{"id":96289,"date":"2023-04-13T11:19:31","date_gmt":"2023-04-13T09:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96289"},"modified":"2023-04-13T11:58:30","modified_gmt":"2023-04-13T09:58:30","slug":"leserbriefe-zu-aufruf-zum-verzeihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96289","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAufruf zum Verzeihen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96038\">In diesem Beitrag<\/a> schreibt J&uuml;rgen Fliege, Pfarrer im Ruhestand, &bdquo;ein paar Worte aus der Stille (&hellip;) der heiligen Woche vor Ostern, die helfen sollen, den schweren Weg des Friedens&ldquo; zu finden. In der vor&ouml;sterlichen Stille sei das Geschrei der aufgescheuchten Menschen umso lauter. Es sei &bdquo;das gro&szlig;e Geschrei nach Rache und Recht (&hellip;) nach Auge um Auge, nach Zahn um Zahn&ldquo;. Es t&ouml;ne &bdquo;in diesem Jahr lauter denn je aus Ost und West, aus Moskau, Kiew, aus Den Haag bis Washington&ldquo;. Und &bdquo;wir, in unserem von Corona und Kriegsgeschrei aufgescheuchten Land&ldquo;, seien mittendrin. In der Stille jedoch werde es offenbar: &bdquo;Nur wer vergeben kann, ist frei. Wer nicht vergeben kann, ist nicht frei&ldquo;. Der Friede wachse aus dem Verstehen und dem ihm folgenden Verzeihen. Der Weg beginne in uns selbst. Wir seien der erste Schritt. Es ist ein inneres Wachsen aus tiefsten Einsichten in die Gesetze des Lebens, der Liebe und des Friedens. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften, in denen auch andere Meinungen mitgeteilt werden. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Fliege, <\/p><p>&ldquo;Vergebung macht frei!&rdquo;&nbsp; ? <\/p><p>Ist es nicht umgekehrt: Frei macht Vergebung!? Vor der Vergebung kommt die Liebe. Zun&auml;chst die F&auml;higkeit sich selbst zu lieben. Besser gesagt, sich selbst zu nehmen wie man ist, denn mit narzisstischer, egoistischer &ldquo;Liebe&rdquo; hat das nichts zu tun. Das ist die Voraussetzung daf&uuml;r, dass man andere Menschen bedingungslos lieben kann. Im Grunde ist das nicht menschengemacht, denn das ist die Liebe Gottes. <\/p><p>Wie ist man frei? Individualismus auf die Spitze getrieben, ist das Gegenteil davon. Freiheit bedeutet &ldquo;frei von etwas&rdquo;. Ein gro&szlig;er Fortschritt w&auml;re schon, wenn der Mensch statt &ldquo;du sollst&rdquo; h&ouml;rt: &ldquo;du darfst!&rdquo; Mit den Begriffen &ldquo;Innerer Weg&rdquo; und Mystik&rdquo; deuten Sie an, was damit zu tun hat. <\/p><p>Den Weg findet jeder f&uuml;r sich selbst, er ist ganz einfach. Leider hat der moderne, westliche Mensch so viel Verblendung &uuml;ber sich angeh&auml;uft, dass er meint, ihn nicht finden zu k&ouml;nnen. &ldquo;Der Weg des Herzens&rdquo;, richtig. Oder auch: Vertrau auf Dich selbst. Dieses vertrauensw&uuml;rdige &ldquo;Selbst&rdquo; zu finden ist schlie&szlig;lich dasselbe wie die Erfahrung der Liebe Gottes. Dazu braucht es Demut, Erkenntnis der menschlichen Begrenztheit. <\/p><p>&ldquo;Vergebung macht frei&rdquo; ist nicht die Leugnung der vielf&auml;ltigen Gewalt, ob sie als &ldquo;Corona-Ma&szlig;nahme&rdquo; daher kommt oder als Panzerlieferung in Kriegsgebiete. Sondern ein Neuanfang ohne Gewalt.Und das beginnt mit Frieden, &ldquo;Freiheit&rdquo; im Kopf. Besser gesagt &ldquo;im Herzen&rdquo;. <\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e zu Ostern,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten Team, <\/p><p>dies ist, glaube ich, mein erstes Feedback, nachdem ich schon viele Jahre ein gelegentlicher Leser der Nachdenkseiten bin. F&uuml;r mich die perfekte Erg&auml;nzung zum inzwischen leider zur Staatspropaganda mutierten Mainstream-Medienwelt. <\/p><p>Ich m&ouml;chte gerne meine Meinung zum Artikel von Pastor J&uuml;rgen Fliege &ldquo;Aufruf zum Verzeihen&rdquo; los werden. Ich w&uuml;rde es der Redaktion auch nicht ver&uuml;beln, wenn sie der Meinung ist, eine Ver&ouml;ffentlichung auf den Nachdenkseiten lohne aus verschiedenen Gr&uuml;nden nicht, aber in diesem Fall w&auml;re ich froh, wenn meine E-Mail wenigstens an Herrn Fliege selbst weitergeleitet werden w&uuml;rde. Vielen Dank! <\/p><p>Lieber Herr Fliege, <\/p><p>ich kann ihrem Artikel &ldquo;Aufruf zum Verzeihen&rdquo; zu 99% zustimmen, und ich halte es f&uuml;r sehr bedauerlich, dass es dieser Tage keine Selbstverst&auml;ndlichkeit mehr ist, dass Geistliche sich f&uuml;r Frieden und Vers&ouml;hnung statt Waffenlieferungen einsetzen. Jetzt fragen Sie sich sicher, welches 1% mich an Ihrem Artikel st&ouml;rt. Ich will es auf den Punkt bringen: Sie sind Pfarrer, es ist Ostern. Wo bleibt Gott in ihrem Artikel? Wir Christen feiern, dass Jesus Christus vom Tod auferstanden ist. In seinem Brief an die Christengemeinde in Korinth macht der Apostel Paulus deutlich, dass dieses Ereignis die Grundlage unseres christlichen Glaubens ist: die Gl&auml;ubigen werden eines Tages ebenfalls an der Auferstehung teilhaben (1. Korinther Kapitel 15). Daf&uuml;r steht Ostern. Das ist eine Botschaft, die uns auch im Angesicht des Todes einen echten, tiefen Trost geben kann. Egal wie krank diese Welt ist, Gott h&auml;lt da etwas bereit f&uuml;r die, die ihm vertrauen. Es gibt einen Grund, warum ich den gewagten Versuch mache, diesen Gedanken in einem weltanschaulich neutralen, politischen Forum einzubringen: Vor nicht ganz 2 Monaten starb mein Sohn pl&ouml;tzlich und unerwartet an einem Herzstillstand (nein, er ist nicht Covid-19 geimpft gewesen). Nichts, au&szlig;er dem Glauben an einen pers&ouml;nlichen Gott, der tats&auml;chlich den einzelnen Menschen liebt und durch sein pers&ouml;nliches Opfer den Tod besiegt hat, k&ouml;nnte mir in so einer Situation eine echte Hilfe sein. Und auch wenn es eher die Ausnahme ist, dass Kinder vor ihren Eltern sterben: fr&uuml;her oder sp&auml;ter wird jeder mit dem Thema Tod konfrontiert. Ich g&ouml;nne es jedem von Herzen, dass er &ndash; schon jetzt &ndash; zu einem Glauben an Gott kommt, mit dem man in Frieden leben und in Frieden sterben kann. <\/p><p>Mit stillem Gru&szlig;,<br>\nMatthias Peters<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><p>ich bin auch Christ (katholisch), ich glaube auch an Gott, der sich in Christus als Liebe bis zum Letzten geoffenbart hat, aber ich habe gro&szlig;e Zweifel, ob der Pfarrer mit seinen Ausf&uuml;hrungen zur Vergebung richtig liegt. <\/p><p>Ich denke, auch aus christlicher Perspektive ist eine elementare Voraussetzung um vergeben zu k&ouml;nnen, die Reue und die Bitte um Verzeihung durch den Peiniger. Im Idealfall sollte der Peiniger auch eine Bu&szlig;e im Sinne einer Wiedergutmachung leisten. Ich wei&szlig;, das ist nicht immer realisierbar, aber dann sollte der Frevel wenigstens so gut als m&ouml;glich geb&uuml;&szlig;t werden. <\/p><p>Wie soll man von einem Verbrechensopfer Vergebung erwarten k&ouml;nnen, wenn der Peiniger grinsend daneben steht und auch noch sagt, dass er es wieder tun w&uuml;rde? <\/p><p>Wenn man die Zeilen von J&uuml;rgen Fliege liest, meint man, er denkt alle Menschen haben mystische Veranlagungen und F&auml;higkeiten wie Theresa von Avila oder Pater Maximilian Kolbe. Aber auch da irrt er, selbst die allermeisten Christen haben keine mystischen F&auml;higkeiten. <\/p><p>Selbst Gott hat anno domini 30 gem&auml;&szlig; dem christlichen Glauben den Menschen ihre S&uuml;nden&nbsp;&nbsp; nicht einfach so vergeben (k&ouml;nnen), sondern es bedurfte doch eines Opfers, also einer S&uuml;hne. Das herausragende war hier aber, dass Gott sich in Christus selbst zum S&uuml;hneopfer f&uuml;r die S&uuml;nden der Menschen gemacht hat und alle die an Christus den Heiland und Erl&ouml;ser glauben, k&ouml;nnen so (also durch das Kreuzesopfer des Gottessohnes) die g&ouml;ttliche Vergebung und damit das ewige Heil erlangen (sola fide = allein aus Glauben). F&uuml;r Gott ist das nicht unm&ouml;glich, f&uuml;r die in S&uuml;nden verstrickten Menschen ist dieser Weg aber eine vollkommene &Uuml;berforderung. <\/p><p>Peter Werner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Leserservice,<\/p><p>ich habe einen Leserbrief zum Beitrag &ldquo;Aufruf zum Verzeihen&rdquo; von Pfarrer i.R. J&uuml;rgen Fliege verfasst. Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Sie ihn ver&ouml;ffentlichen w&uuml;rden.<\/p><p>Vielen Dank und viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRuben Schattevoy<\/p><p>&mdash;<\/p><p>F&uuml;r mich spricht aus dem Beitrag von Pfarrer i.R. J&uuml;rgen Fliege das kirchliche, nicht unbedingt das Jesus-christliche Weltverst&auml;ndnis von Schuld und S&uuml;hne bzw. Bu&szlig;e. Die Kirche hat den S&uuml;ndern immer wieder verziehen, um sich selbst damit zu entlasten. So verstehe ich auch dieses Wort zur heiligen Woche vor Ostern. Genutzt hat das Verzeihen freilich nicht. Es f&uuml;hlt sich vielmehr so an, als bef&auml;nden wir uns seit bald zweitausend Jahren in einer Zeitschleife gefangen. Die S&uuml;nder k&ouml;nnen sich bereits bei ihrem Tun darauf verlassen, dass sie auch diesmal im Nachhinein entlastet werden.<\/p><p>Ich habe ein anderes Weltverst&auml;ndnis. Nach meinem Weltverst&auml;ndnis geht die Vorstellung vom Verzeihen am Thema vorbei. Die Menschen haben ihre pers&ouml;nlichen Bew&auml;ltigungsstrategien entwickelt, um durchs Leben zu kommen. Sie m&uuml;ssen schauen, dass sie mit ihrem Handeln und dessen Folgen klar kommen. Ob und wie sie das tun, geht mich nichts an. Ich k&uuml;mmere mich um mich und sie sich um sich. Ich entlaste sie nicht, nur um mich selbst zu entlasten und dabei billigend in Kauf zu nehmen, dass sich die Dinge in immer neuen Variationen wiederholen.<\/p><p>Was mir und nur mir alleine obliegt, ist, ob und wie ich mit den anderen Menschen interagiere, ob ich ihnen vertraue. Dieses Vertrauen ist durch deren Tun restlos zerst&ouml;rt worden. Vertrauen kann nicht durch Verzeihen ersetzt oder neu aufgebaut werden. Vertrauen kann nur dadurch aufgebaut werden, dass die Menschen mir zun&auml;chst durch ihre Worte, dann aber vor allem durch ihre Taten zeigen, dass sie mein Vertrauen verdienen.<\/p><p>Derzeit ist das nicht zu erkennen. Ich kann hier aber vorsorglich schon mal den Hinweis geben, dass mein Vertrauen genau nur dann wieder neu entstehen wird, wenn ich sehe, dass sich die Menschen &ndash; n&ouml;tigenfalls den Rest ihres Lebens &ndash; bem&uuml;hen, die Ursachen f&uuml;r ihr vertrauenzerst&ouml;rendes Tun zu erkennen und zu beseitigen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In wohlformulierten und beeindruckenden Worten und S&auml;tzen pl&auml;diert Pfarrer Fliege, ein mutiger Aufkl&auml;rer der ersten Stunde, f&uuml;r das Vergeben in Stille, das uns Menschen frei macht. Bei vielen Aussagen&nbsp; bleibt mir nur zustimmen und danke zu sagen. Danke, lieber Herr Pfarrer Fliege, f&uuml;r ihren erneuten Mut und Ihre starke Stimme. Nicht unerw&auml;hnt lassen m&ouml;chte ich an dieser Stelle, dass ich Ihren ersten offenen Brief &ldquo;Das Schweigen der L&auml;mmerhirten&rdquo;, der ebenfalls bei den Nachdenkseiten erschienen ist, vielfach weitergereicht habe, unter anderem auch einem Stadtdekan, der nach mehrmaliger Bitte freundlicherweise bereit war, mit mir ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Rolle und das Versagen der Kirche in der Coronazeit zu f&uuml;hren.<br>\n&nbsp;<br>\nNun zu dem Vergeben: meines Erachtens bleiben wir als Menschen nicht zwingend unfrei und gefangen in uns selbst, wenn wir Menschen, die b&ouml;se an uns gehandelt haben, nicht verzeihen. Es gibt ein Verzeihen, das letztlich nur Gott vorbehalten bleiben kann. Das ist der Fall, wenn Menschen &uuml;berhaupt nicht einsehen wollen, dass sie falsch und b&ouml;sartig gehandelt haben. Wir k&ouml;nnen aber f&uuml;r diese Gruppe von Menschen, die leider immer noch an verantwortlicher Position in Politik, Medien, NGO`s u.a. stehen, wie Jesus am Kreuz f&uuml;r seine Sch&auml;cher beten: &ldquo;Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.&rdquo; Jesus selbst hat zu den T&auml;tern nicht gesagt: &ldquo;Ich vergebe euch jetzt.&rdquo; Diese h&auml;tten sich vermutlich nur weiter &uuml;ber ihn belustigt.<br>\n&nbsp;<br>\nMenschen, die in der Coronazeit Vieles verloren haben, k&ouml;nnen und sollten meines Erachtens nicht leichtfertig vergessen und vergeben. Sie sollten immer wieder mutig die Stimme gegen diejenigen erheben d&uuml;rfen, die Unrecht ver&uuml;bt oder zugelassen haben. Menschen, die wom&ouml;glich einen schweren Impfschaden davongetragen haben oder einen nahen Angeh&ouml;rigen aufgrund der N&ouml;tigung zur angeblich nebenwirkungsfreien mRNA-Spritze verloren haben, sollten nicht vorschnell zum Verzeihen angehalten werden, vor allem nicht b&ouml;sartigen T&auml;tern gegen&uuml;ber, die in ihrer unbeschreiblichen Arroganz und kriminellen Energie noch nicht einmal erkennen, dass sie sich ins Unrecht gesetzt haben.<br>\n&nbsp;<br>\nWas bleibt ist das Gebet: &ldquo;Herr, f&uuml;hre uns Menschen nicht in Versuchung, B&ouml;ses zu tun, sondern erl&ouml;se uns davon. Verleihe Verantwortlichen in Politik, Medien, R&uuml;stungs-, Pharma- Digital- und Finanzindustrie, in Schulen, Kirchen, Vereinen u.a. die Einsicht, dass sie sich im Befolgen einer gottlosen Agenda auf einem destruktiven Irrweg befinden, der die Menschheit in den Abgrund f&uuml;hrt, die Sch&ouml;pfung mit F&uuml;&szlig;en tritt und Leben zerst&ouml;rt. Befreie sie von ihrer uners&auml;ttlichen Gier und ihrem grenzenlosen Machtstreben. Lass in ihnen die Erkenntnis reifen, dass sie tagt&auml;glich schwere Schuld auf sich laden, indem sie sich &uuml;ber deine Gebote hinwegsetzen, die N&auml;chstenliebe missachten, die W&uuml;rde anderer Menschen verletzen und Tod und Verderben bringen. G&uuml;tiger Gott, es bleibt deinem weisen Ratschluss &uuml;berlassen, ob du diesen Menschen, die so viel B&ouml;ses tun, eines Tages vergeben m&ouml;chtest. Auch b&ouml;se Menschen bleiben Menschen. Hilf Menschen, die so sehr unter dem Coronaregime gelitten haben oder aktuell unter von Menschen zugef&uuml;gtem Leid durch Krieg oder andere Verbrechen zu leiden haben. Gib ihnen die Kraft, sich erneut aufzurichten und ihren Weg in W&uuml;rde weiterzugehen. Erm&ouml;gliche ihnen die Erfahrung, liebenden Menschen zu begegnen, von denen sie Hilfe und Unterst&uuml;tzung erfahren k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIm Gleichnis vom verlorenen Sohn geht der j&uuml;ngere Sohn mit wackligen Beinen und vermutlich zitternder Stimme auf den Vater zu und bereut sein Fehlverhalten. Die &auml;u&szlig;ere Wende folgt der tiefen Einsicht im Herzen falsch gehandelt zu haben, theologisch gesprochen ist es der Weg der Metanoia, der Umkehr, welche einen Neubeginn erm&ouml;glicht und ein &ldquo;zweites&rdquo; Leben schenken kann. Nur wegen der ernsthaften Reue und der Bereitschaft zur Bu&szlig;e konnte der Vater dem Sohn verzeihen.<\/p><p>&ldquo;Wir werden einander viel zu verzeihen haben&rdquo;. So lautet der Buchtitel von Jens Spahn. Ihm m&ouml;chte ich entgegnen: In erster Linie werden diejenigen um Vergebung bitten und Wiedergutmachung leisten m&uuml;ssen, die anderen Menschen schweres Leid zugef&uuml;gt haben.<\/p><p>Herrn Pfarrer Fliege w&uuml;rde ich zum Schluss gerne antworten wollen: Wir k&ouml;nnen auch dann frei sein, wenn wir ganz sachlich und gemessen an dem zugef&uuml;gten Schaden von und f&uuml;r die T&auml;ter pers&ouml;nliche Konsequenzen und pers&ouml;nliche Wiedergutmachung fordern. Das ist etwas anderes als der blinde Schrei nach Rache, der uns in der Tat unbarmherzige Gefangene eines fanatischen Gerechtigkeitseifers bleiben lie&szlig;e.<\/p><p>Von unserem Leser S.N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Auge um Auge, Zahn um Zahn? Leben um Leben! Niemals, niemals werden wir vergeben! Niemals! Zu gro&szlig; die Wunden! Zu gro&szlig; der Schmerz! Was da geschehen ist an mir, meinen Liebsten, an den Kindern und den Alten, an den Br&uuml;dern und Schwestern, an Tieren und Pflanzen und was auch immer, an der ganzen Gesellschaft und der ganzen Sch&ouml;pfung, muss ges&uuml;hnt werden! Das muss bezahlt werden! Das muss ger&auml;cht werden. Das Leben verlangt Ausgleich. Und wer das Leben anderer verletzt hat oder gar ausgel&ouml;scht hat, warum auch immer, bezahlt mit gleicher M&uuml;nze: Eben: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben! Es geht nicht anders! <\/p><p>Sehr geehrter Herr Pfarrer i.R. J&uuml;rgen Fliege, <\/p><p>wieso steht dann in der Bibel: Gehe hin und s&uuml;ndige hinfort nicht mehr? <\/p><p>Wenn der Vergebung keine Bitte um Vergebung voran geht, was sollte ich dann vergeben?<br>\nDem w&uuml;rde ja zun&auml;chst ein Verzeih mir, Vergeb mir vorangehen. <\/p><p>Ist das, in bezogen auf die Gewaltausbr&uuml;che im Namen von Corona ob an mit durch wegen denn bisher erfolgt? <\/p><p>Ich muss es &uuml;berlesen haben. <\/p><p>Und so es dann erfolgt, liegt an jedem Einzelnen, ob er vergibt und verzeiht. <\/p><p>Das hei&szlig;t jedoch nicht, das der Schuldige einfach so weiter machen darf. <\/p><p>Das er neue Chancen zur Unrechtanrichtung erh&auml;lt. <\/p><p>Und es bedeutet schon lange nicht,  das es keine Aufarbeitung zur zuk&uuml;nftigen Schadensverhinderung geben darf. <\/p><p>In diesem Sinne<br>\nD. Mittelbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich respektiere die Sicht des Pfarrers J&uuml;rgen Fliege. Teile sie aber nicht.&nbsp;<br>\nSie mag f&uuml;r den ein oder anderen eine individuelle L&ouml;sung sein.&nbsp;<br>\nAber ist sie ein geeignetes Mittel hinsichtlich zuk&uuml;nftig potentieller T&auml;ter und Mitl&auml;ufer gesellschaftlich positiv beeinflussend zu wirken ?&nbsp;<\/p><p>Es ist schon unreflektierte Tradition bzw. ein wahrnehmbarer Automatismus, dass bestimmte gesellschaftliche Kr&auml;fte nicht den Versuch einer zuk&uuml;nftigen Verhinderungsprophylaxe predigen. Auch wenn diese zu Beginn marginal sein mag. Sondern es auf die individuelle Ebene niederbrechen.&nbsp;<br>\nUnd es uns als St&auml;rke verkaufen.&nbsp;<\/p><p>Haben wir nicht mittlerweile eine T&auml;terverst&auml;ndnis- und Opferverh&ouml;hnungskultur?&nbsp;<br>\nVon enorm vielen B&uuml;rgern verachtet!<\/p><p>Im Alltag hat Mensch die Konsequenzen f&uuml;r Fehlverhalten zu tragen.&nbsp;<br>\nAnscheinend soll das mit Zunahme des Verbrechens nicht mehr gelten.&nbsp;<\/p><p>Meistens sind solch Rat gebende Befrieder selbst nicht betroffen.&nbsp;<br>\nDie Opfer bringen sich idR selten in den gesellschaftlichen Diskurs ein. Wen wundert es?!&nbsp;<\/p><p>Die Entscheider treffen die gesellschaftlichen Regelungen dazu aus dem Abstraktionsniveau ihres akademischen Elfenbeinturms.<\/p><p>Straft dann wenigstens das Schicksal oder Gott?&nbsp;<br>\nSchaut man sich um, bekommt man gro&szlig;e Zweifel, wenn man viele Schergen sieht, wie sie in hohem Alter ohne Leiden weiterleben und sterben, ohne je bereut zu haben.&nbsp;<\/p><p>Fazit: Selbst wenn das menschlich B&ouml;se nicht verhinderbar zu sein schein mag, so sollte man endlich mal den gesellschaftlichen Umgang und damit die Kultur der Konsequenz &auml;ndern. T&auml;terent- statt Ermutigungskultur.&nbsp;<\/p><p>Selbst wenn die Prophylaxe anfangs nur marginal wirken mag, aber immerhin, sie wirkt und reduziert das Mass an potentieller T&auml;terschaft.&nbsp;<\/p><p>Es d&uuml;rfte nachdenkenswert sein, dass &Uuml;berlebende menschlicher Gemeinschaften, die einer Vernichtung ausgesetzt waren, es geschafft haben, dies einer Kultur des Vergessens zu entrei&szlig;en und zumindest eine mahnende zu etablieren.&nbsp;<\/p><p>Dagegen die, die aufgrund diesbez&uuml;glicher Aussichtslosigkeit um einen mehr oder weniger inneren Frieden zu finden, unauthentisch den T&auml;tern vergeben.&nbsp;<br>\nUnd vergeben sollen?<br>\nEin klares NeinDanke !&nbsp;<\/p><p>Anton Auer&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hochverehrtes NDS-Team! Schmei&szlig;en Sie meinen Brief in die Ecke, wenn er die 2000 Jahre alte Dystopie des nach wie vor existierenden Christentums just zur Osterwoche ins richtige Licht r&uuml;ckt. Der nachdenkende Leser will verstehen , das auch ein Pfarrer im Ruhestand, der sich M&uuml;he gibt, eine andere Sicht darzubieten als Kindersch&auml;nder und Kriegstreiber Gutes aufrufen will. Monotheismus hat nun h&ouml;chst erfolgreich den Massentod kultiviert und die W&uuml;rdentr&auml;ger heiligen die Waffen h&uuml;ben wie dr&uuml;ben. Nach wie vor! Sogar in der Ukraine, wo gerade die einen orthodoxen Fanatiker die anderen&nbsp; &ndash; die russischen &ndash; ins Nirwana bef&ouml;rdern wollen. Man denkt ungern an Irland! Oder Schiiten vs Sunniten oder treibt die Juden ins Meer! Die allerdings haben mit ihren Totalradikalen genug zu tun, so dass ein Verzeihen nicht aufgerufen werden kann. Herr Fliege a.D. ist ein studierter Mann und kann lesen und Schl&uuml;sse ziehen! Man darf ihm zutrauen, dass er wei&szlig;, dass ein Christus oder Heiland oder Jesus nie existiert hat. Noch nicht einmal von dem Mann, der historisch existiert hat, gibt es auch nur ein Wort, das er dem Kaiser in Rom bez&uuml;glich der Kreuzigung berichtigt hat &ndash; und die R&ouml;mer hatten einen tollen Apparat in solchen Angelegenheiten. Gemeint ist Pilatus, der seine H&auml;nde in Unschuld wusch. Ein kleiner Teil v&ouml;llig irrer Legendenbildung. M&ouml;ge Fliege auch als a.D. im Dienst bleiben &ndash; wenn er an die T&uuml;r da oben klopft, macht ein Petrus dieselbe nicht auf.<\/p><p>Von unserem Leser D.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Fliege toppt Kipping<br>\n&nbsp;<br>\nAlsooo: Der Aprilscherz mit Katja Kipping war ein Volltreffer. Wer eine &bdquo;Denkfabrk&ldquo; gr&uuml;ndet, ohne allem Vernehmen nach je eine Denkfabrik von au&szlig;en gesehen zu haben, muss da wohl durch. Ob sie das wirklich verdient hatte? Immerhin ist sie eine &bdquo;ehrliche Haut&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nAber nun toppt Pfarrer i.R. J&uuml;rgen Fliege sie mit &bdquo;Vergebung ist der Weg! Einen anderen Weg, der zum Frieden f&uuml;hrt, haben wir nicht.&ldquo; Also Flieges ultimativer Rat von ganz oben an die NDS-Redaktion: H&ouml;rt endlich auf (nach-) zu denken &ndash; nur vergeben f&uuml;hrt zum Frieden!<br>\n&nbsp;<br>\n&bdquo;Vergebung&ldquo; macht nat&uuml;rlich nur Sinn, wenn sie den Haupt(&uuml;bel)t&auml;tern gewidmet wird:<\/p><ul>\n<li>Den Profiteuren der R&uuml;stungsindustrie.<\/li>\n<li>Den machtgeilen unter den Volksverr&auml;tern in Demokratien und Despotien.<\/li>\n<li>Den Nationalisten, die aus Territorialstaaten &bdquo;saubere&ldquo; Nationalstaaten machen wollen.<\/li>\n<li>Den Spie&szlig;gesellen unter den Volksverr&auml;tern &ndash; in Staatsapparaten und Medien.<\/li>\n<li>Den kriegsgeilen unter den WeiberInnen in Talkshows.<\/li>\n<li>Den fruchtlosen Energievernichtern unter den linken und rechten Gegenkr&auml;ften&hellip;<\/li>\n<\/ul><p>Liste unvollst&auml;ndig. Na denn man tau!<\/p><p>W.S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der NachDenkSeiten,<\/p><p>als regelm&auml;&szlig;iger Leser der NachDenkSeiten und inzwischen aus der Ev. Kirche ausgetretener ehemaliger Kirchenmusiker und f&uuml;r die Sekundarstufe II ausgebildeter Musik- und Religionslehrer bin ich &auml;u&szlig;erst befremdet, um nicht zu sagen, entsetzt, dort eine &ldquo;Osterpredigt&rdquo; des ehemaligen Fernsehpfarrers J&uuml;rgen Fliege vorzufinden.<\/p><p>Ich bitte um Vergebung f&uuml;r mein hartes Urteil, aber das fr&ouml;mmelnde Geschwurbel des Herrn Fliege macht mich einigerma&szlig;en fassungslos. Und ausgerechnet Herrn Ballweg in dieser &ldquo;Osterpredigt&rdquo; zu erw&auml;hnen, finde ich absolut unpassend, ja geschmacklos. Bis heute ist vollkommen intransparent und ungekl&auml;rt, was mit den Spendengeldern in vermutlich nicht gerade unerheblicher H&ouml;he geschehen ist, die dieser Herr eingesammelt hat. Ich habe seinerzeit das Einsammeln von Spendengeldern von exponierten Kritikern der Corona-Ma&szlig;nahmen nicht zuletzt deshalb sehr aufmerksam verfolgt, weil der Betreiber eines Bordells in einem Nachbarort im Zusammenhang mit dem Transferieren von Spendengeldern auf zugriffssichere Konten eine Rolle spielte und in die Schlagzeilen nicht nur der lokalen Presse geriet (z. B. gab es dazu auch <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/pandemie-leugner-die-spur-des-geldes\/\">einen l&auml;ngeren Artikel auf netzpolitik.org<\/a>) geriet. Zu diesem interessanten Thema w&auml;re Aufkl&auml;rung von Seiten eines kritischen Mediums wie den NachDenkSeiten h&ouml;chst erw&uuml;nscht und sehr willkommen!<\/p><p>Um nicht mi&szlig;verstanden zu werden: Ich sehe manche Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Epidemie getroffen wurden, durchaus kritisch. Aber Kritik wende ich grunds&auml;tzliche auf ALLE Erscheinungsformen fragw&uuml;rdiger Methoden, Praktiken und Weltbilder an, unabh&auml;ngig davon, von welcher Seite diese angewendet oder vertreten werden.<\/p><p>Zum Verkauf der &ldquo;Fliege-Essenz&rdquo; im Zerst&auml;uber f&uuml;r 39,95 Euro (35 ml, zuz&uuml;glich Versandkosten), das aus durch Herrn Fliege &ldquo;geheiligtem&rdquo; Wasser besteht, mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Schlie&szlig;lich mu&szlig; ja auch ein Fernsehpfarrer schauen, woher er seine Eink&uuml;nfte bezieht. Ich zitiere aus <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/105934\/15-08-2011\/pfarrer-juergen-fliege-verteidigt-seine-essenz\">einem kritischen Beitrag auf evangelisch.de<\/a>:<\/p><p>&ldquo;Ich lege meine H&auml;nde auf die Maschine, in der die Essenz hergestellt wird&rdquo;, sagte Fliege der Zeitung. Dann spreche er das Vaterunser und biblische Worte aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 13. &ldquo;Wahrscheinlich ist der Mensch, der diese Essenz kauft, einsam&rdquo;, sagte er. Wenn er sie dreimal am Tag nehme und dabei sage &ldquo;Ich liebe, ich glaube, ich will zuversichtlich sein&rdquo;, dann sei das &ldquo;wie Meditation, wie Selbsthypnose&rdquo;. Unglaublich, eigentlich war ich der Meinung, die Aufkl&auml;rung h&auml;tte dazu beigetragen, solche Gesch&auml;ftspraktiken unm&ouml;glich zu machen.<\/p><p>Die NachDenkSeiten sch&auml;tze ich wegen ihrer vielen guten Artikel, nicht nur zum Ukraine-Konflikt, sehr. Allerdings st&ouml;&szlig;t es mir immer dann sehr unangenehm auf, wenn das Thema &ldquo;Corona&rdquo; selbst in Beitr&auml;gen bem&uuml;ht wird, in dem es prim&auml;r &uuml;berhaupt nicht um dieses Thema geht. Da&szlig; es zu diesem Themenkomplex durchaus unterschiedliche Standpunkte gibt, und das aus gutem Grund, sollte die Redaktion meiner Meinung nach souver&auml;n(er) aushalten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nEkkehard May<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Herr Fliege<\/p><p>Ich schreib hier mal frei von der Leber wech:<\/p><p>1.: WOW<\/p><p>Mich hat schon lange kein Text mehr so ergriffen und gesch&uuml;ttelt wie dieser.<\/p><p>Ich verachte die Institution Kirche und mag keine &ldquo;Predigten&rdquo;&hellip;<\/p><p>Aber, meine Herren, war das eine wahrhaftige, positive Predigt ?<\/p><p>Oh, ja.<\/p><p>Seit Jahren w&auml;chst ein schwarzer Fleck in meinem Herzen, der mich fragen l&auml;sst:<\/p><ul>\n<li>&ldquo;Was w&uuml;rdest du tun, mit den Verantwortlichen f&uuml;r die Maskenpflicht bei Schulkindern?&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Was w&uuml;rdest du tun, mit den Verantwortlichen f&uuml;r die Zwangsbehandlung von Pflegepersonal mit&nbsp;genmanipulierten experimentellen Pr&auml;paraten ?&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Was w&uuml;rdest du tun, mit den Verantwortlichen f&uuml;r das Geschrei nach mehr und&nbsp; effektiveren T&ouml;tungsger&auml;tschaften im Schlachtfeld, obwohl sie auf ihren Plakaten das Gegenteil beteuerten ?&rdquo;<\/li>\n<\/ul><p>Meine Antworten waren nicht positiv.<\/p><p>Sie haben meine Welt angehalten.<\/p><p>So wie es einst, lang her,&nbsp;&nbsp;&ndash; pardon, dass ich diesen kleinen Namen in grosse Scheine wechsle, in diesem Moment und in einem anderen Ma&szlig;stab -, Herrman Hesses &ldquo;Siddharta&rdquo; meine Welt anhielt.<\/p><p>Sie haben mich aufgeweckt.<br>\nWie konnte ich DAS vergessen !?!<br>\nDass es nur auf mich ankommt.<br>\nUnd dass Vergeltung keinen Wert hat.<br>\nRache f&uuml;hrt zu nichts.<br>\nNur Vergebung und die Liebe zu deinem N&auml;chsten kann Positives wachsen lassen.&nbsp;<br>\nWie konnte ich das nur vergessen ?<\/p><p>Vielen Dank, dass Sie mich erinnert haben !<br>\nSie geben mir Hoffnung und Richtung.<\/p><p>W&uuml;nscht Ihnen alles Gute:<br>\nLinus<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96038\">In diesem Beitrag<\/a> schreibt J&uuml;rgen Fliege, Pfarrer im Ruhestand, &bdquo;ein paar Worte aus der Stille (&hellip;) der heiligen Woche vor Ostern, die helfen sollen, den schweren Weg des Friedens&ldquo; zu finden. In der vor&ouml;sterlichen Stille sei das Geschrei der aufgescheuchten Menschen umso lauter. Es sei &bdquo;das gro&szlig;e Geschrei nach Rache und Recht (&hellip;) nach<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96289\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-96289","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96289"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96296,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96289\/revisions\/96296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}