{"id":96210,"date":"2023-04-11T13:47:07","date_gmt":"2023-04-11T11:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96210"},"modified":"2023-04-11T14:40:57","modified_gmt":"2023-04-11T12:40:57","slug":"julian-assange-mittlerweile-seit-vier-jahren-unter-grausamen-bedingungen-im-gefaengnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96210","title":{"rendered":"Julian Assange mittlerweile seit vier Jahren unter grausamen Bedingungen im Gef\u00e4ngnis"},"content":{"rendered":"<p>Heute j&auml;hrt sich die Verschleppung von Julian Assange aus seinem Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London zum vierten Mal. Seitdem verschleppen die Beh&ouml;rden der beteiligten L&auml;nder seinen Fall. &bdquo;Aktuell&ldquo;, das hei&szlig;t seit Ende August letzten Jahres, wartet Julian Assange in seiner 6 m&sup2; kleinen Zelle darauf, dass ein namenloser britischer Richter entscheidet, ob seine zwei Berufungsantr&auml;ge am Londoner High Court angenommen werden. Stella Assange hat erst letzte Woche wieder von der Dringlichkeit des Falls gesprochen, weil es mit der Gesundheit ihres Mannes tagt&auml;glich bergab geht. Der ehemalige UN-Sonderbeauftragte Nils Melzer bemerkte schon 2019 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53173\">Anzeichen von Folter<\/a> bei Julian Assange. Heute finden weltweit <a href=\"https:\/\/www.freeassange.eu\/#veranstaltungen\">Mahnwachen<\/a> f&uuml;r Julian Assange statt. Unter anderem in Berlin, Frankfurt, Ulm, Leipzig, K&ouml;ln und London. Nachfolgend auch ein Gru&szlig;wort von Sahra Wagenknecht zum heutigen traurigen Jubil&auml;um und ein Offener Brief an die Regierende B&uuml;rgermeisterin Berlins. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs ist ein deutliches Zeichen, dass weiterhin Julian Assange, der auf der von ihm mitgegr&uuml;ndeten Enth&uuml;llungsplattform <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/\">WikiLeaks<\/a> Dokumente &uuml;ber Kriegsverbrechen und Korruption ver&ouml;ffentlicht hat, inhaftiert ist und mitnichten die Personen, die die Kriege begonnen haben. Selten werden Soldaten wegen Kriegsverbrechen angeklagt, und dann oft nicht verurteilt oder nach kurzer Zeit begnadigt. Dies ist in sich logisch, denn sonst w&uuml;rden den Verantwortlichen wohl die Rekruten ausgehen.<\/p><p>Das ist alles nicht neu, aber irgendwie hatte ich immer gehofft, dass sich diese Dinge in unserem &bdquo;Informationszeitalter&ldquo; bessern w&uuml;rden. Es scheint aber, dass wirklich wichtige Dinge, bzw. Informationen, die nicht im Einklang stehen mit der vorherrschenden Richtung, unterdr&uuml;ckt, verschleiert und &uuml;berdeckt werden.<\/p><p>Es bleibt abzuwarten, ob sich die &Uuml;bermacht der Desinformation durchsetzt oder ob nach und nach mehr Menschen merken, dass vieles, was ihnen &bdquo;offiziell&ldquo; aufgetischt wird, einfach keinen Sinn ergibt.<\/p><p>Darunter f&auml;llt z.B. die Behauptung, Russland habe seine eigenen Gaspipelines in die Luft gesprengt, wenn es doch viel einfacher gewesen w&auml;re, einfach den Gashahn zu schlie&szlig;en. Dies h&auml;tte auch die M&ouml;glichkeit sp&auml;terer Gesch&auml;fte mit einer klarer sehenden Bundesregierung offen gelassen.<\/p><p>Auch die WikiLeaks-Webseite funktioniert anscheinend <a href=\"https:\/\/www.dailydot.com\/debug\/wikileaks-website-assange-hacked-documents\/\">nur noch bedingt<\/a>. Hierzu variieren die Meinungen. Es kann sich hierbei um fortw&auml;hrende Attacken auf die Server von WikiLeaks handeln, die abzuwehren, personal- und kostenintensiv ist. Die Gegenseite mit ihren aufgebl&auml;hten Geheimdienstapparaten hat ein Vielfaches an Ressourcen.<\/p><p>Oder es k&ouml;nnte sein, dass hinter den Kulissen nach Modalit&auml;ten gesucht wird, die es den beteiligten Regierungen erm&ouml;glichen, Julian Assange freizulassen und dabei doch irgendwie ihr Gesicht zu wahren?<\/p><p>Julian Assange ist, seit er sich am 7. Dezember 2010 auf einer Polizeiwache in London gestellt hat, seiner Freiheit beraubt, und ihm und seiner Familie geht langsam die Zeit aus. Aber auch f&uuml;r die USA und das Vereinigte K&ouml;nigreich, die ihn derzeit gemeinsam festhalten, w&uuml;rde es nicht gut aussehen, falls er im Gef&auml;ngnis stirbt. Dies muss den Verantwortlichen klar gemacht werden.<\/p><p>Darum sind die Mahnwachen f&uuml;r Assange so wichtig, auch wenn sie nur wie ein Tropfen im Ozean erscheinen. Vielleicht merken dann auch Au&szlig;enministerin Baerbock und Bundeskanzler Scholz, dass sie durch ihr Schweigen gegen&uuml;ber den Regierungen der USA und Gro&szlig;britanniens (mit-)verantwortlich sind am Schicksal von Julian Assange.<\/p><p>Hier nun das Gru&szlig;wort von Sahra Wagenknecht zum heutigen Tag:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Gru&szlig;wort anl&auml;sslich des 4. Jahrestags der Entf&uuml;hrung von Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft am 11. April<\/p>\n<p>Menschenrechte, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Schutz vor willk&uuml;rlicher Verfolgung &ndash; wie stolz ist der Westen auf all diese Werte. Wie gern zeigen unsere Herrschenden mit dem Finger auf L&auml;nder wie Russland oder China, wo diese Werte verletzt werden, wo Dissidenten verhaftet und drangsaliert werden.<\/p>\n<p>In ihrer Selbstgerechtigkeit merken diese Herrschenden gar nicht, wie viele Finger schon lange auf sie zur&uuml;ck zeigen. Sie zeigen auf Kriegsverbrechen, die der Wertewesten begangen hat &ndash; im Irak, in Afghanistan, in Libyen, im ehemaligen Jugoslawien, die Liste lie&szlig;e sich noch lange fortsetzen. Sie zeigen auf Gef&auml;ngnisse in Guantanamo oder Abu Ghraib, deren Insassen misshandelt, vergewaltigt und gefoltert wurden. Diese Finger zeigen auch auf das britische Hochsicherheitsgef&auml;ngnis in Belmarsh, das wegen seiner unmenschlichen Haftbedingungen als die &sbquo;britische Version von Guant&aacute;namo Bay&rsquo; gilt.<\/p>\n<p>Vor genau vier Jahren wurde Julian Assange aus der Botschaft in Ecuador entf&uuml;hrt und wird seitdem in einer 6 Quadratmeter gro&szlig;en Zelle in Belmarsh gefangen gehalten &ndash; ohne Verurteilung, ohne einen fairen Prozess. Es handelt sich um den &bdquo;wohl gr&ouml;ssten Justizskandal aller Zeiten&ldquo;, sagt einer der weltweit angesehensten Menschenrechtsanw&auml;lte &uuml;ber den Fall Assange.<\/p>\n<p>Er sitzt nicht nur unschuldig in Haft, es haben auch nur sehr wenige Menschen Zugang zu ihm: Die Organisation Reporter ohne Grenzen, die schon lange f&uuml;r die Freilassung von Assange k&auml;mpft, hat vor einer Woche versucht, die Ehefrau von Assange bei einem Treffen im Gef&auml;ngnis zu begleiten &ndash; doch ihr wurde der Zugang verwehrt. &bdquo;Dies ist nur das j&uuml;ngste in einer langen Reihe von aberwitzigen Hindernissen, die uns in den vergangenen drei Jahren bei der Kampagne f&uuml;r die Freilassung von Julian Assange in den Weg gelegt wurden&ldquo;, kommentieren Reporter ohne Grenzen diesen Vorfall.<\/p>\n<p>Inzwischen bangen seine Familie, seine Freunde und Unterst&uuml;tzer nicht nur um seine Gesundheit, sie bangen um sein Leben. &bdquo;Sein k&ouml;rperlicher Zustand wird mit jedem Tag schlechter, denn das passiert eben, wenn man einen Menschen bis zu 20 Stunden am Tag einsperrt, Besuche einschr&auml;nkt und auf grausame Weise mit seinem Wohlbefinden umgeht&ldquo;, sagte seine Ehefrau vor kurzem.<\/p>\n<p>An Julian Assange soll ein grausames Exempel statuiert werden. Ziel seiner Feinde ist es, all die Menschen einzusch&uuml;chtern und mundtot zu machen, die &uuml;ber Kriegsverbrechen der USA und anderer L&auml;nder des Wertewestens aufkl&auml;ren. Doch dieses Ziel werden sie niemals erreichen! Der Geist der Aufkl&auml;rung, der vor 13 Jahren mit den Enth&uuml;llungsvideos von Wikileaks aus der Flasche entwichen ist, l&auml;sst sich nie wieder einfangen.<\/p>\n<p>Das M&auml;rchen von den USA als demokratischer Supermacht, die weltweit f&uuml;r Menschenrechte eintritt &ndash; es verf&auml;ngt nicht mehr. Immer mehr Staaten auf dieser Welt emanzipieren sich vom sogenannten Wertewesten, weil sie die Heuchelei und die doppelten Standards durchschauen. Wann wachen unsere Regierenden endlich auf und erkennen, dass sie sich mit ihrem Kurs der bedingungslosen Unterst&uuml;tzung der USA nur ins eigene Fleisch schneiden?<\/p>\n<p>Wer es ernst meint mit den Werten der Aufkl&auml;rung, wem die Presse- und Meinungsfreiheit und die allgemeinen Menschenrechte sowie die Aufkl&auml;rung von Kriegsverbrechen wirklich am Herzen liegen, der kann zum Schicksal von Julian Assange nicht einfach schweigen.<\/p>\n<p>Selbst die australische Regierung hat inzwischen den Mut, die Freilassung von Assange zu fordern, vor einer Woche erhielt Assange im Gef&auml;ngnis Besuch vom australischen Botschafter in London &ndash; warum hat unsere Regierung nicht den Mut, sich dieser Forderung anzuschlie&szlig;en? Frau Baerbock, Herr Scholz: Fordern Sie die Freilassung von Julian Assange, bieten Sie ihm politisches Asyl an! Oder h&ouml;ren Sie auf, von Menschenrechten zu reden, denn diese vertragen keine doppelten Standards.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zu guter Letzt m&ouml;chten wir hier auch auf die Initiative von &bdquo;Stadtasyl f&uuml;r Julian Assange&ldquo; hinweisen, die den nachfolgenden Offenen Brief an die Regierende B&uuml;rgermeisterin von Berlin geschrieben hat. Wer sich dem anschlie&szlig;en m&ouml;chte, kann den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/230411-OFFENER-BRIEF-LISTE.pdf\">Brief als PDF herunterladen<\/a>, ausdrucken und weitere Unterzeichner gewinnen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;OFFENER BRIEF<\/p>\n<p>An die Regierende B&uuml;rgermeisterin und die B&uuml;rgermeisterInnen der Berliner Bezirke<\/p>\n<p>Im April 2023<\/p>\n<p>Am 11. April j&auml;hrt sich zum vierten Mal die Entf&uuml;hrung des australischen Journalisten Julian Assange aus der Botschaft Ecuadors in London. Seit 4 Jahren wird Julian Assange in einer 6 Quadratmeter gro&szlig;en Zelle eines englischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnisses festgehalten. Die USA fordern seine Auslieferung; dort drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft oder gar die Todesstrafe &ndash; und dies, weil er seine Aufgabe als Journalist wahrgenommen hat. Aus der US-Administration wurden Pl&auml;ne bekannt, Assange aus der Botschaft zu entf&uuml;hren und zu ermorden.<\/p>\n<p>Die Juristen Assanges beklagen massive Behinderungen ihrer Arbeit und die Verletzung der Menschenrechte Assanges durch die englische Justiz. Der vormalige UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, Prof. Nils Melzer, stellte fest, dass die extremen, menschenrechtswidrigen Bedingungen des Verfahrens und der Haft Folter sind, mit dem Ziel, Julian Assange zu zerm&uuml;rben und einen Menschen zum Schweigen zu bringen, der die Kriegsverbrechen der USA im Irak und in Afghanistan aufgedeckt und ver&ouml;ffentlich hat. (s. N. Melzer, &bdquo;Der Fall Assange &ndash; Geschichte einer Verfolgung&ldquo;, M&uuml;nchen 2021). In der Folge der Haftbedingungen und der L&auml;nge der Haft ist der Gesundheitszustand von Assange inzwischen lebensbedrohlich.<\/p>\n<p>Julian Assange ist der politische Gefangene des Westens. Mit ihm stehen die Pressefreiheit und unsere Informationsfreiheit auf dem Spiel, beides unabdingbare Voraussetzungen demokratischer Gesellschaften.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung nimmt ihre Aufgabe, politisch Verfolgten zu helfen und sie zu sch&uuml;tzen, im Fall Assanges nicht wahr; sie weigert sich, bei den Regierungen der USA und Gro&szlig;britanniens mit Nachdruck und Deutlichkeit auf die Freilassung von Assange zu dringen. Subsidi&auml;r ist daher das b&uuml;rgerschaftliche Engagement der St&auml;dte und Gemeinden gefordert.<\/p>\n<p>Wir appellieren an Sie, die B&uuml;rgermeisterInnen Berlins, sich umgehend und partei&uuml;bergreifend f&uuml;r die Freilassung von Julian Assange einzusetzen. &bdquo;Stadtasyl f&uuml;r Julian Assange&ldquo; ist die Parole und das Ziel der Aufforderung, Julian Assange Schutz zu bieten und daran mitzuwirken, sein Leben zu retten. Tragen Sie dazu bei, Informationsfreiheit und Demokratie zu erhalten!<\/p>\n<p>Wir bitten Sie, sich dieses ebenso wichtige wie dringende Anliegen zu eigen zu machen. Mit ihren Unterschriften unterst&uuml;tzen die B&uuml;rgerInnen den an Sie gerichteten Appell.<\/p>\n<p>Impressum \/ V.i.S.d.P.: Initiative &bdquo;Stadtasyl f&uuml;r Julian Assange&ldquo;, c\/o Ch. Deppe, Berlin&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: FreeAssange<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute j&auml;hrt sich die Verschleppung von Julian Assange aus seinem Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London zum vierten Mal. 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