von der Zeitung nichts mehr dazu vernommen, wer was getan hat. In einem Interview f&uuml;r einen Podcast der <em>Times<\/em> erkl&auml;rte einer der drei Autoren des Artikels ungewollt, warum die Story von Anfang an mausetot war. Der Journalist wurde nach der Rolle der angeblich pro-ukrainischen Gruppe gefragt: &bdquo;Wie kommen Sie darauf, dass es sich so zugetragen hat?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Um es deutlich zu sagen &ndash; wir wissen kaum etwas dar&uuml;ber. Nicht wahr?&ldquo; <\/p><p>Am 3. April <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2023\/04\/03\/nord-stream-bombing-yacht-andromeda\/\">berichtete<\/a> die <em>Washington Post<\/em>, dass einige europ&auml;ische Ermittler nun bezweifeln, dass die <em>Andromeda<\/em> die Pipelines ohne die Hilfe eines zweiten Schiffs h&auml;tte sabotieren k&ouml;nnen. Einige in Europa fragten sich, ob die Rolle der <em>Andromeda<\/em> &bdquo;der Ablenkung diente oder nur Teil des Bilds&ldquo; war. Der Artikel legte nicht nahe, dass die Biden-Administration in die Zerst&ouml;rung der Pipeline verwickelt war, zitierte aber einen nicht namentlich genannten europ&auml;ischen Diplomaten, der sagte: Jeder k&ouml;nne die Leiche da liegen sehen, aber alle t&auml;ten so, als ob alles normal sei. &bdquo;Es ist besser, es nicht zu wissen&ldquo;, sagte der Diplomat. Es wurden von der <em>Post <\/em>keine amerikanischen Amtspersonen zitiert, nicht einmal anonym. Die Biden-Administration ist eine nordstream-freie Berichtszone geworden. <\/p><p>Das k&ouml;nnen sich die CIA-Beamten ans Revers heften, die die Medien hierzulande und im Ausland mit erfundenen Stories gef&uuml;ttert haben, im erfolgreichen Bem&uuml;hen, die Aufmerksamkeit der Welt auf alle m&ouml;glichen Verd&auml;chtigen zu fixieren &ndash; nur nicht auf denjenigen, der als der logischste erscheint &ndash; den Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten. <\/p><p>Die Times berichtete auch, dass ein europ&auml;ischer Abgeordneter, der von den Geheimdiensten seines Landes unterrichtet worden war, sagte, dass die Dienste Informationen zu 45 Schiffen sammelten, deren Transponder auf ihrer Fahrt durch das Gebiet, in dem die Pipelines gesprengt wurden, nicht eingeschaltet waren. Eines der sogenannten &bdquo;Geisterschiffe&ldquo; k&ouml;nnte die Minen angebracht und sp&auml;ter gez&uuml;ndet haben. <\/p><p>Nachdem die Story der <em>Times<\/em> online ging, beeilte sich <em>Die Zeit<\/em>, Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Wochenzeitung, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-03\/nordstream-2-ukraine-anschlag\">einen Bericht<\/a> &uuml;ber eine Untersuchung zur Nordstream-Sprengung zu ver&ouml;ffentlichen, die sie seit Monaten recherchiert hatte, in Zusammenarbeit mit einem Fernsehsender. Die Wochenzeitung beschrieb darin etwas Neues: Sie identifizierte eine Yacht, die von einer Firma in Polen angemietet wurde, welche offenbar zwei Ukrainern geh&ouml;rte. Die Gruppe, die die Yacht mietete und die Pipeline zerst&ouml;rte, soll einen Kapit&auml;n, zwei Taucher, zwei Tauchassistenten und eine &Auml;rztin umfasst haben. Die Gruppe, von der <em>Zeit<\/em> als &bdquo;Attent&auml;ter&ldquo; bezeichnet, deren Namen nicht ver&ouml;ffentlicht oder nicht bekannt waren, benutzte gef&auml;lschte P&auml;sse und hatte den ben&ouml;tigten Sprengstoff zum Tatort transportiert. Die Yacht soll in der N&auml;he der d&auml;nischen Insel Bornholm gesegelt sein, die in der N&auml;he des Ortes der Pipeline-Sabotage liegt. <\/p><p>Die Zeitung berichtete, dass die Yacht in &bdquo;ungereinigtem Zustand&ldquo; an die Leihfirma zur&uuml;ckgegeben worden war &ndash; solche Yachten k&ouml;nnen 2.000 Dollar oder mehr pro Woche kosten. Auf diese Weise konnten die deutschen Ermittler Spuren von Sprengstoff auf dem Kabinentisch finden. In sp&auml;teren Artikeln hie&szlig; es, dass die Ermittler au&szlig;erdem zwei gef&auml;lschte ukrainische P&auml;sse fanden, die auf der Yacht zur&uuml;ckgelassen wurden. Eine sp&auml;tere Story im Wochenmagazin<em> Der Spiegel<\/em> sagte, dass die betreffende Yacht <em>Andromeda<\/em> hie&szlig;. <\/p><p>Daraufhin ver&ouml;ffentlichte ich <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/the-cover-up\">einen Artikel<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95412\">auf Deutsch<\/a>), der nahelegte, dass die Information, die die deutsche Bundespolizei sowohl der <em>Zeit<\/em> als auch dem <em>Spiegel <\/em>zur Verf&uuml;gung stellte, urspr&uuml;nglich vom US-Geheimdienst stammte. Der Autor des <em>Zeit<\/em>-Berichts, Holger Stark, ein erfahrener Journalist, den ich kenne, seitdem er vor rund zehn Jahren in Washington arbeitete, kontaktierte mich und beschwerte sich &uuml;ber diese Aussage. Stark sagte mir, dass er ausgezeichnete Quellen bei der Bundespolizei habe und seine Informationen daher stammten und nicht von einem Geheimdienst, weder einem deutschen noch einem US-amerikanischen. Ich glaubte ihm und korrigierte die Story sofort. <\/p><p>Ich r&auml;ume ein, es ist schwierig f&uuml;r einen Journalisten, &uuml;ber einen Journalistenkollegen zu schreiben, insbesondere &uuml;ber einen guten. Doch in diesem Fall geht es um Fakten, die einfach akzeptiert wurden, die aber h&auml;tten hinterfragt werden sollen. Beispielsweise habe ich Stark nicht gefragt, ob er sich gefragt hat, wie es kommt, dass eine amerikanische Zeitung in fast 4.000 Kilometer Entfernung dieselbe Behauptung &uuml;ber eine Gruppe namenloser Ukrainer ohne Beziehung zur F&uuml;hrung in Kiew ver&ouml;ffentlicht hat, von denen Beamte in Deutschland sagten, sie w&auml;ren hinter ihnen her gewesen. Wir haben aber &uuml;ber etwas gesprochen, was Stark erw&auml;hnte: Dass Beamte in Deutschland, Schweden und D&auml;nemark kurz nach Sprengung der Pipeline beschlossen hatten, Teams zum Tatort zu schicken, um die eine Mine zu bergen, die nicht explodiert war. Er sagte, sie seien zu sp&auml;t dran gewesen; ein amerikanisches Schiff sei innerhalb eines Tages oder innerhalb zweier Tage bereits zum Tatort geeilt und habe die Mine und anderes Material geborgen. Ich fragte ihn, warum die Amerikaner seiner Meinung nach so schnell am Tatort waren und er erwiderte mit einer wegwerfenden Handbewegung: &bdquo;Sie wissen doch, wie Amerikaner sind. Wollen immer die ersten sein.&ldquo; Es gab aber noch eine andere, sehr offensichtliche Erkl&auml;rung. <\/p><p>Der Trick einer guten Propaganda-Operation besteht darin, die Zielgruppe &ndash; in diesem Falle die westlichen Medien &ndash; mit dem zu versorgen, was sie h&ouml;ren m&ouml;chten. Ein Geheimdienstexperte formulierte es mir gegen&uuml;ber kurz und pr&auml;gnant: &bdquo;Wenn man eine Operation wie die mit den Pipelines durchf&uuml;hrt, muss man eine Parallel-Operation planen &ndash; ein Ablenkungsman&ouml;ver, dem ein Hauch von Realit&auml;t anhaftet. Und sie muss so detailreich wie m&ouml;glich sein, damit man ihr Glauben schenkt. <\/p><p>&bdquo;Die Leute heute vergessen, dass es sowas wie eine Parodie gibt&ldquo;, sagte der Experte. &bdquo;Gilbert und Sullivans <em>HMS Pinafore<\/em> ist nicht die Geschichte der Royal Navy im 19. Jahrhundert. Es ist eine Parodie. Das Ziel der CIA im Falle der Pipeline bestand darin, eine Parodie zu produzieren, die so gut war, dass die Presse sie glauben w&uuml;rde. Doch wo fangen wir an? Man kann die Pipelines ja nicht durch eine von einem Flugzeug abgeworfene Bombe zerst&ouml;ren lassen oder von Matrosen auf einem Schlauchboot. <\/p><p>Warum aber nicht von einem Segelboot? Jeder, der sich mit dem Ereignis ernsthaft besch&auml;ftigt hat, w&uuml;sste, dass man ein Segelboot nicht in Gew&auml;ssern ankern kann, die 80 Meter tief sind&ldquo; &ndash; also die Tiefe, in der die vier Pipelines zerst&ouml;rt werden sollten &ndash; &bdquo;doch die Story zielte nicht auf so jemanden ab, sondern auf die Presse, die eine Parodie selbst dann nicht erkennen w&uuml;rde, wenn man sie ihr vorlegte.&ldquo;<\/p><p>Der Geheimdienstexperte listete alle Voraussetzungen auf, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, ehe jemand eine teure Yacht chartern kann. &bdquo;Man kann nicht einfach mit einem falschen Pass von der Stra&szlig;e herein daherkommen und ein Boot mieten. Man muss entweder einen Kapit&auml;n &uuml;bernehmen, den der Leasing-Vermittler oder Besitzer der Yacht stellt, oder einen Kapit&auml;n haben, der ein Kapit&auml;nspatent mitbringt, wie es das Seerecht verlangt. Jeder, der jemals eine Yacht gechartert hat, wei&szlig; das.&ldquo; Ein &auml;hnlicher Nachweis von Fachwissen und Kompetenz im Bereich Tiefseetauchen, bei dem eine spezielle Gasmischung erforderlich ist, br&auml;uchten auch die Taucher und der Arzt.<\/p><p>Der Experte hatte weitere Fragen zur angeblichen Yacht. &bdquo;Wie findet ein 15 Meter langes Segelboot die Pipelines in der Ostsee? Die Pipelines sind nicht so gro&szlig;, und sie sind nicht in den Seekarten eingetragen, die man mit dem Mietvertrag bekommt. Vielleicht war der Gedanke, die zwei Taucher ins Wasser zu setzen&ldquo; &ndash; nicht so einfach von einer kleinen Yacht aus &ndash; &bdquo;und die Taucher danach suchen zu lassen. Wie lange kann ein Taucher in seinem Taucheranzug da unten bleiben? Vielleicht eine Viertelstunde. Das hei&szlig;t, ein Taucher br&auml;uchte vier Jahre, um eine Quadratmeile (also 2,56 Quadratkilometer; Anmerkung der &Uuml;bersetzerin) abzusuchen.<\/p><p> &bdquo;Die Medien stellten keine dieser Fragen. Da sind also sechs Personen auf der Yacht &ndash; zwei Taucher, zwei Helfer, eine &Auml;rztin und ein Kapit&auml;n, der das Boot gemietet hat. Eines aber fehlt &ndash; wer sollte die Yacht steuern? Oder kochen? Was ist mit dem Logbuch, das die Mietfirma aus rechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;hren muss? Nichts davon ist passiert&ldquo;, so der Experte. &bdquo;H&ouml;r auf damit, das mit der Realit&auml;t in Verbindung zu bringen. Es ist eine Parodie.&ldquo;<\/p><p>Die Stories in der <em>New York Times<\/em> und in der europ&auml;ischen Presse geben keinerlei Hinweis darauf, dass &uuml;berhaupt ein Journalist an Bord der Yacht gehen und sie physisch untersuchen konnte. Sie bieten auch keine Erkl&auml;rung, wieso ein Passagier einer Yacht P&auml;sse, gef&auml;lscht oder nicht, nach einer Anmietung an Bord lassen w&uuml;rde. Es wurden Fotos eines Segelboots namens <em>Andromeda<\/em> auf einem Trockendock ver&ouml;ffentlicht. <\/p><p>Nichts davon kann eine schlechte Vertuschungsstory retten, sagte mir der Geheimdienstexperte. &bdquo;Man wird nie damit aufh&ouml;ren zu versuchen, Fiktion in Wahrheit zu verwandeln. Jetzt ist es ein Bild eines Segelboots, das nach der Untersuchung auftaucht, die nicht zur&uuml;ckverfolgt werden kann &ndash; ohne Zulassungsnummer, wo sie sein m&uuml;sste. Die Andromeda hat den <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/piltdown-mensch-kleine-geschichte-einer-miesen-faelschung\/1965292\">Piltdown-Menschen<\/a> in der Presse ersetzt.<\/p><p>Der Experte hatte einen abschlie&szlig;enden Gedanken: &bdquo;In der Welt professioneller Analysten und Operateure wird jeder zu Recht aus der Story schlie&szlig;en, dass die teuflische CIA eine Counter-Operation zusammengesponnen hat, die so offensichtlich l&auml;cherlich und kindisch ist, dass ihr echter Zweck darin bestand, die Wahrheit zu untermauern.&ldquo;<\/p><p>Titelbild: SofotoCool\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CIA f&uuml;hrt fortw&auml;hrend verdeckte Operationen auf der ganzen Welt durch, und jede von ihnen braucht eine Cover Story, falls irgendetwas schiefl&auml;uft &ndash; was h&auml;ufig der Fall ist. Genauso wichtig ist es, eine Erkl&auml;rung zu haben, wenn es glattgeht, so wie im Herbst in der Ostsee. Binnen Wochen nach Ver&ouml;ffentlichung <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/how-america-took-out-the-nord-stream\">meines Berichts<\/a>, wonach Joe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96012\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":96014,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,123,183,166],"tags":[3291,1460,2005,901,2076,2608,919,457],"class_list":["post-96012","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-terrorismus","tag-anschlag","tag-biden-joe","tag-fake-news","tag-geheimdienste","tag-hersh-seymour","tag-nord-stream","tag-nyt","tag-zeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Shutterstock_1142374166.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96012","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96012"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96012\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96117,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96012\/revisions\/96117"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/96014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}