{"id":96333,"date":"2023-04-14T08:40:42","date_gmt":"2023-04-14T06:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333"},"modified":"2023-04-14T08:33:40","modified_gmt":"2023-04-14T06:33:40","slug":"hinweise-des-tages-4337","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h01\">Leaked Pentagon documents claim elite British special forces are in Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h02\">Polen setzt auf Spannung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h03\">&bdquo;Handwerker f&uuml;r den Frieden&ldquo; trafen sich in Dessau zu ihrem ersten Kongress: Br&uuml;ckenbauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h04\">Seymour Hersh: Ukrainische Beamte sollen in erheblichem Ausma&szlig; Hilfsgelder veruntreuen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h05\">The outlook is uncertain again amid financial sector turmoil, high inflation, ongoing effects of Russia&rsquo;s invasion of Ukraine, and three years of COVID<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h06\">Neues Heiz-Gesetz: Wann die W&auml;rmepumpen-Rechnung von Habeck aufgeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h07\">Le Pen im Aufwind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h08\">Portugal: Teuerste Wohnungen der Welt und niedrigste L&ouml;hne in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h09\">Umsturzpolitik gescheitert: Saudisch-syrische Gespr&auml;che.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h10\">S&uuml;d- und Mittelamerika: Was in vielen unserer Medien unterging<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h11\">Parlamentarier in Mexiko und Brasilien fordern Freilassung von Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h12\">Die letzten Gefangenen von Guant&aacute;namo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h13\">Reiche L&auml;nder &uuml;berh&auml;ufen die armen mit Plastikm&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96333#h14\">&ldquo;Friedensnobelpreis f&uuml;r Trump&rdquo;, FDP st&auml;rken: Chats zeigen, wie Springer-Boss D&ouml;pfner &uuml;ber &ldquo;Bild&rdquo; Politik macht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Leaked Pentagon documents claim elite British special forces are in Ukraine<\/strong><br>\nA total of 50 members of British special forces were deployed to war-hit nation as of 23 March, according to new leaked document<br>\nThe British defence ministry has deployed some of its elite special forces alongside scores of other Western military personnel to Ukraine during the war, the latest tranche of leaked Pentagon intelligence documents purport to show.<br>\nA total of 50 British special forces members are in the war-hit nation, an intelligence document dated 23 March claimed, according to The Telegraph.<br>\nIt suggests that British soldiers may comprise more than half of the western special forces personnel present in the war-hit nation between February and March this year.<br>\nAlongside Britain, Latvia has 17 elite military personnel in Ukraine, France has 15, the US has 14 and there&rsquo;s one elite soldier from the Netherlands, the report claims.<br>\nThe leaked document does not say whether these special forces soldiers are engaged in combat, training or otherwise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/europe\/uk-special-forces-ukraine-pentagon-leak-b2318290.html\">Independent<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Polen setzt auf Spannung<\/strong><br>\nUSA-Besuch von Regierungschef Mateusz Morawiecki im Zeichen der Aufr&uuml;stung. Polen will &raquo;st&auml;rkste Landstreitkr&auml;fte Europas&laquo; aufbauen.<br>\nPolen will in den n&auml;chsten Jahren &raquo;die st&auml;rksten Landstreitkr&auml;fte Europas&laquo; aufbauen. Das sagte Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki am Dienstag (Ortszeit) bei seinem Besuch in Washington. Schon gebe Polen f&uuml;rs Milit&auml;r vier Prozent des Sozialprodukts aus und damit mindestens doppelt soviel, wie die NATO von ihren Mitgliedern verlangt. Morawiecki r&uuml;hmte sich, das Milit&auml;rbudget des Landes innerhalb von zwei Jahren verdoppelt und seit dem Regierungsantritt der &raquo;Vereinigten Rechten&laquo; 2015 sogar verdreifacht zu haben. Bekannt sind Pl&auml;ne des Verteidigungsministeriums, die polnischen Streitkr&auml;fte auf 250.000 &ndash; plus etwa 100.000 Angeh&ouml;rige der Territorialverteidigung &ndash; zu verdoppeln. Morawieckis Besuch in Washington war auch eine Beschw&ouml;rung unverbr&uuml;chlicher Freundschaft mit den USA. Polen k&ouml;nne immer auf &raquo;Amerika&laquo; rechnen und dieses immer auf Polen. Beide L&auml;nder seien &raquo;die beiden Pole der westlichen Sicherheitsordnung&laquo;, so Morawiecki, der offenkundig nicht Pole, sondern Eckpfeiler meinte. F&uuml;r Polen nahm er in Anspruch, die F&uuml;hrungsnation des &raquo;neuen Europas&laquo; zu sein, das im Unterschied zum durch den Ukraine-Krieg blamierten &raquo;alten Europa&laquo; wisse, was der &raquo;russische Kommunismus&laquo; bedeute und sich deshalb nie Illusionen &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer Zusammenarbeit mit Russland gemacht habe. Polens Regierung rechnet offenkundig damit, dass die Spannung in Osteuropa die n&auml;chsten Jahre anhalten wird, und sie leitet daraus eine Chance f&uuml;r die politische und strategische Aufwertung des Landes im Rahmen des B&uuml;ndnissystems der USA ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448773.kriegskurs-polen-setzt-auf-spannung.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Handwerker f&uuml;r den Frieden&ldquo; trafen sich in Dessau zu ihrem ersten Kongress: Br&uuml;ckenbauer<\/strong><br>\nDas Handwerk kann wie jede andere Arbeit nur im Frieden gedeihen. Der Frieden liegt deshalb im Interesse von Handwerkerinnen und Handwerkern, der Krieg nicht. Diese Haltung haben mehr als 200 &bdquo;Handwerker f&uuml;r den Frieden&ldquo; auf ihrem Kongress am 2. April im Technikmuseum &bdquo;Hugo Junkers&ldquo; in Dessau erneut zum Ausdruck gebracht. Mit der Journalistin Gabriele Krone-Schmalz hatten sie eine prominente Unterst&uuml;tzerin gewonnen. Die Handwerker machten nicht zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Doch der Kongress markiert eine neue Etappe in ihrem bisherigen &ouml;ffentlichen Auftreten, dem es an Selbstbewusstsein nicht mangelt. Der gemeinsame Protest begann im August letzten Jahres mit Obermeisterbriefen von Kreishandwerkerschaften, in denen der Krieg als Mittel der Politik abgelehnt wird. &bdquo;Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! Friedenspolitik statt Krieg! Dieser Konflikt wird nicht milit&auml;risch zu l&ouml;sen sein&ldquo;, hie&szlig; es in diesen Briefen, die unter anderem an Bundeskanzler Olaf Scholz adressiert waren. Man sah die Handwerker auf der Stra&szlig;e mit Friedensplakaten und Losungen, in denen gefordert wurde, die verheerenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu beenden, weil sie sich massiv gegen die eigene Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft richten. (&hellip;) Der Kongress der &bdquo;Handwerker f&uuml;r den Frieden&ldquo; war ein Erfolg. Die Teilnehmer kamen aus dem ganzen Land &ndash; und auch internationale G&auml;ste waren da. Wollte man den Inhalt auf einen Nenner bringen, so w&auml;re das von der Moderation gew&auml;hlte Wort &bdquo;Br&uuml;ckenbauer&ldquo; durchaus angebracht. Denn um die Handwerker schlechthin ging es nicht. Schlie&szlig;lich waren etliche Zusammenschl&uuml;sse der Friedensbewegung vertreten, die ihre Standpunkte und Materialien hinterlie&szlig;en. Es ging um die Ausweitung der Friedensbewegung und um das couragierte Auftreten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zur Verteidigung ihrer demokratischen Rechte. Der Kongress sollte ein Anfang sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/brueckenbauer-4779028\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Seymour Hersh: Ukrainische Beamte sollen in erheblichem Ausma&szlig; Hilfsgelder veruntreuen<\/strong><br>\nKorruption in der Ukraine ist ein bekanntes Ph&auml;nomen. Dass die US-Regierung nur halbherzig dagegen vorgeht, soll zu einem Zerw&uuml;rfnis mit den Geheimdiensten gef&uuml;hrt haben.<br>\nEs ist l&auml;ngst kein Geheimnis mehr: Die Ukraine hat ein Problem mit Korruption. Das Land habe in diesem Punkt &ldquo;ein sehr schwieriges Erbe, ein sehr schlechtes Image&rdquo;, sagte k&uuml;rzlich Michael Harms, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, laut Deutscher Presse-Agentur (dpa).<br>\nHarms geh&ouml;rte zu der Wirtschaftsdelegation, die Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) auf seiner Reise nach Kiew begleitete. Die Ukraine sei in dieser Frage inzwischen auf einem guten Weg, so Harms weiter. Und deshalb m&uuml;sse die Politik nun Werbung f&uuml;r das Land machen, um Investitionen anzulocken.<br>\nMit dieser Meinung war Harms nicht allein. Auch andere Mitglieder der Delegation &auml;u&szlig;erten sich positiv: Vor sieben oder acht Jahren sei Korruption noch ein entscheidender Faktor f&uuml;r den Verzicht auf Investitionen gewesen. Heute sei das anders, weil die Regierung in Kiew den Kampf dagegen sehr ernst nehme.<br>\nDer aktuelle Bericht des investigativen Journalisten Seymour Hersh l&auml;sst an dieser Darstellung Zweifel aufkommen. Nach einer Sch&auml;tzung von CIA-Analysten seien 400 Millionen US-Dollar, die von den USA als Hilfsgelder zur Verf&uuml;gung gestellt wurden, von ukrainischen Beamten veruntreut worden, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Seymour-Hersh-Ukrainische-Beamte-sollen-in-erheblichem-Ausmass-Hilfsgelder-veruntreuen-8956791.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The outlook is uncertain again amid financial sector turmoil, high inflation, ongoing effects of Russia&rsquo;s invasion of Ukraine, and three years of COVID<\/strong><br>\nThe baseline forecast is for growth to fall from 3.4 percent in 2022 to 2.8 percent in 2023, before settling at 3.0 percent in 2024. Advanced economies are expected to see an especially pronounced growth slowdown, from 2.7 percent in 2022 to 1.3 percent in 2023. In a plausible alternative scenario with further financial sector stress, global growth declines to about 2.5 percent in 2023 with advanced economy growth falling below 1 percent. Global headline inflation in the baseline is set to fall from 8.7 percent in 2022 to 7.0 percent in 2023 on the back of lower commodity prices but underlying (core) inflation is likely to decline more slowly. Inflation&rsquo;s return to target is unlikely before 2025 in most cases.<br>\nThe natural rate of interest is important for both monetary and fiscal policy as it is a reference level to gauge the stance of monetary policy and a key determinant of the sustainability of public debt. Chapter 2 aims to study the evolution of the natural rate of interest across several large advanced and emerging market economies. Public debt as a ratio to GDP soared across the world during COVID-19 and is expected to remain elevated. Chapter 3 examines the effectiveness of different approaches to reducing debt-to-GDP ratios. Supply-chain disruptions and rising geopolitical tensions have brought the risks and potential benefits and costs of geoeconomic fragmentation to the center of the policy debate. Chapter 4 studies how such fragmentation can reshape the geography of foreign direct investment FDI and how it can affect the global economy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/WEO\/Issues\/2023\/04\/11\/world-economic-outlook-april-2023\">International Monetary Fund<\/a>\n<p>dazu: <strong>IWF: Rezession in Deutschland, Wachstum in Russland und gro&szlig;e Risiken<\/strong><br>\nDer IWF hat seine Fr&uuml;hjahrsprognose ver&ouml;ffentlicht. Er hofft zwar auf eine Bew&auml;ltigung der Inflation, sieht aber schwaches Wachstum in den entwickelten &Ouml;konomien und warnt vor Risiken im Bankensektor und durch &ldquo;geopolitische Fragmentierung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/167572-iwf-rezession-in-deutschland-wachstum-russland-gro%C3%9Fe-risiken\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nun ist es quasi amtlich best&auml;tigt: Die Sanktionen gegen Russland bewirken das Gegenteil von dem, was behauptet worden ist. Anstatt den Nutzen des Volkes zu mehren und Schaden abzuwenden (Art. 56 und Art. 64 GG), m&uuml;ssen Bev&ouml;lkerung und Industrie Verluste erleiden. Insbesondere die deutsche Bundesregierung sollte ihre transatlantische Brille ablegen, sich auf deutsche Interessen besinnen und ihre Politik gegen Russland ernsthaft hinterfragen. Auf wie viel Wohlstand soll die Bev&ouml;lkerung hierzulande noch verzichten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neues Heiz-Gesetz: Wann die W&auml;rmepumpen-Rechnung von Habeck aufgeht<\/strong><br>\nIm Wirtschaftsministerium wurde viel gerechnet, deswegen wird jetzt in den Verb&auml;nden und Redaktionen viel nachgerechnet. Die zentrale Frage dabei ist: Stimmen die Berechnungen des Wirtschaftsministeriums zum neuen Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG)? Denn wenn die Beamt:innen alles richtig kalkuliert haben, sparen Eigent&uuml;mer und Eigent&uuml;merinnen, die eine W&auml;rmepumpe installieren, langfristig viel Geld. Allerdings ist Skepsis angebracht. Denn die Rechnung alleine ist bereits hochpolitisch und je nachdem, wen man fragt, f&auml;llt die Antwort anders aus. (&hellip;)<br>\nDer Grund, warum die Expert:innen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen ist, dass die Vorhersagen zu den Energiepreisen abweichen. Wie diese sich ver&auml;ndern werden, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Die Regierung geht von steigenden Gaspreisen und sinkenden Strompreisen aus, da Wind- und Solarenergie ausgebaut werden. Ob das so kommt, ist offen.<br>\nAllerdings k&ouml;nnte die Bundesregierung hier auch st&auml;rker eingreifen: Der CO&#8322;-Preis soll ohnehin steigen, es w&auml;re aber auch denkbar, dass Stromtarife f&uuml;r W&auml;rmepumpen mehr subventioniert werden. Zudem k&ouml;nnte die Regierung an den Steuern f&uuml;r Strom schrauben, um die L&uuml;cke zwischen Strom- und Gaspreis zu schlie&szlig;en. Aktuell betr&auml;gt der Steuersatz f&uuml;r Gas 0,55 Cent\/kWh, f&uuml;r Strom liegt er bei 2,05 Cent\/kWh. (&hellip;)<br>\nDas wird im EU-Vergleich auch schon st&auml;rker getan. Laut einer Analyse des Verbands Coolproducts EU wird in Deutschland vergleichsweise wenig im Bereich Subventionen und steuerlichen F&ouml;rderungen getan. Deshalb lohnt sich die W&auml;rmpumpe hier erst nach vielen Jahren &ndash; zwischen 12 und 68 Jahren laut Coolproducts. Im Nachbarland Frankreich lohnt sie sich hingegen schon nach acht Jahren, in Italien ist sie schon sofort nach Einbau rentabel.<br>\nDeutschland geh&ouml;rt auch zu den L&auml;ndern, die Gasheizungen in Form von Hybrid-Systemen noch f&ouml;rdern, was der Verband kritisiert.<br>\nEin weiterer Grund, warum die W&auml;rmepumpen-Rechnung der Regierung nicht ganz aufgeht, ist: Sie ber&uuml;cksichtigt nicht die oft n&ouml;tigen Sanierungsma&szlig;nahmen, die mit der Installation einer W&auml;rmepumpe einhergehen. Diese sind auch schwer zu berechnen, schlie&szlig;lich sind sie extrem individuell. In manchen Wohngeb&auml;uden m&uuml;ssten nur die Fenster ausgetauscht werden, in anderen wird eine komplette Fassadend&auml;mmung vonn&ouml;ten sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gasheizung-geg-heiz-gesetz-robert-habeck-waermepumpe-investition-oel-gas-92203610.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immer wieder liefert Herr Habeck Indizien daf&uuml;r, dass er <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87735\">nicht inkompetent ist, sondern einfach nur mit dem Denken aufgeh&ouml;rt hat<\/a>. Erst k&uuml;rzlich hat er die &ldquo;Staatskasse als Geldautomat&rdquo; umfunktioniert und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95918#h07\">Steuergeld f&uuml;r Investitionen deutscher Firmen in der Ukraine versprochen<\/a>. Wie z.B. zerst&ouml;rte Firmengeb&auml;ude und deren Wert im Kriegsgebiet Ukraine kontrolliert werden sollen, wei&szlig; er vermutlich jedoch nicht. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Le Pen im Aufwind<\/strong><br>\nFrankreich: Extreme Rechte profitiert von Widerstand gegen Macrons Rentendiktat. Linke zerstreitet sich erneut.<br>\nDen Widerstand gegen das Rentendiktat des Staatschefs Emmanuel Macron hat von Beginn an Frankreichs Linke dominiert. Zur Stunde streicht allerdings die &auml;u&szlig;erste Rechte den Profit ein. Staunend und wie gel&auml;hmt beobachten der Pr&auml;sident, seine Regierungschefin &Eacute;lisabeth Borne und die Medien des Landes, wie Marine Le Pens Rassemblement National (RN) seit Januar in den Meinungsumfragen um bis zu sieben Prozentpunkte nach oben schnellte. W&uuml;rde jetzt gew&auml;hlt, k&ouml;nnte der RN nicht nur locker an Macrons Regierungspartei Renaissance und deren rechtsliberalen Wurmforts&auml;tzen Horizon und Modem vorbeiziehen, sondern auch an der von Jean-Luc M&eacute;lenchon gegr&uuml;ndeten Nouvelle union populaire &eacute;cologique et sociale (NUPES), die vor einem Jahr dessen eigene Bewegung La France insoumise (LFI), den Parti Socialiste (PS), die Kommunisten (PCF) und die &Ouml;kologen (EE-LV) unter einen Hut brachte und im Juni zur zweitst&auml;rksten Fraktion in der Nationalversammlung aufstieg. &raquo;Eine Salve von Daten&laquo; aus der Welt der Demoskopen, wie sich die Tageszeitung Le Parisien am Montag sorgte, dokumentierte in den vergangenen Tagen wieder einmal den offenbar unaufhaltsamen Aufstieg des RN. Le Pens Truppe lag demnach bei 26 Prozent der W&auml;hlerstimmen, gleichauf mit NUPES und zwei Punkte vor Macrons Renaissance. Anzunehmen ist, dass sich der Pr&auml;sidentenwahlverein, der sich zu Beginn La R&eacute;publique en marche (LREN) nannte und im Hinterland keine politische Struktur aufbaute, nach dem Abgang ihres Champions 2027 aufl&ouml;sen wird. W&auml;hrend der nunmehr elf Gro&szlig;kampftage gegen Macrons &raquo;Reform&laquo; blieben Le Pen und ihre Leute still &ndash; die Anf&uuml;hrerin gab das eine oder andere Interview, tauchte aber nicht auf der Stra&szlig;e auf. Im Parlament brachte der RN zwar eigene Misstrauensantr&auml;ge gegen die Regierung Borne ein &ndash; die blieben erwartungsgem&auml;&szlig; erfolglos und wurden von der linken Opposition nicht mitgetragen &ndash;, unterst&uuml;tzte aber den Antrag der NUPES, der den angestrebten Sturz der Ministerpr&auml;sidentin und ihres Kabinetts nur um wenige Stimmen verfehlte. Le Pens Botschaft: Frankreich blicke auf eine gel&auml;uterte, vom Extremismus geheilte Partei, die auch f&uuml;r die katholische Mitte w&auml;hlbar sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448784.sozialer-protest-le-pen-im-aufwind.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Portugal: Teuerste Wohnungen der Welt und niedrigste L&ouml;hne in Europa<\/strong><br>\nMassive soziale Proteste weiten sich aus. Die Zeit des sozialen Friedens f&uuml;r die sozialistische Regierung ist vorbei.<br>\n&ldquo;Von hier aus werde ich ins Krankenhaus kommen&rdquo;, ist der Lehrer und Vize-Direktor einer Schule in Viana do Castelo angesichts der Halsstarrigkeit der portugiesischen Regierung &uuml;berzeugt.<br>\nDa au&szlig;ergew&ouml;hnliche Situationen auch au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahmen erfordern, ist Lu&iacute;s Sottomaior am Dienstag in einen unbefristeten Hungerstreik in der kleinen K&uuml;stenstadt im Norden des Landes getreten. Vor der Schule wurde ein Kampagnenzelt errichtet und in einem Wohnmobil wird der Lehrer nun seinen Protest fortf&uuml;hren.<br>\nEr fordert ein Einschreiten vom beliebten christdemokratischen Staatspr&auml;sidenten Marcelo Rebelo de Sousa, um die Lehrer in ihrem Kampf gegen Lehrermangel, f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen und h&ouml;here L&ouml;hne zu unterst&uuml;tzen.<br>\nAuch Ostern ist ohne Einigung vergangen und Sottomaior wirft der sozialistischen Regierung unter Antonio Costa vor, die Streiks und die zum Teil riesigen Demonstrationen schlicht zu ignorieren. Die Sozialisten (PS), die mit absoluter Mehrheit seit einem Jahr regieren, w&uuml;rden versuchen, das Problem auszusitzen, so der Vorwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Portugal-Teuerste-Wohnungen-der-Welt-und-niedrigste-Loehne-in-Europa-8949128.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umsturzpolitik gescheitert: Saudisch-syrische Gespr&auml;che.<\/strong><br>\nEs hat alles nichts genutzt: Seit Monaten warnt, schimpft und fleht die US-Regierung. Vehement spricht sie sich dagegen aus, dass ihre ehemaligen Partner im Regime-Change-Krieg gegen Baschar Al-Assad ihre Beziehungen zum syrischen Pr&auml;sidenten normalisieren. Insbesondere Saudi-Arabien. Denn die Ann&auml;herung zwischen Riad und Damaskus besiegelt unwiederbringlich das Scheitern der westlichen imperialistischen Umsturzpolitik im Nahen und Mittleren Osten. Sie steht symbolisch f&uuml;r den Sieg, den Damaskus und seine Unterst&uuml;tzer schon vor Jahren vom Feld getragen haben. Und sie zeigt &ndash; &auml;hnlich wie der erneute Beschluss der &raquo;OPEC plus&laquo; von Anfang des Monats, die &Ouml;lf&ouml;rdermenge entgegen dem Willen Washingtons zu drosseln &ndash;, dass der US-Einfluss in der Region immer weiter schwindet. Mehr noch: Selbst &raquo;Sleepy Joe&laquo; m&uuml;sste sp&auml;testens jetzt aufwachen und begreifen, dass ein Gro&szlig;teil der Welt &ndash; die EU ausgenommen &ndash; nicht mehr bereit ist, sich als Kanonenfutter missbrauchen zu lassen und blinde Gefolgschaft bis zum eigenen Untergang zu leisten. Was ihn am meisten verzweifeln lassen d&uuml;rfte: Es sind Russland und China, die vermitteln. Moskau war ma&szlig;geblich beteiligt an der Ann&auml;herung zwischen Syrien und Saudi-Arabien. Und Beijing ist es gar gelungen, mit Riad und Teheran die gro&szlig;en Erzfeinde der Region an einen Tisch zu bringen. Sogar der Jemen-Krieg k&ouml;nnte endlich beendet werden &ndash; womit bedeutende Absatzm&auml;rkte f&uuml;r US-amerikanische und andere westliche Waffenschmieden wegfielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448807.umsturzpolitik-gescheitert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>S&uuml;d- und Mittelamerika: Was in vielen unserer Medien unterging<\/strong><br>\nRomeo Rey, fr&uuml;her Lateinamerika-Korrespondent von Tages-Anzeiger und Frankfurter Rundschau, fasst die j&uuml;ngste Entwicklung zusammen.<br>\nZum j&uuml;ngsten Umsturz und seinen Nachwehen in Peru liegen zwei Einsch&auml;tzungen von erfahrenen Beobachtern der dortigen Entwicklung vor: Carlos Herz, Leiter der Nichtregierungsorganisation Centro Bartolom&eacute; de las Casas in Cusco, zeichnet das verwirrende innenpolitische Panorama in diesem Andenstaat von der Basis her nach. Im &laquo;IPG-Journal&raquo; kommentiert Wolf Grabendorff die Situation in Peru aus deutscher Perspektive, die durch langj&auml;hrige berufliche Erfahrung des Autors auf dem Subkontinent untermauert wird. Im gegenw&auml;rtigen Krisenszenario verlangt er eine Vermittlung durch die EU, UNO und\/oder CELAC, die gegenw&auml;rtig aktivste Organisation der Staaten Lateinamerikas, um die vielf&auml;ltigen Konflikte im Innern Perus zu entsch&auml;rfen und das zu retten, was von demokratischen Ans&auml;tzen und M&ouml;glichkeiten derzeit noch &uuml;brigbleibt.<br>\nDie Monatszeitschrift &laquo;Nueva Sociedad&raquo; hat in Honduras einen lokalen Historiker interviewt und damit ein Dokument von seltener Intensit&auml;t geschaffen. Es vermittelt einen tiefen Einblick in die Rolle der Uniformierten und ihrer zivilen Verb&uuml;ndeten in Politik und Wirtschaft dieses zentralamerikanischen Landes und thematisiert auch die stetige Pr&auml;senz der USA in allen relevanten Aspekten. Deutlich wird auch das andauernde &Uuml;berschwappen gewaltt&auml;tiger Umtriebe aus den Nachbarstaaten El Salvador und Guatemala, einer endemischen Bedrohung, die fast ausschliesslich gegen untere und unterste Bev&ouml;lkerungsschichten gerichtet ist. Der Geschichtsforscher spricht zudem Gegens&auml;tze an im Gespann zwischen dem fr&uuml;heren, vorzeitig entthronten Pr&auml;sidenten Mel Zelaya und dessen seit einem Jahr ebenfalls verfassungsm&auml;ssig regierender Gattin Xiomara Castro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/sued-und-mittelamerika-was-in-vielen-unserer-medien-unterging-5\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Parlamentarier in Mexiko und Brasilien fordern Freilassung von Julian Assange<\/strong><br>\nMexiko-Stadt. 97 Mitglieder des Senats und der Abgeordnetenkammer in Mexiko haben US-Pr&auml;sident Joe Biden und den US-Kongress aufgefordert, die Anklage gegen Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange fallen zu lassen und das laufende Auslieferungsverfahren zu beenden. [&hellip;]<br>\nDie Senatoren und Abgeordneten schl&ouml;ssen sich damit &ldquo;einer wachsenden &ouml;ffentlichen Stimme&rdquo; in der Zivilgesellschaft, in Menschenrechtsorganisationen, in der Presse und in politischen und juristischen Kreisen an, &ldquo;die verlangt, dass die Verfolgung von Assange aufh&ouml;ren muss&rdquo;, hei&szlig;t es weiter.<br>\nAuch rund 100 Mitglieder des brasilianischen Parlaments unterzeichneten eine Stellungnahme, in dem sie das US-Justizministerium aufforderten, die Anklage fallen zu lassen und die Versuche zur Auslieferung von Assange aus Gro&szlig;britannien aufzugeben.<br>\nEbenfalls am Dienstag haben Parlamentarier aus den USA, Australien und Gro&szlig;britannien in offenen Briefen US-Justizminister Merrick Garland aufgefordert, die Verfolgung des Wikileaks-Gr&uuml;nders zu beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/04\/263434\/mexiko-parlamentarier-fuer-assange%20\">amerika21 <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Vier Jahre des t&auml;glichen Kampfes&rdquo;<\/strong><br>\nJulian Assange k&auml;mpft seit Jahren gegen seine Auslieferung an die USA. Er muss diesen Kampf vom Gef&auml;ngnis aus f&uuml;hren. Obwohl der WikiLeaks-Gr&uuml;nder nicht verurteilt ist, sitzt er hinter Gittern &ndash; und das nicht in einer gew&ouml;hnlichen Justizvollzugsanstalt, sondern im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh.<br>\n&ldquo;Er ist normalerweise immer in seiner Zelle&rdquo;, beschreibt Julians Frau Stella den Alltag ihres Mannes. Er m&uuml;sse auch in seiner Zelle essen. Es sei die Norm in Belmarsh, dass man isoliert ist in seiner Zelle, sagt sie.<br>\nWas Belmarsh bedeutet, bekommt Stella Assange auch selbst zu sp&uuml;ren, wenn sie ihren Mann besuchen will: Vom Eingangstor bis hin zum Gespr&auml;chsraum, in dem sie ihrem Mann am Tisch gegen&uuml;bersitzen darf, muss sie viermal ihre Fingerabdr&uuml;cke abgeben, sich bei einer Leibesvisitation auf Drogen untersuchen lassen und vieles mehr.<br>\nWie lange das noch so weitergeht, ist v&ouml;llig offen. &ldquo;Es sind jetzt vier Jahre&ldquo;, sagt sie mit Blick auf Julians Inhaftierung, &ldquo;vier Jahre des t&auml;glichen Kampfes an allen Fronten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/julian-assange-107.html%20\">tagesschau <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Erfreulich, dass die Tagesschau in diesem Ton berichtet. Eigentlich sollte es in diesem Fall eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein. Weiter so, und beim n&auml;chsten Mal eindeutiger positionieren!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die letzten Gefangenen von Guant&aacute;namo<\/strong><br>\nDas ber&uuml;chtigte Gefangenenlager der USA in Guant&aacute;namo ist inmitten von Krieg und Krisen fast in Vergessenheit geraten. Doch noch immer sitzen hier 31 Gefangene ein.<br>\nDer Tag in &raquo;Guant&aacute;namo Bay&laquo; &ndash; auf okkupiertem Gebiet auf Kuba &ndash; beginnt mit der Nationalhymne der USA. &Uuml;ber Lautsprecher wird die heroisch klingende Melodie &uuml;ber die weite, staubige Bucht am s&uuml;dlichen Zipfel Kubas getragen. Vor der Kommandozentrale des USA-Marinest&uuml;tzpunkts auf Kuba hissen zwei junge Soldatinnen die USA-Flagge. Dahinter liegt t&uuml;rkisfarben das Meer in der Bucht, Palmenbl&auml;tter rascheln im Wind. Fast k&ouml;nnte man meinen, es gebe keinen friedlicheren Ort auf Erden. Doch Stacheldraht und strengste Sicherheitsvorkehrungen erinnern daran, da&szlig; &raquo;Guant&aacute;namo Bay&laquo; nicht irgendein Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt ist. Vor mehr als 21 Jahren, nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001, errichtete der damalige Pr&auml;sident George W. Bush hier ein Gef&auml;ngnis, um mutma&szlig;liche Terroristen ohne Proze&szlig; festzuhalten. Die Rechtslage der Gefangenen, ihre Haftbedingungen, Berichte &uuml;ber die verwendeten Verh&ouml;r- und Foltermethoden f&uuml;hrten international immer wieder zu Protesten. Doch das ber&uuml;chtigte Gef&auml;ngnis gibt es noch. Nach j&uuml;ngsten Angaben des Pentagon sind in Guant&aacute;namo noch immer 31 Menschen inhaftiert. Ihre Haftbedingungen sind nicht mehr die gleichen wie zu Bushs Zeiten. Doch an der Tatsache, da&szlig; die USA hier noch immer Menschen ohne Proze&szlig; festhalten, hat sich nichts ge&auml;ndert. &raquo;Die meisten der inhaftierten M&auml;nner wurden niemals angeklagt, geschweige denn vor Gericht gestellt oder verurteilt&laquo;, sagt Daphne Eviatar von Amnesty International in Washington. Nach mehr als zwei Jahrzehnten &raquo;dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit&laquo; sei die USA-Regierung verpflichtet, die verbliebenen H&auml;ftlinge in Situationen zu &uuml;berf&uuml;hren, in denen ihre Menschenrechte geachtet w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1403546515882\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Reiche L&auml;nder &uuml;berh&auml;ufen die armen mit Plastikm&uuml;ll<\/strong><br>\nDie Menge des Plastikabfalls, den reiche L&auml;nder den armen schicken, wurde bisher drastisch untersch&auml;tzt.<br>\nIndustriel&auml;nder entsorgen ihren Abfall schon lange im Ausland. Ein grosser Teil davon sind Kunststoffe. Die Weigerung Chinas, das seit 2018 keinen Plastikm&uuml;ll aus dem Ausland mehr annimmt, &auml;nderte daran wenig. Wie viel Plastik dabei aus den reichen L&auml;ndern in die armen gelangt, wurde bisher jedoch drastisch untersch&auml;tzt. Entweder weil Plastik als Recyclingm&uuml;ll reist oder weil es sich in anderen M&uuml;llstr&ouml;men verbirgt.<br>\nMindestens 1,8 Millionen Tonnen versteckter Plastikm&uuml;ll, die aus der EU, Japan, Grossbritannien und den USA exportiert werden, werden jedes Jahr nicht erfasst. Das zeigt eine Analyse der schwedischen Organisation IPEN (International Pollutants Elimination Network). Ein internationales Forschenden-Team hat daf&uuml;r zusammen mit der Non-Profit-Organisation Daten der Vereinten Nationen (UN) &uuml;ber den globalen M&uuml;llhandel untersucht.<br>\nDie L&uuml;cke ergibt sich unter anderem durch die Art der Erfassung von M&uuml;llstr&ouml;men. Als Summe des globalen Plastikm&uuml;llaufkommens gelte normalerweise die Kategorie HS 3915 &laquo;waste, parings, and scrap of plastic&raquo; (Plastikabf&auml;lle, -schnitzel und -teile), erkl&auml;rt IPEN. Damit ist aber l&auml;ngst noch nicht aller Plastikm&uuml;ll erfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/abfaelle\/reiche-laender-ueberhaeufen-die-armen-mit-plastikmuell\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Friedensnobelpreis f&uuml;r Trump&rdquo;, FDP st&auml;rken: Chats zeigen, wie Springer-Boss D&ouml;pfner &uuml;ber &ldquo;Bild&rdquo; Politik macht<\/strong><br>\n&ldquo;Die Zeit&rdquo; ver&ouml;ffentlicht interne Chats des Vorstandschefs des deutschen Medienriesen Springer. D&ouml;pfner nimmt Stellung: &ldquo;Nicht mein wahres Denken&rdquo;<br>\nInterne Chats von Springer-Vorstandschef und Aktion&auml;r Mathias D&ouml;pfner ver&ouml;ffentlicht &ldquo;Die Zeit&rdquo; am Donnerstag. Sie dokumentieren, wie der Konzernboss auf die Berichterstattung insbesondere des Boulevardriesen &ldquo;Bild&rdquo; Einfluss nimmt und &uuml;ber sie Politik macht. Sie zeichnen das Bild eines Trump-Fans und Corona-Ma&szlig;nahmen-Gegners und einer &ndash; vorsichtig formuliert &ndash; tiefen Abneigung gegen Menschen aus dem Osten Deutschlands.<br>\nD&ouml;pfner reagierte am Donnerstag auf Anfrage des STANDARD: Er sieht die Zitate &ldquo;aus dem Zusammenhang gerissen. Diese k&ouml;nnten &ldquo;nicht als mein wahres Denken&rdquo; dagegengesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000145442667\/friedensnobelpreis-fuer-trump-fdp-staerken-chats-zeigen-wie-springer-boss\">der Standard<\/a>\n<p>dazu: <strong>Auf Geisterbahnfahrt durch die Gedankenwelt von Mathias D&ouml;pfner<\/strong><br>\n&bdquo;Interne Dokumente aus dem Springer-Haus, die die ZEIT einsehen konnte, erlauben nun erstmals einen Einblick in die F&uuml;hrung von Europas gewichtigstem Verlag &ndash; und in D&ouml;pfners Gedankenwelt&ldquo;, schreibt die &bdquo;Zeit&ldquo;, und das stimmt nat&uuml;rlich nicht. Nicht nur, weil der Umgang des Axel-Springer-Konzerns mit den Vorw&uuml;rfen gegen den den geschassten &bdquo;Bild&ldquo;-Chefredakteur Julian Reichelt schon einige ersch&uuml;tternde Einblicke in die F&uuml;hrung dieses Unternehmens zulie&szlig;. Sondern auch weil Verleger Mathias D&ouml;pfner seit Jahren immer wieder tiefe Einblicke in seine &bdquo;Gedankenwelt&ldquo; gew&auml;hrte &ndash; in seinen &ouml;ffentlichen Reden und Leitartikeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/83301\/auf-geisterbahnfahrt-durch-die-gedankenwelt-von-mathias-doepfner\/\">&Uuml;bermedien<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die &ldquo;Zeit&rdquo; hat ein paar Chatnachrichten von Axel-Springer-Chef D&ouml;pfner ver&ouml;ffentlicht. Der Link geht zur Tagesschau, bei der &ldquo;Zeit&rdquo; ist das hinter Paywall. [&hellip;]<\/strong><br>\nSie haben auch ein paar Ossi-feindliche &Auml;u&szlig;erungen von D&ouml;pfner gefunden. Die nutzt jetzt der v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssige Ostbeauftragte der Bundesregierung daf&uuml;r, auch mal irgendwo zitiert zu werden. Aus meiner Sicht kann man die auch mit Vorsatz und Anstrengung nicht als Aufforderung an seine Mitarbeiter sehen, mehr Anti-Ossi-Meinungsmache zu fahren. Das ist seine Privatmeinung, die h&auml;tte man nicht ver&ouml;ffentlichen m&uuml;ssen oder sollen.<br>\nF&uuml;r mich bleibt als Fazit von diesem Artikel daher, dass ich nichts &uuml;ber D&ouml;pfner gelernt habe, das ich nicht eh schon wusste oder vermutete, sondern ich habe etwas &uuml;ber die redaktionellen Standards der &ldquo;Zeit&rdquo; gelernt. Ich bin mal gespannt, wie die Retourkutsche von D&ouml;pfner aussieht. Werden wir demn&auml;chst die Browserhistory von Joffe in der &ldquo;Welt&rdquo; sehen?<br>\nIch hoffe nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=9ac6e2bf\">Fefes Blog<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-96333","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96333"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96333\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96335,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96333\/revisions\/96335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}