{"id":96526,"date":"2023-04-19T08:30:39","date_gmt":"2023-04-19T06:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526"},"modified":"2023-04-19T08:15:13","modified_gmt":"2023-04-19T06:15:13","slug":"hinweise-des-tages-4340","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h01\">Macron Wants China&rsquo;s Help to Bring Russia, Ukraine to Table<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h02\">F&uuml;r ein geopolitisches Gleichgewicht in der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h03\">K&ouml;nnen die BRICS &uuml;ber den IWF und die Weltbank triumphieren? Der Aufstieg des globalen S&uuml;dens.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h04\">Retourkutsche aus Beijing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h05\">Der n&auml;chste R&uuml;ckschlag im Sahel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h06\">Merkel hat EUropa zusammengehalten? Wohl kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h07\">Deutschland soll f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h08\">Protest in Taiwan gegen das Treffen von Tsai mit dem Kongressabgeordneteen Mc Carthy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h09\">Ist der Krieg im Yemen bald zu Ende?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h10\">M&ouml;rderischer &raquo;Plan D&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h11\">Enslavement of African migrants &lsquo;big business&rsquo; in Libya thanks to EU funding &mdash; UN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h12\">Moderne Sklaverei: EU-Abgeordnete diskutieren &uuml;ber Fahrerstreik in Gr&auml;fenhausen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h13\">Frankreich: Ein Pr&auml;sident hat&rsquo;s eilig &ndash; Gewerkschaften bleiben sich in Ablehnung und Fortf&uuml;hrung der Proteste einig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h14\">Die Inhaftierung von Assange dauert schon zu lange an: Wong<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h15\">Impfstoff-Bestellung: Belgischer Lobbyist verklagt von der Leyen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Macron Wants China&rsquo;s Help to Bring Russia, Ukraine to Table<\/strong><br>\nThe French president aims to begin negotiations this summerThe French president aims to begin negotiations this summer<br>\nMacron has tasked Emmanuel Bonne to work with BeijingMacron has tasked Emmanuel Bonne to work with Beijing<br>\nFrench President Emmanuel Macron is looking to reverse a string of disappointing diplomatic forays by approaching China with a plan that he believes could potentially lead to talks between Russia and Ukraine.<br>\nMacron has tasked his foreign policy adviser Emmanuel Bonne to work with China&rsquo;s top diplomat, Wang Yi, to establish a framework that could be used as a basis for future negotiations, according to people familiar with the plans.<br>\n&ldquo;As President Xi Jinping stressed, there are no magic pills to solve the crisis,&rdquo; according to a spokesperson from China&rsquo;s Foreign Ministry. The spokesperson added that all parties would need to &ldquo;accumulate mutual trust to create conditions for a truce and peace talks.&rdquo;<br>\nThe French strategy envisions talks between Russia and Ukraine happening as soon as this summer if all goes well, said the people, who spoke on the condition of anonymity.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2023-04-18\/macron-wants-china-s-help-to-bring-russia-ukraine-to-the-table\">Bloomberg<\/a>\n<p>dazu: <strong>Medienbericht: Macron bietet Xi Zusammenarbeit bei Friedensplan f&uuml;r Ukraine an<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Macron will seinen Plan f&uuml;r Friedensgespr&auml;che zwischen der Ukraine und Russland mit den Beh&ouml;rden in China er&ouml;rtern. Sollte sich Macrons Projekt als erfolgreich erweisen, k&ouml;nnten die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau im Sommer stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/167983-medienbericht-macron-bietet-xi-jinping\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F&uuml;r ein geopolitisches Gleichgewicht in der Welt<\/strong><br>\nBrasilien baut wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China aus. Lula l&auml;&szlig;t sich von USA nicht beirren.<br>\nEine schmerzhafte Klatsche f&uuml;r Washington. &raquo;Niemand wird Brasilien daran hindern, seine Beziehungen zu China auszubauen&laquo;, erkl&auml;rte Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva am Freitag beim Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in Peking. Gewi&szlig; d&uuml;rfte er ebenso an einem entspannten Verh&auml;ltnis zu den USA interessiert sein, doch nicht zum Preis der Unterordnung. W&auml;hrend Washington energisch versucht, die asiatische Gro&szlig;macht zu isolieren, hatte Lula dem Pr&auml;sidenten des Nationalen Volkskongresses, Zhao Leji, kurz vor dem Empfang in der Gro&szlig;en Halle des Volkes versichert, da&szlig; China &raquo;ein bevorzugter Partner Brasiliens&laquo; sei. Das weltweit mit gro&szlig;em Interesse erwartete Gespr&auml;ch mit Xi Jinping war der H&ouml;hepunkt von Lulas viert&auml;gigem Staatsbesuch, bei dem unter anderem 20 Handels- und Partnerschaftsabkommen unterzeichnet wurden. Beide Partner k&uuml;ndigten an, die Verbindungen zwischen ihren L&auml;ndern in den n&auml;chsten vier Jahren &raquo;in mehreren Bereichen&laquo; weiter zu st&auml;rken. &raquo;Gestern haben wir Huawei einen Besuch abgestattet, um der Welt zu zeigen, da&szlig; wir in unseren Beziehungen zu China keine Vorurteile haben&laquo;, stichelte Lula beim Treffen der Staatsoberh&auml;upter weiter in Richtung USA. Deren Regierung war die demonstrative Visite der hochkar&auml;tigen brasilianischen Delegation beim Technologieriesen in Shanghai, den Washington als &raquo;Sicherheitsrisiko&laquo; betrachtet, sauer aufgesto&szlig;en. (&hellip;)<br>\nAnders als Lula hatte die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock bei ihrem dreit&auml;gigen Antrittsbesuch in der nordchinesischen Stadt Tianjin und sp&auml;ter auch in der Hauptstadt vor allem altbekannte Positionen Washingtons wiederholt. (&hellip;)<br>\nChinas Au&szlig;enminister Qin Gang reagierte h&ouml;flich, aber bestimmt auf die wenig diplomatischen &Auml;u&szlig;erungen der Besucherin. Als Wink mit dem Zaunpfahl bekr&auml;ftigte Qin die Position seines Landes, &raquo;keine Waffen in Krisengebiete und an Konfliktparteien zu liefern&laquo;. Die Frage, ob sich das von Deutschland auch sagen lasse, lag damit nat&uuml;rlich in der Luft. Auf Baerbocks Forderung, den Verkauf von &raquo;G&uuml;tern mit m&ouml;glicher milit&auml;rischer Nutzung&laquo; wie IT-Technik, Software oder Chemikalien einzustellen, verwies der Diplomat zweideutig auf die in China geltenden rechtlichen Vorgaben. Auf die von Baerbock bekannte Kriegsrhetorik d&uuml;rfte sein Rat bezogen gewesen sein, &raquo;nicht weiter &Ouml;l ins Feuer (zu) gie&szlig;en&laquo;. Chinas Regierung setze sich daf&uuml;r ein, &raquo;Vers&ouml;hnung zu f&ouml;rdern und Friedensverhandlungen voranzubringen&laquo;, erkl&auml;rte er. Zum Abschlu&szlig; wurde Qin dann doch noch deutlich: &raquo;Was China am wenigsten braucht, ist ein Lehrmeister aus dem Westen&laquo;, gab er seiner deutschen Amtskollegin mit auf den Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1440581975684\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kritik verf&auml;ngt nicht<\/strong><br>\nRusslands Au&szlig;enminister &raquo;freundschaftlich&laquo; von Brasiliens Pr&auml;sident Lula empfangen.<br>\nWashingtons Reaktion auf die Lateinamerikareise des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow zeugt von Hilflosigkeit. W&auml;hrend Lawrow am Montag (Ortszeit) zum Auftakt seiner f&uuml;nft&auml;gigen Besuchstour in Brasilien das Angebot des s&uuml;damerikanischen Landes begr&uuml;&szlig;te, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln, reagierte die US-Regierung mit einer Beleidigung. Das Wei&szlig;e Haus warf der Regierung von Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva vor, sie plappere &raquo;russische und chinesische Propaganda nach&laquo;. Statt der von Lula da Silva vorgeschlagenen Friedensinitiative erwarte sein Land, dass der brasilianische Pr&auml;sident Moskau auffordere, &raquo;die Feindseligkeiten zu beenden und die russischen Streitkr&auml;fte aus der Ukraine abzuziehen&laquo;, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby. In Bras&iacute;lia biss der ehemalige Konteradmiral der US Navy damit auf Granit. Die von den USA attackierten Brasilianer reagierten ver&auml;rgert. Au&szlig;enminister Mauro Vieira wies die Kritik an der Politik seines Landes zur&uuml;ck. &raquo;Nein. Ich stimme dem &uuml;berhaupt nicht zu&laquo;, kommentierte Vieira die &Auml;u&szlig;erungen Kirbys. &Ouml;rtliche Medien warfen Washington vor, sich unzul&auml;ssig einzumischen. &raquo;Es geht nicht darum, eine Au&szlig;enpolitik zu machen, die den USA, dem Vereinigten K&ouml;nigreich oder wem auch immer gef&auml;llt&laquo;, verteidigte auch P&eacute;rsio Gl&oacute;ria de Paula, ein Russland-Spezialist am Zentrum f&uuml;r fortgeschrittene Situationsanalyse (NAC) der Milit&auml;rakademie Escola de Guerra Naval in Rio de Janeiro, die Vorschl&auml;ge Lulas. Gegen&uuml;ber der russischen Agentur Sputnik verwies der Experte darauf, dass der westliche Block &raquo;ein aktiver Teil des Konflikts ist&laquo;. Lula da Silva hatte erst am Sonnabend beim Staatsbesuch in China auf die Mitverantwortung der USA und der EU f&uuml;r den Ukraine-Krieg hingewiesen. Die Vereinigten Staaten sollten endlich &raquo;aufh&ouml;ren, den Krieg zu sch&uuml;ren, und anfangen, &uuml;ber Frieden zu reden&laquo;, sagte er bei der Abreise aus Beijing.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449125.position-bekr%C3%A4ftigt-kritik-verf%C3%A4ngt-nicht.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Brasiliens Lula reist nach China und ruft dazu auf, die Dominanz des US-Dollars zu beenden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBrasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva unternahm eine historische Reise nach China, wo er zahlreiche Kooperationsabkommen unterzeichnete und versprach, die Vorherrschaft des US-Dollars in Frage zu stellen.<br>\nBrasiliens linker Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva, im Volksmund Lula genannt, unternahm im April eine historische Reise nach China.<br>\nDort vertieften die beiden L&auml;nder ihre umfassende strategische Partnerschaft und unterzeichneten 15 Abkommen in den Bereichen Handel, wissenschaftliche Forschung, Technologie, erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Fleischproduktion, Finanzen, digitale Wirtschaft, Kommunikation, Medien, Bek&auml;mpfung von Armut und Hunger und sogar die gemeinsame Entwicklung von Satelliten und die Zusammenarbeit im Weltraum<br>\nChina hat Investitionen in H&ouml;he von sch&auml;tzungsweise 50 Milliarden brasilianischen Reais zugesagt. Symbolischerweise wird eine brasilianische Fabrik, die bisher vom US-Automobilhersteller Ford betrieben wurde, k&uuml;nftig von dem chinesischen Elektroautohersteller BYD betrieben.<br>\nDas Treffen zwischen Lula und Pr&auml;sident Xi Jinping in Peking fand nur wenige Wochen nach der Vereinbarung zwischen China und Brasilien statt, im bilateralen Handel die jeweiligen Landesw&auml;hrungen zu verwenden und den US-Dollar auszuschlie&szlig;en.<br>\nBei seinem Besuch in China machte Lula deutlich, dass die Entdollarisierung f&uuml;r sein Land h&ouml;chste Priorit&auml;t hat.<br>\n&ldquo;Jede Nacht frage ich mich, warum alle L&auml;nder ihren Handel auf den Dollar st&uuml;tzen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Lula laut einem Bericht der Financial Times.<br>\n&ldquo;Warum k&ouml;nnen wir nicht mit unseren eigenen W&auml;hrungen Handel treiben?&rdquo;, fragte der brasilianische Staatschef. &ldquo;Wer hat denn beschlossen, dass der Dollar die W&auml;hrung ist, nachdem der Goldstandard abgeschafft wurde?&rdquo;<br>\nViele US-Politiker zeigten sich emp&ouml;rt &uuml;ber das historische Abkommen zwischen China und Brasilien zur Entdollarisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/geopoliticaleconomy.substack.com\/p\/brazil-lula-china-dollar\">Geopolitical Economy Report<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>BRICS-Bank entdollarisiert, sagt die neue Chefin Dilma Rousseff<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie neue Pr&auml;sidentin der BRICS-Bank hat enth&uuml;llt, dass der vom globalen S&uuml;den gef&uuml;hrte Block auf dem Weg zur Entdollarisierung ist und sich allm&auml;hlich von der Verwendung des US-Dollars entfernt.<br>\nDie neue Entwicklungsbank plant, fast ein Drittel (30 %) ihrer Kredite in den Landesw&auml;hrungen der Mitglieder der Finanzinstitution zu vergeben.<br>\nDilma Rousseff, die linksgerichtete ehemalige Pr&auml;sidentin Brasiliens, hat im M&auml;rz dieses Jahres die Leitung der in Shanghai, China, ans&auml;ssigen Neuen Entwicklungsbank (NDB) &uuml;bernommen.<br>\nDie NDB wurde 2014 vom BRICS-Block (Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika) als eine auf den Globalen S&uuml;den ausgerichtete Alternative zur von den USA dominierten Weltbank gegr&uuml;ndet, die daf&uuml;r ber&uuml;chtigt ist, verarmten L&auml;ndern neoliberale Wirtschaftsreformen aufzuzwingen, die deren Entwicklung behindern.<br>\nIn einem Interview mit Chinas gr&ouml;&szlig;tem Medienunternehmen CGTN am 14. April erkl&auml;rte Rousseff: &ldquo;Wir m&uuml;ssen Wege finden, um Wechselkursrisiken und andere Probleme zu vermeiden, wie etwa die Abh&auml;ngigkeit von einer einzigen W&auml;hrung, wie dem US-Dollar.&rdquo; [&hellip;]<br>\nAuf die Frage, vor welchen Herausforderungen die BRICS und die NDB stehen, antwortete Rousseff: Die Welt ist derzeit von einer hohen Inflation und einer restriktiven Geldpolitik bedroht, insbesondere in den Industriel&auml;ndern. Eine solche Geldpolitik bedeutet h&ouml;here Zinss&auml;tze und damit eine h&ouml;here Wahrscheinlichkeit eines Wachstumsr&uuml;ckgangs und einer Rezession. Hier stellt sich eine wichtige Frage f&uuml;r die BRICS. Wir brauchen einen Mechanismus, einen so genannten Anti-Krisen-Mechanismus, der antizyklisch sein und die Stabilisierung unterst&uuml;tzen muss. Es m&uuml;ssen Wege gefunden werden, um Wechselkursrisiken und andere Probleme zu vermeiden, wie etwa die Abh&auml;ngigkeit von einer einzigen W&auml;hrung, wie dem US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/brics-bank-de-dollarizing-new-chief-dilma-rousseff-says\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>K&ouml;nnen die BRICS &uuml;ber den IWF und die Weltbank triumphieren? Der Aufstieg des globalen S&uuml;dens.<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWer h&auml;tte gedacht, dass die BRICS-Staaten zum potenziellen Rivalen der G7-L&auml;nder, der Weltbank und des IWF aufsteigen k&ouml;nnten? Aber diese einst weit entfernte M&ouml;glichkeit hat nun reale Aussichten, die das politische Gleichgewicht der Weltpolitik ver&auml;ndern k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nDer geopolitische globale Konflikt, der durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ausgel&ouml;st wurde, erwies sich jedoch als treibende Kraft hinter der massiven Expansion der BRICS, zumal finanzstarke L&auml;nder Interesse an der Initiative zeigten. Dazu geh&ouml;ren Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Mexiko, Algerien und vor allem Saudi-Arabien. [&hellip;]<br>\nDer IWF und die Weltbank sind daf&uuml;r ber&uuml;chtigt, dass sie ihre monet&auml;re Unterst&uuml;tzung f&uuml;r L&auml;nder, insbesondere im globalen S&uuml;den, an politische Bedingungen kn&uuml;pfen. Diese Haltung wird oft unter dem Deckmantel der Menschenrechte und der Demokratie gerechtfertigt, obwohl sie ausschlie&szlig;lich mit der Privatisierung und der &Ouml;ffnung der M&auml;rkte f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren &ndash; sprich westliche Unternehmen &ndash; zusammenh&auml;ngt. [&hellip;]<br>\nDie Behauptung, BRICS sei eine rein wirtschaftliche Gruppe, l&auml;sst einen gro&szlig;en Teil der Geschichte au&szlig;er Acht. Der Zeitpunkt der BRICS-Expansion, der strenge politische Diskurs ihrer Mitglieder, potenziellen Mitglieder und Verb&uuml;ndeten, die wiederholten Besuche russischer und chinesischer Spitzendiplomaten in Afrika und anderen Regionen des globalen S&uuml;dens usw. deuten darauf hin, dass die BRICS zur neuen Plattform des S&uuml;dens f&uuml;r Geopolitik, Wirtschaft und Diplomatie geworden sind.<br>\nJe erfolgreicher BRICS wird, desto schw&auml;cher wird die westliche Hegemonie &uuml;ber den S&uuml;den werden. Auch wenn einige westliche Politiker und Medien darauf bestehen, die Rolle der BRICS bei der Gestaltung der neuen Weltordnung herunterzuspielen, scheint der Wandel real und unumkehrbar zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/can-brics-triumph-over-the-imf-and-world-bank\/\">Popular Resistance<\/a>\n<p>dazu: <strong>Dramatisches Eingest&auml;ndnis der US-Finanzministerin: Russland-Sanktionen gef&auml;hrden die globale Vormachtstellung des Dollars<\/strong><br>\nEines haben wir lange nicht geh&ouml;rt: Dass die Sanktionen gegen Russland Zeit brauchten, um zu wirken.<br>\nKeine Rede mehr. W&auml;re auch zu peinlich, wenn die Internationale Energieagentur meldet, dass Russlands Erd&ouml;l-Exporte durch die Decke gehen.<br>\nUn&uuml;bersehbar bleibt aber, dass sich der Westen ins eigene Fleisch schneidet. Erstmals hat dies die US-Administration eingestanden. Finanzministerin Janet Yellen sieht das Herzst&uuml;ck globaler US-Machtentfaltung bedroht: die Dominanz des Dollars.<br>\n&laquo;Beim Einsatz von Finanzsanktionen, die an die Rolle des Dollars gekoppelt sind, besteht das Risiko, dass sie mit der Zeit die Hegemonie des Dollars untergraben k&ouml;nnen&raquo;, sagte sie CNN. L&auml;nder wie China, Russland oder der Iran k&ouml;nnten sich nach einer Alternative umsehen.<br>\nDas wusste Amerika bisher noch immer zu verhindern, denn bei der W&auml;hrung h&ouml;rt der Spass auf. Sie ist existenziell f&uuml;r die USA. Solange der Dollar Leitw&auml;hrung ist, finanziert die Welt Amerikas Ausgaben, Defizite und Kriege.<br>\nDroht ihm Gefahr, sind die USA zu allem f&auml;hig. Es geht ums &Uuml;berleben als Supermacht. Yellens Worte sollten ein Alarmsignal sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/dramatisches-eingestaendnis-der-us-finanzministerin-russland-sanktionen-gefaehrden-die-globale-vormachtstellung-des-dollars\/%20\">weltwoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Retourkutsche aus Beijing<\/strong><br>\nChina weist Vorw&uuml;rfe der G7-Au&szlig;enminister zur&uuml;ck.<br>\nDie Reaktion fiel scharf aus. Am Dienstag kommentierte der chinesische Au&szlig;enamtssprecher Wang Weibin auf einer Pressekonferenz in Beijing, die Chefdiplomaten der G7-Staaten h&auml;tten sich bei ihrem am gleichen Tag zu Ende gegangenen Treffen im japanischen Karuizawa &raquo;grob in Chinas innere Angelegenheiten eingemischt&laquo;, wie dpa berichtete. Das zum Abschluss der dreit&auml;gigen Zusammenkunft ver&ouml;ffentlichte Kommuniqu&eacute; strotze vor &raquo;Arroganz, Vorurteilen und B&ouml;swilligkeiten&laquo; und verleumde und verunglimpfe China. Tats&auml;chlich erheben die G7-Au&szlig;enminister in ihrer Abschlusserkl&auml;rung schwere Vorw&uuml;rfe gegen China. Zun&auml;chst werden der Volksrepublik unfaire Gesch&auml;ftspraktiken vorgeworfen. Dann wird die Volksrepublik als Aggressor gegen&uuml;ber Taiwan und im S&uuml;dchinesischen Meer dargestellt und an die &raquo;Notwendigkeit&laquo; erinnert, &raquo;die Charta der Vereinten Nationen zu wahren&laquo;. Auch beklagen die Au&szlig;enminister &raquo;Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und Tibet&laquo; und brandmarken die &raquo;Aush&ouml;hlung der demokratischen Freiheiten in Hongkong&laquo;. Taiwan sei jedoch &raquo;unabtrennbarer Teil&laquo; Chinas, entgegnete Wang unter Hinweis auf die internationale Rechtslage. Um den Frieden in der Meerenge der Taiwanstra&szlig;e aufrechtzuerhalten, sei es erforderlich, den Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen auf der Insel entgegenzutreten und nicht nur Lippenbekenntnisse zur &raquo;Ein-China-Politik&laquo; abzulegen. Was die Lage in Hongkong, Tibet und Xinjiang betreffe, so handele es sich ebenfalls um &raquo;innere Angelegenheiten&laquo; Chinas, die keine Einmischung erlaubten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449097.denken-wie-im-kalten-krieg-retourkutsche-aus-beijing.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der n&auml;chste R&uuml;ckschlag im Sahel<\/strong><br>\nMit der Ausweisung des deutschen Botschafters geht mit dem Tschad das n&auml;chste Land der Sahelzone auf Konfrontationskurs zu den Staaten der EU. Die Regierung in N&rsquo;Djamena wirft dem Botschafter Berichten zufolge vor, mit intern get&auml;tigten &Auml;u&szlig;erungen die Spannungen im Tschad gesch&uuml;rt zu haben. Die Bundesregierung verteidigt den Diplomaten, lobt seine T&auml;tigkeit als &bdquo;vorbildlich&ldquo; und hat im Gegenzug die tschadische Botschafterin in Berlin des Landes verwiesen. Die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem Tschad galten zwar als vergleichsweise schwach ausgepr&auml;gt: Das Land z&auml;hlt zur Fran&ccedil;afrique, der unmittelbaren Einflusssph&auml;re Frankreichs in seinen ehemaligen Kolonien, in denen es lange Zeit eine neokoloniale Kontrolle aufrechterhalten konnte; entsprechend gelang es zun&auml;chst Bonn und sp&auml;ter Berlin nie, einen eigenen starken Einfluss aufzubauen. Allerdings folgt die Eskalation des Streits mit N&rsquo;Djamena schweren R&uuml;ckschl&auml;gen Deutschlands, Frankreichs und der EU in Mali und in Burkina Faso, die beide einen Abzug der auf ihrem Territorium operierenden franz&ouml;sischen Truppen durchgesetzt haben. Der Einfluss der EU-M&auml;chte im Sahel ger&auml;t ins Wanken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9215\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkel hat EUropa zusammengehalten? Wohl kaum<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Steinmeier hat die fr&uuml;here Kanzlerin Merkel mit dem &ldquo;Gro&szlig;kreuz des Verdienstkreuzes&rdquo; ausgezeichnet. Zur Begr&uuml;ndung sagte er, die CDU-Politikerin habe Europa zusammengehalten. Ernsthaft?<br>\nMeine Bilanz f&auml;llt anders aus: In der Finanzkrise dachte Merkel zuerst an Deutschland. Andere L&auml;nder waren ihr egal, wie der damalige franz&ouml;sische Staatschef Sarkozy w&uuml;tend feststellte (&ldquo;chacun sa merde&rdquo;).<br>\nDie Eurokrise heizte sie durch eine harte Austerit&auml;tspolitik kr&auml;ftig an. 2015 w&auml;re Griechenland fast aus dem Euro geflogen, weil Merkel ihren damaligen Finanzminister Sch&auml;uble von der Leine lie&szlig;. Das &ldquo;deutsche Europa&rdquo; war gnadenlos.<br>\nLast but not least f&auml;llt auch der Brexit in Merkels Amtszeit. Sie hatte ausgerechnet den unf&auml;higen fr&uuml;heren Premier Cameron zu ihrem engsten Verb&uuml;ndeten gemacht, der sein Land dann in das fatale EU-Referendum f&uuml;hrte. [&hellip;]<br>\nAuch der Bruch mit Russland geht letztlich auf ihr Konto. Denn Merkel tat nichts, um die Abkommen von Minsk durchzusetzen, die die Ukraine-Krise beilegen sollten. Es sei nur darum gegangen, Zeit zu gewinnen, sagte sie nach ihrem Abgang. [&hellip;]<br>\nIn einem Punkt hat Steinmeier allerdings recht: Als erste Bundeskanzlerin und Ostdeutsche habe sie daf&uuml;r gesorgt, dass Deutschland durch mehrere gro&szlig;e Krisen besser als die meisten anderen L&auml;nder gekommen sei, sagte er.<br>\nUnter ihrer &Auml;gide entwickelte sich Deutschland zum &ldquo;free rider&rdquo;, der auf Kosten anderer prosperierte und &uuml;berf&auml;llige Reformen verhinderte. Dummerweise zahlen wir nun die Rechnung daf&uuml;r &ndash; sie f&auml;llt gesalzen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/merkel-hat-europa-zusammengehalten-im-gegenteil\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland soll f&uuml;hren<\/strong><br>\nSozialdemokratische &raquo;Zeitenwende&laquo;: SPD-Grundsatzpapier fordert eine &raquo;milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle&laquo; der Bundesrepublik zum &raquo;Schutz&laquo; der &raquo;regelbasierten Ordnung&laquo;.<br>\nObwohl man aus der SPD durchaus auch kernige S&auml;tze in Sachen Friedens- oder besser Milit&auml;rpolitik gewohnt ist, kann sie derzeit zweifellos als die vern&uuml;nftigste Regierungspartei betrachtet werden (auch wenn es daf&uuml;r nicht sonderlich viel braucht). Doch auch hier scheinen die Militaristen, allen voran Parteichef Lars Klingbeil, immer weiter die Oberhand zu gewinnen. Als j&uuml;ngster Beweis hierf&uuml;r kann das Ende Januar 2023 erschienene Papier &raquo;Sozialdemokratische Antworten auf eine Welt im Umbruch&laquo; gelten. Die Verteidigung der &raquo;regelbasierten Ordnung&laquo; erfordere, hei&szlig;t es darin, eine &raquo;milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle&laquo; Deutschlands in der Welt, gest&uuml;tzt auf ein &raquo;geopolitisch selbstbewusstes Europa&laquo;, um in der &raquo;Systemrivalit&auml;t&laquo; mit China und insbesondere Russland bestehen zu k&ouml;nnen &ndash; und selbstredend m&uuml;ssten derlei Ambitionen dann auch mit den entsprechenden finanziellen Ressourcen unterf&uuml;ttert werden. Die Autoren des Papiers greifen damit nahezu inhaltsgleich eine Programmatik auf, die bereits vor mehr als zehn Jahren im Projekt &raquo;Neue Macht &ndash; Neue Verantwortung&laquo; entworfen wurde. Ziel ist es, deutsche Gro&szlig;machtphantasien wahr werden zu lassen, was bislang aber &ndash; auch aufgrund von Widerstand in Teilen der SPD &ndash; nur in Ans&auml;tzen realisiert werden konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449082.milit%C3%A4rpolitik-deutschland-soll-f%C3%BChren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Protest in Taiwan gegen das Treffen von Tsai mit dem Kongressabgeordneteen Mc Carthy<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nMehr als 50 politische Parteien auf der Insel Taiwan haben am Freitag vor dem Taoyuan-Flughafen in Taipeh gegen das Treffen von Regierungschefin Tsai Ing-wen mit dem Sprecher des US-Repr&auml;sentantenhauses Kevin McCarthy protestiert.<br>\nDie Aktion am Freitag unter dem Motto &ldquo;Anti-Taiwanische Unabh&auml;ngigkeit, Anti-Einmischung&rdquo; begann gegen 19:30 Uhr und dauerte mehr als eine Stunde. Mehr als 200 Menschen aus &uuml;ber 50 politischen Parteien &ndash; darunter die Labor Party of Taiwan, die Reunification Alliance Party, die Chinese Unification Promotion Party und die New Party &ndash; versammelten sich vor dem Flughafen, forderten die Wiedervereinigung und schwenkten Transparente mit Slogans wie &ldquo;Tsai-McCarthy verkauft Taiwan&rdquo; und &ldquo;Wir wollen keinen Krieg, sondern Frieden&rdquo;.<br>\nZiel des Protestes war es, der Welt mitzuteilen, dass die Menschen auf der Insel gegen die Absprachen zwischen Tsai und US-Politikern und gegen die Verletzung des Ein-China-Prinzips sind, erkl&auml;rte Wu Jung-yuan, Vorsitzender der Arbeiterpartei, der ebenfalls an dem Protest am Freitag teilnahm, gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/protest-in-taiwan-against-tsais-meeting-with-congressman-mccarthy\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ist der Krieg im Yemen bald zu Ende?<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n&ldquo;So nah war der Jemen noch nie an einem echten Fortschritt auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden.&rdquo;<br>\nEine Delegation aus Saudi-Arabien ist zusammen mit omanischen Unterh&auml;ndlern in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa eingetroffen, um eine L&ouml;sung f&uuml;r den anhaltenden Krieg im Jemen zu finden. Dies stellt einen wichtigen Wendepunkt in einem Konflikt dar, der vor mehr als acht Jahren begann und als Patt zwischen den jemenitischen Houthis und einer von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterst&uuml;tzten und angef&uuml;hrten Anti-Houthi-Koalition bezeichnet wurde.<br>\nDiese wohl unerwartete Wendung der Ereignisse &ndash; &uuml;berraschend angesichts des jahrelangen Krieges Saudi-Arabiens gegen eine Gruppe, die es als mit dem Iran verb&uuml;ndete Rebellen&rdquo; bezeichnet &ndash; ist das Ergebnis von Gespr&auml;chen, die Anfang 2022 zwischen der saudi-arabischen Regierung und der jemenitischen Regierung in Sanaa unter F&uuml;hrung der Ansar Allah &ndash; auch bekannt als Houthis &ndash; aufgenommen wurden. Die Houthis haben in den letzten acht Jahren einen Gro&szlig;teil des n&ouml;rdlichen Jemens beherrscht.<br>\nDies ist &ldquo;der gr&ouml;&szlig;te Fortschritt, den der Jemen auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden je gemacht hat&rdquo;, sagte Hans Grundberg, der Gesandte der Vereinten Nationen f&uuml;r den Jemen, Anfang des Monats gegen&uuml;ber Associated Press. Grundberg forderte beide Parteien auf, &ldquo;einen umfassenden politischen Prozess unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen einzuleiten, um den Konflikt nachhaltig zu beenden&rdquo;.<br>\nAuch wenn die Bedingungen einer Einigung noch nicht bekannt gegeben wurden, signalisiert dieser Moment die Ernsthaftigkeit der Gespr&auml;che und die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften politischen Einigung zwischen den Kriegsparteien nach Jahren der asymmetrischen Kriegsf&uuml;hrung, in denen Hunderttausende Jemeniten get&ouml;tet wurden, Millionen weitere verhungerten und der Jemen praktisch in Tr&uuml;mmern lag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/is-the-war-in-yemen-coming-to-an-end\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&ouml;rderischer &raquo;Plan D&laquo;<\/strong><br>\nBis heute f&uuml;hrt Israel die Vertreibung der Pal&auml;stinenser fort<br>\nDer israelische &raquo;Unabh&auml;ngigkeitskrieg&laquo; gegen die arabische Bev&ouml;lkerung in Pal&auml;stina h&auml;lt auch 75 Jahre nach der gewaltsamen Gr&uuml;ndung des Staates Israel unvermindert an. Der damals von der Haganah ausgearbeitete &raquo;Plan D&laquo;, der die Vertreibung der arabischen Bev&ouml;lkerung und die Zerst&ouml;rung ihrer D&ouml;rfer vorsah, damit die Menschen nicht zur&uuml;ckkehrten, wird heute von der israelischen Besatzungsarmee fortgef&uuml;hrt.<br>\nH&auml;user, Schulen, Lager und Viehst&auml;lle der Pal&auml;stinenser werden zerst&ouml;rt. Ein System von Apartheid bestimmt den Alltag. Die Menschen werden vertrieben und in Lager gezwungen. Die Bewegung der Pal&auml;stinenser ist eingeschr&auml;nkt, freier Handel nicht m&ouml;glich. Der Gazastreifen ist von Israel zu Land, Luft und Wasser blockiert.<br>\nEin ausgekl&uuml;geltes Besatzungsregime h&auml;ngt wie ein Spinnennetz &uuml;ber dem Westjordanland, das den Pal&auml;stinensern nach vielen Verhandlungen (Oslo I, Oslo II) offiziell geblieben ist. Das Land ist in drei Zonen aufgeteilt. Die A-Zone (18 Prozent) steht unter Kontrolle der Pal&auml;stinensischen Nationalbeh&ouml;rde, wird aber durch Mauern und Kontrollpunkte zerschnitten. Die B-Zone (20 Prozent) umfasst l&auml;ndliche Gebiete, die zwar von Ramallah verwaltet, aber von der israelischen Besatzungsarmee kontrolliert werden. Die C-Zone (62 Prozent) steht &raquo;aus Sicherheitsgr&uuml;nden&laquo; administrativ und milit&auml;risch unter der Kontrolle Israels.<br>\nTrotz gegenteiliger Beteuerungen und Abkommen unternimmt Israel nichts, um den Pal&auml;stinensern auch nur ein St&uuml;ck Land zur freien Bewirtschaftung und Entfaltung zu lassen. Forcierter Siedlungsbau entzieht einem angestrebten Staat Pal&auml;stina jeden Boden. Was den Pal&auml;stinensern bleibt, sind inselartige Gebilde und Lager, in denen heute die Nachfahren der Menschen leben, die vor 75 Jahren von den zionistischen Milizen um die Haganah vertrieben, ermordet, verst&uuml;mmelt wurden. Was den Pal&auml;stinensern bleibt, ist ein Freiluftgef&auml;ngnis wie der Gazastreifen, in dem es keine Perspektiven gibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/448856.nahostkonflikt-m%C3%B6rderischer-plan-d.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Enslavement of African migrants &lsquo;big business&rsquo; in Libya thanks to EU funding &mdash; UN<\/strong><br>\nAn investigation by the United Nations has concluded that money provided by the European Union to state entities in Libya has facilitated crimes against humanity ranging from forced labor and sexual slavery to torture.<br>\nThrough its financial support of the Libyan Coast Guard and the Libyan Directorate for Combating Illegal Migration (DCIM), the European Union has aided and abetted crimes against humanity, according to a recent UN report.<br>\nOn March 27, 2023, the United Nations released the findings of a three-year investigation, confirming that &ldquo;arbitrary detention, murder, rape, enslavement, sexual slavery, extrajudicial killing and enforced disappearance&rdquo; has become a &ldquo;widespread practice&rdquo; in the once-prosperous nation of Libya, which was plunged into civil war by NATO&rsquo;s regime change war over a decade ago.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2023\/04\/17\/enslavement-african-migrants-libya-eu-funding\/\">The Grayzone<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Moderne Sklaverei: EU-Abgeordnete diskutieren &uuml;ber Fahrerstreik in Gr&auml;fenhausen<\/strong><br>\nSeit Wochen streiken osteurop&auml;ische Lkw-Fahrer an der Rastst&auml;tte Gr&auml;fenhausen bei Weiterstadt. Unterst&uuml;tzung bekommen sie nun auch aus dem Europaparlament. Die EU-Abgeordneten finden deutliche Worte.<br>\nNoch immer streiken 65 osteurop&auml;ische Lkw-Fahrer auf der Rastst&auml;tte Gr&auml;fenhausen an der A5 bei Weiterstadt (Darmstadt-Dieburg). Seit Wochen geht das nun schon. Am Dienstag besch&auml;ftigte der Ausstand das Parlament der Europ&auml;ischen Union (EU) in Stra&szlig;burg.<br>\nF&uuml;r die Streikenden setzte sich unter anderem die deutsche Europaabgeordnete Gaby Bischoff (SPD) ein. Sie hatte die Lkw-Fahrer am Montag auf ihrer Reise nach Stra&szlig;burg an der Autobahn besucht &ndash; und &ldquo;moderne Sklaverei&rdquo; angeprangert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/panorama\/moderne-sklaverei-eu-parlament-diskutiert-ueber-fahrerstreik-in-graefenhausen-v2,fahrerstreik-graefenhausen-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Frankreich: Ein Pr&auml;sident hat&rsquo;s eilig &ndash; Gewerkschaften bleiben sich in Ablehnung und Fortf&uuml;hrung der Proteste einig<\/strong><br>\nDas Gesetz zur Renten&bdquo;reform&ldquo; wurde am Freitag Abend vom Verfassungsgericht best&auml;tigt, und dabei noch versch&auml;rft &ndash; Referendumsinitiative abgeschmettert &ndash; Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron unterzeichnete den Text noch am selben Abend (anders als Ger&uuml;chte behaupteten, nicht um drei Uhr in der Nacht) &ndash; Quasi im selben Atemzug wollte Macron nun die franz&ouml;sischen Gewerkschaften, nach vollzogener Tat, pardon: Unterschrift, im Elys&eacute;epalast empfangen; doch diese lehnen einhellig ab &ndash; Laut ersten Umfrage sagen zwischen 60 % und 64 % der &ouml;ffentlichen Meinung den Gewerkschaften: Weitermachen! &ndash; Nun planen Letztere einen gemeinsamen 1. Mai, was insofern historisch ist, als es erst zum dritten Mal in den letzten einhundert Jahren zu einem gemeinsamen Aufruf kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/gewerkschaften-frankreich\/frankreich-ein-praesident-hats-eilig-gewerkschaften-bleiben-sich-in-ablehnung-und-fortfuehrung-der-proteste-einig\/\">Labournet<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frankreichs Gewerkschaften mobilisieren f&uuml;r den 1. Mai<\/strong><br>\nVerfassungsrat befand Rentenreformgesetz f&uuml;r rechtens.<br>\nDas Gesetz &uuml;ber &raquo;Rentenreform&laquo;, das von zwei Dritteln der Franzosen abgelehnt wird, wurde per Ver&ouml;ffentlichung im Amtsblatt am Samstag bereits offiziell in Kraft gesetzt. Am Freitagabend hatte der von den Gewerkschaften angerufene Verfassungsrat den Text im Wesentlichen und vor allem hinsichtlich der Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre f&uuml;r rechtens erkl&auml;rt. Allerdings wurden sechs Punkte des Gesetzestextes beanstandet und gestrichen. Nach der Entscheidung des Verfassungsrates hatte der Staatspr&auml;sident 14 Tage Zeit, das Gesetz gegenzuzeichnen und damit seine Ver&ouml;ffentlichung zu veranlassen. Da&szlig; Emmanuel Macron sich beeilte, dies noch am selben Abend zu tun, werten die Gewerkschaften als &raquo;brutale Herausforderung und Provokation&laquo;. Als Reaktion darauf haben sie entschieden, Macrons Einladung zu einem Gespr&auml;ch am heutigen Dienstag im Elys&eacute;e nicht zu folgen. &raquo;Wir werden ihm nicht erlauben, zur Tagesordnung &uuml;berzugehen und so zu tun, als sei nichts geschehen&laquo;, sagte die CGT-Generalsekret&auml;rin Sophie Binet. Die Gewerkschaften geben den Widerstand nicht auf, sondern organisieren bereits die Demonstrationen am 1. Mai, die ganz im Zeichen des Kampfes gegen die Rentenreform stehen werden und beispiellosen Umfang annehmen sollen. Diese Mobilisierung d&uuml;rfte alles &uuml;bertreffen, was es in dieser Hinsicht in Frankreich seit 1945 gegeben hat, denn erstmals steht dahinter eine Einheitsfront aller gro&szlig;en Gewerkschaften des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1406456997557\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Inhaftierung von Assange dauert schon zu lange an: Wong<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n(Die Australische Anm. MM) Au&szlig;enministerin Penny Wong hat gefordert, das Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange zu beenden. Senatorin Wong sagte, das Gerichtsverfahren und die Inhaftierung des WikiLeaks-Mitbegr&uuml;nders dauere schon zu lange an. [&hellip;]<br>\nDer australische Hohe Kommissar im Vereinigten K&ouml;nigreich, Stephen Smith, besuchte Assange Anfang April im Belmarsh-Gef&auml;ngnis. Es war das erste Mal, dass ein australischer Beamter ihn seit seiner Verhaftung in der Einrichtung besuchte. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Einige der Bef&uuml;rworter von Herrn Assange haben zu Recht die Frage aufgeworfen, ob die Bedingungen in Belmarsh angemessen sind oder nicht&rdquo;, sagte Senator Wong.<br>\n&ldquo;Das ist etwas, worum ich meinen Hohen Kommissar bitten werde, sich damit zu befassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thenewdaily.com.au\/news\/national\/2023\/04\/17\/assange-imprisonment-wong\/%20\">THENEWDAILY<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sieben Mitglieder des Kongresses setzen sich f&uuml;r Assange ein<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAngef&uuml;hrt von der Abgeordneten Rashida Tlaib aus Michigan haben sich diese Woche sieben Mitglieder des Kongresses endlich gegen die strafrechtliche Verfolgung von Assange nach dem Espionage Act und dem Computer Fraud and Abuse Act in den USA ausgesprochen.<br>\nDieser Brief hat lange auf sich warten lassen. Sich f&uuml;r Julian Assange einzusetzen, erfordert politischen Mut, der in Washington DC allzu oft nicht vorhanden ist. Defending Rights &amp; Dissent hat die Mitglieder des Kongresses unerm&uuml;dlich dazu gedr&auml;ngt, ein Schreiben zu initiieren. Unter anderem dank unserer Bem&uuml;hungen haben sieben Mitglieder des Kongresses &ndash; Reps. Tlaib, Omar, Bowman, Bush, Casar, Ocasio-Cortez und Pressley &ndash; sich endlich den zahlreichen internationalen Parlamentariern und ausl&auml;ndischen Staatsoberh&auml;uptern angeschlossen, die die Freilassung von Assange fordern. [&hellip;]<br>\nDas Schreiben des Kongresses wurde an Generalstaatsanwalt Merrick Garland gesandt. Der Generalstaatsanwalt verf&uuml;gt &uuml;ber einen gro&szlig;en Ermessensspielraum bei der Entscheidung, welche F&auml;lle er verfolgt. Die Entscheidung, Assange anzuklagen, war eine politische Entscheidung. Nachdem die Obama-Regierung es abgelehnt hatte, Assange strafrechtlich zu verfolgen, schritt die Trump-Regierung damit voran, ungeachtet der damit verbundenen Bedenken hinsichtlich der Pressefreiheit. Hinzu kommt, dass das Spionagegesetz zu weit gefasst ist, und dass der Fall eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche &Uuml;berschreitung der staatlichen Macht in Bezug auf die verfassungsm&auml;&szlig;igen Pressefreiheiten darstellt. Der politische Charakter der Strafverfolgung bedeutet, dass es sinnvoll ist, politischen Druck als Taktik zu verfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/breaking-seven-members-of-congress-take-a-stand-for-assange\/\">PopularResistance.org <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> 7 von 535 US-Parlamentariern sind nicht viele aber trotzdem ein erster Schritt, wenn auch l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Genauso wie die Worte von Au&szlig;enministerin Wong oder der Besuch des australischen Hochkommissars bei Julian Assange im Belmarsh Gef&auml;ngnis. Wer auch mithelfen m&ouml;chte, dass dieser wichtige Fall wenigstens etwas &ouml;ffentlich sichtbar bleibt, ist bei <a href=\"https:\/\/www.freeassange.eu\/#veranstaltungen\">FreeAssange.eu<\/a> an der richtigen Adresse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Impfstoff-Bestellung: Belgischer Lobbyist verklagt von der Leyen<\/strong><br>\nVon der Leyen und Pfizer-CEO Albert Bourla stehen im Verdacht, &uuml;ber Textnachrichten direkt eine Vertragsverl&auml;ngerung &uuml;ber 1,8 Milliarden Euro f&uuml;r zus&auml;tzliche Dosen an EU-L&auml;nder ausgehandelt zu haben. Bisher wurde die Kommission deswegen jedoch nur mit Verwaltungsbeschwerden konfrontiert.<br>\nFr&eacute;d&eacute;ric Baldan, ein bei den europ&auml;ischen Institutionen akkreditierter belgischer Lobbyist, hat beschlossen, gegen von der Leyen pers&ouml;nlich vorzugehen. Er ist der Ansicht, dass die mutma&szlig;lichen Verst&ouml;&szlig;e die &ouml;ffentlichen Finanzen seines Landes und das &ouml;ffentliche Vertrauen untergraben haben.<br>\nIn der Beschwerdeschrift wird dieses als &bdquo;kollektives Vertrauen in den Staat als institutionelle Macht, die f&uuml;r das Gemeinwohl arbeitet&ldquo; definiert.<br>\nBaldan reichte seine Klage am 5. April vor dem erstinstanzlichen Gericht in L&uuml;ttich ein.<br>\nDer Richter muss nun ermitteln und kann die Klage nicht f&uuml;r unzul&auml;ssig erkl&auml;ren, so Diane Protat, Anw&auml;ltin in Paris, in einem Interview mit Baldan f&uuml;r France Soir am 14. April. Dies w&uuml;rde bedeuten, dass der Richter m&ouml;glicherweise die Aufhebung der Immunit&auml;t von der Leyens beantragen muss, um die Ermittlungen durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;SMSgate nimmt eine kriminelle Wendung. Die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission wird der &sbquo;widerrechtlichen Aneignung von Funktionen und Titeln&lsquo;, der &sbquo;Vernichtung von &ouml;ffentlichen Dokumenten&lsquo; und der &sbquo;illegalen Interessenwahrnehmung und Korruption&lsquo; beschuldigt. Die laufenden Ermittlungen der Europ&auml;ischen Staatsanwaltschaft sind zu verfolgen&ldquo;, schrieb die Europaabgeordnete Mich&egrave;le Rivasi (Gr&uuml;ne\/EFA) auf Twitter.<br>\nDem Kl&auml;ger zufolge hat von der Leyen au&szlig;erhalb der EU-Vertr&auml;ge und au&szlig;erhalb ihres Mandats im Namen der Mitgliedstaaten gehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/gesundheit\/news\/impfstoff-bestellung-belgischer-lobbyist-verklagt-von-der-leyen\/\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89286#h10\">Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft ermittelt zu Impfstoff-K&auml;ufen der EU<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h07\">New York Times verklagt EU-Kommission: Sie will von der Leyens SMS zum Impfstoff-Kauf lesen<\/a> mit Anmerkungen. Mittlerweile f&auml;llt der Name von der Leyens im Zusammenhang mit einer m&ouml;glichen Nachfolge von Herrn Stoltenberg als NATO-Generalsekret&auml;rin.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;ber die Wirkung der Corona-Impfung ist viel zu wenig bekannt<\/strong><br>\nDer Chef der Charit&eacute; warb immer f&uuml;r die Impfung gegen Covid-19. Jetzt erkl&auml;rt er, dass man &uuml;ber den Impfstoff und seine Wirkung kaum Erkenntnisse habe. Diese &Auml;u&szlig;erung wirkt irritierend und wirft Fragen auf, meint Gunnar Schupelius.<br>\nWie wirkungsvoll war die Impfung gegen Corona und zu welchen Nebenwirkungen f&uuml;hrt der Impfstoff? Diese Fragen sind nach wie vor v&ouml;llig offen. Das best&auml;tigte der Vorstandsvorsitzende der Charit&eacute;, Heyo K. Kroemer am 28. M&auml;rz in Berlin.<br>\nAls Teilnehmer an einem Forschungsgipfel mit dem Titel: &bdquo;Blockaden l&ouml;sen, Chancen nutzen&ldquo; im Allianz-Forum &auml;u&szlig;erte er sich in verbl&uuml;ffender Offenheit. Zum Impfstoff gegen Covid-19 sagte er: &bdquo;Wie der gewirkt hat, wussten wir nicht. Das wissen wir bis heute nicht.&ldquo; Und auf die Frage, in welchem Umfang Nebenwirkungen bekannt seien, sagte er: &bdquo;Wissen wir leider auch nicht.&ldquo; Zur Begr&uuml;ndung erkl&auml;rte er: &bdquo;Weil wir keine elektronische Patientenakte haben.&ldquo;<br>\nDerselbe Charit&eacute;-Chef Kroemer hatte immer wieder zur Impfung aufgerufen. Im November 2021 formulierte er dazu einen leidenschaftlichen Appell. Er erz&auml;hlte von einer hochschwangeren Frau, die an Corona gestorben sei und deren Kind gerettet werden konnte. Dieses Kind werde seine Mutter niemals kennenlernen, sagte Kroemer und schloss mit den Worten: &bdquo;Das alles w&auml;re durch einen Pieks in den Arm vermeidbar gewesen.&ldquo;<br>\nWoher wusste er, dass diese Frau &uuml;berlebt h&auml;tte, wenn sie geimpft gewesen w&auml;re? Er sagt jetzt, dass er bis heute nicht wisse, wie der Impfstoff wirkt, also wusste er es auch damals nicht. Er stellte eine Behauptung auf. Und was noch erstaunlicher ist: Er warb f&uuml;r die Impfung, obwohl im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts bereits vor Nebenwirkungen gewarnt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/meinung\/kolumne\/kolumne-mein-aerger\/ueber-die-wirkung-der-corona-impfung-ist-viel-zu-wenig-bekannt\">BZ<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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