{"id":96732,"date":"2023-04-24T08:35:21","date_gmt":"2023-04-24T06:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732"},"modified":"2023-04-24T11:16:49","modified_gmt":"2023-04-24T09:16:49","slug":"hinweise-des-tages-4343","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h01\">Bericht: Kreml will links-rechtes Antikriegsb&uuml;ndnis in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h02\">Pistorius &uuml;berrascht mit Aussage zu ukrainischer Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h03\">Schauriger Pakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h04\">Ukraine-Krieg: Warum geht dem Pentagon eigentlich die Munition aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h05\">&bdquo;&Ouml;ko-Tarif war nicht m&ouml;glich&ldquo;: Damit heizt Habecks Wirtschaftsministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h06\">Ausnahmen f&uuml;r Kliniken bei Heizungstausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h07\">CO2-Zertifikate verteuern auch Strom &ndash; nicht nur &Ouml;l und Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h08\">Recherchen zu Lauterbachs Lebenslauf &ndash; Der Minister mauert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h09\">Auf den Mangel folgt der Profit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h10\">Aufstellung des Finanzministeriums: Corona-Pandemie kostete Bund mehr als 430 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h11\">Eine Mikrosteuer w&uuml;rde die Casino-Wetten der UBS erschweren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h12\">Wie die N26-Bank Kunden schikaniert und die Bankenregulierung sie entrechtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h13\">St&auml;rke des Kapitals: Angriffe auf das Streikrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h14\">Maschinenbau-Pr&auml;sident will 40-Stunden-Woche und Rente mit 68<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96732#h15\">US-Medien: US-Politik gef&auml;hrdet Demokratie und gesellschaftliche Gesundheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bericht: Kreml will links-rechtes Antikriegsb&uuml;ndnis in Deutschland<\/strong><br>\nRussland versucht auch in Deutschland, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine zu untergraben. Das legt ein Bericht der &bdquo;Washington Post&ldquo; von heute nahe. Die Zeitung hatte Einblick in vertrauliche russische Dokumente, die von &bdquo;einem europ&auml;ischen Geheimdienst&ldquo; abgefangen worden seien. Details seien von Vertretern westlicher Regierungen best&auml;tigt worden, so die Zeitung. So sei es ein ausdr&uuml;ckliches Ziel des Kreml, &bdquo;die deutschen Extreme zu verheiraten&ldquo;, wie es hei&szlig;t. Im Fokus sollen das Lager um Sahra Wagenknecht (Die Linke) und die AfD stehen. Sie sollen nach dem Willen Russlands eine gemeinsame Querfront von Kriegsgegnern bilden.<br>\nZu diesem Zweck sei im vergangenen September eine Strategie in Russland geschmiedet worden, bei Treffen zwischen Vertretern des Kreml und russischen Politstrategen seien konkrete Pl&auml;ne formuliert worden, um die &Ouml;ffentlichkeit zu beeinflussen. (&hellip;)<br>\nWagenknecht dementierte gegen&uuml;ber der &bdquo;Washington Post&ldquo; jegliche Kontakte mit russischen Vertretern. Eine Kooperation mit der AfD werde es nicht geben, sagte Wagenknecht, die seit L&auml;ngerem &uuml;ber die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei nachdenkt.<br>\nLinken-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Tobias Bank hob hervor, dass seine Partei den v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg stets in aller Sch&auml;rfe verurteilt habe. &bdquo;Und wir haben immer gesagt, dass &sbquo;Nie wieder Krieg&lsquo; und &sbquo;Nie wieder Faschismus&lsquo; f&uuml;r uns zusammengeh&ouml;ren&ldquo;, sagte Bank den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Allerdings geh&ouml;rt Bank in seiner Partei nicht zum Lager um Wagenknecht.<br>\nDie AfD-F&uuml;hrung wollte sich zun&auml;chst nicht gegen&uuml;ber der Zeitung &auml;u&szlig;ern. Einige in der Partei h&auml;tten die russischen Bem&uuml;hungen als vorhersehbar beschrieben, aber nutzlos. Sie w&uuml;rden keine Rolle bei der Festlegung der Richtung der Partei spielen, zumal die beiden deutschen Lager diametral entgegengesetzte Ansichten haben. Sp&auml;ter sagte AfD-Chef Tino Chrupalla dem Portal t-online, von derartigen angeblichen Pl&auml;nen habe er &bdquo;noch nie etwas geh&ouml;rt&ldquo;. Er sprach von einer &bdquo;R&auml;uberpistole, die der Diskreditierung der Friedensbewegung dient&ldquo;.<br>\nKreml-Sprecher Dmitri Peskow bestritt einmal mehr, dass Russland sich in die Politik anderer Staaten einmische.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3313489\/%20\">ORF.at<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kremlin tries to build antiwar coalition in Germany, documents show<\/strong><br>\nMarrying Germany&rsquo;s far right and far left is a Kremlin goal, according to a trove of Russian documents reviewed by The Washington Post<br>\nWhen 13,000 demonstrators gathered at the Brandenburg Gate on Feb. 25 to call for an end to weapons supplies to Ukraine, the protest was led by Sahra Wagenknecht, a member of parliament for Germany&rsquo;s far-left Die Linke party and a firebrand with national ambitions. Wagenknecht decried the prospect that German tanks, soon to be delivered to Ukraine, could once again be used to shoot at &ldquo;Russian women and men.&rdquo;<br>\n&ldquo;We don&rsquo;t want Germany to be drawn deeper into this war,&rdquo; she said, as she called for the creation of a new peace movement and condemned the bloodshed in Ukraine, without mentioning Russia&rsquo;s invasion.<br>\nAmong the crowd in Berlin was J&uuml;rgen Els&auml;sser, editor of a far-right-wing magazine, and dozens of members of the far-right Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) party who cheered Wagenknecht&rsquo;s calls to cut off Ukraine. Els&auml;sser&rsquo;s Compact magazine had recently declared on its cover that Wagenknecht was: &ldquo;The best chancellor &mdash; a candidate for the left and the right.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2023\/04\/21\/germany-russia-interference-afd-wagenknecht\/%20\">Washington Post<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.L.:<\/strong> Der Artikel in der WP ist so erschreckend dumm und leider wohl in den USA gleichzeitig effektiv in seiner Desorientierung, dass man &uuml;ber den Zustand der Leitmedien dieses Landes verzweifeln k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kreml-Forderungen auf &bdquo;Friedensdemos&ldquo;: Russische F&uuml;hrung will offenbar Querfront aus AfD und Wagenknecht-Lager<\/strong><br>\nDer Kreml unterst&uuml;tzt in Deutschland offenbar die Bildung einer Querfront aus der AfD und dem Lager um die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. Das geht aus vertraulichen russischen Dokumenten vor, &uuml;ber die die &bdquo;Washington Post&ldquo; am Freitag berichtete. Zudem versucht der Kreml demnach, Demonstrationen der deutschen Friedensbewegung gegen den Kurs der Bundesregierung im Ukraine-Krieg zu verst&auml;rken.<br>\nDie &bdquo;Washington Post&ldquo; konnte Dokumente einsehen, die zwischen Juli und November entstanden und in deren Besitz ein europ&auml;ischer Nachrichtendienst gekommen war. Details seien von Vertretern westlicher Regierungen best&auml;tigt worden. Zu den Autorinnen des Textes in der US-Zeitung geh&ouml;rt die Journalistin Catherine Belton, die als eine der besten Kennerinnen der Kreml-Elite gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/russische-einflussnahme-in-deutschland-kreml-will-querfront-aus-afd-und-wagenknecht-lager-9696830.htm%20\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Klar, dass die deutsche Journaille die Propaganda-Phrasen aus Washington sofort nachplappert. Und offensichtlich funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Medien und Geheimdiensten ganz hervorragend.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese von vielen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; verbreitete Meldung ist an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;berbieten. &bdquo;Es wird wohl was dran sein&ldquo; ist wohl die erhoffte Wirkung, die diese Kampagne mit einer so starken Verbreitung bewirken soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pistorius &uuml;berrascht mit Aussage zu ukrainischer Strategie<\/strong><br>\nDer deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat in begrenztem Ausma&szlig; durchgef&uuml;hrte milit&auml;rische Operationen der Ukraine auf russischem Territorium als &ldquo;v&ouml;llig normal&rdquo; bezeichnet. Es sei selbstverst&auml;ndlich, dass in einer solchen milit&auml;rischen Auseinandersetzung auch der Angegriffene ins gegnerische Territorium vorgehe, etwa um Nachschubwege zu unterbinden. &ldquo;Das ist das Normalste der Welt&rdquo;, sagte Pistorius am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung &ldquo;Maybrit Illner&rdquo;.<br>\n&ldquo;So lange keine St&auml;dte, keine Zivilisten, keine zivilen Bereiche attackiert werden, wird man das notgedrungen akzeptieren m&uuml;ssen&rdquo;, so der Verteidigungsminister weiter. &ldquo;Nicht gern, aber es geh&ouml;rt dazu &ndash; um Nachschubwege beispielsweise zu unterbinden.&rdquo;<br>\nDie Aussagen traf der Verteidigungsminister in der Sendung vor dem Hintergrund von Fragen danach, in welchem Ausma&szlig; die westlichen Partner die Ukraine unterst&uuml;tzten und wo &ldquo;rote Linien&rdquo; die Lieferungen von Waffen beschr&auml;nkten. Eine solche rote Linie sei etwa gewesen, so Moderatorin Maybrit Illner, dass die Verteidigung mit den gelieferten Waffen nur auf ukrainischem Territorium stattfinden d&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_100163964\/ukraine-krieg-i-pistorius-ukrainische-operationen-in-russland-voellig-normal-.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der aus der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boris_Pistorius\">Friedensstadt Osnabr&uuml;ck<\/a> stammende neue Bundesminister f&uuml;r Verteidigung Pistorius sorgt mit solchen Worten nicht f&uuml;r Entspannung, sondern gie&szlig;t &Ouml;l ins Feuer. Anstatt dieses Land und seine Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen und zu verteidigen, wird das Kriegsrisiko erh&ouml;ht. Die Reaktion aus Russland kam prompt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Medwedew: &ldquo;Wer als Deutscher Russland angreifen will, muss mit unserer Parade in Berlin rechnen&rdquo;<\/strong><br>\nDer stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat auf Aussagen des deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius reagiert, wonach Angriffe der ukrainischen Streitkr&auml;fte auf russische Gebiete akzeptabel seien, solange keine zivilen Ziele angegriffen werden.<br>\nMedwedew schrieb auf Twitter:<br>\n&ldquo;&Uuml;ber Pistorius, den Kraut: Der deutsche Verteidigungsminister platzte, ohne gro&szlig; dar&uuml;ber nachzudenken, mit Aussagen &uuml;ber milit&auml;rische Operationen auf unserem Territorium heraus. Er beneidet sicherlich den Ruhm der Kriegsherren des Dritten Reiches.<br>\nNun, er muss sich tats&auml;chlich an ein historisches Omen erinnern. Der Deutsche, der Russland angreifen will, muss f&uuml;r unsere Parade in Berlin bereit sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/europa\/168238-medwedew-wer-als-deutscher-russland\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schauriger Pakt<\/strong><br>\nAn der Kundgebung f&uuml;r die Lieferung von F16-Kampfjets an die Ukraine am 25. Februar vor dem Lincoln Memorial in Washington, D. C., nahmen Vertreter der Biden-Regierung teil. Als unter anderen Samantha Power, Leiterin der Beh&ouml;rde f&uuml;r internationale Entwicklung USAID, und Karen Donfried, Vizeau&szlig;enministerin f&uuml;r europ&auml;ische und eurasische Angelegenheiten und Expr&auml;sidentin des transatlantischen German Marshall Fund &ndash; F&ouml;rderer von Annalena Baerbock &ndash;, die Rednerb&uuml;hne betraten, war ein schauriger Pakt auch in der &Ouml;ffentlichkeit feierlich besiegelt. Denn geladen hatten das seit Anfang der 1980er Jahre von Banderisten dominierte Ukrainian Congress Committee of America (UCCA) und die NGO US Ukrainian Activists, &raquo;einer der wichtigsten Geldbeschaffer&laquo; in den Vereinigten Staaten f&uuml;r ukrainische Nazimilizen, vor allem Asow und den Rechten Sektor, wie Monthly Review berichtete. Einer der Hauptakteure der Veranstaltung war der Pr&auml;sident des Ukrainischen Weltkongresses, Paul Grod, der die Waffen-SS-Division Galizien und andere ukrainische Hitlerkollaborateure als &raquo;Helden&laquo; glorifiziert.<br>\nEine Zusammenarbeit von US-Regierungen mit den Banderisten gibt es fast durchgehend seit den 1940er Jahren, als die ukrainischen Faschisten vor der Roten Armee nach Westdeutschland, Kanada und in die USA flohen. Unter Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon, Ronald Reagan, der als ihr T&uuml;r&ouml;ffner ins Wei&szlig;e Haus galt; auch der Bush-Clan unterhielt enge Kontakte. Nach Ende des Kalten Krieges wurden sie unter dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wiktor Juschtschenko (2005&ndash;2010), einem &uuml;berzeugten Bandera-Anh&auml;nger und Transatlantiker, ausgebaut. Unl&auml;ngst traf sich Au&szlig;enminister Antony Blinken mit der &not;UCCA-F&uuml;hrung in Chicago, die vergangenen Herbst eine Asow-Delegation eingeladen und geehrt hatte. Seit dem Maidan und der russischen Invasion 2022 laufen die Verbindungsdr&auml;hte hei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449320.faschisten-schauriger-pakt.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fr&uuml;her war &uuml;ber die Nazi-Zeit in Deutschland in der Schule der Satz &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; sehr gel&auml;ufig. Nun werden Nazis in der Ukraine ziemlich offen unterst&uuml;tzt. Und wer auf das Gelernte aus der Schule hinweist, gilt als &bdquo;Putin-Versteher&ldquo; oder muss mit anderen Vorw&uuml;rfen zurechtkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Warum geht dem Pentagon eigentlich die Munition aus?<\/strong><br>\nUkrainische Soldaten haben kaum noch was zum Schie&szlig;en. Wie kann das sein, wo doch USA und Nato-Staaten der Ukraine fast jeden Wunsch erf&uuml;llen? &Uuml;ber Lieferengp&auml;sse im milit&auml;risch-industriellen Komplex und was dahintersteckt. (&hellip;)<br>\nDie erstaunliche Antwort darauf ist, dass vor allem die USA, aber auch andere Nato-Staaten, offensichtlich nicht f&auml;hig sind, die ben&ouml;tigte Munition bereitzustellen. Das sagt Mike Lofgren, der lange als Abgeordneten-Assistent f&uuml;r die Republikaner im US-Kongress t&auml;tig war und in B&uuml;chern seit einiger Zeit den politischen Kurs beider Parteien scharf kritisiert.<br>\nSo w&uuml;rden sich in den USA die Lagervorr&auml;te schnell leeren. Denn sie seien nicht gut best&uuml;ckt, und es gebe keinen Nachschub.<br>\nSeit Kriegsbeginn haben die USA 1,5 Millionen Artilleriegranaten (155-mm) an die Ukraine geliefert. Das ist eigentlich ein sehr einfaches Geschoss &ndash; eine Granate, die es schon seit dem Ersten Weltkrieg gibt.<br>\nTrotzdem sorgt man sich im US-Milit&auml;r seit Monaten, dass die Munitionsvorr&auml;te zur Neige gehen. Denn die j&auml;hrliche US-Produktion von 155-mm-Munition betr&auml;gt weniger als ein Zehntel der an die Ukraine gelieferten Menge.<br>\nSelbst bei einer Produktionssteigerung w&uuml;rde es f&uuml;nf Jahre dauern, bis die Vorr&auml;te wieder aufgef&uuml;llt w&auml;ren, da die Vorlaufzeit f&uuml;r den Aufbau neuer Produktionskapazit&auml;ten in einem Land mit einer zerst&ouml;rten industriellen Basis &ndash; die Geschosse werden in einer hundert Jahre alten Fabrik hergestellt &ndash; zu lang sei.<br>\nDas Gleiche gilt f&uuml;r andere Munitionstypen. F&uuml;r die Panzerabwehrrakete Javelin dauert es 5,5 bis acht Jahre zur Auff&uuml;llung der Best&auml;nde, bei der Lenkrakete Himars 2,5 bis drei Jahre und hinsichtlich der Flugabwehrrakete Stinger werden sogar 6,5 bis unglaubliche 18 Jahre ben&ouml;tigt. Lofgrens Fazit:<br>\nTrotz des vielen Gelds, das dem Pentagon zur Verf&uuml;gung gestellt wird, ist das Verteidigungsministerium nicht in der Lage, einer dritten Partei Waffen f&uuml;r einen konventionellen Landkrieg mittlerer Gr&ouml;&szlig;e und Intensit&auml;t l&auml;nger als ein Jahr zu liefern, ohne seine Munitionsvorr&auml;te zu ersch&ouml;pfen.<br>\nMan bedenke: Die USA haben ein j&auml;hrliches, st&auml;ndig wachsendes Milit&auml;rbudget von aktuell rund 850 Milliarden Dollar. W&auml;hrend aber Russland durchschnittlich pro Tag 20.000 Geschosse gegen die Ukraine abfeuere, k&ouml;nne die ukrainische Armee mit nur einem Drittel dieser Menge antworten. Das liege, so Lofgren, daran, dass die Lieferung vonseiten der USA rationiert werden m&uuml;sse, da man nicht in der Lage sei, mehr Munition zu produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Warum-geht-dem-Pentagon-eigentlich-die-Munition-aus-8974608.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Wir werden durchhalten&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Ukraine is still standing strong&rdquo; &ndash; &ldquo;Die Ukraine bleibt standhaft&rdquo;, so dr&uuml;ckt es US-Verteidigungsminister Lloyd Austin aus. Und so soll es aus Sicht der Verb&uuml;ndeten auch bleiben. Austins Angaben zufolge hat die Ukraine-Kontaktgruppe bislang Hilfen in H&ouml;he von 55 Milliarden Dollar zugesagt, 35 davon h&auml;tten die USA selbst beigesteuert. Insgesamt sei das eine Steigerung um das Zehnfache seit dem ersten Treffen. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei inzwischen auch zu einem &ldquo;Krieg der Logistik&rdquo; geworden, sagt NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, der dieses Wort zwar selbst ein &ldquo;bisschen langweilig&rdquo; findet. Dennoch kennzeichne es am besten, um was es jetzt geht: die Durchhaltef&auml;higkeit der Ukraine zu st&auml;rken. Mit Wartung, mit Munition, mit Reparaturen. [&hellip;]<br>\nDie neue Instandsetzungs-Drehscheibe in Polen soll bereits Ende Mai ihre Arbeit aufnehmen. Die Kosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr will man sich br&uuml;derlich teilen, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius erl&auml;utert. Darauf habe man sich bei einer Sitzung geeinigt, die der Minister als &ldquo;Panzer-Lunch&rdquo; bezeichnet &ndash; also einem Treffen jener Nationen, die die Ukraine mit Kampfpanzern westlicher Bauart unterst&uuml;tzen. Die wichtigste Botschaft von all diesen Anstrengungen ist eine, die gerade in Moskau vernommen werden soll: &ldquo;Putin kann nicht auf Zeit spielen. Wir werden durchhalten.&rdquo; In diese Worte fasst es Pistorius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ramstein-ukraine-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Beim &ldquo;Panzer-Lunch&rdquo; gibt man locker-l&auml;ssig noch weitere Millionen Steuergeld aus und der Krieg geht weiter. Bei der Tagesschau hinterfragt man das nat&uuml;rlich nicht.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Schluss mit roten Linien: Melnyk fordert Verzehnfachung der Milit&auml;rhilfen<\/strong><br>\nUm sich gegen die russische Invasion zu verteidigen, ben&ouml;tigt die Ukraine Waffen und Munition. Vizeau&szlig;enminister Melnyk fordert vom Westen mehr Engagement bei dem Thema. Denn die derzeitigen Lieferungen w&uuml;rden nicht ausreichen, mahnt der fr&uuml;here Botschafter.<br>\nDer ukrainische Vizeau&szlig;enminister Andrij Melnyk hat eine Verzehnfachung der westlichen Milit&auml;rhilfe gegen den russischen Angriffskrieg gefordert. &ldquo;Wir sind unseren Verb&uuml;ndeten dankbar f&uuml;r ihre milit&auml;rische Hilfe. Aber das ist nicht genug&rdquo;, schrieb der fr&uuml;here ukrainische Botschafter in Deutschland am Abend auf Twitter. &ldquo;Die Ukraine braucht zehn Mal mehr, um die russische Aggression dieses Jahr zu beenden.&rdquo; Bisher h&auml;tten alle Verb&uuml;ndeten zusammen 55 Milliarden US-Dollar, rund 50 Milliarden Euro, bereitgestellt. Es brauche aber das Zehnfache, betonte der Diplomat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Melnyk-fordert-Verzehnfachung-der-Militaerhilfen-article24072429.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;&Ouml;ko-Tarif war nicht m&ouml;glich&ldquo;: Damit heizt Habecks Wirtschaftsministerium<\/strong><br>\nHabeck selbst heizt zu Hause in Flensburg mit Fernw&auml;rme, wie er k&uuml;rzlich der Berliner Zeitung mitteilte. Verbundene L&ouml;sungen h&auml;tten einen Vorteil vor der Individual-Heizungsanlage, sie k&ouml;nnten sich aus verschiedenen Quellen speisen, so Habeck. Viele Kommunen k&ouml;nnten diesen Vorteil f&uuml;r sich nutzen, schl&auml;gt der Wirtschaftsminister vor.<br>\nRund 98 Prozent der Flensburger Haushalte heizen nach Angaben des Versorgers mit Fernw&auml;rme der Stadtwerke Flensburg. Noch Ende 2022 produzierten die Stadtwerke die Fernw&auml;rme allerdings fast ausschlie&szlig;lich mit Kohle und Gas, jetzt m&uuml;ssen sie bis nach einer Entscheidung der &ouml;rtlichen Ratsversammlung schon bis 2035 komplett klimaneutral werden. (&hellip;)<br>\nAuch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) heizt inzwischen mit Fernw&auml;rme, wie eine Sprecherin auf Nachfrage der Berliner Zeitung best&auml;tigte. Die Liegenschaften des Ministeriums werden auf diese Weise durch die Entscheidung des Eigent&uuml;mers, die Bundesanstalt f&uuml;r Immobilienaufgaben, von Vattenfall W&auml;rme versorgt. Vattenfall W&auml;rme liefert aber als Grundversorger der Stadt Berlin Fernw&auml;rme mit einem aktuellen Anteil an erneuerbaren Energien (EE) von nur acht Prozent.<br>\n&bdquo;Bereits 2021 wurde durch das BMWK um einen Wechsel in einen &Ouml;ko-Tarif gebeten, das war seitens des Fernw&auml;rmnetzbetreibers aufgrund mangelnder Kapazit&auml;t nicht m&ouml;glich&ldquo;, bem&auml;ngelt die Ministeriumssprecherin. Diese Bitte habe man in diesem Jahr erneuert, denn man sei als BMWK nach wie vor an einer &bdquo;klimaneutralen&ldquo; Fernw&auml;rmebelieferung interessiert, hei&szlig;t es. Nichtsdestotrotz habe das Ministerium auch jetzt schon eine umweltfreundliche W&auml;rmeversorgung, da der Emissionsfaktor der Liegenschaft nur 7,1 Gramm CO&#8322; pro kWh betrage, betont die Sprecherin. Klar ist trotzdem: So viel &Ouml;ko-Fernw&auml;rme gibt es noch nicht im Angebot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/oeko-tarif-war-nicht-moeglich-damit-heizt-habecks-wirtschaftsministerium-li.340559\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausnahmen f&uuml;r Kliniken bei Heizungstausch<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zufolge soll das geplante Verbot von &Ouml;l- und Gasheizungen gro&szlig;z&uuml;gige Ausnahmeregelungen f&uuml;r Krankenh&auml;user, Pflege- und Reha-Einrichtungen beinhalten. &ldquo;Wir werden nicht zulassen, dass steigende Energie- und Heizkosten Krankenh&auml;user in ihrer Existenz gef&auml;hrden&rdquo;, sagte der SPD-Politiker der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;.<br>\nDer Staat garantiere die Daseinsvorsorge und dazu geh&ouml;re auch, Defizite auszugleichen. Konkret soll es den genannten Einrichtungen m&ouml;glich sein, auch nach Inkrafttreten des Gesetzes den Einbau einer neuen Gasheizung zu beantragen, wenn die Investitionen eine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Belastung f&uuml;r die Gesundheitseinrichtungen darstellen und die Aufrechterhaltung des Betriebs gef&auml;hrdet wird. (&hellip;)<br>\nDie Austauschpflicht w&auml;re damit ausgesetzt. Zudem sollen den Einrichtungen laut Lauterbach 2,5 Milliarden Euro zus&auml;tzlich als Ausgleich f&uuml;r gestiegene indirekte Energiekosten zur Verf&uuml;gung gestellt werden &ndash; etwa f&uuml;r h&ouml;here Kosten f&uuml;r W&auml;schereien.<br>\nDas Bundeskabinett hatte in dieser Woche den Gesetzentwurf f&uuml;r die Umstellung von Heizungen auf erneuerbare Energien gebilligt. Danach sollen vom kommenden Jahr an alle neu eingebauten Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Vorschriften werden zur Vermeidung sozialer H&auml;rten von Ausnahmen, &Uuml;bergangsregelungen und F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten flankiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/heizungstausch-krankenhaeuser-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Wie im Zirkus! Karl Lauterbach zerdeppert das Habeck M&auml;rchen zum Heizungsaustausch &ndash; alles werde besser und billiger &ndash; mit einem Satz!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>CO2-Zertifikate verteuern auch Strom &ndash; nicht nur &Ouml;l und Gas<\/strong><br>\nIn ganz Europa ist rund ein Viertel des klimasch&auml;dlichen CO2-Aussto&szlig;es, der vor allem bei der Verbrennung anf&auml;llt, auf Kohle- und Gaskraftwerke zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Neben Polen und Tschechien setzt vor allem Deutschland nach dem Atomausstieg zumindest vor&uuml;bergehend auf Strom aus Kohle und Gas.  Aufs Jahr gesehen wird zurzeit nur etwa die H&auml;lfte des Stroms in Deutschland mit emissionsfreien Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne produziert, f&uuml;r die keine teuren CO2-Zertifikate gebraucht werden. Doch gerade in der Heizperiode im Winter, wenn die W&auml;rmepumpen laufen und auch sonst mehr Strom verbraucht wird, f&auml;llt die Photovoltaik mit ihrem Sonnenstrom weitgehend aus. Der Anteil von Kohle und Gas steigt dann deutlich und damit auch die ben&ouml;tigten Emissionszertifikate. Der CO2-Anteil bei der deutschen Stromproduktion ist im Schnitt etwa doppelt so hoch wie bei der Verbrennung von Erdgas. Auch wenn W&auml;rmepumpen effizienter sind als Gasheizungen beim Verbrauch, werden auch f&uuml;r sie in den n&auml;chsten Jahren &auml;hnlich viele Zertifikate gebraucht &ndash; wegen des hohen Anteils fossiler Energie bei der Stromerzeugung. Verbessern kann sich diese Situation f&uuml;r die Besitzer von W&auml;rmepumpen nur dann, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne oder Biomasse schneller steigt als der Stromverbrauch. Aktuell l&auml;sst sich der zunehmende Verbrauch mit W&auml;rmepumpen und E-Autos kurzfristig nur mit mehr fossilen Energietr&auml;gern auffangen. Mehr als ein Dutzend neuer Gaskraftwerke wurden daf&uuml;r bundesweit genehmigt. Einige alte Kohlekraftwerke lassen sich schnell wieder in Betrieb nehmen. Diese haben den gro&szlig;en Vorteil, dass sie rund um die Uhr laufen, auch in der Nacht, wenn kein Solarstrom anf&auml;llt, und damit &auml;hnlich wie die fr&uuml;heren Atomkraftwerke &ldquo;grundlastf&auml;hig&rdquo; sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/co2-zertifikate-verteuern-auch-strom-nicht-nur-oel-and-gas,Tc3JSi9%20\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> &Uuml;ber ein Dutzend neuer Gaskraftwerke wurde genehmigt, um den steigenden Stromverbrauch durch W&auml;rmepumpen und Elektroautos ausgleichen zu k&ouml;nnen. Kann man sich nicht ausdenken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Recherchen zu Lauterbachs Lebenslauf &ndash; Der Minister mauert<\/strong><br>\nRecherchen des &bdquo;Schw&auml;bischen Tagblatts&ldquo; legen erneut Ungereimtheiten im Lebenslauf von Karl Lauterbach offen. Der macht derweil rechtliche Vorbehalte gegen die Weitergabe seiner Daten geltend.<br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat es dieser Tage nicht einfach. Erst stellten Recherchen der Welt am Sonntag und des Cicero Angaben zur Gr&uuml;ndungsgeschichte seines K&ouml;lner Institut f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie in Frage, und nun wei&szlig;t auch das Schw&auml;bische Tagblatt in einer eigenen Recherche, ver&ouml;ffentlicht am 19. April 2023, noch einmal auf die r&auml;tselhafte Historie des sogenannten &bdquo;Lauterbach-Instituts&ldquo; hin.<br>\nWorum geht es? Karl Lauterbach hat sich am 10. Dezember 1995 auf einer Professur an der Eberhard-Karls-Universit&auml;t T&uuml;bingen beworben. In seinem Bewerbungsschreiben machte er dabei unter anderem folgende Angabe: &bdquo;Zum 1. Dezember 1995 habe ich die zun&auml;chst kommissarische Leitung des neu gegr&uuml;ndeten Instituts f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie an der medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t zu K&ouml;ln (Verg&uuml;tungsstufe C3) &uuml;bernommen.&ldquo;<br>\nRecherchen von Cicero und Welt am Sonntag haben vor einigen Wochen indes den begr&uuml;ndeten Verdacht aufkommen lassen, dass es das angegebene Institut zum Zeitpunkt der Bewerbung noch gar nicht gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/karllauterbach-universitaet-gesundheitspolitik-bundesgesundheitsminister\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auf den Mangel folgt der Profit<\/strong><br>\nLaut Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es aktuell bei 467 Medikamenten Lieferengp&auml;sse. Das betrifft unter anderem Krebsmedikamente, Antibiotika und Asthmapr&auml;parate sowie Fiebermittel auch speziell f&uuml;r Kinder. Gl&uuml;cklicherweise gibt es zum Teil Ersatzpr&auml;parate, aber eben nicht f&uuml;r alle. Diese Lieferprobleme durch die Pharmaindustrie treten nicht zuf&auml;llig nur bei Medikamenten auf, mit denen die Hersteller keine sehr gro&szlig;en Profite machen. Was ist also die logische Konsequenz f&uuml;r unseren sozialdemokratischen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)? Ganz klar, die Profitm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pharmaindustrie m&uuml;ssen verbessert werden! Dabei hat er zun&auml;chst bei den Kindermedikamenten angefangen, jetzt sollen die Antibiotika und, wenn sich das bew&auml;hrt hat, weitere Medikamente folgen. Zahlen wird das aber nat&uuml;rlich nicht der Herr Minister, sondern die Krankenkassen, die bisher durch Rabattvertr&auml;ge bei patentfreien Medikamenten Einsparungen in Milliardenh&ouml;he durchsetzen konnten. Von den derzeit etwa 49 Milliarden Euro Ausgaben der Krankenkassen f&uuml;r Medikamente entsteht nur ein kleinerer Teil durch die patentfreien Generika, obwohl sie immerhin 80 Prozent der Verordnungen ausmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-den-mangel-folgt-der-profit-4779294\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dem Mangel an sog. Impfstoffen folgt nun ein anderer Mangel im Medikamentenbereich. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79035#h15\">Wenn Pfizer und Microsoft den Parteitag der Regierungspartei von Gesundheitsminister Lauterbach sponsern<\/a>, dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79035#h15\">Nach Lauterbach-Vorschlag: Wie die Regierung die Booster-Quote erh&ouml;hen will<\/a> und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79035#h15\">Karl Lauterbach schl&auml;gt Alarm: &bdquo;Erheblicher Impfstoffmangel im kommenden Jahr&ldquo;<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Aufstellung des Finanzministeriums: Corona-Pandemie kostete Bund mehr als 430 Milliarden Euro<\/strong><br>\nNicht nur medizinische Ausr&uuml;stung trieb seit 2020 die Haushaltskosten in die H&ouml;he. Der Bund &uuml;bernahm zuletzt auch Milliarden f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsleistungen f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<br>\nF&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Corona-Pandemie hat der Bund einem Bericht zufolge in den vergangenen drei Jahren 439,7 Milliarden Euro ausgegeben.<br>\nWie die &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; unter Berufung auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums f&uuml;r den Haushaltsausschuss des Bundestages berichtet, entfielen davon 66,2 Milliarden Euro auf Wirtschaftshilfen f&uuml;r Unternehmen, Profisportvereine und Kulturveranstalter. Die Kosten f&uuml;r Schutzausr&uuml;stung, Impfungen und Tests addieren sich demnach auf 63,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aufstellung-vom-finanzministerium-deutschland-gab-fur-die-corona-pandemie-mehr-als-430-milliarden-euro-aus-9702020.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Werde bei der Lekt&uuml;re solcher Zahlen fast verr&uuml;ckt! Welch finanzpolitisches Waterloo haben die Regierungen Angela Merkel und Scholz angerichtet &ndash; abgesehen von menschlichem Leid durch Schul- und andere Schlie&szlig;ungen, Einschr&auml;nkung von Freiheitsrechten, Diffamierungen von Impfgegnern. Ein Beispiel von Joachim Gauck: &ldquo;Impfgegner sind Bekloppte&rdquo;. Und jetzt schwingen Leute wie Jens Spahn (CDU), die kr&auml;ftig an diesen Fehlentscheidungen und Missmanagement (Stichwort: Impfzentren) mitgearbeitet haben, wieder das gro&szlig;e Wort. Sie sollten das B&uuml;&szlig;ergewand tragen. Und Frank-Walter Steinmeier zeichnet Angela Merkel mit dem h&ouml;chsten Verdienstorden aus. Obendrauf kommen die u. a. die finanziellen Belastungen durch schwachsinnige Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Was h&auml;tten wir mit diesem vielen Geld, das an allen Ecken und Enden fehlt, anstellen k&ouml;nnen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eine Mikrosteuer w&uuml;rde die Casino-Wetten der UBS erschweren<\/strong><br>\nDas internationale Finanzsystem ist seit den Neunzigerjahren zu einem Wett-Casino verkommen. Der sogenannte computergest&uuml;tzte Hochfrequenzhandel tr&auml;gt dazu wesentlich bei. Solche Spekulationsgesch&auml;fte in Billionenh&ouml;he wurden 2008 der Investmentbank Lehman Brothers zum Verh&auml;ngnis und l&ouml;ste eine internationale Finanzkrise aus.<br>\nAuch auf den Niedergang der Credit Suisse haben zuletzt innerhalb weniger Tage vor allem amerikanische und britische Hedgefonds mit Leerverk&auml;ufen in Milliardenh&ouml;he gewettet und gewonnen. Das recherchierte Finanzjournalistin und Buchautorin Myret Zaki. Wer die einzelnen Akteure waren, die am Beinahe-Konkurs der CS beteiligt waren, wurde bisher nicht bekannt.<br>\nVielleicht kann eine parlamentarische Untersuchungskommission etwas Licht ins Dunkel bringen. (&hellip;)<br>\nDamit die UBS eines Tages nicht zu einem GAU f&uuml;r die Schweiz wird, sind verschiedene Massnahmen n&ouml;tig. Darunter w&auml;re die Einf&uuml;hrung einer Mikrosteuer auf allen elektronischen Geldzahlungen die einfachste und unb&uuml;rokratischste. Die Geld&uuml;berweisungen sind bereits elektronisch erfasst, so dass eine Mini-Steuer von beispielsweise 0,1 oder 0,2 Prozent auf jedem Transfer leicht zu erfassen ist.<br>\nEine solche Steuer w&uuml;rde den rein spekulativen Hochfrequenzhandel einbrechen lassen. Es geht insbesondere um die Hochfrequenz-Spekulationen mit Aktien, Devisen und Wertschriften-Derivaten. Diese w&auml;ren nicht mehr lohnend, da der Hochfrequenzhandel Kursunterschiede von weniger als 1 Promille f&uuml;r Gewinne nutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/eine-mikrosteuer-wuerde-die-casino-wetten-der-ubs-erschweren\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie die N26-Bank Kunden schikaniert und die Bankenregulierung sie entrechtet<\/strong><br>\nEin bedenklicher Vorgang bei der Smartphone-Bank N26 und deren Stellungnahme zeigen, wie die Bankenregulierung zugunsten eines ungehinderten Vorgehens gegen Geldw&auml;sche und Terrorfinanzierung Grunds&auml;tze des Rechtsstaats ausgehebelt hat.<br>\nN26 ist eine sehr schnell wachsende auf Smartphone-Banking spezialisierte Bank. Wegen ihres starken Wachstums und vielleicht einer bei sogenannten Tech-Startups &uuml;blichen Laxheit im Umgang mit Regulierungen, kam es zu Problemen, die die Regulierer veranlassten, genau hinzuschauen und die Schrauben gegen&uuml;ber der Bank stark anzuziehen. Unter anderem hatten Kriminelle Schw&auml;chen in der Verifizierung der Identit&auml;t von Neukunden genutzt, um unter falscher Identit&auml;t Konten zu er&ouml;ffnen und diese f&uuml;r Betrugsmaschen zu nutzen.<br>\nDer starke Druck der Regulierer in Verbindung mit den nicht eingespielten Strukturen in der Bank f&uuml;hrten dazu, dass vor einem Jahr auf einen Schlag vielen Kunden die Konten fristlos gek&uuml;ndigt oder die Guthaben eingefroren wurden, oft zu unrecht. Gek&uuml;ndigte Konten konnte die Bank trotzdem nicht wieder aktivieren.<br>\nK&uuml;rzlich habe ich berichtet, dass die Bank seit neuestem ihre Kunden, auch Bestandskunden, n&ouml;tigt, ihr Auskunft &uuml;ber das eigene Gesamtverm&ouml;gen zu geben und andernfalls Kontenschlie&szlig;ung androht. Dabei beruft sie sich auf regulatorische Vorschriften, die sie aber mutma&szlig;lich allzu weit auslegt. Genau wei&szlig; man das nicht, weil die formellen und informellen Vorgaben der Regulierung in Sachen Geldw&auml;schebek&auml;mpfung sehr intransparent sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/n26-bank-sperrung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>St&auml;rke des Kapitals: Angriffe auf das Streikrecht<\/strong><br>\nIn einer der wenigen &uuml;berhaupt noch streikf&auml;higen Branchen hierzulande wird gestreikt &ndash; ein paar Stunden, bundesweit &ndash;, und prompt fordern die Verb&auml;nde des Kapitals wie etwa die Mittelstands- und Wirtschaftsunion mal wieder &raquo;Ank&uuml;ndigungsfristen&laquo;, &raquo;Notdienste&laquo; und verpflichtende &raquo;Schlichtungsverfahren&laquo;. Arbeitsk&auml;mpfe &ndash; in dem Land, in dem im internationalen Vergleich besonders selten und besonders kurz, ja oft genug nur symbolisch gestreikt wird &ndash; seien inzwischen einfach &raquo;unberechenbar&laquo; und &raquo;regellos&laquo;. Flankiert wird der Chor von den ber&uuml;hmten &raquo;arbeitgebernahen&laquo; Wirtschaftsinstituten wie dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) K&ouml;ln, das den Gewerkschaften am Freitag bescheinigte, &raquo;in diesem Jahr deutlich konfliktfreudiger&laquo;, ja &raquo;aggressiver&laquo; aufzutreten als zuvor. Insbesondere in zwei Branchen sei die Konfliktfreude &raquo;deutlich &uuml;ber das &uuml;bliche Ma&szlig;&laquo; hinausgegangen: im &ouml;ffentlichen Dienst und bei der Post. (&hellip;)<br>\nWenn das IW K&ouml;ln von einer &raquo;Streikwelle&laquo; spricht, Politiker von Union und FDP bei solch zarten Streikversuchen wie dem EVG-Streik am Freitag morgen Panik sch&uuml;ren und die Einschr&auml;nkung des Streikrechts fordern, ist das kein Zeichen der Angst, sondern der St&auml;rke der Kapitalseite, die es offensichtlich f&uuml;r ganz einfach machbar h&auml;lt, der &Ouml;ffentlichkeit ein X f&uuml;r ein U vorzumachen. W&auml;re sie schwach, w&uuml;rde sie zudem nicht so schlechte Lohnangebote machen, die auch der sozialpartnerschaftlichste Gewerkschaftsfunktion&auml;r als Provokation empfinden muss. (&hellip;)<br>\nDie Schlichter in der Tarifrunde f&uuml;r Bund und Kommunen empfehlen tats&auml;chlich tabellenwirksam nur die H&auml;lfte von dem, was Verdi gefordert hatte. Und die Bahn &uuml;bernimmt die Offerte und bietet sie der EVG an. Man wird also rasch sehen, wie weit es mit der gewerkschaftlichen &raquo;Konfliktfreude&laquo; her ist. (&hellip;) Tats&auml;chlich aber w&auml;re ein per Arbeitskampf erzwungener guter Tarifabschluss bei der Bahn im Interesse aller Fahrg&auml;ste, und zwar in einem umfassenden Sinn: Als Erfolg der gesamten Klasse w&uuml;rde er letztlich allen Lohnabh&auml;ngigen bei ihren eigenen betrieblichen K&auml;mpfen helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449345.st%C3%A4rke-des-kapitals.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maschinenbau-Pr&auml;sident will 40-Stunden-Woche und Rente mit 68<\/strong><br>\nDer Verbandspr&auml;sident der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer, Karl Haeusgen, pl&auml;diert f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zur 40-Stunden-Woche und f&uuml;r die Rente mit 68 Jahren. &ldquo;Der Arbeitskr&auml;ftemangel wird von Jahr zu Jahr dramatischer&rdquo;, sagte Haeusgen der &ldquo;Augsburger Allgemeinen&rdquo; (Samstag). &ldquo;Wir kommen nicht um eine Verl&auml;ngerung und Flexibilisierung der Arbeitszeit herum.&rdquo;<br>\nDie Maschinen- und Anlagenbauer k&ouml;nnten heute schon 14.000 Arbeitspl&auml;tze nicht besetzen. Die 40-Stunden-Woche m&uuml;sse in der Metall- und Elektroindustrie wieder die Regel werden und die 35-Stunden-Woche die Ausnahme. &ldquo;Das Thema wird irgendwann bei den Gewerkschaften ankommen. Der Schmerz muss nur gro&szlig; genug sein&rdquo;, sagte der VDMA-Pr&auml;sident: &ldquo;Die 40-Stunden-Woche wird kommen.&rdquo;<br>\nZudem seien l&auml;ngere Lebensarbeitszeiten notwendig. &ldquo;Eine Rente mit 68 halte ich f&uuml;r einen gangbaren Weg&rdquo;, sagte der Maschinenbau-Pr&auml;sident. Zumindest aber sollten Arbeitnehmer, wenn sie das wollen, bis 68 arbeiten k&ouml;nnen. Wer eine gesundheitlich belastende Arbeit macht, sollte jedoch fr&uuml;her in Rente gehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_100164476\/40-stunden-woche-und-rente-mit-68-vorschlaege-des-maschinenbau-praesidenten.html%20\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>CDU will, dass die Deutschen l&auml;nger arbeiten &ndash; vier Grafiken erkl&auml;ren warum<\/strong><br>\nEs ist ein Vorschlag, der f&uuml;r heftige Reaktionen sorgt: Die CDU fordert in einem Papier der Fachkommission Soziale Sicherung ein sp&auml;teres Renteneintrittsalter. Die Empfehlung sieht vor, dass das Renteneintrittsalter ab 2030 an die steigende Lebenserwartung gekoppelt wird. &bdquo;Konkret erh&ouml;ht sich [&hellip;] die Regelaltersgrenze um vier Monate f&uuml;r jedes gewonnene Lebensjahr&rdquo;, hei&szlig;t es darin. Bislang steigt das Eintrittsalter der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2030 schrittweise auf 67 Jahre an.<br>\nZwar handelt es sich bei dem Papier lediglich um einen ersten Ideenentwurf. Doch der Vorschlag, dass Renteneintrittsalter mit der zunehmenden Lebenserwartung zu verkn&uuml;pfen, hat prompt die Wut von Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nden auf sich gezogen. Denn die Idee &ouml;ffnet die T&uuml;r f&uuml;r die Rente mit 70.<br>\nDGB-Vorstandsmitglied Anja Piel kritisierte am Freitag im Gespr&auml;ch mit der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (NOZ), dass der Rentenvorsto&szlig; der CDU &bdquo;krass an der Realit&auml;t und an den W&uuml;nschen der Menschen in Deutschland&ldquo; vorbeigeht. Auch der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil zeigte kein Verst&auml;ndnis gegen&uuml;ber den Pl&auml;nen. Dem &bdquo;Spiegel&ldquo; sagte er: &bdquo;Wer als Pflegekraft oder Heizungsinstallateur jahrelang geschuftet hat, der kann nicht einfach verpflichtet werden, noch ein paar Jahre dranzuh&auml;ngen.&ldquo;<br>\nDoch Fakt ist: Unser System hat zunehmend ein Finanzierungsproblem. Dabei hatte der damalige Arbeitsminister Norbert Bl&uuml;m (CDU) bis in die 1990er Jahre regelm&auml;&szlig;ig betont: &bdquo;Die Rente ist sicher&ldquo;. In Zukunft wird sich dieses Versprechen aber f&uuml;r einige Deutsche als zu optimistisch herausstellten. Genug Rente f&uuml;r uns alle wird es bald nicht mehr geben. Einige Experten warnen sogar vor einem Kollaps des Systems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/brisanter-cdu-plan-rente-erst-ab-70-vier-grafiken-zeigen-das-finanzierungsproblem_id_191790508.html%20\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach den durchgesetzten Rentenpl&auml;nen in Frankreich war es wohl lediglich eine Frage der Zeit, wann auch in Deutschland das Renteneintrittsalter wieder thematisiert wird.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der Artikel ist wieder Meinungsmache vom Feinsten.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber so gesehen ist das schon beschlossen. Auf breitesten Widerstand, wie in Frankreich, wird man in Deutschland vergebens hoffen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>660.000 Rentner in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen<\/strong><br>\nImmer mehr Rentner in Deutschland sind angesichts der Inflation sowie infolge des Ukraine-Krieges auf staatliche Grundsicherung angewiesen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden berichteten, bezogen im Dezember 2022 rund 660.000 Rentner Grundsicherung. Dies entspricht einem Anstieg von zw&ouml;lf Prozent im Jahresvergleich. Von September bis Dezember 2022 stieg die Zahl der Empf&auml;nger von Grundsicherung demnach um etwa 11.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article244963778\/Rente-Immer-mehr-aeltere-Menschen-auf-Grundsicherung-angewiesen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Medien: US-Politik gef&auml;hrdet Demokratie und gesellschaftliche Gesundheit<\/strong><br>\nIn einem Beitrag auf der Webseite von &bdquo;The Hill&ldquo; hie&szlig; es am Donnerstag, die Kluft zwischen Reich und Arm sowie zwischen verschiedenen Rassen geh&ouml;re zu den auffallendsten Ph&auml;nomenen der Unfairness in den USA. Die strukturellen und gesetzlichen Hindernisse in den vergangenen 100 Jahren h&auml;tten die Afroamerikaner der F&auml;higkeit beraubt, Eigentum zu sammeln und zu besitzen. Die aktuelle Politik der USA habe diese Hindernisse zu einer permanenten Erscheinung gemacht.<br>\nSeit 1950 habe die &ouml;ffentliche Politik die Kluft zwischen Reich und Arm nicht ver&auml;ndert, so &bdquo;The Hill&ldquo; weiter. Diese Situation habe sich bis heute fortgesetzt: verdr&auml;ngende und beraubende Finanzierungen beim Kapitalerwerb sowie Fallen beim Wohnungserwerb und Besch&auml;ftigung mit niedrigem Einkommen.<br>\nMit dem Erwerb neuen Eigentums von Billion&auml;ren werde diese Erscheinung beschleunigt. J&uuml;ngsten Statistiken von &bdquo;Oxfam&ldquo; zufolge seien in den zehn Jahren von 2012 bis 2021 37 US-Dollar je 100 US-Dollar von neuem Eigentum auf die reichsten Menschen entfallen, die nur ein Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmachten. 50 Prozent der Menschen der unteren Gesellschaftsschicht erhielten nur zwei US-Dollar. Auch hier sei das Rassenproblem klar zu erkennen. Fast alle Billion&auml;re der f&uuml;hrenden Gesellschaftsschicht seien Wei&szlig;e.<br>\nAufgrund der Wirtschafts- und Steuerregeln der USA k&ouml;nnten Billion&auml;re und ihre Firmen enormes Eigentum erwerben. Dies gef&auml;hrde die Demokratie, Prosperit&auml;t und die gesellschaftliche Gesundheit stark, so der Beitrag weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/04\/23\/ARTIBf8qU9L9dDw1wVPVR9WO230423.shtml\">CRI online<\/a><\/li>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Im Text ist von Billion&auml;ren die Rede, was offenbar ein &Uuml;bersetzungsfehler ist. Im <a href=\"https:\/\/thehill.com\/opinion\/finance\/3960829-the-racial-wealth-gap-wont-budge-theres-a-tax-for-that\/\">Originalbericht auf &ldquo;The Hill&rdquo;<\/a> ist von billionaires die Rede. Mit diesem Begriff sind nat&uuml;rlich Milliard&auml;re gemeint.<\/em>\n<\/p><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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