{"id":96419,"date":"2023-04-14T16:33:01","date_gmt":"2023-04-14T14:33:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419"},"modified":"2023-04-14T16:33:01","modified_gmt":"2023-04-14T14:33:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-579","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h01\">&laquo;Ich wurde Ziel einer Denunzierungskampagne von T-Online&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h02\">Lula kritisiert IWF und Dominanz des Dollar in Weltwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h03\">Trotz Sanktionen: Russische &Ouml;lexporte erreichen h&ouml;chsten Stand seit drei Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h04\">W&auml;rmepumpen klimasch&auml;dlicher als Gasheizungen? Ingenieure legen sich mit Habeck an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h05\">Umweltverb&auml;nde d&uuml;rfen heimlich bei der Gestaltung des klimapolitischen Zensurregimes mitmachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h06\">Sanna Marins Regierung war nicht ambitioniert genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h07\">In Kuba tritt am 19. April die neugew&auml;hlte Nationalversammlung zusammen: Jung und weiblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h08\">Macrons &Uuml;berlegungen zu Europas &ldquo;strategischer Autonomie&rdquo; &hellip; viel L&auml;rm um nichts, aber die Unsicherheit der USA ist deutlich sp&uuml;rbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h09\">Ende der Eiszeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h10\">Rechte L&uuml;gen demontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h11\">Prozess zu Anschl&auml;gen in Br&uuml;ssel 2016: Kaum Reue, keine Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h12\">A Matter of Personal Hospitality: Buying the US Supreme Court<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h13\">Chatkontrolle: Studie zerlegt Pl&auml;ne der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h14\">Verkehrswende abgesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96419#h15\">Zu guter Letzt: Rausch mit &Ouml;zdebach &amp; Lautermir<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&laquo;Ich wurde Ziel einer Denunzierungskampagne von T-Online&raquo;<\/strong><br>\nSchreibtischt&auml;ter verbreiteten unter Verletzung journalistischen Sorgfalt Falschinformationen. Diese gen&uuml;gten f&uuml;r Berufsverbote.<br>\nReporter Patrik Baab recherchierte in dem von Russland besetzten Donbas. Das wurde ihm zum Verh&auml;ngnis. Er verlor zwei Lehrauftr&auml;ge. Ehemalige Studenten luden ihn am 11. April in Kiel ein. Im Folgenden dokumentiert Infosperber seinen Vortrag &uuml;ber Medien, die sich im Propaganda-Krieg einem Zensur- und Denunziations-Kartell ausgesetzt sehen.<br>\nAm 25. September 2022 stehe ich am Fenster des Hotels Park Inn in Donezk in meinem Zimmer im 5. Stock. Ich beobachte, wie eine Artilleriegranate ein Wohnhaus trifft. 800 Meter von mir entfernt kracht ein Teil der Fassade herunter. Ich befinde mich auf einer von mehreren Recherche-Reisen in die Ukraine und nach Russland.<br>\nEtwa zur gleichen Zeit wie die Artilleriegranate erreicht mich eine Textnachricht von T-Online. Der Redakteur Lars Wienand will wissen, ob ich ein Wahlbeobachter bei den Referenden in den von Russland besetzten Gebieten bin. Ich stelle klar, dass ich einer Journalistengruppe angeh&ouml;re. Offenbar hat er nur pro forma angefragt. Denn mein Dementi hat ihn nicht weiter interessiert. [&hellip;]<br>\nMit einem anpassenden Kampagnen-Journalismus gelang es T-Online, mit der Angst vor schlechter Presse &uuml;berst&uuml;rzte Reaktionen zu provozieren. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die vollst&auml;ndige Abwesenheit von sauberem Handwerk und Zivilcourage bei den von T-Online Angerufenen. Die Eilfertigkeit, mit der sie sich selbst zu Erf&uuml;llungsgehilfen der Kampagne machen, ist eigentlich zum Lachen. Man glaubt sich sicher im Schutz der Machteliten. Das ist der Opportunismus der Intellektuellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/ich-wurde-ziel-einer-denunzierungskampagne-von-t-online\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lula kritisiert IWF und Dominanz des Dollar in Weltwirtschaft<\/strong><br>\nDer brasilianische Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva hat bei einem Besuch in China die Rolle des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in den Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern kritisiert. &ldquo;Kein Regierungschef kann mit dem Messer an der Kehle arbeiten, weil er Geld schuldet&rdquo;, sagte er am Donnerstag bei der Amtseinf&uuml;hrung der fr&uuml;heren brasilianischen Staatschefin Dilma Rousseff als Pr&auml;sidentin der Neuen Entwicklungsbank (NDB) der Brics-Staaten in Shanghai. &ldquo;Es ist nicht angebracht, die Volkswirtschaften weiterhin zu unterdr&uuml;cken, wie es jetzt mit Argentinien und dem IWF geschieht.&rdquo; Brasiliens Nachbarland ist beim IWF mit rund 44 Milliarden US-Dollar verschuldet. Im Gegenzug verlangt der Fonds eine Reihe von Reformen wie die K&uuml;rzung von Subventionen und den Aufbau von Devisenreserven.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/dpa\/lula-kritisiert-iwfund-dominanz-des-dollar-in-weltwirtschaft\/29093414.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Brazil&rsquo;s Lula calls for end to dollar trade dominance<\/strong><br>\nLeftist president lends his voice to Beijing&rsquo;s efforts to boost renminbi&rsquo;s role in global commerce<br>\nBrazil&rsquo;s president Luiz In&aacute;cio Lula da Silva has called on developing countries to work towards replacing the US dollar with their own currencies in international trade, lending his voice to Beijing&rsquo;s efforts to end the greenback&rsquo;s dominance of global commerce.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/669260a5-82a5-4e7a-9bbf-4f41c54a6143\">FT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Interessant auch, dass fast alle deutschsprachigen Medien von &bdquo;Lula kritisiert&hellip;&ldquo; sprechen, wohingegen die meisten englischsprachigen Zeitungen, wie z.B. auch die Financial Times explizit davon sprechen, dass Lula das Ende des Dollars als Leit- und Handelsw&auml;hrung fordert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Sanktionen: Russische &Ouml;lexporte erreichen h&ouml;chsten Stand seit drei Jahren<\/strong><br>\nDer Westen nimmt kaum noch &Ouml;l aus Russland ab &ndash; und doch sind die russischen Exporte gestiegen. Vor allem an drei L&auml;nder verkauft der Kreml den Rohstoff.<br>\nDie russischen &Ouml;lexporte sind nach Einsch&auml;tzung der Internationalen Energieagentur (IEA) trotz der Sanktionen westlicher Industriestaaten auf den h&ouml;chsten Wert seit drei Jahren gestiegen. Die &Ouml;llieferungen ins Ausland seien im M&auml;rz um 0,6 Millionen Barrel pro Tag auf durchschnittlich 8,1 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, hei&szlig;t es im Monatsbericht des Interessenverbands f&uuml;hrender Industriestaaten. Das sei die gr&ouml;&szlig;te exportierte &Ouml;lmenge seit April 2020.<br>\nDie IEA sch&auml;tzt die russischen Einnahmen aus dem &Ouml;lgesch&auml;ft im M&auml;rz auf 12,7 Milliarden Dollar. Damit seien die Einnahmen aus den &Ouml;lexporten im Monatsvergleich zwar um etwa eine Milliarde Dollar h&ouml;her ausgefallen. Allerdings seien die Einnahmen im Jahresvergleich um 43 Prozent eingebrochen. Russland bietet Roh&ouml;l derzeit deutlich g&uuml;nstiger an als vor einem Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/russland-oel-exporte-erreichen-hoechsten-stand-seit-drei-jahren-a-d5472a55-9d7d-44e9-aadb-4147ebb03cfa\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>W&auml;rmepumpen klimasch&auml;dlicher als Gasheizungen? Ingenieure legen sich mit Habeck an<\/strong><br>\nZwei Ingenieure aus Berlin finden die W&auml;rmepumpen aktuell sogar klimasch&auml;dlicher als moderne Gasheizungen. Was hat die Abschaltung der AKWs damit zu tun?<br>\nNicht alle sind so begeistert von W&auml;rmepumpen. In welchen F&auml;llen ist eine W&auml;rmepumpe nicht so gr&uuml;n wie gedacht? Und was l&auml;sst Wirtschaftsminister Robert Habeck au&szlig;er Acht, wenn er ab 2024 W&auml;rmepumpen als neue Heizungen auch im Bestand vorschreiben will, w&auml;hrend die Gasheizungen allm&auml;hlich auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte geh&ouml;ren sollen?<br>\nViele Energieexperten und Umwelt-Ingenieure sind sich auf den ersten Blick einig, was die Klimafreundlichkeit der W&auml;rmepumpen angeht. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Ger&auml;te nur eine Einheit Strom f&uuml;r drei Einheiten W&auml;rme brauchen. Das scheint aber nur unter idealen Umst&auml;nden der Fall zu sein, die vor allem im Bestand nicht gelten. Darauf weist etwa Frank M&uuml;ller aus Gr&uuml;nheide in Brandenburg hin.<br>\nM&uuml;ller ist im Ruhestand und hat nach eigenen Angaben viele Jahre im industriellen Bereich als Ingenieur gearbeitet. Er war auch in der Anwendungstechnik f&uuml;r K&auml;lteanlagen und W&auml;rmepumpen bei der Gesellschaft f&uuml;r Entstaubungsanlagen (GEA) t&auml;tig. In diesem Rahmen habe er Berechnungen zu W&auml;rmepumpen durchgef&uuml;hrt und kenne daher deren St&auml;rken und Schw&auml;chen. &bdquo;Die &ouml;ffentliche Propaganda &uuml;ber das F&uuml;r und Wider der W&auml;rmepumpen hat inzwischen absurde Z&uuml;ge angenommen, und es wird so viel Falsches und Dummes durch die Politik gesagt&ldquo;, kritisiert er in einem Schreiben an die Berliner Zeitung.<br>\nWir haben uns mit M&uuml;ller ausgetauscht. Er positioniert sich nicht als Gegner der Heizungswende. Ganz umgekehrt: Er findet das geplante Gesetz zum Mindestanteil von 65 Prozent erneuerbarer Energien bei Heizungsinstallationen einen richtigen Weg f&uuml;r den Bereich des Hausneubaus, um Treibhausgase einzusparen. M&uuml;ller begr&uuml;ndet es damit, dass bereits in der gesamten Hausplanung Fu&szlig;bodenheizungen und Wandfl&auml;chenheizsysteme ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen. Dadurch k&ouml;nne mit geringen Vorlauftemperaturen von etwa 35 Grad Celsius das Heizsystem eines Hauses betrieben werden. Anders sei es jedoch bei den Bestandsgeb&auml;uden, warnt M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/energiewende-waermepumpen-klimaschaedlicher-als-gasheizungen-ingenieure-kritisieren-robert-habeck-was-hat-die-abschaltung-der-akws-damit-zu-tun-li.337022%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Umweltverb&auml;nde d&uuml;rfen heimlich bei der Gestaltung des klimapolitischen Zensurregimes mitmachen<\/strong><br>\nVersteckt hinter einer &bdquo;Nichtregierungsorganisation&ldquo; koordinieren die Regierungen ihre Anstrengungen, &Auml;u&szlig;erungen im Internet zu zensieren, die ihr Klima-Narrativ und ihre Klimapolitik konterkarieren. Umweltverb&auml;nde und Propagandaexperten werden daran beteiligt, zus&auml;tzlich versteckt hinter einem &bdquo;Aktionsb&uuml;ndnis gegen Klima-Desinformation&ldquo;. Als Blaupause dient ausdr&uuml;cklich das in Sachen Covid aufgebaute Zensurregime.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/isd-klima\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sanna Marins Regierung war nicht ambitioniert genug<\/strong><br>\nDie finnische Mitte-Links-Koalition von Sanna Marin hat viel versprochen, aber zu wenig getan, um materielle Verbesserungen f&uuml;r die breite Mehrheit zu erzielen. Damit hat sie den Rechten in die H&auml;nde gespielt.<br>\nVor vier Jahren war die finnische Linke ziemlich zufrieden. In Finnland waren &uuml;ber Jahrzehnte hinweg Regierungen im Amt gewesen, die im Namen der Effizienzsteigerung und der Globalisierung nach und nach die Bedingungen f&uuml;r gewerkschaftliche Verhandlungen, &ouml;ffentliches Eigentum und wirtschaftliche Planung &ndash; die das Fundament des Wohlfahrtsstaates bildeten &ndash; aushebelten.<br>\nDas Sozial- und Gesundheitssystem war &uuml;berlastet und Anzeichen der Ersch&ouml;pfung zeigten sich in allen Bereichen des &ouml;ffentlichen Dienstes. Das Wirtschaftswachstum war tr&auml;ge, die Geburtenrate ging zur&uuml;ck. In Politik und Medien war man sich lange einig, dass nur der Neoliberalismus einen Ausweg aus diesen Krisen weisen w&uuml;rde.<br>\nDoch dann schien sich eine Alternative aufzutun. Im Jahr 2019 versprach eine neue Mitte-Links-Regierung umfassende soziale und &ouml;kologische Reformen, einschlie&szlig;lich einer Erneuerung des Wohlfahrtsstaates und einer entschlossenen Verpflichtung zur Klimaneutralit&auml;t bis 2035. Es war Aufgabe des Ministerpr&auml;sidenten Antti Rinne, einem erfahrener Gewerkschafter, die Koalition aus Sozialdemokraten, Gr&uuml;nen, der b&auml;uerlich-liberalen Zentrumspartei, dem weit links stehenden Linksb&uuml;ndnis und der Schwedischen Volkspartei anzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/sanna-marins-regierung-war-nicht-ambitioniert-genug-finnland-parlamentswahl-rechtsruck\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In Kuba tritt am 19. April die neugew&auml;hlte Nationalversammlung zusammen: Jung und weiblich<\/strong><br>\nZum Jahrestag des Sieges &uuml;ber die Invasoren in der Schweinebucht werden in Kuba am 19. April das Staatsoberhaupt der Republik und dessen Stellvertreter, die Mitglieder des Staatsrats sowie &ndash; auf Vorschlag des Pr&auml;sidenten &ndash; der Premierminister f&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre gew&auml;hlt. Auf der konstituierenden Sitzung der &bdquo;Nationalversammlung der Volksmacht&ldquo; (ANPP), dem h&ouml;chsten gesetzgebenden Organ des Karibikstaates, werden 470 &ndash; am 26. M&auml;rz gew&auml;hlte &ndash; neue Abgeordnete dazu erstmals zusammentreten. Es wird vermutet, dass der Erste Sekret&auml;r der Kommunistischen Partei Kubas (PCC), Miguel D&iacute;az-Canel, f&uuml;r eine zweite und letzte Amtszeit kandidiert. (&hellip;)<br>\nDie Wahl der neuen Nationalversammlung fand in einer &auml;u&szlig;erst schwierigen wirtschaftlichen Situation statt, die den Alltag der Bev&ouml;lkerung negativ pr&auml;gt. Mehrere Ursachen hatten die Lage in den vergangenen Jahren weiter versch&auml;rft. (&hellip;)<br>\nDie US-Regierung sah darin offenbar eine Chance, den bei der Invasion 1961 gescheiterten Umsturz f&uuml;r einen Systemwechsel erneut voranzutreiben und versch&auml;rfte inmitten der globalen Krise die seit &uuml;ber 60 Jahren bestehende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade. 243 vom ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump verh&auml;ngte Ma&szlig;nahmen wurden von der derzeitigen Regierung unter Joseph Biden nahezu unver&auml;ndert beibehalten. Unter diesen Umst&auml;nden hatten US-Politiker und von Washington bezahlte Unterst&uuml;tzer innerhalb und au&szlig;erhalb Kubas versucht, die Parlamentswahlen zu diskreditieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/jung-und-weiblich-4779067\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Macrons &Uuml;berlegungen zu Europas &ldquo;strategischer Autonomie&rdquo; &hellip; viel L&auml;rm um nichts, aber die Unsicherheit der USA ist deutlich sp&uuml;rbar<\/strong><br>\nTrotz seiner geopolitischen Ohnmacht und seines zuverl&auml;ssigen Vasallentums ist die amerikanische Wut &uuml;ber Macrons &Auml;u&szlig;erungen aufschlussreich.<br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat die Amerikaner mit seinen &Auml;u&szlig;erungen in Aufruhr versetzt, in denen er sich f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere strategische Autonomie Europas aussprach und daf&uuml;r, dass der alte Kontinent nicht in eine Konfrontation zwischen den USA und China &uuml;ber Taiwan verwickelt werden sollte.<br>\nMacron &auml;u&szlig;erte sich auf seiner R&uuml;ckreise aus China, wo er offenbar von Pr&auml;sident Xi Jinping gut empfangen wurde. Berichten zufolge brachte die Reise mehrere lukrative Handelsabkommen f&uuml;r franz&ouml;sische Unternehmen mit sich &ndash; und das zu einer Zeit, in der der &Eacute;lys&eacute;e-Palast von landesweiten &ouml;ffentlichen Protesten und Streiks wegen wirtschaftlicher Probleme heimgesucht wird.<br>\nDie amerikanische Ver&auml;rgerung &uuml;ber Macrons &Uuml;berlegungen zu europ&auml;ischer strategischer Autonomie ist in mindestens zweierlei Hinsicht aufschlussreich.<br>\nDie New York Times warf Macron ver&auml;chtlich vor, die &ldquo;gaullistische Karte&rdquo; zu spielen, w&auml;hrend das Wall Street Journal den franz&ouml;sischen Staatschef f&uuml;r seine &ldquo;Fehltritte in Bezug auf Taiwan&rdquo; r&uuml;gte und hinzuf&uuml;gte: &ldquo;Er schw&auml;cht die Abschreckung gegen die chinesische Aggression und untergr&auml;bt die Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r Europa&rdquo;.<br>\nDer republikanische Senator Marco Rubio war sichtlich ver&auml;rgert und verlangte, Macron solle &ldquo;schnell&rdquo; klarstellen, ob er f&uuml;r Europa als Ganzes oder nur f&uuml;r Frankreich spreche. In seiner Ver&auml;rgerung sagte Rubio: &ldquo;Ihr [die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs] k&uuml;mmert euch um die Ukraine&rdquo;, denn die USA w&uuml;rden sich fortan auf die &ldquo;Bedrohungen durch China&rdquo; konzentrieren.<br>\nMan muss &uuml;ber das fehlgeleitete Gef&uuml;hl amerikanischer Ritterlichkeit lachen. Es handelt sich um die &uuml;bliche amerikanische Masche, zu glauben, dass sie Europa wieder einmal vor einem Konflikt bewahren, wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Onkel Sam, so suggeriert Rubio, wird Europa seinem blutigen Gez&auml;nk &uuml;berlassen und sich mit der angeblichen &ldquo;chinesischen Aggression&rdquo; befassen.<br>\nDie Realit&auml;t ist diametral entgegengesetzt. Europa ist in den schlimmsten Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg verwickelt, und zwar genau deshalb, weil seine willenlosen F&uuml;hrer sklavisch Washingtons Agenda folgen, einen Stellvertreterkrieg gegen Russland zu f&uuml;hren und den strategischen russisch-europ&auml;ischen Energiehandel zu zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_04_13_macrons.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ende der Eiszeit<\/strong><br>\nSyrischer Au&szlig;enminister in Riad. Diplomatische Ann&auml;herung zwischen Syrien und Saudi-Arabien.<br>\nDie &uuml;ber zw&ouml;lf Jahre w&auml;hrende diplomatische Isolierung Syriens l&ouml;st sich rasant auf: Am Mittwoch verk&uuml;ndeten staatliche syrische Medien, Damaskus werde seine Botschaft in Tunesien wieder er&ouml;ffnen. Am selben Tag traf Au&szlig;enminister Faisal Mekdad auf Einladung seines saudischen Amtskollegen Prinz Faisal bin Farhan Al Saud zum ersten Besuch eines hochrangigen syrischen Diplomaten seit &uuml;ber einem Jahrzehnt in Saudi-Arabien ein.<br>\nMekdad und bin Farhan erkl&auml;rten, man habe gemeinsam M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine politische L&ouml;sung f&uuml;r die Krise in Syrien er&ouml;rtert und sich dar&uuml;ber verst&auml;ndigt, dass die Sicherheit, Stabilit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t Syriens zu wahren sei. Auch m&uuml;sse humanit&auml;re Hilfe bei allen Menschen und in allen Gebieten des Landes ankommen, den Millionen von Fl&uuml;chtlingen solle eine R&uuml;ckkehr erm&ouml;glicht werden. Terrorismus m&uuml;sse in all seinen Formen bek&auml;mpft, die Institutionen des syrischen Staates unterst&uuml;tzt und die Pr&auml;senz bewaffneter Gruppen sowie ausl&auml;ndische Interventionen in syrische Angelegenheiten beendet werden.<br>\nDie Ann&auml;herung zwischen Syrien und Saudi-Arabien, das seine Botschaft in Damaskus 2012 geschlossen und gemeinsam mit der CIA, der T&uuml;rkei und Katar dschihadistische Terrorbanden ausger&uuml;stet, trainiert und nach Syrien geschleust hatte, gilt als Meilenstein. Angedeutet hat sich die Entwicklung bereits kurz nach dem verheerenden Erdbeben im syrisch-t&uuml;rkischen Grenzgebiet Anfang Februar: Saudische Flugzeuge landeten erstmals wieder auf syrischem Boden, um Hilfsg&uuml;ter f&uuml;r die Erdbebenopfer abzuladen. Am 23. M&auml;rz, kurz nachdem Riad und Teheran ein Abkommen zur Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen geschlossen hatten, berichteten saudische Medien, das K&ouml;nigshaus wolle auch mit Syrien konsularische Dienste wieder aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448774.naher-und-mittlerer-osten-ende-der-eiszeit.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechte L&uuml;gen demontiert<\/strong><br>\nItalien: Regierung Meloni ruft wegen Zahl Schutzsuchender Notstand aus. Ihre Politik hat ihn verursacht.<br>\nDie Regierung von Giorgia Meloni rief am Donnerstag den &raquo;Notstand&laquo; aus. 31.292 Personen sind seit Jahresanfang an den italienischen K&uuml;sten angekommen. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren es noch 7.928, ein Jahr zuvor 8.505. Seit Melonis Amtsantritt am 21. Oktober lag die Gesamtzahl der Ankommenden bei 59.509. Es passiert also das genaue Gegenteil von dem, was Meloni ihren W&auml;hlern versprochen hat. L&ouml;sungen, um dem &raquo;Notstand&laquo; zu begegnen, wurden nicht gefunden. Das einzige, was man getan hat, ist, NGOs rechtlich zu verfolgen, sich mit Beh&ouml;rden in den Transitl&auml;ndern zu treffen und Strafen gegen &raquo;Schlepper&laquo; zu versch&auml;rfen. Beim Vollbrachten handelt es sich um illusorische Ma&szlig;nahmen, die eine Fehlinterpretation der internationalen Migrationsdynamik zum Vorschein bringen. Zudem wird die vergebliche Hoffnung erkennbar, ein komplexes soziales Ph&auml;nomen mit denselben Instrumenten anzugehen, mit denen Kriminalit&auml;t bek&auml;mpft wird: Man delegiert die Migrationsangelegenheit an Miliz und Polizei, die nicht immer an die Rechtsstaatlichkeit gebunden sind. Das erinnert an die EU-Grenzagentur Frontex. Da kommt die Frage auf, ob die EU und die &raquo;antieurop&auml;ische&laquo; Giorgia Meloni nicht doch mehr gemeinsam haben als anfangs angenommen. Zum Thema NGOs: Laut Institute for International Policy Studies (ISPI) ging vor dem Amtsantritt Melonis ein F&uuml;nftel aller Hilfsoperationen auf sie zur&uuml;ck. Heute ist ihr Anteil auf 6,7 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass nur einer von 15 geretteten Schiffbr&uuml;chigen von einer NGO gerettet wird. Die restlichen 14 erh&ouml;hen die Arbeitsbelastung der K&uuml;stenwache und in den meisten F&auml;llen auch die &Uuml;berf&uuml;llung des &raquo;Hotspots&laquo; Lampedusa. Die Regierung beschlie&szlig;t also Ma&szlig;nahmen, die sie selbst &uuml;berfordern. Ein Geniestreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448797.massengrab-mittelmeer-rechte-l%C3%BCgen-demontiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Prozess zu Anschl&auml;gen in Br&uuml;ssel 2016: Kaum Reue, keine Verantwortung<\/strong><br>\nIm Gerichtssaal schieben die Angeklagten der Anschl&auml;ge von 2016 die Schuld auf den Westen. Die Bombardierung des &bdquo;IS&ldquo; habe ihren Hass gesch&uuml;rt.<br>\nWarum mussten 32 Menschen bei den Bombenanschl&auml;gen vom 22. M&auml;rz 2016 in Br&uuml;ssel sterben? Was hatte die T&auml;ter zu ihren Anschl&auml;gen getrieben? Bereits seit vier Monaten versucht ein Geschworenengericht in der belgischen Hauptstadt, die Hintergr&uuml;nde des islamistischen Terrorangriffs aufzukl&auml;ren. Nun haben sich die neun Angeklagten erstmals zu ihren Motiven ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nHass gegen den Westen und Rache f&uuml;r die Bombardierung des &bdquo;Islamischen Staats&ldquo; (IS) in Syrien &ndash; das waren nach Aussage von Salah Abdeslam und seinen Komplizen die Hauptmotive f&uuml;r die Attacken in Br&uuml;ssel. Bei den Luftangriffen der westlichen Anti-IS-Koalition habe es viele zivile Opfer gegeben, sagte Abdeslam &ndash; sogar mehr noch als bei den Terrorakten in Paris und Br&uuml;ssel.<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erten sich Sofien Ayari und Mohamed Abrini, der als &bdquo;Mann mit dem Hut&ldquo; bekannt wurde. Angesichts der Bomben, die aus westlicher Hand auf Syrien fielen, habe er einen Hass entwickelt, den er vorher von sich nicht gekannt habe, so Ayari. &bdquo;Wir stecken immer noch in diesem Krieg zwischen Orient und Okzident&ldquo;, sagte Abrini. Seit dem 11. September 2001 habe sich die Lage weiter versch&auml;rft.<br>\n&bdquo;Ich billige das nicht&ldquo;, erkl&auml;rte Abrini. Doch f&uuml;r die Gr&auml;ueltaten seien nicht allein der IS und seine K&auml;mpfer verantwortlich. Auch der Westen habe sich nicht an die Regeln des Krieges gehalten und unschuldige Frauen und Kinder umgebracht. &bdquo;Es fehlen einige Leute auf der Anklagebank&ldquo;, behauptete er im Gerichtssaal. &bdquo;Ich meine nicht die B&auml;rtigen&ldquo;, so Abrini weiter, &bdquo;sondern die M&auml;nner in Anzug und Krawatte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Prozess-zu-Anschlaegen-in-Bruessel-2016\/!5924586\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>A Matter of Personal Hospitality: Buying the US Supreme Court<\/strong><br>\nWhat is going to be done with Clarence Thomas, that darling reactionary among reactionaries on the US Supreme Court?  Evidently, the justice seems to assume that being bribed, paid off or bought by a billionaire over the course of 20 years is a perfectly appropriate practice, reconcilable with the role of his office in handing down judgments affecting the lives of millions.<br>\nA ProPublica investigation has found that the Supreme Court justice received gifts from the billionaire real estate magnate and Republican donor Harlan Crow for two decades.  It opens with a description of one of those gifts: flying on a Bombardier Global 5000 jet to Indonesia, wife Virginia &ldquo;Ginni&rdquo; Thomas in tow; nine days of island hopping across the archipelago on a fully staffed superyacht &ndash; all for the splendid value of $500,000.<br>\nAs the investigation points out, the failure to disclose such travel and resort stints would seem to violate the post-Watergate law requiring justices, judges, members of Congress and federal officials to disclose most gifts.  For Crow, as outlined in a statement, this was all a case of extended &ldquo;hospitality&rdquo;, something which Thomas had never sought.  It was &ldquo;no different from the hospitality we have extended to our many other dear friends.&rdquo;  That&rsquo;s influence for you.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2023\/04\/12\/a-matter-of-personal-hospitality-buying-the-us-supreme-court\/\">Counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chatkontrolle: Studie zerlegt Pl&auml;ne der EU-Kommission<\/strong><br>\nEine Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des EU-Parlaments kritisiert die &Uuml;berwachungspl&auml;ne der EU-Kommission hart. Ihr Vorschlag einer Chatkontrolle verletze die Grundrechte, sei technisch fragw&uuml;rdig und w&uuml;rde wohl mit bestehender Rechtsprechung kollidieren.<br>\nDie EU-Kommission bekommt heftigen Gegenwind von Fachleuten des EU-Parlaments zu sp&uuml;ren. Ihr als Chatkontrolle bekannter Gesetzentwurf, der sexualisierte Gewalt gegen Kinder im Netz bek&auml;mpfen soll, sei nur begrenzt effektiv, um das erkl&auml;rte Ziel zu erreichen, hei&szlig;t es in einer Studie des Wissenschaftlichen Dienstes im EU-Parlament (EPRS). Zudem drohe der Vorschlag, die Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung zu untergraben und gef&auml;hrde die Grundrechte von Nutzer:innen, so die Untersuchung, die heute im Ausschuss f&uuml;r b&uuml;rgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) im EU-Parlament vorgestellt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/chatkontrolle-studie-zerlegt-plaene-der-eu-kommission\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verkehrswende abgesagt<\/strong><br>\nBundesminister Wissing h&auml;lt Verlagerung von G&uuml;terverkehr auf Schiene f&uuml;r nicht zeitgem&auml;&szlig;. Er setzt auf mehr Beton und mehr Autos.<br>\nVerkehrte Welt im Bundesverkehrsministerium (BMDV). Nach einem Handelsblatt-Bericht vom Donnerstag hat sich Ressortchef Volker Wissing klammheimlich vom Projekt verabschiedet, m&ouml;glichst schnell m&ouml;glichst viele Waren auf der Schiene zu transportieren. Bis dato gilt es als unstrittig, dass sich eine nennenswerte Reduktion der Treibhausgasemissionen allein durch eine erhebliche St&auml;rkung der Bahn realisieren l&auml;sst. Entsprechend soll die Eisenbahn laut Koalitionsvertrag der Ampelparteien bis 2030 doppelt so viele Menschen wie heute bef&ouml;rdern und den Anteil am G&uuml;terverkehr auf 25 Prozent steigern. Nicht mit dem FDP-Mann, der propagiert neuerdings: &raquo;Klima- und Verlagerungsziele sind zu trennen.&laquo; (&hellip;) Wer so unverbl&uuml;mt aufs Auto setzt, muss freilich weiter eifrig Betonpisten bauen. Nach der neusten Prognose des BMDV w&auml;chst der Verkehr in Deutschland bis 2051 kr&auml;ftig weiter &ndash; vor allem auf der Stra&szlig;e, auf der Schiene weniger, auf dem Wasser kaum noch. (&hellip;) F&uuml;r Winfried Wolf von der Initiative &raquo;B&uuml;rgerbahn&laquo; ist das Vorhaben ein neuer Treiber der &raquo;grassierenden Transportinflation&laquo;. Der zur Etablierung der Technik erforderliche Aufwand sei &raquo;gigantisch und nicht zu stemmen&laquo;, gab er am Donnerstag gegen&uuml;ber junge Welt zu bedenken. Dazu komme der Widerspruch, dass man in den St&auml;dten E-Busse mit schweren Batterien forciere, w&auml;hrend Oberleitungsbusse wie in Salzburg, Belgrad oder Bern abgelehnt w&uuml;rden. Aber auf der Autobahn sei alles anders, &raquo;obwohl hier der Investitionsbedarf immens ist&laquo;. Wolf fragt sich: &raquo;Warum gibt es kein Programm zur Vollelektrifizierung des Schienennetzes, wie in der Schweiz seit Jahrzehnten der Fall, wie in &Ouml;sterreich bis 2030 geplant?&laquo; Hierzulande st&uuml;nden bisher nur knapp 60 Prozent des Netzes unter Strom, &raquo;weshalb Dieselloks h&auml;ufig unter der Oberleitung fahren&laquo;. Mit Blick auf den BMDV-Bericht spricht man beim Netzwerk &raquo;Die G&uuml;terbahnen&laquo; von einer &raquo;Kriegserkl&auml;rung&laquo;. (&hellip;) Wissing sei &raquo;ein lupenreiner Lobbyist derjenigen Konzerne, die an Lkw und Erd&ouml;l verdienen&laquo;, beklagte Carl Wa&szlig;muth vom B&uuml;ndnis &raquo;Bahn f&uuml;r alle&laquo;. &raquo;Was f&uuml;r eine Katastrophe f&uuml;r die Verkehrswende&laquo;, beklagte er im jW-Gespr&auml;ch. &raquo;W&auml;ren die Gr&uuml;nen wirklich eine Klimaschutzpartei, m&uuml;ssten sie jetzt aus der Koalition aussteigen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448792.infrastruktur-verkehrswende-abgesagt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Rausch mit &Ouml;zdebach &amp; Lautermir<\/strong><br>\nGestern haben uns die Bubatz-Freunde Karl #Lauterbauch und Cem #&Ouml;zdemir von ihren lustigen Legalisierungspl&auml;nen erz&auml;hlt. Es lie&szlig;en sich ein paar merkw&uuml;rdige Ideen, wie Cannabis Social Clubs und irgendwelche Modellversuche in Franken, raush&ouml;ren. Alles klar. Es bleibt abzuwarten, ob so die Entkriminalisierung funktioniert. Au&szlig;erdem wie immer auch ein paar lockere Themen in ihrer Wohlf&uuml;hlsendung #K&uuml;ppersbuschTV: Migrationsnotstand in #Italien und #Atomkraftwerke.<br>\nViel Spa&szlig; und gute Unterhaltung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FEWZBZV5HSE\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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