{"id":96575,"date":"2023-04-20T09:30:21","date_gmt":"2023-04-20T07:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96575"},"modified":"2023-04-21T07:23:54","modified_gmt":"2023-04-21T05:23:54","slug":"us-expraesidenten-geben-sich-in-belfast-die-klinke-in-die-hand-um-sich-zu-feiern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96575","title":{"rendered":"US-(Ex-)Pr\u00e4sidenten geben sich in Belfast die Klinke in die Hand, um (sich) zu feiern"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche hielt sich US-Pr&auml;sident Joe Biden zu einem Staatsbesuch in Nordirland auf. Offizieller Grund war der 25. Jahrestag des Karfreitagsabkommens, welches den 30 Jahre w&auml;hrenden B&uuml;rgerkrieg in Nordirland beendete. Es hatte jahrelange Verhandlungen und die Einsicht der Kontrahenten gebraucht, bis es zu diesem Ergebnis kam. Ob von den in der Gegenwart f&uuml;r Krieg und Frieden verantwortlichen Personen daraus R&uuml;ckschl&uuml;sse auf heutige Situationen gezogen werden, ist nicht ersichtlich. Ein Kommentar von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5011\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-96575-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=96575-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230420_US_Ex_Praesidenten_geben_sich_in_Belfast_die_Klinke_in_die_Hand_um_sich_zu_feiern_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die 800-j&auml;hrige Besetzung und Kolonialisierung Irlands durch England endete 1921 mit dem anglo-irischen Vertrag, welcher einen Gro&szlig;teil der Insel schrittweise unabh&auml;ngig werden lie&szlig;, w&auml;hrend sechs vorwiegend protestantisch gepr&auml;gte Grafschaften im Norden Irlands Teil des Vereinigten K&ouml;nigreichs von Gro&szlig;britannien und Nordirland wurden.<\/p><p>Auch diesem Vertrag war ein jahrelanger und blutiger Unabh&auml;ngigkeitskrieg vorausgegangen. Weil sich die Iren nicht &uuml;ber die Zustimmung zum Abkommen einigen konnten, folgte direkt noch ein gnadenloser B&uuml;rgerkrieg, dem auch einer der Unterzeichner des Abkommens, Michael Collins, zum Opfer fiel. Am Ende siegten allerdings die Bef&uuml;rworter des Abkommens, wahrscheinlich auch, weil viele der Kriege &uuml;berdr&uuml;ssig waren. Es gab Iren, die zus&auml;tzlich zu diesen beiden Kriegen auch noch im Ersten Weltkrieg gek&auml;mpft hatten.<\/p><p><strong>Der steinige Weg zum Karfreitagsabkommen<\/strong><\/p><p>Leider war die Abtrennung Nordirlands auch nicht das Gelbe vom Ei, denn ein gutes Drittel der dortigen Einwohner waren damals Katholiken, von denen viele auch nicht weiter im britischen K&ouml;nigreich leben wollten. Au&szlig;erdem gab es zahlreiche wirtschaftliche und soziale Benachteiligungen, die ihnen obendrein noch in j&auml;hrlichen Triumphm&auml;rschen und Paraden unter die Nase gerieben wurden und werden. Andererseits wollten wohl die meisten Protestanten Nordirlands nicht in dem katholischen Gottesstaat leben, der im S&uuml;den errichtet wurde und der auch schwere <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70314\">Menschenrechtsverletzungen<\/a> zu verantworten hat.<\/p><p>Alles in allem eine explosive Situation, die 1968 aus dem Ruder lief und in der Stationierung weiterer britischer Truppen in Nordirland m&uuml;ndete. Zuerst wurden diese Truppen von der katholischen Minderheit noch begr&uuml;&szlig;t, als Besch&uuml;tzer vor protestantischen B&uuml;rgerwehren und Milizen. Sp&auml;testens nach dem <a href=\"https:\/\/www.irland.ch\/bloody-sunday-blutsonntag-30-januar-1972\/\">&bdquo;Bloody Sunday&ldquo; 1972<\/a>, als britische Fallschirmj&auml;ger 13 unbewaffnete Zivilisten erschossen, wurden die britischen Soldaten auch als Gegner gesehen, die es zu besiegen bzw. zu t&ouml;ten galt.<\/p><p>Dieser Konflikt dauerte bis zum Karfreitagsabkommen von 1998 an, und auch jetzt, 25 Jahre sp&auml;ter, sind die Gr&auml;ben noch tief. Es gibt z.B. mal wieder keine Regierung in Nordirland, weil sich die Unionisten und die Republikaner, die dem Karfreitagsabkommen zufolge die gewaltenteilende Exekutive immer zusammen aus&uuml;ben sollen, einmal mehr nicht einigen k&ouml;nnen. Diesmal sind es die Unionisten, die Probleme mit der im Zusammenhang mit Brexit ausgehandelten Zollunion mit der Republik Irland haben. Aber es wird zumindest nicht geschossen, gebombt oder sonstwie gemordet, wie es bis 1998 der Fall war.<\/p><p>Dem Karfreitagsabkommen waren mindestens zehn Jahre z&auml;her Verhandlungen vorausgegangen &ndash; Verhandlungen zwischen zutiefst verfeindeten Parteien, von denen erst nur kleine Teile &uuml;berhaupt verhandeln wollten oder konnten. Viele derer, die zuerst die Hand der Vers&ouml;hnung ausstreckten, wurden von ihren extremeren Parteig&auml;ngern als Verr&auml;ter bezeichnet, und es geh&ouml;rten gro&szlig;er Wille und Mut dazu, dies auszuhalten.<\/p><p>Alle Beteiligten im Nordirland-Konflikt stimmten vor 25 Jahren Dingen zu, die sie noch kurz zuvor vehement ablehnten:<\/p><ul>\n<li>Die irische Regierung strich den Anspruch auf Nordirland aus der Verfassung.<\/li>\n<li>Die paramilit&auml;rischen Organisationen gaben nach und nach ihre Waffen auf.<\/li>\n<li>Die britische Regierung verringerte ihre Milit&auml;rpr&auml;senz in Nordirland.<\/li>\n<\/ul><p>Ich lebte auch damals in Irland und erinnere mich, was damals &uuml;ber die z&auml;hen Verhandlungen &ouml;ffentlich wurde. Es schien m&uuml;hselig. Manchmal ging es vorw&auml;rts, oftmals r&uuml;ckw&auml;rts. Was wohl fast alle Seiten einte, war die Einsicht, dass die &uuml;ber 3.000 Toten 3.000 Tote zu viel waren und dass keine Seite einen milit&auml;rischen Sieg davontragen konnte.<\/p><p><strong>Die Einsichten von damals im aktuellen Kontext<\/strong><\/p><p>Dies f&uuml;hrt meiner Meinung nach direkt in die Gegenwart. Auch in der Ukraine stehen sich Gegner gegen&uuml;ber, die zutiefst verfeindet und misstrauisch sind. Es wird von einem gro&szlig;en Sieg oder von R&uuml;ckeroberung von Territorium getr&auml;umt. Wie in Nordirland scheint ein milit&auml;rischer Sieg aber f&uuml;r beide Seiten nicht wirklich erreichbar. Auch Russland ist hinter die Linien zur&uuml;ckgefallen, die es in den ersten Monaten nach der Ausweitung des Krieges erobert hatte. Von 2014 bis Februar 2022 sind im Donbass sch&auml;tzungsweise 14.000 Menschen bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen &ndash; und seitdem ein Vielfaches mehr.<\/p><p>Vor allem junge M&auml;nner sterben in den Armeen ihrer L&auml;nder f&uuml;r die Ideen der Herrschenden, aber auch Zivilisten jedweder Sorte.<\/p><p>Wie kann Joe Biden nach Nordirland reisen und dort ein Verhandlungsergebnis feiern, w&auml;hrend er im Ukraine-Konflikt jegliche Verhandlungen ablehnt bzw. utopische Vorbedingungen stellt? Bidens Amtsvorg&auml;nger und Parteifreund Bill Clinton landete letzten Freitag auch in Nordirland. Dort nahm er an einer dreit&auml;gigen Konferenz teil, welche auch das Karfreitagsabkommen zum Thema hatte. Mit dabei war unter anderem der britische Ex-Premier Tony Blair.<\/p><p>Ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Nordirland griff die NATO mit Clinton und Blair in F&uuml;hrungsrollen Jugoslawien an und t&ouml;tete unz&auml;hlige Menschen. Das wird in Belfast wohl nicht zur Sprache gekommen sein, genauso wenig wie Blairs Rolle beim Angriff auf den Irak 2003. Auch Deutschland unter Schr&ouml;der und Fischer war mit von der Partie bei der Bombardierung Belgrads, w&auml;hrend man im Irak-Krieg scheinbar neutral blieb, die USA aber von deutschen Milit&auml;rbasen operieren lie&szlig;. Das ist unlogisch. Der Blick der meisten Beobachter scheint sehr verengt, und man will nicht auf Dinge schauen, die das Bild tr&uuml;ben k&ouml;nnten.<\/p><p><strong>Washingtons &bdquo;Kriegsspiele&ldquo; in Europa<\/strong><\/p><p>Nun gie&szlig;en die USA und die mit ihnen verb&uuml;ndeten bzw. von ihnen unterworfenen Staaten mit Waffenlieferungen und der Anspornung der ukrainischen Regierung noch mehr &Ouml;l ins Feuer. Die Waffenfabrikanten und H&auml;ndler verdienen am Ukraine-Krieg sehr viel Geld. Da scheinen die Menschenleben, die das kostet, untergeordnet zu sein.<\/p><p>Wenn Joe Biden in Nordirland in sich gegangen w&auml;re und den damals beteiligten Unterh&auml;ndlern etwas genauer zugeh&ouml;rt h&auml;tte, dann sollte ihm klar werden, dass Verhandlungen der einzige Weg sein werden, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Wie mittlerweile bekannt ist, schien im April letzten Jahres eine Verhandlungsl&ouml;sung zwischen Kiew und Moskau, die auch Zugest&auml;ndnisse beider Seiten beinhaltete, in greifbarer N&auml;he, doch dann reiste der britische Premierminister nach Kiew und es kam anders.<\/p><p>Je weiter man in einen Konflikt hineinger&auml;t, umso schwerer wird der Ausstieg. Wenn man &uuml;ber lange Zeit Pr&auml;sident Putin und vieles Russische weitgehend d&auml;monisiert hat, dann wird es am Ende schwierig, der eigenen Bev&ouml;lkerung klarzumachen, warum man auf einmal nachgibt.<\/p><p>In der Republik Irland, die offiziell neutral ist, lobte Biden die Regierung f&uuml;r ihre Treue und f&uuml;r die &bdquo;nicht t&ouml;dliche Hilfe&ldquo; f&uuml;r die Ukraine.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Irland hat der Ukraine mehr als 170 Millionen Euro an nicht t&ouml;dlicher Hilfe zugesagt, darunter lebenswichtige Schutzausr&uuml;stung, medizinische Ausr&uuml;stung, humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung und Hilfe zur Minimierung der Auswirkungen des Krieges auf die Ern&auml;hrungsunsicherheit und Unterern&auml;hrung von Kindern.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Warum, wenn man vorgibt, neutral zu sein, l&auml;sst man die gleiche humanit&auml;re Hilfe nicht auch den anderen Konfliktparteien zugutekommen?<\/p><p>Der irische Regierungschef Leo Varadkar revanchierte sich mit dieser Lobeshymne:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Und Demokratie und Freiheit und die Dinge, an die wir glauben, sind in gro&szlig;en Teilen der Welt auf dem R&uuml;ckzug. Und ich wei&szlig; nicht, in was f&uuml;r einer Welt wir leben w&uuml;rden, wenn es nicht die amerikanische F&uuml;hrung g&auml;be und wenn Amerika und Europa nicht zusammenarbeiten w&uuml;rden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;Wir wissen also Ihre F&uuml;hrungsst&auml;rke und Ihre pers&ouml;nliche F&uuml;hrungsst&auml;rke wirklich zu sch&auml;tzen &ndash; sowohl, was die Sicherung des Friedens in Irland angeht, als auch bei dem Versuch, Demokratie und Freiheit hier in Europa zu sch&uuml;tzen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die englischen Zitate von Biden und Varadkar <a href=\"https:\/\/www.upi.com\/Top_News\/World-News\/2023\/04\/13\/Biden-Ireland\/3091681380293\/\">finden sich hier<\/a>.<\/p><p><strong>Die Lehren aus US-amerikanischer Interventionspolitik<\/strong><\/p><p>Wenn es nicht so ernst w&auml;re, dann m&uuml;sste man lachen. Der Zustand der heutigen Welt hat tats&auml;chlich viel mit dem Einfluss der USA zu tun, aber ich wei&szlig; nicht, an welche Dinge Leo Varadkar glaubt. Meint er die Zerst&ouml;rung Afghanistans, Iraks und Syriens? Die Welt w&uuml;rde tats&auml;chlich anders aussehen, wenn die USA und wir &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; uns nicht an so vielen Orten aus Eigeninteresse einmischen w&uuml;rden. Auch der Konflikt in der Ukraine ist vom Westen provoziert. Seit dem Ende der Sowjetunion ist die NATO unaufh&ouml;rlich nach Osten, bis an die Grenzen des heutigen Russlands, vorger&uuml;ckt und hat dort moderne Waffen stationiert.<\/p><p>Wenn man auf der anderen Seite des Atlantiks seine Heimat hat, kann man bequem einen Krieg in Europa mit Waffenlieferungen befeuern. Wenn man in Europa lebt, sollte man sich das &ndash; anders, als Frau Baerbock dies tut &ndash; schon genauer &uuml;berlegen.<\/p><p>Pr&auml;sident Biden und seine Anh&auml;nger sind nicht nur geschichtsvergessen, sondern sie merken auch nicht, dass der Rest der Welt die Dinge nicht nur einfach auf Russland als Aggressor reduziert, sondern dass man dort auch die Rolle des Westens als Ausbeuter, Aggressor und Provokateur sieht.<\/p><p><strong>Uns bleibt der Glaube an die Vernunft<\/strong><\/p><p>Hier schlie&szlig;t sich meiner Meinung nach einmal mehr der Kreis. Der Krieg in der Ukraine wird nicht durch milit&auml;rische St&auml;rke enden, sondern nur mit Verhandlungen, an welche die verschiedenen Seiten mit Offenheit und Friedenswillen herangehen m&uuml;ssen.<\/p><p>Wahrscheinlich ist daran zu glauben naiv, aber dieser Glaube zusammen mit allem, was die jeweiligen Bev&ouml;lkerungen ihren Politikern klarmachen k&ouml;nnen, ist das Einzige, was uns bleibt. Oder man zieht sich zur&uuml;ck in eine innere Emigration, die aber nur mit sehr viel Gl&uuml;ck wirklich funktionieren wird. Gl&uuml;ck wird wohl auf jeden Fall dazugeh&ouml;ren m&uuml;ssen, wenn die Menschheit bzw. unsere &bdquo;Zivilisation&ldquo; auf diesem Planeten &uuml;berleben sollte.<\/p><p>Titelbild: RORY NUGENT.com\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche hielt sich US-Pr&auml;sident Joe Biden zu einem Staatsbesuch in Nordirland auf. Offizieller Grund war der 25. Jahrestag des Karfreitagsabkommens, welches den 30 Jahre w&auml;hrenden B&uuml;rgerkrieg in Nordirland beendete. Es hatte jahrelange Verhandlungen und die Einsicht der Kontrahenten gebraucht, bis es zu diesem Ergebnis kam. 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