{"id":96810,"date":"2023-04-26T08:23:57","date_gmt":"2023-04-26T06:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810"},"modified":"2023-04-26T08:23:57","modified_gmt":"2023-04-26T06:23:57","slug":"hinweise-des-tages-4345","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h01\">Patrik Baab gewinnt gegen Universit&auml;t Kiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h02\">The West against the Rest (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h03\">Kriegsrat in Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h04\">Diplomatische Eiszeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h05\">Sanktionen verfehlen ihr Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h06\">Die Folgen eines Krieges gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h07\">China hat keine Zeit, unaufrichtige Menschen zu empfangen, da die Diplomatie sehr besch&auml;ftigt ist: <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h08\">Der Sonderausschuss des Repr&auml;sentantenhauses: Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen China und den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h09\">So flie&szlig;t im &bdquo;Traumland&ldquo; USA das Geld aufw&auml;rts &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h10\">Sudan: Heftige K&auml;mpfe zwischen verfeindeten Milit&auml;rs: Lage der Frauen und Arbeiter:innen katastrophal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h11\">M&ouml;gliche Wege der Entspannung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h12\">Machtdemonstration: Milliarden f&uuml;r Mali-Einsatz.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h13\">Famili&auml;re und finanzielle Verbindungen: Kritik an Habeck-Haus wegen N&auml;he zum &Ouml;ko-Institut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h14\">Trittbrettfahrer der Inflation? Forscher sehen &raquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ige Gewinnmitnahmen&laquo; bei Lebensmittelherstellern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h15\">Die Gr&uuml;nen Hamburg: NSU-Untersuchungsausschuss unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96810#h16\">&raquo;Schmerzlich vermisst&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Patrik Baab gewinnt gegen Universit&auml;t Kiel<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t Kiel durfte Patrik Baab im vergangenen Jahr nicht den Lehrauftrag f&uuml;r praktischen Journalismus entziehen. Dies hat das zust&auml;ndige Verwaltungsgericht in Schleswig am Dienstag entschieden. Auch eine Stellungnahme auf der Website der Universit&auml;t, in dem diese sich von Baab und seiner Reise in die Ostukraine im vergangenen Jahr distanziert, darf nach der Entscheidung des Gerichts nicht weiter verbreitet werden. Ein Hintergrund-Ortstermin im Gerichtssaal.<br>\nDie Klage des Journalisten Patrik Baab gegen den Widerruf seines Lehrauftrags durch die Christian-Albrechts-Universit&auml;t zu Kiel (CAU) hat Erfolg. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig hat am heutigen Dienstag (25. April) entschieden, dass die Voraussetzungen f&uuml;r den Widerruf des Lehrauftrags f&uuml;r das Wintersemester 2022\/23 aus einem wichtigen Grund nicht vorgelegen h&auml;tten. Dies schreibt das Gericht in einer Mitteilung. Insbesondere seien die Hintergr&uuml;nde des Besuchs von Baab in der Ukraine vor der Entscheidung &uuml;ber die Beendigung der Zusammenarbeit nicht vollumf&auml;nglich aufgekl&auml;rt worden. Zudem sei das Verfahren beim Widerruf des Lehrauftrags verk&uuml;rzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/patrik-baab-gewinnt-gegen-universitaet-kiel\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>The West against the Rest (III)<\/strong><br>\n&bdquo;Europ&auml;ische Spitzenpolitiker und Meinungsmacher&ldquo; haben &bdquo;nicht den Hauch einer Vorstellung &hellip; von den Sichtweisen und Erwartungen der nicht-westlichen Welt&ldquo;: Zu diesem Urteil kommt ein brasilianischer Politikwissenschaftler und Ex-Berater von Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva nach dessen Besuch in China mit Blick auf die negativen bis ver&auml;chtlichen westlichen Reaktionen darauf. Mit Blick darauf, dass Kanzler Olaf Scholz bei seinem Brasilien-Besuch Ende Januar Lula zu Munitionslieferungen an die Ukraine aufforderte, erkl&auml;rt Giorgio Romano Schutte, auch Berlin gebe sich &bdquo;nicht die geringste M&uuml;he&ldquo;, &bdquo;Brasiliens Haltung zu verstehen und zu respektieren&ldquo;. Die herbe Kritik am Umgang des transatlantischen Westens mit dem Globalen S&uuml;den erfolgt angesichts der Tatsache, dass in der nichtwestlichen Welt g&auml;nzlich andere Auffassungen zum Ukraine-Krieg, zu Russland und zur k&uuml;nftigen Weltordnung dominieren. Bereits im Februar zeigte eine Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR), dass dort Russland weithin als Verb&uuml;ndeter oder zumindest strategischer Kooperationspartner gilt und eine multipolare Weltordnung angestrebt wird &ndash; ohne die bisherige westliche Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9223\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kriegsrat in Ramstein<\/strong><br>\nMilit&auml;rhilfe f&uuml;r Ukraine ausgeweitet. Erneute Debatte um NATO-Beitritt. Bericht &uuml;ber Pl&auml;ne Kiews zu Angriffen in Syrien<br>\nUS-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat am Freitag beim j&uuml;ngsten Waffenstellertreffen auf der US Air Base Ramstein weitere R&uuml;stungslieferungen an die Ukraine angek&uuml;ndigt. &raquo;Unsere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Kr&auml;fte der Freiheit in der Ukraine bleibt stark&laquo;, erkl&auml;rte Austin beim inzwischen elften Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe. Man habe mittlerweile Kriegsger&auml;t f&uuml;r 55 Milliarden US-Dollar geliefert. Davon seien 35 Milliarden allein von den USA gestellt worden. Nun gehe es vor allem darum, mehr Flugabwehr und Munition zu beschaffen sowie die Logistik zu verbessern. Den Mangel der Ukraine insbesondere an Flugabwehrraketen haben k&uuml;rzlich geleakte US-Geheimpapiere best&auml;tigt. Hinzu kommt, dass immer mehr Panzer und andere Waffen besch&auml;digt sind und aufwendig repariert werden m&uuml;ssen. &raquo;Dies ist jetzt ein Abnutzungskrieg, und ein Abnutzungskrieg wird ein Logistikkrieg&laquo;, erkl&auml;rte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg am Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449309.materialschlacht-kriegsrat-in-ramstein.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Diplomatische Eiszeit<\/strong><br>\nSpionagevorw&uuml;rfe: Russland und BRD weisen wechselseitig Diplomaten aus. Brasiliens Pr&auml;sident wirbt weiter f&uuml;r politische L&ouml;sung in Ukraine-Krieg<br>\nDie Bundesrepublik und Russland haben wechselseitig eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Diplomaten ausgewiesen. Wie viele es genau waren, wurde zun&auml;chst nicht bekannt. Die russische Seite sprach am Sonnabend von &raquo;mehr als 20&laquo; Mitarbeitern ihrer diplomatischen Missionen in Deutschland. Sie wurden noch am gleichen Tag mit einer russischen Regierungsmaschine ausgeflogen, f&uuml;r die eigens eine Sonderfluggenehmigung ausgestellt worden war. Zu den Gr&uuml;nden f&uuml;r die Ausweisung &auml;u&szlig;erte sich das Ausw&auml;rtige Amt nur allgemein: Es sei darum gegangen, die geheimdienstliche Pr&auml;senz Russlands in Deutschland zu reduzieren.<br>\nDas russische Au&szlig;enministerium kritisierte die Ausweisung als weitere von Berlin herbeigef&uuml;hrte Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen. Im Gegenzug wurden weitere deutsche Diplomaten zu in Russland unerw&uuml;nschten Personen erkl&auml;rt. Wie der russische Sender RT am Sonnabend meldete, sollen es sogar 34 von 90 noch in Moskau t&auml;tigen Vertretern der BRD gewesen sein, also fast 40 Prozent des Personalbestandes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449386.ukraine-krieg-diplomatische-eiszeit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sanktionen verfehlen ihr Ziel<\/strong><br>\nGemeinsam gegen westliche Dominanz: Ru&szlig;lands Au&szlig;enminister Lawrow besuchte als letzte Station seiner Lateinamerikareise Kuba.<br>\nIn den Gespr&auml;chen in Kuba mit Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel und Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez gehe es dem Vertreter Moskaus um &raquo;die Koordinierung von gemeinsamen Ma&szlig;nahmen zur Bew&auml;ltigung der gegenw&auml;rtigen geopolitischen Herausforderungen&laquo;, berichtete die russische Agentur TASS. Wie mehrere lateinamerikanische Staaten sei auch sein Land Erpressungsversuchen und illegalen Sanktionen der USA und ihrer westlichen Verb&uuml;ndeten ausgesetzt, hatte Lawrow zuvor erkl&auml;rt. Miguel D&iacute;az-Canel wies nach seiner ebenfalls am Mittwoch erfolgten Wiederwahl als Pr&auml;sident der Republik auf die Folgen der seit mehr als 60 Jahren bestehenden USA-Blockade gegen Kuba hin. &raquo;Ru&szlig;land und Kuba haben aber Mechanismen entwickelt, um unabh&auml;ngig von den restriktiven Ma&szlig;nahmen des Westens Ergebnisse zu erzielen. Heute arbeiten wir an Ans&auml;tzen f&uuml;r die Einrichtung von Logistikketten, Finanzierungen und Bankgesch&auml;ften, die nicht von den Launen der Vereinigten Staaten abh&auml;ngen&laquo;, k&uuml;ndigte Lawrow an. Ru&szlig;land will mit seinen lateinamerikanischen und karibischen Partnern unter anderem Zahlungssysteme in Landesw&auml;hrungen einrichten, um Handelsgesch&auml;fte auf Dollar- und Euro-Basis zu vermeiden. &hellip;&raquo;Die Rhetorik &uuml;ber den Zusammenbruch der unipolaren Weltordnung st&ouml;&szlig;t in Lateinamerika auf offene Ohren&laquo;, kommentierte die in Moskau erscheinende Tageszeitung &raquo;Wjedomosti&laquo; den Verlauf der Reise. Die Positionierung seiner Gastgeber in Lateinamerika und der Karibik zum Ukraine-Konflikt d&uuml;rfte Lawrow ebenfalls als Erfolg verbuchen. Brasiliens Regierung kritisierte die einseitigen Sanktionen des Westens und best&auml;tigte die Bereitschaft, an der Bildung einer Gruppe von L&auml;ndern mitzuwirken, die einen Waffenstillstand aushandeln sollten. Auch Venezuela verurteilt Sanktionen als rechtswidrig, w&auml;hrend Kuba zugleich die Position Ru&szlig;lands &uuml;ber die Unzul&auml;ssigkeit einer weiteren Ausdehnung der NATO in Richtung seiner Grenzen unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1447125481403\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Folgen eines Krieges gegen China<\/strong><br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell fordert Patrouillenfahrten europ&auml;ischer Seestreitkr&auml;fte in der Stra&szlig;e von Taiwan und stellt damit einmal mehr Chinas rote Linien in Frage. Die Taiwanstra&szlig;e sei ein &bdquo;absolut entscheidendes Gebiet&ldquo;, in dem man die &bdquo;Freiheit der Seefahrt&ldquo; garantieren m&uuml;sse, behauptete Borrell am Wochenende in einem Zeitungsbeitrag. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock beantwortet die Frage, ob sie mit aggressiven Aussagen zu Taiwan eine m&ouml;gliche &bdquo;deutsche Beteiligung an einem Krieg gegen China&ldquo; habe ank&uuml;ndigen wollen, ausweichend und vermeidet ein &bdquo;Nein&ldquo;. Die Kriegsgefahr in Ostasien ist inzwischen so hoch, dass in Australien, einem Schauplatz regelm&auml;&szlig;iger Kriegs&uuml;bungen der Bundeswehr, der &ouml;ffentlich-rechtliche Sender ABC offen die zu erwartenden konkreten Folgen eines Kriegs f&uuml;r die australische Bev&ouml;lkerung diskutiert. Milit&auml;rexperten waren sich gegen&uuml;ber der ABC einig, der Westen k&ouml;nne einen solchen Krieg nicht gewinnen; Australien habe aber mit immensen Verlusten und dem Absturz in die Armut, eventuell sogar mit nuklearer Vernichtung zu rechnen. Sie fordern dringend, einen Krieg gegen China zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9220\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Taiwan: Borrell f&uuml;r Marine-Patrouillen der EU<\/strong><br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell fordert Patrouillenfahrten europ&auml;ischer Kriegsschiffe in der Taiwanstra&szlig;e. In einem Gastbeitrag in der franz&ouml;sischen Sonntagszeitung &ldquo;Journal du Dimanche&rdquo; schrieb Borrell, Europa m&uuml;sse beim Thema Taiwan, &ldquo;das uns wirtschaftlich, kommerziell und technologisch betrifft, sehr pr&auml;sent sein&rdquo;.<br>\n&ldquo;Deshalb fordere ich die europ&auml;ischen Marinen auf, in der Taiwanstra&szlig;e zu patrouillieren, um Europas Engagement f&uuml;r die Freiheit der Schifffahrt in diesem absolut entscheidenden Bereich unter Beweis zu stellen.<br>\nJosep Borrell, EU-Au&szlig;enbeauftragter<br>\nPeking hatte vor zwei Wochen als Reaktion auf ein Treffen von Taiwans Pr&auml;sidentin Tsai Ing-wen mit dem Vorsitzenden des US-Repr&auml;sentantenhauses, Kevin McCarthy, dreit&auml;gige Milit&auml;rman&ouml;ver rund um Taiwan abgehalten und dabei eine Blockade der Insel ge&uuml;bt. (&hellip;)<br>\nAm Dienstag hatte Borrell in einer Debatte zur China-Politik im Europaparlament gesagt: &ldquo;Taiwan ist eindeutig Teil unseres geostrategischen Perimeters, um den Frieden zu sichern und unsere Interessen zu verteidigen.&rdquo;<br>\nEin Vorgehen Chinas gegen Taiwan sei nicht nur aus &ldquo;moralischen&rdquo; Gr&uuml;nden abzulehnen, sondern auch wegen schwerwiegender wirtschaftlicher Folgen, sagte der EU-Chefdiplomat mit Blick auf die Produktion moderner Halbleiter in Taiwan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/borrell-taiwan-europa-marine-patrouille-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die EU &ndash; und damit auch Deutschland &ndash; bleibt ein treuer Vasall f&uuml;r US-Interessen und sch&uuml;rt die Konfrontation mit China. Vor einigen Tagen sagte die deutsche EU-Kommissionspr&auml;sidentin, Frau von der Leyen, im EU-Parlament &uuml;ber eine neue China-Strategie und zum Taiwan-Konflikt: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/von-der-leyen-wirbt-im-eu-parlament-fuer-neue-china-strategie-7GF46TO2RNKTDF7EUJZ4JWF45E.html\">&bdquo;Wir lehnen jede einseitige &Auml;nderung des Status quo, insbesondere durch den Einsatz von Gewalt, entschieden ab.&ldquo;<\/a> Fraglich ist, wer genau mit &ldquo;Wir&rdquo; gemeint ist. Schlie&szlig;lich waren EU-Staaten u.a. am Krieg im Irak und in Libyen beteiligt. Und die neue Preistr&auml;gerin der h&ouml;chsten Auszeichnung des deutschen Staates, Frau Merkel, hatte sich als Oppositionsf&uuml;hrerin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96590\">&ldquo;unter anderem dadurch ausgezeichnet, dass sie 2002 bedingungslos und leidenschaftlich f&uuml;r den Krieg der USA unter Pr&auml;sident George W. Bush gegen den Irak eintrat&rdquo;<\/a>. Interessant dazu ist z.B. die &Uuml;bersetzung eines Kommentars des Journalisten Alex Lo in der in Hong Kong erscheinenden South China Morning Post: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96479\">&bdquo;&Uuml;berm&uuml;tiger als ein Pentagon-General&ldquo; &ndash; Wie Asien Baerbocks China-Besuch sieht<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h03\">Mit der Luftwaffe an den Pazifik und dazu: Deutscher Marinechef verspricht Engagement im indopazifischen Raum und schickt Kriegsschiff ins S&uuml;dchinesische Meer<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Aufforderung des EU-Spitzendiplomaten an europ&auml;ische Marinen, in der Stra&szlig;e von Taiwan zu patrouillieren, &ldquo;sehr gef&auml;hrlich<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEuropa ist in der Taiwan-Frage gespalten; Borrells &Auml;u&szlig;erungen sind ein R&uuml;ckschritt in der Haltung der EU<br>\nDie j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen des EU-Spitzendiplomaten Josep Borrell, der dazu aufrief, dass die europ&auml;ischen Marinen in der Taiwanstra&szlig;e patrouillieren sollten, l&ouml;sten am Sonntag eine heftige Kontroverse aus. Einige chinesische Beobachter bezeichneten die &Auml;u&szlig;erungen als &ldquo;extrem gef&auml;hrlich&rdquo; und als &ldquo;R&uuml;ckschritt&rdquo; in der Haltung der EU zur Taiwanfrage nach dem j&uuml;ngsten G7-Treffen, bei dem die USA versuchten, ihre Verb&uuml;ndeten zu einer h&auml;rteren Haltung in dieser Frage zu dr&auml;ngen.<br>\nEurop&auml;ische Flotten sollten in der umstrittenen Stra&szlig;e von Taiwan patrouillieren, schrieb Borrell in einem Artikel, der in der franz&ouml;sischen Zeitung Journal Du Dimanche ver&ouml;ffentlicht wurde. Die chinesische Insel sei f&uuml;r die EU wirtschaftlich, kommerziell und technologisch von Bedeutung, hie&szlig; es in Medienberichten vom Sonntag. Er forderte die europ&auml;ischen Marinen auf, in der Stra&szlig;e von Taiwan zu patrouillieren, um &ldquo;Europas Engagement f&uuml;r die Freiheit der Schifffahrt&rdquo; in diesem wichtigen Gebiet zu zeigen.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen erfolgten, nachdem Borrell am Dienstag im Europ&auml;ischen Parlament eine Debatte &uuml;ber die Beziehungen zwischen der EU und China gef&uuml;hrt hatte, in der der Leiter der EU-Au&szlig;enpolitik die Notwendigkeit eines einheitlichen Vorgehens der EU gegen&uuml;ber China betonte. In den letzten Wochen hat die EU eine breite Debatte erlebt, nachdem der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron nach einem Besuch in China die EU aufgefordert hatte, ihre Abh&auml;ngigkeit von den USA zu verringern und sich nicht in eine Konfrontation zwischen China und den USA in der Taiwan-Frage hineinziehen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202304\/1289630.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>China hat keine Zeit, unaufrichtige Menschen zu empfangen, da die Diplomatie sehr besch&auml;ftigt ist: <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn letzter Zeit h&auml;ufen sich die Beschwerden aus Washington &uuml;ber Chinas &ldquo;Vernachl&auml;ssigung&rdquo; der USA und sein &ldquo;mangelndes Interesse&rdquo; an einer Zusammenarbeit mit den USA. Zum einen hat sich China geweigert, den Besuch des US-Au&szlig;enministers Antony Blinken in China zu verschieben, zum anderen hat das chinesische Verteidigungsministerium die Bitte um ein Gespr&auml;ch mit dem US-Verteidigungsministerium abgelehnt, und die Verteidigungsminister Chinas und der USA haben seit fast f&uuml;nf Monaten nicht mehr miteinander gesprochen. [&hellip;]<br>\nBlinkens geplanter China-Besuch im Februar wurde von den USA aufgrund des pl&ouml;tzlichen Rummels um den &ldquo;Ballon-Vorfall&rdquo; vor seiner Abreise einseitig verschoben. Dies spiegelt in gewisser Weise die r&uuml;cksichtslose und unverantwortliche Haltung der USA gegen&uuml;ber Blinkens Besuch in China wider. Damals weigerten sie sich zu kommen, aber jetzt bestehen sie darauf, zu kommen. Wie kann es sein, dass alles von den USA abh&auml;ngt und alle anderen mit ihnen zusammenarbeiten m&uuml;ssen? China ist ein gro&szlig;es Land und wird sich solche Probleme nicht gefallen lassen. Die chinesische Diplomatie ist sehr besch&auml;ftigt und kann sich nicht jederzeit an den Zeitplan der USA anpassen, und schon gar nicht hat sie Zeit, unaufrichtige oder gar b&ouml;swillige Personen zu empfangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202304\/1289466.shtml\">Leitartikel der Global Times <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Sonderausschuss des Repr&auml;sentantenhauses: Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen China und den USA<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer partei&uuml;bergreifende Konsens &uuml;ber den Wettbewerb zwischen China und den USA ist auf dem Kongress am deutlichsten zu erkennen. Die &Uuml;berparteilichkeit stand im Vordergrund, als die Mitglieder des Kongresses versuchten, den neu gegr&uuml;ndeten Sonderausschuss f&uuml;r den strategischen Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und der Kommunistischen Partei Chinas zu definieren und zu kennzeichnen. Die Resolution zur Einsetzung des Sonderausschusses passierte das Repr&auml;sentantenhaus mit starker Unterst&uuml;tzung beider Parteien. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Dies ist ein existenzieller Kampf darum, wie das Leben im 21. Jahrhundert aussehen wird &ndash; und die grundlegendsten Freiheiten stehen auf dem Spiel&rdquo;, sagte Gallagher bei der ersten Anh&ouml;rung des neuen Sonderausschusses.<br>\nDie Rhetorik l&auml;sst die Situation bedrohlich klingen. Die gleichen Worte k&ouml;nnte man auch in einer Rede unmittelbar nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 oder in den 1950er Jahren auf dem H&ouml;hepunkt des Kalten Krieges sagen. Aber die Vereinigten Staaten sehen sich keiner nachgewiesenen Bedrohung gegen&uuml;ber, die ein Flugzeug in ihre Wolkenkratzer st&uuml;rzen lie&szlig;e, geschweige denn einer unmittelbaren Bedrohung durch einen Atomkrieg um die Vorherrschaft in der Welt. [&hellip;]<br>\nDar&uuml;ber hinaus sind der zu vereinfachte Rahmen, in dem die KPCh beschuldigt wird, und die Bem&uuml;hungen, das &ldquo;kommunistische&rdquo; Element erneut zu betonen, sch&auml;dlich, wenn man versucht, eine praktische politische L&ouml;sung zu finden. Indem der Ausschuss die komplizierte Realit&auml;t der Beziehungen zwischen China und den USA in ein moralisches Spiel verwandelt, belohnt er auf gef&auml;hrliche Weise Politiker, die begabt darin sind, die &ouml;ffentliche Angst und Unzufriedenheit zu manipulieren, um Stimmen und Macht zu gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2023\/04\/the-house-select-committee-implications-for-china-us-relations\/%20\">The Diplomat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>So flie&szlig;t im &bdquo;Traumland&ldquo; USA das Geld aufw&auml;rts &hellip;<\/strong><br>\nDie US-Milliard&auml;re sind heute fast ein Drittel reicher als zum Zeitpunkt des Beginns der Covid-Pandemie. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Organisation &laquo;Oxfam America&raquo;. Die Einkommensdifferenzen zwischen M&auml;nnern und Frauen haben sich in den letzten Jahren kaum ver&auml;ndert, die Einkommensdifferenzen zwischen den Rassen sind sogar noch gr&ouml;&szlig;er geworden. Hier der (gek&uuml;rzte) Bericht von Brett Wilkins auf der Plattform Commondreams.org&hellip;<br>\n&bdquo;Die Verm&ouml;gensungleichheit in den USA ist extremer und gef&auml;hrlicher als die Einkommensungleichheit, und wir m&uuml;ssen unser System &auml;ndern, so dass wir sowohl Verm&ouml;gen als auch Einkommen effektiv besteuern&ldquo;, so die Wohlt&auml;tigkeitsorganisation in einer Einleitung zu dem Bericht &bdquo;Tax Wealth, Tackle Inequality&bdquo;.<br>\nAuf der Grundlage von Forbes-Daten stellt der Bericht fest, dass &bdquo;US-Milliard&auml;re fast ein Drittel reicher sind, real &uuml;ber eine Billion Dollar (oder also &uuml;ber 1000 Milliarden, Red.) als zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020&Prime;, w&auml;hrend das Gesamtverm&ouml;gen der US-Milliard&auml;re seit 2013 um 86 Prozent gestiegen ist. Auch die Zahl der US-Milliard&auml;re, von denen es inzwischen mehr als 700 gibt, ist der Analyse zufolge um fast 60 Prozent h&ouml;her als noch vor zehn Jahren.<br>\nGleichzeitig gibt es in unserem Land (den USA, Red.) eine &bdquo;permanente Unterschicht&ldquo; von Arbeiterfamilien, denen ihre wirtschaftlichen Rechte verweigert werden, die in der Armut gefangen sind und die nicht in der Lage sind, Verm&ouml;gen anzuh&auml;ufen, egal wie hart sie arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-fliesst-im-traumland-usa-das-geld-aufwaerts\/\">Global Bridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sudan: Heftige K&auml;mpfe zwischen verfeindeten Milit&auml;rs: Lage der Frauen und Arbeiter:innen katastrophal<\/strong><br>\nIm Sudan stehen sich derzeit die Armee und die noch 2013 von Diktator Omar Al-Bashir privat gegr&uuml;ndete &bdquo;Schnelle Einsatztruppe&ldquo; (RSF) gegen&uuml;ber. Beide hatten zun&auml;chst gemeinsam agiert und den Volksaufstand von 2019 mit einem Milit&auml;rputsch im Jahr 2021 gekontert. Seitdem teilten sie sich die Macht im Staat auf. Nun hat die Armee jedoch milit&auml;rische Schritte unternommen, die Privatarmee RSF auszustechen und sich die profitable Alleinherrschaft im Sudan unter den Nagel zu rei&szlig;en. [&hellip;]<br>\nHala Al-Karib, sudanesische Frauenrechtlerin und Demokratieaktivistin, berichtet gegen&uuml;ber Zeit.de: &bdquo;&Uuml;berall in der Stadt kommt schwere Artillerie zum Einsatz, um unsere H&auml;user herum h&ouml;ren wir Sch&uuml;sse und Kampfflieger, die verschiedene Stadtteile bombardieren. Die K&auml;mpfer der RSF pl&uuml;ndern L&auml;den, brechen in H&auml;user ein und terrorisieren die Bewohner. Auch h&ouml;ren wir von F&auml;llen sexueller Gewalt. Wir wissen nicht, was passieren wird, es herrscht gro&szlig;e Unsicherheit.&ldquo;<br>\nSpeziell f&uuml;r Frauen sieht sie zurzeit gro&szlig;e Gefahr: Generell sei das politische System im Sudan noch immer sehr patriarchal gepr&auml;gt und folge einer islamistisch-fundamentalistischen Ideologie. Zurzeit w&uuml;teten die K&auml;mpfer der RSF als auch die Soldaten der Armee vollkommen ungez&auml;hmt. Sie seien &bdquo;bekannt daf&uuml;r, dass sie Frauen und M&auml;dchen Gewalt antun&ldquo;. Sowohl die Milizen als auch die Armeesoldaten h&auml;tten in der Vergangenheit &bdquo;sehr schwere sexuelle Verbrechen&ldquo; an Frauen und M&auml;dchen begangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/04\/sudan-heftige-kaempfe-zwischen-verfeindeten-militaers-lage-der-frauen-und-arbeiterinnen-katastrophal\/\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>M&ouml;gliche Wege der Entspannung<\/strong><br>\nArmeeminister aus Syrien, T&uuml;rkei, Iran und Ru&szlig;land treffen sich in Moskau.<br>\nSeit der Iran und Saudi-Arabien sich am 10. M&auml;rz 2023 unter Vermittlung Chinas in Peking auf eine umfassende Wiederann&auml;herung geeinigt haben, gibt es auch an den inneren und &auml;u&szlig;eren Fronten Syriens Bewegung. Die Au&szlig;enminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabiens und &Auml;gyptens reisten zu Gespr&auml;chen nach Damaskus, Botschaften werden wieder ge&ouml;ffnet, Flugverbindungen wiederaufgenommen. Der syrische Pr&auml;sident Assad wurde eingeladen, Saudi-Arabien zu besuchen. Die R&uuml;ckkehr Syriens in die Arabische Liga wird von der Mehrheit der 22 Mitgliedstaaten unterst&uuml;tzt. Auch in die festgefahrenen Beziehungen zwischen Syrien und der T&uuml;rkei kommt Bewegung. Am Dienstag trafen sich die Armeeminister Syriens und der T&uuml;rkei zu Gespr&auml;chen in Moskau, an denen auch die Minister Ru&szlig;lands und des Iran sowie die jeweiligen Chefs der Geheimdienste teilnahmen. Bei dem Treffen solle &uuml;ber Sicherheitsfragen in der Region gesprochen werden, teilte der t&uuml;rkische Au&szlig;enminister Hulusi Akar vorab mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1411897051263\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Machtdemonstration: Milliarden f&uuml;r Mali-Einsatz.<\/strong><br>\nIm Mai 2024 soll der Einsatz der Bundeswehr endlich enden. 3,5 Milliarden Euro hat die milit&auml;rische Kraftmeierei f&uuml;r einen geopolitischen Fu&szlig;abdruck im Sahel in den vergangenen zehn Jahren bereits gekostet. Weitere 760 Millionen Euro an deutschen Steuergeldern sollen bis zum endg&uuml;ltigen Abzug in einem Jahr noch oben draufkommen. W&auml;hrend die Soldaten im Bundeswehr-Lager in Gao allein darauf warten, dass endlich Schluss ist, w&auml;chst der Unmut in der Region gegen die Deutschen. Immer st&auml;rker wird Deutschland als Kollaborateur der in der Region verhassten ehemaligen Kolonialmacht Frankreich wahrgenommen. Die malische Milit&auml;rregierung dr&auml;ngt zum Abzug. Wie Frankreich wird der Bundesregierung vorgeworfen, den islamistischen Terror gef&ouml;rdert zu haben, um die Fortsetzung der eigenen milit&auml;rischen Pr&auml;senz zu rechtfertigen. Man m&uuml;sste meinen, das nach Afghanistan n&auml;chste milit&auml;rische Desaster in Mali sei nun Mahnung genug, die &Auml;ra der deutschen Milit&auml;rinterventionen ein f&uuml;r allemal zu beenden. Weit gefehlt. Die Milit&auml;rpr&auml;senz im Sahel soll, koste es, was es wolle, erhalten bleiben. Raus aus Mali, rein nach Niger, lautet die deutsche Devise. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius nennt den Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Nigers Hauptstadt Niamey bereits eine &raquo;Drehscheibe f&uuml;r alle Aktivit&auml;ten von uns und anderen europ&auml;ischen Nationen hier in Afrika&laquo;. &Uuml;ber den Ausbau der &raquo;Drehscheibe&laquo; wird in dieser Woche im Bundestag entschieden. (&hellip;) Die vom Westen vielbeschworene Augenh&ouml;he, auf der man mit den L&auml;ndern Afrikas agieren wolle, wird dort inzwischen mit der speziellen Kombination aus moralischem Oberlehrertum, gnadenloser Ausbeutung und unverhohlenen Drohungen &uuml;bersetzt. Dazu passt der gro&szlig;angelegte Bundeswehr-Einsatz mit 1.600 Soldaten zur milit&auml;rischen Evakuierung deutscher Staatsb&uuml;rger aus dem Sudan. W&auml;hrend etwa die UNO, China, Indien und viele Staaten des globalen S&uuml;dens auf zivile Rettungsma&szlig;nahmen setzten, dr&auml;ngt die Bundesregierung an der Seite anderer NATO-Verb&uuml;ndeter auf eine milit&auml;rische &raquo;Show of Force&laquo; Deutschlands inklusive Kampftruppen. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt. Allen Nebelw&auml;nden zum Trotz, die jetzt aufgezogen werden, deutet vieles darauf hin, dass es allein um eine weitere Machtdemonstration der Bundeswehr in Afrika geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449690.machtdemonstration.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Famili&auml;re und finanzielle Verbindungen: Kritik an Habeck-Haus wegen N&auml;he zum &Ouml;ko-Institut<\/strong><br>\nDas &Ouml;ko-Institut erh&auml;lt vom Wirtschaftsministerium Auftr&auml;ge in Millionenh&ouml;he. Das Problem: Zwei Mitarbeiter sind mit zwei Staatssekret&auml;ren verwandt.<br>\nDie Werte, die sich das &Ouml;ko-Institut auf die Fahne schreibt, sind eindeutig: &bdquo;Wir denken jenseits ausgetretener Pfade und vertreten unsere Ideen und Erkenntnisse unabh&auml;ngig von den Positionen politischer und gesellschaftlicher Organisationen und vermeiden m&ouml;gliche Interessenkonflikte&ldquo;, hei&szlig;t es auf der Website des Umweltforschungsinstituts.<br>\nDoch ausgerechnet wegen eines m&ouml;glichen Interessenkonflikts stehen &Ouml;ko-Institut und Wirtschaftsministerium nun in der Kritik. Hintergrund sind famili&auml;re und finanzielle Verbindungen zwischen dem Haus von Robert Habeck (Gr&uuml;ne) und dem Institut. Denn die beiden Staatssekret&auml;re Patrick Graichen und Michael Kellner (Gr&uuml;ne) haben engen Kontakte zu Wissenschaftlern.<br>\nMit Jakob Graichen arbeitet nicht nur der Bruder von Patrick Graichen f&uuml;r das &Ouml;ko-Institut, sondern auch seine Schwester Verena Graichen, die zudem mit Kellner verheiratet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/familiare-und-finanzielle-verbindungen-kritik-am-habeck-haus-wegen-nahe-zum-oko-institut-9712010.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trittbrettfahrer der Inflation? Forscher sehen &raquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ige Gewinnmitnahmen&laquo; bei Lebensmittelherstellern<\/strong><br>\nDie Preise im Supermarkt sind in den vergangenen Monaten explodiert. Das liegt nach Einsch&auml;tzung von Experten jedoch nicht nur an gestiegenen Kosten. Die Unternehmen seien &raquo;hungrig nach Profiten&laquo;. [&hellip;]<br>\nMehr als ein Drittel der Verteuerung in den vergangenen Monaten k&ouml;nne in Deutschland nicht mit den traditionellen Treibern wie den Rohstoffkosten oder der Entwicklung der Energiepreise erkl&auml;rt werden, sagte Jobst. Europaweit lagen die Lebensmittelpreise seiner Analyse zufolge im ersten Quartal um knapp 15 Prozent &uuml;ber dem Vorjahresniveau, in Deutschland sogar um rund 22 Prozent.<br>\n&raquo;Wir beobachten, dass insbesondere Lebensmittelhersteller hungrig nach Profiten sind. Sie haben die Preise wesentlich st&auml;rker erh&ouml;ht als die Einzelh&auml;ndler&laquo;, sagte der Allianz-Trade-Branchenexperte Aur&eacute;lien Duthoit. Die Lebensmittelproduzenten h&auml;tten in Deutschland 2022 rund 18,8 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr aufgeschlagen, der Lebensmitteleinzelhandel dagegen &raquo;nur&laquo; 12,6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/lebensmittelhersteller-trittbrettfahrer-der-inflation-allianz-trade-sieht-uebermaessige-gewinnmitnahmen-a-9dc163b7-9e92-4583-916e-32ef5a05f862\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen Hamburg: NSU-Untersuchungsausschuss unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nVon allen Bundesl&auml;ndern, in denen der NSU mordete, wurde bisher nur in Hamburg kein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingerichtet. Zwar haben diese Aussch&uuml;sse nirgendwo zu wirklicher Aufkl&auml;rung gef&uuml;hrt, dass aber eine Gr&uuml;nen-Abgeordnete nun ihrer &Auml;mter enthoben werden soll, weil sie sich nicht den Beschl&uuml;ssen der Fraktion unterordnete und f&uuml;r einen solchen Ausschuss stimmte, ist dennoch bezeichnend.<br>\nVor &uuml;ber zwanzig Jahren, am 27. Juni 2001, wurde S&uuml;leyman Ta&#351;k&ouml;pr&uuml; in Hamburg ermordet. Der Mord wird der faschistischen NSU-Mordserie zugerechnet, die erst 2011 mit der Selbstenttarnung der drei faschistischen Attent&auml;ter:innen Bekanntheit erlangte.<br>\nIn vielen Bundesl&auml;ndern wurden im Nachgang parlamentarische Untersuchungsaussch&uuml;sse eingef&uuml;hrt, die vor allem aufzeigten, wie gering das Interesse an Aufkl&auml;rung in geheimdienstlichen Kreisen war. Die entscheidenden Fragen blieben ungekl&auml;rt: Wie weit ging die staatliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das NSU-Trio tats&auml;chlich?<br>\nDennoch l&auml;sst es tief blicken, dass sich die Hamburger Landesregierung aus SPD und Gr&uuml;nen standhaft weigert, einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss &uuml;berhaupt einzurichten. Nach l&auml;ngeren Verhandlungen hat sie sich nun auf den Kompromiss geeinigt, man wolle eine &bdquo;wissenschaftliche&ldquo; Aufarbeitung, die durch einen fraktions&uuml;bergreifenden Beirat begleitet wird.<br>\nMiriam Block, eine einzelne Gr&uuml;nen-Abgeordnete, wollte das nicht mittragen und stimmte am 13. April nicht f&uuml;r den Antrag der Landesregierung, sondern f&uuml;r den der Linkspartei, der einen solchen Untersuchungsausschuss beinhaltet.<br>\nMit diesem Abstimmungsverhalten liegt Block nicht nur auf einer Linie mit der eigenen gr&uuml;nen Parteibasis und der Parteijugend, sondern vor allem entspricht ihre Forderung auch dem ausdr&uuml;cklich ge&auml;u&szlig;erten Wunsch von den Hinterbliebenen des Ermordeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/04\/die-gruenen-hamburg-nsu-untersuchungsausschuss-unerwuenscht\/%20\">Perspektive<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hamburger Gr&uuml;ne dr&auml;ngen Abgeordnete aus allen &Auml;mtern<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgerschaftsabgeordnete Miriam Block stimmte als einzige Gr&uuml;ne f&uuml;r einen NSU-Untersuchungsausschuss in Hamburg &ndash; und zog damit den Zorn ihrer Partei auf sich. Nun wird sie daf&uuml;r abgestraft.<br>\nDie Hamburger B&uuml;rgerschaftsabgeordnete Miriam Block verliert ihr Amt als Sprecherin. Am Montagabend votierte die Fraktion nach SPIEGEL-Informationen mit einer Zweidrittelmehrheit gegen die Abgeordnete. Block war davor wissenschaftspolitische Sprecherin der Hamburger Gr&uuml;nen sowie Mitglied im Innen- und im Wissenschaftsausschuss.<br>\nHintergrund ist Blocks Alleingang bei der Abstimmung &uuml;ber einen Linken-Antrag vor zwei Wochen, der die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) forderte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/hamburg-gruenen-politikerin-werden-wegen-nsu-abstimmung-alle-aemter-entzogen-a-96be3b8b-bd70-41f7-8360-6bfc7a991748\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&raquo;Schmerzlich vermisst&laquo;<\/strong><br>\nStimme gegen Kriegsmaschine: &Uuml;ber den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen politische Verfolgung. Ein Gespr&auml;ch mit Stella Assange. [&hellip;]<br>\nUnd wollen Sie uns etwas &uuml;ber seinen physischen und psychischen Zustand sagen?<br>\nNun, sein k&ouml;rperlicher Zustand ist so schlecht, wie man es von jemandem erwarten kann, der vier Jahre in einer drei mal zwei Meter gro&szlig;en Zelle verbringen musste &ndash; wo er die Zelle nur verlassen kann, wenn es ihm gesagt wird, zwischen einer und vier Stunden am Tag. Und wenn er dann die Zelle verl&auml;sst, hei&szlig;t das nicht, dass er einfach unterwegs ist. Manchmal wird er aus der Zelle in eine andere Zelle gebracht, wo er auf ein Treffen wartet, und von dort aus wird er in den Sitzungsraum gebracht und so weiter. Er sitzt dann eine Stunde oder anderthalb Stunden in einer Arrestzelle &ndash; dort gibt es nichts zu tun, die Zelle ist leer. Das ist die Situation, in der er sich befindet. Sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert, weil er sich nicht richtig bewegen kann, er l&auml;uft in seiner Zelle auf und ab. [&hellip;]<br>\nJulian wurde also &uuml;ber einen sehr langen Zeitraum in seiner Freiheit eingeschr&auml;nkt, in unterschiedlicher Form und vor dem Hintergrund verschiedener administrativer Ausreden. Wissen Sie, er ist nicht einmal formell ein Gefangener, er ist ein Untersuchungsh&auml;ftling. Das ist eine administrative Angelegenheit, das Auslieferungsverfahren ist im Gange. Er ist nicht wegen eines Verbrechens verurteilt. Und doch sieht er, wie verurteilte Verbrecher kommen und gehen, ihre Strafe verb&uuml;&szlig;en und in Freiheit kommen, w&auml;hrend er dort bleibt. Er ist derjenige, der am l&auml;ngsten in seinem Fl&uuml;gel in Belmarsh ist, er ist der &auml;lteste Gefangene dort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449668.free-assange-schmerzlich-vermisst.htm\">Stella Assange in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-96810","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96810"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96812,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96810\/revisions\/96812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}