{"id":96173,"date":"2023-04-11T08:41:40","date_gmt":"2023-04-11T06:41:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173"},"modified":"2023-04-11T08:41:40","modified_gmt":"2023-04-11T06:41:40","slug":"hinweise-des-tages-4334","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h01\">Friedensaufruf von Brandt-Sohn: Bewegung der Alten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h02\">Das ohrenbet&auml;ubende Schweigen der Intellektuellen inmitten globaler Konflikte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h03\">Peinlichkeit im Doppelpack: Macron und von der Leyen in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h04\">Europe must resist pressure to become &lsquo;America&rsquo;s followers,&rsquo; says Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h05\">Ukraine-Leaks: Es gibt einen Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h06\">Zu Gast bei Freunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h07\">Saudi Arabia to end Yemen war &ndash; media<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h08\">US-General Edwin Walker und das Fake-Attentat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h09\">Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot: Warum die hohen Zinsen die Krise versch&auml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h10\">Drei Monate B&uuml;rgergeld: Lebenshaltungskosten &ldquo;brechen uns das Genick&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h11\">Altern macht arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h12\">Bruchlandung: Rentendiktat Macrons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h13\">Lithium wird knapp: Europas &Uuml;bergang zu Elektroautos in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h14\">D&uuml;nnes Eis f&uuml;r die 5%-Sperrklausel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h15\">Corona-Berichterstattung: Das Interesse der Medien an Aufarbeitung ist gering<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96173#h16\">Die politische Linke in der Krise: Ein Blick auf die Linke der Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedensaufruf von Brandt-Sohn: Bewegung der Alten<\/strong><br>\nDer neue Friedensaufruf von SPD-nahen Prominenten ist ernster zu nehmen als Sahra Wagenknechts Appell. Aber auch er macht es sich zu einfach. [&hellip;]<br>\nJa, auch dieser Aufruf l&auml;sst die naheliegende Frage, ob Putin nicht an den Verhandlungstisch geschossen werden muss, einfach beiseite. Diplomatie und Waffenlieferungen geh&ouml;ren zusammen. Kluge Politik des Westens w&auml;re es, mit Verhandlungsangeboten zu locken und nach Moskau die Botschaft zu senden, dass ein R&uuml;ckzug nicht das Ende Russlands w&auml;re.<br>\nDer Aufruf ist von sehr vielen &bdquo;Ex&ldquo; unterzeichnet. Ex-Minister, Ex-DGB-Chef, Ex-SPD-Chef, Ex-Bundestagspr&auml;sident. Das Durchschnittsalter der Unterzeichner d&uuml;rfte deutlich &uuml;ber 70 Jahren liegen. Die Friedensbewegung ist eine RentnerInnenbewegung geworden, ohne J&uuml;ngere. Das ist f&uuml;r einen vitalen, streitbaren Diskurs keine gute Nachricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Friedensaufruf-von-Brandt-Sohn\/!5923389\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zitat taz: &ldquo;Der Aufruf ist von sehr vielen &bdquo;Ex&ldquo; unterzeichnet. Ex-Minister, Ex-DGB-Chef, Ex-SPD-Chef, Ex-Bundestagspr&auml;sident. Das Durchschnittsalter der Unterzeichner d&uuml;rfte deutlich &uuml;ber 70 Jahren liegen. Die Friedensbewegung ist eine RentnerInnenbewegung geworden, ohne J&uuml;ngere. Das ist f&uuml;r einen vitalen, streitbaren Diskurs keine gute Nachricht.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p><em>Nein, liebe taz. Das ist vor allem keine gute Nachricht f&uuml;r den geistig-moralischen Zustand der J&uuml;ngeren und derjenigen, die heute in Amt und W&uuml;rden sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das ohrenbet&auml;ubende Schweigen der Intellektuellen inmitten globaler Konflikte<\/strong><br>\nProgressive Kommentatoren sind in den gro&szlig;en Medien immer seltener anzutreffen. Konservative Meinungsmacher dominieren die politischen B&uuml;hnen im Westen und rechtfertigen Verbrechen. Was ist da los? (Teil 1)<br>\nDie Intellektuellen haben kein Monopol auf Kultur, Werte oder Wahrheit und schon gar nicht auf die Bedeutung, die einem dieser &ldquo;Dom&auml;nen des Geistes&rdquo;, wie sie fr&uuml;her genannt wurden, zugeschrieben werden.<br>\nAber die Intellektuellen sollten deswegen nicht davor zur&uuml;ckschrecken, das anzuprangern, was sie als zerst&ouml;rerisch f&uuml;r Kultur, Werte und Wahrheit ansehen, vor allem, wenn diese Zerst&ouml;rung im Namen des Geistes betrieben wird. Die Intellektuellen d&uuml;rfen sicherlich auf das Positive verweisen, die Sonne schon vor Tagesanbruch gewisserma&szlig;en begr&uuml;&szlig;en, aber sie m&uuml;ssen zugleich vor den Wolken warnen, die sich vor Einbruch der Dunkelheit bedrohlich am Himmel zusammenziehen und uns daran hindern, das Tageslicht sp&auml;ter zu genie&szlig;en.<br>\nEuropa ist Zeuge einer beunruhigenden (Wieder-)Auferstehung zweier Entwicklungen, die die Dom&auml;nen des Geistes zerst&ouml;ren: die Eliminierung der Demokratie durch das Erstarken extremer rechter Kr&auml;fte und die Unterwanderung des Friedens durch die Erkl&auml;rung des Kriegs zu einer Naturgewalt.<br>\nBeide Zerst&ouml;rungsprozesse werden durch Werte legitimiert, die sie eigentlich unm&ouml;glich machen sollen. Der Faschismus wird im Namen der Demokratie gef&ouml;rdert; der Krieg wird im Namen des Friedens gutgehei&szlig;en. All das ist m&ouml;glich geworden, weil die politische Initiative und die Medienpr&auml;senz den konservativen Kr&auml;ften der Rechten und der extremen Rechten &uuml;berlassen werden.<br>\nSoziale Schutzma&szlig;nahmen, die den Menschen das Gef&uuml;hl geben sollen, dass Demokratie besser ist als Diktatur, werden gerade wegen der Kosten des Kriegs in der Ukraine immer sp&auml;rlicher. Zugleich treffen die Wirtschaftssanktionen gegen den &ldquo;Feind&rdquo;, die mutma&szlig;lich ihn sch&auml;digen sollen, in Wirklichkeit vor allem die europ&auml;ischen V&ouml;lker, deren Regierungen sich mit den USA verb&uuml;ndet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Das-ohrenbetaeubende-Schweigen-der-Intellektuellen-inmitten-globaler-Konflikte-8515366.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Peinlichkeit im Doppelpack: Macron und von der Leyen in China<\/strong><br>\nWo auch immer westliche Vertreter aufschlagen, verteilen sie Ermahnungen, Drohungen und Belehrungen. Das war bei Macron und von der Leyen in China nicht anders. Dabei ist dieses Verhalten nicht nur nutzlos, es ist zunehmend l&auml;cherlich.<br>\nWenn man die westliche &ldquo;Diplomatie&rdquo; betrachtet, kommt sie einem immer mehr vor wie ein Wettbewerb im Fettnapfspringen. Die Liste peinlicher Auftritte wird immer l&auml;nger; zuletzt f&uuml;hrten der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in Peking vor, wie es nicht geht.<br>\nDabei k&ouml;nnen diese Gestalten nichts daf&uuml;r, dass sie so kl&auml;glich wirken. Sie haben nur nicht mitbekommen, dass sich die globale Realit&auml;t ge&auml;ndert hat und ihre Versuche, &ldquo;Druck auszu&uuml;ben&rdquo;, nicht nur auf Widerstand sto&szlig;en, sondern massiven Unwillen erzeugen.<br>\nWobei die Berichterstattung der chinesischen Global Times den Schwerpunkt auf die wirtschaftlichen Beziehungen legt und die Belehrungen durch Macron und von der Leyen h&ouml;flich &uuml;bergeht, ja, ihnen sogar Lernf&auml;higkeit unterstellt: &ldquo;Sie haben begriffen, dass bei den geopolitischen Ver&auml;nderungen die USA nicht mehr das einzige Machtzentrum sind, da Chinas internationaler Einfluss anerkannt wird.&rdquo;<br>\nDie Versuche, China zu belehren, erledigte die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Mao Ning, kurz und b&uuml;ndig: &ldquo;Wenn wir &uuml;ber Verantwortung f&uuml;r die Ukraine-Krise reden, denke ich, dass die USA und die NATO ihre Verantwortung eingestehen sollten. Die NATO ist nicht qualifiziert, China unter Druck zu setzen.&rdquo;<br>\nDas US-Magazin Politico beschreibt deutlich, wie peinlich die ersten Gespr&auml;che gewesen sein m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/167255-peinlichkeit-im-doppelpack-macron-und\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europe must resist pressure to become &lsquo;America&rsquo;s followers,&rsquo; says Macron<\/strong><br>\nThe &lsquo;great risk&rsquo; Europe faces is getting &lsquo;caught up in crises that are not ours,&rsquo; French president says in interview.<br>\nEurope must reduce its dependency on the United States and avoid getting dragged into a confrontation between China and the U.S. over Taiwan, French President Emmanuel Macron said in an interview on his plane back from a three-day state visit to China.<br>\nSpeaking with POLITICO and two French journalists after spending around six hours with Chinese President Xi Jinping during his trip, Macron emphasized his pet theory of &ldquo;strategic autonomy&rdquo; for Europe, presumably led by France, to become a &ldquo;third superpower.&rdquo;<br>\nHe said &ldquo;the great risk&rdquo; Europe faces is that it &ldquo;gets caught up in crises that are not ours, which prevents it from building its strategic autonomy,&rdquo; while flying from Beijing to Guangzhou, in southern China, aboard COTAM Unit&eacute;, France&rsquo;s Air Force One.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/emmanuel-macron-china-america-pressure-interview\/\">Politico<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macron sagt, Europa solle die Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar verringern und &bdquo;strategische Autonomie&ldquo; anstreben<\/strong><br>\nNachdem er rund sechs Stunden mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping im Rahmen eines dreit&auml;gigen Staatsbesuchs in China verbracht hatte, machte Macron unmissverst&auml;ndlich klar, dass Frankreich nichts mit dem Dritten Weltkrieg zu tun haben wolle, und betonte, dass Europa &bdquo;strategische Autonomie&ldquo; anwenden m&uuml;sse<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/macron-sagt-europa-solle-die-abhaengigkeit-vom-us-dollar-verringern-und-strategische-autonomie-anstreben%20\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Politiker &uuml;ben scharfe Kritik an Macrons China-Aussagen<\/strong><br>\nEuropa soll in der Taiwan-Frage kein Mitl&auml;ufer der USA sein: Das hat Frankreichs Pr&auml;sident Macron ausgerechnet nach seinem Besuch in Peking gesagt. Im politischen Berlin zeigt man sich entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/china-politik-scharfe-kritik-an-emmanuel-macron-nach-distanzierung-von-usa-a-61571aa0-5a38-443e-a371-cf0dc3813323\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die deutsche Bundesregierung folgt mal wieder der US-Administration und verh&auml;lt sich einer Kolonie immer &auml;hnlicher. Und etliche deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; leisten Unterst&uuml;tzung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine-Leaks: Es gibt einen Verdacht<\/strong><br>\nIn den USA wird offenbar fieberhaft nach dem Leck gesucht, das geheime Dokumente zum Ukraine-Krieg ans Tageslicht brachte. Ein Verdacht: Es war ein Amerikaner.<br>\nNach der Ver&ouml;ffentlichung geheimer milit&auml;rischer und nachrichtendienstlicher Dokumente im Internet ist die US-Regierung auf der Suche nach dem Urheber. Regierungskreisen zufolge deutet die Vielfalt der in den Papieren angesprochenen Themen, die sich auf den Krieg in der Ukraine, China, den Nahen Osten und Afrika beziehen, darauf hin, dass sie eher von einem US-Amerikaner als von einem Verb&uuml;ndeten weitergegeben wurden. &ldquo;Der Fokus liegt jetzt darauf, dass es sich um ein US-Leck handelt, da viele der Dokumente nur in US-H&auml;nden waren&rdquo;, erkl&auml;rte Michael Mulroy, ein ehemals hoher Beamter im Verteidigungsministerium, der Nachrichtenagentur Reuters, den Verdacht. Das Ministerium bekr&auml;ftigte am Sonntag, man habe das Justizministerium formell um eine Untersuchung gebeten.<br>\nNach Angaben aus Regierungskreisen sind die Untersuchungen noch am Anfang. Es sei nicht ausgeschlossen, dass prorussische Elemente hinter dem Leck st&uuml;nden. Es k&ouml;nnte sich um den schwerwiegendsten Geheimnisverrat seit dem Jahr 2013 handeln, als Hunderttausende Dokumente, Videos und Interna auf der Webseite der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks erschienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_100157710\/geleakte-us-geheimdokumente-ueber-ukraine-krieg-es-gibt-einen-verdacht.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Geleakte US-Geheimdokumente: Wer stach die brisanten Informationen durch?<\/strong><br>\nIn den Ostertagen wurden wom&ouml;glich mehr als 100 geheime Dokumente im Internet geleakt &ndash; unter anderem mit brisanten Infos zu ukrainischer Milit&auml;roffensive. Die US-Justiz ermittelt.<br>\nDer letzte gro&szlig;e Geheimdienstverrat liegt zehn Jahre zur&uuml;ck. Als im Jahr 2013 &uuml;ber die Plattform Wikileaks Hunderttausende Dokumente, Videos und sensible Informationen des amerikanischen Au&szlig;enministeriums ver&ouml;ffentlicht wurden, war vor allem der diplomatische Schaden riesig: Die Welt lernte, in welchem Ausma&szlig; die USA selbst Verb&uuml;ndete ausspionieren. &Ouml;ffentlich wurde zudem, wie US-Diplomaten die Lage in L&auml;ndern wie Nordkorea und Iran einsch&auml;tzten.<br>\nDer Umfang des jetzigen Lecks ist deutlich geringer: Derzeit handelt es sich um rund 100 geheime Dokumente, die in den vergangenen Tagen im Internet auftauchten. Aber die US-Regierung alarmiert besonders, wie aktuell dieses Material ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/geleakte-us-geheimdokumente-wer-stach-die-brisanten-informationen-durch-9637274.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Geleakte US-Geheimdokumente: &ldquo;Ein Albtraum&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Tage nach der Ver&ouml;ffentlichung geheimer US-Dokumente im Internet wird &uuml;ber deren Brisanz diskutiert. Denn die Unterlagen enthalten wohl Informationen &uuml;ber die milit&auml;rischen F&auml;higkeiten der Ukraine und &uuml;ber die Arbeit der US-Geheimdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/us-justizministerium-zu-geheimdokumenten-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Inhalt der Dokumente scheint f&uuml;r deutsche Medien mal wieder nicht so interessant zu sein, wie die Frage danach, wer f&uuml;r das Leak verantwortlich ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zu Gast bei Freunden<\/strong><br>\n&raquo;Asow&laquo;-Kommandeursgattin Katerina Prokopenko bei Fachgespr&auml;ch im Ausw&auml;rtigen Amt.<br>\nAnnalena Baerbocks Ministerium erwartete k&uuml;rzlich hohen Besuch. Eine der First Ladies des faschistischen &raquo;Asow&laquo;-Imperiums &ndash; das Milit&auml;rbrigaden, B&uuml;rgerwehren, eine Partei und sogar einen eigenen Geheimdienst unterh&auml;lt &ndash; war geladen. Katerina, Gattin des &raquo;Asow&laquo;-Kommandeurs Denis Prokopenko, berichtete von einem &raquo;fruchtbaren Arbeitstreffen&laquo; mit &raquo;Vertretern des deutschen Au&szlig;enministeriums&laquo;, bei dem ihr &raquo;Hilfe&laquo; zugesagt worden sei. Katerina Prokopenko habe an einem Fachgespr&auml;ch &uuml;ber &raquo;die Situation von ukrainischen Soldatinnen und Soldaten in russischer Kriegsgefangenschaft sowie die Belastungen f&uuml;r die ukrainische Gesellschaft durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine&laquo; teilgenommen, erkl&auml;rte das Ausw&auml;rtige Amt am Mittwoch auf jW-Anfrage. Als Initiatorin der Organisation &raquo;Familien der Verteidiger von Asowstal&laquo; f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Angeh&ouml;rigen von K&auml;mpfern, die 2022 bei der Schlacht um das Stahlwerk in Mariupol gefallen oder in russische Kriegsgefangenschaft geraten sind, wird Prokopenko in den NATO-L&auml;ndern von Prominenz aus Politik und Gesellschaft hofiert (&hellip;) Denis Prokopenko kommt aus der Nazihooliganszene von Dynamo Kiew. Bis er sich &raquo;Asow&laquo; anschloss und es 2017 im Alter von nur 26 Jahren zum Oberstleutnant und j&uuml;ngsten Kommandeur der Einheit brachte, war er f&uuml;hrender Kopf von &raquo;AlbatroSS&laquo; (sic!). Die relativ kleine Schl&auml;gergang ist mit dem ber&uuml;chtigten &raquo;White Boys Club&laquo;, dessen Mitglieder mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen, Hakenkreuzmasken und Hitler-Shirts auftreten, und der Gruppe &raquo;Roditschi&laquo; (Verwandte, englische Schreibweise Rodichi) vernetzt. Diese Banden sind f&uuml;r brutale rassistische &Uuml;bergriffe ber&uuml;chtigt, wie sie beispielsweise 2015 mit Unterst&uuml;tzung von &raquo;Asow&laquo; bei einem Champions-League-Spiel gegen schwarze Chelsea-Fans stattgefunden haben. Seit Prokopenko und seine Neonazihorden als Elitek&auml;mpfer im NATO-Stellvertreterkrieg mit Russland ihre Feinde nicht mehr mit Schlagringen und Messern, sondern &ndash; auch dank der deutschen Ampelregierung &ndash; mit High-Tech-Waffen bearbeiten k&ouml;nnen, ist er ganz in seinem Element. Prokopenko k&auml;mpft in Nachfolge seines karelischen Gro&szlig;vaters, der im Winterkrieg 1939\/40 gegen die &raquo;Sowoks&laquo; (Schimpfwort f&uuml;r Sowjetmenschen) gelitten hatte, weiter gegen den Kreml &ndash; &raquo;nur an einem anderen Frontabschnitt&laquo;, wie er sagt. Daf&uuml;r hatte der &raquo;wei&szlig;e F&uuml;hrer&laquo; Andrij Bilezkij, Gr&uuml;nder der &raquo;Asow&laquo;-Bewegung, der vor einigen Jahren den Rassenkrieg beschworen hat, ihm bei einer feierlichen Zeremonie eine Streitaxt mit dem Wolfsangelemblem der Truppe &uuml;berreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448433.hofierte-neonazis-zu-gast-bei-freunden.html\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Saudi Arabia to end Yemen war &ndash; media<\/strong><br>\nHopes abound for a deal on a &ldquo;permanent ceasefire&rdquo; with Houthi leaders by the end of April<br>\nA delegation representing Saudi Arabia and Oman is due to meet with the Houthi leadership in Sanaa next week to sign a permanent ceasefire ending the eight-year war in Yemen, several outlets have reported, citing officials familiar with the talks.<br>\nSources told Reuters that an agreement could be announced by April 20, the eve of the Muslim holiday of Eid-al Fitr which marks the end of Ramadan.<br>\nUN Special Envoy for Yemen Hans Grundberg was in Muscat earlier this week, where he met with senior Omani and Houthi officials to discuss the peace process.<br>\nOn Thursday, the Saudi-led coalition lifted its naval blockade of Yemen, allowing most ships to dock directly in Aden and other southern ports without stopping in Jeddah for security checks. The blockade was imposed in 2015, when a Saudi-led coalition invaded Yemen on behalf of the government the Houthis had deposed.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/574369-saudi-arabia-yemen-war-end\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-General Edwin Walker und das Fake-Attentat<\/strong><br>\nVor 60 Jahren genoss das damalige &ldquo;Gesicht der radikalen Rechten&rdquo; in den USA gro&szlig;e Publicity wegen eines Mordanschlags.<br>\nAm 10. April 1963 meldete der rechtsextreme Ex-Major General Edwin Anderson Walker einen versuchten Anschlag auf sein Leben. Der umstrittene Politiker gab an, jemand habe ihn in seinem Haus durch das Fenster zu erschie&szlig;en versucht, jedoch sei das Projektil vom Fensterkreuz abgef&auml;lscht worden und dann in der Wand eingeschlagen. Splitter h&auml;tten Walker lediglich an seinem Unterarm verletzt. Walker ordnete den Fall sofort ohne jeden Beleg kommunistischer Bedrohung zu.<br>\nNachdem am 22. November 1963 John F. Kennedy erschossen wurde, erschien am 29. November in einer rechten deutschen Zeitung ein Interview mit Walker, in dem dieser den Verd&auml;chtigen Lee Harvey Oswald als Kommunist bezeichnete und auch des Anschlags auf Walker selbst beschuldigte. H&auml;tte Justizminister Robert Kennedy seinerzeit die Ermittlungen nicht gestoppt, h&auml;tte Oswald im Gef&auml;ngnis gesessen. Tats&auml;chlich fand die mit der Untersuchung des Kennedy-Attentats befasste Warren-Kommission im Dezember 1963 Indizien f&uuml;r einen entsprechenden Verdacht.<br>\nDoch zahlreiche Ungereimtheiten wecken erhebliche Zweifel an der Authentizit&auml;t des ohnehin dubiosen Anschlags. Neue Informationen deuten darauf hin, dass der ohnehin schillernde Walker und sein PR-Mann Robert Surrey bei ihren Aussagen vor der Warren-Kommission &uuml;ber den angeblichen Tathergang gelogen haben. Die Umst&auml;nde sprechen vielmehr f&uuml;r einen Publicity-Stunt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/US-General-Edwin-Walker-und-das-Fake-Attentat-8875219.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot: Warum die hohen Zinsen die Krise versch&auml;rfen<\/strong><br>\nDie EZB hat den Preisschock bei Energie und Lebensmitteln mit dem Hammer der Zinspolitik bek&auml;mpft. Das ist unverantwortlich.<br>\nStellen Sie sich vor, Sie w&auml;ren Arzt und sollen beim Patienten Krebs bek&auml;mpfen. Stattdessen nehmen sie den Vorschlaghammer und erschlagen ihn. Sie w&uuml;rden wohl als gef&auml;hrlicher Scharlatan und obendrein als M&ouml;rder gelten.<br>\nOder Sie w&auml;ren Mitglied einer durchgedrehten Spezialeinheit, die einen Terroristen in Paris verhaften soll. Ohne lange zu fackeln, werfen Sie so &auml;hnlich wie in der Puppen-Action-Kom&ouml;die &bdquo;Team America&ldquo; Bomben &uuml;ber dem Eiffelturm ab.<br>\nLeider wird nach einem &auml;hnlichen Drehbuch Geldpolitik in Frankfurt gemacht: Denn auf den einmaligen Preisschock hoher Energie- und Lebensmittelpreise, die sich bei den Erzeugerpreisen bereits wieder zur&uuml;ckbilden, wurde mit drastischen Zinserh&ouml;hungen reagiert. Dies, obwohl wir es nicht mit einer &uuml;berhitzten Wirtschaft oder einer klassischen Nachfrageinflation sowie Lohn-Preis-Spiralen zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ezb-arbeitslosigkeit-wohnungsnot-warum-die-hohen-zinsen-die-krise-verschaerfen-li.334681\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drei Monate B&uuml;rgergeld: Lebenshaltungskosten &ldquo;brechen uns das Genick&rdquo;<\/strong><br>\nAus den umstrittenen Hartz-IV-Leistungen wurde im Januar das B&uuml;rgergeld. F&uuml;r die Bezieher der Hilfe hat sich jedoch wenig ver&auml;ndert. Die Inflation hat sie eher &auml;rmer gemacht.<br>\nGenau 14 Jahre ist es her, dass Benjamin Bertram zum letzten Mal in einem Restaurant essen war. Seit 2009 ist der K&ouml;lner arbeitslos. &ldquo;Ich kann mir soziale und politische Teilhabe schon lange nicht mehr leisten&rdquo;, sagt der 39-J&auml;hrige. Seit Anfang des Jahres hei&szlig;t Hartz IV nun B&uuml;rgergeld. Eine &Auml;nderung im Alltag bemerke Bertram jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/buergergeld-inflation-hartz-iv-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Altern macht arm<\/strong><br>\nImmer mehr Ruhest&auml;ndler in Grundsicherung &ndash; Sozialverband fordert h&ouml;heres Rentenniveau.<br>\nDas Statistische Bundesamt konstatierte f&uuml;r den Dezember 2022 eine deutliche Zunahme der Altersarmut. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sei eine Zunahme von sechs Prozent unter allen Rentnern zu verzeichnen. Die gr&ouml;&szlig;te Gruppe unter ihnen sind die knapp 659.000 Altersrentner, und bei ihnen war demnach ein besonders hoher Anstieg zu verzeichnen. Im Vergleich zum Dezember 2021 waren nun 11,8 Prozent mehr auf Grundsicherung angewiesen. (&hellip;)<br>\nAngesichts des ermittelten Anstiegs von Rentnern im Bezug von Grundsicherung forderte Bentele ein h&ouml;heres Rentenniveau in Deutschland. Es m&uuml;sse bei 50 Prozent, idealerweise bei 53 Prozent des Durchschnittsverdienstes liegen. Zudem sollten die Betroffenen mehr von ihrer Rente behalten d&uuml;rfen, wenn sie gleichzeitig Grundsicherung beziehen. Der VdK dringt auf einen Freibetrag von 251 Euro, wie er auch f&uuml;r diejenigen gilt, die eine private oder betriebliche Rente haben. (&hellip;)<br>\nDie Zahl der Grundrentenjahre m&uuml;sse auf 30 abgesenkt werden. &raquo;Zudem m&uuml;ssen mehr arme Rentnerinnen und Rentner den Grundrentenzuschlag erhalten, indem auch Zeiten von Erwerbsminderungen und Arbeitslosigkeit ber&uuml;cksichtigt werden&laquo;, betonte die VdK-Pr&auml;sidentin. Der Bezug von Grundsicherung ist zwar ein eindeutiger Indikator f&uuml;r Altersarmut, aber nicht der einzige. Es gelten auch die Menschen als &raquo;armutsgef&auml;hrdet&laquo;, die &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verf&uuml;gen. Und das entspricht in Deutschland etwa 1.251 Euro im Monat. Der Linke-Bundestagsabgeordnete S&ouml;ren Pellmann wollte Anfang M&auml;rz von der Bundesregierung wissen, wie viele Menschen 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt h&auml;tten und eine Rente unterhalb des Referenzbetrags ausgezahlt bek&auml;men. Die Antwort: Mehr als 1,8 Millionen Menschen in Deutschland m&uuml;ssen mit einer niedrigeren Rente auskommen, was etwa 36 Prozent aller Rentner entspricht. Und es zeigte sich, dass es ein Ph&auml;nomen ist, das sich vor allem in Ostdeutschland zeigt. Hier m&uuml;ssen knapp 49 Prozent der Rentner mit einem solch niedrigen Betrag auskommen, in Westdeutschland sind es hingegen etwa 31 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448438.existenzminimum-altern-macht-arm.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bruchlandung: Rentendiktat Macrons<\/strong><br>\nDen Respekt, den Macron so oft und mit dem ihm eigenen Pathos zuerst f&uuml;r sich und zweitens f&uuml;r &raquo;das Amt&laquo; von seinen &raquo;lieben Landsleuten&laquo; verlangt, den verweigern ihm seit einigen Monaten drei Viertel der Bev&ouml;lkerung. Der aktuelle Bewohner des Pr&auml;sidentenpalastes &Eacute;lys&eacute;e bekommt bei ihnen kein Bein mehr auf die Erde &ndash; Demoskopen des Instituts Viavoice meldeten am Freitag vernichtende Sympathiewerte f&uuml;r Macron, der am selben Tag in China Weltpolitiker spielte: Auf der von den Forschern vorgegebenen Skala bewerteten 65 Prozent der Befragten dessen Politik als &raquo;negativ&laquo;. Das hat bisher noch kein F&uuml;hrer der F&uuml;nften Republik geschafft. Auch die Intellektuellen der Nation haben sich inzwischen mehrheitlich von ihrem einstigen Wunderknaben verabschiedet. Der ehemalige Anschaffer des Geldhauses Rothschild lobte sich immer mal wieder als gelehrigen Sch&uuml;ler und bevorzugten Assistenten des christlich gepr&auml;gten Philosophen Paul Ric&oelig;ur &ndash; einer, der sich, nebenbei bemerkt, 1939 f&uuml;r Hitler und den Mar&eacute;chal Petain begeisterte. Ausgeblendet hat der Pr&auml;sident offenbar das Sp&auml;twerk seines seltsam ambivalenten Meisters. Es tr&auml;gt den Titel &raquo;Wege der Anerkennung&laquo; und handelt vom &raquo;Erkennen, Wiedererkennen und Anerkennen&laquo;. Der &uuml;berhebliche Bourgeois Macron, das steht unter vielen anderen auch f&uuml;r den Soziologen Pierre Rosanvallon fest, konnte darin wohl keinen Sinn entdecken, die Positur des Bankers, der er war, habe er nie abgelegt. Selbsterkenntnis aber, schreibt Ric&oelig;ur, sei &raquo;Voraussetzung f&uuml;r das Anerkanntsein&laquo; &ndash; des Lehrers Hinweis auf des Sch&uuml;lers intellektuelle Bruchlandung. Die wird wom&ouml;glich das sein, was von Macrons Herrschaftsjahren &uuml;brigbleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448454.bruchlandung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lithium wird knapp: Europas &Uuml;bergang zu Elektroautos in Gefahr<\/strong><br>\nLithium ist ein wichtiger Bestandteil von Batterien f&uuml;r E-Autos. Doch das Metall wird in Europa in den n&auml;chsten Jahren knapper. Wer k&ouml;nnte davon profitieren?<br>\nDer Plan der EU, schnell Elektroautos zu etablieren, k&ouml;nnte am Lithiummangel scheitern. Wie die Financial Times berichtet, ist der Mangel an der wichtigsten Batteriekomponente eklatant. &bdquo;Der gesamte Weltmarkt wird bis zum Ende des Jahrzehnts immer noch defizit&auml;r sein&ldquo;, sagte Daisy Jennings-Gray, Analystin bei Benchmark Mineral Intelligence.<br>\nDie EU will den Verkauf von neuen Benzin- und Dieselautos bis 2035 verbieten. Dem Bericht zufolge w&uuml;rde bis 2030 aber die Lithium-Nachfrage deutlich auf 550.000 Tonnen pro Jahr ansteigen. Der Bedarf w&uuml;rde sich verf&uuml;nffachen. Das sei mehr als das Doppelte der 200.000 Tonnen, die laut der Preismeldeagentur Benchmark Mineral Intelligence in Europa produziert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/lithium-wird-knapp-europas-uebergang-zu-elektroautos-in-gefahr-li.336411\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>D&uuml;nnes Eis f&uuml;r die 5%-Sperrklausel<\/strong><br>\nKaum war das Gesetz zur &Auml;nderung des Bundeswahlgesetzes am 17. M&auml;rz beschlossen, wurden die ersten Stimmen laut, die sich wahlweise der Verfassungswidrigkeit oder der Verfassungskonformit&auml;t des neuen Wahlrechts &uuml;beraus sicher zeigten. W&auml;hrend an der grundlegenden Umstellung des Wahlsystems, das k&uuml;nftig den Verh&auml;ltniswahlelementen Vorrang einr&auml;umt, kaum ernsthafte verfassungsrechtliche Bedenken bestehen, wird mit guten Gr&uuml;nden Ansto&szlig; genommen am Wegfall der Grundmandatsklausel &ndash; Lebensversicherung der CSU und Notnagel der Partei DIE LINKE. Pl&ouml;tzlich tritt ein bislang kaum sichtbares Spannungsfeld zwischen Grundmandatsklausel, 5%-H&uuml;rde und der Integrationsfunktion von Wahlen in regionaler Hinsicht zutage.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat der Wahl in der Vergangenheit mehrfach den Charakter &bdquo;eines Integrationsvorgangs bei der politischen Willensbildung des Volkes&ldquo; beigemessen (zuletzt BVerfGE 154, 1\/19 m.w.N.). Die verschiedenen gesellschaftlichen Str&ouml;mungen aufzugreifen und ihnen im Parlament eine Stimme zu geben, darin liegt das Anliegen und der Wert des Integrationscharakters einer Wahl. Sie soll &bdquo;Gravitationszentrum des demokratischen Verfassungsstaates&ldquo; (Dreier, in: Dreier, GG, 3. Aufl. 2015, Art. 20 (Demokratie) Rn. 94) sein und die Fliehkr&auml;fte der Gesellschaft einfangen durch integrative Repr&auml;sentation im Parlament. Mit anderen Worten: Alle sollen wissen, dass auch ihre Interessen im Parlament vertreten sind. Selbst (und gerade) der aufgebrachte Mob mit Mistgabeln und Fackeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/dunnes-eis-fur-die-5-sperrklausel\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Corona-Berichterstattung: Das Interesse der Medien an Aufarbeitung ist gering<\/strong><br>\nDer Medienjournalist Timo Rieg hat einen medienwissenschaftlichen Beitrag &uuml;ber Probleme in der Corona-Berichterstattung verfasst. Die Resonanz: gleich null.<br>\nDass Ungeimpfte massiv von den Medien diskriminiert wurden, daran erinnert man sich nur allzu gut. Die schneidenden Headlines blieben im Ged&auml;chtnis haften. Eine kleine Auswahl der Titel: &bdquo;Keine R&uuml;cksicht auf die R&uuml;cksichtlosen&ldquo; (Stern), &bdquo;Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt&ldquo; (Die Zeit), &bdquo;Wer sich nicht an eine Impfpflicht h&auml;lt, darf nicht mit einer Geldstrafe davonkommen&ldquo; (Handelsblatt), &bdquo;Ungeimpfte sollen finanzielle Konsequenzen sp&uuml;ren&ldquo; (Wirtschaftswoche).<br>\nDer d&auml;nische Politikwissenschaftler Michael Bang Petersen untersuchte die Diskriminierung von Ungeimpften w&auml;hrend der Pandemie. Und kam zu schockierenden Ergebnissen: In den meisten L&auml;ndern bef&uuml;rwortete ein signifikanter Anteil der Geimpften den Ausschluss von Ungeimpften aus famili&auml;ren Beziehungen. &bdquo;Umgekehrt galt dies aber nicht&ldquo;, so Petersen in einem Interview mit der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung, &bdquo;Ungeimpfte zeigten in der Regel keine diskriminierenden Einstellungen gegen&uuml;ber Geimpften.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-berichterstattung-das-interesse-der-medien-an-aufarbeitung-ist-gering-li.334923%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die politische Linke in der Krise: Ein Blick auf die Linke der Welt<\/strong><br>\nDie politische Linke steckt &ndash; wie die Gesellschaft allgemein &ndash; in einer multiplen Krise. Sie findet keine Antworten auf die dr&auml;ngenden Fragen der Gegenwart. Es gelingt ihr trotz gro&szlig;er Ungerechtigkeiten und trotz eines drohenden Weltkrieges nicht, eine starke Organisation aufzubauen, die dem Kapital etwas entgegensetzen kann. In einer losen Reihe besprechen wir aktuelle B&uuml;cher, die sich mit dem Zustand der Linken und mit Auswegen aus deren politischem Versagen besch&auml;ftigen. Im zweiten Teil schauen wir in das Buch des schwedischen Soziologen G&ouml;ran Therborn &bdquo;Die Linke im 21. Jahrhundert&ldquo;.<br>\nAuf achtzig Seiten um die Welt. Die Vergangenheit im Kopf und die Zukunft im Blick &ndash; und das alles aus einer linken Perspektive. Das ist, auf zwei kurze S&auml;tze gebracht, der Anspruch von G&ouml;ran Therborns Essay &bdquo;Die Linke im 21. Jahrhundert&ldquo;. Denn wer die Aufgabe der Linken in diesem Jahrhundert und ihre gegenw&auml;rtige Lage skizzieren will, der muss das Vergangene res&uuml;mieren. Im deutschen Vorwort &ndash; der Essay erschien im vorigen Herbst zun&auml;chst in der britischen Zeitschrift New Left Review &ndash; spricht der Autor davon, dass er die Zeiten verstehen will, in denen er gelebt hat und lebt. Viel erlebt hat der heute 81-j&auml;hrige schwedische Soziologe in jedem Fall, vor allem konnte er in den vergangenen Jahrzehnten viel beobachten. Das pr&auml;destiniert ihn dazu, einen pr&auml;gnanten &Uuml;berblick, eine kurzweilige Reise um die Welt zu liefern.<br>\nDabei stellt sich zun&auml;chst die Frage, was Therborn eigentlich mit der Linken meint. Sozialdemokratie, Sozialisten, Kommunisten. Klar. Aber so einfach ist das in weltweitem Ma&szlig;stab nicht immer. Man findet mitten in dem kleinen Band eine kurze und sehr allgemeine Definition, die f&uuml;r die Linken gelten kann. Ob in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/feuilleton\/literatur\/ein-blick-auf-die-linke-der-welt\/\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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