{"id":96257,"date":"2023-04-12T13:00:19","date_gmt":"2023-04-12T11:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96257"},"modified":"2023-04-12T14:03:15","modified_gmt":"2023-04-12T12:03:15","slug":"kiews-schwarze-listen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96257","title":{"rendered":"Kiews \u201eSchwarze Listen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die blau-gelbe Fahne steht f&uuml;r Freiheit, das omin&ouml;se russische Zeichen &bdquo;Z&ldquo; f&uuml;r Unterdr&uuml;ckung. So einfach ist der Krieg um die Ukraine aber nicht erkl&auml;rbar, obwohl sich unter europ&auml;ischen Staatskanzleien und Leitmedien nur diese eine Erz&auml;hlung festgesetzt hat. Der Anfang April 2023 vom in Wien ans&auml;ssigen ProMedia-Verlag ver&ouml;ffentlichte Sammelband <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/kriegsfolgen\">&bdquo;Kriegsfolgen &ndash; Wie der Kampf um die Ukraine die Welt ver&auml;ndert&ldquo;<\/a> hat den Anspruch, jenseits von Propaganda-Narrativen, in 17 Beitr&auml;gen von ukrainischen, russischen und deutschsprachigen Autoren die Motive und die Folgen dieser seit Generationen gef&auml;hrlichsten Weltkrise zu durchleuchten. Die NachDenkSeiten pr&auml;sentieren exklusiv den Beitrag des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko zum Kriegsfolgen-Band, in welchem dieser sich den Hintergr&uuml;nden der umstrittenen &bdquo;Feinde der Ukraine&ldquo;-Listen widmet. Von <strong>Andrej Hunko<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie westliche Unterst&uuml;tzung des Krieges in der Ukraine, die Lieferung immer schwererer Waffen und damit das Risiko einer atomaren Eskalation sowie die Beteiligung an einem beispiellosen Wirtschaftskrieg wird meist mit der Notwendigkeit der Verteidigung demokratischer Werte gerechtfertigt. Richtig ist, dass der russische Einmarsch in die Ukraine v&ouml;lkerrechtswidrig war und sich damit in die V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che von NATO-Staaten der vergangenen Jahrzehnte einreiht.<\/p><p>Dass aber in der Ukraine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verteidigt werden, muss mehr als nur in Frage gestellt werden. Schon nach dem verfassungswidrigen Umsturz im Februar 2014 agierten die jeweiligen ukrainischen Regierungen au&szlig;erhalb demokratischer Normen und zogen sich daf&uuml;r die Kritik verschiedener Institutionen wie etwa des Europarates zu. So bei der Unterdr&uuml;ckung von nicht-ukrainischen Sprachen, dem mangelnden Aufkl&auml;rungswillen bei den Todessch&uuml;ssen auf dem Majdan und beim Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa&#8202;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] oder beim Verbot oppositioneller Medien. Die KP der Ukraine, die noch 2012 bei den letzten gesamtukrainischen Parlamentswahlen 13,2&#8197;% der Stimmen bekam, wurde schon 2015 verboten. All das geschah bereits lange vor dem Beginn des russischen Einmarsches.<\/p><p><strong>Im Fegefeuer<\/strong><\/p><p>Das Betreiben staatlicher oder parastaatlicher, &ouml;ffentlich einsehbarer Schwarzer Listen, in denen vermeintliche &raquo;Feinde der Ukraine&laquo; oder &raquo;Informationsterroristen&laquo; gelistet werden, d&uuml;rfte jedoch einmalig in der internationalen Gemeinschaft sein. Gelistet werden dort u.&#8197;a. Personen des &ouml;ffentlichen Lebens, die aus Sicht der Betreiber dem ukrainischen staatlichen Narrativ zuwiderlaufen.<\/p><p>Im deutschen Sprachraum sind schwarze Listen der Ukraine einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit im Sommer 2022 bekannt geworden, als auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Rolf M&uuml;tzenich, und die <em>Emma<\/em>-Herausgeberin Alice Schwarzer neben 76 weiteren Personen auf einer Liste des ukrainischen &raquo;Zentrums zur Bek&auml;mpfung von Desinformation&laquo; auftauchten. Dieses Zentrum untersteht der ukrainischen Regierung und wird von Geldern aus dem Westen finanziert.<\/p><p>Weniger bekannt ist die schon seit 2014 bestehende schwarze Liste &raquo;Mirotworez&laquo; (&raquo;Friedensstifter&laquo;), auf der laut der britischen <em>The Times<\/em> Anfang 2022 187.000 Personen als &raquo;Feinde der Ukraine&laquo; zu finden sind, darunter der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, der Musiker Roger Waters oder &uuml;ber 4000 Journalisten, die 2014 eine Akkreditierung im Donbass besa&szlig;en.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Dass auch ich mit Namen, Foto und Kontaktperson aus meinem Aachener Umfeld in der Rubrik &raquo;Fegefeuer&laquo; (&raquo;Tschistilische&laquo;) auf Mirotworez gef&uuml;hrt bin, habe ich im Fr&uuml;hjahr 2017 von einer ukrainischen regierungskritischen Menschenrechtsorganisation erfahren.<\/p><p>Die auf der Mirotworez-Homepage angegebene Begr&uuml;ndung daf&uuml;r lautet&#8202;: &raquo;Bewusste Verletzung der staatlichen Grenze der Ukraine zwecks Eindringens auf die durch russische Okkupanten besetzte Krim. Mehrfache bewusste Verletzung der staatlichen Grenze der Ukraine zwecks Eindringens in das durch russische terroristische Bandentruppen besetzte ukrainische Territorium im Donbass&nbsp;[&hellip;]. Teilnahme an den Versuchen, die Annexion der autonomen Republik Krim zu legalisieren&nbsp;[&hellip;]. Das Zentrum &rsaquo;Mirotworez&lsaquo; bittet die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, die vorliegende Publikation auf der Internetseite als Anzeige &uuml;ber Ausf&uuml;hrung bewusster Taten gegen die nationale Sicherheit der Ukraine, den Frieden, Sicherheit der Menschheit, V&ouml;lkerrechtsordnung sowie weitere Rechtsverst&ouml;&szlig;e durch diese Person zu betrachten.&laquo;<\/p><p>Mal abgesehen davon, dass ich noch nie auf der Krim war, bezieht sich der Eintrag auf eine Lieferung von humanit&auml;ren Hilfsg&uuml;tern f&uuml;r das Kinderkrankenhaus in Gorlowka (Donbass), die ich 2015 gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen von der Partei Die Linke, Wolfgang Gehrcke, unternommen hatte. Der Vorwurf wiederum, &raquo;die Annexion der Krim zu legalisieren&laquo;, bezieht sich auf eine Aussage von mir, dass ich alle internationalen Versuche unterst&uuml;tze, zu einem von allen Seiten anerkannten Status der Krim zu kommen, etwa durch eine Wiederholung des Referendums mit internationalen Wahlbeobachtern.<\/p><p>Die Eintr&auml;ge auf Mirotworez richten sich an die ukrainischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden. Denn im Unterschied zur 78-k&ouml;pfigen Liste von sogenannten &raquo;Informationsterroristen&laquo; ist Mirotworez parastaatlich, untersteht also nicht offiziell ukrainischen Beh&ouml;rden, an die aber wiederum appelliert wird. Laut der britischen <em>The Times<\/em> wurde Mirotworez 2014 nach einem Treffen des ukrainischen Politikers George Tuka mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Geheimdienstes SBU mit dem Decknamen &raquo;Roman Zaitsev&laquo; gegr&uuml;ndet. Zaitsev soll seitdem mit anderen die Seite betreiben, Tuka wurde sp&auml;ter Gouverneur unter Pr&auml;sident Poroschenko.<\/p><p>Die Aufmachung, die steckbriefartige Listung der Personen und die martialische Sprache m&uuml;ssen von den dort vermerkten Personen als Bedrohung angesehen werden. Dies betrifft nat&uuml;rlich zun&auml;chst Personen in der Ukraine selbst, die mit ihren pers&ouml;nlichen Daten wie zum Beispiel Wohnort, Telefonnummer usw. auf dieser Seite als Feinde aufscheinen. So wurden am 15.&nbsp;April 2015 der Abgeordnete Oleg Kalaschnikow und am 16.&nbsp;April 2015 der Journalist Oles Busina ermordet. Beide waren kurz zuvor in die Datenbank von Mirotworez eingetragen worden. Mehr als 1000 Personen wurden auf Grundlage ihres Eintrags in die Liste verhaftet. Nach Aussagen von George Tuka, so die britische <em>The Times<\/em>, sei der Zweck der Liste, die Ukraine zu &raquo;s&auml;ubern&laquo;, die Ermordeten w&uuml;rde er &raquo;nicht vermissen&laquo;.<\/p><p><strong>&raquo;V&ouml;llig inakzeptabel&laquo;&nbsp;&ndash; und folgenlos<\/strong><\/p><p>All das bewog mich dazu, mich mit diesem Problem gr&uuml;ndlich zu besch&auml;ftigen und als Bundestagsabgeordneter mein parlamentarisches Fragerecht gegen&uuml;ber der Bundesregierung zu nutzen. So hatte ich erstmals 2017 in der Fragestunde eine M&uuml;ndliche Frage an die Bundesregierung gerichtet.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Der damalige Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt Michael Roth (SPD) bezeichnete in seiner m&uuml;ndlichen Antwort Mirotworez mehrfach als &raquo;v&ouml;llig inakzeptabel&laquo;, versicherte, bei der &raquo;Ver&ouml;ffentlichung pers&ouml;nlicher Daten&laquo; handele es sich um einen schwerwiegenden Vorfall sowie einen Versto&szlig; gegen die internationalen Standards des Datenschutzes, und er teilte mit, dass die Bundesregierung das Problem bereits mehrmals gegen&uuml;ber der ukrainischen Seite thematisiert habe. Meine Fraktionskolleginnen Kathrin Vogler und Heike H&auml;nsel sind mit ihren Nachfragen dem Thema ebenfalls nachgegangen und haben damit die Auseinandersetzung intensiviert.<\/p><p>Ein relevanter Punkt, auf den Staatsminister Roth im Plenum einging und der mir gut in Erinnerung blieb, war der vermutliche Standort des Servers f&uuml;r die Mirotworez-Seite&#8202;: Kanada. Als ich sp&auml;ter an dem Thema arbeitete, konnte ich manche Details, unter anderem den Hinweis auf Kanada, in dem Plenarprotokoll, das das Sitzungsgeschehen wiedergeben soll, nicht finden. Eine Weile verunsichert, las ich es mehrfach und konnte an keiner Stelle Kanada finden. Vielleicht war ich damals nur &uuml;berm&uuml;det, nicht mehr aufnahmef&auml;hig und habe etwas falsch zugeordnet&#8202;? Oder habe ich mir das alles ausgedacht oder nur getr&auml;umt&#8202;? Nachdem ich mir das Video der Plenarsitzung angesehen hatte, in dem unsere Auseinandersetzung fixiert war, stellte ich fest, dass ihre Verschriftlichung mit der Videoaufnahme an mehreren Stellen tats&auml;chlich auseinandergeht.<\/p><p>Offensichtlich hatte der Staatssekret&auml;r ein wichtiges Detail &ouml;ffentlich gemacht und sich mit seiner Einsch&auml;tzung f&uuml;r die Bundesregierung zu weit aus dem Fenster gelehnt, weswegen man im Nachhinein einiges zur&uuml;cknehmen wollte. Diese Geschichte m&uuml;ndete sp&auml;ter in einen Artikel des Vorsitzenden der West-Ost-Gesellschaft in Baden-W&uuml;rttemberg sowie ehemaligen Bundestagsabgeordneten J&ouml;rg Tauss,[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] der &uuml;brigens auch auf der Seite von Mirotworez genannt wird. In seinem Fall ging es um einen Krim-Besuch, den er im Rahmen der Kooperation der Halbinsel mit der Zivilgesellschaft in Deutschland gemacht hatte.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Um nachzuforschen, was die Bundesregierung &uuml;ber Mirotworez wirklich wei&szlig; und welche Bem&uuml;hungen sie gegen diese Seite unternimmt, hatte J&ouml;rg Tauss nach dem Informationsfreiheitsgesetz eine Anfrage an das Ausw&auml;rtige Amt gerichtet. Leider enthielt die vom Au&szlig;enministerium daraufhin gelieferte Dokumentation viele vollst&auml;ndig geschw&auml;rzte Seiten. Die Begr&uuml;ndung daf&uuml;r lautete zum Beispiel&#8202;: Eine Offenlegung der Information gef&auml;hrde die guten Beziehungen zur Ukraine.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>W&auml;hrend die Bundesregierung in ihren Antworten stets darauf verwies, dass es sich im Falle von Mirotworez nicht um eine staatliche Internetseite, sondern um eine Webseite einer ukrainischen Nichtregierungsorganisation handelt, h&auml;uften sich immer mehr Indizien daf&uuml;r, dass Mirotworez mit den staatlichen Strukturen der Ukraine aufs Engste verbunden ist. Ein YouTube-Video des ukrainischen Politikers und Journalisten Anatolij Scharij wies nach, dass beispielsweise die ukrainische Grenzpolizei bei der Identit&auml;tskontrolle der Einreisenden die Datenbank von Mirotworez benutzt und aufgrund der auf dieser Seite angegebenen Informationen die Einreise verweigern oder Personen festhalten kann. Auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow&#8202;[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] best&auml;tigte in einem Interview, dass ihm unterstehende Ressorts Mirotworez verwenden. Ebenfalls berichteten mehrere vertrauensw&uuml;rdige Medien, dass der Berater des Innenministers Anton Heraschtschenko und der stellvertretende Minister f&uuml;r Fragen der vor&uuml;bergehend besetzten Gebiete und Gouverneur der ostukrainischen Provinz Luhansk, sp&auml;ter stellvertretender Minister f&uuml;r die besetzten Gebiete, George Tuka, sich als Gr&uuml;nder von Mirotworez hervortaten.<\/p><p>All das motivierte mich, eine umfassende und detaillierte Kleine Anfrage an die Bundesregierung auszuarbeiten.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Die Qualit&auml;t der Antwort auf diese Anfrage ist ersch&uuml;tternd&#8202;: Es handelt sich genau um jenen Fall, in dem man durch die Fragen mehr erfahren kann als durch die Antworten. Die Reaktion verst&auml;rkte meinen Eindruck, dass der politische Wille in Deutschland, die ukrainische Regierung zur L&ouml;schung der Seite zu bringen, einfach nicht vorhanden war, w&auml;hrend gleichzeitig die damalige Poroschenko-Regierung diese Homepage unterst&uuml;tzte und sogar in Schutz nahm.<\/p><p>Offensichtlich handelt es sich hier um eine f&uuml;r ukrainische Post-Majdan-Verh&auml;ltnisse charakteristische Arbeitsteilung zwischen legalen staatlichen und faschistischen para-staatlichen Strukturen, die au&szlig;erhalb von Legalit&auml;t, Legitimit&auml;t und internationalen Konventionen ungest&ouml;rt agieren k&ouml;nnen.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Eine meiner Erwartungen gegen&uuml;ber dem sp&auml;ter neu gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Selenskij bestand darin, er m&ouml;ge sich f&uuml;r die Einhaltung der Menschenrechte in seinem Land st&auml;rker einsetzen als sein Vorg&auml;nger und in diesem Sinne auch zumindest gegen Mirotworez als b&ouml;ses &Uuml;berbleibsel aus der Poroschenko-Zeit demonstrativ vorgehen. Zumal Elena Selenskaja selbst w&auml;hrend des Pr&auml;sidentschaftswahlkampfs ihres Ehemannes auf dieser Liste gef&uuml;hrt wurde.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Wenige Monate nach Selenskijs Wahl zum Pr&auml;sidenten schrieb ich ihm einen Brief, in dem ich darum bat, politische Gefangene in der Ukraine freizulassen sowie darauf hinzuwirken, dass die Internetseite Mirotworez m&ouml;glichst schnell gel&ouml;scht und die strafrechtliche Relevanz f&uuml;r ihre Betreiber gepr&uuml;ft wird. Mein Brief ging am 11.&nbsp;Oktober 2019 auf die Post, doch eine Antwort vom ukrainischen Pr&auml;sidialamt l&auml;sst bis heute auf sich warten.<\/p><p>Kurz darauf, im Dezember 2019, k&uuml;ndigte Mirotworez selbst an, die Liste vom Netz nehmen zu wollen, sodass sich meine Hoffnung auf eine Besserung unter Selenskij zu erf&uuml;llen schien. Nur wenige Stunden nach Beendigung eines Treffens im sogenannten Normandie-Format (Russland, Deutschland, Frankreich und die Ukraine) in Paris gab Mirotworez bekannt, dass die Seite, auf der Tausende Namen und Adressen von &raquo;Feinden der Ukraine&laquo; gespeichert sind, am 10.&nbsp;Dezember 2019 um 18 Uhr vom Netz genommen wird. &raquo;Auf Grund einiger objektiver Gegebenheiten stellen wir den Server Mirotworez, genauer gesagt die Seite myrotvorets.center und alle ihre Spiegel-Versionen ab&laquo;, hie&szlig; es in ihrer Mitteilung. &raquo;Bestimmte Nutzer&laquo; h&auml;tten aber &raquo;f&uuml;r eine bestimmte Zeit&laquo; noch Zugang zu den gespeicherten Daten. Wie die nicht-&ouml;ffentliche Nutzung der Daten bewerkstelligt werden soll, wurde nicht bekannt gegeben.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>Die durchaus erfreuliche Ank&uuml;ndigung blieb aber ohnehin eine Luftnummer. Bereits wenige Tage danach war klar&#8202;: Mirotworez bleibt online und die Liste weiterhin &ouml;ffentlich f&uuml;r alle zug&auml;nglich. Der Zeitpunkt der Ank&uuml;ndigung direkt nach dem Normandie-Treffen l&auml;sst vermuten, dass auch die Bundesregierung von ukrainischer Seite mit einem falschen Versprechen zur Schlie&szlig;ung von Mirotworez reingelegt wurde.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p><strong>Immer mehr Listen<\/strong><\/p><p>Doch auch nach diesem offenbar gebrochenen Versprechen folgten seitens der Bundesregierung keine sichtbaren Konsequenzen. Ein ernsthafter Druck auf die politisch Verantwortlichen in der Ukraine war von deutscher Seite nicht zu vernehmen. Somit hat sich dieses Instrument der Einsch&uuml;chterung der gesamten ukrainischen Gesellschaft, sowie missliebiger Politiker, Journalisten und Kritiker in aller Welt, offenkundig als resistent erwiesen und existiert uneingeschr&auml;nkt weiter: Anfang 2023 begr&uuml;&szlig;t die Startseite von Mirotworez ihre Besucher mit dem Satz&#8202;: &raquo;Russen&#8202;? Muss man t&ouml;ten&nbsp;&hellip;&laquo; und platziert demgegen&uuml;ber ein Bild von Walerij Saluschnyj, dem ukrainischen Generalstabschef. Das Foto gleich darunter stellt die Gesichter von Leichen russischer Soldaten dar.<\/p><p>Leider ist die Internetseite Mirotworez nicht der einzige Versuch von ukrainischer Seite, durch eine &ouml;ffentliche Zurschaustellung unliebsame Personen zu verunglimpfen oder einzusch&uuml;chtern. Auch hier in Deutschland wurde im Fr&uuml;hjahr 2022 von einer Gruppe ukrainisch-st&auml;mmiger junger Menschen eine Liste russischsprachiger Instagram- und YouTube-Blogger erstellt, die Russlands Krieg gegen die Ukraine &raquo;nicht ausreichend deutlich&laquo; kritisieren. Dabei wurden nicht nur Namen von Kriegsbef&uuml;rwortern genannt, sondern auch russischst&auml;mmige Menschen erw&auml;hnt, welche sich zwar &ouml;ffentlich f&uuml;r Frieden aussprachen, aber sich nicht vollst&auml;ndig und klar mit der Ukraine solidarisierten. Die Initiative ging von A.&#8197;K., einer Mitarbeiterin mehrerer SPD-Bundestagsabgeordneten, aus, die zuvor in Kiew unter Pr&auml;sident Poroschenko f&uuml;r Viktoria Sjumar, eine ukrainische Rada-Ausschussvorsitzende der nationalistischen Regierungspartei &raquo;Volksfront&laquo;, t&auml;tig war. In einer Instagram-Story schrieb K. unter anderem, dass es das Ziel der Liste sein soll, &uuml;ber Blogger zu informieren, die &raquo;in Zeiten des Krieges unpolitisch bleiben&laquo;, die &raquo;nicht offen gegen Putins Regime auftreten&laquo; und sogar &uuml;ber diejenigen, die &raquo;den Hashtag #FriedenderWelt (#MiruMir) verwendeten&laquo;, was von ihr und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern als eine unzureichende Positionierung gegen&uuml;ber der Ukraine angesehen wurde.<\/p><p>Wegen angedrohter juristischer Schritte seitens der Betroffenen ging diese Internetseite in Deutschland nicht online. Leider haben jedoch die uns&auml;glichen Aufrufe bereits ausgereicht, um das gesellschaftliche Klima im russischsprachigen Internet-Segment in Deutschland nachhaltig zu vergiften und um Menschen, welche auf diese Liste kommen sollten, Angst einzujagen.<\/p><p>Doch dabei blieb es nicht. Wie bereits erw&auml;hnt, wurde im Sommer 2022 &ouml;ffentlich, dass mittlerweile auch der ukrainische Staat selbst &raquo;schwarze Listen&laquo; von vermeintlichen Verbreitern russischer Propaganda zusammenstellt und ver&ouml;ffentlicht. Unter den Gelisteten waren auch Personen des &ouml;ffentlichen Lebens aus Deutschland wie zum Beispiel die hierzulande sehr bekannte Feministin und <em>Emma<\/em>-Gr&uuml;nderin Alice Schwarzer oder der Schriftsteller Wolfgang Bittner, aber auch der Vorsitzende der st&auml;rksten Regierungsfraktion (SPD) im Deutschen Bundestag, Rolf M&uuml;tzenich. Mitte Juli sprach der Leiter des ukrainischen staatlichen Zentrums zur Bek&auml;mpfung von Desinformation, Andrij Schapowalow, in diesem Zusammenhang von &raquo;Informationsterroristen&laquo;, die sich als Kriegsverbrecher vor dem Gesetz zu verantworten h&auml;tten.<\/p><p>Dass nun eine staatliche Stelle wie das &raquo;Zentrum zur Bek&auml;mpfung von Desinformation&laquo;, welches beim Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine angesiedelt ist, etwa Rolf M&uuml;tzenich mit der Begr&uuml;ndung, er setze sich f&uuml;r einen Waffenstillstand ein, als prorussischen Propagandisten diffamiert und strafrechtlich bedroht, ist zweifellos eine neue Qualit&auml;t der Einsch&uuml;chterung.<\/p><p>Besonders vor dem Hintergrund, dass die Ukraine von der SPD-angef&uuml;hrten Bundesregierung eine beispiellose umfangreiche politische, humanit&auml;re sowie milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung bekam und noch bekommt und nur wenige Tage sp&auml;ter die SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser zusammen mit ihrem Kollegen, dem SPD-Bundesminister f&uuml;r Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, Kiew besuchte und Vertreter der ukrainischen Regierung traf, erschien mir die Listung von Rolf M&uuml;tzenich besonders dreist.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] Offensichtlich hat die ukrainische F&uuml;hrung aus der Inkonsequenz Deutschlands gegen&uuml;ber der Mirotworez-Internetseite gelernt, dass sie auch dieses Mal keine ernsthaften Konsequenzen zu bef&uuml;rchten habe.<\/p><p>Umgehend reichte ich dazu eine Schriftliche Frage an die Bundesregierung ein, ob und wie die Bundesregierung auf die Listung deutscher Staatsangeh&ouml;riger als &raquo;Verbreiter russischer Propaganda&laquo; beim &raquo;Zentrum zur Bek&auml;mpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine&laquo; reagiert, und ob diese Listung von Faeser und Heil gegen&uuml;ber der ukrainischen Regierung w&auml;hrend ihres Ukraine-Besuchs thematisiert worden war. Obwohl die Bundesregierung in ihrer Antwort&#8202;[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>] mitteilte, dass diese Aufstellung ihr bekannt sei, kam die Forderung, eben jene zu unterbinden, lediglich von der deutschen Botschaft in Kiew. Offenbar hatten die beiden SPD-Minister w&auml;hrend ihrer Ukraine-Reise, die den Menschen in Deutschland vor allem durch eine fr&ouml;hliche Sektglas-Szene auf dem Balkon der Residenz der deutschen Botschafterin in Kiew in Erinnerung bleiben wird, nicht vor, die gelisteten Bundesb&uuml;rger, unter anderem auch den eigenen Parteigenossen M&uuml;tzenich, vor einer potenziell t&ouml;dlichen Bedrohung zu sch&uuml;tzen und direkt vor Ort die L&ouml;schung der Liste zu verlangen.<\/p><p>Dennoch wurde das Verzeichnis nach der medialen Welle und den Anfragen im Bundestag kurz darauf von der Homepage des &raquo;Zentrums zur Bek&auml;mpfung von Desinformation&laquo; genommen. Vermutlich hat die Bundesregierung aus Angst vor einem gr&ouml;&szlig;eren Skandal und wachsender Medienaufmerksamkeit dieses Mal nicht tatenlos zugesehen, sondern mit Nachdruck bei der ukrainischen Regierung interveniert. Kurz darauf schrieb meine Fraktionskollegin Sevim Da&#287;delen eine ausf&uuml;hrliche Kleine Anfrage&#8202;[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] zu diesem Thema, die allerdings wieder einmal &auml;u&szlig;erst sp&auml;rlich beantwortet wurde.<\/p><p>Anfang November 2023 bekam die Auseinandersetzung mit der Liste des ukrainischen &raquo;Zentrums zur Bek&auml;mpfung von Desinformation&laquo; ein Nachspiel, als Rolf M&uuml;tzenich beim Debattenkonvent 2022 &raquo;Sicherheit und Frieden&laquo; sein Schweigen dazu brach. In der 43.&nbsp;Minute der Online-Diskussion erkl&auml;rte der Politiker, er sei dar&uuml;ber irritiert gewesen, dass die ukrainische Regierung ihn auf eine &raquo;Terrorliste&laquo; gesetzt habe, und f&uuml;gte hinzu, er habe auf dieser Grundlage auch Sekund&auml;rdrohungen erhalten.<\/p><p>Diese &Auml;u&szlig;erung entfachte erneut einen medialen Wirbel, in dem M&uuml;tzenich f&uuml;r seine Worte sogar angegriffen wurde. So kommentierte zum Beispiel die <em>Bild<\/em>-Zeitung seine Aussage&#8202;: &raquo;SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich (63) macht Stimmung gegen die Ukraine&nbsp;&ndash; und verbreitet dabei Falschbehauptungen&#8202;!&laquo; W&auml;hrenddessen twitterte der ukrainische Bandera-Verehrer Andrij Melnyk&#8202;: &raquo;Mimimi. Es gibt keine &rsaquo;Terrorliste&lsaquo; der ukrainischen Regierung. H&ouml;ren Sie mal auf, sich als &rsaquo;unschuldiges Opfer&lsaquo; darzustellen&laquo;. Nicht die schwarzen Listen selbst wurden zum Gegenstand der Emp&ouml;rung, sondern die zugespitzte Kritik von Rolf M&uuml;tzenich.<\/p><p>Inzwischen ist mir ein weiteres derartiges Verzeichnis von vermeintlichen Ukraine-Feinden bekannt geworden. Die Chesno-Bewegung (&raquo;chesno&laquo; bedeutet &raquo;ehrlich&laquo;) engagiert sich laut eigenen Angaben f&uuml;r den Ausbau des Parlamentarismus in der Ukraine, f&ouml;rdert kommunale Selbstverwaltung, setzt sich f&uuml;r politische Transparenz ein und f&uuml;hrt auf ihrer Homepage unter anderem namentlich ukrainische &raquo;Verr&auml;ter&laquo;. Die Organisation schreibt auf ihrer Seite, sie greife bei der Erstellung eines Profils in ihrem Verr&auml;ter-Register auf Links zu vertrauensw&uuml;rdigen Quellen zur&uuml;ck, der Eintrag selbst h&auml;nge aber von der Bewertung durch Chesno ab. Ein mir gut bekannter westukrainischer Pazifist und regierungskritischer Journalist, Ruslan Kotsaba, wird etwa als prorussischer Propagandist genannt. Unter seinem mit Blut umrahmten Foto sind seine &raquo;Untaten&laquo; aufgez&auml;hlt&#8202;: Zum Beispiel die Verweigerung der Mobilmachung oder die Unterzeichnung eines Briefs an US-Pr&auml;sident Joe Biden mit einer Beschwerde &uuml;ber die Unterdr&uuml;ckung der Meinungsfreiheit in der Ukraine. Als eine im Sinne der Autoren des Eintrags wohl &raquo;vertrauensw&uuml;rdige&laquo; Referenzquelle ist hier Mirotworez angegeben, wo Kotsaba bereits seit M&auml;rz 2016 gelistet ist. Der Kreis des Absurden schlie&szlig;t sich&#8202;: Ein wahrer Pazifist landet im Fegefeuer des &raquo;Friedensstifters&laquo;.<\/p><p>Die verschiedenen schwarzen Listen sind charakteristisch f&uuml;r die Ukraine nach dem Majdan-Putsch. Faschistische Methoden werden staatlich integriert oder in einem Graubereich para-staatlich gehalten, ohne jedoch offiziell zu werden, sodass internationale Kritik ins Leere l&auml;uft. Die immer wieder vorgetragene Emp&ouml;rung westlicher Regierungen oder internationaler Organisationen bleibt ohne weitere Konsequenzen. Die so gern angef&uuml;hrten demokratischen Grundwerte bleiben mit westlicher Hilfe auf der Strecke.<\/p><p>Auszug aus dem Sammelband <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/kriegsfolgen\/\">&bdquo;Kriegsfolgen &ndash; Wie der Kampf um die Ukraine die Welt ver&auml;ndert&ldquo;<\/a>, herausgegeben von Hannes Hofbauer und Stefan Kraft, Promedia-Verlag, Wien. <\/p><p>Titelbild: Coverfoto Promedia-Verlag <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88064\">Krieg in der Ukraine &ndash; Wo bleibt eigentlich die OSZE?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76130\">Linksruck in Russland?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95127\">Zynische Kriegspropaganda: Kiew verspricht russischen Deserteuren &bdquo;Asyl in Deutschland&ldquo; &ndash; doch Bundesregierung dementiert<\/a><\/p>\n<\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/europa\/784264-Europarat-sieht-ukrainische-Schuld-am-Inferno-von-Odessa.amp.html\">wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/europa\/784264-Europarat-sieht-ukrainische-Schuld-am-Inferno-von-Odessa.amp.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.thetimes.co.uk\/article\/ukraines-blacklist-killers-lawyers-writers-and-spies-0gccbbwp0\">thetimes.co.uk\/article\/ukraines-blacklist-killers-lawyers-writers-and-spies-0gccbbwp0<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] siehe dazu: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bPoSDPTCk_M\">youtube.com\/watch?v=bPoSDPTCk_M<\/a>; <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/18\/18227.pdf\">dserver.bundestag.de\/btp\/18\/18227.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Siehe: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Manipulation-eines-Bundestagsprotokolls-4305654.html\">heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Manipulation-eines-Bundestagsprotokolls-4305654.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Siehe dazu: <a href=\"https:\/\/myrotvorets.center\/criminal\/tauss-jorg\/\">myrotvorets.center\/criminal\/tauss-jorg\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Siehe dazu: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Bundesregierung-und-die-5-400-Staatsfeinde-der-Ukraine-4257570.html\">heise.de\/tp\/features\/Die-Bundesregierung-und-die-5-400-Staatsfeinde-der-Ukraine-4257570.html<\/a> und <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/ukrainischen-fahndungsliste-mirotworez-1\/365165\/anhang\/ifg_aa_20181210_anlage.pdf\">fragdenstaat.de\/anfrage\/ukrainischen-fahndungsliste-mirotworez-1\/365165\/anhang\/ifg_aa_20181210_anlage.pdf<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/lb.ua\/news\/2019\/02\/01\/418628_arsen_avakov_mne_nelzya_predlozhit.html\">lb.ua\/news\/2019\/02\/01\/418628_arsen_avakov_mne_nelzya_predlozhit.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/19\/116\/1911668.pdf\">dserver.bundestag.de\/btd\/19\/116\/1911668.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Skandal-ohne-Konsequenzen-seitens-der-Bundesregierung-4257576.html\">heise.de\/tp\/features\/Skandal-ohne-Konsequenzen-seitens-der-Bundesregierung-4257576.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/taz.de\/Praesidentschaftswahl-in-der-Ukraine\/!5586254\/\">taz.de\/Praesidentschaftswahl-in-der-Ukraine\/!5586254\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/ende-fuer-ukrainische-website-mirotworets\">freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/ende-fuer-ukrainische-website-mirotworets<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.andrej-hunko.de\/presse\/pressespiegel\/4796-bundesregierung-reingelegt-fegefeuer-der-webseite-mirotworez-weiterhin-online\">andrej-hunko.de\/presse\/pressespiegel\/4796-bundesregierung-reingelegt-fegefeuer-der-webseite-mirotworez-weiterhin-online<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kolumnen\/freund-und-feind-91744225.html\">fr.de\/meinung\/kolumnen\/freund-und-feind-91744225.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Siehe Frage&nbsp;66 auf Bundestagsdrucksache&nbsp;20\/3097, <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/030\/2003097.pdf\">dserver.bundestag.de\/btd\/20\/030\/2003097.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/036\/2003669.pdf\">dserver.bundestag.de\/btd\/20\/036\/2003669.pdf<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9a59b99e22984686bd6fa76a4e6eb10d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die blau-gelbe Fahne steht f&uuml;r Freiheit, das omin&ouml;se russische Zeichen &bdquo;Z&ldquo; f&uuml;r Unterdr&uuml;ckung. So einfach ist der Krieg um die Ukraine aber nicht erkl&auml;rbar, obwohl sich unter europ&auml;ischen Staatskanzleien und Leitmedien nur diese eine Erz&auml;hlung festgesetzt hat. Der Anfang April 2023 vom in Wien ans&auml;ssigen ProMedia-Verlag ver&ouml;ffentlichte Sammelband <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/kriegsfolgen\">&bdquo;Kriegsfolgen &ndash; Wie der Kampf um<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96257\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":96262,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,123,166],"tags":[3058,2473,2756,2490,260],"class_list":["post-96257","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-terrorismus","tag-diffamierung","tag-muetzenich-rolf","tag-morddrohung","tag-staatsterrorismus","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/230412_krieg_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96257"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96269,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96257\/revisions\/96269"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/96262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}