{"id":96624,"date":"2023-04-21T08:35:48","date_gmt":"2023-04-21T06:35:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624"},"modified":"2023-04-21T08:26:48","modified_gmt":"2023-04-21T06:26:48","slug":"hinweise-des-tages-4342","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h01\">Die NATO schweigt zu ihrer Katastrophe bei Lwiw in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h02\">Die Getreide-L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h03\">Nie wieder &ndash; Steinmeier im Warschauer Ghetto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h04\">Zum G7-Au&szlig;enministertreffen: Team Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h05\">Ex-Sberbank-Manager: Gro&szlig;er Fehler des Westens, auch die wirtschaftsliberalen Kr&auml;fte zu sanktionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h06\">Merz-Inkasso: CDU\/CSU und Steuerbetrug.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h07\">Christian Lindners Finanzpolitik: Teures Spardiktat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h08\">Inflationsrate sinkt, doch soziale Spreizung weiter gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h09\">Mit dem Mut der Verzweiflung: Ich gehe zur Tafel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h10\">Alarm am Bau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h11\">Impfstoff-Deal mit Pfizer: Erste Klage gegen Ursula von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h12\">Zur Zerschlagung der Bahn: L&ouml;sung wird verhindert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h13\">&raquo;Form der kollektiven Bestrafung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96624#h14\">Mathias-D&ouml;pfner-Bashing: Wir Ostdeutsche sind noch viel Schlimmeres gewohnt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die NATO schweigt zu ihrer Katastrophe bei Lwiw in der Ukraine<\/strong><br>\nIn der russischen Zeitung &laquo;Komsomolskaya Pravda&raquo; erschien vor wenigen Tagen ein Artikel des russischen Milit&auml;rspezialisten Victor Baranets, in dem beschrieben steht, wie die russische Armee einen geheimen unterirdischen Bunker in der N&auml;he von Lwiw mit einer Kinschal-Rakete zerst&ouml;rt habe. Dieser Bunker sei ein ukrainisches Kommando-Zentrum gewesen und sei, weil mehr als 100 Meter unter der Oberfl&auml;che, f&uuml;r absolut unzerst&ouml;rbar gehalten worden. Und als pikantes Detail: Darin h&auml;tten sich auch zahlreiche hohe Milit&auml;rs aus verschiedenen NATO-L&auml;ndern befunden. &ndash; Globalbridge.ch hat bei der NATO eine formelle Medienanfrage eingereicht, ob dort, auf ukrainischem Boden, wirklich NATO-Angeh&ouml;rige getroffen worden seien. Die NATO gab keine Antwort &ndash; wobei keine Antwort ja auch eine Antwort ist. &ndash; Bemerkenswert ist vor allem auch der Schlussabschnitt des Artikels von Victor Baranets. (cm)<br>\nDie USA, UK, Polen und einige andere NATO-L&auml;nder ziehen es vor, kein Wort &uuml;ber das zu verlieren, was Anfang M&auml;rz in der N&auml;he von Lwiw (fr&uuml;her Lemberg) geschah. Wenn Journalisten, die von dem schrecklichen Notfall erfahren haben, die Gener&auml;le und Politiker danach fragen, lautet die Antwort entweder &bdquo;kein Kommentar&ldquo; oder ein verschmitzter Hinweis auf &bdquo;Unwissenheit&ldquo; &uuml;ber den Vorfall. Aber dennoch kommt die Katze langsam aus dem Sack. Verschiedene Quellen in der westlichen und ukrainischen Presse sowie in den sozialen Medien lassen zunehmend Informationen durchsickern, deren Details, richtig zusammengesetzt, ein glaubw&uuml;rdiges Szenario eines &auml;u&szlig;erst schmerzhaften Dramas (sogar einer Trag&ouml;die) f&uuml;r die NATO und ihre Verb&uuml;ndeten ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-nato-schweigt-zu-ihrer-katastrophe-bei-lwiw-in-der-ukraine\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Getreide-L&uuml;ge<\/strong><br>\nDie russischen Agrarprodukte, einschlie&szlig;lich dringend ben&ouml;tigter D&uuml;ngemittel, werden weiterhin durch das undurchschaubare Sanktionsnetz der USA und der EU behindert. Das bedeutet nichts anderes als da&szlig; tats&auml;chlich der &raquo;Wertewesten&laquo; den Hunger als Waffe benutzt, um einerseits Ru&szlig;land zu schaden und um andererseits jene Staaten, die sich nicht am Wirtschaftskrieg gegen Ru&szlig;land beteiligen, zum Einschwenken auf die westliche Linie zu n&ouml;tigen. Durch massive Proteste von Landwirten in Polen, der Slowakei, Ungarn, Rum&auml;nien und Bulgarien wurde nun noch aufgedeckt, da&szlig; das ganze Theater auch in den L&auml;ndern der EU immensen Schaden anrichtet. Nachdem die EU die Z&ouml;lle auf ukrainische Agrarprodukte aufgehoben hat, werden vor allem die angrenzenden L&auml;nder damit geradezu &uuml;berschwemmt. Das f&uuml;hrt nicht nur dazu, da&szlig; einheimische Agrarproduzenten, die an Auflagen der EU gebunden sind, ruiniert werden, sondern da&szlig; au&szlig;erdem Produkte in die EU gelangen, die mit Chemikalien behandelt wurden, die in der EU nicht zugelassen sind. Vor allem aber ist nun f&uuml;r jeden aufmerksamen Beobachter deutlich sichtbar, da&szlig; die Kiewer F&uuml;hrung, und deren getreue Verb&uuml;ndete in den westlichen Hauptst&auml;dten nicht die Bek&auml;mpfung des Hungers in der Welt im Sinn hatten, sondern lediglich als leicht durchschaubare Behauptung in die Welt posaunten. Den Nutzen von diesem Getreide-Abkommen haben wieder einmal Banken, Versicherungen, Spediteure und die Kiewer Kriegskasse. Die Kosten tragen wir, die Steuerzahler im Westen, und die Hungernden in der Welt werden davon nicht satt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1464904323556\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nie wieder &ndash; Steinmeier im Warschauer Ghetto<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Steinmeier wurde zur Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto eingeladen. Er gedachte der Opfer, bat um Vergebung und feierte das &bdquo;Wunderwerk der Vers&ouml;hnung&ldquo;. Er sagte auch: &bdquo;Die wichtigste Lehre aus unserer Geschichte lautet: Nie wieder! Nie wieder Rassenwahn, nie wieder entfesselter Nationalismus, nie wieder ein barbarischer Angriffskrieg.&ldquo; Dann folgte die einseitige Schuldzuweisung an Wladimir Putin f&uuml;r den von den USA provozierten Krieg in der Ukraine. Er habe die Werte von Freiheit und Demokratie verh&ouml;hnt, das V&ouml;lkerrecht gebrochen, Grenzen infrage gestellt und Landraub begangen. Vergessen hat Steinmeier das Versprechen, die NATO nicht nach Osten auszuweiten, den von Joe Biden und Victoria Nuland finanzierten Putsch in Kiew, den jahrelangen Krieg der ukrainischen Pr&auml;sidenten gegen die russisch-sprachige Bev&ouml;lkerung in der Ost-Ukraine mit 14.000 Toten und das Minsker Abkommen, an dem er mitgewirkt hat und mit dem man nach Auskunft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel den russischen Pr&auml;sidenten Putin bewusst get&auml;uscht und betrogen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/pfbid033bxLwShFvikbWv2LZtbtpXfqLU1WsQBHrNFJUYkiCMmxjFrycU5i8Qx7mkx8EnR1l\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zum G7-Au&szlig;enministertreffen: Team Krieg<\/strong><br>\nEin &bdquo;Krisenteam im Dauereinsatz&ldquo; seien die G7-Staaten, tr&ouml;tete Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vor dem Treffen der Au&szlig;enminister im japanischen Ferienort Karuizawa. Als solches h&auml;tten sie &bdquo;Russlands Aggression eine Schranke nach der anderen entgegengesetzt&ldquo;. In Japan sollten weitere Heldentaten folgen, &bdquo;Nachsch&auml;rfen&ldquo; wolle man. Nun hat Russland ja im vergangenen Jahr bewiesen, dass die Sanktionen, die Russland &bdquo;ruinieren&ldquo; sollen, ein eher stumpfes Schwert sind, zumal der Wertewesten mit ihnen allein steht. Sei es drum, die &bdquo;starke Unterst&uuml;tzung&ldquo; f&uuml;r die Ukraine wird fortgesetzt, so beschlossen es die G7-Au&szlig;enminister, die Sanktionen werden sie nicht nur &bdquo;koordinieren und umsetzen&ldquo;, sondern auch &bdquo;intensivieren&ldquo;. Vor allem solle die Umgehungen der Sanktionen jetzt endlich verhindert werden &ndash; wie, verrieten die tagenden Au&szlig;enminister nicht. Au&szlig;en vor blieb wie immer die Kriegsbeteiligung des Westens. Bei Baerbocks Aufz&auml;hlung der gro&szlig;en Taten des &bdquo;Krisenteams&ldquo; fehlte ein Hinweis auf Waffenlieferung, Ausbildung ukrainischer Soldaten, Lieferung von Geheimdiensterkenntnissen und Luftaufkl&auml;rungsdaten und nicht zuletzt die Anwesenheit von Spezialkr&auml;ften verschiedener NATO-Staaten. Unter den Teppich gekehrt wurde in der beschaulichen Runde in Karuizewa auch der innerwestliche Streit um eine einheitliche China-Strategie. Frankreich ruderte nach Macrons Ausf&uuml;hrungen nicht zur&uuml;ck, sondern Au&szlig;enministerin Catherine Colonna bekr&auml;ftigte seine Haltung. Im Ferienort sollte aber eitel Sonnenschein herrschen und der viel beschworene &bdquo;Zusammenhalt&ldquo; demonstriert werden. Hinter den Kulissen d&uuml;rfte es aber geknallt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/team-krieg-4779244\/\">Melina Deymann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-Sberbank-Manager: Gro&szlig;er Fehler des Westens, auch die wirtschaftsliberalen Kr&auml;fte zu sanktionieren<\/strong><br>\nDie russische Wirtschaft steht relativ stabil da, w&auml;hrend Deutschland unter hohen Energiepreisen leidet, meint der Deutsche Oliver Kempkens, der bis zum Kriegsausbruch Topmanager in Russland war.<br>\nDer Deutsche Oliver Kempkens (40) hatte engen Kontakt zur wirtschaftlichen F&uuml;hrung Russlands. Seit Jahren analysiert er die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Bis zum Kriegsausbruch war er im Vorstand der russischen Sberbank t&auml;tig. Die westlichen Sanktionen k&ouml;nnten ein Eigentor werden, warnt er. Wir erreichen ihn in London. [&hellip;]<br>\nSie sind ein profunder Kenner des russischen Marktes. Wie bewerten Sie die aktuelle Lage: Haben die westlichen Sanktionen zu gro&szlig;en Verwerfungen gef&uuml;hrt?<br>\nIch denke, die Sanktionen haben ihren Zweck nicht erf&uuml;llt. Nat&uuml;rlich ist das Arbeiten f&uuml;r viele Konzerne schwieriger geworden, insbesondere im Bereich der Beschaffung. Eingebrochen ist die Automobil- und Luftfahrtindustrie, die R&uuml;stung. Dort hat es die interne Logistik stark getroffen. Im Bereich der Hochtechnologie ist zwar etwas passiert, dort wurde schon seit Jahren versucht, fehlende Importe aus dem Westen zu substituieren, etwa &uuml;ber Korea, Japan oder China. Auch der Immobilienmarkt hat sich wieder erholt. Sicher befindet sich Russland in einem graduellen Abstieg, aber es wird keinen Paukenschlag geben. Es werden nicht die 1990er wieder anbrechen. Der russische Staat hat zum Teil wohl kalkuliert. Und es sieht so aus, dass Russland einen langen Atem hat. Wir sehen, dass in Deutschland die Energiepreise steigen und gro&szlig;e Konzerne wie BASF ihre Werke in andere L&auml;nder verlagern. Der russische Staat k&ouml;nnte sich widerstandsf&auml;hig erweisen.<br>\nZahlreiche westliche Konzerne haben Russland den R&uuml;cken gekehrt. Wie hat es Russland geschafft, die Wirtschaft umzustellen?<br>\nNoch immer sind 91 Prozent der westlichen Unternehmen in Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirtschaft-ukraine-krieg-interview-mit-oliver-kempkens-ex-manager-der-russischen-sberbank-westliche-sankionen-haben-das-ziel-verfehlt-li.339774\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merz-Inkasso: CDU\/CSU und Steuerbetrug.<\/strong><br>\nOrdentliches Schuldeneintreiben beginnt heute mit Milliardenbetr&auml;gen, zum Beispiel bei den rund 1.000 deutschen Bankern, die sich vom Fiskus zugunsten ihrer reichen Kunden Steuern erstatten lie&szlig;en, die nie gezahlt worden waren. Die Raubsumme soll allein in der Bundesrepublik mit den &raquo;Cum-Ex&laquo; und &raquo;Cum-Cum&laquo; genannten Betr&uuml;gereien etwa 38 Milliarden Euro betragen. Am Donnerstag rechnete eine Rednerin im Bundestag vor, dass jede deutsche Schule ungef&auml;hr eine Million Euro erhalten k&ouml;nnte, w&auml;re das Geld nicht weg. Falsch formuliert: Es verschwindet nicht, es wechselt nur den Besitzer. In diesem Fall wurde das eine Prozent der Bundesdeutschen, das &uuml;ber 90 Prozent des Privatverm&ouml;gens verf&uuml;gt, erheblich reicher &ndash; eine Episode aus dem gew&ouml;hnlichen Klassenkampf. Im internationalen Vergleich gilt diese Verteilung als etwas krass, aber auch als Bestandteil der nat&uuml;rlichen kapitalistischen Weltordnung. An der soll der Untersuchungsausschuss, den die CDU\/CSU-Fraktion unter F&uuml;hrung von Friedrich Merz gewisserma&szlig;en als Inkassoorganisation am Donnerstag zum Hamburger Milliard&auml;rsidyll im Bundestag beantragte, nichts &auml;ndern. Ob Olaf Scholz dort politischer Sch&auml;fer oder Schaf war, ist Nebensache. Rechtlich sind seine Erinnerungsl&uuml;cken nicht zu beanstanden, die Schwarzen folgen ihm symbolisch. Realsatire ist, dass Merz Aufkl&auml;rung inszeniert. Der deutsche Verwalter des US-Verm&ouml;gensverwalters &raquo;Blackrock&laquo;, der gesch&auml;tzt zehn Billionen US-Dollar betreut, wei&szlig;, was &raquo;Cum-Ex&laquo;-Ermittler ausrichten k&ouml;nnen: nichts, was im geringsten die real existierende Diktatur des Finanzkapitals ber&uuml;hren kann. Zu irgendwas muss Macht ja gut sein. Aber die n&auml;chste Bundestagswahl r&uuml;ckt n&auml;her, da tut parlamentarisches Dreckaufwirbeln gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449272.merz-inkasso.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Christian Lindners Finanzpolitik: Teures Spardiktat<\/strong><br>\nFinanzminister Lindner schw&ouml;rt die Deutschen darauf ein, den G&uuml;rtel enger zu schnallen. Eine klimagerechte Wirtschaft passt mit Sparen nicht zusammen.<br>\nBevor FDP-Parteispitze und mehr als 600 Delegierte am kommenden Wochenende dar&uuml;ber beraten, wie die Liberalen Deutschland wieder auf den Wohlstandspfad f&uuml;hren k&ouml;nnten, schw&ouml;rt ihr Vorsitzender und Finanzminister Christian Lindner die Bev&ouml;lkerung auf eine breite K&uuml;rzungsoffensive ein. Dabei schlittert Deutschland in diesem Jahr aller Voraussicht nach nur knapp an einer Rezession vorbei. Sparpolitik w&auml;re Gift f&uuml;r die ohnehin schw&auml;chelnde Konjunktur.<br>\nEntgegen jeglichem &ouml;konomischen Sachverstand droht Lindner eine Krise herbeizusparen, statt vorausschauend zu investieren. Der Krieg in der Ukraine, die Klimakrise und die Probleme in den globalen Lieferketten stellen unsere Wirtschaft und Gesellschaft vor Herausforderungen, die sich nicht einfach wegsparen lassen. Strikte Haushaltspolitik ist kein Ausdruck &ouml;konomischer Kompetenz, im Gegenteil: Sie verhindert, dass notwendige Investitionen in Klimaschutz, Bildung und Gesundheit get&auml;tigt werden, und versch&auml;rft so die multiplen Krisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Christian-Lindners-Finanzpolitik\/!5926128\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie Finanzminister Lindner umverteilt<\/strong><br>\nChristian Lindner will sparen. Der Finanzminister schn&uuml;rt gerade ein 20 Milliarden Euro schweres Sparpaket. Der FDP-Chef klagt, dass die Ausgaben den Einnahmen davonlaufen. Das aktuelle Haushaltsloch hat Lindner aber selbst aufgerissen. Der oberste Kassenwart hat den Abbau der kalten Progression &ndash; Inflationsausgleichsgesetz &ndash; durchgesetzt. Diese Steuersenkung kostet dem Fiskus im laufenden Jahr stolze 19 Milliarden Euro.<br>\nDie Methode Lindner ist eine seit Jahrzehnten bekannte neoliberale Praxis. Erst wird die staatliche Einnahmeseite durch Steuergeschenke geschw&auml;cht. Dann wird die leere Staatskasse zum Anlass genommen, um den Sozialstaat abzubauen. So geht Umverteilung von Unten nach Oben.<br>\nDamit aber nicht genug. Lindners Finanzpolitik schadet auch der Konjunktur. Ein Staatshaushalt ist kein schw&auml;bischer Privathaushalt. Aktuell schrumpft die heimische Wirtschaft. Die Unternehmen drosseln ihre Investitionen und die Verbraucher sparen beim Einkauf. Folglich schrumpft die Inlandsnachfrage. Wenn der Finanzminister nun versucht, hinter der Krise hinterher zu sparen, versch&auml;rft er den Abschwung. Diese konjunkturblinde Finanzpolitik wurde in der Finanzkrise und in der Pandemie eingemottet. In der Krise waren alle Keynesianer. Nicht alle! Lindner hat aus den j&uuml;ngsten Krisen nichts gelernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/steuern-wie-finanzminister-lindner-umverteilt-92223311.html\">Dierk Hirschel auf FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Inflationsrate sinkt, doch soziale Spreizung weiter gro&szlig;<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist im M&auml;rz zwar sp&uuml;rbar gesunken, mit 7,4 Prozent war sie aber weiterhin sehr hoch, und die sozialen Unterschiede bei der Teuerung nach wie vor gro&szlig;. Alleinlebende mit niedrigen Einkommen hatten im M&auml;rz mit 8,7 Prozent die h&ouml;chste Inflationsbelastung zu tragen, Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen mit 6,3 Prozent die mit Abstand niedrigste. Die soziale Spreizung bei der haushaltsspezifischen Inflation ist somit gegen&uuml;ber Februar nur geringf&uuml;gig zur&uuml;ckgegangen &ndash; von 2,5 auf 2,4 Prozentpunkte. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Das IMK berechnet darin seit Anfang 2022 jeden Monat die spezifischen Teuerungsraten f&uuml;r neun repr&auml;sentative Haushaltstypen. In der aktuellen Auswertung werfen IMK-Inflationsexpertin Dr. Silke Tober und der wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Sebastian Dullien erstmals den Blick etwas weiter zur&uuml;ck und analysieren auch die haushaltsspezifische Teuerung zwischen Anfang 2019 und Ende 2021. Dabei zeigt sich, dass die Raten f&uuml;r die einzelnen Haushaltstypen zuletzt im Januar 2021 nahe beieinander lagen. Seitdem hat sich die Schere ge&ouml;ffnet, weil die gr&ouml;&szlig;ten Treiber des starken Inflationsschubs, Energie und Nahrungsmittel, als G&uuml;ter des Grundbedarfs in den Warenk&ouml;rben von einkommensschw&auml;cheren Haushalten ein besonders hohes Gewicht haben. Am gr&ouml;&szlig;ten war die Differenz im Oktober 2022 mit 3,1 Prozentpunkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-inflationsrate-sinkt-doch-soziale-spreizung-weiter-gross-48799.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit dem Mut der Verzweiflung: Ich gehe zur Tafel<\/strong><br>\nOb andere wissen sollten, dass sie zur Tafel geht, um sich dort Lebensmittel zu holen? Unsere Kolumnistin ist Kundin der Tafel und k&auml;mpfte lange mit sich<br>\nEs hat zwei Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, zur &ouml;rtlichen Tafel zu gehen. Ich hatte Angst vor Ablehnung, mich gesch&auml;mt, weil ich arm bin und mich f&uuml;r weniger wert hielt als meine Mitmenschen. &bdquo;Die anderen Armutsbetroffenen brauchen das Essen viel mehr als du&ldquo;, dachte ich, denn ich sorgte mich dar&uuml;ber, dass ich jemandem noch schlechter Gestelltem das Essen wegnehmen w&uuml;rde.<br>\nIch lieh mir Geld oder hungerte, damit ich nicht zur Tafel musste, aber irgendwann gingen meine Strategien nicht mehr auf: Die Leute, von denen ich Geld lieh, wurden selbst zu Armutsbetroffenen und der Verzicht auf Lebensmittel wurde gesundheitsgef&auml;hrdend, sodass ich mich mit dem Mut der Verzweiflung zur Tafel begab. Mit dabei hatte ich zwei Leinenbeutel. Das war im M&auml;rz 1998.<br>\nDie Tafelausgabe fand ironischerweise im Hinterhof unseres Arbeitsamtes statt. Dort konnte ich damals einmal in der Woche Lebensmittel gegen Vorlage meines Leistungsbescheides erhalten. Die Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung gab es damals schon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/ich-gehe-zur-tafel\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alarm am Bau<\/strong><br>\nWohnungsbaugipfel: B&uuml;ndnis fordert mehr Geld. Mietpreisexplosion durch Spekulation kein Thema.<br>\nAlarmstimmung beim 14. Wohnungsbautag in Berlin: Ein aus Handwerk, Immobilienwirtschaft, Gewerkschaft und Mieterbund bestehendes Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis Wohnungsbau hat am Donnerstag Mahnungen und Forderungen an die Politik pr&auml;sentiert. Mit dem R&uuml;ckenwind einer Studie des schleswig-holsteinischen Wohnungs- und Bauforschungsinstituts Arge verlangten die Verbandsvertreter unisono mehr Wohnungsbau, gesenkte Baustandards und erheblich mehr Steuergelder f&uuml;r die als erforderlich angesehenen 400.000 Einheiten pro Jahr. Dietmar Walberg, der f&uuml;r die Studie verantwortlich zeichnete, machte auf der Pressekonferenz folgende Rechnung auf: Angesichts von steigenden Grundst&uuml;cks-, Material- und Personalkosten liege derzeit der Preis f&uuml;r Wohnungsneubau bei 5.000 Euro pro Quadratmeter. Das erfordere Mindestmieten von 17,50 Euro kalt. Da aber der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen der h&ouml;chste sei, m&uuml;sse der Staat erheblich mehr Steuergeld in die Subventionierung des Wohnungsbaus stecken &ndash; etwa 2.900 Euro pro Quadratmeter, um eine &raquo;sozialvertr&auml;gliche&laquo; Miete von unter zehn Euro zu erhalten. Dem Pr&auml;sidenten des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, war es vorbehalten, auf die Fehler der Vergangenheit hinzuweisen. Er verwies auf den Bedarf an rund 100.000 neuen Sozialwohnungen j&auml;hrlich, von denen nur ein Viertel fertiggestellt werde. &raquo;Doch da zugleich erheblich mehr bestehende Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen, w&auml;chst der Bedarf noch schneller.&laquo; Arge-Professor Walberg befand, dass die derzeit existierenden Kapazit&auml;ten reichen w&uuml;rden, um pro Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Das allerdings nur unter der Voraussetzung, &raquo;dass das Bauen auch m&ouml;glich ist: ohne l&auml;hmende Genehmigungsprozesse, ohne hemmende Vorschriften und Auflagen&laquo;. Und erg&auml;nzt um eine funktionierende F&ouml;rderung durch Bund und L&auml;nder. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;en vor blieben bei der Veranstaltung Hinweise zur rasanten Verteuerung des Wohnungsbestandes durch Umwandlung in Eigentum, Abriss bezahlbarer Mietwohnungen, spekulative Mehrfachverk&auml;ufe von Altbauten, Umwandlungen in Ferienwohnungen und weiterer Entwicklungen auf dem Mietwohnungsmarkt. Schlie&szlig;lich w&auml;re vielleicht noch ein Satz zur Versiegelung durch Siedlungs- und Verkehrsfl&auml;chen sinnvoll gewesen, die nach einer Vorgabe der Bundesregierung von 2002 bis 2030 auf 20 Hektar pro Tag sinken soll. Zwischen 2018 und 2021 lag der Wert laut Umweltbundesamt bei 55 Hektar. Auch das ein &raquo;Kipppunkt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449259.steigende-wohnkosten-alarm-am-bau.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Impfstoff-Deal mit Pfizer: Erste Klage gegen Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nWegen der verschwundenen Pfizer-SMS hat ein Belgier Klage gegen die EU-Kommissionspr&auml;sidentin erhoben. Der Richter muss ermitteln.<br>\nDer belgische Lobbyist Fr&eacute;d&eacute;ric Baldan hat am 5. April beim erstinstanzlichen Gericht in L&uuml;ttich Klage eingereicht. Das melden Le Vif, Politicio und Euractiv sowie France Soir. Euractiv schreibt, Baldan sei der Ansicht, dass die mutma&szlig;lichen Verst&ouml;&szlig;e von der Leyens &bdquo;die &ouml;ffentlichen Finanzen seines Landes und das &ouml;ffentliche Vertrauen untergraben haben&ldquo;.<br>\nIn der Beschwerdeschrift wird dieses als &bdquo;kollektives Vertrauen in den Staat als institutionelle Macht, die f&uuml;r das Gemeinwohl arbeitet&ldquo; definiert. Baldan wirft von der Leyen die Straftatbest&auml;nde der Aneignung von Funktionen, der Vernichtung &ouml;ffentlicher Urkunden und der Korruption vor. Ursula von der Leyen sei gar nicht autorisiert gewesen, mit Pfizer zu verhandeln, weil sie nicht Mitglied der daf&uuml;r zust&auml;ndigen Steuerungsgruppe gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pfizer-deals-erste-klage-gegen-ursula-von-der-leyen-li.340127\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zur Zerschlagung der Bahn: L&ouml;sung wird verhindert<\/strong><br>\nMal wieder werden Zerschlagungspl&auml;ne f&uuml;r die Deutsche Bahn pr&auml;sentiert, aktuell von der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Die Bereiche Schienennetz, die Bahnh&ouml;fe und die Energiesparte sollen aus dem Bahn-Verbund herausgenommen und in einer neuen GmbH zusammengefasst werden. Der Bahn verblieben dann Teile des Nah- und Fernverkehrs sowie der G&uuml;tertransport. Der CSU-Verkehrsexperte Ulrich Lange verk&uuml;ndet, dass die Zerschlagung des Bahnkonzerns dazu f&uuml;hren werde, dass die privaten Konkurrenten bessere Chancen bek&auml;men, dem Marktf&uuml;hrer Marktanteile abzujagen. Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diese Pl&auml;ne kommen aus den unterschiedlichsten Ecken: Wenig verwunderlich ist die Zustimmung aus den Reihen von FDP und Gr&uuml;nen, erstaunlich die aus den Reihen des Fahrgastverbandes &bdquo;Pro Bahn&ldquo; und entlarvend die der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL. Ihr Chef, Claus Weselsky, begr&uuml;&szlig;t die CDU-Pl&auml;ne. Es sei richtig, die Infrastruktur herauszutrennen und so daf&uuml;r zu sorgen, dass diese st&auml;rker vom Bund gef&uuml;hrt und kontrolliert werden k&ouml;nne. Seit der Privatisierung der Bahn im Jahr 1994 wurde allein das Schienennetz um rund ein F&uuml;nftel verknappt. Neben dem teilweise maroden Zustand der Strecken ist auch deren Kapazit&auml;t bei weitem nicht mehr ausreichend. Dies f&uuml;hrt nun dazu, dass von der tats&auml;chlich einmal sprichw&ouml;rtlichen P&uuml;nktlichkeit der Bahn nichts &uuml;briggeblieben ist. Das schreckt potentielle Nutzer ab. Funktionierende Zugverbindungen und Anschl&uuml;sse kennen wir nur noch aus dem Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/loesung-wird-verhindert-4779246\/%20\">Werner Sarbok in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Form der kollektiven Bestrafung&laquo;<\/strong><br>\nUTL: Hetzkampagne gegen die pal&auml;stinensische Bewegung<br>\nDie Hetzkampagne gegen die pal&auml;stinensische Bewegung in Deutschland nimmt kein Ende. In Berlin wurden am vergangenen Wochenende zwei Demonstrationen zum &bdquo;Tag der pal&auml;stinensischen politischen Gefangenen&ldquo; (17. April) verboten. In K&ouml;ln wurde eine Demonstration zum gleichen Anla&szlig; von der Polizei aufgel&ouml;st. Am Montag folgte das Verbot einer weiteren Kundgebung am Brandenburger Tor. Die Polizei begr&uuml;ndete die Verbote mit der unbelegten Behauptung, da&szlig; &raquo;mit antisemitischen und volksverhetzenden Ausrufen zu rechnen&laquo; sei. Das Samidoun-Netzwerk f&uuml;r pal&auml;stinensische Gefangene verurteilte die Angriffe auf das Demonstrationsrecht scharf als eine &raquo;Form der kollektiven Bestrafung&laquo;. Es handele sich um &raquo;eine fabrizierte Krise, die darauf abzielt, einen Vorwand f&uuml;r das andauernde Verbot von Demonstrationen f&uuml;r Pal&auml;stina und die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung der pal&auml;stinensischen Gemeinschaft und der Unterst&uuml;tzer Pal&auml;stinas zu schaffen&laquo;. Hintergrund der Verbotsdebatten ist das Video einer propal&auml;stinensischen Demonstration am Samstag vor Ostern in Berlin. Darauf war eine unbekannte Einzelperson mit einer antisemitischen Parole zu h&ouml;ren, die unter den Teilnehmenden keinen Anklang fand. Die Person sei nicht Teil der Organisation und habe auch nichts mit dem politischen Rahmen der Mobilisierung zu tun, erkl&auml;rte Samidoun in einer Stellungnahme. Die gezeigte Aussage spiegele &raquo;nicht unsere klare antirassistische, antikoloniale Vision f&uuml;r ein befreites Pal&auml;stina wider&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1423404480848\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mathias-D&ouml;pfner-Bashing: Wir Ostdeutsche sind noch viel Schlimmeres gewohnt<\/strong><br>\nIst die Aufregung zur Causa D&ouml;pfner heuchlerisch? Unsere Autorin erinnert daran, welches Magazin einst schrieb, dass Ostdeutsche einen &bdquo;permanenten Akt geistiger Vergewaltigung&ldquo; erlebt h&auml;tten.<br>\nEs w&uuml;rde sich nicht lohnen, auf dieses unterirdische SMS-Geschw&auml;tz zu reagieren, wenn die Debatte nicht von gro&szlig;er Scheinheiligkeit w&auml;re.<br>\nDie ganze Emp&ouml;rung erw&auml;chst aus dem Umstand, dass es hier um einen der einflussreichsten Medien-Bosse des Landes geht, Chef und Eigent&uuml;mer nicht nur des Springer-Konzerns, sondern auch langj&auml;hriger Pr&auml;sident des Bundesverbandes Digitalpublisher und Zeitungsverleger.<br>\nDer nun vom Blatt der konkurrierenden Holtzbrinck-Konzerne durch selektive Ver&ouml;ffentlichung mehr oder weniger privater Kommunikation an den Pranger gestellt wird. Nicht, dass man diesem Anprangerer vom Dienst die Pein nicht g&ouml;nnt. Aber wirklich &uuml;berraschen k&ouml;nnen die Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Denkweise der F&uuml;hrung in diesem Tendenzmedium nicht.<br>\nLetztlich bestimmen genau diese Inhalte seit Jahrzehnten ohne gr&ouml;&szlig;eren Widerspruch nicht nur die internen Botschaften im Hause Springer, sondern oft auch die ver&ouml;ffentlichten. Und nicht nur dort. Scheinheilig ist die Debatte, weil sowohl die Aufregung &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe wie auch die Entschuldigung unglaubw&uuml;rdig sind. Um von den Verleumdungen hier nur die herauszugreifen, mit der ich mich am besten auskenne: Dass die Ostdeutschen allesamt geistig deformiert und deshalb demokratieuntauglich sind, war jahrelang prominent gesetzte Indoktrination.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/mathias-doepfner-bashing-wir-ostdeutsche-sind-noch-viel-schlimmeres-gewohnt-li.339814\">Daniela Dahn in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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