{"id":96083,"date":"2023-04-10T10:00:32","date_gmt":"2023-04-10T08:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96083"},"modified":"2023-04-10T11:31:17","modified_gmt":"2023-04-10T09:31:17","slug":"leserbriefe-zum-artikel-ein-land-im-waermepumpenwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96083","title":{"rendered":"Leserbriefe zum Artikel \u201eEin Land im W\u00e4rmepumpenwahn\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">&bdquo;Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn&ldquo;<\/a> geht Jens Berger kritisch auf das geplante Gesetz ein, das k&uuml;nftig den Ersatz defekter &Ouml;l- und Gasheizungen verbieten und stattdessen den Einbau von W&auml;rmepumpen vorschreiben soll. Dazu haben sich zahlreiche Leser gemeldet, von denen einige selbst Erfahrungen mit W&auml;rmepumpen haben oder sogar beruflich mit der Technik Kontakt haben. Zusammengestellt von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihren inhaltlich sehr guten Beitrag. Sie sprechen mir als Energieberater aus dem Herzen. Seitdem bekannt ist, welche unsinnigen Beschl&uuml;sse unser Wirtschaftsminister durchdr&uuml;ckt, fern jedem fachlichen Verstand, bin ich verzweifelt. Die verunsicherten Kunden &bdquo;rennen mir das B&uuml;ro ein&ldquo; mit und fragen mich, was sie bzgl. Ihrer alten Heizung tun sollen. Dabei kann ich auch nicht auf alles sofort eine Antwort geben, da erstens die Gesetze noch nicht 100-ig sind, alle paar Wochen ein neuer sinnloser Beschluss gefasst wird und niemand wei&szlig;, wie sich in den n&auml;chsten Jahren die Politik und die Energiepreise entwickeln.<\/p><p>Traurigerweise spielen die Medien das Spiel mit, indem sie lediglich auf die fehlenden Produktions,- und Einbaukapazit&auml;ten verweisen, was zwar auch ein Problem ist, aber am o.g. Hauptproblem, der f&uuml;r viele Geb&auml;ude ungeeigneten W&auml;rmepumpen, vorbeigeht.<\/p><p>Leider spielen auch Fachverb&auml;nde das Spiel der Regierung mit. So h&auml;lt sich der &bdquo;Bundesverband der Energieberater&ldquo;  in seinen Stellungnahmen mit Kritik sehr zur&uuml;ck und begr&uuml;&szlig;t diese Gesetze. Offensichtlich ist dieser auch schon &bdquo;auf Linie getrimmt&ldquo; oder &bdquo;gr&uuml;n unterwandert&ldquo;.<\/p><p>Da mich dieses Thema sehr bewegt, sah ich mich veranlasst am Montag auf einer Demo in Zwickau auf diese fachlich falsche Politik hinzuweisen und die Bev&ouml;lkerung zur Informieren.<\/p><p>Jedoch soll der Veranstalter seit diese Woche vom Verfassungsschutz in Sachsen beobachtet werden, weil Beitr&auml;ge zur Demo den Staat Delegitimieren (vielleicht auch meiner ?). So weit sind wir gekommen.<\/p><p>In solchen Momenten ziehe ich viel Motivation aus den &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;. Offensichtlich ist noch nicht alles zu sp&auml;t, wobei meinen Beobachtungen nach in den &bdquo;neuen Bundesl&auml;ndern&ldquo; mindestens 80-90 % der Bev&ouml;lkerung mit der Politik der Regierung (Ukrainekrieg, Sanktionen, Energiepolitik &hellip;.) &uuml;berhaupt nicht einverstanden ist. Bei den wenigen die 180 Grad anderer Meinung sind und mit denen man auch nicht sachlich diskutieren kann, merkt man wie diese unserer Regierung und den Medien fast zu 100% glauben egal welche L&uuml;gen diese verbreiten. Dieser tiefe Riss durch unserer Bev&ouml;lkerung erschreckt mich und macht mir f&uuml;r die Zukunft Angst.<\/p><p>Inzwischen  habe ich einen beachtlich Pool von dankbaren Empf&auml;ngern der wichtigsten Artikel bei Euch und hoffe, damit die Zahl der Mitdenker zu erh&ouml;hen.<\/p><p>Viele dankbare Gr&uuml;&szlig;e und macht weiter so.<br>\nVolker L&ouml;schner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihr Artikel spricht mir aus dem Herzen ! Ich wohne in einem kleinen Einfamilienhaus das 1962 erbaut wurde.<\/p><p>Mein Haus ist Teil einer kleinen Siedlung, welche eine Baugesellschaft 1962 unter dem Motto &bdquo;Das Familiengerechte Heim&ldquo; erbaut hat &ndash; mit aktiver Hilfe der Bauherren (sogenannte Siedlerstunden, welche abzuleisten waren).<\/p><p>Unter meinen Nachbarn spekulieren einige darauf, dass eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht das Gesetz zu Fall bringen werde.<\/p><p>Ich vertraue nicht darauf, da eben dieses BVerfG mit seinem &bdquo;Klima-Urteil&ldquo; allen B&uuml;rgern gezeigt hat, wohin die Reise geht, und seine Rechtsprechung in der Coronazeit noch gefestigt hat &ndash; gegen die Interessen der B&uuml;rger.<\/p><p>Dazu kommt, dass Deutschland sich verpflichtet hat, bis 2045 klimaneutral zu sein &ndash; die Heizsysteme jetzt haben also noch eine maximale Laufzeit von 22 Jahren. Ich habe in meinem Haus seit 2022 eine neue Gasheizung installiert, welche in der Lage ist, neben Erdgas auch Wasserstoff oder Biogas zu verwerten. Ich sehe aber weit und breit weder Biogas noch Wasserstoff. Und ich rechne auch nicht damit, bis 2045 Biogas oder Wasserstoff geliefert zu bekommen.<\/p><p>Ich &uuml;berlege ernsthaft, ob ich noch eine zweite Heizung installieren soll, welche mit Holz beheizbar ist&hellip;..<\/p><p>Es ist Irrsinn.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nT. Preu&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>als Ingenieur der Geb&auml;udetechnik noch ein paar Anmerkungen.<\/p><ol>\n<li>Wer soll die notwendigen Arbeiten durchf&uuml;hren? Wir reden von einem Sanierungsbedarf von mehr als 10 Mio Einheiten.<\/li>\n<li>In welchem Zeitraum soll das stattfinden?<\/li>\n<li>Wesentliche Bauteile von W&auml;rmepumpen unterliegen den selben Lieferkettenproblemen wie aktuell Auto und IT.<\/li>\n<li>Die notwendigen Kapazit&auml;ten bei der Versorgung mit Baustoffen und W&auml;rmepumpen existiert &uuml;berhaupt nicht.<\/li>\n<li>die notwendige Infrastruktur stromseitig existiert weder in der Leistung noch im zu erwartenden Verbrauch.<\/li>\n<li>Nur der Einbau einer Fu&szlig;bodenheizung wird in den wenigsten F&auml;llen ausreichen, da die notwendige Heizleistung f&uuml;r nicht effiziente Geb&auml;ude nicht ausreicht. Ergo landet man in 95% in der Vollsanierung.<\/li>\n<li>Deutschland hat durch die Ma&szlig;nahmen der Ampel einen CO2 Aussto&szlig; pro kWh wie in den 90ern. <\/li>\n<li>Der Energiebedarf f&uuml;r die Produktion aller notwendigen Produkte ist noch nicht mal eingerechnet.<\/li>\n<\/ol><p>Die Liste l&auml;sst sich beliebig erweitern. Das mich beunruhigende ist die &bdquo;Ruhe&ldquo; in allen Mainstream Diskussionen. Man muss den Regierenden unterstellen vom kollektiven Wahnsinn befallen zu sein, derartiges &uuml;berhaupt auf eine Tagesordnung zu nehmen. Oder Boshaftigkeit, da man sich im Klaren ist, dass die Ma&szlig;nahme an der Realit&auml;t zerschellen wird. <\/p><p>Wie auch immer ist die Unprofessionalit&auml;t gigantisch und dass ist ein Problem. F&uuml;r die Demokratie, den Rechtsstaat und den Wohlstand.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSebastian Schlott<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS,<\/p><p>Jens Berger hat in seinem Artikel &ldquo;Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn&rdquo; mehrere Aspekte noch nicht beleuchtet:<\/p><ol>\n<li>Es gibt praktisch keine Fachleute f&uuml;r diese komplexe Technik. Man muss als Heizungsbauer im Bereich W&auml;rmepumpen n&auml;mlich sowohl Klempner, als auch K&auml;lte- und Steuerungstechniker sein, und man muss sich auf einen einzigen Hersteller spezialisieren. Vielleicht findet man ja noch jemanden, der eine solche Heizung einbaut, die Inbetriebnahme machen meist schon die raren Spezialisten der Herstellerfirmen.<\/li>\n<li>Nach wenigen Jahren kann au&szlig;er dem Service der Herstellerfirma und ganz wenigen spezialisierten Heizungsbauern niemand mehr die Anlagen warten. Bei einem Ausfall (passiert nat&uuml;rlich immer im Winter) bekommt man  garantiert keinen kurzfristigen Reparaturservice. Ob man dann das Haus heizen kann, interessiert niemanden.<\/li>\n<li>Zeigt die Steuerung der W&auml;rmepumpe einen Fehler an, was sie je nach Hersteller gerne und auch regelm&auml;&szlig;ig macht, ist der Normalverbraucher komplett &uuml;berfordert. Man kann die Steuerung nicht bedienen, die Handb&uuml;cher sind so knapp gehalten, dass ein Eingriff ohne Spezialisten fast nicht m&ouml;glich ist.<\/li>\n<li>Luftw&auml;rmepumpen stellen gerne schon bei -15&deg;C Au&szlig;entemperatur ihren Betrieb ein und bringen eine Fehlermeldung. Sollte es mal wieder einen Winter wie in den 80er Jahren geben, ist die Katastrophe vorprogrammiert.<\/li>\n<li>Regelm&auml;&szlig;ige Wartungen durch die Herstellerfirma sind heftig teuer, Ersatzteile ebenso. Nach zehn Jahren Laufzeit empfahl mir der Servicemann den Komplettaustausch der W&auml;rmepumpe. Da redet man schnell von 15.000 bis 20.000 Euro Investition.<\/li>\n<li>Man braucht einen eigenen Technikraum f&uuml;r die Heizung, welcher bis unter die Decke mit Installationen vollgestopft wird, die au&szlig;er demjenigen, der sie eingebaut hat, sp&auml;ter niemand mehr nachvollziehen kann.<\/li>\n<li>Eine Kombination mit Sonnenkollektoren oder gar Photovoltaik verkompliziert die Technik weiter. Die Anzahl m&ouml;glicher Fehlerquellen erh&ouml;ht sich entsprechend, ganz zu schweigen von den Kosten.<\/li>\n<\/ol><p>Unter dem Strich ist man hier komplett auf dem Holzweg. Weder ist die Technik beherrschbar, noch gibt es genug Spezialisten daf&uuml;r, noch ist es bezahlbar, noch ist es energietechnisch effizient.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndr&eacute; Braband<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team.<\/p><p>Danke f&uuml;r den sehr qualifizierten Beitrag zum Thema Umweltschutz und Heizung. Der Umgang unserer Bundesregierung mit dem Thema Umwelt zeigt auch in diesem Fall wieder einmal, wie wenig es diese auf Fakten ankommt. Dieses Gesetz &ndash; wie auch das Gesetz zum Verbot von Verbrennermotoren &ndash; wird zu einem deutlich h&ouml;heren Verbrauch an elektrischer Energie f&uuml;hren, die nicht mal ansatzweise in Rechnung gestellt wurde und somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Kollaps f&uuml;hren wird. Und damit zu einem &ndash; was die angeblichen Ziele der Vermeidung von CO2-Emissionen anbelangt &ndash; zu einer erh&ouml;hten CO2-Emission f&uuml;hren. Diese mag zwar nicht lokal, sondern zentral am Kraftwerk anfallen, doch das ist f&uuml;r eine Bilanz unerheblich. Zumal eine Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosph&auml;re durch eine konsequente Aufforstung der W&auml;lder w&uuml;rden pro Hektar 12 Tonnen CO2 pro Jahr gebunden. Das w&auml;re f&uuml;r meinen Wohnort L&uuml;denscheid mit 150 Hektar aufzuforstenden Kahlschlags 1800 Tonnen CO2 pro Jahr. Wenn man in Deutschland nur 2% der Fl&auml;che neu oder wieder aufforsten w&uuml;rde, w&auml;ren das 714.000 Hektar. Das w&auml;ren dann 8,9 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Deutschland hat zurzeit etwa eine CO2-Produktion von 670 Mio. Tonnen\/Jahr. Somit w&auml;re ein nicht unerheblicher Anteil der Emissionen schon wieder gedeckt.  Ich denke, es gilt &ndash; wie in den meisten F&auml;llen &ndash; der Satz von Einstein: Mann kann das Problem nicht mit den Mitteln l&ouml;sen, die das Problem erst geschaffen hat, man muss alternative Wege gehen. Und einer ist in meinen Augen die konsequente Aufforstung. Was auch zudem das Klima deutlich verbessert, wie diverse Studien zeigen. Und die brach liegenden Fl&auml;chen stehen nicht mehr der Erosion anheim. &Uuml;berflutungen w&uuml;rden vermieden, Trockenheitszeiten vermindert, alles positive Effekte auf die Natur, von der Artenvielfalt ganz zu schweigen.<\/p><p>Allerdings darf die Aufforstung nicht allein aus Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit ablaufen (z.B. schnell wachsende Fichten), was dann wieder zu Monokulturen f&uuml;hrt, sondern muss allein dem Naturschutzgedanken folgen (Mischwald), der zudem auch ein Gesundheitsgedanken (ein positiver Einfluss von W&auml;ldern auf die Gesundheit der Menschen ist belegt) beinhaltet. Und eines ist klar: Wir werden nie auch nur ansatzweise ohne alle negativen Einfl&uuml;sse auf die Umwelt leben. Diese Gedanken sollten wir ein f&uuml;r alle Mal begraben.<\/p><p>Und diese Gedanken haben die Gr&uuml;nen eh begraben, denn LNG-Terminals und Bohrinseln im Wattenmeer sind keine Umweltschutzaktivit&auml;t. Im Gegenteil, sie schaden mehr, als sie nutzen. Und eines ist ebenfalls klar: Ideologie hat noch nie Probleme gel&ouml;st, sondern nur immer schlimmere Probleme geschaffen.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGunther Troost<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr verehter Herr Berger, verehrtes Nachdenkseitenteam,<\/p><p>ich habe viele Jahre als Techniker in der Immobilienverwaltung die Sanierungen von Wohnungen und H&auml;usern koordiniert. Als ausgbilderter Baustoffkaufmann, Bautechniker und K&auml;lteanlagenbauer, hatte ich eine vern&uuml;nftige Basis f&uuml;r diesen Job. Kinderbuchautoren, Trampolinstringerinnen und  ungelernte wollen jetzt das Wohnen praktisch unm&ouml;glich machen.<\/p><p>Eine Luft-Wasser W&auml;rmepumpe ist neben der Nachtspeicherheizung das  uneffektivste Heizmittel. Luft ist durch die geringe Masse ein sehr schlechter W&auml;rmeenergietr&auml;ger. Ab 5 Grad abw&auml;rts ist nur noch mit hohem Enegieaufwand W&auml;rme herauszuholen. Wie immer wieder betont wird, ist eine sehr gute D&auml;mmung  des Hauses  notwendig damit diese Heizart sinnvoll ist. Wie Sie schon geschrieben haben, ist eine andere Heizart dann aber auch effektiv und g&uuml;nstiger.<\/p><p>Theoretisch k&ouml;nnte man ein top ged&auml;mmtes Haus mit zwei Heizl&uuml;ftern f&uuml;r 50,-&euro; genauso gut, aber insges. spott billig heizen. Ein Bewohntes Objekt ist dazu kaum in einen optimalen D&auml;mmzustand zu  bringen. Ca. 80% der W&auml;rme ginge bei einem unged&auml;mmten Haus durch das Dach verloren. Ist das Dachgescho&szlig; bewohnt, mu&szlig; die komplette Eindeckung entfernt die Sparren erh&ouml;ht werden und das Dach wieder neu gedeckt werden. Bei einem Einfamilienhaus sind dabei schon, je nach Dachkonstruktion 40.000,- bis 50.000,-&euro; einzuplanen.<\/p><p>Mit den anderen Kosten wird Wohnen dann nicht mehr bezahlbar.<\/p><p>Ist Herrn Habeck, der ja mit Deutschland nichts anfangen kann und einer Frau B&auml;rbock, der die Meinung ihrer W&auml;hler und dem Restdeutschen sowiso wurscht ist, v&ouml;llig egal. Und Frau Lang&hellip;.ich lasse es lieber. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus dem Wendland<br>\nVolker Abel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r die Fakten! Dass die wirklichkeitsfremde &ldquo;Umweltpolitik&rdquo; der Gr&uuml;nen in Wirklichkeit wirtschaftlich und &ouml;kologisch kontraproduktiv und sch&auml;dlich ist, ist mir schon l&auml;nger klar. Sie haben in Sachen W&auml;rmepumpen und Geb&auml;udesanierung die Fakten zusammen getragen, die notwendig sind, um den Wahnsinn zu entlarven. Ich werde den Artikel weiter verbreiten, ein dringend notwendiger Aufruf &ldquo;Rette sich wer kann!&rdquo; an alle Haus- und Wohnungsbesitzer.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, sehr geehrte NDS, sehr geehrte Leserinnen und Leser,<\/p><p>naiv wie man bisweilen so ist, glaubt man, dass es schlimmer nicht mehr geht. Das jedoch wird aktuell mit dem &bdquo;W&auml;rmepumpentheater&ldquo; abermals widerlegt: schlimmer geht immer. Normale B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger schlagen die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammen, denn mit ganz wenigen einfachen Zahlen, die man addieren, multiplizieren etc. kann, wird sofort klar, W&auml;rmepumpen sind teuer, in vielen F&auml;llen ineffizient, die Folgekosten im Bestandsbau horrend und f&uuml;r die meisten nicht finanzierbar. <\/p><p>Man fragt sich nachgerade h&auml;nderingend: Wie kann es sein, dass die vielen gut bezahlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wirtschafts- und Energieministerium nicht in der Lage sind, die physikalischen und &ouml;konomischen Realit&auml;ten zur Kenntnis zu nehmen? Sind sie wirklich alle derart verblendet, ideologisiert, dass sie die Wirklichkeit nicht mehr erkennen? Oder steckt eine perfide Strategie dahinter?<\/p><p>Ist man 80 Jahre alt, darf man mit alten Heizungen feuern. Das bedeutet, bis zum 79. Lebensjahr sind die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger verpflichtet, f&uuml;r teures Geld umzur&uuml;sten. Das k&ouml;nnen sie nicht, denn bereits ab 60 wird es schwierig, Kredite zu bekommen. Ergo, diese Menschen m&uuml;ssen raus aus ihrem Haus. Vielleicht ist das von Habeck und seinen Zuarbeiterinnen und Zuarbeitern so gewollt? Quasi als praktischer Nebeneffekt ihrer auf Ideologie basierenden Energiewende. Die Alten beanspruchen ohnehin viel zu viel Wohnraum, sollen sie doch ins Altersheim auf sechzehn Quadratmeter ziehen. Dass akuter Notstand bei Pflegepl&auml;tzen besteht, geh&ouml;rt zum Thema &bdquo;undurchdacht&ldquo;, was die derzeitige Politik ohnehin in allen Bereichen pr&auml;gt.   <\/p><p>Es ist schaurig, was gerade passiert &ndash; in allen politischen Ressorts. Bei der Energiewende (und auch bei der Au&szlig;enpolitik, beides in der Hand der Gr&uuml;nen) aber ist es besonders gruselig. Denn, wie Sie, Herr Berger, richtig schreiben, sind bestimmte Ma&szlig;nahmen mit erneuerbaren Energien durchaus sinnvoll, aber vieles ist schlicht absurd. Es lohnt sich wirklich, die Vortr&auml;ge des Physikers Gerd Gantef&ouml;r anzuschauen. Er macht u. a. auch deutlich, was es bedeuten w&uuml;rde, massenhaft Windr&auml;der aufzustellen. Ja, und &uuml;berhaupt ist die BRD weltweit gerade einmal mit zwei Prozent am Co2-Aussto&szlig; beteiligt, und daf&uuml;r wird die Wirtschaft und der Wohlstand bis hin zu einem einigerma&szlig;en lebenswerten Alter nach langem Arbeitsleben geopfert. Unfassbar.<\/p><p>Klimarettung geht nur global. Und wenn es die Gr&uuml;nen wirklich ernst meinen w&uuml;rden mit der Klimarettung, m&uuml;ssten sie massiv auf Kooperation mit allen anderen L&auml;ndern weltweit dr&auml;ngen. Denn nur gemeinsam ist das in den Griff zu kriegen. Stattdessen setzen sie international immer noch mehr auf Konfrontation. Und hierzulande zwingen sie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu v&ouml;llig unsinnigen Ma&szlig;nahmen, die uns alle in eine wohlstandsbefreite, armselige Zukunft treiben.      <\/p><p>Dr. Petra Braitling   <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>ich kann Ihrer Einsch&auml;tzung nur zustimmen, m&ouml;chte aber noch eine wichtige Erg&auml;nzung machen.<\/p><p>Mit der Forderung, dass ab 2024 nur noch Heizsysteme mit mindestens 65%-iger Nutzung regenerativer Energien eingebaut werden d&uuml;rfen, kommt ein weiteres Problem auf die Haushalte zu: Da der regenerative Anteil im gegenw&auml;rtigen Strommix noch unter 50% liegt, bedarf der Einsatz einer W&auml;rmepumpe eigentlich auch noch einer (zus&auml;tzlichen) Photovoltaikanlage ggf. nebst Stromspeicher. Das w&uuml;rde den zus&auml;tzlichen Investitionsumfang (neben D&auml;mmung, Fu&szlig;bodenheizung) weiter anwachsen lassen. <\/p><p>Es bleibt abzuwarten, ob alternativ &Ouml;kostromtarife der Stromversorger mit bspw 100% &Ouml;kostrom Anerkennung finden.<\/p><p>Ralf Jacob<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die Aufkl&auml;rung zum W&auml;rmepumpenwahn(sinnsgesetz) in Deutschland<\/p><p>Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Diese Politik, die vielgepriesene &ldquo;Energiewende&rdquo; dient weder dem Klima noch den Menschen.<\/p><p>Im Gegenteil, diese Politik und die aktuellen Gesetze sind ausschlie&szlig;lich auf Gewinnmaximierung von Konzernen und auf die Profitmaximierung von Aktion&auml;ren ausgerichtet.<\/p><p>Im konkreten Fall geht es wieder einmal um die &ldquo;lieben&rdquo; Energiekonzerne und deren Erweiterung ihres Produktportfolios. Diese bieten neuerdings Mietmodelle f&uuml;r W&auml;rmepumpen an &ndash; l&auml;uft wahrscheinlich (noch) nicht so gut. Mit der Umsetzung des Gesetzes wird&rsquo;s wohl besser werden. Und neben den Gewinnen aus dem W&auml;rmepumpenmietgesch&auml;ften, sichern sie sich gleichzeitig gro&szlig;z&uuml;gige und langfristige Energieabnahmemengen aus Kohle- und Atomstrom zu Wucherpreisen- Klimaretten und Energiesparen war gestern!<\/p><p>Und ob mit der W&auml;rmepumpe die Wohnung warm wird, das hat dann weder die Truppe in Berlin zu verantworten, noch die &ldquo;lieben&rdquo; Stromkonzerne. Wir haben in Deutschland schlie&szlig;lich Vertragsfreiheit.<\/p><p>Der Mensch oder das Volk und seine Belange spielen in der aktuellen Politik &uuml;berhaupt keine Rolle bzw. nur die des Zahlenden.<\/p><p>Verdeutlicht wird das auch &uuml;ber die aktuelle Werbekampagne des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und &hellip; &ndash; siehe unten stehendes Bild.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230406_Leserbriefe_Waermepumpe.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Hier werden nicht die Unternehmer und damit die Menschen angesprochen, sondern die Gesellschaften. Offensichtlich haben Habeck und seine Truppe immer noch nicht verstanden, dass in Unternehmen Menschen &ndash; hier vor allem die Unternehmer und Unternehmerinnen Investitionsentscheidungen treffen. Interessant ist auch, dass die Werbung f&uuml;r das neue Gesch&auml;ftsfeld der Energiekonzerne durch den Steuerzahler finanziert wird.<\/p><p>Mit nachdenklichem Gru&szlig;<br>\nMarion Willig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den guten Artikel und den darin aufgef&uuml;hrten Beispielen. So habe ich die Sache noch nicht gesehen. Gerade im Bestandsbau, die Amortisationsrate hatten und die technischen Umsetzungen hatten Sie ja schon angesprochen, sehe ich noch ein weiteres Problem: All das Bau- und D&auml;mmmaterial was benotigt wird, mu&szlig; produziert und letztenendes auch entsorgt werden. Holen wir uns da nicht noch weitere Umweltprobleme ins Haus?<\/p><p>Unser Haus ist Baujahr 1993 und die &Ouml;l-Heizung jetzt 30 Jahre alt, bei einen Wochenverbrauch von 25-30 Liter &Ouml;l. Mein Heizungstechniker sagt: Werte sind Topp und Heizung ist Topp. Warum sollte ich diese rausrei&szlig;en?<\/p><p>Fr&uuml;her oder spater mu&szlig; ich wohl Umsteigen, dann wird mir ein Energieberater die Rechnung f&uuml;r den Umstieg pr&auml;sentieren. Eines wei&szlig; ich jetzt schon: amortisieren wird sich das nie.<\/p><p>ein Tipp an den Staat: neben F&ouml;rderprogrammen kann dieser auch eine zinsfreien Kredit vergeben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRonald Bruska<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte NDS-Redaktion,<\/p><p>als Exilant im sch&ouml;nen Schweden habe ich mit W&auml;rmepumpen inzwischen einige Erfahrungen sammeln d&uuml;rfen. Nat&uuml;rlich in der ineffizenten Form mit Luft als &ldquo;W&auml;rmespender&rdquo; und altmodischen Heizk&ouml;rpern im Holzhaus.<\/p><p>Die Anlage ist jetzt 12 Jahre alt. W&auml;rmepumpen sind hier sehr verbreitet.<\/p><p>Letztes Jahr wurde der Kompressor ausgetauscht (Kosten: 4000 &euro;).<\/p><p>Dieses Jahr fiel die Anlage anfang Januar wieder aus. Ein Temperaturf&uuml;hler wurde schnell getauscht. Danach kam dann die Fehlermeldung, dass der Arbeitsgasdruck (Freon = FCKW) im Kompressor zu niedrig sei.<\/p><p>Zum Auff&uuml;llen des Arbeitsgases braucht es aber eine spezielle Lizenz wegen des umweltsch&auml;dlichen Freons (FCKW). Aus speziellen Gr&uuml;nden (&Ouml;ltransport) kann bei W&auml;rmepumpen derzeit kein Propan eingesetzt werden (der Kompressor m&uuml;sste dazu am tiefsten Punkt im Kreislauf sitzen).<\/p><p>Nun war die Firma, die daf&uuml;r in meinem Bezirk zust&auml;ndig ist gerade pleite gegangen. Alle Techniker in der Umgebung waren entweder Krank (Krankenstand ca. 50%) oder anderweitig besch&auml;ftigt. So lief die Anlage dann bis Anfang April im Notbetrieb (rein elektrische Heizung). Mehrkosten: ca. 2000&euro;<\/p><p>Jetzt konnte das Arbeitsgas endlich nachgef&uuml;llt werden. Dabei wurde ein Leck in der Anlage entdeckt. Die Reparatur des Lecks wird jetzt nochmal ca. 2500&euro; kosten.<\/p><p>Resultat: Wartungskosten und Notheizung in nur 2 Jahren summieren sich auf 8500&euro;.<\/p><p>&Uuml;brigens bin ich hier in Schweden damit kein Einzelfall!<\/p><p>W&auml;rmepumpenbasteln ist hier quasi Volkssport. Wenn es im Winter n&auml;mlich schneit (was trotz Klimawandel hier in Schweden immer noch h&auml;ufig vorkommt) ist f&uuml;r Techniker oft kein durchkommen zum Einsatzort.<\/p><p>Schade, dass es nie dazu gekommen ist, das Potential der Kraftw&auml;rmekopplung (also Stromerzeugung + Heizung mit der Abw&auml;rme) auf der Ebene kleiner Gasheizungsanlagen auszunutzen. Aber dann w&uuml;rden wir ja auch die schicken neuen Miniatomkraftwerke nicht brauchen, die uns die Amis sicher f&uuml;r einen  angemessenen Aufpreis verkaufen werden&hellip;<\/p><p>Viele Gr&uuml;sse aus Schweden<br>\nRainer Kowallik<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam, lieber Jens Berger,<\/p><p>Sie haben es (wieder mal) absolut auf den Punkt gebracht, vielen Dank!<br>\nWas in diesem Land von der Politik geboten wird, ist Wahnsinn.<\/p><p>Ich wohne in einem Altbauviertel von Leipzig. Unser ziemlich gro&szlig;es Mehrfamilienhaus von 1905 hat einen alten &Ouml;lkessel. Ich wei&szlig; nicht ganz genau, was die Gesetzesentw&uuml;rfe hier vorsehen, aber welche Alternativen hat denn der Vermieter, wenn der  &Ouml;lkessel erneuert werden mu&szlig;?<br>\nVielleicht kommt Fernw&auml;rme in Frage, aber der daf&uuml;r n&ouml;tige Ausbau des Netzes (nicht in jeder Stra&szlig;e liegt Fernw&auml;rme an) ist eine riesige Investition &ndash; welche die Stadtwerke tragen m&uuml;&szlig;ten und nat&uuml;rlich auf den Preis umlegen.<\/p><p>Nebenbei kommt die Fernw&auml;rme zur Zeit noch aus Lippendorf, einem gro&szlig;en Braunkohlekraftwerk in der N&auml;he &ndash; wenn auch das Ende absehbar ist.<\/p><p>Dieser Umbau unserer Geb&auml;ude und Geb&auml;udetechnik ist ein Megaprojekt, von dem ich mir im Moment nicht vorstellen kann, wie es in unserer Klientel-Republik auf d&uuml;nnem wirtschaftlichem und finanziellem Eis gehen soll.<\/p><p>Statt unrentable teure Technik in Massen einzusetzen, sollte man an einfachen, g&uuml;nstigeren L&ouml;sungen arbeiten &ndash; Beispiel Solar-Luftkollektoren. Dabei wird es kein einfaches L&ouml;sungsmuster geben und Erdgas ist einfach die &ldquo;Br&uuml;ckentechnologie&rdquo;, die wir brauchen&hellip;<\/p><p>Noch ein Hinweis zur Argumentation: Prof. Gantef&ouml;r geht beim Vergleich der CO2-Emissionen vom derzeitigen Strommix mit Kohle- und Gasverstromung aus. Hier kann man entgegenhalten, da&szlig; ja der Anteil der Erneuerbaren am Strommix gr&ouml;&szlig;er werden soll. Soweit ich geh&ouml;rt habe, will die Bundesregierung die Photovoltaik- ebenso wie die Onshore-Windkraftleistung verdoppeln. Welcher Zeitraum daf&uuml;r freilich geplant &ndash; und welcher realistisch ist &ndash; entzieht sich meiner Kenntnis. Doch selbst wenn es sehr schnell gehen w&uuml;rde &ndash; die Ineffizienzen der W&auml;rmepumpen in vielen Einsatzf&auml;llen w&uuml;rde das nicht retten.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit, bleiben Sie dran!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus Leipzig<br>\nWolfgang Franke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>ein gelungener Artikel, der die aktuellen Klimaschutzma&szlig;nahmen der &ldquo;Ampelkoalition&rdquo; ad absurdum f&uuml;hrt. Bei rund 19 Millionen auszutauschenden &Ouml;l- und Gasheizungen und etwa 50.000 Euro Kosten pro Austausch kommt ein h&uuml;bsches S&uuml;mmchen zusammen. Es geht also eher ums Gesch&auml;ft als ums Klima. &Uuml;brig bleiben auch 511.000 km Gasleitungen in Deutschland &ndash; und nein, die lassen sich aufgrund der Wasserstoffspr&ouml;digkeit nicht 1:1 mit Wasserstoff bef&uuml;llen. Man kann Wasserstoff nur beimischen. Und wenn millionenfach W&auml;rmepumpen eingebaut, D&auml;cher gedeckt, Fenster erneuert, neue Estriche und Fu&szlig;bodenheizungen verlegt werden, dann bleiben die Mieter nat&uuml;rlich auf ihren Baustellen wohnen und zahlen trotzdem treu und brav ihre Miete? Und dabei werden vielfach vollkommen intakte Heizungsanlagen verschrottet. Das ist eher Ressourcenverschwendung in gro&szlig;em Stil denn Umwelt- oder Klimaschutz. (Hatten wir bei der &ldquo;Klimaschutz-Abwrackpr&auml;mie&rdquo; f&uuml;r &ldquo;Alt-Autos&rdquo; schon). Im Grunde genommen ist die gesamte Energiewende von vorne bis hinten Murks und Wurstelei. Das E-Auto ist nicht umweltfreundlich (kein Auto ist das), weil die Antriebsart nur eine untergeordnete Rolle spielt &ndash; entscheidend ist die Produktion und hier ist der CO2-Aussto&szlig; im Moment noch doppelt so hoch wie bei Verbrennerautos. Und wir brauchen eine komplett neue Lade-Infrastruktur. Die Verwendung von technischer Energie selbst hat nur einen geringen Einfluss auf die Ver&auml;nderungen in der &Ouml;kosph&auml;re, w&auml;hrend der Einsatz der Materialmenge pro erzeugter Menge Energie ihre &ldquo;Umweltfreundlichkeit&rdquo; bestimmt. Und bei EE ist der Ertrag grob gerechnet etwa 200-mal geringer als bei den fossilen. Wir haben bisher auch keine Speicherm&ouml;glichkeiten f&uuml;r den volatilen Strom, dennoch schalten wir munter Kraftwerk um Kraftwerk ab. Durch zunehmende Elektrifizierung von Heizung und Verkehr wird sich der Strombedarf in kurzer Zeit etwa vervierfachen, &ndash; da bin ich mal gespannt, wo der herkommen soll.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Michael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ihr Artikel trifft -wie so oft- den Nagel auf den Kopf.<\/p><p>Eine kleine Erg&auml;nzung noch: In meinem Wohnhaus (EG, I. &amp; II. OG), Baujahr 1973, welches von meiner Familie und weiterer Verwandschaft bewohnt wird, haben wir einen Gesamt-Gasverbrauch (2021) von ca. 60.000 kWh. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 6.000 kWh &uuml;ber alle Wohnungen.<\/p><p>Gehen wir mal ganz optimistisch von einer Arbeitszahl von 3 f&uuml;r die W&auml;rmepumpe aus (das bei Ihnen wohl der COP Wert), dann w&uuml;rde mein Stromverbrauch f&uuml;r das Heizen bei 20.000 kWh liegen. Mein Gesamtstromverbrauch w&uuml;rde sich also vervierfachen (von 6.000 auf 26.000 kWh)! Klar, daf&uuml;r brauche ich dann auch kein Gas mehr, welches dann einem Gaskraftwerk Strom erzeugen k&ouml;nnte. Aber: Haben wir denn soviele Gaskraftwerke, um eine Vervierfachung des Strombedarfs zu unterf&uuml;ttern? Bzw. sind diese Neubauten &uuml;berhaupt noch geplant, jetzt wo das eigentliche Konzept der Energiewende unter Frau Merkel, n&auml;mlich verstromtes Gas aus Russland als Br&uuml;ckentechnologie, nicht mehr existent ist.<\/p><p>Ich wei&szlig;, dieser Ansteieg des Strombedarfs f&uuml;r Heizw&auml;rme geschieht nicht &uuml;ber Nacht, aber da der Druck auf die Au&szlig;erbetriebnahme von Gasheizungen w&auml;chst, ist es zumindest mittelfristig ein Problem.<\/p><p>Ich will gar nicht erst von der auch gew&uuml;nschten Umstellung auf Elektromobilit&auml;t reden, das vorhandene Stromnetz ist mit seinen momentanen Kabelquerschnitten nicht in der Lage diese Mehrmassen zu liefern. (In meiner Heimatstadt wurde w&auml;hrend der Coronazeit, um Geld zu sparen, die Taktung des &Ouml;PNV &ldquo;gestreckt&rdquo;. Diese Regelungen gelten auch weiterhin! Wo Busse fr&uuml;her alle 15 min verkehrten, ist es jetzt nur noch zweimal pro Stunde. Das macht den Umstieg auf Bus und Bahn auch nicht attraktiver!)<\/p><p>Bitte wegen der Verbrauchszahlen die Mail ggf. anonym ver&ouml;ffentlichen!<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlexander H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Artikel Licht in die W&auml;rmepumpenthematik bringen. Ich w&uuml;rde gerne noch erg&auml;nzen.<\/p><p>Wir haben vor wenigen Jahren ein altes Haus gekauft und kernsaniert, &ouml;kologisch (baubiologisch) im &uuml;brigen. Es standen nur noch die Au&szlig;enmauern mit Dachstuhl. Wir konnten im Obergeschoss aus bautechnischen Gr&uuml;nden &uuml;berhaupt gar keine Fu&szlig;bodenheizung einbauen, da dort Holzdecken sind. Daf&uuml;r h&auml;tten wir das ganze Haus abrei&szlig;en m&uuml;ssen. Das h&auml;tten wir auch getan, durften wir aber nicht (obwohl kein Denkmalschutz greift). Dies wird in unserer Region so streng und fl&auml;chendeckend von den Bau&auml;mtern gehandhabt. Viele sind davon betroffen. Also selbst wenn jemand viel Geld in die Sanierung steckt, wird er in H&auml;usern mit gewissen Voraussetzungen niemals eine W&auml;rmepumpe &ouml;kologisch und zu ertr&auml;glichen Heizkosten betreiben k&ouml;nnen. Sie sanieren teuer und haben zus&auml;tzlich horrende Heizkosten (f&uuml;r Strom, der im &uuml;brigen jederzeit abgestellt werden kann und aus Braunkohlekraftwerken stammt). Und wer noch glaubt, dass der massive Ausbau von Windr&auml;dern &ouml;kologisch ist, der ist herzlich eingeladen, sich die Artenvielfalt unter Windparks anzusehen. Selbst der Nabu hat zu der Windkraftproblematik einmal berichtet.<\/p><p>Im &uuml;brigen haben wir auch eine PV Anlage auf dem Dach. Zu glauben, dass man im Winter damit eine W&auml;rmepumpe betreiben k&ouml;nnte, ist nur theoretischer Natur. Im Winter ist der Sonnenstand zu niedrig und die Tage sind zu kurz. So ist das nun einmal. Wir leben hier nicht am &Auml;quator. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen PV Anlagen unendlich gro&szlig; dimensioniert werden. Dies ist dann aber weder &ouml;kologisch noch ressourcenschonend, denn auch PV Platten wollen produziert werden.<\/p><p>Kurzum: die W&auml;rmepumpenpflicht ist sowas von unertr&auml;glich, dass man auch als &ouml;kologisch denkender und handelnder Mensch nur den Kopf sch&uuml;tteln kann. Wir werden alle zahlen! Ein &ldquo;Betrifft mich nicht&rdquo; wird es nicht geben. Wenn nicht direkt &uuml;ber Heizungs- und Sanierungskosten, dann &uuml;ber Mietpreiserh&ouml;hungen, Heizkosten, Inflation, Steuererh&ouml;hungen (auch F&ouml;rdermittel wollen finanziert werden), steigende Kriminalit&auml;t durch Verarmung ganzer Bev&ouml;lkerungsschichten, eine weitere Versch&auml;rfung der Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt oder ein kaltes Zuhause, weil die alte Heizung defekt und die neue noch nicht lieferbar ist. Bereits jetzt sind W&auml;rmepumpen Mangelware. Fr&uuml;her hat man auf den Trabi gewartet, heute wartet man auf eine neue Heizung. Was f&uuml;r ein vergn&uuml;glicher Fortschritt.<\/p><p>Es ist ein Zerst&ouml;rungswahnsinn an Mensch und Natur, der einmal wieder den Prinzipien Macht, Gier und Kontrolle folgt. Wenn der Mensch nicht endlich anf&auml;ngt, sich an den Werten Ehrlichkeit und Mitgef&uuml;hl f&uuml;r alle Lebewesen zu orientieren, wird er wieder einmal nur Chaos hinterlassen und dabei selber nicht gl&uuml;cklich werden. Und eines wird er dabei ganz sicher nicht: die Welt retten!<\/p><p>Es w&auml;re interessant, die wahren Motive f&uuml;r diese neue Regelung zu ergr&uuml;nden. Das Klima ist es offensichtlich nicht.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristine Ingram<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>f&uuml;r diesen Beitrag kann man nur dankesch&ouml;n sagen. Endlich wird dieser ganze unausgegorene Unfug beim Namen genannt, es ist der reine Irrsinn!<\/p><p>Sie haben den sch&ouml;nen Satz geschrieben &ldquo;Wer mit W&auml;rmepumpen das Klima retten will, befindet sich auf dem Holzweg&rdquo;. Das trifft genauso zu wie Winfried Wolfs &ldquo;Sackgasse E-Auto&rdquo;- B&uuml;chlein.<\/p><p>Zur Sache: Erdgas (Methan) ist immer noch im Vergleich zu allen anderen fossilen Energietr&auml;gern der Stoff mit der geringsten CO2-Belastung und es ist im Vergleich zum Strom aus unserem deutschen Strommix ebenfalls deutlich g&uuml;nstiger. Laut einer Tabelle des Umweltbundesamtes mit Emissionsfaktoren verschiedener Energietr&auml;ger verursacht Erdgas 201 Gramm CO2 pro kWh W&auml;rmeenergie. Die kWh Strom aus der Steckdose, also aus dem deutschen Strommix, verursachte 2020 366 Gramm CO2, der Wert stieg sogar 2022 wieder an, weil mehr Kohle und weniger Gas verstromt wurde. Allein aufgrund dieser Tatsache ist der massive Ausbau bzw. der Zwang zu mehr W&auml;rmepumpen zur Zeit deutlich klimasch&auml;dlicher als der Betrieb von Gasheizungen. Das wird erst besser, wenn Strom fast nur noch aus Sonne, Wind und Wasserkraft erzeugt wird. <\/p><p>Auch bei den Kosten sollte man genau hinschauen: Die Kilowattstunde Erdgas kostet trotz gestiegener Preise immer noch nur ein Drittel der kWh Strom. Bis Ende 2021 war die kWh Strom sogar f&uuml;nf bis sechsmal teurer als die kWh Gas! Offenbar wissen das die Gr&uuml;nen nicht, auch viele Verbraucher scheinen diese Relation nicht zu kennen. Manchmal habe ich den Verdacht, unsere Gr&uuml;nen Energieignoranten in Berlin haben vors&auml;tzlich den Gaspreis in Europa so hoch getrieben (man kaufte letzten Sommer Gas zu jedem &uuml;berh&ouml;hten Preis), um aller Welt zu zeigen, wie b&ouml;se Putins Gas ist.<\/p><p>Fazit: Als Br&uuml;ckentechnologie bis zur Vollendung der Energiewende ist Erdgas das Mittel der Wahl und unverzichtbar! Alles andere ist gr&uuml;n-ideologische Verblendung. Ich werde meine gute Gasheizung noch lange betreiben. Au&szlig;erdem, es gibt nichts besseres und angenehmeres als das Kochen mit Gas.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEmmo Frey<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger vom NDS-Team<br>\nund die NDS-Redaktion,<\/p><p>gerade weil ich ich zahlreiche ihrer Arbeiten so sch&auml;tze, m&ouml;chte ich Ihnen hierzu schreiben.<\/p><p>Welche Motivation Sie, Herr Berger, letztlich getrieben hat, ihrem Meinung in einem f&uuml;r Sie fachfremden Artikel so zu verfassen  bleibt offen.<br>\nEs zeigt mir jedoch, dass auch erfahrene Journalisten, den Elefanten im eigenen Raum nicht sehen, wenn diese denn nur ausreichend emotional getriggert sind.<\/p><p>Nur haben wir es hier gleich mit 2 Elefanten zu tun und es sind gro&szlig;e, globale Elefanten.<\/p><p>Sie &uuml;berh&ouml;hen sachliche Inhalte und machen sich damit gemein (ohne es hoffentlich zu beabsichtigen)  mit professionellen Agenturen f&uuml;r Meinungsbeinflussung aus der &Ouml;l- und Gasindustrie, wie es auch ein Prof. Sinn nicht besser vermag, auch wenn dieser mehr Reichweite (wodurch auch immer) erh&auml;lt.<\/p><p>Elefant 1:<br>\n&Ouml;l und Gas, und es besch&auml;mt mich, das gerade Ihnen schreiben zu m&uuml;ssen, sind die m&auml;chtigsten Triebfedern aller Kriege der westlichen Welt.<br>\nSie stellen in Ihrem Artikel in Frage, dass wir davon, beim gr&ouml;&szlig;ten Posten des Verbrauches, dem Heizen, endlich aufh&ouml;ren m&uuml;ssen wirksame Ver&auml;nderung herbeizuf&uuml;hren.<br>\nGenau so k&ouml;nnte sie damit fordern, den Gro&szlig;teil aller NDS-Artikel sein zu lassen. Drehen sich diese doch genau um das Thema.<\/p><p>Elefant 2:<br>\nSich solche &ldquo;Ja,Aber-Betr&auml;ge&rdquo; zu leisten und damit f&uuml;r eine &ldquo;Weiter so mit &Ouml;l und Gas&rdquo; zu pl&auml;dieren l&auml;sst Sie aus der Zeit fallen und macht sie angreifbar, dass sie kaum einen Gedanken f&uuml;r wirksamen Klimaschutz &uuml;brig h&auml;tten und Zusammenh&auml;nge wie Meeresanstieg, auch in Hamburg, missachten.<\/p><p>Doch die eigentliche Kernfrage ist: Was h&auml;lt Sie ab, f&uuml;r eine abgas- und schadstoffreduzierte Welt einzutreten?<br>\nEine Welt die Kanadische W&auml;lder unber&uuml;hrt von &Ouml;lsandef&ouml;rderung l&auml;sst.<br>\nEine Welt die sich anstelle auf Konsum, eher auf menschliches Miteinander fokussiert.<br>\nEine Welt auf der sich das Verh&auml;ltnis 85% gefangenen Wirbeltiere zum Essen, zu 15% freie Wildtieren, wieder in ein ges&uuml;nderes Verh&auml;ltnis verschiebt.<br>\nEine Welt die nicht auf Neoliberales-Leistungsprinzip um jeden Preis, sondern endlich Grundlage ist, eine globale Weltgesellschaft mit Frieden erstarken zu lassen. <\/p><p>Das wir beim Thema W&auml;rmepumpen ein EU- und auch globales Schlusslicht sind,<br>\naufgrund der deutschen Wirtschaftpolitik Kohl\/Schr&ouml;der\/Merkel w&auml;re Ihnen<br>\nauch nicht schwer gefallen, zu finden.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Sie sich gerade bei diesem zentralen Fachthema frei<br>\nvon eigenen &Auml;ngsten machen k&ouml;nnen und ihre gekonnte Feder damit wirken lassen. <\/p><p>Dennoch, nochmals meine Dank an Sie, f&uuml;r alle Ihre anderen guten Artikel<br>\nverbleibe ich mit sonnig geladenem Gru&szlig;<\/p><p>Wolfgang Wegmann<br>\nLappersdorf<\/p><p><em>Antwort Jens Berger:<\/em><\/p><p><em>Lieber Wolfgang Wegmann,<\/em><\/p><p><em>das ist ja eine interessante Zuschrift, aber ich erlaube mir, auf den gro&szlig;en Elefanten schlechthin hinzuweisen: Die Energiewende muss bezahlbar sein. Auf das zentrale Argument meines Artikels gehen Sie ja gar nicht ein: Wer soll das bezahlen? Letztlich n&uuml;tzt die gesamte Debatte &uuml;ber &Ouml;l und Gas ganz genau gar nichts, wenn es unter den gegebenen &ouml;konomischen Rahmenbedingungen die Option nicht gibt, auf diese Energietr&auml;ger zu verzichten. Mich wundert dabei die Phantasielosigkeit der W&auml;rmepumpen-Fans. Sie k&ouml;nnen sich ja sicher noch an die letzte &bdquo;Energiewende&ldquo; im Bereich Heizen erinnern. Als die Kohle- und die &Ouml;lheizungen ab den 1970ern gegen Gasheizungen ausgetauscht wurden, war dies mit horrenden Inventionen in die Infrastruktur verbunden. Diese Kosten &uuml;bernahm der Staat (teils waren es die Kommunen und die kommunalen Stadtwerke) und es dauerte Jahrzehnte, bis sie &uuml;ber Geb&uuml;hren\/Leitungsentgelte abbezahlt waren. Der B&uuml;rger konnte sich den Umstieg leisten und wurde mit einer effizienteren, umweltfreundlicheren, bequemeren und vor allem nicht teureren Energiequelle belohnt. All dies ist beim Wechsel auf W&auml;rmepumpen im Bestandsbau nicht gegeben. Niemand findet Gas oder gar &Ouml;l aus &Uuml;berzeugung toll. Aber wenn man dem B&uuml;rger Alternativen schmackhaft machen will, sollte man schon eine Option anbieten, die auch attraktiv ist. Das ist beim erzwungenen Wechsel auf W&auml;rmepumpen im Bestandsbau nicht der Fall.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger<\/p><p>Leider wird in der Diskussion um die Energiewende ein wichtiger Aspekt &uuml;bersehen. Die Planung der Energiewende muss sich an der zuk&uuml;nftigen Energiewirtschaft ausrichten. Wissenschaftlich und &ouml;konomisch gesehen werden wir eine Strom Wasserstoff Energiewirtschaft haben. Jeder wei&szlig;, dass wir, wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr importieren k&ouml;nnen oder wollen, uns nur elektrischer Strom als einzige Energiequelle bleibt. Strom kann in vielen Regionen der Welt billig hergestellt werden. Die Energie des Stroms muss allerdings gespeichert bzw. transportabel gemacht werden und das geht nur in Form von Wasserstoff bzw. Wasserstoffprodukten. Wir werden also zuk&uuml;nftig einen Teil unserer Energie selbst erzeugen und in &Uuml;berflusszeiten in Form von Wasserstoff speichern und wir werden einen noch gr&ouml;&szlig;eren Teil unserer Energie in Form von Wasserstoff bzw. Wasserstoffprodukten z.B. Methan importieren m&uuml;ssen, die Energieeffizienz spielt dabei keine Rolle, denn entweder wir machen es, oder uns fehlt Energie. Dazu gibt es wissenschaftlich gesehen keine Alternative. Unsere Kraftwerke werden dann ausschlie&szlig;lich mit Wasserstoff bzw. Wasserstoffprodukten betrieben werden m&uuml;ssen. Es ergibt sich dann die Frage: Ist es energetisch g&uuml;nstiger den Strom im Kraftwerken mit Wasserstoff zu erzeugen, diesen Strom (mit Verlusten) zur W&auml;rmepumpe oder zu E-Auto Akku hin zu transportieren oder z.B. Wasserstoff oder Methan in der Gasheizung oder im Verbrenner zu verwerten. Wir m&uuml;ssen also die Energiewirtschaft neu denken. Auch die W&auml;rmed&auml;mmung von Geb&auml;uden verbraucht Unmengen an Energie.<\/p><p>Unsere jetzige Energiepolitik, die den Focus auf den heimisch erzeugten Strom legt, ist klimasch&auml;digend, weil sie den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft global hemmt. Wir werden einen Mix aus der hier erzeugten Energie und gro&szlig;er Mengen importierter Energie haben. Die importierte Energie werden wir in Form von Wasserstoff importieren m&uuml;ssen. Wir k&ouml;nnten schon in wenigen Jahren klimaneutral sein, wenn wir den Focus auf den Import von Wasserstoff legen w&uuml;rden, denn je eher wir gro&szlig;e Mengen Wasserstoff importieren und das werden wir sowieso tun m&uuml;ssen, desto schneller f&ouml;rdern wir die Energiewende global. Wir m&uuml;ssen also Projekte f&ouml;rdern, die in daf&uuml;r pr&auml;destinierten Regionen Wasserstoff produzieren. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Verhinderung des Klimawandels und f&ouml;rdern den Wohlstand in diesen Regionen. Das dies schon in wenigen Jahren m&ouml;glich zeigt ein Projekt eines belgischen Konsortiums, das in Wilhelmshaven schon in wenigen Jahren mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro 10 % unseres gesamten Energiebedarfes decken will.<\/p><p>Nach etwas zum Nachdenken. Norwegen ist Vorreiter beim E-Auto, Norwegen finanziert seine Renten durch den Verkauf fossiler Brennstoffe. Dient das E-Auto dem Klima, oder sichert das E-Auto Norwegen die Renten, weil es global die Nutzung fossiler Brennstoff notwendig macht? Die Norweger sind klug.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>&Uuml;ber eine Antwort w&uuml;rde ich mich freuen.<\/p><p>Norbert Klose<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren aufschlussreichen Artikel. Sie haben sich die M&uuml;he gemacht, den Dschungel von widerspr&uuml;chlichen Informationen zum Thema W&auml;rmepumpe zu durchforsten und auf einen einfachen Nenner zu bringen: zu ineffizient, wenn nicht gleichzeitig eine Energiesanierung von Altbauten stattfindet. Die Kosten daf&uuml;r sind exorbitant, mal abgesehen von der disruptiven Zerst&ouml;rung funktionierender Bestandstechnik, die dann auf den M&uuml;llhalden landet. Jeder Bodenbelag, jedes Heizungsrohr und jedes Elektrokabel, das ersetzt wird, ist nicht &ldquo;klimaneutral&rdquo; zu haben. Das muss eingepreist werden. Zus&auml;tzlich verstehe ich bei dem ganzen Elektrohype nicht, woher der Strom kommen soll. Bisher schaffen wir es im g&uuml;nstigsten Fall, den gesamten Strombedarf an wenigen Tagen regenerativ zu decken. Aber nicht den Energiebedarf f&uuml;r Industrie, Mobilit&auml;t, Heizung etc. der ja &uuml;berwiegend fossil gedeckt wird. Zudem ist etwa Gas eine Prim&auml;renergie, w&auml;hrend Strom zu den Sekund&auml;renergien geh&ouml;rt, der immer in einem verlustbehafteten Umwandlungsprozess generiert wird. Von der Problematik fehlender Speicher ganz zu schweigen.<\/p><p>Hat man schlichtweg bei diesem immensen Bedarf, dieser riesigen Zahl den &Uuml;berblick verloren? Ich selbst war viele Jahre euphorisch angesichts der Energiewende, habe aber die Dimensionen nicht gesehen, wenn alles auf Strom umgestellt wird. Viele sehen die L&ouml;sung f&uuml;r das weltweite Energieproblem in einem noch genauer zu definierenden technischen Fortschritt. Aber der ist meines Erachtens kurzfristig nicht in Sicht. W&auml;rmepumpen sind es wahrscheinlich nicht.<\/p><p>Als eigentlicher Gegner der Atomenergie kamen wir in der letzten Zeit leise Zweifel, ob der Ausstieg der richtige Weg ist. Aber es bleibt das Problem der Abfallentsorgung, wobei wir wieder bei &uuml;bermenschlichen Zahlen landen, was die Zeitr&auml;ume der Endlagerung betrifft. Das geht nicht. Aus meiner Sicht ist Gas nach wie vor ein wichtiger Energietr&auml;ger, der kosteng&uuml;nstig und ohne ideologische Scheuklappen auch aus Russland importiert werden sollte.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>sind Holzpelletsheizungen denn nun auch verboten? Eigentlich sind diese sogar 100% EE.<\/p><p>250 Euro im Monat f&uuml;r Gaskosten kommt mir recht viel vor. Ich kenne ein 5-Familien-Wohnhaus Baujahr 1995 das mit 120 Euro\/Monat auskam, nach den erh&ouml;hten Gaspreisen waren das knapp 200 Euro.<\/p><p>Der CO2 Aussto&szlig; (wen das &uuml;berhaupt interessiert) des dt. Kraftwerkparks sinkt i.d.R. mit jedem Jahr. Derzeit haben wir ca 50% &Ouml;kostromanteil was sie zB bei ag-energiebilanzen nachlesen k&ouml;nnen..<\/p><p>Vestas produziert mittlerweile schon recyclebare Rotoren. Abgesehen davon nutzen zB auch Boote und Wohnwagen Glasfaser, am Ende wirds eben verbrannt und das war dort nie ein Problem. Beton der im Boden verbleibt wird langfristig wieder zu Sand &ndash; allerdings k&ouml;nnte die Politik auch vorschreiben da&szlig; alles wieder rausgeholt wird was technisch problemlos ist und komplett im Strassenbau wiederverwendet werden kann. Stahl, Kupferkabel und alles andere sind bei WKA zu 100% wiederverwertbar.<\/p><p>Bei PV gibts zB von First Solar noch D&uuml;nnschichttechnologie mit CdTe. Auch das k&ouml;nnte die Politik verbieten da Silizium die bessere Alternative ist. Dazu brauchts nur Quarzsand.<br>\nWeder WKA noch PV ben&ouml;tigen unbedingt Seltene Erden. Auch Neodym k&ouml;nnte in WKA verboten werden da dies auch mit Kupfer machbar ist, wenn dadurch die Gr&ouml;&szlig;e zunimmt. Enercon hat lange auf Neodym verzichtet.<\/p><p>2025 ist jedenfalls wieder das n&auml;chste Regime an der Reihe, vermutlich mit neuen &ldquo;Ideen&rdquo;.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich sollte man auch nicht den Fortschritt vergessen und auch mal &uuml;ber neue saubere Energietechnologien, wie LENR und ZPE, berichten. Die beiden fortgeschrittensten sind:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ecatthenewfire.com\">ecatthenewfire.com<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/brilliantlightpower.com\/news\/\">brilliantlightpower.com\/news\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Mehr Infos zu anderen Firmen, Forschungsprojekten von Nasa und Eu finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/coldreaction.net\">coldreaction.net<\/a><\/p><p>Bitte auch das Archiv dort beachten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ.Tiede<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den interessanten Beitrag zu den W&auml;rmepumpen.<\/p><p>Was mir allerdings seit l&auml;ngerer Zeit auff&auml;llt, ist die Tatsache, dass bei den Diskussionen und Berichten um die W&auml;rmepumpen, die geologische Seite v&ouml;llig au&szlig;er Acht gelassen wird. Meiner Meinung nach ist das aber ein Tatsache, welche unbedingt vor der Installation eine W&auml;rmepumpe, die ja, von einer  Tiefenbohrung, von mehr als 100m, abh&auml;nig ist, zu besprechen ist.<\/p><p>Vor ein paar Jahren, fand ich, bei meinen Recherchen, die ich im Zusammenhang mit dem Abbau von Bodensch&auml;tzen in unserer Gegend machte, heraus, dass es in Karstgebiete zu gro&szlig;en Problemen kommen kann, wenn Tiefenbohrungen durchgef&uuml;hrt werden.<\/p><p>Karstgebiete, also Gebiete mit kl&uuml;ftigen Untergrund enthalten in der Regel Grundwasserreseven, sichern also in vielen Gegenden die Trinkwasserversorgung und sind Grundwasserleiter. Dieses unterirdische Gefl&auml;cht und Quellen sollte unbedingt vor Verunreinigungen gesch&uuml;tzt werden. Eine weitere Besonderheit bei solchen Formationen, die in vielen deutschen Landschaften vorkommen,ist, dass meist, ein aus dem Quat&auml;r stammender Boden vorhanden ist, bei dem man sich die &Ouml;berfl&auml;che wie bei einem Flickenteppich vorstellen muss, in welchem sich die Struckturen alle paar Meter abwechseln k&ouml;nnen. Signifikat ist hier, dass das Grundwasser gespannt ist.<\/p><p>F&uuml;hrt man dort eine Tiefenbohrung durch, bekommt man den Effekt eines Artesischen Brunnens, was bedeutet, Grundwasser kommt mit sehr hohen Druck aus dem Boden gesprudelt und flie&szlig;t unkontrolliert ab. Folgen k&ouml;nnen Gel&auml;ndeabsenkungen, das Aktivieren von tektonischen St&ouml;rtstellen, welche im Untergrund vorhanden sein k&ouml;nnen, Erdf&auml;lle und Absenkungen an Geb&auml;uden, die zur massiven Bildung von Rissen am Geb&auml;ude f&uuml;hren k&ouml;nnen, sein. Auch eine Verunreinigung und der Verlust von Grundwasser w&auml;ren m&ouml;glich<\/p><p>Damals, bei meinen Nachforschungen, erfuhr ich, dass in Karstgebieten keine Tiefenbohrungen durzuf&uuml;hren sind, somit diese Gel&auml;ndeabschnitte auch f&uuml;r W&auml;rmepumpen ungeeignet sind.<\/p><p>Die Frage ist doch aktuell dann die : Wird man dazu verpflichtet, alterativlos eine W&auml;rmepumpe im Karstbereich zu installiere und es kommt zu den genannten Sch&auml;den, am eigenen Geb&auml;ude, an anderen und zu einer Verunreinigung des Grundwassers und dessen Verlust, was ist mit anderen Kolateralsch&auml;den, wer kommt dann f&uuml;r die Schadenreguliereung auf?<\/p><p>Ist es dann der Eigent&uuml;mer, der Handwerker oder der Staat, von dem man es aufgezwungen bekam, derjenige, der diese Kosten tragen muss?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>S.K.<\/p><p><em>Antwort Jens Berger:<\/em><br>\n<em>Liebe Frau K.,<\/em><\/p><p><em>es gibt mehrere Arten von W&auml;rmepumpen, die bei Einfamilienh&auml;usern &uuml;blich sind:<\/em><\/p><ul>\n<li><em>Sole-Wasser-WP &ndash; hier wird in der Tat ein Tiefbohrung vorgenommen und die warme Erde ist die Umweltw&auml;rme<\/em><\/li>\n<li><em>Wasser-Wasser-WP &ndash; hier werden zwei Brunnen gebohrt, um das Grundwasser als Umweltw&auml;rme zu nutzen<\/em><\/li>\n<li><em>Luft-Wasser-WP &ndash; hier wird die Au&szlig;enluft als W&auml;rmequelle genutzt<\/em><\/li>\n<li><em>Luft-Luft-WP &ndash; hier wird auch die Au&szlig;enluft genutzt, aber es wird kein Wasserkreislauf f&uuml;r eine Zentralheizung, sondern im Haus &uuml;ber einen Luftstrom geheizt, also im Grund eine umgekehrte Klimaanlage<\/em><\/li>\n<\/ul><p><em>Im Artikel geht es vor allem um Luft-Wasser-WP, die bei Bestandsbauten auch den h&ouml;chsten Marktanteil haben. Tiefbohrungen sind (wie sie richtig schreiben) nicht &uuml;berall m&ouml;glich\/sinnvoll und vor allem sehr, sehr teuer. Auch Grundwasserbrunnen sind nicht &uuml;berall m&ouml;glich und m&uuml;ssen auch erst einmal genehmigt werden. Luft-Wasser-WP lassen sich im Prinzip &uuml;berall installieren. Daf&uuml;r brauchen sie nur einen gr&ouml;&szlig;eren &bdquo;Kasten&ldquo; au&szlig;erhalb des Hauses. Gebohrt werden muss nicht.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>mit Ihrer klaren &ldquo;Schreibe&rdquo;, die ich stets sehr sch&auml;tze, haben Sie diese Zusammenh&auml;nge sehr treffend auf die jeweiligen Punkte gebracht &ndash; obendrein deutlich klarer als es dem etwas wirren Professor Gantef&ouml;r gelungen ist &ndash; Chapeau!<\/p><p>Insbesondere daf&uuml;r, dass Sie als v. a. Wirtschaftsjournalist auch die technischen Aspekte mit meines Erachtens (als Energietechniker) durchweg zul&auml;ssigen und sinnvollen Vereinfachungen korrekt dargestellt haben, mein h&ouml;chster Respekt.<\/p><p>Ihr Einverst&auml;ndnis annehmend &uuml;berlege ich, Ihren Text in meine Hochschullehre einzubringen, z. B. als Startpunkt einer kritischen Auseinandersetzung durch Studenten.<\/p><p>Vielen Dank und herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlexander von Stryk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel &bdquo;Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn&ldquo;.<\/p><p>Auch die volkswirtschaftlichen Auswirkungen werden wegen der immensen Zwangs-Investitionen in die D&auml;mmung der Geb&auml;ude enorm sein:<\/p><p>Letztendlich werden die Menschen, die ihre Hausd&auml;mmung und Umr&uuml;stung nicht bezahlen k&ouml;nnen, ihr Haus verkaufen m&uuml;ssen.<br>\nEine pl&ouml;tzliche Masse an H&auml;usern wird auf den Markt kommen, denen wenig solvente K&auml;ufer gegen&uuml;berstehen. In Folge dessen werden die Hauspreise enorm sinken. Gro&szlig;e Fonds werden diese nun preisg&uuml;nstigen Immobilien aufkaufen (andere werden es sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen) und fertig ist die Umverteilung &bdquo;von der Oma und der Familie hin zur Fondsgesellschaft&ldquo;.<\/p><p>Es findet quasi eine Enteignung von Privatpersonen in Richtung Gro&szlig;kapital statt, und das auf volkswirtschaftlicher Ebene. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/p><p>Letztendlich ist das ein Raub des Verm&ouml;gens der &bdquo;kleinen Leute&ldquo; unter dem Vorwand, das Klima zu retten (das, wie Sie, Herr Berger, treffend beschrieben, mit der der W&auml;rmepumpenpflicht f&uuml;r alle Geb&auml;ude, alles andere als gerettet wird).<\/p><p>Wie hie&szlig; noch die Verschw&ouml;rungstheorie des WEF? &bdquo;Sie werden nichts mehr besitzen&ldquo; (ich erg&auml;nze sinngem&auml;&szlig;: das werden dann andere) &hellip; Wir befinden auf direktem Wege dorthin, wenn wir uns nicht endlich dagegen wehren!<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e! H Wilhelm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren:<\/p><p>Danke f&uuml;r diesen Artikel, dem ich voll zustimme. Das Problem mit den W&auml;rmepumpen ist, da&szlig; die Effizienz schon wegen der Physik sehr stark von der Temperaturdifferenz abh&auml;ngt. Im Prinzip ist eine W&auml;rmepumpe dasselbe wie ein K&uuml;hlschrank nur mit dem Unterschied, da&szlig; das Innere geheizt und das &Auml;ussere gek&uuml;hlt wird. Bei der Luftw&auml;rmepumpe hat man ja nicht nur eine kalte Aussenluft sondern die W&auml;rmeleitung ist bei Luft schlechter als Erdreich oder Wasser. Und bei der Vorlauftemperatur ist es so, da&szlig; je h&ouml;her diese ist, man mehr elektrische Leistung braucht, um dieselbe W&auml;rmemenge zu &ldquo;pumpen&rdquo;. Jeder weiss, da&szlig; im Sommer der K&uuml;hlschrank l&auml;nger l&auml;uft als im Herbst oder Winter, wenn die Zimmertemperatur niedriger ist. Und wie Ihre Rechnung zeigt, kommt man in ung&uuml;nstigen F&auml;llen sogar mit einer Gasheizung vom CO2-Ausstoss besser weg als wenn man mit einem Gaskraftwerk Strom erzeugt und dann mit diesem die W&auml;rmepumpe betreibt.<\/p><p>Was die Politiker angeht, so ist wohl nicht nur Unkenntnis der Lebensverh&auml;ltnisse vieler Menschen sondern auch der Naturwissenschaften wie Physik zu vermuten. Und es scheint auch eine Vorliebe f&uuml;r bestimmte technische L&ouml;sungen vorzuliegen, die man als das Allheilmittel ansieht.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nR.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/a7ca809e24a1484bae4c4260fe0dede3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">&bdquo;Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn&ldquo;<\/a> geht Jens Berger kritisch auf das geplante Gesetz ein, das k&uuml;nftig den Ersatz defekter &Ouml;l- und Gasheizungen verbieten und stattdessen den Einbau von W&auml;rmepumpen vorschreiben soll. Dazu haben sich zahlreiche Leser gemeldet, von denen einige selbst Erfahrungen mit W&auml;rmepumpen haben oder sogar beruflich mit der Technik Kontakt haben.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96083\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-96083","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96083"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96083\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96161,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96083\/revisions\/96161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}