{"id":96587,"date":"2023-04-20T13:30:12","date_gmt":"2023-04-20T11:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96587"},"modified":"2024-11-13T15:56:05","modified_gmt":"2024-11-13T14:56:05","slug":"macron-in-china-hysterie-im-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96587","title":{"rendered":"Macron in China, Hysterie im Westen"},"content":{"rendered":"<p>Der erfolgreiche Staatsbesuch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron in China stabilisiert und st&auml;rkt die langj&auml;hrigen Beziehungen zwischen China und Frankreich. In einem Interview im Anschluss an den Besuch fordert Macron auch eine europ&auml;ische &bdquo;strategische Autonomie&ldquo;. Doch Washington und Br&uuml;ssel drehen durch. W&auml;hrend Paris pragmatischen Realismus an den Tag legt, bewegen sich die Vereinigten Staaten und ihre europ&auml;ischen Vasallen an der Grenze zur Hysterie. Von <strong>Clifford A. Kiracofe<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2551\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-96587-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420-Macron-in-China-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420-Macron-in-China-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420-Macron-in-China-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420-Macron-in-China-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=96587-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230420-Macron-in-China-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230420-Macron-in-China-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Multipolarit&auml;t und das Echo von General de Gaulle<\/strong><\/p><p>Der Held des Zweiten Weltkriegs, Charles de Gaulle, war von 1959 bis 1969 franz&ouml;sischer Staatspr&auml;sident und ist bekannt f&uuml;r seine unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik. De Gaulle zog Frankreich bekanntlich aus der NATO zur&uuml;ck, weil sie von den USA dominiert war. Unter de Gaulle weigerte sich Frankreich, ein Vasall der Vereinigten Staaten und der Wall Street zu werden. <\/p><p>De Gaulle war ebenfalls bekannt f&uuml;r sein Werben f&uuml;r ein vereintes Europa vom &bdquo;Atlantik bis zum Ural&ldquo;, das als unabh&auml;ngige Macht in der Welt agieren sollte. Seine pragmatische Vision war ein loser Verbund eines &bdquo;Europa der Nationen&ldquo; &ndash; im Gegensatz zur Vorstellung eines straff organisierten europ&auml;ischen Superstaates, der von einer gesichtslosen &bdquo;Atlantiker&ldquo;-B&uuml;rokratie unter US-Einfluss regiert wurde.  <\/p><p>De Gaulle erkannte Beijing 1964 diplomatisch an &ndash; zum Entsetzen Washingtons. De Gaulle schaute weit voraus, &auml;hnlich wie US-Pr&auml;sident Richard Nixon ein Jahrzehnt sp&auml;ter mit seiner eigenen &Ouml;ffnung in Richtung China. Nixon bewunderte de Gaulle. Heute sind die Franzosen ihrer langfristigen Chinapolitik treu geblieben, w&auml;hrend die USA die Politik Nixons praktisch r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht haben. <\/p><p>Auf jeden Fall hat Macrons Chinabesuch einen Aufschrei bei den Atlantikern in den USA und Europa hervorgerufen. Er trat in de Gaulles Fu&szlig;stapfen mit seiner Forderung nach einem vereinten Europa, das unabh&auml;ngig von Washington handeln und sich auf seine eigenen Interessen konzentrieren sollte statt auf die Interessen der Wall Street und des milit&auml;risch-industriellen Komplexes. Als Doktorand im Fach Internationale Beziehungen w&auml;hrend der 1970er Jahre erinnere ich mich noch gut an Nixons &Ouml;ffnung gen China und daran, wie positiv die Amerikaner darauf reagierten. Meine Eltern begr&uuml;&szlig;ten Nixons Politik und hofften auf gute Beziehungen zu einer alten Kultur und zum modernen China. Nixons Realismus und Weitblick r&uuml;hrten sicherlich auch daher, dass er ein Kalifornier war und &uuml;ber den Pazifik nach Westen blickte, hatten aber auch mit seinem Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg auf dem Pazifik zu tun und mit Henry Kissinger, seinem cleveren Berater.  <\/p><p>In den sp&auml;ten 1960er Jahren schrieb Kissinger &uuml;ber die &bdquo;Belastete Partnerschaft&ldquo; zwischen den USA und Europa. Mit realistischem Blick sah er die allm&auml;hliche Herausbildung einer multipolaren Welt voraus. In einer fr&uuml;hen Phase w&uuml;rden die USA, Europa, Russland, China und Japan die gr&ouml;&szlig;ten M&auml;chte sein. Inzwischen erleben wir nat&uuml;rlich eine weitere Entwicklung mit dem Aufstieg wichtiger mittelgro&szlig;er M&auml;chte und Organisationen. Wie kann das einen ernstzunehmenden US-Politiker oder Wissenschaftler &uuml;berraschen? Der gegenw&auml;rtige multipolare Trend wird von China und Russland angef&uuml;hrt. Der Globale S&uuml;den, den man auch die &bdquo;Globale Mehrheit&ldquo; nennt, begr&uuml;&szlig;t diese neue, konstruktive internationale F&uuml;hrung und wendet sich von Washingtons &uuml;berholtem Kalter-Krieg-Gehabe, Aggression und Kriegen ab.<\/p><p><strong>Frankreich in einer sich wandelnden Welt<\/strong><\/p><p>Pr&auml;sident Xi Jinping bemerkte auf seinem j&uuml;ngsten Staatsbesuch in Russland, dass die Welt so gro&szlig;e Ver&auml;nderungen erlebe, wie es sie seit einem Jahrhundert nicht gegeben habe. Pr&auml;sident Wladimir Putin sagte, er stimme mit der geopolitischen Bewertung des chinesischen Staatschefs &uuml;berein, und ihre gemeinsamen Bem&uuml;hungen, Stabilit&auml;t, Frieden und Entwicklung zu f&ouml;rdern, zeigten Ergebnisse. <\/p><p>Wie Pr&auml;sident Xi sagte, ver&auml;ndert sich die Welt derzeit ganz klar und das internationale System durchl&auml;uft eine Transformation hin zur Multipolarit&auml;t. Auch die russische Diplomatie betont die Multipolarit&auml;t, die Moskau oft als &bdquo;Polyzentrismus&ldquo; bezeichnet. Gleich, welche Begriffe verwendet werden, das internationale System wird offensichtlich pluralistischer. Der Aufstieg Asiens und die unabh&auml;ngigeren Regionen im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und Lateinamerika signalisieren tektonische Verschiebungen im internationalen System.<\/p><p>Die Verschiebung vollzieht sich weg vom fr&uuml;heren US-dominierten, &bdquo;unipolaren&ldquo; System. Die chinesische Diplomatie weist den Weg in Form dramatischer Durchbr&uuml;che im Nahen und Mittleren Osten, indem sie Saudi-Arabien und dem Iran geholfen hat, ihre Differenzen beizulegen und neue Beziehungen aufzunehmen. Dies wiederum hat einen Prozess in Gang gesetzt, der den tragischen Krieg im Jemen zu einem Ende bringt. Neue wirtschaftliche Beziehungen entwickeln sich, und die Verwendung lokaler W&auml;hrungen wie auch des chinesischen Yuan f&uuml;r den internationalen Zahlungsverkehr ist in Gang gekommen. Die Golfstaaten sind in dieser neuen konstruktiven Runde der Diplomatie einbezogen. <\/p><p>Hoffentlich wird dies dabei helfen, die Region zu stabilisieren und zu Frieden und wirtschaftlicher Entwicklung f&uuml;hren. Washingtons Politik des &bdquo;teile und herrsche&ldquo; und der unverhohlenen Kriegsf&uuml;hrung verliert an Boden, da die Menschen der Region, wie auch die Menschen in Afrika und Lateinamerika, die US-F&uuml;hrung und ihren aggressiven Militarismus ablehnen. &Auml;hnlich wie viele in Europa wollen die V&ouml;lker des Nahen und Mittleren Ostens die Tage des US-Militarismus, der Unipolarit&auml;t und des Diktats hinter sich lassen. &Uuml;berdies bef&uuml;rchten sie, Washington k&ouml;nne wieder einmal Instabilit&auml;t und regionale Gewalt provozieren.<\/p><p><strong>Frankreich geht pragmatisch vor<\/strong><\/p><p>Wie de Gaulle demonstriert Pr&auml;sident Macron, dass er f&uuml;r eine unabh&auml;ngige Politik f&uuml;r Frankreich und auch f&uuml;r Europa steht. Angesichts seiner innenpolitischen Schwierigkeiten ist es zeitgem&auml;&szlig; und konstruktiv, dass er an die gaullistische Stimmung in Frankreich appelliert, es liegt aber auch im langfristigen nationalen Interesse Frankreichs. Macron st&auml;rkt Frankreichs Position als europ&auml;ische F&uuml;hrungsmacht zu einer Zeit, in der Deutschland taumelt und unter ernsten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen leidet. Der vielleicht wichtigste Aspekt von Macrons Staatsbesuch ist, dass er eine hochrangige Delegation von mehr als 50 franz&ouml;sischen Wirtschaftsbossen dabei hatte. Macron sucht sehr geschickt nach neuen Chancen f&uuml;r die franz&ouml;sische Wirtschaft und den franz&ouml;sischen Handel. Seine Reise f&uuml;hrte dazu, dass milliardenschwere Handelsvertr&auml;ge und Investitionen in Planung sind. <\/p><p>Macron bleibt sich treu in seiner Unterst&uuml;tzung einer, wie er es nennt, &bdquo;strategischen Autonomie&ldquo;. Als Atommacht tr&auml;gt Frankreich eine besondere Verantwortung. Frankreich will nicht in einen Krieg &uuml;ber die chinesische Insel Taiwan hineingezerrt werden. Das hat Macron in China und in seinen Interviews und Statements in der Presse sehr deutlich gemacht. Er sagte, Europa sollte sich nicht in Amerikas Torheit im asiatisch-pazifischen Raum hineinziehen lassen. Frankreich hat eigene Interessen in der Region.   <\/p><p>Nat&uuml;rlich schwoll nach seinem Besuch die Hysterie in Europa und in den Vereinigten Staaten an. Atlantische Kreise, die die transatlantische Oligarchie und ihre NATO-Kriegsmaschine repr&auml;sentieren, verliehen ihrer gro&szlig;en Sorge Ausdruck. Aktuell bildet sich jedoch ein Trend in Europa heraus, der eine Spaltung zwischen kompromisslosen Pro-Washington-Atlantikern und europ&auml;ischen Pragmatikern beinhaltet. Obwohl diese Entwicklung, wie de Gaulle zeigte, seit Jahrzehnten unvermeidlich ist, f&auml;llt sie im Licht der Ver&auml;nderungen im internationalen System und angesichts der Multipolarit&auml;t deutlicher aus. <\/p><p>Macrons Ruf nach &bdquo;strategischer Autonomie&rdquo; f&uuml;r Europa findet also Widerhall. Die riesigen Demonstrationen in ganz Europa mit hunderttausenden Anti-Ukrainekriegs-Protestierern signalisieren einen Wandel in der &ouml;ffentlichen Meinung und Stimmung. Die j&uuml;ngere Generation von Europ&auml;ern sehnt sich nach Frieden. Ein europaweiter wirtschaftlicher Abschwung, wenn nicht gar eine Krise, bedroht die soziale und politische Stabilit&auml;t. Nicht wenige hegen den Gedanken, das europ&auml;ische Vasallentum gegen&uuml;ber Washington und der Wall Street zu beenden.  <\/p><p><strong>Die chinesisch-franz&ouml;sischen Beziehungen weisen in die Zukunft<\/strong><\/p><p>Macrons erfolgreicher Staatsbesuch unterstreicht nicht nur Frankreichs wichtige internationale Rolle, sondern auch Chinas Wunsch, die bilateralen Beziehungen, aber auch die Beziehungen zur Europ&auml;ischen Union zu stabilisieren und zu st&auml;rken. Die chinesische F&uuml;hrung sieht die sich ver&auml;ndernde internationale Situation realistisch und ist so weise, konstruktive Kooperation mit willigen Partnern anzustreben, die Chancen zum gegenseitigen Nutzen begr&uuml;&szlig;en. <\/p><p>Die Vereinigten Staaten, die viele nun im Niedergang begriffen sehen, m&uuml;ssen ihren Kurs radikal &auml;ndern und sich wieder aus der Sackgasse herausman&ouml;vrieren, in die sie gesteuert sind. Die erschreckend inkompetente US-F&uuml;hrung, insbesondere unter den Pr&auml;sidenten George W. Bush, Donald Trump und Joe Biden, hat die langfristigen US-amerikanischen nationalen Interessen untergraben. Die USA mit ihrem erbarmungslosen, aggressiven Militarismus, ihren endlosen Kriegen und ihrer drangsalierenden Au&szlig;enpolitik sind aus dem Takt geraten in einer Welt, die nach Frieden und neuer konstruktiver F&uuml;hrung sucht. Washington muss seine Politik grundlegend &auml;ndern, sonst steht Amerika unerw&uuml;nscht, alleine und isoliert da. Eine &bdquo;schmerzliche Neubewertung&ldquo; der amerikanischen Au&szlig;enpolitik tut heute eindeutig not. <\/p><p>&Uuml;bersetzt aus dem Englischen von Susanne Hofmann.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ Alexandros Michailidis<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96241\">Macrons Wunsch eines strategisch autonomen Europas scheitert nicht zuletzt an Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50085\">Monsieur Macron &ndash; &bdquo;Ich allein und Europa&ldquo;? Von Friedhelm Hengsbach SJ.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96301\">Abschaffung von Sanktionen als Mittel des Wirtschaftskrieges: Krachende Abstimmungsniederlage f&uuml;r USA und EU im UN-Menschenrechtsrat<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94432\">Chinas &bdquo;Friedensplan&ldquo; und was der Westen daran nicht versteht oder verstehen will<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/aa2c9a9b05ee4f8d9d4f3ac82ca5b396\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erfolgreiche Staatsbesuch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron in China stabilisiert und st&auml;rkt die langj&auml;hrigen Beziehungen zwischen China und Frankreich. In einem Interview im Anschluss an den Besuch fordert Macron auch eine europ&auml;ische &bdquo;strategische Autonomie&ldquo;. Doch Washington und Br&uuml;ssel drehen durch. 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