{"id":9659,"date":"2011-06-03T16:00:06","date_gmt":"2011-06-03T14:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9659"},"modified":"2011-06-03T16:00:06","modified_gmt":"2011-06-03T14:00:06","slug":"hinweise-des-tages-ii-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9659","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Empf&auml;nger erhalten 2012 zehn Euro mehr; Krankenkassen machen Kasse; Eurokrise; Die Revolution der radikalen Tr&auml;umer; Wall Street f&uuml;rchtet Verlust von Gewinnquellen; Steuern? Ja, bitte!; US-Autoriesen &ndash; Rettung kostet Steuerzahler 14 Milliarden Dollar; Staatsanwaltschaft klagt kompletten Ex-BayernLB-Vorstand an; Untreueverdacht &ndash; Ermittler pr&uuml;fen Millionengehalt von Utz Claassen; Riester-Rente im Test: Schlechter als ihr Ruf; Europ&auml;er in Uniform; Heikles Know-How aus Deutschland f&uuml;r Saudi-Arabien; Wir weichen nicht; Chronologie eines Pogroms; Parlamentswahlen unter Aufsicht; Ketten f&uuml;r &ldquo;entfesselte&rdquo; Hochschulen erw&uuml;nscht; Schwarze Kassen; zu guter Letzt: Ralf J&auml;ger, das LKA, Viagra und Photoshop (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz-IV-Empf&auml;nger erhalten 2012 zehn Euro mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Krankenkassen machen Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Revolution der radikalen Tr&auml;umer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Wall Street f&uuml;rchtet Verlust von Gewinnquellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Steuern? Ja, bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">US-Autoriesen &ndash; Rettung kostet Steuerzahler 14 Milliarden Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Staatsanwaltschaft klagt kompletten Ex-BayernLB-Vorstand an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Untreueverdacht &ndash; Ermittler pr&uuml;fen Millionengehalt von Utz Claassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Riester-Rente im Test: Schlechter als ihr Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Europ&auml;er in Uniform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Heikles Know-How aus Deutschland f&uuml;r Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Wir weichen nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Chronologie eines Pogroms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Parlamentswahlen unter Aufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Ketten f&uuml;r &ldquo;entfesselte&rdquo; Hochschulen erw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Schwarze Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">zu guter Letzt: Ralf J&auml;ger, das LKA, Viagra und Photoshop<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9659&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger erhalten 2012 zehn Euro mehr<\/strong><br>\nDer Hartz-IV-Satz wird 2012 voraussichtlich nicht um drei, sondern um zehn Euro auf 374 Euro im Monat steigen. Darauf stellt sich die Bundesregierung ein. Das geht aus ihrem Bericht &uuml;ber die H&ouml;he des Existenzminimums hervor. Bisher betr&auml;gt der Satz 364 Euro. F&uuml;r 2012 war bereits eine Erh&ouml;hung auf mindestens 367 Euro beschlossen worden. Unver&auml;ndert bleiben nach dem Bericht die steuerlichen Grundfreibetr&auml;ge f&uuml;r Erwachsene und Kinder. Das Kindergeld d&uuml;rfte damit auch nicht erh&ouml;ht werden.<br>\nDer Bericht (liegt der WAZ-Mediengruppe vor) wird alle zwei Jahre vom Finanzminister vorgelegt, hat das Kabinett passiert und soll n&auml;chste Woche ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/politik\/Hartz-IV-Empfaenger-erhalten-2012-zehn-Euro-mehr-id4719662.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krankenkassen machen Kasse<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen fahren einen Milliarden&uuml;berschuss ein. Bis jetzt haben sie trotzdem gejammert &ndash; und spielen nun die Ergebnisse herunter.<br>\nMehr als eine Milliarde Euro &Uuml;berschuss haben die gesetzlichen Krankenkassen allein im ersten Quartal 2011 erwirtschaftet. Die AOKen erzielten einen Gewinn von insgesamt 627 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Jahres, der Verband der Ersatzkassen (vdek) wies einen Einnahme&uuml;berschuss von zusammen 518 Millionen Euro f&uuml;r seine sechs Mitgliedskassen aus. Diese Zahlen gaben die Kassen am Mittwoch bekannt. [&hellip;]<br>\nZugriff haben die Kassen auf ihre Gewinne derzeit aber nicht: Die Versichertenbeitr&auml;ge flie&szlig;en unisono in den Gesundheitsfonds. Aus dem Fonds erhalten die Kassen monatliche Raten, die jeweils bereits im Vorjahr festgelegt wurden. Die nun erwirtschafteten Gewinne erfreuen derzeit also nur die Liquidit&auml;tsreserve im Gesundheitsfonds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/krankenkassen-machen-kasse\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bereits im letzten hat der Gesundheitsfonds einen &Uuml;berschuss von 4,2 Milliarden Euro erzielt. Gleichzeitig machten die Kassen ein Minus von 500 Millionen, da das Bundesgesundheitsministerium die &Uuml;bersch&uuml;sse des Gesundheitsfonds nicht an die Kassen ausgesch&uuml;ttet hat. Es scheint vielmehr so zu sein, dass die FDP den Gesundheitsfonds daf&uuml;r benutzt, den gesetzlichen Krankenkassen die Beitragszahlungen vorzuenthalten, um sie so zu Zusatzbeitr&auml;gen zu zwingen, die das gesamte GKV-System sch&auml;digen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Was uns Griechen wirklich hilft<\/strong><br>\nGegen Schuldenpanik nutzen weder Drohgeb&auml;rden noch immer neue Radikalk&uuml;rzungen oder Schuldenschnitte. Die Krisenl&auml;nder brauchen einen Plan, der sie aufbaut. Und uns auch.<br>\nDie griechische Regierung hat seit 2010 Staatsgeh&auml;lter um ein F&uuml;nftel gek&uuml;rzt, zweimal die Mehrwertsteuer erh&ouml;ht, eine Rentenreform durchgezogen, die bei uns sechs Vermittlungsaussch&uuml;sse versorgt h&auml;tte, und einen Temporekord im Abbau von Staatsdefiziten aufgestellt.<br>\nErgebnis: An den Finanzm&auml;rkten wird eine doppelt so hohe Risikopr&auml;mie gehandelt, und die Staatspleite liegt n&auml;her als vorher. Derweil n&ouml;lt Br&uuml;ssel &uuml;ber Details und will die Dosis erh&ouml;hen &ndash; noch mal k&uuml;rzen. Absurd. Es w&auml;re h&ouml;chste Zeit einzur&auml;umen, dass das Rezept gescheitert ist, den Notfallpatienten zu knebeln und zu strafen. Das hat Rezession wie Euro-Schuldendrama nur verl&auml;ngert &ndash; und Einsparungseffekte zunichte gemacht, weil Steuereinnahmen krisenbedingt einbrachen. Umso dringender braucht Griechenland jetzt eine Aufbaustrategie, die neue wirtschaftliche Dynamik schafft, um die Schulden nachhaltig abzubauen. Keine Strafjustiz, die vordergr&uuml;ndig saniert, am Ende aber h&ouml;here Schulden bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-thomas-fricke-was-uns-griechen-wirklich-hilft\/60060379.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Demonstranten besetzen griechisches Finanzministerium<\/strong><br>\nManche Griechen protestieren friedlich gegen die Sparpolitik der Regierung, andere werfen mit Jogurt und bespucken Politiker. W&auml;hrend international &uuml;ber die Bew&auml;ltigung der Schuldenkriese beraten wird rufen Gegner des Spargangs zum Generalstreik auf.<br>\nDemonstranten haben am Freitag das griechische Finanzministerium besetzt. Sie brachten an dem Geb&auml;ude in Athen ein riesiges Transparent mit einem Aufruf zum Generalstreik an, w&auml;hrend Regierung und Gesandte von EU, europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) &uuml;ber neue Sparma&szlig;nahmen berieten.<br>\nRund 100 Mitglieder der Gewerkschaft Pame blockierten am Morgen den Ministeriumseingang. Das Banner bedeckte f&uuml;nf Etagen des Geb&auml;udes. Seit Mittwoch kommt es in ganz Griechenland vermehrt zu Protestaktionen dieser Art. Rund 200 sogenannte &ldquo;Emp&ouml;rte B&uuml;rger&rdquo; warfen am sp&auml;ten Donnerstagabend Steine sowie Eier und Joghurt in die Richtung eines griechischen Regierungssprechers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:empoerte-buerger-demonstranten-besetzen-griechisches-finanzministerium\/60060509.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland will h&auml;rter sparen und privatisieren<\/strong><br>\nDie griechische Regierung will ihren im Lande hoch umstrittenen Sparkurs noch versch&auml;rfen und damit die Eurol&auml;nder und den IWF zu weiteren Finanzhilfen bewegen. Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou wird nach Angaben eines hohen Regierungsvertreters Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Freitag ein neues Sparprogramm vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F06%2F03%2Fa0074&amp;cHash=142ffada23\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allm&auml;hlich wird das Ganze ziemlich albern. Jedes Kind kann ausrechnen, dass selbst bei sinkendem Haushaltsdefizit die Quote des Defizits immer h&ouml;her wird, wenn die Wirtschaftsleistung durch so genannte Sparma&szlig;nahmen weiter sinkt. So werden Maastrichtkriterien oder Auflagen des IWF nie erreicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Revolution der radikalen Tr&auml;umer<\/strong><br>\nSpanien emp&ouml;rt sich &ndash; die Bewegung der &ldquo;Indignados&rdquo; r&uuml;ttelt an nationalen Tabus. Manuel Rivas z&auml;hlt zu den wichtigsten spanischen Gegenwartsautoren. Im Gespr&auml;ch mit der NZZ &auml;ussert er sich &uuml;ber die korrupten Zust&auml;nde in seinem Heimatland und den Widerstand dagegen.<br>\nDer Protest fiel mit den Kommunal- und Regionalwahlen vom vergangenen 22. Mai zusammen. &laquo;Wie kann es sein, dass notorisch Korrupte die meisten Stimmen bekommen haben?&raquo;, fragt Rivas. Ob das ein Genfehler der Spanier sei? Nein: &ldquo;Das sind die Folgen des magischen Kapitalismus. Wer will heute noch arbeiten, wenn er wie von Zauberhand auch &uuml;ber Nacht reich werden kann?&rdquo; Manuel Rivas lebt in der N&auml;he seiner Geburtsstadt A Coru&ntilde;a, im Nordwesten des Landes, an der atlantischen K&uuml;ste. Er erz&auml;hlt, wie Drogenschmuggel und Schwarzgeldwirtschaft, Bestechung und Spekulation die Landschaft zerst&ouml;rt und die Menschen gebrochen haben, &ldquo;Menschen in D&ouml;rfern, die 40 Jahre lang Franco Widerstand leisteten&rdquo;. Er erz&auml;hlt, wie in seiner Heimat Schulbuben sagen, sie wollten als Erwachsene Drogenschmuggler werden, weil man dann &ldquo;teure Autos, grosse H&auml;user und viele M&auml;dchen&rdquo; haben k&ouml;nne. Gegen diesen Wertezerfall sind die &ldquo;Indignierten&rdquo; aufgestanden. &ldquo;Das beweist, dass Spanien nicht nur eine Altar- und Thron-Tradition, sondern auch eine freiheitliche Tradition hat.&rdquo; Zw&ouml;lf Wellen der Emigration ins Exil habe das Land seit den Katholischen K&ouml;nigen im 15. Jahrhundert miterleben m&uuml;ssen, &laquo;und immer sind die Besten und Fortschrittlichsten gegangen&rdquo;. Nun reiche es, &ldquo;die Emp&ouml;rten haben ihr inneres Exil verlassen und beginnen, f&uuml;r ihr Land zu k&auml;mpfen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/aktuell\/die_revolution_der_radikalen_traeumer_1.10799081.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wall Street f&uuml;rchtet Verlust von Gewinnquellen<\/strong><br>\nWer einen Wall-Street-H&auml;ndler &auml;rgern will, muss weiterhin nur zwei W&ouml;rter sagen: Dodd-Frank &ndash; und die Atmosph&auml;re wird sofort geladen. Die sogenannte Dodd-Frank Act, ein Gesetzesvorschlag, der von den ehemaligen Vorsitzenden der Finanzkommission des Kongresses Barney Frank und Chris Dodd formuliert wurde, ist f&uuml;r viele H&auml;ndler ein Albtraum. Durch die Gesetzesvorlage wird die M&ouml;glichkeit der Wall-Street-Banken, mit Derivaten Geld zu verdienen, stark begrenzt. Insofern &uuml;berrascht es nicht, dass diese sich vehement wehren. Eine Armee von Interessenvertretern ist schon auf den Fall angesetzt worden, und die Stimmen der Banken-CEO werden ebenfalls immer lauter, wonach die Dodd-Frank Act dem Finanzplatz New York schade.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/wall_street_fuerchtet_verlust_von_gewinnquellen_1.10716282.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &Auml;rgerlich ist die Neigung der Journalisten, bestimmte Behauptungen der Banken immer noch ernst zu nehmen. Wie im Bereich der Boni ist die Drohung, im Falle einer zu starken Regulierung nach Singapur oder Hongkong oder gar in die Emirate abzuwandern, doch sehr interessengeleitet. Auch im Zeitalter des Internets sind die infrastrukturellen Voraussetzungen wie sie in London, New York oder Z&uuml;rich geboten werden nicht so ohne weiteres zu &uuml;bertragen. In Zeiten computergesteuerter Finanzm&auml;rkte geht es zudem um Millisekunden, die gegen&uuml;ber Meldungen aus den zentralen realwirtschaftlichen M&auml;rkten und politischen Metropolen verloren gehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuern? Ja, bitte!<\/strong><br>\nDie schnell wachsende B&uuml;rgerbewegung US Uncut fordert mehr Steuern &ndash; f&uuml;r die gro&szlig;en Konzerne. W&uuml;rden die regul&auml;r Steuern zahlen, w&auml;ren die Haushaltseinsparungen unn&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-06\/usa-steuern-konzerne\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Autoriesen &ndash; Rettung kostet Steuerzahler 14 Milliarden Dollar<\/strong><br>\nDie Rettung der US-Autobauer General Motors und Chrysler w&auml;hrend der Finanz- und Wirtschaftskrise wird Amerikas Steuerzahler um die 14 Mrd. Dollar (9,7 Mrd. Euro) kosten. W&auml;hrend man urspr&uuml;nglich mit einem Verlust von 60 Prozent der 80 Mrd. Dollar an Hilfen rechnete, d&uuml;rfte das Minus nun weniger als 20 Prozent betragen, hei&szlig;t es in einem vom Wei&szlig;en Haus am Mittwoch vorgelegten Bericht. Bisher sei etwa die H&auml;lfte der Gesamtsumme zur&uuml;ckgezahlt worden.<br>\n&ldquo;Wir denken, dass die Schritte, die wir und sie (die Firmen) unternommen haben, die Unternehmen auf einen Pfad zum Erfolg gebracht haben&rdquo;, sagte Ron Bloom, Wirtschaftsberater von US-Pr&auml;sident Barack Obama. Zwar freue sich niemand &uuml;ber die Verluste. Doch h&auml;tten die Hilfen Jobs gerettet und schwereren Schaden f&uuml;r die gesamte Autoindustrie abgewendet, sagte Bloom weiter, der das erwartete Minus auf 14 Mrd. Dollar bezifferte. Ein Zusammenbruch der Autobauer h&auml;tte den Staat direkt oder indirekt mehrere 10 Mrd. Dollar etwa durch h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r Arbeitslose und Steuerausf&auml;lle gekostet, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304553516802\/US-Autoriesen-Rettung-kostet-Steuerzahler-14-Milliarden-Dollar\">Der Standard<\/a>\n<p><strong>dazu: Fiat &uuml;bernimmt Mehrheit an Chrysler<\/strong><br>\nFiat &uuml;bernimmt die Mehrheit am US-Autobauer Chrysler. Der italienische Automobilkonzern teilte am sp&auml;ten Donnerstagabend mit, er werde f&uuml;r 500 Millionen Dollar sechs Prozent des Aktienpakets vom US-Finanzministerium kaufen. Chrysler hatte 7,6 Milliarden Dollar an Staatshilfen zur&uuml;ckgezahlt. Der amerikanische Fiskus erhielt dabei 5,9 Milliarden Dollar und der kanadische Staat 1,7 Milliarden Dollar. Damit wurde auch der Weg frei f&uuml;r eine Mehrheits&uuml;bernahme durch Fiat. Die US-Regierung hatte Hunderte Milliarden Dollar sogenannter TARP-Hilfen bereitgestellt, um Unternehmen in der Wirtschaftskrise vor dem Untergang zu retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/fiat_uebernimmt_mehrheit_an_chrysler_1.10799489.html\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Immer klarer wird, wie miserabel das Management vom Daimler bei der Fusion mit Chrysler gewesen sein muss. Es geht nicht einfach darum, dass Daimler Chrysler nicht  h&auml;tte &uuml;bernehmen d&uuml;rfen (zu &uuml;berh&ouml;hten  Preisen). Fiat-Chef Sergio Marchionne, der sowohl Chef von Fiat als auch von Chrysler ist, hat dem Daimlermanagement aufgezeigt, wie Chrysler in k&uuml;rzester Zeit in die Gewinnzone zu f&uuml;hren ist. &ndash; Ein Hoch auch auf Obamas Entscheidung, Chrysler und GM zu retten, und so einen Beitrag dazu zu leisten, Amerika seinen industriellen Kern, den &lsquo;Rostg&uuml;rtel&rsquo;, der sich von New York &uuml;ber Michigan bis nach Indiana erstreckt, zu erhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaft klagt kompletten Ex-BayernLB-Vorstand an<\/strong><br>\nDer Vorwurf lautet auf Pflichtverletzung und Veruntreuung von Bankverm&ouml;gen: Die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen klagt laut Zeitungsberichten den gesamten fr&uuml;heren Vorstand der BayernLB an &ndash; das Institut hatte durch den Kauf der maroden &ouml;sterreichischen HGAA Milliarden verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,766408,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Untreueverdacht &ndash; Ermittler pr&uuml;fen Millionengehalt von Utz Claassen<\/strong><br>\nGerade mal 74 Tage war Utz Claassen Chef von Solar Millennium. Daf&uuml;r kassierte er neun Millionen Euro. Auf das &uuml;ppige Honorar ist nun die Staatsanwaltschaft aufmerksam geworden, die Ermittler pr&uuml;fen den Verdacht der schweren Untreue.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,766416,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Riester-Rente im Test: Schlechter als ihr Ruf<\/strong><br>\nDie Riester-Rente rechnet sich oft nicht. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Zeitschrift &Ouml;kotest. Die Geb&uuml;hren der Anbieter sind bei einigen Vertr&auml;gen fast so hoch wie die Zulagen vom Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/riester-rente-im-test-schlechter-als-ihr-ruf-1690962.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=wirtschaft\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europ&auml;er in Uniform<\/strong><br>\nEin Arbeitskreis der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung fordert den Ausbau des Bundessicherheitsrates zu einer Art Nationalem Sicherheitsrat und eine umfassende Unterstellung der gesamten Gesellschaft unter die Pr&auml;missen sogenannter Sicherheitspolitik. Der globalen Bedrohungslage k&ouml;nne mit einer Herangehensweise, die zwischen &ldquo;innerer&rdquo; und &ldquo;&auml;u&szlig;erer Sicherheit&rdquo; unterscheide, nicht mehr ad&auml;quat begegnet werden, hei&szlig;t es in einem neuen Papier des Arbeitskreises Internationale Sicherheitspolitik der sozialdemokratischen Stiftung. Die traditionelle territorial definierte Arbeitsteilung, die unter anderem die Polizei f&uuml;r Inlands-, das Milit&auml;r aber f&uuml;r Auslandsoperationen vorsieht, m&uuml;sse durch eine &ldquo;funktionale&rdquo; Abgrenzung ersetzt werden. Auch gelte es, s&auml;mtliche &ldquo;Ressorts&rdquo;, darunter etwa die Wirtschafts- und die Entwicklungspolitik, an &ldquo;sicherheitspolitischen&rdquo; Zielen auszurichten. Die noch nicht vom Staat kontrollierten Segmente der Zivilgesellschaft, insbesondere Nichtregierungsorganisationen, m&uuml;ssten ebenfalls f&uuml;r die &ldquo;Sicherheitspolitik&rdquo; genutzt werden. Erg&auml;nzend solle endlich, hei&szlig;t es in dem Papier, eine europ&auml;ische Armee aufgebaut werden. Damit k&ouml;nne man zugleich den &ldquo;F&uuml;hrungsanspruch der USA&rdquo; in Frage stellen. Dem Arbeitskreis, der das Papier verantwortet, geh&ouml;ren Bundestagsabgeordnete und Beamte aus Bundesministerien an.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58079\">German Foreign Policy<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08080.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung &ndash; F&uuml;r eine Neuausrichtung deutscher Sicherheitspolitik [PDF &ndash; 392 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Heikles Know-How aus Deutschland f&uuml;r Saudi-Arabien<\/strong><br>\nNach wochenlangen Recherchen liegen dem MDR neue Belege daf&uuml;r vor, dass deutsche Beamte in Saudi-Arabien f&uuml;r den R&uuml;stungskonzern EADS arbeiten. Aus internen Unterlagen geht au&szlig;erdem hervor, dass die Bundespolizisten saudische Sicherheitskr&auml;fte f&uuml;r Situationen wie Demonstrationen und Unruhen fit machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/8654158.html\">MDR Fakt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wir weichen nicht<\/strong><br>\nWieder ist in Afghanistan ein Soldat der Bundeswehr get&ouml;tet worden. F&uuml;nf weitere deutsche Soldaten wurden bei dem Angriff s&uuml;dlich von Kundus in der Provinz Baghlan verletzt, zwei von ihnen schwer. Das teilte das Einsatzf&uuml;hrungskommando der Bundeswehr in Potsdam am Donnerstag mit. Damit wurden innerhalb von knapp zehn Tagen vier deutsche Soldaten am Hindukusch get&ouml;tet und ein Dutzend weitere verletzt. &raquo;Die H&auml;ufung der Anschl&auml;ge sorgt uns&laquo;, erkl&auml;rte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden. Ansonsten gab der CDU-Politiker Durchhalteparolen aus. &raquo;Wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen.&laquo; Und als Tageslosung: &raquo;Vor Gewalt darf man nicht weichen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-03\/060.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chronologie eines Pogroms<\/strong><br>\nTunesien ist stolz darauf, Zehntausenden Fl&uuml;chtlingen aus Libyen Zuflucht zu bieten. Doch w&auml;hrend Libyer herzlich aufgenommen werden, m&uuml;ssen Menschen aus der Subsahara in W&uuml;stenlagern ausharren. Letzte Woche protestierten die Fl&uuml;chtlinge im Lager Choucha, an der libyschen Grenze, dagegen. Daraufhin wurde das Camp von tunesischen Anwohnern attackiert, verw&uuml;stet und niedergebrannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/22\/43306.html\">Jungle World<\/a>\n<p><strong>dazu passend: Mehr als 120 Leichen vor Tunesiens K&uuml;ste geborgen<\/strong><br>\nSie suchten den Weg nach Europa und fanden den Tod: Rettungskr&auml;fte haben vor der tunesischen K&uuml;ste mehr als 120 Leichen geborgen. Die Fl&uuml;chtlinge hatten Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen, als ihr &uuml;berf&uuml;lltes Boot kenterte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nach-havarie-von-fluechtlingsboot-mehr-als-leichen-vor-tunesiens-kueste-geborgen-1.1104793\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Parlamentswahlen unter Aufsicht<\/strong><br>\nAngesichts der Finanzkrise ist das Wirtschafts- und Sozialprogramm f&uuml;r die kommenden Jahre bereits festgelegt. So fragen sich viele, was ihre Stimme am kommenden Sonntag eigentlich wert ist<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F06%2F03%2Fa0068&amp;cHash=1bc10a499a\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ketten f&uuml;r &ldquo;entfesselte&rdquo; Hochschulen erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDass staatliche Hochschulen in Deutschland tendenziell besser sind als private, und dabei ebenfalls f&uuml;r Unternehmensinvestitionen offen, hielt Detlef M&uuml;ller-B&ouml;ling, langj&auml;hriger Leiter und Vordenker des kapitalistisch orientierten Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) schon im Januar 2009 fest. Was das bereits f&uuml;r Ausma&szlig;e annahm, wurde letzte Woche des Einstiegs der Deutschen Bank bei TU und HU Berlin bekannt. W&auml;hrend die Grundlagen dieser Kooperation nun, wenn auch versp&auml;tet, &ouml;ffentlich wurden, geht es bez&uuml;glich eines Kooperationsvertrages der Uni K&ouml;ln mit Bayer mittlerweile vor Gericht. In Nordrhein-Westfalen gibt es jedoch noch zahlreiche anders gelagerte und bis vor kurzem eher unbekannte &ouml;ffentlich-private Kooperationen im Hochschulbereich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34847\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schwarze Kassen<\/strong><br>\nGoldbarren, ein Cadillac, Nazis, Agenten, Korruption, Politiker: Die Autoren erz&auml;hlen eine Geschichte, die 1945 in den Tr&uuml;mmern von Berlin beginnt. Sie erz&auml;hlen von Naziagenten, die in die Schweiz transferierte Geldsummen nach Deutschland zur&uuml;ckgeholt haben und damit die Kassen der neu gegr&uuml;ndeten CDU f&uuml;llen. Und eine heimliche Parteienfinanzierung &uuml;ber R&uuml;stungsgesch&auml;fte der Bundeswehr schlie&szlig;t sich dann an. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss konnte die gesamte Geschichte nicht aufdecken. Der Film erz&auml;hlt eine Geschichte aus der Nachkriegszeit und versucht, ein paar Geheimnisse zu l&uuml;ften.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/woche\/244,broadcastingNum=1231584,day=5,week=22,year=2011.html\">Arte<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/schwarze_kassen-3934066.html\">Der Dokumentarfilm in der Arte-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Ralf J&auml;ger, das LKA, Viagra und Photoshop<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110603_jeager.jpg\" alt=\"Ralf J&auml;ger\"><br>\nNRW-Innenminister Ralf J&auml;ger (SPD) informiert sich &uuml;ber die Preise von illegalem Viagra aus dem Internet (Bildnachweis: Pressefoto Innenministerium NRW)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/ralf-jager-das-lka-viagra-und-photoshop\/\">Ruhrbarone<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Empf&auml;nger erhalten 2012 zehn Euro mehr; Krankenkassen machen Kasse; Eurokrise; Die Revolution der radikalen Tr&auml;umer; Wall Street f&uuml;rchtet Verlust von Gewinnquellen; Steuern? Ja, bitte!; US-Autoriesen &ndash; Rettung kostet Steuerzahler 14 Milliarden Dollar; Staatsanwaltschaft klagt kompletten Ex-BayernLB-Vorstand an; Untreueverdacht &ndash; Ermittler pr&uuml;fen Millionengehalt von Utz Claassen; Riester-Rente im Test: Schlechter<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9659\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9659","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9659"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9664,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9659\/revisions\/9664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}