{"id":96567,"date":"2023-04-20T08:30:35","date_gmt":"2023-04-20T06:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567"},"modified":"2023-04-20T08:22:58","modified_gmt":"2023-04-20T06:22:58","slug":"hinweise-des-tages-4341","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h01\">Das Ende des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h02\">Merkels Betrug und die westlichen Pl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h03\">Pessimismus vor der Fr&uuml;hjahrsoffensive: &bdquo;Pentagon Leaks&ldquo; widerlegen euphorische Lageberichte aus der Ukraine: Kein Kriegsgl&uuml;ck f&uuml;r Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h04\">Finanzministerin stottert, die Entdollarisierung nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h05\">Bundesregierung wird nichts gegen die Preissteigerungen tun: Zwischen Inflation und Bankencrash<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h06\">An Universit&auml;ten ist die Realit&auml;t des Finanzcasinos tabu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h07\">Ohne Tarifvertrag verdienen Besch&auml;ftigte im Schnitt 11 Prozent weniger und m&uuml;ssen w&ouml;chentlich fast eine Stunde mehr arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h08\">Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst: Schlichtungsergebnis liegt vor: Medien mit Streikphobie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h09\">Ist Frankreich noch eine Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h10\">US-Staat Iowa beschlie&szlig;t Kinderarbeitsgesetz &ndash; um Kinderarbeit zu erleichtern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h11\">Reizwort &bdquo;klimaneutral&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h12\">Einsetzung einer Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h13\">Lauterbachs Arzneimittelpl&auml;ne schaffen riesige Gewinnm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pharmaindustrie: Auf den Mangel folgt der Profit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h14\">&laquo;Zum ersten Mal seit 1969 nehme ich am Kirchentag nicht teil&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96567#h15\">Ist es in den USA legal, Menschen an der T&uuml;re oder in der Einfahrt zu erschie&szlig;en?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Ende des Westens<\/strong><br>\nDer Krieg gegen die Ukraine zeigt, Europas Politiker und Meinungsmacher haben keine Ahnung von den Sichtweisen und Erwartungen des Globalen S&uuml;dens.<br>\nLula bleibt bei seinem Nein. In der vergangenen Woche betonte Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio da Silva bei seinem Staatsbesuch in China einmal mehr, weitere Waffenlieferungen an die Ukraine w&uuml;rden nur zu einer Eskalation des Krieges f&uuml;hren und jede Aussicht auf Friedensverhandlungen verbauen. Bei vielen Europ&auml;erinnen und Europ&auml;ern, die sich selbst als Freunde Lulas sehen, sorgten seine &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;r Entt&auml;uschung und Kritik.<br>\nDer Krieg in der Ukraine l&auml;sst eine Reihe von harten Realit&auml;ten offen zutage treten. Europ&auml;ische Spitzenpolitiker und Meinungsmacher beweisen, dass sie nicht den Hauch einer Vorstellung haben von den Sichtweisen und Erwartungen der nicht-westlichen Welt, die heute als &bdquo;Globaler S&uuml;den&ldquo; bekannt ist. Dass L&auml;nder wie Brasilien, S&uuml;dafrika und Indien den Narrativen und der Politik der NATO-Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten nicht blind folgen, h&auml;tte niemanden &uuml;berraschen d&uuml;rfen. Das hei&szlig;t noch lange nicht, dass sie den russischen Einmarsch in die Ukraine guthei&szlig;en.<br>\nUnmittelbar nach der Invasion verurteilte Lula &ndash; damals noch als Oppositionsf&uuml;hrer &ndash; &bdquo;den Einsatz milit&auml;rischer Gewalt zur Beilegung von territorialen Differenzen, die auf dem Verhandlungsweg geregelt werden sollten&ldquo;. Nach seiner Wahl zum Pr&auml;sidenten stimmte Brasilien am 23. Februar f&uuml;r die UN-Resolution, mit der ein sofortiger R&uuml;ckzug der russischen Truppen gefordert wurde. Trotzdem verweigerte Lula sich der Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz, Munition f&uuml;r die Gepard-Flugabwehrpanzer an die Ukraine zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/das-ende-des-westens-1-6647\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.W.:<\/strong> aus Tradition verfolge ich IPG (Internationale Politik und Gesellschaft), ein w&ouml;chentlich erscheinendes Magazin, das im Rahmen der Friedrich-Ebert-Stiftung insbesondere die au&szlig;enpolitische Linie der deutschen Sozialdemokratie widerspiegelt. In &ldquo;Das Ende des Westens&rdquo; finde ich nun in der aktuellen Ausgabe m.W. erstmals eine Analyse, die den Jubel-Transatlantikern erheblich gegen den Strich gehen d&uuml;rfte. Ein Versehen oder ein Anzeichen von beginnender Klarsicht, bzw. Rette sich wer kann? Wir werden sehen, u.a. auch, ob die Herausgeber und der Autor weiterhin fest im Sattel sitzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkels Betrug und die westlichen Pl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Gest&auml;ndnisse von Merkel und Hollande bez&uuml;glich der Minsker Abkommen werden im Westen behandelt wie eine kleine Unanst&auml;ndigkeit. In Wirklichkeit erm&ouml;glichen sie einen Blick in einen Abgrund aus Hybris und wahnhaften Pl&auml;nen. (&hellip;)<br>\nEs ist schlie&szlig;lich nicht so, als h&auml;tte es keine Konsequenzen, wenn man Vertr&auml;ge von extrem hoher rechtlicher und politischer Qualit&auml;t nur f&uuml;r Man&ouml;vriermasse im eigenen Interesse h&auml;lt. Man verliert gewaltig an Vertrauen, nicht nur beim Gegen&uuml;ber dieses konkreten Vertrages, sondern ebenfalls bei allen anderen. Und genau an diesem Punkt beginnt eine ganze Reihe von Fragen. (&hellip;)<br>\nW&auml;re der gesamte Westen tats&auml;chlich an einer demokratischen Ukraine interessiert gewesen, und an deren &ldquo;territorialer Integrit&auml;t&rdquo;, er h&auml;tte Minsk umsetzen m&uuml;ssen. Ja, eine Umsetzung h&auml;tte einen Preis gefordert, einen einzigen &ndash; das Land h&auml;tte nicht weiter der Ideologie eines Stepan Bandera huldigen k&ouml;nnen, denn ein Frieden mit dem Donbass, beruhend auf direkten Gespr&auml;chen zwischen den Donbass-Republiken und Kiew, w&auml;re mit dieser Ideologie nicht zu haben gewesen. Man kann also sagen, der Westen musste sich zwischen einer befriedeten, nicht nazistischen und einer aggressiven, nazistischen Ukraine entscheiden. Und er w&auml;hlte Letztere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/167966-merkels-betrug-und-westlichen-plaene\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96236\">Die L&uuml;gen von Minsk: Neues Video erinnert an den Betrug, der zum Krieg f&uuml;hrte<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91608\">Vom Kniefall in Warschau zur L&uuml;ge von Minsk<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91458\">Mythos Merkel zerplatzt: &bdquo;Friedenskanzlerin&ldquo; bekennt, dass Minsker Abkommen nur ein Trick war<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pessimismus vor der Fr&uuml;hjahrsoffensive: &bdquo;Pentagon Leaks&ldquo; widerlegen euphorische Lageberichte aus der Ukraine: Kein Kriegsgl&uuml;ck f&uuml;r Kiew<\/strong><br>\nHunderte ver&ouml;ffentlichte Geheimdokumente aus den USA zeigen, dass Washington im Ukraine-Krieg das Kommando hat, nicht Kiew. Und die milit&auml;rische Lage der von der NATO massiv unterst&uuml;tzten und aufger&uuml;steten Ukraine im Stellvertreterkrieg mit Russland ist eher als hoffnungslos denn Erfolg versprechend zu bezeichnen. (&hellip;)<br>\nWohl mit Blick auf die f&uuml;r Kiew schlechten Nachrichten gaben Vertreter der ukrainischen F&uuml;hrung lange an, bei den Ver&ouml;ffentlichungen handele es sich um von Russland gef&auml;lschte Dokumente. M&ouml;glicherweise gebe es gar kein Leak. (&hellip;)<br>\nMit der Weitergabe der Papiere offenbaren sich auch die t&auml;glichen Wasserstandsmeldungen etwa des britischen Verteidigungsministeriums &uuml;ber positive Entwicklungen zugunsten der Ukraine als Fake News. Auf die geplante Gegenoffensive der Ukraine im Fr&uuml;hjahr jedenfalls blickt das US-Verteidigungsministerium pessimistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kein-kriegsglueck-fuer-kiew-4779271\/%20\">R&uuml;diger G&ouml;bel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanzministerin stottert, die Entdollarisierung nicht<\/strong><br>\nEine stotternde US-Finanzministerin im Fernsehen: Dass die Weltordnung verrutscht, d&uuml;rfte der US-Administration langsam aber sicher sehr bewusst werden.<br>\nDie US-Finanzministerin Janet Yellen kam gestern geh&ouml;rig ins Stottern: Sie wurde in einem CNN-Interview zur Entdollarisierung befragt und suchte nach den richtigen beschwichtigenden Worten. Das Interview und eine Einsch&auml;tzung des Vorfalles lassen sich hier via Substack betrachten.<br>\nYellen spulte mit zittriger Stimme Standardantworten ab. Ganz offenbar ist es so, als ob die US-Administration nicht genau wei&szlig;, wie sie auf das BRICS-Vorhaben reagieren soll. Die stotternde Finanzministerin der Vereinigten Staaten wirkt wie ein Meme, das den Verlust der US-Deutungshoheit im globalen Kontext karikiert. K&uuml;rzlich erst hat die Commercial Bank of China ihre erste grenz&uuml;berschreitende Yuan-Zahlung in Brasilien angewiesen. F&uuml;r die USA ist das ein besorgniserregender Vorgang. In Washington ahnt man mindestens, dass sich hier die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r den transatlantischen Handelsblock auftut, die es je gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/wirtschaft\/finanzministerin-stottert-die-entdollarisierung-nicht\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kr&auml;fte b&uuml;ndeln<\/strong><br>\nVenezuela und Russland st&auml;rken bei Besuch von Au&szlig;enminister Lawrow in Caracas strategische Partnerschaft. Engagement f&uuml;r multipolare Welt.<br>\nGegen&uuml;ber dem Westen war die Ansage deutlich. Sowohl Russland als auch Venezuela &ndash; wie auch Kuba und Nicaragua &ndash; st&uuml;nden &raquo;f&uuml;r die Verteidigung des Rechts der V&ouml;lker, ihre Zukunft selbst zu bestimmen, ohne Einmischung und Erpressung von au&szlig;en und ohne Versuche, sie durch illegale Zwangsma&szlig;nahmen unter Druck zu setzen, wie die, die der Westen derzeit praktiziert&laquo;, betonte Lawrow. (&hellip;)<br>\nAuf Washingtons Unzufriedenheit wird wahrscheinlich auch Lawrows Statement sto&szlig;en, wonach Russland alles tun werde, &raquo;um die Abh&auml;ngigkeit der venezolanischen Wirtschaft von den Launen und geopolitischen Spielchen der USA oder anderer Akteure des westlichen Lagers zu verringern&laquo;. Die US-Regierung hatte bereits am Montag Stellung zur Lateinamerikareise Lawrows bezogen und ihre Ablehnung kundgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449194.lateinamerikareise-kr%C3%A4fte-b%C3%BCndeln.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung wird nichts gegen die Preissteigerungen tun: Zwischen Inflation und Bankencrash<\/strong><br>\nKnurrig klang die Antwort der Parlamentarischen Staatssekret&auml;rin beim Bundesern&auml;hrungsministerium, Ophelia Nick (Die Gr&uuml;nen), auf eine Anfrage der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;, was die Bundesregierung denn gegen die weiter steigenden Lebensmittelpreise tun wolle. Es habe nun &bdquo;drei Entlastungspakete&ldquo; gegeben, weitere Entlastungsma&szlig;nahmen seien &bdquo;von der Bundesregierung nicht zu erwarten&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDie Antwort der Bundesregierung zeigt: Die da oben werden dagegen nichts tun. Sie k&ouml;nnen es auch nicht &ndash; au&szlig;er durch die Aufgabe ihrer milit&auml;rischen Hochr&uuml;stungspl&auml;ne. Statt aber die 100 Milliarden f&uuml;r Panzer und Munition zum Inflationsausgleich einzusetzen, versuchen sie zurzeit jenseits und diesseits des Atlantiks, vor allem durch Mittel der Geldpolitik die Inflation zu d&auml;mpfen. Sie erh&ouml;hen also die Zinsen in der Erwartung, dadurch die nach ihren Lehrb&uuml;chern &uuml;berhitzte und so Preise nach oben treibende Konjunktur abzuk&uuml;hlen. Der bislang einzige Effekt war im M&auml;rz zu besichtigen, als in den USA die Silicon Valley und andere Banken und in der Schweiz die ehrw&uuml;rdige Credit Suisse pleite gingen, weil sie sich in dem un&uuml;bersichtlichen Feld anziehender Zinsen verspekuliert hatten. (&hellip;)<br>\nWerden die Zinsen noch mehr erh&ouml;ht, platzen noch mehr Banken und gef&auml;hrden das ganze System. Bleiben die Zentralbanken mit weiteren Zinserh&ouml;hungen vorsichtig, schie&szlig;t die Inflation endg&uuml;ltig davon. Ein Hinweis, von wem der Wertewesten lernen k&ouml;nnte, es besser zu machen, steht regelm&auml;&szlig;ig auf der letzten Seite dieses Blattes, in der die &ouml;konomischen Kernziffern aller gro&szlig;en L&auml;nder aufgelistet werden: Inflation in China 1,0 Prozent, Wachstum 5,7 &ndash; Euro-Land Inflation 6,9 Prozent, Wachstum 0,7. Bei den USA lauten die Werte 6,0 Prozent Inflation, 0,7 Prozent Wachstum. Das, so stellte der von der Dollar- und Eurozone dominierte Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) am 11. April fest, werde dieses Jahr so bleiben. Wachstum, so r&auml;umten seine Sprecher ein, werde es in nennenswerten Werten vor dem Komma nur noch in China und Indien und anderen Staaten au&szlig;erhalb der traditionellen Industrienationen geben; hier werde die Wirtschaft stagnieren und es m&uuml;sse &bdquo;mit deutlich h&ouml;herer Arbeitslosigkeit&ldquo; gerechnet werden. Die Kombination aus Inflation und Stagnation hei&szlig;t Stagflation &ndash; das ist die Perspektive des Wertewestens f&uuml;r die Masse ihrer Bev&ouml;lkerungen. Der Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel erteilte die olivgr&uuml;ne Staatssekret&auml;rin &uuml;brigens auch eine Absage. Jeder Cent Mehrwertsteuer wird zurzeit eben f&uuml;r Panzer und Granaten gebraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zwischen-inflation-und-bankencrash-4779314\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>An Universit&auml;ten ist die Realit&auml;t des Finanzcasinos tabu<\/strong><br>\nBei den Finanzkrisen von 2008 und 2023 hat auch die Finanzwissenschaft versagt, sagt ausgerechnet Finanzprofessor Marc Chesney.<br>\nChesney hatte bereits im Jahr 2018 mit einer Gruppe von Professoren und Forschern von Schweizer Universit&auml;ten kritisiert, dass selbst zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007\/08 an den Universit&auml;ten immer noch alte, &uuml;berholte &ouml;konomische Theorien gelehrt werden.<br>\nWenn man vielen Lehrpl&auml;nen und Lehrb&uuml;chern an hochangesehenen Universit&auml;ten in Nordamerika und Europa folge, erfahre man h&ouml;chstens am Rande etwas davon, dass in den Jahren 2007\/2008 eine Finanzkrise stattfand. Die eminente Rolle der spekulativen Derivat-Produkte blieben meist eine Randnotiz (siehe: &laquo;&Ouml;konomie und Finanzen: das Monopol des vorherrschenden Denkens&raquo;, Marc Chesney 2019). Die finanzakademische Welt habe sich von den Bed&uuml;rfnissen und Realit&auml;ten der Wirtschaft und Gesellschaft abgehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/an-universitaeten-ist-die-realitaet-des-finanzcasinos-tabu\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ohne Tarifvertrag verdienen Besch&auml;ftigte im Schnitt 11 Prozent weniger und m&uuml;ssen w&ouml;chentlich fast eine Stunde mehr arbeiten<\/strong><br>\nBetriebe mit Tarifvertrag bieten deutliche bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare Betriebe ohne Tarifbindung. So arbeiten Vollzeitbesch&auml;ftigte in tariflosen Betrieben im Mittel w&ouml;chentlich 54 Minuten l&auml;nger und verdienen trotzdem 11 Prozent weniger als Besch&auml;ftigte in Betrieben mit Tarifbindung, die sich hinsichtlich der Betriebsgr&ouml;&szlig;e, des Wirtschaftszweiges, der Qualifikationsstruktur der Besch&auml;ftigten und des Standes ihrer technischen Anlagen nicht voneinander unterscheiden. In Zeiten stark steigender Lebenshaltungskosten verf&uuml;gen Besch&auml;ftigte in tarifgebundenen Betrieben deswegen eher &uuml;ber ein kleines finanzielles Polster. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, in der die Entwicklung der Tarifbindung in Deutschland anhand neuer Daten aus dem repr&auml;sentativen IAB-Betriebspanel untersucht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-ohne-tarifvertrag-verdienen-beschaftigte-weniger-48755.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst: Schlichtungsergebnis liegt vor: Medien mit Streikphobie<\/strong><br>\nIm Vergleich zu Arbeitsk&auml;mpfen in Frankreich oder Italien, wo auch Betriebsbesetzungen oder Stra&szlig;enbarrikaden als legitime Mittel im Arbeitskampf genutzt werden, wirken die Tarifauseinandersetzung hierzulande eher moderat. Auch bei den Streiktagen pro Besch&auml;ftigten liegt Deutschland immer noch weit hinten im Vergleich zu anderen Industrienationen. Dies hat die Kapitalverb&auml;nde in den aktuellen Auseinandersetzungen jedoch nicht davon abgehalten, die Gewerkschaften &bdquo;zur M&auml;&szlig;igung&ldquo; aufzurufen und von der Politik weitere Einschr&auml;nkungen des Streikrechts zu fordern. Unterst&uuml;tzung erhalten sie hierbei von einer Reihe ihnen nahestehender Medien. (&hellip;) Die Verh&auml;ltnisse im &ouml;ffentlichen Dienst best&auml;tigen auf drastische Weise, was man aus anderen Wirtschaftssektoren schon lange kennt. Den sogenannten &bdquo;Arbeitgebern&ldquo; &ndash; ob privat oder &ouml;ffentlich &ndash; fehlt jede Bereitschaft, ihren Besch&auml;ftigten zumindest in Ans&auml;tzen einen Ausgleich f&uuml;r die inflationsbedingten drastischen Reallohnverluste zu gew&auml;hren. Dabei steht insbesondere den Beziehern von geringen und mittleren Einkommen &ndash; trotz Gaspreisbremse und &bdquo;Entlastungspaketen&ldquo; &ndash; das Wasser bis zum Hals. Gleichzeitig verbuchen DAX-Konzerne zur Freude ihrer Aktion&auml;re Rekordgewinne. Dennoch weigert sich Bundesfinanzminister Christian Lindner kategorisch, &uuml;ber eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer, eine &Auml;nderung bei der Erbschaftsteuer oder andere Abgaben f&uuml;r Reiche und Superreiche auch nur nachzudenken. Kein Wunder, dass die Wut im Land w&auml;chst. (&hellip;) Ein l&auml;ngst versch&uuml;ttet geglaubtes Bewusstsein der eigenen St&auml;rke ist zur&uuml;ckgekehrt. Die Kolleginnen und Kollegen &ndash; nicht nur im &ouml;ffentlichen Dienst &ndash; haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich nicht mehr alles gefallen lassen. Erste Schritte, dass man auch in den deutschen Gewerkschaften wieder ein paar Worte &bdquo;Franz&ouml;sisch&ldquo; spricht, sind getan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/medien-mit-streikphobie-4779310\/\">Ulf Immelt in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ist Frankreich noch eine Demokratie?<\/strong><br>\nDie Rentenreform kommt, doch der Widerstand geht weiter. Die Mehrheit der Franzosen will sich nicht mit der Heraufsetzung des Rentenalters abfinden, Pr&auml;sident Macron wird immer offener angefeindet. Ist Frankreich noch eine Demokratie?<br>\nDiese Frage wird in Paris offen diskutiert, nachdem Macron die Rentenreform am Parlament vorbei durchgeboxt hat. Viele Franzosen hatten auf den Verfassungsrat gehofft &ndash; doch auch der hat die Reform durchgewinkt.<br>\nNun sehen viele Franzosen nur noch den Weg des Widerstands. Bei einem Besuch im Elsa&szlig; wurde der Sonnenk&ouml;nig von einer aufgebrachten Menge ausgebuht, bei der Besichtigung einer Fabrik haben Gewerkschafter den Strom abgestellt.<br>\nFrankreich durchlaufe die schlimmste Krise seit dem Ende des Algerien-Konfliks, sagt der renommierte Historiker und Demokratie-Forscher Pierre Rosanvallon. Macron habe das Gesp&uuml;r f&uuml;r den &ldquo;Geist der Demokratie&rdquo; verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ist-frankreich-noch-eine-demokratie\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Staat Iowa beschlie&szlig;t Kinderarbeitsgesetz &ndash; um Kinderarbeit zu erleichtern<\/strong><br>\nRepublikaner wollen Jugendlichen &ldquo;wertvolle Erfahrungen&rdquo; erm&ouml;glichen. Gemeint sind damit Sp&auml;tschichten f&uuml;r 14-J&auml;hrige und Flie&szlig;bandarbeit mit bis zu 25 Kilo schweren Objekten<br>\nDer Senat im US-Staat Iowa hat am Montag eine umfangreiche Nachtschicht eingelegt und um f&uuml;nf Uhr fr&uuml;h ein Gesetz beschlossen. Die neue Regelung soll andere Sp&auml;tschichten m&ouml;glich machen &ndash; und zwar f&uuml;r Jugendliche ab 14 Jahren. Sie sollen k&uuml;nftig in den Sommermonaten bis 23 Uhr besch&auml;ftigt werden d&uuml;rfen, ihre Arbeitstage sollen sich dabei von maximal vier auf bis zu sechs Stunden verl&auml;ngern. Als zul&auml;ssige Arbeitspl&auml;tze sind nun unter anderem auch K&uuml;hlh&auml;user und W&auml;schereien erlaubt.<br>\nDie Regelung ist Teil eines umfangreicheren Paketes, das, wie Kritiker meinen, Kinderarbeit erleichtere. So ist unter anderem auch vorgesehen, zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze jenen Orten hinzuzuf&uuml;gen, die schon bisher Jugendlichen f&uuml;r Besch&auml;ftigung zug&auml;nglich sind. Darunter fallen auch Flie&szlig;b&auml;nder, an denen &uuml;ber 15-J&auml;hrige Objekte bis zu 25 Kilo bearbeiten d&uuml;rfen, und Restaurants, in denen Jugendliche ab 16 Jahren k&uuml;nftig Alkohol servieren d&uuml;rfen, den sie selbst erst ab 21 Jahren konsumieren d&uuml;rfen. Zudem soll Kindern ab 14 bald ein spezieller F&uuml;hrerschein ausgestellt werden, der ihnen erlauben w&uuml;rde, mit dem Auto in die Arbeit zu fahren &ndash; und nur dorthin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000145626452\/us-staat-iowa-beschliesst-kinderarbeitsgesetz-um-kinderarbeit-zu-erleichtern\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reizwort &bdquo;klimaneutral&ldquo;<\/strong><br>\nDas Reizwort &bdquo;klimaneutral&ldquo; ist auf dem besten Weg, nach &sbquo;Green Economy&lsquo;, &sbquo;nachhaltigem Wachstum&lsquo; oder &sbquo;Resilienz&lsquo; zum n&auml;chsten &uuml;berstrapazierten Modebegriff zu werden. Zumindest muss sich das Konzept den Vorwurf des &sbquo;Climatewashing&lsquo; gefallen lassen.<br>\nDie weltweit &uuml;ber vierhundert Standorte der Bosch AG gelten seit 2020 als &sbquo;klimaneutral&lsquo;, DPD liefert Pakete &sbquo;klimaneutral&lsquo; und Stahl von Thyssen soll bis 2030 &sbquo;klimaneutral&lsquo; werden. Diese zuf&auml;llige Auswahl an Fundst&uuml;cken der letzten Wochen l&auml;sst die Vermutung aufkommen, dass das Marketingpotential des schillernden Begriffs l&auml;ngst erkannt ist und intensiv genutzt wird. Und der Verdacht liegt nahe, dass es hier meist nur um eine rechnerische Neutralit&auml;t gehen kann, wird doch der Nachweis der Klimaneutralit&auml;t von vielen Unternehmen &uuml;ber den Erwerb von sogenannten Minderungszertifikaten erlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/geschichtedergegenwart.ch\/reizwort-klimaneutral\/\">geschichte der gegenwart<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einsetzung einer Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat in unserem Land tiefe Spuren hinterlassen und eine unzureichende Krisenfestigkeit unserer Gesellschaft offenbart. Viele Menschen f&uuml;hlen sich nach der Pandemie alleingelassen mit ihren Entt&auml;uschungen, &Auml;ngsten und Verlusterfahrungen und haben Vertrauen in staatliche und wissenschaftliche Institutionen verloren. Es wurden Existenzen zerst&ouml;rt und Lebenspl&auml;ne &uuml;ber den Haufen geworfen, Freundschaften und Familien sind an der Polarisierung der Gesellschaft zerbrochen. Zwar w&auml;chst die Einsicht, dass unsere Reaktion auf die Bedrohung durch das Virus in vielerlei Hinsicht nicht optimal war, dass beispielsweise die langen KiTa-, Schul- und Hochschulschlie&szlig;ungen nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig waren und Familien, insbesondere M&uuml;tter, nachhaltig belastet haben. Ebenso werden psychische und soziale Vereinsamung der vulnerabelsten Gruppen (z.B. psychisch Kranke und hochbetagte Menschen) als Kollateralsch&auml;den nicht hinreichend austarierter Schutzma&szlig;nahmen anerkannt. Doch bleibt die bisherige Reflexion &uuml;ber die Pandemie zu punktuell und zu sehr vom Streben nach politischer und medialer Meinungshoheit gepr&auml;gt. Es bedarf einer geordneten und systematischen Aufarbeitung, um robuste Lehren f&uuml;r zuk&uuml;nftige Krisen zu ziehen und &auml;hnliche Fehler zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pandemieaufarbeitung.net\/\">Offener Brief Pandemieaufarbeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lauterbachs Arzneimittelpl&auml;ne schaffen riesige Gewinnm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pharmaindustrie: Auf den Mangel folgt der Profit<\/strong><br>\nLaut Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es aktuell bei 467 Medikamenten Lieferengp&auml;sse. Das betrifft unter anderem Krebsmedikamente, Antibiotika und Asthmapr&auml;parate sowie Fiebermittel auch speziell f&uuml;r Kinder. Gl&uuml;cklicherweise gibt es zum Teil Ersatzpr&auml;parate, aber eben nicht f&uuml;r alle. Diese Lieferprobleme durch die Pharmaindustrie treten nicht zuf&auml;llig nur bei Medikamenten auf, mit denen die Hersteller keine sehr gro&szlig;en Profite machen. Was ist also die logische Konsequenz f&uuml;r unseren sozialdemokratischen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)? Ganz klar, die Profitm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pharmaindustrie m&uuml;ssen verbessert werden! Dabei hat er zun&auml;chst bei den Kindermedikamenten angefangen, jetzt sollen die Antibiotika und, wenn sich das bew&auml;hrt hat, weitere Medikamente folgen. Zahlen wird das aber nat&uuml;rlich nicht der Herr Minister, sondern die Krankenkassen, die bisher durch Rabattvertr&auml;ge bei patentfreien Medikamenten Einsparungen in Milliardenh&ouml;he durchsetzen konnten. Von den derzeit etwa 49 Milliarden Euro Ausgaben der Krankenkassen f&uuml;r Medikamente entsteht nur ein kleinerer Teil durch die patentfreien Generika, obwohl sie immerhin 80 Prozent der Verordnungen ausmachen. Die f&uuml;r die Pharmaindustrie interessanten Medikamente sind also die patentgesch&uuml;tzten Arzneimittel, die f&uuml;r Maximalprofite sorgen. (&hellip;)<br>\nAuch in der Pharmaindustrie hat sich die &bdquo;Just in time&ldquo;-Produktion durchgesetzt, das hei&szlig;t: keine Vorratshaltung, sondern eine an den Bedarf des Marktes angepasste kurzfristige Produktion. Bei einer schnellen Zunahme des Bedarfs zum Beispiel durch eine Infektionswelle fehlen dann die notwendigen Medikamente. Gerade bei einer weltweiten Zulieferung von Medikamenten oder deren Grundsubstanzen l&auml;sst sich so nat&uuml;rlich nicht auf kurzfristige &Auml;nderungen des Bedarfs reagieren. (&hellip;)<br>\nAlso soll der Markt wieder mal alles regeln. Staatliche Eingriffe sollen nicht erfolgen, sonst k&ouml;nnten ja die Pharmakonzerne ins Ausland abwandern. Das BfArM soll lediglich ein Fr&uuml;hwarnsystem aufbauen, damit Arzneimittelengp&auml;sse in Zukunft fr&uuml;her erkannt werden k&ouml;nnen. Es soll keinerlei verpflichtende staatliche Regelungen geben, die dann auch sanktioniert werden k&ouml;nnten. Auch weiterhin k&ouml;nnen die Pharmaunternehmen zum Beispiel bei den patentgesch&uuml;tzten Medikamenten Phantasiepreise verlangen, ohne die tats&auml;chlich entstandenen Kosten f&uuml;r Forschung und Entwicklung nachvollziehbar deklarieren und transparent machen zu m&uuml;ssen. Die Pharmaindustrie frohlockt und die Krankenkassen sehen dunkle Wolken aufziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-den-mangel-folgt-der-profit-4779294\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Zum ersten Mal seit 1969 nehme ich am Kirchentag nicht teil&raquo;<\/strong><br>\nGrund sind die Verhinderung der NAKBA-Ausstellung und die dialogfeindliche Haltung von Kirchentagspr&auml;sident Thomas de Maiziere.<br>\nIm September letzten Jahres erhielt ich die Anfrage des Deutschen Evangelischen Kirchentags DEKT, vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges am Samstag, dem 10. Juni, in der N&uuml;rnberger Frankenhalle an einer Podiumsdiskussion zur Welt-UN-Ordnung teilzunehmen unter dem Titel &laquo;Wer Frieden will, bereite sich auf den Krieg vor?&raquo;. Ich sagte zu.<br>\nJetzt habe ich wieder abgesagt, weil das Pr&auml;sidium des DEKT unter Vorsitz von Kirchentagspr&auml;sident Thomas de Maiziere seinen urspr&uuml;nglich im Oktober gefassten Beschluss zum Verbot der NAKBA-Ausstellung &uuml;ber die Flucht und Vertreibung der Pal&auml;stinenser 1948 auf dem N&uuml;rnberger Kirchentag bekr&auml;ftigt hat und zur versuchten Rechtfertigung f&uuml;r diese Zensurmassnahme auf unbelegte Pauschalvorw&uuml;rfe, Falschaussagen und Verleumdungen Dritter &uuml;ber die Ausstellung verweist.<br>\nDamit werde ich &ndash; genau so wie Konrad Raiser, der fr&uuml;here Generalsekret&auml;r des &Ouml;kumenischen Rates der Kirchen (&Ouml;RK) &ndash; zum ersten Mal seit 1969 nicht an einem Deutschen Evangelischen oder &Ouml;kumenischen Kirchentag teilnehmen. Raiser, der viele Jahre lang Mitglied des DEKT-Pr&auml;sidiums war, hat die Einladung, als Ehrengast in N&uuml;rnberg teilzunehmen, wegen des Verbots der NAKBA-Ausstellung abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/zum-ersten-mal-seit-1969-nehme-ich-am-kirchentag-nicht-teil\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ist es in den USA legal, Menschen an der T&uuml;re oder in der Einfahrt zu erschie&szlig;en?<\/strong><br>\nZwei aufsehenerregende F&auml;lle lenken in den USA die Debatte auf einen umstrittenen Teil des Strafrechts: Wer sich bedroht f&uuml;hlt, darf in manchen Staaten andere erschie&szlig;en<br>\nAndrew Lester, 84, f&uuml;hlte sich &ldquo;zu Tode erschreckt&rdquo;, als es Donnerstagabend an seiner T&uuml;r klingelte. An der Pforte stand Ralph Yarl, 16, Klarinettist seiner Schulband, laut Freunden sch&uuml;chtern, eifrig und lustig. Yarl wartete dort einige Minuten, angeblich soll er auch an einer Terrassent&uuml;re ger&uuml;ttelt haben. Worte wurden keine gewechselt, daf&uuml;r &ouml;ffnete Lester dann die T&uuml;re und schoss Yarl ins Gesicht. Als dieser zu Boden fiel, schoss Lester noch einmal und traf seinen Arm. Danach schloss er die T&uuml;re, im festen Glauben, sich verteidigt zu haben. Nachbarn alarmierten schlie&szlig;lich die Polizei, nachdem der blutende Teenager an mehreren T&uuml;ren geklingelt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000145608861\/ist-es-in-den-usa-legal-menschen-an-der-tuere\">der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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