{"id":96699,"date":"2023-04-21T16:45:39","date_gmt":"2023-04-21T14:45:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699"},"modified":"2023-04-21T16:26:35","modified_gmt":"2023-04-21T14:26:35","slug":"hinweise-des-tages-ii-580","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h01\">Endlich wieder normal: Der deutsche Export&uuml;berschuss erreicht alte H&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h02\">&laquo;Extreme Verm&ouml;gen sind ein ernsthaftes Problem f&uuml;r demokratische Gesellschaften&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h03\">Spuren verwischen und Nebelkerzen werfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h04\">Wirrwarr und gef&auml;hrliche Ahnungslosigkeit &ndash; Baerbocks Befragung im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h05\">Neue schockierende Enth&uuml;llung im Pentagon-Leak-Skandal <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h06\">Generalin soll f&uuml;r &raquo;Ordnung&laquo; sorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h07\">Neue Macht, neue Truppen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h08\">Getreideimporte aus der Ukraine: Bauern an der Front<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h09\">LKW-Streik auf der A5: Hau den Lukasz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h10\">&bdquo;Einflussreiche und unverd&auml;chtige Assistenz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h11\">Das RKI will mit der Pandemie&uuml;bung &bdquo;Catastrophic Contagion&ldquo; nichts mehr zu tun haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h12\">Mauer des Schweigens um von der Leyen und die Pifzer-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96699#h13\">Habecks Reisen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Endlich wieder normal: Der deutsche Export&uuml;berschuss erreicht alte H&ouml;hen<\/strong><br>\nDeutsche Ausfuhren nehmen mehr als erwartet zu. Viel wurde falsch eingesch&auml;tzt, darunter auch die Inflation. Doch die Bundesregierung ignoriert wichtige Lehren.<br>\nKaum jemand hat es gemerkt, aber das Fr&uuml;hjahrsgutachten der Forschungsinstitute konstatiert endlich wieder, worauf viele gewartet haben: Der deutsche Export&uuml;berschuss kehrt nach einem Jahr der Schw&auml;che wieder zu alter St&auml;rke zur&uuml;ck.<br>\nNoch im Herbst 2022 glaubten die Institute, auch in diesem Jahr w&uuml;rde der &Uuml;berschuss (hier der sogenannte Au&szlig;enbeitrag) mit etwa 80 Milliarden weit unter dem Wert von 191 Milliarden Euro liegen, den er 2021 (und in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung in den meisten Jahren davor) erreicht hatte. Selbst 2024, erwarteten die Institute damals, werde er nicht mehr als 84 Milliarden betragen.<br>\nSo kann man sich t&auml;uschen. In ihrer neuesten Prognose revidieren die Institute ihr Urteil &uuml;ber die Chancen der deutschen Exportwirtschaft auf den Weltm&auml;rkten fundamental und sch&auml;tzen nun, dass schon in diesem Jahr der Au&szlig;enbeitrag wieder einen &Uuml;berschuss von 160 Milliarden Euro aufweisen wird.<br>\nF&uuml;r 2024 werden nun gar &uuml;ber 180 Milliarden Euro erwartet, also fast so viel wie 2021. Das Statistische Bundesamt best&auml;tigt die rasche Wiederbelebung der deutschen Exportst&auml;rke; im Januar und im Februar dieses Jahres wurde jeweils ein Export&uuml;berschuss von 16 Mrd. erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Endlich-wieder-normal-Der-deutsche-Exportueberschuss-erreicht-alte-Hoehen-8974897.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Extreme Verm&ouml;gen sind ein ernsthaftes Problem f&uuml;r demokratische Gesellschaften&raquo;<\/strong><br>\nGabriel Zucman ist das Enfant terrible der &Ouml;konomenzunft. Multinationale Firmen und ihre reichen Besitzer seien die gr&ouml;ssten Profiteure der Globalisierung, sagt er &ndash; und die steigende Ungleichheit eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie. Den Steuerwettbewerb sieht Zucman als das Paradebeispiel f&uuml;r eine schlechte Art von Wettbewerb. [&hellip;]<br>\nSie haben sogar einmal gesagt, dass Niedrigsteuerl&auml;nder von anderen L&auml;ndern Steuereink&uuml;nfte st&auml;hlen.<br>\nAlle L&auml;nder stehlen ein wenig voneinander. Das ist das Wesen des internationalen Steuerwettbewerbs. Alle L&auml;nder beteiligen sich in unterschiedlichem Ausmass am Wettlauf um die niedrigste Besteuerung. Dabei geht es um die Besteuerung reicher Personen, von Firmengewinnen sowie Ertr&auml;gen aus Lizenz- oder Patenteinnahmen. Und die Schweiz mischt hier stark mit. Man kommt aber nicht weiter, indem man auf bestimmte L&auml;nder zeigt oder schwarze Listen macht.<br>\nWo sehen Sie Handlungsbedarf?<br>\nEs braucht in Freihandelsabkommen unbedingt eine Passage zur Steuertransparenz und -harmonisierung. Die vielen Freihandelsabkommen garantieren Eigentumsrechte f&uuml;r multinationale Firmen und reduzieren Handelsbarrieren, sagen aber nichts zur Besteuerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/fuer-die-superreichen-ist-vermoegen-macht-um-die-herrschende-ideologie-um-medien-und-politiker-zu-beeinflussen-ld.1733891%20\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Trotz Krisen: Milliarden f&uuml;r Aktion&auml;re &ndash; Unternehmen zahlen Rekorddividende<\/strong><br>\nInflation, Ukrainekrieg, aber die Gesch&auml;fte laufen trotzdem. Viele Unternehmen spendieren ihren Aktion&auml;ren deshalb nun rekordhohe Dividenden. Doch es gibt Ausnahmen.<br>\nDie Deutschen tun sich traditionell schwer mit Aktien. Die, die doch investiert haben, k&ouml;nnen nun f&uuml;r das abgelaufene Gesch&auml;ftsjahr auf eine Rekordsumme an Dividenden hoffen.<br>\nTrotz zahlreicher Belastungen infolge des Ukrainekrieges wollen b&ouml;rsennotierte Unternehmen in diesem Jahr insgesamt rund 75 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aussch&uuml;tten, wie aus Berechnungen der Deutschen Schutzvereinigung f&uuml;r Wertpapierbesitz (DSW) und des isf Institutes for Strategic Finance an der FOM Hochschule hervorgeht . Damit werde die Bestmarke des Vorjahres um neun Prozent &uuml;bertroffen. Ob sich dieser Trend fortsetzt, ist aus Sicht der Aktion&auml;rsvertreter angesichts zahlreicher Herausforderungen unsicher.<br>\nVor allem Aktion&auml;re der Dax-Konzerne profitieren vom Dividendensegen. Die 40 Konzerne des deutschen Leitindex sch&uuml;tten gesch&auml;tzt 52,5 Milliarden Euro aus, allein die drei Autobauer Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen kommen den Angaben zufolge zusammen auf rund 15,5 Milliarden Euro. Insgesamt erh&ouml;hen 27 Dax-Konzerne ihre Dividende. Vier zahlen jedoch keine Dividende. [&hellip;]<br>\nDen meisten Dax-Unternehmen sei es gelungen, hohe Kosten bei Personal, Beschaffung und Energie an ihre Kunden weiterzugeben, analysierte Henrik Ahlers, Vorsitzender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Beratungsunternehmens EY. Einige Unternehmen h&auml;tten zudem von einem komfortablen Auftragspolster aus der Zeit der Coronapandemie profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-milliarden-fuer-aktionaere-unternehmen-zahlen-rekord-dividende-a-7cfdd653-d5a5-4c83-972c-0cc5a60d02cd%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sicher, nur eine Momentaufnahme, und es kann in diesem Gesch&auml;ftsjahr bzw. Dividendensaison n&auml;chstes Jahr schlechter aussehen. Dennoch k&ouml;nnte ein Magazin mit investigativem Anspruch, also z. B. der SPIEGEL, sich doch Gedanken machen und untersuchen, woher denn die Rekorddividenden kommen. Entweder haben die Unternehmen &Uuml;bergewinne erzielt und massiv die Inflation angeschoben, was doch in wettbewerbsintensiven M&auml;rkten nach geltender Theorie gar nicht m&ouml;glich ist; oder aber sie haben ihre Angestellten, den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel hin oder her, mit viel zu niedrigen L&ouml;hnen abgespeist. H&ouml;chstwahrscheinlich gilt sogar beides gleichzeitig. Und auch ein dritter Aspekt ist &ndash; ebenfalls gleichzeitig &ndash; m&ouml;glich: dass die Unternehmen durch ihre Aktion&auml;re gezwungen werden oder sich gezwungen sehen, mehr Liquidit&auml;t auszusch&uuml;tten, als f&uuml;r die Eigenkapitalausstattung eigentlich gut w&auml;re. Mit zu wenig Liquidit&auml;t und angesichts der stark gestiegenen Zinsen sind aber die Unternehmen anf&auml;llig und f&auml;llt das Investieren schwerer, d. h. entweder beachten die Aktion&auml;re das Firmeninteresse an ausreichenden Eigenkapitalquoten und Investitionen nicht, oder die Firmen sehen selber keinen Sinn im Investieren, obwohl doch eine Unternehmensteuersenkung nach der n&auml;chsten (auch) mit der dann angeblich h&ouml;heren Neigung der Unternehmen zum Investieren begr&uuml;ndet wurde. Mit anderen Worten, anhand der Rekorddividenden k&ouml;nnte man die v&ouml;llig falsche Wirtschafts- und Finanzpolitik durchdeklinieren, wenn man denn irgendein Interesse an Aufkl&auml;rung h&auml;tte und nicht so ein neoliberales Kampfblatt w&auml;re wie der SPIEGEL, der stattdessen kaum verhohlen das geile Aktion&auml;rsleben mit Rekorddividenden anpreist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spuren verwischen und Nebelkerzen werfen<\/strong><br>\nMit seiner Empfehlung hat Scholz sich aktiv in die Steuerpr&uuml;fung eingeschaltet. Und Tschentscher ebenfalls, denn seine gr&uuml;ne Ministertinte unter den Argumenten der Warburg-Bank hat selbstverst&auml;ndlich Einfluss, n&auml;mlich insofern, als die Beh&ouml;rdenmitarbeiter das Schreiben mit der Bedeutung der gr&uuml;nen Tinte und der mit ihr verbundenen Autorit&auml;t anders wahrnehmen als das andere Schreiben ohne gr&uuml;ne Tinte, das Olearius der Finanzbeamtin Daniela P. schickte. Als Scholz am 30. April 2021 vor dem PUA in Hamburg aussagen musste, fragte ihn der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Till Steffen: &bdquo;Was sollte der (Tschentscher, Anm. d. Red.) denn real tun? Also, ich w&uuml;rde meinen, sein Spielraum, konkret zu handeln, ohne dass das dann tats&auml;chlich sehr wohl als Einflussnahme wahrgenommen w&uuml;rde, ist gleich null.&ldquo; Scholz antwortete nicht. Stattdessen zuckte er mit den Schultern.<br>\nDie SPD hat es geschafft, Teile der Bev&ouml;lkerung davon zu &uuml;berzeugen, das, was Scholz und Tschentscher getan haben, sei keine Einflussnahme. Aber wie klar soll es noch werden? Als w&auml;re eine Einflussnahme erst dann nachgewiesen, wenn Scholz pers&ouml;nlich eine E-Mail an das Finanzamt schreibt: &bdquo;Hey Leute, lasst dem Olearius bitte mal sein Geld.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/bundestagsdebatte-cum-ex-untersuchungsausschuss-warburg-scholz\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warburg-Aff&auml;re: Finanzexperte de Masi begr&uuml;&szlig;t Unionsforderung nach Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nFinanzexperte Fabio de Masi warnt in Bezug auf den Antrag der Union nach einem U-Ausschuss in der Warburg-Aff&auml;re vor &bdquo;parteipolitischen Spielchen&ldquo;. Es gehe mittlerweile darum, ob Olaf Scholz m&ouml;glicherweise den Hamburger U-Ausschuss angelogen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/interview-mit-fabio-de-masi-finanzexperte-ex-mdb-die-linke-dlf-0b3cad37-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wirrwarr und gef&auml;hrliche Ahnungslosigkeit &ndash; Baerbocks Befragung im Bundestag<\/strong><br>\nEs ist schwer, ihren &Auml;u&szlig;erungen zuzuh&ouml;ren, denn meist enden sie im Nichts. Noch schwerer ist es, das Denken dahinter nachzuvollziehen. Aber bei genauer Betrachtung verr&auml;t die Bundesau&szlig;enministerin Baerbock vor allem etwas &uuml;ber sich selbst. (&hellip;)<br>\nDas deutlichste Beispiel, wie unzug&auml;nglich Baerbock f&uuml;r eine sich ver&auml;ndernde Wirklichkeit der Weltlage ist, war ihre Antwort auf die Frage von Petr Bystron (AfD). Er fragte kurz und b&uuml;ndig: &ldquo;Der Internationale W&auml;hrungsfonds [IWF] prophezeit sogar eine St&auml;rkung der russischen Wirtschaft. Ist das ein Scheitern Ihrer Politik, und welche Konsequenzen werden Sie daraus ziehen?&rdquo;<br>\nDie Antwort verr&auml;t mehr, als der Au&szlig;enministerin lieb sein kann: &ldquo;Mit Blick auf Russland und die Frage &ndash; diese Frage haben Sie mich ja schon &ouml;fter gestellt &ndash;, ich empfehle das Lesen eines Wall-Street-Journals-Artikels &uuml;ber die Auswirkungen der Sanktionen, der wirtschaftlichen Lage in Russland, leider wurde dieser Journalist vom russischen Pr&auml;sidenten, den Sie ja offensichtlich unterst&uuml;tzen, verhaftet, V&ouml;lkerrechtsbruch pur, ich kann nur an Sie appellieren, dass Sie vielleicht ihre guten Dr&auml;hte nach Moskau nutzen, damit dieser Mensch wieder freikommt und wir solche Fakten &uuml;berall auf der Welt lesen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nDiese Antwort zeigt zum einen, dass sie leidenschaftlich gerne Propagandageschichten lauscht; bei dem von ihr angesprochenen Journalisten kann es sich nur um den Journalisten f&uuml;r das Wall Street Journal (WSJ) handeln, der wegen Spionage festgenommen wurde. Das kommt vor, ist aber eine Frage des Strafrechts und nicht des V&ouml;lkerrechts, denn es gibt keine v&ouml;lkerrechtliche Regel, die Journalisten Immunit&auml;t verleiht. Sie erz&auml;hlt eine Geschichte, die den Eindruck erwecken soll, besagter Journalist sei verhaftet worden &ndash; und zwar von Putin pers&ouml;nlich &ndash;, weil er die Wirksamkeit der Sanktionen best&auml;tigt habe.<br>\nDas ist in jeder Hinsicht eine R&auml;uberpistole, und wenn sie die selbst glaubt, kann man sie nur bedauern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/168127-baerbock-wird-befragt-durcheinander-und\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86150\">Baerbock und die &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Baerbock pfeift auf die B&uuml;rger: &bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;: Wir stehen zur Ukraine<\/a> sowie Baerbocks Lektionen, dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96474#h02\">Klatschende Ohrfeige f&uuml;r Baerbock &ndash; UN verurteilt Sanktionen als v&ouml;lkerrechtswidrig und: UN-Menschenrechtsrat fordert Ende der Sanktionspolitik westlicher Staaten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue schockierende Enth&uuml;llung im Pentagon-Leak-Skandal<\/strong><br>\nDie Nachricht, dass die USA mehrere L&auml;nder &ndash; darunter auch ihre Verb&uuml;ndeten, und internationale Organisationen &ndash; ausspionieren, hat international f&uuml;r gro&szlig;es Aufsehen gesorgt. Es sei jedoch nicht das erste Mal, dass solche Skandale mit US-Beteiligung aufgedeckt w&uuml;rden, betonte der Sprecher des Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Mittwoch bei einer routinem&auml;&szlig;igen Pressekonferenz.<br>\n&bdquo;Die USA sagen zwar, es sei wichtig, die Informationssicherheit zu sch&uuml;tzen, aber sie selbst haben weltweit Informationssicherheitsfallen aufgestellt&ldquo;, kritisierte Wang.<br>\nUN-Sprecher Stephane Dujarric sagte am Dienstag, dass die Vereinten Nationen offiziell ihre Besorgnis gegen&uuml;ber den USA zum Ausdruck gebracht h&auml;tten, dass Washington den UN-Generalsekret&auml;r Guterres und andere hochrangige UN-Beamte ausspioniert haben soll. Dies geht aus einem Bericht von Reuters hervor. Dujarric erkl&auml;rte gegen&uuml;ber den Medien, dass das Vorgehen der USA &bdquo;mit den Verpflichtungen der USA, wie sie in der Charta der Vereinten Nationen und der Konvention &uuml;ber die Vorrechte und Immunit&auml;ten der Vereinten Nationen aufgef&uuml;hrt sind, unvereinbar&ldquo; sei.<br>\nDie Reaktion der UN ist nur die j&uuml;ngste Episode im Drama um die peinliche Ver&ouml;ffentlichung von streng geheimen Pentagon-Dokumenten, die sensible Informationen &uuml;ber die Spionageaktivit&auml;ten der USA, sowohl gegen Verb&uuml;ndete als auch Feinde, enth&uuml;llt haben. Medienberichten zufolge wurden mindestens vier Gespr&auml;che des UN-Generalsekret&auml;rs mit anderen UN-Beamten von den USA ausspioniert, darunter auch Gespr&auml;che &uuml;ber die Russland-Ukraine-Krise.<br>\n&bdquo;Die Stimmen aus der UN repr&auml;sentieren die vorherrschende Meinung der internationalen Gemeinschaft, was darauf hinweist, dass die weltweiten Spionageaktivit&auml;ten der USA gegen internationale Normen und Regeln versto&szlig;en, zu denen die USA immer nur Lippenbekenntnisse ablegen, und die verurteilt werden sollten&ldquo;, sagte Li Haidong, Professor am Institut f&uuml;r internationale Beziehungen an der Chinesischen Universit&auml;t f&uuml;r Ausw&auml;rtige Angelegenheiten, am Mittwoch gegen&uuml;ber der Global Times. Die langj&auml;hrigen Spionaget&auml;tigkeiten der USA gegen andere L&auml;nder seien &auml;u&szlig;erst destruktiv f&uuml;r die Weltordnung und die weltweite Stabilit&auml;t. Dieses Verhalten w&uuml;rde die &bdquo;F&uuml;hrungsrolle&ldquo; und &bdquo;Soft Power&ldquo; der USA erheblich schw&auml;chen und das Vertrauen der Verb&uuml;ndeten besch&auml;digen, betonte Li.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-04\/20\/content_85242257.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Generalin soll f&uuml;r &raquo;Ordnung&laquo; sorgen<\/strong><br>\nUSA st&ouml;ren Kooperation von China und Argentinien. Buenos Aires h&auml;lt stand.<br>\nDen Drohungen folgen Taten. Am Wochenende traf Viersternegeneralin Laura Richardson, die Oberkommandierende des S&uuml;dkommandos der USA-Streitkr&auml;fte (Southcom), in Argentinien ein. Die Reise sei Teil einer neuen Offensive der USA, die darauf abziele, Kooperationsabkommen des Landes mit China zu blockieren, insbesondere im Nuklearbereich, berichtete die &ouml;rtliche Tageszeitung &raquo;Pagina 12&laquo;. Bereits im Januar hatte Richardson die Volksrepublik China als &raquo;b&ouml;sartigen Gegner&laquo; bezeichnet. Im M&auml;rz warnte sie im USA-Repr&auml;sentantenhaus davor, da&szlig; China lateinamerikanische Regierungen durch &raquo;r&auml;uberische Investitionspraktiken&laquo; manipuliere. Rund ein Jahr nach ihrem letzten Aufenthalt in Argentinien will Richardson jetzt erneut das gute Verh&auml;ltnis des Landes zu China st&ouml;ren. Den Ausbau der Beziehungen der USA zu L&auml;ndern Lateinamerikas und der Karibik bezeichnete sie als &raquo;sehr wichtig f&uuml;r unsere nationale Sicherheit&laquo;. Ein Grund daf&uuml;r seien die reichen Ressourcen an seltenen Erden und Lithium. &raquo;Sechzig Prozent der weltweiten Vorkommen befinden sich im Lithiumdreieck Argentinien, Bolivien, Chile&laquo;, erkl&auml;rte Richardson. Das kam bei dortigen Politikern gar nicht gut an. &raquo;Nein, Frau Kommandantin, es geht nicht um Ihre nat&uuml;rlichen Ressourcen, sondern um den Reichtum der lateinamerikanischen V&ouml;lker. Die V&ouml;lker der Region m&uuml;ssen nicht dar&uuml;ber belehrt werden, wie sie ihre Angelegenheiten zu regeln haben&laquo;, widersprach der Gouverneur der argentinischen Provinz Feuerland, Antarktis und S&uuml;datlantikinsel, Gustavo Adri&aacute;n Melella, per Kurznachrichtendienst Twitter den anma&szlig;enden Forderungen. Ungeachtet solcher Proteste k&uuml;ndigte Richardson eine Reihe bilateraler Treffen mit argentinischen Politikern an, am Montag zum Beispiel mit Verteidigungsminister Jorge Taiana. Der wichtigste Auftrag der Generalin besteht offenbar darin, den Bau des vierten argentinischen Atomkraftwerks mit chinesischer Technologie zu verhindern. Schon seit Monaten reisen Abgesandte Washingtons durch das Land, um auf die &raquo;Risiken einer Zusammenarbeit mit China im Nuklearbereich&laquo; und das Interesse der USA-Regierung an einer Zusammenarbeit mit Argentinien hinzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1447053983741\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neue Macht, neue Truppen<\/strong><br>\nDeutschland komplettiert die Integration niederl&auml;ndischer Truppen in die Bundeswehr und hat nun auch die letzte bisher noch fehlende niederl&auml;ndische Gefechtseinheit deutschem Kommando unterstellt. Dies wurde k&uuml;rzlich bei den deutsch-niederl&auml;ndischen Regierungskonsultationen bekannt. Die Verschmelzung der beiden Armeen unter deutscher F&uuml;hrung gilt als Versuch der Bundesrepublik, in Sachen EU-Armee Tatsachen zu schaffen. Berlin nutzt die asymmetrische Kooperation mit Den Haag, um nationale milit&auml;rische F&auml;higkeitsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en, sich in der EU als milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht zu positionieren und gleichzeitig den Einfluss der deutsch dominierten EU gegen&uuml;ber der US-dominierten NATO auszuweiten. Um vor dem Hintergrund der Kriegsgefahr in Europa das transatlantische B&uuml;ndnis nicht durch eigenen F&auml;higkeitsaufbau in Frage zu stellen, vollzieht Berlin die &ndash; von ihm dominierte &ndash; Milit&auml;rkooperation mit Den Haag unter dem Deckmantel, den &bdquo;europ&auml;ischen Pfeiler in der NATO&ldquo; st&auml;rken zu wollen. Das I. Deutsch-Niederl&auml;ndische Corps hat aktuell die F&uuml;hrung der NATO Response Force inne und stellte bei einem Eintritt in den Ukraine-Krieg das Land-Hauptquartier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9216\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Getreideimporte aus der Ukraine: Bauern an der Front<\/strong><br>\nDie EU-Kommission schaltet sich im Streit &uuml;ber Getreideimporte aus der Ukraine ein. Kommt ein neues Hilfsprogramm f&uuml;r Landwirte?<br>\nIm Streit &uuml;ber Importe von g&uuml;nstigem Getreide aus der Ukraine ist die EU auf Polen, Ungarn und andere EU-L&auml;nder zugegangen. Man bem&uuml;he sich um eine europ&auml;ische L&ouml;sung, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Donnerstag in Br&uuml;ssel. Im Gespr&auml;ch sind Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r bestimmte Agrarprodukte sowie ein Hilfsprogramm von 100 Millionen Euro.<br>\nDie Regierungen in Warschau und Budapest hatten am Wochenende ohne Absprache einen Importstopp verh&auml;ngt. Dies sei &bdquo;nicht hinnehmbar&ldquo;, hie&szlig; es zun&auml;chst in der EU-Beh&ouml;rde. Der Boykott versto&szlig;e gegen europ&auml;isches Recht und m&uuml;sse sofort aufgehoben werden.<br>\nDoch dann schaltete sich EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen ein. Sie nehme die Bedenken der &bdquo;Front-Staaten&ldquo; und der betroffenen Bauern ernst und wolle helfen, schrieb die Deutsche in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs von Polen, Ungarn, Rum&auml;nien, Bulgarien und der Slowakei.<br>\nSeither kommen ganz andere T&ouml;ne aus Br&uuml;ssel. Von der Leyens Chefsprecher r&auml;umte am Mittwoch ein, dass die Billigimporte den Agrarmarkt verzerren. Die betroffenen L&auml;nder k&ouml;nnten von einer Notfallklausel Gebrauch machen und bestimmte Agrarprodukte vom Import ausschlie&szlig;en, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Getreideimporte-aus-der-Ukraine\/!5929346\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>LKW-Streik auf der A5: Hau den Lukasz<\/strong><br>\nStreik Auf einem Rastplatz bei Gr&auml;fenhausen streiken seit Wochen LKW-Fahrer aus Osteuropa f&uuml;r faire L&ouml;hne. Ihr Boss schickte ihnen Schl&auml;ger vorbei &ndash; doch seine Skrupellosigkeit blieb ohne Erfolg<br>\nIn Georgien ist es &uuml;blich, Ostern mit Verwandten auf dem Friedhof zu verbringen, die Verstorbenen zu besuchen und ausgiebig an ihrem Grab zu speisen &ndash; und zu trinken. Die Lkw-Fahrer, die seit vier Wochen auf der inzwischen international bekannten Autobahnrastst&auml;tte Gr&auml;fenhausen-West an der A5 f&uuml;r ihre L&ouml;hne streiken, konnten diesmal nicht an den Familienfeiern zu Hause teilnehmen. F&uuml;r viele ist es schon das zweite Osterfest, das sie verpassen, weil sie Waren in ihren Trucks durch Europa fahren &ndash; zu L&ouml;hnen, f&uuml;r die hier niemand arbeiten m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/lkw-streik-auf-der-a5-bei-graefenhausen-hau-den-lukasz\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Einflussreiche und unverd&auml;chtige Assistenz&ldquo;<\/strong><br>\nMit seiner Teilnahme am 50. Gr&uuml;ndungsjubil&auml;um des portugiesischen Partido Socialista (PS) hat Kanzler Olaf Scholz an die Gr&uuml;ndung der Partei im deutschen Exil in Bad M&uuml;nstereifel erinnert. In einer dortigen Bildungsst&auml;tte der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (&bdquo;Haus M&uuml;nstereifel&ldquo;) gr&uuml;ndeten der sp&auml;tere Ministerpr&auml;sident M&aacute;rio Soares und andere Oppositionelle gegen die Diktatur von Ant&oacute;nio de Oliveira Salazar am 19. April 1973 den PS &ndash; nicht zuletzt, um sich mit Hilfe der deutschen Stiftung gegen den damals starken Partido Comunista Portugu&ecirc;s in Stellung bringen und ihn von der Macht halten zu k&ouml;nnen. Die Stiftung sicherte sich und der SPD mit ihrer Hilfe f&uuml;r den PS zugleich beste politische Kontakte nach Portugal. &Auml;hnliche Vorg&auml;nge sind aus Spanien und Griechenland bekannt; griechische Exiloppositionelle, die in der Bundesrepublik in politische Netzwerke eingebunden wurden &ndash; oft durch die SPD &ndash;, wurden sp&auml;ter unter anderem Minister- oder Staatspr&auml;sident in Athen. Die sozialdemokratische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den PS sollte zudem davon ablenken, dass Bonn die Salazar-Diktatur bei deren Kolonialkriegen in Afrika mit Waffenlieferungen unterst&uuml;tzt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9218\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das RKI will mit der Pandemie&uuml;bung &bdquo;Catastrophic Contagion&ldquo; nichts mehr zu tun haben<\/strong><br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Gates-Stiftung haben im Oktober 2022 eine Pandemie&uuml;bung veranstaltet. Eine hochrangige Mitarbeiterin des Robert-Koch-Instituts (RKI), die f&uuml;r die Kooperation mit der WHO und f&uuml;r die Internationale Gesundheitsvorsorge zust&auml;ndig ist, nahm an der &Uuml;bung teil, laut Veranstalter als &bdquo;hochrangige Beamtin des &ouml;ffentlichen Gesundheitswesens&ldquo;, laut RKI als Privatperson und unabh&auml;ngige Expertin. Das Reisegeld kam von der Gates-Stiftung. Der Distanzierungsversuch des RKI ist ebenso verst&auml;ndlich wie fragw&uuml;rdig.<br>\nDer Blogger Bastian Barucker stellte am 14. Januar eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das Robert Koch-Institut (RKI), auf die er jetzt eine aufschlussreiche Antwort erhielt. Es geht um die Teilnahme von Professorin Johanna Hanefeld an der von der Gates-Stiftung, dem Johns Hopkins Center for Health Security und der WHO organisierten Pandemie&uuml;bung Catastrophic Contagion am 23. Oktober 2022 in Br&uuml;ssel.<br>\nDie Veranstalter lie&szlig;en dabei die Gesundheitsminister und hochrangige Beamte des &ouml;ffentlichen Gesundheitswesens aus Senegal, Ruanda, Nigeria, Angola, Liberia, Singapur, Indien, Deutschland und den USA die Reaktion auf eine neue t&ouml;dliche Pandemie proben, die vor allem Kinder und Jugendliche betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/catastrophic-contagion-hanefeld\/\">Norberth H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mauer des Schweigens um von der Leyen und die Pifzer-Aff&auml;re<\/strong><br>\nDie Klagewelle gegen EU-Chefin von der Leyen geht weiter. Nun hat ein belgischer Lobbyist die erste Strafanzeige gegen die deutsche Politikerin erstattet. Doch Br&uuml;ssel schweigt weiter beharrlich.<br>\nDer Kl&auml;ger, Fr&eacute;d&eacute;ric Baldan, ist ein Lobbyist, der bei den EU-Institutionen in Br&uuml;ssel akkreditiert ist. Er wirft von der Leyen vor, &ldquo;ohne Mandat&rdquo; und hinter dem R&uuml;cken der EU-Staaten mit dem US-Pharmakonzern Pfizer Vertr&auml;ge ausgehandelt zu haben.<br>\nDabei geht es wieder einmal um Corona-Impfstoffe &ndash; und um die mutmasslichen Abschl&uuml;sse, die die Kommissionschefin per SMS get&auml;tigt haben soll. Neu ist, dass diesmal sogar Strafanzeige gestellt wurde &ndash; gegen von der Leyen pers&ouml;nlich.<br>\nDamit hat die Sache ein anderes Kaliber als bei der &ldquo;New York Times&rdquo; und anderen, die nur auf Offenlegung der Dokumente bzw. SMS klagen. Baldan will von der Leyen pers&ouml;nlich ans Zeug flicken.<br>\nDoch die EU-Kommission schweigt &ndash; wie schon bei der NYT. Auch zu den offenbar immer noch laufenden Ermittlungen der Europ&auml;ischen Staatsanwalt und Beschwerden der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerbeauftragte will die EU-Beh&ouml;rde nichts sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schweigekartell-um-von-der-leyen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96526#h15\">Impfstoff-Bestellung: Belgischer Lobbyist verklagt von der Leyen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Habecks Reisen<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Kurzvisite von Robert Habeck in einem &ldquo;Indigenendorf in Brasilien&rdquo; wurde viel berichtet. Doch es lohnt eine Nachlese zum besseren Verst&auml;ndnis gr&uuml;ner Umweltrhetorik. [&hellip;]<br>\n&bdquo;F&uuml;r uns ist das sehr spannend zu verstehen, wie ihr im Wald leben und den Wald sch&uuml;tzen k&ouml;nnt. Weil in Deutschland vor tausend Jahren die Deutschen alle B&auml;ume gef&auml;llt haben &hellip;&ldquo;, zitiert die WELT den Minister.<br>\nMit wem Habeck da eigentlich spricht, ist unklar &ndash; seine Gastgeber k&ouml;nnen es nicht sein. Die n&auml;mlich leben nicht &bdquo;im Wald&ldquo;, sondern, wie Habeck ja selbst sagt, genau davor und an einem Fluss, 60km von der n&auml;chsten Gro&szlig;stadt entfernt. Hier warten sie auf Touristen wie ihn, damit sie ihnen &ndash; genau wie ihm &ndash; die &bdquo;authentische Atmosph&auml;re&ldquo; des Regenwaldes und ihre Hotelbetten und sonstigen touristischen Angebote gegen Geld verkaufen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nWenn Habeck also offenbar einem imagin&auml;ren Gegen&uuml;ber Aphorismen f&uuml;r die deutsche Medien&ouml;ffentlichkeit verk&uuml;ndet, was bedeutet dann seine offenbar kritisch gemeinte Aussage, die Deutschen h&auml;tten vor tausend Jahren alle B&auml;ume gef&auml;llt? &bdquo;Alle&ldquo; offenbar, weil Rodung an sich &ndash; egal wieviel &ndash; etwas Verwerfliches ist? Was will der kinderbuchdichtende Minister damit sagen?<br>\nHabeck geht es um woke Korrektheit und moralischen Anachronismus. Wenn es heute wegen des Klimawandels verwerflich ist, B&auml;ume zu f&auml;llen, dann war es das im Mittelalter selbstverst&auml;ndlich auch schon (ist aber leider passiert &ndash; Ihr wisst ja, die Kultur des wei&szlig;en Mannes. Aber seht mich an &ndash; sehe ich etwa aus wie einer von denen?).<br>\nAllerdings kann man genauso gut fragen, warum Deutsche und andere Europ&auml;er etwa ab dem 8. Jahrhundert damit beginnen durften, W&auml;lder zur Gewinnung von Weide- und Ackerland abzuholzen, Brasilien und anderen Amazonasanrainern dasselbe aber heute verwehrt sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/13-2023\/habecks-reisen\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-96699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96699"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96702,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96699\/revisions\/96702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}