{"id":96283,"date":"2023-04-13T08:45:13","date_gmt":"2023-04-13T06:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283"},"modified":"2023-04-13T08:31:04","modified_gmt":"2023-04-13T06:31:04","slug":"hinweise-des-tages-4336","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h01\">Verordnete Mieterh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h02\">Ungarn setzt weiter auf russisches Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h03\">Zwei Welten: Lula und Baerbock in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h04\">China ignoriert die USA, weil sich Diplomatie mit Washington als nutzlos erwiesen hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h05\">Das Doppelspiel der USA mit den Waffenlieferungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h06\">Exklusiv: EU-Diplomaten sehen in Ukraine-Krieg &ldquo;keinen Wendepunkt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h07\">Die neue Wehrhaftigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h08\">Bankenkrise: In Schweden zittern die Rentner um ihr Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h09\">Wer kann sich das noch leisten? &ndash; 12 Fakten zur Leistbarkeit des Wohnens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h10\">Streik in Frankreich eskaliert weiter: Die Protestierenden wehren sich gegen die Rentenreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h11\">Die T&uuml;rkei im Vorfeld der Wahlen: Erdogans Kampf um die Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h12\">Golfregion auf neuen Wegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h13\">Vertrieben seit 50 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h14\">Nach Corona hat sich die Debattenkultur in Deutschland nie erholt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96283#h15\">Streit um die Kohl-Akten: Eine Journalistin k&auml;mpft gegen das Kanzleramt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verordnete Mieterh&ouml;hung<\/strong><br>\nKosten f&uuml;r den Einbau neuer Heizungen k&ouml;nnen komplett auf Mieter abgew&auml;lzt werden. Warnungen von Mieterbund und Die Linke.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Energiesouver&auml;nit&auml;t Deutschlands werden nicht zuletzt die Mieter tragen. Denn rund 80 Prozent aller Wohnungen werden nach Angaben des Deutschen Mieterbunds mit &Ouml;l und Gas beheizt. Die Pl&auml;ne zum fl&auml;chendeckenden Tausch der Heizungen betreffen sie direkt. Der Mieterbund schlug daher am Mittwoch Alarm. Der Entwurf zur &Auml;nderung des Geb&auml;udeenergiegesetzes sch&uuml;tze Mieterinnen und Mieter weder vor Mieterh&ouml;hungen in Folge des Heizungsaustausches noch vor hohen Heizkosten nach der Umstellung auf &raquo;erneuerbare&laquo; Energietr&auml;ger. Den Pl&auml;nen mangele es an ausreichendem Mieterschutz und sozialer Abfederung, kritisierte die Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz. Nur in Ausnahmef&auml;llen k&ouml;nnten geringere Kosten als bisher auf die Mieterinnen und Mieter abgew&auml;lzt werden. Weiterhin gelte, am Ende zahle die Investition in die Heizung allein der Mieter beziehungsweise die Mieterin &uuml;ber die Modernisierungsmieterh&ouml;hung.<br>\nVon 2024 an soll nach Pl&auml;nen der Bundesregierung m&ouml;glichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Damit soll der Abschied von Gas- und &Ouml;lheizungen eingel&auml;utet werden. Bestehende Heizungen sollen weiter betrieben, kaputte Heizungen repariert werden k&ouml;nnen. Allerdings m&uuml;ssten sie in einer bestimmten Zeit um moderne Technik erg&auml;nzt werden, um die 65-Prozent-Vorgabe zu erf&uuml;llen. Geht eine Etagenheizung unreparierbar kaputt, haben die Eigent&uuml;mer bis zu 13 Jahre Zeit, um f&uuml;r das gesamte Geb&auml;ude eine Heizungsl&ouml;sung zu installieren, die den neuen Vorgaben entspricht. Generell sollen Heizkessel nur bis zum Ende 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448720.modernisierungsumlage-verordnete-mieterh%C3%B6hung.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zur Osteransprache von Vizekanzler Robert Habeck: Mister Eigentlich<\/strong><br>\nEin Investitionsvolumen von satten 45 Milliarden bis 2028 sch&auml;tzt die Bundesregierung selbst f&uuml;r die gesetzlich vorgesehene Umr&uuml;stung auf neue Heiztechniken &ndash; aufzubringen von den Hauseigent&uuml;mern und damit umw&auml;lzbar auf die Mieterinnen und Mieter. Ob das ausreichen wird, steht in den Sternen. Die phantasievollen Berechnungen um Einspareffekte durch neue Technik sind Luftgem&auml;lde. W&auml;hrend die Zwangsma&szlig;nahmen gegen Hausbesitzer und Mieter glatt durchs Kabinett rutschten, bleiben die Versprechen f&uuml;r Entlastungen der sozial bis &uuml;ber ihre M&ouml;glichkeiten beanspruchten Volksschichten gewohnt vage. Von dem angek&uuml;ndigten &bdquo;F&ouml;rderprogramm f&uuml;r den Heizungsaustausch&ldquo; liegen au&szlig;er dem Titel noch keine Informationen vor. Von einem Entlastungsprogramm f&uuml;r die durch diesen Umbau wahrscheinlich abermals steigenden Strompreise ist &uuml;berhaupt noch keine Rede. V&ouml;llig unbeantwortet ist die Frage, wer den bis 2028 nun zwingend notwendigen Ausbau der Stromnetze f&uuml;r die vielen neuen W&auml;rmepumpen organisiert und vor allem bezahlt. Die Kommunen jedenfalls sollen erst ab 2025 verpflichtet werden, eine &bdquo;W&auml;rmeplanung&ldquo; zu erarbeiten. Fr&uuml;her werden sie das auch kaum schaffen. Im Ergebnis werden viele entweder im Kalten sitzen oder auch dieses Regierungsprogramm wird genauso auf den Puffer der Realit&auml;t prallen wie die Sanktionspolitik gegen Russland, die mit ihrem willk&uuml;rlichen Verzicht auf g&uuml;nstiges russisches Erdgas der Startpunkt f&uuml;r alle diese Zumutungen und all dieses Durcheinander war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mister-eigentlich-4779039\/%20\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Mieterbund kritisiert Gesetzespl&auml;ne Noch h&ouml;here Mieten nach Heizungstausch?<\/strong><br>\nAb 2024 sollen neu eingebaute Heizungen vorwiegend Erneuerbare Energien nutzen. F&uuml;r Mieter k&ouml;nnte dies h&ouml;here Belastungen bedeuten, vor denen sie gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssten, fordert der Mieterbund.<br>\nDer Deutsche Mieterbund fordert mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Mieterinnen und Mieter beim Umstieg auf neue Heizungssysteme. Es bestehe die Gefahr, dass sie beim Tausch von Anlagen im Stich gelassen w&uuml;rden, kritisierte die Bundesdirektorin des Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz, gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/mieterbund-heizungsaustausch-erneuerbare-energien-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungarn setzt weiter auf russisches Gas<\/strong><br>\nUngarn h&auml;lt trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an Handelsbeziehungen zu Moskau fest. Das Land vereinbarte neue Vertr&auml;ge zur Energiekooperation mit Russland. Ungarns Au&szlig;enminister Peter Szijjarto erkl&auml;rte in Moskau, er habe sich mit Russland darauf geeinigt, dass der Energieriese Gazprom zus&auml;tzliches Gas &uuml;ber die in einem langfristigen Abkommen vereinbarten Mengen hinaus liefern k&ouml;nne.<br>\nDer russische Konzern best&auml;tigte dies und erg&auml;nzte, m&ouml;glich w&auml;re in diesem Zusammenhang zudem ein Zahlungsaufschub. (&hellip;)<br>\nEin Sprecher des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orban warnte die EU auf Twitter, das nun geschlossene Zusatzabkommen zu untersagen. Der nationalkonservative Regierungschef betont seit Jahren seine besonderen Beziehungen zu Russland. (&hellip;)<br>\nDennoch wird die russische Wirtschaft nach Einsch&auml;tzung des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) sp&uuml;rbar wachsen &ndash; trotz der Strafma&szlig;nahmen des Westens. Im Vergleich mit 2022 sind die Perspektiven f&uuml;r Russland damit deutlich besser. Im vergangenen Jahr war die russische Wirtschaft noch um 2,1 Prozent geschrumpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ungarn-russland-gas-abkommen-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ungarn und Gazprom feiern Einigung<\/strong><br>\nTrotz Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine will Ungarn weiter vor allem auf russisches Erdgas setzen. Der ungarische Au&szlig;enminister Peter Szijjarto erkl&auml;rte am Dienstag, er habe sich mit Russland darauf geeinigt, dass der Energieriese Gazprom zus&auml;tzliches Gas &uuml;ber die in einem langfristigen Abkommen vereinbarten Mengen hinaus liefern k&ouml;nne.<br>\nDer russische Konzern best&auml;tigte dies und erg&auml;nzte, m&ouml;glich w&auml;re in diesem Zusammenhang zudem ein Zahlungsaufschub. Das EU- und Nato-Land Ungarn bezieht 80 bis 85 Prozent seines Erdgases aus Russland und erhielt 2022 nach Angaben von Szijjarto von dort zudem 80 Prozent seiner Roh&ouml;limporte. Ein Sprecher des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orban warnte die EU, das nun geschlossene Zusatzabkommen zu untersagen. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend sich die anderen EU-Staaten bem&uuml;hen, russisches Gas zu ersetzen, erh&auml;lt Ungarn im Rahmen eines 2021 unterzeichneten 15-Jahres-Vertrags 4,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr aus Russland, haupts&auml;chlich &uuml;ber die Pipeline Turkstream. Orban, der mit seiner nationalkonservativen Fidesz-Partei in Budapest regiert, betont seit Jahren seine besonderen Beziehungen zu Russland. So teilte die Regierung vor wenigen Tagen mit, dass Ungarn den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin ignoriere werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/ungarn-erdgas-ukraine-krieg-russland-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Neue bzw. mehr Gaslieferungen aus Russland k&ouml;nnten hierzulande etliche Probleme l&ouml;sen. Zahlreiche Sorgen der Bev&ouml;lkerung und in der Industrie w&uuml;rden sich dann schnell quasi in Luft aufl&ouml;sen. Auch die deutsche Bundesregierung k&ouml;nnte auf besondere Beziehungen Deutschlands zu Russland verweisen. Neben der Energiekrise k&ouml;nnte so au&szlig;erdem &ndash; noch viel wichtiger (!) &ndash; die Sicherheitslage verbessert werden. Ob die derzeitige Entscheidungstr&auml;gerschaft den politischen Willen f&uuml;r solch einen Schritt besitzt, ist jedoch &ndash; leider &ndash; sehr zu bezweifeln. Erinnert sei z.B. an diesen Beitrag von Jens Berger: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81130\">Einmarsch und Sanktionen &ndash; die Verlierer sind wir alle<\/a>.  Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Hier zeigt sich einmal mehr, dass vor allem die deutsche Regierung den Preis f&uuml;r ihre von Nibelungentreue gegen&uuml;ber den USA gekennzeichnete Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik zahlen l&auml;sst. W&auml;hrend die EU und die USA es &ndash; zum Gl&uuml;ck &ndash; bislang bei eher symbolischen Sanktionen belassen, hat die Bundesregierung offensichtlich nur auf einen Vorwand gewartet, das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 zu beerdigen. Damit sch&auml;digt man oberfl&auml;chlich zwar den russischen Staatskonzern Gazprom. Mindestens genauso sch&auml;digt man jedoch dessen europ&auml;ischen Partner Engie, OMV, Shell, Uniper und Wintershall DEA und s&auml;mtliche Versorger und energieintensive Betriebe im eigenen Land, die auf eine preiswerte und sichere Versorgung mit Erdgas angewiesen sind.<br>\nAber letzten Endes ist es nat&uuml;rlich vor allem der normale B&uuml;rger, der den Preis bezahlen wird. (&hellip;)<br>\nNun m&uuml;ssen Rentner, Alleinerziehende und Niedrigl&ouml;hner, die ohnehin bereits jetzt nicht wissen, wie sie ihre Strom- und Gasrechnung bezahlen sollen, also den Preis daf&uuml;r bezahlen, dass Deutschland &ndash; als einziges Land weltweit(!) &ndash; harte Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt. Welchen Beleg braucht es noch, dass Parteien und Politik in Deutschland in einem hohen Ma&szlig;e &bdquo;fremdgesteuert&ldquo; sind, wie Albrecht M&uuml;ller es formuliert?&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zwei Welten: Lula und Baerbock in China<\/strong><br>\nAm Mittwoch flogen Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva und die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock in die Volksrepublik China. Die Details ihrer Reisen besagen: Sie repr&auml;sentieren zwei Welten. Lula sollte zusammen mit 240 Unternehmern sowie mehreren Dutzend Politikern in der Wirtschaftsmetropole Shanghai landen. Er trifft dort unter anderem seine einstige Stabschefin und Amtsnachfolgerin im Pr&auml;sidentenamt, die fr&uuml;here Guerillera im Kampf gegen die faschistische Milit&auml;rdiktatur Brasiliens, Dilma Rousseff &ndash; seit 24. M&auml;rz Chefin der von den BRICS-Staaten 2015 gegr&uuml;ndeten und in Shanghai ans&auml;ssigen &raquo;Neuen Entwicklungsbank&laquo; &ndash; eine Konkurrenz zu Internationalem W&auml;hrungsfonds und Weltbank. Am Freitag trifft Lula Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Baerbock wird ohne Wirtschaftsdelegation in Tianjin landen. (&hellip;) Deutsche Mordgeschichte wird aber kaum eine Rolle bei Gespr&auml;chen der feministischen Au&szlig;enpolitikerin spielen. Sie legte ihren geistigen Horizont offen, als sie im November 2022 von Usbekistan aus Kanzler Olaf Scholz kurz vor dessen Antrittsreise nach Beijing Reisehinweise gab: Er solle sich gef&auml;lligst an das im Koalitionsvertrag zu China Vereinbarte halten. Am Mittwoch verlautbarte Der Spiegel, sie m&uuml;sse &raquo;die Scherben zusammenkehren&laquo;, die Emmanuel Macron hinterlassen habe. Aus Sicht der in Berlin Regierenden und ihrer Amtsbl&auml;tter hat Frankreichs Pr&auml;sident mit seiner Warnung vor dem Appetit der USA auf einen Weltkrieg wegen Taiwan Verrat begangen. Die EU ist ebenso wie die G7, zu deren Au&szlig;enministertreffen in Japan Baerbock weiterreist, zerzaust &ndash; um es zur&uuml;ckhaltend auszudr&uuml;cken. Die BRICS-Staaten hingegen formieren sich als Sprecher des globalen S&uuml;dens. Beschleunigt wurde das durch die verlogene und kurzsichtige Reaktion des Westens auf Russlands Intervention in der Ukraine 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448739.zwei-welten.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Baerbock allein in China<\/strong><br>\nKein Borrell und kein Wirtschaftstross &#8210; Baerbocks Besuch in China ist eine weit weniger gewichtige Nummer als der Besuch von Macron. Aber wie wir sie kennen, wird es ihr m&uuml;helos gelingen, sich danebenzubenehmen. Dabei w&auml;re Abstand von der US-Politik zu China so wichtig.<br>\nDer Besuch von Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock in China d&uuml;rfte zumindest f&uuml;r eines gut sein: zur allgemeinen Erheiterung. Angesichts der Tatsache, dass die Chinesen offenkundig die Faxen langsam wirklich dicke haben und unfreundliche G&auml;ste wie EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen inzwischen auch mal durch die normalen Passkontrollen schicken, kann sich Baerbock gratulieren, wenn sie nicht auf dem Gep&auml;ckband abgefertigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/167585-baerbock-allein-in-china\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Macron, Xi Jinping und die europ&auml;ischen Vasallen<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Macron war in China zu Besuch und hat danach Vern&uuml;nftiges gesagt. Europa m&uuml;sse &bdquo;aufwachen&ldquo; und d&uuml;rfe kein &bdquo;Mitl&auml;ufer&ldquo; der USA werden. Das &bdquo;gro&szlig;e Risiko&ldquo; bestehe darin, &bdquo;in Krisen verwickelt zu werden, die nicht unsere sind&ldquo;. Sollte Europa keine eigene strategische Position finden, drohe es ein &bdquo;Vasall zwischen den USA und China&ldquo; zu sein, obwohl man ein dritter Pol sein k&ouml;nne. Souver&auml;nit&auml;t zu verteidigen bedeute, seine Partner selbst w&auml;hlen und das eigene Schicksal gestalten zu k&ouml;nnen.<br>\nDas hat hierzulande die willigsten Mitl&auml;ufer Washingtons auf den Plan gerufen. Allen voran Norbert R&ouml;ttgen von der CDU kommt gar nicht mehr raus aus dem Wettern: &bdquo;Macron scheint von allen guten Geistern verlassen.&ldquo; Aber wer sich wie R&ouml;ttgen bis heute weigert, den Irak-Krieg der USA als v&ouml;lkerrechtswidrig zu verurteilen und den fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten George W. Bush als Kriegsverbrecher zu bezeichnen, kann in der Beurteilung au&szlig;enpolitischer Fragen nicht mehr ernst genommen werden. Und was f&auml;llt diesem CDU-Politiker ein, dessen Partei sich auf die Tradition von Adenauer und Kohl beruft, den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten auf diese undiplomatische Art und Weise zu beleidigen?<br>\nAuch Politiker aus den Ampelparteien gehen gegen Macron auf die Barrikaden statt den Ruf nach europ&auml;ischer Souver&auml;nit&auml;t zu unterst&uuml;tzen. SPD-Au&szlig;enpolitiker Metin Hakverdi meinte, es sei &bdquo;ein schwerer Fehler&ldquo;, sich als Westen ausgerechnet im Umgang mit Peking spalten zu lassen. FDP-Generalsekret&auml;r Bijan Djir-Sarai sagte, Macrons Position w&auml;re &bdquo;keine kluge Strategie f&uuml;r Europa. Wir leben in einer gef&auml;hrlichen Welt. USA und Europa sollten daher eng zusammenarbeiten.&ldquo; Sprich, wenn es zu einem Krieg zwischen den USA und China kommt, m&uuml;ssen wir unbedingt dabei sein.<br>\nAnerkennenswerter Weise ist der SPD-Fraktionsvorsitzende M&uuml;tzenich noch nicht von allen guten Geistern verlassen und unterst&uuml;tzt in der Tradition der deutschen Au&szlig;enpolitik den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten und fordert ebenfalls eine eigenst&auml;ndige Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/pfbid02qJvCFsdiCof8Hnq197HsFwxS54XoAz2Xd6knBG3tXA78WAMJsMKChvVaNaNwcWEel?locale=de_DE\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nouripour kritisiert M&uuml;tzenich scharf f&uuml;r Macron-Zustimmung<\/strong><br>\nDer SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich war Frankreichs Pr&auml;sident Macron nach dessen umstrittenen China-&Auml;u&szlig;erungen zur Seite gesprungen. Gr&uuml;nenchef Nouripour zeigt sich irritiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/gruenenchef-omid-nouripour-kritisiert-rolf-muetzenich-scharf-fuer-macron-zustimmung-a-494502a5-1195-4ce6-b17f-4f27ef6507c7\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>China ignoriert die USA, weil sich Diplomatie mit Washington als nutzlos erwiesen hat<\/strong><br>\nChina hat in den vergangenen Jahren immense diplomatische Geduld gegen&uuml;ber den USA bewiesen, auch wenn Washington unerbittliche Feindseligkeiten gegen&uuml;ber Peking zum Ausdruck gebracht hat, einschlie&szlig;lich aber nicht beschr&auml;nkt auf:\n<ul>\n<li>Vorw&uuml;rfe des V&ouml;lkermords;<\/li>\n<li>Schwarze Liste zahlreicher chinesische Technologieunternehmen;<\/li>\n<li>Versuche, Chinas technologische Entwicklung zu unterdr&uuml;cken;<\/li>\n<li>R&uuml;ckzieher bei Washingtons Verbindlichkeit bei der Ein-China-Politik;<\/li>\n<li>Verbreitung von Verschw&ouml;rungstheorien &uuml;ber die Urspr&uuml;nge der Covid-19-Pandemie;<\/li>\n<li>Aufbau neuer Milit&auml;rb&uuml;ndnisse wie AUKUS mit der Absicht, China einzud&auml;mmen;<\/li>\n<li>Drittl&auml;nder zu zwingen, wichtige chinesische Investitionen zu blockieren oder abzulehnen;<\/li>\n<li>Zwingen anderer L&auml;nder, Partei zu ergreifen, um ein Klima wie im Kalten Krieg zu schaffen;<\/li>\n<li>Aufpeitschen von antichinesischer Paranoia und Verunglimpfung Chinas in der US-Innenpolitik.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Liste ist nicht vollst&auml;ndig, doch China war einmal wirklich davon &uuml;berzeugt, dass diese feindselige Politik ein &ldquo;Fehler&rdquo; der Regierung von Trump gewesen sei, und versuchte, Biden positiv entgegenzutreten, um in Washington eine Kurskorrektur herbeizuf&uuml;hren. Peking lag falsch, sehr falsch. Die Administration von Joe Biden hat den au&szlig;enpolitischen Konsens, den der fr&uuml;here Pr&auml;sident Donald Trump etabliert hatte, nicht nur &uuml;bernommen, sondern unkritisch versch&auml;rft und die Dinge nur noch schlimmer gemacht. Dies hat die Falken in Peking, darunter Pr&auml;sident Xi Jinping selbst, der die USA nun direkt angerufen hat, dazu gebracht, zu dem Schluss zu kommen, dass die Beziehung zu den USA nicht mehr zu retten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/167531-china-ignoriert-usa-weil-gnoriert-usa-sich-diplomatie-mit-washington-nutzlos\/%20\">Timur Fomenko in RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vorfall &bdquo;versch&auml;rft den Mangel an gegenseitigem Vertrauen zwischen den USA und ihren Verb&uuml;ndeten&ldquo;<\/strong><br>\nVor einigen Tagen wurde bekannt, dass hochgeheime Pentagon-Dokumente in den sozialen Medien kursieren. Diese Dokumente enthalten unter anderem auch sensible Informationen zur milit&auml;rischen Schwachstellen der Ukraine. Experten bezeichneten den Vorfall als &bdquo;schweren Schlag&ldquo; f&uuml;r die USA, der das Vertrauen der Verb&uuml;ndeten abermals schw&auml;chen werde.<br>\nChinesische Experten bezeichneten das Durchsickern (Leak) der streng geheimen Pentagon-Dokumente als &bdquo;weiteren PRISM-Vorfall&rdquo; und erkl&auml;rten am Dienstag, dass dies eine seltene Gelegenheit biete, einen Einblick in die Art und Weise zu erhalten, wie die USA ihre Verb&uuml;ndeten ausspionieren. Dies w&uuml;rde den Mangel an gegenseitigem strategischem Vertrauen zwischen ihnen weiter versch&auml;rfen und der Strategie Washingtons zur Aufrechterhaltung der globalen Hegemonie einen schweren Schlag versetzen. Bei dem &bdquo;PRISM-Vorfall&ldquo; geht es um die Offenlegung des gleichnamigen Programms der National Security Agency (NSA) durch Edward Snowden im Jahr 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-04\/12\/content_85225910.htm%20\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Geheimnisverratsfall&ldquo; stellt Wesen des &bdquo;Abh&ouml;rimperiums&ldquo; der USA blo&szlig;<\/strong><br>\nMehrere westliche soziale Medien haben vor kurzem geheime Dokumente des US-Milit&auml;rs ver&ouml;ffentlicht. Demnach haben die USA sich nicht nur eingehend in den russisch-ukrainischen Konflikt eingemischt, sondern auch kontinuierlich ihre Verb&uuml;ndeten abgeh&ouml;rt und ausgesp&auml;ht. Davon sind mehrere L&auml;nder, wie Israel und S&uuml;dkorea, betroffen.<br>\nSchon im Jahr 2013 wurde entlarvt, dass die US-amerikanische National Security Agency (NSA) Dutzende Spitzenpolitiker verschiedener L&auml;nder abgeh&ouml;rt hatte, darunter auch die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dies kann sogar bis ins Jahr 2002 zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. 2021 enth&uuml;llten d&auml;nische Medien, dass die USA von 2012 bis 2014 Abh&ouml;rungen in mehreren europ&auml;ischen Staaten ver&uuml;bt h&auml;tten, darunter Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen und die Niederlande. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron und die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel protestierten dagegen vehement. Die Tatsachen beweisen, dass die USA das gr&ouml;&szlig;te &bdquo;Abh&ouml;rimperium&ldquo; der Welt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/04\/12\/ARTIfOjMLiQMVjyLPpmnXIer230412.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Doppelspiel der USA mit den Waffenlieferungen<\/strong><br>\nMit Jets und Raketen h&auml;tte Ukraine Oberwasser. Doch Putin soll nicht verlieren &ndash; zu riskant w&auml;re sein unkontrolliertes Atomarsenal.<br>\nDer Hauptlieferant der Waffen an die Ukraine sind die USA. Bis jetzt wurden Mehrfachraketenwerfer HIMARS, Artilleriegesch&uuml;tze, Panzerabwehrwaffen, Fliegerabwehrlenkwaffen und Sch&uuml;tzenpanzer geliefert.<br>\nDas durch die USA verfolgte Motto war und ist: Der russische Pr&auml;sident Wladimir Wladimirowitsch Putin darf den Krieg nicht gewinnen.<br>\nDie Lieferung weitreichender Waffen wie Kampfflugzeuge F-16 oder weitreichender Boden-Boden-Lenkwaffen ATACMS (Army TACtical Missile System) 300 km) w&auml;re eine nicht ausgesprochene Eskalationsdrohung, die zur Ver&auml;nderung des Kr&auml;fteverh&auml;ltnisses auf dem Gefechtsfeld f&uuml;hren w&uuml;rde.<br>\nDie USA d&uuml;rften auch ein zweites Motto verfolgen: Putin darf den Krieg nicht verlieren.<br>\nNur schon wegen der Abschreckung mit den nuklear strategischen Waffen (Reichweite &uuml;ber 5&rsquo;500 km) wollen die USA unter keinen Umst&auml;nden einen Sturz des Regimes von Putin und damit den Zerfall Russlands provozieren.<br>\nNach einem Kriegsende muss mit Russland &uuml;ber die Begrenzung der nuklear strategischen Waffen weiterverhandelt werden. Dies d&uuml;rfte auch der wirkliche Grund sein, warum die USA Kampfflugzeuge F-16 und Boden-Bodenflugk&ouml;rper ATACMS nicht liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/das-doppelspiel-der-usa-mit-den-waffenlieferungen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Exklusiv: EU-Diplomaten sehen in Ukraine-Krieg &ldquo;keinen Wendepunkt&rdquo;<\/strong><br>\nEU-Dokument bewertet ukrainischen Verteidigungskampf verhalten. Analyse deckt sich mit US-Geheimakten. Br&uuml;ssel beh&auml;lt sich Ende der Milit&auml;rhilfe vor.<br>\nAu&szlig;en- und Sicherheitsexperten der EU sehen die ukrainische Armee im Kampf gegen die russischen Invasoren weiterhin in der Defensive. Das geht aus einem internen Konzeptpapier des Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes hervor, das Telepolis exklusiv vorliegt.<br>\nDas mehrseitige Dokument &ldquo;zur Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Streitkr&auml;fte durch die Bereitstellung von Munition&rdquo; geht von einem massiven Munitionsmangel der ukrainischen Artillerie aus. Diese Einsch&auml;tzung deckt sich im Wesentlichen mit US-Geheimdokumenten, die k&uuml;rzlich im Internet aufgetaucht sind.<br>\nDie &ldquo;erfolgreiche Gegenoffensive der ukrainischen Streitkr&auml;fte&rdquo;, die Ende August 2022 an zwei Fronten begonnen worden war, sei &ldquo;zwar ermutigend&rdquo;, aber &ldquo;noch kein Wendepunkt&rdquo;, schreiben die EU-Experten in ihrer internen Analyse.<br>\nAuch angesichts der Mobilisierung in Russland, in deren Verlauf seit Ende September vergangenen Jahres rund 300.000 weitere Reservisten eingezogen worden sein sollen, sei &ldquo;weitere milit&auml;rische Hilfe der EU f&uuml;r die Ukraine dringend erforderlich&rdquo;.<br>\nDamit sch&auml;tzen die Br&uuml;sseler Diplomaten nicht nur die Chancen der ukrainischen Streitkr&auml;fte im Kampf gegen die russischen Aggressoren geringer ein als &ouml;ffentlich dargestellt. Der EU-Rat stellt der Ukraine auch eine Reihe von Bedingungen und kn&uuml;pft k&uuml;nftige Milit&auml;rhilfe an eine Ausstiegsklausel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Exklusiv-EU-Diplomaten-sehen-in-Ukraine-Krieg-keinen-Wendepunkt-8935831.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die neue Wehrhaftigkeit<\/strong><br>\nDer Landwirtschaftsminister &Ouml;zdemir nimmt im Tarnanzug an einer Wehr&uuml;bung teil, inclusive Schie&szlig;training. Beim Milit&auml;r war der Gr&uuml;ne nie &ndash; aus &Uuml;berzeugung. Thomas Gesterkamp, M&auml;nnerforscher und Wehrdienstverweigerer, fragt: Warum schw&auml;rmen gerade die damaligen Pazifisten heute so f&uuml;r den Dienst an der Waffe? Und an wen erinnert noch gleich die neuerdings so forsch vorgetragene Forderung nach &ldquo;mehr M&auml;nnlichkeit&rdquo;? [&hellip;]<br>\nGleich nach der russischen Invasion polemisierte der M&uuml;nchner SZ-Journalist Tobias Haberl im Spiegel gegen angeblich verweichlichte M&auml;nner. Unter der rei&szlig;erischen &Uuml;berschrift &bdquo;Pesto sch&uuml;tzt nicht vor Pistolen&ldquo; forderte er mehr &bdquo;M&auml;nnlichkeit in Zeiten des Krieges&ldquo;. In den Zeitungen h&auml;uften sich die Klagen &uuml;ber die mangelnde &bdquo;Wehrhaftigkeit&ldquo; des deutschen Mannes. Der Tonfall erinnert an AfD-Rechtsau&szlig;en Bj&ouml;rn H&ouml;cke und dessen Forderungen nach mehr &bdquo;Maskulinit&auml;t&ldquo;.<br>\nSolche Appelle werden nun pl&ouml;tzlich in der &bdquo;b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; salonf&auml;hig, trotz ihrer problematischen Anschlussf&auml;higkeit an nationalmilitaristische und -sozialistische Diskurse. Mit &auml;hnlichen Argumenten hatten die Nazis die Freiz&uuml;gigkeit der Weimarer Republik kritisiert. Sp&auml;ter k&auml;mpften deutsche M&auml;nner &bdquo;hart wie Kruppstahl&ldquo; f&uuml;r Familie, Frauen und Kinder &ndash; und t&ouml;teten Millionen nichtdeutscher Familien, Frauen und Kinder. Die mit Abstand meisten zivilen und milit&auml;rischen Opfer beklagte im Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion: Von 27 Millionen Toten geh&ouml;rten sieben Millionen zur Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nAuch der Schriftsteller Ralf B&ouml;nt (&bdquo;Das entehrte Geschlecht&ldquo;) bekannte im Freitag &ouml;ffentlich, dass er den Wehrdienst heute nicht mehr verweigern w&uuml;rde, lieber l&auml;ge er &bdquo;bewaffnet hinter einem Sandsack und tr&uuml;ge zum Kampf um die Zukunft bei&ldquo;. In den Sch&uuml;tzengraben k&ouml;nnten auch Anton Hofreiter (Gr&uuml;ne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) liegen. Als die Liberale, die nicht m&uuml;de wird, Waffenlieferungen zu fordern, von der heute-Show gefragt wurde, ob sie &bdquo;gedient&ldquo; habe, konterte die 64-J&auml;hrige mit fragw&uuml;rdiger Ironie, sie sei &bdquo;gut f&uuml;r den Volkssturm&ldquo;. Das war so wenig witzig wie j&uuml;ngst Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne), die bei der Verleihung des Aachener &bdquo;Ordens wider den tierischen Ernst&ldquo; verk&uuml;ndete, sie sei bewusst nicht als Leopard kost&uuml;miert erschienen. Tusch!<br>\nDie kampflustigen Promis finden derweil im gemeinen Volk nur wenige Nachahmer. Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer innerhalb der Bundeswehr hat sich &ndash; trotz ausgesetzter Wehrpflicht &ndash; in j&uuml;ngster Zeit verf&uuml;nffacht. 2022 stieg sie laut Bundesamt f&uuml;r Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) auf 951 Personen, 2021 gab es nur 201 Antr&auml;ge. Dem standen im selben Jahr 304 Verweigerungs-Widerrufe gegen&uuml;ber &ndash; 2016 waren es ganz ohne &bdquo;Zeitenwende&ldquo; mit 718 erheblich mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/die-neue-wehrhaftigkeit-340221\">Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bankenkrise: In Schweden zittern die Rentner um ihr Geld<\/strong><br>\nDie Bankenkrise ist nicht ausgestanden. In Schweden hat ein Pensionsfonds Milliarden verloren &ndash; wegen der Pleite der Silicon Valley Bank.<br>\nSchwedische Rentner haben derzeit unruhige N&auml;chte: Sie zittern um ihre Altersvorsorge. Der Grund: Der gr&ouml;&szlig;te schwedische Pensionsfonds, Alecta, hat beim j&uuml;ngsten Banken-Crash in den USA etwa 1,9 Milliarden US-Dollar verloren. Der Fonds sah sich in der vergangenen Woche gezwungen, den Sparern zu versichern, dass er finanziell nicht angeschlagen sei. Solche Versicherungen tragen in der Regel nicht zu mehr Vertrauen bei. Der Fonds feuerte daher seinen Chef, Magnus Billing, weil dieser sich in einigen Interviews seiner unkonventionellen Investitionsstrategie ger&uuml;hmt hatte.<br>\nBilling hatte versucht, die Renditen zu steigern, indem er das Investment des Fonds an einer konservativen schwedischen Bank aufgab und statt dessen auf US-Nischenbanken setzte. Die Pleiten der Silicon Valley Bank (SVB) und der Signature Bank sowie der Kurssturz der First Republic Bank bescherten den schwedischen Rentnern die Verluste &ndash; der Fonds war massiv ausgerechnet bei jenen Banken eingestiegen. Die schwedische Finanzaufsicht untersucht Alecta nun wegen der Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/bankenkrise-in-schweden-zittern-die-rentner-um-ihr-geld-li.337320\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer kann sich das noch leisten? &ndash; 12 Fakten zur Leistbarkeit des Wohnens<\/strong><br>\nWohnen ist ein menschliches Grundbed&uuml;rfnis. Dieses Grundbed&uuml;rfnis ist f&uuml;r eine rasant steigende Zahl an Menschen nur mehr schwer oder gar nicht leistbar. Mit April steigen die Richtwertmieten um 8,6 Prozent. Den Mieter:innen steht ein Preisschock bevor. Anstatt eine Mietpreisbremse einzuf&uuml;hren, hat der Nationalrat beschlossen, den Bundesl&auml;ndern 225 Mio. Euro f&uuml;r Wohnkostenzusch&uuml;sse zur Verf&uuml;gung zu stellen. Vor diesem Hintergrund pr&auml;sentieren wir aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zu den Wohnkosten in &Ouml;sterreich. Ein Dutzend Fakten wirft eine Frage auf: Wer kann sich das noch leisten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/12-fakten-zur-leistbarkeit-des-wohnens\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streik in Frankreich eskaliert weiter: Die Protestierenden wehren sich gegen die Rentenreform<\/strong><br>\nDie Wut dar&uuml;ber, die in vielen Nachbarl&auml;ndern mit Unverst&auml;ndnis wahrgenommen wird, erkl&auml;rt der CGT-Gewerkschafter Mathieu Pineau gegen&uuml;ber Kontrast so: &bdquo;Frankreich hat gerade 413 Milliarden Euro in die Aufr&uuml;stung gesteckt. Gleichzeitig hei&szlig;t es: In f&uuml;nf, sechs Jahren k&ouml;nnten etwa 7 Milliarden Euro f&uuml;r die Renten fehlen.&ldquo; Der Gewerkschafter f&auml;hrt fort: 150 Milliarden &ouml;ffentlicher Gelder wurden au&szlig;erdem an die 40 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen gegeben, die ohnehin Rekord&uuml;bersch&uuml;sse gemacht haben. &bdquo;Und jetzt fordert man von den Franzosen, dass sie den G&uuml;rtel enger schnallen und zwei Jahre mehr arbeiten sollen? Weil man j&auml;hrlich diese 6 oder 7 Milliarden Euro nicht findet? Das ist einfach unakzeptabel&ldquo;, emp&ouml;rt sich Pineau gegen&uuml;ber Kontrast.<br>\nObwohl der Streik und die Gro&szlig;demonstrationen seit Januar massiv waren &ndash; von Stromdrosselung, &uuml;ber Stilllegung von Industrieh&auml;fen, M&uuml;llabfuhrstreiks und sich t&uuml;rmenden Abf&auml;llen &ndash; wurde die Stimmung im Land besonders in der zweiten M&auml;rzh&auml;lfte explosiv. Premierministerin &Eacute;lizabeth Borne setzte am 16. M&auml;rz die Rentenreform durch &ndash; ohne Parlamentsbefragung, mithilfe des Paragraphen 49-3, der als parlamentarische Brechstange gilt. Das wurde von vielen als zutiefst undemokratisch empfunden. [&hellip;]<br>\nNun stellt sich die Frage, wie alles weitergeht. Macron scheint es aussitzen zu wollen &ndash; doch die Gewerkschaften k&uuml;ndigen &auml;hnliches an. &bdquo;Die Entschlossenheit ist unglaublich&ldquo;, sagt Gewerkschafter Mathieu Pineau gegen&uuml;ber Kontrast. Zuletzt h&auml;tten er und seine Frau nur ein halbes Gehalt bekommen, erz&auml;hlt er. Die Stunden und Tage, an denen man streikt, werden n&auml;mlich vom Arbeitgeber abgezogen. &bdquo;Das tut weh&ldquo;, sagt er &bdquo;aber wir wissen ja, warum wir das machen.&ldquo; Frankreichweit sind unterdessen &uuml;ber 4 Millionen Euro in den sogenannten Streikkassen zusammengekommen &ndash; ein Rekordbetrag. Mit diesen Kassen werden Streikende unterst&uuml;tzt, die die finanziellen Einbu&szlig;en nicht mehr tragen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/frankreich-streik-proteste-rentenreform\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die T&uuml;rkei im Vorfeld der Wahlen: Erdogans Kampf um die Macht<\/strong><br>\nIm Ausland lebende T&uuml;rken sind wichtige Zielgruppe des Pr&auml;sidenten: Sie sp&uuml;ren kaum Folgen des schlechten Krisenmanagements. Gefl&uuml;chtete werden am W&auml;hlen gehindert.<br>\nDer Wahlkampf des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan und der Regierungspartei AKP verl&auml;uft bisher &uuml;berraschend leise. In der &Ouml;ffentlichkeit gibt Erdogan pl&ouml;tzlich Fehler im Krisenmanagement nach der Erdbebenkatastrophe vom 6. Februar zu, und &ldquo;erlaubt&rdquo; Finnland den Beitritt zur Nato. Aber im Hintergrund l&auml;uft sein Machtapparat auf Hochtouren, um ihm zum Wahlsieg zu verhelfen. Dieser reicht bis nach Europa. Verschiedene europ&auml;ische Staaten und Institutionen leisten indirekte Wahlkampfhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-Tuerkei-im-Vorfeld-der-Wahlen-Erdogans-Kampf-um-die-Macht-8939406.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Golfregion auf neuen Wegen<\/strong><br>\nSeit der von China vermittelten Wiederann&auml;herung der beiden Regionalm&auml;chte vor einem Monat erlebt die Region am Persischen Golf intensive Diplomatie.<br>\nDie diplomatischen Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien waren 2016 gestoppt worden. Nachdem in Saudi-Arabien ein schiitischer Prediger wegen Anstachelung zum Aufstand hingerichtet worden war, war in Teheran die saudische Botschaft gest&uuml;rmt und teilweise in Brand gesteckt worden. In Stellvertreterkriegen und politischen Konflikten versuchten die beiden Regionalm&auml;chte jeweils den Einflu&szlig; der anderen Seite einzud&auml;mmen. Nicht zuletzt wegen des iranischen Atomprogramms und anhaltenden Kriegsdrohungen aus Israel gegen den Iran, galt die persische Golfregion Jahre lang als Pulverfa&szlig;, das jederzeit in die Luft fliegen konnte. Nun hat sich der Wind gedreht. Unter der Vermittlung Chinas erlebt die Region auf vielen Ebenen intensive Diplomatie. Im Jemen begannen am 9. April 2023 saudisch-jemenitische Friedensgespr&auml;che, die von einer Delegation aus dem Oman begleitet wurden. Der saudische Botschafter im Jemen, Mohammed Al-Jaber reiste nach Sanaa, um sich dort mit einer Delegation der Ansar Allah zu treffen, die in den westlichen Medien als Houthi-Rebellen bezeichnet werden. Die Delegation wurde von Mahdi al-Maschat geleitet, dem Vorsitzenden des Obersten Politischen Rates der Ansar Allah. Ziel der Gespr&auml;che sei es, den Waffenstillstand zu st&auml;rken, teilte Al-Jaber nach einem ersten Treffen mit. Man wolle einen Dialog, um den Krieg zu beenden. Saudi-Arabien unterst&uuml;tze weiteren Gefangenenaustausch und strebe eine &raquo;nachhaltige, umfassende politische L&ouml;sung&laquo; f&uuml;r den Jemen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1481709244091\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vertrieben seit 50 Jahren<\/strong><br>\nDie v&ouml;lkerrechtswidrige Besetzung der Chagos-Inseln durch die USA und Gro&szlig;britannien zeigt: Das Zeitalter des Kolonialismus ist nicht vorbei.<br>\nAnders, als manche glauben machen wollen, ist das koloniale Zeitalter keineswegs Geschichte und eine ferne Epoche, die wie ein Stein zu Boden sinkt. Kolonialismus ist eine Realit&auml;t im 21. Jahrhundert, mit der insbesondere die USA die Welt weiter bedrohen. So im Fall der Chagos-Inseln im Indischen Ozean. Wie unmenschlich und brutal die Politik dort ist, durfte ich k&uuml;rzlich auf meiner Reise nach Mauritius erfahren. Ich war zu politischen Gespr&auml;chen unter anderem mit Vizepremier Louis Steven Obeegadoo, Au&szlig;enminister Alan Ganoo und Parlamentspr&auml;sident Sooroojdev Phokeer. Besonders bewegend war das Treffen mit Olivier Bancoult, dem Vorsitzenden der Chagos Refugee Group, der Vereinigung der deportierten Bewohner der Chagos-Inseln. Bevor Mauritius 1968 von Gro&szlig;britannien in die Unabh&auml;ngigkeit entlassen wurde, war der Archipel auf Verlangen der USA abgetrennt und die koloniale Besetzung dort fortgesetzt worden. Mit dem Ziel, einen gro&szlig;en, geostrategisch wichtigen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt mitten im Indischen Ozean einzurichten, der in der Folge zu einem Zentrum von Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden sollte. Denn f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege der US-Armee &ndash; etwa gegen den Irak &ndash;, die Bombardierungen Afghanistans und auch f&uuml;r CIA-Folterfl&uuml;ge diente der US-St&uuml;tzpunkt Diego Garcia auf den Chagos-Inseln als Infrastruktur. (&hellip;)<br>\nUm den Forderungen nach Dekolonisierung einen Riegel vorzuschieben, wurden in mehreren Wellen zwischen 1965 und 1973 alle Bewohner der Chagos-Inseln in einem verbrecherischen Akt gegen die Menschlichkeit auf Verlangen der USA verschleppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448711.kolonialismus-vertrieben-seit-50-jahren.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nach Corona hat sich die Debattenkultur in Deutschland nie erholt<\/strong><br>\nW&auml;hrend Corona verunglimpften Teile der Medien und Politik impfskeptische B&uuml;rger, nun ist es mit Friedensaktivisten so. Die Politik ignoriert zahlreiche Stimmen.<br>\nDie Verengung des Diskursraums wird immer wieder beklagt. Und es stimmt ja auch: Kritik an der Regierungspolitik oder allgemein an den vorherrschenden Zust&auml;nden wird gerne mal von Politik und Medien als Verschw&ouml;rungstheorie abgetan.<br>\nF&uuml;r Grenzf&auml;lle hat man neue Vokabeln zur Hand: Wem man zwar nicht ernsthaft unterschieben kann, dass er rechtem Gedankengut anh&auml;ngt, den kann man immer noch als &bdquo;rechts-offen&ldquo; bezeichnen. Wessen Argumente einem nicht nachvollziehbar und irgendwie komisch vorkommen, der &bdquo;schwurbelt&ldquo;. Dieses Verdikt kann altehrw&uuml;rdige bundesrepublikanische Institutionen wie die Ostermarsch- oder gar die Frauenbewegung treffen, und erst recht eine Waffe in neuen Auseinandersetzungen, etwa mit Kritikern der Corona-Politik, sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/pandemie-aufarbeitung-nach-corona-hat-sich-die-debattenkultur-in-deutschland-nie-erholt-open-source-li.337146\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Streit um die Kohl-Akten: Eine Journalistin k&auml;mpft gegen das Kanzleramt<\/strong><br>\nDienstakten sind kein Souvenir des Kanzlers, sondern Eigentum des Bundes, meint Journalistin Gaby Weber. Und klagte auf Akteneinsicht. Gut so, findet unsere Kolumnistin.<br>\nGaby Weber verklagt das Kanzleramt. Seit sechs Jahren liegt die Journalistin im Clinch mit der Speerspitze des deutschen Staates. Der Stein des Ansto&szlig;es: die Akten des Ex-Kanzlers Helmut Kohl.<br>\nWie andere Kanzler vor ihm &uuml;berlie&szlig; Kohl seine Dienstakten zum Amtsabschied nicht dem Bundesarchiv. Der CDU-Politiker gab einen Teil der Akten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Das sei eine jahrelange Praxis, vom Kanzleramt geduldet, sogar gef&ouml;rdert, und trotzdem illegal, meint Gaby Weber. Denn Dienstakten seien kein Souvenir des Kanzlers, sondern Eigentum des Bundes. Sie unterliegen dem Informationsfreiheitsgesetz und sollten prinzipiell f&uuml;r jeden einsehbar sein. So weit die Theorie.<br>\nIn der Praxis liegen die Akten des Ex-Kanzlers verstreut im deutschen Staate, ein Gro&szlig;teil liegt im Kanzleramt. Das sei aber kein Archiv, meinen dessen Rechtsanw&auml;ltinnen und Rechtsanw&auml;lte. Das Amt sei eine Beh&ouml;rde, und die sei mit dem Aktenberg einfach &uuml;berfordert. Zugang f&uuml;r alle sei deshalb nicht machbar &ndash; auch nicht f&uuml;r einige wie Gaby Weber. Deren Klage auf Akteneinsicht wurde k&uuml;rzlich vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/streit-um-die-helmut-kohl-akten-journalistin-gaby-weber-kaempft-gegen-das-kanzleramt-li.336604\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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