{"id":9681,"date":"2011-06-07T08:57:02","date_gmt":"2011-06-07T06:57:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9681"},"modified":"2011-06-07T13:02:49","modified_gmt":"2011-06-07T11:02:49","slug":"hinweise-des-tages-1399","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9681","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Gro&szlig;pleite Lehman; Lohndumping gefa&#776;hrdet Europa; Die wichtigsten Steuermythen auf einen Blick; Sparerkompass Deutschland; Paul Krugman &ndash; Gegen die gelernte Hilflosigkeit; US-Gewerkschaften &ndash; &ldquo;Es geht ums nackte &Uuml;berleben&rdquo;; Gesetzlich Versicherte warten sechs Tage l&auml;nger; Atomausstieg; Fonds als Vermieter; Der Preis ist hei&szlig;; Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Speicherung unter Experten umstritten; Interessenkonflikte durch Nebent&auml;tigkeiten auch bei deutschen EU-Abgeordneten; Zu bl&ouml;d, eine Bank zu kaufen; Aufbruch der Vielen; F&auml;hnlein Merkelschweif; 6 &euro; &ldquo;Stundenlohn&rdquo; &ndash; Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse an deutschen Hochschulen; Bild-Zeitung schreibt von rechtspopulistischem Blog ab (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Gro&szlig;pleite Lehman &ndash; Viel Fehl, wenig Tadel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die wichtigsten Steuermythen auf einen Blick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Sparerkompass Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Paul Krugman &ndash; Gegen die gelernte Hilflosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">US-Gewerkschaften &ndash; &ldquo;Es geht ums nackte &Uuml;berleben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gesetzlich Versicherte warten sechs Tage l&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Atomausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Fonds als Vermieter &ndash; Risse im Bad, Schimmel am Balkon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Der Preis ist hei&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Speicherung unter Experten umstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Interessenkonflikte durch Nebent&auml;tigkeiten auch bei deutschen EU-Abgeordneten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Zu bl&ouml;d, eine Bank zu kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Aufbruch der Vielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">F&auml;hnlein Merkelschweif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">6 &euro; &ldquo;Stundenlohn&rdquo; &ndash; Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse an deutschen Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Bild-Zeitung schreibt von rechtspopulistischem Blog ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9681&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechenland spart sich tiefer in die Krise<\/strong><br>\nDer klamme Mittelmeerstaat h&auml;lt das Geld zusammen, was das Zeug h&auml;lt. Doch genau das wird ihm wohl zum Verh&auml;ngnis: Laut Experten dr&uuml;ckt das Konsolidierungsprogramm Griechenland tiefer in die Rezession.<br>\nDas angek&uuml;ndigte neue Konsolidierungspaket wird die griechische Wirtschaft noch tiefer in die Rezession st&uuml;rzen. &ldquo;Die zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten 2011 noch mal rund 1,4 Prozentpunkte Wirtschaftswachstum kosten&rdquo;, sagte James Nixon, &Ouml;konom bei der Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale (SG) in London. Er k&uuml;ndigte an, seine Wachstumszahl f&uuml;r dieses Jahr wegen des Sparprogramms nach unten zu revidieren. Bislang prognostizierten Experten, dass Griechenlands Wirtschaft 2011 um rund drei Prozent schrumpfen wird.<br>\nTrifft Nixons Prognose zu, w&uuml;rde das griechische Bruttoinlandsprodukt etwa so stark sinken wie 2010. Zwar hat Griechenland das um konjunkturelle Einfl&uuml;sse bereinigte Haushaltsdefizit im Katastrophenjahr so stark wie kein anderes Industrieland in den vergangenen 25 Jahren abgebaut. Wegen der umfassenden Einsparungen brach die Wirtschaftsleistung jedoch um 4,5 Prozent ein. Mit der Ank&uuml;ndigung der zus&auml;tzlichen Einsparungen wird deutlich, dass der Internationale W&auml;hrungsfonds, die Europ&auml;ische Zentralbank und die EU-Kommission nicht die Lehren aus dem heftigen Austerit&auml;tsprogramm im vergangenen Jahr gezogen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:aehnliches-minus-wie-2010-griechenland-spart-sich-tiefer-in-die-krise\/60061913.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>OTE an Deutsche Telekom &ndash; Griechen starten Ausverkauf<\/strong><br>\nZwei Wochen nach der Ank&uuml;ndigung beginnt das hoch verschuldete Griechenland mit der Privatisierung von Staatsbesitz. Als erstes verkauft das angeschlagene Euroland einen weiteren Anteil an der griechischen Telefongesellschaft OTE an die Deutsche Telekom. Die Athener Regierung erhalte f&uuml;r ihre zehn Prozent an OTE rund 400 Mio. Euro, teilte der Bonner Konzern am Montag mit. Die Telekom stocke damit ihre Beteiligung an dem fr&uuml;heren griechischen Monopolisten auf 40 Prozent auf. [&hellip;] Der Dax-Konzern musste das Paket zum einem festgeschriebenen Preis &uuml;bernehmen, der sich am B&ouml;rsenkurs der OTE-Aktie der vergangenen Wochen orientierte. [&hellip;] Der Bonner Konzern stieg 2008 bei OTE ein [&hellip;] Die Telekom legte f&uuml;r 30 Prozent insgesamt 3,9 Mrd. Euro hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304553778463\/OTE-an-Deutsche-Telekom-Griechen-starten-Ausverkauf\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Im Jahr 2008 war das Unternehmen also rund 13 Milliarden Euro wert. Nun muss der griechische Staat Unternehmensteile f&uuml;r weniger als ein Viertel dieses Wertes an ein deutsches Unternehmen verkaufen. Das war und ist ja auch das Ziel des Privatisierungs-Diktat der EU &ndash; die Auspl&uuml;nderung eines ganzen Landes.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechenland &uuml;berweist toten Rentnern Geld<\/strong><br>\nAuf der Suche nach Sparm&ouml;glichkeiten sto&szlig;en die griechischen Beh&ouml;rden buchst&auml;blich auf Leichen im Keller: Der Staat zahlt 4500 Rentnern j&auml;hrlich insgesamt 16 Millionen Euro &ndash; obwohl die Empf&auml;nger l&auml;ngst gestorben sind. Nun nimmt das Arbeitsministerium die &uuml;ber Hundertj&auml;hrigen unter die Lupe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,766904,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.S.:<\/strong> Es ist interessant, wie hier einmal mehr Stimmung gegen Griechenland gemacht wird. Anstatt ueber die Verschwendung des griechischen Staats herzufallen, koennte man vielleicht die Frage stellen, wie eigentlich ein Rentner mit etwa 300 EUR im Monat leben soll?<br>\nEinen Satz wie &lsquo;Sozialbetrug ist [&hellip;] weit verbreitet und wird durch die schlechte Buchf&uuml;hrung der Beh&ouml;rden erleichtert&rsquo; sucht man im Zusammenhang mit der Steuerpruefung deutscher Unternehmen im Spiegel leider vergeblich.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gro&szlig;pleite Lehman &ndash; Viel Fehl, wenig Tadel<\/strong><br>\nDie Pleite dieser Bank brachte das Weltfinanzsystem ins Schwanken: Auf mehreren tausend Seiten haben Ermittler der Bankenaufsicht den Niedergang der Lehman Brothers durchleuchtet. Allein: Zur Rechenschaft gezogen werden die Verantwortlichen wohl nie. Der Vorstand des Instituts kommt sogar um eine Klage herum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/grosspleite-lehman-viel-fehl-wenig-tadel-1.1105475\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/strong><br>\n&bdquo;Sollen wir jetzt auch noch f&uuml;r ganze L&auml;nder haften? Nachdem wir schon f&uuml;r die Bankenrettung bluten m&uuml;ssen?&ldquo; Viele Menschen haben wenig Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Hilfen f&uuml;r Griechenland, Irland und Portugal. &bdquo;Wen sollen wir den noch alles retten?&ldquo; fragt auch die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung und rechnet vor, was das alles kostet. Deutschland garantiert bereits jetzt ann&auml;hernd 200 Milliarden Euro und soll ab 2013 auch noch eine Bareinlage von 22 Milliarden Euro f&uuml;r den n&auml;chsten Rettungsschirm leisten. [&hellip;] In Deutschland k&ouml;nnte es auch zu einer neuen rechtspopulistischen Kraft kommen. Jedoch sitzen Vertreter dieser Denkrichtung bereits im Parlament in den Reihen von Union und FDP. Von ihnen kommt der gr&ouml;&szlig;te Widerstand gegen weitere Hilfe f&uuml;r Griechenland. Und wenn, soll sie mit massiven Eingriffen in die griechische Souver&auml;nit&auml;t verbunden werden. Der CSU-Politiker Michelbach fordert eine &bdquo;Agentur&ldquo;, die ma&szlig;geblich vom IWF und der EU getragen wird und die tief in die inneren griechischen Angelegenheiten hineinregieren soll. &bdquo;Die Regierung in Athen sollte alle staatlichen Unternehmen und Beteiligungen auf diese Agentur &uuml;bertragen, die die Verk&auml;ufe dann abwickelt.&ldquo;<br>\nMan ist unweigerlich an die &bdquo;Treuhand&ldquo; erinnert, die die Abwicklung und Auspl&uuml;nderung der DDR organisierte. Dies w&uuml;rde den Widerstand des griechischen Volkes massiv steigern. Insofern besteht Hoffnung, dass derartige weitreichende Angriff abgewehrt werden. Die Hardliner in der deutschen Regierungskoalition drohen gleichwohl, dass sie weitere Hilfe, sei es f&uuml;r Griechenland, sei es in Gestalt des neuen Rettungsmechanismus ESM, der ab 2013 greifen soll, im Parlament nicht mehr mittragen. Ob es jetzt f&uuml;r Griechenland oder im Herbst f&uuml;r den ESM eine Mehrheit gibt, ist offen.<br>\n Damit droht sich die Krise zuzuspitzen. Die Strategie zur L&ouml;sung der Eurokrise von Kanzlerin Merkel ist gescheitert, obwohl sie immer wieder betont hat, dass Deutschland der Hauptprofiteur des Euro ist und alles unternommen werden m&uuml;sse um ihn und die europ&auml;ische Integration zu verteidigen.<br>\nIn der Tat, die Gefahren gerade f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft sind gewaltig. Wenn es nach einem drohenden Zerfall der Euro-Zone wieder eine nationale W&auml;hrung g&auml;be, w&uuml;rde sie sofort um 30 bis 40 Prozent aufwerten. Rund ein Drittel der Arbeitsstunden werden in der Exportindustrie geleistet. Mehr als zehn Millionen Arbeitspl&auml;tze h&auml;ngen damit an der Exportwirtschaft. Bei einer Aufwertung w&auml;ren Millionen von Arbeitspl&auml;tzen in Gefahr.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110607_01.png\" alt=\"Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 1\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110607_02.png\" alt=\"Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 2\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Euro-6-6-2011-Endf.pdf\">Michael Schlecht\/Die Linke [PDF &ndash; 600 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die wichtigsten Steuermythen auf einen Blick<\/strong><br>\nU.a. &bdquo;Leistungstr&auml;gerInnen werden mit 50% besteuert&ldquo;, &bdquo;Leistung zahlt sich nicht aus&ldquo;, &bdquo;Verm&ouml;genssteuern bringen nichts ein&ldquo;, &bdquo;Erbschafts- und Schenkungssteuer treffen den Mittelstand, H&auml;uslebauer und Familienunternehmen&ldquo;, &bdquo;Bei den Reichen ist nichts zu holen&ldquo; etc.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.steuermythen.at\/index.php\/alle-mythen\">Steuermythen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sparerkompass Deutschland<\/strong><br>\nSparflei&szlig;: Die Bundesb&uuml;rger sind eifrige Sparer: Vier von f&uuml;nf Personen legen Geld zur&uuml;ck,jeder Zweite sogar regelm&auml;&szlig;ig &ndash; meist Betr&auml;ge zwischen 50 und 200 Euro. Nur die wenigsten k&ouml;nnen sich monatliche Sparraten von 500 Euro oder mehr leisten.<br>\nSparerfolge: Ein Viertel der Deutschen hat kaum R&uuml;cklagen gebildet und verf&uuml;gt &uuml;ber Sparguthaben von weniger als 1.000 Euro. Fast die H&auml;lfte der Bundesb&uuml;rger hat zwischen 1.000 und 25.000 zur&uuml;ckgelegt, jeder Zehnte Erspartes zwischen 25.000 und 50.000. Betr&auml;ge in H&ouml;he von 100.000 oder mehr haben indes nur die wenigsten angespart.<br>\nSparziele: Immerhin jeder F&uuml;nfte in Deutschland spart Geld, ohne ein konkretes Sparziel vor Augen zu haben. Die &uuml;berwiegende Mehrheit aber verbindet mit dem eigenen Sparflei&szlig; konkrete W&uuml;nsche &ndash; eine Urlaubsreise oder ein neues Auto&hellip;Die eigene Altersvorsorge hat jeder Zweite fest im Blick. Gespart wird von der Mehrheit der Menschen nach wie vor (auch) auf dem Sparbuch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bankofscotland.de\/de\/downloads\/--presse\/Sparerkompass-2011\/document\/Sparerkompass_2011_Bank%20of%20Scotland.pdf\">Sparerkompass Deutschland 2011. Eine forsa-Studie im Auftrag der Bank of Scotland [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL<\/strong>: Es ist zwar eine Auftrags-Umfrage einer Bank deren Erkenntnisinteresse sicherlich darauf ausgerichtet ist, welche Finanzanlageprodukte man den Sparern am besten unterjubeln k&ouml;nnte, dennoch d&uuml;rfte die Umfrage ein einigerma&szlig;en korrektes Abbild liefern, wer und wie viel die Deutschen sparen.<br>\nRegelm&auml;&szlig;ig k&ouml;nnen wir Meldungen lesen, dass <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,738214,00.html\">&bdquo;die Deutschen im Durchschnitt&ldquo; etwa 60.000 Euro<\/a> oder sogar auf der &bdquo;<a href=\"\/?p=2416\">hohen Kante<\/a>&ldquo; habe. Vergleicht man diesen Durchschnittswert mit den tats&auml;chlichen Sparerfolgen der gro&szlig;en Mehrheit, dann wird erkennbar, auf welch kleinen Anteil der Bev&ouml;lkerung sich riesige Ersparnisse konzentrieren m&uuml;ssen. Unter Bezugnahme auf die Deutsche Bundesbank berichtet etwa die FTD im Mai dieses Jahres, dass &bdquo;wegen hoher Zufl&uuml;sse und kr&auml;ftiger Kursgewinne h&auml;tten die Privathaushalte in Deutschland Ende 2010 ein Geldverm&ouml;gen in Form von Bargeld, Bankeinlagen oder Aktien im Rekordwert von knapp 5000 Mrd. Euro zur Seite gelegt&ldquo; h&auml;tten und dass das Nettogeldverm&ouml;gen 2010 <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:sparweltmeister-deutschland-privates-geldvermoegen-steigt-auf-rekordniveau\/60053599.html\">entsprechend auf 3397 Mrd. Euro stieg<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Gegen die gelernte Hilflosigkeit<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit ist in weiten Teilen der westlichen Welt eine Plage. Fast 14 Millionen US-Amerikaner haben keinen Job, und noch mehr arbeiten Teilzeit oder unter ihrem Ausbildungsniveau. Dieses Drama setzt sich immer weiter fort. In einer Welt der Vernunft w&auml;re es unsere oberste wirtschaftspolitische Priorit&auml;t, dieses Drama zu beenden. Doch der politischen Debatte ist etwas Seltsames widerfahren: Auf beiden Seiten des Atlantiks hat sich unter den M&auml;chtigen der Konsens herausgebildet, dass nichts f&uuml;r mehr Arbeitspl&auml;tze getan werden k&ouml;nne. Anstatt dass entschlossen dagegen vorgegangen wird, breiten sich nur die Entschuldigungen immer weiter aus &ndash; gekleidet in die Sprache der Weisheit und Verantwortung. [&hellip;] Arbeitsbeschaffungsprogramme k&ouml;nnten die Einkommen steigen lassen und es den Haushalten leichter machen, Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. Auch k&ouml;nnten die Hypotheken im Rahmen eines Programmes so ge&auml;ndert werden, dass die Schulden in Not geratener Hausbesitzer verringert werden. Auch k&ouml;nnten wir die Inflation wie in den 80er Jahren auf vier Prozent schnellen lassen, was die Last der Schulden deutlich verringern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/gegen-die-gelernte-hilflosigkeit\/-\/1472602\/8525596\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Gewerkschaften &ndash; &ldquo;Es geht ums nackte &Uuml;berleben&rdquo;<\/strong><br>\nDie Politik vertritt nur noch die Interessen der Wirtschaft, sagt US-Gewerkschafter Casey. Im Interview erz&auml;hlt er, warum die Arbeiterbewegung in den USA so schwach ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-06\/gewerkschaften-usa\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesetzlich Versicherte warten sechs Tage l&auml;nger<\/strong><br>\nWas viele vermuten, belegt eine neue Umfrage: Privatversicherte werden privilegiert. Demnach m&uuml;ssen Kassenpatienten im Durchschnitt sechs Tage l&auml;nger warten. Zumindest in Notf&auml;llen gilt aber weitgehend Gleichberechtigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,766976,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomausstieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leiharbeiter in deutschen AKWs &ndash; Fetter Eintrag im Strahlenpass<\/strong><br>\nIn deutschen Atomkraftwerken werden in gro&szlig;em Umfang Leiharbeiter eingesetzt, um auch gef&auml;hrliche Arbeiten zu erledigen. Diese sind durchschnittlich einer fast doppelt so hohen Strahlenbelastung ausgesetzt wie Festangestellte, wie aus einer am Montag bekannt gewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht. Atomkraftgegner und Gewerkschaften kritisierten den hohen Druck, der auf den Fremdarbeitern laste. Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 in den 17 deutschen Leichtwasserreaktoren knapp 6000 Mitarbeiter &uuml;berwacht, die zum eigenen Personal z&auml;hlten. Deutlich h&ouml;her war mit mehr als 24.000 Menschen im selben Jahr die Zahl des &uuml;berwachten Fremdpersonals, zu denen die Bundesregierung Leih- und Werkarbeiter z&auml;hlt. Diese werden vor allem w&auml;hrend der sogenannten Revision besch&auml;ftigt, wenn ein Akw zur Wartung zeitweise heruntergefahren wird. Die Leih- oder Werksarbeiter sind nicht direkt beim Akw-Betreiber angestellt, sondern bei einer Verleihfirma oder einem anderen Arbeitgeber. [&hellip;] Die Linkspartei kritisierte die Lage der Akw-Fremdarbeiter als &ldquo;skandal&ouml;s&rdquo;. Die Bundesregierung habe mit ihrem Bericht &ldquo;das Strahlenproletariat in deutschen Atomkraftwerken&rdquo; best&auml;tigt, erkl&auml;rte die Linken-Abgeordnete Jutta Krellmann. Leih- und Werksarbeiter bek&auml;men fast 90 Prozent der Stahlendosen ab, die Stammbesch&auml;ftigten nur etwas mehr als ein Zehntel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/fetter-eintrag-im-strahlenpass\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Atomkraftgegner fordern Nein der Opposition zu Merkels Konzernpolitik<\/strong><br>\nDie atomkritische &Auml;rzteorganisation IPPNW fordert die Oppositionsparteien dazu auf, der einseitig an den wirtschaftlichen Interessen weniger Energiekonzerne orientierten Energiepolitik der Bundesregierung ihre Zustimmung zu versagen. &bdquo;F&uuml;r die Stilllegung der acht &auml;ltesten Atomkraftwerke ist die Zustimmung der Opposition nicht mehr erforderlich. Die Stilllegung der neun weiteren Atomkraftwerke faktisch auf die lange Bank zu schieben, ist verantwortungslos, weil gerade bei den zuletzt errichteten Konvoianlagen die Notfallma&szlig;nahmen zur Abwendung einer Kernschmelze schon bei kleinen Lecks nicht funktionieren&ldquo;, so Paulitz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/presse\/presse-2011\/artikel\/594fb988e8\/atomkraftgegner-fordern-nein-der-opp.html\">IPPNW<\/a><\/li>\n<li><strong>RWE schreibt Brandbrief an Kanzlerin<\/strong><br>\nKernkraftbetreiber laufen Sturm gegen den beschleunigten Atomausstieg &ndash; RWE-Chef Gro&szlig;mann wendet sich deshalb per Post an die Kanzlerin. Und die Chancen, dass die Klagen der Stromkonzerne erh&ouml;rt werden, stehen gar nicht schlecht. von Michael Gassmann D&uuml;sseldorf und Friederike von Tiesenhausen Berlin<br>\nRWE-Chef J&uuml;rgen Gro&szlig;mann sandte nach FTD-Informationen am Sonntag einen Protestbrief an Kanzlerin Angela Merkel. Im Mittelpunkt stehen Bef&uuml;rchtungen, dass die Atomkonzerne die ihnen zustehenden Reststrommengen nicht mehr nutzen k&ouml;nnen, nachdem die Bundesregierung f&uuml;r jeden einzelnen Reaktor ein definitives Abschaltdatum gesetzt hat. &ldquo;Die Mengen werden sich nicht verstromen lassen&rdquo;, sagte ein Insider.<br>\nDer Stufenausstieg, der auf Dr&auml;ngen der Bundesl&auml;nder beschlossen wurde, k&ouml;nnte damit die Erfolgschancen der Konzerne bei einer Schadensersatzklage erh&ouml;hen. Eon hat eine solche bereits angek&uuml;ndigt, beim RWE-Konzern gilt sie als wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:atomausstieg-rwe-schreibt-brandbrief-an-kanzlerin\/60061931.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fonds als Vermieter &ndash; Risse im Bad, Schimmel am Balkon<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Vermieter in Deutschland sind heute Private-Equity-Fonds aus dem Ausland. Manche lassen ganze Siedlungen verkommen. Den Investoren<br>\ngeht das Geld aus. [&hellip;] F&uuml;r die Mieter in diesen br&ouml;ckelnden Gem&auml;uern &ndash; viele Hartz-IV-Bezieher, oft mit Migrationshintergrund &ndash; &uuml;berweist Vater Staat p&uuml;nktlich die Miete. Weniger p&uuml;nktlich wird hier repariert und saniert. In den H&auml;usern, die 1929 vom Bergbauunternehmen und Eon-Vorg&auml;nger Veba errichtet wurden, zieht schon mal der Gestank der Kanalisation durchs Treppenhaus. Im Winter, klagen die Bewohner, fielen tagelang Warmwasser und Heizung aus. Und mit Heizung beschlugen die Fenster wie im Tropenhaus. Die Folge: Schimmel. Der Mieterverein berichtet von Nebenkosten-Nachforderungen &uuml;ber 2600 Euro. Der Hausverwalter k&uuml;mmere sich sp&auml;t bis nie, klagen die Mieter, und er verweise meist auf fehlende Mittel vom Eigent&uuml;mer Van der Horst. Der ist f&uuml;r eine Stellungnahme nicht zu erreichen.<br>\nSo kann es aussehen, wenn als Wohnungsvermieter anonyme Fonds agieren, die niemand kennt und niemand anrufen kann. Ganze Stadtviertel sind in<br>\nder Hand ausl&auml;ndischer Investoren, die vor acht Jahren das vermeintliche deutsche Immobilienparadies st&uuml;rmten und Milliarden in Mietskasernen<br>\nsteckten. Jetzt ger&auml;t das Gesch&auml;ftsmodell ins Wanken &ndash; und die ganze Branche in Verruf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31151\/fonds-als-vermieter-risse-im-bad-schimmel-am-balkon-30432270.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Preis ist hei&szlig;<\/strong><br>\nDie Rohstoffpreise steigen: Weizen, Reis oder Soja werden immer teurer und f&uuml;r die Armen dieser Welt unerschwinglich. Andererseits geht etwa ein Drittel aller Lebensmittel durch Verderb verloren &ndash; oder sie werden achtlos weggeworfen. W&uuml;rde man die verf&uuml;gbare Nahrung gleichm&auml;&szlig;ig verteilen, dann h&auml;tten alle genug zu essen. Aber wenn nat&uuml;rlich ein Viertel der produzierten Nahrung gar nicht bis in die M&auml;gen sondern in die M&uuml;lltonnen gelangt, dann reicht es naturgem&auml;&szlig; nicht mehr f&uuml;r alle. Unsere Wegwerfmentalit&auml;t passt nicht in eine gerechtere Welt. Wenn man dann noch bedenkt, dass in der Vergangenheit viele &Uuml;bersch&uuml;sse eigens vernichtet wurden, wirkt das ganze wie ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/mahlzeit\/1474840\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Speicherung unter Experten umstritten<\/strong><br>\nDer von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Erprobung der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (17\/5750) ist unter Experten umstritten. Das wurde w&auml;hrend einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Umweltausschusses am Montagvormittag deutlich. Dabei erwies sich Michael K&uuml;hn vom Deutschen Geoforschungszentrum als ein Bef&uuml;rworter der Technologie CCS (Carbon Dioxide Capture und Storage), die laut Bundesregierung &bdquo;eine Perspektive bietet, den Aussto&szlig; von Kohlendioxid aus Industrieanlagen und Kraftwerken in die Atmosph&auml;re zu verhindern&ldquo;. Auf der &bdquo;Forschungsskala&ldquo;, so K&uuml;hn, sei die Kohlendioxidspeicherung &rdquo;sicher und verl&auml;sslich umsetzbar&ldquo;. Es gebe bislang keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass dies in einem gr&ouml;&szlig;eren Ma&szlig;stab nicht funktionieren w&uuml;rde. Skeptischer zeigte sich da unter anderem der Geologe Ralf Krupp, der die CCS-Technologie als ineffizient bezeichnete und vor Gefahren f&uuml;r das Trinkwasser warnte.<br>\nErfahrungen aus dem Forschungsprojekt in Ketzin zeigten laut Geoforscher K&uuml;hn, dass mit den existierenden und etablierten Methoden der &Uuml;berwachung des verpressten Kohlendioxids eine f&uuml;r Mensch und Umwelt dauerhaft sichere Speicherung m&ouml;glich sei&hellip;Auf das Risiko der Grundwasserversalzung eingehend forderte er, jede Speicherst&auml;tte individuell zu beurteilen&hellip;<br>\nDie CCS-Technik habe eine Reihe von Nebenwirkungen, sagte der auch als Gutachter fungierende Ralf Krupp . Sie sei sehr energieintensiv und verzehre somit einen gro&szlig;en Anteil der erzeugten Energie selbst. &rdquo;Um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen brauchen wir dann doppelt so viele Kraftwerke&ldquo;, sagte er. Die Verdr&auml;ngung der &bdquo;salinen Formationsgew&auml;sser&ldquo; durch die Verpressung und die damit verbundene Gefahr f&uuml;r das Trinkwaser sei zudem &bdquo;keine hypothetische M&ouml;glichkeit sondern eine zwingende physikalische Folge&ldquo;.<br>\nAuf die fehlende Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r das Verfahren verwies der Energieberater Jeffrey Michel. Eine solche Akzeptanz habe jedoch auch der Bundesrat als Voraussetzung f&uuml;r einen &rdquo;langfristig erfolgreichen Einsatz&ldquo; eingefordert. Zudem habe die Ethik-Kommission &rdquo;Sichere Energieversorgung&ldquo; die Speicherung als &rdquo;Sackgasse&ldquo; eingeordnet. Daher sei der Gesetzentwurf der Linksfraktion (17\/5232) zu unterst&uuml;tzen, der ein Verbot der unterirdischen Speicherung fordere, sagte Michel.<br>\nSowohl der WWF Deutschland als auch die Deutsche Umwelthilfe begr&uuml;&szlig;ten grunds&auml;tzlich die Idee der Erprobung der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid. Angesichts der Klimaproblematik &bdquo;k&ouml;nnen wir es uns nicht leisten, auf eine Technologie zu verzichten, die eventuell zur Kohlendioxidreduktion beitragen kann&ldquo;, sagte Cornelia Ziehm von der Umwelthilfe. Jedoch m&uuml;sse es dabei um prozessbedingte Industrie-Emissionen gehen und nicht um jene von Kohlekraftwerken, sagte sie&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_06\/2011_225\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Interessenkonflikte durch Nebent&auml;tigkeiten auch bei deutschen EU-Abgeordneten<\/strong><br>\nDie Studie, die 433 Abgeordneten aus 13 EU-L&auml;ndern, darunter Deutschland, auf ihre Nebent&auml;tigkeiten hin untersucht, zeigt: Mehr als vierzig Prozent der deutschen Abgeordneten im Europ&auml;ischen Parlament beziehen Nebeneink&uuml;nfte, entweder aus einer beruflichen oder einer anderen bezahlten T&auml;tigkeit wie beispielsweise einem Aufsichtsratssitz. Nicht jede dieser Nebent&auml;tigkeit muss immer auch einen Interessenkonflikt bergen. LobbyControl hat bei seinen Recherchen aber etwa in der H&auml;lfte der Nebent&auml;tigkeiten der deutschen EU-Abgeordneten Potenzial f&uuml;r einen solchen ausgemacht. Ein potenzieller Interessenkonflikt ist zum Beispiel gegeben, wenn Nebeneink&uuml;nfte von einem Unternehmen bezahlt werden, das ein spezifisches Interesse an der gesetzgeberischen Arbeit der Abgeordneten haben k&ouml;nnte. Wir st&uuml;tzen uns bei dieser Definition auf die Regeln f&uuml;r Kongressabgeordnete in den USA.<br>\nWir pr&auml;sentieren in der Studie F&auml;lle auch von deutschen Abgeordneten, bei denen wir konkrete Sorge haben, dass solche Interessenkonflikte bestehen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/05\/neue-studie-zeigt-potentielle-interessenkonflikte-durch-nebentatigkeiten-auch-bei-deutschen-eu-abgeordneten\/\">Lobbycontrol<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/110530-studie-ceo-meps-and-second-jobs-time-to-regulate.pdf\">MEPs and second jobs &ndash; Time to regulate (englisch) [PDF &ndash; 221]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu bl&ouml;d, eine Bank zu kaufen<\/strong><br>\nEinst war er der Chefkontrolleur der BayernLB &ndash; und ver&auml;rgert, dass der Kauf der &ouml;sterreichischen Bawag scheiterte. Auch an der &Uuml;bernahme der K&auml;rntner Skandalbank Hypo Alpe Adria war der fr&uuml;here bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser sehr interessiert. Die M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft wirft ihm nun vor, massiven Druck auf die Landesbank ausge&uuml;bt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/kurt-faltlhauser-zum-kauf-der-hgaa-ihr-seid-doch-zu-bloed-eine-bank-zu-kaufen-1.1105330\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aufbruch der Vielen<\/strong><br>\nDie Massenproteste von Madrid und Barcelona haben viele &uuml;berrascht. Die spanische Gesellschaft hatte mit der Transici&oacute;n, dem Ende der 1970er-Jahre zwischen Franquisten, K&ouml;nigshaus und Linksparteien ausgehandelten Kompromiss zur Modernisierung des Landes, eine rasante Entpolitisierung erlebt. Und ausgerechnet diese Gesellschaft bringt heute neue Formen politischer Bewegung hervor? Neu daran ist, dass der Widerstand gegen die Umverteilung von unten nach oben mit einer radikaldemokratischen Praxis im &ouml;ffentlichen Raum verbunden wird. Man demonstriert gegen die Sparprogramme der spanischen Regierung, mit denen Spekulationsverm&ouml;gen und &ndash; nicht zuletzt deutsche &ndash; Banken gerettet werden sollen. Man demonstriert aber auch gegen die real existierende Demokratie. &ldquo;Wir lassen nicht l&auml;nger zu, dass andere f&uuml;r uns sprechen. Wir wollen selber sprechen&rdquo;, lautet eine der zentralen Losungen der Revolte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/aufbruch-der-vielen\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>F&auml;hnlein Merkelschweif<\/strong><br>\nZweifellos: Der Atomausstieg ist das gr&ouml;&szlig;te und faszinierendste Projekt, das die Regierung Merkel bislang vorgelegt hat. Eine echte Reform. Und doch so matt, wie wir nun mal regiert werden.<br>\nDie Klimaanlagen von Bundeskanzleramt und Bundespressekonferenz haben kein eigenes Abluftsystem f&uuml;r Heuchelei, deswegen riecht es dort in diesen Tagen etwas streng. N&auml;mlich dann, wenn die Protagonisten der Energiewende vom Herbst 2010 die Energiewende vom Fr&uuml;hsommer 2011 verk&uuml;nden. [&hellip;] Und so stand das F&auml;hnlein Merkelschweif nach Fukushima da wie eine Truppe Pfadfinder, die eben noch eine sch&ouml;ne gro&szlig;e Hecke gez&uuml;chtet hat, beim Nachtwandern dar&uuml;ber gefallen ist und nun mit Beulen und Kopfschmerzen auf dem Boden herumkullert. Jetzt krempeln sie die &Auml;rmel hoch und holzen die Hecke wieder ab. Interessanterweise war das Verfahren bei der Bundeswehrreform &auml;hnlich. Erst galt, zumindest bei der Union, die Wehrpflicht als heilig, als unantastbarer Bestandteil des konservativen Markenkerns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/atomausstieg-faehnlein-merkelschweif-1692812.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>6 &euro; &ldquo;Stundenlohn&rdquo; &ndash; Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse an deutschen Hochschulen<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert eine gesetzliche Mindestlaufzeit f&uuml;r Zeitvertr&auml;ge und die Aufhebung der Tarifsperre<br>\nSie sollen den Weg in die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts bahnen, doch ein Vergleich der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse an deutschen Hochschulen erinnert eher an fr&uuml;he Stadien des Industriezeitalters. Schonungsloser als in Universit&auml;ten und Fachhochschulen werden Teile der Arbeitnehmerschaft nur in Hochphasen des offensiven Klassenkampfs ausgebeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34859\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bild-Zeitung schreibt von rechtspopulistischem Blog ab<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift: Hakenkreuz! Griechen verh&ouml;hnen Europa&hellip; und kriegen trotzdem neue Milliarden&ldquo;, hetzt Bild mal wieder gegen die Griechen.<br>\nIn der gestrigen Bild-Zeitung hei&szlig;t es: &bdquo;Unter einem Hakenkreuz-Plakat stand: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/griechenland-krise\/griechen-verhoehnen-europa-und-kriegen-milliarden-18234834.bild.html\">Die EU ist die Kr&ouml;nung aus UdSSR-Zentralismus und Gl&uuml;hbirnen-Faschismus<\/a>&ldquo;.<br>\nDer rechtspopulistische Blog &bdquo;Politically Incorrect&ldquo; macht sich dar&uuml;ber lustig, dass Bild bei ihm abgeschrieben hat. Dort hie&szlig; es n&auml;mlich: &bdquo;Die EU ist eine Kr&ouml;nung aus UdSSR-Zentralismus und Gl&uuml;hbirnen-Faschismus. Suchen Sie es sich aus!&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus wirft der Blog Bild eine F&auml;lschung vor, denn dieses Zitat stand eben nicht &bdquo;unter einem Hakenkreuz-Plakat&ldquo;. Warum sollten die Griechen auch auf deutsch schreiben.<br>\nDass Bild plagiiert ist eine Sache, dass dieses Hetzblatt aber von diesem rechtslastigen Blog, der den holl&auml;ndischen Rechtspopulisten Geert Wilders feiert und u.a. &bdquo;gegen die Islamisierung Europas&ldquo; agitiert, abschreibt, ist ein Beleg daf&uuml;r, wie sehr Bild politisch am rechten Rand steht.\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der BILD-Artikel ist &uuml;brigens vom frisch gebackenen <a href=\"\/?p=9650\">Herbert-Quandt-Medien-Preistr&auml;ger<\/a> Paul Ronzheimer.<\/em><br>\n<em>siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/30990\/das-kreuz-mit-der-griechen-hetze\/\">Bild-Blog &ndash; Das Kreuz mit der Griechen-Hetze<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Gro&szlig;pleite Lehman; Lohndumping gefa&#776;hrdet Europa; Die wichtigsten Steuermythen auf einen Blick; Sparerkompass Deutschland; Paul Krugman &ndash; Gegen die gelernte Hilflosigkeit; US-Gewerkschaften &ndash; &ldquo;Es geht ums nackte &Uuml;berleben&rdquo;; Gesetzlich Versicherte warten sechs Tage l&auml;nger; Atomausstieg; Fonds als Vermieter; Der Preis ist hei&szlig;; Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Speicherung unter Experten umstritten; Interessenkonflikte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9681\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9681","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9681"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9693,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9681\/revisions\/9693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}